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1 wim-magazin.de WIRTSCHAFT IN MITTELFRANKEN Special Mobilität Seite 24 Airport Nürnberg Sommer-Flugplan Seite 44 Auftakt zur IHK-Wahl 2009 Seite 46

2 Was wäre, wenn es die IHK nicht gäbe? In einem perfekt arbeitenden System hat jedes Element seinen festen Platz. Gut, dass auch die IHK ihren festen Platz hat: als Interessenvertreter und Förderer der Wirtschaft in der Region. Ihre Leistung trägt wesentlich zum Funktionieren unserer Wirtschaftsregion bei und erleichtert die Arbeit jedes Unternehmens. Die IHK handelt an entscheidenden Punkten von A wie Ausbildung bis Z wie Zollrecht. Ohne IHK ginge es im Text nicht weiter.

3 EDITORIAL IHK - Die erste Adresse Hauptmarkt 25/ Nürnberg Postanschrift: Nürnberg Internet Geschäftszeiten des Service-Centrums Mo. bis Do Uhr, Fr Uhr Tel. 0911/ Fax der Geschäftsbereiche Mo. bis Do Uhr, Uhr Fr Uhr und Uhr Hauptgeschäftsführer Markus Lötzsch Tel Fax Standortpolitik und Unternehmenförderung Dr. Hans-Joachim Lindstadt Tel Fax Berufsbildung Ursula Poller Tel Fax Innovation Umwelt Dr. Robert Schmidt Tel Fax International Armin Siegert Tel Fax Recht Steuern RA Oliver Baumbach Tel Fax Kommunikation Dr. Kurt Hesse Tel Fax Zentrale Aufgaben Brigitte Lipinski Tel Fax Geschäftsstelle Ansbach Gerhard Fuchs Kanalstraße Ansbach Tel. 0981/ Fax - 79 Mo. bis Do Uhr u Uhr Freitag Uhr Wahlentscheidend Gestalten Sie die Arbeit Ihrer IHK Nürnberg für Mittelfranken mit! Bei der IHK-Wahl 2009, die jetzt mit der Aufstellung der Kandidaten beginnt, haben Sie die Gelegenheit dazu. Die Mitglieder der IHK sind vom 22. September bis 20. Oktober 2009 aufgerufen, ihre Vertreter in die Vollversammlung zu wählen. Dieses höchste Entscheidungsgremium der IHK ist das Parlament der mittelfränkischen Wirtschaft: Es repräsentiert spiegelbildlich die Branchen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen in der Region Nürnberg. Gewählt werden im Herbst auch die Unternehmer, die die IHK vor Ort in den 14 regionalen IHK-Gremien vertreten. Die Unternehmer und Führungskräfte, die sich ehrenamtlich engagieren, sind die entscheidende Stütze der IHK-Arbeit. Allein in Mittelfranken sind es weit über Sie machen die wirtschaftliche Selbstverwaltung im Wortsinne unbezahlbar: Ministerpräsident Horst Seehofer erklärte unlängst anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages (BIHK), der Staat wäre nicht in der Lage, die IHKs zu ersetzen. Dank der Zusammenarbeit von Hauptamt und ehrenamtlich engagierten Unternehmern könnten die IHKs Aufgaben erfüllen, die ansonsten von niemandem zu leisten wären. Auf den Seiten 46 bis 48 dieser Ausgabe finden Sie alle Informationen über die Modalitäten der IHK-Wahl für die Wahlperiode 2010 bis Gerade in diesen schwierigen wirtschaftlichen Zeiten, in denen auch die Frage nach dem Wirtschaftssystem gestellt wird, ist eine effiziente und schlagkräftige IHK notwendig, die sich für die Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft stark macht. Nutzen Sie Ihr aktives und passives Wahlrecht, denn Sie können nicht nur wählen, Sie können auch gewählt werden. Die Selbstverwaltung der Wirtschaft erfordert engagierte Unternehmer. Bestimmen Sie die IHK-Arbeit der nächsten fünf Jahre mit! Geschäftsstelle Erlangen Renate Doeblin Henkestraße Erlangen Tel / Fax -95 Mo. bis Do Uhr u Uhr Freitag 8 12 Uhr u Uhr IHK-Präsident Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst Geschäftsstelle Fürth Christian Nowak Alexanderstraße 15, Fürth Tel. 0911/ Fax -78 Mo. bis Do Uhr u Uhr Freitag 8 12 u Uhr Wirtschaftsjunioren Knut Harmsen Tel Fax TITEL Fast Kilometer des deutschen Auto - bahnnetzes sind derzeit überlastet. Durch Staus auf den Autobahnen werden pro Jahr 300 Mio. Liter Benzin vergeudet. Foto: mauritius images

4 Entdecken Sie den SÜDWESTPARK! Hier fallen Ihre erfolgreichen Ideen auf fruchtbaren Boden. Freuen Sie sich auf optimale Erreichbarkeit, flexible Büros und ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis. Jetzt vorbeikommen und reinschauen!

5 REINSCHAUEN LOHNT SICH. Der Standort für süße Erfolge //

6 April 2009 Thailand 14 Das südostasiatische Land hat sich ausländischen Investoren weiter geöffnet. Metropolregion 10 Ratsvorsitzender Dr. Ulrich Maly über Projekte und Perspektiven der Metropolregion Nürnberg. AKTUELLES IN KÜRZE 8 Kurzberichte aus Mittelfranken 9 Karikatur von Gerd Bauer BERICHTE ANALYSEN 10 WiM-Interview mit Dr. Ulrich Maly Wir sind auf der Europäischen Wetterkarte 14 Thailand Pulsierender Markt 16 Wirtschaftstag Indien Facettenreicher Standort 17 Kasachstan Baufirmen machen gute Geschäfte 18 Auftragsberatungszentrum Bayern Wegbereiter für gute Geschäfte 19 Autozulieferer-Gipfel Netz zur Sicherung von Beschäftigung 20 Die Stadtführer e.v. Auf den Spuren der Nürnberger Wirtschaftsgeschichte 22 Verpackungsverordnung Jetzt auspacken Öffentliche Aufträge 18 Das Auftragsberatungszentrum Bayern hilft dem Mittelstand bei Geschäften mit der öffentlichen Hand. SPECIAL: MOBILITÄT 24 Logistikstandort Gut verbunden 26 Lkw-Maut Erhöhung zurücknehmen 27 Autohandel Die Rabattschlacht ist voll im Gange 28 IHK-Jahresthema Mobilität ist Zukunft Punkte-Programm Verkehr Schnellere Verbindungen 32 Umweltzone Viel Bürokratie, wenig Nutzen Logistikdialog Rasche Lieferungen 34 Fahrerlaubnisrecht Stark ausgebremst 36 Verkehrsmedizin Immer die Spur halten 37 Mobile Mitarbeiter Gut angekommen 38 VGN Unter den Top 3 der Verkehrsverbünde 40 Hafen Nürnberg-Roth Hohe Investitionen im Güterverkehrszentrum 42 Flughafen Nürnberg Luftfahrt spürt die Wirtschaftskrise

