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1 Änderung der MBO Die Musterbauordnung in der Fassung vom November 2002, zuletzt geändert durch Beschluss der Bauministerkonferenz vom Oktober 2008 wird wie folgt geändert: 1. 1 Abs. 2 wird wie folgt geändert: a) Der Schlusspunkt in Nr. 5 wird durch ein Komma ersetzt. b) Es wird folgende Nr. 6 angefügt: 6. Messestände in Messe- und Ausstellungsgebäuden wird wie folgt geändert: a) In Abs. 4 Nr. 3 werden nach dem Wort Wohngebäude die Worte und Garagen eingefügt. b) In Abs. 4 Nr. 7 Buchst. b werden nach dem Wort Szeneflächen die Worte sowie Tribünen, die keine fliegenden Bauten sind und insgesamt mehr als 1000 Besucher fassen, eingefügt. Die Worte und ganz oder teilweise aus baulichen Anlagen besteht werden gestrichen. c) In Abs. 4 Nr. 8 werden nach dem Wort Gastplätzen die Worte in Gebäuden oder mehr als 1000 Gastplätzen im Freien eingefügt. d) Abs. 4 Nr. 9 erhält folgende Fassung: 9. Gebäude mit Nutzungseinheiten zum Zwecke der Pflege oder Betreuung von Personen mit Pflegebedürftigkeit oder Behinderung, wenn die Nutzungseinheiten a) einzeln für mehr als 6 Personen oder b) für Personen mit Intensivpflegebedarf bestimmt sind, oder c) einen gemeinsamen Rettungsweg haben und für insgesamt mehr als 12 Personen bestimmt sind, e) nach Abs. 4 Nr. 9 werden folgende Nrn. 10 und 11 eingefügt: 10. Krankenhäuser, 11. sonstige Einrichtungen zur Unterbringung oder Pflege von Personen, Die Folgenummern werden angepasst. f) Abs. 4 Nr. 10 wird zu Abs. 4 Nr. 12. Nr. 12 wird wie folgt geändert: Tageseinrichtungen für Kinder, Menschen mit Behinderung und alte Menschen, ausgenommen Tageseinrichtungen 1 einschließlich Tagespflege für nicht mehr als zehn Kinder,. 1 Ggfs. nach Landesrecht 1

2 g) Abs. 4 Nr. 18 wird zu Abs. 4 Nr. 20. Die Worte Nummern 1 bis 17 werden ersetzt durch die Worte Nummern 1 bis 19. h) Nach Abs. 8 wird folgender Abs. 9 eingefügt: Barrierefrei sind bauliche Anlagen, soweit sie für Menschen mit Behinderungen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind. Die bisherigen Absätze 9 und 10 werden Absätze 10 und wird wie folgt geändert: a) Abs. 5 werden folgende Sätze 4 und 5 angefügt: 4 Sind nach der umgebenden Bebauung im Sinn des 34 Abs. 1 Satz 1 BauGB abweichende Abstandsflächentiefen zulässig, sind diese maßgeblich. 5 Werden von einer städtebaulichen Satzung oder einer Satzung nach 86 Außenwände zugelassen oder vorgeschrieben, vor denen Abstandsflächen größerer oder geringerer Tiefe als nach den Sätzen 1 bis 3 liegen müssten, finden die Sätze 1 bis 3 keine Anwendung, es sei denn, die Satzung ordnet die Geltung dieser Vorschriften an. b) Es wird folgender Abs. 7 eingefügt: (7) 1 Bei der Bemessung der Abstandsflächen bleiben Maßnahmen zum Zwecke der Energieeinsparung und Solaranlagen an bestehenden Gebäuden unabhängig davon, ob diese den Anforderungen der Abs. 2 bis 6 entsprechen, außer Betracht, wenn sie 1. eine Stärke von nicht mehr als 25 cm aufweisen und 2. nicht weniger als 2,50 m von der Nachbargrenze zurückbleiben 2 67 Abs. 1 Satz 1 bleibt unberührt. c) Der bisherige Abs. 7 wird Abs wird wie folgt geändert: a) Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 erhält folgende Fassung: 2. nach den Vorschriften a) der Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Festlegung harmonisierter Bedingungen für die Vermarktung von Bauprodukten und zur Aufhebung der Richtlinie 89/106/EWG des Rates (Bauproduktenverordnung) vom (ABl. EU Nr. L 88 S. 5) oder 2

