Howto. Anleitung zur. Basiskonfiguration. Cubie Homeserver. (Dual Cubie Homeserver SD-Karten Image V4.x-n)

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1 Howto Anleitung zur Basiskonfiguration Cubie Homeserver ) 2015 Stefan W. Lambert

2 Copyright-Hinweis Dieses Dokument obliegt den Bestimmungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation (GNU Free Documentation License Version 1.2) und darf unter Beachtung der Bestimmungen dieser Lizenz frei genutzt werden. Haftungsausschluß Die Nutzung dieses Dokumentes erfolgt auf eigene Gefahr. Der Autor übernimmt keinerlei Haftung für Schäden, die durch die Verwendung des Dokumentes entstehen. Ebenso übernimmt der Autor keinerlei Haftung für inhaltliche oder fachliche Mängel des Dokumentes Autor Stefan W. Lambert Stand: Seite 2 - Ersteller:akiraLINUX

3 Inhaltsverzeichnis 0. Vorbemerkung Basiskonfiguration des Homeservers Übertragung des Images auf eine SD-Karte Feste (statische) IP-Adresse einstellen Rootfs auf Festplatte auslagern Administration des Cubie Homeserver Benutzer und Passworte...15 Stand: Seite 3 - Ersteller:akiraLINUX

4 Stand: Seite 4 - Ersteller:akiraLINUX

5 0. Vorbemerkung Dieses Dokument beschreibt die Übertragung des von mir bereitgestellten Cubie Homeserver Dual SD-Karten Images mit Kernel und Ubuntu LTS (und nachfolgende) auf eine microsd- Karte einschl. Basiskonfiguration. Das Dokument vermittelt weder Grundlagenkenntnisse zur Installation von Serverdiensten noch ist es eine Bedienungsanleitung für deren Nutzung. Stand: Seite 5 - Ersteller:akiraLINUX

6 Stand: Seite 6 - Ersteller:akiraLINUX

7 1. Basiskonfiguration 1.1. Übertragung des Images auf eine SD-Karte Nachdem das SD-Karten Image heruntergeladen ist, muss es zunächst entpackt und danach auf eine SD-Karte übertragen werden. Die notwendigen Arbeitsschritte hierzu habe ich im YouTube Video (ab 5:06 min bis 9:06 min) erläutert. Bitte beachten: Der Dateiname des komprimierten Dual Cubie Homeserver SD-Karten Images lautet Dual_CubieHomeSRV_V4.1n_K107_Public_ img.7z Zum Entpacken des Images wird eine MicroSD-Karte mit 2GB Speicherkapazität benötigt. Zum Betrieb des Cubieboads als Homeserver ist dieser Speicherplatz jedoch nicht ausreichend. Empfehlung: Einsatz eine Festplatte oder SSD (einschließlich Auslagerung des rootfs) am SATA-Port des Cubietruck wie im folgenden Artikel auf stefanius.de beschrieben: Feste (statische) IP-Adresse einstellen Im Gegensatz zu den bisher von mir bereitgestellten SD-Card Images ist das aktuelle Homeserver Basis Image im Auslieferungszustand für DHCP konfiguriert, d.h. der Cubietruck erhält seine IP-Adresse vom DHCP Server im Netzwerk zugewiesen. In privaten Netzwerken ist das i. d. R. der Router. Für die Verwendung als Homeserver benötigt der Rechner jedoch eine feste, d. h. immer gleiche IP-Adresse im lokalen Netzwerk. Um dies sicherzustellen bestehen zwei Möglichkeiten: 1. Die Vergabe einer statischen IP-Adresse durch den entsprechenden Eintrag in der Datei /etc/network/interfaces auf dem Cubietruck 2. Durch entsprechende Konfiguration des lokalen DHCP-Servers In diesem Tutorial beschreibe ich ausschließlich die Vergabe einer statischen IP-Adresse durch den entsprechenden Eintrag in der Datei /etc/network/interfaces. Stand: Seite 7 - Ersteller:akiraLINUX

