Wirtschaftspolitisches Seminar (ECO 2012)

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1 Dr. Raimund Krumm Kolloquium: nach Vereinbarung Wirtschaftspolitisches Seminar Der tertiäre Wirtschaftssektor Struktur und Entwicklung (ECO 2012) Syllabus Wintersemester 2010/2011 Wochenstunden: 2 SWS ECTS-Credits: 4 Workload: Der Zeitaufwand für die Teilnahme am wirtschaftspoltischen Seminar beträgt 120 SWS, davon etwa 24 SWS Seminar sowie 96 SWS zur Vorbereitung des Papiers und der Präsentation. Seminartermine: , , Seminarbeginn: Niveau: fortgeschrittenes Niveau Grundlagen: Grundkenntnisse in Mikroökonomie, Makroökonomie sowie in Internationalen Wirtschaftsbeziehungen Themen 1. Wissensintensive Dienstleistungen: Konzept, Strukturen und Potenziale 2. Produktbezogene Dienstleistungen: Konzept, Strukturen und Potenziale 3. Struktur und Entwicklung im Wirtschaftszweig Groß- und Einzelhandel 4. Struktur und Entwicklung im Wirtschaftszweig Verkehr und Nachrichtenübermittlung 5. Outsourcing und die Verflechtung des Dienstleistungssektors mit der Industrie 6. Dienstleistungssektor und Wachstum: Implikationen von Kaldor s First Growth Law 7. Dienstleistungssektor und Konjunktur: Erkenntnisse aus der aktuellen Wirtschaftskrise 8. Dienstleistungslücke in Deutschland? Messkonzepte und Implikationen 9. Dienstleistungsoffensive und andere staatliche Tertiarisierungsstrategien 10. Die Dienstleistungssektoren in den USA und Großbritannien 11. Internationaler Dienstleistungshandel: Strukturen und Potenziale 12. Ausländische Direktinvestitionen im Dienstleistungsbereich: deutsche In- und Outflows 1

2 Lernziele: Die Studierenden wenden volkswirtschaftliche Kenntnisse selbständig auf aktuelle wirtschaftspolitische Fragestellungen an. Sie erlernen die Fähigkeit zur Recherche, Analyse, Selektion und Aufbereitung relevanter wissenschaftlicher Literatur. Sie eignen sich die Techniken und Standards wissenschaftlichen Arbeitens an. Sie erwerben die Fähigkeit, ihre Ergebnisse nachvollziehbar zu präsentieren und in der Diskussion zu verteidigen. Sie lernen konstruktive Kritik zu üben und Kritik als Verbesserungspotential zu nutzen. 2

3 Beiträge der Veranstaltung zu den studiengangübergreifenden Lernzielen: Lernziele/Beobachtbare Lernergebnisse Fachwissen 1.1 Die Studierenden weisen nach, in Betriebswirtschaftslehre haben. 1.2 Die Studierenden weisen nach, in Volkswirtschaftslehre haben. 1.3 Die Studierenden weisen nach, in Wirtschaftsrecht haben. 1.4 Die Studierenden weisen nach, in Quantitativen Methoden haben. Nutzung von Informationstechnik 2.1 Die Studierenden beherrschen gängige Computerprogramme zur Lösung betriebswirtschaftlicher Aufgaben. 2.2 Die Studierenden sind in der Lage, die im betrieblichen Umfeld vorzufindenden Informationssysteme effektiv zu nutzen. Kritisches Denken und analytische Fähigkeiten 3. Die Studierenden sind in der Lage analytische Fähigkeiten konstruktiv und kritisch auf komplexe Problemstellungen anzuwenden. Ethisches Bewusstsein 4. Die Studierenden können wirtschafts- und unternehmensethisch fundierte Lösungs- und Kommunikationsstrategien entwickeln und auf typische wirtschaftliche Entscheidungsprobleme anwenden Kommunikationsfähigkeit 5.1 Die Studierenden sind in der Lage, komplexe Sachverhalte in klarer schriftlicher Form auszudrücken. 5.2 Die Studenten zeigen ihre mündliche Ausdrucksfähigkeit durch überzeugende Präsentationen und Vorträge. Teamfähigkeit Beitrag der Veranstaltung zu den Lernzielen Anwendung volkswirtschaftlicher Kompetenzen auf wirtschaftspolitische Fragestellungen im Rahmen der Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit und deren Präsentation und Diskussion. Professioneller Einsatz von Präsentationsund Textverarbeitungsprogrammen. Recherche, Analyse, Selektion und Aufbereitung relevanter wissenschaftlicher Literatur, Fähigkeit zur Trennung von positiver und normativer Analyse, Erarbeitung einer eigenständigen, differenzierten Argumentationslinie. Anwendung volkswirtschaftlicher Kenntnisse bei der Erstellung einer wiss. Arbeit zu wirtschaftspolitischen Fragestellungen unter Beachtung einschlägiger wissenschaftlicher Standards. Präsentation, Vermittlung und Diskussion der zentralen Aussagen und Ergebnisse der eigenen Arbeit. Lernergebnismessung in der Veranstaltung Diskussionen innerhalb des Seminars, Präsentation, Hausarbeit Präsentation, Hausarbeit Diskussionen innerhalb des Seminars, Präsentation, Hausarbeit Hausarbeit Präsentation 6. Im Rahmen praktischer Aufgabenstellungen zeigen die Studierenden, dass sie in der Lage sind, erfolgreich im Team zu arbeiten. Möglichkeit zur Erstellung von Teamarbeiten und Teampräsentationen. Gemeinsame Präsentation, gemeinsame Diskussion nach Präsentation, ggf. gemeinsame Hausarbeit 3