3 b) zur Umsetzung von Richtlinien der Europäischen Gemeinschaften, soweit diese die Grundanforderungen an Bauwerke nach Anhang I der Bauproduktenverordnung berücksichtigen, in den Verkehr gebracht und gehandelt werden dürfen, insbesondere die CE-Kennzeichnung (Art. 8 und 9 Bauproduktenverordnung) tragen und dieses Zeichen die nach Abs. 7 Nr. 1 festgelegten Leistungsstufen oder klassen ausweist oder die Leistung des Bauprodukts angibt. b) Abs. 7 erhält folgende Fassung: (7) Das Deutsche Institut für Bautechnik kann im Einvernehmen mit der obersten Bauaufsichtsbehörde in der Bauregelliste B 1. festlegen, welche Leistungsstufen oder klassen nach Art. 27 Bauproduktenverordnung oder nach Vorschriften zur Umsetzung der Richtlinien der Europäischen Gemeinschaften Bauprodukte nach Abs. 1 Nr. 2 erfüllen müssen, und 2. bekannt machen, inwieweit Vorschriften zur Umsetzung von Richtlinien der Europäischen Gemeinschaften die Grundanforderungen an Bauwerke nach Anhang I der Bauproduktenverordnung nicht berücksichtigen Abs. 2 wird folgender Satz 3 angefügt: 3 Die Anerkennungsbehörde für Stellen nach 25 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, 85 Abs. 4 Nr. 2 kann allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse zurücknehmen oder widerrufen; 48 und 49 VwVfG 2 finden Anwendung wird wie folgt geändert: a) Abs. 2 Sätze 2 und 3 werden aufgehoben; der bisherige Satz 1 wird einziger Satz. b) Abs. 3 wird aufgehoben. 7. Die Überschrift des Vierten Abschnitts erhält folgende Fassung: Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen; Wände, Decken, Dächer wird wie folgt geändert: a) Abs. 2 Satz 2 erhält folgende Fassung 2 Nach Landesrecht. 3

4 2 Satz 1 gilt nicht für brennbare Fugendichtungen sowie für brennbare Dämmstoffe in nichtbrennbaren geschlossenen Profilen der Außenwandkonstruktion b) Abs. 3 wird wie folgt geändert: aa) In Satz 2 werden nach dem Wort werden, die Worte und mehr als zwei Geschosse überbrückende Solaranlagen an Außenwänden eingefügt. bb) Es wird folgender Satz 3 angefügt: 3 Schwerentflammbare Baustoffe in Bauteilen nach Satz 1 Halbsatz 1 und Satz 2 dürfen nicht brennend abfallen oder abtropfen. c) Abs. 4 erhält folgende Fassung: (4) ¹Bei Außenwandkonstruktionen mit geschossübergreifenden Hohl- oder Lufträumen wie hinterlüfteten Außenwandbekleidungen sind gegen die Brandausbreitung besondere Vorkehrungen zu treffen. ²Satz 1 gilt für Doppelfassaden entsprechend. d) Abs. 5 erhält folgende Fassung: (5) Abs. 2, 3 und 4 Satz 1 gelten nicht für Gebäude der Gebäudeklassen 1 bis 3; Abs. 4 Satz 2 gilt nicht für Gebäude der Gebäudeklassen 1 und wird wie folgt geändert: a) In Abs. 2 Nr. 1 werden die Worte bis zu 2,50 m durch die Worte von weniger als 2,50 m ersetzt. b) Abs. 3 wird wie folgt geändert: aa) in Satz 2 werden die Worte nach Satz 1 sind durch die Worte sind in den Fällen des Absatzes 2 Nr. 1 bis 3 ersetzt. bb) Nr. 4 wird gestrichen stattdessen wird folgender Satz 3 eingefügt: 3 In den Fällen des Abs. 2 Nr. 4 sind anstelle von Brandwänden feuerbeständige Wände zulässig, wenn der Brutto-Rauminhalt des landwirtschaftlich genutzten Gebäudes oder Gebäudeteils nicht größer als 2000 m³ ist. c) In Abs. 6 werden die Worte öffnungslose feuerbeständige Wand aus nichtbrennbaren Baustoffen durch das Wort Brandwand ersetzt. d) Abs. 7 wird wie folgt geändert: aa) Satz 2 wird wie folgt gefasst: 2 Bei Außenwandkonstruktionen, die eine seitliche Brandausbreitung begünstigen können wie hinterlüfteten Außenwandbekleidungen oder Doppelfassaden, sind gegen die Brandausbreitung besondere Vorkehrungen zu treffen. 4

