Fachkräftesicherung im Fokus

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1 Das mitteldeutsche Wirtschaftsmagazin Nr. 06/ Jahrgang Preis: 4,50 ISSN: SPECIAL GEWERBEPARK MITTWEIDA Unternehmen auf Weltniveau Seiten TREFFPUNKT Erwartungen übertroffen Seite 38 GLOSSIERT Jeder muss dazu lernen! Seite 42 Titel: Personalgestaltung und Mitarbeitergewinnung sichern Zukunft der Unternehmen Seiten 5-23 Fachkräftesicherung im Fokus Petra Meißner, Leiterin Personal der MAHLE Behr Industry Reichenbach GmbH

2 Technik im Fokus. Menschen im Blick. Denn wegweisende Ideen brauchen Menschen, die sie nach vorne bringen. Auf höchstem Niveau. Genau so ist MAHLE. Ob bei der Optimierung vor handener oder der Entwicklung neuer Technologien mit unseren Motorenkomponenten, Filtern und Kühl- und Klimatisierungssystemen setzen wir in unserem Geschäftsbereich Industry immer wieder Maßstäbe. Und leisten damit einen aktiven Beitrag zur Energieeffizienz. Im MAHLE Konzern ent wickeln und fertigen wir gemeinsam mit rund Mitarbeitern zukunftsorientierte Lösungen für unsere namhaften Kunden. Und das an über 100 Standorten und in 7 Forschungs- und Entwicklungszentren auch als führender Entwicklungspartner der Automobil- und Motorenindustrie. Geben Sie Vollgas für Ihre Zukunft bei der MAHLE Behr Industry Reichenbach GmbH am Standort Heinsdorfergrund. Starten Sie in Ihr/e Ausbildung/Duales Studium Sind Sie bereit für vielfältige Aufgaben? Industriemechaniker (m/w) Maschinen-/Anlagenführer (m/w) Industriekaufleute (m/w) Bachelor of Engineering (m/w), Produktionstechnik Wir haben Vertrauen in Ihre Fähigkeiten. Deshalb bieten wir Ihnen nicht nur den Freiraum, Ihre eigenen Ideen zu verwirklichen, sondern auch exzellente Entwicklungschancen, die ganz individuell auf Sie zugeschnitten sind. Ergreifen Sie Ihre Chance, und prägen Sie die Zukunft mit MAHLE. Bewerben Sie sich jetzt online. Herr Wolfgang Mädler steht Ihnen unter der Rufnummer für Fragen gerne zur Verfügung. Schwerbehinderte werden bei der Besetzung der Stelle gemäß SGB IX besonders berücksichtigt.

3 Editorial Unterm Strich zähl ich Ach wie schön ist es doch im Mittelpunkt zu stehen. Ich bin wichtig. Ich bestimme, was gemacht wird. Alle richten sich nach mir! Unserem gesellschaftlichen Leitbild folgend fordere ich, was mir zusteht! Die mediale Werbung trägt das Bild mit trauriger Ideenlosigkeit. Unsere Gesellschaft verändert sich. Alles muss sich rechnen. Alles ist Markt. Diesem Denken fällt derzeit so ziemlich alles zum Opfer. Vor allem aber der Mensch. Spartenprogramme in den Öffentlich-Rechtlichen Sendeanstalten werden seit einiger Zeit auf ein Mindestmaß eingedampft, in die Nachtstunden verschoben oder gar eingestellt, der geringen Einschaltquoten wegen, die mit nicht vorhandenem gesellschaftlichen Interesse gleichgesetzt werden. Alles Tun und Trachten folgt der Ökonomie des selbstsüchtigen Herzens. Und wer bei der Totalbewirtschaftung des Lebens nicht mitspielt, landet in der Gosse. In den Schulen Mitteldeutschlands geht es derzeit nicht darum, wie zukunftsorientierter Unterricht gestaltet werden kann: Es geht einfach darum, dass überhaupt jemand vor der Klasse steht. In Sachsen-Anhalt werden gegenwärtig mit dem Rotstift ganze Landstriche von Kultur befreit. Theater und Klangkörper mit einer Jahrhunderte langen Tradition sterben. Dort, wo es zum Sterben nicht reicht, verheizen wir die jungen Künstler und zermürben die Erfahrenen. Und inmitten dieser Zukunftsangst zerrt mich eine Naturkatastrophe in Hoffungsstimmung. Menschen stehen anderen bei ohne an den eigenen Vorteil zu denken. Über Facebook treffen sich Tausende und packen kräftig zu. Wir sehen die anderen mit wahrlich menschlichen Augen und begreifen: Unterm Strich zähl nicht ich! Wir sind dabei, einen neuen Typ Mensch zu schaffen, den Homo oeconomicus. Wir rennen damit in so jede erdenkliche Falle: Kinder rechnen sich nicht. Genau dadurch haben wir ein eklatantes Demografieproblem. Kultur rechnet sich nicht? Dann müssen wir uns auch nicht wundern, wenn braunverwirrte Köpfe unsere Demokratie gefährden. Bildung rechnet sich nicht? Wir schütteln den Kopf, wenn unsere jungen Praktikanten Probleme mit der eigenen Sprache haben. Ihr Jörg Sattler Als Unternehmer mahnen wir seit langem das unternehmerische Denken von Verwaltungen an. Und nun wird hier gestrichen, was das Zeug hält. Man fragt sich immer seltener wie man die Aufgaben mit Kreativität und Einfallsreichtum, trotz sich verändernden Rahmenbedingungen noch lösen könnte. Prioritäten werden offensichtlich nach zu erwartender Kraftanstrengung gesetzt. Visionen? Fehlanzeige. In die entstehenden tiefen Krater in Bildung, Kultur und sozialem Engagement springen immer häufiger engagierte Unternehmer. Doch die haben eigentlich ganz andere Aufgaben. Und sie können schlichtweg auch nicht alle Aufgaben des Staates übernehmen. Wirtschaftsjournal Juni

4 Inhalt Aus dem Inhalt Die Stadt Leipzig ist Gastgeberin der World Skills der Weltmeisterschaft der Berufe. Zu Höchstleistungen können auch die mitteldeutschen Unternehmen ihre Mitarbeiter anspornen. Foto: WorldSkills International Titel Fachkräfte Seiten 5-23 Standpunkte Editorial 3 Titel Fachkräfte Letztes Training 5 Alle ziehen an einem Strang 6-7 Ausbildungsbegleitende Hilfen 8 Berufe neu erleben 10 Unterschätzte Leistungsträger 12 Berufsperspektive Unternehmer 13 Klugen Köpfen Türen öffnen 16 Berufe ausprobieren 17 Frühzeitig Flagge zeigen 19 Special Gewerbepark Mittweida Unternehmen auf Weltniveau 24 Geballte Wirtschaftskraft 26 Soziales Engagement 28 Vordenker Mitteldeutschlands: Die Kreativen Spezialpakete für Existenzgründer 31 Design im Fokus 32 ebusiness-lotse 33 Viele der in Mittweida neu entstandenen Unternehmen gehören zur Hightech- Branche. Im Industrie- und Gewerbegebiet West haben sich viele Betriebe auf Weltniveau angesiedelt. Existenzgründer werden im TechnologiePark Mittweida gut beraten und betreut. Foto: Wolfgang Schmidt Special Gewerbepark Mittweida Seiten Politik Soforthilfe nach der Flut 35 Treffpunkt Die Weitsicht macht s 36 Erwartungen übertroffen 38 Gesundheitswirtschaft Förderlicher Führungsstil 40 Innovative Krankenversorgung 41 Impressum 42 Sachsen und Sachsen-Anhalt gewähren den vom jüngsten Hochwasser betroffenen Unternehmen Soforthilfe. Foto: Wolfgang Schmidt Politik Seite 35 4 Wirtschaftsjournal Juni 2013

