Sanieren und mehrfach profitieren. Stefan Brägger, Leiter Energieberatung, Stadtwerk Winterthur WOHGA, 7. März 2015

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1 Sanieren und mehrfach profitieren Stefan Brägger, Leiter Energieberatung, Stadtwerk Winterthur WOHGA, 7. März 2015

2 Familie Hauser

3 Wohnsituation Familie Hauser Haus: Baujahr 1970, gut und massiv gebaut Jahresverbrauch für Heizung: 3600 l Heizöl Energiebezugsfläche: 200 m 2 Wärmebedarf: 18 l Heizöl/m 2

4 Erneuerungsbedarf, Wünsche Fenster sind nicht die besten und nicht mehr ganz dicht Neuer Anstrich notwendig Ausbesserungen an der Fassade Dach schlecht isoliert Öl-Heizung in die Jahre gekommen Teils unbehaglich wegen Zugluft Grössere Fenster im Wohnzimmer erwünscht

5 Vorabinformation, Selbststudium

6 Wärmeverluste im Gebäude 10% Heizungsverluste 20% Dach 10% Fenster, Türen 10% Undichtigkeit, Lüften 30% Aussenwände 10% Warmwasser 10% Keller

7 Gebäudefachleute beiziehen Handwerker / Planer / Architekten Geak Light Selbstbeurteilung Beratungsangebot Stadt Winterthur und Region Beratung Heizungsersatz (Fr ) Gebäudecheck GEAK (ca. Fr ) Gebäudestrategie GEAK Plus (ca. Fr. 850., W thur)

8 Beratung GEAK Plus aus «starte!»-angebot Erhebung Zustand und Daten Gebäude vor Ort Erarbeiten Sanierungsvarianten in Diskussion mit Kundschaft Berechnungen und erstellen Bericht Zusammenstellung von Vorgehensvarianten (bis zu drei) Schätzung notwendiger Investitionen Berechnung der Betriebskosten-Einsparungen Informationen zu Förderbeiträgen Hinweise zu Steuerersparnissen (Etappierung) Nachbesprechung Bericht und Massnahmen

9 Kostenkomponenten Sanierung EFH 1970, 200m 2 Erneuerung Investition (in Fr.) Steildach Kellerdecke Fassade Fenster Etappe 1 Etappe 2 Kontrollierte Lüftung Heizungsersatz Wärmepumpe Etappe 3 Total

10 Die wichtigsten Förderprogramme Das Gebäudeprogramm, AWEL-Förderungen (Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft) Förderprogramm Energie Winterthur

11 Fördergelder des Gebäudeprogramms B B A C A A B C C Bereich Fenster C B C B C 2 m Dach, Wand und Boden gegen aussen, Wand und Boden im Erdreich bis 2 m Wand, Decke und Boden gegen unbeheizte Räume, Wand und Boden mehr als 2 m im Erdreich Förderbeiträge Fr. 30. pro m 2 Mauerlichtmass Fr. 30. pro m 2 gedämmte Fläche Fr. 10. pro m 2 gedämmte Fläche

12 Beispiel Minimalsanierung Massnahme Investition Fläche Beitrag Gebäudeprogramm Förderprogramm Energie Winterthur (Fr.) (m 2 ) (Fr./m 2 ) (Fr.) (Fr.) Kellerdecke Total Minimalbetrag Förderung Gebäudeprogramm: 3000 Franken.

13 Beispiel Teilsanierung Massnahme Investition Fläche Beitrag Gebäudeprogramm Förderprogramm Energie Winterthur (Fr.) (m 2 ) (Fr./m 2 ) (Fr.) (Fr.) Dach Kellerdecke Total

14 Beispiel Teilsanierung Steuereinsparung Investition Steuerbares Einkommen Steuereinsparung (ca.) Steuervorteile sind einkommensabhängig. (Kosten in Fr.) Steuerfreibetrag von 5000 Franken berücksichtigen.

15 Kantonales Zusatzprogramm Gesamtsanierung AWEL Beiträge Minergie-Bonus 50 Fr./m 2 Spezialfall Ersatzneubau Minergie-P-Standard: 100 Fr./m 2 EBF-Altbau (AWEL-Beitrag)

16 Förderung Ersatz Öl-Heizung Ersatz Öl-Heizung durch effiziente Wärmepumpen-Heizung

17 Abhängigkeiten Wärmenutzungsatlas (www.gis.zh.ch)

18 Förderung Bund, Kanton und Stadt Winterthur Förderprogramm Fördermassnahme Betrag (in Fr.) Gebäudeprogramm Gebäudehülle Kantonales Programm (AWEL) Minergie Bonus Förderprogramm Energie Winterthur Gebäudehülle Minergie Bonus Heizungsersatz Baubewilligungsgebühren Beratung Total ca

19 Beitrag Steueroptimierung Investition Steuerbares Einkommen Etappen Steuereinsparung 1 Jahr Jahre Jahre (Kosten in Fr.) Die Etappierung hat grossen Einfluss auf die Steuereinsparung.

20 Energieverbrauch vorher/nachher bei Gesamtsanierung nach Minergie und mit Wärmepumpe kwh Öl Optimierung Gebäude kwh ¾ Umweltwärme 3000 kwh Strom Öl-Heizung Wärmepumpen-Heizung

21 Kontakt Stadtwerk Winterthur Förderprogramm Energie Winterthur Postfach 8402 Winterthur Tel

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