Bachelorstudiengang International Information Systems Management

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1 Bachelorstudiengang International Information Systems Management Informationsbroschüre für die Erstsemestereinführung am 13. Oktober 2011

2 Herzlich Willkommen an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg! Liebe Studentinnen und Studenten der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik, herzlich willkommen an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Wir möchten Sie einladen, sich anhand dieser Broschüre eine erste Orientierung über die Universität und Ihr bevorstehendes Studium zu verschaffen sowie an der Erstsemestereinführung im Gebäude Feldkirchenstraße 21 am 13. Oktober 2011 teilzunehmen. Im Vergleich zu Ihrer Schul- und/oder Ausbildungszeit verlangt ein Studium in sehr viel höherem Maße, dass Sie sich selbst um die erforderlichen Informationen bemühen, Ihren Stundenplan zusammenstellen und bei den zuständigen Stellen in der Universität nachfragen. Wir möchten Sie ermuntern, damit gleich am Einführungstag zu beginnen. Während des Erstsemestereinführungstages werden zum einen kurze Einführungsvorträge über Fragen von allgemeinem Interesse gehalten und zum anderen spezielle Themen im Tutorium aufgegriffen. Zu diesem Zweck werden Gruppen gebildet, die sich jeweils einem Tutor anschließen und durch die Universität geführt werden. Den detaillierten Ablauf finden Sie auf den nächsten Seiten dieser Broschüre. Die Erstsemestereinführung wird aus dem Aktionsprogramm zur Verkürzung der Studiendauer an den Universitäten Bayerns vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst finanziert. Die Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik hat es sich zum Ziel gesetzt, die Studienanfänger vom ersten Tag an in den Universitätsbetrieb zu integrieren, universitäre Irrwege zu vermeiden und Sie für eine aktive Teilnahme am Universitätsleben zu gewinnen. Die Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik wünscht Ihnen einen guten Start und viel Erfolg für Ihr Studium.

3 Inhaltsverzeichnis 1 Otto-Friedrich-Universität Bamberg 1 2 Zeitplan für die Erstsemestereinführung 2 3 International Information Systems Management 3 4 Studium und Prüfungssystem 4 5 Stundenplanerstellung 23 6 Virtuelle Hochschule Bayern 26 7 Virtueller Campus 27 8 Fremdsprachen 28 9 Auslandsangelegenheiten Bibliothek PC-Räume Internetzugang für Studierende Fachschaftsvertretung WIAI WIAI.community Wichtige Adressen und Tipps Impressum 52

4 1 Otto-Friedrich-Universität Bamberg Charakteristisch für die Otto-Friedrich-Universität ist ihr geistes- und kulturwissenschaftliches sowie sozial- und wirtschaftswissenschaftliches Gesamtprofil, das durch die jüngste Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik (WIAI) integrativ um natur- und technikwissenschaftliche Disziplinen ergänzt wird. Die Universität gliedert sich in insgesamt vier Fakultäten: Geistes- und Kulturwissenschaften (GuK), Sozial- und Wirtschaftswissenchaften (SoWi), Humanwissenschaften (HuWi), Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik (WIAI) Mit rund 700 Studierenden ist die Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik die kleinste Fakultät und stellt knapp 7% der Gesamtzahl der Studierenden. Die Universität verfügt über zahlreiche Gebäude an verschiedenen Standorten. Eine vollständige Aufstellung findet sich im Vorlesungsverzeichnis. Für Studierende der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik sind vorrangig folgende Standorte von Bedeutung: Feldkirchenstraße 21, abgekürzt Feki (u.a. Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik, Bibliothek, Mensa) Rechenzentrum, abgekürzt RZ, Feldkirchenstraße 21 Kärntenstraße 7, abgekürzt Kä7 (Teilbereich der Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, u.a. Lehrstuhl und Professur für Wirtschaftspädagogik) Wilhelmsplatz 3, abgekürzt WP3 (Lehrstühle für Softwaretechnik und Mensch- Computer-Interaktion) Kirschäckerstraße 39, abgekürzt Ki (Teilbereich der Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften) An der Universität, Am Kranen (u.a. Lehrveranstaltungen in Anwendungsfächern der GuK) Markusplatz 3, abgekürzt M3 (u.a. Lehrveranstaltungen in Anwendungsfächern der HuWi) Austraße 37, abgekürzt Au (u.a. Zentrale Verwaltung, Studentenwerk) Kapuzinerstraße 16, 20/22 und 25 (u.a. Zentrale Verwaltung, allgemeine Studienberatung und Akademisches Auslandsamt) Und zum Schluss ein bisschen Geschichte: Warum heißt die Universität Otto-Friedrich- Universität? Fürstbischof Melchior Otto Voit von Salzburg hat die Universität 1647 gegründet. Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn gilt als erster großer Gönner der Universität und erweiterte sie 1735 um eine juristische Fakultät. 1

