Im Osten die unumstrittene Nummer 1 Vera und Manfred Grafe führten MMB Kändler und Industriebedarf Grafe zum Erfolg

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1 Das mitteldeutsche Wirtschaftsmagazin Nr. 02/ Jahrgang Preis: 4,50 ISSN: SCHWERPUNKTTHEMA: PRODUKTION DER ZUKUNFT Die 4. industrielle Revolution Seiten BRANCHENFOKUS MASCHINEN- UND ANLAGENBAU Mit höherer Gangart Seiten MANAGEMENT Potenzielle Leistungsträger Seiten Titel: Familiengeführtes Unternehmen als Doppel unschlagbar Seiten 6-7 Im Osten die unumstrittene Nummer 1 Vera und Manfred Grafe führten MMB Kändler und Industriebedarf Grafe zum Erfolg

2 Bildnachweis:istockphoto.com/3dts/Baloncici/driana3d/ewg3D/Floortje/johnason CHEMNITZER FACHMESSEN 14. bis 16. Mai Uhr / Messe Chemnitz MATERIAL- UND RESSOURCENEFFIZIENZ Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft KOSTENLOSES TICKET FÜR FRÜHBUCHER* * Bei Buchung bis 31. März 2014 unter

3 E D I TO R I A L Fragen, die gestattet sein müssen! Ohne Cloud gibt es keine Industrie 4.0, kann man im November 2013 bei heise-online im Netz lesen und Horst Reichardt, CEO der Freudenberg IT wundert sich, dass über 40 Prozent der befragten Fertigungsunternehmen Cloud Computing kategorisch ablehnen. Und das war noch bevor in die Snowden-NSA-Affäre das Stichwort Industriespionage Eingang gefunden hatte. Andere Meinungen im Netz warnen bereits davor, Begriffe wie Cloud Computing oder eben Industrie 4.0 inflationär einzusetzen. Bislang ist Industrie 4.0 nicht viel mehr als ein Begriff. Der allein kann aber die Hoffnungen und Erwartungen nicht erfüllen jedenfalls nicht bisher. Das ist eine brandgefährliche Situation. Denn wird der Begriff von den Unternehmen auch in Zukunft nur mit unfertigen Ideen weiter zu einem Hype gemacht, wird die Blase irgendwann platzen. schreibt die Journalistin Ina Karabasz im Handelsblatt. Und sie hat recht. Bei jedem Editorial sitzt man vor seinem Laptop und überlegt, was man der Welt wieder kluges mitteilen könnte und da wir uns im Heft mit dem Thema Produktion der Zukunft beschäftigen, lag es natürlich auf der Hand. Bestürzt muss - te ich dann feststellen, wer sich mit einem Thema wie In - dus trie 4.0 auseinandersetzt, wirft mehr Fragen auf als er beantworten kann. Eine Kausalkette reiht sich an die andere. Industrie 4.0 bezeichnet fast immer die vierte Indus - trielle Revolution, in der Maschinen miteinander kommunizieren, Produktion individueller, flexibler und schneller wird. Fantastische Traumwelten sind das bei Weitem nicht. Längst haben kluge Köpfe die technischen Voraussetzungen und notwendigen Strategien dafür geschaffen. Aber was macht das mit den Menschen? Die Idee des von Alfred Müller-Armack und Ludwig Erhard entworfenen Leitbilds der Sozialen Marktwirtschaft ist, die Vorteile einer freien Marktwirtschaft, insbesondere die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die hohe Güterversorgung zu realisieren, gleichzeitig aber Nachteile wie zerstörerischer Wettbewerb, Ballung wirtschaftlicher Macht und unsoziale Auswirkungen von Marktprozessen zu vermeiden. Ziel der Sozialen Marktwirtschaft ist größtmöglicher Wohlstand bei bestmöglicher sozialer Absicherung. Der Staat verhält sich, anders als in der freien Marktwirtschaft, nicht passiv, sondern greift aktiv in das Wirtschaftsgeschehen ein, z. B. durch konjunkturpolitische, wettbewerbspolitische und sozialpolitische Maßnahmen." (wikipedia) Sind Soziale Marktwirtschaft, ein freier Markt, auf dem unsere Wirtschaft ja basieren sollen, unter den neuen Bedingungen überhaupt noch realistisch? In welcher Weise beherrscht eine solche Produktionsweise die Gesellschaft? Unsere Gesellschaft beruht auf dem Privateigentum an Produktionsmitteln. Eigentum verpflichtet, sagt unser Grundgesetz. Eine Machtkonzentration in immer weniger Händen ist vorprogrammiert. Und das nicht nur gegenüber der breiten Masse der Bevölkerung, nein auch gegenüber dem immer wieder gern als Rückgrad der Wirtschaft bezeichneten Mittelstand. Wer entscheidet, wer was produzieren darf? Die Maschine, die bei Auswertung aller Daten festlegt, dass in Ihrem Auto der Stoßdämpfer in Kürze gewechselt werden muss? Wer entscheidet, wer ihn austauchen darf? Ist da noch Wettbewerb möglich? Muss sich zukünftig ein Unternehmer vor den Preisvorstellungen eines Automaten beim Finalproduzenten beugen um produzieren zu dürfen? Wer sorgt für die Sicherheit dieser hochkomplizierten Prozesse? Kann man denen vertrauen? Der NSA etwa? Was geschieht mit denen, die schon jetzt von Entwicklung und Wohlstand abgekoppelt sind? Werden sie sich nicht fragen, warum sie nicht davon profitieren dürfen? Werden sie ihr Recht einfordern und wie? Verstehen wir uns richtig. Es liegt mir fern, gegen wissenschaftlichen Fortschritt und technologische Entwicklung anzugehen. Im Gegenteil. Das Wirtschaftsjournal hat es sich zur Aufgabe gemacht, gerade hier vorantreibend zu wirken. Schließlich lässt sich Fortschritt nicht aufhalten. Wer das in der Vergangenheit versuchte, wurde von der Geschichte überrollt. Aber Fragen seien mir gestattet. Ist unsere Gesellschaft dem schon gewachsen? Ist unsere heutige Politik dem gewachsen? Was tun wir, um mit dieser rasanten Entwicklung Schritt zu halten? Gibt es eine solche vierte Indus - trieelle Revolution allein auf wirtschaftlichem Gebiet? Wer übernimmt Verantwortung? Fragen, die gestattet sein müssen! Ihr Jörg Winkler Wirtschaftsjournal Februar

4 I N H A LT Aus dem Inhalt Standpunkte Editorial 3 Titel Das Erfolgsrezept des Libero 6-7 Panorama Personalien 8-9 Kurz berichtet Ein Klassiker der Ökonomie 61 Wie werden wir morgen produzieren? Das ist nicht nur eine Frage der Fertigungstechnik, sondern vor allem eine Frage der Ressourcen und der Gesellschaft mit ihren sich wandelnden Bedürfnissen. Im Bild: Integrated Industry Immer wieder ein zentrales Thema auf der Hannover Messe. Foto: Deutsche Messe Schwerpunktthema: Produktion der Zukunft Seiten Um Kundenpflege und Geschäftsanbahnung geht es auf der Hannover Messe. Mit dabei wie hier in vergangenen Jahren das sächsische Fertigungsnetzwerk. Mit Gemeinschaftsständen präsentieren sich auch die sächsischen Industrie- und Handelskammern. Foto: Wolfgang Schmidt Branchenfokus Maschinen- und Anlagenbau Seiten Schwerpunktthema: Produktion der Zukunft Kolumne: Industrie 4.0 Schöne neue Welt? 13 Wie werden wir morgen produzieren? 14 Am Scheideweg 15 Leistungsgerechtigkeit fehlt 16 IHK-Innovations- und Technologieberatung 17 Branchenfokus Maschinen- und Anlagenbau Neues aus dem Fertigungsnetzwerk 19 Kundenpflege und Geschäftsanbahnung Powerfrauen aus dem MINT-Bereich 22 Neue Dienstleistungen gefragt 26 Dialog mit der Politik 27 Erzgebirgische Unternehmen sind offen für ausländische Fachkräfte 29 Stärkung des Nervensystems 30 Am Puls der Zeit 31 Kleiner, schneller, effizienter 36 Impulsgeber für Kooperationen 44 Management Früh übt sich an der Börse 47 Keine Regulierung 49 You drive me crazy 50 Stadthalle Chemnitz events, celebrities and rainforest 53 Unternehmer des Jahres 54 Mehr Wissen für Ihren Erfolg 55 Beruf in der Heimat finden 56 Unternehmen konkurrieren um die besten Köpfe, wenn es um Facharbeiter geht. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sie eine kluge Personalauswahl treffen. Geeignete Kandidaten sind oft unter Menschen mit Handicap zu finden. Wer auf sie baut, ist gut beraten, wie das Beispiel der Oederaner Alterfil Nähfaden GmbH zeigt. Hier lernt Max Amrhein erfolgreich und mit großem Engagement den Beruf des Anlagenfahrers im Betrieb seines Vaters. Foto: Wolfgang Schmidt Management Seite 48 Transferbrief Apps in der Industrie 59 Vakuum in Hochgeschwindigkeit 60 In eigener Sache Die Lebensadern 62 Impressum 50 4 Wirtschaftsjournal Februar 2014

5 Ihr sächsischer IT-Spezialist Unser Wissen Die Lösung Ihr Prozess Seit über 15 Jahren, sind wir spezialisiert auf die Erstellung individueller Softwarelösungen. Wir konzipieren Ihnen maßgeschneiderte Lösungen und unterstützen Ihr Business mit unserem Knowhow. Machen Sie sich selbst ein Bild von unserem Leistungsportfolio, ich freue mich Sie als unseren Gast auf dem IT-Anwenderforum 2014 in Chemnitz begrüßen zu dürfen. Melden Sie sich noch heute an und sichern Sie sich Ihr kostenloses Ticket. Tina Kaden (Geschäftsführerin) Anmeldeformular! Nehmen Sie Kontakt auf: per Telefon: +49 (0) per per Web:

