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1 «Standortpromotion sucht gezielt nach Investoren, welche zur Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der Schweizer Wirtschaft beitragen.» horizon Interview mit Botschafter Eric Jakob, Leiter der Direktion für Standortförderung im Staatssekretariat für Wirtschaft SECO: «Ein Verzicht auf aktive Ansiedlungspolitik wäre gefährlich, denn die Schweiz kann ohne diese Leistung ihr Innovationspotenzial und ihren Wohlstand nicht halten», sagt Jakob und lobt die enorm gute Arbeit der GZA.» Seite 2 dezember 2014 Fotokredit: Leistungsfotografie, 2014

2 Editorial Interview Liebe Leserinnen und Leser 2014 ist und war für den Standort Schweiz, den Wirtschaftsraum Zürich und damit für die Greater Zurich Area AG (GZA) ein prägendes Jahr. Getrieben von aktuellen Debatten über die Zuwanderung und dem damit verknüpften Unbehagen, rückte die Frage nach Sinn und Zweck des aktiven Standortmarketings in den Fokus. Im Rückblick darf ich zufrieden feststellen, dass die Diskussionen und Fragen, denen wir uns im Jahr 2014 gestellt haben, unser gezieltes Vorgehen bestätigt haben. Mehr denn je benötigt die Greater Zurich Area ein Standortmarketing, das auf Qualität, Nachhaltigkeit und qualitativen Strukturwandel ausgelegt ist. In unserer aktiven Akquisition sprechen wir denn auch ausschliesslich Unternehmen an, die einen Mehrwert für unseren Wirtschaftsraum schaffen und diesen in seiner Vielfalt und seiner Innovationsfähigkeit nachhaltig unterstützen. Neben unserem Kerngeschäft und mehreren wirtschaftspolitischen Entscheidungen von prägender Wirkung beschäftigte uns 2014 bereits die nächste Leistungsvereinbarung, welche die Zusammenarbeit zwischen der nationalen Standortförderung und den Kantonen und Regionen betrifft. Die vom SECO vorgenommene «Evaluation nationale Standortpromotion Schweiz» (August 2014) weist das bestehende Verbesserungspotenzial aus. Deshalb freue ich mich besonders, dass Herr Botschafter Eric Jakob als oberster Standortförderer des Bundes sich im Interview zum Thema äussert. Eine seiner zentralen Botschaften ist jene, welche wir stets betonen: Ein Verzicht auf aktive Ansiedlungspolitik wäre leichtsinnig. Denn die Schweiz und der Wirtschaftsraum Zürich benötigen den Input von aussen, um auch in Zukunft innovativ bleiben zu können und damit unseren Wohlstand zu sichern. Ich wünsche Ihnen viel Lesevergnügen, bedanke mich herzlich für Ihr Interesse und wünsche Ihnen ein erfolgreiches, erfreuliches und inspirierendes 2015! Eric Jakob, Leiter der Direktion für Standortförderung, SECO «Die GZA leistet enorm gute Arbeit» Herr Botschafter, wie geht es dem Standort Schweiz und daselbst seinem grössten Wirtschaftsraum, der Greater Zurich Area? Dem Standort Schweiz und dem grossen Wirtschaftsraum Zürich geht es nach wie vor hervorragend. Die wichtigsten Rankings zeigen, dass wir beste Standortbedingungen haben, sei dies Bildung, Forschung und Innovation betreffend, den Arbeitsmarkt, die Erreichbarkeit oder die Steuerbelastung für Unternehmen. Das gilt speziell auch für den stärksten Wirtschaftsraum der Schweiz, für Zürich. Allein um den Status quo zu halten, muss man aber etwas tun. Wir müssen also dafür sorgen, dass diese Rahmenbedingungen intakt bleiben. Welche Beobachtungen machen Sie in Ihrer täglichen Arbeit seit der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative am 9. Februar dieses Jahres? Der 9. Februar hat «eingeschlagen». Aber auch andere Initiativen und Diskussionen, welche den Wirtschaftsstandort Schweiz betreffen, entfalten ihre häufig negative Wirkung. Und dies sowohl bei ansässigen Unternehmen wie bei möglichen Investoren, welche sich den Markt Schweiz anschauen. Im Sommer weilte ich in China und in Japan und wurde dort mit entsprechenden