Grundlagen der Gesellschaft

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Grundlagen der Gesellschaft"

Transkript

1 Lagebericht 10 Grundlagen der Gesellschaft Zusammenarbeit in der ERGO ERGO Direkt Versicherungen sind der Direktversicherer der ERGO, einer der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Die Kundenorientierung, Größe und Finanzstärke der Gruppe machen ihre Gesellschaften zu nachhaltig zuverlässigen Partnern ihrer Kunden. Teil einer starken Gruppe Die ERGO Direkt Lebensversicherung AG ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der ERGO Versicherungsgruppe AG. Diese gehört zu dem DAX 30-Unternehmen Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Bereits seit dem 1. Januar 2011 existieren ein Beherrschungs- und ein Gewinnabführungsvertrag zwischen der ERGO Direkt Lebensversicherung AG und der ERGO Versicherungsgruppe AG. Zum Verbund der ERGO Direkt Versicherungen zählen neben der ERGO Direkt Lebensversicherung AG auch die ERGO Direkt Versicherung AG und die ERGO Direkt Krankenversicherung AG. Für die weiteren Inhalte dieses Lageberichts möchten wir darauf hinweisen, dass bei der Nennung von ERGO Direkt Versicherungen über diese drei Versicherungsgesellschaften insgesamt berichtet wird. ERGO ist weltweit in über 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. Rund Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. Im Jahr 2014 erzielte die ERGO Versicherungsgruppe Beitragseinnahmen von 18 Milliarden Euro. Mit einem verwalteten Vermögen von 128 Milliarden Euro zählt die Gruppe zu den großen institutionellen Investoren in Deutschland und Europa. ERGO und ihre Spezialisten bieten ein umfassendes Spektrum an Versicherungen, Vorsorge und Serviceleistungen. Unter der Marke ERGO vertreibt die Gruppe Lebens-, Schaden- und Unfallversicherungen. Das breite Angebot ergänzen ihre Spezialisten wie die D.A.S. für Rechtsschutz, die DKV für Gesundheit, die ERV für den Schutz rund ums Reisen oder ERGO Direkt für den Direktvertrieb. Kunden können ERGO jeweils auf dem Weg erreichen, der für sie am bequemsten ist: persönlich vor Ort, per Telefon, im Internet oder über Makler und Kooperationspartner. Unser Anspruch: Versichern heißt verstehen ERGO richtet sich konsequent an den Wünschen und Bedürfnissen der Verbraucher aus. Die Gruppe setzt auf klare, verständliche Kommunikation und lädt Kunden wie Interessenten selbstkritisch zu Feedback ein. Nach Kontakten zum Unternehmen fragt ERGO die Kunden regelmäßig nach ihrer Zufriedenheit, identifiziert Verbesserungsbedarf und stößt Verbesserungen an. Auch als Teilnehmer der ERGO Kundenwerkstatt im Internet oder als Mitglied im ERGO Kundenbeirat können Verbraucher das Angebot der Gruppe mit ihren Anregungen und Wünschen mit gestalten. Der ERGO Kundensprecher vertritt die Interessen der Kunden im Unternehmen und hilft bei Missverständnissen oder Konflikten. Zum 1. April 2014 ging auch die neue Vertriebsgesellschaft ERGO Beratung und Vertrieb AG in Deutschland an den Start. Sie vereint die verschiedenen Vertriebswege unter einem Dach. Die bisherigen Vermittlerorganisationen wurden zusammengeführt. Die einheitliche Vertriebssteuerung und ein standardisierter Beratungsansatz sorgen für eine durchgängig hohe Qualität der Beratung und Betreuung von Kunden. ERGO Direkt Versicherungen werden aufgrund des Geschäftsmodells als eigenständiger Geschäftsbereich gesteuert. Die Einbindung der ERGO Direkt Lebensversicherung AG in die ERGO Versicherungsgruppe über ihre wichtigen Schnittstellen ist sichergestellt. Dies betrifft beispielsweise die ERGO Querschnittsressorts für Rechnungswesen, Steuern, Controlling und Risikomanagement, für Kapitalanlagen und Finanzen sowie für Personal. ERGO Direkt Versicherungen haben die Verwaltung ihrer Vermögensanlagen zum größten Teil auf die MEAG MUNICH ERGO AssetManagement GmbH und ihre Tochtergesellschaften übertragen. MEAG ist der gemeinsame Vermögensmanager von Munich Re und ERGO. Strategische Anlageentscheidungen werden in enger Abstimmung mit MEAG und ERGO von ERGO Direkt getroffen. *Bezeichnung nachträglich aus rechtlichen Gründen geändert

2 ERGO Direkt Lebensversicherung AG 11 Die ERGO Direkt Lebensversicherung AG unterhält im Konzern Rückversicherungsbeziehungen mit der ERGO Versicherung Aktiengesellschaft, Wien, der ERGO Direkt Versicherung AG und der Münchener Rückversicherungs- Gesellschaft AG in München. Produkte und Vertrieb Über die Marke ERGO Direkt Versicherungen Die Marke ERGO Direkt Versicherungen steht innerhalb der ERGO Versicherungsgruppe für den Direktvertrieb. Wir sind auf Personen- und Annexversicherungen spezialisiert, die leicht verständlich und einfach abzuschließen sind. Schneller und kundenfreundlicher Service in Verbindung mit effizienter Abwicklung auch großer Stückzahlen ist unser Markenzeichen. Insgesamt vertrauen mehr als vier Millionen Kunden dem Direktversicherer der ERGO und seinen leicht verständlichen Produkten. Damit sind wir bereits seit Jahren Deutschlands meistgewählter Direktversicherer. Auch zahlreiche Kooperationspartner wie gesetzliche Krankenkassen, Banken und Versandhandelshäuser nutzen die Vorteile der Zusammenarbeit mit uns. Das Unternehmen bietet einfache Tarife für alle Lebensphasen, die sich etwa durch den Verzicht auf Gesundheitsfragen, ein praktisches Baukasten-System, transparente Kosten-Flatrates sowie besten Service auszeichnen. Wir wollen unsere Kunden durch eine ausgezeichnete Beratungskompetenz begeistern. Zudem überzeugt ERGO Direkt durch hohe Effizienz bei der Kundenberatung und -betreuung, auch dank der leistungsstarken und innovativen Prozesse. Geschäftstätigkeit der ERGO Direkt Lebensversicherung AG Die ERGO Direkt Lebensversicherung AG betrieb im Jahr 2014 die wesentlichen Formen der Lebens- und Rentenversicherung für Privatpersonen. Innerhalb der ERGO Versicherungsgruppe konzentriert sich die ERGO Direkt Lebensversicherung AG auf den Direktvertrieb in großen Stückzahlen. Dabei sprechen wir alle Kunden an, die einfache, faire und verständliche Versicherungsprodukte mit herausragendem Service suchen. Das Geschäft der betrieblichen Altersversorgung hat bedingt durch unser Geschäftsmodell keine Bedeutung für unser Unternehmen. Die ERGO Direkt Lebensversicherung AG hat sich 2014 zum zwölften Mal in Folge einer Bewertung durch die internationale Ratingagentur Standard & Poor s (S&P) unterzogen. Dabei bestätigte S&P das Rating A+ und beurteilt somit die Finanzkraft der ERGO Direkt Lebensversicherung AG mit sehr gut. Die Übersicht zu den im Geschäftsjahr 2014 betriebenen Versicherungsarten, die Bestandteil dieses Lageberichts ist, befindet sich auf Seite 45. Eigene Zweigniederlassungen unterhält die ERGO Direkt Lebensversicherung AG weder im In- noch im Ausland. Service ERGO Direkt Versicherungen zeichnen sich bereits seit Jahren durch ihren exzellenten Service aus. Dieser ist ein entscheidender Baustein für den langjährigen Erfolg des Unternehmens, denn er ist maßgeblich für die Zufriedenheit unserer Kunden und für ihr Vertrauen in uns und unsere Produkte. Darum wollen wir uns stets verbessern und weiterhin Maßstäbe setzen. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir Service-Leitlinien zur Messbarkeit der Servicequalität etabliert. Unsere Leistungen sind schnell und unbürokratisch: Wir regulieren Schadenfälle per Telefon. Innerhalb von zehn Tagen nach Eingang aller nötigen Unterlagen schreiben wir dem Kunden sein Geld gut. Klappt dies einmal nicht, so zahlen wir als Entschuldigung freiwillig 50 Euro extra. Die Kunden erhalten unsere Antwort auf ihr Anliegen telefonisch sofort und per innerhalb von 24 Stunden. Anträge policieren wir innerhalb von sieben Tagen. Außerdem bieten wir unseren Kunden größtmögliche Flexibilität, indem sie ihre Verträge in der Regel während der Laufzeit zu jedem Monatsende kündigen können. Dass dieser Anspruch auch der Praxis standhält, bescheinigte der TÜV Saarland: Er ermittelte unabhängig per Umfrage die Zufriedenheit der ERGO Direkt-Kunden. Von ihm hat ERGO Direkt im Jahr 2013 bereits zum vierten Mal das Zertifikat service tested erhalten. Auf Grund-

3 Lagebericht 12 lage der Befragung von Kunden wurde unser Service mit dem Gesamturteil sehr gut bewertet. Unser positives Bild beim Kunden bestätigte auch die Studie Fairness von Versicherern. Diese führte das Finanzmagazin Focus Money zusammen mit dem Kölner Analyse- und Beratungsunternehmen ServiceValue GmbH im Jahr 2013 durch. In den Kategorien Faire Kundenberatung, Faire Kommunikation, Preis-Leistungs-Verhältnis, Fairer Schutz und Vorsorge, Faire Leistungsabwicklung wurde ERGO Direkt jeweils als sehr gut, in der Kategorie Nachhaltigkeit und Verantwortung als gut befunden. Unseren Kundenservice im Netz bauen wir weiter aus. Seit 2014 haben Kunden Zugriff auf unser Kundenportal per App. Auf mobilen Geräten haben diese so jederzeit und überall den Überblick über ihre Verträge und die versicherten Leistungen sowie Zugriff auf ihr digitales Postfach. Bisher einmalig in der Versicherungsbranche: Kunden- und Vertragsdaten lassen sich auch offline einsehen. Die App unseres Internen Mobile Labs legt dabei besonderen Wert auf hohe Sicherheitsstandards. Weitere Services wie Schadenmeldung oder Einreichen von Leistungen werden wir nach und nach integrieren. Seit 2014 lassen sich mit ERGO Direkt unkompliziert Zahnarzttermine im Netz buchen. Per Eingabe von Postleitzahl oder Wohnort können Besucher unserer Website sofort Zahnärzte in ihrer Nähe ermitteln, buchen und bewerten. Mittlerweile sind im Portal rund deutsche Zahnärzte gelistet. Die Online-Buchung bietet dem Nutzer eine deutliche Zeitersparnis, Warteschleifen am Telefon entfallen. Den Service bieten wir zusammen mit dem Berliner Start-up doxter über unsere Website an. Bereits seit 2013 gibt es bei ERGO Direkt einen herausragenden Kundenservice: Die Kunden können bei Abschluss des Vertrages und im Leistungsfall ihre Meinung online abgeben über das unabhängige Bewertungssystem von ekomi. Der Kunde bewertet somit nicht nur Schnelligkeit und Einfachheit, sondern auch explizit die Schadenregulierung. Die Bewertung ist anonym und wird auf ergodirekt.de veröffentlicht. Im Jahr 2014 erhöhte sich die durchschnittliche Bewertung von ERGO Direkt auf 4,7 Punkte. Maximal ist eine Bewertung von 5 Punkten möglich. Die Anzahl der Bewertungen hat sich im Jahr 2014 auf gesteigert. Dabei sind 95 Prozent der abgegebenen Bewertungen positiv. ERGO Direkt arbeitet mit dem Marktführer ekomi zusammen. Dieser steht wie etwa der TÜV für hohe Qualität und bietet ein unabhängiges und intelligentes Feedbacksystem. Produktpalette Die ERGO Direkt Lebensversicherung AG legte auch im Jahr 2014 den Schwerpunkt auf einfache und verständliche Produkte. Wir bieten Lösungen für Menschen in jeder Lebensphase an. Unser Angebot zeichnet sich durch einfache Abschlussmöglichkeit und schnellen Service aus. In der Produktgestaltung ist uns die Kundensicht sehr wichtig. Bereits bei der Sterbegeldversicherung spiegelt sich dieses Motto wider. Als Klassiker in unserem Produktportfolio bieten wir diese ohne Gesundheitsfragen an. Als Ergänzung der Produktlinie haben wir eine auf den Internetvertrieb zugeschnittene neue Produktvariante eingeführt. Zielgruppe hierfür sind webaffine, preissensible Kunden. Ebenso haben wir unsere Risikolebensversicherung konsequent weiterentwickelt. Als neues Merkmal für Kalkulation und Differenzierung wurden Berufsgruppen implementiert. Hierdurch erreichen wir eine individuell auf den Kunden zugeschnittene Prämie. Ein weiterer Vorteil für den Kunden ist die Möglichkeit zum Abschluss des Vertrages über eine elektronische Signatur. Auszeichnungen für unsere Risikolebensversicherung (Ökotest Ausgabe 02/2013) sowie Rentenversicherung gegen Einmalbeitrag (Focus Money Ausgabe 17/2014) bestätigen die hervorragende Wettbewerbsposition. Ebenso spiegeln diese die dauerhaft hohe Produktqualität wider. Abgerundet ist unser Portfolio zur Absicherung von biometrischen Risiken durch ein Produkt für Berufsunfähigkeit sowie Erwerbsunfähigkeit. Finanztest bewertete die Berufsunfähigkeitsversicherung zum zweiten Mal in Folge (Ausgabe 07/2013) mit sehr gut (1,0). Der Tarif ist durch seine sehr guten Konditionen zum Einstieg vor allem für Berufsanfänger und Auszubildende interessant. Durch wählbare Zusatzleistungen ist eine Erweiterung des Basis-Schutzes bis zum Premium-Schutz möglich. Den