7 Special Mobilität 24 Logistikstandort Nürnberg, Lkw-Maut, Autohandel, Umweltzonen und Verkehrsinfrastruktur sind Themen des WiM-Specials. IHK-Wahl Im Herbst wählt die mittelfränkische Wirtschaft ihre Vertreter für die Vollversammlung und die 14 regionalen IHK-Gremien. IHK-NEWS 46 Informationen zur IHK-Wahl EnergieManager Europatreffen in Nürnberg Jahre BIHK 50 DIHK-Ticker 51 Steuerpolitik Keine Belastung der Unternehmenssubstanz 52 Wirtschaftsminister Zeil: Im Schulterschluss der Krise trotzen 53 Driftmann neuer DIHK-Präsident RUBRIKEN 10 Metropolregion 13 Wettbewerbe 17 Verbraucherpreisindex 23 Spektrum 25 Zoom 44 Airport Nürnberg Sommer-Flugplan 73 Kurse I Tagungen I Seminare 99 IHK-Weiterbildungsprogramm FIRMENDATEN 74 Bekanntmachungen 74 Handelsregister 97 Kooperationsbörse 97 Existenzgründungsbörse 97 Bücher 97 Impressum 98 Vorschau / Inserentenverzeichnis Fotos Titel: mauritius images, Flughafen Nürnberg, Fuchs Fotos Inhalt: Fuchs (2), Bilderbox.de, Fotolia.de, Grafi k: Herberger UNTERNEHMEN PERSONEN 54 Firmenberichte aus Mittelfranken Leoni Cinecitta Inarc Küchentechnik + Design medien design conplement Datev Stör Spedition modern time work curexus Freizeit Touristik + Garten IWA & OutdoorClassics CCN CongressCenter Nürnberg Schultze. Walther.Zahel adidas Blackbox Open embedded world TÜV Card Services FAI Spedition Wormser Sparkasse Fürth Dr. Hein Foliatec.com Bisping & Bisping Creditreform Nürnberg ght KarstadtQuelle Versicherungen Trend- Store FCS Fair Computer Systems designenlassen.de Galerie Röver Open- Xchange Med-Titan Spine Agentur Henning 55 Was macht eigentlich? Hans-Reiner Schröder 57 Geschäftsjubiläen 68 Personalien I Auszeichnungen 72 Förderer und Mäzene

8 AKTUELLES IN KÜRZE IHK-GRÜNDERPREIS 2009 Wettbewerb für junge Unternehmen Zum 14. Mal schreibt die IHK Nürnberg für Mittelfranken ihren Gründerpreis aus. Ausgezeichnet werden drei Unternehmerpersönlichkeiten, die durch eine innovative und erfolgreiche Firmengründung herausragen. Bewerben können sich alle IHK-zugehörigen Unternehmen mit Hauptsitz in Mittelfranken, deren Geschäftsbeginn nach dem 1. Juli 2004 erfolgt ist. Auch Nachfolger oder Firmenübernehmer können teilnehmen. Die Gründungsidee muss keineswegs eine technische Neuerung sein. Genauso preiswürdig sind die Schaffung von Arbeitsplätzen durch neuartige Geschäftsideen, originelle Marketing-Konzepte oder innovative Formen der Unternehmensorganisation. Der Preis ist mit jeweils Euro in diesen drei Wettbewerbskategorien dotiert: Markterfolg und Qualität (Sponsor: defacto.gruppe, Erlangen) Markterfolg und Soziale Verantwortung (Sponsor: Fürst Unternehmensgruppe, Nürnberg) Markterfolg und Innovation (Sponsor: Heitec AG, Erlangen) Die Bewerbungsunterlage müssen bis spätestens Montag, 4. Mai 2009 bei der IHK eingegangen sein. Die Preisverleihung findet am Dienstag, 14. Juli 2009 statt. IHK, Karin Bucher, Tel. 0911/ , PRAXISTRAINING China Manager IHK Am 15. Juni 2009 startet in Nürnberg erneut das Praxistraining zum China Manager IHK, Deutschlands umfangreichstes Managementseminar zur VR China. Im Rahmen des Lehrgangs werden die Teilnehmer gezielt auf die Besonderheiten des Wirtschaftsaustauschs mit China vorbereitet. In sechs jeweils zweitägigen Schulungseinheiten, die sich bis Anfang Oktober erstrecken, vermitteln erfahrene Referenten aus Theorie und Praxis umfassendes Knowhow in Bereichen wie Wirtschaftsstruktur Chinas, Einkauf und Vertrieb, Marketing, Investitionsrecht und interkulturelles Management. Nach fünf absolvierten Lehreinheiten und bestandenem Abschluss test erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat zum China Manager IHK. Veranstalter des von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern unterstützten Trainings sind das Chinaforum Bayern e.v. in München sowie die IHK Akademie Mittelfranken in Nürnberg. Durch die Förderung belaufen sich die Teilnahmegebühren auf 890 Euro für die insgesamt zwölf Schulungstage, was insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen die Teilnahme erleichtern soll. Chinaforum, Stefan Geiger, Tel. 089/ IHK, Angelika Stäudtner, Tel. 0911/ , Foto: Fuchs TIPP DES MONATS Konjunkturprogramme weltweit: Die Konjunkturprogramme in vielen Staaten der Welt bieten auch deutschen Unternehmen Chancen. Das neue Internet- Special von Germany Trade & Invest bietet für über 60 Länder ständig aktualisierte Daten. Nicht nur Industriestaaten wie USA, Frankreich, Spanien, Großbritannien oder Deutschland, sondern auch viele Schwellenund Entwicklungsländer stellen enorme Summen bereit, um den Auftragseinbrüchen entgegenzuwirken. Germany Trade & Invest hat die weltweit aufgelegten Konjunkturprogramme und sonstige Expansionspläne näher analysiert und im Internet unter chancen-in-der-krise zusammengestellt. chancen-in-der-krise FORUM AM 23. UND 24. APRIL Betriebsmedizin und Arbeitssicherheit Das 7. Nordbayerische Forum Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit findet am Donnerstag und Freitag, 23. und 24. April 2009 in der Heinrich-Lades-Halle in Erlangen statt. Die Fachtagung wendet sich vor allem an Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit. Auf dem Programm stehen u.a. folgende Themen: Sicherheit von Lasern, Vibrationsbelastung, arbeitsrelevante Ernährung, ergonomische Arbeitsplatzgestaltung, arbeitsplatzbezogene Leistungsbeurteilung, orthopädische Untersuchungen, Management der Betriebssicherheit, Haftung von Betriebs ärzten, Handreinigung, Reisemedizin, betriebliches Eingliederungsmanagement. Veranstalter sind das Bayerische Arbeitsministerium, der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) und der Verband Deutscher Sicherheitsingenieure (VDSI). Kooperationspartner sind die IHK Nürnberg für Mittelfranken und die Berufsgenossenschaften

9 AKTUELLES IN KÜRZE XXX Karikatur: Gerd Bauer LIMITED Informationen zur Rechtsform Die dieser WiM-Ausgabe beigefügte Fremdbeilage der Go Ahead Limited gibt nicht die Position der IHK Nürnberg für Mittelfranken wieder. Es handelt sich um eine werbliche Information eines Unter nehmens mit kommerzieller Absicht. Die IHK berät ihre Mitglieder auf Wunsch ausgewogen und objektiv bei der Entscheidung für eine geeignete Rechtsform. IHK, Beate Plewa Tel. 0911/ ihk.de Foto: Bilderbox IHK-WIRTSCHAFTSGESPRÄCHE Tunesien und arabische Staaten Die IHK bietet zwei Veranstaltungen an, um Unternehmen beim Einstieg in die arabischen Märkte zu unterstützen. Das Wirtschaftsgespräch Tunesien findet am Dienstag, 5. Mai 2009 von 9 bis 12 Uhr statt. Mitveranstalter sind das tunesische Generalkonsulat, die tunesische Investitionsbehörde Fipa und die Deutsch-Tunesische Industrie- und Handelskammer (AHK). Vorgestellt werden die Geschäfts-und Investitionsmöglichkeiten in dem nordafrikanischen Land. Ein Round-Table-Gespräch Arabien veranstaltet die IHK am Donnerstag, 7. Mai von 17 bis 19 Uhr. Ein Thema sind interkulturelle Unterschiede, die es bei Geschäften in den arabischen Staaten zu beachten gilt. Das Wirtschaftsgespräch ist für alle Unternehmern aus der Region Nürnberg gedacht, die im arabischen Raum geschäftlich tätig sind oder dort ein Engagement planen. IHK, Christian Hartmann Tel. 0911/ , Foto: Piotr Sikora/Fotolia.com

