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1 Herzlich willkommen!

2 Raber+Märcker GmbH Hochverfügbarkeit für Dynamics NAV-, Exchange- und SQL-Server Thomas Kuhn Microsoft Certified Solution Developer Teamleiter Server Applications

3 Hochverfügbarkeit Themen 1. Clustertechnologie 2. neue Ansätze 3. Majority Node Set 4. Ausfallsicherheit SQL Server 5. Hochverfügbarkeit Dynamics NAV 6. HA-Module für NAV Classic + RTC 7. Ausfallsicherheit Exchange Server 8. Lizenzen 9. Dynamics NAV in komplexen Umgebungen

4 Clustertechnologie

5 Failover Cluster Klassisches Cluster Single Copy Cluster Heartbeat Cluster Clients Single Instance Storage 5

6 Neue Ansätze Kein Single Instance Storage mehr Keine enge Hardwareverbundenheit Langsames Umschalten vermeiden Dienst starten & beenden Jedes OS bestimmt sein eigenes Storage Inkonsistenzen & Chkdsk vermeiden HA-Funktionalität nachträglich möglich nicht bei der Grundinstallation schon zu berücksichtigen wie Failover Cluster 6

7 Neues Ausfallkonzept Datenreplikation Realtime (synchron) Asynchron Einzelne Server/Dienste sind für sich gesehen autark Zusammenspiel ergibt Ausfallsicherheit Quorum wird Majority Node Set (MNS-Cluster) Hauptknotensatz Keine Festplatte notwendig UNC-Freigabe 7

8 Majority Node Set Mehrheitsentscheidung <Anzahl der konfigurierten Clusterknoten> /2 + 1 ungerade Anzahl mit Zeugen (Witness) passiver Clusterknoten Anzahl der im Cluster konfigurierten Knoten Anzahl ausgefallener Knoten

9 MNS-Cluster Jeder Knoten/Node ist selbstständig Geringe Umschaltzeiten Mehrheit entscheidet, wer das primäre System ist Kein virtueller Clustername für Clients Client muss intelligenter sein Datenreplikation Datenreplikation 9

10 Ausfallsicherheit SQL Server

11 Ausfallsicherheit SQL Server Failover Cluster Datenbankspiegelung Synchron Hohe Sicherheit Asynchron Hohe Performance Protokollversand (Log Shipping) Asynchron Manuelles Umschalten notwendig Replikation & skalierbare freigebene Datenbanken i. d. R. für Ausfallkonzepte nicht verwendbar Nicht von MS Dynamics NAV unterstützt 11

12 Anforderungen SQL Server SQL Server müssen gleiche Versionen haben Failover Cluster SQL Standard (2 Knoten) oder SQL Enterprise Edition Datenbankspiegelung Synchron SQL Standard + Enterprise Edition Asynchron SQL Enterprise Edition Protokollversand SQL Standard Edition Zeuge kann SQL Express Edition sein 12

13 Microsoft SQL Server Spiegelung Nach dem MNS-Prinzip wird der aktuelle Datenbankserver festgelegt und in der Datenbank vermerkt Client greift primär auf Prinzipal zu Zugriff auf Spiegel, wenn Prinzipal nicht erreichbar und Spiegel aktiv Prinzipal meldet, Spiegel ist aktiv Fallback manuell Client Spiegelserver Datenreplikation Prinzipalserver Zeuge 13

14 Hochverfügbarkeit Dynamics NAV

15 Dynamics NAV Classic Classic Client verbindet sich direkt auf SQL Server SQL Server ist HA gesichert Datenbankspiegelung synchron oder asynchron Classic Client benutzt NICHT die SQL Clientfunktionen Nicht HA-aware HA-Modul von Raber+Märcker GmbH 15

16 Dynamics NAV Classic HA HA Modul von Raber+Märcker Synchronisation der Logins Anpassung der NAS-Dienste Startmodul für Classic Client Implementiert fehlende SQL HA Awareness Prinzipalserver HA Modul SQL Server Spiegelserver HA Modul Classic Client Microsoft Dynamics NAV Classic Client HA Modul Dienstüberwachung Dynamics NAV Application Services (NAS) 16

17 Dynamics NAV Role Tailored Client Role Tailored Client (RTC) verbindet sich zu Microsoft Dynamics NAV Server Business Logik nicht im (Classic) Client, sondern auf Dynamics NAV Server KEINE HA/NLB-Funktionalität seitens Dynamics NAV Microsoft Dynamics NAV Server verbindet sich zu SQL Server mit Dynamics NAV Datenbank Umschaltung über SQL-Server gesteuert SQL Server ist HA gesichert Datenbankspiegelung synchron oder asynchron 17