4 ERGO Direkt Lebensversicherung AG 13 Kundenbedarf können wir so individuell decken. Bei allen Lebensversicherungs-Tarifen mit Gesundheitsprüfung bietet die ERGO Direkt Lebensversicherung AG einen telefonischen Sofort-Zusage-Check an. Das Beantworten der Gesundheitsfragen kann hierdurch einfach am Telefon erfolgen. Interessenten erhalten so eine direkte Hilfestellung. Sie erfahren noch während des Telefonats, ob ein Abschluss der Versicherung möglich ist. Auch nennen wir den konkret zu zahlenden Beitrag. Unsere Produkte sollen für den Kunden verständlich sein. Zudem haben wir uns dem GDV Verhaltenskodex verpflichtet. Deswegen haben wir im vergangenen Jahr Druckstücke unserer Tarife im Neugeschäft überarbeitet. Die Verständlichkeit unserer Unterlagen ist auch in Zukunft fest in unserem Produktentwicklungsprozess verankert. Der Direktvertrieb ERGO Direkt Versicherungen sind bereits seit vielen Jah ren innerhalb der ERGO das Kompetenzzentrum für Direktversicherung. Dank unserer 30-jährigen Erfahrung und unserer hohen Kompetenz haben wir uns einen deutlichen Marktvorsprung gegenüber anderen Direktversicherern in Deutschland erarbeitet. Wichtige Impulswege sind für uns Directmailing, TV-Spots, Anzeigen und Beilagen sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Die wichtigsten direkten Kommunikationsmedien im Kundenkontakt sind Internet und Telefon. Directmailing ERGO Direkt Versicherungen versenden rund 2,8 Millionen Mailings pro Monat. Das sind etwa 34 Millionen Vertriebskontakte pro Jahr. Die Mailings sprechen Kunden individuell an und stellen komplexe Sachverhalte durch Grafiken und Beispielrechnungen anschaulich dar. Bei den Mailings hilft uns das hochentwickelte Database Marketing der ERGO Direkt Versicherungen, die Zielgruppe-Potenziale optimal zu nutzen. Dabei legen wir besonderen Wert auf den Datenschutz: Wir gelangen ausschließlich dann in den Besitz einer Adresse, wenn ein Kooperationspartner beispielsweise seinen Kunden ein Angebot der ERGO Direkt Versicherungen in seinem Namen unterbreitet und der Kunde darauf positiv reagiert. Breitenkommunikation Auch 2014 waren ERGO Direkt Versicherungen bundesweit im Fernsehen präsent. Zum einen kooperierten wir zusammen mit ERGO bei einer gemeinsamen Markenkampagne zum Thema Mutbürger. Zum anderen präsentierte ERGO Direkt in 2014 seine neue Kampagne Der Zuspätkommer mit einem TV-Spot zum Thema Zahnersatzversicherung mit Sofortleistung. Mit diesen Spots schärfen wir unser Profil als innovativer Direktversicherer der ERGO. Dabei bringen wir insbesondere die einfachen und verblüffenden Produkte den Verbrauchern nahe. Das Konzept für beide TV-Spots entstand in Zusammenarbeit mit der Agentur RAPP GERMANY. Die Kampagne war im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder erfolgreich. So konnten wir unsere Bekanntheit in den Bereichen spontane und gestützte Markenbekanntheit sowie erste Wahl auf dem Niveau des Vorjahres halten. Öffentlichkeitsarbeit Der ERGO Direkt Medienpreis 2014 wurde im Februar 2015 in Berlin verliehen. Wir vergeben den Preis seit 2010 jährlich in zwei Kategorien. Der Preis geht an Medienprojekte, die den Mut haben, neue und innovative Wege in der Online-Kommunikation zu gehen. Internet ERGO Direkt arbeitet weiter daran, der führende Versicherer im digitalen Bereich zu werden. Dabei haben wir uns in 2014 zum einen auf den Ausbau des Kanals Internet als Vertriebsweg konzentriert. Zum anderen haben wir uns auch auf die Einführung und Optimierung einer Reihe von Online-Services fokussiert. Unsere Produkte sind online abrufbar, die meisten davon auch direkt im Internet abschließbar. Nutzerfreundlichkeit und Übersichtlichkeit zeichnen die Unternehmens-Website und die Tarifabläufe aus. Die Landingpages, erweiterten Schaden-Services sowie das Kundenlogin haben wir ebenfalls nach diesen Maßgaben gestaltet. Eine Reihe von Online-Spezialisten verschiedener Disziplinen stellt die Betreuung und Weiterentwicklung sicher haben wir die mobile Website mit der Umstellung auf Responsive-Design weiter optimiert.

5 Lagebericht Der Zugriff auf unsere Internetseiten von mobilen Endgeräten hat sich mittlerweile auf fast 20 Prozent erhöht. Als Innovation im deutschen Versicherungsmarkt führte ERGO Direkt Mitte 2014 die sogenannte elektronische Unterschrift ein. Diese bieten wir im Online-Abschlussprozess der Risikolebensversicherung an. Damit lässt sich eine Versicherung, die die Beantwortung von Gesundheitsfragen einschließt, papierlos über das Internet abzuschließen. So können Kunden von ERGO Direkt nun ohne Medienbruch einen Antrag stellen, indem sie direkt auf dem Smartphone oder Tablet unterschreiben. Bei einer positiven Antragsprüfung erhält der Kunde ohne weitere Rückfragen innerhalb von drei Tagen seinen Vertrag und den vollständigen Versicherungsschutz. So leben wir Innovation, Transparenz und Geschwindigkeit. Mit der elektronischen Unterschrift hat ERGO Direkt für die ERGO-Gruppe einen Versicherungs-Leuchtturm für digitale Innovationen gewonnen. Das Internetunternehmen Google und die Süddeutsche Zeitung verliehen uns den in 2014 erstmals vergebenen Preis für vorbildliche Projekte der Digitalisierung. Im Rahmen der 18. AMC-Studie wurde ERGO Direkt 2014 unter rund 120 bewerteten Versicherern zum zweiten Mal in Folge Bester deutscher Direktversicherer. Damit liegen wir wie im Vorjahr auf dem dritten Gesamtplatz. Der Schwerpunkt der Studie liegt auf Verständlichkeit und Responsive (reagierendes) Web-Design. Hier hebt diese bei ERGO Direkt die hervorragenden Tarifrechner und die überzeugende Beratungsleistung in Bereichen wie Nutzerzufriedenheit, Social Media und Mobile hervor. Zusätzlich punktet ERGO Direkt mit interaktiver Beratung via Live-Chat oder Skype, Kundenbewertungen, und schnellen Reaktionszeiten. Einen echten Pluspunkt erhalten wir auch bei der multimedialen Firmenpräsentation und Erklärfilmen. Unsere Muttergesellschaft ERGO Versicherungsgruppe AG ist Gesamtsieger 2014 der Studie. Das bereits 2013 gegründete ERGO Direkt Mobile Lab stellt ERGO endgültig für die digitale Zukunft auf. In Berlin forschen die Kollegen des Labs zur Digitalisierung. Sie untersuchen dabei deren Bedeutung für uns als Versicherer und die Folgen für unsere Produkte. Wir möchten hier zukünftige Kompetenzen aufbauen und erfolgreiche Geschäftsmodelle bereits vor dem Markt entwickeln. Die Kollegen im Lab sind eng mit kreativen Jungunternehmern vor Ort vernetzt. Wir arbeiten hier unter anderem mit Axel Springer Plug & Play zusammen. Deren innovative Ideen nehmen wir für ERGO unter die Lupe. Wir erforschen, ob wir deren Geschäftsmodell komplett oder in Teilen auf unser Versicherungsgeschäft übertragen können. Im Jahr 2014 starteten wir zwei Service- Produkte. Mit der Smartphone-App ZahnPlan können Nutzer Zahnarztkosten vergleichen und einsparen. Auf der Website nachlassbegleiter.de können Nutzer Ihren Nachlass und den ihrer Angehörigen regeln. Auch das Engagement in Social Media konnte ERGO Direkt 2014 weiter ausbauen. Im Januar starteten wir unser Unternehmensblog. Unter blog.ergodirekt.de informieren wir wöchentlich über Themen rund um Gesundheit und Vorsorge, Familie und digitales Leben. Bisher haben rund 40 Mitarbeiter aus verschiedenen Fachabteilungen von ERGO Direkt etwa 150 Beiträge veröffentlicht. ERGO Direkt ist außerdem in den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter und Google+ sowie in den Karriereportalen Xing und LinkedIn vertreten. Dort bieten wir regelmäßig redaktionelle und produktnahe Inhalte an. Darüber hinaus bearbeiten wir Serviceanfragen, die uns über diese Kanäle erreichen. Um Fans zu aktivieren, veranstalteten wir 2014 in unseren Kanälen Wettbewerbe und Aktionen. Darunter waren zum Beispiel ein WM- Gewinnspiel sowie eine Weihnachtsaktion unter dem Titel ERGO Direkt Geschenkabsicherung. Bei YouTube haben unsere Werbespots erfolgreich junge Zielgruppen erreicht. Der Spot zu unserer Zahnzusatzversicherung mit Sofortleistung verzeichnet seit September 2014 über 1,3 Millionen Aufrufe. Auch unsere neuen multimedialen Online-Dossiers finden großen Zuspruch. Diese umfassen Texte, Grafiken und Kurzfilme. In diesem Format erhalten Interessierte Hintergründe und Tipps zu gesellschaftlichen Trends rund um unsere Produkte. Wir stellen Menschen vor, die den Mut haben, neue Wege zu gehen. Sie reisen beispielsweise für eine Zahnbehandlung ins Ausland oder regeln ihren digitalen Nachlass. Dabei treffen sie auf Experten,

6 ERGO Direkt Lebensversicherung AG 15 die ihnen wertvolle Tipps in ihrer jeweiligen Lebenssituation geben. Über alle Social-Media-Kanäle hinweg erreichten wir im Geschäftsjahr monatlich etwa 2,5 Millionen Nutzer. Die Zahl unserer Fans und Followers konnten wir um etwa 20 Prozent von rund auf steigern. Telefon ERGO Direkt Versicherungen sind telefonisch sieben Tage pro Woche von 7 bis 24 Uhr für ihre Kunden erreichbar. Fragen und Anliegen können somit optimal bearbeitet werden. Der telefonische Kundenkontakt läuft über unsere ungefähr 400 Mitarbeiter des unternehmenseigenen Call-Centers am Standort Nürnberg. Ungefähr 420 Mitarbeiter betreuen unsere Kunden zusätzlich im Kundenservice. Insgesamt wird bei ERGO Direkt ein Gesamtvolumen von 2,7 Millionen Anrufen pro Jahr abgewickelt. Über 75 Prozent aller telefonischen Serviceanliegen können wir sofort, ohne Weiterleitung, fallabschließend bearbeiten. Über unser CRM-System mit seiner 360-Grad- Kundengesamtsicht erhält der Mitarbeiter einen Überblick über alle relevanten Kundendaten und Informationen. Zusätzlich haben wir beinahe 30 Tausend Chats mit Kunden geführt. Datenschutz Der Schutz der sehr sensiblen Kundendaten hat für uns eine besonders große Bedeutung gerade als Direktversicherer. Wir halten uns streng an die Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes und schützen die Daten durch den Einsatz von Techniken neuesten Standes gegen Missbrauch. Der Beitritt zum Code of Conduct zum Umgang mit personenbezogenen Daten unterstreicht die Bedeutung der Kundendaten. Ein Zugriff auf die Kontodaten unserer Kunden erfolgt grundsätzlich nur für den vertragsgebundenen Zahlungsverkehr. Wir lassen die Anforderungen an den Datenschutz und an die Datensicherheit unserer IT-Systeme regelmäßig durch externe und interne Experten prüfen, um immer auf dem aktuellen Stand der Technik zu bleiben. Kooperationspartner Unsere langjährige Kompetenz im personalisierten Direktvertrieb ist auch für andere Unternehmen interessant. Diese wird von immer mehr Partnern intensiv genutzt. ERGO Direkt Versicherungen arbeiten schon viele Jahre erfolgreich mit Kooperationspartnern. Hierzu zählen beispielsweise gesetzliche Krankenkassen, namhafte Vermittler, Direktbanken und Online-Makler. Alle unsere Partner profitieren von unseren Produkten, die sehr gut für den Direktvertrieb geeignet, leicht verständlich und kostengünstig sind. Ebenso nutzt unseren Partnern die Qualität unserer Prozesse. Wir stellen unseren Kooperationspartnern die mandantenfähige Abwicklung und entsprechende Werbemittel im Stil ihrer Firma zur Verfügung. Damit erhöhen diese ohne eigene Aufwendungen die Bindung ihrer Kunden. Mitarbeiter Mit Qualität und Flexibilität setzen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier Mitarbeiter genannt die strategische Ausrichtung des Unternehmens um. Damit sichern sie unsere gute Marktstellung. Mit zahlreichen Maßnahmen konnten wir im Jahr 2014 die Anliegen und Fähigkeiten unserer Mitarbeiter fördern und begonnene Initiativen weiter umsetzen. Unsere Mitarbeiter sichern unseren Erfolg mit ihrer Kompetenz, ihrer Leistungsbereitschaft und ihrem Engagement. Deswegen investieren wir konsequent in ihre Förderung. Im Jahr 2014 haben wir einen besonderen Fokus auf den Umgang mit Veränderungen gelegt. Neu entwickelte Angebote sensibilisieren Mitarbeiter für Veränderungen und unterstützen sie dabei, Herausforderungen erfolgreich anzunehmen. Sie sollen die Kompetenz fördern, eigene Stärken zu erkennen und sie gezielt einzusetzen. Bereits seit mehreren Jahren unterstützen wir die Vielfalt unserer Mitarbeiter mit verschiedenen Maßnahmen. Sie drückt sich in unterschiedlichen Denkweisen, Mentalitäten, Erfahrungen, Kenntnissen und Fähigkeiten aus. Dies ist ein Gewinn für unser Unternehmen und eine wichtige Basis für unseren wirtschaftlichen Erfolg. Gleichzeitig bereiten wir uns auf den demografischen Wandel und den zunehmenden Mangel an Fachkräften vor. Dafür wol-

