Daten- Bus. Steuerbus

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1 1 Grundlagen Rechnerarchitektur Takt Speicherarchitektur Mikroprozessor Begriffsbestimmung Geschichte Aufbau eines einfachen Mikroprozessors Erweiterung I: Caches Erweiterung II: Speicherverwaltung Grundlagen 1.1 Rechnerarchitektur Die meisten Rechner sind im Inneren ähnlich aufgebaut: Es gibt eine zentrale Recheneinheit (CPU, Central Processing Unit), einen Speicher (in dem Daten und Maschinenprogramm gespeichert werden) und eine Vielzahl von Peripherieeinheiten, die für die Kommunikation mit der Umwelt sorgen. Diese Komponenten sind untereinander (Abbildung 1) über sog. Busse verbunden. Speicher Daten- Bus Peripherie (Grafik) Adress- Bus Peripherie (Festplatte) CPU Steuerbus Peripherie (USB) Abbildung 1: Prinzipielle Rechnerarchitektur Ein Bus ist der Sammelbegriff für ein Leitungsbündel, für das wenigstens eine der drei folgenden Eigenschaften zutrifft: 1. Die Leitungen haben alle dieselbe Funktion, zur Geschwindigkeitserhöhung werden eben nur parallel mehrere Signale übertragen. Typisch ist dafür der Datenbus, der z.b. 32 Datenleitungen umfasst, damit ein 32 Bit Codewort (z.b. ein Integerwert mit 32 Bit Länge) auf einmal übertragen werden kann. 2. Die Leitungen haben zwar unterschiedliche Funktion, dienen aber in ihrer Gesamtheit demselben Zweck. Typisch ist der Steuerbus, mit dessen unterschiedlichen Signalen die CPU die anderen Komponenten koordiniert. - 1/8 -

2 3. An die Leitungen sind mehr als zwei Teilnehmer angeschlossen. Typisch ist wieder der Datenbus oder auch der USB-Bus. Bei letzterem erfolgt die Datenübertragung zwar seriell, aber an die beiden im Bus vorhandenen Datenleitungen können (nahezu) beliebig viele Teilnehmer angeschlossen werden. In einem PC sind beispielsweise im PCI-Bus alle drei Teilbusse (Adressbus, Datenbus, Steuerbus) zusammengefasst, so dass ein auf einem Steckplatz eingestecktes Gerät mit allen anderen wesentlichen Komponenten des PC verbunden ist. Teilweise werden auch spezielle Busse verwendet, um eine nochmals schnellere Verbindung zwischen zwei Komponenten herzustellen. Ein Beispiel wäre im PC die separate Anbindung einer Grafikkarte über einen eigenen Bus (AGP o.ä.). 1.2 Takt Eine wesentliche Eigenschaft nahezu aller heutigen Rechner ist, dass alle Komponenten synchron arbeiten. Damit ist gemeint, dass Operationen mit einem fest definierten Zeitraster, dem Takt, synchronisiert ablaufen. Früher gab es in einem Rechner einen einzigen Takt, mit dem alle Komponenten gleichermaßen versorgt wurden. Heute haben viele Komponenten ihre eigenen, lokalen Takte. So kann jede Komponente mit der Geschwindigkeit arbeiten, die für die jeweilige Aufgabe angemessen ist, ohne dass sie dabei auf andere (langsamere oder schnellere) Rücksicht nehmen müsste. Allerdings erfordert dies, dass an den Grenzen zweier solcher Taktsysteme jeweils eine Synchronisation zum Zweck der geordneten Datenübergabe erforderlich ist. Ein Beispiel bei heutigen PCs wären die drei Bereiche Speicher, CPU und PCI-Bus, die alle mit unterschiedlichen Takten (und damit Geschwindigkeiten) betrieben werden. 1.3 Speicherarchitektur Ein Programm selbst besteht aus den Befehlen in der Maschinensprache für eine bestimmte CPU. Dieses Programm muß zur Laufzeit im Speicher stehen, damit es ausgeführt werden kann. Das Programm selbst ändert sich dabei nicht. Zudem verarbeitet ein Programm Daten, die zur Laufzeit ebenfalls im Speicher stehen werden. Diese Daten werden sich in der Regel häufig ändern. Ausgenommen davon sind Daten, die als Konstanten im Programm vereinbart sind diese müssen ebenfalls im Speicher stehen, werden sich aber während der Laufzeit nicht ändern. Sieht man sich das C-Programm aus Listing 1 an, dann werden die blau markierten Anteile im Speicher als Daten behandelt, während der schwarze Rest in Maschinenbefehle umgesetzt wird und im Speicher als Programm behandelt wird. int vektor_betrag(int *vektor, int laenge) { int i, summe; } summe=0; for (i=0; i<laenge; i++) { summe += vektor[i] * vektor[i]; } return summe; Listing 1: Vektorbetrag - 2/8 -