10 WIM-INTERVIEW MIT DR. ULRICH MALY Wir sind auf der Europäischen Wetterkarte Zum Abschluss der WiM-Serie Metropolregion kompakt hat der Ratsvorsitzende, Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, das Wort: Vier Jahre Europäische Metropolregion Nürnberg und ein Blick in die Zukunft. Zeiten der Exzellenzinitiative und hohen Konkurrenzdrucks so schnell und erfolgreich einen jährlichen Wissenschaftstag der Metropolregion auf die Beine stellen würde? Tourismusbörsen, Messeauftritte und gemeinsame Stellungnahmen zu politischen Planungen auf Bundes- und europäischer Ebene sind schon fast zur Routine geworden. Für den Erfolg verantwortlich ist meines Erachtens ganz wesentlich auch das Prinzip der dezentralen Verantwortung: die Forumsarbeit unterstützen Geschäftsstellen in den Städten Fürth, Erlangen, Bamberg und Nürnberg. Gilt das auch für das Verhältnis von Stadt und Land? Für mich ist bemerkenswert, wie stark sich die Kohäsionskraft in der Metropolregion Nürnberg in den vergangenen Jahren das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung finanziell unterstützt. Was bringt die EMN für die Region konkret? Lassen Sie mich mit den Bürgerinnen und Bürgern in der Metropolregion Nürnberg beginnen. In seiner Jahreskonferenz berichtet der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN), dass er sich mittelfristig zum flächenmäßig zweitgrößten Verkehrsverbund nach Rhein- Main entwickeln will und damit der Umgriff im wesentlichen dem der Metropolregion Nürnberg entsprechen wird. Dies wird für den Bürger bedeuten, dass man umweltfreundlich und unkompliziert per Streifenkarte von Kitzingen bis an die tschechische Grenze und von Coburg bis Weißenburg- Am 28. April 2005 herrschte Aufbruchstimmung in der Region. Damals hat die deutsche Ministerkonferenz für Raumordnung den Großraum Nürnberg in den Rang einer Europäischen Metropolregion erhoben. Wie ist die Situation heute, vier Jahre später? Ich denke, wir sind in den vergangenen Jahren weiter zusammengewachsen und wir haben mit konkreten Projekten zeigen können, dass die Metropolregion Nürnberg handlungsfähig ist und einen Mehrwert für die Region erzeugt. Und dieser Entwicklungsprozess ist rasant vonstatten gegangen, bedenkt man die Ausgangssituation und die Größe der Metropolregion. Heute arbeiten in den Gremien der Metropolregion insgesamt rund 300 Unternehmer, Kulturvertreter, Touristiker, Wissenschaftler und Marketingfachleute aus der gesamten Metropolregion zusammen. Schon die Zusammenarbeit all dieser Persönlichkeiten steht für eine neue Qualität regionaler Vernetzung. Im Rat der Metropolregion kommen zwei Mal jährlich rund 50 Oberbürgermeister, Landräte und Bürgermeister zusammen, die natürlich auch in überregionalen Gremien die gemeinsamen Interessen besser vertreten können. Wer hätte vorhersagen können, dass das Forum Wissenschaft gegründet in weiterentwickelt hat. Ich meine, dass der bestehende Umgriff der Metropolregion Bestand haben wird. Hier spielt sicherlich die starke Gewichtung ländlicher Räume bei der politischen Willensbildung im Rat der Metropolregion eine große Rolle. Die Stadt-Land-Partnerschaft in unserer Region gilt bundesweit als exemplarisch. Im Rahmen eines MORO-Projektes (Modellprojekt der Bundesraumordnung) werden wir durch Gunzenhausen unterwegs sein kann. Diese Erweiterungsdynamik ist wesentlich durch die Metropolregion entstanden. Weit fortgeschritten sind auch die Vorbereitungen für den Entdecker-Pass. Diese All-Inclusive-Karte mit Rabatten für bestimmte Freizeit- und Kulturangebote in der EMN lädt die Bürger auf eine Entdeckungsreise in die Region ein. Damit lässt sich Fernweh ganz nah stillen, so der Slogan zur Stärkung des Binnentourismus in der Metropolregion. Der Entdecker-Pass soll ab Oktober 2009 verkauft werden

11 METROPOLREGION Oder nehmen Sie die Regionalkampagne Original Regional aus der Metropolregion. Wir haben eine Fülle von regionalen Spezialitäten und Produkten, die frisch und qualitativ hochwertig sind. Für ihre Herstellung werden überwiegend regionale Rohstoffe verwendet und sie tragen Wodurch setzt sich die EMN von den anderen Metropolregionen in Deutschland ab? In der Tat sind die elf deutschen Metropolregionen sehr unterschiedlich: Frankfurt am Main als internationaler Bankenstandort, Berlin als Bundeshauptstadt, Hamburg Metropolregion ist eine Art Fitness-Programm für den internationalen Wettbewerb. gion charakterisiert. Wir genießen alle Vorteile, die die großen Ballungsräume bieten, ohne aber mit ihren üblichen Nachteilen zurecht kommen zu müssen. Aufgrund unserer polyzentralen Raumstruktur und starken Zentren und Entwicklungsachsen auch außerhalb der Städteachse Nürnberg-Fürth-Erlangen ist die Umweltqualität hoch und die Mobilität gut. Die Lebenshaltungskosten sind noch immer bezahlbar. Der Arbeitsmarkt bietet interessante Jobs und Entwicklungsmöglichkeiten. Eine Vielfalt von 18 Hochschulen und eine gut entwickelte Bildungs- und Ausbildungslandschaft macht uns zukunftsfähig. Beim Freizeit- und Kulturangebot sind wir mit elf Naturparks, einer reichen Bäderlandschaft und einer Fülle von Museen und historischen Denkmälern gesegnet. Wie hat sich die Außenwirkung der EMN in den vergangenen Jahren entwickelt? Ich denke, wir nutzen das Prädikat Europäische Metropolregion selbstverständlicher und unaufgeregter als noch vor vier Jahren. Wir haben ein gesundes metropolregionales Selbstbewusstsein entwickelt. Denken Sie etwa an gemeinsame Messeauftritte wie die MIPIM oder die Expo Real unter dem Dach der Metropolregion, dann wird klar, wie selbstverständlich wir uns insbesondere nach außen mit der Visitenkarte Metropolregion Nürnberg präsentieren. Ich selbst nenne ohne Zaudern neben unseren Nürnberger Attraktionen die Bay reu ther Wagner-Festspiele, die Würzburger Residenz und die Fotos: Fuchs aufgrund kurzer Transportwege zum Klimaschutz bei. Durch Plakataktionen, Präsentationen und Messeauftritte will die Regionalkampagne der Metropolregion das Bewusstsein unserer Bürgerinnen und Bürger für diese regionalen Schätze stärken und sie natürlich am Ende auch zu überzeugten Käufern dieser Produkte machen. Dadurch werden Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region gehalten. Wir wollen auf die Radarschirme der Entscheider! Das ist ganz knapp formuliert die wirtschaftliche Kernzielsetzungen der Metropolregion. Das Prädikat Europäische Metropolregion ist unsere Eintrittskarte in die Champions League. Es mobilisiert und bündelt die Kräfte in der Region und macht damit ein schlagkräftiges Lobbying möglich. Dabei kann es um den Ausbau von Hochschuleinrichtungen und For schungs - in frastruktur gehen, oder auch um die Einflussnahme auf Entscheidungen zur Verkehrsinfrastruktur. Oder denken Sie an das Entwicklungsleitbild, das unter Federführung der IHK Nürnberg erarbeitet wird. Damit einigt sich die Region auf die wirtschaftlich-technologischen Kompetenzen, auf die sie für die Zukunft setzen will. Mit dem Entwicklungsleitbild lässt sich überzeugend für Investitionen und Fördermittel für Medizin und Pharma oder Energie und Umwelt in Berlin und Brüssel werben. Metropolregion ist so verstanden eine Art Fitness-Programm, um unseren Raum für den internationalen Wettbewerb fit zu halten und davon profitieren natürlich zu allererst die Unternehmen. als Medienstandort usw. In diesem Reigen profiliert sich die Metropolregion Nürnberg am klarsten durch ihre Gateway-Funktion. Die geozentrale Lage im erweiterten Europa und eine gute Infrastruktur und Einbindung in die europäischen und internationalen Verkehrsnetze beschreiben eine zentrale Funktion, die die Metropolregion Nürnberg in der globalen Wirtschaft einnimmt. Vor kurzem wurden uns die überragenden Potenziale der Metropolregion als Logistik-Region durch ein Fach-Gutachten bestätigt. Der Hafen Nürnberg-Roth mit seinem trimodalen Güterverkehrszentrum entwickelt sich rasant und macht die Region zu einem wichtigen Verteilerknoten des Weltgüterverkehrs. Zur Gateway-Funktion gehört natürlich die NürnbergMesse. Sie zählt zu den Top Ten Messestandorten in Europa und weist einen überdurchschnittlich hohen Anteil internationaler Messen auf. Auch hier stehen alle Signale auf erfolgreiche Expansion. Neben dieser wirtschaftlichen Betrachtung ist es sicherlich die ausgezeichnete Lebensqualität, die unsere Re- Wir haben ein gesundes metropolregionales Selbstbewusstsein entwickelt. UNESCO-Weltkulturerbestätte Bamberg, wenn man mich auf internationalem Parkett nach den Glanzlichtern meiner Heimat fragt. Wir sind auf der europäischen Wetterkarte. Auch das ist ein Unterschied zu Die EU-Kommissarin für Regionalpolitik Danuta Hübner hat uns bei ihrem Auftritt auf dem Wissenschaftstag der Metropolregion in Bayreuth zum Modell für Europa gekürt. Das Forum Wirtschaft und Infrastruktur hat sehr zielgerichtet Kontakte zur Europäischen Kommission aufgebaut. Bei den diesjährigen Open Days der Städte und Regionen in Brüs

