ARTE POSTALE Bilderbriefe, Künstlerpostkarten, Mail Art

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1 Pressedossier Ausstellung 30. August 08. Dezember 2013 Akademie der Künste, Pariser Platz 4, Berlin Pressevorbesichtigung Mittwoch, 28. August 2013, 11 Uhr Mit Klaus Staeck, Präsident der Akademie der Künste Rosa von der Schulenburg, Kuratorin und Leiterin der Kunstsammlung Wolfgang Trautwein, Direktor des Archivs der Akademie der Künste Inhalt Daten Pressetext Katalog / Vorwort Ausstellungstexte Mail Art-Aktion 2013 Vermittlungsprogramm Stille Post Übersicht Pressefotos Stand: Pressekontakt ARTEFAKT Kulturkonzepte Akademie der Künste Alexander Flöth, Stefan Hirtz Anette Schmitt Tel.: +49 (0) /-686 Tel.: +49 (0) /

2 Daten Titel Untertitel Laufzeit 30. August 08. Dezember 2013 Ort Akademie der Künste, Pariser Platz 4, Berlin-Mitte Tel. (030) , Öffnungszeiten dienstags bis sonntags Uhr geöffnet am Feiertag (03.10.) Eintritt 6/4, bis 18 Jahre und am 1. Sonntag im Monat Eintritt frei Tickets Tel. (030) , Führungen sonntags 11 Uhr, donnerstags Uhr, zu allen Schul- und Ferienworkshops, darüber hinaus für Schulklassen nach Vereinbarung In Zusammenarbeit mit dem Meininger Hotel >> ausführliche Informationen unter Internet Pressevorbesichtigung Mittwoch 28. August 2013, 11 Uhr Mit Klaus Staeck, Rosa von der Schulenburg, Wolfgang Trautwein Ausstellungseröffnung Donnerstag, 29. August 2013, 19 Uhr Mit Klaus Staeck, Rosa von der Schulenburg Katalog aus der Akademie der Künste und der Sammlung Staeck Rosa von der Schulenburg im Auftrag der AdK (Hg.) AdK, Archiv, Berlin Farb-Abb., 136 S., ISBN Preis in Ausstellung / Buchhandel 20 Postkarten-Edition Die Edition mit Reprints von ausgewählten Motiven aus der Ausstellung und einer hierfür von Klaus Staeck gestalteten Postkarte ist in der Ausstellung bzw. im Buchladen der Akademie käuflich zu erwerben. Preis 1 Medienpartner Zitty, Straßenfeger, einestages.de Akademie der Künste // Pressedossier // Seite 2

3 Team Kuratorin, Projektleitung Projektassistenz Ausstellungsgestaltung Ausstellungsrealisation Restauratorin Registrare Vermittlungsprogramm Grafik Rosa von der Schulenburg Karin Lelonek Mitarbeit Antje Keller-Hanack, Eva Rinne Simone Schmaus Jörg Scheil, Ingrid Strey, Igor Livschitz, Sören Reuter, Tatjana Schülke, Filip Zorzor, Reinhard Pusch, Nadine Doberschütz, Anja Gerlach, Frank Kwiatkowski Eva Glück Catherine Amé, Stefan Kaltenbach Marion Neumann, Denis Krampe, Marika Wulff Mitarbeit Julia Schmidt Fernkopie Mit besonderer Unterstützung der Gesellschaft der Freunde der Akademie der Künste sowie von Deutsche Post DHL. Im Rahmen der Berlin Art Week. Die Akademie der Künste wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Akademie der Künste // Pressedossier // Seite 3

