Gesetze, Richtlinien und Compliance: Mit diesen Tipps halten Sie Ihre Daten unter Kontrolle

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1 Gesetze, Richtlinien und Compliance: Mit diesen Tipps halten Sie Ihre Daten unter Kontrolle Mit den zunehmenden und sich ständig verändernden Gesetzesvorschriften, Branchenstandards und internen Richtlinien zum Schutz von Daten Schritt zu halten, gerät für Unternehmen zunehmend zur kostspieligen Herausforderung. Dieses White Paper geht auf geltende Vorschriften ein, beleuchtet die Hauptbedrohungen im Bereich Compliance und veranschaulicht, wie eine gut durchdachte und von leistungsstarken Technologien getragene Strategie zur lückenlosen Einhaltung von Richtlinien und Vorschriften führen kann. Sophos White Paper Dezember 2008

2 Gesetze, Richtlinien und Compliance: Mit diesen Tipps halten Sie Ihre Daten unter Kontrolle Compliance: Für Unternehmen ein Problem mit zunehmender Brisanz Öffentlichkeitswirksame Datenverluste von TJ Maxx, dem US Department of Veterans Affairs, des UK s Child Benefit Department und anderer Großkonzerne haben die Bedeutung geeigneter Sicherheitsmaßnahmen zum Datenschutz vor Augen geführt. Regierungen und Branchen weltweit reagierten mit der Einführung komplexer und regelmäßig aktualisierter Vorschriften. Die Erfüllung all dieser Compliance-Anforderungen ist kostspielig geworden und erweist sich für immer mehr Unternehmen als die zentrale Herausforderung. IT-Abteilungen stehen zunehmend in der Pflicht: Sie müssen ihre Unternehmen nicht nur vor Sicherheitsbedrohungen schützen, sondern zudem vor Compliance-Risiken wie nicht bestandenen Audits, hohen Bußgeldern, strafrechtlicher Verfolgung, Verlust des Privilegs zur Kreditkartenverarbeitung und negativer Was ist Compliance? In diesem White Paper ist Compliance als der Bedarf von Unternehmen nach lückenloser Einhaltung von Gesetzen Branchenvorschriften und interne Richtlinien zu verstehen. Publicity bewahren. Die besondere Wichtigkeit von lückenloser Compliance wird in Abbildung 1 veranschaulicht. Diese Abbildung zeigt, wie Teilnehmer einer SearchSecurity.com Umfrage folgende Frage beantworteten: Was sind für Sie die Hauptmotive bei der Sicherung vertraulicher Daten innerhalb Ihres Unternehmens? 1 Compliance 80 Internes Risiko 54 Externe Bedrohungen 52 Schlechte Anw.-Kontrollen 22 Schlechte Endpoint-Kontrollen 16 Schlechte Netzwerk-Kontrollen 16 Schlechte DB-Kontrollen 12 Abbildung 1: Warum Datenschutz? 1

3 Eine bis ins Detail durchdachte IT Security- Strategie zum Schutz Ihrer Server, Endpoints und Daten ist die Grundvoraussetzung für lückenlose Compliance mit Gesetzen und geltenden Vorschriften. Die besondere Herausforderung liegt jedoch nicht in der Entwicklung der Strategie, sondern darin sicherzustellen, dass alle verwalteten, mobilen und Gastcomputer, die sich mit dem Netzwerk verbinden, diese Strategie lückenlos einhalten und dass interne Datenschutz- Richtlinien, die der Verantwortung der Mitarbeiter obliegen, verstanden und eingehalten werden. Externe Gesetzes- und Branchenvorschriften Viele assoziieren mit Compliance rechtliche Vorschriften. Fakt ist jedoch, dass zahlreiche unternehmensexterne Richtlinien nicht von staatlicher Seite stammen, sondern von einzelnen Branchen auferlegt werden. Jede dieser Branchen hat spezifische Anforderungen. Ihnen gemeinsam ist jedoch der Kampf gegen beabsichtigte oder versehentliche Veruntreuung vertraulicher Daten folgender Bereiche: Personenbezogene Daten Kunde, Partner und Angestellter Unternehmensdaten Pläne, geistiges Eigentum und Finanzdaten. Der Payment Card Industry (PCI) Data Security Standard stellen. Viele dieser Vorschriften beziehen sich auf bestimmte Geschäftsfelder. Installieren und verwalten Sie eine Firewall zum Schutz von Karteninhaberdaten. Verwenden Sie keine Herstellerstandards