7 Lagebericht 16 len wir ERGO als lebensphasenorientierten Arbeitgeber positionieren. Im Jahr 2014 haben wir unsere Programme zur Förderung von Frauen, generationsübergreifendem Arbeiten und Internationalität weiter verfolgt. Beispielsweise startete der vierte Jahrgang unseres Mentoren-Programmes zur Förderung von weiblichen Potenzialkräften. Wir haben die Möglichkeiten zu Führung in Teilzeit und zu flexiblen Arbeitszeiten und -orten ausgebaut. Die internationalen Gesellschaften haben die lokalen Angebote ebenfalls erweitert. Auch in Zukunft legen wir großen Wert auf lebens- und berufsphasenorientierte Angebote für unsere Mitarbeiter. Maßnahmen wie die Generationenwerkstatt oder der zweite Diversity-Tag signalisieren den hohen Stellenwert von Vielfalt bei ERGO. Die Anforderungen an Führungskräfte sind in den letzten Jahren stetig weiter gewachsen. Fachliche Kompetenz ist heute nur eine von mehreren Anforderungen im Führungsalltag. Facetten wie Motivation, Krisenmanagement und Wertevermittlung gewinnen zunehmend an Bedeutung. Deshalb ist für ERGO die Entwicklung von Führungskräften besonders wichtig. Den im Jahr 2013 begonnenen ERGO Führungskräfte-Triathlon haben wir auch 2014 erfolgreich weitergeführt. Das gezielte Training bereitet Führungskräfte noch besser auf ihre Aufgaben und zukünftigen Herausforderungen vor. In knapp drei Jahren werden mehr als Führungskräfte den Triathlon absolvieren. Er ist ein Teil des Programms Fokus Führung. Ein strukturiertes Feedback von Vorgesetzten und Mitarbeitern sowie ein Prozess zur Identifizierung von Talenten ergänzen diesen. Alle Maßnahmen orientieren sich am Leitbild Führung der Gruppe. Personelle Entwicklung Am Ende des Berichtsjahres waren Mitarbeiter (Vorjahr: Mitarbeiter) für die ERGO Direkt Versicherungen tätig. Das durchschnittliche Lebensalter unserer Mitarbeiter erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr auf 42,0 Jahre (Vorjahr: 41,2 Jahre). Der Anteil der Frauen lag bei 64,2 Prozent (Vorjahr: 64,6 Prozent). Die durchschnittliche Konzernzugehörigkeit stieg auf 11,8 Jahre (Vorjahr: 11,0 Jahre). Aus- und Weiterbildung Die bedarfsgerechte Qualifizierung unserer Mitarbeiter hat unverändert einen hohen Stellenwert in unserer Personalpolitik. Wir wollen unser hohes Qualitäts- und Leistungsniveau nachhaltig stärken, um unsere Position im Wettbewerb zu erhalten und auszubauen. Daher passen wir unser Angebot für Aus- und Weiterbildung ständig den aktuellen und zukünftigen Anforderungen an. Dank an die Mitarbeiter Wir danken allen Mitarbeitern herzlich für ihren großen Einsatz und ihre hohe Motivation, zum Erfolg unseres Unternehmens beizutragen. Unser Dank gilt auch den Betriebsräten und den Sprecherausschüssen für die leitenden Angestellten. Gemeinsam haben wir bei der Lösung der personellen, sozialen und organisatorischen Aufgaben intensiv zusammengearbeitet. Umwelt Umweltschutz bleibt ein wichtiges Handlungsfeld. Wir setzen daher weiter konsequent auf Umweltmanagementsystem sowie externe Zertifizierung. Diese erfolgt auf der Grundlage der weltweit gültigen ISO-Norm Auch unsere gruppenweite CO 2 -Neutralitätsstrategie setzen wir planmäßig stufenweise um. Über die gesamten Aktivitäten zur unternehmerischen Verantwortung (Corporate Responsibility) berichten wir online unter (http://www.ergo.com/verantwortung) sowie im Nachhaltigkeitsbericht. ERGO Direkt Versicherungen verbessern ihre Klimabilanz dadurch, dass sie den Strom am Standort Nürnberg/ Fürth CO 2 -neutral beziehen. Mit unserer Umweltdatenerfassung unterstützen wir das gruppenweite Umweltreporting. Außerdem führen wir seit 2013 am Standort eine umfangreiche Bodensanierung durch. In deren Rahmen wurden rund m³ Erdreich ausgehoben, das mit leichtflüchtigem Kohlenwasserstoff kontaminiert war. Über drei Brunnen werden derzeit 25 m³ Grundwasser pro Stunde dem Boden entnommen, gereinigt und wieder zurückgeführt. Diese Maßnahme endet voraussichtlich 2017 bzw. sobald die vom Bundesumweltamt festgelegten Bodenwerte erreicht werden.

8 ERGO Direkt Lebensversicherung AG 17 Auch im Kerngeschäft verfolgen wir unsere gesellschaftliche Verantwortung und betrachten den Umweltschutz als Marktchance. Primärer Ansatzpunkt bei der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten ist dabei die Kapitalanlage. Dort werden soziale, ethische und ökologische Grundsätze berücksichtigt. Unsere bestehenden Kapitalanlagen und neue Investments in Aktien, Unternehmens-, Bank- und Staatsanleihen müssen bestimmte Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Hierzu wurde überwiegend in Unternehmen investiert, die Mitglieder der Indizes Dow Jones Sustainability, FTSE 4 Good, ASPI, ESI oder MSCI KLD 400 Social sind oder den Nachhaltigkeitskriterien anerkannter Nachhaltigkeitsratingagenturen genügen. Im Hinblick auf die Verpflichtungen und Grundsätze zum Umweltschutz von Munich Re und ERGO prüfen wir re gelmäßig unsere Verbesserungspotenziale und Synergien zur Erzielung einer stetigen gruppenbezogenen Verbesserung.

9 Lagebericht 18 Wirtschaftsbericht Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung war geprägt von einem schwachen konjunkturellen Aufschwung in der Eurozone und in Deutschland. Die Umsätze der deutschen Versicherungswirtschaft stiegen spürbar an. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2014 wuchs die Weltwirtschaft wie bereits im Vorjahr nur moderat. Die konjunkturelle Erholung in der Eurozone und in Deutschland verlief eher enttäuschend. Die Inflationsrate in Deutschland war niedrig und sank weiter. Nach vorläufigen Schätzungen stiegen die Beitragseinnahmen der deutschen Versicherungswirtschaft 2014 wie im Vorjahr insgesamt spürbar an. Dabei verlief die Entwicklung unterschiedlich. In der Schaden- und Unfallversicherung sowie in der Lebensversicherung legten die Beiträge wie im Vorjahr kräftig zu. In der Krankenversicherung wuchsen die Beiträge hingegen nur schwach. Die Zentralbanken dominierten die Entwicklungen an den Kapitalmärkten. Die Langfristzinsen in der Eurozone fielen wegen der niedrigen Inflation und der außerordentlich expansiven Geldpolitik der EZB massiv. Die Aktienmärkte entwickelten sich verhalten positiv. Kapitalmarktentwicklung Die amerikanische Zentralbank Fed beendete im Laufe des Jahres die Käufe von Anleihen. Dagegen veranlassten die niedrige europäische Inflation und das schwache Wachstum die Europäische Zentralbank (EZB) dazu, die Leitzinsen zu senken. Der Leitzins sank auf 0,05 Prozent und der Einlagensatz auf -0,20 Prozent. Zudem kündigte die EZB zielgerichtete, langfristige Geschäfte zur Refinanzierung an. Teilweise führte sie diese auch bereits durch. Das Ziel dieser Geschäfte besteht darin, die Kreditvergabe der Banken zu unterstützen. Außerdem begann die EZB damit, besicherte Anleihen aufzukaufen. Durch die Summe der EZB-Maßnahmen fielen die Langfristzinsen in der Eurozone massiv. Die Zinsen zehnjähriger deutscher Staatsanleihen sanken im Berichtszeitraum von 1,9 Prozent auf 0,5 Prozent. Für Spanien und Italien war der Renditerückgang um 2,5 und 2,2 Prozentpunkte sogar noch größer. Die Renditen kurzlaufender Anleihen in Kernländern wie Deutschland sanken sogar in den negativen Bereich. Auch langfristige Staatsanleihen in den USA verzeichneten einen Zinsrückgang. Das historisch niedrige Zinsumfeld stellte die Versicherer vor erhebliche Herausforderungen, da die laufenden Zinserträge erneut zurückgingen. Belastet waren vor allem Lebensversicherer, die Zinsgarantien geben. Fallende Zinsen gehen in der Regel mit steigenden Kursen bei Anleihen einher. Die Aktienmärkte waren innerhalb des Jahres erhöhten Schwankungen ausgesetzt, konnten sich in Summe aber leicht positiv entwickeln. So stiegen der Euro Stoxx 50 und der DAX um jeweils rund 1 bis 3 Prozent. Die Lebensversicherung im Jahr 2014 Die Geschäftsentwicklung der deutschen Lebensversicherung (einschließlich Pensionskassen und Pensionsfonds) verlief im Jahr 2014 weitgehend stabil. Nach vorläufigen Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) stiegen die gesamten Beitragseinnahmen um 3,0 Prozent auf 93,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 90,8 Milliarden Euro). Das gesamte Neugeschäft erhöhte sich um 10,5 Prozent (Vorjahr: 8,4 Prozent). Im Geschäft gegen Einmalbeitrag übertraf die Branche das schon hohe Vorjahresniveau um 12,0 Prozent (Vorjahr: 14,2 Prozent). Das Geschäft gegen laufenden Beitrag stieg leicht um 3,0 Prozent (Vorjahr: -13,1 Prozent). Im Geschäftsjahr 2014 bestimmten Vorsorgeprodukte mit klassischen Garantien die Nachfrage. Von den förderfähigen Lebensversicherungsprodukten (Riester- und Basis-Rente) gingen keine weiteren Impulse für das Neugeschäft aus. Fondsgebundene Lebensversicherungen entwickelten sich dagegen positiv. Zusätzlich beschäftigte sich die Branche verstärkt mit Produkten zur Absicherung von Berufsunfähigkeit und Pflegebedürftigkeit. Die Auszahlungen an die Lebensversicherungskunden nahmen spürbar zu und belegten erneut die große Bedeutung der Branche. Die Stornoquote blieb wie im Vorjahr stabil.

10 ERGO Direkt Lebensversicherung AG 19 Insgesamt zeigte die Geschäftsentwicklung, dass sich die Lebensversicherung trotz schwieriger Rahmenbedingungen als starker und verlässlicher Partner bewährt hat. Sie steht für Sicherheit wie keine andere Form der Altersvorsorge. Gleichzeitig deckt sie biometrische Risiken wie Tod, Alter oder Invalidität ab. Die anhaltende Niedrigzinsphase wirkte sich auch im Jahr 2014 massiv auf die deutsche Lebensversicherung (einschließlich Pensionskassen und Pensionsfonds) aus. Vor diesem Hintergrund hat der Gesetzgeber im Geschäftsjahr 2014 das Gesetz zur Absicherung stabiler und fairer Leistungen für Lebensversicherte (Lebensversicherungsreformgesetz LVRG) beschlossen. Ziel des Gesetzes ist es, die Leistungsfähigkeit der deutschen Lebensversicherung langfristig zu sichern und die Interessen der Kunden zu wahren. Das LVRG enthält eine Vielzahl von neuen Vorschriften. In Teilen gelten sie bereits seit dem Jahr Darunter fällt auch die Beteiligung der Kunden an den Bewertungsreserven. Das LVRG regelt die Beteiligung an den Bewertungsreserven neu. Versicherungsunternehmen dürfen ausscheidende Kunden künftig neben den Bewertungsreserven, die nicht auf festverzinsliche Wertpapiere entfallen, nur noch soweit an den Bewertungsreserven auf festverzinsliche Wertpapiere beteiligen, wie diese den sogenannten Sicherungsbedarf übersteigen. Das ist der Betrag, der im jeweils aktuellen Zinsumfeld erforderlich ist, um die zugesagten Leistungen und Garantien des Bestandes zu sichern. Außerdem darf ein Bilanzgewinn nur noch ausgeschüttet werden, soweit er den Sicherungsbedarf überschreitet. Lebensversicherungsunternehmen mit einem Gewinnabführungsvertrag sind hiervon nicht unmittelbar betroffen. Schließlich steigt die Mindestbeteiligung der Kunden an den Risikoüberschüssen von bislang 75 Prozent auf 90 Prozent. Die Beteiligungen am Kapitalanlageergebnis und an den Kostenüberschüssen bleiben unverändert. Dies gilt sowohl für Bestands- als auch für Neukunden. Wieder eingeführt wurde dabei auch die Verrechnungsmöglichkeit zwischen den einzelnen Ertragsquellen. Ein negatives Kapitalanlageergebnis kann mit Risikoüberschüssen und Kostenüberschüssen ausgeglichen werden. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 7. Mai 2014 entschieden: Ein Versicherungsnehmer hat ein fortdauerndes Widerspruchsrecht, wenn er über dieses Recht nicht ordnungsgemäß belehrt wurde. Dies gilt bei im Policenmodell zustande gekommenen Lebensversicherungsverträgen der Jahre 1995 bis Mit weiterem Urteil vom 16. Juli 2014 hat der BGH klargestellt, dass das Policenmodell an sich europarechtskonform ist. Seine Rechtsprechung aus dem Urteil vom 7. Mai 2014 hat der BGH mit Urteil vom 17. Dezember 2014 erweitert: Diese gelte auch für die Belehrung zum Rücktrittsrecht bei im Antragsverfahren zwischen Mitte 1994 und Ende 2007 zustande gekommenen Lebensversicherungsverträgen. Geschäftsverlauf Neugeschäft Der Gesamtbeitrag des Neugeschäfts ging im Jahr 2014 um 23,4 Prozent von 208,7 Millionen Euro auf 160,0 Millionen Euro zurück. Hauptursache dafür ist der Rückgang des Neugeschäfts der Kapitalisierungsprodukte um 54,5 Millionen Euro bzw. 34,9 Prozent auf 101,8 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Demgegenüber stieg das Neugeschäft der Rentenversicherung gegen Einmalbeitrag um 10,1 Millionen Euro an. Auch gemessen an den laufenden Beiträgen ging der Neuzugang um 9,4 Prozent zurück. Ursächlich dafür ist vor allem das geringere Neugeschäft in der Risikolebensversicherung. Die Beitragssumme des Neugeschäfts ging im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 577,4 Millionen Euro zurück (Vorjahr: 683,5 Millionen Euro). Zusammensetzung Beitragssumme Neugeschäft Beitragssumme Neugeschäft in Mio. 577,4 683,5 Kapitalversicherungen (einschließlich Vermögensbildungsversicherungen) 52,7 % 44,5 % Risikoversicherungen 16,4 % 23,1 % Rentenversicherungen (einschließlich Berufsunfähigkeits- und Pflegerentenversicherung) ohne sonstige Lebensversicherungen 12,4 % 8,1 % Sonstige Lebensversicherungen 18,5 % 24,3 % Kollektivversicherungen 0,0 % 0,0 % Summe 100,0 % 100,0 %

11 Lagebericht 20 Wiederanlage Im Geschäftsjahr 2014 ist die Wiederanlagequote auf 5,3 Prozent gesunken. Das am häufigsten gewählte Produkt war das Kapitalisierungsprodukt MAXI-ZINS. Hauptursache für den Rückgang war das sehr niedrige Zinsniveau Damit hat der MAXI-ZINS nochmals an Attraktivität verloren. Dafür hat sich die Wiederanlage in klassische Lebensversicherungen besser entwickelt. Versicherungsbestand Gemessen an der Versicherungssumme erhöhte sich der Bestand an Versicherungen unserer Gesellschaft um 1,4 Prozent auf 22,0 Milliarden Euro. Die Zahl der Verträge ging um auf Stück zurück. Bezogen auf den Beitrag reduzierte sich der Bestand gegenüber dem Vorjahr um 4,9 Prozent. Die Anzahl der Sterbegeldversicherungen belief sich zum Jahresende auf Verträge in verschiedenen Tarifen. Dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozent. Der Bestand der Risikoversicherung wuchs im Geschäftsjahr 2014 gegenüber dem Vorjahr um 4,3 Prozent auf Verträge. Die Abläufe im Jahr 2014 stammten bezogen auf die Ablaufleistung zu 32,2 Prozent aus den kapitalbildenden Lebensversicherungen mit und ohne Gesundheitsfragen des regulierten Altbestandes (abgeschlossen bis 31.Dezember 1994). Zu 49,6 Prozent stammten sie aus den kapitalbildenden Lebensversicherungen ohne Gesundheitsprüfung des Neubestandes. Schwerpunkt im Vertrieb war im Jahr 2014 weiterhin die Sterbegeldversicherung. Daher erhöhte sich deren Anteil am Bestand im Vergleich zum Vorjahr nochmals von 42,1 Prozent auf 44,3 Prozent. Bei der Sterbegeld- und der Kapitallebensversicherung ohne Gesundheitsfragen wurden neue Verträge abgeschlossen. Nähere Angaben entnehmen Sie den Übersichten zum Lagebericht auf den Seiten 46 bis 49.