Fragen konfrontiert. Der Schweizer Entscheid die Zuwanderung betreffend wurde weltweit registriert es besteht grösserer Informationsbedarf als zuvor. Andererseits betone ich aber auch und das ist keine Ausflucht, sondern real: Die Schweiz hat in ihrer Geschichte immer wieder unter Beweis gestellt, dass sie dienliche und pragmatische Lösungen finden kann. Zudem ist der Auftrag mit dem neuen Verfassungsartikel klar: Es soll eine Lösung gefunden werden, welche die gesamtwirtschaftlichen Interessen der Schweiz berücksichtigt. Sonja Wollkopf Walt Geschäftsführerin Greater Zurich Area AG

3 Soll Standortmarketing der Regionen und der Schweiz etwas Zurückhaltung und Konzilianz ablegen und nachdrücklicher auftreten? Wir treten durchaus heute schon selbstbewusst und mit einem fokussierten Angebot auf. Wir verfügen sowohl auf der Ebene des Bundes via Switzerland Global Enterprise (ex Osec) wie auch auf der Ebene der Kantone und Areas über ein griffiges Marketinginstrumentarium. Die beste Werbung für die Schweiz sind allerdings attraktive Rahmenbedingungen. Diese sprechen sich unter Investoren schnell herum. Und zu diesen müssen wir Sorge tragen. Verbesserungsbedarf im Gesamtsystem der Standortpromotion sehe ich in einer weiteren Optimierung des Angebots, dies vor allem durch eine Steigerung der Qualität und Nachhaltigkeit der Ansiedlungsprojekte, durch eine verstärkte Branchenorientierung und Digitalisierung. Welches sind die Schlussfolgerungen, die Sie ziehen und kommunizieren, wenn Sie allgemein oder bei ausländischen Firmen konkrete Verunsicherung spüren? Wir können und sollen sehr deutlich auf die bestehenden Standortvorteile hinweisen. Diese müssen wir hervorheben, denn sie sind intakt. Die Schweiz ist sehr wettbewerbsfähig. Ich warne davor, unnötigerweise verunsichernde Botschaften auszusenden. Auch internationale Firmen, welche sich allenfalls mit Deinvestitionsgedanken tragen, weise ich darauf hin: Wir sind Innovationsweltmeister, der Standort Zürich und die Schweiz sind hervorragend positioniert, international gut erreichbar, wir haben moderate Steuern, ein hervorragendes Bildungssystem und so weiter. Im Eigeninteresse wäre es für die meisten dieser Firmen nicht klug, die Schweiz zu verlassen. Schwelendes oder deutlich zum Ausdruck gebrachtes Unbehagen gegenüber der Zuwanderung ist heute politische Realität. Wie verknüpfen respektive trennen Sie die Effekte der Zuwanderung und den Auftrag, aktive Standortförderung zu betreiben? Dieses Unbehagen nehmen wir sehr ernst und können es teilweise auch nachvollziehen. Man muss andererseits auch die Fakten berücksichtigen. Die Massnahmen des Bundes und der Kantone im Rahmen der Standortpromotion, welche auf die Neuansiedlung von Firmen abzielen, beeinflussen rund 2% der jährlichen Nettozuwanderung in die Schweiz. Dies hat eine von uns in Auftrag gegebene Studie gezeigt. Die Studienresultate weisen auch darauf hin, dass sich das Rekrutierungsverhalten von neu angesiedelten Firmen nicht stark von jenem der bereits ansässigen Firmen unterscheidet. Mit anderen Worten: Die neu angesiedelten Firmen bringen entgegen gewissen Aussagen nicht einfach ihre ausländische Belegschaft mit, sondern stellen auch Schweizer Arbeitsnehmende ein. Angesichts der Tatsache, dass die neu in die Schweiz zugezogenen Firmen häufig kleine oder mittelgrosse Unternehmen sind, ist das Rekrutierungsverhalten der grossen, bereits hier ansässigen Firmen für die Zuwanderung sehr viel relevanter. Ferner muss man auch betonen, dass die Schweizer Wirtschaft gerade durch die Internationalisierung gross und innovativ geworden ist. Standortpromotion öffnet nicht einfach die Tore für alle und jeden, sondern sucht gezielt nach Investoren, welche Lücken in den hiesigen Wertschöpfungsketten schliessen können