12 METROPOLREGION sel im Oktober werden wir gemeinsam mit der bayerischen Europa ministerin Emilia Müller und unseren METREX-Partnern in der bayerischen Landesvertretung die europäische Meinungsbildung mitgestalten. Wie sieht die Zukunft der EMN aus? Heimat für Kreative bringt auf den Punkt, wohin sich die Metropolregion Nürnberg bis 2020 entwickeln möchte. Damit möchten wir eine strategische Fokussierung erreichen. Die Foren werden unter dieser Überschrift Leitprojekte auszeichnen und ihre Schwerpunktthemen setzen. Ein veritables Strategiemodell wird unsere gut eingeübte Kultur der Spontanität in den Gremien der Metropolregion flankieren. Natürlich müssen wir bei unserer Vision Heimat für Kreative auf vorhandene Stärken aufsetzen. Beim Thema Heimat sind wir stark, weil die Metropolregion polyzentral strukturiert ist und seit ihrer Gründung ländlichen Räumen ein großes Gewicht beigemessen wird. Eine unserer unbestrittenen Standortqualitäten ist die hohe Lebensqualität und die Verwurzelung unserer Region in Tradition und Geschichte. Und diese Wurzeln reichen in ländlichen Räumen traditionell tiefer als in den großen Städten, was man sicher als ein Mehr an Heimat verstehen kann. Original Regional wird deshalb auch in Zukunft wichtig bleiben. Eine weitere Aufgabe wird es sein, die Arten der Kreativität aufzudecken und zu entwickeln, die unsere Region auszeichnen und die zukunftsfähig und nachhaltig sind. So ist eine Studie zur Kreativ- und Kulturwirtschaft in der Metropolregion in Vorbereitung, die genau diesen Fragen nachgeht. Fingerspitzen-Technologie war Titel einer der letzten Anzeigen der Metropolregion in der Süddeutschen Zeitung. Die Anzeige verwies darauf, dass einige der weltbesten Instrumentenbauer in unserer Region arbeiten. Die regionale Musikwirtschaft ist übrigens dabei, sich ein Original Regional aus der Metropolregion -Label zur Stärkung ihrer Position gerade auf den internationalen Märkten aufzubauen. Dass die Menschen in unserer Region kreativ sind, zeigt der vierte Platz bei den Patentanmeldungen in Deutsch- land. Der weit überwiegende Teil der Patentanmeldungen kommt übrigens aus der Wirtschaft. Und hier sind es nicht nur die großen Unternehmen, sondern auch unsere typischen Mittelständler, die hohe Innovationskraft zeigen. Eine der großen Herausforderungen der Zukunft liegt meines Erachtens in der Toleranz. Der amerikanische Wissenschaftler Richard Florida hat mit Technologie, Talente und Toleranz aus meiner Sicht treffend die drei Faktoren benannt, die für die Zukunftsfähigkeit von Städten und Regionen wichtig sind. Ohne Toleranz gegenüber anderen Kulturen, Religionen und Weltanschauungen wird es schwer, mit der immer stärkeren kulturellen Durchmischung unserer Gesellschaften umzugehen. Ich würde mich freuen, wenn sich die Bürger in der Metropolregion in der Zukunft noch stärker als Europäer und Weltenbürger definieren würden. Dies gilt auch ganz besonders für die Nürnberger, die schon im Unserer Vision: Heimat für Kreative Mittelalter mit der ganzen Welt Handel getrieben haben. Das Interview führten Kurt Hesse und Jeanette Witt. STANDORT-MARKETING Flügel für die Karriere Mit der Bundesagentur für Arbeit, die ihren Sitz in Nürnberg hat, wirbt die Metropolregion Nürnberg im jüngsten Motiv ihrer Anzeigenserie, die in der Süddeutschen Zeitung erscheint. Die Anzeige unterstreicht, dass nicht nur die monatliche Statistik zum Arbeitsmarkt aus Nürnberg kommt, sondern auch innovative Konzepte für Berufsstart, Weiterbildung und bessere Karrierechancen dort entwickelt werden. Die Bundesagentur hat als Sponsor auch die Anzeige finanziert. AM 26. MAI IN AMBERG Wissenschaftstag der Metropolregion An der Hochschule Amberg-Weiden findet am Dienstag, 26. Mai 2009 (13 bis 17 Uhr) der dritten Wissenschaftstag der Europäischen Metropolregion Nürnberg ein. Dort treffen sich Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Bildung, um Themen aus Wissenschaft und Innovation zu diskutieren. Der Wissenschaftstag greift Kompetenzfelder auf, in denen die Metropolregion Nürnberg auch international hohes Ansehen genießt und thematisiert in vier Foren die Bereiche Automation Innovationsmotor der Region, Energieeffizienz Schlüssel zur Wirtschaftlichkeit, Gateway-Region Standortvorteil mit Perspektive und Wasser Rohstoff und Lebensgut. Partner dieser Veranstaltung sind T-Systems und die Siemens AG. Der Ratsvorsitzende der Metropolregion Dr. Ulrich Maly lädt im Anschluss zu einem Empfang in das Amberger Congress Centrum ein

13 BERICHTE ANALYSEN Foto: Picture-Alliance Wettbewerbe Deutscher Kulturförderpreis 2009: Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.v. und seine Partner Süddeutsche Zeitung und Handelsblatt verleihen jährlich diese einzige bundesweite Auszeichnung für unternehmerische Kulturförderung. Bis zum 29. April können sich Unternehmen jeder Größe und Branche bewerben. Die Preisverleihung findet am 10. September im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin statt (www.kulturkreis.eu). Asse der Unternehmenskommunikation: Der Econ Verlag und das Handelsblatt suchen beispielhafte Kommunikationskonzepte, die mit den Econ Awards Unternehmenskommunikation honoriert werden. Kategorien sind Strategische Unternehmenskommunikation, Geschäftsberichte, Nachhaltigkeits- und CSR-Berichte, Imagebroschüren, Corporate Books, Magazine und Newsletter, Imagefilme und Interaktive Medien, Websites und PR-Aktionen. Bewerbungsschluss ist der 8. Mai (www.jduk.de/wettbewerb). Best of Corporate Publishing: Noch bis zum 23. April läuft die Anmeldefrist für den Wettbewerb, der kreative Unternehmensberichte honoriert. Preise werden in insgesamt 27 Kategorien vergeben (www.bcp-award.com). Karl Heinz Beckurts-Preis 2009: Herausragende Leistungen von Wissenschaftlern prämiert die Karl Heinz Beckurts-Stiftung. Gefördert werden sollen insbesondere junge Forscher, um deren Karriere zu fördern. Bewerbungsschluss ist der 4. Mai (www. beckurts-stiftung.de). Umweltfreundlichste Büros Deutschlands: Der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e.v. hat den Wettbewerb Büro & Umwelt ins Leben gerufen. Teilnehmen können Unternehmen aller Größenordnungen sowie öffentliche Einrichtungen und Verwaltungen. Getragen wird der Wettbewerb von den Unternehmen Staples/Corporate express, antalis, m-real, Steinbeis, Deutsche Telekom, Ludwig& Höhne sowie Faber-Castell. Die Online- Bewerbung ist bis 31. Mai 2009 möglich (www.buero-und-umwelt.de)

