Die Bevölkerungsentwicklung der Stadt Augsburg durch Geburten, Sterbefälle, Zu-, Weg- und Umzüge

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1 *) *) epaper vom. September 04 Die Bevölkerungsentwicklung der Stadt Augsburg durch Geburten, Sterbefälle, Zu-, Weg- und Umzüge Seit dem esende 008 hat sich die Zahl der Einwohner mit Haupt- oder Nebenwohnsitz in Augsburg stetig von auf zum Stichtag erhöht (s. Kurzmitteilung Aktuelle Einwohnerentwicklung: neuer Höchststand der wohnberechtigten Bevölkerung, epaper vom 6. Februar 04). Damit ist zwar noch kein so starker Anstieg wie nach der deutschen Wiedervereinigung zu verzeichnen, aber insgesamt fällt er bereits stärker aus als zu Beginn des neuen tausends. Da für das erste Halbjahr bereits ein Zuwachs um.968 auf wohnberechtigte Personen zu verzeichnen ist, wird die Einwohnerzahl voraussichtlich auch zum esende 04 einen neuen Höchststand erreichen Wohnberechtigte Bevölkerung darunter mit Hauptwohnsitz Abb. : Entwicklung der wohnberechtigten Bevölkerung sowie der Bevölkerung mit Hauptwohnsitz (97 bis 03) *) seit der Volkszählung 987 wird die Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung gesondert ausgewiesen Stand: jeweils zum Stichtag 3.. Bevölkerungsbewegungen Die natürlichen (Geburten und Sterbefälle) sowie die räumlichen (Zu-, Weg-, und Umzüge) Bevölkerungsbewegungen verursachen Schwankungen bei den Einwohnerzahlen. Diese Bewegungen können zur Erklärung der daraus resultierenden Einwohnerentwicklung herangezogen werden. Da aufgrund der Eingemeindungen von Bergheim, Göggingen, Haunstetten und Inningen im Rahmen der Gebietsreform im 97 die Einwohnerzahl um fast 0 Prozent zunahm, sind erst ab diesem Zeitpunkt die Daten der Stadt Augsburg direkt vergleichbar. Ab dem 006 liegen detailliertere Daten aus dem Melderegister vor, so dass für die letzten acht e sowohl kleinräumig für die einzelnen Stadtbezirke als auch fachlich differenziertere Auswertungen nach Alter, Nationalität etc. möglich sind Geburten Sterbefälle.500 Abb. : Natürliche Bevölkerungsbewegungen (Geburten und Sterbefälle) in Augsburg (97 bis 03) *) Daten 03 aus dem Melderegister der Stadt Augsburg, Stand Quelle: Amtliche Bevölkerungsfortschreibung, Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, Melderegister, Bürgeramt (Stand 30.06) Stadt Augsburg, Amt für Statistik und Stadtforschung, Bahnhofstraße 8 /3, 8650 Augsburg, Tel. (08) , Fax Internet: Nachdruck nur mit Quellangabe gestattet

2 *) Die Bevölkerungsentwicklung der Stadt Augsburg durch Geburten, Sterbefälle, Zu-, Weg- und Umzüge Natürliche Bevölkerungsbewegung Seit dem 968 übersteigt in Augsburg die Anzahl der Sterbefälle die der Geburten (s. Abb. 7), wobei die Zahl der Sterbefälle langsam abnahm und die Zahl der Geburten stärkeren Schwankungen unterlag. Innerhalb der normalen Schwankungsbreiten verlaufen die Geburten- und Sterberaten seit 994 etwa parallel (s. Abb. ), im Durchschnitt starben seitdem jährlich 56 mehr Augsburger als geboren wurden. Dies entspricht einem jährlichen natürlichen Bevölkerungsverlust von 0, Prozent bzw. von über Einwohnern in den letzten 0 en (vgl. Abb. 3 und Statistisches buch der Stadt Augsburg) Natürliche Bilanz - weiblich Natürliche Bilanz - männlich Abb. 3: Natürliche Bilanz (Geburten - Sterbefälle) in Augsburg nach Geschlecht (97 bis 03) *) Daten 03 aus dem Melderegister der Stadt Augsburg, Stand Quelle: Amtliche Bevölkerungsfortschreibung, Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, Melderegister, Bürgeramt (Stand 30.06) Geburten In den en 009 bis 0 wurden die wenigsten Geburten seit 985 registriert (s. Abb. ). Ende der 980er e sorgten die Nachkommen der geburtenstarken gänge der 960er e für einen Geburtenanstieg. Dieser führt, zusammen mit einem positiven Außenwanderungssaldo (s. u.), auch aktuell zu einer höheren Zahl von Frauen zwischen 0 und 40 en als im vorangegangenen zehnt. Seit 0 steigt daher die Zahl der in Augsburg geborenen Kinder wieder an und es konnten 03 erstmals nach 003 wieder mehr als.500 Geburten verzeichnet werden. Betrachtet man die Geburten im Vergleich zur Einwohnerzahl (s. Abb. 7) so wurde der Höchstwert im 963 mit 5, Geburten je.000 Einwohner erreicht. Danach nahm die Geburtenhäufigkeit kontinuierlich auf den bisherigen Tiefstwert von 7,9 im 978 ab, stieg aber wieder bis Anfang der 990er e auf,5 an. Der Durchschnittswert der letzten 0 e liegt bei 9,0 Geburten je.000 Einwohner. Der Anteil der Mehrlingsgeburten in der Stadt Augsburg lag für die e 006 bis 03 bei durchschnittlich,5 Prozent (s. Tab. ) und damit knapp unter dem Wert von Bayern (,7 %) und Deutschland (,6 %). Tab. : Geburten nach Zahl der Kinder Augsburg Bayern Deutschland Geburten Kind Geburten mit Kindern (Zwillinge) 3 Kindern oder mehr Geburten Kind Geburten mit Kindern 3 K. o. mehr Geburten Kind Geburten mit Kindern 3 K. o. mehr Anz. Anz. % Anz. % Anz. % Anz. % Anz. % ,9 5, - 0, ,3,7 0, ,4,6 0, ,3 39,6 0, ,3,6 0, ,4,6 0, ,5 34,5 0, ,4,6 0, ,4,6 0, ,7 8,3-0, ,,7 0, ,3,7 0, , 44,9-0, ,,8 0, ,3,7 0, ,4 34,5 0, ,3,7 0, ,3,7 0, ,4 37,5 0, ,,7 0, ,,7 0, ,5 35,4 0, Mittelwert 006 bis 03.34,0.306,8 98,5 34,5,5 0, ,7 98,3,7 0, ,3 98,3,6 0,0 Quelle: Amtliche Bevölkerungsfortschreibung, Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, Melderegister, Bürgeramt epaper vom. September 04

