Quiz über die ganze Unterrichtseinheit

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1 Anleitung LP Quiz Arbeitsauftrag: Quiz über die ganze Unterrichtseinheit Ziel: Material: Die Sch werden in Gruppen eingeteilt. Gruppe 1 wählt sich ein Fragegebiet aus und bestimmt, ob sie die einfache (100 Punkte), mittlere () oder schwierige () Aufgabe lösen möchte. Ist die Antwort korrekt, erhält Gruppe 1 die Anzahl Punkte, die zur Frage gehört. Ist die Antwort falsch, hat Gruppe 2 die Möglichkeit, die Frage zu beantworten, erhält aber nur die Hälfte der ursprünglichen Punktzahl. Stimmt die Antwort immer noch nicht, kommt Gruppe 3 mit Beantworten dran, die Punktzahl bleibt bei der Hälfte der ursprünglichen Punktzahl, usw. Unabhängig davon, welche Gruppe die Frage richtig beantworten konnte, darf Gruppe 2 das nächste Fragethema mit Schwierigkeitsgrad bestimmen und als Erste beantworten. Die streicht die gewählten Fragethemen jeweils durch, damit die Klasse weiss, welche Fragen noch ausgewählt werden können. Die Fragen werden von der gestellt, diese schreibt auch die Punkte jeder Gruppe auf. Tabelle der Fragethemen mit Schwierigkeitsgrad Sozialform: Gruppenarbeit Zeit: Minuten Weiterführende Ideen - Die Sch schreiben eigene Fragen zum Thema auf und stellen diese ihren Mitschülern und Mitschülerinnen. Zusätzliche Informationen - Die Sch müssen zum Lösen der Fragen alle Arbeitsblätter dieser Unterrichtseinheit gelöst haben.

2 Tabelle Quiz Die unten stehende Tabelle dient den Sch als Orientierungshilfe in der Themenwahl und dem Schwierigkeitsgrad. Die Tabelle kann entweder vergrössert oder direkt auf die Wandtafel übertragen werden. 100 Punkte 200 Punkte 300 Punkte Afrika Irvinan und Batio Das Land Mali Regionales Entwicklungsprojekt Hilfe zur Selbsthilfe Kinderrechte Patenschaften Mikrofinanzierung World Vision

3 Fragen und Antworten zum Quiz «Wege aus der Armut» Thema 1: Afrika Frage: Zählt die vier längsten Flüsse Afrikas auf und nennt den längsten Strom von Afrika und auch von der ganzen Welt! Antwort: Der längste Strom Afrikas und auch der ganzen Erde ist der Nil (6 671 km), danach folgen Kongo (4 374 km), Niger (4 184 km) und Sambesi (2 736 km). Frage: Zählt drei Exportartikel Afrikas auf! Antworten: Bananen, Tropenhölzer, Gold, Diamanten, Kakao Frage: Wie viele eigenständige Sprachen gibt es in Afrika ungefähr? Antwort: Insgesamt gibt es über 2000 eigenständige afrikanische Sprachen. Thema 2: Kinder aus Seniwe: Irvinan und Batio Frage: Wie nennt man ein Kind, bei dem beide Elternteile gestorben sind? Antwort: Waisenkind Frage: Weshalb haben sich die Eltern von Batio dazu entschieden, dass ihr Sohn zur Schule gehen soll? Antwort: Dank der Entwicklungszusammenarbeit wurde die Bevölkerung aufgeklärt, wie wichtig die Schule für die Zukunft ihrer Kinder ist. Frage: Welches ist das Lieblingsfach von Batio? Antwort: Rechnen

4 Thema 3: Das Land Mali Frage: Erklärt den Begriff Sorghum! Antwort: Sorghum ist ein Getreide, das dem Mais ähnelt. Es ist das wichtigste Brotgetreide in Afrika und wird hauptsächlich für die Produktion von Mehl und als Futter für Vieh angebaut. Frage: Erklärt den Begriff Analphabet! Wie viele Menschen in Mali sind Analphabeten? Antwort: Analphabeten sind Menschen, die weder lesen noch schreiben können, da sie nie die Möglichkeit hatten, dies zu lernen. 54 %, also mehr als die Hälfte der malischen Bevölkerung, sind Analphabeten. Frage: Welches sind die panafrikanischen Farben und was bedeuten sie? Antwort: Grün steht für die Natur des Landes, gelb steht für Bodenschätze und die Reinheit und rot steht für das Blut, das bei dem Kampf um die Unabhängigkeit vergossen wurde. Thema 4: Regionales Entwicklungsprojekt Frage: In welchen Bereichen werden Verbesserungsprogramme entwickelt? Zählt drei davon auf! Antworten: Gesundheit und Hygiene, Schule und Ausbildung, Landwirtschaft und Ernährungssicherung, Einkommens- und Gewerbeförderung. Frage: Nicht immer können alle Projektziele nach Plan erreicht werden. Was kann zu Rückschlägen führen? Antwort: Rückschläge in der Projektarbeit können leider immer vorkommen, zum Beispiel wegen Naturkatastrophen. Frage: Wie lange kann es dauern, bis die Hilfe zur Selbsthilfe eintritt und sich das Projektteam zurückziehen kann? Antwort: Es kann bis zu 15 Jahre dauern, bis sich das Projektteam zurückziehen kann.