14 BERICHTE ANALYSEN THAILAND Pulsierender Markt Auch wenn die globale Wirtschaftskrise und die innenpolitischen Ereignisse an Thailand nicht spurlos vorübergegangen sind: Im interasiatischen Vergleich erweist sich das Land als Stabilitätsanker und ist deshalb für Investoren interessant. Von Bernd Rödl Die politischen Turbulenzen der vergangenen Monate prägen derzeit das Bild Thailands im Ausland. Der Ruf des einstigen Tigerstaates hat darunter nicht unerheblich gelitten. Doch den in den Medien transportierten Bildern stehen ein außergewöhnlich stabiles Wirtschaftswachstum und ein starker Anstieg ausländischer Direktinvestitionen gegenüber. Dies zeigt, dass die politische Situation das Interesse an Thailand als einem der attraktivsten Investitionsstandorte in Asien nur begrenzt schmälern kann. Die Wirtschaftskraft Thailands wird gerne unterschätzt. Im internationalen Vergleich steht Thailands Wirtschaft an Platz 21, im Vergleich der EU-Staaten an sechster Stelle. Die Thailänder selbst legen großen Wert darauf, nicht mehr als Schwellenland betrachtet zu werden, sondern als erfolgreicher, aufstrebender Industriestaat mit einer weltoffenen und unternehmerfreundlichen Bevölkerung. Die Attraktivität des Standorts liegt vor allem in höchst wettbewerbsfähigen Produktionskosten, der ausgezeichneten Ausbildung der Bevölkerung und der leichten Erreichbarkeit der benachbarten asiatischen Märkte begründet. Hinzu kommt eine europäisch geprägte Rechtsstruktur, die Investoren, z.b. gegen den Diebstahl geistigen Eigentums, besser schützt als in anderen Staaten der Region. Doch nicht nur die Produktion für den Export ist für ausländische Investoren interessant, Thailand ist selbst ein attraktiver Absatzmarkt mit großem Aufholbedarf. Die wachsende Mittelschicht sorgt für eine ständige Nachfrage nach europäischen Produkten. Im vergangenen Jahr hat die thailändische Regierung verschiedene Maßnahmen in die Wege geleitet, um die Position im Wettbewerb um ausländische Investitionen weiter zu stärken. Die bisher zeitlich aufwändige Unternehmensgründung in Thailand wurde erheblich erleichtert. Im Zentrum steht dabei eine Regelung, nach der statt der bisher erforderlichen sieben nur noch drei Personen als Gründungsmitglieder ( Promoter ) fungieren müssen. Die bisherige Anzahl von sieben Personen führte regelmäßig zu einem höheren Planungs- und Organisationsaufwand. Ferner wurde die siebentägige Wartezeit zwischen der Registrierung des Memorandum of Association und der Registrierung der Unternehmensgründung verkürzt. Dies ist heute im Abstand von weniger als 24 Stunden

15 BERICHTE ANALYSEN TIPPS FÜR DAS THAILAND-INVESTMENT Foto: Dmitry Ersler/Fotolia.com Deutsche Unternehmen, die sich in Thailand engagieren, sollten fünf grundlegende Aspekte beachten: Vertragsverhandlungen brauchen viel Einfühlungsvermögen: Konfrontation sollte ebenso vermieden werden wie ein Gesichtsverlust des thailändischen Verhandlungspartners. Zudem sollte hinreichend Zeit eingeplant werden. Diese ist zum einen für die oftmals zeitaufwändige Anreise durch den Stadtverkehr von Bangkok erforderlich, zum anderen gehen in Thailand geschäftlichen Gesprächen oftmals solche über private oder andere geschäftsfremde Themen voraus, die der Schaffung einer persönlichen Vertrauensbasis dienen. Das Einfühlungsvermögen sollte jedoch nicht zu weit gehen. Beispielsweise versuchen Ausländer oftmals aus Höflichkeit den traditionellen thailändischen Wai, also das Zusammenlegen der Hände zum Gruß. Hier sollte indes genau gewusst und beachtet werden, wem gegenüber der Wai in welcher Position erbracht wird. Ein Händeschütteln ist in Thailand normal und reicht zur Begrüßung vollkommen aus. Achten Sie auf die Sprachbarriere: Thailänder signalisieren in Vertragsverhandlungen mitunter aus Höflichkeit Zustimmung und verdecken damit, dass Sie etwas nicht verstanden haben. Im Zweifel sollte immer ein Dolmetscher an den Verhandlungen teilnehmen. Sorgfältige Planung des Markteintritts: Erwägungen über den Standort und damit unter Umständen verbundene Investitionsvergünstigungen sind ebenso wichtig wie eine sorgfältige Planung des Schutzes von Marken- oder anderen geistigen Eigentumsrechten oder der Entsendung ausländischer Arbeitnehmer. Zudem unterliegen viele Geschäftstätigkeiten den Restriktionen des thailändischen Foreign Business Act, sodass die Strukturierung einer Investition im Vorfeld gründlich durchdacht sein sollte. Anrede: In Thailand ist es üblich, sich mit dem Vornamen anzureden. Daraus sollte jedoch keine besondere Vertrautheit abgeleitet werden. Allgemein wird bei der Anrede der Begriff Khun vor den Vornamen gestellt, der mit dem deutschen Herr oder Frau verglichen werden kann. Der Geschäftsführer der Deutsch-Thailändischen Handelskammer (GTCC/AHK) Stefan Bürkle (l.) und Dr. Bernd Rödl. Nehmen Sie sich Zeit: Beachten Sie, dass die Gründung einer Gesellschaft im Zusammenspiel mit der Beantragung einer Foreign Business-Lizenz noch immer sehr zeitintensiv sein kann. Das Antragsdossier sollte daher möglichst sorgfältig und ausführlich erstellt werden, um Verzögerungen durch Nachfragen seitens der Registrierungsbehörden zu vermeiden. Weitere Informationen: Deutsch-Thailändische Handelskammer (GTCC/AHK), Foto: oh möglich. Mit entsprechender organisatorischer und juristischer Planung kann das gesamte Gründungsverfahren auf ein Minimum des bisherigen Zeitrahmens verkürzt werden. Staat fördert Investitionen Die thailändische Investitionsbehörde hat zudem besondere Anreize für bestimmte Branchen in einem Thailand Investment Year Incentive Package geschaffen. Vorgesehen sind danach Ausnahmen von den Einfuhrzöllen für Maschinen, eine achtjährige Befreiung von der Körperschaftssteuer sowie weitere steuerliche Erleichterungen und Unterstützung bei Infrastrukturmaßnahmen. Die Maßnahmen gelten allerdings ausschließlich für Investitionen außerhalb Bangkoks und sind auf bestimmte Branchen wie erneuerbare Energien, High-Tech-Unternehmen, Hersteller umweltfreundlicher Materialien und Produkte, Großprojekte, Tourismus und Immobilien sowie auf Hochtechnologie im Bereich der Landwirtschaft beschränkt. Anträge für die Genehmigung der Förderung müssen bis zum 31. Dezember 2009 eingereicht werden. Besondere Beachtung verdient darüber hin aus Thailands neues Produkthaftungsgesetz, das vor Kurzem in Kraft getreten ist. Damit wird der Verbraucherschutz in vielen Bereichen europäischen Standards angepasst. Bisher übliche vertragliche Produkthaftungsausschlüsse sind künftig nicht mehr möglich. Ferner sieht das neue Recht eine Gefährdungshaftung vor, nach der der Verbraucher lediglich beweisen muss, dass ein Schaden vorliegt und dieser durch die ordnungsgemäße Nutzung oder Lagerung des Produkts verursacht wurde. Mit dem neuen Gesetz könnte Thailand in der Asean-Region eine führende Rolle im Verbraucherschutz einnehmen. Es bleibt ab- zuwarten, ob und in welchem Umfang die Verbraucher ihre Ansprüche in Zukunft tatsächlich geltend machen. Unternehmer sollten sich der Haftungsrisiken jedoch in jedem Fall bewusst sein und entsprechende Vorkehrungen zur Risikominimierung treffen. Thailand hat damit seinen Status als äußerst attraktiver und wettbewerbsfähiger Standort für ausländische Geschäftsvorhaben weiter verbessert. Für deutsche Investoren, insbesondere aus den Branchen erneuerbare Energien und High Tech, ist der Zeitpunkt für einen Markteinstieg sehr günstig. Thailand kann dabei als idealer Ausgangspunkt für die Erschließung der Märkte Südostasiens genutzt werden. Dr. Bernd Rödl ist Geschäftsführender Partner von Rödl & Partner Nürnberg