5 2 Zeitplan für die Erstsemestereinführung Uhrzeit Veranstaltung Donnerstag, 13. Oktober :15-10:45 Alle Studiengänge - Plenumsveranstaltung in Raum F137 Herr Prof. Dr. Andreas Henrich, Studiendekan der Fakultät Frau Prof. Dr. Ute Schmid, Frauenbeauftragte der Fakultät Herr Prof. Michael Mendler, PhD, Auslandsbeauftragter der Fakultät Frau Beate Hartmann, Service Desk der Wirtschaftsinformatik Herr Alexander Ostermann, Studienberatung der Universität Bamberg Bekanntgabe der Gruppeneinteilung und Treffpunkte für den weiteren Tag 10:45-11:45 Bachelor-Studiengänge - Facheinführung Angewandte Informatik (Herr Simon Harrer) FMA119 Wirtschaftsinformatik (Herr Nils Joachim) F137 International Information Systems Management (Herr Dr. Daniel Beimborn) F384 11:45-12:30 Mittagspause Master-Studiengänge - Tutorien Führung durch die Universität Kennenlernen der Fachschaft 12:30-13:30 Bachelor-Studiengänge - Tutorien Führung durch die Universität Kennenlernen der Fachschaft Master-Studiengänge Facheinführung (Zentraler Treffpunkt vor der Mensa) Angewandte Informatik (Herr Simon Harrer) F075 Wirtschaftsinformatik (Herr Christian Suchan) F116 Wirtschaftspädagogik / WI (Herr Tobias Kärner) Kä7/0.155 Computing in the Humanities (Frau Olga Yanenko) F155 13:30-15:30 Alle Studiengänge - Weitere Tutorien Kurzführung durch die Universitätsbibliothek Serviceeinrichtungen - Rechenzentrum 15:30-16:45 Kennenlern-Nachmittag in der Cafeteria Get Together mit Professoren und Mitarbeitern der Fakultät Gegen 18:30 Gemeinsame Kneipentour durch Bamberg Treffpunkt: ZOB (Zentraler Omnibus Bahnhof) Freitag, 14. Oktober :30-14:00 Tutorium im Rechenzentrum RZ0.06 ab 16:00 Erstsemesterbegrüßung in der Konzert- und Kongresshalle Bamberg Festliche Begrüßung durch Herrn Prof. Dr. Sebastian Kempgen, Vizepräsident der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, mit anschließender Informationsmesse über den Hochschulstandort Bamberg 2

6 3 International Information Systems Management Der Bachelor International Information Systems Management (IISM) bildet Wirtschaftsinformatiker aus, die sich auf das Management von Informationssystemen und der Nutzung von Informationstechnologien in Unternehmen fokussieren wollen und dabei auch Wert auf eine internationale Ausrichtung legen. Die Wirtschaftsinformatik (WI) beschäftigt sich generell mit Informationssystemen (IS) als dem Nervensystem von Unternehmen und anderen Organisationen in Wirtschaft und Verwaltung. Informationssysteme dienen in diesen Organisationen zur Lenkung, Unterstützung oder gar Automatisierung von Geschäftsprozessen sowie zur Erstellung informationeller Dienstleistungen für unternehmensinterne und unternehmensexterne Nachfrage. Generell befasst sich die Wirtschaftsinformatik mit den Struktur- und Verhaltenseigenschaften von Informationssystemen, mit den Vorgehensweisen bei der Entwicklung und beim Betrieb dieser Systeme sowie mit den ökonomischen und sozialen Implikationen ihres Betriebs. Dabei ergeben sich Bezüge zu den Wirtschaftswissenschaften bzw. insbesondere zur Betriebswirtschaftslehre (BWL) sowie zur Informatik. Innerhalb des umfassenden Themen- und Problemfeldes der Wirtschaftsinformatik vermittelt der Bachelor-Studiengang IISM im Vergleich zu dem stärker auf die Konzeption und Entwicklung von Informationssystemen ausgerichteten Wirtschaftsinformatik-Bachelor schwerpunktmäßig Fähigkeiten im Management und Betrieb von Informationssystemen und der dazugehörigen IT-Organisation. Dabei wird auch dem Tatbestand Rechnung getragen, dass die IT-Organisationen großer Unternehmen in der Regel international aufgestellt sind und zahlreiche IT-Dienste (z. B. der Betrieb eines Rechenzentrums) in andere Länder ausgelagert sind. Der Studiengang fokussiert folglich weniger auf die Vermittlung informatischer als stärker betriebswirtschaftlicher und managementorientierter Methoden und Fähigkeiten. Neben der Vermittlung der grundlegenden Fähigkeiten ist ein weiteres Ziel, den Studierenden Fähigkeiten zur selbständigen Weiterbildung zu vermitteln, wie es die dynamische Entwicklung des Faches erfordert. 3