4 Pressetext Die Ausstellung zeigt Bilderbriefe und Künstlerpostkarten aus den Archiven der Akademie und gewährt erstmals auch Einblick in ihre große Mail Art-Sammlung. Darüber hinaus präsentiert sie ausgewählte Künstlerpost und Postkartenentwürfe von zeitgenössischen Künstlern und Künstlerinnen. Die einmalige Schau von bisher noch nie oder selten gezeigten Arbeiten umfasst knapp 700 Exponate, darunter auch Plakate und Objekte sowie ungezählte Beiträge einer aktuellen Mail Art-Aktion. Einmal mehr breitet die Akademie Schätze aus ihren Archivbeständen aus. Hier finden sich Briefe und Postkarten von George Grosz, Else Lasker-Schüler, Max Pechstein oder auch Zeichenbotschaften von Bernhard Heisig, Bernard Schultze, Werner Stötzer und Joachim John, die an die Akademie adressiert waren. Zu den zahlreichen gezeichneten, gemalten, collagierten, druckgrafisch oder typografisch bemerkenswerten Postsendungen von Künstlern und Künstlerinnen anderer Sparten zählen die Briefe der Architektengemeinschaft Gläserne Kette, Postalisches von Hans Scharoun, aquarellierte Botschaften von Sarah Kirsch und Peter Rühmkorf, Bilderbriefe von Einar Schleef, Grüße und Kurzkommentare von Robert Wilson, Luigi Nono und György Ligeti. Einen Schwerpunkt der Schau bilden Postsendungen von herausragenden Protagonisten der Mail Art-Szene der DDR und ihren Korrespondenzpartnern in Ost und West, darunter auch von den in ihrer Heimat politisch verfolgten Mail Artisten Clemente Padín und Jorge Caraballo (Uruguay) sowie Edgardo-Antonio Vigo (Argentinien). Mit subversiver Energie und pointierter Metaphorik auf der Wort- und Bildebene verstanden sie es, staatliche Kontroll- und Regelinstanzen zu unterlaufen, den Horizont ästhetisch und gedanklich zu erweitern und über Grenzen hinweg politische und soziale Solidargemeinschaften zu bilden. Wie wichtig für Fluxus- und Konzeptkünstler und viele andere Kunstschaffende im Westen die Postkarte als künstlerisches Medium und von welcher generellen Bedeutung für die Freundschaft unter Künstlern der Austausch von Bildern und Worten per Post war und ist, führt ein weiterer Ausstellungsteil vor Augen. Er ist der Edition Staeck und der Künstlerpost gewidmet, die Klaus Staeck von zahlreichen Künstlern und Künstlerinnen erhielt. Zu seinen Korrespondenten gehören Joseph Beuys, Dieter Roth und Daniel Spoerri, Hanne Darboven, James Lee Byars, Jean-Jacques Lebel, aber auch Andy Warhol, Emil Schumacher und Jonathan Meese. Das Ergebnis einer anlässlich der Ausstellung initiierten Mail Art-Aktion zum Thema Academy/Akademie verdeutlicht, wie sehr auch im Zeitalter des Internets das analoge Netzwerken und künstlerische Agieren im kleinen Format ein Bedürfnis ist und Freude macht. Begleitend zur Ausstellung, kuratiert von Rosa von der Schulenburg, erscheinen ein Katalog und Reprints von ausgewählten Postkarten sowie zwei für die Ausstellung von Klaus Staeck gestaltete Postkarten und ein Zweierset mit von ihm entworfenen Sondermarken. Mit besonderer Unterstützung der Gesellschaft der Freunde der Akademie der Künste sowie von Deutsche Post DHL Akademie der Künste // Pressedossier // Seite 4

5 Katalog. aus der Akademie der Künste und der Sammlung Staeck Der Katalog stellt eine Auswahl künstlerischer Postsendungen in Wort und Bild vor. Kurze Essays erläutern Entstehungshintergründe, Text-Bild-Bezüge und Adressatenbeziehungen der bebilderten Liebesbotschaften, visuellen Gedichte und Bildgeschichten, der Solidaritätsadressen und politischen Statements, der Entwürfe für Künstlerpostkarten und der vielgestaltigen Mail Art-Massensendungen. Das ästhetische Spektrum reicht von spätromantisch, Dada, expressionistisch, Fluxus, Konzept-Kunst bis postmodern, von spielerischdilettantisch bis künstlerisch herausragend. Verzeichnisse der Künstler-Autoren und aller in der Ausstellung gezeigten Werke runden die Publikation ab. Vorwort Unter dem Titel präsentiert die Akademie der Künste aus dem Fundus ihrer Archive und der Kunstsammlung bisher nie oder selten gezeigte Bilderbriefe, Künstlerpostkarten und Mail Art. Darüber hinaus zeigt sie ausgewählte Künstlerpost und Postkartenentwürfe von zeitgenössischen Künstlern und Künstlerinnen aus der Sammlung Staeck. Neben Künstlerpost von bekannten Zeichnern und Malern wie George Grosz, Max Pechstein, HAP Grieshaber, Bernhard Heisig und Bernard Schultze ist auch Postalisches von Künstlerinnen und Künstlern aus anderen Sparten zu sehen. Wir zeigen die berühmten Briefe der Architektengemeinschaft Gläserne Kette um Bruno Taut, Bauhausbriefe von Lyonel Feininger, amüsante Bild-Wort-Kommentare und Architekturentwürfe von Hans Scharoun, Bühnenbildentwürfe von Teo Otto, aquarellierte Brief-Billetts von Sarah Kirsch, Einar Schleefs Bilderbriefe an seine Mutter Gertrud, aber auch kalligraphisch oder zeichnerisch gestaltete Grüße und Kurzkommentare von Robert Wilson und Horst Bartnig, von Luigi Nono, György Ligeti und Achim Freyer. Breit ist das stilistische Spektrum der gemalten, gezeichneten oder collagierten Botschaften und der Schriftbilder; vielfältig sind die Intentionen und Inhalte. Ein gemeinsamer Nenner ist gewiss, dass es den Brief- und Kartenschreibern ein Bedürfnis war, eine persönlich an die Adressaten gerichtete Mitteilung nicht nur in Worte zu fassen, sondern visuell anschaulich zu machen. Wir haben aus den Korrespondenzen des Archivs Arte-Postalisches ausgewählt, von dem wir meinen, dass es ein breites Publikum inhaltlich interessieren und ästhetisch begeistern könnte. Einen zweiten Schwerpunkt der Ausstellung bildet der reiche Fundus an Mail Art aus der Kunstsammlung der Akademie. Aus der Tausende von Postkarten, gestalteten Umschlägen, Künstler-Briefmarken und -Stempeln, Plakaten und Aktionsdokumenten umfassenden Mail Art-Sammlung Guillermo Deislers wird hier zum ersten Mal eine Auswahl politisch wie ästhetisch herausragender Stücke präsentiert. Sowohl in der DDR und anderen Ländern Osteuropas als auch in südamerikanischen Ländern, in denen diktatorische Regime die Freiheit der Menschen in vielen Bereichen essentiell beschnitten, war Mail Art in den 1970er und 1980er Jahren von besonderer Bedeutung. Herausragende Protagonisten der Mail Art-Szene in der DDR wie Robert Rehfeldt und Joseph W. Huber sind in der Ausstellung mit zahlreichen Arbeiten vertreten wie auch die politisch verfolgten Mail Artisten Clemente Padín aus Uruguay oder Edgardo-Antonio Vigo aus Argentinien. Mit subversiver Energie und pointierter Metaphorik auf Wort- und Bildebene verstanden es die Mail Artisten, staatliche Kontrollinstanzen zu unterlaufen, den Horizont ästhetisch und gedanklich zu erweitern und über Grenzen hinweg politische und soziale Solidargemeinschaften zu bilden. Manch persönlicher Künstlerbrief etwa von Max Schwimmer oder Gustav Seitz mag das heimliche Auge des Ausstellungsbesuchers erfreuen. Die Mail Art jedoch war seit den 1960er Jahren weniger privater Natur, vielmehr per se an ein internationales, offenes Netzwerk von Teilnehmenden gerichtet. Die heimlichen Augen, die so manche Mail Art-Sendung ins Visier nahmen, bevor sie ihre Adressaten erreichte Akademie der Künste // Pressedossier // Seite 5

