EVALUIERUNG Ziele

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1 Energiekonzept 2002 EVALUIERUNG Ziele Mit Beschluss der Gemeindevertretung vom wurde ein Energiekonzept für die Gemeinde Mäder verabschiedet. Neben einem allgemeinen Teil sind im Energiekonzept 2002 ganz konkrete Maßnahmen enthalten. Das Konzept wurde 2006 erstmals evaluiert. Mit Hilfe dieser Evaluierung wurde eine Diskussion über den Stand und die Weiterentwicklung des Energiekonzepts 2002 ausgelöst. Mit dem vorliegenden Bericht wird die Arbeit fortgesetzt. Für den gemeindeinternen Bereich werden seit 2002 jährlich Energieberichte erstellt. Eine Überprüfung der im Energiekonzept beschlossenen Vorgaben hat nachstehendes Bild ergeben, wobei Folgendes zu beachten ist: Die Vorgaben des Energiekonzepts sind kursiv gesetzt Grün unterlegte Texte bezeichnen eine erfolgreiche Umsetzung Gelb unterlegte Texte sind neutrale Bemerkungen bis nur knapp verfehlte Zielerreichung Rot unterlegte Texte markieren klar verfehlte Ziele Seite 1 von 8

2 EIGENE GEBÄUDE - ALLGEMEINES Bei Sanierungen wird grundsätzlich die Technik mit der höchsten Energieeinsparung und dem geringsten Umweltschaden unter Einbezug der Wirtschaftlichkeit verwendet Bei Neubauten wird Passivhausstandard vorgegeben. Für alle Gebäude wird ein Energieausweis erstellt. Dies wurde durchgängig angewendet. Unter anderem wurde die Volksschule saniert und erweitert und dabei die Energiekennzahl von 70 auf 8 kwh/m²a gesenkt. Alle zu tauschenden Verglasungen wurden als Dreischeibenverglasung ausgeführt. Die Energieausweise wurden noch nicht erstellt. SCHUL- UND KULTURZENTRUM Der Deckungsgrad der Biomasseheizung soll über 90% betragen. Autofreies Schul- und Kulturzentrum anstreben. Dieses Ziel wurde durchgehend erreicht. Deckungsgrad % % % % % % Die Autofreimachung des Schul- und Kulturzentrums ist in Arbeit. VEREINSHEIM Haltung des Standes Umstufung von Vereinsheim (nur temporär genutzt) Heizenergieverbrauch kwh Stromverbrauch kwh Die Vorgaben konnten eingehalten werden. Der Anstieg im Stromverbrauch ist auf eine zusätzliche Nutzung durch den türkischen Kulturverein ATIB zurückzuführen. Das Gebäude wurde umgestuft. J.J.ENDER-SAAL Stromverbrauch senken (Spitzenlast), Heizenergieverbrauch unter kwh/a halten. Heizenergieverbrauch kwh Stromverbrauch kwh Seite 2 von 8

3 Die Vorgaben für den Heizenergieverbrauch konnten bis auf das Jahr 2010 eingehalten werden, der Stromverbrauch konnte durchgehend im Zielbereich gehalten werden. ÖKO-HAUPTSCHULE Die Heiz-EKZ soll auf unter 30 (19) kwh/m²a gesenkt werden. Der jährliche Stromverbrauch soll auf unter kwh gesenkt werden. Das Ziel konnte nicht erreicht werden. Insbesondere die Turnhalle wird Jahr für Jahr stärker genutzt, zb auch samstags und sonntags für Trainings. Nach eigenen Berechnungen weist die Schule eine Energiekennzahl von 22 kwh/m²a auf, laut Energiebericht sind es 33 kwh/m²a. Die Differenz liegt in der unterschiedlichen Betrachtung der Turnhalle. In den Jahren 2009 und 2010 waren wegen Umbau auch 4 Klassen der Volksschule im Gebäude untergebracht. Heizenergie davon Stromverbr. Strom Verbrauch Lüftungsstrom Licht etc. gesamt 2006 kwh kwh kwh kwh kwh kwh KINDERGARTEN Der Heizenergieverbrauch soll unter kwh/a und der Stromverbrauch unter kwh/a gesenkt werden. Das Ziel Heizenergieverbrauch wurde erreicht, das Ziel Stromverbrauch verfehlt. Heizenergieverbrauch kwh Stromverbrauch kwh VOLKSSCHULE Der Heizenergieverbrauch soll unter kwh/a und der Stromverbrauch unter kwh/a gesenkt werden. Das Ziel Heizenergieverbrauch wurde erreicht, das Ziel Stromverbrauch verfehlt. Heizenergieverbrauch kwh Umbau Umbau Stromverbrauch kwh Umbau Umbau GEMEINDEAMT Der Heizenergieverbrauch soll unter kwh/a und der Stromverbrauch unter kwh/a gesenkt werden. Stromsparprojekt Das Ziel Heizernergieverbrauch konnte nicht erreicht werden. Seite 3 von 8

