Quarks & Co. Quarks&Co. Die Welt in der Schuldenkrise Wer zahlt die Zeche?

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Quarks & Co. Quarks&Co. Die Welt in der Schuldenkrise Wer zahlt die Zeche?"

Transkript

1 Quarks&Co Quarks & Co Die Welt in der Schuldenkrise Wer zahlt die Zeche? Autoren: Ulrich Grünewald, Ilka aus der Mark, Marike Stucke, Stephan Witschas Redaktion: Wobbeke Klare Quarks & Co erklärt die Schuldenkrise. Nicht nur Griechenland hat ein Problem: Weltweit steigt die Staatsverschuldung. Auch Deutsch - land hat immer mehr Schulden. Aber warum macht ein reiches Land wie Deutschland überhaupt Schulden? Und bei wem? Und wer zahlt am Ende die Zeche? Was passiert eigentlich, wenn ein Land pleite geht? Quarks & Co beantwortet die neun wichtigsten Fragen zur Staatsverschuldung. Kann ein Staat pleite gehen? 4 Und was passiert dann mit dem Staat? Wenn ein Staat über seine Verhältnisse auf Pump gelebt hat und kein neues Geld mehr geliehen bekommt, dann spricht man von einer Staatspleite. Die Situation ist im Prinzip die gleiche wie bei einem überschuldeten Verbraucher. Doch der Weg aus der Schuldenfalle sieht bei Staaten und Privatpersonen ganz unterschiedlich aus. Wie Herrscher ihre Schulden wieder los wurden 4 Die fünf gängigsten Entschuldungsstrategien der Vergangenheit Zu jeder Zeit w ar es verführerisch für die Herrschenden, Schulden zu machen. Staatsbankrotte und Inflationen pflastern den Weg der Wirtschaftsgeschichte. Vor allem die Kriege ließen die Schuldenberge anschwellen. Auch bei den Methoden, die Schulden wieder loszuwerden, waren die Herrscher erfinderisch. Wem schuldet Deutschland das Geld? 4 Vom kleinen Sparer bis zum Aktienmillionär Bund, Länder und Gemeinden haben sich insgesamt mehr als 1,7 Billionen Euro geliehen. Wenn der Bund sich Geld leiht, dann geschieht das, indem er Staatsanleihen versteigert; der Besitzer einer Staatsanleihe bekommt zu einem festgesetzten Zeitpunkt das geliehene Geld zurück, und er erhält vom Staat die Zinsen. Aber wer sind die Besitzer der deutschen Staatsanleihen? Überraschenderweise haben viele Menschen dem Staat Geld geliehen und profitieren von den Zinsen, ohne es zu wissen. Gibt es auch gute Schulden? 4 Drei Regeln für Staatsverschuldung Zwischen 1950 und 2009 haben sich die deutschen Staatsschulden um das Hundertsiebzigfache erhöht. Viele Politiker und Wirtschaftsexperten malen düstere Zukunfts - szenarien. Aber Schulden sind nicht unbedingt immer was Schlechtes: Unter bestimmten Bedingungen können sie gerechtfertigt sein. Aber haben sich die deutschen Politiker an diese Regeln gehalten? Wie viel verdienen wir an den Staatsschulden? Unser Erspartes können wir in Investmentfonds oder Rentenversicherungen anlegen. Die Fonds und Versicherungen legen das Geld ihrerseits an, teilweise in Staatsanleihen. Damit können wir indirekt an den Schulden des Staates verdienen. Aber wir zahlen auch für die Staatsschulden: Ein Teil unserer Steuern wird für die Begleichung der Zinsen benutzt, die die Staatsschulden verursachen. In welchem Verhältnis stehen die Gewinne zu den Verlusten? Quarks & Co hat es für eine Familie konkret ausgerechnet.

2 Kann ein Staat pleitegehen? Was mit Pleite-Staaten passiert Privatinsolvenz und Staatspleite im Vergleich Wenn ein Staat über seine Verhältnisse auf Pump gelebt hat und kein neues Geld mehr geliehen bekommt, dann spricht man von einer Staatspleite. Die Situation ist im Prinzip die gleiche wie bei einem überschuldeten Verbraucher. Der Verbraucher, nennen wir ihn Michael Müller, hat zu viel Geld für Auto, Haus und Elektronik ausgegeben. Der erfundene Pleitestaat dagegen hat sich mit übertriebenen Militärausgaben, Prachtbauten und einer aufgeblähten Verwaltung tief in die Miesen gebracht. Beide bekommen weder von Banken noch von anderer Stelle neues Geld geliehen. Sie sind also pleite. Doch der Weg aus der Schuldenfalle sieht bei Staaten und Privatpersonen ganz unterschiedlich aus. Rechtliche Basis Es beginnt damit, dass die rechtliche Situation im Falle einer Pleite für beide völlig unterschiedlich ist. Für Michael Müller gibt es Gesetze, die vorschreiben, was jetzt passiert: eine sogenannte Privat insolvenz (auch Verbraucherinsolvenz genannt). Zunächst muss Herr Müller versuchen, sich einvernehmlich mit seinen Gläubigern zu einigen, also mit den Menschen oder Banken, die ihm Geld geliehen haben. Klappt das nicht, treffen sich Herr Müller und die Gläubiger letztlich vor Gericht. Das Verfahren ist überschaubar, denn meistens sind es nur wenige Gläubiger. Der Staat ist auf das Vertrauen der Gläubiger angewiesen Der Staat muss sich dagegen von niemandem etwas sagen lassen: Er ist souverän auch in der Pleite. Es gibt weder ein zuständiges Gericht, noch eine klare internationale Vereinbarung, die vorschreibt, was im Fall einer Staatspleite zu tun ist und welche Rechte die Gläubiger und der Schuldner haben. Und was die Sache noch komplizierter macht: Meistens gibt es mehrere Tausend Gläubiger. Eine einvernehmliche Lösung ist daher kaum zu erwarten. Trotzdem kann der Staat die Gläubiger nicht einfach sitzenlassen, denn weil er mit seinem eigenen Geld nicht auskommt, muss er sich ja fremdes Geld leihen. Er ist darauf angewiesen, dass ihm jemand vertraut und ihm auch in Zukunft Geld leiht. Was ist noch zu holen? Teil des Insolvenz-Verfahrens für Herrn Müller ist eine Aufstellung über sein Vermögen und sein Einkommen. Das heißt, seine Bankkonten, sein Haus, sein Auto und so weiter werden zusammengezählt. Alles, was er nicht direkt zum Leben benötigt, wird gepfändet und an die Gläubiger verteilt. Außerdem wird sein Einkommen ab jetzt von einem Treuhänder verwaltet. Der zweigt von Herrn Müllers Monatsgehalts immer einen gebührenden Teil für die Gläubiger ab. Herrn Müller bleibt nur das Existenzminimum. Das Vermögen eines Staates ist kaum zu berechnen Beim Staat ist es dagegen schwierig, eine Vermögensaufstellung zu machen. Denn was zählt man zum Vermögen eines Staates? Die Goldreserven in der Zentralbank, die Rohstoffvorkommen, vielleicht die Autobahnen und Brücken? Das Land an sich, und auch die Bäume, die darauf stehen, oder sogar die Menschen als Arbeitskräfte? Und was ist das jeweils wert? Wie viel kostet zum Beispiel eine Insel? Selbst wenn man den Wert des Staatsvermögens beziffern könnte es lässt sich nicht so einfach zu Geld machen: Goldbarren oder Rohstoffe kann man verkaufen, aber eine Insel mit all ihren Bewohnern kaum. Und letztendlich kann der Staat noch nicht mal gezwungen werden, sein Vermögen herauszugeben, selbst wenn er zum Beispiel noch Goldreserven hat, denn es gibt ja kein über dem Staat stehendes Gericht oder gar einen internationalen Gerichtsvollzieher. Im Ernstfall kommt also kein Gläubiger an das Geld des Staates ran. Seite 2