6 T I T E L Das Erfolgsrezept des Libero Den familiengeführten Firmen MMB Kändler und Industriebedarf Grafe kann im Osten Deutschlands niemand das Wasser reichen Seit über zwei Jahrzehnten schreiben die familiengeführten Unternehmen MMB Kändler und Indus - triebedarf Grafe im Limbach-Oberfrohnaer Ortsteil Kändler Erfolgsgeschichte. Diese fiel nicht vom Himmel, sondern ist mit dem unermüdlichen Wirken, dem Engagement von Menschen verknüpft. Einer von ihnen ist Manfred Grafe wagte er den Schritt in die Selbstständigkeit und gründete die Maschinenbau-Firma. Das war der Startschuss für das erste Unternehmen der Grafes. Im Jahre 1994 ging eine von einem westdeutschen Unternehmer geführte Chemnitzer Firma den Bach runter, erinnert sich Manfred Grafe. Da meine Frau dort beschäftigt war, fackelten wir nicht lange, haben den Rest der Firma übernommen und unter der Leitung meiner Frau Vera als zweite Firma Industriebedarf in die Selbstständigkeit geführt. Der unternehmerische Mut des Ehepaar Grafe hat sich ausgezahlt. Zwei Jahrzehnte später stehen sowohl der Maschinenbau- als auch der Industriebedarf-Betrieb als voneinander unabhängige Unternehmen erfolgreich da. Wenn meine Frau und ich jetzt unseren Kindern und Schwiegerkindern schuldenfreie Unternehmen mit Perspektiven übergeben können, macht uns das glücklich und zufrieden, gesteht Manfred Grafe mit berechtigtem Stolz in der Stimme. Wir haben damals etwas begonnen, das nicht nur für uns gedacht war und nach uns beendet wird. Unser Ziel bestand darin, das was wir begonnen haben, so zu führen, dass es die nachfolgenden Generationen erfolgreich fortsetzen können und Freude daran haben. Damit ist das Doppel der Grafes unschlagbar. Noch ist Manfred Grafe als Eigentümer der Seniorchef der Firma Industriebedarf. Doch jetzt schon steht fest, Sohn Jens hat in dem Unternehmen bereits das Sagen und wird sie in Zukunft übernehmen. Bezogen auf den Maschinenbau ist bereits alles geregelt, dass die Tochter, welche bei der Volksbank Chemnitz beschäftigt ist und der Schwiegersohn Heiko Hoppe, den Betrieb mehrheitlich übernehmen und weiterführen. Heiko Hoppe agiert bereits jetzt als Geschäftsführer an der Spitze von MMB. Auch Vera Grafe mischt noch tüchtig mit. Sie managt die Buchhaltung für Sohn Jens im Industriebedarf. Wie Jens Grafe seine Mutter kennt, wird sie ihn so lange unterstützen, wie sie gesund und fit ist und Freude an der Arbeit hat. Der Vater dagegen bringt sich beim Maschinenbau als Prokurist ein. Ich ziehe mich langsam aus dem operativen Geschäft zurück, werde aber beratend im Hintergrund tätig sein, sagt er. Seine Rolle vergleicht er mit der eines Libero in einer Fußballmannschaft. Dabei will ich nicht als Besserwisser und Alleskönner auftreten, versichert Manfred Grafe. Die jungen Leute sind bestens für ihren Job qualifiziert und können mit der Power aufdrehen, mit denen meine Frau und ich vor 25 Jahren gestartet sind. Das ist unser Erfolgsrezept, das ich mit auf den Weg geben kann. Auf seine Erfahrungen werden Sohn Jens und Schwiegersohn Heiko Hoppe auch künftig bauen. Das gesamte Berufsleben des Manfred Grafe, Jahrgang 1938, war schließlich vom Metallbau geprägt. Nach dem Maschinenbau-Studium stieg er in den Karl-Marx-Städter Betrieb Ermafa ein, wo er 12 Jahre als Produktionsdirektor, anschließend als Betriebsdirektor tätig war. Vier Jahre vor der Wende übte er die Funktion des Produktionsdirektors in einem anderen Betrieb des damaligen Textima-Kombinates aus. Bis 1991 arbeitete Manfred Grafe im Vorstand des Textima-Projektes. Mit dem Niedergang der volkseigenen Betriebe stand für ihn fest, seinen eingeschlagenen Kurs fortzuführen. Er übernahm die gesamte Montageabteilung des Textima-Projektes und machte sich selbstständig. Im Büro von Industriebedarf Grafe schwingt zunehmend Sohn Jens Grafe (Bildmitte) das Zepter. Auf Rat und Tat der Eltern (links stehend) möchte er dennoch nicht verzichten. Fotos: Wolfgang Schmidt Ein Wäschereimaschinengehäuse wird von den Profis in Augenschein genommen. 6 Wirtschaftsjournal Februar 2014

7 Am Standort Kändler können im Industriebedarf Grafe Kunden auf über Artikel zurückgreifen. Setzt die Erfolgsgeschichte von Manfred Grafe bei MMB Kändler fort Schwiegersohn Heiko Hoppe, hier an einer Wäschereimaschine. Sie haben MMB Kändler und Industriebedarf Grafe in mehr als 20 Jahren zum Erfolg und an die Spitze Ostdeutschlands geführt: Vera und Manfred Grafe MMB GmbH Kändler Hauptstraße Limbach-Oberfrohna/ OT Kändler Telefon: Telefax: Industriebedarf Grafe e.k. Hauptstraße Limbach-Oberfrohna/ OT Kändler Telefon: Telefax: Nach der Wende arbeitete Manfred Grafe auf dem Gebiet der Montage, der Remontage und der Inbetriebnahme von Textilmaschinen. Durch seinen Kontakt zu einem ehemaligen Frankenberger Wäschereimaschinenbau-Unternehmen erwarb er nicht nur technisches Know how sondern konnte auch Fachkräfte für seine neue Firma übernehmen. Aus dieser komfortablen Situation heraus entstand bei uns die Philosophie, auf dem Gebiet des Wäschereimaschinenbaus weiter zu arbeiten, indem wir gebrauchte gewerbliche Wäschereimaschinen für andere Unternehmen aufbereiten, erinnert sich Grafe. Damals schwor ich mir, auf diesem Gebiet der Größte in Ostdeutschland zu werden. Das ist uns gelungen. Bei der Ausrüstung von Großwäschereien mit von uns regenerierten alten Maschinen kann uns im Osten Deutschlands niemand das Wasser reichen. Die Marktanteile, die wir hier haben, machen uns sehr zufrieden. Das ist der Erfolg des Manfred Grafe und vor allem seines Schwiegersohnes Heiko Hoppe. Als sich Manfred Grafe und seine Frau Vera 1994 entschieden, aus der Konkursmasse eines untergegangenen Betriebes die Firma Industriebedarf als unverzichtbarer Partner und Lieferanten für die Bereiche Maschinenbau, Landwirtschaft und Instandhaltung entstehen zu lassen, erfolgte der Start wie bei Bill Gates und anderen Berühmtheiten in einer Garage in Chemnitz. Dort wurden die Materialbestände deponiert. Später wurden Räume für Büro und Lager gemietet. Das Unternehmen wuchs und vergrößerte sich immer mehr. Innerhalb von Chemnitz erfolgte deshalb ein Umzug nach dem anderen. Gestartet war die Firma als Einmann- besser Einfraubetrieb, nämlich mit Vera Grafe, die früher bei Ermafa Erfahrungen als Außenhandelskauffrau sammeln konnte. Später kam Heiko Stäbler, der noch heute im Unternehmen an Bord ist, als zweiter Mitarbeiter hinzu. Heute sind acht Mitarbeiter bei Industriebedarf Grafe tätig. Im Jahre 2000 gelangten die Grafes zu der Überzeugung, beide Unternehmen auch extensiv zu erweitern. Sie kauften Gelände und Halle und siedelten ihre Firmen im Limbach-Oberfrohnaer Ortsteil Kändler an. Dort standen eine größere Produktionsfläche und mehr Lagermöglichkeiten zur Verfügung. Wenn Vera und Manfred Grafe heute daran denken, einmal endgültig in den verdienten Ruhestand zu treten, wissen sie die beiden Firmen MMB Kändler und Industriebedarf Grafe in guten Händen. Sohn Jens wanderte 16-jährig 1993 als Hotelfachmann nach Nordrhein-Westfalen aus. Als sich 2001 seine Eltern mit dem Gedanken anfreundeten, kürzer zu treten und die Firma schrittweise abzugeben, folgte er ihrem Ruf und kehrte in die Heimat zurück. Ich zögerte nicht lange, schaffte eine 180-Wendung und begann eine neue kaufmännische Lehre, um in die Firma einzusteigen und sie mit nach vorne zu bringen, sagt Jens Grafe. Auch mit dem Schwiegersohn Heiko Hoppe haben die Grafes einen guten Fang gemacht. Der kommt aus der Automobilindustrie, ist ausgebildeter Konstrukteur, Diplom-Ingenieur und spricht verschiedene Sprachen. Auf ihn lässt Manfred Grafe wie auch auf seinen Sohn nichts kommen. Der Heiko ist bestens ausgebildet und der besitzt die Sprachkenntnisse, die mir gefehlt haben, schwärmt der Schwiegervater. Seitdem er und mein Sohn mit an Bord sind, geht es in den beiden Unternehmen weiter vorwärts. Die Jugend bringt eben neue Vorstellungen, neue Ideen ein. Da können sich die Alten beruhigt zurücklehnen. In der Freizeit werden sie sich nicht langweilen. Manfred Grafe hatte hier schon immer ein breites Betätigungsfeld, so in den Jahren 1991 bis 1994 als er Präsident im Kreissportbund Chemnitz Land, dann viele Jahre als Vizepräsident im Kreissportbund Mittweida und im Präsidium des Kreissportbundes Freiberg ehrenamtlich tätig war. Dem Sport war der Seniorchef schon immer eng verbunden, früher zum Beispiel als aktiver Langläufer und Biatleth. Beides hat er jetzt aufgegeben. Dafür ist Manfred Grafe Motorsportfan geworden. Die Oldtimer haben es ihm angetan. Da darf er auf fast keiner Oldtimerrallye fehlen. Und weil sich die beiden Unternehmen in Kändler auch ihrer Region mit Herz und Verstand verbunden fühlen, zeichnen sie sich auch durch ihr soziales Engagement aus. So unterstützen sie unter anderem die Chemnitzer Volleyballmannschaft der Damen der 1. SG Adelsberg. Zugegeben. Hier ist auch ein bisschen Eigennutz dabei, denn in diesem Team ist auch die Freundin von Jens Grafe mit am Ball. Wolfgang Baltzer Wirtschaftsjournal Februar