3 Es gibt nun zwei weit verbreitete Speicherarchitekturen, von-neumann und Harvard. In der von-neumann-architektur (Abbildung 2 links) werden sowohl Daten als auch Programm in demselben physikalischen Speicher abgelegt. In der Harvard-Architektur (Abbildung 2 rechts) dagegen gibt es zwei physikalisch getrennte Speicher, von denen der eine nur die Daten enthalten kann und der andere nur das Programm. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile und werden dementsprechend je nach Aufgabenstellung eingesetzt. Gemeinsamer Speicher CPU CPU Programmspeicher Datenspeicher Abbildung 2: von Neumann vs. Harvard In der von-neumann-architektur kann der zur Verfügung stehende Speicher vollständig mit einer beliebigen Mischung aus Daten- und Programmanteile gefüllt werden. Ein Bildbearbeitungsprogramm ist selbst sehr klein, verarbeitet aber möglicherweise eine sehr große Datenmenge. Der Speicher wäre zu 5% mit dem Programm belegt, 95% bleiben frei für die Daten. In einer Büroumgebung sind sehr viele Programme gleichzeitig aktiv, sie benötigen aber dafür nur wenig Platz für Daten. Hier könnten 70% des Speichers mit Programmcode belegt sein, die restlichen 30% reichen dann immer noch für die Daten. In einer Harvard-Architektur ist dagegen eine Übertrag nicht benutzten Programmspeichers in Datenspeicher (oder umgekehrt) nicht möglich. Wenn also die Nutzung des Rechners unvorhersehbar ist, dann ist die von-neumann-architektur die bessere Wahl, da sie in der Speicherverteilung flexibler ist. In der Harvard-Architektur kann die CPU gleichzeitig einen Befehl aus dem Programmspeicher holen und einen Datenwert aus dem Datenspeicher holen. Dafür stehen ja zwei völlig getrennte Speicher mit allen nötigen Anschlüssen zur Verfügung. Die Harvard- Architektur erlaubt also eine deutlich schnellere Programmausführung als die von-neumann- Architektur, da dort der Zugriff auf Daten und Programm nur abwechselnd möglich ist. Wenn also der Programmanteil einmalig festgelegt wird und sich dann nicht mehr ändert, dann ist die Harvard-Architektur im Vorteil. - 3/8 -