12 ERGO Direkt Lebensversicherung AG 21 Ertragslage Im Geschäftsbericht der ERGO Direkt Lebensversicherung AG wurde jede Zahl und Summe kaufmännisch gerundet. Beitragseinnahmen Wir verzeichneten bei der ERGO Direkt Lebensversicherung AG gebuchte Bruttobeiträge von insgesamt 560,5 Millionen Euro (Vorjahr: 628,1 Millionen Euro). Das entsprach einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 10,8 Prozent. Hauptsächlich verantwortlich für den Rückgang waren unsere Kapitalisierungsprodukte MAXI-ZINS. Hier hatten wir um 54,5 Millionen Euro niedrigere Beiträge. Ohne MAXI-ZINS sanken die Beiträge auf 458,7 Millionen Euro (Vorjahr: 471,8 Millionen Euro). Ein Großteil des Prämienvolumens entfiel auf die Sterbegeld- und Kapitallebensversicherung ohne Gesundheitsfragen. Diese machten 71,5 Prozent des Prämienvolumens nach laufendem Beitrag aus. Versicherungsleistungen Die Versicherungsleistungen für unsere Kunden lagen 2014 bei 638,0 Millionen Euro (Vorjahr: 713,9 Millionen Euro). Davon entfielen 394,2 Millionen Euro auf Ablaufund Todesfallleistungen. Die Aufwendungen für Versicherungsfälle und Rückkäufe sowie ausgezahlte und verrechnete Gewinnguthaben machten 787,3 Millionen Euro aus (Vorjahr: 852,9 Millionen Euro). Die Brutto-Deckungsrückstellung sank um 4,1 Prozent auf 3.125,9 Millionen Euro. Zusammensetzung der Versicherungsleistungen % % Rückkäufe 38,7 48,3 Renten 0,5 0,3 Sterbefälle und Versicherungsfälle aus sonstigen Risiken 19,8 18,2 Abläufe 41,0 33,2 Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb Die Abschlusskosten sanken auf 27,5 Millionen Euro (Vorjahr: 31,4 Millionen Euro). Dies war auf das geringere Neugeschäft zurückzuführen. Die Abschlusskostenquote stieg auf 4,8 Prozent (Vorjahr: 4,6 Prozent). Dabei setzen wir die Abschlusskosten in Relation zur Beitragssumme des Neugeschäfts. Die Verwaltungsaufwendungen sanken dank unserer konsequenten Kostendisziplin auf 12,0 Millionen Euro (Vorjahr: 14,3 Millionen Euro). Die Verwaltungskostenquote verringerte sich auf 2,1 Prozent (Vorjahr: 2,3 Prozent). Dabei setzen wir die Verwaltungsaufwendungen in Relation zu den gebuchten Bruttobeiträgen. Insgesamt liegen wir mit der Höhe unserer Aufwendungen im Marktvergleich auf einem guten Niveau, obwohl die ERGO Direkt Lebensversicherung AG in hohem Maße Verträge mit niedrigen Beiträgen vertreibt. Kapitalanlageergebnis Das Nettoergebnis aus Kapitalanlagen belief sich im ab gelaufenen Geschäftsjahr auf 142,3 Millionen Euro (Vorjahr: 166,8 Millionen Euro). Der Rückgang resultierte hauptsächlich aus geringeren Abgangsgewinnen und weiter gesunkenen Wiederanlagezinsen in einem schwierigen Marktumfeld. Dennoch haben wir eine Nettoverzinsung der Kapitalanlagen von 3,7 Prozent (Vorjahr: 4,2 Prozent) erwirtschaftet. Die Nettoverzinsung ohne die MAXI- ZINS-Tarife betrug 4,1 Prozent (Vorjahr: 4,6 Prozent). Die Kapitalisierungsprodukte befinden sich in einer separaten Abteilung des Sicherungsvermögens. Die laufenden Erträge verringerten sich im Jahr 2014 auf 138,6 Millionen Euro (Vorjahr: 151,0 Millionen Euro). In den angegebenen Positionen sind die Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko des Versicherungsnehmers nicht enthalten. Die Abschreibungen auf Kapitalanlagen beliefen sich auf 4,9 Millionen Euro (Vorjahr: 7,1 Millionen Euro).

13 Lagebericht 22 Gesamtergebnis Im Geschäftsjahr 2014 hat die ERGO Direkt Lebensversicherung AG ein Gesamtergebnis vor Gewinnabführung von 10,3 Millionen Euro erzielt (Vorjahr: 14,5 Millionen Euro). Wir führen das Gesamtergebnis im Rahmen des bestehenden Gewinnabführungsvertrages an die ERGO Versicherungsgruppe AG ab. Überschuss Der Rohüberschuss vor Steuern sank auf 126,8 Millionen Euro (Vorjahr: 154,7 Millionen Euro). Vom Rohüberschuss haben wir der Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) 53,6 Millionen Euro (Vorjahr: 71,8 Millionen Euro) zugeführt. Die RfB verwenden wir für die künftige Gewinnbeteiligung unserer Versicherungsnehmer. Darüber hinaus erhalten unsere Versicherungsnehmer Gewinnanteile im Wege der Direktgutschrift. Diese sind im Geschäftsjahr 2014 auf 56,3 Millionen Euro gesunken (Vorjahr: 58,9 Millionen Euro). Gewinnbeteiligung Aufgrund der anhaltend niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt haben wir unsere Gewinnbeteiligung reduziert. Deshalb sinkt die Gesamtverzinsung der Guthaben unserer Versicherungsnehmer von 3,4 Prozent auf 3,2 Prozent. Einschließlich des Schlussgewinnanteils von durchschnittlich 0,4 Prozent ergibt sich rechnerisch eine Gesamtverzinsung von 3,6 Prozent. Auch 2015 können die Versicherungsnehmer bei Abgang des Vertrages noch weitere Überschüsse durch die Beteiligung an den stillen Reserven erhalten. Im Jahr 2014 wurden dafür 15,3 Millionen Euro aufgewendet. Im Vergleich zu den derzeitigen Renditen an den Kapitalmärkten können wir unseren Kunden weiterhin eine attraktive Gewinnbeteiligung bieten. Grund hierfür ist unsere erfolgreiche Kapitalanlagepolitik. Im deutschen Lebensversicherungsmarkt wurde die Gesamtverzinsung für 2015 weiter gesenkt. Die ERGO Direkt Lebensversicherung AG liegt unserer Einschätzung nach weiter auf Marktniveau. Die Lebensversicherung erweist sich damit nach wie vor als eine gute und solide Vorsorgeform, die Kapitalmarktschwankungen wirksam ausgleichen kann.

14 ERGO Direkt Lebensversicherung AG 23 Vermögenslage Kapitalanlagenbestand Mio. % Mio. % Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 11,7 0,3 12,0 0,3 Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen 39,3 1,1 41,3 1,1 Sonstige Kapitalanlagen 1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 675,4 18,1 664,8 17,1 2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 914,3 24,5 887,5 22,9 3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen 0,0 0,0 0,0 0,0 4. Sonstige Ausleihungen 1.932,6 51, ,2 55,4 5. Einlagen bei Kreditinstituten 59,6 1,6 46,3 1,2 6. Andere Kapitalanlagen 92,2 2,5 79,4 2,0 Summe 3.725,1 100, ,5 100,0 Depotforderungen aus dem in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft 2,2 1,6 Kapitalanlagen insgesamt 3.727, ,1 Das Kapitalanlagevolumen (ohne Kapitalanlagen für Rech nung und Risiko der Versicherungsnehmer) der ERGO Direkt Lebensversicherung AG ist im Jahr 2014 auf 3,7 Milliarden Euro gesunken (Vorjahr: 3,9 Milliarden Euro). Darin enthalten ist eine separate Abteilung des Sicherungsvermögens zu den Kapitalisierungsprodukten der MAXI-ZINS-Tarife. Der MAXI-ZINS-Bestand lag zum Jahresende bei 553,0 Millionen Euro (Vorjahr: 636,8 Millionen Euro). Dies entspricht 14,8 Prozent des Kapitalanlagenbestandes. Die Aktienquote belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 0,4 Prozent (Vorjahr: 0,4 Prozent). Der Bestand der Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen verringerte sich auf 39,3 Millionen Euro (Vorjahr: 41,3 Millionen Euro). Der Bestand an Aktien, Anteilen oder Aktien an Investmentvermögen und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren stieg auf 675,4 Millionen Euro (Vorjahr: 664,8 Millionen Euro). Dies entspricht einem Anteil von 18,1 Prozent an den gesamten Kapitalanlagen. Der Bestand an Inhaberschuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren erhöhte sich um 3,0 Prozent auf 914,3 Millionen Euro (Vorjahr: 887,5 Millionen Euro). Der Anteil am Kapitalanlagenbestand lag bei 24,5 Prozent. Den Bestand an Namensschuldverschreibungen und Schuldscheinforderungen verringerten wir dagegen von 2.119,7 Millionen Euro auf 1.907,7 Millionen Euro. Der Anteil am Kapitalanlagenbestand fiel damit auf 51,2 Prozent (Vorjahr: 54,6 Prozent). Bei der Kapitalanlage werden soziale, ethische und ökologische Grundsätze berücksichtigt. Wir erwerben neue Aktien und Unternehmensanleihen, die in sogenannten Nachhaltigkeitsindizes geführt werden. Dabei wählen wir bevorzugt aus den folgenden Grup-

15 Lagebericht 24 pen aus: Dow Jones Sustainability World Group Index, FTSE4Good, Advanced Sustainable Performance Index und Ethibel Sustainability Index. Auch Staatsanleihen und öffentliche Zinsträger prüfen wir auf Nachhaltigkeit. Wir achten darauf, dass sie den Nachhaltigkeitskriterien anerkannter Nachhaltigkeitsratingagenturen (z. B. oekom research) genügen. Unsere Kapitalanlagen sollen dauerhaft unsere Anforderungen in puncto Nachhaltigkeit erfüllen. Der Asset Manager MEAG führt den Prozess entsprechend unseren Richtlinien durch. Wir sind davon überzeugt, bei der Kapitalanlage Nachhaltigkeitskriterien zu berücksichtigen. Dieses Verhalten wird sich langfristig günstig auf Risiko und Ertrag auswirken. Bewertungsreserven Auf Seite 68 dieses Geschäftsberichts weist die ERGO Direkt Lebensversicherung AG die Zeitwerte der Kapitalanlagen aus. Der Unterschied zwischen Zeit- und Buchwert wird als Bewertungsreserve bezeichnet. Zeitwerte sind Momentaufnahmen, sie spiegeln die Marktsituation zu einem bestimmten Zeitpunkt wider. Sie entwickeln sich nicht stetig, sondern unterliegen größeren Schwankungen. Der Zeitwert des weitaus größten Teils des Kapitalanlagenbestandes der ERGO Direkt Lebensversicherung AG ist Schwankungen des Zinsniveaus unterworfen. Die wiederum gefallenen Zinsen im Jahr 2014 führten zu einer Erhöhung der Nettoreserven auf 467,1 Millionen Euro (Vorjahr: 219,7 Millionen Euro). Außerbilanzielle Finanzinstrumente Wir setzen Finanzderivate ein, um Marktrisiken abzusichern und Zusatzerträge zu erzielen. Hierbei beachten wir die aufsichtsrechtlichen Vorschriften sowie die zusätzlichen innerbetrieblichen Richtlinien. Kontrahentenrisiken haben wir durch Volumenbeschränkungen und sorgfältige Wahl unserer Partner begrenzt. Investitionen in Sachanlagen und immaterielles Vermögen Außerhalb der reinen Kapitalanlagen investierte die ERGO Direkt Lebensversicherung AG vor allem in immaterielle Vermögensgegenstände. Sofern diese selbst erstellt wurden, haben wir darauf verzichtet, sie zu aktivieren. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen tätigten wir Investitionen im Bereich IT-Software. Bei den Sachanlagen investierten wir in IT-Anlagen. Ebenso investierten wir dort in Büro- und Geschäftsausstattung. Alle Investitionen haben wir mit Mitteln aus dem laufenden Geschäftsbetrieb finanziert. Die Investitionen erfolgen im Rahmen eines Mietvertrages. Dieser regelt die Miteigentumsanteile für Gegenstände des Anlagevermögens. Wir verrechnen diese in Höhe des Nutzungsanteils der anderen Gesellschaften unserer Gruppe. Inflations- und Wechselkurseinflüsse Da sich im Bestand der ERGO Direkt Lebensversicherung AG keine Anlagen in Fremdwährung befanden, wirkten sich die Wechselkurse nicht auf das Ergebnis aus. Die Geldentwertungsraten bewegen sich zurzeit in engen Grenzen. Daher spielen Inflationseinflüsse keine wesentliche Rolle. Nicht währungsgesicherte Investitionen in Ländern mit hohen Inflationsraten haben wir nicht getätigt. Auch für die Zukunft planen wir solche allenfalls in geringem Umfang.

16 ERGO Direkt Lebensversicherung AG 25 Finanzlage Kapitalstruktur Das Eigenkapital der ERGO Direkt Lebensversicherung AG sank auf 92,8 Millionen Euro (Vorjahr: 94,1 Millionen Euro). Die ausstehenden Einlagen auf das gezeichnete Kapital von 6,1 Millionen Euro sind unverändert. Die vorhandenen Eigenmittel betrugen zum Stichtag 355,2 Millionen Euro (Vorjahr: 350,8 Millionen Euro). Diese berechnen wir gemäß den aufsichtsrechtlichen Solvabilitätsvorschriften. Die notwendigen Eigenmittel beliefen sich auf 174,9 Millionen Euro (Vorjahr: 179,8 Millionen Euro). Die Überdeckung der Eigenmittel erhöhte sich um 9,4 Millionen Euro auf 180,3 Millionen Euro. Dies entspricht einem Prozentsatz von 203,1 (Vorjahr: 195,1 Prozent). Beschränkungen in der Verfügbarkeit von Finanzmitteln Beschränkungen der Verfügbarkeit von Finanzmitteln lagen im Geschäftsjahr 2014 bei der ERGO Direkt Lebensversicherung AG nicht vor. Rückstellungen von wesentlicher Bedeutung Am Bilanzstichtag beliefen sich die versicherungstechnischen Rückstellungen auf 3,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,6 Milliarden Euro) und die anderen Rückstellungen auf 46,0 Millionen Euro (Vorjahr: 50,5 Millionen Euro). Bezogen auf die Bilanzsumme betrug der Anteil der Rückstellungen 91,2 Prozent (Vorjahr: 90,6 Prozent). Davon entfielen 90,1 Prozent (Vorjahr: 89,4 Prozent) auf die versicherungstechnischen Rückstellungen. Die Deckungsrückstellung bildete mit 89,0 Prozent (Vorjahr: 89,7 Prozent) den größten Posten innerhalb der versicherungstechnischen Rückstellungen. Im Jahr 2014 sank die Netto-Deckungsrückstellung um 135,2 Millionen Euro auf 3,1 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,2 Milliarden Euro). Den zweitgrößten Posten innerhalb der versicherungstechnischen Rückstellungen bildete die Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB). Die Mittel der RfB sind grundsätzlich nur für die künftige Überschussbeteiligung der Kunden zu verwenden. Die RfB enthält mindestens die Überschussanteile, die wir im folgenden Geschäftsjahr planmäßig den Versicherungsnehmern gutschreiben. Darüber hinaus beinhaltet sie Beträge zur Finanzierung der Schlusszahlungen. Aus dem Geschäftsergebnis haben wir der RfB 53,6 Millionen Euro (Vorjahr: 71,8 Millionen Euro) zugeführt. Gleichzeitig haben wir der RfB 54,2 Millionen Euro (Vorjahr: 64,1 Millionen Euro) entnommen und den Kunden als Überschussbeteiligung für 2014 gutgeschrieben. Die RfB wies am Jahresende einen Stand von 306,9 Millionen Euro (Vorjahr: 307,5 Millionen Euro) auf und hatte einen Anteil von 8,8 Prozent (Vorjahr: 8,5 Prozent) an den versicherungstechnischen Rückstellungen. Die übrigen Anteile an den versicherungstechnischen Rückstellungen entfielen auf drei Arten von Rückstellungen. Dies sind die Rückstellung für Beitragsüberträge, die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle und die Deckungsrückstellung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird. Die Gesamtsumme belief sich 2014 auf insgesamt 79,4 Millionen Euro (Vorjahr: 63,3 Millionen Euro). Die versicherungstechnischen Rückstellungen sind ausreichend mit Kapitalanlagen bedeckt. Wir steuern und stimmen dies im Rahmen des Asset Liability Managements ab. Wesentliche Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben Die ERGO Direkt Lebensversicherung AG führte im Geschäftsjahr 2014 keine wesentlichen Finanzierungsmaßnahmen durch. Derzeit planen wir auch keine für das Jahr 2015.