für Kennwörter und andere Sicherheitsparameter. Schützen Sie gespeicherte Karteninhaberdaten. Verschlüsseln Sie die Übertragung von Karteninhaberdaten über offene öffentliche Netzwerke. Nutzen Sie Virenschutzsoftware und aktualisieren Sie diese regelmäßig. Entwickeln und setzen Sie sichere Systeme und Anwendungen ein. Weisen Sie jeder Person mit Computerzugriff eine einmalige ID zu. Machen Sie Karteninhaberdaten nur Befugten zugänglich. Erfassen und überwachen Sie den gesamten Zugriff auf Netzwerkressourcen und Karteninhaberdaten. Testen Sie Sicherheitssysteme und -prozesse regelmäßig. Verwalten Sie eine spezielle Richtlinie für Informationssicherheit. Staatliche Regulierungen Im letzten Jahrzehnt wurden zahlreiche Gesetzesvorschriften eingeführt, die spezifische oder weniger spezifische Anforderungen an die Daten- und Informationsverwahrung in Unternehmen über längere Zeiträume hinweg Die besondere Herausforderung besteht darin sicherzustellen, dass alle verwalteten, mobilen und Gastcomputer, die sich mit dem Netzwerk verbinden, Ihre Sicherheitsstrategie lückenlos einhalten. Gesundheitswesen: Der HIPAA (Health Insurance Portability and Accountancy Act) führte 1996 in den USA nationale Standards bei der Abwicklung elektronischer Transaktionen im Gesundheitswesen ein. Staatlich Der CoCo (Code of Connection) ist ein im Vereinigten Königreich geltender, gesetzlicher Standard, der bei der Verbindung zu staatlichen Netzwerken Anwendung findet. Finanzwesen Das US-Bundesgesetz Sarbanes- Oxley Act (SOX) (eingeführt 2002 als Reaktion auf die Bilanzskandale von Enron und WorldCom) sorgte für neue Vorschriften im Finanzwesen und der Unternehmensführung. Sämtliche US-amerikanischen Vorstände von Aktiengesellschaften sowie Verwaltungs- und Buchhaltungsunternehmen müssen sich diesem Gesetz beugen. 2

4 Bankwesen Der Gramm-Leach-Bliley Act (US-Bundesgesetz) erlaubte ab 1999 Fusionen von Finanz- und Kreditinstituten und regelt den Umgang und die Erhebung von personenbezogenen Daten durch Finanzinstitute der USA. Daten Die EU-Datenschutzrichtlinie schützt sämtliche personenbezogenen Daten, die für bzw. über EU-Bürger erhoben werden (u.a. Verarbeitung, Nutzung bzw. Austausch dieser Daten). Branchenstandards Als Reaktion auf medienwirksame Sicherheitsbrüche haben sich einige Branchen zur Entwicklung eigener Standards entschlossen. Die Tatsache, dass zahlreiche dieser Standards länderübergreifend Beachtung finden, ist Beweis für die Ausmaße des Problems. Kreditkarten Der PCI DSS (Payment Card Industry Data Security Standard) ist einer der bekanntesten Standards (siehe Box Seite 2) und regelt den Umgang mit Daten, die bei Kreditkarten-Transaktionen anfallen. Entwickelt wurde der PCI DSS von führenden Kreditkartenunternehmen (u.a MasterCard and Visa) als Reaktion auf zunehmenden Kreditund Debitkartenmissbrauch. Zentrales Ziel des PCI DSS ist die Eindämmung von Risiken wie Kreditkartenbetrug und -hacking. IT Governance Der CobiT (Control Objectives for Information and related Technology) ist ein international anerkanntes Framework mit bewährten Verfahren zur Entwicklung geeigneter IT Governance und Kontrolle innerhalb von Unternehmen. Finanzwesen Basel II ist ein internationaler Unternehmensstandard. Er schreibt vor, dass Finanzinstitute genügend Barreserven zur Abdeckung etwaiger Betriebsrisiken vorhalten müssen. Schiere Dummheit, Malware und mangelnde Autorität von Seiten des Unternehmens machen auch die beste Strategie zunichte. Sicherheit Das Center for Internet Security (CIS) ist eine gemeinnützige Organisation, die Unternehmen dabei unterstützt, Risiken für Betriebs- und E-Commerce-Störungen zu reduzieren, die als Folge unzureichender technischer Sicherheitskontrollen auftreten. Bei den CIS Benchmarks handelt es sich um eine Reihe bewährter Konfigurationseinstellungen und