und damit zur Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der Schweizer Wirtschaft beitragen. Gerade die GZA macht diesbezüglich einen ausgezeichneten Job. Ihre Schlussfolgerung? Es wäre geradezu gefährlich, ausgerechnet jetzt auf aktive Ansiedlungspolitik zu verzichten. Die Schweiz kann ihr Innovationspotenzial nicht halten, wenn wir nicht auch in Zukunft auf die kreativen und innovativen Ideen jener bauen könnten, die zu uns kommen. Wir stellen fest, dass der internationale Standortwettbewerb laufend zunimmt. Gerade aufgrund einer gewissen Verunsicherung kann man einen spürbaren Rückgang der Ansiedlungen in der Schweiz während der letzten 2 bis 3 Jahre feststellen. Verspielen wir nicht unsere hervorragende Position mit unnötigen Experimenten. Standortmarketing einzustellen sei dies nun staatlich gefördert oder in privatwirtschaftlich finanzierten Netzen wäre ein leichtfertiges Spiel mit dem Feuer. Wie beurteilen Sie die bisherige Arbeit, welche die Metropolitanregionen und insbesondere die GZA im Ausland leisten? Die GZA AG ist eine starke Organisation, die den stärksten Wirtschaftsraum der Schweiz repräsentiert. Das macht die GZA sehr gut. Die GZA AG soll ihre Rolle weiterspielen und dabei auch optimieren können. Aus Sicht des Bundes sagen wir: Es ist angesichts des herrschenden internationalen Wettbewerbs sinnvoll, wenn sich die Wirtschaftsmotoren der Schweiz, die Metropolitanregionen, gut vermarkten. Letztlich ist es aber Sache der beteiligten Kantone, sich mit der GZA partnerschaftlich in diesem Auftrag zu organisieren. Welche Rolle soll der Greater Zurich Area AG, der Standortmarketingorganisation des stärksten Schweizer Wirtschaftsraums, zukommen? Wie gesagt: Die Bedeutung der Metropolitanregionen hat im internationalen Standortwettbewerb zweifelsohne zugenommen und die teilweise sehr aktiven internationalen Regionen erfordern auch entsprechende Aktion seitens der Schweiz und ihrer Metropolitanregionen. Die Arbeit der Greater Zurich Area AG als Standortmarketingorganisation des stärksten Schweizer Wirtschaftsraums hat entsprechendes Gewicht. Die GZA leistet enorm gute Arbeit. Ein externer Bericht im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO ortet Koordinationsbedarf, die Zusammenarbeit nationaler und regionaler Organisationen sowie der Kantone müsse verbessert werden. Wie bewerkstelligen Sie dies und was steht konkret an? Die Zusammenarbeit und Koordination der Akteure auf Ebene des Bundes, der Kantone und der Areas hat sich während der letzten Jahre stark verbessert, kann und sollte aber noch weiter optimiert werden beispielsweise durch einen «code of conduct», der für alle Akteure seine Gültigkeit hat. Es rückt auch eine weitere Notwendigkeit ins Zentrum: Die Fortsetzung auf nächster Seite»

4 Interview Ansiedlungen Qualität. Die Qualität der Ansiedlungsprojekte so die Meinung aller Akteure kann und muss sich noch weiter verbessern. Wir haben in den letzten Jahren erkannt: Es kann inskünftig nicht um die Menge von Ansiedlungen gehen, sondern ganz klar um deren Qualität. Wir wollen nachhaltige Ansiedlungen. Und ausserdem: Auch die Digitalisierung des gesamten Angebots muss erstklassig sein, weil dies zielgerichtete und fokussierte Kommunikation erleichtert. Immer mehr Investitionsentscheide werden auf der Basis von digitalisierter Information auf dem Internet vorgespurt. Da haben alle gemeinsam eine wichtige Aufgabe zu lösen. Switzerland Global Enterprise schliesst mit den Kantonen Zusammenarbeitsverträge ab. Standortmarketing findet jedoch vor allem über die Grossräume (Metropolitanregionen) statt. Wäre es nicht folgerichtig, Regionen statt die Kantone vertraglich anzubinden? Der Bund behandelt alle Kantone ob strukturschwach, klein, gross, wirtschaftsstark genau gleich. Es