4 Heizenergieverbrauch kwh Stromverbrauch kwh Das Stromsparprojekt konnte erfolgreich umgesetzt werden. Der Heizenergieverbrauch konnte in 2 Jahren im Zielwert gehalten werden. FEUERWEHRHAUS Das Heizungsgerät soll bis 2008 ersetzt werden. Die Warmwasserbereitung soll bis 2008 ersetzt werden. Für die Frostfreihaltung soll eine entsprechende Solaranlage genügen, die Restenergie bzw. Energie für den Aufheizbetrieb soll mit modernem Heizgerät erzeugt werden. Der Heizenergieverbrauch soll unter kwh/a und der Stromverbrauch unter kwh/a gesenkt werden. Zusätzliche Wärmedämmung der obersten Geschossdecke in der Garage. Die Ziele konnten nicht erreicht werden. Heizenergieverbrauch kwh Stromverbrauch kwh Das Heizungsgerät und die Warmwasserbereitung wurden im Herbst 2011 erneuert. BAUHOF Der Bauhof soll mit einem Pelletsofen beheizt werden. Erfolgreich umgesetzt. STRASSENBELEUCHTUNG Die Straßenbeleuchtung soll mit einer tageslichtabhängigen Steuerung versehen werden. Der Stromverbrauch soll trotz Ausbau von kwh im Jahr 2005 weniger als 2% jährlich steigen. Stromverbrauch kwh Im Jahr 2000 betrug der Stromverbrauch kwh wurde beschlossen, die Straßenbeleuchtung in der Zeit von abzuschalten. Die Umsetzung steht noch aus. WASSERVERSORGUNG Wasserverlust unter 15% halten Der Wasserverlust konnte mit durchschnittlich 12,4% unter dem Zielwert gehalten werden. KANALISATION weniger als 20% Fremdwasser im Kanal Seite 4 von 8

5 Der Fremdwasseranteil lag zwischen 24,5% (2009) und 18,2% (2011) mit einem Ausreißer von 35,7% (2010), der durch eine nicht bemerkte Wassereinleitung (Grundwasserabsenkung) entstand. MOBILITÄT Eine weitere Verdichtung und Lückenschließung des Fuß- und Radwegenetzes soll in den kommenden Jahren erfolgen. Die sanfte Mobilität soll gefördert werden. Nach einer Erhebung im Jahr 2007 sollen die im Landesverkehrskonzept festgeschriebenen Ziele um 50% übertroffen werden. Verdichtung des ÖPNV Bau eines Fuß- und Radwegs für den Alltagsverkehr nach Koblach Anschaffung von Fahrradständern Einführung der Buslinien 4 und 5. Dadurch haben jetzt 96% der Mäderer innerhalb von 300 m eine Bushaltestelle mit einem ½-Stundentakt Anschaffung von 3 elektrounterstützen Fahrrädern Anschaffung eines Elektroautos Bis Ende 2011 wurden 51 elektrounterstütze Fahrräder gefördert ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Alle vier jährlichen Ausgaben des Mäderer Usscheall r enthalten mindestens einen Artikel zum Thema Energieeinsparung und/oder umweltfreundliche Energienutzung bzw. sanfte Mobilität. Jedes Jahr finden wenigstens zwei Veranstaltungen (Feste) zum Thema Energie/sanfte Mobilität statt. Beide Vorgaben wurden erfüllt. Das Sonnenfest und der Autofreie Tag wurden jährlich durchgeführt. Daneben wurde sehr erfolgreich eine Solaraktion durchgeführt. FÖRDERUNGEN Die Förderungen werden alle 2 Jahre auf Sinnhaftigkeit geprüft und gegebenenfalls angepasst. Die energierelevanten Förderungen wurden geprüft und sind derzeit in Anpassung. PRIVATHAUSHALTE - GEWERBE - INDUSTRIE Beratung der Privathaushalte mittels Thermografie Energieberatung der Gewerbebetriebe Die Aktion zur thermografischen Untersuchung für Privathäuser wurde durchgeführt. Mit der Fa. Huber, dem mit Abstand größten Energieverbraucher, besteht in Energiesparfragen ein enger Kontakt. Seite 5 von 8

