Wohnen am Niederrhein Konferenz der Akteure Wohnen am Niederrhein - Entwicklung der Märkte und aktuelle Herausforderungen Melanie Kloth Duisburg, 2.

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1 Wohnen am Niederrhein Konferenz der Akteure Wohnen am Niederrhein - Entwicklung der Märkte und aktuelle Herausforderungen Melanie Kloth Duisburg, 2. Juni 2014

2 Wohnungsmarktregionen am Niederrhein Geldern Xanten Bocholt Moers Borken Dorsten Ruhrgebiet West Recklinghausen Velbert Dülmen Selm Ruhrgebiet Ost Hagen Gevelsberg Münster Hamm Unna Iserlohn A Wohnungsmarktregionen nach InSiWo Abgrenzung auf Basis der Wanderungsbewegungen Gangelt Erkelenz Düsseldorf Jülich Grevenbroich Kerpen Wuppertal Remscheid Leichllingen Köln Kürten Lüdenscheid Gummersbach Olpe L eigene Darstellung 2

3 Bevölkerungsentwicklung in den letzten 10 Jahren Emmerich Weeze Geldern Straelen Nettetal Kalkar Hamminkeln Kempen Voerde Kamp-Lintfort Duisburg Wachstum entlang der niederländischen Grenze und in einigen nördlichen Gemeinden durch Zuzüge In den anderen Gemeinden stabil bis leichte Rückgänge Ausnahme: Duisburg und Voerde Rückgang um mehr als 1,5 % Rückgang um mehr als 1,0 bis 1,5 % Rückgang um mehr als 0,5 bis 1,0 % Rückgang um bis zu 0,5 % Wachstum um bis zu 0,5 % Wachstum um mehr als 0,5 % Niederkrüchten Quelle: IT.NRW, 3

4 Ohne Wanderungsgewinne wäre der Bevölkerungsrückgang deutlicher Quelle: IT.NRW, Rückgang um mehr als 0,3 % Rückgang um mehr als 0,2 bis 0,3 % Rückgang um mehr als 0,1 bis 0,2 % Rückgang um bis zu 0,1 % Wachstum um bis zu 0,1 % Wachstum um mehr als 0,1 % Emmerich Weeze Kalkar Geldern Kamp-Lintfort Straelen Kempen Nettetal Niederkrüchten Hamminkeln Voerde Duisburg Natürliche Bevölkerungsentwicklung der letzten 10 Jahre Rückgänge entlang der niederländischen Grenze und in Hamminkeln geringer, ansonsten ähnliches Niveau wie im Ruhrgebiet, dem Sauerland und Ostwestfalen 4

5 Bevölkerungsentwicklung bis 2030 Rheine Lübbecke Minden Vorausberechnung Emmerich Bocholt Vreden Borken Coesfeld Steinfurt Greven Münster Warendorf Herford Bielefeld Gütersloh Verl Lemgo Detmold Berechnung stark beeinflusst durch Zu- und Fortzüge Heinsberg Aachen Kempen Jülich Düren Moers Voerde Mettmann Düsseldorf Neuss Bergheim Frechen Kerpen Erftstadt Bottrop Oberhausen Duisburg Mülheim/ Ruhr Ratingen Dorsten Hattingen Recklingkirchen Gelsen-hausen Herne Essen Köln Bochum Schwelm Wuppertal Bergisch Gladbach Siegburg Unna Ahlen Hamm Lünen Kamen Dortmund Iserlohn Hagen Leverkusen Grevenbroich Niederkassel Solingen Remscheid Lüdenscheid Gummersbach Olpe Soest Arnsberg Siegen Meschede Lippstadt Bad Laasphe Büren Brilon Winterberg Paderborn Warburg Höxter Bonn Euskirchen Monschau 5

6 Anteil Einwohner 75 Jahre und älter Zuwanderung senkt den Anteil der Älteren In den anderen Gemeinden überwiegend jeder Zehnte oder mehr bereits über 75 Jahre bis 8,5% mehr als 8,5% bis 9,5% mehr als 9,5% bis 10,5% mehr als 10,5% bis 11,5% mehr als 11,5% bis 12,5% mehr als 12,5% Quelle: IT.NRW, 6

7 Zuwachs der Altersgruppe 75 und älter bis 2030 Heute noch junge Gemeinden altern zukünftig um so stärker Anteil der Gruppe 75+ im Jahr 2030 zwischen 12% in Duisburg und 15% im Kreis Quelle: IT.NRW, 7

8 Entwicklung der Altersgruppe Jahre in den letzten 10 Jahren Häuslebauer aktiv am Wohnungsmarkt Großstädte und Wanderungsgewinn er mit geringerem Rückgang In den übrigen Gemeinden mehr als 20% Rückgang um mehr als 20 % Rückgang um mehr als 15 bis 20 % Rückgang um mehr als 10 bis 15 % Rückgang um mehr als 5 bis 10 % Rückgang um bis zu 5 % Wachstum Bis 2030 weiterer Rückgang um mehr als 10% in Kreisen und, Kreis 5-10% Quelle: IT.NRW, 8