6 (oder dann nicht mehr erreichte), waren die geheimdienstlicher Funktionäre, die über diese operativen Vorgänge ausführlich Bericht erstatteten. Die Auszüge, die wir aus einst geheimen Akten zu Mail Art- Aktivitäten in der DDR zeigen, machen deutlich, dass die Stasi die größte Gefahr für den Staatssozialismus in einer nicht doktrinären, sozialistisch gesinnten Alternativszene sah, die sich für Meinungsfreiheit, Abrüstung und Umweltschutz stark machte. Im Westen Europas und in Nordamerika war Mail Art vor allem Teil der sich seit den 1960er Jahren formierenden Fluxus-Bewegung. Die großen Unbekannten der Kunst- und Mail Art-Geschichte, fluxistische, neodadaistische Einzelgänger wie NovRomeo und der multimediale Künstler und Wissenschaftler Reinhard Döhl sind in der Ausstellung ebenfalls mit einigen originellen Arbeiten vertreten. Für alle Mail Artisten sind der seit Duchamp und Beuys offene Kunstbegriff und die Idee der sozialen Plastik wesentlich. Die Mail Art- Produzenten scherten sich zumeist nicht darum, ob ihre per Post versandten illustrierten Briefe, Bilderschriften und Schriftbilder, Zeichenbotschaften und visuellen Dichtungen, ihre Stempel-Icons und Grafiken, Montagen und Collagen als künstlerisch wertvoll angesehen würden und jemals Eingang in den Olymp der Hochkunst fänden. Mail Art ist keine museale Kunst per Post, sondern eine ästhetische Kommunikationsform. Es ist ein Akt der Wertschätzung, nicht der musealen Vereinnahmung, wenn wir die Mail Art-Objekte so präsentieren, dass sie auch als künstlerische Arbeiten gewürdigt werden können. Zugleich wollen wir die grenzüberschreitende kommunikative Potenz und Fülle durch das von Lutz Wohlrab und Klaus Staeck für die Ausstellung initiierte Mail Art-Projekt zum Thema Akademie sinnlich erfahrbar machen. Diese aktuelle Aktion macht deutlich, wie sehr auch im Zeitalter des Internets das analoge Netzwerken und künstlerische Agieren im kleinen Format ein Bedürfnis ist und Vergnügen bereitet. Wie wichtig für Fluxus-, Konzept- und viele andere Künstler die Postkarte als künstlerisches Medium war und ist und welch generelle Bedeutung der Austausch von Bildern und Worten per Post für die Freundschaft zwischen Künstlern hat, führt ein weiterer Ausstellungsteil vor Augen. Er ist der Edition Staeck sowie der Künstlerpost gewidmet, die Rolf und Klaus Staeck von zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern erhielten. Die Korrespondenzpartner darunter Joseph Beuys, Diter Rot, Hanne Darboven, James Lee Byars, Jean- Jacques Lebel schickten auch ihre Entwürfe für Künstlerpostkarten der Edition Staeck zumeist per Post. Ein besonderes Seh- und Leseerlebnis sind diese collagierten Entwürfe in verschiedenen Stadien und Varianten sowie die Kommentare von Joseph Beuys, A. R. Penck, Horst Antes, Hans Haacke, Keith Haring, Erwin Heerich, Dick Higgins, Sigmar Polke, Wolf Vostell, Stefan Wewerka, Martin Schwarz und vielen anderen und nicht zuletzt das Endresultat, die in unlimitierter Auflage gedruckte Postkarte. An der Vorbereitung der Ausstellung mit über 700 Exponaten, zu denen die Postkarten der Mail Art-Aktion Academy/Akademie hinzukommen, waren zahlreiche Mail Artisten, Archivare der Akademie sowie Studierende eines Forschungsseminars zum Thema Correspondence Art aktiv beteiligt. Ohne ihre Recherchen, Vorschläge und Beiträge wäre diese Ausstellung nicht möglich gewesen. Der Gesellschaft der Freunde der Akademie der Künste sei für ihre großzügige finanzielle Unterstützung, der Deutschen Post AG für ihr Sponsoring herzlich gedankt. Rosa von der Schulenburg, Klaus Staeck, Wolfgang Trautwein (Erscheint in:. aus der Akademie der Künste und der Sammlung Staeck, herausgegeben von Rosa von der Schulenburg im Auftrag der AdK, Berlin 2013.) Akademie der Künste // Pressedossier // Seite 6

