INFORMATION zu MELDEPFLICHTIGEN ERKRANKUNGEN (Version /2015)

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1 Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft m.b.h. Landeskrankenhaus Hochsteiermark Standort Leoben Lehrkrankenhaus der Medizinischen Universität Graz Institut für Pathologie Vorstand: Prim. Univ.-Doz. Dr. Martin Tötsch 8700 Leoben, Vordernberger Straße 42 Tel.: 03842/ ; Fax.: 03842/ INFORMATION zu MELDEPFLICHTIGEN ERKRANKUNGEN (Version /2015) 1. Meldepflichtige Erkrankungen Eine Reihe von Gesetzen (u.a. Epidemiegesetz, Tuberkulosegesetz, AIDS-Gesetz, Geschlechtskrankheitengesetz) dienen der Verhütung und Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten in Österreich. Diese Gesetze regeln, welche Krankheiten bei Verdacht, Erkrankung oder Tod der Meldepflicht unterliegen. Jede Ärztin und jeder Arzt sowie jedes Labor, welche eine meldepflichtige Krankheit diagnostizieren, sind voneinander unabhängig zur Meldung verpflichtet! Das bedeutet, dass in den meisten Fällen zwei Meldungen über denselben Fall abgegeben werden müssen Meldepflicht nach dem Epidemiegesetz 1950, BGBl. Nr. 186/1950 idgf, und der Verordnung der Bundesministerin für Gesundheit und Frauen betreffend anzeigepflichtige übertragbare Krankheiten 2004, BGBl. II 254/2004 idgf Erkrankungen bzw. Sterbefälle an: Bang'scher Krankheit Diphtherie virusbedingten Meningoencephalitiden invasiven bakteriellen Erkrankungen Meningitiden und Sepsis Keuchhusten Legionärskrankheit Malaria Röteln Scharlach Rückfallfieber Trachom Trichinose Tuberkulose, hervorgerufen durch Mycobacterium bovis Verdachtsfälle, Erkrankungen bzw. Sterbefälle an: Cholera Gelbfieber virusbedingtem Hämorrhagischem Fieber infektiöser Hepatitis (Hepatitis A, B, C, D, E und G) Infektion mit dem Influenzavirus A/H5N1 oder einem anderen Vogelgrippevirus Kinderlähmung bakteriellen und viralen Lebensmittelvergiftung Lepra Leptospiren-Erkrankungen Masern Milzbrand Information über meldepflichtige Erkrankungen Version 2.0 (August 2015) Seite 1 von 6

2 Psittakose Paratyphus Pest Pocken Rickettsiose durch R. prowazekii Rotz übertragbarer Ruhr (Amöbenruhr) SARS (Schweres akutes respiratorisches Syndrom) Tularämie Typhus (Abdominaltyphus) Puerpalfieber und Wutkrankheit (Lyssa) und Bissverletzungen durch wutkranke oder verdächtige Tiere Hundebandwurm (Echinococcus granulosus) und Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis) Todesfälle subakute spongiforme Encephalopathien Die Anzeige ist binnen 24 Stunden unter Angabe des Namens, des Alters, der Wohnung und, soweit tunlich, unter Bezeichnung der Krankheit an die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde, in deren Gebiet sich der Betroffene aufhält bzw. der Tod eingetreten ist, zu erstatten. Meldepflichtig sind: in erster Linie die/der zugezogene Ärztin/Arzt in Krankenanstalten der/die Leiter/in der Anstalt jedes Labor, das den Erreger einer meldepflichtigen Krankheit diagnostiziert die berufsmäßigen Pflegepersonen des Betroffenen 1.2. Meldepflicht nach dem Tuberkulosegesetz, BGBl. Nr. 127/1968 idgf: Jede Erkrankung und jeder Todesfall an Tuberkulose (hervorgerufen durch Mykobacterium tuberculosis), die ärztlicher Behandlung oder Überwachung bedarf. Die Anzeige ist innerhalb von 3 Tagen an die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde zu erstatten. (Name, Anschrift, Geburtsdatum). Meldepflichtig sind: jede/r mit dem Erkrankungs- oder Todesfall befasste Ärztin/Arzt in Krankenanstalten, Kuranstalten, Pflegeheimen der/die ärztliche Leiter/in bzw. die/der zur ärztlichen Aufsicht verpflichtete Ärztin/Arzt der/die Totenbeschauer/in oder Prosektor/in der/die Leiter/in der militärischen Dienststelle, die zur ärztlichen Betreuung von Angehörigen des Bundesheeres berufen ist 1.3. Meldepflicht nach dem AIDS-Gesetz 1993, BGBl. Nr. 728: Jede manifeste Erkrankung an AIDS (Nachweis einer HIV-Infektion und zumindest einer Indikatorerkrankung gem. VO BGBl. Nr. 35/1994) und jeder Todesfall, wenn anlässlich der Totenbeschau oder Obduktion festgestellt wurde, dass im Zeitpunkt des Todes eine Erkrankung an AIDS bestanden hat (ein Todesfall ist auch dann zu melden, wenn bereits eine Meldung über den vorausgegangenen Krankheitsfall erfolgt ist). Die Meldung ist innerhalb einer Woche nach Feststehen der Diagnose schriftlich an das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen zu erstatten (Anfangsbuchstabe des Vor- und Familiennamens, Geburtsdatum, Geschlecht, relevante anamnestische und klinische Angaben). Information über meldepflichtige Erkrankungen Version 2.0 (August 2015) Seite 2 von 6

