Einführung JADE Modell. Oldenburg, Hildesheim, 24. März 2011

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1 Einführung JADE Modell Oldenburg, Hildesheim, 24. März

2 Inhalt Die Institution: JADE Hochschule Der Fachbereich: Ingenieurwissenschaften Der Prozess: die Entwicklung neuer Studiengangsmodelle Die Einführung: das JADE Modell Die Highlights: Zusammenfassung 2

3 JADE Hochschule / Zahlen JADE HOCHSCHULE 2009 Gründungsjahr 6 Fachbereiche 3 Studienorte 630 Anzahl der Studierenden 30 Bachelor-Studiengänge 8 Master-Studiengänge 00 Anzahl der Beschäftigten 183 Anzahl der Professuren 90 Partnerhochschulen (in 30 Ländern) 3

4 JADE Hochschule / Fachbereiche Wilhelmshaven (380 Studierende) Architektur Oldenburg (180 Studierende) Elsfleth (60 Studierende) Seefahrt 4

5 FB Ingenieurwissenschaften / Zahlen ca Studierende 8 Beschäftigte, davon: o 47 Professorinnen und Professoren o 38 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 6 wissenschaftliche Einrichtungen o IKP/ Maschinenbau o Angewandte Informatik o Mechatronik o Medizintechnik o Telekommunikation und Multimedia o Energie-, Verfahrens- und Umwelttechnik

6 FB Ingenieurwissenschaften / integrierter FB vernetztes Studienangebot durch gemeinsame e: Mathematik, Informatik, Physik Technische fächer studiengangsübergreifend im JADE Modell Nichttechnische fächer etc. Komplexe Veranstaltungsplanung mit S-PLUS Enterprise der Scientia GmbH Köln Personal: Denominationen nicht für einen Studiengang z.b.: Elektrische Maschinen Messtechnik Automatisierungs- und Regelungstechnik 6

7 FB Ingenieurwissenschaften / Studienangebot Bachelor-Studiengang Bachelor-Studiengang im Praxisverbund (PV) Master- Studiengang Elektrotechnik Elektrotechnik im PV Elektrotechnik Kommunikations- und Informationstechnik Kommunikations- und Informationstechnik im PV Maschinenbau Maschinenbau im PV Maschinenbau Maschinenbau-Informatik Maschinenbau-Informatik im PV Medizintechnik Medizintechnik im PV Mechatronik Studienrichtung Mechatronik Studienrichtung Meerestechnik Mechatronik im PV Studienrichtung Mechatronik Studienrichtung Meerestechnik 7

8 Der Prozess / 1. Mission Statement Re-Akkreditierung als wichtiger Schritt im kontinuierlichen Prozess der Weiterentwicklung Ziele der Weiterentwicklung o o Weiterentwicklung nach Bologna auch im Hinblick auf die bundesweiten Proteste der Studierenden im WS 2009/2010 Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Markenbildung Anpassungsnotwendigkeit an Umfeld o o o Neue Angebotsstruktur Stärkung des Maschinenbaus Schaffung größerer Synergien zwischen Elektrotechnik und Mechatronik Schaffung flexiblerer Strukturen zur curricularen Anpassung an sich ändernde Themenfelder und Auslastungen Atmende Fabrik 8

9 Der Prozess / 2. Generic Development Prozess Instrumente: Installieren AG mit definiertem Auftrag Dienstbesprechungen Sitzungen Studienkommission, Fachbereichsrat, Gruppensitzungen Reduzierung informeller Runden Möglichst weitreichende Abkehr von Flurpolitik Soziologie Fachliche Kompetenz Methodik Front End Process Schaffung von Planungstools: o z.b. Machbarkeitsabschätzung Projektmanagement: o Road Map o z.b. Visualisierung der Abläufe für höhere Transparenz Erstellung Benchmarkstudien Befragung AbsolventInnen, Studierenden, Firmen, KollegInnen 9

10 Die Einführung / Planungsprämissen Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses in Niedersachsen und Empfehlungen der AG Bologna des MWK starke inhaltliche Verdichtung vieler Bachelor-Studiengänge inhaltlich entschlackt und besser strukturiert werden Hinzu kommt, dass Wahlmöglichkeiten aufgrund vielfach zu hoher Verdichtung des Studiums faktisch nicht genutzt werden können. Überprüfung des Verhältnisses von Pflicht- und modulen. Curriculare Festlegungen dürfen nicht zu eindimensionalen Studienverläufen führen... Möglichkeiten Gestaltung individueller Bildungsverläufe... Das erste Semester in Bachelor-Studiengängen von endnotenrelevanten Prüfungen frei gehalten werden... Bestehende Mobilitätshindernisse beseitigen... Mobilitätsfenster berücksichtigen... 10

11 Die Einführung / Planungsprämissen Curriculare Grundlagen des JADE Modells sechs Theoriesemester 6 e à pro Semester -> Reduktion auf sechs Prüfungen pro Semester Reduktion von 26/28 SWS auf 24 SWS (bei 30 ) soll der Ausgleichung der Befähigungsunterschiede der Studienanfänger dienen soll das dicht komprimierte Studium entzerren soll zur Verringerung der Abbrecherquote beitragen Einführung eines Technischen bereichs im Umfang von 30 in den ersten drei Semestern: Nichttechnische fächer in folgenden drei Theoriesemestern: 8 Schlüsselqualifikationen soll der Beendung der Verschulung dienen soll Freiräume für die Studierenden bieten soll individuellen Kompetenzerwerb ermöglichen 11