7 Ausstellungstexte Von zart aquarellierten Liebesbriefen, wild bestempelten Postkarten über visuelle Poesie und Text-Bild- Collagen zu Politstatements: Künstlerische Postsendungen sind visuell wie inhaltlich facettenreich und faszinieren bis heute. Die Akademie der Künste zeigt bisher nie oder selten gezeigte Bilderbriefe, Künstlerpostkarten und Mail Art aus dem Fundus ihrer Archive und ihrer Kunstsammlung und präsentiert zudem ausgewählte Künstlerpost sowie Postkartenentwürfe von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern. Der Einfallsreichtum, die gestalterische Fülle, aber auch die Haptik machen den Reiz dieser Postsendungen deutlich und wirken letztlich als Plädoyer, es den Künstlern gleichzutun. Den Auftakt der Ausstellung bildet illustre Künstlerpost, die der Akademiepräsident Klaus Staeck seit Ende der 1960er Jahre vor allem von Künstlern aus dem Umfeld von Fluxus und Konzeptkunst erhielt, darunter zahlreiche per Post gesandte Entwürfe für die Postkarten-Edition Staeck. Zu den Korrespondenten gehören Künstler wie Joseph Beuys, Hanne Darboven und Jonathan Meese, die in ihrer charakteristischen Weise einzelne Karten oder auch Serien schufen. Gerade in Zeiten, in denen digitale Medien zunehmend den Alltag bestimmen, wird ein persönlich gestalteter Brief oder eine von Hand beschriebene Postkarte zu einem Geschenk für den Empfänger. Zu welch originellen Einfällen in Bezug auf Material oder Gestaltung Künstler, aber auch passionierte Laien gelangen, führt die anlässlich der Ausstellung initiierte Mail Art-Aktion zum Thema Academy/Akademie vor Augen. Die als Collage gezeigten Zusendungen verdeutlichen, wie sehr auch im Zeitalter des Internets das analoge Netzwerken und künstlerische Agieren im kleinen Format ein Bedürfnis ist und Vergnügen bereitet. Im historischen Teil der Ausstellung sind gezeichnete oder gemalte Postsendungen von bedeutenden Künstlern des 20. Jahrhunderts wie George Grosz oder Else Lasker-Schüler zu entdecken. Doch auch Architekten oder Theaterregisseure versandten künstlerische Briefbotschaften, in denen mal üppiges Aquarell, mal ein präziser Strich die Texte illustrieren. Der letzte, große Teil der Ausstellung ist beginnend mit Ray Johnson der Mail Art gewidmet, einer Kunstrichtung und Kommunikationsform, die in den 1980er Jahren ihre Hochphase hatte und insbesondere in der DDR eine wichtige Rolle spielte. Mit subversiver Energie und pointierter Metaphorik auf der Wort- und Bildebene verstanden Mail Artisten, staatliche Kontrollinstanzen zu unterlaufen, den Horizont ästhetisch und gedanklich zu erweitern und über Grenzen hinweg politische und soziale Solidargemeinschaften zu bilden. Mit besonderer Unterstützung der Gesellschaft der Freunde der Akademie der Künste sowie von Deutsche Post DHL Mein Verhältnis zur Postkarte. Ein kleines Bekenntnis Den Postkarten galt schon immer meine besondere Aufmerksamkeit und Liebe. Und das nicht nur wegen der Möglichkeit einer massenhaften Verbreitung. Lange vor den Plakaten habe ich jede Chance genutzt, Postkarten zu drucken und unter die Leute zu bringen. Gelegentlich wurde ich von Freunden und Kollegen als Postkartenonkel verspottet, was wohl heißen sollte: Alles, was ich sonst auf künstlerischem Gebiet mache, brauche man nicht so ernst zu nehmen. Bald fand ich jedoch heraus, dass ich meine Leidenschaft mit gar nicht wenigen Kollegen teile. So begann 1968 meine intensive Zusammenarbeit mit Joseph Beuys über eine Postkarte. Damals war ich der wie sich Akademie der Künste // Pressedossier // Seite 7