3 Der Weg aus den Schulden Bei einer Privatinsolvenz muss Herr Müller fast alles Wertvolle hergeben, was er besitzt. Dafür müssen seine Gläubiger in der Regel auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten, denn das Ein - kom men reicht meistens eben nicht aus, alle Forderungen zu erfüllen, selbst wenn keine neuen Schulden dazu kommen. Damit Herr Müller irgendwann wieder ein normales Leben führen kann, sieht die Verbraucherinsolvenz vor, dass ihm nach sechs Jahren die restlichen Schulden erlassen werden. Gelddrucken ist keine gute Lösung Für den Staat gibt es diese praktische Regelung nicht. Aber er hat andere Möglichkeiten, seine Schulden zumindest zu verringern. Er kann zum Beispiel Geld drucken und damit einen Teil seiner Schulden bezahlen. Allerdings löst das eine Inflation aus: Die eigene Währung ist dann weniger wert. Wenn sich der Staat aber die Währung mit anderen teilt, wie zum Beispiel den Euro in der Europäischen Union, dann kann er nicht einfach neues Geld drucken. Daher muss der Staat mit seinen Gläubigern verhandeln. Vier verschiedene Finanzinstrumente stehen ihm zur Verfügung: Erstens: Die Zinszahlungen werden aufgeschoben. Die Gläubiger verzichten eine Zeit lang auf die Zinsen für das geliehene Geld. Zweitens: Die Zinsen werden gestrichen: Die Gläubiger verzichten komplett auf die Zinsen, aber sie bekommen immerhin die Schulden zum vereinbarten Zeitpunkt zurückgezahlt. Drittens: Die Kredite werden umgeschuldet. Das heißt: Der Staat zahlt die Schulden erst später zurück. Zum Beispiel nach zehn Jahren, obwohl ursprünglich sechs Monate ausgemacht waren. Viertens: der sogenannte Haircut : Der Staat zahlt einfach nur einen Teil des geliehenen Geldes zurück die restlichen Ansprüche verfallen. Meistens bietet der Staat seinen Gläubigern eine Mischung aus all diesen Maßnahmen an. So verschafft er sich Spielraum, um seinen Haushalt wieder in Ordnung zu bringen. Die Gläubiger gucken in die Röhre Zwischen der Pleite von Herrn Müller und der Pleite des Staates gibt es also einen großen Unterschied: Für die Pleite einer Privatperson sind klare Regeln festgelegt für Staaten gibt es dagegen bisher keine Regelung, und der Staat kann zu nichts gezwungen werden. Daher fordern viele Finanzexperten, dass endlich ein mehr oder weniger verbindliches Verfahren für eine Staatsinsolvenz entwickelt wird. Doch egal ob Privatinsolvenz oder Staatspleite mit oder ohne Regelung, letztlich bedeutet es immer, dass die Gläubiger einen Teil ihres Geldes nie wieder sehen. Autor: Ulrich Grünewald Seite 3

4 Wie Herrscher ihre Schulden wieder los wurden Die fünf gängigsten Entschuldungsstrategien der Vergangenheit Zu jeder Zeit war es für die Herrschenden verführerisch, Schulden zu machen. Staatsbankrotte pflastern den Weg der Wirtschaftsgeschichte. Vor allem Kriege ließen die Schuldenberge anschwellen. Bei den Methoden, die Schulden wieder loszuwerden, waren die Herrscher erfinderisch: Sie führten heimlich eine Inflation herbei, oder sie verkauften ihre Privilegien. Das haben sie manchmal bitter bereuen müssen. So gab Ludwig XVI. im 18. Jahrhundert sein Privileg ab, Steuern einzutreiben Geld, das ihm später fehlte. Bei fast jeder Methode gab es Verlierer. Oft war es die einfache Bevölkerung, die die Ideen der Regierenden ausbaden musste. Die einfallsreichen Ent schul - dungs-strategien der Herrscher: der Quarks-Film. Jetzt angucken auf quarks.de. Autorin: Ilka aus der Mark Seite 4

5 Wem schuldet Deutschland das Geld? Vom kleinen Sparer bis zum Aktienmillionär Bund, Länder und Gemeinden sind insgesamt mit mehr als 1,7 Billionen Euro geliehen. Die meis - ten Schulden hat dabei der Bund gemacht mehr als 1 Billion Euro. Doch von wem das Geld konkret kommt, ist schwer zu sagen. Denn mit einem Großteil der Schulden wird ständig gehandelt. Der Bund gibt zum Beispiel alle paar Wochen Bundeswertpapiere heraus, um an frisches Geld zu kommen. Diese Wertpapiere werden dann auf der ganzen Welt frei gehandelt. Auch viele Bundesbürger haben dem Staat Geld geliehen und profitieren von den Zinsen oft ohne es zu wissen. Fast alle Lebensversicherer haben zum Beispiel einen Teil des Geldes in Staatsanleihen angelegt. Wer also eine Lebensversicherung besitzt, hat damit indirekt dem Staat Geld geliehen. Der Film zeigt eine Momentaufnahme aus dem Frühjahr 2010: Wer hat Deutschland sein Geld geliehen? Der Quarks- Film jetzt angucken! Autor: Ulrich Grünewald Zusatzinfos (Fachausdrücke, Erklärungen): Bundeswertpapiere Wenn der Bund sich Geld leiht, geschieht das, indem er Bundeswertpapiere versteigert. Der Besitzer eines Bundeswertpapiers bekommt zu einem festgelegten Zeitpunkt das geliehene Geld zurück gezahlt; außerdem kassiert er Zinsen vom Staat. Zu den Bundeswertpapieren zählen Bundes schatz - briefe, Bundesobligationen, Finanzierungsschätze oder Bundesschatzanweisungen. Sie unterscheiden sich zum Beispiel in der Laufzeit oder in der Art der Zinszahlung. Auch, wenn im Namen das Papier steht: Ein tatsächliches Papier also ein Schriftstück gibt es bei den Wertpapieren seit 1972 nicht mehr. Sie sind nur noch eine Nummer in einem Computer. Seite 5

6 Gibt es auch gute Schulden? Drei Regeln für Staatsverschuldung Unter bestimmten Bedingungen können Staatsschulden sinnvoll ein Zwischen 1950 und 2009 haben sich die deutschen Staatsschulden um das Hundertsiebzigfache erhöht. Dabei ist die Höhe der erlaubten Schuldenaufnahme seit 1949 im Grundgesetz eingeschränkt (Artikel 115). Allerdings war diese bisherige Regelung in den Augen der meisten Experten nicht streng genug. Die 2009 beschlossene Schuldenbremse soll die Neuverschuldung des Staates stärker einschränken. Viele Politiker halten das für notwendig und malen düstere Zukunftsszenarien für den Fall, dass die Schulden weiter ansteigen. Dabei sind Schulden nicht unbedingt immer etwas Schlechtes. Unter bestimmten Bedingungen kann es sinnvoll sein, dass der Staat sich Geld leiht. Schulden können wirtschaftliche Schwankungen ausgleichen Wenn die Nachfrage sinkt, können Schulden die Wirtschaft wieder ankurbeln Viele Experten sind der Meinung, dass ein Staat Schulden machen sollte, wenn die Wirtschaft gerade nicht so gut läuft. Denn wenn die Menschen weniger kaufen vielleicht, weil das Gerücht einer Wirtschaftskrise umgeht und die Menschen sicherheitshalber ihr Geld zusammenhalten wollen beginnt eine Kettenreaktion. Die Fabriken werden ihre Ware nicht mehr los und müssen die Pro - duk tion stoppen und die Angestellten entlassen. Die Konsequenz: Es gibt mehr Arbeitslose. Dann landet weniger Geld in der Staatskasse, weil Arbeitslose und Unternehmen weniger Steuern zahlen. Gleichzeitig braucht der Staat aber mehr Geld, um die Arbeitslosen zu unterstützen. Wenn der Staat sich jetzt Geld leiht, können die Arbeitslosen mit der finanziellen Unterstützung wieder mehr kaufen und das hilft auch den Händlern und den Unternehmen. Die Wirtschaft wird angekurbelt. Die Idee stammt von dem berühmten Ökonomen John Maynard Keynes. Keynes sagt: Geht es der Wirtschaft besonders schlecht, sollen sogar richtig viele Schulden gemacht werden. Nicht nur für die Arbeitslosenversicherung, sondern zum Beispiel auch für neue Universitäten oder Autobahnen. Das soll die Wirtschaft zusätzlich ankurbeln. Der Gewinn soll am Ende höher sein als die Aus - gaben für die Schulden. Diese Theorie heißt antizyklische Finanzpolitik. Sie besagt: Es werden Schulden gemacht, wenn die Konjunktur runtergeht. In der Boomphase werden die Schulden dann wieder abgebaut. Einige Experten bezweifeln, dass das funktioniert. Andere glauben fest daran. Die Deutschen haben diese Rechtfertigung fürs Schuldenmachen gerne genutzt: In wirtschafts - schwachen Jahren stieg die Schuldenkurve besonders stark: zum Beispiel in den Jahren 1975, 2003 und vor allem 2009 das war während der großen Wirtschafts- und Finanzkrise. Schulden können die Kosten verteilen Schulden können extrem hohe Kosten auf vielen Schultern verteilen Es gibt noch eine andere Situation, in der Schulden sinnvoll sein könnten: bei außergewöhnlich teuren Ereignissen wie zum Beispiel Naturkatastrophen. Weil davon alle betroffen sind, können die Bürger sich nicht untereinander helfen und brauchen Hilfe von den folgenden Generationen. Wer die Flut tatsächlich erlebt hat, gibt einen Teil der Kosten als Schulden an die nächsten Gene - rationen weiter. So verteilen sich die hohen Kosten des Ereignisses auf die Schultern mehrerer Generationen. Das Prinzip ist dabei das Gleiche wie bei einer Versicherung: Sie verteilt Kosten für die Schäden, die nur einzelne Mitglieder treffen, auf die Gemeinschaft aller Versicherten. Auch diese Rechtfertigung fürs Schuldenmachen haben die Deutschen gerne genutzt: Die Wieder - vereinigung wurde größtenteils auf Pump finanziert. Seite 6