16 BERICHTE ANALYSEN Stadtteil von Neu-Delhi. WIRTSCHAFTSTAG INDIEN Facettenreicher Standort Foto: Ralf Werner Frölich/Fotolia.com Die Wirtschaft Indiens bleibt trotz Weltwirtschaftskrise auf der Überholspur. Bis 2020 will sie an China vorbeigezogen sein. Auch die indische Wirtschaft kühlt im Sog der Weltwirtschaftskrise ab. Doch ein Absinken der Wachstumsrate 2008/2009 um rund einen Prozentpunkt würde für Indien immer noch ein Plus von etwa sieben Prozent bedeuten. Insbesondere der Dienstleistungssektor boomt mit fast zehn Prozent Wachstum weiter. Dirk Matter, Geschäftsführer der Deutsch-Indischen Handelskammer in Düsseldorf, betonte auf dem IHK-Wirtschaftstag Indien in Nürnberg, dass zudem die Inflationsrate, die 2008 zwischenzeitlich bis auf zwölf Prozent hinauf geschnellt war, inzwischen wieder unter Kontrolle sei. Fast alle Referenten wiesen deshalb auch auf die Größe des Landes hin. Wer über Geschäftsbeziehungen zu Indien nachdenkt, sollte immer im Auge behalten, dass es sich hier um einen Halbkontinent handelt, der flächenmäßig rund ein Drittel der gesamten Fläche des Kontinents Europa umfasst und mehr als eine Mrd. Einwohner hat. Vor einem geschäftlichem Engagement ist es deshalb unerlässlich, sich genau über die 28 Bundesstaaten und die Vielzahl von Bevölkerungsgruppen und Industriestandorten zu informieren. Der wirtschaftlich stärkste Bundesstaat Indiens ist Maharashta mit den beiden Städten Pune und Mumbai (Bombay). Pune hat sich nach Aussage Matters zu einem Zentrum deutscher Niederlassungen in Indien entwickelt. Insbesondere seien dort deutsche Maschinenbau- und Automobilbaufirmen vertreten. Volkswagen baut dort gerade ein neues Werk. Pune wird auch von der Lufthansa direkt angeflogen, wenn auch bisher nur im Passagierverkehr, wie Tobias Goer von der Emo-Trans GmbH berichtete. Der für Indien zuständige IHK-DELEGATIONSREISE Wer sich vor Ort über den Wirtschaftspartner Indien informieren will, hat dazu bei der Geschäfts- und Fachinformationsreise der IHK vom 9. bis 17. Mai 2009 Gelegenheit. Stationen sind Pune, Coimbatore und Chennai. Kurzfristige Anmeldungen sind noch möglich. IHK, Tel. 0911/ Manager dieses Logistikunternehmens verweist allerdings auch auf die besonderen logistischen Herausforderungen. Die Qualität lokaler Dienstleistungen sei sehr gering, Container würden oft per Hand entladen. Mit dem Straßennetz von einer Gesamtlänge von 3,3 Mio. Kilometer dem längsten der Welt sei das Land eigentlich überfordert. Doch sollen in dieses Netz in den nächsten Jahren rund 60 Mrd. US-Dollar investiert werden. Das deute, meint Goer, auch auf die Aufbruchstimmung hin, die in Indien herrsche. Trotz allen Reform- und Wachstumseifers, der Indien auch schon mehr als 40 Satelliten in den Weltall schießen ließ, kommt es konkret vor Ort in den Verhandlungen vor allem darauf an, interkulturelle Differenzen zu kennen. Berater Manuel Vermeer vom East Asia Institute in Ludwigshafen verwies auf die Religion als entscheidende Motivationsquelle der meisten Inder sowie der besonderen Bedeutung persönlicher Beziehungen. Hermann Weiler, Geschäftsführer der GDW Werkzeugmaschinen Herzogenaurach GmbH, der schon seit 40 Jahren in Indien aktiv ist, gibt dazu den Rat: Mit Freundlichkeit und Geschenken kommt man weiter. sm. Unternehmenserfolg braucht Strategie und Kreativität in der

17 BERICHTE ANALYSEN KASACHSTAN Baufirmen machen gute Geschäfte Verbraucherpreisindex für Deutschland Februar 2009 Februar 08 Basisjahr 2005 = 100 Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke Alkoholische Getränke, Tabakwaren Bekleidung und Schuhe Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe Einrichtungsgegenstände, deren Instandhaltung und Anderes für den Haushalt Gesundheitspfl ege Anteil am Gesamtindex 10,4 % 3,9 % 4,9 % 30,8 % 5,6 % 4,0 % Februar ,8 109,3 102,2 109,4 103,6 103,5 Januar ,7 109,1 100,1 109,4 103,1 103, Februar Vgl. zu Feb ,0 % + 1,6 % + 1,4 % + 2,1 % + 1,6 % + 1,1 % Verkehr 13,2 % 106,7 106,0 2,0 % Nachrichtenübermittlung 3,1 % 90,2 90,5 2,9 % Freizeit, Unterhaltung und Kultur 11,6 % 101,7 99,3 + 1,8 % Staatssekretärin Katja Hessel im Gespräch mit Ausstellern aus Bayern. 14 Firmen aus der Baubranche haben sich auf der Fachmesse Kazbuild Spring in Kasachstan am Gemeinschaftsstand Bayern präsentiert. Organisiert wurde diese Messebeteiligung von der IHK Nürnberg für Mittelfranken als Federführerin. Die Ausstellung im kasachischen Almaty deckte die gesamte Palette der Bauwirtschaft von Erdarbeiten bis Innenausbau ab. Die Aussteller äußerten sich sehr zufrieden mit der Resonanz. Dazu hat auch das vom Delegiertenbüro der Deutschen Botschaft in Almaty organisierte Kooperationstreffen beigetragen: 60 potenzielle kasachische Vertriebspartner hat das Büro gemäß den Vorgaben bayerischer Unternehmer gefunden und individuelle Gespräche organisiert. Alle Aussteller wollen sich im kommenden Jahr erneut an der Messe beteiligen. Bei einer Delegationsreise mit mehr als 30 Unternehmensvertretern nach Kasachstan nutzte Wirtschaftstaatssekretärin Katja Hessel den Besuch des Firmengemeinschaftsstandes und führte intensive Gespräche mit den Ausstellern. Laut Hessel ist die dynamisch wachsende Republik Kasachstan heute nach Russland Bayerns bedeutendster Handelspartner in den GUS-Staaten und zugleich wichtige Drehscheibe für den Handel mit Zentralasien. Bei den Gesprächen mit Vertretern der kasachischen Ministerien für Wirtschaft, Industrie und Handel sowie Gesundheit in Astana wurden neue Kooperationschancen ausgelotet. Auch die Energiebeziehungen zwischen beiden Ländern standen auf der Agenda. Der Freistaat bezieht heute bereits ein Drittel seiner Erdöllieferungen aus Kasachstan. Mit einem geschätzten Bruttoinlandsprodukt von 130 Mrd. US-Dollar und einem jährlichen Pro-Kopf-Einkommen von Foto: oh Bildungswesen Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen Andere Waren und Dienstleistungen Verbraucherpreisindex (Gesamtlebenshaltung) 0,7 % 4,4 % 7,4 % 100 % 133,4 108,2 106,8 106,9 133,2 106,9 106,7 106,3 4,6 % + 2,9 % 1,2 % + 1,0 % Alle Werte Bundesrepublik Deutschland. Weitere Informationen: IHK, Dr. Udo Raab, Tel. 0911/ , Das Statistische Bundesamt bietet im Internet unter ein Programm zur Berechnung von Schwellenwerten für Wertsicherungsklauseln. Ferner fi nden Sie dort einen Leitfaden zur Berechnung der Schwellenwerte. US-Dollar ist Kasachstan die größte Volkswirtschaft der fünf asiatischen Türkrepubliken im GUS-Raum. Im Jahr 2008 erreichten Bayern und Kasachstan ein bilaterales Handelsvolumen von über 3,3 Mrd. Euro, das entspricht einer Vervierfachung gegenüber dem Jahr In der Rangliste der wichtigsten Handelspartner Bayerns 2008 rangiert Kasachstan nunmehr auf Platz 19. IHK, Barbara Kraft Tel. 0911/ , Markenführung. da kapo