Maßnahmen, deren Einsatz zur Aufrechterhaltung der Konformität mit zahlreichen Richtlinien und Vorschriften (u.a. HIPAA und Sarbanes-Oxley) von den meisten Auditoren anerkannt wird. Standards ISO (International Organization for Standardization) fungiert als Brücke zwischen öffentlichen und privaten Sektoren und erarbeitet weltweit die meisten internationalen Normen. Insgesamt sind 157 Länder in der ISO vertreten. Interne Richtlinien Viele Unternehmen entwickeln auch eigene interne Richtlinien, die einerseits die Einhaltung externer Vorschriften sicherstellen und andererseits Interessenkonflikten, Rechtsstreitigkeiten und Glaubwürdigkeitsverlusten gegenüber Partnern, Kunden und Mitarbeitern vorbeugen sollen. Einige Unternehmen verfügen zudem über individuelle Richtlinien für einzelne Abteilungen und Unternehmensbereiche. Nutzungsrichtlinien geben Regeln für den Zugriff auf Unternehmenssysteme und Informationen vor und legen fest, welche Verpflichtungen seitens der Mitarbeiter zur Aufrechterhaltung der Sicherheit bestehen. Diese Richtlinien können und sollten bei Mitarbeitern ein Bewusstsein für die Risiken schaffen, die mit einem Deaktivieren von Sicherheitseinstellungen (z.b. Firewall) oder einem Verändern der Konfiguration einhergehen, in deren Folge Computer nicht mehr über neueste Sicherheitspatches und -updates verfügen. 3

5 Zusätzlich können diese internen Richtlinien jeden Aspekt des Datenschutzes abdecken, z.b.: Welche Dokumente per aus dem Unternehmen gelangen oder innerhalb des Unternehmens versendet werden können Welche Daten auf mobilen Laptops und Wechselmedien gespeichert werden dürfen Welche Anwendungen installiert werden dürfen Der Besuch welcher Websites bzw. Website- Kategorien untersagt ist Die Konsequenzen eines Verstoßes gegen die Richtlinie Besonders die Internetnutzung ist hierbei in den Fokus gerückt, da... durch die rasante Zunahme infizierter Websites gefährliche Sicherheitslücken entstehen. Musik-Downloads, Video Sharing, Spiele, pornografische Inhalte und Social Networking Sites sich negativ auf die Produktivität der Mitarbeiter auswirken und Bandbreite und Speicherplatz beanspruchen. heruntergeladene Inhalte von Kollegen als anstößig empfunden und Unternehmen rechtlichen Haftungsrisiken ausgesetzt werden könnten. Mangelnde Compliance Zahlreiche Faktoren können dazu führen, dass Unternehmen geltende Vorschriften nicht mehr hundertprozentig einhalten. In jedem Fall bedingt eine solche Compliance-Lücke erhebliche Datenverlustrisiken. Ignoranz/Dummheit Zwar erfolgen zahlreiche Datenverluste vorsätzlich. Die überwiegende Mehrheit (bis zu 98% 2 ) aller Fälle von Datenverlust sind jedoch unbeabsichtigt und auf Benutzerfehler oder Nichtbefolgen der unternehmensinternen Richtlinien zurückzuführen. Die verheerendsten und medienwirksamsten Datenverluste der Vergangenheit waren z.b. nicht auf unbefugte Zugriffe in Unternehmensnetzwerke zurückzuführen, sondern ergaben sich vielmehr als Folge des Verlusts oder Diebstahls unternehmensinterner Laptops und USB-Sticks, deren vertrauliche Kunden- und Arbeitnehmerdaten in die falschen Hände gerieten. Schädliche Software Auch die von schädlicher Software ausgehende Bedrohung sollte nicht außer acht gelassen werden. Zwar ist schädliche Software für nur 2% aller Datenverluste verantwortlich. In diesen Fällen werden Daten jedoch vorsätzlich gestohlen und bewusst zur finanziellen Bereicherung missbraucht. Im Gegensatz zu früheren Hackerstreichen handelt es sich bei heutigen Malware-Kampagnen um gezielte, profitable Angriffe, mit Hilfe derer vertrauliche Daten heimlich überwacht, gestohlen oder verkauft werden. Im Dezember 2008 bot eine Hackerbande beispielsweise die Accounts von 21 Mio. deutscher Bankkunden für 12 Mio. Euro auf dem Schwarzmarkt an 3. Andere Kampagnen sind speziell darauf ausgerichtet, Tausende