7 Schulden können die nächste Generation reicher machen Eine Brücke kann für den Staat eine Investition sein, die sich auszahlt Schulden können auch sinnvoll sein, wenn das Geld in die Zukunft investiert wird, wenn damit also Projekte finanziert werden, die sich später auszahlen: zum Beispiel Bildung für die Kinder. Oder eine neue Brücke. Die kann auf lange Sicht mehr Geld einbringen, als die Schulden und fälligen Zinsen kosten. Denn eine Brücke kann den Handel ankurbeln oder Touristen anlocken. Die Menschen, die zur Bauzeit der Brücke gelebt haben, hinterlassen ihren Enkelkindern zwar Schulden, machen sie durch die Brücke aber auch reicher. Es ist nur gerecht, dass die späteren Generationen sich an den Baukosten beteiligen. Diese Möglichkeit, für Investitionen Schulden zu machen, stand bis 2009 im deutschen Grundgesetz. Investitionen waren bis dahin der Maßstab für die erlaubte Höhe der Staatsschulden. Weil der Begriff der Investition aber sehr vage definiert war, haben die Politiker ihn im Zuge der Verfassungsreform 2009 durch die Schuldenbremse ersetzt. Da war doch noch was. Staatsschulden können also in bestimmten Fällen gerechtfertigt sein. Die Deutschen haben diese Gründe fürs Schuldenmachen auch fleißig genutzt. Aber eines haben sie zwischendurch vergessen: In guten Zeiten hätten sie die Schulden wieder zurückzahlen müssen. Nur kommt das in Wahl - kampf zeiten nicht so gut an. Stattdessen hat jede Generation neue Schulden aufgenommen, um die Schulden der vorhergehenden Generation zu bezahlen und hat obendrein noch weitere, eigene Schulden hinzugefügt. Auch wenn es durchaus Gründe gibt, die Staatschulden rechtfertigen: Sie gelten immer nur für eine vorübergehende Zeit. Autorin: Ilka aus der Mark Zusatzinfos (Fachausdrücke, Erklärungen): Schuldenbremse Die deutsche Schuldenbremse wurde im Rahmen der Verfassungsreform 2009 beschlossen und soll die Neuverschuldung des Staates eindämmen. Nach dieser Regelung soll die Netto-Kreditaufnahme des Staates maximal 0,35 Prozent des Volkseinkommens betragen. Dabei ist allerdings die Neuverschuldung, die aufgenommen wird, um alte Schulden zu tilgen, nicht mit eingerechnet. Aus - nah men sind bei Naturkatastrophen und schweren Wirtschaftskrisen gestattet. Im Haushaltsjahr 2011 soll die Regel zum ersten Mal angewendet werden. Ausgehend von einer Situation, in der die Ausgaben höher sind als die Einnahmen, kann der deutsche Staat zur Einhaltung des Verbots entweder die Einnahmen (zum Beispiel Steuern) erhöhen oder die Ausgaben senken. Netto-Kreditaufnahme Die Bundesrepublik Deutschland nimmt ständig neue Schulden auf. Das Geld wird zum einen für Investitionen gebraucht, zum anderen werden damit alte Schulden bezahlt. Zieht man von der Summe der neuen Schulden den Teil ab, der nur zum Bezahlen der Altschulden bestimmt ist, erhält man den Wert der Nettokreditaufnahme. Die Nettokreditaufnahme vergrößert den ursprünglichen Schuldenberg um diesen zusätzlichen Betrag. Der Teil der Schulden, der für die Tilgung von Alt- Schul den eingesetzt wird, vergrößert dagegen den Schuldenberg der Bundesrepublik nicht, sondern hält ihn auf gleichbleibender Höhe. Seite 7

8 Die Stadt der Kinder Wie viel Schulden hinterlassen wir der nächsten Generation? Schulden? Kommt nicht in Frage. Das meinen jedenfalls die Einwohner der Stadt FEZitty. FEZitty wird von Kindern regiert. Hier gibt es keine Staatsschulden. Quarks & Co hat gefragt: Wie wirtschaften die Kinder? Was denken sie über die Schulden, die ihnen die Erwachsenen hinterlassen? Wie viel Schulden hat Deutschland überhaupt und seit wann? Der Quarks-Film. Jetzt angucken auf Seite 8

9 Lesetipps Kleine Geschichte des Geldes Autor: Michael North Verlagsangaben: Becksche Reihe, München 2009 ISBN: Sonstiges: 253 Seiten, 14,95 Euro Ein unterhaltsames und leicht verständliches Buch, das die Geschichte des Geldes vom Mittelalter bis heute erzählt: von der Kipperkrise über die Münzreformen zur Krise und Stabilisierung des Weltwährungssystems. Eine gute, leicht verdauliche Einstiegslektüre zum Thema. Deutsche Wirtschaftsgeschichte. Ein Jahrtausend im Überblick Herausgeber: Michael North Verlagsangaben: C.H. Beck, München 2000 (aktualisierte Neuauflage: 2005) ISBN: Sonstiges: 559 Seiten, 24,90 Euro Wer sich detailliert über die Geschichte der deutschen Wirtschaft informieren möchte, ist mit diesem Wälzer bestens versorgt. Anspruchsvoller Stoff gut verständlich und übersichtlich verpackt. Dieses Mal ist alles anders. Acht Jahrhunderte Finanzkrisen Autoren: Carmen M. Reinhart, Kenneth S. Rogoff Verlagsangaben: Finanzbuch Verlag, München 2009 ISBN: Sonstiges: 571 Seiten, 34,90 Euro Eine Lektüre für Spezialisten. Mit zahlreichen Tabellen und Statistiken ist dieses Buch für fortgeschrittene Leser gedacht, die sich für die wissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte der Finanzkrisen interessieren. Den Autoren gelingt es, historische Phänomene und Zusammenhänge wirklich gut auf den Punkt zu bringen. Schulden ohne Sühne? Warum der Absturz der Staatsfinanzen uns alle trifft Autoren: Kai A. Konrad, Holger Zschäpitz Verlagsangaben: C.H. Beck, München 2010 ISBN: Sonstiges: 240 Seiten, 19,95 Euro Wer auf unterhaltsame Weise einen Überblick über das Thema Staatsschulden gewinnen will, sollte dieses Buch lesen. Es analysiert die aktuelle Schuldenlage in Deutschland und der Welt und geht außerdem auf die Staatsschulden in der Vergangenheit ein. Das Buch ist leicht verständlich geschrieben. An manchen Stellen hätte man sich noch detailliertere Einblicke gewünscht; insgesamt ist das Werk jedoch eine runde Sache. Seite 9

10 Linktipps Die Schulden-Manager Wie sich der Bund Geld leiht Webseite des Bundes der Steuerzahler Deutschland Broschüre der Bundesbank zu Geld und Geldpolitik Ausführlich und verständliche Darstellung der Grundlagen unseres Geldsystems (PDF, 1,38 MB). Geldmengen in Deutschland und im Euro-Raum Informationen der Bundesbank zu den Geldmengen in Deutschland und im Euro-Raum sowie ihre Entwicklung. Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH Informationen über die verschiedenen Bundeswertpapiere und die Planung der künftigen Emissionen. Möglichkeit für Privatkunden, direkt Bundeswertpapiere zu erwerben. Überblick über wichtige globale Finanzstrukturen Die Homepage der Bundeszentrale für politische Bildung enthält unter anderem Informationen über die Themen Finanzierungsstruktur G-7-Staaten, Währungsreserven und Devisenumsatz, Bankenkonzentration in den führenden Finanzzentren und Größere Finanzkrisen seit Seite 10

11 Impressum: Herausgegeben vom Westdeutschen Rundfunk Köln Verantwortlich: Quarks & Co Claudia Heiss Redaktion: Wobbeke Klare Gestaltung: Designbureau Kremer & Mahler Bildrechte: Alle: WDR WDR 2010 Seite 11

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Was ist die Pendlerpauschale? Das komplette Material finden Sie hier:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Was ist die Pendlerpauschale? Das komplette Material finden Sie hier: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Was ist die Pendlerpauschale? Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de SCHOOL-SCOUT Die Pendlerpauschale ganz einfach

Mehr

Das macht die Bundes-Bank

Das macht die Bundes-Bank Das macht die Bundes-Bank Erklärt in Leichter Sprache Leichte Sprache Von wem ist das Heft? Das Heft ist von: Zentralbereich Kommunikation Redaktion Externe Publikationen und Internet Die Adresse ist:

Mehr

die 100 wichtigsten Antworten zur Finanzkrise

die 100 wichtigsten Antworten zur Finanzkrise Carola Ferstl die 100 wichtigsten Antworten zur Finanzkrise So machen Sie das Beste aus Ihrem Geld FinanzBuch Verlag Inhalt Vorwort................................. 11 Teil I Rund um die Finanzkrise...................

