Rau/Dehner-Rau Raus aus der Suchtfalle!

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1 Rau/Dehner-Rau Raus aus der Suchtfalle!

2 Die Autoren Dr. med. Cornelia Dehner-Rau arbeitet als Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Klinik für Psychotherapeutische und Psychosomatische Medizin am Evangelischen Krankenhaus Bielefeld. Weitere Lebensmittelpunkte sind ihre Familie, Sport, Musik, Literatur und Reisen. Prof. Dr. Harald Rau ist Psychologischer Psychotherapeut und Direktor mehrerer Entwöhnungskliniken der Zieglerschen Anstalten in Südwürttemberg. In seiner Freizeit sind ihm seine Familie und Musik wichtig als Organist liegt ihm die Kirchenmusik besonders am Herzen.

3 Prof. Dr. Harald Rau Dr. med. Cornelia Dehner-Rau Raus aus der Suchtfalle! Wie Sie sich aus Alkoholund Medikamentenabhängigkeit befreien und neue Stärken entdecken

4 Inhalt 1 Basiswissen Widmung 7 Vorwort 8 Die Suchtfalle durchschauen 11 Vom Wesen der Abhängigkeit 12 Wie erleben Betroffene ihre Situation? 12 Wie viel Alkohol ist schädlich? 17 Wie zeigt sich eine Medikamentenabhängigkeit? 20 Test: Ist Ihr Alkoholkonsum problematisch? 22 Diagnosen wann ist man abhängig? 24 Beim Rauschzustand unterscheidet man drei Stufen 25 Was ist schädlicher Gebrauch bzw. Missbrauch? 26 Woran erkennt man eine Abhängigkeitserkrankung? 28 Abhängigkeit ist eine Krankheit 30 Test: Besteht bei Ihnen eine Alkoholabhängigkeit? 32 Wie entstehen Missbrauch und Abhängigkeit? 33 Man gewöhnt sich langsam an das Suchtmittel 34 Alkohol und Medikamente erleichtern kurzfristig 35 Bagatellisieren: Das Suchtproblem wird verleugnet 37 Das Leben dreht sich nur noch um das Suchtmittel 39 Man vernachlässigt wichtige Lebensbereiche 41 Man kann oder will sich den Aufgaben nicht stellen 43 Viele Angehörige verhalten sich co-abhängig 45 Test: Verhalte ich mich co-abhängig? 48 Die gesellschaftliche Akzeptanz fördert den Missbrauch 49 Was passiert im Körper? 50 Alkohol schädigt die Zellen 50 Wie lässt sich Alkoholkonsum nachweisen? 52 Suchtmittel verändern die Gehirnfunktionen 53 Special: Wie wirken Sucht mittel im Gehirn? 56 Gebrauchsspuren im Gehirn 59 Wie entsteht das Sucht - gedächtnis? 61 Wie entsteht Suchtdruck? 66 4

5 Inhalt 2 Veränderungen Wege aus der Sucht 69 Wie soll das gehen? 70 Es ist ein Weg des Wachsens und Reifens 71 Wann entscheidet sich jemand zur Veränderung? 72 Man muss nicht erst»in der Gosse liegen«! 74 Test: Wo stehen Sie gerade? 75 Die fünf Stufen zur Abstinenz 76 Stufe 1 Absichtslosigkeit: Gehen Sie auf Start 78 Stufe 2 Absichtsbildung: Ja, ich will etwas ändern 83 Stufe 3 Vorbereitung: Ich packe es an 88 Stufe 4 Handlung: Entzug und Entwöhnung 94 Stufe 5 Aufrechterhaltung: Ich lebe ohne Suchtmittel 99 Elemente einer Suchtbehandlung 109 Die qualifizierte Entzugsbehandlung 110 Die Entwöhnungsbehandlung 110 Die Nachsorge 114 Medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten 114 Kontrollierter Konsum geht das? 118 Für abhängige Menschen nahezu unmöglich 119 Bei Alkoholmissbrauch ist kontrollierter Konsum sinnvoll 119 Ein Rückfall: was nun? 122 War es ein Ausrutscher oder ein»echter Rückfall«? 123 Analysieren Sie die Auslösesituation 124 Rückfälle passieren! Aber man kann daraus lernen 124 Was Angehörige wissen sollten 127 Co-abhängiges Verhalten erkennen und überwinden 128 Was hilft dem Abhängigen und was nicht? 129 Was Sie für sich tun können 131 Special: Wie Angehörige helfen können das CRAFT-Projekt 133 5