oder sogar Millionen Computer als Botnets zu missbrauchen, um so Spam und Popups zu verbreiten oder Suchergebnisse umzuleiten. Um Spyware auf einen Unternehmenscomputer einzuschleusen, bedienen sich Hacker zahlreicher Methoden. Der Einsatz missbrauchter Websites ist heutzutage die mit Abstand beliebteste. Spammer versenden zunächst s mit Links zu einer kompromittierten Website. Von hier aus wird ein Keylogger oder anderer Trojaner auf den Computer des unwissenden Benutzers heruntergeladen. Um einer Erkennung oder Sperrung aus dem Weg zu gehen, verändern sich diese Spam-Kampagnen in rasender Geschwindigkeit. Auch andere Methoden werden zur Aneignung vertraulicher Unternehmensdaten eingesetzt: Externe Geräte wie USB-Sticks, infizierte - Attachments und unsichere Wireless-Verbindungen dienen z.b. der gezielten Einschleusung von Spyware in Unternehmen. Nicht selten sind Daten außerdem mit sich im Betriebssystem einnistenden Rootkits verseucht. 4

6 Einige Statistiken, die das Ausmaß des Problems veranschaulichen: In den USA betrugen die durchschnittlichen Kosten eines Datenlochs 2008 beinahe $. Beim Verlust von Finanzdaten sogar $ 4. Im Vereinigten Königreich verursachten Online Banking-Betrügereien von Januar bis Juni 2008 Verluste von 21,4 Mio. Pfund (ca. 22,9 Mio. Euro). Dies entspricht einer Zunahme von 185% gegenüber dem Vorjahr. Außerdem wurden betrügerische Phishing- Websites eingerichtet, eine Steigerung um 186% gegenüber dem Vorjahr 5. Von den SophosLabs werden täglich neue Samples von verdächtigem Code analysiert. Alle 4,5 Sekunden wird eine neu infizierte Webseite entdeckt 6. Alle 15 Sekunden wird eine neue auf Spam verlinkende Webseite entdeckt 6. Unverwaltete oder nicht verbundene Computer Laptops, die von Telearbeitern und Geschäftsreisenden genutzt werden, um sich von zu Hause, von Flughäfen oder in Hotelzimmern mit dem Internet zu verbinden, entsprechen u.u. nicht mehr Ihren Richtlinien, wenn sie sich das nächste Mal in Ihrem Netzwerk anmelden. Im Gegenteil: Diese Computer könnten infiziert und Datenmissbrauch zum Opfer gefallen sein. In einem Fall verfügten 81% aller getesteten Unternehmenscomputer nicht über alle erforderlichen Microsoft Sicherheits- Patches, hatten deaktivierte Client Firewalls oder hatten nicht alle Endpoint Security Software Updates eingespielt 7. Ähnliche Bedrohungen gehen von nicht richtlinienkonformen Gastnutzern, Subunternehmern und Geschäftspartnern aus, die sich mit Ihrem Unternehmensnetzwerk verbinden, um auf s oder andere Informationen zuzugreifen. Sicherheitsrichtlinie Da der Mensch selbst in den meisten Fällen das schwächste Glied in der Sicherheitsstrategiekette darstellt, ist der Einsatz von Sicherheitstechnologien ohne klar definierte und durchgesetzte Richtlinien ein zum Scheitern verurteiltes Modell. Eine übergreifende Sicherheitsrichtlinie ist sowohl strategisch als auch vom erzieherischen Standpunkt her wichtig, da Sie Ihnen ungeahnten Einblick in unternehmenskritische Unternehmensbereiche, Systeme, Anwendungen und Daten verschafft und Sie dabei unterstützt, die Sicherheitsziele, -regeln und -mechanismen Ihres Unternehmens zu organisieren zusammenzufassen und zu kommunizieren. Ihre Richtlinie sollte außerdem Mechanismen zur Compliance-Überprüfung, Compliance- Wiederherstellung, zum Enforcement und zum Reporting bei Compliance-Problemen vorsehen. Compliance durchsetzen Bedrohungen treten heutzutage in gemischter Form auf, sind sehr zahlreich und stammen aus einer unüberschaubaren Quellendichte. Deshalb erweist sich die Entwicklung detaillierter Sicherheitsrichtlinien, gepaart mit einem leistungsstarken Umfang ideal ineinandergreifender Technologien als einzig praktikable Lösung, um richtlinienkonform zu bleiben und Datenschutz- Vorschriften einzuhalten. Unternehmen müssen sicherstellen, dass der von ihnen eingesetzte Schutz Endpoint sowie Gateway abdeckt und sowohl die Erfassung und Überwachung, als auch die Durchsetzung folgender Elemente beinhaltet: Compliance Zugriffskontrolle Malware-Schutz und Schutz vor unbefugten Zugriffen Verschlüsselung Authentifizierung 5