18 BERICHTE ANALYSEN Foto: Simon Hammond/Fotolia.com AUFTRAGSBERATUNGSZENTRUM BAYERN Wegbereiter für gute Geschäfte Ein digitaler Ausschreibungsservice und ein siebenköpfiges Team verhelfen Bayerns Firmen zu mehr Chancen bei öffentlichen Aufträgen. Ein gutes Beispiel für diese fruchtbare Zusammenarbeit von Staat und Wirtschaft im Freistaat ist das Auftragsberatungszentrum Bayern e.v. (ABZ). Die Ursprünge des ABZs gehen auf das Jahr 1916 zurück, als diese Stelle dazu diente, kriegswichtige Güter zu beschaffen. Ende der 50er Jahre wurde die Institution neu gegründet als Landesauftragsstelle Bayern. Seit 1. Januar 2002 firmiert sie als Auftragsberatungszentrum Bayern e.v. (ABZ). Das ABZ ist ein Gemeinschaftsprojekt der bayerischen IHKs und des bayerischen Handwerks, das von Bayerns Wirtschaftsministerium bezuschusst wird. Zudem finanziert sich das ABZ über eigene Einnahmen. Das Ziel des ABZs ist klar: Es soll kleineren Firmen helfen, an öffentliche Aufträge zu kommen. Dafür steht ABZ-Geschäftsführer Frank Dollendorf ein Team mit sieben Mitarbeitern zur Verfügung. Die Firmen brauchen unsere Informationen über Ausschreibungen. Und sie brauchen praktische Hilfe, um das Ausschreibungsverfahren und den Bewerbungsprozess zu überstehen, sagt Dollendorf. Um zu verstehen, warum diese Arbeit so wichtig ist, ÄNDERUNGEN BEI ÖFFENTLICHEN Wüstdesign GmbH Industriestraße Neunkirchen a.s. Tel Fax Die Regeln für öffentliche Aufträge in Bayern haben sich mit Wirkung zum 4. März 2009 geändert. Die Bayerische Staatsregierung hat weitere Maßnahmen zur Umsetzung der Konjunkturpakete beschlossen, wobei die Wertegrenzen im Vergaberecht teilweise angehoben wurden. Befristet bis zum 31. Dezember 2010 werden neue Wertegrenzen eingeführt, bis zu denen Beschränkte Ausschreibungen (Baubereich: eine Mio. Euro, Liefer- und Dienstleistungsbereich: Euro) und Freihändige Vergaben (Bau- bzw. Lieferund Dienstleistungsbereich: Euro) möglich sind. Wegen der zugespitzten konjunkturellen Lage dürfen die Vergabefristen bei EU-weiten Ausschreibungen verkürzt werden. Die beschlossenen Maßnahmen gelten wie alle Auftragsvergaben des Freistaates und der Kommunen nicht nur für die, die aus den Konjunkturpakten finanziert werden. Um Wettbewerb und Transparenz sicherzustellen, sind beispielsweise bei den Beschränkten Ausschreibungen je nach Marktsituation und Auftragswert drei bis acht Bewerber zur Abgabe eines Angebots aufzufordern. Die Bewerber müssen regelmäßig gewechselt werden. Bei der Eignungsprüfung