8 Die Bearbeitung der Datei der Datei /etc/network/interfaces kann entweder direkt an der Cubietruck- Konsole, oder per ssh-zugriff von einem anderen Rechner im lokalen Netzwerk aus erfolgen. Um sich von einem anderen Computer aus mit dem Cubietruck verbinden zu können, ist es notwendig die per DHCP bezogene Netzwerkadresse (IP-Adresse) des Cubietrucks herauszufinden. Verfügt der DHCP-Server über ein Webinterface kann darüber die IP -Adresse des Cubietruck herausgefunden werden Beispiel Webinterface DHCP-Server Verfügt der DHCP Server über kein Webinterface und gibt es auch sonst keine Möglichkeit die IP- Adresse des Cubietruck über den DHCP-Server herauszufinden, bleibt nur der Weg über die Konsole des Cubietruck. Folgende Arbeitschritte müssen dazu ausgefüht werden 1. Anmeldung an der Console des Cubietruck (Benutzer linaro, Passwort linaro) 2. Eingabe des Befehls ifconfig. Der Befehl liefert als Ergebnis die Konfiguration der Netzwerkschnittstellen einschl. IP-Adresse ifconfig eth0 Link encap:ethernet HWaddr 02:0f:06:03:44:e0 inet addr: Bcast: Mask: inet6 addr: fe80::f:6ff:fe03:44e0/64 Scope:Link UP BROADCAST RUNNING MULTICAST MTU:1500 Metric:1 RX packets:45758 errors:135 dropped:0 overruns:0 frame:0 TX packets:5073 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0 collisions:0 txqueuelen:1000 RX bytes: (11.2 MB) TX bytes: (1.3 MB) Interrupt:117 Base address:0xc000 lo Link encap:local Loopback inet addr: Mask: inet6 addr: ::1/128 Scope:Host UP LOOPBACK RUNNING MTU:16436 Metric:1 RX packets:44167 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0 TX packets:44167 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0 collisions:0 txqueuelen:0 RX bytes: (5.1 MB) TX bytes: (5.1 MB) => die per DHCP vergebene IP-Adresse des Cubietruck lautet: Stand: Seite 8 - Ersteller:akiraLINUX

9 Ist die IP-Adresse des Cubietruck bekannt, kann von einem anderen Rechner im lokalen Netzwerk auf den Cubietruck per SSH zugegriffen werden. Von einem Linux-System aus muss dazu ein Terminalfenster geöffnet und folgender Befehl eingegeben werden. ssh adresse des Cubieboards> Bei einem Windowssystem muss zunächst das Programm Putty installiert werden. Eine detailierte Beschreibung zum Thema ssh-zugriff auf das Cubieboard ist im Videotutorial ab 12:50 min (bis 14:16min) enthalten. Einstellen der statischen IP-Adresse des Cubieboards Die statische IP-Adresse des Cubieboards wird über die Konfigurationsdatei /etc/network/interfaces eingestellt. Zusätzlich müssen in der Datei /etc/resolv.conf noch DNS-Einstellungen anpepasst werden. Zunächst wird /etc/network/interfaces durch Eingabe folgenden Befehls (auf der Console oder per ssh) editiert. sudo nano /etc/network/interfaces Im Auslieferungszustand des Lubuntu Server Basis SD-card Images hat die Datei folgenden Inhalt: auto lo iface lo inet loopback allow hotplug eth0 auto eth0 #iface eth0 inet static # hwaddress ether 02:12:34:56:78:90 # address # netmask # gateway # dns nameservers iface eth0 inet dhcp # hwaddress ether 02:12:34:56:78:90 Anmerkung: Das #-Zeichen bedeutet, dass die Textzeile auskommentiert ist und nicht wirksam ist Stand: Seite 9 - Ersteller:akiraLINUX

10 Zur Konfiguration einer festen (statischen) IP-Adresse muss zunächst in den Textzeilen unterhalb von auto eth0 das #-Zeichen gelöscht, und dann die Konfiguration gem. den Gegebenheiten im lokalen Netzwerk angepasst werden. Im Gegenzug muss die Textzeile iface eth0 inet dhcp mit einem #- Zeichen auskommentiert werden. Anmerkung Das #-Zeichen vor hwaddress ether nur löschen, wenn der Cubietruck auch eine feste MAC- Adresse erhalten soll. Eine Anleitung zum Eintrag einer festen IP-Adresse und wie mit Hilfe vonb MS-Windows die lokalen Netzwerkeinstellungen herausgefunden werden können, ist in folgendem Online-Artikel zu finden Nach der Umstellung auf eine feste IP-Adresse sollte der Inhalt der Datei /etc/network/interfaces so aussehen. Die farblich markierten Einträge müssen an den Gegebenheiten im lokalen Netzwerk entsprechen. auto lo iface lo inet loopback allow hotplug eth0 auto eth0 iface eth0 inet static # hwaddress ether 02:12:34:56:78:90 address netmask gateway dns nameservers #iface eth0 inet dhcp # hwaddress ether 02:12:34:56:78:90 Nach der Umstellung auf die feste IP-Adresse muss der Cubietruck rebootet werden. Das geschieht durch Eingabe des folgenden Befehls sudo reboot Stand: Seite 10 - Ersteller:akiraLINUX