8 später herausstellte, irrigen Ansicht, all die vielen Touristen und Kartengrußschreiber hätten die Nase voll von den üblichen Ansichtskarten mit den langweiligen Städteansichten und lechzten geradezu nach einer künstlerischen Bearbeitung und Umsetzung der Motive. Mit einer Kassel-Serie machten wir im documenta-jahr den hoffnungsvollen Anfang. Als auf dem documenta-gelände ein Verkaufsverbot erlassen wurde, war der Misserfolg vorprogrammiert. Es folgten ein weiterer Versuch mit einer Köln-Serie und einige Heidelberg-Motive, bis endlich deutlich wurde, dass die Verkaufsstände mit großem Publikum sich weigerten, diese anderen Karten mit anzubieten. Sie waren den einen angeblich zu schön, den anderen wieder zu politisch. So blieb auf lange Sicht nur der Direktvertrieb. Zwar ein mühsamer Weg, dafür aber in keiner Weise anfällig für Störungen durch Fremdeinflüsse. Seit den sechziger Jahren wurden Millionen von Künstlerpostkarten gedruckt, verschickt und gesammelt. Die Edition Staeck leistet bis heute dazu ihren Beitrag. In der Sammlung Staeck haben sich die per Post gesandten Entwürfe der Künstler und Korrespondenzen zu den Postkarten-Editionen erhalten. Klaus Staeck Künstlerpost aus den Archiven Haben Sie nicht auch schon einmal Liebesbriefe mit einem Herzen oder gar detaillierteren Zeichnungen versehen? Oder gehören Sie einer Generation an, die gar keine Liebesbriefe mehr schreibt, zumindest nicht von Hand? Im Zeitraum, aus dem die Künstlerpost stammt, war die spielerische Verbindung von schriftlicher und bildlicher Mitteilung noch Gemeingut. Die Akademie breitet in diesem historischen Teil der Ausstellung bisher noch nie oder selten gezeigte Schätze aus ihren Archivbeständen aus. Hier finden sich private Briefe und Karten von George Grosz, Max Pechstein, Else Lasker-Schüler, Max Schwimmer, von HAP Grieshaber, Gustav Seitz und Paran G'Schrey, Walter Stöhrer und Dieter Goltzsche, einst gesendet an vertraute Kollegen, intime Freunde und geliebte Familienmitglieder, oder auch nicht minder persönliche Zeichenbotschaften von Bernhard Heisig, Bernard Schultze, Werner Stötzer und Joachim John, die an die Akademie adressiert waren. Zu den zahlreichen gezeichneten, gemalten, collagierten, druckgrafisch oder typografisch bemerkenswerten Postsendungen von Künstlerinnen und Künstlern anderer Sparten zählen die berühmten Briefe der Architektengemeinschaft Gläserne Kette um Bruno Taut, Bauhausbriefe von Lyonel Feininger, amüsante Bild-Wort-Kommentare und Architekturentwürfe von Hans Scharoun, Bühnenbildentwürfe von Teo Otto, aquarellierte Briefe von Sarah Kirsch, Einar Schleefs Bilderbriefe an seine Mutter Gertrud sowie originell gestaltete Grüße und Kurzkommentare von Robert Wilson und Horst Bartnig, von Luigi Nono, György Ligeti und Achim Freyer. Die postalische Mitteilung braucht Zeit, und sie ist auf Antwort aus. Die unbestimmte Spanne vom Absenden bis zum Eintreffen der Nachricht, die heutzutage im Internet auf Sekunden geschrumpft ist, konstituiert das Wesen des Briefs. Das Warten lässt die räumliche Entfernung und die Dimension der Zeit erfahren. Der besondere Bezug zum Adressaten charakterisiert die Liebesbriefe, die Freundesbriefe, die Briefe an die Mutter. Die verschiedenen künstlerischen Verfahren veranschaulichen die ungemein reichen Möglichkeiten, sich bildnerisch im und mit Text mitzuteilen. Auch den heutigen Betrachter freuen die spielerischen Gestaltungen und machen neugierig, was Schreiber und Adressaten wohl seinerzeit bewegt hat. Die Mail Art-Sammlung Guillermo Deisler Die Mail Art-Sammlung Guillermo Deisler ist seit 1995 im Besitz der Akademie der Künste, wo sie mit mehr als Einzelstücken den Kern dieses bedeutenden Sammelgebiets der Kunstsammlung bildet. Sie umfasst Zusendungen von insgesamt Mail Artisten und Kulturinstituten/Galerien aus 55 Ländern. Akademie der Künste // Pressedossier // Seite 8