8 PA N O R A M A Personalien Bundespräsident Joachim Gauck. Foto: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung Bundespräsident hält Festrede Freiberg. Bundespräsident Joachim Gauck wird beim Jubiläums-Festakt zum 250. Bestehen der TU Bergakademie Freiberg am 21. November 2015 die Festrede halten. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich hatte in einem Brief an das Staatsoberhaupt die Einladung nach Freiberg ausgesprochen. Wir fühlen uns geehrt über diese Zusage und können nun den wichtigen Festakt, der auf den Tag genau 250 Jahre nach der Unterzeichnung der Gründungsurkunde der Bergakademie stattfinden wird, sorgfältig vorbereiten, freute sich Prof. Dr. Bernd Meyer, der Rektor der Bergakademie. n Jens Vogt übernimmt das Amt des Hauptgeschäftsführers des DEHOGA DEHOGA Sachsen unter neuer Leitung Dresden. Mit dem erfahrenen Hotel- und Gastronomiefachmann Jens Vogt hat der DEHOGA Sachsen einen Profi für die Leitung des Landesverbandes gewonnen. Er hat das Amt des Hauptgeschäftsführers von Frank Lehmann übernommen, der von 1992 an den Landesverband Sachsen geleitet hat. Jens Vogt ist 45 Jahre alt und wurde in Bochum geboren. Nach seiner Ausbildung im Maritim Stadthotel Hannover zum Hotelfachmann absolvierte er noch ein Ausbildung zum Koch unter Leitung des Sternekochs Norbert Schu im Hotel Schweizer Hof in Hannover. n Matthias Zachert wird spätestens im Mai seine Tätigkeit als Mitglied und Vorsitzender des Vorstands der LANXESS AG aufnehmen. Foto: LANXESS Führungswechsel im Vorstand Köln. Der Aufsichtsrat der LANXESS AG hat die einvernehmliche Beendigung der Tätigkeit von Axel C. Heitmann als Mitglied und Vorsitzender des Vorstands der LANXESS AG zum Ablauf des 28. Februar 2014 beschlossen. Als seinen Nachfolger hat der Aufsichtsrat mit Wirkung spätestens zum 15. Mai 2014 Matthias Zachert, früherer Finanzvorstand der LANXESS AG und derzeit Finanzvorstand der Merck KGaA, bestellt. Herr Heitmann hat LANXESS zu einem weltweit führenden Spezialchemie-Konzern mit beachtlichen Erfolgen geformt, sagte Rolf Stomberg, Vorsitzender des Aufsichtsrats der LANXESS AG. n VSW- Präsident Bodo Finger (links) gratuliert Dr. Tassilo Lenk zur Auszeichnung. Foto: VSW Ehrenpreis für den Landrat Dresden. Die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e.v. zeichnete Dr. Tassilo Lenk mit dem Ehrenpreis der Spitzen - organisation der sächsischen Wirtschaft aus und würdigte den Präsidenten des Sächsischen Landkreistages stellvertretend für alle sächsischen Landräte für den Einsatz beim wirtschaftlichen Aufholprozess. Mit Ihrem Einsatz für effizientere Verwaltungsstrukturen, unternehmensfreundliche Verwaltungsabläufe und Ihre engagierte Ansiedlungspolitik haben Sie sich für Sachsen außerordentlich verdient gemacht. so VSW- Präsident Bodo Finger. n IHK vergibt Ehrenmedaillen Dessau-Roßlau. Die IHK Halle-Dessau hat 21 Repräsentanten aus Politik und Wirtschaft mit der Goldenen Ehrenmedaille geehrt, die sich um den mitteldeutschen Wirtschaftsraum verdient gemacht haben. Die erste IHK-Ehrenmedaille erhielt 1997 der ehemalige Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher. Anlässlich des diesjährigen Neujahrs - empfangs in Dessau-Roßlau wurde Joachim Jahnke, geschäftsführender Gesellschafter der Jahnke Spedition und Transport GmbH in Teutschenthal ausgezeichnet. Er erhielt die Ehrung für seine unternehmerischen Leistungen sowie als Botschafter für die Wirtschaft in Mitteldeutschland. Ebenfalls geehrt wurde Edwin Sperling, Einzelhändler in Zerbst. Er erhielt die Ehrung für seine unternehmerischen Leistungen sowie sein ehrenamtliches Engagement für den mitteldeutschen Handel und die anhaltische Wirtschaft. Rainer Thiele, langjähriger Geschäftsführer der Kathi Rainer Thiele GmbH aus Halle (Saale), gehört ebenfalls zu den Geehrten. Thiele habe nie nur für den Erfolg seines Unternehmens gearbeitet, sondern sich auch ehrenamtlich für die Wirtschaft, im sozialen Bereich und für seine Stadt Halle engagiert. Vierter im Bunde der Ausgezeichneten ist Wolfgang Winkler, geschäftsführender Gesellschafter der Betonwerk Erich Winkler GmbH in Pretzsch (Landkreis Wittenberg). Wolfgang Winkler ist es wichtig, dass die Belange und Interessen des Mittelstandes bei Gesetzgebungsverfahren genauso wie bei Förderprogrammen gebührend berücksichtigt werden, würdigte IHK-Präsidentin Carola Schaar den Unternehmer in ihrer Laudatio. n 8 Wirtschaftsjournal Februar 2014

9 PA N O R A M A Personalien Seit dem 1. Januar 2014 ist Dr. Mario Ledig Leiter des Geschäftsbereichs Laser in der Jenoptik-Sparte Laser & Materialbearbeitung. Foto: JENOPTIK AG Weltweite Verantwortung Jena. In seiner neuen Funktion als Leiter des Geschäftsbereichs Laser in der Jenoptik-Sparte Laser & Materialbearbeitung trägt Dr. Mario Ledig die weltweite Verantwortung für den gesamten Geschäftsbereich Laser und ist zudem operativ verantwortlicher Geschäftsführer der JENOPTIK Laser GmbH, einer der beiden Gesellschaften in dem Geschäftsbereich. Dr. Mario Ledig hat in Laserphysik an der Fried - rich-schiller-universität Jena promoviert und verfügt über mehr als 20 Jahre Berufserfahrung im Bereich Optik/Photonik. So war er in verschiedensten Führungspositionen bei Qioptiq weltweit tätig. Mit Jenoptik hat sich Dr. Mario Ledig für eines der führenden international agierenden Technologieunternehmen entschieden, das im Laserbereich seit über 20 Jahren tätig ist. Jenoptik ist einer der weltweit wenigen Anbieter, die die komplette Technologiekette auf dem Gebiet der Laserstrahlquellen vom Halbleitermaterial über die Diodenlaser bis hin zu Festkörperlasern mit hoher Qualität und Prozesssicherheit in Serie fertigt. n Ende des vergangenen Jahres nahm Bert Poensgen (links), ehemaliger Geschäftsführer des Lausitzrings, Abschied von der Klettwitzer Rennstrecke und dessen Team. Josef Meier (rechts) als Gesellschafter und Geschäftsführer bleibt erster Ansprechpartner im Unternehmen. Fotos: EuroSpeedway Verwaltungs GmbH Bert Poensgen nimmt Abschied als Chef vom Lausitzring Klettwitz. Nach mehr als fünf Jahren in geschäftsführender Funktion in der EuroSpeedway Verwaltungs GmbH ist Bert Poensgen aus Altersgründen nicht mehr als Geschäftsführer am Lausitzring tätig. Aus organisatorischer Sicht bauen die übrigen geschäftsführenden Gesellschafter weiterhin auf Konstanz. Josef Meier als Gesellschafter und Geschäftsführer bleibt erster Ansprechpartner im Unternehmen. Manuel Vorstandsteam startet ins Juniorenjahr Erfurt. Die Wirtschaftsjunioren Mittelthüringen haben ihren neuen Kreisvorstand gewählt und sich erstmals für eine Frau als Kreissprecherin entschieden. Ohne Gegenstimme votierten die Junioren für Juliane Kummer als neue Kreissprecherin, Christian Weiß für das Ressort Bildung und Philipp Reichenbach für den Bereich Mitgliederbetreuung. Als verantwortlicher Ressortleiter für Politik & Wirtschaft sowie als stellvertretender Kreissprecher bleibt Christian B. Töpfer dem Vorstandsteam turnusmäßig bis Dezember 2014 erhalten, Jan Rommel als Netzwerkressortleiter ebenfalls. Beginnen wird das Juniorenjahr mit dem traditionellen Neujahrsfrühstück und einer informativen Altstadttour durch die Erfurter Innenstadt. 300 Junioren anderer Kreisverbände und Bundesländer werden in Erfurt zur Mitteldeutschen Regionalkonferenz (MiRKo) vom 9. bis11. Mai 2014 erwartet. Nicole Riedel, turnusmäßig aus dem Vorstandsteam ausgeschieden, freut sich über die Wahl. Was Ehrenamt auch an Engagement und Zeit kostet, es birgt für viele unserer Mitglieder persönliche Entwicklungsmöglichkeiten. Schweiger, Bereichsleiter Technik und Organisation und Frank Poensgen, Bereichsleiter Verwaltung haben bereits viele Aufgaben übernommen und werden nun in Zukunft noch stärker in die Pflicht genommen. Überdies wird Bert Poensgen dem Lausitzring mit seinem großen Erfahrungsschatz weiterhin beratend zur Seite stehen. n Neuer Vorstand der Wirtschaftsjunioren Mittelthüringen: Christian Weiß im Ressort Bildung, Jan Rommel verantwortlich für Netzwerkaktivität, Kreissprecherin Juliane Kummer, Philipp Reichenbach als Mitgliedervorstand und Christian B. Töpfer als Deputy und verantwortlich für Politik und Wirtschaft (von links). Foto: Sandro Jödicke l WHITEDESK Riedel wurde für 2014 für den Landesvorstand Thüringen als Landesvorsitzende gewählt und steht als Co-Konferenzdirektorin Kallinich und seinem Orgateam zur Seite. n Wirtschaftsjournal Februar