5 Titel Fachkräfte Letztes Training VW schulte Teilnehmer der Berufe-WM im Bereich Automobiltechnik Jetzt in Service investieren! Der Service unterscheidet Sie. Intensivtraining in den Bereichen Fahrwerk und Elektrik Die fachliche Vorbereitung stand für Bartsch kürzlich bei einem dreitägigen Intensiv-Training im Volkswagen-Qualifizierungszentrum in Ludwigsfelde im Mittelpunkt. Dort schulten die Trainer den 21-Jährigen gemeinsam mit den Kandidaten aus Österreich, Luxemburg, Südtirol und der Schweiz. Für die Aufgaben im Wettbewerbsfeld Automobiltechnik stehen fast ausschließlich Fahrzeuge von Volkswagen bereit. Deshalb wurden die Teilnehmer beim Training in die herstellerspezifische Software eingeführt und in den Bereichen Elektrik und Fahrwerk der Marke fit gemacht. Intensive Vorbereitung auf die Berufe- WM: Experte Rudolf Angerer (l.) und Robert Bartsch, Teilnehmer für das Kfz- Gewerbe. Foto: WorldSkills Germany Die Vorbereitungen für die Berufe-WM WorldSkills International, die am 2. Juli in Leipzig beginnt, laufen überall auf Hochtouren. Auch Kfz-Meister Robert Bartsch, Kandidat für das Deutsche Kfz-Gewerbe, bereitet sich auf seinen Wettkampf in der Kategorie Automobiltechnik vor. Als Teammitglied der Deutschen Nationalmannschaft nahm er jetzt gemeinsam mit dem Experten Rudolf Angerer an einem Treffen in der WM-Stadt teil. Für Teilnehmer, Experten und das WorldSkills Germany-Team ist die Zusammenkunft die Chance, sich als Mannschaft besser kennenzulernen, die Wettkampfstätte in den Messehallen zu besuchen und gemeinsam etwas zu unternehmen. Mit 43 jungen Fachkräften ist das Team 2013 die größte Mannschaft aus Deutschland, die je bei einer Berufe-WM gestartet ist. Aufbau der Wettkampf-Werkstatt beginnt In der Leipziger Messehalle 5 beginnt bereits jetzt der Aufbau der Quadratmeter großen Wettkampf-Werkstatt. Dort werden für die 32 internationalen jungen Kfz-Profis 20 Autos, sieben Getriebe und sieben Motoren, 32 Werkzeugwagen, sechs Hebebühnen und 35 PC mit entsprechender Software bereitgestellt. Für perfekte Wettkampfbedingungen müssen viele Details bedacht und organisiert werden von Aggregaten und Motoren über Computer und Software bis hin zu Seife, Einweghandschuhen oder Pflas - ter, betont ZDK-Referentin Andrea Zeus, verantwortlich für die Gesamtorganisation. Gemeinsam mit Rudolf Angerer, Weltmeister im Kfz-Mechaniker-Handwerk 1983 sowie Vorstandsvorsitzender der Kfz-Innung Oberpfalz und Kreis Kelheim, gewann sie die Volkswagen AG und die Automechanika als Sponsoren. Kandidaten lösen sechs Fragen in 22 Stunden Erst wenige Tage vor dem Start der 42. WorldSkills legen die 32 internationalen Kfz-Experten gemeinsam die konkreten Aufgaben für die Wettkämpfer fest. Für die sechs Fragen haben die Kandidaten dann insgesamt 22 Stunden Zeit. Die Experten protokollieren mit einem Punktesystem jeden Arbeitsschritt in einem Bewertungsbogen. PM/CH Die Spannung steigt Die WorldSkills Leipzig 2013 soll die bisher größte Berufe-WM werden Weitere Informationen unter: Bei den WorldSkills Leipzig 2013 kämpfen vom Juli über 1000 Teilnehmer aus über 50 Ländern in 46 Disziplinen auf dem Gelände der Leipziger Messe um Gold, Silber und Bronze. Das Spektrum reicht dabei von handwerklichen Berufen über gewerblich-technische Tätigkeiten bis hin zu Berufsbildern aus dem Dienstleistungsbereich. An vier Wettkampftagen und in maximal 22 Stunden lösen Fachkräfte bis zum Alter von 22 Jahren anspruchsvolle Tages- oder Gesamtaufgaben. Für die WM der Berufe haben sie sich in nationalen Wettbewerben qualifiziert. Die Spannung steigt, so Hubert Romer, Geschäftsführer der WorldSkills Leipzig Wirtschaftsjournal Juni

6 Titel Fachkräfte Alle ziehen an einem Strang Interview mit Petra Meißner, Leiterin Personal der MAHLE Behr Industry Reichenbach GmbH Wirtschaftsjournal: Der Fachkräftemangel wird seit Jahren beklagt. Ist die Situation wirklich so dramatisch oder wird da viel übertrieben? Petra Meißner: Wenn ich mir die Situation in Sachsen vor Augen halte, dann ist das für das eine oder andere Unternehmen schon problematisch, vor allem dort, wo in den vergangenen Jahren auf dem Gebiet der Fachkräftegewinnung nicht viel getan wurde. WJ. Wo liegen denn die Versäumnisse? Petra Meißner: Ich denke da beispielsweise an die Zusammenarbeit mit den Schulen. Die sind ja die Quelle, wo die künftigen Fachkräfte herkommen. Mit Patenschaften, mit Praktika für Lehrer und Schüler in Unternehmen oder Ferienarbeit, kann man das Interesse für einen Beruf in der Firma wecken. WJ: Existieren denn solche Patenschaften zwischen Unternehmen und Schule? Petra Meißner: Ja. Aus meiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Schule-Wirtschaft im Verband der Sächsischen Wirtschaft in Sachsen weiß ich, dass die Zahl solcher Patenschaften in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen ist. Vor allem viele kleinere Unternehmen, die bei der Personalgestaltung und Mitarbeitergewinnung nicht solche Möglichkeiten haben wie große Unternehmen, haben die Notwendigkeit erkannt, sich Netzwerken mit dem Thema Schule-Wirtschaft anzuschließen. Unser Unternehmen, die MAHLE Behr Industry Reichenbach GmbH, hat bei der Zusammenarbeit mit Schulen gute Erfahrungen gemacht. WJ: Würden Sie das bitte näher erläutern? Petra Meißner: Wir kooperieren mit fünf Mittelschulen und zwei Gymnasien und führen zum gegenseitigen Geben und Nehmen Austausche durch. Ich denke da an Lehrerund Schülerpraktika in unserem Unternehmen. Wir besuchen Elternabende, Schüler kommen in unseren Betrieb und erleben hautnah mit, wie der Arbeitsprozess hier abläuft. Eine gute Zusammenarbeit besteht mit der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Kürzlich erst hatten wir 18 Studenten zu Gast, die sowohl berufs- als auch projektorientiert in - teressiert waren. WJ: Worin sehen Sie die Ursachen für den Fachkräftemangel? Petra Meißner: Das sind in erster Linie der demografische Wandel durch geburtenschwache Jahrgänge, aber unter anderem auch die zunehmende Zahl leistungsschwacher Schüler und hier im Osten auch die verstärkte Abwanderung von Arbeitskräften. WJ: Dem demografischen Wandel kann man mit kurzfristigen Maßnahmen nicht entgegen wirken, wohl aber was die beiden anderen Problemfälle betrifft. Wie sehen Sie das? Petra Meißner: Um die Zahl der leistungsschwachen Schüler zu senken bedarf es der Mitarbeit aller gesellschaftlichen Kräfte. Vor allem Elternhaus und Schule müssen sich hier einbringen. Es geht darum, jeden Schüler, der das auch will, mitzunehmen. Manche Schwächen können durch Maßnahmen wie berufsbegleitende Unterstützung, ausbildungsbegleitende Hilfen durch die Agentur für Arbeit oder ähnliche Formen ausgeglichen werden. Da gibt es zum Beispiel die Stufenausbildung. Wir haben hier schon vor acht Jahren die Weichen für die Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer gestellt. Lernschwache Schüler können in zwei Jahren für diesen Beruf ausgebildet werden und nach erfolgreichem Abschluss ihre Industriemechaniker-Ausbildung absolvieren. Hier bei MAHLE haben wir dabei gute Erfahrungen gemacht. Diesen Weg können wir anderen Unternehmen wärmstens empfehlen. WJ. Und was die Abwanderer betrifft, worin sehen Sie hier die Ursachen? Petra Meißner: Das liegt unter anderem daran, dass in der Vergangenheit vielfach nicht bedarfsgerecht ausge bildet und nicht auf Berufe orientiert wurde, die in der Industrie oder im Dienstleistungssektor wirklich gebraucht werden. Statt Industriemechaniker und Elektromonteure wurden beispielsweise jede Menge Köche ausgebildet, obwohl hier der Bedarf gar nicht da war. Da muss man sich nicht wundern, dass ein Teil von ihnen arbeitslos ist oder in westliche Bun - desländer oder gar ins Ausland gegangen ist. Die Berufsausbildung muss strategisch auf den Bedarf der Wirtschaft ausgerichtet sein. WJ: Es sind sicherlich viele Fachkräfte auch abgewandert, weil sie anderswo besser bezahlt werden. Petra Meißner: Nur bedingt. Wir sind zum Beispiel ein Unternehmen, das relativ gut und tarifgerecht bezahlt. Viele andere Unternehmen tun das auch. Ich denke, Ab - Zur Person Petra Meißner seit bis jetzt Personalleiterin in der MAHLE Behr Industry Reichenbach GmbH und deren Vorgängerfirmen und verantwortlich für die Standorte der MAHLE Behr Industry in Reichenbach und Freiberg Unterstützung der Führungskräfte in allen personellen und sozialen Angelegenheiten und Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat in personellen und sozialen Angelegenheiten Ausbildung Abitur an der EOS Johann Wolfgang von Goethe Reichenbach Berufsausbildung als Technische Zeichnerin Studium zum Diplomwirtschaftsingenieur (FH) Gesellschaftspolitische Aufgaben Ehrenamtliche Arbeitsrichterin am Arbeits gericht in Zwickau Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Schule Wirtschaft seitens des Verbandes der Sächsischen Wirtschaft in Sachsen Mitglied im Fachkräfteausschuss der IHK Chemnitz Mitglied im Förderverein des Instituts für Produktionstechnik der Westsächsischen Hochschule Zwickau Initiator des Netzwerkes Familienbewusste Unternehmen im Vogtlandkreis 6 Wirtschaftsjournal Juni 2013