5 bb) Es wird folgender Satz 3 eingefügt: 3 Oberflächen und Außenwandbekleidungen von Gebäudeabschlusswänden müssen nichtbrennbar sein. cc) Der bisherige Satz 3 wird Satz wird wie folgt geändert a) Abs. 3 Nr. 3 erhält folgende Fassung: 3. Dachflächenfenster, Oberlichte und Lichtkuppeln von Wohngebäuden, b) Abs. 5 wird wie folgt geändert aa) Satz 1 erhält folgende Fassung: 1 Dachüberstände, Dachgesimse und Dachaufbauten, lichtdurchlässige Bedachungen, Dachflächenfenster, Lichtkuppeln, Oberlichte und Solaranlagen sind so anzuordnen und herzustellen, dass Feuer nicht auf andere Gebäudeteile und Nachbargrundstücke übertragen werden kann. bb) Satz 2 wird wie folgt geändert: aaa) In Nr. 1 wird vor das Wort Oberlichte das Wort Dachflächenfenster eingefügt. bbb) Nr. 2 erhält folgende Fassung: wird wie folgt geändert: 2. Solaranlagen, Dachgauben und ähnliche Dachaufbauten aus brennbaren Baustoffen, wenn sie nicht durch diese Wände gegen Brandübertragung geschützt sind. a) Abs. 3 wird wie folgt geändert: aa) Satz 1 erhält folgende Fassung: 1 Jeder notwendige Treppenraum muss einen unmittelbaren Ausgang ins Freie haben. bb) Satz 2 wird gestrichen. Der bisherige Satz 3 wird Satz 2. b) In Abs. 7 Satz 2 werden die Worte Innenliegende notwendige Treppenräume durch das Wort Sie ersetzt. c) Abs. 8 erhält folgende Fassung: (8) ¹Notwendige Treppenräume müssen belüftet und zur Unterstützung wirksamer Löscharbeiten entraucht werden können. ²Sie müssen 5

6 1. in jedem oberirdischen Geschoss unmittelbar ins Freie führende Fenster mit einem freien Querschnitt von mindestens 0,50 m² haben, die geöffnet werden können, oder 2. an der obersten Stelle eine Öffnung zur Rauchableitung haben. ³In den Fällen des Satzes 2 Nr. 1 ist in Gebäuden der Gebäudeklasse 5 an der obersten Stelle eine Öffnung zur Rauchableitung erforderlich; in den Fällen des Satzes 2 Nr. 2 sind in Gebäuden der Gebäudeklassen 4 und 5, soweit dies zur Erfüllung der Anforderungen nach Satz 1 erforderlich ist, besondere Vorkehrungen zu treffen. 4 Öffnungen zur Rauchableitung nach Satz 2 und 3 müssen in jedem Treppenraum einen freien Querschnitt von mindestens 1 m² und Vorrichtungen zum Öffnen ihrer Abschlüsse haben, die vom Erdgeschoss sowie vom obersten Treppenabsatz aus bedient werden können wird wie folgt geändert: Abs. 1 Satz 2 Nr.3 erhält folgende Fassung: 3. innerhalb von Nutzungseinheiten mit nicht mehr als 200 m 2 und innerhalb von Wohnungen, wird wie folgt geändert: a) 39 Abs. 4 Satz 3 erhält folgenden Wortlaut: 3 Dieser Aufzug muss von der öffentlichen Verkehrsfläche und von allen Wohnungen in dem Gebäude aus stufenlos erreichbar sein. b) 39 Abs. 4 Satz 4 wird gestrichen. c) Der bisherige 39 Abs. 4 Satz 5 wird Satz Abs. 1 wird wie folgt geändert: a) Die Worte für Decken werden gestrichen. b) In Nr. 1 werden die Worte in Gebäuden durch die Worte für Gebäude ersetzt wird wie folgt geändert: a) Abs. 1 wird wie folgt geändert: aa) Der bisherige Satz 1 wird Halbsatz 1. bb) Es wird folgender Halbsatz 2 angefügt: ; diese Verpflichtung kann auch durch barrierefrei erreichbare Wohnungen in mehreren Geschossen erfüllt werden. 6