10 PA N O R A M A Kurz berichtet Wie sieht die Entwicklungsperspektive aus? Die Stadt Leipzig möchte wissen, wie es um ihre Unternehmen und Fachkräfte steht. Foto: LTM/ Andreas Schmidt Leipzig. Rund Betriebe mit Sitz in der Stadt Leipzig haben Ende Januar einen Fragebogen vom Amt für Wirtschaftsförderung erhalten. Wichtigste Ziele der städtischen Befragung sind die Sicherung des Fachkräftenachwuchses sowie die Ermittlung der Entwicklungsperspektiven lokaler Betriebe. In dem vierseitigen Fragebogen geht es außerdem um Kooperationsförderung und betrieblichen Flächenbedarf. Als Folge des demographischen Wandels, der wirtschaftlichen Erholung, aber auch des Strukturwandels der Wirtschaft hat sich in den letzten Jahren die Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte zu einem wichtigen Standortfaktor entwickelt. Wirtschaftsbürgermeister Uwe Albrecht betont: In dieser Situation gehören die Fachkräftesicherung für unsere Betriebe und die Bindung unserer Jugendlichen an die Region zu den wichtigsten strategischen Faktoren für unseren Wirtschaftsstandort Leipzig. Daneben möchten wir gern ermitteln, wie die Betriebe ihre Entwicklung in den nächsten Jahren einschätzen und ob wir mit unserem Dienstleistungsangebot ihre Bedürfnisse erreichen. n Geschäfte in Japan Grünhainichen. Wendt & Kühn erweitert seine Geschäfte in Japan. Am Vortag des Beginns der international bedeutendsten Konsumgütermesse "Ambiente" vom 7. bis 11. Februar in Frankfurt am Main hat das Unternehmen erstmals einen Vertrag mit einem der bedeutendsten japanischen Handelsunternehmen, P.O.S. Co., Ltd. aus Tokio, abgeschlossen. Für die kommenden drei Jahre ist zunächst vereinbart, die Markenerzeugnisse des traditionsreichen Familienunternehmens aus Grünhainichen an 50 renommierte Kaufhäuser und Einzelhandelsgeschäfte zu liefern. Die Kooperation sieht außerdem die Präsentation auf Einkäufermessen, unter anderem in Tokio und Osaka, vor. Hochwertige Markenartikel aus Europa sind in Japan seit Jahrzehnten gefragt. Mit dem Vertragsabschluss nutzen wir die derzeit wachsende Kaufkraft, um unsere international renommierte Marke in Asien dauerhaft zu platzieren", teilte Thomas Rost, Leiter Marketing und Vertrieb bei Wendt & Kühn, Anfang Februar in Grünhainichen mit. n Regionale Wertschöpfung An der umfang - reichen Moderni - sierung der Stromund Gasnetze von enviam waren vor allem regionale Unternehmen be - teiligt. Foto: enviam Chemnitz. Die enviam-gruppe hat im Jahr 2013 Aufträge in Höhe von rund 348 Millionen Euro vergeben. Der Großteil der Bestellungen entfiel auf die Erneuerung und den Ausbau der Strom- und Gasnetze im Zuge der Energiewende. Knapp 80 Prozent des Auftragsvolumens ging an Unternehmen in Ostdeutschland. Insgesamt wurden rund Aufträge an Betriebe in den neuen Bundesländern erteilt. Die Auftragsvergabe an Unternehmen in Ostdeutschland bewegt sich weiter auf hohem Niveau. Wir stärken damit die Wirtschaft vor Ort und sorgen für Wachstum und Beschäftigung, so Carl-Ernst Giesting, enviam-vorstandsvorsitzender. Einer Studie des Forschungs- und Beratungsinstituts Conos - cope GmbH, Leipzig, zufolge sichert die enviam- Gruppe mehr als 1,7 Milliarden Euro Wertschöpfung, rund Arbeitsplätze und rund 900 Millionen Euro Steueraufkommen in der Region. Jeder Euro, den der Unternehmensverbund als Wertschöpfung ausweist, bewirkt fast zwei weitere Euro Wertschöpfung. n Neu konzipiertes Porsche-Werk eröffnet Das Kundenzentrum der Porsche Leipzig GmbH. Foto: Porsche Leipzig. Am 11. Februar starte der Sportwagenhersteller die Produktion des neuen Porsche Macan offiziell mit einem Festakt. Porsche hat den Standort Leipzig in rund zwei Jahren vom bisherigen Montagewerk zum Vollwerk mit eigenem Karosseriebau und eigener Lackiererei ausgebaut. Für den neuen sportlichen SUV Macan entstanden allein im sächsischen Werk rund neue Arbeitsplätze in den Bereichen Logistik, Karosseriebau, Lackiererei und Montage. Ein weiteres Plus an Arbeitsplätzen ist bei zahlreichen Zulieferern im Umfeld zu verzeichnen. Der Sportwagenhersteller aus Stuttgart-Zuffenhausen bleibt damit auch im Jahre 2014 ein wichtiger Impulsgeber für die konjunkturelle Entwicklung in Ostdeutschland. n Neue Maschinen und Arbeitsplätze Wolmirstedt. Die POLYTEC PLASTICS Germany GmbH & Co. KG baut ihr Werk in Wolmirstedt (Landkreis Börde) aus. Das Unternehmen, das auf die Herstellung von Kunststoff-Spritzgussteilen für die Automobilindustrie spezialisiert ist, investiert bis Mitte 2014 rund 7,25 Millionen Euro in neue Maschinen und Anlagen. Dadurch sollen zu den bestehenden rund 100 Arbeitsplätzen in Wolmirstedt 43 neue hinzukommen. Die Investition wird aus der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) gefördert. Den entsprechenden Zuwendungsbescheid über rund 1,44 Millionen Euro hat Wirtschaftsstaatssekretärin Dr. Tamara Zieschang Ende Januar überreicht. n 10 Wirtschaftsjournal Februar 2014

11 PA N O R A M A Kurz berichtet Die Gesundheitswirtschaft umfasst im Sinne der IHK-Umfrage das Gesundheitswesen, die Gesundheitsindustrie, den Handel mit Gesundheitsprodukten, die Forschung und Entwicklung im Gesundheitsbereich sowie die sonstigen Dienstleistungen in der Gesundheitswirtschaft. Dr. Robert Schleip stellte auf der therapie Leipzig 2013 persönlich das von ihm mitentwickelte Behandlungsbesteck FAZER von ARTZT vitality vor. Mit diesem können Störungen in der Struktur des kollagenen Bindegewebsnetzwerks der Faszien gezielt und effektiv therapiert werden. Foto: Leipziger Messe GmbH/ Uwe Frauendorf Branchenumfrage Gesundheitswirtschaft: Positive Geschäftslage, aber drohender Fachkräftemangel Chemnitz/Dresden/Leipzig. Laut der letzten IHK-Konjunkturumfrage im Herbst 2013 stellt sich die Geschäftslage in der sächsischen Gesundheitswirtschaft im abgelaufenen Jahr positiv dar. 49 % der Befragten berichten von einer guten, lediglich 6 % von einer schlechten Situation. Damit ist die Lage in der Gesundheitswirtschaft besser als in der Gesamtwirtschaft Sachsens. Hier beurteilten 45 % ihre Geschäftslage mit gut und 9 % mit schlecht. Die insgesamt gute wirtschaftliche Lage wirkte sich auch auf Personalentwicklung aus. Mehr als jedes dritte Unternehmen (35 %) hat weitere Arbeitsplätze geschaffen, nur 12 % muss ten ihren Personalbestand reduzieren. Allerdings geben auch 37 % an, sich mit dem Problem Fachkräftemangel auseinandersetzen zu müssen. Dem Geschäftsjahr 2014 sieht die Gesundheitswirtschaft optimistisch entgegen. 28 % der Befragten erwarten eine günstigere, 64 % eine gleich bleibende Geschäftslage. Die positiven Erwartungen spiegeln sich auch in den Beschäftigungsplänen wider. 21 % planen Personal einzustellen, lediglich 7 % denken über Personalabbau nach. Herausforderung Einzelhandel: Lösungen anbieten und Produkte emotional aufladen Chemnitz. Der Einzelhandel wird traditionell durch einen dynamischen Entwicklungs- und Wandlungsprozess geprägt. So verschieben sich die Marktanteile der einzelnen Betriebsformen des Einzelhandels. Die Zuwächse, z. B. im filialisierten Fachhandel, bei Fachmärkten oder im Onlinehandel, gehen u. a. zu Lasten des traditionellen Facheinzelhandels, der klassischen Versender und der Kaufhäuser. Im Lebensmitteleinzelhandel ist ein rascher Bedeutungsverlust der klassischen Lebensmittelgeschäfte ( Tante-Emma- Läden ) zu verzeichnen. Von 2006 bis 2012 ging deren Zahl in Deutschland um über auf nur noch etwa zurück. Dagegen hat sich der Umsatz im Onlinehandel (B2C- E-Commerce mit materiellen Gütern, Dienstleistungen, Nutzungsrechten und Informationen) von 2000 bis 2010 verzehnfacht betrug der Onlineumsatz 29,5 Milliarden Euro. Für 2013 wurden 33,1 Milliarden Euro prognostiziert. Dies sind rund 7,6 % vom Gesamtumsatz im deutschen Einzelhandel. Auch das Verbraucherverhalten unterliegt einem Wandlungsprozess. Die Verbraucher sind durch Internet, Social Media etc. über Produkte und Preise gut informiert. In vielen Fällen weiß der Kunde konkret, welches Produkt er erwerben will und welchen Preis er dafür zu zahlen bereit ist. Um dem Preisdruck zu entgehen, muss der Handel daher nicht nur Produkte verkaufen, sondern für den Kunden Problemlösungen bieten oder die Produkte emotional aufladen. Die IHK Chemnitz hat in einer aktuellen Studie die Situation im Einzelhandel untersucht und mit einer Vielzahl von statistischen Daten, Grafiken und Tabellen untersetzt. Die vollständige Studie finden Sie unter IDEEN & TECHNIK IN SCHAUMSTOFF UND KARTONAGE Technische Schaumteile Konstruktiv-Verpackungen Form und Stanzteile aus Kartonage und Schaumstoff ESD / EGB Schutz Beratung Entwicklung Fertigung Oltersdorf GmbH Werkstr. 10 Tel.: 03304/ Bötzow b. Berlin Fax: 03304/ Wirtschaftsjournal Februar