Mehr

Carola Ferstl DIE 1 0 0 WICHTIGSTEN ANTWORTEN ZUR FINANZKRISE. So machen Sie das Beste aus Ihrem Geld. FinanzBuch Verlag

Carola Ferstl DIE 1 0 0 WICHTIGSTEN ANTWORTEN ZUR FINANZKRISE. So machen Sie das Beste aus Ihrem Geld. FinanzBuch Verlag Carola Ferstl i O O ' O O O O O O O O O O O O O O O O O O O O O O LJ DIE 1 0 0 WICHTIGSTEN ANTWORTEN ZUR FINANZKRISE So machen Sie das Beste aus Ihrem Geld FinanzBuch Verlag Inhalt Vorwort 11 Teil I Rund

Mehr

Dramatisch: 6,6 Millionen Deutsche sind überschuldet DEUTSCHE...

Dramatisch: 6,6 Millionen Deutsche sind überschuldet DEUTSCHE... 1 von 8 13.03.2013 17:00 DEUTSCHLAND Dramatisch: 6,6 Millionen Deutsche sind überschuldet Deutsche Wirtschafts Nachrichten Veröffentlicht: 13.03.13, 12:11 Aktualisiert: 13.03.13, 16:00 17 Kommentare Millionen

Mehr

Eurobonds: Ausweg aus der Schuldenkrise?

Eurobonds: Ausweg aus der Schuldenkrise? Eurobonds: Ausweg aus der Schuldenkrise? Prof. Dr. Kai Carstensen ifo Institut und LMU München 17. August 2011 Europäische Schuldenkrise und Euro Krisenmechanismus - Agenda 1. Warum werden Eurobonds gefordert?

Mehr

Zeitfenster des Glücks

Zeitfenster des Glücks Zeitfenster des Glücks Wellenreiter-Kolumne vom 23. April 2015 Im Bundes-Haushaltsplan 2015 sind 26,8 Milliarden Euro für Zinszahlungen veranschlagt. Nach einem Bericht der Welt soll schon jetzt klar sein,

Mehr

Kartenzahlung Onlinebanking; Electronic-Cash; elektronischer Zahlungsverkehr. Kontoauszugsdrucker Sparbuch, Aktien, Festgeld

Kartenzahlung Onlinebanking; Electronic-Cash; elektronischer Zahlungsverkehr. Kontoauszugsdrucker Sparbuch, Aktien, Festgeld Themenbereich 4 Geld/Geldinstitute 1. Aufgabenbereich Auslandsgeschäfte Bargeldloser Zahlungsverkehr EDV-Service Dienstleitungen Geldanlage Bereitstellung von Krediten Beispiele Bereitstellen von ausländischen

Mehr

BLICK AUF HISTORISCHE FINANZKRISEN

BLICK AUF HISTORISCHE FINANZKRISEN BLICK AUF HISTORISCHE FINANZKRISEN Historische Wirtschaftskrisen der letzten 400 Jahre Wir leben in einer sehr brisanten Zeit. Die Abstände zwischen der einzelnen Krisen werden immer kürzer. Die nächste

Mehr

Problemdimensionen im Weltfinanzsystem. Welche wesentlichen Parameter bestimmen die Stabilität bzw.

Problemdimensionen im Weltfinanzsystem. Welche wesentlichen Parameter bestimmen die Stabilität bzw. - 1 - Problemdimensionen im Weltfinanzsystem Dirk Solte Welche wesentlichen Parameter bestimmen die Stabilität bzw. Instabilität des Weltfinanzsystems? Das erste Kriterium ist die Liquidität, also die

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Eine Schuldenbremse für den Staat? Das komplette Material finden Sie hier:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Eine Schuldenbremse für den Staat? Das komplette Material finden Sie hier: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Eine Schuldenbremse für den Staat? Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de 2 von 22 Schuldenbremse und Haushalt Wirtschaft

Mehr

Geld leihen Lehrerinformation

Geld leihen Lehrerinformation Lehrerinformation 1/7 Arbeitsauftrag Ziel Material Die SuS lesen einen kurzen Text zum Thema. Sie bearbeiten Fragen dazu auf einem Arbeitsblatt. Im Klassengespräch werden die Vor- und Nachteile von Krediten

Mehr

Die Krise des Euroraumes

Die Krise des Euroraumes Die Krise des Euroraumes Juniorprofessor Dr. Philipp Engler Freie Universität Berlin Vortrag am Gymnasium Wiesentheid, 21.12.2011 Die Krise des Euroraumes Was ist in den letzten zwei Jahren passiert? Manche

Mehr

SPD-Stadtratsfraktion Aschaffenburg

SPD-Stadtratsfraktion Aschaffenburg SPD-Stadtratsfraktion Aschaffenburg SPD-Stadtratsfraktion, Goldbacher Straße 31, 63739 Aschaffenburg Telefon:0175/402 99 88 Ihr Ansprechpartner: Wolfgang Giegerich Aschaffenburg, 31.3.2015 Oberbürgermeister

Mehr

Das heißt: Der Großteil unseres Geldes ist eigentlich wertlos.

Das heißt: Der Großteil unseres Geldes ist eigentlich wertlos. Die tatsächlichen Ursachen der Eurokrise lassen sich herausfinden, wenn man sich unser Geldsystem anschaut. Ein Kollaps ist bei unserem heutigen Geldwesen unvermeidbar, weil das Geldsystem fest eingebaute

Mehr

Wir sind die Partei DIE LINKE. Das wollen wir mit unserer politischen Arbeit. geschrieben in Leichter Sprache

Wir sind die Partei DIE LINKE. Das wollen wir mit unserer politischen Arbeit. geschrieben in Leichter Sprache Wir sind die Partei DIE LINKE Das wollen wir mit unserer politischen Arbeit geschrieben in Leichter Sprache 1 Herausgeber: Bundes-Geschäfts-Führung von der Partei DIE LINKE Kleine Alexanderstraße 28 10178

Mehr

ist die Vergütung für die leihweise Überlassung von Kapital ist die leihweise überlassenen Geldsumme

ist die Vergütung für die leihweise Überlassung von Kapital ist die leihweise überlassenen Geldsumme Information In der Zinsrechnung sind 4 Größen wichtig: ZINSEN Z ist die Vergütung für die leihweise Überlassung von Kapital KAPITAL K ist die leihweise überlassenen Geldsumme ZINSSATZ p (Zinsfuß) gibt

Mehr

Inhalt. Money makes the world go round 5. Die Banken 17. Was Geldmärkte ausmacht 31

Inhalt. Money makes the world go round 5. Die Banken 17. Was Geldmärkte ausmacht 31 2 Inhalt Money makes the world go round 5 Warum es ohne Geld nicht geht 6 Geld ist nicht gleich Geld 7 ede Menge Geld: die Geldmengen M1, M2 und M3 8 Gebundene und freie Währungen 10 Warum es deneuro gibt

Mehr

Sparen wozu? Ohne Sparen sind größere Anschaffungen, wie: neue Waschmaschine, Auto, etc. nicht möglich. Verfügbarkeit

Sparen wozu? Ohne Sparen sind größere Anschaffungen, wie: neue Waschmaschine, Auto, etc. nicht möglich. Verfügbarkeit Eintrag Sparen wozu? Ohne Sparen sind größere Anschaffungen, wie: neue Waschmaschine, Auto, etc. nicht möglich. Möglichkeit zum Sparen hängt ab von: Einkommen Festen Ausgaben Sparbereitschaft, Selbstdisziplin

Mehr

Berufsunfähigkeit trifft jeden Vierten. Sehr gut, dann bei der SV zu sein.