7 cc) Satz 2 wird wie folgt geändert: 2 In diesen Wohnungen müssen die Wohn- und Schlafräume, eine Toilette, ein Bad sowie die Küche oder die Kochnische barrierefrei sein. b) Abs. 2 wird wie folgt geändert: aa) Der bisherige Satz 1 lautet nun: 1 Bauliche Anlagen, die öffentlich zugänglich sind, müssen in den dem allgemeinen Besucher- und Benutzerverkehr dienenden Teilen barrierefrei sein. bb) Satz 2 erhält den Wortlaut: 2 Dies gilt insbesondere für cc) Satz 2 Nr. 5 wird wie folgt geändert: 5. Verkaufs-, Gast- und Beherbergungsstätten, dd) Es werden folgende Sätze 3 und 4 angefügt: 3 Für die der zweckentsprechenden Nutzung dienenden Räume und Anlagen genügt es, wenn sie in dem erforderlichen Umfang barrierefrei sind. 4 Toilettenräume und notwendige Stellplätze für Besucher und Benutzer müssen in der erforderlichen Anzahl barrierefrei sein. c) Abs. 3 wird komplett gestrichen. d) Der bisherige Abs. 4 wird Abs. 3 und erhält den folgenden Wortlaut: (3) Die Absätze 1 und 2 gelten nicht, soweit die Anforderungen wegen schwieriger Geländeverhältnisse, wegen des Einbaus eines sonst nicht erforderlichen Aufzugs, wegen ungünstiger vorhandener Bebauung oder im Hinblick auf die Sicherheit der Menschen mit Behinderungen nur mit einem unverhältnismäßigen Mehraufwand erfüllt werden können wird wie folgt geändert: a) Satz 1 Nr. 3 erhält folgende Fassung: 3. Werbeanlagen, soweit sie einer Ausnahmegenehmigung nach Straßenverkehrsrecht oder einer Zulassung nach Straßenrecht bedürfen, b) Satz 1 Nr. 5 erhält folgende Fassung: 5. Anlagen, die nach Gerätesicherheitsrecht einer Genehmigung oder Erlaubnis bedürfen, wird wie folgt geändert: 7

8 a) Abs. 1 wird wie folgt geändert: aa) Nr. 2 wird wie folgt geändert. aaa) Vor dem Wort Anlagen wird das Wort folgende ergänzt. bbb) Buchst. b wird gestrichen. ccc) Der bisherige Buchst. c wird neuer Buchst. b. bb) Es wird folgende neue Nr. 3 eingefügt: 3. folgende Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien a) Solaranlagen in, an und auf Dach- und Außenwandflächen sowie die damit verbundene Änderung der Nutzung oder der äußeren Gestalt des Gebäudes, b) gebäudeunabhängige Solaranlagen mit einer Höhe bis zu 3 m und einer Gesamtlänge bis zu 9 m, c) Windenergieanlagen bis zu 10 m Höhe gemessen von der Geländeoberfläche bis zum höchsten Punkt der vom Rotor bestrichenen Fläche und einem Rotordurchmesser bis zu drei Metern außer in reinen Wohngebieten; cc) Die bisherigen Nrn. 3 bis 14 werden neue Nrn. 4 bis 15. dd) In Nr. 5 Buchst. a) werden die Worte Nummer 3 durch die Worte Nr. 4 ersetzt. ee) Nr. 10 wird zu Nr. 11 und wird wie folgt geändert: aaa) bbb) In Buchst. d werden das Wort Außenwandverkleidungen durch die Worte Außenwandbekleidungen einschließlich Maßnahmen der Wärmedämmung und das Semikolon durch ein Komma ersetzt. Es wird folgender Buchst. e) angefügt: e) Bedachung einschließlich Maßnahmen der Wärmedämmung; ff) Nr. 11 wird zu Nr. 12 und wird wie folgt geändert: aaa) In Buchst. e) wird das Semikolon gestrichen bbb) Nach Buchst. e wird folgender Halbsatz eingefügt: sowie, soweit sie in, auf oder an einer bestehenden baulichen Anlage errichtet werden, die damit verbundene Änderung der Nutzung oder der äußeren Gestalt der Anlage; 8