4 2 Mikroprozessor In fast allen Rechnersystemen übernimmt den Teil der CPU ein Mikroprozessor. Dieser ist damit das Herzstück des Rechners, denn er koordiniert das Geschehen im gesamten Rechner. 2.1 Begriffsbestimmung Unter einem Mikroprozessor versteht man allgemein ein elektronisches Bauelement, das in der Lage ist, ein Programm auszuführen. Das Programm muss dazu in der für diesen Mikroprozessor definierten Maschinensprache vorliegen. Die übliche Abkürzung ist µp bzw. up. Der Vorsatz Mikro soll dabei anzeigen, dass es sich um ein einziges (und damit vergleichsweise kleines) Bauelement handelt, nicht um eine Zusammenschaltung vieler einzelner Bauelemente. Letzteres ist auch heute noch in Großrechnern üblich, während heutige PCs oder Workstations ausnahmslos nur noch Mikroprozessoren enthalten. In einem Rechner können aber durchaus mehrere Mikroprozessoren enthalten sein, diese arbeiten dann parallel und können verschiedene Aufgaben gleichzeitig übernehmen. Mikroprozessoren werden gerne nach der größten Länge einer Dualzahl eingeteilt, die sie noch effizient bearbeiten können.. Ein µp, der mit einem Befehl Zahlen der Länge 8, 16 oder 32 Bit addieren kann, wird daher in der Regel als 32bit-Prozessor klassifiziert. 2.2 Geschichte Der erste µp namens 4004 wurde ab 1969 von der Firma Intel entwickelt und war 1971 fertig. Es war ein 4bit µp, der für einen Tischrechner (analog zu den heutigen Taschenrechnern) gedacht war. Der Durchbruch auf den Massenmarkt erfolgte jedoch erst mit dem 1974 ebenfalls von Intel entwickelten 8080, einem 8bit-Prozessor. Jahr Prozessor Bit Firma Bemerkung Intel Erster µp, Einsatz in Tischrechnern, 2300 Transistoren, 500 khz Takt Intel 6000 Transistoren, 2 MHz Takt, erstes PC-Betriebssystem CP/M verfügbar Intel Großvater der heutigen x86-familie, Transistoren, 5 MHz Takt, erstes Auftreten von MS-DOS als Betriebssystem / 32 Motorola Einziger zeitweise erfolgreicher Gegenspieler im PC- Markt, 16 Bit nach außen, 32 Bit intern, ca Transistoren, 8 MHz Takt. Einsatz in Mac, Atari, Amiga sowie Workstations 1985 R MIPS Erster allgemein verfügbarer RISC-Prozessor, Transistoren, 16 MHz Takt Intel Erweiterung des 8086 auf 32 Bit, dabei erhebliche Erweiterung des Befehlssatzes, heute der Standardbefehlsatz aller x86-prozessoren, Transistoren, 16 MHz Takt 1986 ARM2 32 Acorn Vater der heutigen ARM-Prozessoren in Hochleistungs- Embedded Systems (Mobiltelefone, Router), 8 MHz 1995 Pentium Pro 32 Intel Erster x86 mit interner RISC-Verarbeitung, wegen hohen Preises aber geringer Erfolg, 21 Mio. Transistoren, 150 MHz Takt, RISC-Schocker 2003 Athlon AMD Abermalige Erweiterung des x86-grundbefehlssatzes auf 64 Bit, der in allen aktuellen (2008) x86-prozessoren verwendet wird, 106 Mio. Transistoren, 1.8 GHz Takt Tabelle 1: Ausgewählte Mikroprozessoren - 4/8 -

5 Tabelle 1 zeigt eine Reihe von Mikroprozessoren, die einen wesentlichen Einfluss hatten oder eine wesentliche Neuerung mitbrachten. Nach einer sehr großen Vielfalt an Prozessoren in den Jahren , in denen viele verschiedene Konzepte ausprobiert wurden, blieb im PC-Markt nur noch die x86-familie von Bedeutung. Diese Familie hat unter anderem auch dadurch überlebt, dass für gut befundene Konzepte aus anderen Prozessoren mit übernommen wurden, so dass der interne Aufbau eines heutigen (2008) x86-prozessors nichts mehr mit dem ursprünglichen Stammvater 8086 zu tun hat. Demgegenüber blieb aber der Befehlssatz abwärtskompatibel. Darunter ist zu verstehen, dass Programme, die für frühere Mitglieder der Prozessorfamilie geschrieben wurden, auch noch auf den aktuellsten Vertretern (die noch weit mehr könnten) ablauffähig blieben. Dies bedeutete einen Investitionsschutz für Firmen, die noch alte Programme haben, aber nicht die Möglichkeit oder das Interesse, diese für die neuen Prozessoren neu zu kompilieren oder anzuschaffen. 2.3 Aufbau eines einfachen Mikroprozessors Die ersten Mikroprozessoren (in Tabelle 1 bis einschließlich 68000) sind grob wie in Abbildung 3 gezeigt aufgebaut. Datenbus Steuerbus Adressbus Arbeitsregister Steuerwerk Takt Reset Rechenwerk Abbildung 3: Interner Aufbau eines einfachen Prozessors Für die Steuerung der Vorgänge im Inneren des µp ist das Steuerwerk verantwortlich. Es sorgt dafür, dass die Befehle aus dem Speicher geholt werden und koordiniert für die Befehlsausführung das Rechenwerk und die Arbeitsregister. Das Rechenwerk kann logische (z.b. Vergleiche) oder arithmetische Operationen (z.b. Additionen) ausführen. Die Arbeitsregister stellen einen besonderen Teil des Datenspeichers dar. Ein solches Arbeitsregister kann in der Regel entweder einen Zeiger oder ein Datenwort mit der natürlichen Wortlänge des µp enthalten. Da sich diese Register schon auf dem Prozessor befinden, kann er auf die Inhalte sehr viel schneller zugreifen als auf Daten, die im Speicher liegen. Andererseits ist die Anzahl der Register aus Aufwandsgründen sehr beschränkt. Der µp hat beispielsweise 16 Arbeitsregister, von denen jedes 32 Bit breit ist. Der 8080 hat 8 Arbeitsregister, von denen jedes 8 Bit breit ist. - 5/8 -

