Inhaltsverzeichnis. Vorwort 7



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Transkript:

Inhaltsverzeichnis Vorwort 7 1 Die Grundlagen des Controllings in SAP ERP 9 1.1 Modulaufbau von SAP ERP 9 1.2 Unternehmensmodell 13 1.3 Struktur des Buches 18 1.4 Navigation in SAP ERP 19 2 Wie das Berichtswesen in SAP ERP aufgebaut ist 24 2.1 Menüstruktur des Berichtswesens 2.2 Berichtswerkzeuge 25 25 2.3 Datentabellen für Berichte 27 2.4 Kostenstellenberichte 28 2.5 Auftragsberichte 52 2.6 Projektberichte 59 2.7 Kostenträgerberichte 63 2.8 Profitcenterberichte 74 2.9 Ergebnisberichte 81 2.10 Weitere Berichtsfunktionen 93 3 So funktioniert die Kostenstellenrechnung 98 3.1 Organisationsstrukturen 98 3.2 Stammdaten 100 3.3 Kostenstellenplanung 118 3.4 Laufende Istbuchungen auf Kostenstellen 148 3.5 Periodenabschluss in der Kostenstellenrechnung 160 3.6 Jahresabschluss in der Kostenstellenrechnung 183 4 Was Sie über den Umgang mit Innenaufträgen wissen sollten 184 4.1 Stammdaten 184 4.2 Planung auf Innenaufträgen 192 4.3 Istbuchungen auf Innenaufträgen 203 4.4 Periodenabschluss auf Innenaufträge 203 4

Inhaltsverzeichnis 5 Das Wichtigste zur Kalkulation und zur Kostenträgerrechnung 209 5.1 Produktkostenplanung 209 5.2 Kostenträgerrechnung 223 6 Wie Sie Projekte bzw. PSP-Elemente verwalten 259 6.1 Stammdaten 259 6.2 Planung auf Projekten 264 6.3 Istbuchungen auf Projekten 267 6.4 Periodenabschluss auf Projekten 267 7 Die Ergebnisrechnung in SAP ERP 273 7.1 Arten der Ergebnisrechnung 274 7.2 Der Ergebnisbereich 275 7.3 Wertefluss 279 7.4 Planung 281 7.5 Istdaten 296 8 So ist die Profitcenterrechnung aufgebaut 308 8.1 Stammdaten 309 8.2 Planung 317 8.3 Istdaten 320 9 Das neue Hauptbuch und seine Auswirkungen auf CO 326 9.1 Innovationen des neuen Hauptbuchs 9.2 Kostenstellenrechnung in FI 326 329 9.3 Abstimmung CO-FI 330 9.4 Profitcenterrechnung in FI 331 Die wichtigsten Transaktionen im Überblick 338 Stichwortverzeichnis 346 5

1 Die Grundlagen des Controllings in SAP ERP 1.1 Modulaufbau von SAP ERP In allen Unternehmen der Welt entsteht, als Folge der Planung und Dokumentation betrieblicher Abläufe, eine ungeheure Datenflut. SAP ERP ist eine Standardsoftware, deren Entwickler sich von Anfang an das Ziel gesetzt haben, alle wesentlichen betrieblichen Prozesse und Abläufe softwaretechnisch zu erfassen, um sie einer direkten und unmittelbaren Steuerung besser zugänglich zu machen. Dabei haben von Anfang an zwei Zielsetzungen im Vordergrund gestanden: Integration und Echtzeitverarbeitung (Realtime). Während die Echtzeitverarbeitung aufgrund der gewaltigen Fortschritte in der Computerentwicklung schon bald keine wirkliche Herausforderung mehr war (und inzwischen fast selbstverständlich geworden ist), ist die Integration von Daten aus ganz unterschiedlichen Konzernbereichen noch immer eine der größten Herausforderungen der Softwareentwicklung. Als wäre das nicht schon genug, tritt SAP ERP mit einem weiteren Anspruch an: SAP ERP ist eine branchenübergreifende Lösung, die aufgrund ihrer vielfältigen Einstellungs- und Anpassungsmöglichkeiten die besonderen Anforderungen verschiedener Unternehmen (von der produzierenden Industrie über Banken und Dienstleistungen bis in den Non-Profit-Bereich hinein) abdeckt. Die Software der Name steht übrigens für Enterprise Resource Planning und meint die Planung und Steuerung von Unternehmensabläufen und Ressourcen ist eine Weiterentwicklung des Programms SAP R/3, das 1992 erschienen ist. Sollten Sie in Ihrem Unternehmen noch nicht SAP ERP, sondern nur R/3 Enterprise oder gar ein früheres Release nutzen, müssen Sie dieses Buch keineswegs enttäuscht zur Seite legen. Aufgrund des schon damals sehr weit fortgeschrittenen Entwicklungsstandes der SAP-Software unterscheiden sich SAP R/3 und SAP ERP in den im Rahmen dieser Einführung beschriebenen Funktionalitäten nur geringfügig. Unter- Anspruch von ERP- Systemen SAP ERP versus SAP R/3 9