9 b) Abs. 2 wird wie folgt geändert: Nr. 1 erhält folgende Fassung: 1. für die neue Nutzung keine anderen öffentlich-rechtlichen Anforderungen als für die bisherige Nutzung in Betracht kommen, die im Baugenehmigungsverfahren nach 64 Satz 1 geprüft werden, c) Abs. 3 wird wie folgt geändert: aa) Sätze 3 und 4 erhalten folgende Fassung: ³Bei nicht freistehenden Gebäuden muss die Beseitigung zur Gewährleistung der Standsicherheit des Gebäudes oder der Gebäude, an die das zu beseitigende Gebäude angebaut ist, durch einen qualifizierten Tragwerksplaner im Sinne des 66 Abs. 2 beurteilt und im erforderlichen Umfang überwacht werden. 4 Satz 3 gilt nicht, soweit an verfahrensfreie Gebäude angebaut ist. bb) Der bisherige Satz 6 wird Satz wird wie folgt geändert a) In Abs. 1 wird das Wort Wärme- gestrichen 3 b) Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 erhält folgende Fassung 1. a) einem für das Bauvorhaben Bauvorlageberechtigten, b) einem Angehörigen der Fachrichtung Architektur, Hochbau, Bauingenieurwesen oder eines Studiengangs mit Schwerpunkt Brandschutz, der ein Studium an einer deutschen Hochschule, ein gleichwertiges Studium an einer ausländischen Hochschule oder die Ausbildung für mindestens den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst abgeschlossen hat, danach mindestens zwei Jahre auf dem Gebiet der brandschutztechnischen Planung und Ausführung von Gebäuden oder deren Prüfung praktisch tätig gewesen ist, und der die erforderlichen Kenntnisse des Brandschutzes nachgewiesen hat, Abs. 2 Satz 1 Halbsatz 1 erhält folgende Fassung: 1 Die Zulassung von Abweichungen nach Abs. 1, von Ausnahmen und Befreiungen von den Festsetzungen eines Bebauungsplans oder einer sonstigen städtebaulichen Satzung oder von Regelungen der Baunutzungsverordnung (BauNVO) ist gesondert schriftlich zu beantragen; 3 Ferner: Streichung des Wärmeschutznachweises aus 12 MBauVorlV. 9