7 4 Studium und Prüfungssystem 4.1 Allgemeine Hinweise Wichtige Informationen zum Bachelorstudiengang International Information Systems Management befinden sich in folgenden Dokumenten: Studien- und Fachprüfungsordnung (StuFPO) für den Bachelorstudiengang International Information Systems Management Allgemeine Prüfungsordnung (APO) für Bachelor- und Masterstudiengänge der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg Modulhandbuch für den Bachelorstudiengang International Information Systems Management Modultabelle für den Bachelorstudiengang International Information Systems Management Diese Dokumente können unter als PDF-Dokument heruntergeladen werden oder sind, soweit verfügbar, im Dekanat, Raum F089, Tel.: , erhältlich. Das Dekanat hat von Montag bis Freitag von 9.00 bis Uhr geöffnet. Darüberhinaus sollten Sie sich direkt zu Beginn des Studiums im Virtuellen Campus in den Kurs Informationen des Prüfungsausschusses Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftspädagogik/WI unter eintragen und zusätzlich händisch das Diskussionsforum zum Bachelorstudiengang International Information Systems Management abonnieren. Die in dieser Broschüre enthaltenen Informationen sind nicht rechtsverbindlich. Sie ersetzen nicht das sorgfältige Studium der Studien- und Prüfungsordnungen! Der Bachelorstudiengang International Information Systems Managementkann entweder in Vollzeit oder in Teilzeit studiert werden. Für das Studium in Vollzeit gelten die oben genannten Ordnungen während für das Studium in Teilzeit zusätzlich die Ordnung für das Teilzeitstudium (http://www.uni-bamberg.de/?id=49925) gilt. Im weiteren wird von einem Vollzeitstudium ausgegangen. 4

8 4.2 Service Desk Die Fakultät WIAI verfügt über einen Service Desk. Dieser ist für alle Studierenden des International Information Systems Management erster Ansprechpartner bei: der Schwerpunktbildung (bspw. im Profilbildungsstudium) Prüfungs- und Studienordnungsproblemen Unklarheiten bzgl. Modultabelle oder Modulhandbuch sämtlichen fachspezifischen Fragen und Sachverhalten Ihre Service Desk-Mitarbeiterin ist: Dipl.-Math. Beate Hartmann T Telefon: Raum: F 004 Sprechstunde: Mo - Fr 9:00-11:00 (und nach Vereinbahrung) Um Anmeldung per wird gebeten: k Von studentischer Seite hält die Fachschaftsvertretung auch nützliche Informationen bereit, bspw. alte Klausuren. Näheres auf Seite Fachstudienberatung Alle Fragen und Probleme, die nicht durch den Service Desk geklärt werden können, werden von diesem automatisch an die Fachstudienberatung IISM weitergegeben und von dieser bearbeitet. Dr. Daniel Beimborn Dipl.-Wirtsch.Inf. Sven Laumer Bitte wenden Sie sich bei Fragen und Problemen immer an den Service Desk! Die Weiterleitung Ihrer Anfrage an die Fachstudienberatung erfolgt bei Bedarf. 5