17 Lagebericht 26 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Liquidität Im Rahmen der detaillierten Liquiditätsplanung stellen wir sicher, dass wir jederzeit uneingeschränkt in der Lage sind, unseren fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die wesentlichen Mittelzuflüsse bestehen aus laufenden Beitragseinnahmen und Einmalbeiträgen sowie Erträgen und Rückflüssen aus Kapitalanlagen. Die Gesamtmittelzuflüsse sind um 19,7 Prozent von 1.500,5 Millionen Euro auf 1.205,5 Millionen Euro gesunken. Die Mittelzuflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit sind um 10,3 Prozent von 569,5 Millionen Euro auf 511,2 Millionen Euro zurückgegangen. Die Mittelzuflüsse aus den Erträgen, Rückflüssen sowie Veräußerungen von Kapitalanlagen beliefen sich 2014 auf 694,4 Millionen Euro, nach 931,0 Millionen Euro im Jahr In den vorangegangen Kapiteln haben wir die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage ausführlich dargestellt. Wir fassen die wirtschaftliche Lage wie folgt zusammen: Wir haben uns in einem anhaltend schwierigen Kapitalmarktumfeld bewegt. Die ERGO Direkt Lebensversicherung AG hat dennoch ein gutes Geschäftsjahr 2014 hinter sich. Hier zahlt sich weiterhin die konsequente Ausrichtung des Unternehmens auf eine wert- und risikoorientierte Steuerung aus. Die Sicherheitsreserven sind dadurch ebenfalls mehr als zufriedenstellend. Die ERGO Direkt Lebensversicherung AG ist mit Eigenmitteln sehr gut ausgestattet. Die Gesellschaft erfüllt alle Anforderungen der Stresstests der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Die wesentlichen Mittelabflüsse ergeben sich aus den Aufwendungen für Versicherungsfälle, Ablaufleistungen und Rückkäufe sowie für den laufenden Versicherungsbetrieb. Die Mittelabflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit verminderten sich im Geschäftsjahr um 10,4 Prozent von 894,6 Millionen Euro auf 801,9 Millionen Euro. Der Liquiditätssaldo belief sich im Geschäftsjahr auf 403,6 Millionen Euro (Vorjahr: 605,9 Millionen Euro). Wir haben unter Einbeziehung des Liquiditätsvortrages im Rahmen des Mandates der Strategischen Asset Allocation 376,9 Millionen Euro wieder am Kapitalmarkt angelegt. Nachtragsbericht Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor. Bei den Mittelzuflüssen aus Kapitalanlagen und der Wiederanlage am Kapitalmarkt sind die Umsätze aus kurzfristigen Anleihen, Tages- und Termingeldern unberücksichtigt. Diese Anlagen betrachten wir im vorliegenden Zusammenhang als laufende Liquiditätshaltung. Zum Ende des Geschäftsjahres 2014 betrug der Liquiditätsbestand 91,0 Millionen Euro, nach 64,3 Millionen Euro im Vorjahr. Hierunter fallen laufende Guthaben und Einlagen bei Kreditinstituten sowie die MEAG-Forderung aus Cash Pooling.

18 ERGO Direkt Lebensversicherung AG 27 Risikobericht Ziele des Risikomanagements Risikomanagement ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenssteuerung. Zu seinen Aufgaben gehört es, Entwicklungen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, frühzeitig zu erkennen ( 91 Abs. 2 AktG). Das Risikomanagement der ERGO verfolgt das Ziel, die Finanzstärke zu erhalten, um die Ansprüche unserer Kunden zu sichern. Ein weiteres Ziel ist, die Reputation von ERGO und aller Einzelgesellschaften zu schützen. Dazu setzen wir auf ein alle Bereiche umfassendes Risikomanagement. Wir halten uns dabei an das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) sowie die Vorgaben in 64a VAG. Organisatorischer Aufbau des Risikomanagements Die Risikomanagement-Organisation der ERGO Direkt Lebensversicherung AG ist in die Risikomanagement- Prozesse der ERGO Versicherungsgruppe eingebunden. Der Bereich Integriertes Risikomanagement (IRM) stellt das gruppenweite Risikomanagement sicher. Dezentrale Risikomanagement-Strukturen in allen Bereichen der Gruppe unterstützen IRM hierbei. An der Spitze der Risiko management-organisation steht der Chief Risk Officer (CRO). Die einzelnen dezentralen Risikoverantwortlichen berichten an ihn. Der CRO analysiert, bewer - tet und überwacht die identifizierten Risiken. Diese kommuniziert er an den Risikoausschuss. Der Risikoausschuss ist ein ständiger Ausschuss des Vorstands der ERGO Versicherungsgruppe AG. Der Risikoausschuss richtet die Risikomanagement-Strategie, Systeme und Prozesse ein und überwacht diese. Er stellt sicher, dass das gesamte Risikomanagement-System im Einklang mit den regu latorischen Anforderungen und den konzernweiten Richtlinien steht. Zum Risikomanagement-System gehören Risikokriterien, Limits und entsprechende Risikomana gement-steuerungs-prozesse. Durch diese Organisation können wir Risiken frühzeitig erkennen und aktiv steuern. Mit dem Terminus Risk Governance bezeichnen wir die Gesamtheit von Risikoorganisation und Prinzipien des Risikomanagements. Damit fördern wir den Erhalt und die Weiterentwicklung einer angemessenen Risiko- und Kontrollkultur. Diese umfasst alle materiellen Risikokategorien. Festlegung der Risikostrategie Die Risikostrategie greift die aus der Geschäftsstrategie resultierenden Risiken auf. Sie ist eine wichtige Grundlage für die strategische und operative Planung. Der Vorstand prüft und verabschiedet die Risikostrategie jährlich. Zusätzlich erörtert er sie mit dem Aufsichtsrat. Die Risikostrategie definiert auf Basis der Risikotragfähigkeit der ERGO Direkt Lebensversicherung AG die Risiko obergrenzen. Eine ausreichende Risikotragfähigkeit veranschaulicht die Fähigkeit des Unternehmens, Verluste aus identifizierten Risiken zu absorbieren. Daraus darf keine Gefahr für die Existenz der Gesellschaft resultieren. Die Risikostrategie definiert Risikokriterien und Risikotoleranzen. Risikokriterien sind Messgrößen, die sich zum einen auf das gesamte Unternehmen oder die gesamten Versicherungsbestände beziehen. Zum anderen begrenzen und steuern wir konzernweit Spitzenrisiken, Konzentrationen, Kumule und systematische Risiken. Risikotoleranzen sind die dazugehörigen Grenzen, die wir genau überwachen. Wir unterscheiden hierbei feste Schwellenwerte (Grenzen) und Frühwarnmechanismen in einer Ampel-Logik (Trigger). Diese Toleranzen orientieren sich an der Kapital- und Liquiditätsausstattung sowie der Ertragsvolatilität. Umsetzung der Strategie und Risikomanagement-Kreislauf Der vom Vorstand festgelegte Risikoappetit wird in der Geschäftsplanung berücksichtigt und ist in der operativen Geschäftsführung verankert. Bei Kapazitätsengpässen oder Konflikten mit dem Limit- und Regelsystem verfahren wir nach festgelegten Eskalations- und Entscheidungsprozessen. Diese stellen sicher, dass Geschäftsinteressen und Risikomanagement-Aspekte in Einklang stehen.

19 Lagebericht 28 Die operative Umsetzung des Risikomanagements umfasst die Identifikation, Analyse und Bewertung von Risiken. Dazu gehören auch die daraus abgeleitete Risikoberichterstattung und -limitierung im Sinne einer Reduzierung auf ein bewusst gewolltes Maß. Mit unseren Risikomanagement-Prozessen stellen wir sicher, dass wir sämtliche Risiken kontinuierlich überwachen. Bei Bedarf können wir diese aktiv steuern. Die Risikoidentifikation erfolgt in den Geschäftsprozessen über geeignete Systeme und Kennzahlen. Unser Ad-hoc- Meldeprozess ermöglicht es den Mitarbeitern der ERGO Versicherungsgruppe, Risiken an den Bereich IRM zu melden. Experten-Meinungen ergänzen diese Meldungen. Die Risikoanalyse und -bewertung erfolgt im Bereich IRM. Dies geschieht im Austausch mit einer Vielzahl von Experten aus verschiedenen Bereichen der ERGO Versicherungsgruppe. So gelangen wir zu einer quantitativen und qualitativen Bewertung. Dadurch können wir auch eventuelle Interdependenzen zwischen den Risiken berücksichtigen. Die Risikolimitierung fügt sich in die Risikostrategie und das konzernweit geltende Limit- und Trigger-Handbuch ein. Wir beschließen, ausgehend von der definierten Risikoobergrenze, risikoreduzierende Maßnahmen und setzen diese um. Bei der Risikoüberwachung unterscheiden wir zwischen quantitativen und qualitativen Risiken. Erstere überwachen wir an zentralen Stellen. Letztere überwachen wir sowohl dezentral als auch zentral, je nach Wesentlichkeit und Zuordnung der Risiken. Kontroll- und Überwachungssysteme Unser internes Kontrollsystem (IKS) ist ein System zum Management von operationellen Risiken. Es beinhaltet alle Risikodimensionen und Unternehmensbereiche sowie die unterschiedlichen Unternehmensebenen. Das IKS erfüllt die Anforderungen der Unternehmensführung wie auch die gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen. Die Verantwortung für das IKS liegt beim Vorstand. Der Bereich IRM ist für das IKS organisatorisch und methodisch zuständig. Die Fachbereiche verantworten die Risiken und Kontrollen. Die Einbindung aller Fachbereiche schafft ein einheitliches Risikoverständnis. Dadurch gelingt es uns, unser Bewusstsein für Risiken und Kontrollen zu verbessern. Mit dem IKS verfolgen wir einen einheitlichen Ansatz zur Identifikation, Analyse, Bewertung und Dokumentation von wesentlichen Risiken und Kontrollen. Dies steigert die Effektivität und Effizienz. Klare Zuständigkeiten für Risiken, Kontrollen und Steuerungsmaßnahmen schaffen zudem Transparenz. Die systematische Verknüpfung von wesentlichen Risiken und Prozessen bildet eine Risikolandkarte für die ERGO Direkt Lebensversicherung AG. Die Risikolandkarte markiert alle relevanten Risikokontrollpunkte. Die Konzernrevision bewertet kontinuierlich die Wirksamkeit des IKS in den wesentlichen Prozessen und Anwendungen. Risikoberichterstattung Mit der Risikoberichterstattung erfüllen wir nicht nur aktuelle rechtliche Anforderungen. Wir schaffen mit ihr darüber hinaus intern Transparenz für das Management und informieren die Öffentlichkeit. Die interne Risikoberichterstattung informiert das Management regelmäßig über die Risikolage in den einzelnen Kategorien. Bei einer signifikanten Veränderung der Risikosituation erfolgt eine sofortige Berichterstattung an das Management der Gesellschaft. Sie erfolgt auch bei besonderen Schadenfällen und Ereignissen. Mit unserer externen Risikoberichterstattung wollen wir einen verständlichen Überblick über die Risikolage der ERGO Direkt Lebensversicherung AG geben. Hierzu gehören Informationen über unsere Risk Governance, Risikomanagement-Methoden und -Prozesse. Wesentliche Risiken Wir definieren den Begriff Risiko gemäß dem Deutschen Rechnungslegungs Standard DRS 20. Risiken sind mögli-

20 ERGO Direkt Lebensversicherung AG 29 che künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer für das Unternehmen negativen Prognose- bzw. Zielabweichung führen können. Wesentliche Risiken sind Risiken, die sich nachhaltig negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der ERGO Direkt Lebensversicherung AG auswirken können. Unser externer Risikobericht ist in Anlehnung an den DRS 20 aufgebaut. Wesentliche Risiken entstehen aus folgenden Risikokategorien: Versicherungstechnische Risiken Lebensversicherungsverträge sind dadurch charakterisiert, dass die Prämie für die versicherte Leistung bei Vertragsbeginn festgelegt ist. Sie kann während der überwiegend langen Laufzeit des Vertrages nicht angepasst werden. Die damit verbundene Garantie erstreckt sich häufig über mehrere Jahrzehnte. Das versicherungstechnische Risiko besteht darin, dass der tatsächliche Aufwand für Zins, Kosten und Leistungen höher ist als erwartet und vom in der Tarifkalkulation oder in der Berechnung der Rückstellungen berücksichtigten Aufwand abweicht. Die versicherungstechnischen Risiken eines Lebensversicherungsunternehmens sind das biometrische, das Storno-, das Garantie- und das Kostenrisiko. Im Anhang dieses Jahresabschlusses erläutern wir die verwendeten Rechnungsgrundlagen bei der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Die Kontrolle des versicherungstechnischen Risikos nimmt im Risikomanagement-System unseres Unternehmens eine herausgehobene Stellung ein. Dabei beobachten wir regelmäßig die Risikoverläufe. Wir prüfen regelmäßig die Rechnungsgrundlagen, mit denen wir die Beiträge und die versicherungstechnischen Rückstellungen berechnen. Die Beiträge und Rückstellungen kalkulieren wir mit vorsichtig gewählten Rechnungsgrundlagen. Wir reduzieren die versicherungstechnischen Risiken durch geeignete Zeichnungsrichtlinien und aktuarielle Analysen. Weiter schließen wir Rückversicherungsverträge, um das Risiko besonders hoher Einzelschäden oder kumulierter Schadenereignisse zu reduzieren. Bei der Wahl unserer Rückversicherer ist eine hohe Bonität wesentliches Kriterium für uns. Damit begrenzen wir das Ausfallrisiko und die Risiken von Zahlungsstromschwankungen. Biometrisches Risiko Bei der Berechnung der Deckungsrückstellung verwenden wir auch biometrische Rechnungsgrundlagen. Sie bilden die erwarteten Leistungen durch Tod, Langlebigkeit, Berufsunfähigkeit, etc. ab. Diese legen wir zu Vertragsbeginn fest. Wir wählen sie so, dass sie zu diesem Zeitpunkt für ausreichend erachtete Sicherheitsmargen enthalten. Wir prüfen den Risikoverlauf im Bestand regelmäßig, indem wir die erwarteten Leistungsfälle mit den tatsächlich beobachteten vergleichen. Zusätzlich zu unseren eigenen Analysen beziehen wir stets die neuesten verfügbaren Erkenntnisse der Branche ein, insbesondere der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV). Falls Rechnungsgrundlagen für einzelne Risiken im Laufe der Jahre nicht mehr angemessen sind, passen wir sie für die Berechnung der Deckungsrückstellung an. Dadurch kann sich für einzelne Risiken der Bedarf ergeben, die Deckungsrückstellung aufzufüllen. So erreichen wir, dass auch zukünftig wieder ausreichende Sicherheitsmargen vorhanden sind. Der Anhang dieses Jahresabschlusses enthält unter Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden weitere Informationen zu diesem Thema. So finden Sie dort eine ausführliche Erläuterung der verwendeten Sterbetafeln. Weiter schildern wir dort die Methoden, die wir verwenden, um die Deckungsrückstellungen für eine erwartete längere Rentenzahlungsdauer anzupassen. Die von uns zur Berechnung der Deckungsrückstellung verwendeten biometrischen Rechnungsgrundlagen sind nach Einschätzung des Verantwortlichen Aktuars angemessen. Sie enthalten ausreichende Sicherheitsspannen. Stornorisiko Die Deckungsrückstellungen sind gemäß 25 der Verordnung über die Rechnungslegung der Versicherungsunternehmen (RechVersV) so hoch, dass mindestens

