Forschungsprojekt SS 2009

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1 Forschungsprojekt SS 2009 Programmierung verteilter Systeme Institut für Informatik Universität Augsburg Augsburg Tel.: Fax: Web:

2 Gliederung n Ziel der Veranstaltung n Praktikumsthemen n Organisatorisches n Termine 2

3 Ziel der Veranstaltung n Einblicke in die aktuellen Forschungsgebiete n Aktives Mitarbeiten an nationalen wie auch internationalen Forschungs- und Kooperationsprojekten n Sammlung praktischer Erfahrungen in wissenschaftlichem Arbeiten n Unterstützung der Mitarbeiter in ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit n Vorstellung der Forschungsergebnisse in einer Zwischen- und einer Endpräsentation n Anfertigung einer wissenschaftlichen Ausarbeitung, welche die Ergebnisse zusammenfasst 3

4 Praktikumsthemen n Entwicklung eines Ontologie Editors n Attributierte Metamodelle n Datenflußanalyse auf Modellen n Rollenbasierte Unterstützung für die Modellierung von Artefakten 4

5 Entwicklung eines Ontologie Editors n Motivation Projekt mit Firma aus Ulm Ziel ist die Identifikation von Informationen in textuellen End User Anfragen und Generierung entsprechender Antworten Vorteile sind schnellere Antworten für Benutzer Größere Kundenzufriedenheit Kosteneinsparungen Funktioniert nur mit Wissen Muss konzeptualisiert in einer Ontologie gespeichert werden n State of the Art OWL (Web Ontology Language) Probleme Gewisse Einschränkungen bei der Modellierung Performance Probleme bei heutigen Reasonern Benutzbarkeit von Editoren 5

6 Entwicklung eines Ontologie Editors n Ziel Entwicklung eines Editors auf Basis des generischen Ontologie Metamodells n Schritte Einlesen in die Thematik Erstellung eines Konzepts zur fokusbasierten Modellierung der Ontologie Implementierung eines auf GMF basierenden Prototypen n Hilfreiche Vorkenntnisse Eclipse, GMF, Metamodelle, Ontologien n Organisatorisches Anzahl Personen: 2-3 Betreuer: Wolf Fischer 6

7 Attributbasierte Modellanalyse Modelle beschreiben die Struktur von Anwendungsdomänen und sind aus der Softwareentwicklung nicht mehr wegzudenken Modelle sollen nicht nur beschreiben, sondern auch maschinell interpretiert und weiterverarbeitet werden können Beispiele: Codegenerierung, Modelltransformationen, Validierung, OCL Idee: Anreicherung von Modellen durch semantische Attribute über eigene Programmiersprache (z.b. OCL Dialekt) Ergebnis: Modellelemente reichen Informationen an Nachbarobjekte weiter 7

8 Attributbasierte Modellanalyse n Mögliche Anwendungsgebiete Festlegen von Constraints auf Modellen (ähnlich wie bei OCL) Modellvalidierung (korrekter Aufbau) Datenfluss zwischen Modellelementen Ergebnis: Geschäftsprozess mit Aktionen die zu einem gegebenen Zeitpunkt definitiv ausgeführt wurden 8

9 Attributbasierte Modellanalyse Thema 1: Attributierte Metamodelle n Aufgaben n Ziel Einarbeiten in die Themengebiete Metamodellierung, Attributgrammatiken [1] Erarbeitung eines Konzepts um Modellelemente mit Attributen zu verbinden Umsetzung eines (Java-)Prototyps auf Basis des JastAdd Frameworks [2] Entwurf und Implementierung eines Fallbeispiels Allgemeines Konzept und konkrete Implementierung (eines von beiden als Schwerpunkt) Lauffähiges Beispiel als Demonstration n Quellen Compilers: Principles, Techniques, and Tools (A.V. Aho, R. Sethi, J.D. Ullman) 9

10 Attributbasierte Modellanalyse Thema 2: Datenflußanalyse auf Modellen n Aufgaben n Ziel Einarbeiten in die Themengebiete Metamodellierung, Datenflußanalyse[1] Umsetzung eines (Java-)Prototyps auf Basis des jdfa Frameworks [2] Fallbeispiel Allgemeines Konzept und konkrete Implementierung (Prototyp) Lauffähiges Beispiel n Quellen Compilers: Principles, Techniques, and Tools (A.V. Aho, R. Sethi, J.D. Ullman) 10

11 Rollenbasierte Unterstützung für die Modellierung von Artefakten n Motivation Auf Basis eines einzigen Metamodells können eine Vielzahl von Modellen bzw. Artefakte erstellt werden Diese Modelle werden in der Regel, abhängig von deren konkreten Inhalt, von unterschiedlichen Rollen und Disziplinen erstellt und/oder bearbeitet Diese Arbeit soll einen Beitrag dazu liefern, Entwicklern die Arbeit um Umgang mit den für sie relevanten Metamodell Sprachelementen zu erleichtern n Probleme Alle Rollen haben den gesamten Wortschatz zur Verfügung, um ein Modell zu erstellen Alle Rollen haben den gleichen Wortschatz zur Verfügung, um ein Modell zu erstellen Alle Rollen können Modelle und deren Inhalt nach belieben verändern 11

12 Rollenbasierte Unterstützung für die Modellierung von Artefakten n Ziel Entwicklung eines Frameworks für die rollenbasierte Unterstützung der Modellierung von EAST-ADL Artefakten in Artop (oder Topcased) n Aufgabe Einlesen in die Thematik Erarbeitung eines Konzepts, um Metamodellelemente bzw. Artefakte mit Rollen (und Rechten) zu verknüpfen Entwurf und Implementierung eines lauffähigen und integrierten Prototypen Fallbeispiel n Hilfreiche Vorkenntnisse Eclipse, EMF, Metamodelle n Organisatorisches Anzahl Personen: 2-3 Betreuer: Benjamin Honke 12

13 Organisatorisches n Teams aus drei Personen Am Besten selbst zusammenfinden n Bewerbung Bitte per an n STUDIS Name, Matrikelnummer, Studiengang, Semester Bereits gehörte Vorlesungen und Seminare im Hauptstudium Gegebenenfalls weitere qualifizierende Vorkenntnisse Präferierte Forschungsprojekte Zusätzliche Anmeldung in STUDIS zwingend erforderlich n Ausarbeitung Format: LaTeX (Formatvorlage auf PvS-Webseite verfügbar) Umfang: Seiten Abgabe: Ausarbeitung im pdf-format sowie aller Quelldateien n Zwischenpräsentation und Endpräsentation Formatvorlage auf PvS-Website verfügbar (PowerPoint, andere Programme erlaubt) Dauer der Präsentationen: ca. 45 min / Gruppe (30 min Vortrag, 15 min Diskussion) Vorstellung in der Zwischenpräsentation: theoretische Ausarbeitung Vorstellung in der Endpräsentation: praktische Umsetzung / Implementierung n Anrechung des Praktikums 6 LP aus dem Bereich Softwaretechnik und Programmiersprachen 13

14 Termine n Bewerbung: Bis n Termine für die Zwischenpräsentation und Endpräsentation werden noch bekanntgegeben Zwischenpräsentation voraussichtlich Ende Mai / Anfang Juni 2009 Endpräsentation voraussichtlich Anfang / Mitte Juli

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