gibt Kantone, die keiner Area zugehören. Klar ist für uns: Die Metropolitanregionen haben besonderes Gewicht. Weil der konkrete Vollzug von Ansiedlungen aber nach wie vor in den Kantonen stattfindet, welche wiederum die GZA AG oder etwa die Greater Geneva Bern Area GGBA beauftragen, sind die Vereinbarungen heute so aufgegleist. Asiatische oder etwa nordeuropäische Metropolitanregionen betreiben aggressives Marketing und werben internationale Firmen aus der Schweiz ab. Genügt noch, was wir im Standortmarketing bisher tun? Wir stellen klar fest, wie viel härter der Wettbewerb unter den internationalen Standorten geworden ist und wie viel kompetitiver es vermutlich noch werden wird. Zumal andere Länder potenziell standortbegünstigende Regelungen meist viel rascher einführen können, als wir dies in der föderalistischen Schweiz können. Es ist zentral, weiterhin für gute Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsstandort Schweiz zu sorgen und die vorhandenen Kräfte zu bündeln. Kann Standortmarketing einen «qualitativen» Strukturwandel begünstigen? Wir pflegen einen liberalen Markt. Es soll dabei der freie Entscheid des Unternehmers sein, wo er tätig werden will. Allerdings gehen innovative Firmen am liebsten dorthin, wo bereits andere innovative Unternehmen sind. Wir wollen also starke, innovative Firmen holen, denn wir wissen, dass diese wiederum ein innovatives Umfeld beackern und zum Wachsen bringen. Es ist also durchaus so: Standortmarketing kann einen qualitativen Strukturwandel unterstützen. Spielentwickler zieht nach Zürich Zürich Der englische Videospielentwickler Studio Gobo eröffnet ein Büro in Zürich. Die Unternehmensniederlassung wurde von der Greater Zurich Area AG begleitet. Studio Gobo hat die Spiele zu den Kinoerfolgen «Pirates of the Carribean» und «Guardians of the Galaxy» produziert, wie in einem Artikel bei gamesindustry.biz erläutert wird. Die bisherige Zusammenarbeit mit der Forschungseinrichtung von Disney in Zürich ist für Gobo-Gründer Tony Beckwith einer der Gründe für die Büroeröffnung. Ein anderer ist die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH). «Wir waren schon immer sehr beeindruckt von den Studenten, insbesondere der ETH. Ihre exzellenten Fähigkeiten in der Computergrafik sind für uns ein grosser Anreiz», erläutert Beckwith. Auch mit anderen Hochschulen der Stadt würde es bereits Arbeitsbeziehungen geben. Daher hofft Gobo, sehr gut ausgebildete Mitarbeiter für das Unternehmen gewinnen zu können. US-Pharmazie-Unternehmen lässt sich in Zürich nieder Lexington Der amerikanische Pharmaziekonzern Cubist Pharmaceuticals eröffnet in Zürich seinen internationalen Hauptsitz. Das Unternehmen ist in der Erforschung neuartiger Antibiotika tätig. Bakterielle Infektionen führen laut der Medienmitteilung von Cubist Pharmaceuticals jährlich zu Todesfällen in der EU und zu Todesfällen in den USA. Insbesondere steigende Fälle von Antibiotikaresistenzen werden zunehmend zu einem Problem. Mit dem neuen Hauptsitz im Zentrum der biopharmazeutischen Industrie will Cubist dieser Tatsache Rechnung tragen und zur weltweiten Gesundheit beitragen. «Wir haben uns für Zürich als Standort für unseren internationalen Hauptsitz entschieden, da zahlreiche Märkte in unmittelbarer Nähe sind», erklärt Dr. Patrick Vink, Senior Vice President and General Manager of International Business bei Cubist. «Hier haben wir Zugriff auf sehr gute Mitarbeiter, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind stabil und Zürich baut seine Position als Zentrum der Biopharmazie ständig aus.» Insgesamt plant Cubist für Zürich mit 50 Mitarbeitern. Das Unternehmen, das 2013 einen Umsatz von 1,1 Milliarden Dollar generierte, erklärt, dass es sich der Schaffung von Arbeitsplätzen in Zürich verpflichtet fühlt.