19 BERICHTE ANALYSEN muss man einen Blick auf die volkswirtschaftlichen Dimensionen werfen, um die es hier geht. So werden in Deutschland pro Jahr öffentliche Aufträge im Gesamtwert von etwa 400 Mrd. Euro vergeben. In der EU sind es nach Schätzungen der EU-Kommission rund Mrd. Euro. Kaum vorstellbare Summen, die in eine unüberschaubare Zahl von Projekten und Maßnahmen fließen. Laut EU- Statistik werden allein in Deutschland pro Jahr knapp öffentliche EU-Ausschreibungen vergeben, in Großbritannien gar an die Gleich ob Bau, Rüstung, Energie, Verkehr oder Entsorgung überall lockt das Geschäft mit der öffentlichen Hand. Wichtig für die Wirtschaft ist zudem der Trend, Dienstleistungen an Privatfirmen zu vergeben. Schulkinder oder Patienten in Krankenhäusern verpflegen, Schulen putzen oder Gebäude bewachen, all das sind Aufgaben, die auch kleinere Betriebe erledigen könnten, wenn sie denn besser zum Zuge kämen. Kleine Firmen profitieren aber bislang so wenig von staatlichen Aufträgen, dass selbst Brüssel Alarm schlägt. So wird in einer Studie der EU-Kommission mit dem nüchternen Titel Der Zugang von KMU zu öffentlichen Aufträgen in ebenso nüchternem Ton festgestellt, kleinere und mittlere Unternehmen würden durch Zugangshindernisse in besonderem Maße beeinträchtigt. Die Gründe hierfür kennt ABZ-Chef Dollendorf: Kleine Firmen leiden beim Kampf um öffentliche Aufträge laut EU-Bericht unter mangelhafter Information, schwer verständlicher Formulierung der Ausschreibungen, knappen Fristen für die Ausarbeitung von Angeboten und hohem Verwaltungsaufwand. Dabei ist die EU selbst Mitverursacher dieser Mängelliste. So werden beispielsweise nur größere öffentliche Aufträge oberhalb bestimmter Schwellenwerte im Amtsblatt der EU veröffentlicht. Die EU-Online-Datenbank TED (Tenders Electronic Daily) ist zwar kostenfrei, informiert aber ebenfalls nur über die sogenannten europaweiten Ausschreibungen. Die offiziellen EU-Informationskanäle decken somit gerade den Anteil jener 16 Prozent größerer öffentlicher Aufträge ab, bei denen ohnehin meist nur Großunternehmen zum Zuge kommen. Die Vergabe der Masse der Aufträge geschieht weiter im europäischen Dunkeln ein Missstand, gegen den die EU-Staaten wenig tun. Fehlende Transparenz hat ihre Vorzüge, so hält man sich lästige Konkurrenz aus den Nachbarländern vom Hals. Herzstück des ABZ ist der Ausschreibungsservice Das Kürzel steht für Computer Aided Tender Service. Dieses Angebot ermöglicht eine direkte und zeitsparende Suche nach den europaweiten Ausschreibungen oberhalb der Schwellenwerte, die aus der Datenbank TED integriert werden, als auch nach den unterschwelligen regionalen Veröffentlichungen aus den zehn beteiligten Ländern Deutschland, Frankreich, Belgien, Italien, Großbritannien, Irland, Dänemark, Norwegen, Österreich und Polen. Ausgewertet werden Vergabedatenbanken und verschiedene Websites großer Kommunen sowie diverse Ausschreibungsblätter. Firmen können im Jahres-Abonnement buchen. Der Preis richtet sich nach dem Umfang der gewünschten Service-Palette. Das Bayern-Paket kostet rund 300 Euro plus Mehrwertsteuer, wer umfassende bundesoder europaweite Informationen haben will, muss entsprechend mehr bezahlen. Auf Wunsch wird auch in den USA oder in Asien nach passenden Projekten gesucht. Wer skeptisch ist, kann einen Monat lang kostenlos testen. Ferner sind Grundfunktionen dieser Ausschreibungsdatenbank im Internet frei verfügbar. Unter können Unternehmer Titel der Ausschreibungen kostenlos einsehen. Die vollständigen Bekanntmachungstexte gibt es dagegen nur für ABZ-Abonnenten. bihk Ausschreibungsservice AUTOZULIEFERER-GIPFEL Netz zur Sicherung von Beschäftigung Zu einem Branchendialog Automobilsektor Nürnberg hatten Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly und Wirtschaftsreferent Dr. Roland Fleck in das Nürnberger Rathaus eingeladen. An dem Gipfel nahmen Vertreter von 15 bedeutenden Firmen des Automobilsektors teil sowie von IHK, Handwerkskammer, Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V. (VBM), Deutschem Gewerkschaftsbund (DGB), IG Metall und Agentur für Arbeit. Die Teilnehmer unterzeichneten die Erklärung Nürnberger Netz zur Sicherung von Beschäftigung. Die wesentlichen Punkte: Kurzarbeit statt Entlassung: Die deutlich erweiterten Möglichkeiten der Kurzarbeit sollen genutzt werden, um die nach der Krise dringend benötigten Fachkräfte zu halten. Ausbildung sichern: Die Unterzeichner rufen die Unternehmen dazu auf, die Ausbildungskapazitäten aufrechtzuerhalten. Qualifizierung: Das umfassende Paket der Bundesregierung zur Qualifizierung soll intensiv beworben und die Beratungsarbeit eng mit der Arbeitsagentur abgestimmt werden. Finanzierungsberatung: Die unterzeichnenden Institutionen bauen ihre Beratung für die Themen Finanzierung und Krisenbewältigung aus. Die Stadt Nürnberg richtet eine Clearing-Stelle für Firmen in Not ein. Bestehende Tarifverträge nutzen: IG Metall und VBM rufen die Betriebe dazu aus, alle vorhandenen tariflichen Möglichkeiten zu nutzen, um die Beschäftigung zu sichern. AUFTRÄGEN IN BAYERN kann auf die zeitsparenden Präqualifizierungssysteme im Bau- bzw. Liefer- und Dienstleistungsbereich zurückgriffen werden. Die Kommunen haben ein Wahlrecht zwischen einer formlosen Markterkundung oder wie jetzt im staatlichen Bereich eingeführt einer nachträglichen Veröffentlichung von Auftragsvergaben auf einer Internet-Plattform. Behörden des Freistaates veröffentlichen vergebene Aufträge auf de oder Bundesmaßnahmen werden zusätzlich auf www. bund.de eingestellt. Die Kommunen veröffentlichen nur auf Das Auftragsberatungszentrum Bayern (ABZ), bietet Unternehmen aus dem Liefer- und Dienstleistungsbereich an, sich kos tenlos in einer Bieterdatenbank listen zu lassen. Auftraggeber können sich bei Beschränkten Ausschreibungen und Freihändigen Vergaben geeignete Bieter vom ABZ benennen lassen. Die Präqualifizierung für den Liefer- und Dienstleistungsaufträge ist ab Mitte 2009 im ABZ geplant. Auftragsberatungszentrum Bayern Sabine Tauber, Tel. 089/

20 BERICHTE ANALYSEN DIE STADTFÜHRER E.V. Auf den Spuren der Nürnberger Wirtschaftsgeschichte ANZEIGE Zeitgenössische Illustration des Adler zwischen Nürnberg und Fürth. Wo erinnert ein steinerner Markuslöwe an den erfolgreichen Handelsaustausch mit Venedig? Von welchem Platz nahm die Entwicklung der modernen Straßenbeleuchtung ihren Ausgang? Welche Rolle spielt die industrielle Produktion heute in Nürnberg und wer sind die wichtigsten Dienstleister? Diese Fragen beantworten die neuen Wirtschafts-Stadtführungen durch Nürnberg. Der Verein Die Stadtführer wendet sich damit gezielt an die Unternehmen in Mittelfranken. Interessant sind die individuell vereinbarten Führungen beispielsweise für Firmen, die ihren auswärtigen Geschäftspartnern die wirtschaftlich interessanten Sehenswürdigkeiten Nürnbergs nahe bringen wollen. Unter dem Titel Vom Drahtzieher zum Dienstleister beleuchten die Altstadtrundgänge viele Aspekte des Arbeitens und Wirtschaftens von der Vergangenheit bis zur Gegenwart. Nürnberg ist heute der Mittelpunkt einer europäischen Metropolregion mit einer unverwechselbaren Identität aus Tradition und Fortschritt. Ob Papiermühle, Buchdruck oder Bogenlampe, von der arbeitsintensiven Produktion in den Mühlen entlang der Pegnitz bis zur ersten vollautomatischen U-Bahn Deutschlands der Erfindergeist der Nürnberger war stets auf praktische Anwendbarkeit gerichtet. Die Stadtführer e.v. laden zu drei kos tenlosen Test-Führungen ein: Hierbei sollen das Konzept vorgestellt und die Anregungen der Wirtschaftsvertreter für die endgültigen Führungen aufgenommen werden. 35 Jahre Qualität in der Elektronik-Sonderfertigung Das Gründungsjahr war Die Fertigung des gesamten Spektrums der Elektronik inkl. der dazugehörigen Mechanik erfolgt auf den modernsten Fertigungseinrichtungen. Der elektronische Bereich umfasst THT, SMT und Mischbestückung bis hin zur Hochleistungselektronik. Die SMD-Fertigung erfolgt auf drei SMD-Linien, bestehend aus insgesamt fünf Automaten. Für THT stehen ein Axial- und ein IC-Bestücker zur Verfügung. Auch mehrere Funktions- und Incircuit-Testsysteme sind in Produktion, Labor, Prüffeld und Wareneingang eingesetzt. Die Fertigung ist RoHS-konform oder verbleit, nach IPC-A-610. Montiert wird auf drei Montagelinien, Schutzlackierung und Verguß runden die Fertigung ab. Die mechanische Fertigung ist so ausgelegt, dass alles produziert werden kann, was für die Elektronik notwendig ist, Kühlkörper, Frontplatten, Stahlblech- und Alugehäuse. CNC-Fräsen, Laserbeschriftung, Siebdruck, Wasserstrahlschneiden und ein Werkzeugbau sorgen für eine flexible Fertigung und kurze Durchlaufzeiten. Auch Sonderanfertigungen, Einzelgeräte, Kleinserien können so wirtschaftlich realisiert werden. Die Fertigung und evtl. die Entwicklung und Konstruktion der Produkte erfolgt aufgrund jahrelanger Erfahrung. Für die Elektronik stehen etwas mehr als qm und für die Mechanik ca. 300 qm zur Verfügung. Das Unternehmen ist gemäß ISO9001:2000 zertifiziert und alles ist darauf ausgerichtet höchste Qualität zu erzeugen

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