9 4.4 Lehrstühle der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik Nähere Informationen zu einzelnen Lehrstühlen finden Sie unter: oder im Uniwiki der Fachschaftsvertretung: (Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis / Fakultät WIAI) 4.5 Dauer des Studiums Der Bachelorstudiengang führt in der Regelstudienzeit von 7 Semestern zum Abschluss Bachelor of Science in International Information Systems Management. Die Dauer des Studiums ist durch die Höchststudiendauer auf max. 9 Semester begrenzt. 4.6 Modularisierung Die Lerninhalte und Prüfungen des Studiums sind in Modulgruppen gegliedert. Die Modulgruppen finden Sie im Anhang 1 der Studien- und Fachprüfungsordnung für den Bachelorstudiengang International Information Systems Management (vgl. auch Abschnitt Bachelorstudium und Bachelorprüfung). Modulgruppen bestehen aus Modulen. Ein Beispiel für ein Modul ist Einführung in die Informatik. Die an der Fakultät WIAI angebotenen Module finden sich in oben erwähntem Modulhandbuch gelistet und beschrieben. Dort finden Sie zu jedem Modul insbesondere die folgenden Informationen: 6

10 Eine Kurzbezeichnung für das Modul (z.b. DSG-EidI-B für Einführung in die Informatik ). Die Modulgruppe(n), zu der das Modul zugeordnet ist. Lernziele und Kompetenzen, die in diesem Modul erworben werden. Die ECTS-Punkte, die bei erfolgreichem Bestehen des Moduls angerechnet werden (für eine Beschreibung des ECTS-Systems: s.u.). Die Bedingungen für ein erfolgreiches Bestehen, d.h. für die Anrechnung der ECTS-Punkte (z.b. Bestehen der Abschlussklausur ). Der geschätzte über das gesamte Semester verteilte Arbeitsaufwand für dieses Modul in Stunden. Dieser errechnet sich üblicherweise aus den ECTS-Punkten. Die Voraussetzungen für das Belegen des Moduls. Hier können entweder allgemeine Aussagen getroffen werden (z.b. gute Programmierkenntnisse in Java ), oder aber konkrete andere Module genannt werden, die man vorher absolviert haben sollte (z.b. Inhalte des Moduls Mathematik für Informatiker ). Beachten Sie, dass der jeweilige Dozent davon ausgeht, dass Sie diese Voraussetzungen erfüllen! Die einem Modul zugeordneten Lehrveranstaltungen (z.b. eine Vorlesung und eine Übung). Die einem Modul zugeordneten Prüfungen (z.b. eine Klausur von 90 min.). Das jeweils aktuelle Modulangebot für den Bachelorstudiengang International Information Systems Management wird i.d.r. zum Beginn eines Wintersemesters in Form einer Modultabelle im Internet bekannt gegeben und ist ein Jahr lang gültig. Die Modultabelle finden Sie unter folgender Adresse: 4.7 European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) Das European Credit Point System weist jedem Modul eine bestimmte Anzahl an ECTS- Punkten zu. ECTS ist ein System zur Anerkennung und Übertragung von Studien- und Prüfungsleistungen, das auf dem Arbeitspensum beruht, das ein Studierender für ein Modul, durchschnittlich über das gesamte Semester gerechnet, benötigt. Ein ECTS-Punkt entspricht einem Arbeitspensum von ca. 30 Stunden. Beachten Sie also bei der Planung eines Semesters, dass eine Veranstaltung mit mehr ECTS-Punkten typischerweise auch mehr Zeitaufwand bedeutet. ECTS-Punkte sammelt man im Laufe des Studiums durch das erfolgreiche Bestehen von Modulen. In den ECTS-Bedingungen eines Moduls ist festgelegt, welche Bedingungen hierfür notwendig sind. Dies sind beispielsweise das Bestehen einer Klausur, einer mündlichen Prüfung oder das Anfertigen von Hausarbeiten. Gleichzeitig wird durch die ECTS-Punkte auch festgelegt, mit welchem Gewicht die in den einzelnen Modulen erzielten Noten in die Gesamtnote der Bachelorprüfung eingehen. (Ausnahme: Grundlagenmodule, siehe ) Es existieren für die Bachelorstudiengänge Punktegrenzen, welche zwingend erreicht 7