1 Die Grundlagen des Controllings in SAP ERP Struktur von SAP ERP schiede bestehen im Rahmen des sogenannten Look-and-Feel, weil SAP sich gerade in den letzten Jahren zumindest in den Kernbereichen der Software vor allem um Verbesserungen hinsichtlich der Benutzerführung und der Ergonomie bemüht hat. Eine Ausnahme hiervon stellt das neue Hauptbuch dar, dem wir ein eigenes Kapitel gewidmet haben. Doch zurück zum Thema Integration. Einen ersten Eindruck davon, wie umfassend es SAP gelungen ist, dem sich gesetzten Anspruch gerecht zu werden, vermittelt Abb. 1-1. Abb. 1-1: Struktur des SAP-ERP -Systems anhand des Moduls CO 1 SAP ERP besitzt eine klare hierarchische Struktur, die von den klassischen betriebswirtschaftlichen Funktionen eines Unternehmens abgeleitet wurde. Auf der obersten Ebene finden sich die funktionalen Sichten Finanzen, Personalwirtschaft, Beschaffung und Logistik, Produktion und Vertrieb, die in Komponenten und einzelne Unter- 1 Wir haben in Abb. 1-1 das Investitionsmanagement und das Projektsystem in die Übersicht mit aufgenommen, weil sie einen starken Controllingbezug haben, obwohl das nach der reinen Komponentenbetrachtung nicht korrekt ist. 10

Modulaufbau von SAP ERP 1 komponenten aufgeteilt sind. Darunter findet sich dann die Ebene der einzelnen Transaktionen, in denen die vielfältigen betrieblichen Abläufe softwaretechnisch abgebildet wurden. Sichten Komponentenebene Unterkomponentenebene Transaktionsebene Rechnungswesen Controlling (CO) Kostenstellenrechnung (CO-OM) Kostenstelle anlegen Alle Komponenten sind miteinander in Echtzeit integriert und alle Transaktionen greifen bei ihrer Ausführung auf dieselbe Datenbank zurück. Dabei wird stets ausgehend vom durch vergangene Transaktionen geschaffenen Datenbestand die betriebswirtschaftlich korrekte Struktur des jeweiligen betrieblichen Prozesses eingehalten. Beginnt beispielsweise ein Produktionsmitarbeiter im Unternehmen seine Schicht mit dem Ausfassen von Material für einen bestimmten Fertigungsauftrag, so führt das u. a. dazu, dass die durch ihn an der Lagerausgabe veranlasste Warenausgangsbuchung in der Komponente Materialwirtschaft zeitgleich eine Materialverbrauchsbuchung in der Finanzbuchhaltung (Komponente FI) und eine Materialkostenbelastung auf dem von ihm angegebenen Fertigungsauftrag im Controlling (Komponente CO) nach sich zieht. In den jeweils vorgelagerten Softwarekomponenten werden durch die verschiedensten Vorgänge Kostenbuchungen in CO ausgelöst. Die folgenden kurzen Beispiele sollen Ihnen veranschaulichen, wie sich die Integration im SAP-ERP -System auswirkt: Die monatliche Personalabrechnung in der Personalwirtschaft (Human Capital Management; HCM) erzeugt automatische Buchungen im Finanzwesen und im Controlling. In der Materialwirtschaft (Material Management; MM) bewirken Wareneingangsbuchungen, Warenausgangsbuchungen und Buchungen von Rechnungseingängen in der Rechnungsprüfung ebenfalls automatische Buchungen im Finanzwesen und im Controlling. Im Vertrieb (Sales & Distribution; SD) erfasste Fakturen erzeugen automatisch Buchungen im Finanzwesen und im Controlling. Zusammenspiel der Komponenten 11