7 Endpoint-Schutz Ihr Endpoint-Schutz sollte auf einer zentralisierten, serverbasierten Management-Software basieren, mit der Installation, Richtliniendefinitionen und -einstellungen, Verwaltung sowie Updates bewerkstelligt werden können. Malware-Schutz Jeder Desktop, Laptop und jedes andere Gerät mit Zugriff auf Ihr Netzwerk benötigt proaktiven Schutz vor Zero-Day-Bedrohungen, für die noch keine Signaturen entwickelt wurden. All diese Geräte müssen außerdem stets über die neuesten Sicherheitsupdates und -patches verfügen ganz gleich, ob es sich um einen unternehmenseigenen oder den Computer eines Besuchers handelt und unabhängig vom eingesetzten Betriebssystem. Malware-Schutz muss eng mit zentral verwaltetem Endpoint- Firewallschutz ineinandergreifen: Nur so können Sie Internet und andere Verbindungen zu und von jedem einzelnen Computer kontrollieren. Verschlüsselung Festplattenverschlüsselung macht Daten auf gestohlenen oder verloren gegangenen Laptops, USB-Sticks, optischen Laufwerken und Smartphones für unternehmensexterne Personen nutzlos, da diese Daten nur von Befugten eingesehen werden können, die über entsprechende Schlüssel verfügen. Device Control Verhindern Sie, dass vertrauliche Daten aus Ihrem Unternehmen gelangen, indem Sie Mitarbeitern das Speichern auf CDs, USB-Sticks und anderen Wechselmedien verwehren. Device Control blockiert bei Bedarf auch drahtlose Verbindungen und verhindert so, dass vertrauliche Daten auf diesem Wege aus Ihrem Unternehmen gelangen. Application Control Durch die zentrale Überwachung und Verwaltung von Anwendungen, deren Verwendung Sie unterbinden möchten (z.b. Instant Massaging) schließen Sie gefährliche Sicherheitslücken und vermeiden Produktivitätseinbußen. Authentifizierung Durch Überprüfung und Validierung von Computern, die sich in Ihr Netzwerk einloggen, erhalten Sie die Möglichkeit, den Zugriff auf Netzwerk, Server, Anwendungen sowie Daten zu kontrollieren und zu verwalten. Außerdem kann der Zugriff auf einen bestimmten Personenkreis einschränkt werden. Endpoint Compliance und Access Control Endpoint Compliance-Software und Software zur Verwaltung von Schwachstellen sind die Grundvoraussetzungen für das lückenlose Enforcement Ihrer Endpoint Security-Strategie. Solche Software-Lösungen führen entscheidende Überprüfungen durch und ermitteln im Rahmen dieser, ob Sicherheitsanwendungen wie Client Firewalls, Virenschutz-, Spywareschutz-Software und die neuesten Sicherheitsupdates und -patches installiert, aktiviert, aktuell sowie vollständig und lückenlos konform mit den unternehmenseigenen Sicherheitsrichtlinien sind. Nicht mit Ihren Sicherheitsrichtlinien konforme Systeme können durch die Installation benötigter Anwendungen, Patches und Updates in die Richtlinienkonformität zurückgeführt werden. Gastcomputern kann zudem u.u. lediglich Internetzugriff gewährt werden. Einmal verbunden, gewähren diese Software-Lösungen lediglich Zugriff auf erlaubte Anwendungen und Daten. Endpoint Compliance- und Schwachstellen- Lösungen liefern auch umfassende Reports zu Netzwerkverbindungen und zur Compliance Posture von Geräten, die in der Vergangenheit mit dem Netzwerk verbunden waren. Solche Informationen sind für die Vorbereitung von Compliance-Überprüfungen von unschätzbarem Wert. Gateway-Schutz Datenschutz und Richtlinien-Compliance bei - und Internet-Traffic sind für die Sicherheit Ihres Unternehmens von entscheidender Bedeutung. Eine lückenlose Kontrolle des ein- und ausgehenden Gateway-Traffics stellt nicht nur die wirksamste Methode im Kampf gegen Malware dar, sondern erweist sich auch für Ihre Enduser als die transparenteste Lösung. So können zentrale unternehmensweite Richtlinien realisiert werden, die für lückenlosen Schutz Ihrer Daten sorgen, ohne die Produktivität negativ zu beeinflussen. 6