18 Dynamics NAV RTC HA HA Modul von Raber+Märcker Synchronisation der Logins Anpassung der NAS- & RTC-Dienste Startmodul für RTC Client Implementiert Lastverteilung und fehlende HA Awareness Dynamics NAV Application Services (NAS) Prinzipalserver HA Modul SQL Server HA Modul Dienstüberwachung Microsoft Dynamics NAV Role Tailored Client HA Modul Role Tailored Client Spiegelserver Dynamics NAV Server (RTC) 18

19 Ausfallsicherheit Exchange Server

20 Microsoft Exchange Server In der Vergangenheit viele Ansätze Failover Cluster Single Copy Cluster (SCC) Local Continuous Replication (LCR) Standby Continuous Replication (SCR) Cluster Continuous Replication (CCR) Ab Exchange 2010 nur noch eine Variante Database Availability Groups (DAG) 20

21 Microsoft Exchange Server HA Datenbanken keine Storage Groups mehr Logfiles sind den Datenbanken zugeordnet analog SQL Server Umgebung Replikationsgruppen über DAGs max. 16 Mitglieder, MNS-Clustersteuerung Client Access Server übernehmen Connectivity gegenüber Outlook Client steuern HA gegenüber Postfach-Datenbanken Ausfallsicherheit über NLB 21

22 Microsoft Exchange Server HA Datenbanken werden repliziert Client Access Server Client Access Server ausfallsicher über NLB/VM-HA Outlook Client sieht CAS als Exchange Server Network Load Balancing Database Server Database Server Database Server DB 1 DB 2 DB 3 DB 2 DB 1 DB 2 Outlook Client DB 3 DAG 1 22

23 Lizenzen

24 Lizenzen HA SQL Server Windows Betriebssystem Windows Standard Edition ausreichend SQL Server benutzt eigene Clusterfunktionen SQL Server Standard Edition für synchrone Spiegelung Achtung: das SQL System ist nur so schnell wie der langsamste SQL Server SQL Server Enterprise Edition für asynchrone Spiegelung 24

25 Lizenzen HA SQL Server SQL Server Lizenzen nur für aktiven SQL Server notwendig passive Spiegelserver benötigen keine Lizenz darf nicht für zusätzliche Datenbanken genutzt werden falls Spiegelserver übernimmt, ist eine Lizenz in den ersten 30 Tagen nicht notwendig Zeugenserver kostenlose SQL Express Edition möglich 25

26 Lizenzen HA Exchange Server Windows Betriebssystem Windows Enterprise oder Datacenter Edition Upgrade nachträglich nicht möglich Exchange Standard Edition volle Funktionalität beschränkt auf max. 5 Datenbanken Exchange Enterprise Edition (keine) Beschränkung max. 100 Datenbanken 26

27 Lizenzen HA Exchange Server Exchange Server Lizenzen für jede Exchange Rolle notwendig auch wenn nur gespiegelte Datenbanken vorliegen Virtualisierung hilft Lizenzen zu sparen CAS über Virtualisierung ausfallsicher nur Datenbanken replizieren Ersparnis gegenüber älteren Exchange Versionen HA mit 3-4x Standard Lizenzen früher: min. 2x Enterprise + 2x Standard Lizenzen 27

28 Dynamics NAV in komplexen Umgebungen

29 Erfahrungsbericht Systeme RTC-Server (Middle Tier) zur Zeit nur 32 Bit Richtwert: ca. 30 Benutzer pro RTC-Server virtualisiert: SQL Server Platten I/O in der Regel nicht das Problem zur Zeit Engpass bei Sperranforderungen/s» kann durch Programmierung teilweise verbessert werden Kontextwechsel/s und Interrupts/s» Engpass bei langsamen CPUs/wenigen Cores/Hyperthreading 29

30 Erfahrungsbericht Virtualisierung Virtualisierung Middle Tier freigegeben, aber nicht empfohlen Grund: RTC-Server virtualisiert ca % Performanceeinbußen aber: trotzdem sinnvoll in der Gesamtbetrachtung bei mehreren RTC-Servern und aktueller VM-Umgebung Virtualisierung SQL-Server Virtualisierung State of the Art Anzahl & Typ der logischen CPUs entscheidend Möglichkeit der dedizierten (physikalischen) CPU- Zuteilung nutzen 30

31 Erfahrungsbericht C/SIDE Umstellung C/SIDE auf SQL Datumsfelder ab alphanumerische statt logischer Sortierung andere Indexoptimierung Reports & Buchungen müssen überprüft werden, da sonst erhebliche Performanceeinbrüche automatisierte Überprüfungstools vorhanden je älter die Vorgängerversion umso umfangreichere Code-Optimierungen sind notwendig 31

32 Raber+Märcker GmbH Ihr Ansprechpartner Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Raber+Märcker GmbH Mittlerer Pfad Stuttgart Telefon: +49 (711) Telefax: +49 (711) Web: Thomas Kuhn Microsoft Certified Solution Developer Teamleiter Server Applications Telefon: +49 (711) Telefax: +49 (711)

33 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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