5 erfolgsgeschichten Garmin «Die Greater Zurich Area bietet ausgezeichnete öffentliche Verkehrsmittel und hoch qualifizierte Arbeitskräfte.» 2010 verlegte Garmin seinen Firmensitz von den Kaimaninseln nach Schaffhausen. Das Unternehmen schätzt die zentrale Lage von Schaffhausen, die ausgezeichneten öffentlichen Verkehrsmittel und die hoch qualifizierten Arbeitskräfte. Garmin ist der globale Marktführer auf dem Gebiet der GPS- Navigation. Seit 1989 entwickeln, bauen, vermarkten und vertreiben die Garmin Ltd. und ihre Tochterfirmen Geräte und Anwendungen in den Bereichen Navigation, Kommunikation und Information die meisten davon mit GPS-Unterstützung. Das S&P-500-Unternehmen Garmin Ltd. hat in Schaffhausen seinen Firmensitz, seine wichtigsten Tochtergesellschaften befinden sich in den USA, Taiwan, Deutschland und im Vereinigten Königreich. Die Greater Zurich Area liegt nahe bei Garmins Hauptmärkten in West- und Osteuropa. Sie bietet eine Basis für den Ausbau bestimmter Unternehmensfunktionen unserer europäischen Aktivitäten von einem zentralen Standort aus und erleichtert den Erwerb von oder die Beteiligung an europäischen Unternehmen. Darüber hinaus bietet die Greater Zurich Area eine gute Anbindung an den Flughafen Zürich, ausgezeichnete öffentliche Verkehrsmittel und hoch qualifizierte Arbeitskräfte. Der Kanton Schaffhausen und seine von Marcus Cajacob vertretene Wirtschaftsförderungsagentur unterstützten Garmin bei der Beurteilung Schaffhausens als potenziellen Standort. Biogen Idec International GmbH Seit über 35 Jahren engagiert sich Biogen Idec passioniert bei der Entdeckung, Entwicklung und Herausgabe von innovativen Therapien, welche das Leben von Patienten mit gravierenden neurodegenerativen Erkrankungen, hämatologischen Leiden und Autoimmunkrankheiten verbessern. Das Unternehmen mit Hauptquartier in Cambridge, Massachusetts, USA, hat weltweit über Angestellte. Zudem verfügt Biogen Idec über Tochtergesellschaften in mehr als 30 Ländern und einem Netz von Vertriebspartnern in weiteren 70 Ländern. Biogen Idec International GmbH feierte im Jahr 2014 sein 10-jähriges Bestehen in Zug. Der internationale Hauptsitz in der Schweiz wurde im Jahr 2004 gegründet und zählt mittlerweile mehr als 300 Angestellte. Biogen Idecs Schweizer Tochtergesellschaft, gegründet 2011, befindet sich ebenfalls in Zug und zählt momentan mehr als 30 Angestellte. Das Unternehmen hat zudem seine neue Biosimilar-Geschäftseinheit mit Sitz in Zug gegründet. «Seit der Gründung unseres internationalen Hauptsitzes in Zug vor mehr als einem Jahrzehnt haben wir sowohl unsere globale Präsenz als auch unser Produktportfolio enorm erweitert. Mit dem zentral gelegenen Europa-Hub in Zug ist es uns gelungen, unser Geschäft bei ständigem Wachstum unseres Produktportfolios, Affiliate-Netzwerkes und Mitarbeiterstammes zusammenzuhalten», sagte Francis Marsland, Vice President und Standortleiter. Aufgrund der günstigen Rahmenbedingungen für Unternehmen und Mitarbeiter sei der Kanton Zug ein idealer Standort für Biogen Idecs internationalen Firmensitz. Mit der freundlichen Umgebung, einer stabilen Wirtschaft und einer effizienten Verwaltung ist er für die vielfältige Belegschaft sehr attraktiv. Fotokredit: Leistungsfotografie, 2014