12 S C H W E R P U N K T T H E M A : P R O D U K T I O N D E R Z U K U N F T Wie werden wir morgen produzieren? Ist die vierte industrielle Revolution noch Zukunftsmusik oder sind wir schon mittendrin? Wie sich verschiedene Experten dazu positionieren, erfahren Sie im Rahmen unseres Schwerpunktthemas Produktion der Zukunft. Im Bild: Die Firma e-zelleron aus Dresden präsentiert in Thermosflaschengröße eine Brennstoffzelle. Foto: Wolfgang Schmidt

13 S C H W E R P U N K T T H E M A : P R O D U K T I O N D E R Z U K U N F T Kolumne: Industrie 4.0 Schöne neue Welt? Gastkommentar von Oswald Metzger Moog Photography Oswald Metzger geb in Grabs/Schweiz Studium der Rechtswissenschaft tätig als Unternehmer, Berater, Publizist, Autor ( Einspruch! Wider den organisierten Staatsbankrott", Die verlogene Gesellschaft ) Mitglied des Bundestages für Bündnis 90/ Die Grünen seit 2008 Mitglied der CDU seit Juni 2010 stellv. Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftvereinigung (MIT) Baden-Württemberg Alles braucht seine Etikette. Jetzt, im Zeitalter des Big Data erwischt es auch die Industrie in ihrer gesamten Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, über die Produktion, die Wartung und Unterhaltung bis zum Produktrecycling und allen zugehörigen Dienstleistungen. Industrie 4.0 steht als Terminus für eine vierte industrielle Revolution, die auf Mechanisierung, Technisierung und Digitalisierung folgt. Drei große Wirtschaftsverbände BITKOM, VDMA und ZVEI pushen die schöne neue Welt. Weil wir Konsumenten alles möglichst individuell und trotzdem möglichst unverzüglich erwerben und nutzen wollen, ist austauschbare Massenproduktion out. Das gilt für teure Konsumgüter wie Autos genauso wie für wertige Alltagsware. Die Produktions- und Distributionswege im Zeitalter der Industrie 4.0 verlangen intelligente und vernetzte Maschinen- und Logistikkonzepte, die kurzfristig unterschiedlichste Kundenwünsche individuell erfüllen lassen. In der schönen neuen Welt wird beispielsweise im Auto der Verschleiß digital erfasst, das passende Ersatzteil automatisch geordert und der Werkstatttermin fristgerecht mit dem Kunden vereinbart. Bleibt in dieser neuen Welt Platz für den innovativen und produktiven Mittelstand? Oder führt die Industrie 4.0 trotz ihrer Heilsversprechungen nicht geradewegs zu einer Konzentration großer Oligopole, wie wir es im Bereich des Online-Shopping in der Amazon- oder ebay-welt erleben? Morgens bestellt und abends geliefert: Diese justin-time-produktversorgung des Verbrauchers wird den stationären Einzelhandel noch stärker in die Defensive drängen als es heute schon der Fall ist. Unsere Innenstädte sind oft genug zu Fast-Food-Fressmeilen verkommen. In Deutschlands Stadtzentren stinkt es nach Frittenfett. Die Fußgängerzonen sind zugemüllt mit Verpackungen und Speiseresten. Statt des inhabergeführten Facheinzelhandels, der immer schneller ausstirbt, beherrschen immergleiche Filialisten das Straßenbild. Die Uniformität der Laden-, Bistro- und Restaurantketten erschreckt und steht in krassem Kontrast zu den aufwendig sanierten Fassaden und Plätzen. Und der Online-Handel wächst und wächst. Ein Heer gehetzter Zusteller trägt zum Beschäftigungsaufwuchs im Dienstleistungsgewerbe bei. Gleichzeitig verschwinden still und leise Hunderttausende von selbstständigen Handwerksund Dienstleistungsbetrieben. Die Internetgiganten entwickeln mit ihren Algorithmen Konsumentenprofile, die ihre Marktmacht permanent vergrößern. Wer die Bedürfnisse aus der Netznutzung laufend analysiert, adressiert immer zielgenauer und individueller den Kunden. Amazon weiß, was Du willst, bevor sich Deine Wünsche in Kaufentscheidungen manifestieren. Und im Zweifelsfall bedient sich auch der Große Bruder NSA aus der Datenflut der IT-Oligopolisten. Doch wir vermeintlich mündigen Bürger, je jünger, desto selbstverständlicher, haben uns in den sozialen Netzwerken dieser Welt eingelebt, vertrauen unsere Lebensstile, unsere Marotten und Vorlieben in einer unglaublichen Blauäugigkeit dem Netz an und hinterlassen lebenslange Spuren unserer Privatsphäre. Das grenzt an Exhibitionismus. Mir scheint, wir Verbraucher sind bestens präpariert für die Welt der Industrie 4.0, der wir uns dann bereitwillig anvertrauen dürfen mit ihrer Produkt-Lebenszyklus-Überwachung und ihrer selbstverständlichen Big Data-Philosophie. Auch das führt in eine Welt des technologischen Totalitarismus, die bürgerliche Freiheiten bedrohen kann - politisch wie ökonomisch. Deshalb bleibe ich, bei allen Segnungen der IuK-Technologie, die auch ich selbstverständlich nutze, skeptisch ob der Verheißungen der schönen neuen Welt. Ich bin unverbesserlich altmodisch. Ich lese lieber Qualitätspresse in gedruckter Form, für die ich bezahle, als mich dem kostenfreien Infotainment der Internetportale auszuliefern. Ich marschiere nicht mit dem Smartphone ins örtliche Fachgeschäft, probiere und fotografiere meine Wunschartikel, um sie dann anschließend im Internet möglichst billig zu erwerben. Ich kaufe wertige Produkte im örtlichen Fachhandel, der mich individuell betreut und sie mir im Bedarfsfall repariert. Und ich käme nie auf die Idee, mir Lebensmittel im Netz zu bestellen, die Amazon dann an die Haustür liefert. Ich mache aus dieser Haltung kein Dogma, aber mir gefällt diese altvertraute Welt mit ihren beständigen realen So - zialkontakten und ihrer mittelständischen Struktur weit besser als die Verheißungen der schönen neuen Welt. Wirtschaftsjournal Februar