11 werden müssen, da andernfalls ein erfolgreicher Abschluss des Studiums unmöglich erscheint! Hier ein Auszug aus 34 (4) Gegenstand und Zweck der Prüfung : Im Verlauf des Studiums sind 1. bis zum Ende des dritten Fachsemesters mindestens 25 ECTS-Punkte, 2. bis zum Ende des vierten Fachsemesters mindestens 50 ECTS-Punkte, 3. bis zum Ende des fünften Fachsemesters mindestens 75 ECTS-Punkte, 4. bis zum Ende des sechsten Fachsemesters mindestens 100 ECTS-Punkte, 5. bis zum Ende des siebten Fachsemesters mindestens 125 ECTS-Punkte und 6. bis zum Ende des achten Fachsemesters mindestens 150 ECTS-Punkte in den Modulgruppen gemäß Anhang 1 zu erbringen. Wird die jeweilige Punktzahl nicht erreicht, erlischt die Zulassung zur Bachelorprüfung. Das bedeutet, dass Sie ihr aktuelles Studium in Bamberg nicht fortsetzen können! Beachten Sie, dass diese Grenzen weit unterhalb des normalem Studienfortschritts von durchschnittlich 30 ECTS pro Semester liegen. So sind bis zum Ende des dritten Fachsemesters eigentlich an die 90 ECTS anstatt der 25 ECTS nach der Mindestpunktegrenze zu erwarten. Weiterhin sind über das ECTS-System noch andere bestimmte kritische Punktsummen- Werte definiert: So sind zum Beispiel als Voraussetzung für die Zulassung zur Bachelorarbeit mindestens 120 bereits erreichte ECTS-Punkte nötig. 4.8 Lehrveranstaltungen Jedem Modul sind eine oder mehrere Lehrveranstaltungen zugeordnet, in denen die zum Bestehen des Moduls notwendigen Kenntnisse/Fähigkeiten vermittelt werden. Beispielsweise finden sich im Modulhandbuch folgende Lehrveranstaltungen zum Modul DSG- EidI-B: Vorlesung Einführung in die Informatik: Algorithmen, Programmierung und Softwaretechnik und Übung Einführung in die Informatik: Algorithmen, Programmierung und Softwaretechnik. Informationen zum Belegen von Lehrveranstaltungen und insbesondere zur Stundenplanerstellung finden Sie weiter unten im Abschnitt Stundenplanerstellung. Beachten Sie, dass die meisten Lehrveranstaltungen nicht sowohl im Wintersemester (WS) als auch im Sommersemester (SS) angeboten werden. Typischerweise wird eine Lehrveranstaltung nur in einem der beiden Semester in einem jährlichen Zyklus angeboten. 8

12 4.8.1 Vorlesungen Vorlesungen dienen dazu, in Gegenstand und Inhalt der einzelnen Fächer einzuführen, mit den Denkansätzen und Grundbegriffen der Fächer vertraut zu machen und einen systematischen Überblick über das Stoffgebiet der Fächer zu geben. Einer Vorlesung ist üblicherweise eine Übung zugeordnet. Die Teilnehmerzahl ist nicht beschränkt. Der Stoff einer Vorlesung wird in vielen Fällen durch eine schriftliche Klausur von 90 Minuten abgeprüft. In einigen Veranstaltungen ist es möglich, dass in die Bewertung semesterbegleitende Leistungen (bewertete Übungsaufgaben) eingebracht werden können. Die Details zur Leistungserbringung entnehmen Sie bitte dem Modulhandbuch Übungen Übungen dienen dem Erwerb notwendiger methodischer und technischer Fertigkeiten durch Übung an konkreten Aufgaben oder Fällen sowie der Vertiefung von Inhalten anhand konkreter Anwendungen Seminare Seminare sind Veranstaltungen, in denen spezifische Fragestellungen der verschiedenen Teilgebiete der International Information Systems Management erweitert und diskutiert werden. Sie dienen im Rahmen der Erarbeitung bestimmter fachbezogener Themen dem Erwerb vertiefter Kenntnisse in einem Teilgebiete und bieten Gelegenheit zu selbständigem wissenschaftlichen Arbeiten. Grundkenntnisse der jeweiligen Fächer werden vorausgesetzt. Eine Seminarleistung besteht üblicherweise in der Erarbeitung wissenschaftlicher Literatur, einem mündlichen Vortrag sowie einer schriftlichen Seminararbeit. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. 4.9 Flexibles Prüfungssystem Jedem Modul sind eine oder mehrere Prüfungen zugeordnet (ebenfalls im Modulhandbuch beschrieben). Üblicherweise ist das Bestehen der Prüfung(en) eines Moduls Voraussetzung für das Erhalten der ECTS-Punkte Studienbegleitende Prüfungen Die Bachelor-Prüfungen werden studienbegleitend in Teilprüfungen pro Modul abgelegt. Eine spezielle Abschlussprüfung für das gesamte Bachelorstudium gibt es nicht. Dadurch wird den Studierenden weitgehende Freiheit bei der individuellen Gestaltung ihres Studiums hinsichtlich der zeitlichen Verteilung der Prüfungen auf Semester eingeräumt. Zum Ende eines jeden Semesters besteht Gelegenheit, sich den Bachelorprüfungen zu unterziehen. So können sich die Studierenden frei entscheiden, an welchen Prüfungen sie im jeweiligen Semester teilnehmen wollen. 9

