Lösung zu Entwickeln und Bereitstellen von Anwendungssystemen - IT-Buchreihe Band 3. Seite 46. Betriebssystem MS-DOS Linux

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1 Seite Art Ihr Eintrag Beispiel Betriebssystem MS-DOS Linux Elektronische Post ( ) Google Mail Pegasus Mail Protokolle SOAP SMTP, POP Browser Firefox Opera Terminverwaltung Quicktime MS Outlook Express Virenscanner Avira Norton Verschlüsselung PGP Komprimierung RAP Zip Softwareentwicklungswerkzeuge Eclipse Datenbankmanagementsysteme MySQL Microsoft Visual Studio; SiSy Microsoft SQL Server Präsentationssoftware OpenOffice Impress Quick Time 3 4 Art Ihr Eintrag Beispiel Betriebswirtschaftliche Anwendungen Wissenschaftlich technische Anwendungen Sage Classic Line Elmer Quicken; SAP R/3 SPSS Spiele Flugsimulator Die Siedler Lernprogramme Microsoft Training Fahrschulkurs Unterhaltungssoftware Musicload Manager Microsoft Encarta Büro- und Verwaltungssoftware OpenOffice Microsoft Office Branchensoftware Sicherheitssoftware Planon Facility Management Schulverwaltung; Bibliotheksverwaltung

2 5 6 Art Ihr Eintrag Beispiel Betriebssystem Debian Linux Datenbankmanagementsystem OpenOffice Base MySQL Office-Pakte AbiWrite Open Office Webserver Tomcat Apache Browser Opera Mozilla 7 8 Art Ihr Eintrag Beispiel Textverarbeitung OpenOffice Writer Microsoft Word Datenbankmanagementsystem OpenOffice Base Microsoft Access Präsentation OpenOffice Impress Microsoft PowerPoint Tabellenkalkulation OpenOffice Calc Microsoft Excel Desktop-Publishing Scribus Adobe Acrobat Writer Mindmapping OpenMind MindManager Editoren für Webseiten OpenWeb Microsoft Frontpage Projekt Planungssystem OpenProj Microsoft Project Seite 50 1 Q 1: Funktionalität Richtigkeit Gibt es Funktionen mit festgelegten Eigenschaften und erfüllen diese Funktionen die definierten Anforderungen? Liefert die Software die richtigen oder vereinbarten Ergebnisse oder Wirkungen, z. B. die benötigte Genauigkeit von berechneten Werten. Angemessenheit Eignung der Funktionen für spezifizierte Aufgaben, z. B. aufgabenorientierte Zusammensetzung von Funktionen aus Teilfunktionen Interoperabilität Fähigkeit, mit vorgegebenen Systemen zusammenzuwirken Ordnungsmäßigkeit Erfüllung von anwendungsspezifischen Normen, Vereinbarungen, gesetzlichen Bestimmungen und ähnlichen Vorschriften Sicherheit Fähigkeit, versehentlich oder vorsätzlichen unberechtigten Zugriff auf Programme und Daten zu verhindern