9 Wohnen im Häuschen oder auf der Etage Emmerich Weeze Kalkar Geldern Straelen Nettetal Niederkrüchten bis zu 20% mehr als 20 und bis zu 30% mehr als 30 und bis zu 40% mehr als 40 und bis zu 50% mehr als 50 und bis zu 60% mehr als 60% Hamminkeln Voerde Kamp-Lintfort Kempen Duisburg Anteil Wohnungen in Mehrfamilienhäusern an allen Wohnungen Von über 60% in den Großstädten bis zu unter 20% in kleineren, ländlicheren Gemeinden Quelle: IT.NRW, 9

10 Wohnfläche je Wohnung Außer in den (Groß-)Städten im Durchschnitt mehr als 90qm pro Wohnung Gibt es ausreichend kleinere Wohnungen, z.b. für ältere 1- und 2-Personenhaushalte? Quelle: IT.NRW, 10

11 Mieter und Eigentümer Emmerich Kalkar Hamminkeln Weeze Voerde GeldernKamp-Lintfort Anteil Wohnungen, die vom Eigentümer selbst bewohnt sind (der Rest ist vermietet, Ferienwohnung oder leer) Straelen Nettetal Niederkrüchten Kempen Duisburg bis zu 30% mehr als 30 und bis zu 40% mehr als 40 und bis zu 50% mehr als 50 und bis zu 60% mehr als 70 und bis zu 80% mehr als 80% Quelle: IT.NRW, 11

12 Rheine Minden Anteil Wohnungen vor 1970 errichtet Steinfurt Herford Bielefeld Bocholt Borken Coesfeld Münster Warendorf Gütersloh Detmold Bottrop Duisburg Essen Mülheim/ Ruhr Mettmann Düsseldorf Neuss Recklinghausen Oberhausen Iserlohn Gelsenkirchen Lünen Herne Dortmund Bochum Witten Schwelm Wuppertal Hagen Solingen Remscheid Lüdenscheid Unna Hamm Lippstadt Soest Arnsberg Meschede Paderborn Höxter Heinsberg Bergheim Leverkusen Bergisch Köln Gladbach Gummersbach Olpe Siegen Aachen Düren Siegburg 17,0% bis 30,0% (155) Bonn 30,1% bis 35,0% (89) Euskirchen 35,1% bis 45,0% (63) 45,1% bis 55,0% (76) NRW.BANK 2014 NRW - Anteil Wohnungen vor 1970: 45,6% 55,1% bis 63,2% (13) Quelle: IT.NRW, 12

13 Heinsberg Borken Coesfeld Steinfurt Münster Hamm Bottrop Recklinghausen Lünen GelsenkirchenHerne Oberhausen Dortmund Unna Duisburg Bochum Mülheim/ Essen Witten Ruhr Iser.- lohn Hagen Mettmann Schwelm Düsseldorf Wuppertal Neuss Bergheim Solingen Leverkusen Bergisch Köln Gladbach Remscheid Lüdenscheid Gummersbach Warendorf Olpe Soest Arnsberg Gütersloh Lippstadt Meschede Bielefeld Herford Paderborn Minden Detmold Höxter Preisentwicklung -Bauland für Wohneigentum im 10-Jahresvergleich bis 2012 Aachen Düren Euskirchen Bonn Siegburg Siegen Entwicklung der Preise für baureifes Land rückläufige Entwicklung keine Entwicklung Zunahme um bis zu 20 % Zunahme um mehr als 20 Quelle: bis 40 % Zunahme um mehr als 40 % Obere Gutachterausschuss Nordrhein-Westfalen 13

14 Steinfurt Rheine Herford Minden Angebotsmieten Geschosswohnungen Borken Coesfeld Münster Warendorf Gütersloh Bielefeld Lemgo Detmold Höxter Iserlohn Bottrop Recklinghausen Lünen Gelsenkirchen Herne Oberhausen Dortmund Essen Duisburg Mülheim/ Witten Bochum Ruhr Hagen Mettmann Düsseldorf Neuss Leverkusen Bergisch Köln Gladbach Heinsberg Bergheim Schwelm Wuppertal Unna Remscheid Solingen Lüdenscheid Gummersbach Hamm Olpe Soest Arnsberg Lippstadt Meschede Paderborn Aachen Düren Euskirchen Bonn Siegburg Siegen NRW.BANK ,92 bis 5,50 /m² (257) 5,51 bis 6,00 /m² (83) 6,01 bis 6,50 /m² (16) 6,51 bis 7,00 /m² (22) 7,01 bis 8,89 /m² (18) Quelle: empirica-preisdatenbank/ IDN ImmoDaten GmbH, empirica-systeme 14