9 Der 1940 geborene Chilene Guillermo Deisler konnte nach dem Staatsstreich Augusto Pinochets 1973 als politisch Verfolgter nach Europa ins Exil entkommen. Seine Mail Art-Korrespondenz sammelte er zuerst in Plovdiv/Bulgarien ( ) und ab 1986 in Halle an der Saale, wo er 1995 starb. Diese Lebensspanne im Exil deckt sich mit der Hochphase der Mail Art-Bewegung. Es war eine Zeit, in der über politische und soziale Konflikte noch nicht global im Internet informiert und gegen Unterdrückung und Verfolgung protestiert werden konnte. Die sozialpolitischen Themen der 1970er bis frühen 1990er Jahre Unterdrückung und Zensur in den Militärdiktaturen Lateinamerikas oder in den Staaten Osteuropas, der Kalte Krieg, die Aufrüstung und umweltpolitische Missstände sind in der Mail Art-Sammlung Deislers sehr präsent. Doch auch ästhetische Fragestellungen nehmen einen breiten Raum ein. Der Bühnenbildner, Mail Artist und Poet initiierte 1987 beispielsweise das Projekt UNI/vers(;), das Zusendungen visueller Poesie in Assemblings vereinte. Mail Art Mail Art, zu Deutsch Postkunst, ist eine historische Kunst- und Kommunikationsform, die eng mit Fluxus und Konzeptkunst verwoben ist und wie diese den tradierten Kunstbegriff sowie das Kunstsystem in Frage stellt. Als Vater der Mail Art gilt der New Yorker Künstler Ray Johnson, der in den 1960er Jahren dazu aufforderte, seine postalische Zusendung zu ergänzen und weiterzuschicken. Im Gegensatz zu üblichen Künstlerpostkarten und -briefen adressieren Mail Artisten ihre Sendungen nicht nur an einzelne Korrespondenzpartner, sondern an ein über Adresslisten stetig wachsendes Netzwerk. No jury no fee no return, lauten die Grundregeln für die Projekte, die auf Initiative eines Mail Artisten entstehen, der potentiell Interessierte per Post zur Teilnahme einlädt. Vorgegeben wird ein Thema, eventuell auch das Format (zumeist das einer Postkarte) sowie eine Frist. Das Zugesandte geht in den Besitz des Initiators über (no return), der im besten Fall für eine Ausstellung der Mail Art in Gänze (no jury) sorgt (no fee). Üblich ist, dass das Ergebnis eines Aufrufs dokumentiert und somit eine weitere Regel befolgt wird: documentation to all participants. Besondere Bedeutung erlangte die Mail Art in der zweiten Hälfte der 1970er sowie in den 1980er Jahren in den politisch repressiven Systemen der DDR und osteuropäischer Staaten sowie in den diktatorischen Regimen Südamerikas als ein trotz staatlicher Überwachung, Schikane und Verfolgung erstaunlich probates Vehikel grenzüberschreitender, freier Kunst- und Meinungsäußerung. Akademie der Künste // Pressedossier // Seite 9

10 Internationale Mail Art-Aktion Academy/Akademie, Juni 2013 Anlässlich der Ausstellung haben Akademie-Präsident Klaus Staeck und Lutz Wohlrab zum Thema Academy/Akademie eine Mail Art-Aktion initiiert. Der Künstler, Verleger und Psychoanalytiker Lutz Wohlrab ist seit Mitte der 1980er Jahre in der Mail Art-Szene aktiv. Bei der jüngsten Mail Art-Aktion mit Klaus Staeck sind 320 Menschen aus 38 Ländern der Einladung gefolgt und haben sich an dem Projekt beteiligt. Entsprechend den Mail Art-Grundregeln: No jury no fee no return documentation to all participants (keine Jury, keine Gebühr, keine Rücksendung, Dokumentation für alle Teilnehmenden) sind alle eingesandten Beiträge in der Akademie-Ausstellung zu sehen, egal ob sie von professionellen Künstlerinnen und Künstlern oder von Kunstinteressierten stammen. Die Aktion ist im Netz unter dokumentiert. Vermittlungsprogramm Stille Post Für die Ausstellung wurde ein umfangreiches Vermittlungsprogramm entwickelt, das vom 01. September bis zum 08. Dezember 2013 in der Akademie der Künste am Pariser Platz stattfinden wird. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind eingeladen, in Sonntagswerkstätten und Workshops die Künstlerpost und Mail Art der Ausstellung zu entdecken, sich mit den vielfältigen Möglichkeiten der Kommunikation auseinanderzusetzen und mehr über die Geschichte und Gegenwart der Post zu erfahren. Dabei bekommen sie von Künstlern der Akademie Anregungen, sich selbst im Entwerfen, Übermitteln und Interpretieren von Nachrichten auszuprobieren. Analoge und digitale Mediennutzung schließen sich nicht aus. Ein eigenes Postnetz entsteht in der Akademie, ein Spiel mit Postkästen, Zustellern, Briefkarten, Stempeln und Briefmarken, mit Geschichten, Geheimnissen und überraschenden Wendungen, das Kinder und Erwachsene gleichermaßen einbindet. Mit Piktogrammen und Smartphones werden Kommunikationsformen auch unabhängig von Sprache erprobt; es entstehen Nachrichten, Mitteilungen und Grüße. Mit Michael Birn (Architekt, Szenenbildner, Schlubach-Hirschmeier-Stipendiat der Akademie), Nora Bossong (Autorin, Berliner Kunstpreis 2011 in der Sparte Literatur), Rolf Giegold (Bildender Künstler, Stipendiat der Akademie), Ayla Gottschlich (Regisseurin, Stipendiatin der Akademie), Milena Oda (Autorin, Alfred-Döblin- Stipendiatin 2012), Florian Rüger (Architekt, Stipendiat der Akademie), Silvana Santamaria (Regisseurin, Stipendiatin der Akademie) Ausführliche Programminformationen unter Akademie der Künste // Pressedossier // Seite 10