Wirtschaftsbericht. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Die Lebensversicherung im Jahr 2013. Kapitalmarktentwicklung. ERGO Direkt Lebensversicherung AG

Wirtschaftsbericht. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Die Lebensversicherung im Jahr 2013. Kapitalmarktentwicklung. ERGO Direkt Lebensversicherung AG ERGO Direkt Lebensversicherung AG 21 Wirtschaftsbericht Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung war geprägt vom Ende der Rezession in der Eurozone und einem konjunkturellen Aufschwung in Deutschland. Die

Mehr

Grundlagen der Gesellschaft

Grundlagen der Gesellschaft Lagebericht 124 Grundlagen der Gesellschaft Zusammenarbeit in der ERGO ERGO Direkt Versicherungen sind der Direktversicherer der ERGO, einer der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Die

Mehr

Geschäftsberichte 2014

Geschäftsberichte 2014 Geschäftsberichte 2014 www.ergodirekt.de 5-Jahresüberblick 2 5-Jahresüberblick (in Millionen Euro) 2014 2013 2012 2011 2010 ERGO Direkt Versicherungsgruppe 1) Gebuchte Bruttobeiträge 1.118,0 1.150,3 1.215,2

Mehr

Kennzahlenkatalog 2014 der 20 größten Lebensversicherungsunternehmen in Deutschland

Kennzahlenkatalog 2014 der 20 größten Lebensversicherungsunternehmen in Deutschland Wettbewerb August 2015 Kennzahlenkatalog 2014 der 20 größten Lebensversicherungsunternehmen in Deutschland Inhaltsverzeichnis Gebuchte Bruttobeiträge in Mio. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Mehr

Ihr finanzstarker Partner

Ihr finanzstarker Partner Die Stuttgarter - Ihr finanzstarker Partner Inhalt Bewertungsreserven Hohe Erträge dank nachhaltiger Finanzstrategie Unsere Finanzkraft ist Ihr Vorteil Gesamtverzinsung der Stuttgarter im Vergleich Das

Mehr

Was die Continentale stark macht. Die Continentale Lebensversicherung in Zahlen Stand: Juli 2013. www.continentale.de

Was die Continentale stark macht. Die Continentale Lebensversicherung in Zahlen Stand: Juli 2013. www.continentale.de Was die stark macht Die Lebensversicherung in Zahlen Stand: Juli 2013 www.continentale.de Woran erkennt man eigentlich einen richtig guten Lebensversicherer? Natürlich müssen erst einmal die Zahlen stimmen.

Mehr

Geschäft und Rahmenbedingungen

Geschäft und Rahmenbedingungen Lagebericht 14 Geschäft und Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren erwartungsgemäß von der globalen konjunkturellen Erholung geprägt. Die Kapitalmärkte beruhigten sich in

Mehr

PRESSEINFORMATION. Pressekontakt: Martina Westholt Leiterin Unternehmenskommunikation

PRESSEINFORMATION. Pressekontakt: Martina Westholt Leiterin Unternehmenskommunikation PRESSEINFORMATION Pressekontakt: Martina Westholt Leiterin Unternehmenskommunikation T +49.511.907-4808 email: mwestholt@vhv-gruppe.de www.vhv-gruppe.de Der Gedanke der Gegenseitigkeit als Verpflichtung

Mehr

PRESSEMITTEILUNG. DEVK Versicherungen: bestes Vertriebsjahr in der Geschichte. Köln, 10.06.2015

PRESSEMITTEILUNG. DEVK Versicherungen: bestes Vertriebsjahr in der Geschichte. Köln, 10.06.2015 PRESSEMITTEILUNG Herausgeber: Pressesprecher: Michael Knaup Tel.: 0221 757-1801 Fax: 0221 757-2229 E-Mail: michael.knaup@devk.de www.devk.de www.facebook.com/devk Köln, 10.06.2015 DEVK Versicherungen:

Mehr

Geschäftsberichte 2013. www.ergodirekt.de

Geschäftsberichte 2013. www.ergodirekt.de Geschäftsberichte 2013 www.ergodirekt.de 5-Jahresüberblick 2 5-Jahresüberblick (in Millionen Euro) 2013 2012 2011 2010 2009 ERGO Direkt Versicherungsgruppe 1) Gebuchte Bruttobeiträge 1.150,3 1.215,2 1.425,2

Mehr

Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer

Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer Die Sicherung der dauernden Erfüllbarkeit der Verträge mit garantierten Leistungen machen vorsichtige Annahmen bezüglich der versicherten Risiken und der Zinserwartung

Mehr

Ihr Starker Partner Die WWK Lebensversicherung a. G.

Ihr Starker Partner Die WWK Lebensversicherung a. G. Ihr Starker Partner Die WWK Lebensversicherung a. G. 2 Mehrfach bestätigt Hervorragende Unternehmensleistung Für ihre nachhaltige Unternehmenspolitik und hervorragende Unternehmensleistung wurde die WWK

Mehr

Versorgungswerk der Steuerberater in Hessen

Versorgungswerk der Steuerberater in Hessen Versorgungswerk der Steuerberater in Hessen Körperschaft des öffentlichen Rechts Lagebericht zum 31.12.2013 I. Gesetzliche und satzungsmäßige Grundlagen Das durch Gesetz über die Hessische Steuerberaterversorgung

Mehr

Viele meinen, Sicherheit und Rendite seien unvereinbar. Wir meinen: Beides gehört untrennbar zusammen.

Viele meinen, Sicherheit und Rendite seien unvereinbar. Wir meinen: Beides gehört untrennbar zusammen. Sicherheit und Rendite: unsere Definition von Leistungsstärke Ihre Fragen. Unsere Antworten. Viele meinen, Sicherheit und Rendite seien unvereinbar. Wir meinen: Beides gehört untrennbar zusammen. Bewegen

Mehr

ERGO Versicherung: Schaden-/Kostenquote weiterhin deutlich unter Marktniveau

ERGO Versicherung: Schaden-/Kostenquote weiterhin deutlich unter Marktniveau Düsseldorf, 19. Mai 2011 ERGO Versicherung: Schaden-/Kostenquote weiterhin deutlich unter Marktniveau Die ERGO Versicherung AG blickt anlässlich der Veröffentlichung des Geschäftsberichts auf ein gutes

Mehr

Generali in Deutschland

Generali in Deutschland Generali in Deutschland Sicherheit. Freiräume. Lebensqualität. Köln, Mai 2015 1 Generali in Deutschland ist Teil der internationalen Generali Group Überblick internationale Generali Group Geografische

Mehr

DIE INDIVIDUELLE ABSICHERUNG FÜR IHRE FAMILIE WWK PremiumRisk

DIE INDIVIDUELLE ABSICHERUNG FÜR IHRE FAMILIE WWK PremiumRisk DIE INDIVIDUELLE ABSICHERUNG FÜR IHRE FAMILIE WWK PremiumRisk 2 WWK PremiumRisk Auf diese Lösung haben Sie gewartet. Die Ablebensversicherung WWK PremiumRisk vereint viele Highlights unter einem Dach.

Mehr

PRESSEMITTEILUNG BILANZ 2010

PRESSEMITTEILUNG BILANZ 2010 PRESSEMITTEILUNG BILANZ 2010 19. Mai 2011 GRAWE auf Erfolgskurs. Die Versicherung auf Ihrer Seite. Ihr Gesprächspartner: Dr. Othmar Ederer Generaldirektor, Vorsitzender des Vorstandes Die Versicherung

Mehr

PRESSEMITTEILUNG. Stabilität und Erfolg in schwierigen Zeiten. 20. Mai 2010. Die Versicherung auf Ihrer Seite.

PRESSEMITTEILUNG. Stabilität und Erfolg in schwierigen Zeiten. 20. Mai 2010. Die Versicherung auf Ihrer Seite. PRESSEMITTEILUNG BILANZ 2009 20. Mai 2010 Stabilität und Erfolg in schwierigen Zeiten. Die Versicherung auf Ihrer Seite. Ihre Gesprächspartner: Dr. Othmar Ederer Generaldirektor, Vorsitzender des Vorstandes

Mehr

Wichtige Ertrags- und Sicherheitskennzahlen 2012 der ALTE LEIPZIGER Leben im Vergleich zu den 20 größten Lebensversicherungen in Deutschland

Wichtige Ertrags- und Sicherheitskennzahlen 2012 der ALTE LEIPZIGER Leben im Vergleich zu den 20 größten Lebensversicherungen in Deutschland Wettbewerb August 2013 Wichtige Ertrags- und Sicherheitskennzahlen 2012 der Leben im Vergleich zu den 20 größten Lebensversicherungen in Deutschland Wichtige Ertrags- und Sicherheitskennzahlen auf einen

Mehr

Aversa Versicherungen Geschäftsbericht 2008

Aversa Versicherungen Geschäftsbericht 2008 Aversa Versicherungen Geschäftsbericht 2008 Inhalt Firmenkonzept Lagebericht Geschäftsentwicklung - Prämieneinnahmen - Schadensanalyse Kapitalanlagen und Aktienportfolio Rückversicherung - Rückblick -

Mehr

Provinzial NordWest steigert Jahresergebnis

Provinzial NordWest steigert Jahresergebnis 25. Juni 2012 Provinzial NordWest steigert Jahresergebnis - Stabil in turbulentem Kapitalmarktumfeld - Sicherheitsmittel gestärkt - Ertragskraft in der Schaden- und Unfallversicherung weiter über Marktschnitt

Mehr

Ordentliche Hauptversammlung Württembergische Lebensversicherung AG 13. Mai 2015 Norbert Heinen Vorsitzender des Vorstands

Ordentliche Hauptversammlung Württembergische Lebensversicherung AG 13. Mai 2015 Norbert Heinen Vorsitzender des Vorstands Herzlich willkommen Ordentliche Hauptversammlung 13. Mai 2015 Norbert Heinen Vorsitzender des Vorstands Ergebnisentwicklung Konzernüberschuss (IFRS) Konzernüberschuss nach Steuern 39,4 +2,5 41,9 Ziele

Mehr

Ihre Zukunft im Blick. ASSTEL Versicherungsgruppe

Ihre Zukunft im Blick. ASSTEL Versicherungsgruppe SICHTWEISEN. Ihre Zukunft im Blick. ASSTEL Versicherungsgruppe ABSICHT. Philosophie Von Beginn an haben wir uns ein klares Ziel gesteckt die Zufriedenheit unserer Kunden. Darauf ist unsere gesamte Unternehmensphilosophie

Mehr

Presseinformation zur Jahresbilanz 2014

Presseinformation zur Jahresbilanz 2014 Presseinformation zur Jahresbilanz 2014 Vechta, 17. April 2015 - Jahresbilanz 2014 - ALTE OLDENBURGER Krankenversicherungsgruppe Sicher, wachstums- und ertragsorientiert in schwierigem Umfeld Die ALTE

Mehr

Bericht zum Geschäftsjahr 2014:

Bericht zum Geschäftsjahr 2014: Pressegespräch vom 13. März 2015, 14.00 Uhr Bericht zum Geschäftsjahr 2014: Zusammenfassung: Sparkasse konnte sich als Marktführer behaupten Solide Ertragslage auf Vorjahreshöhe Mitarbeiterbestand aufgebaut

Mehr

Asstel. Jeden Tag passend versichert.

Asstel. Jeden Tag passend versichert. Asstel. Jeden Tag passend versichert. Stand: November 2014 Asstel Direktversicherer der Gothaer 1 DER VERSICHERUNGSMARKT IN DEUTSCHLAND. In Deutschland leben aktuell 80,8 Millionen Menschen, für die private

Mehr

Entwurf Lebensversicherungsreformgesetz: Gesetzgeber plant weitere Änderungen bei Lebensversicherungen

Entwurf Lebensversicherungsreformgesetz: Gesetzgeber plant weitere Änderungen bei Lebensversicherungen Entwurf Lebensversicherungsreformgesetz: Gesetzgeber plant weitere Änderungen bei Lebensversicherungen Die Bundesregierung wurde im Bereich der Kapitallebensversicherungen und Rentenversicherungen gesetzgeberisch

Mehr

Pressemitteilung. Sparkasse Holstein präsentiert Jahresergebnis 2014 Wachstum im Privat- und Firmenkundengeschäft ist Garant für stabile Erträge

Pressemitteilung. Sparkasse Holstein präsentiert Jahresergebnis 2014 Wachstum im Privat- und Firmenkundengeschäft ist Garant für stabile Erträge Pressemitteilung Sparkasse Holstein präsentiert Jahresergebnis 2014 Wachstum im Privat- und Firmenkundengeschäft ist Garant für stabile Erträge Eutin, im Februar 2015 Die Sparkasse Holstein überzeugt auch

Mehr

RiSiKoVERSichERUnG DER wichtigste SchUTz FüR ihre FaMiliE individuell, FlExibEl UnD GünSTiG

RiSiKoVERSichERUnG DER wichtigste SchUTz FüR ihre FaMiliE individuell, FlExibEl UnD GünSTiG Risikoversicherung Der wichtigste schutz für Ihre Familie Individuell, flexibel und günstig Unverzichtbar für Familien, Paare und Geschäftspartner Niemand denkt gern daran: Doch was passiert, wenn durch

Mehr

Deutsche Börse AG veröffentlicht vorläufiges Ergebnis für 2010

Deutsche Börse AG veröffentlicht vorläufiges Ergebnis für 2010 Deutsche Börse AG veröffentlicht vorläufiges Ergebnis für Anstieg der Umsatzerlöse um 2 Prozent auf 2,1 Mrd. Ursprüngliche Kostenprognose für deutlich unterschritten EBIT-Anstieg von 5 Prozent auf 1,1