Berufsunfähigkeit trifft jeden Vierten. Sehr gut, dann bei der SV zu sein. S V b e ru f s u n fä h i g k e i t s v e r s i c h e ru n g Berufsunfähigkeit trifft jeden Vierten. Sehr gut, dann bei der SV zu sein. Was auch passiert: Sparkassen-Finanzgruppe www.sparkassenversicherung.de

Mehr

Der Schuldenabbau im privaten Sektor der EWU Notwendigkeit, Ausgestaltung und die (schwierige) Rolle der Geldpolitik dabei

Der Schuldenabbau im privaten Sektor der EWU Notwendigkeit, Ausgestaltung und die (schwierige) Rolle der Geldpolitik dabei Der Schuldenabbau im privaten Sektor der EWU Notwendigkeit, Ausgestaltung und die (schwierige) Rolle der Geldpolitik dabei Dr. Manuel Rupprecht, Abteilung Geldpolitik und monetäre Analyse, Zentralbereich

Mehr

Aktuelles zum Thema: Niedrigzinsen.

Aktuelles zum Thema: Niedrigzinsen. Möglichst viel draußen sein. Neue Orte kennenlernen. Aktuelles zum Thema: Niedrigzinsen. Werbemitteilung Schwierige Zeiten für Anleger: Niedrige Zinsen lassen Vermögen auf Dauer schrumpfen. Zertifikate

Mehr

Was ist eine Aktie? Detlef Faber

Was ist eine Aktie? Detlef Faber Was ist eine Aktie? Wenn eine Firma hohe Investitionskosten hat, kann sie eine Aktiengesellschaft gründen und bei privaten Geldgebern Geld einsammeln. Wer eine Aktie hat, besitzt dadurch ein Stück der

Mehr

Lebensversicherungen. Werden den Kunden noch mehr Erträge vorenthalten? Lebensversicherungen: Werden Kunden Erträge vorenthalten?

Lebensversicherungen. Werden den Kunden noch mehr Erträge vorenthalten? Lebensversicherungen: Werden Kunden Erträge vorenthalten? Lebensversicherungen Werden den Kunden noch mehr Erträge vorenthalten? Lebensversicherungen: Werden Kunden Erträge vorenthalten? Renditen im freien Fall? Die Lebensversicherer machen gerade einen neuen

Mehr

Rettungspaket für Griechenland - EFSF - ESM

Rettungspaket für Griechenland - EFSF - ESM Rettungspaket für Griechenland - EFSF - ESM Nach einer Rettungsaktion im Jahre 2010 wurde im Februar 2012 ein weiteres Griechenlandpaket beschlossen. Die Euro-Staaten erklärten sich bereit, Griechenland

Mehr

Willkommen in ONKEL WOLFGANG S WELT

Willkommen in ONKEL WOLFGANG S WELT Willkommen in ONKEL WOLFGANG S WELT Das ist mein Onkel Wolfgang Sie kennen ihn ja alle schon lange! Seit ein paar Monaten hat er für unsere gesamte Familie die Haushaltskasse übernommen: Mit Onkel Wolfgang

Mehr

2. Ein Unternehmer muss einen Kredit zu 8,5 % aufnehmen. Nach einem Jahr zahlt er 1275 Zinsen. Wie hoch ist der Kredit?

2. Ein Unternehmer muss einen Kredit zu 8,5 % aufnehmen. Nach einem Jahr zahlt er 1275 Zinsen. Wie hoch ist der Kredit? Besuchen Sie auch die Seite http://www.matheaufgaben-loesen.de/ dort gibt es viele Aufgaben zu weiteren Themen und unter Hinweise den Weg zu den Lösungen. Aufgaben zu Zinsrechnung 1. Wie viel Zinsen sind

Mehr

Finanzen ab 50 BASISWISSEN

Finanzen ab 50 BASISWISSEN _ Finanzen ab 50 BASISWISSEN Vorsorgen mit Strategie Sie stehen mitten im Leben und haben auf Ihrem beruflichen Weg viel Erfahrung gesammelt. Bis zu Ihrem Ruhestand sind es noch ein paar Jahre. Spätestens

Mehr

Fragebogen rund ums Geld

Fragebogen rund ums Geld Fragebogen rund ums Geld Ziele: Inhaltliche Vorbereitung des Moduls und thematischer Einstieg Methode: Fragebogen Methodisch-didaktischer Kommentar: Der Fragebogen dient als thematische Hinführung zum

Mehr

Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit

Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit Frau Dr. Eva Douma ist Organisations-Beraterin in Frankfurt am Main Das ist eine Zusammen-Fassung des Vortrages: Busines

Mehr

Matthias Moll. K Das Prinzip einer Bad Bank

Matthias Moll. K Das Prinzip einer Bad Bank Matthias Moll K Das Prinzip einer Bad Bank Matthias Moll K Das Prinzip einer Bad Bank 1. Einleitung 2. Was ist eine Bad Bank 2.1 Hintergründe 2.2 Gründe für eine Einrichtung 2.3 Umsetzung 3. Beispiel:

Mehr

Herzlich Willkommen. zum Investmentseminar

Herzlich Willkommen. zum Investmentseminar Herzlich Willkommen zum Investmentseminar Herzlich Willkommen Wenn der Staat Pleite macht, geht natürlich nicht der Staat Pleite, sondern seine Bürger. Carl Fürstenberg ( 1933), deutschjüdischer Bankier

Mehr

Was Sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten

Was Sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten Rainer Hank Hg. Erklär'mir die Welt Was Sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten ^ranffurterallgemeine Buch Inhalt Warum ist die Wirtschaft unser Schicksal? 9 Geld regiert die Welt 1 Warum brauchen

Mehr

Fragenkatalog Anleihen-Bingo Fragen für den Spielleiter

Fragenkatalog Anleihen-Bingo Fragen für den Spielleiter Fragenkatalog Anleihen-Bingo Fragen für den Spielleiter Nr. Frage Antwort Richtig Falsch 1 Welche Risiken können bei einer Bundesanleihe neben den Basisrisiken auftreten? Bonitätsrisiko: Der Emittent wird

Mehr

Willkommen in ONKEL WOLFGANG S WELT

Willkommen in ONKEL WOLFGANG S WELT Willkommen in ONKEL WOLFGANG S WELT Das ist mein Onkel Wolfgang Sie kennen ihn ja alle schon lange! Seit ein paar Monaten hat er für unsere gesamte Familie die Haushaltskasse übernommen: Mit Onkel Wolfgang

Mehr

Aufgepasst hier verrate ich Ihnen mein Geheimnis

Aufgepasst hier verrate ich Ihnen mein Geheimnis Seite 1 von 5 Aufgepasst hier verrate ich Ihnen mein Geheimnis Verdienen Sie jetzt 250,- Euro und mehr am Tag ganz nebenbei! Auch Sie können schnell und einfach mit Binäre Optionen Geld verdienen! Hallo

Mehr

INSOLVENZ- TRAGIK oder CHANCE?

INSOLVENZ- TRAGIK oder CHANCE? INSOLVENZ- TRAGIK oder CHANCE? Dipl. Ing. Dipl. Betriebswirt Reinhard Nocke, Tel. 03375/520 95 00 E-Mail: reinhard@nocke-consulting.de www.nocke-consulting.de Stiftung Finanzverstand ggmbh 1 Manche Leute

Mehr

Kredite + Finanzierung. Ist es nicht egal, wofür man einen Kredit aufnimmt?

Kredite + Finanzierung. Ist es nicht egal, wofür man einen Kredit aufnimmt? Investition eller Mittel, mit dem Ziel, Gewinne zu erwirtschaften. Konsum Privater Verzehr oder Verbrauch von Gütern. Ist es nicht egal, wofür man einen Kredit aufnimmt? 1 Finanzierung von Konsum oder

Mehr

REGELN REICHTUMS RICHARD TEMPLAR AUTOR DES INTERNATIONALEN BESTSELLERS DIE REGELN DES LEBENS

REGELN REICHTUMS RICHARD TEMPLAR AUTOR DES INTERNATIONALEN BESTSELLERS DIE REGELN DES LEBENS REGELN REICHTUMS RICHARD TEMPLAR AUTOR DES INTERNATIONALEN BESTSELLERS DIE REGELN DES LEBENS INHALT 10 DANKSAGUNG 12 EINLEITUNG 18 DENKEN WIE DIE REICHEN 20 REGEL i: Jeder darf reich werden - ohne Einschränkung

Mehr

Eine andere unsichtbare Hand des Marktes

Eine andere unsichtbare Hand des Marktes Eine andere unsichtbare Hand des Marktes Prof. Dr. Jürgen Kremer 2012 Die Polarisierung der Gesellschaft Ursachen und Reformvorschläge Prof. Dr. Jürgen Kremer (2012) Eine andere unsichtbare Hand Polarisierung

Mehr

EUD-konkret 2/2010. Häufig gestellte Fragen zur Finanzkrise Griechenlands. 1. Warum braucht Griechenland Geld?