7 Titel Fachkräfte Wir haben in unserem Unternehmen immer durchgängig ausgebildet und jungen Leuten stets eine Chance gegeben. Petra Meißner Das Unternehmen bildet seit Jahren junge Leute aus, hier Felix Mühle, Auszubildender im dritten Ausbildungsjahr, beim Einrichten einer Maschine. Engagiert sich für die Gewinnung von Fachkräften, Personalchefin Petra Meißner, hier im Gespräch mit BA-Studenten Patrice Dörfel (li.) und Alexander Hartung. Foto: Wolfgang Schmidt wanderung erfolgt oft aus persönlichen Gründen. Wer woanders seinen Traumjob findet, der geht halt weg. WJ. Da gibt es im Freistaat verschiedene Rückholprogramme. Wie schätzen Sie den Erfolg solcher Projekte ein? Petra Meißner: Alles, was getan wird, um Fachkräfte zurück - zubringen, ist richtig und gut. Ich weiß aber, dass das nicht so einfach ist. Unserem Unternehmen ist es auch schon gelungen, Mitarbeiter, die in den Westen gegangen sind, zurückzuholen. WJ: Was halten Sie davon, ausländische Fachkräfte in sächsischen Unternehmen einzusetzen? Petra Meißner: Wir sind dafür sehr offen. Grundsätzlich ist das eine gute Idee, die wir im Fachkräfteausschuss der IHK auch schon diskutiert haben. Aber es gibt Ecken und Kanten. Die politische Entscheidung ist die eine Seite, die andere, wie der Einsatz ausländischer Fachkräfte in der Praxis umgesetzt wird. Ich halte es für außerordentlich wichtig, dass vorher die sprachliche Ausbildung gut organisiert wird. Wir sehen das ja teilweise bei Ärzten aus dem Ausland, die die deutsche Sprache nicht so beherrschen, dass sie nicht optimal praktizieren können und über kurz oder lang wieder gehen. Gerade ein kleiner Handwerksbetrieb der eine Fachkraft aus dem Ausland einsetzt, kann eine Sprachausbildung finanziell nicht stemmen. Ausländische Fachkräfte sind auch im Netzwerk Familienbewusste Unternehmen, in dem wir ebenfalls tätig sind, ein großes Thema. Wir wollen uns dieser Aufgabe stellen, aber es müssen auch andere Institutionen wie das Arbeitsministerium oder die Agentur für Arbeit mitspielen, um die Voraussetzungen für die Unternehmen zu schaffen. WJ: Frau Meißner, Sie sind ja die Personalchefin. Wie stellt sich denn die Fachkräfteproblematik in Ihrem Unternehmen dar? Petra Meißner: Wir haben in unserem Unternehmen immer durchgängig ausgebildet und jungen Leuten stets eine Chance gegeben. Gegenwärtig stehen bei uns etwa 30 Jugendliche in der Ausbildung. Im Schnitt bilden wir jährlich fünf bis sechs Azubis aus. Hinzu kommen noch BA-Studenten. Da wir Wert darauf legen, bedarfsgerecht auszubilden, konnten wir in den vergangenen Jahren fast alle in den Betrieb übernehmen. Wir haben im Unternehmen eine Altersstrukturanalyse erstellt, aus der wir ersehen, welcher Mitarbeiter wann in Rente geht und ersetzt werden muss. WJ: Wie sehen Sie die Chancen, die Fachkräfteproblematik in den Griff zu bekommen? Petra Meißner: Wenn alle Beteiligten am Berufsorientierungsprozess an einem Strang ziehen und in eine Richtung gehen, dann werden wir erfolgreich sein. Gespräch: Wolfgang Baltzer Wirtschaftsjournal Juni

8 Titel Fachkräfte Kurz berichtet Ausbildungsbegleitende Hilfen Eine große Herausforderung für Betriebe ist die Ausbildung Jugendlicher mit einer Lernbeeinträchtigung oder sozialen Benachteiligungen. Oft ist ein hohes Engagement der Unternehmen notwendig, bestehende Defizite der Jugendlichen zu überwinden und auszugleichen. Genau hier setzt die Bundesagentur für Arbeit an. Betriebe, die allen Jugendlichen eine Chance geben, werden mit den damit verbundenen Risiken und dem erhöhten Aufwand nicht allein gelassen. Mit ausbildungsbegleitenden Hilfen (abh) kann die Bundesagentur für Arbeit unterstützen. Die Leistung zielt darauf ab, Jugendlichen, die besonderer Hilfen bedürfen, durch Förderung des Erlernens von Fachtheorie, Fachpraxis, Stützunterricht zum Abbau von Sprach- und Bildungsdefiziten sowie durch sozialpädagogische Begleitung, die Aufnahme, Fortsetzung sowie den erfolgreichen Abschluss einer erstmaligen betrieblichen Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen oder das erfolgreiche Absolvieren einer betrieblichen Einstiegsqualifizierung zu ermöglichen. Dieser Stützunterricht kostet dem Betrieb und dem Bewerber keinen Cent! Die Kosten übernimmt die Agentur für Arbeit. Den Antrag beim Berufsberater auf abh muss der Azubi stellen. Deshalb sollten auch die Eltern, Lehrer oder Ausbilder im Falle von Ausbildungsproblemen den Impuls geben, sich beim Berufsberater über die abh-förderung zu informieren. Neuer Beruf: Fachkraft Metalltechnik Zum tritt die neue Ausbildungsverordnung der Fachkraft für Metalltechnik in Kraft. Damit werden elf aus der Zeit vor dem Inkrafttreten des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) im Jahr 1969 stammende Ausbildungsrichtlinien, Drahtwarenmacher Drahtzieher Federmacher Fräser Gerätezusammensetzer Kabeljungwerker Maschinenzusammensetzer Metallschleifer Revolverdreher Schleifer und Teilezurichter, abgelöst. Die Ausbildungsdauer der Fachkraft für Metalltechnik beträgt 2 Jahre. Im ersten Ausbildungsjahr erlernen die Auszubildenden Inhalte aus der Metallgrundbildung. Im zweiten erfolgt die Spezialisierung in vier Fachrichtungen. Diese sind die Montagetechnik, die Konstruktionstechnik, die Zerspanungstechnik sowie die Umform- und Drahttechnik. Unter Anrechnung der Ausbildungszeit ist nach erfolgreichem Abschluss eine Weiterführung der Ausbildung im dritten Ausbildungsjahr ausgewählter (industrieller) Metallberufe möglich. Volle Kanne Zukunft Wie bezieht man schnell und akkurat ein Bett? Was bedeutet Tranchieren"? Wie sieht ein perfekt gedeckter Tisch aus? Wie entkorkt man professionell eine Flasche Wein? Über diese und viele weitere Fragen aus dem Berufsalltag in Hotellerie und Gastronomie können sich Schüler ab der 8. Klasse ausgiebig auf der Leipziger GÄSTE (14. bis 17. September 2013) informieren. Erstmals richtet die Fachmesse einen großen Bildungscampus ein, der unter dem Motto Volle Kanne Zukunft" Berufsbilder, Ausbildungswege und Karrierechancen im Gastgewerbe vorstellt. Das Forum richtet sich an alle, die einen Job in unserer Branche in Erwägung ziehen", erläutert Holm Retsch, Geschäftsführer des Regionalverbands Leipzig im DEHOGA Sachsen. 8 Wirtschaftsjournal Juni 2013

9 Titel Fachkräfte Anzeige Become part of our story! Ausbildung und Studium bei der Heckert GmbH Become part of our story! Dieser Slogan steht nicht nur auf den Pla - katen und Anzeigen der Heckert GmbH um Bewerber anzulocken, er wird auch aktiv gelebt Denn bei der Heckert GmbH in Chemnitz, einem führenden Hersteller von hochmodernen Fräsbearbeitungszentren, sind Auszubildende und Studenten stolz darauf, die mehr als 120-jährige Tradition des Werkzeugmaschinenbaus fortzuführen und weiterzuentwickeln. Lydia Bräuning, Auszubildende zur Zerspanungsmechanikerin im 3. Lehrjahr. Heckert GmbH Otto-Schmerbach-Strasse 15/ Chemnitz/Germany Telefon: Telefax: Dieser Meinung ist auch der ehemalige Auszubildende Robin Bartsch: Mein Wunsch Industriemechaniker zu werden, entstand nachdem ich mehrere Praktika und Ferienarbeit im Metallbereich absolviert habe. Dort lernte ich den Umgang mit Maschinen, das Bearbeiten von Werkstücken sowie das Instandsetzen diverser Baugruppen kennen. Außerdem war es mir wichtig, im Team zu arbeiten und abwechslungsreiche Arbeiten ausführen zu können. Dies spiegelte das Berufsbild des Industriemechanikers wieder. In meiner Ausbildung bei Heckert konnte ich all dies verwirklichen und es hat sich bestätigt, dass ich die richtige Berufswahl getroffen habe. Seit dem erfolgreichem Abschluss seiner 3,5 jährigen Berufsausbildung ist der Jungfacharbeiter im Bereich der Endmontage tätig. Er hat hier die Aufgabe, die hochkomplexen Werkzeugmaschinen vor deren Auslieferung zu Kunden in aller Welt den letzten Schliff zu verleihen Maschinen zu komplettieren, Pneumatik-/ Hydraulik-/Schmier- und Mediensysteme zu installieren und Funktionalitäten zu überprüfen und zu testen. Um ein Teil des Teams zu werden, bietet die Heckert GmbH Jugendlichen die Möglichkeit zwischen neun verschiedenen Ausbildungsberufen, fünf dualen Studiengängen und drei Studiengängen mit integrierter Berufsausbildung zu wählen. Dabei werden insbesondere technische Ausbildungsberufe wie Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker, Mechatroniker und Elektroniker für Automatisierungstechnik angeboten. Auch Lydia Bräuning interessierte sich für einen Beruf in der Metallbranche Meine Ausbildung bei Heckert finde ich abwechslungsreich und interessant. Mir macht die Arbeit als Zerspanungsmechanikerin Spaß und ich bin froh, ein Teil dieser Firma zu sein. Robin Bartsch (Industriemechaniker) bei seiner Arbeit in der Endmontage der Heckert GmbH. Neben der Möglichkeit, einen Facharbeiterabschluss zu erlangen, bietet die Heckert GmbH die Dualen Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen, Produktionstechnik, Service Engineering und Wirtschaftsinformatik an, um eine Verbindung zwischen Entwicklungs- und Ingenieursaufgaben zu schaffen. Eine besondere Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis können Jugendliche bei der Heckert GmbH während eines Studiums mit integrierter Berufsausbildung in den Fachrichtungen Elektrotechnik, Maschinenbau und Mechatronik erleben. Innerhalb dieser besonderen Form des Studiums gibt es die Möglichkeit, während der fünfjährigen Studienzeit eine Facharbeiterausbildung abzuschließen. Ab Mitte Juli diesen Jahres startet die Bewerbungsphase für das Lehrjahr Interessierte Schüler/innen können sich auf der Homepage informieren, welche Ausbildungsberufe 2014 ausgebildet werden und sich Informationen zu Bewerbungsform und -ablauf sowie Tipps und Tricks für ihre Bewerbung holen. Wirtschaftsjournal Juni