3 2 Vor dem Schreibvorgang ist die freie Speicherkapazität zu ermitteln und mit der benötigten Kapazität zu vergleichen. Dann kann der Schreibvorgang schon vor dem eigentlichen physischen Schreiben abgebrochen werden. 3 Einerseits fördert die Verwendung landessprachlicher Bezeichnungen für Funktionen die Verständlichkeit von Software, andererseits erschwert dies z. B. bei Microsoft Excel erheblich die Übertragung der Lösungen auf andere, eventuell nicht auf die Landessprache Deutsch installierte Excel-Systeme. 4 Die Anforderungen an die Effizienz von Betriebssystemfunktionen sind extrem hoch, denn alles muss möglichst schnell gehen. Bei anwenderseitigen Funktionen sind die Effizienzanforderungen wesentlich geringer. Der Computer denkt und handelt doch gewöhnlich schneller als der ihn bedienende Mensch. 5 Im Rahmen des Qualitätskriteriums Änderbarkeit ist die Modifizierbarkeit offensichtlich schlecht. 6 Java-Programme nutzen nicht direkt die Schnittstellen des Betriebssystems, sondern werden von der Java-Virtual-Maschine (JVM) interpretiert. Diese wiederum ist für jedes Betriebssystem spezifisch bereitzustellen. Der Java- Quellcode wird in den Bytecode übersetzt und dieser kann dann von der JVM interpretiert werden. 7 Das Qualitätsmanagement muss beide Sichten beachten: Produktorientiert kann ich erst nach Erstellung des Produktes handeln, das Produkt testen und Fehler beseitigen. Prozessorientiert muss ich den Entwicklungsprozess so gestalten, dass möglichst keine Fehler entstehen. 8 Diese Forderung verweist auf die prozessorientierte Sicht. Im Prozess muss man alles richtig machen, damit möglichst keine Fehler entstehen. Seite 62 a b c Umgesetztes Prinzip Lokalität Kommunikationsschnittstellen Verständlichkeit Variable Potenz und i, Zeile (4) (5) Aufrufparameter Zeile (1) Kommentare Zeile (2) (3) Eingesetzte Methode Strukturierte Programmierung Einrückungen allgemein Zyklus Zeile (5) (6) Verstoß gegen Prinzip Verständlichkeit Zeile (4) Zeile (5)

4 Seite 72 1 In der Phase 2 findet im Spiralmodell jeweils eine Evaluierung der möglichen Alternativen bezüglich der festgelegten Ziele und der zu erwartenden Einschränkungen statt. Damit werden die Risiken einer Entwicklung von unsicheren Alternativen verringert. 2 Das Wasserfallmodell bringt das Problem mit sich, dass erst nach Abschluss aller Phasen ein lauffähiges Softwareprodukt entsteht, das dem Auftraggeber vorgeführt werden kann. In vielen Fällen zeigen sich erst dann Probleme, die eventuell auf eine unvollständige Aufgabenstellung zurückzuführen sind. Das Wasserfallmodell gestattet kaum Rückgriffe auf vorherige Phasen. Aus der Verteilung im Auftreten von Fehlern während der Softwareentwicklung resultiert, dass die meisten Fehler mit den schlimmsten Konsequenzen im Entwurf entstehen. Um diesen Schwierigkeiten zu begegnen, erstellt man analog zur Praxis in der Konsumgüterindustrie mit möglichst einfachen Mitteln und wenig Aufwand einen Prototyp des zukünftigen Produktes, der dem potenziellen Anwender vorgeführt werden kann. 3 Art des Prototyps Funktion beim zukünftigen Anwender Demonstrationsprototyp vermittelt einen ersten Eindruck des zukünftigen Produkts, dient der Akquisition; Der Anwender soll von den Möglichkeiten überzeugt werden. Funktionsprototyp Laborprototyp Pilotsystem Veranschaulichung spezieller Aspekte des Systems; dient der Kommunikation mit dem Kunden während der Analyse; veranschaulicht die Bedienoberfläche (horizontaler Prototyp) oder spezielle Funktionalitäten (vertikaler Prototyp) prüft Umsetzbarkeit der Entwurfsentscheidungen; dient dem Designer und Entwickler innerhalb der Entwurfsphase Kern des zukünftigen Produkts, mögliche Basis für Anpassungen an veränderte Anforderungen 4 Das V-Modell strukturiert den Softwareentwicklungsprozess ähnlich dem Wasserfallmodell in einer sequentiellen Abfolge von Phasen. Als wesentlichen Fortschritt betont es die Zusammengehörigkeit von Produkten und den Tests zu deren Überprüfung. Produkte und deren Qualitätssicherung stehen somit im Mittelpunkt der Überlegungen zum V-Modell. Als Produkte werden die zahlreichen Dokumente angesehen, die bereits bei den Softwarewerkzeugen aufgeführt wurden.