13 4.9.2 FlexNow! Die Anmeldung zu Prüfungen erfolgt über das elektronische Prüfungsverwaltungssystem der Universität Bamberg FlexNow! https://flexnow.zuv.uni-bamberg.de Die für dieses System benötigten Zugangsdaten (baxxxx-nummer, Passwort) sowie Transaktionsnummern (TANs) sollten Sie bei der Einschreibung erhalten haben. Eine Dokumentation über die Funktionen und Bedienung des Systems finden Sie auf den FlexNow!- Seiten. Halten Sie bei der Anmeldung zu Prüfungen unbedingt die Anmeldefrist ein! Diese wird durch Aushang bekannt gegeben und liegt typischerweise recht früh im Semester. Zusätzlich ist es möglich, sich innerhalb der (etwas später im Semester liegenden) Abmeldefrist doch noch gegen eine Prüfungsteilnahme zu entscheiden. Nach Verstreichen der Abmeldefrist können Sie nicht mehr von der Prüfung zurücktreten! Bei Problemen mit der An- oder Abmeldung im FlexNow!-System setzen Sie sich bitte mit der zuständigen Ansprechpartnerin im Prüfungsamt in Verbindung: Frau Heike Schick T Tel.: 0951/ k Wiederholung von Prüfungen Laut 11(4) der APO BaMa WIAI ist innerhalb der Höchststudiendauer eine Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen einmal oder mehrmals möglich. Die Bachelorarbeit kann nur einmal wiederholt werden. Beachten Sie, dass sich die Prüfungsinhalte 10

14 immer auf das Semester beziehen, in dem die Veranstaltung das letzte Mal angeboten wurde. Falls Sie beispielsweise im WS11/12 eine jährlich angebotene Vorlesung hören, so werden diese Inhalte in der Prüfung nach dem WS11/12 und nach dem SS12 geprüft. In der Prüfung nach dem WS12/13 hingegen sind die Inhalte der Veranstaltung aus dem WS12/13 relevant - auch für diejenigen, die diese Prüfung aufgrund Nichtbestehen wiederholen. 11

15 4.10 Struktur des Bachelorstudiengangs International Information Systems Management Das Studium ist in ein Basis- und ein Profilbildungsstudium gegliedert. Das Basisstudium umfasst allgemeine Inhalte für den ersten berufsqualifizierenden Abschluss, das Profilbildungsstudium dient dagegen einer an persönlichen Interessen und berufsfeldspezifischen Anforderungen ausgerichteten Vertiefung des Studiums. Das Basisstudium wird weiter unterteilt in ein Fach- und ein Kontextstudium. Ersteres dient der Vermittlung von Kenntnissen in den Kerngebieten sowie in angrenzenden Disziplinen der Wirtschaftsinformatik und des IISM, während das Kontextstudium kulturelle, Handlungs- und Reflexionskomponenten umfasst. Das Fachstudium wiederum untergliedert sich in ein wissenschaftsbezogenes Studium, das durch Hochschullehrer vermittelt wird, ein berufsfeldbezogenes Studium, welches durch Dozenten aus der betrieblichen Praxis des internationalen IS-Management vermittelt wird, sowie die Bachelorarbeit. Wissenschaftsbezogenes Studium ( ECTS) Bachelorstudium (7 Semester, mind. 210 ECTS-Punkte) Basisstudium (6 Semester, mind. 180 ECTS-Punkte) Fachstudium ( ECTS 1 ) Berufsfeldbezogenes Studium (12-15 ECTS) Bachelorarbeit (12 ECTS) Kontextstudium (18-21 ECTS) Profilbildungsstudium 1 Semester, 30 ECTS-Punkte 4.11 Bachelorstudium und Bachelorprüfung Die Lehrinhalte des Basis- und des Profilbildungsstudiums setzen sich zusammen aus den spezifischen Kerngebieten des International Information Systems Management, den Grundlagen der Wirtschaftsinformatik, den Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, den Grundlagen quantitativer Methoden (Mathematik, Statistik) sowie dem Kontextstudium. Unter den Kerngebieten des International Information Systems Management werden diejenigen Wissensgebiete verstanden, die Grundlagen, Konzepte und Methoden für das Management von Informationssystemen im internationalen Kontext, bspw. in globalen 1 Wird im Folgenden als abgekürzte Schreibweise für ECTS-Punkte verwendet! 12