10 Titel Fachkräfte Kurz berichtet Ausbildungs-Ass 2013 gesucht Viele Unternehmen finden keine geeigneten Bewerber für ihre Lehrstellen. Gleichzeitig gibt es nach wie vor Jugendliche, die den Weg ins Berufsleben nicht finden. Entsprechend hat sich das Engagement der Betriebe gewandelt. Sie gehen kreative Wege in der Nachwuchs - gewinnung und unternehmen immer größere Anstrengungen, um Jugendlichen eine Chance zu geben, die eine besondere Förderung brauchen. Ausbildungs-Ass 2013 auch in der Kategorie Handwerk Bereits zum 17. Mal können sich Unternehmen, Initiativen, Institutionen und Schulen um das Ausbildungs-Ass", den Preis der besondere Leistungen in der Ausbildung junger Menschen auszeichnet, bewerben. Die mit Euro dotierte Auszeichnung wird unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie in den Kategorien Handwerk"; Industrie, Handel, Dienstleistungen" und Ausbildungsinitiativen" vergeben. Gesucht werden Unternehmen, die sich in Sachen Ausbildung außergewöhnlich engagieren und ihre Auszubildenden überdurchschnittlich fördern; die neue oder kreative Wege gehen; die auch Jugendlichen eine Chance geben, die eine besondere Förderung brauchen; die besonders begabte Jugendliche intensiv fördern. Bewerbung bis 31. Juli möglich Darüber hinaus können sich auch Initiativen, Institutionen und Schulen bewerben, die einen Beitrag zur Schaffung neuer Arbeitsplätze leisten und Jugendliche in besonderer Weise beim Weg ins Berufsleben unterstützen. Die Online-Ausschreibungsunterlagen sind unter verfügbar. Einsendeschluss ist der 31. Juli Verliehen wird das Ausbildungs-Ass" von den Wirtschaftsjunioren Deutschland, den Junioren des Handwerks und der INTER Versicherungsgruppe. Quelle: Handwerkskammer zu Leipzig Berufe neu erleben Die WM der Berufe ist in diesem Jahr der größte internationale Wettbewerb in Deutschland. Vom 2. bis 7. Juli kämpfen über 1000 Teilnehmer aus über 50 Ländern in 46 Disziplinen auf dem Gelände der Leipziger Messe um Gold, Silber und Bronze. Dabei geht es nicht nur um die fachliche Leistung allein, sondern vor allem darum zu zeigen, wie junge Leute für eine Sache brennen und so außergewöhnliche Fähigkeiten entwickeln können. Feuer der Begeisterung entzünden Dieses Feuer der Begeisterung möchte Arbeit und Leben Sachsen e. V. über die WorldSkills hinaus auch bei Mittel- und Förderschülern entzünden. Dazu hat der Verein unter anderem den lokalen Wettbewerb Meisterschaft Berufsorientierung ausgerufen. Nach einer Vorauswahl in Form von berufsbezogenen Wissenstests in den 8. Klassen wurden Schülergruppen ermittelt, die in einer anschließenden Meis - terschaftsphase in einen berufsspezifischen Wettbewerb in Großunternehmen der Stadt Leipzig getreten sind. Bei insgesamt 30 Firmenbesuchen erhielten sie einen direkten Einblick in die verschiedenen typischen Berufsfelder des jeweiligen Unternehmens. Sie lernten die Betriebsabläufe kennen und schauten den Azubis über die Schulter. In vielfältigen berufsbezogenen, praktischen und theo - retischen Wettbewerben sammelten sie Punkte für ihre Schule. Berufe realitätsnah ausprobieren Zum Beispiel buken sie Brezeln, stapelten transportgerecht Koffer, bestimmten Fahrzeugteile, informierten Reisende über Anschlussverbindungen, sortierten Maxibriefe nach Postleitzahlen, berechneten die Zutaten für einen Cocktail oder kontrollierten Werkstücke auf Gussfehler. Die fünf besten Schülergruppen werden Regionalmeister der Berufsorientierung und im Rahmen der WorldSkills geehrt. In folgenden Unternehmen konnten die Schüler und Schülerinnen im Rahmen dieses Wettbewerbs hinter die Kulissen schauen: BMW Leipzig, Sparkasse Leipzig, Deutsche Post AG, Mitteldeutsche Airport Holding, Deutsche Bahn AG, Helmholtz-Zentrum, LVZ-Druckerei, Backhaus Hennig, Future Electronics, Belantis, Halberg Guss GmbH, Leipziger Messe GmbH und Siemens AG. PM/CH Ihr perfektes Büro auf Zeit Selbständige, Freiberufler, Handwerker, Finanzdienstleister aufgepasst: Rundum-Service, Telefon- und Faxdienst, Korrespondenz, vorbereitende Buchhaltung, kleiner Tagungsraum u.v.m. Minimale Kosten keine Sozialabgaben Interesse? Sylvia Mösch, Wirtschaftsjournal Juni 2013

11 Titel Fachkräfte Anzeige WorldSkills 2013 in Leipzig Über 55 Staaten aus allen Weltregionen senden die besten jungen Berufsexperten ihres Landes nach Sachsen In der Bildungs-Werkstatt Chemnitz fand der Bundesberufswettbewerb im Beruf Polymechaniker statt. Der Sieger Tobias Bornschein wird Deutschland zur Berufsweltmeisterschaft vertreten. Foto: BWC ggmbh Kontakt für weitere Informationen: IHK Chemnitz Gabriele Hecker Telefon: Vom 2. bis 7. Juli 2013 finden die größten jemals durchgeführten Wettbewerbe in Leipzig statt. Über 55 Staaten aus allen Weltregionen senden die besten jungen Berufsexperten ihres Landes nach Leipzig. Die jungen Experten werden sich in über 45 Berufen vom Landschaftsbauer bis zum KFZ-Mechatroniker und IT-Spezialisten miteinander messen und Wettbewerbsfieber verbreiten. Begleitet werden die etwa 1000 Jugendlichen von rund 3000 Mitgliedern der Nationalteams. Das deutsche Nationalteam wird im Vergleich zu früheren Wettbewerben in doppelter Größe und erstmals in fast allen Wettbewerbsberufen antreten. Das BMBF fördert das deutsche Team zusätzlich mit Vorbereitungskursen und finanzieller Unterstützung. Die IHKs treten selbstverständlich als Akteure gemeinsam mit Ausbildungsunternehmen, Berufsschulzentren oder anderen Partnern auf und stellen in der Messehalle 1 Berufe vor meist jugendliche Besucher werden zu dem Weltevent der Berufsbildung erwartet. Neben en von Schülerinnen und Schülern aus deutschen Schulen, deren Vorbereitung und Transport bereits organisiert ist, wird eine Großnachfrage von Besuchern aus Deutschland und der europäischen Nachbarländer erwartet. Für die Ausrichtung der WorldSkills in Deutschland, die maßgeblich von deutschen und internationalen Wirtschaftssponsoren unterstützt wird, gibt es viele gute Gründe: Die WorldSkills haben eine lange Tradition und sind das einzige Weltereignis in der beruflichen Bildung. Die Zahl der Teilnehmerländer wächst kontinuierlich. Zwischenzeitlich sind alle relevanten Staaten von den USA über Russland, Indien, China, Brasilien und Indonesien und Weltregionen von Australien bis zur Karibik in den WorldSkills vertreten. Deutschland als größter EU-Mitgliedstaat mit einem weltweit geachteten Berufsbildungssystem hat ein vitales Interesse, führender Mitspieler in diesem Weltwettbewerb zu sein. Die WorldSkills fördern die Exzellenz der Berufsbildung. Die besten Auszubildenden aus aller Welt treten gegeneinander an, um ganz im Sinne des dualen Systems in der Praxis zu beweisen, wie hochwertig das Leistungsspektrum der Berufsbildung ist. Sie stärken damit international die Attraktivität, das Renommee und die Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung. Die WorldSkills sind ein einzigartiger Jugendtreff, der Tausende junger Menschen unter dem Motto Willkommen bei Freunden in interkulturellen Austausch bringt. Sie sind zugleich eine einzigartige Förderung der Berufsorientierung für e von Jugendlichen, die vor Ort unter dem Motto Take Five ganz praktisch verschiedene Berufe kennenlernen, persönlich erproben und erfahren können. Viele namhafte Adressen der nationalen und internationalen Berufsbildungswelt werden sich mit interaktiven Messeständen beteiligen. Über 50 Minister aus allen Weltregionen sowie EU-Kommissare und UN- und OECD-Generalsekretäre unterstreichen mit ihrem persönlichen Besuch den internationalen Stellenwert der WorldSkills Leipzig. Bundesbildungsminis - terin Wanka wird die hochkarätigen Gäste begrüßen.die Realisierung des hochkomplexen Projekts WorldSkills Leipzig ist in zweijähriger intensiver Zusammenarbeit von Bundesregierung, dem Freistaat Sachsen, der Stadt Leipzig, den Fach- und Dachverbänden der beruflichen Bildung, WorldSkills International, WorldSkills Germany und World - Skills Leipzig und den Kammern gelungen. Ziel in Leipzig sind die best ever world competitions. In Brasilien wird dieses Konzept bei den WorldSkills im Jahr 2015 in Sao Paulo fortgeführt. Nähere Informationen, auch zum internationalen Konferenzprogramm und zu den WorldSkills Events, erhalten Sie unter: Wirtschaftsjournal Juni