6 Die Arbeitsregister werden demzufolge nur für solche Daten benutzt, mit denen das Programm derzeit arbeitet und selbst dann muß noch eine Auswahl getroffen werden. Im Beispielprogramm (Listing 1) kämen die Variablen i, summe, laenge und der Zeiger *vektor in Frage. Früher waren die Compiler noch nicht sehr gut im Erkennen, welche Variablen am besten in Registern gespeichert werden sollten. Das Schlüsselwort register in C gibt dem Compiler einen Hinweis, dass diese Variable jetzt sehr häufig benutzt werden wird und darum eines der (kostbaren) Arbeitsregister dafür verwendet werden sollte. Der Compiler muß sich nicht daran halten, wenn es zuwenig Arbeitsregister gibt, kann er das auch gar nicht. Heutige Compiler können sehr viel besser als der Programmierer entscheiden, wann eine Variable in einem Register gehalten werden sollte. Deswegen ist es heute sinnlos, das Schlüsselwort register noch zu benutzen. In das Steuerwerk laufen noch die beiden Signale Takt und Reset. Der Takt ist dabei der schon erwähnte Schrittmacher, mit dem alle Operationen im µp synchronisiert werden. Mit Reset kann der µp in den Startzustand gebracht werden. Er beginnt dann an einer definierten Adresse im Speicher (oft Adresse 0) mit dem Holen des ersten Befehls. Wird ein Rechnersystem mittels Reset (neu) gestartet, so spricht man auch von einem Kaltstart. 2.4 Erweiterung I: Caches Damit auch diejenigen Systeme, die mit einer von-neumann-architektur arbeiten, in den Geschwindigkeitsvorteil der Harvard-Architekturen kommen, haben alle neueren µp Gemeinsamer Speicher Daten- Cache Befehls- Cache Rechenwerk Steuerwerk Arbeitsregister Abbildung 4: Prozessor mit Caches sogenannte Caches. Dies sind kleine Speicher, die in den µp integriert sind (siehe Abbildung 4) und die den jeweils zuletzt benützten Teil des externen Speichers als Kopie enthalten. Im Unterschied zu den Arbeitsregistern sind die Caches Teil des Speichers, nur eben in den µp integriert. Im Beispielprogramm würde der Code für die for-schleife einmalig (beim ersten Durchlauf) aus dem externen Speicher in den Befehlscache kopiert. Für alle weiteren - 6/8 -