3 Meldepflichtig sind: jede/r freiberuflich tätige Ärztin/Arzt in Krankenanstalten der/die ärztliche Leiter/in der/die Totenbeschauer/in oder der/die Prosektor/in 1.4. Meldepflicht nach dem Geschlechtskrankheitengesetz, StGBl. Nr. 152/1945: Tripper Syphilis Weicher Schanker Lymphogranuloma inguinale Beschränkte Meldepflicht: Wenn eine Weiterverbreitung der Krankheit zu befürchten ist oder sich die/der Kranke der ärztlichen Behandlung bzw. Beobachtung entzieht, ist Meldung an die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde zu erstatten Schwer verlaufende Clostridium difficile Erkrankung Erkrankungsfälle an einer schwer verlaufenden Clostridium difficile assoziierten Erkrankung und Todesfälle an einer Clostridium difficile assoziierten Erkrankung sind seit meldepflichtig. Eine Clostridium difficile (CD) assoziierte Erkrankung ist dann als schwer zu werten, wenn zumindest eines der folgenden Kriterien erfüllt ist: 1. wenn es sich um eine CD assoziierte Erkrankung handelt, die intensivmedizinischer Behandlung bedarf oder 2. wenn eine CD assoziierte Erkrankung vorliegt, die aufgrund damit verbundener Komplikationen, wie Darmperforationen oder therapierefraktärer Kolitis, chirurgischer Behandlung bedarf oder 3. eine CD assoziierte Erkrankung mit letalem Ausgang, wobei die Erkrankung in direktem oder indirektem kausalem Zusammenhang mit dem letalen Ausgang stehen kann MERS-CoV (Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus/ neues Corona- Virus ) Mit Verordnung BGBl.Nr. II 155/2013 vom wurden Verdachts-, Erkrankungs- und Todesfälle an MERS-CoV (Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus/ neues Corona- Virus ) meldepflichtig gemacht West-Nil-Fieber Mit Verordnung BGBl.Nr. II 224/2015 vom Erkrankungs- und Todesfälle an West- Nil-Fieber meldepflichtig gemacht. 2. Meldungen durch Ärztinnen und Ärzte Seit kann die Meldung von meldepflichtigen übertragbaren Krankheiten durch Ärztinnen und Ärzte auch elektronisch erfolgen (BGBl. II Nr. 200/2013, Elektronische Meldungen von Ärztinnen/Ärzten und Krankenanstalten in das Register anzeigepflichtiger Krankheiten). Neben der elektronischen Meldemöglichkeit kann die Bekanntgabe von meldepflichtigen übertragbaren Krankheiten an die zuständige Bezirkshauptmannschaft oder das zuständige Magistrat weiterhin mittels Papier oder Fax erfolgen (Link zur Meldung mittels Formular: eu_vom_12_01_2012.pdf). Information über meldepflichtige Erkrankungen Version 2.0 (August 2015) Seite 3 von 6