12 Titel Fachkräfte Unterschätzte Leistungsträger 80 Prozent der Arbeitslosen mit Handycap haben Berufsausbildung oder Studium absolviert Menschen mit einem Handicap haben es im Vergleich zu nicht behinderten Menschen schwerer, auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Sie sind leider häufig noch vielen Vorurteilen ausgesetzt. Richtig eingesetzt, sind sie leistungsfähige, motivierte und engagierte Mitarbeiter. Die Allianz Arbeit + Behinderung hat in Sachen einzigartige Fördermöglichkeiten geschaffen, damit diese Frauen und Männer wieder in Lohn und Brot kommen. Der sächsische Arbeitsmarkt ist aufnahmefähig und die Menschen mit Handicap haben bisher kaum von der positiven Arbeitsmarktentwicklung profitieren können. Dabei sind sie häufig gut qualifiziert, motiviert und nicht weniger leistungsfähig. Vielmehr sind sie richtig eingesetzt motivierte und engagierte Mitarbeiter, erklärt Jutta Cordt, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit. Während sich die Arbeitslosigkeit im Zeitraum von 2005 bis 2012 nahezu halbiert hat, stieg sie bei den arbeitslosen Schwerbehinderten. Aktuell sind schwerbehinderte Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Deren Anteil an der Gesamtarbeitslosigkeit liegt mit 5,5 Prozent auf einem steigenden Niveau und ist mehr als doppelt so hoch, wie im Jahresdurchschnitt 2005 (2,5 Prozent). Bis 2025 wird die Zahl der Frauen und Männer im erwerbsfähigen Alter um über zurückgehen. Damit fehlt ein Teil der Arbeitskräfte, die zur Produktivität und Konkurrenzfähigkeit der sächsischen Betriebe beitragen. Deshalb müssen künftig alle Fachkräftereserven noch mehr als bisher genutzt werden. Dazu gehören auch die schwerbehinderten Menschen. Aktuell haben fast achtzig Prozent der schwerbehinderten Arbeitslosen eine abgeschlossene Berufsausbildung oder einen Studienabschluss. Es leben rund Menschen mit einer Behinderung in Sachsen. Fast die Hälfte (45,4 Prozent) dieser Menschen mit Behinderung sind im erwerbsfähigen Alter. Fördermöglichkeiten Die Arbeitsagenturen können Einstellungen von Menschen mit Handicap finanziell unterstützen. Neben dem klassischen Eingliederungszuschuss, gibt es eine spezielle Variante für Menschen mit Handicap und zusätzlich die SAP-Förderung. Ergänzend dazu können Betriebe Zuschüsse aus dem Fördertopf Inklusion beantragen, so das pro Einstellung bis zu Euro gefördert werden. Beantragt werden diese Leistungen vor der Einstellung beim Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit. akzent personalleasing gmbh Neefestraße Chemnitz Tel Bahnhofstraße Zwickau Tel WIR LASSEN SIE NICHT HÄNGEN! FLEXIBEL. FAIR. ENGAGIERT GEMEINSAM MEHR ERREICHEN 12 Wirtschaftsjournal Juni 2013

13 Titel Fachkräfte Berufsperspektive Unternehmer So kann es gehen: Von der Geschäftsidee, über Studium, Finanzierung bis zum eigenen Unternehmen Weitere Informationen unter: Ein Laden in der Jahnallee 4 in Leipzig: Sebastian Helmund betreibt von hier aus den Online-Shop style-ich für individuelle Geschenkartikel. Nichts Neues will man vorschnell meinen. Doch die Geschäftsidee ist gravierend anders. Der Grund dafür ist Little Joe. Ein Laser, der auf Anweisung von Helmund jede Art von Grafik in fast jedes Material brennen kann. Sogar auf Ahornblätter, Laufschuhe, Bowlingkugeln, Babyflaschen oder Äpfel. Angefangen hatte alles im Jahr 2007 als Sebastian Helmund eine Fototasche suchte. Als er nichts Schickes fand, gestaltete er das Etui eben selbst. So kam es zur Geschäftsidee. Und damit zum ersten Schritt auf einem langen Weg in die Selbständigkeit. Mit der Idee im Kopf läuft er zunächst zu SMILE, der Selbst Management Initiative Leipzig und schreibt gemeinsam mit vier Kommilitonen einen ersten Businessplan. Parallel dazu sucht er eine Möglichkeit, mit der man verschiedenste Materialien wie Holz, Acryl, Stoff, Papier, Leder oder Metall sauber zuschneiden und gravieren kann. Er landet bei der Lasertechnik. Vertriebswege, Vermarktung und Finanzierung werden Inhalt seiner Diplomarbeit. Im Sommer 2010 hält Sebastian Helmund schließlich einen Uni-Abschluss und ein fertiges Konzept in den Händen. Doch der Weg wurde für den Betriebswirt deshalb nicht weniger steinig. Denn als frischer Absolvent sahen seine Karten in Sachen Finanzierung nicht besonders gut aus. Helmund bewirbt sich für ein Seed -Stipendium bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB). Die Förderung ist personengebunden und unterstützt ein Jahr lang junge, innovative Unternehmer mit Euro monatlich. Style-ich erfüllt die Kriterien, Helmund bekommt die Förderzusage. Für Inves - titionen gab es außerdem einen Gründerkredit von der Kreditbank für Wiederaufbau (KfW). Um seine Produkte auch erfolgreich an den Mann zu bringen, erhielt Helmund Beratungen vom Gründerforum Deutschland. Seit März 2011 betreibt er nun endlich sein eigenes Unternehmen, mit einer Philosophie für nachhaltige, regionale Materialien und Kooperationspartner. SPS eine gute Adresse für junge Leute Anzeige Steffen Maly, ehemaliger Azubi hat es bis zum Bereichsleiter bei der SPS geschafft. Foto: SPS SPS Schiekel Präzisionssysteme GmbH Gewerbering Dohna Telefon: Telefax: Die SPS Schiekel Präzisionssysteme GmbH im sächsischen Dohna ist für junge Leute eine gute Adresse. Das 1992 gegründete Familienunternehmen, das hochwertige und langlebige Dreh- und Frästeile aus Edelstahl fertigt, hat lange Erfahrungen in der Ausbildung von Lehrlingen wurden die ersten Lehrverträge unterschrieben. Wir haben uns früh dafür entschieden, auf die Heranbildung eines eigenen Facharbeiternachwuchses zu setzen. Von Anfang an haben wir nicht nur ausgebildet, sondern den jungen Leuten im Unternehmen eine Perspektive gegeben, vorausgesetzt, Leistung und Einstellung stimmen, erläutert SPS-Geschäftsführer Dr. Peter Schiekel die Firmenphilosophie. 21 junge Männer haben bisher bei SPS ihre Lehre zum Zerspanungsmechaniker, die dreieinhalb Jahre dauert, abgeschlossen. 19 von ihnen wurden übernommen, verstärken das Team des Mittelständlers, der in drei Schichten produziert. Steffen Maly ist als erstes Eigengewächs zum Bereichsleiter aufgestiegen. Er managt seit 2010 die CNC- Fräserei. An seine Lehre hat er gute Erinnerungen. Ich hatte immer Ausbilder an meiner Seite, bei denen ich weit mehr gelernt habe als nur das Zerspanen. Aber das wichtigste war die Gewissheit, wenn du dich reinkniest, bekommst du in der Firma einen Job. Gute Leistungen wurden zudem mit Geldprämien und Tankgutscheinen anerkannt. Das ist noch heute so, sagt Bereichsleiter Maly. Er hat inzwischen den Abschluss als Meister in der Tasche. Auch diese dreijährige Qualifizierung hat der Betrieb finanziell gefördert. Gegenwärtig befinden sich vier Lehrlinge bei SPS in der Ausbildung. Im September kommen zwei weitere hinzu. Sie wurden aus fünf Bewerbern ausgewählt. Gegenüber den Vorjahren ist das schon eine gute Zahl; 2012 gab es erstmals überhaupt keinen Interessenten für einen Ausbildungsplatz. Früher waren es bei SPS 30 und mehr im Jahr. Jammern hilft nicht, wir haben unsere Aktivitäten in Schulen und bei Events zur Berufswahl verstärkt, sind neue Wege der Werbung gegangen. Wir sehen die Ausbildung von Lehrlingen als eine Zukunftsaufgabe. Deshalb haben junge Leute bei SPS immer eine gute Chance, so Dr. Schiekel. Er wünscht sich recht bald den ersten weiblichen Azubi Wirtschaftsjournal Juni