EUD-konkret 2/2010. Häufig gestellte Fragen zur Finanzkrise Griechenlands. 1. Warum braucht Griechenland Geld? EUD-konkret 2/2010 Häufig gestellte Fragen zur Finanzkrise Griechenlands 1. Warum braucht Griechenland Geld? 1 2. Warum setzt sich die Europa-Union Deutschland für die Unterstützung Griechenlands ein?

Mehr

Barbara Kettl-Römer Cordula Natusch. Der Geldratgeber für. FinanzBuch Verlag

Barbara Kettl-Römer Cordula Natusch. Der Geldratgeber für. FinanzBuch Verlag Barbara Kettl-Römer Cordula Natusch Der Geldratgeber für junge Leute FinanzBuch Verlag 1. Säule: Machen Sie sich bewusst, wie Sie mit Geld umgehen»ich bin momentan noch 20 Jahre alt und wohne noch bei

Mehr

Werbemitteilung. Bonitätsanleihen der Landesbank Berlin. Renditechancen unter der Lupe

Werbemitteilung. Bonitätsanleihen der Landesbank Berlin. Renditechancen unter der Lupe Werbemitteilung Bonitätsanleihen der Landesbank Berlin Renditechancen unter der Lupe Immer einen Blick wert: Bonitätsanleihen der LBB. Wer eine Anlagemöglichkeit mit attraktiven Zinsen sucht, hat nur wenig

Mehr

Risiko in den Wirtschaftswissenschaften

Risiko in den Wirtschaftswissenschaften Risiko in den Wirtschaftswissenschaften Referat zum Seminar Soziologie des Risikos Sommersemester 2013 Matr. Nr.: 3878408 Übersicht! Aktuelles politisches Geschehen! Definition Risiko! Zins! Zinstheorien!

Mehr

informieren Steht die Schweiz vor einer Hyperinflation? Tagung der Finanzverwaltern/innen der Thurgauer Gemeinden, 24.

informieren Steht die Schweiz vor einer Hyperinflation? Tagung der Finanzverwaltern/innen der Thurgauer Gemeinden, 24. informieren Steht die Schweiz vor einer Hyperinflation? Tagung der Finanzverwaltern/innen der Thurgauer Gemeinden, 24. Oktober 2013 Inflation Was genau ist Inflation eigentlich? Definition Inflation Inflation

Mehr

Tagebuch Internet-Blog. Datum: 3. März 2009 Fach / Thema: Volkswirtschaft Dozenten: Dörig Roman, roman.doerig@doerigausbildung.ch

Tagebuch Internet-Blog. Datum: 3. März 2009 Fach / Thema: Volkswirtschaft Dozenten: Dörig Roman, roman.doerig@doerigausbildung.ch Tagebuch Internet-Blog Datum: 3. März 2009 Fach / Thema: Volkswirtschaft Dozenten: Dörig Roman, roman.doerig@doerigausbildung.ch Themenschwerpunkte / Vorgehensweisen: Repetition Begriffe: Der Wirtschaftsmensch-

Mehr

Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele

Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele Wer hat den Text geschrieben? Dr. Valentin Aichele hat den Text geschrieben. Dr. Aichele arbeitet beim Deutschen Institut für Menschen-Rechte.

Mehr

Dogmen 8 - Keynesianismus: Krisen, Geld und Staat

Dogmen 8 - Keynesianismus: Krisen, Geld und Staat Dogmen 8 - Keynesianismus: Krisen, Geld und Staat John Maynard Keynes (1883-1946) General Theory of Employment, Interest and Money (1936) Keynes zweifelt an der Selbstregulierungsfähigkeit der Wirtschaft

Mehr

Investmenttipps 2011

Investmenttipps 2011 Investmenttipps 2011 Mag. Herbert Autengruber Aktien seit März 2009: Aufwärts Börsen seit März 2009: Aufwärts zwei besondere Merkmale: 1. Emerging Markets: Wirtschaft und Aktien steigen deutlicher als

Mehr

Berufsunfähigkeit trifft jeden Vierten. Sehr gut, dann bei der SV versichert zu sein.

Berufsunfähigkeit trifft jeden Vierten. Sehr gut, dann bei der SV versichert zu sein. Berufsunfähigkeit trifft jeden Vierten. Sehr gut, dann bei der SV versichert zu sein. Sparkassen-Finanzgruppe Sichern Sie mit der Berufsunfähigkeitsversicherung Ihre Existenz ab. Ihr größtes Vermögen sind

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Verbraucherführerschein: Geld und Konsum: Vermittlung lebenspraktischer Kompetenzen an Förderschulen Das komplette Material finden

Mehr

Die Börse. 05b Wirtschaft Börse. Was ist eine Börse?

Die Börse. 05b Wirtschaft Börse. Was ist eine Börse? Die Börse 05b Wirtschaft Börse Was ist eine Börse? Was ist die Börse? Die Börse ist ein Markt, auf dem Aktien, Anleihen, Devisen oder bestimmte Waren gehandelt werden. Der Handel an der Börse wird nicht

Mehr

Rechtspfleger in der Zwangsversteigerungsabteilung

Rechtspfleger in der Zwangsversteigerungsabteilung Sicher habt Ihr schon mal von einem Gericht gehört. Der Ort, wo die Richter entscheiden, ob zum Beispiel ein Dieb ins Gefängnis muss. Gerichte haben aber sehr viel mehr Aufgaben. Die Mitarbeiter sind zum

Mehr

Kommentartext Was passiert, wenn ich meine Schulden nicht bezahlen kann?

Kommentartext Was passiert, wenn ich meine Schulden nicht bezahlen kann? Kommentartext Was passiert, wenn ich meine Schulden nicht bezahlen kann? 1. Kapitel: Bedürfnisse Dabei zu sein, cool zu sein kostet oft Geld. Fast zwei Drittel aller Jugendlichen geben in Umfragen an,

Mehr

Folge Deinem Stern und der Erfolg wird Dir sicher sein

Folge Deinem Stern und der Erfolg wird Dir sicher sein Folge Deinem Stern und der Erfolg wird Dir sicher sein Vorwort Früh übt sich, wer ein Meister werden will Vielleicht kennen Sie diesen Spruch und wissen auch, was er bedeutet? Alles, was wir im Laufe unseres

Mehr

Die Antworten von DIE LINKE

Die Antworten von DIE LINKE 27 Die Antworten von DIE LINKE 1. Wahl-Recht Finden Sie richtig, dass nicht alle wählen dürfen? Setzen Sie sich für ein Wahl-Recht für alle ein? Wir wollen, dass alle Menschen wählen dürfen. Wir haben

Mehr

Video-Thema Manuskript & Glossar

Video-Thema Manuskript & Glossar FINANZKRISE LÄSST IMMOBILIENBRANCHE BOOMEN In Zeiten finanzieller Unsicherheit kaufen Menschen verstärkt Immobilien. Nicht nur private Anleger sondern auch Staaten versuchen dadurch, ihr Geld zu sichern.

Mehr

So meistern Sie locker alle finanziellen Herausforderungen des Familienalltags

So meistern Sie locker alle finanziellen Herausforderungen des Familienalltags So meistern Sie locker alle finanziellen Herausforderungen des Familienalltags Inhaltsverzeichnis Vorwort Über das FinanzplanTeam Wer arbeitet im FinanzplanTeam? Mit wem arbeiten wir zusammen? Wer sind

Mehr

Ein Marshallplan für Europa

Ein Marshallplan für Europa Ein Marshallplan für Europa Vorschlag des Deutschen Gewerkschaftsbundes für ein Konjunktur-, Investitions- und Aufbauprogramm für Europa Workshop mit Raoul Didier, Martin Stuber Umverteilen. Macht. Gerechtigkeit

Mehr

Die Wirtschaftskrise aus Sicht der Kinder

Die Wirtschaftskrise aus Sicht der Kinder Die Wirtschaftskrise aus Sicht der Kinder Telefonische Befragung bei 151 Kindern im Alter von 8 bis 12 Jahren Präsentation der Ergebnisse Mai 2009 EYE research GmbH, Neuer Weg 14, 71111 Waldenbuch, Tel.