6 Energiekonzept 2002 Ziele für die Periode 2012 bis 2017 (Neue Ziele sind gelb unterlegt) Evaluierung Frühjahr 2018 Seite 6 von 8

7 EIGENE GEBÄUDE - ALLGEMEINES Bei Sanierungen wird grundsätzlich die Technik mit der höchsten Energieeinsparung und dem geringsten Umweltschaden unter Einbezug der Wirtschaftlichkeit verwendet. Bei Neubauten wird Passivhausstandard vorgegeben, Plusenergiehaus wird angestrebt. Für alle Gebäude wird ein Energieausweis erstellt. Für die Beleuchtung wird die energetisch optimalste Variante verwendet, nach Möglichkeit wird LED eingesetzt. SCHUL- UND KULTURZENTRUM Der Deckungsgrad der Biomasseheizung soll über 90% betragen. Das autofreie Schul- und Kulturzentrum wird umgesetzt. VEREINSHEIM Haltung des Standes J.J.ENDER-SAAL Stromverbrauch unter kwh/a, Heizenergieverbrauch unter kwh/a halten. ÖKO-HAUPTSCHULE Die Heiz-EKZ soll auf unter 30 (19) kwh/m²a gesenkt werden. Der jährliche Stromverbrauch soll auf unter kwh gesenkt werden. KINDERGARTEN ULIMAHD Der Heizenergieverbrauch soll unter kwh/a und der Stromverbrauch unter kwh/a gesenkt werden. KINDERGARTEN Im Brühl Ziel wird 2013 nach dem Umbau festgelegt. VOLKSSCHULTURNHALLE; ARZT; schülermittagsbetreuung Ziel wird 2013 nach dem Umbau festgelegt. VOLKSSCHULE Die Heiz-EKZ soll auf unter 20 kwh/m²a gesenkt werden. Die Strom-EKZ soll auf unter 5 kwh/m²a gehalten werden. GEMEINDEAMT Der Heizenergieverbrauch soll unter kwh/a und der Stromverbrauch unter kwh/a gesenkt werden. FEUERWEHRHAUS Für die Frostfreihaltung soll eine entsprechende Solaranlage genügen. Der Heizenergieverbrauch soll unter kwh/a und der Stromverbrauch unter kwh/a gesenkt werden. Zusätzliche Wärmedämmung der obersten Geschossdecke in der Garage. BAUHOF Aktuellen Zustand halten. Seite 7 von 8

8 STRASSENBELEUCHTUNG Der Stromverbrauch soll durch Teilnachtabschaltung trotz Ausbau von kwh im Jahr 2011 auf unter kwh gesenkt werden. Für neu zu errichtende Beleuchtung wird die energetisch optimalste Variante verwendet, nach Möglichkeit wird LED eingesetzt. WASSERVERSORGUNG Den Wasserverlust unter 15% halten. KANALISATION Weniger als 20% Fremdwasser im Kanal. MOBILITÄT Umsetzung autofreies Schul- und Kulturzentrum. Einführung einer Parkraumbewirtschaftung (Kurzparkzonen) im Zentrum. Stärkung des Umweltverbundes (Fußgänger, Radfahrer). Umsetzung der Radverkehrsstrategie amkumma. ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Alle vier jährlichen Ausgaben des Mäderer Usscheall r enthalten mindestens einen Artikel zum Thema Energieeinsparung und/oder umweltfreundliche Energienutzung bzw. sanfte Mobilität. Jedes Jahr finden wenigstens zwei Veranstaltungen (Feste) zum Thema Energie/sanfte Mobilität statt. Jede Woche erscheint ein, mit dem e5-team personalisierter Energiespartipp im Gemeindeblatt. Alle Mäderer Schüler wissen, was e5 ist. Das Sonnenfest wird für die Verbreitung der e5-idee genutzt. FÖRDERUNGEN Die Förderungen werden alle 2 Jahre auf Sinnhaftigkeit geprüft und gegebenenfalls angepasst. PRIVATHAUSHALTE - GEWERBE - INDUSTRIE Beratung der Privathaushalte mittels Thermografie. Energieberatung der Gewerbebetriebe. Eine Beratung zum Stromsparen wird eingeführt für die Beleuchtung wird LED eingesetzt. Alle Betriebe mit mehr als 10 Beschäftigten werden persönlich durch Mitglieder des Teams aufgesucht. Es wird ein Tag der Industrie unter dem Motto Nachhaltige Mäderer Industrie durchgeführt. Mäder, im Mai 2012 Beschluss der Gemeindevertretung vom Seite 8 von 8

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