14 Titel Fachkräfte Anzeige Kontakt zu Fachkräften gesucht? Mit der ZWIK Mitteldeutschlands größter Karrieremesse den direkten Kontakt zu über Studenten und Absolventen knüpfen Es war einmal im Jahr 1998 Vor über 15 Jahren startete ein studentisches Team der Westsächsischen Hochschule Zwickau mit einer der ersten Firmenkontaktmessen der Region, um sich selbst persönlich und direkt dem zukünftigen Arbeitgeber vorzustellen feiert die ZWIK nun schon ihr 15. Jubiläum und stellt nach wie vor die größte und erfolgreichste Firmenkontaktmesse in Mitteldeutschland dar. An einem Tag rekrutieren hier über 150 regionale und internationale Unternehmen mehr als akademische Fachkräfte von morgen. Nicht nur Studierende aus Zwickau nutzen die Karrieremesse für Praktika, Abschluss arbeiten und Berufseinstieg, auch Akademiker aus Jena, Hof, Chemnitz, Leipzig, Mittweida, Plauen und ganz Mitteldeutschland werden am 07. November die Stadthalle Zwickau besuchen. Dabei ist jede Branche und Fachrichtung gefragt. Nachdem die Wirtschafts- und Industriekontakte WIK in Chemnitz und Leipzig jeweils im Mai mit einem Besucherrekord 2013 jede Erwartung übertroffen haben und gleich am Folgetag weitere Anmeldungen für die ZWIK folgten, ist mit einer Ausbuchung der Messe bereits im Sommer zu rechnen. Warum ist es aus Sicht eines regionalen Arbeitgebers so wichtig die ZWIK zu nutzen? Viele Studenten der regionalen Hochschulen kennen die großen Automobilisten, die großen Konsumgüterhersteller, die großen Medienkonzerne und die augenscheinlichen Handelsketten. Doch das Unternehmen von nebenan hat oftmals mehr Mitarbeiter, einen umfassenderen Absatz und ein internationales Netzwerk. Aber der Endkonsument kennt meist nur das, was er tagtäglich nutzt und kauft. Daher ist es besonders auch für KMU wichtig, sich dem Mitarbeiter von morgen zu präsentieren, sich ihm vorzustellen und sich als attraktiver Arbeitgeber zu vermarkten. Und das geht kaum besser als auf den Wirtschafts- und Industriekontakten WIK. Denn hier hat jeder Aussteller die gleichen Voraussetzungen. Hier steht der Große neben dem Kleinen und präsentiert sich im gleichen Umfang, sodass auf den WIK nur die Attraktivität der Stellenangebote und des Arbeitsplatzes eine Rolle spielen. 15 Jahre Erfahrung im Organisieren von Firmenkontaktmessen hat für die Aussteller vielerlei Vorteile: Hoher Marketingwert bei Studenten und Absolventen in Mitteldeutschland durch das Zusammenwirken zielgruppennaher Akteure, Sehr gute Kontaktqualität durch eine effektive Vorbereitung der Messebesucher, Ganzjähriges Personalmarketing in Mitteldeutschland und Nordbayern durch die messeübergreifende Rekrutierungsplattform WIKWAY.de, Effektiver Mix verschiedener Fachrichtungen durch die Präsenz an allen regionalen Hochschulen, Optimales Preis-Leistungs-Verhältnis und transparente Anmeldung besonders für kleine und mittelständige Unternehmen. Die WIK sind ein Netzwerk aus knapp 600 Arbeitgebern u. a.: AWEBA Aue, Bauerfeind, BOSCH Eisenach, enviam Chemnitz, Grammer, Johnson Controls Zwickau, MLP AG, Niles & Simmons, N+P, Porsche Leipzig, Procter & Gamble Rodewisch, Volkswagen Sachsen, vosla Plauen uvm. Die Kooperation mit einem studentischen Team vor Ort, den Career Services der umliegenden Hochschulen sowie der Agentur für Arbeit erzeugt Synergien und Marktorientierung. Herr Mehnert von der Volkswagen Sachsen GmbH empfiehlt: das ist absolut die Gelegenheit, mit den jungen Leuten ins Gespräch zu kommen [ ] und mit den jungen Leuten, die wir dann über Praktika, Diplomarbeit bei uns im Unternehmen beschäftigen, kann ich nur sagen, ich bin begeistert von dem, was hier abläuft, wie das organisiert ist [ ] deshalb sind wir hier dabei und werden das in Zukunft weiter befördern. Susann Klotz Die Fakten der WIK-Karrieremessen: Kontinuität und Verlässlichkeit seit 1998 Größte Karriereplattform ihrer Art in Mitteldeutschland und Nordbayern Jährlich 300 Aussteller von KMU bis Global Player 550 WIK- Partnerunternehmen Jährlich ca Besucher Alle Branchen und Fachrichtungen Kontakt: IPlaCon GmbH Wirtschafts- und Industriekontakte WIK Susann Klotz Projektkoordination Telefon: Telefax: Wirtschaftsjournal Juni 2013

15 Titel Fachkräfte Anzeige Wirtschaftsstandort Erzgebirge Fachkräfte gesucht: Innovative Unternehmen bieten attraktive Jobs Die KSG Leiterplatten GmbH in Gornsdorf zählt zu den größten Arbeitgebern in der Region. Sie bietet freie Stellen regelmäßig im Fachkräfteportal Erzgebirge an. Foto: Gordon Welters/Regionalmanagement Erzgebirge Erfahrene Arbeitskräfte geben ihre Erfahrungen an die zukünftigen Fachkräfte weiter. Ausbildung wird bei der Metall- und Kunststoffverarbeitung GmbH in Sehmatal- Cranzahl großgeschrieben. Foto: Mirko Hertel/Regionalmanagement Erzgebirge PERSPEKTIVE GESUCHT? Das Bewerbungsportal des Erzgebirges mit rund 120 registrierten Unternehmen Ansprechpartner: Jan Kammerl Telefon: Regionalmanagement Erzgebirge c/o Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH Adam-Ries-Straße Annaberg-Buchholz Telefon: Auf der Suche nach einem neuen Job sollte man unbedingt auf den Seiten des Fachkräfteportals Erzgebirge unter vorbeischauen. Als innovativer Wirtschaftsstandort mit hoher Branchenvielfalt und als lebenswerte Region bietet das Erzgebirge ideale Bedingungen für Fachkräfte. Aktuell werden auf der Internetplattform knapp 100 freie Stellen angeboten. Der Wirtschaftsstandort Erzgebirge aktuell und in der Zukunft hat einen großen Bedarf an gut ausgebildeten Arbeits-, Fach- und Führungskräften. Diese zu vermitteln, ist das Ziel des Regionalmanagements Erzgebirge und der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH. Seit 2008 bietet es eine Internet-Plattform für regionale Firmen, um qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Denn im Fachkräfteportal Erzgebirge finden sich nicht nur Stellenangebote sondern auch Praktika und Diplomarbeiten sowie Ausbildungsplätze für Schüler. Berufspendler werden dabei genauso angesprochen wie Studenten aus Sachsen und ganz Mitteldeutschland. Die Region Erzgebirge bietet beste Bedingungen nicht nur zum Leben sondern auch zum Arbeiten. Das Portal umfasst derzeit etwa 100 attraktive Stellenangebote in den unterschiedlichsten Branchen. Technische Berufe wie Konstrukteure, Ingenieure, CNC-Fräser oder Elektroniker sind dabei klar in der Mehrzahl. Aber auch kaufmännische, soziale und vor allem medizinische Jobs werden in der jüngeren Vergangenheit verstärkt angeboten. Zu den Inserenten zählen große Arbeitgeber wie beispielsweise das Landratsamt Erzgebirgskreis, Turck Beierfeld, AWEBA Aue, KSG Leiterplatten Gornsdorf, Norafin Germany Mildenau oder Hock Sachsen um nur einige der Arbeitgeber zu nennen. Bei der Vermittlung der freien Stellen legt man beim Regionalmanagement Erzgebirge Wert auf einfache, schnelle und unbürokratische Wege, das heißt Bewerbungen auf die freien Stellen gehen direkt zum Unternehmen. Rund 120 Unternehmen schätzen diese Arbeit und bieten ihre freien Stellen auf dem übersichtlichen Jobportal an. Fast 600 besetzte Stellen bisher zeigen den Erfolg des Regionalmanagements Erzgebirge, die Menschen vom Erzgebirge zu überzeugen. Denn genau hier bieten Industrie, Handwerk und Tourismus beste Möglichkeiten, den Standort zu stärken und damit auch langfristig Arbeitsplätze zu sichern. Seit Jahresbeginn nutzt das Regionalmanagement Erzgebirge verstärkt das soziale Netzwerk Facebook, um den Wirtschaftsstandort Erzgebirge intensiv zu promoten und auf interessante Neuigkeiten und Geschichten aus der Region aufmerksam zu machen. In einer wöchentlichen Serie werden die aktuellsten freien Stellen des Fachkräfteportals gepostet und verlinkt. Ein Blick ins Erzgebirge lohnt sich also immer: entweder auf oder eben bei Facebook unter https://www.facebook.com/ erzgebirge2020. Das Team des Regionalmanagements selbst präsentiert sich auf verschiedenen Veranstaltungen wie Studenten- und Absolventenmessen zum Beispiel in Freiberg, Chemnitz und Zwickau sowie beim Marktplatz Erzgebirge in Annaberg-Buchholz. Wirtschaftsjournal Juni

