Handwerkskammer Koblenz. Chancen des Handwerks in Bulgarien

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1 Chancen des Handwerks in Bulgarien

2 Eckdaten des neuen EU-Mitglieds - Landesfläche: km 2 - Hauptstadt: Sofia, Bevölkerung 1.1 Mio. (Stand 2003) - Bevölkerung: 7.72 Mio. (Stand 2005) - Ethnische Zusammensetzung: 85% Bulgaren, 10% Türken, 3,4 % Roma, 1.6% Russen, Armenier usw.; negative Geburtenraten - Staatsform: Parlamentarische Republik

3 Politische Eckdaten - Politisches System aufgebaut nach der Wende Bisher seit Regierungen - Heute: Staatspräsident: Georgi Parvanov (BSP), wird direkt gewählt - Regierung: Koalition aus Bulgarischer Sozialistischer Partei (BSP) und zwei liberale Parteien /Nationale Bewegung Simeon der Zweite (NDSW) und Bewegung für Rechte und Freiheiten (DPS)/, - Ministerpräsident: Sergej Stanishev (BSP) - Verwaltungsstruktur: 28 Bezirke, geführt von Gouverneuren, die von der Regierung ernannt werden. - Kommunalwahlen am 20 Oktober 2007, Bürgermeister werden direkt gewählt - Bulgarien ist seit dem 2 April 2004 NATO-Mitglied und seit dem 1 Januar 2007 EU-Mitglied mit 18 Abgeordneten im Europaparlament

4 Gesellschaftspolitische Zielsetzung nach dem Beitritt - Vollwertige und würdige EU-Mitgliedschaft - Beitritt der Shengen- und EURO-Zone - Erhöhung des Einkommens der Bevölkerung und Annäherung an die europäischen Standards - Bildungsreform im Sinne des Bedarfs der Wirtschaft - Förderung von modernen Branchen mit hohem Mehrwert - Gewährleistung von Arbeitsstellen entsprechend der Qualifizierung

5 Die Wirtschaft und ihre Rahmenbedingungen - Stabiles Wirtschaftswachstum seit 5 Jahren steigend zwischen 4 und 6 % - Im Jahr 2006 Wirtschaftswachstum von 6,1 % im Vergleich zu Im ersten Quartal BIP Zuwachs von 6,2 % im Vergleich zum selben Quartal im Jahr Durchschnittliche Inflationsrate ,3%. Die Inflationsrate am Jahresende 2006 war 6.5%. Die durchschnittliche Inflationsrate I-VII ist 4,3%. - Arbeitslosenrate Ende ,12 %. -Arbeitslosenquote Ende Juli ,25 %. - Steigende Kaufkraft - Verkauf von Industriewaren im Juni 2007 um 7,8 % und die Industrieproduktion um 13,3 % im Vergleich zu Juni 2006 gestiegen. - Ausländischen Direktinvestitionen im Jahr Mio. Euro (16,6 vom BIP). Im Vorjahr waren sie 2326 Mio. Euro (10,8 % vom BIP). - In den ersten 6 Monaten 2007 wurden Investitionen für 2112,7 Mio. Euro getätigt (7,9% vom BIP).

6 Vorteile: Handwerkskammer Koblenz Investitionen und Rahmenbedingungen für Investitionen - Gleichstellung der in- und ausländischen Investitionen - Körperschaftssteuer - 10% (0% in Gemeinden mit hoher Arbeitslosigkeit). - Einkommensteuer - max. 24% - MwSt-freie Maschinenimporte für Investitionsprojekte über 5 Mio. - Umtauschkurs: 1 BGN = 1,955 Eur (konstant seit 1997) - Bulgarien ist eine Brücke in regionaler Hinsicht (andere Balkanländer) und zwischen Europa und Asien

7 Gesondertes Gesetz für Investitionsförderung Zertifizierung von Investitionsvorhaben in 3 Klassen Erste Klasse über 36 Mio. Euro Zweite Klasse Mio. Euro Dritte Klasse 5 20 Mio Euro Beschleunigte Genehmigungsverfahren und Informationsdienstleistungen für alle Klassen Individuelle administrative Betreuung für erste und zweite Klasse Erleichterter Erwerb von Land und Boden und staatliche Subventionen für Infrastruktur für erste Klasse

8 Vorteile für das Handwerk - Wirtschaftsverfassung - Bulgarische Handels- und Industruiekammer (BHIK) Mitgleider - Bulgarische Wirtschaftskammer (BIA) Mitglieder - Nationale Handwerkskammer Bulgariens und 24 Regionale Handwerkskammern - Deutsch-bulgarische Außenhandelskammer (AHK) - Mittelstandsbüro Balkan - Handwerksgesetz seit

9 Vorteile für das Handwerk - Qualifizierte Arbeitskräfte - 22% der Bevölkerung mit Hochschulgrad (im Alter von 25 zu 64 Jahren) - Technikbezogene Ausbildung in 17 Universitäten Graduierte mit Bachelor- und Masterabschluss im Ingeneurwesen (2003) Berufsfachschulen (Studiengang in 4 oder 5 Jahren) mit Graduierten jährlich - Alle Hochschul- und Berufsfachschul- Graduierte mit Kenntnis mindestens in einer Fremdsprache

10 Vorteile für das Handwerk deutsche Erfahrung Größte deutsche Unternehmen bereits in Bulgarien (Festo, Grammer, Lindner International, Eon, Allianz, Hit, Kaufland, Metro, Linde Gas, Liebherr Hausgeräte) Traditionelle Wirtschafts- und Kulturbeziehungen: (Große Hochachtung vor deutschen Leistungen nach dem Zweiten Weltkrieg, Gesetzgebung, Struktur der Wirtschaft) Handwerksgesetz nach deutschem Vorbild (Pflichtmitgliedschaft, Meisterprüfung)

11 Offene Fragen - Kleine Investitionen werden kaum vom Staat gefördert - Probleme in der Infrastruktur - Korruption rückgängig, aber noch vorhanden - Gerichtsbarkeit muss gestärkt werden - Organisationen des Handwerks müssen ausgebaut werden

12 Projekte der HwK Koblenz Bulgarien - seit 1993 Bosnien und Herzegowina - seit 1997 Mazedonien - seit 2000 Rumänien - seit 2001 Montenegro - seit 2001 In Vorbereitung: 2007: Republik Moldau, Ukraine, Mittelstandsbüro Balkan Partner aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Mazedonien, Rumänien, Kosovo, Republik Moldau, Serbien, Montenegro

13 Danke für die Aufmerksamkeit

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