11 Pressefotos zur Ausstellung 30. August 8. Dezember 2013 Veröffentlichung kostenfrei im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung. Nennung der Credits zwingend erforderlich. Die Abbildungen dürfen nicht modifiziert, beschnitten und überdruckt werden etwaige Vorhaben bedürfen der schriftlichen Zustimmung. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht erlaubt. Die Pressefotos sind 4 Wochen nach Ablauf der Ausstellung aus allen Onlinemedien zu löschen. Belegexemplar erwünscht. Zugangsdaten zum Download im Pressebereich von bitte erfragen unter Tel oder per an Datei: adk13_ap_francke CL Francke, Rotterdam/Niederlande, an Guillermo Deisler, Plovdiv/Bulgarien, Das Paradies der Arbeiter Mail Art-Karte mit Collage, 10,5 x 14,7 cm Guillermo-Deisler-Sammlung, Akademie der Künste, Berlin Datei: adk13_ap_anker Michael Peter Anker Bürokratischer Abszeß I, 1979 Mail Art-Karte mit Stempelcollage aus offiziellen Bürostempeln, 10,5 x 14,8 cm Guillermo-Deisler-Sammlung, Akademie der Künste, Berlin Datei: adk13_ap_huber Joseph W. Huber The Importance of MAIL ART in the history of art, 1982 Mail Art-Karte auf Fotopapier, 10,5 x 14,7 cm Guillermo-Deisler-Sammlung, Akademie der Künste, Berlin VG Bild-Kunst, Bonn 2013 Datei: adk13_ap_geiger Rupprecht Geiger Freiheit statt Strauß, 1979 Postkarte der Edition Aktion für mehr Demokratie, c/o Klaus Staeck Offsetdruck, 10,5 x 14,8 cm Sammlung Staeck Edition Staeck, Heidelberg / VG Bild-Kunst, Bonn 2013 Datei: adk13_ap_fricker H. R. Fricker/Büro für künstlerische Umtriebe auf dem Land, Trogen/Schweiz, an Guillermo Deisler, Halle/DDR, Angstlos Glasnost Kuvert mit Künstlermarken und Stempeldruck, 11,5 x 22,0 cm Guillermo-Deisler-Sammlung, Akademie der Künste, Berlin H. R. Fricker Datei: adk13_ap_novromeo NovRomeo, Mannheim, an Rosamunde Neugebauer, Heidelberg, Beitrag zum Zeitproblem 1789/1989 Kuvert, collagiert, 11,0 x 21,8 cm Kunstsammlung, Akademie der Künste, Berlin

12 Pressefotos zur Ausstellung 30. August 8. Dezember 2013 Veröffentlichung kostenfrei im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung. Nennung der Credits zwingend erforderlich. Die Abbildungen dürfen nicht modifiziert, beschnitten und überdruckt werden etwaige Vorhaben bedürfen der schriftlichen Zustimmung. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht erlaubt. Die Pressefotos sind 4 Wochen nach Ablauf der Ausstellung aus allen Onlinemedien zu löschen. Belegexemplar erwünscht. Zugangsdaten zum Download im Pressebereich von bitte erfragen unter Tel oder per an Datei: adk13_ap_penck A. R. Penck Das Kapital, 1993 Entwurf für die Postkarte der Edition Staeck Mischtechnik auf Karton, 30,0 x 40,5 cm Sammlung Staeck VG Bild-Kunst, Bonn 2013 Datei: adk13_ap_spoerri Daniel Spoerri Marienplatz und Frauenkirche, 1972 Postkarte der Edition Staeck Offsetdruck, 10,5 x 14,8 cm Sammlung Staeck Edition Staeck, Heidelberg / VG Bild-Kunst, Bonn 2013 Datei: adk13_ap_pips Claudia Pütz / PIPS Dada-Corporation PIPS, Zeitschrift für UnZeitgeist, UnKomMerz & Objektliteratur, Ausgabe 2/1991 Kartonkiste mit Originalarbeiten versch. Künstler Guillermo-Deisler-Sammlung, Akademie der Künste, Berlin Claudia Pütz Foto: Eric Tschernow Datei: adk13_ap_beuys Joseph Beuys, Kassel, an Klaus Staeck, Heidelberg, Holzpostkarte Siebdruck, Bleistift auf Fichtenholz, 10,5 x 14,8 x 3,5 cm Sammlung Staeck Edition Staeck, Heidelberg / VG Bild-Kunst, Bonn 2013 Foto: Eric Tschernow