7 Durchläufe braucht das Steuerwerk dann nicht mehr auf den externen Speicher zugreifen sondern kann sich die benötigten Befehle aus dem Befehlscache holen. Das geht erstens schneller und vermindert die Belastung der externen Busse. Ebenso werden im Datencache entsprechend die zuletzt benutzten Variablen gehalten. Zunächst sind das alle die Variablen, die in den Arbeitsregistern keinen Platz mehr gefunden haben. Im Beispiel wären das weiterhin die einzelnen Elemente des Vektors. Hier bringt das zwar nichts, aber bei einer Matrixmultiplikation C=AxB würden beispielsweise die Matrixelemente A[ij] und B[ij] immer wieder benötigt. Dann wären nach kurzer Zeit alle Elemente im Datencache und die folgenden Durchläufe könnten schneller ablaufen, da nicht mehr auf den externen Speicher zugegriffen werden muss. Mit Hilfe der Caches können also einerseits die langen Zugriffszeiten externer Speicher umgangen werden und zudem wird intern statt der von- Neumann-Architektur die schnellere Harvard-Architektur verwendet. Insgesamt bleibt aber die Flexibilität der von-neumann-architektur weiter erhalten. 2.5 Erweiterung II: Speicherverwaltung Bisher wurden alle Adressen, die das Programm verwendet (z.b. die Adresse im Zeiger *vektor) auch genau so zur Adressierung des externen Speichers bzw. der Caches verwendet. Die Adressen, die im Programm verwendet werden, heißen auch logische Adressen, während die Adressen, die tatsächlich im Speicher verwendet werden (und am Adressbus messbar sind) physikalische Adressen heißen. Moderne Prozessoren haben nun eine Speicherverwaltungskomponente (MMU, Memory Management Unit), die die logischen Adressen in physikalische Adressen umsetzt. Gemeinsamer Speicher 2 Datencache MMU Rechenwerk 1 Befehlscache Arbeitsregister Steuerwerk Abbildung 5: Prozessor mit Speicherverwaltung In Abbildung 5 werden im Inneren des µp logische Adressen verwendet (1), diese werden aber von der MMU nach außen in physikalische Adressen (2) übersetzt. Dafür gibt es zwei Anwendungen: - 7/8 -

8 1. Zugriffsschutz In den meisten Multitaskingsystemen sollen Programmcode und Daten eines Programms (bzw. Nutzers) vor unberechtigten Zugriffen von anderen geschützt werden. Die MMU kann zunächst innerhalb des eigenen Programms ungültige Zugriffe abfangen. Wenn das Programm abgestürzt ist und zufällige Zugriffe auf dem Speicher durchführt, dann kann die MMU dies häufig erkennen (beispielsweise weil versucht wird, den Programmcode zu ändern). Sie bricht dann diesen Zugriff ab und meldet dem Steuerwerk den Fehler. Ebenso kann die MMU die Daten und den Code eines Programms vor allen anderen Programmen schützen, zwei gleiche logische Adressen zweier verschiedener Programm P1 und P2 in verschiedene physikalische Adressen übersetzt werden. Damit sieht P1 nie die Speicherstellen von P2 und umgekehrt. 2. Virtueller Speicher Häufig möchte man mit noch größeren Datenmengen arbeiten als in den externen Speicher passen. Obwohl ein heutiger PC mit mehreren Gigabyte Hauptspeicher ausgerüstet sein kann, können Datenbanken o.ä. einige Terabyte umfassen. Die MMU kann nun feststellen, ob zu einer bestimmten logischen Adresse auch wirklich physikalischer Speicher gehört. Falls nicht, dann wird das Programm kurz angehalten und von einem Hintergrundspeicher (Festplatte) werden die Daten, die zu der logischen Adresse gehören, in einen freien Teil des Hauptspeichers gelesen. Sollte der Hauptspeicher bereits voll gewesen sein, dann wird eben vorher ein anderer Teil auf die Festplatte geschrieben (ausgelagert), so dass danach Platz ist. Danach wird das angehaltene Programm fortgeführt, wobei nun ja die Daten im Speicher stehen. Diesen Umladevorgang bekommt das Programm nicht mit, es sieht so aus, als könne der Hauptspeicher alle Daten fassen. Die tatsächliche Obergrenze für die adressierbare Datenmenge ist dann nur dadurch begrenzt, wie viel Platz man auf der Festplatte dafür reserviert. Unter MS-Windows ist das die Auslagerungsdatei, unter Linux die Swap- Partition. Man kann in diesem Szenario den Hauptspeicher als Cache für die Festplatte betrachten. - 8/8 -

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