4 Organisation des Seminars: Im Rahmen des wirtschaftspolitischen Seminars erstellen die Studierenden zu einem aktuellen wirtschaftspolitischen Thema eine wissenschaftliche Arbeit, präsentieren ihren Kommilitonen und dem Seminarleiter gegenüber die entsprechenden Ergebnisse und diskutieren diese dann in dieser Runde. Das Wirtschaftspolitische Seminar wird als Blockveranstaltung durchgeführt, und zwar an drei Freitagnachmittagsterminen jeweils von 13:45 bis 17:00 Uhr. Die Seminarthemen können von Einzelpersonen, aber auch von Zweierteams bearbeitet werden der Umfang einer schriftlichen Arbeit beträgt pro Person 10 bis 12 Seiten. Bei der Bearbeitung sind die Grundsätze für wissenschaftliches Arbeiten der Hochschule Pforzheim einzuhalten. Die Präsentation der Arbeiten erfolgt im Rahmen der Seminarsitzungen. Eine rechtzeitige kurze Abstimmung der Gliederung mit dem Betreuer der Themen wird erwartet. Notengebung: Die Bewertung setzt sich aus der Qualität der wissenschaftlichen Arbeit (60%), der Präsentation (30%) und der aktiven Teilnahme am Seminar (10%) zusammen. Folgende Merkmale charakterisieren eine sehr gute schriftliche Arbeit: Die Einleitung definiert die Zielsetzung der Arbeit eindeutig und weckt das Interesse des Lesers. Die Gedankenführung ist klar, logisch sowie leicht nachvollziehbar, und die Teile der Arbeit sind logisch miteinander verbunden. Das Schlusskapitel fasst die wichtigsten Gedanken/Erkenntnisse zusammen und zeigt deren Bedeutung auf. Fachterminologie wird souverän verwendet. Inhalte/Gedanken von anderen Autoren sind übernommen sowie nachgewiesen und geeignet in die eigene Argumentation eingebunden. Wörtliche Zitate beschränken sich auf wichtige Aussagen, bei denen es auf die identische Formulierung ankommt. Quellennachweis und Literaturverzeichnis entsprechen den formalen Anforderungen. Orthographie und Grammatik sind einwandfrei. Schreibstil und Sprache unterstützen in gelungener Weise ein schnelles Erfassen der Inhalte. Abbildungen, Tabellen usw. werden in effektiver Weise eingesetzt und so eingebunden, dass das Verständnis gesteigert wird. Formatierung, Gestaltung sowie Druck sind durch Professionalität gekennzeichnet. Folgende Merkmale charakterisieren eine sehr gute Präsentation: Der Einstieg ist sehr gelungen mit einer angenehmen Begrüßung. Das Interesse der Teilnehmer für das Thema wird auf sehr überzeugende Weise geweckt (z.b. überzeugende Begründung der Relevanz/Aktualität des Themas). Aufbau/Gedankenführung sind hervorragend strukturiert und bestechen durch logisch zwingende Gedankenführung. Der Zuhörer kann den Ausführungen ohne Anstrengung folgen. 4

5 Die Fakten und die zur Erklärung herangezogenen Theorien sind immer sehr überzeugend entwickelt und durch eindrucksvolle Beispiele belegt worden. Der Vortrag wird mit einer inhaltlich pointierten Zusammenfassung beendet, der Abgang ist somit sehr gelungen. Die Präsentation übersteigt nicht den vorgegebenen Zeitrahmen. Medien werden in thematisch hervorragender Weise eingesetzt/variiert. Die Lesbarkeit/Übersichtlichkeit/Eindrucksstärke der Folien ist stets uneingeschränkt gegeben. Die Sprache ist in der Wortwahl und im Satzbau ohne Einschränkungen überzeugend. Die Aussprache ist sehr verständlich. Das Sprachtempo ist hervorragend angemessen. Die Sprachmodulation ist hervorragend. Die Präsentation wird möglichst ohne Rückgriff auf Notizen frei gehalten. Blickkontakt zu den Zuhörern ist immer vorhanden. Gestik und Bewegungen visualisieren die Inhalte hervorragend. Körperhaltung ist entspannt, selbstsichere Ausstrahlung. Die/der Vortragende bezieht die Zuhörer aktiv in die Präsentation ein. Sehr gelungene Interaktion und Ermunterung zur Diskussion. Fragen der Zuhörer werden besonders kompetent und mit Respekt beantwortet. Verantwortlicher Seminarleiter: Dr. Raimund Krumm (Lehrbeauftragter) Kolloquium: nach Vereinbarung Voraussichtlicher Zeitplan: Vorbesprechung zum Seminar Abgabetermin für Hausarbeiten Seminarsitzung Seminarsitzung 2 Seminarsitzung 3 nach Vereinbarg. Individuelle Feedback-Termine 5

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