10 wird wie folgt geändert: a) Abs. 4 wird wie folgt geändert : aa) Der bisherige einzige Satz wird Satz 1. bb) Es werden folgende Sätze 2 bis 4 angefügt: 2 Bei mehr als 20 Nachbarn, denen die Baugenehmigung zuzustellen ist, kann die Zustellung nach Satz 1 durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden; die Bekanntmachung hat den verfügenden Teil der Baugenehmigung, die Rechtsbehelfsbelehrung sowie einen Hinweis darauf zu enthalten, wo die Akten des Baugenehmigungsverfahrens eingesehen werden können. 3 Sie ist im amtlichen Veröffentlichungsblatt der Bauaufsichtsbehörde bekannt zu machen. 4 Die Zustellung gilt mit dem Tag der Bekanntmachung als bewirkt. b) Es wird folgender Abs. 5 angefügt (5) 1 Bei baulichen Anlagen, die auf Grund ihrer Beschaffenheit oder ihres Betriebs geeignet sind, die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft zu gefährden, zu benachteiligen oder zu belästigen, kann die Bauaufsichtsbehörde auf Antrag des Bauherrn das Bauvorhaben in ihrem amtlichen Veröffentlichungsblatt und außerdem in örtlichen Tageszeitungen, die im Bereich des Standorts der Anlage verbreitet sind, öffentlich bekannt machen; verfährt die Bauaufsichtsbehörde nach Halbsatz 1, finden Abs. 1 und 2 keine Anwendung. 2 Mit Ablauf einer Frist von einem Monat nach der Bekanntmachung des Bauvorhabens nach Satz 1 Halbsatz 1 sind alle öffentlich-rechtlichen Einwendungen gegen das Bauvorhaben ausgeschlossen. 3 Die Zustellung der Baugenehmigung nach Abs. 4 Satz 1 kann durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden; Abs. 4 Satz 4 sowie Satz 1 Halbsatz 1 gelten entsprechend. 4 In der Bekanntmachung nach Satz 1 Halbsatz 1 ist darauf hinzuweisen, 1. wo und wann die Akten des Verfahrens eingesehen werden können, 2. wo und wann Einwendungen gegen das Bauvorhaben vorgebracht werden können, 3. welche Rechtsfolgen mit Ablauf der Frist des Satzes 2 eintreten und 4. dass die Zustellung der Baugenehmigung durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden kann wird wie folgt geändert: a) In Abs. 1 werden die Worte,die nicht untere Bauaufsichtsbehörde ist, gestrichen. b) Abs. 5 wird aufgehoben Abs. 1 wird wie folgt geändert: a) Der bisherige einzige Satz wird Satz 1. 10

11 b) Es wird folgender Satz 2 angefügt: 2 Die durch eine Umweltverträglichkeitsprüfung ermittelten, beschriebenen und bewerteten Umweltauswirkungen sind nach Maßgabe der hierfür geltenden Vorschriften zu berücksichtigen Abs. 2 wird wie folgt geändert: a) Satz 2 Nr. 4 erhält folgende Fassung:. 4. erdgeschossige Zelte und betretbare Verkaufsstände, die Fliegende Bauten sind, jeweils mit einer Grundfläche bis zu 75 m², b) In Satz 2 wird folgende neue Nr. 5 eingefügt: 5. aufblasbare Spielgeräte mit einer Höhe des betretbaren Bereichs von bis zu 5 m oder mit überdachten Bereichen, bei denen die Entfernung zum Ausgang nicht mehr als 3 m, sofern ein Absinken der Überdachung konstruktiv verhindert wird, nicht mehr als 10 m, beträgt Abs. 5 wird wie folgt geändert: a) Satz 1 wird wie folgt geändert: aa) Der bisherige Wortlaut wird Halbsatz 1. bb) Nach dem Wort Landesverteidigung werden ein Komma und die Worte dienstlichen Zwecken der Bundespolizei oder dem zivilen Bevölkerungsschutz eingefügt. cc) Es wird folgender Halbsatz 2 angefügt: ; Abs. 1 Satz 3 Halbsatz 1 gilt entsprechend. b) In Satz 3 werden nach dem Wort Landesverteidigung ein Komma und die Worte dienstlichen Zwecken der Bundespolizei oder dem zivilen Bevölkerungsschutz eingefügt. 25. In 82 Abs. 2 Satz 4 wird wie folgt geändert: Im ersten Halbsatz werden nach dem Wort Bezirksschornsteinfegermeister die Worte oder bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger ergänzt wird wie folgt geändert Abs. 5 wird wie folgt geändert: a) Satz 1 wird wie folgt geändert: 11

12 aa) Die Worte 11 des Gerätesicherheitsgesetzes werden durch die Worte 14 des Geräte- und Produktsicherheitsgesetzes (GPSG) ersetzt. bb) Die Worte 16 Abs. 4 werden durch die Worte 49 Abs. 4 ersetzt. b) In Satz 3 werden die Worte 12 Abs. 2 des Gerätesicherheitsgesetzes durch die Worte 15 Abs. 2 des GPSG ersetzt. 27. In 86 Abs. 2 Satz 2 wird nach den Zeichen die Angabe 13, 13a, eingefügt. 12

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