16 Unternehmen oder auch im Rahmen von grenzüberschreitendem IT-Outsourcing, vermitteln. Beispiele hierfür sind IT-Service-Management, Sourcing-Management, Projektmanagement oder Architekturmanagement sowie spezifische Lehreinheiten durch Dozenten aus der Praxis, wie bspw. die Gestaltung von Outsourcing-Verträgen. In den Grundlagen der Wirtschaftsinformatik werden Ansätze der Wirtschaftswissenschaften und der Informatik integriert. Beispiele für solche Kerngebiete sind das Informationsmanagement oder die Entwicklung von betrieblichen Anwendungssystemen unter Zuhilfenahme geeigneter Modellierungskonzepte. Bei den wirtschaftswissenschaftlichen Lehrinhalten liegt der Schwerpunkt auf einer betriebswirtschaftlich ausgerichteten Grundlagen- und Querschnittsausbildung, wie sie im Rahmen der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre vermittelt wird. 13

17 Das Basisstudium ist in die folgenden Modulgruppen gegliedert, in denen jeweils die angegebene Summe an ECTS-Punkten erbracht werden muss: Modulgruppe ECTS A1 Wirtschaftsinformatik 45 A2 Betriebswirtschaftslehre (BWL) / Volkswirtschaftslehre (VWL) / Recht A3 Quantitative Methoden 15 A4 International Information Systems Management A5 Seminare 6 A6 IISM in der betrieblichen Praxis A7 Bachelorarbeit 12 A8 Kontextstudium Summe: Das Profilbildungsstudium besteht aus 2 Modulgruppen, aus denen genau eine zu wählen ist. Nähere Informationen zu den Alternativen finden Sie in der Modultabelle: Modulgruppe ECTS B1 Gelenktes Auslandsstudium 30 B2 Betriebspraktikum im internationalen Kontext (min.4 Monate) 12 Module aus dem Masterprogramm WI oder dem Bachelorprogramm Informatik Die Summe der zu erbringenden ECTS-Punkte beträgt 210. Bei einer Regelstudienzeit von 7 Semestern sind also im Durchschnitt pro Semester 30 ECTS zu erbringen. 14

18 4.12 Pflicht- und Wahlpflichtbereiche im Basisstudium Die innerhalb der Modulgruppen zu sammelnden ECTS-Punkte sind in Pflicht- und Wahlpflichtbereiche aufgeteilt. Im Pflichtbereich haben Sie keine Wahlmöglichkeit, sondern müssen bestimmte Module belegen. Im Wahlpflichtbereich besteht in gewissem Rahmen eine Wahlmöglichkeit. Die nachfolgende Tabelle orientiert sich an den Festlegungen in Anhang 1 der Fachprüfungsordnung. Modulgruppe Pflicht Wahlpflicht Summe (in ECTS) (in ECTS) (in ECTS) A1 Wirtschaftsinformatik A2 BWL/VWL/Recht A3 Quantitative Methoden A4 International IS Management A5 Seminare 6 6 A6 IISM in der betrieblichen Praxis A7 Bachelorarbeit A8 Kontextstudium Das Profilbildungsstudium wird in dieser Broschüre nicht weiter erläutert, da es erst zum Ende des Studiums hin absolviert werden sollte und daher für die Erstsemestereinführung nur eine untergeordnete Rolle spielt. Im Folgenden wird der Aufbau der einzelnen Modulgruppen weiter erläutert. Welche Module den Pflicht- und Wahlpflichtbereichen der einzelnen Modulgruppen zugeordnet sind, legt nicht die Fachprüfungsordnung fest, sondern die Modultabelle, die Sie in ihrer aktuellen Fassung hier finden: Rechtsverbindlich ist allein dieses Dokument! Die Beschreibungen der Module können Sie dem Modulhandbuch der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik entnehmen, das Sie ebenfalls unter dieser Adresse finden (vgl. auch Abschnitt Modularisierung). In den folgenden Unterabschnitten sind die verschiedenen Modulgruppen gemäß ihres aktuellen Standes dargestellt. Die Spalte GM gibt dabei an, ob es sich bei dem jeweiligen Modul um ein Grundlagenmodul handelt, dessen Note nicht in Ihre Bachelor- Abschlussnote eingeht (vgl. 10 (4) 2 der Allgemeinen Prüfungsordnung WIAI)