5 Thema 5: Hilfe zur Selbsthilfe Frage: Die Gesundheitsversorgung ist in armen Ländern oft unzureichend. Zählt drei Dinge auf, die verbessert werden sollten! Antwort: Es gibt zu wenig medizinisches Personal, es fehlt an Krankenstationen und Medikamenten. Deshalb werden Ärzte und Gesundheitshelfer geschult, Impfprogramme ins Leben gerufen und Krankenstationen errichtet. Frage: Zu wenig oder schmutziges Wasser hat in armen Ländern verheerende Auswirkungen. Zählt drei davon auf! Antwort: Das Trinken von unreinem Wasser führt zu Durchfall und insbesondere bei Kindern zu tödlich verlaufenden Erkrankungen (hohe Kindersterblichkeit!). Da das Wasser nicht nur zum Trinken fehlt, sondern auch zum Kochen und Baden, sind die Hygienebedingungen schlecht, was wiederum zu Krankheiten führen kann. Bei Wasserknappheit können Felder nicht ausreichend bewässert und das Vieh nicht ausreichend getränkt werden, was häufig zu mangelnder Ernährung oder sogar Hungersnot führt. Frage: Was sind Latrinen? Antwort: Latrinen sind hygienisch einwandfreie Toiletten. Sie müssen in sicherer Entfernung von den Wasserquellen gebaut werden, damit die Wasservorräte nicht durch Abwässer verunreinigt werden. Thema 6: Kinderrechte: Frage: Was bedeutet "das Recht auf Schutz vor Diskriminierung"? Antwort: Unter Diskriminierung versteht man die systematische Benachteiligung von Menschen oder Gruppen (in diesem Beispiel von Kindern). Frage: Zählt drei (weitere) Kinderrechte auf! Antwort: Das Recht auf eine Familie, elterliche Fürsorge und ein sicheres Zuhause, das Recht auf Bildung und Ausbildung, das Recht auf einen Namen und eine Staatszugehörigkeit, das Recht auf Gesundheit, das Recht auf Betreuung bei Behinderung. Frage: Gibt es bei den Kinderrechten "das Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung"? Antwort: Ja.

6 Thema 7: Patenschaften Frage: Wie können die Lebensumstände von einzelnen Kindern am besten verändert werden? Antwort: Die Lebensumstände von Kindern können am wirkungsvollsten verbessert werden, wenn ihr ganzes Umfeld verändert wird. Aus diesem Grund werden mittels Patenschaften Entwicklungsprojekte ermöglicht, die dem ganzen Dorf und der ganzen Region zugute kommen. Frage: Weshalb bietet man den Müttern von armen Regionen Kochkurse an? Antwort: Kochkurse für Mütter beugen Mangelerscheinungen vor. Frage: Können Patenschaften jederzeit aufgelöst werden oder verpflichtet man sich für eine Anzahl Jahre? Antwort: Man verpflichtet sich zu nichts, Patenschaften können jederzeit aufgelöst werden. Thema 8: Mikrofinanzierung Frage: Weshalb können arme Leute häufig keinen Kleinkredit aufnehmen? Nenne zwei Gründe! Antworten: Viele Menschen können keine Kredite aufnehmen, weil sie in einer Region oder in einem Land leben, in dem es kein gut entwickeltes Finanz- oder Bankensystem gibt, weil sie ohne Vermögen keinen Kredit von der Bank erhalten, weil die benötigte Kreditsumme (teilweise nur 100 Dollar) zu gering ist und sich Banken nicht dafür interessieren, diese Menschen als Kunden zu gewinnen. Frage: Zähle drei Möglichkeiten auf, wie ein Kleinkredit eingesetzt werden könnte. Antworten: Investitionen in das eigene Gewerbe oder in kleinbäuerliche Betriebe, Kauf eines neuen Werkzeuges, einer Maschine (Nähmaschine) oder Standmiete auf dem Marktplatz, Anlegen eines Gemüsegartens... Frage: Was versteht man unter Mikrofinanzierung? Antwort: Unter Mikrofinanzierung versteht man die Vergabe von Klein- und Kleinstkrediten an arme Bevölkerungsgruppen.

7 Thema 9: World Vision Frage: In wie vielen Ländern ist World Vision weltweit tätig? Antwort: Weltweit ist die Hilfsorganisation in 99 Ländern tätig. Frage: Ergänzt den folgenden Satz: World Vision versteht sich als Brücke zwischen Menschen, die helfen wollen, und Menschen... Antwort: die dringend Hilfe brauchen. Frage: Welche Bevölkerungsgruppe steht im Mittelpunkt der Arbeit von World Vision? Antwort: Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die Kinder.

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