Mehr

ERGO Direkt Versicherungen. 30 Jahre. Erfolgsgeschichte

ERGO Direkt Versicherungen. 30 Jahre. Erfolgsgeschichte ERGO Direkt Versicherungen 30 Jahre Erfolgsgeschichte Versicherung ist nicht gleich Versicherung Daniel von Borries Vorstandsvorsitzender ERGO Direkt Versicherungen Einen schönen guten Tag, ich freue mich

Mehr

Generali in Deutschland

Generali in Deutschland Generali in Deutschland Köln, Oktober 2015 1 Generali in Deutschland ist Teil der internationalen Generali Group Überblick internationale Generali Group Geografische Verbreitung der Generali Group Generali

Mehr

MÜNCHENER VEREIN Versicherungsgruppe. Der Generationen-Versicherer

MÜNCHENER VEREIN Versicherungsgruppe. Der Generationen-Versicherer MÜNCHENER VEREIN Versicherungsgruppe Der Generationen-Versicherer Stand Januar 2014 Auf einen Blick Kurzportrait Gründung: 1922 als genossenschaftliche Selbsthilfeeinrichtung für Handwerk und Gewerbe Mittelständischer

Mehr

risikolebensversicherung kreditabsicherung GünStiG Und flexibel für ihr eigentum!

risikolebensversicherung kreditabsicherung GünStiG Und flexibel für ihr eigentum! RisikoLEBENSversicherung Kreditabsicherung günstig und Flexibel Für IHr Eigentum! Unverzichtbar für alle, die sich etwas aufbauen Sie haben eine gute Entscheidung getroffen: Sie bauen sich mit Ihrer Familie

Mehr

Eine Information der deutschen Lebensversicherer

Eine Information der deutschen Lebensversicherer Eine Information der deutschen Lebensversicherer Die deutsche Lebensversicherung in Zahlen 2015 Die deutsche Lebensversicherung in Zahlen 2015 3 4 Inhalt 5 Verzeichnis der Tabellen und Grafiken 6 Gesamtbetrachtung:

Mehr

Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung

Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung Mit dem Wegfall der eigenen Arbeitskraft fehlt die Grundlage, sich selbst und seine Familie zu versorgen. Deshalb sollte eine Berufsunfähigkeitsabsicherung in keiner

Mehr

Unternehmens- und Produktratings. Central regelmäßig auf Spitzenplätzen. www.central.de

Unternehmens- und Produktratings. Central regelmäßig auf Spitzenplätzen. www.central.de Unternehmens- und Produktratings Central regelmäßig auf Spitzenplätzen www.central.de Ausgezeichnet: Pole-Position für die Central in unabhängigen Ratings Das ist Fakt. Die Central ist regelmäßig auf Spitzenplätzen

Mehr

Versicherungsrecht Anmerkungen aus Sicht eines Direktversicherers. Versicherungsrechtlicher Jour Fixe

Versicherungsrecht Anmerkungen aus Sicht eines Direktversicherers. Versicherungsrechtlicher Jour Fixe Versicherungsrecht Anmerkungen aus Sicht eines Direktversicherers Versicherungsrechtlicher Jour Fixe Köln, 24. Juni 2015 Daniel von Borries Was Sie heute erwartet ERGO und ERGO Direkt Blick in den Versicherungsmarkt

Mehr

Eine Information der deutschen Lebensversicherer

Eine Information der deutschen Lebensversicherer Eine Information der deutschen Lebensversicherer Die deutsche Lebensversicherung in Zahlen 2014 Die deutsche Lebensversicherung in Zahlen 2014 3 4 Inhalt 5 Verzeichnis der Tabellen und Grafiken 6 Gesamtbetrachtung:

Mehr

Information für die Wirtschaftspresse. Bilanzpressekonferenz der R+V Versicherung

Information für die Wirtschaftspresse. Bilanzpressekonferenz der R+V Versicherung 17.04.2007 /3340 1/7 Rita Jakli Konzern-Kommunikation John-F.-Kennedy-Str. 1 65189 Wiesbaden Information für die Wirtschaftspresse Bilanzpressekonferenz der R+V Versicherung Tel.: 0611-533-2020 Fax: 0611-533-772020

Mehr

Private Altersvorsorge und Betriebsrenten Kann der Kapitalmarkt wirklich helfen?

Private Altersvorsorge und Betriebsrenten Kann der Kapitalmarkt wirklich helfen? Private Altersvorsorge und Betriebsrenten Kann der Kapitalmarkt wirklich helfen? Reformbaustelle Rente zwischen demographischem Wandel und Finanzkrise Prof. Dr. Michael Heise, Allianz SE Public Policy

Mehr

Eine Information der deutschen Lebensversicherer

Eine Information der deutschen Lebensversicherer Eine Information der deutschen Lebensversicherer Die deutsche Lebensversicherung in Zahlen 2012 Die deutsche Lebensversicherung in Zahlen 2012 3 4 5 Inhalt Verzeichnis der Tabellen und Grafiken 5 Verzeichnis

Mehr

Weil es jederzeit passieren kann.

Weil es jederzeit passieren kann. Risiko-Lebensversicherung Weil es jederzeit passieren kann. Wenn der Versorger stirbt: Was wird dann aus Familie oder Partner? Bieten Rente oder Erspartes im Ernstfall ausreichend Sicherheit? Eine preisgünstigste

Mehr

Wachstum auf Kurs Geschäftsentwicklung 2012

Wachstum auf Kurs Geschäftsentwicklung 2012 Wachstum auf Kurs Geschäftsentwicklung 2012 Kennzahlen 2012 neue leben Lebensversicherung AG (Mio. EUR) 2012 2011 +/- % Gebuchte Bruttobeiträge 1.065,7 1.044,9 2,0 Neugeschäftsbeiträge (APE-Basis) 1) 87,7

Mehr

Die irische Versicherung für Deutschland. Portrait eines starken Partners

Die irische Versicherung für Deutschland. Portrait eines starken Partners Die irische Versicherung für Deutschland Portrait eines starken Partners Eagle Star in Irland auf einen Blick 1978 in Irland gegründet Seit 1998 Teil der Zurich Gruppe Viertgrößter Anbieter von Lebensversicherungen

Mehr

20 Fragen und Antworten zur Finanzmarktkrise und zur Sicherheit Ihrer Versicherung

20 Fragen und Antworten zur Finanzmarktkrise und zur Sicherheit Ihrer Versicherung 20 Fragen und Antworten zur Finanzmarktkrise und zur Sicherheit Ihrer Versicherung Dezember 2009 Die Folgen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzmarktkrise sowie ein niedriges Zinsniveau an den Kapitalmärkten

Mehr

Generali Gruppe Schweiz Geschäftsbericht 2014. Zahlen zum Geschäftsjahr 2014

Generali Gruppe Schweiz Geschäftsbericht 2014. Zahlen zum Geschäftsjahr 2014 Generali Gruppe Schweiz Geschäftsbericht 2014 Zahlen zum Geschäftsjahr 2014 Wichtige Zahlen Generali Gruppe Schweiz Wichtige Zahlen Generali Gruppe Schweiz in Mio. CHF 31.12. 2014 31.12. 2013 Veränderung

Mehr

Kreissparkasse Heilbronn legt auch 2014 starkes Geschäftsjahr hin

Kreissparkasse Heilbronn legt auch 2014 starkes Geschäftsjahr hin Pressemitteilung Kreissparkasse Heilbronn legt auch 2014 starkes Geschäftsjahr hin Kredite und Einlagen legen zu Hervorragende Entwicklung im Versicherungs- und Immobiliengeschäft Jahresüberschuss stärkt

Mehr

Mitreden, Mitglied werden! mitbestimmen, Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Wir machen den Weg frei.

Mitreden, Mitglied werden! mitbestimmen, Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Wir machen den Weg frei. Jahresbericht Mitreden, mitbestimmen, Mitglied werden! Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Wir machen den Weg frei. Inhalt Vorwort des Vorstandes...4 Vorstandsnachfolge...5 Weiterbildung Mitarbeiter...6-7

Mehr

Gemeinsam für Ihre Absicherung.

Gemeinsam für Ihre Absicherung. /GARANTA Speziell für Mitarbeiter in Kfz-Betrieben Gemeinsam für Ihre Absicherung. Die Gesetzliche Rentenversicherung stößt an ihre Grenzen. So stehen immer weniger Beitragszahler immer mehr Rentnern gegenüber.

Mehr

Die RheinLand Versicherungsgruppe traditionell offen innovativ - seit 135 Jahren

Die RheinLand Versicherungsgruppe traditionell offen innovativ - seit 135 Jahren Die RheinLand Versicherungsgruppe traditionell offen innovativ - seit 135 Jahren Die RheinLand Versicherungsgruppe Bedeutende Schritte der Unternehmensentwicklung 1925 Einstieg in das Kfz-Versicherungs-Geschäft

Mehr

RISIKO RISIKOVERSICHERUNG DIE GÜNSTIGE

RISIKO RISIKOVERSICHERUNG DIE GÜNSTIGE RISIKO RISIKOVERSICHERUNG DIE GÜNSTIGE SICHER IST SICHER. Vorsorge ist wichtig. Ganz besonders dann, wenn es um die Zukunft Ihrer Familie oder Ihres Partners geht. Gut, dass Sie sich für eine Risikoversicherung

Mehr

Münchener Verein Unternehmenspräsentation

Münchener Verein Unternehmenspräsentation Münchener Verein Der Münchener Verein auf einen Blick Gründung: 1922 als genossenschaftliche Selbsthilfeeinrichtung für Handwerk und Gewerbe Mittelständischer Versicherer 750 Mitarbeiter/innen im Innendienst,

Mehr

Weil das Leben Verantwortung braucht.

Weil das Leben Verantwortung braucht. Die Stuttgarter GrüneRente: Weil das Leben Verantwortung braucht. Für das Alter vorsorgen und dabei nachhaltig investieren. NEU! Die GrüneRente als fondsgebundene Vorsorge mit Garantie. 2 Nachhaltig vorsorgen:

Mehr

Sparkassen-Kunden profitieren von Wertpapieren

Sparkassen-Kunden profitieren von Wertpapieren Presseinformation 20. März 2015 Sparkassen-Kunden profitieren von Wertpapieren Geschäftsjahr 2014 mit gutem Wachstum in allen Bereichen Die Sparkasse Westmünsterland blickt auf ein zufriedenstellendes

Mehr

FINANZIERUNG UND PRIVATE VORSORGE

FINANZIERUNG UND PRIVATE VORSORGE FINANZIERUNG UND PRIVATE VORSORGE Inkl. Todesfallschutz und Absicherung bei Arbeitslosigkeit Eine auf Ihre privaten Bedürfnisse zugeschnittene Immobilienfinanzierung R+V-Vorsorgedarlehen FIX & FLEX Eigene

Mehr

CreditPlus steigert Gewinn deutlich

CreditPlus steigert Gewinn deutlich Pressemitteilung 05/12 Ressorts: Wirtschaft, Banken, Handel, Verbraucher Jahresergebnis 2011 (nach HGB): CreditPlus steigert Gewinn deutlich 2011 hat die Bank ihr Neugeschäftsvolumen mit Konsumentenkrediten

Mehr

Bilanz 2011 als Dokument für Produktqualität und Stabilität

Bilanz 2011 als Dokument für Produktqualität und Stabilität Merkur Versicherung AG Graz, 8. 5. 2012 Merkur Versicherung: Bilanz 2011 als Dokument für Produktqualität und Stabilität Gesundheitsvorsorge 2011 stark ausgebaut zum 6. Mal in Folge Wachstum deutlich über

Mehr

Aktuelles zum Thema: Niedrigzinsen.

Aktuelles zum Thema: Niedrigzinsen. Möglichst viel draußen sein. Neue Orte kennenlernen. Aktuelles zum Thema: Niedrigzinsen. Werbemitteilung Schwierige Zeiten für Anleger: Niedrige Zinsen lassen Vermögen auf Dauer schrumpfen. Zertifikate

Mehr

Änderung Rechnungszins... 2 1 Wie ändert sich der Rechnungszins zum 01.01.2015?... 2

Änderung Rechnungszins... 2 1 Wie ändert sich der Rechnungszins zum 01.01.2015?... 2 Rechnungszins Fragen und Antworten zum Jahresendgeschäft Änderung Rechnungszins... 2 1 Wie ändert sich der Rechnungszins zum 01.01.?... 2 Antragsstellung... 2 2 Bis wann können noch Verträge mit dem höheren

Mehr

risikolebensversicherung

risikolebensversicherung risikolebensversicherung familienabsicherung ausgezeichnet und flexibel Unverzichtbar für Familien und Paare Niemand denkt gern daran: Doch was passiert, wenn eine Familie ihren Hauptverdiener verliert?

Mehr

Sicher und zuverlässig auch in stürmischen Zeiten.

Sicher und zuverlässig auch in stürmischen Zeiten. Sicher und zuverlässig auch in stürmischen Zeiten. Die Württembergische Lebensversicherung. Ihr zuverlässiger Partner. der fels in der brandung Ausgezeichnete Qualität. Württembergische Lebensversicherung

Mehr

Eine sichere Perspektive: Beiträge, die nicht steigen. RisikoLeben mit garantierten Beiträgen

Eine sichere Perspektive: Beiträge, die nicht steigen. RisikoLeben mit garantierten Beiträgen Eine sichere Perspektive: Beiträge, die nicht steigen. RisikoLeben mit garantierten Beiträgen Schutz und Sicherheit für das, was Ihnen lieb und wichtig ist Schützen Sie Partner und Angehörige Es bedeutet

Mehr

Verordnung über die Mindestbeitragsrückerstattung in der Lebensversicherung (Mindestzuführungsverordnung)

Verordnung über die Mindestbeitragsrückerstattung in der Lebensversicherung (Mindestzuführungsverordnung) Verordnung über die Mindestbeitragsrückerstattung in der Lebensversicherung (Mindestzuführungsverordnung) MindZV Ausfertigungsdatum: 04.04.2008 Vollzitat: "Mindestzuführungsverordnung vom 4. April 2008

Mehr

Rechtliche und steuerliche Entwicklungen bei Lebensversicherungen. RA, StB, WP Arne Bruhns Rostock 22. Mai 2015

Rechtliche und steuerliche Entwicklungen bei Lebensversicherungen. RA, StB, WP Arne Bruhns Rostock 22. Mai 2015 Rechtliche und steuerliche Entwicklungen bei Lebensversicherungen RA, StB, WP Arne Bruhns Rostock 22. Mai 2015 Programm: I. Rechtliche Möglichkeiten zum Widerruf von Lebens- und Rentenversicherungen II.