14 S C H W E R P U N K T T H E M A : P R O D U K T I O N D E R Z U K U N F T Wie werden wir morgen produzieren? Antworten darauf suchte das Wirtschaftsjournal bei Experten aus Industrie und Forschung Digitalisierung der Gesellschaft", Integrated Industry", Industrie 4.0" Begriffe, die durch inflationären Gebrauch mittlerweile zu bloßen Schlagworten verkommen sind. Dabei weisen sie auf Prozesse hin, denen sich kaum ein Unternehmer und auch immer weniger ein Privatmensch entziehen kann. Während die einen meinen, die vierte indus - trielle Revolution ist ein Thema von übermorgen, wähnen sich die anderen schon mittendrin. Doch was ist eigentlich Industrie 4.0"? Die zeitliche Einordnung aus der Historie ist einfach nachvollziehbar. Die erste industrielle Revolution bestand in der Mechanisierung der Fertigung mit Hilfe der Dampfmaschine, darauf folgte etwa um 1900 die zweite industrielle Revolution mit der Massenfertigung und dem Einsatz von elektrischer Energie. Mitte der 1970er Jahre setzte im Zuge der Entwicklung der Mikroelektronik und damit der Automatisierung der Produktion die 3. industrielle Revolution ein. Und nun? Das Internet hat Einzug in die Produktion gehalten. Jetzt sollen Produkte und Maschinen zunehmend selbstständig Informationen austauschen. Mit Industrie 4.0 meinen wir von der Plattform Industrie 4.0 die Organisation und Steuerung aller Wertschöpfungsketten über den gesamten Produktlebenszyklus", sagt Jörn Lehmann von der VDMA-Gesellschaft für Forschung und Innovation (VFI) mbh. Das ist die technische Seite. In einer Revolution treffen mehrere Dinge zusammen: die Technologien und neue Bedürfnisse der Verbraucher, die letztendlich die Entwicklung und den Einsatz der Technik vorantreiben" erklärt Friedrich Vollmar, Spezialist für Integrationstechnologien bei IBM. "Die gesellschaftlichen Gewohnheiten haben sich in einer dramatischen Weise verschoben. Der Kunde will immer mehr sein individuelles Produkt haben." Die Produktionstechnik kann dies schon jetzt realisieren. Das bestätigt auch Andrea Urbansky, Geschäftsführerin, FASA e. V. - Zweckverband zur Förderung des Maschinen- und Anlagenbaus Sachsen-Anhalt e. V.. Das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF bietet mit seinen virtuellen Technologien bereits hervorragende Ansätze." Für die Projektleiterin fallen unter dem Begriff "Industrie 4.0" auch bereits in der Praxis bewährte Lösungen, die es unter anderem erlauben, Fertigungsprozesse energieeffizient zu steuern oder Anlagen zustandsabhängig zu warten. Woran liegt es nun, dass viele Unternehmer der zunehmend vernetzten Produktion skeptisch gegenüberstehen? Sind es vor dem Hintergrund der aktuellen NSA-Affäre vor allem Sicherheitsbedenken? Lehmann vom VFI sieht in dem weit verbreiteten zögerlichen Verhalten nichts Ungewöhnliches. Er vergleicht die jetzt anstehenden Veränderungen in der Produktion mit der Einführung von Smartphone und Tablet. Von denen haben auch viele Menschen zunächst behauptet, dass sie diese nicht brauchen. Heute gelten sie gerade bei jüngeren Fachkräften als Standard - arbeitsmittel, denn sie bevorzugen zeit- und ortsunabhängige Beschäftigungsformen, in der es nicht mehr um starre Anwesenheit geht. Die Angst vor Missbrauch ist dabei aber schon ein großes Thema", bestätigt auch der VFI-Experte. Wer darf mit wem wie kommunizieren? Diese Frage muss eindeutig geklärt werden. Es muss ein Standard geschaffen werden, damit sich Wertschöpfungsketten miteinander verbinden können. Das ist im Wesentlichen eine Frage der Kommunikation", erklärt dazu Vollmar von IBM. Einen Vorschlag, wie dieser Kommunikationsstandard aussehen kann, wird die gemeinsame Plattform Industrie 4.0" der drei Verbände BITKOM, VDMA und ZVEI, auf der diesjährigen CeBIT vorstellen. Dann gilt es zu handeln. Schließlich bevorzugt eine Revolution die Schnellen. Und frühere Revolutionen haben gezeigt, dass so manches traditionsbewusste Großunternehmen untergehen kann und die kleinen wendigen Firmen aufsteigen", mahnt Friedrich Vollmar. Claudia Hillmann Auch die Tagung Anlagenbau der Zukunft am 6. und 7. März 2014 in Magdeburg reflektiert die Möglich - keiten von Industrie 4.0. So werden Fraunhofer-Experten beispielsweise darstellen, wie Digital Engineering bereits in der Phase der Anlagenplanung beitragen kann, Prozesse effizienter zu gestalten. Foto: Fraunhofer IFF/Dirk Mahler 14 Wirtschaftsjournal Februar 2014

15 S C H W E R P U N K T T H E M A : P R O D U K T I O N D E R Z U K U N F T Am Scheideweg Derzeitige Entwicklungen in Technologie, Markt und Gesellschaft eröffnen neue Geschäftsmöglichkeiten und zwingen gleichzeitig die Unternehmen, sich rechtzeitig darauf einzustellen Reinhard Pätz; Geschäftsführer des VDMA Ost: Trotz der vielen ambivalenten Entwicklungen sehe ich zuversichtlich in die Zukunft! Foto: VDMA Der Maschinen- und Anlagenbau bildet traditionell das Rückgrat der deutschen Industrie. Dessen Befindlichkeiten sind zum Teil symptomatisch für die gesamte Wirtschaft. Was die Unternehmen derzeit bewegt bzw. was sie treibt, diskutierte das Wirtschaftsjournal mit Reinhard Pätz, Geschäftsführer des VDMA Ost. Wirtschaftsjournal: Gute Geschäftserwartungen trotz Stagnation" ist die Hauptaussage der jüngs - ten Konjunkturumfrage. Wie sieht es konkret bei den Unternehmen aus? Reinhard Pätz: Die Gemengelage ist differenzierter. Dazu hat nicht zuletzt die lange Unsicherheit über die Regierungsbildung nach der Bundestagswahl beigetragen. Bei einigen Großunternehmen gab und gibt es Überlegungen sowie Notwendigkeiten, stärker im Ausland zu investieren. Dies führte zu einem Investitionsstau, der sich nun zu lösen beginnt, aber zunächst auch im Zulieferbereich zu erheblichen Problemen geführt hat. Nun zieht zwar die Wirtschaft in Europa wieder an und wir haben endlich eine Mehrheitsregierung. Das ermöglicht mehr Planungssicherheit auch bei Investitionsentscheidungen und beispielsweise der Freigabe von Fördermitteln. Doch was dies für das Wirtschaftswachstum bedeuten könnte, möchte ich nicht in konkreten Zahlen ausdrücken. Das wäre Kaffeesatzleserei. WJ: Des Weiteren geht aus der Konjunkturumfrage hervor, dass viele ostdeutsche Maschinenbau-Unternehmen gut ausgelastet sind, aber mit zunehmend äußerst kurzfristig geschlossen Aufträgen zu kämpfen haben. Pätz: Ja, aber auch hier zeigt sich ein differenziertes Bild. Je nach Zielbranche haben manche Betriebe volle Auftragsbücher bereits für das gesamte Jahr, während andere im Moment nicht wissen, wie es weiter geht. WJ: Apropos Weitergehen Welche technologischen Trends stehen derzeit vor allem im Fokus der Maschinenbauer? Pätz: Meines Erachtens weckt derzeit der 3-D-Druck Hoffnungen auf neue Geschäftsmöglichkeiten. Gleiches gilt für das Thema Industrie 4.0 und die damit einhergehenden Entwicklungen in den kommenden Jahren. In manchen Feldern sind die Technologien ausgereizt, während neue Bedarfe vor allem in Richtung individualisierte Produkte erfüllt werden müssen und Chancen bieten. WJ: Und in welchen Bereichen können die ostdeutschen Maschinenbauer bereits heute punkten? Pätz: Zum Beispiel stellen die mittlerweile vielfältigen Einsatzgebiete technischer Textilien ein sehr gutes Beispiel für Innovationsschübe dar. Ebenso haben wir hier in Ostdeutschland hervorragende Kompetenzen auf den Ge bieten Windenergie, Solar, Leichtbau inklusive Composite. Allerdings besteht auch Nachholbedarf im Vertrieb und Marketing, um mit diesen Leistungen auch wirklich Markterfolge erzielen zu können. WJ: Wo die Reise hingeht, versuchte ja auch die Studie Wie werden wir morgen produzieren?" aufzuzeigen. Wie haben sich dazu die Unternehmen in der Praxis aufgestellt? Pätz: Eine regionalspezifische Auswertung der Studie, wie es ursprünglich vorgesehen war, funktioniert leider nicht. Jedes Bundesland agiert jetzt wieder verstärkt für sich allein. Auch die Förderpolitik konzentriert sich wieder mehr auf einzelne Bundesländer. Da waren wir schon mal weiter. Dabei müssen die Unternehmen nicht nur überregional, sondern mehr als bisher international agieren und in den Export gehen. Derzeit stagnieren die Exportzahlen weitgehend. Woran das liegt, lässt sich momentan nicht genau feststellen. Ebenso müssen sich die Unternehmen auf kürzere Konjunkturzyklen und Marktverschiebungen einstellen. Weitere Umbrüche wird es durch die demografische Entwicklung geben. Das Problem haben viele Betriebe mittlerweile erkannt. So bilden sie auch weniger leistungs fähige Jugendliche aus und setzen zunehmend auf Gesundheitsvorsorge und Qualifikation, um ältere Mitarbeiter länger im Arbeitsprozess zu halten. WJ: Und wie steht es um die Einbindung ausländischer Fachkräfte? Pätz: Da muss ich sagen, dass Deutschland mit seiner In - tegrations- und Zuwanderungspolitik viele Tendenzen verschlafen hat. Allein schon durch die schleppende Visa- Erteilung für eine Einreise nach Deutschland werden die Unternehmen in ihren Bemühungen, ausländische Fachkräfte zu integrieren oder internationale Partner zu treffen, ausgebremst. Viele Fachkräfte im Ausland, die für uns in Frage kommen, haben zudem gar keine Veranlassung nach Deutschland zu kommen. Gespräch: Claudia Hillmann Wirtschaftsjournal Februar