19 A1 Wirtschaftsinformatik Die Modulgruppe A1 umfasst die Kerngebiete der Wirtschaftsinformatik. Kürzel Bezeichnung Sem. GM ECTS Vorauss. 2 Pflichtbereich (45 ECTS) SEDA-GbIS-B IAWS-EBAS-B Grundlagen betrieblicher Informationssysteme Entwicklung und Betrieb von Anwendungssystemen WS X 6 SS X 6 SEDA-GbIS-B DSG-EidI-B Einführung in die Informatik 3 WS/SS X 9 SEDA-DMS-B Datenmanagementsysteme SS 6 SEDA-WI-Proj-B IAWS-IWM-B Wirtschaftsinformatik-Projekt zur Systementwicklung Informations- und Wissensmanagement WS 6 SEDA-GbIS-B DSG-EidI-B SS 6 SEDA-GbIS-B ISDL-ITCon-B IT-Controlling WS 6 SEDA-GbIS-B A2 Betriebswirtschaftslehre (BWL) / Volkswirtschaftslehre (VWL) / Recht In der Modulgruppe A2 Allgemeine betriebs- und volkswirtschaftliche Grundlagen sind im Pflichtbereich 24 ECTS-Punkte und im Wahlpflichtbereich 12 ECTS-Punkte aus dem Angebot der Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften gemäß folgender Aufstellung zu erbringen. Kürzel Bezeichnung Sem. GM ECTS Vorauss. 2 Pflichtbereich (24 ECTS) BSL-B-00 Einführung in die BWL WS/SS X 6 IRWP-B-01 Buchführung WS/SS X 6 UFC-B-02 Kosten-, Erlös - und Ergebniscontrolling WS 6 Recht-B-01 Öffentliches Recht mit Europabezug WS X 6 oder 4 Recht-B-02 Privatrecht SS X 6 Wahlpflichtbereich (12 ECTS aus den folgenden Modulen) IntWi-B-01 Einführung in die Europäische und Internationale Wirtschaft SS 6 Market-B-04 Marketing-Management SS 6 Finanz-B-01 Unternehmensfinanzierung I WS 6 IRWP-B-02 Rechnungslegung nach HGB SS 6 3 Dieses Modul setzt sich aus den Lehrveranstaltungen DSG-EiAPS-B: Einführung in Algorithmen, Programmierung und Software und DSG-EiRBS-B: Einführung in Rechner- und Betriebssysteme zusammen 4 Nur eines der beiden Module muss belegt werden! 16

20 PM-B-01 PuL-B-01 BSL-B-01 Grundlagen des Personalmanagements Produktions- und Logistikmanagement I Grundlagen der Unternehmensbesteuerung WS 6 SS 6 WS/SS 6 FC-B-01 Finanzcontrolling I SS 6 BSL-B-02 Inno-B-01 Grundlagen der internationalen Steuerlehre Grundlagen des Innovationsmanagements WS/SS 6 WS/SS 6 Mikro-B-01 Mikroökonomik I WS 6 oder 4 EVWL Einführung in die VWL WS A3 Quantitative Methoden In der Modulgruppe A3 Quantitative Methoden sind 15 ECTS-Punkte durch folgendes Angebot der Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften zu erbringen. Kürzel Bezeichnung Sem. GM ECTS Vorauss. 2 Pflichtbereich (15 ECTS) Mathe-B-01 Mathe-B-02 Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler I (Analysis) Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler II (Lineare Algebra) WS/SS X 3 WS/SS X 3 Stat-B-01 Methoden der Statistik I WS/SS 6 ETH Entscheidungstheorie SS 3 17

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