Mehr

Andere Mittel der Zentralbank zur Aussensicherung Further central bank instruments of hot money defence policy

Andere Mittel der Zentralbank zur Aussensicherung Further central bank instruments of hot money defence policy U n i v e r s i t ä t s p r o f e s s o r D r. G e r h a r d M e r k, S i e g e n http://www.uni-siegen.de/fb5/merk Further central bank instruments of hot money defence policy Grundproblem: Erklärt sich

Mehr

Die heimliche. EntEignung. So schützen Sie Ihr Geld vor Politikern und Bankern

Die heimliche. EntEignung. So schützen Sie Ihr Geld vor Politikern und Bankern Die heimliche EntEignung So schützen Sie Ihr Geld vor Politikern und Bankern FBV Michael Rasch Michael Ferber Inhalt Vorwort 13 Prolog Die Retter der Welt sind zum Risiko geworden 17 Einleitung Die grossen

Mehr

Arm trotz Arbeit? Wie man in die Schuldenfalle rutscht

Arm trotz Arbeit? Wie man in die Schuldenfalle rutscht Arm trotz Arbeit? Wie man in die Schuldenfalle rutscht 10.06.15 Kreiszeitung + Schuldnerberater haben viel zu tun. In Deutschland sind 6 bis 7 Millionen Menschen verschuldet. Foto: Jochen Lübke Jochen

Mehr

Das Märchen von der sicherenaltersvorsorge. vip-investment 1

Das Märchen von der sicherenaltersvorsorge. vip-investment 1 Das Märchen von der sicherenaltersvorsorge vip-investment 1 Das wahrscheinlich teuerste Wort in der Finanzbranche heißt: Altersvorsorge Versicherungen, Banken und Sparkassen gaben Milliarden für dieses

Mehr

@googlemail.com> 5. April 2011 An: pressestelle.hv-mainz@bundesbank.de Sehr,

@googlemail.com> 5. April 2011 An: pressestelle.hv-mainz@bundesbank.de Sehr, @googlemail.com> Bankensystems, Anfrage bezüglich unseres Geld- und @googlemail.com> 5. April 2011 An: pressestelle.hv-mainz@bundesbank.de Sehr, haben Sie herzlichen Dank für Ihr Schreiben und für das

Mehr

HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER. Wirtschaft

HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER. Wirtschaft Seite 1 von 5 http://www.faz.net/-gqq-6xfsx HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER Wirtschaft Aktuell Wirtschaft Wirtschaftswissen

Mehr

Schulden des öffentlichen Gesamthaushaltes

Schulden des öffentlichen Gesamthaushaltes in Mrd. Euro 2.000 1.800 Schulden des öffentlichen Gesamthaushaltes In absoluten Zahlen, 1970 bis 2012* Schulden des öffentlichen Gesamthaushaltes In absoluten Zahlen, 1970 bis 2012* Kreditmarktschulden

Mehr

Das Märchen von der sicherenaltersvorsorge. vip-investment 1

Das Märchen von der sicherenaltersvorsorge. vip-investment 1 Das Märchen von der sicherenaltersvorsorge vip-investment 1 Das wahrscheinlich teuerste Wort in der Finanzbranche heißt: Altersvorsorge Versicherungen, Banken und Sparkassen gaben Milliarden für dieses

Mehr

Löse Dich von dem Ding Geld Bild.

Löse Dich von dem Ding Geld Bild. Löse Dich von dem Ding Geld Bild. Die Zahl selbst ist dein Geld, eine Zahl ist kein Ding, es ist eine Information. Drei Teilnehmer, zwei Geld Kreisläufe. Ein Kredit wird vergeben (Geldschöpfung) Bei der

Mehr

Basel 3: Die Rückkehr der Bankregulierer

Basel 3: Die Rückkehr der Bankregulierer Basel 3: Die Rückkehr der Bankregulierer Am Hauptsitz der Universalbank Hey Mann, warum so niedergeschlagen? Hast du die Nachrichten über die neue Basel 3 Regulierung gelesen? Die wollen das Bankkapital

Mehr

Prof. Dr. Norbert Konegen V. Die Praxis der öffentlichen Verschuldung in Deutschland Teil II. Konegen, Uni Münster IfP 1

Prof. Dr. Norbert Konegen V. Die Praxis der öffentlichen Verschuldung in Deutschland Teil II. Konegen, Uni Münster IfP 1 Prof. Dr. Norbert Konegen V. Die Praxis der öffentlichen Verschuldung in Deutschland Teil II Konegen, Uni Münster IfP 1 Gliederung der Vorlesung I. Verschuldungstheorien im Überblick II. III. IV. Theoretische

Mehr

Modul 4 Leihst Du noch oder sparst Du schon? Banken, Finanzierung und Kredite

Modul 4 Leihst Du noch oder sparst Du schon? Banken, Finanzierung und Kredite Modul 4 Leihst Du noch oder sparst Du schon? Banken, Finanzierung und Kredite Baustein: B5 Wissenstest Ziel: Abfrage von Vorwissen oder Erfolgskontrolle für vermitteltes Wissen Anmerkung: Der Wissenstest

Mehr

Staatsschulden in der Eurozone

Staatsschulden in der Eurozone Staatsschulden in Prozent des Bruttoinlandsprodukts 95 Staatsschulden in der Eurozone 90 85 Beginn der Wirtschaftsund Finanzkrise 80 75 70 65 60 1997 2008 2012 Quelle: Ameco-Datenbank Grafik: Andrej Hunko,

Mehr

Aufgaben zum Zinsrechnen, Nr. 1

Aufgaben zum Zinsrechnen, Nr. 1 Aufgaben zum Zinsrechnen, Nr. 1 1.) Berechnen Sie die jährlichen Zinsen! a) 42 T zu 9 % d) 36 T zu 6¾ % b) 30 T zu 7½ % e) 84 T zu 9¼ % c) 12 T zu 7¼ % f) 24 T zu 9¼ % 2.) Berechnen Sie Z! a) 2.540 zu

Mehr

LS Servicebibliothek 2: BONDS RENTENHANDEL

LS Servicebibliothek 2: BONDS RENTENHANDEL LS Servicebibliothek 2: BONDS RENTENHANDEL Mit aktuellen News kann der Rentenhandel spannend werden. 20 Schweizer Franken: Arthur Honegger, französischschweizerischer Komponist (1892-1955) Warum ist außerbörslicher

Mehr

Dauer: 45 Minuten zur Erarbeitung und 20 Minuten zur Präsentation im Plenum

Dauer: 45 Minuten zur Erarbeitung und 20 Minuten zur Präsentation im Plenum 2.3 Kreditformen Ziele: Erwerb von Grundkenntnissen über verschiedene Kreditformen und deren Unterschiede; ermittlung von Wissen zur Funktionsweise und den Kosten von Krediten Methode: Gruppenarbeit und

Mehr

Die Notenbank feuert aus allen Rohren Die Nationalbank rechnet mit einer tiefen Rezession und sieht Deflationsgefahren

Die Notenbank feuert aus allen Rohren Die Nationalbank rechnet mit einer tiefen Rezession und sieht Deflationsgefahren News Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Recht 13.03.09 Nationalbank Die Notenbank feuert aus allen Rohren Die Nationalbank rechnet mit einer tiefen Rezession und sieht Deflationsgefahren Die Nationalbank

Mehr

AURUM. Januar / März 2011. Soliswiss

AURUM. Januar / März 2011. Soliswiss AURUM Januar / März 2011 Soliswiss Editorial Liebe Anlegerin Lieber Anleger Die Welt ist schon immer ein Ort des gewinnträchtigen Strebens gewesen, aber nicht alle Investitionen tragen die gewünschten

Mehr

Von der Niedrig- zur Negativzins-Welt

Von der Niedrig- zur Negativzins-Welt Von der Niedrig- zur Negativzins-Welt Wellenreiter-Kolumne vom 02. November 2014 Ein Hypothekendarlehen mit 10jähriger Laufzeit ist in Japan für 1,3 bis 1,5 Prozent zu haben. Daran hat sich in den letzten

Mehr

Hochschule Ostfalia Fakultät Verkehr Sport Tourismus Medien apl. Professor Dr. H. Löwe SoSe 2013

Hochschule Ostfalia Fakultät Verkehr Sport Tourismus Medien apl. Professor Dr. H. Löwe SoSe 2013 Hochschule Ostfalia Fakultät Verkehr Sport Tourismus Medien apl. Professor Dr. H. Löwe SoSe 2013 Finanzmathematik (TM/SRM/SM) Tutorium Finanzmathematik Teil 1 1 Zinseszinsrechnung Bei den Aufgaben dieses

Mehr

Sebastian Kunze. Geld. arbeitet. nicht. Ein Aufklärungsbuch über unser Geldsystem

Sebastian Kunze. Geld. arbeitet. nicht. Ein Aufklärungsbuch über unser Geldsystem Sebastian Kunze Geld arbeitet nicht. Ein Aufklärungsbuch über unser Geldsystem 1 2 Vorwort Seit 2008 sehen wir eine Abfolge von Krisen, die kein Ende zu nehmen scheint. Immobilienkrise, Bankenkrise, Wirtschaftskrise,

Mehr

A n a l y s i s Finanzmathematik

A n a l y s i s Finanzmathematik A n a l y s i s Finanzmathematik Die Finanzmathematik ist eine Disziplin der angewandten Mathematik, die sich mit Themen aus dem Bereich von Finanzdienstleistern, wie etwa Banken oder Versicherungen, beschäftigt.