4 Übermittlung von elektronischen Meldung von Ärztinnen und Ärzte: Das BMG stellt eine Web-Eingabemaske zur Verfügung, über welche meldepflichtige übertragbare Erkrankungen an das EMS gemeldet werden können. Mit dieser Meldungseingabe hat die Ärztin od. der Arzt bzw. die Krankenanstalt die Meldepflicht laut Epidemiegesetz an die zuständige Bezirkshauptmannschaft bzw. das zuständige Magistrat erfüllt und muss diese nicht mehr gesondert verständigen. Der Zugriff auf die Web-Eingabemaske erfolgt im Rahmen des e- Card Netzes. Den Link zur Web-Eingabemaske sowie weitere Informationen wie z.b. das Benutzerhandbuch für die Meldungseingabe stehen unter https://bmg.ehealth.gv.at/ zur Verfügung. 3. Meldungen durch das Mikrobiologische Labor Leoben 3.1. Meldungen Meldung an EMS Koordinationsstelle der (elektr. Meldesystem) Landessanitätsdirektion Brucella spp. Erkrankung, Todesfall jeder Fall Campylobacter spp Erkrankung, Todesfall Ausbruch Corynebacterium diphtheriae Erkrankung, Todesfall jeder Fall Clostridium botulinum Erkrankung, Todesfall jeder Fall EHEC/VTEC Erkrankung, Todesfall jeder Fall Francisella tularensis Erkrankung, Todesfall jeder Fall Hämophilus influenzae B Meningitis, Sepsis nein Listeria monocytogenes Erkrankung, Todesfall jeder Fall Neisseria meningiditis Meningitis, Sepsis jeder Fall Salmonella spp. (nicht S.typhi, S.paratyphi A, B, C) Erkrankung, Todesfall Ausbruch Salmonella typhi Erkrankung, Todesfall jeder Fall Salmonella paratyphi A, B, C Erkrankung, Todesfall jeder Fall Shigella spp. Erkrankung, Todesfall Ausbruch Staphylococcus aureus, enterotoxinbildend Erkrankung, Todesfall Ausbruch Streptococcus pneumoniae Meningitis, Sepsis nein Vibrio cholerae Erkrankung, Todesfall jeder Fall Yersinia enterocolitica Erkrankung, Todesfall Ausbruch Legionella pneumophila Erkrankung, Todesfall jeder Fall 3.2. Verdachtsfälle/Verdachtsdiagnosen werden vom Labor nicht gemeldet Ausnahme: Bei der Zuweisung mit der Diagnose Scharlach oder Verdacht auf Scharlach wird bei Nachweis von Streptococcus pyogenes (aus einem Rachenabstrich) auch die Meldung Scharlach durch das Labor im EMS durchgeführt Schwer verlaufende Clostridium difficile Erkrankung Diese Beurteilung obliegt ausschließlich den klinischen KollegInnen (siehe oben). Es wird aber zusätzlich auf dem Befund darauf hingewiesen: Information über meldepflichtige Erkrankungen Version 2.0 (August 2015) Seite 4 von 6