11 Nachdem der Cubietruck rebootet hat, ist er unter der neuen Adresse verfügbar und kann z. B. per ssh verbunden werden. TestBox:~$ ssh The authenticity of host ' ( )' can't be established. ECDSA key fingerprint is 06:db:5b:31:ee:21:7b:85:4c:07:a6:8b:5b:1a:38:7a. Are you sure you want to continue connecting (yes/no)? Yes Warning: Permanently added ' ' (ECDSA) to the list of known hosts. password: Last login: Tue Apr 8 11:19: from akl testbox.local 1.3. Rootfs auf Festplatte auslagern Das Lubuntu Server Basis SD-Card Image ist zur Verwendung des Cubietrucks als Homeserver konzipiert. Das entpackte Image passt zwar auf eine 2GB große SD-Card ist aber in der Art, aufgrund der sehr begrenzten freien Speicherkapazität, nicht als Homeserver zu verwenden. Aus dem Grund sollte eine SATA-Festplatte oder SATA-SSD zur Nutzung des Cubietruck als Homeserver eingesetzt werden. Die notwendigen Arbeitsschritte zur Einbindung einer SATA-HDD/SSD sind ausführlich im YouTube- Video ab 14:20 min (bis 18:50 min) und in einem Artikel auf stefanius.de ( ) erklärt. Stand: Seite 11 - Ersteller:akiraLINUX

12 2. Administration des Homeservers Mir ist bewußt, das viele Besitzer eines Cubieboards mit der Konfiguration und Administration des Rechers über die Kommandozeile nicht vertraut sind und eine grafische Oberfläche bevorzugen. Aus dem Grund enthält das Lubuntu Server Basis-Image Webmin. Webmin ist ein Webinterface mit dem ein Großteil der administrativen Arbeiten zur Verwaltung des Homeservers bzw. des Cubietruck bequem im Webbrowser ausgeführt werden können. Um mit Webmin zu arbeiten, muss zunächst ein Webbrowser gestartet werden und in der Adresszeile folgendes eingegeben werden: https bedeutet, dass die Kommunikation zwischen Webmin und dem Browser verschlüsselt erfolgt ist die IP-Adresse meines Lubuntu Server Basis in meinem lokalen Netzwerk bezeichnet den TCP/IP-Port, der von webmin benutzt wird. Die Kommunikation zwischen Webmin und dem Webbrowser wird verschlüsselt. Dazu verwendet Webmin, ein privates Sicherheitszertifikat, das vom Browser nicht verifiziert werden kann. Im Internet wäre das ein Grund die Website sofort wieder zu verlassen. Da Webmin jedoch im lokalen Netzwerk läuft, kann in diesem Fall die Warung übergangen werden. Unter Chrome genügt es die Browsermeldung durch Auswahl des Buttons trotdem fortfahren zu quittieren. Stand: Seite 12 - Ersteller:akiraLINUX

13 Beim Firefox muss zunächst Ich kenne das Risiko und dann Ausnahme hinzugefügen ausgewählt werden Als Letztes wird die Ausnahme bestätigt Stand: Seite 13 - Ersteller:akiraLINUX

14 Nun wird das Loginfenster von Webmin geladen. Der Login erfolgt als Benutzer linaro mit dem Passwort linaro Damit ist der Loginvorgang abgeschlossen und Webmin steht zur Verfügung Stand: Seite 14 - Ersteller:akiraLINUX

15 3. Benutzer und Passworte Betriebssystem MySQL Administrator Webmin Anwendung Benutzer / Passwort linaro/linaro und root/root root/ linaro linaro/linaro Stand: Seite 15 - Ersteller:akiraLINUX

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