6 Inhalt 3 Selbsthilfe Stärken entdecken und fördern 135 Im Kontakt mit anderen 136 Beziehungen pflegen, neue Kontakte knüpfen 136 Wünsche und Bedürfnisse äußern 138 Besuchen Sie eine Selbsthilfegruppe 140 Im Kontakt mit mir 142 Was tun Sie in Ihrer Freizeit? 142 Die eigene Authentizität stärken 144 Lernen, sich Gutes zu tun 145 Bewegen Sie sich 148 Wieder schlafen lernen 150 Service 153 Adressen und Internetseiten 153 Bücher zum Weiterlesen 154 Stichwortverzeichnis 155 6

7 Widmung Widmung Es sind unsere Patienten, die uns Wesentliches über das Wesen der Sucht und die Chancen für tief greifende Veränderungen gelehrt haben. Die vielen schönen Erfahrungen bei der Begleitung dieser Menschen auf ihrem Weg aus der Sucht machen uns immer neuen Mut. Daher widmen wir dieses Buch in Dankbarkeit unseren Patienten. 7

8 Vorwort Liebe Leserin, lieber Leser Sie wissen oder befürchten, dass Sie zu viel trinken? Oder Ihr Arzt hat Ihnen bereits eine Alkoholabhängigkeit bescheinigt? Möglicherweise ist bei Ihnen auch nicht das Trinken problematisch, sondern Ihr Konsum an Beruhigungsmitteln? Oder es geht gar nicht um Sie selbst, sondern um Ihren Partner oder Freund, der zu viel trinkt oder medikamentenabhängig ist? Wenn Sie aus den beschriebenen oder ähnlichen Gründen zu diesem Buch gegriffen haben, sind Sie hier richtig. Und mit diesen Problemen befinden Sie sich in sehr zahlreicher Gesellschaft: In Deutschland sind ungefähr 1,4 Millionen Menschen abhängig von Alkohol, etwa ebenso viele von Medikamenten. Außerdem konsumieren über 10 Millionen Deutsche Alkohol auf eine riskante Weise und erhöhen damit die Wahrscheinlichkeit körperlicher und seelischer Erkrankungen. Aufgrund der hohen Verbreitung müssten diese Themen eigentlich in aller Munde sein, sind sie aber nicht. Ganz im Gegenteil. Die meisten Betroffenen und vor allem deren Angehörige leiden im Stillen und betreiben einen großen Aufwand, um die Erkrankung zu verheimlichen. Nur die Minderheit der Betroffenen sucht aktiv Hilfe und Behandlung auf. Bei der Vertuschung spielen häufig auch die Kollegen und vor allem die Lebenspartner mit, die oft jahrelang die Alkoholsucht decken und alle Verantwortung übernehmen und wir sagen es Ihnen lieber gleich damit leider auch einen Beitrag zur Sucht leisten; man spricht in diesem Zusammenhang auch von co-abhängigem Verhalten. Nicht nur der Betroffene, sondern oft auch die Angehörigen sitzen in der Suchtfalle. Aber es gibt Wege hinaus, und um die soll es in diesem Buch gehen. Häufig wird behauptet, eine Suchterkrankung offenbare»tiefer liegende«seelische Probleme die Symptome der Suchterkrankung seien Folge einer grundsätzlicheren psychischen Störung. Wir vertreten einen anderen Standpunkt und verstehen Sucht als eine Erkrankung, die durch viele Faktoren beeinflusst wird. Allerdings sind psychisch stabile Menschen, die gut in viele Lebensbereiche integriert sind, weniger gefährdet, eine Suchterkrankung zu entwickeln. Und seelisch labile Menschen sind eher gefährdet. Daher beschäftigen wir uns hier auch mit der psychischen Stabilität. Wie kann man sie stärken? Was hält uns gesund? 8

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