Mehr

Berufsunfähigkeit trifft jeden Vierten. Gut, dann bei der SV versichert zu sein.

Berufsunfähigkeit trifft jeden Vierten. Gut, dann bei der SV versichert zu sein. Berufsunfähigkeit trifft jeden Vierten. Gut, dann bei der SV versichert zu sein. Sparkassen-Finanzgruppe Sichern Sie mit der Berufsunfähigkeitsversicherung Ihre Existenz ab. Ihr größtes Vermögen sind nicht

Mehr

SCHULDNERBERATUNG OÖ SCHULDENPROBLEME? ERSTE HILFE TIPPS

SCHULDNERBERATUNG OÖ SCHULDENPROBLEME? ERSTE HILFE TIPPS SCHULDNERBERATUNG OÖ SCHULDENPROBLEME? ERSTE HILFE TIPPS SCHULDENPROBLEME? WAS TUN? SCHLUSS MIT DER VOGELSTRAUSS-TAKTIK Handeln hilft, weiterhin wegschauen verschlimmert die Probleme. Zeit nehmen, aber

Mehr

www.windsor-verlag.com

www.windsor-verlag.com www.windsor-verlag.com 2014 Marc Steffen Alle Rechte vorbehalten. All rights reserved. Verlag: Windsor Verlag ISBN: 978-1-627841-52-8 Titelfoto: william87 (Fotolia.com) Umschlaggestaltung: Julia Evseeva

Mehr

Stand: 14 07 2011. nformationen s dem BundesfinaPunkt. nzministerium. BankenaBgaBe

Stand: 14 07 2011. nformationen s dem BundesfinaPunkt. nzministerium. BankenaBgaBe Stand: 14 07 2011 IAuf auden nformationen s dem BundesfinaPunkt. nzministerium. BankenaBgaBe ausgabe 03 2010 AUSGANGSPUNKT Die Finanzmärkte Lebensadern moderner Volkswirtschaften Die Krise der internationalen

Mehr

EINE BANK OHNE ZINSEN

EINE BANK OHNE ZINSEN EINE BANK OHNE ZINSEN Wenn sich ein Kunde Geld bei einer westlichen Bank leiht, also einen Kredit aufnimmt, muss er Zinsen an die Bank zahlen. Bei einer islamischen Bank ist dies anders. Sie verleiht das

Mehr

Europäischer Fiskalpakt ohne

Europäischer Fiskalpakt ohne Europäischer Fiskalpakt ohne Alternative? MdB BERLIN, DEN 11. JUNI 2012 Wirkungen des Europäischen Fiskalpaktes MdB Mitglied im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages BERLIN, DEN 11. JUNI 2012 Überblick

Mehr

200,- Euro am Tag gewinnen Konsequenz Silber Methode Warum machen die Casinos nichts dagegen? Ist es überhaupt legal?

200,- Euro am Tag gewinnen Konsequenz Silber Methode Warum machen die Casinos nichts dagegen? Ist es überhaupt legal? Mit meiner Methode werden Sie vom ersten Tag an Geld gewinnen. Diese Methode ist erprobt und wird von vielen Menschen angewendet! Wenn Sie es genau so machen, wie es hier steht, werden Sie bis zu 200,-

Mehr

Manuskriptservice. Was verdienen wir?

Manuskriptservice. Was verdienen wir? Was verdienen wir? Der Arbeiter ist seines Lohnes wert sagt die Bibel. Das klingt logisch. Aber gilt das auch für den Vorstand der Deutschen Bank? Die vier Herren verdienen zusammen 28 Millionen Euro pro

Mehr

Das sollten Sie über Darlehen wissen

Das sollten Sie über Darlehen wissen Das sollten Sie über Darlehen wissen Dieter Bennink Fachmann für Versicherungen und Finanzen 1 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis... 1 Zusammenfassung... 2 Welche Kreditmöglichkeiten gibt es?... 3 Kreditkosten

Mehr

Anfrage an Herrn Bürgermeister Ulrich Roland nach 13 der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt Gladbeck

Anfrage an Herrn Bürgermeister Ulrich Roland nach 13 der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt Gladbeck DIE LINKE. Stadtverband Gladbeck, Franz Kruse, Welheimer Str. 198, 45968 Gladbeck Herrn Bürgermeister Roland Stadtverwaltung Gladbeck Willy-Brandt-Platz 45964 Gladbeck DIE LINKE. Stadtverband Gladbeck

Mehr

Hangeln durch die Schulden- und Eurokrise Controlling ins?

Hangeln durch die Schulden- und Eurokrise Controlling ins? Hangeln durch die Schulden- und Eurokrise Controlling ins? Arbeitskreises Berlin des ICV Internationaler Controller Verein e.v. BifBU Berliner Institut für Bankenunternehmensführung HTW Hochschule für

Mehr

Die Lesehilfe zu Ihrem Depotauszug

Die Lesehilfe zu Ihrem Depotauszug Die Lesehilfe zu Ihrem Depotauszug Von A wie Aktie bis Z wie Zertifikate - Privatanleger haben eine lange Reihe verschiedener Anlageprodukte in ihren Wertpapierdepots. Und beinahe täglich kommen neue Produkte

Mehr

Zur Bedeutung glaubwürdiger Risiko- Beteiligung für Investoren in Staatsanleihen

Zur Bedeutung glaubwürdiger Risiko- Beteiligung für Investoren in Staatsanleihen Zur Bedeutung glaubwürdiger Risiko- Beteiligung für Investoren in Staatsanleihen Prof. Dr. Kai A. Konrad Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht FES, Berlin, Oktober 2010

Mehr

Überschuldung von Privatpersonen in Deutschland

Überschuldung von Privatpersonen in Deutschland Überschuldung von Privatpersonen in Deutschland Kernergebnisse 6.672.183 Privatpersonen in Deutschland überschuldet (Stand 31.12.2012) Vorjahresvergleich: 2,7 Prozent mehr Überschuldungsfälle in 2012 Absolut

Mehr

Kapitel 1 Vorüberlegungen bei der Geldanlage

Kapitel 1 Vorüberlegungen bei der Geldanlage Kapitel 1 Vorüberlegungen bei der Geldanlage Wenn Sie sich mit den verschiedenen Möglichkeiten der Geldanlage beschäftigen wollen, müssen Sie sich zunächst darüber klar werden, welche kurz-, mittel- oder

Mehr

Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren

Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren Ja zu Vorschlägen, die - Vermögen und Kapitaleinkommen höher besteuern und ein gerechteres Steuersystem

Mehr

Geld und Konsum. Materialien zur Politischen Bildung von Kindern und Jugendlichen. www.demokratiewebstatt.at

Geld und Konsum. Materialien zur Politischen Bildung von Kindern und Jugendlichen. www.demokratiewebstatt.at Geld und Konsum Materialien zur Politischen Bildung von Kindern und Jugendlichen www.demokratiewebstatt.at Mehr Information auf: www.demokratiewebstatt.at Knete, Kies und Zaster Woher kommt das Geld? Vom

Mehr

ZUR MESSUNG DER STAATSVERSCHULDUNG AM BEISPIEL GRIECHENLAND. Dr. Reimund Mink 6. Berliner VGR-Kolloquium 13. und 14. Juni 2013

ZUR MESSUNG DER STAATSVERSCHULDUNG AM BEISPIEL GRIECHENLAND. Dr. Reimund Mink 6. Berliner VGR-Kolloquium 13. und 14. Juni 2013 1 ZUR MESSUNG DER STAATSVERSCHULDUNG AM BEISPIEL GRIECHENLAND Dr. Reimund Mink 6. Berliner VGR-Kolloquium 13. und 14. Juni 2013 Zur Messung der Staatsverschuldung am Beispiel Griechenland 2 1.Zur Definition

Mehr