1 Die Grundlagen des Controllings in SAP ERP Im Finanzwesen (Finance; FI) erfasste Sachkontenbuchungen, Kreditorenrechnungen und Abschreibungsbuchungen auf Anlagen ziehen ebenfalls Buchungen in CO nach sich. Komponenten des CO All diese Buchungen werden in CO zuerst in der Kostenartenrechnung zu Periodensummen je Kostenart verdichtet und dann auf den bei der Buchung mit kontierten Kostenstellen, Aufträgen oder PSP- Elementen von Projekten belastet. Im Gemeinkostencontrolling finden CO-interne Kosten- und Leistungsverrechnungen auf Kostenstellen, Innenaufträge und Prozesse statt, um den Wertefluss abzubilden. Die Prozesskostenrechnung sei an dieser Stelle kurz erwähnt; wir behandeln sie aber wegen ihrer geringen Verbreitung nicht. Im Produktkostencontrolling erstellen Sie für Ihre Produkte Kalkulationen und verwenden Kostenträger, um die Herstellkosten zu sammeln. In der Ergebnisrechnung sammeln Sie alle Erlöse und Erlösschmälerungen aus den Fakturen der Komponente Vertrieb und die zugehörigen Kosten des Umsatzes aus den verkauften Artikeln und Dienstleistungen, um den Erfolg der vom Anwender definierten Marktsegmente zu ermitteln. In der Profitcenterrechnung werden die Buchungen aus allen Komponenten des CO im Sinne einer statistischen Rechnung mit dem Ziel fortgeschrieben, Auswertungen nach größeren Verantwortungsbereichen (wie z. B. Business Units) durchzuführen. Aus all diesen Einzeltransaktionen ergibt sich ein in sich geschlossener Mengen- und Wertefluss. Durch die konsequente Integration aller Komponenten entfallen die sonst notwendigen Doppelerfassungen an den Schnittstellen und alle damit verbundenen Fehlerquellen. Insbesondere das Controlling und die Unternehmenssteuerung werden hierdurch nachhaltig verbessert, weil die zur Steuerung relevanten Informationen einmalig an der Stelle, an der sie entstehen, erfasst und automatisch zur weiteren Aufbereitung in der Komponente CO bereitgestellt werden (Abb. 1-2). 12

Unternehmensmodell 1 Abb. 1-2: Wertefluss im CO Eine Besonderheit des SAP-Konzeptes besteht darin, dass die Integration nicht nur auf der Basis der Istdaten erfolgt. Bei näherer Betrachtung ist vielmehr zu erkennen, dass die Grundlage der Integration durch eine umfassende, in sich geschlossene und konsistente Planung gelegt wird bzw. gelegt werden muss. 1.2 Unternehmensmodell Handbücher und Bedienungsanleitungen zählen bekanntermaßen nicht gerade zum Spannendsten, was der Buchmarkt hervorbringt. Vor allem die trockene Beschreibung der Funktionalitäten ist nicht besonders anschaulich. Um hier ein wenig Abhilfe zu schaffen und die verfügbaren Funktionalitäten in einen betriebswirtschaftlichen Kontext einzuordnen, wird im Folgenden ein kleineres mittelständi- Planung als Integrationsgrundlage 13

Stichwortverzeichnis ABC-Analyse 89 Abgrenzung 162 von Kostenstellen 140 Ableitung 277 Abrechnung, periodische 242 Abstimmung CO-FI 330 Abweichungsermittlung 180, 239 AfA-Daten 138 Arbeitsplan 212 Arbeitsplatz 213 Arbeitszeitblatt 152 Auftragsabrechnung 205 Auftragsgruppen 191 Belegprinzip 27 Benutzereinstellungen für Auftragsberichte 52 für Kostenstellenberichte 28 Benutzermenü 20 Berichte, drucken 93 Bewertung 278 Bilanzkonten 322 Budgetierung 201 Client-Server-Architektur 19 Datenhaltung 27 DB-Profil 60 Drill-down 42 Easy-Cost-Planning 193 Eingangsrechnung 44 Einzelkalkulation 221 Einzelpostenanzeige für Aufträge 58 für Kostenstellen 47 Einzelpostenbericht 42 Ergebnisbereich 275 Ergebnisberichte 81 Ergebnisplanung 17 manuelle 281 Ergebnisrechnung 12 buchhalterische 274 kalkulatorische 274 Excel-Upload 289 Exceptionreporting 90 Extrakte 95 Fakturen 296 Favoriten 21 Fertigungsaufträge 224 Fertigungsauftragsbericht 63 FI-Beleg 43 Finanzwesen 12 Forderungen 323 Formelplanung 141 Funktionen in List-Viewer-Berichten 51 in Rechercheberichten 86 in Report-Painter-Berichten 40 Gemeinkostencontrolling 12 Gemeinkostenzuschläge 234 Gesamtkostenverfahren 273 Gesamtplanung 192 Hauptbuch, neues 326, 335 Innenaufträge 184 Ist/Plan/Abweichung 53, 59 Ist-Auftragsabrechnung 305 Istbuchungen 148 Istkosten 17 Ist-Soll-Abweichung 36 Istumlage 166, 301 Istverteilung 164 Jahresabschluss, in der Kostenstellenrechnung 183 346