6 Partner der Privatwirtschaft Nachhaltiger Ansiedlungserfolg gemeinsam mit der GZA «Die Greater Zurich Area bietet uns die ideale Plattform, um für internationale Ansiedlungen die passende Immobilie im Herzen des Wirtschaftsraums Zürich anzubieten. Seit Gründung des Unternehmens sind wir hier tätig und damit ein sehr verlässlicher Partner, um den räumlichen Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden.» Roger Stucki, CEO Alpine Finanz Immobilien AG «Als Bank der Bündner, Sponsoringpartnerin und Mäzenin, attraktive Arbeitgeberin und Auftraggeberin an das einheimische Gewerbe orientieren wir uns an unseren Grundwerten Kompetenz und Verbundenheit. Damit übernehmen wir Verantwortung als Unternehmen, das mit seinen Werten und vielfältigen Engagements den Kanton prägt.» Alois Vinzens, Iic. oec. HSG, Vorsitzender der Geschäftsleitung (CEO) «Wir engagieren uns in der Greater Zurich Area, weil für die AMAG Gruppe der starke Wirtschaftsstandort Schweiz enorm wichtig ist. Dadurch tragen wir aktiv zum wirtschaftlichen Erfolg und zum Wohlergehen des Wirtschaftsraums Zürich bei. Die GZA zeigt, was griffiges Standortmarketing bringen kann.» Guido Neuhaus, Leiter Region Zürich Stadt, Geschäftsführer AMAG Autowelt Zürich «Unsere starke Stellung am Markt basiert auf dem permanenten engen Kontakt zu den Auftraggebern. Im ständigen Dialog können wir Entwicklungen und neue Anforderungen des Markts früh erkennen und unsere logistischen Lösungen weiterentwickeln.» Peter Widmer, Verwaltungsrat von Rhenus Alpina AG «Zürich bietet attraktive Rahmenbedingungen für Unternehmen. So sind hier nebst der Finanzindustrie und den international tätigen Grosskonzernen auch innovative KMUs stark verankert. Die Attraktivität dieser Region ist für den Erfolg unserer Kunden und damit auch für uns fundamental. Wir wollen Zürich als idealen Standort für Unternehmen fördern. Deshalb engagieren wir uns bei Greater Zurich Area.» Barend Fruithof, Head Corporate & Institutional Client «Wir wollen heute und morgen die führende persönliche Bank im Norden von Zürich sein. Das Bankgeschäft ist für uns eine Herzensangelegenheit. Unser Versprechen ist einfach: Wir hören Ihnen zu und geben Ihnen rasch kompetente und verbindliche Antworten. Wir unterstützen Unternehmen und Private über das Bankgeschäft hinaus, damit sie sich bei uns rasch wohlfühlen.» Martin Vogel, CEO Schaffhauser Kantonalbank «Der Flughafen Zürich ist das Tor der Schweiz zur Welt und ein wichtiger Wirtschaftsmotor für die Region Zürich / Hochrhein. Dieser Infrastruktur von nationaler Bedeutung müssen wir Sorge tragen, damit sie sich weiterentwickeln kann und auch künftige Generationen davon profitieren können.» Thomas E. Kern, CEO Flughafen Zürich AG «Die Glarner Kantonalbank engagiert sich an der Greater Zurich Area AG, weil sie von der Attraktivität des Wirtschaftsraums Zürich überzeugt ist und vom treibenden Motor auch Unternehmen aus den angrenzenden Regionen nachhaltig profitieren können.» Hanspeter Rhyner, Vorsitzender der Geschäftsleitung «Die SZKB gehört zu den bestkapitalisierten Banken weltweit.» Dr. Peter Hilfiker, Vorsitzender der Geschäftsleitung «Seit 100 Jahren prägt die Steiner AG mit den durch sie entwickelten und erbauten Gebäuden das Bild des Wirtschaftsraums Zürich. Wir wollen auch künftig durch konstruktive Zusammenarbeit, Begeisterung und Erfolgswillen einen Vorsprung gestalten und so nachhaltigen Mehrwert für unsere Kunden schaffen.» Henri Muhr, CEO Steiner Group