Mehr

LVM im Test. LVM-Lebensversicherung ausgezeichnet seit über 30 Jahren

LVM im Test. LVM-Lebensversicherung ausgezeichnet seit über 30 Jahren LVM im Test LVM-Lebensversicherung ausgezeichnet seit über 30 Jahren Beständig auf den besten Plätzen Bei Versicherungen mit langen Laufzeiten wie Lebens- und Rentenversicherungen profitieren Sie am meisten

Mehr

VHV BERUFSUNFÄHIGKEITSVERSICHERUNGEN VHV BU-KLASSIK VHV BU-EXKLUSIV VHV BUZ-KLASSIK VHV BUZ-EXKLUSIV [ ]

VHV BERUFSUNFÄHIGKEITSVERSICHERUNGEN VHV BU-KLASSIK VHV BU-EXKLUSIV VHV BUZ-KLASSIK VHV BUZ-EXKLUSIV [ ] VHV BERUFSUNFÄHIGKEITSVERSICHERUNGEN VHV BU-KLASSIK VHV BU-EXKLUSIV VHV BUZ-KLASSIK VHV BUZ-EXKLUSIV [ ] Guter Preis gute Leistung gut aufgehoben Bei der VHV Versicherung gut aufgehoben zu sein das ist

Mehr

Geschäft und Rahmenbedingungen

Geschäft und Rahmenbedingungen 14 Geschäft und Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren vor allem von einer erneuten Zuspitzung der Staatsschuldenkrise im Euroraum geprägt. Die Konjunktur verlor weltweit

Mehr

Kurzbericht 2009. Sparkasse Landshut

Kurzbericht 2009. Sparkasse Landshut Kurzbericht 2009 Sparkasse Landshut Geschäftsentwicklung 2009. Wir ziehen Bilanz. Globale Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise: das beherrschende Thema 2009. Ihre Auswirkungen führten dazu, dass erstmalig

Mehr

Starke Bilanz, hohe Finanzkraft und sichere Geldanlagen

Starke Bilanz, hohe Finanzkraft und sichere Geldanlagen Starke Bilanz, hohe Finanzkraft und sichere Geldanlagen Gesellschaften Bayerische Beamten Lebensversicherung a.g. (Konzernmutter) Neue Bayerische Beamten Lebensversicherung AG (Lebensversicherungs-Tochter)

Mehr

Nachhaltiges Wachstum und stabiles Jahresergebnis

Nachhaltiges Wachstum und stabiles Jahresergebnis 1 von 5 Nachhaltiges Wachstum und stabiles Jahresergebnis Vorstand stellt die Geschäftsentwicklung des vergangenen Jahres vor. Sparkasse auch 2014 auf solidem Kurs. Hohes Kundenvertrauen bestätigt das

Mehr

das höhere Volumen bei Wertpapierleihegeschäften und eine starke Kundennachfrage im Bondhandel und bei strukturierten Anleihen.

das höhere Volumen bei Wertpapierleihegeschäften und eine starke Kundennachfrage im Bondhandel und bei strukturierten Anleihen. Erstes Halbjahr 2012 mit zufriedenstellendem Ergebnis Wirtschaftliches Ergebnis von 313,8 Mio. Euro erzielt Harte Kernkapitalquote wieder auf 11,7 Prozent gesteigert Deka-Vermögenskonzept und Deka-BasisAnlage

Mehr

Solvency II Fünfte Quantitative Auswirkungsstudie (QIS5)

Solvency II Fünfte Quantitative Auswirkungsstudie (QIS5) Einleitung Solvency II Fünfte Quantitative Auswirkungsstudie (QIS5) Anleitung zur Behandlung der deutschen Unfallversicherung mit garantierter Beitragsrückerstattung in der QIS5-Solvenzbilanz Die UBR (Unfallversicherung

Mehr

Mit Bestnoten ausgezeichnet

Mit Bestnoten ausgezeichnet Mit Bestnoten ausgezeichnet Top-Bewertungen für die PB Lebensversicherung AG Focus-Money untersuchte die Kapitalmarktergebnisse der 50 größten Lebensversicherer aus den Jahren 2009 bis 2011. Trotz Finanzmarktkrise

Mehr

4. Asset Liability Management

4. Asset Liability Management 4. Asset Liability Management Asset Liability Management (ALM) = Abstimmung der Verbindlichkeiten der Passivseite und der Kapitalanlagen der Aktivseite Asset Liability asset Vermögen(swert) / (Aktivposten

Mehr

4. Depotforderungen aus dem in Rückdeckung übernommenen VG. 3. Kapitalanlagen, soweit sie nicht zu Nr. 4 oder 5 gehören

4. Depotforderungen aus dem in Rückdeckung übernommenen VG. 3. Kapitalanlagen, soweit sie nicht zu Nr. 4 oder 5 gehören 115 1. Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital 2. Immaterielle Vermögensgegenstände 3. Kapitalanlagen, soweit sie nicht zu Nr. 4 oder 5 gehören 4. Depotforderungen aus dem in Rückdeckung übernommenen

Mehr

AXA Pressespiegel Relax Rente

AXA Pressespiegel Relax Rente AXA Pressespiegel Relax Rente 16.01.14 10.01.14 Zwischen Deckungsstock und freier Fondsanlage 16. Januar 2014 - Die Axa hat den Markt der neuen Garantieprodukte um eine neue Facette bereichert. Das Beispiel

Mehr

Bilanzpressekonferenz zum Geschäftsjahr 2014

Bilanzpressekonferenz zum Geschäftsjahr 2014 Pressemitteilung Bilanzpressekonferenz zum Geschäftsjahr 2014 Ort: Sparkassengeschäftsstelle Erkner Beuststraße 23 15537 Erkner Frankfurt (Oder), 11. März 2015 Ansprechpartner: Pressesprecher Holger Swazinna

Mehr

Die Hannoversche Leben

Die Hannoversche Leben Die Hannoversche Leben Der Direktversicherer mit Vermittlerservice und neuem Plustarif! Januar 2011 1. Die Hannoversche Leben stellt sich vor 2. Die Produkte 3. Der Vermittlerservice Einfach.Besser.Direkt.

Mehr

S-Förde Sparkasse. Pressemitteilung. Förde Sparkasse festigt führende Marktposition. Kiel, 21. März 2014. Führende Marktposition gefestigt

S-Förde Sparkasse. Pressemitteilung. Förde Sparkasse festigt führende Marktposition. Kiel, 21. März 2014. Führende Marktposition gefestigt S-Förde Sparkasse Pressemitteilung Förde Sparkasse festigt führende Marktposition Kiel, 21. März 2014 Führende Marktposition gefestigt Durch ein überdurchschnittliches Wachstum im Kundengeschäft konnte

Mehr

Lebensversicherungen. Werden den Kunden noch mehr Erträge vorenthalten? Lebensversicherungen: Werden Kunden Erträge vorenthalten?

Lebensversicherungen. Werden den Kunden noch mehr Erträge vorenthalten? Lebensversicherungen: Werden Kunden Erträge vorenthalten? Lebensversicherungen Werden den Kunden noch mehr Erträge vorenthalten? Lebensversicherungen: Werden Kunden Erträge vorenthalten? Renditen im freien Fall? Die Lebensversicherer machen gerade einen neuen

Mehr

HDI Lebensversicherung ein starker Partner. www.hdi-leben.at

HDI Lebensversicherung ein starker Partner. www.hdi-leben.at HDI Lebensversicherung ein starker Partner www.hdi-leben.at 1 2 Herbert K. Haas: HDI Leben ist integraler Bestandteil des Talanx-Konzerns. Die Zukunft der deutschen Lebensversicherung steht für uns außer

Mehr

Die Hannoversche Leben. 87 % der Deutschen habe keine Risikolebensversicherung! Januar 2012. Erstellt durch. JRC Training, Jörg Roth, 02-2008

Die Hannoversche Leben. 87 % der Deutschen habe keine Risikolebensversicherung! Januar 2012. Erstellt durch. JRC Training, Jörg Roth, 02-2008 Die Hannoversche Leben 87 % der Deutschen habe keine Risikolebensversicherung! Januar 2012 1. Die Hannoversche Leben stellt sich vor 2. Die Produkte 3. Der Vermittlerservice Die Hannoversche Leben in der

Mehr

Wir haben 1.000 Pläne. Unsere flexible Altersvorsorge macht alles mit!

Wir haben 1.000 Pläne. Unsere flexible Altersvorsorge macht alles mit! Wir haben 1.000 Pläne. Unsere flexible Altersvorsorge macht alles mit! Wir finden auch für Sie die passende Altersvorsorgelösung. Schön, dass wir immer länger leben Unsere Gesellschaft erfreut sich einer

Mehr

HYPO MEDIEN INFORMATION

HYPO MEDIEN INFORMATION HYPO MEDIEN INFORMATION Generaldirektor Reinhard Salhofer zieht Bilanz für 2013 HYPO Salzburg hat hohe 13,6 % Eigenmittelquote Umfrage belegt außerordentliche Kundenzufriedenheit In einem wirtschaftlich

Mehr

Hintergrundinformation

Hintergrundinformation Hintergrundinformation Berlin, 28. Mai 2009 Fondspolice mit Airbag: Der Skandia Euro Guaranteed 20XX Neu: Mit Volatilitätsfaktor als Schutz vor schwankenden Kapitalmärkten Wesentliches Kennzeichen einer

Mehr

RENTE RIESTER-RENTE - STAATLICH GEFÖRDERT - LEISTUNGSSTARK

RENTE RIESTER-RENTE - STAATLICH GEFÖRDERT - LEISTUNGSSTARK RENTE RIESTER-RENTE - STAATLICH GEFÖRDERT - LEISTUNGSSTARK SORGEN SIE HEUTE FÜR MORGEN VOR. DER STAAT HILFT MIT. Sorgenfrei den Ruhestand genießen davon träumen viele. Schön, dass Sie aktiv vorsorgen wollen.

Mehr

Förde Sparkasse. Pressemitteilung. Förde Sparkasse auf erfolgreichem Kurs. Kiel, 20. März 2015. Führende Marktposition gefestigt

Förde Sparkasse. Pressemitteilung. Förde Sparkasse auf erfolgreichem Kurs. Kiel, 20. März 2015. Führende Marktposition gefestigt Förde Sparkasse Pressemitteilung Förde Sparkasse auf erfolgreichem Kurs Kiel, 20. März 2015 Führende Marktposition gefestigt Das Geschäftsjahr 2014 zeichnete sich durch ein überdurchschnittliches Wachstum

Mehr

Bis zu 7% Rendite p.a. Bis zu 4% Garantiezins p.a. Laufzeit ab 2 Jahren. Mit Sicherheit mehr Rendite: Investition in deutsche Kapitalversicherungen

Bis zu 7% Rendite p.a. Bis zu 4% Garantiezins p.a. Laufzeit ab 2 Jahren. Mit Sicherheit mehr Rendite: Investition in deutsche Kapitalversicherungen Bis zu 7% Rendite p.a. Bis zu 4% Garantiezins p.a. Laufzeit ab 2 Jahren Mit Sicherheit mehr Rendite: Investition in deutsche Kapitalversicherungen Investition in Zweitmarkt-Policen Mit policeninvest können

Mehr

Herzlich Willkommen!

Herzlich Willkommen! Herzlich Willkommen! Ulrich Jansen Vorsitzender des Vorstandes 1 Provinzial Rheinland Holding Zusammensetzung des Gesamtergebnisses In Millionen Euro 2007 2008 Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit

Mehr

Öffentliche Versicherungen Oldenburg setzen ihren Wachstumskurs 2013 fort

Öffentliche Versicherungen Oldenburg setzen ihren Wachstumskurs 2013 fort Öffentliche Versicherungen Oldenburg setzen ihren Wachstumskurs 2013 fort Die beiden öffentlich-rechtlichen Regionalversicherer der Gruppe erzielten im vergangenen Jahr in fast allen Bereichen gute bis

Mehr

STARINVEST LIFELINER

STARINVEST LIFELINER STARINVEST LIFELINER Die Fondsgebundene Lebensversicherung der Donau Versicherung und der IMB Vermögensverwaltung GENIESSEN SIE DAS LEBEN AM FLUSS... WILLKOMMEN AN BORD Seien Sie unser Gast auf der Bootsfahrt

Mehr

Kollektiv- versus Individualinteressen aus Sicht der Lebensversicherung. DAV-Werkstattgespräch, 25. April 2013 Kollektiv vs.

Kollektiv- versus Individualinteressen aus Sicht der Lebensversicherung. DAV-Werkstattgespräch, 25. April 2013 Kollektiv vs. Kollektiv- versus Individualinteressen aus Sicht der Lebensversicherung Agenda 1. Aktueller Bezug: Beteiligung an den Bewertungsreserven 2. Hintergrund: Wie funktioniert Versicherung? 3. Problematik: Kollektive

Mehr

Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.v. Pressekolloquium am 18. April 2012

Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.v. Pressekolloquium am 18. April 2012 Pressekolloquium am 18. April 2012 Rolf-Peter Hoenen Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.v. 2 Finanzmarktumfeld Anhaltend niedriges Zinsniveau Notenbankzinsen Euroraum

Mehr

BERUFSUNFÄHIGKEITS SCHUTZ. Ausgezeichneter Schutz bei Berufsunfähigkeit! Im Fall der Fälle sind Sie jetzt fi nanziell auf der sicheren Seite.

BERUFSUNFÄHIGKEITS SCHUTZ. Ausgezeichneter Schutz bei Berufsunfähigkeit! Im Fall der Fälle sind Sie jetzt fi nanziell auf der sicheren Seite. BERUFSUNFÄHIGKEITS SCHUTZ Ausgezeichneter Schutz bei Berufsunfähigkeit! Im Fall der Fälle sind Sie jetzt fi nanziell auf der sicheren Seite. Ihr größtes Vermögen ist Ihre Arbeitskraft. Sichern Sie sich

Mehr

LVM im Test. LVM-Lebensversicherung ausgezeichnet seit über 30 Jahren

LVM im Test. LVM-Lebensversicherung ausgezeichnet seit über 30 Jahren LVM im Test LVM-Lebensversicherung ausgezeichnet seit über 30 Jahren Beständig auf den besten Plätzen Bei Versicherungen mit langen Laufzeiten wie Lebens- und Rentenversicherungen profitieren Sie am meisten

Mehr

Bilanzpressekonferenz. 18. Februar 2011 Dr. Thomas A. Lange Vorsitzender des Vorstandes

Bilanzpressekonferenz. 18. Februar 2011 Dr. Thomas A. Lange Vorsitzender des Vorstandes Bilanzpressekonferenz 18. Februar 2011 Dr. Thomas A. Lange Vorsitzender des Vorstandes Übersicht Highlights 2010 Gesamtwirtschaftliche Rahmendaten Geschäftliche Entwicklung Alternatives Kreditportfolio

Mehr

Mit der betrieblichen Altersvorsorge nutzen Sie alle Vorteile einer rendite - starken Anlage und profitieren von der Förderung des Staates.

Mit der betrieblichen Altersvorsorge nutzen Sie alle Vorteile einer rendite - starken Anlage und profitieren von der Förderung des Staates. Betriebliche Vorsorge DirektversicherunG entgeltumwandlung die steuersparende NUTZEN SIE IHRE STEUERVORTEILE FÜR EINE unbeschwerte zukunft. Mit der betrieblichen Altersvorsorge nutzen Sie alle Vorteile

Mehr

BERUFSUNFÄHIGKEITSSCHUTZ

BERUFSUNFÄHIGKEITSSCHUTZ BERUFSUNFÄHIGKEITSSCHUTZ SICHERN SIE IHRE ARBEITSKRAFT FINANZIELL AB BESTE ABSICHERUNG ZU TOP-KONDITIONEN DAS VÖLLIG UNTERSCHÄTZTE RISIKO BERUFSUNFÄHIGKEIT KANN JEDEN TREFFEN! In Deutschland wird heute

Mehr