Stichwortverzeichnis Kalkulation, mitlaufende 227, 247, 251 Kennzahlen, statistische 116, 131, 161, 197, 266 Komponente CO 12 Kontengruppen 316 Kosten/Erlöse/Ausgaben/ Einnahmen 62 Kostenarten 109 Kostenartengruppen 111 Kostenartenplanung 192 Kostenentwicklung 66 Kostenstellen 102 Kostenstellengruppen 106 Kostenstellenliste 107 Kostenstellenplanung 118 Kostenstellenrechnung 98 in FI 329 Kostenträgerberichte 63 Kostenträgerrechnung 223 Kostenverrechnungen, im Plan 133 Kundenaufträge 249 Kundenauftragsbericht 70 Layout ändern 50 auswählen 48 Leistungsarten 113 Leistungsartengruppen 115 Leistungsartenplanung 120 Leistungsverrechnung direkte 150 indirekte 175 List-Viewer-Berichte 26 Materialbeleg 44 Materialkalkulation, mit Mengengerüst 214 Materialstammsatz 210 Materialwirtschaft 11 Menüstruktur 25 Modi 21 Nachkalkulation 233, 248, 252 Organisationsstrukturen 98 Periode, sperren 181 Periodenabschluss 248, 252 in der Kostenstellenrechnung 160 Personalwirtschaft 11 Plan/Ist/Abweichung 74, 82 Plan/Ist/Obligo 56 Planabrechnung 193 Planabstimmung 144 Planauftragsabrechnung 199 Planerprofil 120 Plan-Ist-Vergleich 32 Plankalkulation 17 Planumlage 136, 293 Planung auf Innenaufträgen 192 auf Projekten 264 Planungshilfen 138 Planverteilung 134 Planzuschlagsberechnung 198 Primärkostenplanung 124, 193, 264 Produktkostenplanung 209 Produktkostensammler 68, 244 Profitcenter 310 Profitcenterberichte 74 im neuen Hauptbuch 79 Profitcenterbuchungen 320 Profitcenterrechnung 12 in FI 331 Profitcenterumlage 324 Profitcenterzuordnung 312 Project Builder 260 Projektabrechnung 269 Projektberichte 59 Projektdefinition 260 Projekte externe 259 interne 259 PSP-Elemente 261 347

Stichwortverzeichnis Rechercheberichte 26 Report-Painter-Berichte 25 Rückmeldungen 230 SAP-Easy-Access-Menü 20 SAPterm 22 Sekundärkostenplanung 128, 195, 265 Selektionsvarianten 94 Soll=Ist-Leistungsverrechnung 178 Soll-Ist-Vergleich 17, 65 Spalten, auswählen 50 Stammdaten, von Kostenstellen 105 Standardberichte 25 Standardhierarchie der Kostenstellen 100 der Profitcenter 309 Struktur, von SAP ERP 10 Stücklisten 211 Suchfunktion 23 Summenkurve 92 Tarifermittlung 146 Template-Verrechnung 141, 173 Top N. 91 Top-down-Planung 288 Transaktionscodes 21 Umbuchungen von Einzelkosten 159 von Kosten 158 von Leistungsverrechnungen 157 Umsatzkostenverfahren 273 Verbindlichkeiten 323 Versionen 119 Vertrieb 11 Vorkalkulation 225, 246, 250 Ware in Arbeit 236 Warenausgänge 227 Wertgerüst 214 WIP-Bericht 67 Zuschlagsberechnung 203, 267 Zuschlagsverrechnung im Plan 193 Zyklus-Segment-Technik 167 348