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2 Lohngleichheit ist und bleibt Chef- und Chefinnensache! Die gelebte, nachvollziehbare Lohngleichheit bei Novartis basiert auf Chancengleichheit, Fairness und gegenseitigem Respekt. Sie ist ein zentrales Element unserer Personalstrategie. Bei uns stehen alle Positionen Frauen und Männern gleichermassen offen. Es ist für uns selbstverständlich, dass wir gleichwertige Arbeit gleich entlöhnen. Das beweisen wir mit dem Lohngleichheitsdialog, sichtbar und nachvollziehbar für alle. Das Gefühl der Lohngerechtigkeit ist wichtiger als der absolute Lohn. Deshalb pflegen wir schon seit längerem eine faire und transparente Lohnpolitik, ganz offiziell und für alle einsehbar. Sie ist im Lohngleichheitsdialog abgebildet. Seit 1981 schreibt unsere Bundesverfassung ausdrücklich vor, dass Mann und Frau Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit haben. Dieses Ziel ist nicht erreicht. Über das Ausmass des Unterschieds mag man leidenschaftlich streiten, eines steht fest: Für gleichwertige Arbeit erhalten Frauen heute noch immer weniger Lohn als Männer. Der Bundesrat unterstützt deshalb den Die Zwischenziele wurden jedoch weitgehend verfehlt. Es beteiligen sich noch nicht genügend Unternehmen am Dialog. Für mich ist klar: Lohngleichheit ist Chef- und Chefinnensache. Solange die Geschäftsleitungen und Verwaltungsräte nicht hinter diesem Engagement stehen, bewegt sich kaum etwas. Melden Sie sich deshalb jetzt für den Lohngleichheits dialog an und unterziehen Sie Ihre Lohnstrukturen einer Untersuchung! Bis 2014 sollen auf diesem Weg des Dialogs die Lohndiskriminierungen massgeblich reduziert werden. Gelingt dies nicht, werden Bundesrat und Parlament sich der Sache annehmen und sie auf politischer Ebene zur Chefsache machen. Simonetta Sommaruga Bundesrätin Valerie Gürtler-Doyle, Head Diversity & Inclusion Switzerland, Novartis Pharma AG. Novartis geht auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften ein und bietet innovative medizinische Lösungen an. Thierry Bergère, Human Resources Manager, Tornos S.A. Das Unternehmen ist führend in der Herstellung von Maschinen für die automatische Teilefertigung ab Stange. Peter Saxenhofer, Geschäftsleiter, VCS Verkehrs-Club der Schweiz. Der VCS engagiert sich für eine umweltverträgliche Mobilität und einen optimalen Mix von Auto, Velo, Bahn & Co. Lohngleichheitsdialog der freiwillige Weg Trotz Verfassung und Gesetz verdienen Frauen im Durchschnitt für gleichwertige Arbeit immer noch weniger als Männer. Die Dachverbände der Arbeigebenden und Arbeitnehmenden sowie der Bund haben deshalb den Lohngleichheitsdialog ins Leben gerufen. Die Förderung von gemischten Teams ist für unseren Erfolg zentral. Lohngleichheit ist dabei ein wichtiges Element. Deshalb unterstützen wir den Lohngleichheits dialog aus voller Überzeugung. Wir legen Wert auf familienfreundliche Arbeitsbedingungen und auf die Gleichstellung von Frau und Mann. Deshalb fördern wir die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und gewährleisten mit dem Lohngleichheitsdialog, dass Frauen und Männer gleich entlöhnt werden. Die Bundesverwaltung hat als eines der ersten Unternehmen in der Schweiz den Lohngleichheitsdialog unterzeichnet. Wir setzen hohe Standards: Lohngleichheit und Chancengleichheit sind für uns eine Selbstverständlichkeit. Ziel ist es, dass Unternehmen, Verwaltungsstellen und öffentlich-rechtliche Institutionen ihre Löhne freiwillig überprüfen. Falls sie Ungleichheiten feststellen, beseitigen sie diese innerhalb von vier Jahren. Führende Unternehmen haben sich diesem Dialog angeschlossen. Hier berichten sie über ihre Motivation und Beweggründe für ihre Teilnahme am Dialog. Yves-André Jeandupeux, Leiter Personal und Mitglied der Konzernleitung der Schweizerischen Post. Die Schweizerische Post gehört zu den grössten nationalen Arbeitgeberinnen und beschäftigt über Mitarbeitende im In- und Ausland. Hans-Ulrich Zürcher leitet das Personalamt des Kanton Bern. Als HR-Kompetenzzentrum bearbeitet dieses unter anderem die personalpolitischen und strategischen Themen. Barbara Schaerer, Direktorin Eidgenössisches Personalamt (EPA). Das Kompetenzzentrum für die Personalpolitik der Bundesverwaltung erarbeitet zuhanden des Bundesrates die personalpolitischen Leitlinien für die Bundes verwaltung.

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