5 5 a Konzept Ziel Mache das Einfachste, das funktionieren kann. Entwickeln ist eine komplizierte Tätigkeit, die Kommunikation benötigt. Zusammenarbeit soll Spaß machen. Durchsetzung des Prinzips der Einfachheit Durchsetzung des Ziels von Wiederverwendbarkeit und Standardisierung Die Teammitglieder müssen über vorhandene Bausteine informiert werden, damit sie wissen, was sie nutzen können. Das erfordert Kommunikation. Nur in einer angenehmen offenen Atmosphäre funktioniert die notwendige Kommunikation. b Konzept Mache das Einfachste, das funktionieren kann Entwickeln ist eine komplizierte Tätigkeit, die Kommunikation benötigt. Zusammenarbeit soll Spaß machen. Andere Vorgehensweisen Auch das Prototyping versucht zuerst einfache, funktionsfähige Lösungsmuster zu schaffen. Im V-Modell wird die Kommunikation zwischen Entwickler und Tester systematisch vorbereitet und nicht dem Zufall überlassen. Spaß fördert die Kreativität. Durch die Matrixorganisation in der Projektarbeit erhalten die Projektmitglieder eine Vielzahl von Impulsen aus dem Projekt und der strukturmäßigen Arbeit, was sicherlich zu einer Bereicherung ihres Wissens- und Erfahrungsschatzes beiträgt und damit auch Spaß macht. c Prinzip der Wiederverwendung Konzept beim Extreme Programming Eine Durchsetzung des Prinzips der Wiederverwendbarkeit setzt das Wissen über wiederverwendbare Module und einen Konsens (Standard) bezüglich der Schnittstellen voraus. Entwickeln ist eine komplizierte Tätigkeit, die Kommunikation benötigt. Die Teammitglieder müssen über vorhandene Bausteine informiert werden, damit sie wissen, was sie nutzen können. Das erfordert Kommunikation.

6 6 Vorgehensmodelle Ähnlichkeiten Wasserfallmodell und V-Modell Wasserfallmodell und Spiralmodell Prototyping und Spiralmodell Prototyping und Extreme Programming Gliederung in Phasen und schrittweise Vorgehen von Phase zu Phase Die Phasen im Wasserfallmodell sind quasi die vollen Spiralumrundungen beim Spiralmodell. Jede Spiralumrundungen produziert ein Ergebnis (quasi einen Prototyp), nach dessen Bewertung über die weitere Entwicklungsarbeit entschieden wird. Im Extreme Programming werden immer möglichst kleine Module erstellt. Diese Module werden verwendet (erprobt wie die Prototypen) und gegebenenfalls auch schnell wieder verworfen. Seite 83 1 Die Projektorganisation stellt die Gesamtheit der Organisationseinheiten und der aufbau- und ablauforganisatorischen Regelungen zur Abwicklung eines bestimmten Projektes dar. Die Projektorganisation stützt sich in der Regel auf vorhandene Bestandteile der Betriebsorganisation und ergänzt diese um projektspezifische Regelungen. Ziel der Projektorganisation ist die Abwicklung eines bestimmten Projektes. Durch besondere Merkmale, das sind die zeitliche Begrenzung und der die Struktureinheiten übergreifende Charakter, grenzt sich die Projektorganisation sich von anderen Bestandteilen der Betriebsorganisation ab. 2 Die Neuartigkeit unterscheidet ein Projekt von der Routine. Im Ergebnis eines Projektes kann Routine entstehen, aber beim ersten Mal dominiert die Neuartigkeit. 3 Die vier Phasen der Teambildung im Projektteam, also forming, storming, norming und performing, haben nichts mit den Phasen des Projektierungsprozesses zu tun. Jedoch sollte der Projektplan sich an den Phasen der Projektbearbeitung orientieren, je nach dem gewählten Vorgehensmodell.