12 Die Einführung / JADE Modell Das JADE Bachelor- / Master- Studienmodell: 8-semestrige Bachelor-Studiengänge mit integriertem Praxissemester Studienzweig 1: 8. Semester: Bachelorarbeit + Projekt Studienzweig 2: 8. Semester: Bachelorarbeit JADE e im Semester Studienzweig 1 Studienzweig 2 Studierende mit dem Ziel Master : Entscheidung über ihren Studienzweig treffen diese Studierenden nach dem 6. Semester. 12

13 Die Einführung / JADE Modell 10. Sem. 9. Sem. 8. Sem. 7. Sem. 6. Sem. Projekt 18 module Bachelor 1 B A C H E LO R Bachelor-Arbeit 12 module/ Schlüsselqualifikation Bachelor 1 Jade e 1 module/ Schlüsselqualifikation 1 Bachelor-Arbeit 12 Begleit. Seminar 3 Jade module/ Schlüsselqualifikation 1 Studienzweig 1 Studienzweig 2 Theoriesemester M A S T E R Master-Arbeit 30 Jade e 30 Das JADE Modell ist eine Auflösung des Widerspruchs zwischen den Forderungen nach Berufsfähigkeit (möglichst langer Bachelor- Studiengang) und hohem wissenschaftlichen Anspruch (möglichst langer Master- Studiengang). Das wird erreicht durch das Angebot zweier Profilzweige, die zu unterschiedlichen beruflich qualifizierenden Kompetenzen führen. Individuelle Studienverläufe werden ermöglicht: o 1. - stärker praxisbezogen o 2. - stärker wissenschaftsorientiert 13

14 Die Einführung / JADE e 10. Sem. MASTER Master-Arbeit 30 Strebt der Studierende einen Master- Abschluss an, so studiert er in einem Studienzweig 2, der auf den Master- Studiengang vorbereitet. 9. Sem. 8. Sem. JADE e 1 JADE e 30 Bachelor-Arbeit 12 Begleitendes Seminar 3 In diesem Studienzweig 2 ( im 7. und 8. Semester) werden vertiefende e, die so genannte JADE e, belegt. 7. Sem. module / Schlüsselqualifikation 1 JADE module / Schlüsselqualifikation 1 Studienzweig 2 14

15 Die Einführung / JADE e JADE e: entsprechen dem Qualifikationsrahmen der Master-Abschlussstufe dienen damit dem adäquaten Erreichen des Gesamtqualifikationszieles des Master-Studiengangs durch entsprechende Ausgestaltung der Lehre sowohl in der Breite als auch in der Tiefe des Stoffes können von den Studierenden sowohl im Studienzweig 2 des Bachelor- Studiengangs als auch im 1. Semester des zugeordneten konsekutiven Master-Studiengangs belegt werden eine Doppelverwendung sowohl im Bachelor-Studium als auch im Master- Studium ist unzulässig 1

16 Die Einführung / Beispiele e Elektrotechnik Sem. 1-3 Semester 3. Mathematik 3 Grundlagen der Elektrotechnik 3 7, Elektrische Messtechnik 7, Bauelemente Grundschaltungen Betriebssysteme 2. Mathematik 2 7, Grundlagen der Elektrotechnik 2 7, Physik 7, NTW Hochsprachenprogram -mierung 1. Mathematik 1 Grundlagen der Elektrotechnik 1 7, Physik 1 Werkstoffe der Elektrotechnik Grundlagen der Informatik 16

17 Die Einführung / Studienzweig 1 e Elektrotechnik Sem. 4-8 Semester 8. Projekt 18 Bachelorarbeit Prozesssteuerung 1 Leistungselektronik Praxissemester 30 7, Elektrische Maschinen und Antriebe 1 7, Schlüsselqualifikation Schlüsselqualifikation 4. Microcontrollertechnik Regelungstechnik Elektrische Energieanlagen u. Hochspannungstechnik 1 Theoretische Verfahren der E-technik Elektronische Schaltungen 7, 7, 17

18 Die Einführung / Studienzweig 2 e Elektrotechnik Sem. 7 bis 10 Semester 10. Masterarbeit JADE Pflicht JADE Pflicht JADE JADE Projekt 2 Master Schlüsselqualifikation 8. JADE Pflicht JADE Pflicht JADE Pflicht Bachelor-Arbeit begleitendes Seminar 3 Bachelorarbeit JADE JADE JADE Schlüsselqualifikation 18

19 Die Highlights - Zusammenfassung JADE Modell als Modellvorhaben in Niedersachsen Das JADE Modell ist eine Auflösung des Widerspruchs zwischen den Forderungen nach Berufsfähigkeit (möglichst langer Bachelor-Studiengang) und hohem wissenschaftlichen Anspruch (möglichst langer Master-Studiengang) acht Semester mit innenliegendem Praxissemester in beiden Studienzweigen und mit praktischem Abschlusssemester im Studienzweig 1 eröffnet ein einjähriges Mobilitätsfenster ohne Verlängerung der Regelstudienzeit praktisches Abschlusssemester (Studienzweig 1) sichert hohen Praxisbezug und sehr große employability Umsetzung der Empfehlungen der AG Bologna des MWK s sichert durch die Berücksichtigung der studentischen Interessen die Akzeptanz bei den Studierenden Umsetzung auch im 7+3 Modell: das 7. Semester im BA mit JADE en 19

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