16 S C H W E R P U N K T T H E M A : P R O D U K T I O N D E R Z U K U N F T Leistungsgerechtigkeit fehlt Vertreter von Wirtschaftsverbänden kritisieren scharf den Koalitionsvertrag der Bundesregierung Den Unternehmergeist in Sachsen und die positive wirtschaftliche Entwicklung zu würdigen war Sachsens Regierungschef Stanislaw Tillich sehr wichtig: Es macht mich stolz, dass die Unternehmer im Freistaat so erfolgreich sind", sagte er anlässlich des Neujahrsempfangs der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft am 14. Januar in Dresden. Er verwies auf eine Reihe von Auszeichnungen, mit denen Unternehmen im Freistaat zuletzt für weitsichtige Entschei - dungen und clevere Neuentwicklungen geehrt worden waren. So ging der Energy Masters Award in der Kategorie Einsatz innovativer Technik" an die Chemnitzer Stahlbaufirma Steelconcept, die Dresdner Communardo Software GmbH holte einen IT-Innovationspreis auf der Cebit, und den Red Herring Europe s Top 100 Award gab es für die Leipziger Spreadshirt AG. Erst kurz vor Weihnachten war der sächsische Mittelstand mit dem Elite-Mittelstandspreis geehrt worden. Exzellente Rahmenbedingungen sorgen auch künftig für den nötigen Rückenwind, fügte Tillich hinzu. Als Beispiele nannte er gute Bildung, solide staatliche Finanzen, eine effiziente Verwaltung und den gezielten Einsatz von Fördergeldern. Deutschlands Zukunft in Gefahr? Doch so positiv sah Bodo Finger die künftige Wirtschaftsentwicklung nicht. Auf dem Neujahrsempfang betonte der Präsident der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft, dass Politik und Wirtschaft zusammengehen müssten, um Ungleichgewichte auszubalancieren. Doch leider fänden die Wähler ihre Wünsche nicht im Koalitionsvertrag der Bundesregierung verankert, die da wären: Leistungsgerechtigkeit, mehr Eigenverantwortung, weniger Staat! Die Wirtschaft in ihren Dispositionsmöglichkeiten einzuschränken, ihr den Wind für das erfolgreiche Bestehen in einem internationalen Wettbewerb aus den Segeln zu nehmen und sie für die Finanzierung eines erneut erweiterten Daseinsvorsorgestaates in die Pflicht zu nehmen, das hat mit,deutschlands Zukunft gestalten' wenig zu tun. Kein Wort zu konkreten und entschlossenen Konzepten zum Bürokratieabbau, zu wettbewerbsverzerrenden Subventionen, zu einer grundlegenden Steuerreform, zur zergliederten Bildungslandschaft, zu einer entschiedenen Kursänderung einer absurden Energiewende." kritisierte er. Rolle rückwärts" in Berlin Scharfe Kritik am Koalitionsvertrag im Bund übte auch die Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau, Carola Schaar: Das Ganze wirkt wie der Bauplan zu einem wahren Füllhorn an vermeintlichen Wohltaten. Belohnung für Leistung muss man in dem Papier hingegen mit der Lupe suchen." Dieses Ergebnis sei schlicht eine Rolle rückwärts, mit der die Große Koalition gegen marktwirtschaftliche Prinzipien verstoße, kritisierte Schaar anlässlich des IHK-Neujahrsempfanges vor knapp 900 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung am 22. Januar in Dessau-Roßlau. So plane die Regierung neue staatlich verordnete Preise, unter anderem für Strom, Mieten und Arbeit. Das hat mit Marktwirtschaft überhaupt nichts mehr zu tun", mahnte sie. Und mit dem gesetzlichen Mindestlohn lege man einen Preis fest, unterhalb dessen das Arbeiten offenbar bei Strafe verboten sein werde. Dadurch würden viele Menschen gar nicht mehr am legalen Arbeitsmarkt teilnehmen können. Schaar appellierte auch an ihre Unternehmerkollegen: Wir dürfen uns in dieser Debatte nicht in die Ecke drängen und uns soziale Kälte vorwerfen lassen! Im Gegenteil: Wir übernehmen Verantwortung!" Geist für wirkliche Veränderungen fehlt Auf dem Neujahrsempfang der Wirtschaft ebenfalls am 22. Januar in Leipzig sagte HWK-Präsident Ralf Scheler, dass ihm der Geist für wirkliche Veränderungen im Sinne der Wirtschaft im Koalitionsvertrag fehlt". So kritisierte er das nicht nachvollziehbare System der Mehrwertsteuer sowie die Rundfunkbeitragsverordnung. Unternehmen mit mehreren Filialen und einem Fuhrpark würden jetzt mehr bezahlen als früher. IHK-Präsident Wolfgang Topf kritisierte die Hürden bei der Einstellung von ausländischen Fachkräften aus Nicht-EU-Ländern. Es bleibt viel zu tun für 2014, sowohl in der Wirtschaft als auch in der Politik. Simone Pflug Bodo Finger beim VSW-Neujahrsempfang in Dresden. Foto: VSW 16 Wirtschaftsjournal Februar 2014

17 S C H W E R P U N K T T H E M A : P R O D U K T I O N D E R Z U K U N F T IHK-Innovations- und Technologieberatung Ihr Ansprechpartner: Bernhard Klose IHK Chemnitz Straße der Nationen Chemnitz Telefon: Chemnitzer Handels Forum am 12. März Zum 16. Chemnitzer Handels Forum am 12. März, ab 9.30 Uhr laden wir Unternehmer und Mitarbeiter des Handels sowie tangierender Bereiche in die IHK nach Chemnitz ein. Das übergreifende Thema lautet Hat der traditionelle (Fach-)Einzelhandel auch in Zukunft eine Chance? Auch diesmal steht den Teilnehmern einer der bekanntesten Handelsforscher Deutschlands Rede und Antwort. Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des Instituts für Handelsforschung Köln, wird den Teilnehmern vermitteln, welche neuen und alten Verkaufskonzepte zukunftsfähig sind. Das Forum wird sich darüber hinaus u. a. damit beschäftigen, wie Handel in Kleinstädten, Stadtvierteln oder Geschäftsstraßen erfolgreich sein kann. Weitere Themenschwerpunkte sind die richtige Körpersprache im Handel sowie Zahlungssysteme im Onund Offlinehandel. Details zur Veranstaltung und Anmeldemöglichkeiten finden Sie im Internet unter: Bert Rothe, Tel. 0371/ , Unternehmen sind erfolgreich, wenn es ihnen immer wieder von neuem gelingt, eigene Ideen und Entwicklungsergebnisse sowie neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft schnell und effizient in verkaufsfähige Produkte, Verfahren oder neue Dienstleistungen umzusetzen. Der Weg zum wirtschaftlichen Erfolg ist meist nicht einfach und immer mit hohen Risiken und Kosten verbunden. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) benötigen nicht selten externe Hilfe. Deshalb unterstützen die Industrie- und Handelskammern (IHKs) im Rahmen ihres Dienstleistungsangebotes Unternehmen und Unternehmensgründer bei der Planung und Durchführung ihrer betrieblichen Innovationsvorhaben und bei deren Finanzierung. Sie vermitteln Kontakte zu Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen und unterstützen den Technologietransfer aus der Wissenschaft in die Wirtschaft. Ausgewählte Beratungsleistungen sind: Beratung zu betrieblichen Forschungs- und Entwick - lungsvorhaben und zum Innovationsmanagement einschließlich der Markteinführung innovativer Produkte Beratung und Unterstützung von Unternehmensgründern, deren unternehmerische Idee auf einer neuen oder wesentlich verbesserten technischen Entwicklung beruht, einschließlich der Beratung zur Finanzierung von technologieorientierten Unternehmensgründungen Vermittlung von FuE-Kooperationspartnern aus der Wirtschaft sowie aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen und privaten FuE-Dienstleis - tern; Anbahnung und Unterstützung von FuE-Verbundvorhaben Beratung und Unterstützung bei der Übernahme von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen in das eigene Unternehmen, insbesondere zur Einführung neuer, von anderen Unternehmen oder Forschungseinrichtungen entwickelter Produkte und Verfahren (Technologietransfer) Beratung zu Technologie- und Innovationsförderprogrammen des Freistaates Sachsen, des Bundes und der Europäischen Union sowie zu anderen Finanzierungsmöglichkeiten für die betriebliche Forschung und Entwicklung, einschließlich der Forschungs- und Entwick - lungskooperation und des Technologietransfers Auskünfte zu sicherheitstechnischen und anderen Anforderungen an technische Produkte, soweit diese in besonderen Rechtsvorschriften, insbesondere in Verordnungen und Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft, geregelt sind, sowie Beratung zu den einschlägigen EG- Konformitätsbewertungsverfahren und zur CE-Kennzeichnung Information zur Sicherung von betrieblichen Forschungsund Entwicklungsergebnissen, einschließlich des Designs durch gewerbliche Schutzrechte wie Patente, Gebrauchsmuster und Geschmacksmuster; Organisation von Erstberatungen für Erfinder. Die Immobilienwirtschaft in Südwestsachsen Ein Branchenbericht der IHK Chemnitz Die Industrie- und Handelskammer Chemnitz veröffentlichte kürzlich ihren Branchenbericht zur Immobilienwirtschaft in Südwestsachsen. Auf der Basis einer repräsentativen Umfrage, die an Unternehmer und Unternehmerinnen der verschiedenen Teilmärkte innerhalb der Immobilienwirtschaft gerichtet war und der Zuarbeit von Fachbeiträgen durch Mitglieder des Arbeitskreises Immobilienwirtschaft der IHK Chemnitz entstand ein Report zur Situation der regionalen Immobilienbranche. Mit diesem Bericht wollen wir kein Fachwerk neu erfinden, sondern die Branche in der Region Südwestsachsen, ihre wirtschaftliche Situation und ausgewählte Themenbereiche dem Leser zugänglich machen. Die Ausarbeitung richtet sich daher vor allem an Existenzgründer, Wirtschaftsförderer, Vertreter von Politik und Verwaltung, aber auch an interessierte Unternehmer. Dies formulieren Ilona Roth, Geschäftsführerin Handel/Dienstleistungen der IHK Chemnitz und Gundram Fiedler, Vorsitzender des Arbeitskreises Immobilienwirtschaft der IHK Chemnitz in ihrem Grußwort zum Report. Der Branchenbericht kann unter ihk24.de/immobericht abgerufen werden. Ansprechpartner: Sylvia Donner Tel.: , Wirtschaftsjournal Februar

18 B R A N C H E N F O K U S M A S C H I N E N - U N D A N L AG E N BAU Die mitteldeutschen Maschinenbauer wollen in diesem Jahr wieder einen Gang hochschalten. Lesen Sie mehr darüber auf den folgenden Seiten. Foto: Wolfgang Schmidt