5 Laut Verordnung des Bundesministers für Gesundheit sind Erkrankungsfälle an einer schwer verlaufenden Clostridium difficile assoziierten Erkrankung und Todesfälle an einer Clostridium difficile assoziierten Erkrankung seit meldepflichtig. Eine Clostridium difficile (CD) assoziierte Erkrankung ist dann als schwer zu werten, wenn zumindest eines der folgenden Kriterien erfüllt ist: 1. Wenn es sich um eine CD assoziierte Erkrankung handelt, die intensivmedizinischer Behandlung bedarf oder 2. Wenn eine CD assoziierte Erkrankung vorliegt, die aufgrund damit verbundener Komplikationen, wie Darmperforationen oder therapierefraktärer Kolitis, chirurgischer Behandlung bedarf oder 3. Eine CD assoziierte Erkrankung mit letalem Ausgang, wobei die Erkrankung in direktem oder indirektem kausalem Zusammenhang mit dem letalen Ausgang stehen kann Tuberkulose Da nach erfolgreicher Anzüchtung von Mykobakterien im Mikrobiologischen Labor des LKH Hochsteiermark der Nachweis von Mykobacterium tuberculosis durch das Institut für Krankenhaushygiene und Mikrobiologie durchgeführt wird, erfolgt die Meldung ebenfalls durch das IKM. 4. Meldungen durch Labore Meldepflicht für Labore Seit besteht eine elektronische Meldepflicht über sämtliche laut Epidemiegesetz meldepflichtigen übertragbaren Krankheiten für alle österreichischen Labore. Dies betrifft auch Labore in Krankenanstalten (siehe BGBl. II Nr. 184/2013, Elektronische Meldungen in das Register anzeigepflichtiger Krankheiten). (siehe dazu auch Intranet Serviceunterlage ) Die elektronische Meldung erfolgt an das Epidemiologische Meldesystem (EMS) und steht dort den zuständigen Behörden (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat, Landessanitätsdirektion) zur Verfügung. Für andere Laboratorien, die für das LKH Hochsteiermark Befunde erstellen, gilt ebenso die Meldepflicht für folgende Erkrankungen/Erregernachweise: Verdacht Erkrankung Sterbefall Ausscheider AIDS Aussatz (Lepra) Bakterielle Lebensmittelvergiftung (z.b. Salmonellen, Campylobacter, Yersinien, Shigellen, enterohämorrhagische E. coli, Staphylococcus aureus, Listerien, Botulismus, usw.) Bang sche Krankheit (Brucella abortus, Brucella ssp.) Cholera, asiatische Schwer verlaufende Clostridium difficile Erkrankung Diphtherie (Corynebacterium diphteriae) Gelbfieber Gonorrhoe/Tripper (Neisseria gonorrhoeae) Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis) Hepatitis infectiosa (A, B, C, D, E, G) Hundebandwurm (Echinococcus granolosus) Infektionen mit Influenza A/H5N1 oder anderem Vogelgrippevirus ( Vogelgrippe ) Invasive bakterielle Erkrankungen (Meningitiden und Sepsis) (z.b. durch Meningokokken [Genickstarre, epidemische], Pneumokokken, Haemophilus influenzae) Information über meldepflichtige Erkrankungen Version 2.0 (August 2015) Seite 5 von 6

6 Keuchhusten (Bordetella pertussis) Kinderlähmung, übertragbare (Poliomyelitis) Körnerkrankheit (z.b. Trachom, Ägyptische Augenkrankheit) Legionärskrankheit/Legionellose Leptospiren Erkrankungen Lymphogranuloma inguinale Malaria Masern Milzbrand Papageienkrankheit (Psittakose, Ornithose) Paratyphus Pest Pocken Rickettsiose durch R. prowazekii (Fleckfieber/Flecktyphus) Röteln Rotz (Burkholderia mallei) Rückfallfieber Ruhr, übertragbare (Amöbenruhr) SARS (schweres akutes respiratorisches Syndrom) Scharlach Syphilis (Treponema pallidum) Transmissible spongiforme Enzephalopathien (z.b. Creutzfeld-Jakob-Krankheit [CJK]) Trichinose Tuberkulose durch Mycobacterium bovis Tularämie (Francisella tularensis) Typhus (Abdominaltyphus) Virale hämorrhagische Fieber (z.b. Ebola, Lassa, Marburg, Krim, Kongo) Virale Lebensmittelvergiftungen (z.b. Noroviren, usw.) Virusbedingte Meningoencephalitiden (z.b. FSME-, Herpesviren, usw.) Wochenbettfieber (Puerperalfieber) Weicher Schanker (Haemophilus ducreyi) Wutkrankheit, Bissverletzungen durch wutkranke und verdächtige Tiere Tuberkulose durch Mycobacterium tuberculosis Kontakt: OA Mag. Dr. Dr. Michael Gehrer, Leiter des Mikrobiologischen Labors Telefon: 03842/ Fax: 03842/ Theresia Fürpaß, leitende Biomedizinische Analytikerin des Mikrobiologischen Labors Telefon: 03842/ Information über meldepflichtige Erkrankungen Version 2.0 (August 2015) Seite 6 von 6

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