15 Geldern Bocholt Moers Kempen Velen Borken Gronau Coesfeld Dülmen Steinfurt Rheine Greven Münster Nordkirchen Lengerich Warendorf Ahlen Marl Datteln Hamm Recklinghausen Bergkamen Gelsenkirchen Kamen Dortmund Unna Bochum Essen Witten Hattingen Iserlohn Ratingen Hagen Dinslaken Schwelm Düsseldorf Neuss Wuppertal Solingen Lüdenscheid Soest Arnsberg Oelde Meschede Gütersloh Verl Lippstadt Rietberg Espelkamp Bielefeld Lübbecke Herford Büren Winterberg Minden Porta Westfalica Lage Paderborn Lemgo Detmold Barntrup Warburg Höxter Beverungen Anteil preisgebundener Mietwohnungen an allen Geschosswohnungen Heinsberg Erkelenz Grevenbroich Attendorn BaesweilerJülich Aachen Düren Bergheim Kerpen Köln Erftstadt Bornheim Rösrath Siegburg Gummersbach Wiehl Nümbrecht Olpe Kreuztal Siegen Bad Berleburg Bonn Schleiden Rheinbach bis 7,50% (78) 7,51% bis 10,00% (78) 10,01% bis 12,50% (76) Durchschnitt NRW: 10,7% NRW.BANK ,51% bis 15,00% (56) 15,01% bis 25,00% (85) 25,01% und mehr (23) Quelle: Wohnungsmarktbeobachtung, IT.NRW 15

16 Förderung von Mietwohnraum 2011 bis 2013 Espelkamp Minden Rheine Steinfurt Herford Rheine Bielefeld Coesfeld Münster Warendorf Borken Lemgo Detmold Bedarfsniveau Mietwohnungen Lemgo Borken Marl Lippstadt Hamm RecklingBottrop Lünen hausen GelsenSoest Ober- kirchen Herne Unna hausen Dortmund Bochum Duis- MülWitten burg heim/ Essen Arnsberg HattinBrilon IserRuhr gen lohn Meschede Hagen Bergheim Bergisch Gladbach Euskirchen Höxter Paderborn RecklingBottrop Lünen Dinshausen Gelsenlaken Ober- kirchen Herne Unna hausen Dortmund Essen Moers Bochum DuisWitten burg Mülheim/ Kempen HattinRuhr Iserlohn gen Hagen Warburg Erkelenz Jülich Schwelm Düssel- Mettmann Wuppertal dorf RemNeuss Solingen scheid Grevenbroich Leverkusen Soest Büren Düren Warburg Arnsberg Brilon Meschede Lüdenscheid Gummersbach Bergisch Köln Gladbach Bergheim Lippstadt Hamm Olpe Kerpen Gummersbach Siegen Bad Laasphe Siegburg Erftstadt Königswinter Olpe Euskirchen Schleiden Bad Laasphe keine Förderung (216) bis 50 Wohnungen (128) 51 bis 100 Wohnungen (27) 101 bis 500 Wohnungen (22) 501 bis Wohnungen (3) NRW: Juni 2014 Blomberg Verl Lüdenscheid Siegburg Bonn 16 Paderborn Heinsberg Siegen Düren Detmold Gütersloh Bornheim Bonn Leverkusen Köln Bielefeld Warendorf Höxter Aachen Heinsberg Münster Dülmen Aachen Bünde Herford Gütersloh Emmerich Schwelm Düssel- Mettmann Wuppertal dorf RemNeuss Solingen scheid Minden Steinfurt Coesfeld Lübbecke Ibbenbüren Gronau NRW.BANK 2014 Melanie Kloth - NRW.BANK- Bereich Wohnraumförderung - Wohnungsmarktbeobachtung Niedrig Unterdurchschnittlich Überdurchschnittlich Hoch (48) (162) (144) (42) NRW.BANK Quelle: Wohnungsmarktbeobachtung

17 Zusammenfassung Wohnen am Niederrhein ist ein schöner Titel, aber natürlich wohnt es sich in den einzelnen Gemeinden sehr unterschiedlich Im Westen macht sich die Zuwanderung bemerkbar, in anderen Kommunen die Nähe zu Ruhrgebiet und wachsender Rheinschiene Einige Kommunen haben jetzt schon höheren Anteil Älterer übermorgen ist das überall so Gibt es ausreichend kleinere Mietwohnungen? Sind sie barrierearm? Die Gruppe der Häuslebauer, oder wichtiger, der Einfamilienhauserwerber nimmt ab was bedeutet das für die Bestände, insbesondere in dezentralen Lagen? Gibt es ausreichend preisgünstige Wohnungen? Was bedeutet ein niedriges Mietniveau für die Bestandsentwicklung? 17

18 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! NRW.BANK Düsseldorf Kavalleriestr Düsseldorf Tel.: Fax: Melanie Kloth Wohnraumförderung Wohnungsmarktbeobachtung Telefon: Telefax:

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