16 Titel Fachkräfte Klugen Köpfen Türen öffnen Sachsens Innenminister Markus Ulbig: Sachsen schafft Willkommenskultur mit dem Projekt AKZESS Zuwanderungspolitik ist Zukunftspolitik. Deutschland braucht zur Sicherung des Wohlstands gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte. Wenn unser Land langfristig lebenswert bleiben und unsere Wirtschaft weiter funktionieren soll, werden wir auch Fachkräfte aus dem Ausland benötigen. Die Sächsische Staatsregierung hat diese Entwicklung frühzeitig erkannt und die Potenziale von gezielter Zuwanderung gesehen. Bereits im Koalitionsvertrag der Regierungsparteien im Jahr 2009 ist die Zuwanderungsförderung verankert. In einem ersten Projekt Stoplersteine" wurden durch Auswertung von Interviews mit Unternehmen, Kammern, Universitäten, Relocatern, Au-Pair-Agenturen und ausländischen Arbeitsnehmern Schwierigkeiten der geltenden Rechtslage bei der Arbeitsmigration ausgemacht. Diese wurden Inhalt der sächsischen Bundesratsinitiative zur Änderung des Aufenthaltsgesetzes und haben schließlich erfolgreich Eingang in die Beratungen zur Umsetzung der Blue Card Richtlinie" gefunden. Die erforderliche Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen ist damit weitestgehend geschafft. Die Türen stehen offen. Aber für den Erfolg qualifizierter Zuwanderung sind auch die Verbesserung der Verwaltungspraxis und der Abbau bürokratischer Hürden unerlässlich. Der Umgang der Ausländerbehörde mit ausländischen Fachkräften prägt entscheidend das Image und ist ein Faktor für die Standortwahl im regionalen Wettbewerb. Deshalb haben wir in Sachsen bereits vor diesen Rechtsänderungen AKZESS" eingeführt. Mit AKZESS haben wir als eines der ersten Bundesländer ein standardisiertes, transparentes und beschleunigtes Verwaltungsverfahren geschaffen, welches ausländischen Fachkräften und Absolventen einen schnelleren Zugang zum sächsischen Arbeitsmarkt ermöglicht. Im Rahmen von AKZESS werden die Migration zu Erwerbs- und Ausbildungszwecken und der Zuzug der Familienangehörigen bearbeitet. Das Projekt entstand in der Zusammenarbeit von Ausländerbehörden, Arbeitsverwaltung, Kammern und Wirtschaft. Grundlage ist allem voran eine Trennung in der Bearbeitung der humanitären von der Arbeitsmigration. Die jeweiligen Antragsteller haben grundlegend verschiedene Bedürfnisse. Die Verfahren laufen nicht nur nach anderen Normen im Aufenthaltsrecht, sondern unterscheiden sich auch strukturell in Abläufen und Zielrichtung. Kernstück von AKZESS ist eine Selbstverpflichtungserklärung aller an der Erteilung eines Aufenthaltstitels beteiligten Institutionen, in der sich diese auf gemeinsame Standards geeinigt haben, vor allem einen Entscheidungszeitraum von maximal vier Wochen. Die Akteure sind bekannt, vernetzt und arbeiten zusammen. Die Mitarbeiter der AKZESS-Ausländerbehörden sind interkulturell geschult und leben eine Willkommenskultur. Serviceorientierung steht im Mittelpunkt. AKZESS wird zudem von umfangreichen Informationsmaterialien begleitet. Neben einer zweisprachigen Broschüren und Informationsblätter wurde das Internetportal erstellt. Dort können sämtliche Informationen, aber auch die Checklisten für die Beantragung eines Aufenthaltstitels und die Formulare ab-gerufen werden. Von den klaren Strukturen in AKZESS profitieren sowohl ausländische Fachkräfte als auch die Unternehmen. AKZESS wird durch eine Arbeitsgruppe unterstützt, in der neben den Beteiligten auch die Kundenseite" in Form eines großen Unternehmens und eines Forschungsinstituts vertreten ist. In der Arbeitsgruppe wird der Serviceausbau fortgeführt. AKZESS wurde zunächst in Dresden und im Landkreis Mittelsachsen im September 2011 eingeführt. Mittlerweile bieten denselben Service auch die Ausländerbehörden in Chemnitz und Leipzig an. Seit dem Start von AKZESS wurden an den Standorten insgesamt Aufenthaltstitel erteilt. Davon über 90 Prozent innerhalb des gesetzten Entscheidungszeitraumes von vier Wochen. Die beschleunigte Bearbeitungszeit allein macht aber Willkommenskultur noch nicht aus. Entscheidend ist auch eine einheitliche Rechtsanwendung im Sinne des Meistbegünstigungsprinzip im Bereich der Arbeitsmigration. Zusätzliche Trainings mit allen Bearbeitern der Ausländerbehörden haben darüber hinaus das gemeinsame Verständnis für Zielsetzung und Anwendungsmöglichkeiten der neue Blue Card Regelungen vermittelt. 16 Wirtschaftsjournal Juni 2013

17 Titel Fachkräfte Berufe ausprobieren Mittelschüler der Erzgebirgsregion können sich in verschiedenen Unternehmen testen In den Regionen der Altkreise Annaberg und Mittleres Erzgebirge werden an 13 Mittelschulen etwa 1400 Schülerinnen und Schüler mit den beruflichen Chancen und Perspektiven der Region vertraut gemacht. Für dieses Anliegen haben sich drei Partner gefunden: die Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH, die Anerkannte Schulgesellschaft Sachsen mbh und das CJD Chemnitz, Außenstelle Annaberg. Diese drei Akteure arbeiten seit Dezember 2011 erfolgreich am ESF-Projekt Erzgebirge Perspektiven im Blick. Die vertiefte Berufsorientierung beginnt ab Klasse 7. Theoretische Inhalte, wie beispielsweise die Vorstellung der Wirtschaftsregion Erzgebirge und eine Kompetenzfeststellung bieten die Grundlage für die praktischen Arbeitserprobungen. Diese finden an zwei Tagen in zwei unterschiedlichen Berufsfeldern in den Werkstätten der Projektpartner statt. Den Schülern der Klassenstufe 7 der Mittelschule Jöhstadt standen insgesamt sechs verschiedene Berufsfelder wie Metall, Farbe, Soziales, Handel oder IT/Computer zur Auswahl. Beispielsweise war es das Tagesziel im Berufsfeld Holz, das jeder Schüler einen Kerzenständer anfertigt. Zeichnungen mussten richtig gelesen, Hölzer gemessen, Werkstücke ausgesägt, gefeilt und mit passenden Löchern versehen werden. Auch die Behandlung der Holzoberfläche sowie die farbliche Gestaltung zählten zu den Aufgabenstellungen. Von links: Vivien Krauße, Paul Friedel, Anna Wagner Foto: WFE GmbH Ich beurteile die Einzelleistungen der Schüler in den Kompetenzen Selbstständigkeit, Sorgfalt, Auffassungsgabe, Einsatzbereitschaft, Ausdauer, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit sowie Auftreten und Pünktlichkeit, äußerte sich Fred Breitfeld, Ausbilder im Bereich Holz. Schülerin Anna Wagner ist begeistert. Ich kann mir eine Ausbildung im handwerklichen Bereich gut vorstellen, sagte die 13-Jährige. IHK. DIE WEITERBILDUNG IDEEN & TECHNIK IN SCHAUMSTOFF UND KARTONAGE Technische Schaumteile Konstruktiv-Verpackungen Form und Stanzteile aus Kartonage und Schaumstoff ESD / EGB Schutz Beratung Entwicklung Fertigung PLANEN SIE FÜR 2013 IHREN BERUFLICHEN AUFSTIEG Vorbereitungslehrgänge auf die IHK-Fortbildungsprüfung Geprüfte(r) Meister(in) für Schutz und Sicherheit Geprüfte(r) Technische(r) Fachwirt(in) Geprüfte(r) Handelsfachwirt(in) Geprüfte(r) Industriemeister(in) Elektrotechnik Geprüfte(r) Industriemeister(in) Mechatronik Geprüfte(r) Tourismusfachwirt(in) Ausbildung der Ausbilder Weitere Informationen erhalten Sie im Zentrum für Weiterbildung unter Tel. (0371) oder 1413, Sie finden unser gesamtes Weiterbildungsangebot im Internet unter Oltersdorf GmbH Werkstr. 10 Tel.: 03304/ Bötzow b. Berlin Fax: 03304/ Industrie- und Handelskammer Chemnitz Straße der Nationen 25, Chemnitz Wirtschaftsjournal Juni

18 Titel Fachkräfte Anzeige Wege zur Fachkräftesicherung TÜV Rheinland Akademie GmbH der innovative Partner Der Gewinnung und Qualifizierung von Fachkräften hat sich die TÜV Rheinland Akademie verschrieben. Wir orientieren uns dabei auf das Potenzial der Arbeitssuchenden, um sie der Wirtschaft dort, wo sie gebraucht werden, gezielt zur Verfügung zu stellen, betont Yvonne Hinkel, die in der Niederlassung Mitte für Arbeitsmarktdienstleistungen verantwortlich ist. Zur Niederlassung gehören die Trainingscenter Chemnitz, Leipzig, Gera, Erfurt und Kassel. Wir analysieren an diesen Standorten die regionale Situation und legen dann fest, mit welchen Angeboten wir die Unternehmen bei der Bewältigung der Fachkräfteproblematik unterstützen können, so Yvonne Hinkel. Besonders gute Erfahrungen haben wir dabei mit Umschulungen gemacht, die im Rahmen der Bildungsoffensive von Jobcentern und Arbeitsagenturen als abschlussorientierte Maßnahmen gefördert werden. Solche Umschulungen führen wir in unseren Trainingscentern in den Bereichen Metall, Kfz, Lagerlogistik und Elektrotechnik durch, also alles Be - rufe, die in der Wirtschaft gegenwärtig stark nachgefragt werden. Am Trainingscenter Chemnitz sind zurzeit über 50 Um - schüler in diesen Maßnahmen. Die Umschulungen dauern in der Regel 24 Monate, einige auch 16 Monate. Die Chance, nach erfolgreichem Abschluss der Umschulung in einem Unternehmen eingestellt zu werden, ist sehr hoch, sagt Yvonne Hinkel. In den vergangen Jahren konnten wir aufgrund be - grenzter öffentlicher Mittel im Bereich der Aus- und Weiterbildung nur Fachhelfer, die begrenzt einsetzbar waren, ausbilden. In diesem Jahr ist es uns wieder möglich, Facharbeiter auszubilden, die dringend benötigt werden. Das geschieht auf der Grundlage von gut durchdachten Konzepten, die mit den Unternehmen abgestimmt sind. Ute Schmidt (links) und Yvonne Hinkel (rechts) sorgen in der Chemnitzer Niederlassung der TÜV Rheinland Akademie für die Gewinnung und Qualifizierung von Fachkräften. Foto: Joachim Porstein Wir richten unsere Aus- und Weiterbildung an den Bedarfen der Unternehmen aus, erklärt auch Ute Schmidt (Vertriebsteam Chemnitz). Wir bieten auch offene Seminare, Coachings, Inhouse-Schulungen zum größten Teil im gewerblich-technischen Bereich an. Aufgrund unserer breit aufgestellten Struktur haben wir einen interessanten und umfang reichen Pool von Dozenten aus den verschiedens - ten Bereichen, sodass sich auch Anfragen zu sehr speziellen Themen lohnen. Weiterhin haben wir die Möglichkeit geringqualifizierte Mitarbeiter aus Unternehmen durch die Vorbereitung auf die Externenprüfung zum Fachkraftabschluss HWK/IHK zu führen. Überzeugen Sie sich von unserer technischen Ausstattung und unserem Know How am zur Nacht der Bildung. Wolfgang Baltzer Nacht der Bildung Die Trainingscenter Chemnitz, Leipzig, Erfurt und Gera öffnen am von 16:00 bis 22:00 Uhr ihre Tore für eine Nacht der Bildung. Arbeitssuchende und Unternehmen, die sich über die Bildungsangebote informieren wollen, sind herzlich eingeladen. Tag der gewerblichtechnischen Impulse Am stellen sich unsere Werkstätten und Fachbereiche allen Interessenten in Form von Übungsinseln vor (09:00 bis 14:00 Uhr). UMSCHULUNGEN Start SEMINARE / INHOUSE / COACHINGS Umschulung Industrieelektriker Umschulung Zerspanungsmechaniker Umschulung Lager/Logistik Ansprechpartner vor Ort: Nelli Root Telefon: Schweißen, CNC, Elektrotechnik, Bedienberechtigungen Umwelt- und Qualitätsthemen u.v.m. Ansprechpartner vor Ort: Ute Schmidt Telefon: TÜV Rheinland Akademie GmbH Otto-Schmerbach-Straße Chemnitz Telefon: Telefax: Wirtschaftsjournal Juni 2013