7 4 Projektorganisation Vorteil für Projekt und Projektleiter Nachteil für Projekt und Projektleiter Reine Projektorganisation Matrixorganisation Konzentrierte Arbeit am Projekt erfordert, dass die Teammitglieder für die Projektarbeit voll zur Verfügung stehen. Das Projektteam lässt sich leicht zusammenstellen und auch wieder problemlos auflösen. Es besteht kein Input zu aktuellen Entwicklungen in den Abteilungen zum Projektteam. Die Projektmitarbeiter sind eventuell durch tägliche Routineaufgaben zu stark belastet. Einflussorganisation Projekte lassen sich relativ leicht starten, da sie scheinbar kaum eigene Ressourcen beanspruchen. Der Projektleiter ist auf die Unterstützung und die Zusammenarbeit mit den Leitern der jeweiligen Struktureinheiten angewiesen. 5 Die reine Projektorganisation bietet sich an bei sehr großen Projekten mit hoher Bedeutung für das Unternehmen und bei gleichzeitiger Ungewissheit bezüglich der Erreichbarkeit der Ziele. 6 Die Berufung in eine Projektgruppe bedeutet eine temporäre Umsetzung des Mitarbeiters innerhalb des Unternehmens. Arbeitsrechtlich bleibt ihm sein Platz in der vorherigen Struktureinheit erhalten. Extra eingestellte Projektmitarbeiter erhalten allgemein einen befristeten Arbeitsvertrag mit Verlängerungsoption für die Dauer der Laufzeit des Projektes. 7 Bei offenen Projektgruppen sind die Mitarbeiter oder andere Interessierte aufgefordert, sich am Projekt zu beteiligen. Nach dem Entschluss zur Beteiligung wird aber auch die erforderliche Disziplin für die Projektarbeit erwartet. 8 Im Prozess der Gruppenbildung treten vielfältige Probleme auf. Kommunikationsprobleme spielen dabei eine besondere Rolle. Sie zeigen sich als: Erklärungsprobleme, bei der klaren Einordnung des Details ins Ganze der Aufgaben Veränderungsprobleme bei der stetigen Anpassung an neue Bedingungen Erfahrungsprobleme, die durch völlig unterschiedliche berufliche Lebenserfahrungen entstehen Die Art und die Fähigkeit der Problemlösung kann somit die Gruppenbildung wesentlich beeinflussen. Dazu sind die Barrieren zu beseitigen, die der Gruppenarbeit im Wege stehen. Unklare Zielsetzung, fehlende Eigenverantwortung der Mitarbeiter oder dominierendes Konkurrenzdenken zählen dazu. Am wirksamsten wird die Gruppenbildung durch konstruktive Kommunikation unterstützt. Einen deutlichen Hinweis auf die Bedeutung der Kommunikation bietet das Modell des Extreme Programming.

8 9 Fachliche Kompetenz erhöht vor allem die Leistungseffizienz des Einzelnen. Soziale Kompetenz umfasst Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit sowie das Arbeitsverhalten und ist entscheidend für die Leistungsfähigkeit der Gruppe verantwortlich. Beide Befähigungen sollten im vorteilhaften Verhältnis zueinander stehen. Seite Anfang oder Ende, Dauer oder Arbeit, Beziehungen zu Vorgängern bzw. Nachfolgern, Prioritäten, zeitliche Restriktionen sowie Ressourcen 3 Arbeit = Dauer * Anzahl der Ressourcen 4 Sammelvorgänge entstehen durch die Zuordnung (Unterordnung) von einfachen Vorgängen unter einen anderen Vorgang. Dieser Vorgang wird damit zum Sammelvorgang und die anderen untergeordneten Vorgänge zu Teilvorgängen. 5 Das hängt von der Kostenstruktur der Ressourcen ab. Setzt man mehr Ressourcen mit gleichen Kosten ein, so bleiben die Vorgangskosten in der beschriebenen Situation konstant. Seite 93 1 Die Steuerung des Höhenruders wurde mit der des Seitenruders vertauscht. 2 Vorbereitung eines Angriffskrieges 3 Alle schwarzen Autos verließen die Montagehalle ohne Windschutzscheibe.

9 4 Die Abschaltmelodie bei schwachem Akku war zu laut - mehrere Gehörschäden waren die Folge. 5 Es wurde der Programmcode der Ariane 4 übernommen. 6 Es stellte sich auf den Kopf. 7 Microsoft 8 Aquaplaning auf der Landebahn 9 Ein Bestrahlungsgerät verstrahlte die Patienten

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