19 B R A N C H E N F O K U S M A S C H I N E N - U N D A N L AG E N BAU Anzeige Neues aus dem Fertigungsnetzwerk Netzwerksprecher Hans-Peter Weise: Zur Hannover Messe und zur SIT in Chemnitz werden wir unser Leistungsspektrum dem Publikum demonstrieren Hans-Peter Weise ist Kaufmännischer Vorstand der GEMAG und Sprecher des Fertigungsnetzwerkes. Das neue CNC-Großbearbeitungszentrum (UNIPORT KW) erhöht bei der GEMAG seit einigen Wochen die Kapazität und Flexibilität bei der Präzisionsfertigung großer und komplexer Werkstücke. Monteur Uwe Reichel und der Auszubildende Chris Otto bei der Montage eines Werkzeugmagazins der GEMAG. Fotos: Wolfgang Schmidt Die Apps Inventurerfassung und Lagerumbuchung bilden die ideale Schnittstelle zwischen Lager und dem Datenbestand der ERP-Software DELECO. Foto: DELTA BARTH Systemhaus GmbH Kontakt: Das Fertigungsnetzwerk Hans-Peter Weise Telefon: Seit fünf Jahren bietet das sächsische Fertigungsnetzwerk echtes Teamwork und schafft für die Beteiligten Wettbewerbsvorteile. In diesem Jahr wird das Fertigungsnetzwerk sein Marketingprofil weiter schärfen. Das machte Hans-Peter Weise, Kaufmännischer Vorstand der GEMAG Gelenauer Maschinenbau AG und Netzwerk-Sprecher, im Gespräch mit dem Wirtschaftsjournal deutlich. So wird das Fertigungsnetzwerk zur Hannover Messe (Halle 4, Stand D11) und zur Sächsischen Industrie- und Technologiemesse SIT in Chemnitz sein Leistungsspektrum demonstrieren. Auf die aktuellsten Entwicklungen der sechs beteiligten Unternehmen machte Hans-Peter Weise jetzt aufmerksam: AMS Technology GmbH Eine positive Auftragslage und stetig gestiegene Anforderungen an die Oberflächenqualität erfordern den Ausbau der Produktionskapazitäten. So wird bis Ende Februar 2014 die 400 Quadratmeter große Schleiferei/Oberflächentechnik um 140 Quadratmeter erweitert. Zusätzlich wurde ein 110 Quadratmeter großer Reinraum eingerichtet, um den hohen Reinheitsanforderungen im Bereich pharmazeutische und kosmetische Industrie gerecht zu werden. ANTARES GmbH industrielles Engineering Pünktlich zum 20-jährigen Firmenjubiläum wartet das Unternehmen mit einer neuen Produktbaureihe von Laserschutzkabinen für Laser hoher Brillanz auf. Zu den Neuentwicklungen gehören Kompaktschweißzellen für die Automobilindustrie mit anschlussfertiger Vorrichtungsund Roboterintegration sowie modulare Übergabestationen für Transferstraßen. DELTA BARTH Systemhaus GmbH Der IT-Spezialist baut die Funktionalitäten seines ERP-Systems DELECO im Bereich Mobile Apps aus. Mit dem neuen Release 6.31, das ab April 2014 verfügbar ist, können Inventurdaten und Lagerumbuchungen direkt via Smartphone oder Tablet-PC erfasst werden. GEMAG Gelenauer Maschinenbau AG Das Unternehmen hat in den vergangenen 11 Jahren rund 25 Millionen Euro am Standort Gelenau investiert und kann heute eine der modernsten Fertigungsstätten der mechanischen Großteilebearbeitung Europas für die Klein- und Mittelserienfertigung aufweisen. Im IV. Quartal 2013 konnte die GEMAG ihre neue, 2400 Quadratmeter große Montage- und Lagerhalle in Betrieb nehmen. Mit der Investition des Großteilbearbeitungszentrums UNIPORT 7000 wird die XXL-Bearbeitung im Premiumbereich weiter verstärkt. LOV Limbacher Oberflächenveredelung GmbH Das Unternehmen wurde mit dem besser lackieren. Green Award 2013 prämiert. Verliehen wird die Auszeichnung von besser lackieren, der Fachzeitung für industrielle Lackier - technik, in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA. OMEGA Blechbearbeitung AG Neu ist seit Oktober 2013 der Einsatz einer Strahlkabine zur Strahlreinigung von Einzelteilen und Baugruppen vor der Oberflächenbehandlung. Als Systemlieferant mit einem stark diversifizierten Kundenstamm in den verschiedensten Bereichen konnte das Unternehmen seine verstärkte internationale Ausrichtung fortsetzen. In 2013 wurde ein Exportanteil von zirka 31 Prozent erreicht. Wirtschaftsjournal Februar

20 B R A N C H E N F O K U S M A S C H I N E N - U N D A N L AG E N BAU Kundenpflege und Geschäftsanbahnung Sächsische Industrie- und Handelkammern präsentieren sich mit Gemeinschaftsständen zur Hannover Messe Die Hannover Messe ist die weltweit bedeutendste Industriemesse. Sie findet in diesem Jahr vom 7. bis 11. April auf dem Messegelände Hannover, dem größten Messegelände der Welt, statt. Mit von der Partie sind traditionell sächsische Unternehmen. Einige haben sich an Gemeinschaftständen der Sächsischen Industrie- und Handelskammern organisiert. Den gemeinsamen Messestand Zuliefermarkt Sachsen präsentieren die drei sächsischen IHK in diesem Jahr zum 24. Mal, so Sandra Furka, Referentin Außenwirtschaft/Messen der IHK Chemnitz, gegenüber dem Wirtschaftsjournal. Man kann da schon von einer Stammbesetzung sprechen. Dabei handelt es sich um Unternehmen, die seit vielen Jahren kontinuierlich dabei sind. Momentan haben 19 Unternehmen ihre Teilnahme am IHK-Gemeinschaftstand Zuliefermarkt Sachsen zugesagt. Wir haben ja noch einige Tage Zeit zur Anmeldung. Ich schätze, dass sich am Ende 25 sächsische Unternehmen am Stand F/G24 in Halle 4 der Hannover Messe präsentieren werden. Zulieferer liefern mit großer Spezialisierung und Flexibilität wichtige Beiträge zur Innovationskraft ihrer Kunden aus der Industrie. Dabei sind die von Zulieferern gefertigten Werkstücke maßgeblich für die Fertigung aller folgenden Endprodukte. Diese enge Verzahnung macht die Hannover Messe für die Firmen der Zulieferindustrie besonders interessant. Auf der diesjährigen Hannover Messe erleben die säch - sischen Unternehmen LADON GmbH aus Plauen und Plasmanitriertechnik Dr. Böhm GmbH aus Chemnitz ihre Premiere. LADON steht für Premium-LED-Lampen für den professionellen Einsatz im Innen- und Außenbereich und bietet Qualitätsprodukte für verschiedenste Einsatzbereiche an. Die Plauener haben sich als Technologieführer in der Herstellung von Hochleistungs-LED-Beleuchtung spezialisiert. Neben den Standardprodukten produziert LADON auch viele kundenspezifische Lösungen. Das Chemnitzer Unternehmen Plasmanitriertechnik Dr. Böhm GmbH wird bei seinem Messedebüt in Hannover seine innovative Plasmanitrieranlage als Modell präsentieren. Der Messehit ermöglicht ein energieeffizientes, maßhaltiges und werkstoffschonendes Plasmanitrieren. Junge Messebesucher informieren sich über die Alfred Weigel KG Federnfabrik am Gemeinschaftsstand der IHK zur Hannover Messe Foto: Wolfgang Schmidt Die Anlage bietet Möglichkeiten zum Plasmanitrieren, Plasmanitrocarburieren und Oxidation, das heißt Oberflächenhärtung und Korrosionsschutz. Niedrige Behandlungstemperaturen mit geringstem Verzug im Vergleich mit anderen Härtungsverfahren dürfte für kleine und mittlere Maschinenbauunternehmen mit regelmäßigem Bedarf für Plasmawärmebehandlung von besonderem Interesse sein. In Halle 2 warten die sächsischen IHK mit einem weiteren Gemeinschaftsstand unter dem Motto Technologie aus Sachsen auf. Diesen Stand organisieren wir gemeinsam mit der Chemnitzer ICM GmbH Innovation + Cooperation für den Maschinenbau mit Unterstützung durch die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH. Hier präsentieren sich elf Firmen, womit die gesamte Ausstellungsfläche hier bereits ausgebucht ist, versichert Sandra Furka. Dabei ist dieser Stand mit den elf Teilnehmern schon doppelt so groß wie im vergangenen Jahr. Über den großen Zuspruch für den Stand Technologie aus Sachsen freut sich Sandra Furka besonders. Teilnehmer IHK-Gemeinschaftsstand Zuliefermarkt Sachsen in Halle 4, Stand F/G24 IHK Chemnitz Alfred Weigel WATAS Wärmetauscher Sachsen GmbH KNORR PRÄZISIONSTEILE GmbH Telegärtner Gerätebau GmbH MIKROMAT GmbH Feinwerktechnik GmbH Geising EDCElectronic Design Chemnitz GmbH STERNBERG GmbH CEFEG GmbH Spindel- und Lagerungs - technik Fraureuth GmbH Landkreis Zwickaus Stadtverwaltung Zwickau Steinel Metall + Kunsstoff Systeme GmbH Richard Grießbach Feinmechanik GmbH EUMA Kunststofftechnik GmbH Stratos GmbH Schwalbe Metallbau GmbH LADON GmbH Plasmanitriertechnik Dr. Böhm GmbH Teilnehmer IHK-Gemeinschaftsstand Technologie aus Sachsen in Halle 2, Stand A60 ICM GmbH ICM e. V. IMM Holding GmbH fir RWTH Aachen SLG Ingenieurtechnik GmbH Beldrive Engineering GmbH HyPneu GmbH HTM Härtetechni & Metall - bearbeitung GmbH TiSORA Sondermaschinen GmbH IWB Werkstofftechnologie GmbH SOBAtec Sondermaschinen und Bahntechnik GmbH Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH Teilnehmerstand für beide Messestände vom (Redaktionsschluss) 20 Wirtschaftsjournal Februar 2014

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