19 Titel Fachkräfte Frühzeitig Flagge zeigen Absolventenmesse Mitteldeutschland bringt Unternehmen und akademische Nachwuchskräfte zusammen Auf der Absolventenmesse Mitteldeutschland 2012: Informationsgespräch am Stand der Deutschen Bahn. Foto: Leipziger Messe GmbH/ Rainer Justen Absolventenmesse Mitteldeutschland November 2013 Congress Center Leipzig 2012 hat die Leipziger Messe erstmalig die Absolventenmesse Mitteldeutschland ausgerichtet. Rund 60 Aussteller präsentierten sich den über 1200 Studierenden, die von den verschiedenen Hochschulen der Region gekommen waren. Die jungen Leute schätzten vor allem die Erfahrungsberichte von Berufsanfängern und die zusätzlichen Serviceangebote rund um das Thema Bewerbung. Und unter den Ausstellern sind Unternehmen, die bereits erfolgreich Einstellungen vorgenommen haben, versichert Projektdirektorin Kati Fritzsche. Was konkret den Erfolg der Absolventenmesse Mitteldeutschland begründet, erläutert sie im Gespräch mit dem Wirtschaftsjournal. Wirtschaftsjournal: Mittlerweile gibt es zahlreiche Karrieremessen. Warum sollen sich die Unternehmen gerade auf der Absolventenmesse Mitteldeutschland 2013 präsentieren? Kati Fritzsche: Wir bieten den Unternehmen mit unserem überregionalen Ansatz eine effiziente Plattform sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Die Absolventenmesse Mitteldeutschland ist die einzige Karriere- und Rekrutierungsplattform in und für Mitteldeutschland. WJ: Apropos Besucher, was dürfen sie im diesem Jahr erwarten? Fritzsche: Wir werden unseren Besucher wieder ein inhaltsstarkes Programm bieten. So können sich die Studierenden und Absolventen in Vorträgen über die ausstellenden Unternehmen und Themen wie Einstiegsgehalt, Darstellung in den Bewerbungsunterlagen, Bewerben auf Englisch oder Arbeiten in der Kreativwirtschaft informieren. Zusätzlich legen wir in diesem Jahr einen inhaltlichen Schwerpunkt auf die Themen Arbeiten im Ausland sowie Familienfreundlichkeit in Unternehmen. WJ: Welche Unternehmen haben sich bereits angemeldet? Fritzsche: Unter anderem haben bereits die Allianz, BMW, DELL, GP Günter Papenburg AG und KOMSA Kommunikation Sachsen AG ihre Teilnahme angekündigt. Das Ziel ist, mit den Ausstellern die Vielfalt der regionalen Wirtschaft zu präsentieren. Wir wollen nicht nur Konzerne, sondern auch mutige KMU s, die sich als attraktive Arbeitgeber darstellen. Auch wenn sie aktuell keine Mitarbeiter suchen, sollten sie sich frühzeitig in das Bewusstsein der Studierenden bringen. In diesem Sinne können die Unternehmen auch Praktika und Nebenjob auf der Messe anbieten. Gespräch: Claudia Hillmann Auf Wachstumskurs Dresdner Privatuniversität DIU feiert zehnjähriges Jubiläum Erklärtes Ziel der DIU ist, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse für berufsnahe Anwendungen aufzubereiten und sie interdisziplinär und berufsbegleitend an akademisch geschulte Führungskräfte zu vermitteln. Mit einer großen Festveranstaltung beging Ende Mai die Dresden International University, genannt DIU, ihr zehnjähriges Bestehen. Zahlreiche hochkarätige Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft, Politik und Gesellschaft, Freunde, Förderer und Partner sowie Studenten, Absolventen und Dozenten zählten zu den mehr als 300 Gästen. Es entsprach meiner Überzeugung, eine solche Einrichtung ins Leben zu rufen, weil die demografische Entwicklung in Deutschland einen Mangel an Fachkräften produzieren muss, den man nur durch Weiterbildung und lebenslanges Lernen würde kompensieren können", heißt es von Prof. Dr. Kurt Biedenkopf in der Jubiläums-Festschrift. Sachsens ehemaliger Ministerpräsident ist Gründungs- und Ehrenpräsident der DIU und der Hochschule noch immer eng verbunden. Die DIU, welche die Weiterbildungsuniversität der TU Dresden ist, steht dabei keinesfalls im Schatten der Exzellenz-Uni, sondern ist eine enge Verbündete geworden. Aktuell sind in den 27 Studiengängen mehr als Studierende eingeschrieben. Einen Schwerpunkt bildet dabei Gesundheitswirtschaft. SP Wirtschaftsjournal Juni

20 Titel Fachkräfte Anzeige Projekt AKONA im Endspurt Grenzüberschreitende Aus- und Weiterbildung mit Tschechien auf dem Gebiet der Automatisierungstechnik umgesetzt Schüler auf einer Exkursion an die Experimentier- und Digitalfabrik an der TU Chemnitz. Quelle: Siegfried Jung, BIC-FWF e. V. Popisek: Žáči na exkurzi v Experimentier- und Digitalfabrik na Technické univerzitě v Saské Kamenici. Pramen: Siegfried Jung, BIC-FWF e. V. Am 27. Juni findet im Schloss Lichtenwalde bei Chemnitz das Abschlusstreffen des Ziel 3-Projektes Aufbau eines KOoperationsNetzwerkes Automation zur Erhöhung des wissenschaftlich-technischen Niveaus im sächsisch-tschechischen Fördergebiet AKONA statt. Teilnehmer werden neben dem Lead-Partner und den zwei tschechischen Projektpartnern auch Kooperationspartner und wissenschaftliche Einrichtungen, die die beiden Anlagen AKONA 1 und AKONA 2 entwickelt und gebaut haben, auch politische Vertreter aus dem gemeinsamen Fördergebiet sowie Vertreter aus Einrichtungen der Programmebene Ziel3 Cil3 sein. Inhalt dieser Abschlussveranstaltung wird die Vorstellung des Projektes sein. Zu Beginn wird die Veranstaltung mit zwei Grußworten von Herrn Dr. Václav Sloup Stellvertretender Regionspräsident, zuständig für Bildung, Jugend und Sport und Herrn Dr. Manfred Graetz 1. Beigeordneter Landkreis Mittelsachsen eröffnet. Im Rahmen des dreijährigen Projektes zwischen den Fördergebieten Landkreis Mittelsachsen (in Mittweida existieren langjährige und umfangreiche Erfahrungen auf dem Gebiet der Automatisierungstechnik) und dem Bezirk Karlovy Vary, wurden in den Bereichen Berufs- und Studienorientierung sowie Aus- und Weiterbildung Workshops, Exkursionen, Praktika, Demonstrationen von Best Practice und Anwendungen von modernen Automatisierungslösungen an zwei Anlagen vorgestellt und umgesetzt. Diese zwei sich ergänzenden Automatisierungsanlagen verfügen über ein sehr breites Spektrum. Auf tschechischer Seite vermittelt AKONA 1 mit 2 Linearachsen und steuerbaren Greifer vor allem im Grundlagenbereich breites Wissen, wogegen AKONA 2 als Sechsachsen-Robotersystem praxisnahe Montage- und Demonstrationsanwendungen durchführen kann und technischen Höchststand darstellt. Insbesondere Auszubildende, Studenten, Schüler, Mitarbeiter von öffentlichen Einrichtungen, Bildungseinrichtungen und Mitglieder von Verbänden und Vereinen erhielten die Möglichkeit, beide Anlagen kennenzulernen sowie einen intensiven grenzüberschreitenden Erfahrungs- und Wissensaustausch durchzuführen. Begonnen hat die Zusammenarbeit der Projektpartner im Januar 2008, wobei der Kontakt über das Wirtschaftsjournal in Chemnitz, das mit der Wirtschaftskammer Egerland schon längere Zeit in Verbindung steht, hergestellt wurde. Perspektivisch gesehen kann damit im gemeinsamen Wirtschaftsraum ein führendes europäisches Bildungs- und Entwicklungszentrum für Automation entstehen, das den Technologietransfer in die Wirtschaft aktiviert. Durch die grenzüberschreitende Aus- und Weiterbildung sowie Berufsund Studienorientierung werden langfristig die Voraussetzungen zur Sicherung des Fachkräftebedarfs der Branche geschaffen. Lead-Partner: BIC-Forum Wirtschaftsförderung (BIC-FWF) e. V. Projektpartner: Integrovaná střední škola Cheb und RHK Poohří (Regionale Wirt - schaftskammer Egerland) Anlage AKONA 1 (im tsch. Fördergebiet), Fertigstellung: Juni 2012 Anlage AKONA 2 (im sächs. Fördergebiet), Fertigstellung: Mai 2013 Ausbildung von eigenen Service-Personal für beide Anlagen 6 Weiterbildungs-Work - shops/seminare für das Service-Personal 11 Workshops/Exkursionen für öffentliche Einrichtungen und Verbände 10 Exkursionen und 15 Praktika zur Berufs- und Studienorientierung bzw. Ausbildung Lead-Partner: BIC-FWF e. V. Lessingstraße Zwickau Telefon: Telefax: Wirtschaftsjournal Juni 2013

Hotel- und Gastronomieschule

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