7 «Mehr denn je legen wir Wert darauf, den Wirtschaftsraum Zürich und damit die Schweiz zu stärken. Die Diskussion um den Wirtschaftsplatz Schweiz muss sachlich und faktenbasiert passieren. Hier spielt die Standortförderung, wie sie die Greater Zürich Area erfolgreich betreibt, eine wichtige Rolle.» Ivo Furrer, CEO Swiss Life Schweiz spezialisierten Fach- und Branchenteams unterstützen wir Unternehmen von der Gründung oder Ansiedlung über Technologietransfers und Kooperationsvereinbarungen bis hin zu Joint Ventures oder M&A-Transaktionen. Wir arbeiten gerne mit innovativen Unternehmen zusammen und bleiben am Puls. Sowohl bei rechtlichen wie auch bei technologischen Entwicklungen.» Dr. Rolf Auf der Maur, Partner und Delegierter Marketing, VISCHER AG «Im globalen Standortwettbewerb punktet die GZA mit ihrer durchgängig hohen Qualität. Dazu wollen wir unseren Beitrag leisten. Wir vermieten allein in den GZA-Kantonen über m 2 qualitativ hochstehende Flächen in erstklassigen Immobilien, darunter der Prime Tower und das Geschäftsgebäude SkyKey in Zürich, das Hochhaus an der Theaterstrasse in Winterthur oder die Liegenschaft Opus in Zug.» Markus Graf, CEO Swiss Prime Site AG, Olten «Der Wirtschaftsstandort Zürich muss attraktiv und konkurrenzfähig bleiben. Die Zürcher Handelskammer trägt als Partner der Wirtschaft mit ihren Aktivitäten dazu bei, dass Unternehmen hier gute Rahmenbedingungen vorfinden. Dazu gehören ein wettbewerbsfähiges Steuersystem genauso wie gute Verkehrsinfrastrukturen oder hervorragende Bildungseinrichtungen.» Dr. Regine Sauter, Direktorin ZHK «Die Greater Zurich Area, bzw. die Schweiz, ist der weltweit drittgrösste Rückversicherungsstandort. Das ist ein eindrückliches Zeugnis der Standortqualität. Rückversicherer und Versicherer mindern Risiken und verfolgen langfristige Anlagestrategien. Die Kapitalstärke und das fundierte Fachwissen von Swiss Re ermöglichen es uns, grosse Risiken zu übernehmen. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag für eine wachstumsstarke Volkswirtschaft.» Dr. Thomas Wellauer, COO Swiss Re «Der Wirtschaftsraum Zürich ist das grösste und wirtschaftlich bedeutendste Ballungsgebiet der Schweiz und steht in enger Verbindung und regem Güter- und Dienstleistungsaustausch mit der Schweiz und in internationaler Hinsicht. UBS engagiert sich in Zürich substanziell für Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft.» Dr. Thomas Ulrich, UBS Regionaldirektor Zürich «Unternehmen aus innovationsstarken Branchen wie ICT, Life Sciences oder erneuerbare Energie finden zunehmend Gefallen am Wirtschaftsraum Zürich. Als Anwaltsbüro mit 24 «Als Zürcher Kantonalbank gehören wir zum Leben im Wirtschaftsraum Zürich. Wir leisten einen Beitrag an die Greater Zurich Area, um die Wirtschaftsförderung und die nachhaltige Entwicklung zu unterstützen.» Daniel Previdoli, Leiter Products, Services & Directbanking und Mitglied der Generaldirektion Zürcher Kantonalbank «Zug ist ein starker, selbstbewusster Wirtschaftsstandort. Seinen Erfolg verdankt er der intensiven überregionalen und internationalen Vernetzung. Diese ist nur dank den grossen Qualitäten des Wirtschaftsraumes, in dem wir leben, möglich. Die Zuger Kantonalbank leistet mit ihren qualitativ hochstehenden Bankdienstleistungen einen wichtigen Beitrag dazu.» Pascal Niquille, Präsident der Geschäftsleitung «Unser Anspruch ist es, die Bedürfnisse unserer Kunden bedingungslos in den Vordergrund zu stellen wir werden sie künftig noch besser bedienen. Sie sollen sich jederzeit sicher fühlen, ganz gleich ob in der Familie, in der Freizeit oder im Beruf.» Joachim Masur, CEO Zurich Schweiz