8 -Filterung Durch die Überprüfung ausgehender s können ausgereifte Richtlinienoptionen dazu verwendet werden, sensible Daten und unerwünschte Dateitypen zu sperren, in die Quarantäne zu verschieben oder Warnhinweise über diese zu versenden. Gleichzeitig können Management, Administratoren und User über Verstöße benachrichtigt werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Richtlinieneinstellungen zum Enforcement von Verschlüsselungsregeln und Disclaimern einzusetzen. Außerdem können eingehende s kontrolliert und auf die Produktivität negativ beeinflussenden Spam, schädliche Inhalte, Links oder Attachments geprüft werden. -Verschlüsselung Die Verschlüsselung sensibler -Inhalte am Gateway sorgt dafür, dass vertrauliche Daten oder Unternehmensinterna vor unberechtigten Zugriffen durch Unberechtigte geschützt und nur vom Empfänger selbst eingesehen werden können. Über zentrales Richtlinien- Management kann die lückenlose Compliance im gesamten Unternehmen oder für ausgewählte Gruppen sichergestellt werden. Filterung von URLs und Webinhalten Durch Überprüfung sämtlichen Internet- Traffics auf Malware und Verstöße gegen die Nutzungsrichtlinien schützen Sie Ihr Unternehmen vor aktuellen Bedrohungen aus dem Internet. Diese können von bekannt schädlichen Websites, seriösen aber missbrauchten Websites, aus schädlichen Web- s oder potenziell unerwünschten Anwendungen stammen. Die Kontrolle und Filterung ausgehender Inhalte ist ebenso wichtig: Ganz gleich, ob es sich um Postings in Webforen, per Webmail versandte Daten oder um das Ergebnis einer Übertragung von einem infizierten System auf Ihr Netzwerk handelt. Fazit Bedrohungen und Arbeitsmethoden im IT- Umfeld unterliegen heutzutage einem stetigen Wandel. Sowohl von staatlicher Seite als auch von Branchenverbänden und Unternehmen selbst entwickelte Richtlinien und Vorschriften sollen Abhilfe schaffen und sensible private und unternehmensinterne Daten effektiv schützen. Die lückenlose Einhaltung all dieser relevanten Richtlinien und Vorschriften mag wie ein unerreichbares Ziel erscheinen. Mit der richtigen Kombination aus Richtlinien, Technologien und einer durchdachten Strategie kann der Traum vom vollständig sicheren und konformen Netzwerk jedoch auch für Sie zur Realität werden. Die Sophos Lösung Sophos Produkte unterstützen Sie aktiv bei der Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien und -vorschriften. Unsere Lösungen rund um Endpoints, Internet, und Verschlüsselung sorgen für umfassende Sicherheit. Sie bieten kombinierte Mechanismen zum Schutz vor Malware, Spyware, Hackerangriffen, unerwünschten Anwendungen, Spam, Missbrauch und Abweichung von Richtlinien sowie vor Datenverlust. Mit unserer Network Access Control-Technologie sorgen Sie für lückenlose Compliance an Ihren Endpoints, gewinnen Oberhand über Schwachstellen und profitieren von einfach einzusetzenden und vorkonfigurierten Richtlinien. Auf diese Weise wird die Einhaltung von Gesetzesvorschriften, Branchenstandards und internen Richtlinien zum Kinderspiel. 7

9 Quellen 1. SearchSecurity.com Computer Security Institute s 2008 CSI Computer Crime & Security Survey SophosLabs Forschung 7. Boston, USA Oxford, UK Copyright Sophos Plc Alle eingetragenen Marken oder Urheberrechte werden von Sophos zur Kenntnis genommen und anerkannt. Kein Teil dieser Veröffentlichung darf ohne die vorherige schriftliche Genehmigung durch die Herausgeber reproduziert, in einem Retrieval-System gespeichert oder in anderer Form oder auf andere Weise übertragen werden.

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