13 Pressefotos zur Ausstellung 30. August 8. Dezember 2013 Veröffentlichung kostenfrei im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung. Nennung der Credits zwingend erforderlich. Die Abbildungen dürfen nicht modifiziert, beschnitten und überdruckt werden etwaige Vorhaben bedürfen der schriftlichen Zustimmung. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht erlaubt. Die Pressefotos sind 4 Wochen nach Ablauf der Ausstellung aus allen Onlinemedien zu löschen. Belegexemplar erwünscht. Zugangsdaten zum Download im Pressebereich von bitte erfragen unter Tel oder per an Datei: adk13_ap_grosz George Grosz, Huntington/Long Island (New York), an Otto Schmalhausen, Berlin, Kunstpostkarte von André Masson mit Collage von George Grosz, 14,7 x 10,2 cm Otto-Schmalhausen-Archiv, Akademie der Künste, Berlin Estate of George Grosz, Princeton, N. J. / VG Bild-Kunst, Bonn 2013 Datei: adk13_ap_schwimmer Max Schwimmer an Hans-Georg Richter, 1925 Der neue Professor Karte mit Zeichnung Aquarell, Graphit, 14,3 x 9,3 cm Kunstsammlung, Akademie der Künste, Berlin VG Bild-Kunst, Bonn 2013 Datei: adk13_ap_deisler Guillermo Deisler El tercer mundo Die dritte Welt, 1976 Entwurf für die Postkarte der Edition Staeck Fotomontage auf Papier, 15,1 x 10,0 cm Sammlung Staeck Guillermo Deisler Datei: adk13_ap_staeck_losung Rolf Staeck Losung 83: Vorwärts, 1982/83 Mail Art-Karte auf Fotopapier, 14,8 x 10,5 cm Guillermo-Deisler-Sammlung, Akademie der Künste, Berlin Rolf Staeck Datei: adk13_ap_staeck_oelpest Klaus Staeck Ölpest, 1978 Postkarte der Edition Staeck Offsetdruck, 14,8 x 10,5 cm Guillermo-Deisler-Sammlung, Akademie der Künste, Berlin Edition Staeck, Heidelberg / VG Bild- Kunst, Bonn 2013

14 Pressefotos zur Ausstellung 30. August 8. Dezember 2013 Veröffentlichung kostenfrei im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung. Nennung der Credits zwingend erforderlich. Die Abbildungen dürfen nicht modifiziert, beschnitten und überdruckt werden etwaige Vorhaben bedürfen der schriftlichen Zustimmung. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht erlaubt. Die Pressefotos sind 4 Wochen nach Ablauf der Ausstellung aus allen Onlinemedien zu löschen. Belegexemplar erwünscht. Zugangsdaten zum Download im Pressebereich von bitte erfragen unter Tel oder per an Datei: adk13_ap_taut Bruno Taut ( Glas") an die Gläserne Kette, Monument des neuen Gesetzes Rundbrief mit Zeichnung Braunpause, 34,3 x 23,4 cm Sammlung Gläserne Kette", Akademie der Künste, Berlin Datei: adk13_ap_klabund Klabund, Davos, an Irene Brunhilde und Max Heberle, Passau, Dezember 1923 Postkarte mit Zeichnung Bleistift auf Papier, 14,0 x 9,0 cm Klabund-Sammlung, Akademie der Künste, Berlin Datei: adk13_ap_rot Diter Rot Ohne Titel, 1967 Ansichtskarte vom Fernsehturm Stuttgart, übermalt, 21,4 x 10,2 cm Reinhard-Döhl-Archiv, Akademie der Künste, Berlin Dieter Roth Estate Courtesy Hauser & Wirth Datei: adk13_ap_schleef Einar Schleef, Berlin (Ost), an Gertrud Schleef, Sangerhausen, Brief mit farbigen Zeichnungen Filzstift, 29,7 x 21,0 cm Einar-Schleef-Archiv, Akademie der Künste, Berlin VG Bild-Kunst, Bonn 2013

15 Pressefotos zur Ausstellung 30. August 8. Dezember 2013 Veröffentlichung kostenfrei im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung. Nennung der Credits zwingend erforderlich. Die Abbildungen dürfen nicht modifiziert, beschnitten und überdruckt werden etwaige Vorhaben bedürfen der schriftlichen Zustimmung. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht erlaubt. Die Pressefotos sind 4 Wochen nach Ablauf der Ausstellung aus allen Onlinemedien zu löschen. Belegexemplar erwünscht. Zugangsdaten zum Download im Pressebereich von bitte erfragen unter Tel oder per an Datei: adk13_ap_mailartproject1 Einsendungen zur internationalen Mail Art-Aktion Academy/ Akademie von Klaus Staeck und Lutz Wohlrab anlässlich der Akademie-Ausstellung, 2013 Foto: Lutz Wohlrab Datei: adk13_ap_mailartproject2 Einsendungen zur internationalen Mail Art-Aktion Academy/ Akademie von Klaus Staeck und Lutz Wohlrab anlässlich der Akademie-Ausstellung, 2013 Foto: Lutz Wohlrab Datei: adk13_ap_mailartproject3 Einsendungen zur internationalen Mail Art-Aktion Academy/ Akademie von Klaus Staeck und Lutz Wohlrab anlässlich der Akademie-Ausstellung, 2013 Foto: Lutz Wohlrab

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