8 Rückblick Erfolgsfaktor der Greater Zurich Area GZA und Zürcher Handels kammer Studie zu Präzisionsgüterindustrie und Digitalisierungs technologie. GZA Impressionen Im Auftrag der Greater Zurich Area AG (GZA) und der Zürcher Handelskammer (ZHK) erstellte das Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos eine Studie zur Bedeutung der Präzisionsgüterindustrie und der Digitalisierung für den Wirtschaftsstandort Zürich. Der Erfolg der Greater Zurich Area hängt nach den Erkenntnissen der Studie zunehmend davon ab, wie Forschung, Entwicklung und Produktion in der Region in Einklang gebracht werden können. Die Studie macht deutlich, dass eine intelligente Vernetzung von Innovations- und Produktionsprozessen entscheidend ist, um die Erfolgsposition der Greater Zurich Area in diesem Bereich aufrechterhalten zu können. Dabei spielt die räumliche Nähe eine entscheidende Rolle: «Es braucht eine Art «Marktplatz», wo sich Akteure physisch treffen können. Der in Dübendorf geplante Innovationspark kann die hierfür nötige Infrastruktur liefern und bietet die Chance, dass der Wirtschaftsstandort Zürich an zusätzlicher Attraktivität gewinnt», so Regine Sauter, Direktorin der Zürcher Handelskammer (ZHK). Ebenso wird in der Studie festgestellt, dass der Anteil der Ausgaben für Forschung und Entwicklung, mithin Investitionen in Innovationen, laufend gestiegen ist. Diese Ausgaben scheinen sich zu lohnen, denn sie sind mit dafür verantwortlich, dass die entsprechende Industrie so gut positioniert ist. Um auch in Zukunft an der Spitze stehen und den Standortvorteil als innovationsfähiger Wirtschaftsraum halten und ausbauen zu können, braucht es Anstoss von aussen und den Willen, sich ständig verbessern zu wollen. Sonja Wollkopf Walt, Geschäftsführerin der GZA, betont: «Es ist der permanente Innovationsgeist, der unsere Wirtschaftsregion antreibt. Ihm ist es auch zu verdanken, dass internationale Firmen in die Region kommen und ansässige KMUs zu Höchstleistungen anspornt werden. Die Bedeutung der intelligenten Vernetzung von Innovations- und Produktionsprozessen wird weiter wachsen und im Falle der Greater Zurich Area ein entscheidender Wettbewerbsvorteil werden.» An einer Medienkonferenz stellten Projektleiter Kai Gramke, Prognos, Regine Sauter und Sonja Wollkopf Walt die Studie Mitte November den Medien eingehender vor. Alle Trends spielten für die Präzisionsindustrie, betonte Gramke. Die Schweiz gehe mit diesem Trend: Während andere Industrieländer Produktions-, Export- und Forschungsanteile verlieren, gewinne die Schweiz in diesem Bereich dazu. Unter der Bedingung, dass die Schweiz auch in Zukunft genügend Fachkräfte gewinnen kann, wächst hier eine sehr zukunftsfähige Branche, die sich schwer in andere Länder verlagern liesse. Delegation der Handelskammer der Provinz Guangdong zu Besuch in der Greater Zurich Area. (September 2014) «INNOVATION The Swiss Formula: From Concept to Commercialization» Businessseminar für Unternehmen im Silicon Valley, Kalifonien, USA. (Oktober 2014) «Beyond Korea Internationalizing for Sustainable Success» Businessseminar für koreanische Unternehmen in Seoul, Korea. Der Anlass wurde in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Botschaft in Seoul und Nowak & Partner, Seoul, organisiert. (November 2014) Greater Zurich Area AG Limmatquai Zürich Schweiz Telefon Fax

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