3 Deutschland Türkei Irak Serbien-Monten. Rumänien Russische Föder. Italien Polen Kroatien Bosnien-Herzeg. Kosovo Mazedonien Ukraine Kasachstan Sonstige Die Bevölkerungsentwicklung der Stadt Augsburg durch Geburten, Sterbefälle, Zu-, Weg- und Umzüge Tab. : Geburten und mittleres Alter der Mütter bei der Geburt nach Staatsangehörigkeit Geburten von Müttern mit Hauptwohnsitz in Augsburg darunter Insgesamt erstes Kind deutsche Mütter darunter erstes Kind ausländische Mütter darunter erstes Kind Anzahl mittleres Alter Anzahl mittleres Alter Anzahl mittleres Alter Anzahl mittleres Alter Anzahl mittleres Alter Anzahl mittleres Alter ,3.05 7, , , , , ,4.84 7, , , , , ,6.77 8, , , ,0 88 7, ,6.65 8,.609 9, , , 7 7, ,8.5 8, , , ,8 56 8, ,9.56 8, , 859 8,9 65 9, 97 7, ,.6 8, , , ,7 38 7, ,3.86 8, , , ,5 34 7,7 Mittelwert 006 bis ,0 9,8.98, 8,3.663, 30,0 89,5 8,6 74,8 9,3 305,8 7,5 Das mittlere Alter der Mütter bei der Geburt ihrer Kinder stieg in den letzten acht en kontinuierlich von 9,3 en auf 30,3 e an (s. Tab. ). Mütter ohne deutsche Staatsangehörigkeit sind dabei im Durchschnitt ein dreiviertel jünger als Mütter mit deutscher Staatsangehörigkeit, bei der Geburt des ersten Kindes sogar über ein. Der Anteil der ausländischen Mütter an allen Geburten betrug in den letzten acht en durchschnittlich 30 Prozent. Unter den ausländischen Müttern waren dabei durchschnittlich ein Viertel türkische Staatsbürgerinnen, gefolgt von Müttern aus dem Irak, Serbien-Montenegro und Rumänien (s. Tab. 3). Tab. 3: Jährliche Geburten und mittleres Alter der Mütter bei der Geburt nach Staatsangehörigkeit der Mutter (Durchschnitt 006 bis 03) Mittelwert 006 bis 03 Anzahl mittleres Alter Geburten insgesamt.378,0 9,8.98, 8,3 3,6 Deutschland.663, 30,0 89,5 8,6, Ausländer 74,8 9, 305,8 7,5 3,9 mit Staatsangehörigkeit Geburten insgesamt mittleres Alter darunter erstes Kind Geburten je.000 Frauen *) Türkei 78, 8,7 6,8 5,8 5, Irak 4, 8,9 3,6 6,0 0,4 Serbien-Montenegro 38,0 8,,8 5,4 70,9 Rumänien 37,5 8,5,6 7,7 37,6 Russische Föderation 36, 8,9 6, 7, 40,4 Italien 35,4 8,7 7,9 7, 3,0 Polen 3,6 9,5,9 8,0 33,9 Kroatien,6 30, 9,9 9,3 3, Bosnien-Herzegowina 0,6 8,7 9,0 7,6 30,8 Kosovo 9,6 8, 7,5 5,6 04,3 Mazedonien 8,6 6,4 7,0 3,9 55, Ukraine 8, 9,3 9,6 7,8 4,8 Kasachstan 3,5 9,6 3,5 6,7 39, Sonstige,5 30,4 0,5 9, 30, *) mit Hauptwohnsitz gemeldete Frauen im Alter von 5 bis unter 45 en Abb. 4: Durchschnittsalter der Mutter bei der Geburt des ersten Kindes nach Staatsangehörigkeit (Durchschnitt 006 bis 03) Zeitraum: bis 3..03, Stand: Zeitraum: bis 3..03, Stand: Das mittlere Alter nach der Geburtsjahrmethode errechnet sich aus dem im Melderegister vermerkten Alter (vollendetes Lebensjahr) der Mutter bei der Geburt des Kindes. Nur mit diesen Daten ist für die Stadt Augsburg eine differenzierte Auswertung nach Nationalität etc. möglich. epaper vom. September 04 3

4 Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Die Bevölkerungsentwicklung der Stadt Augsburg durch Geburten, Sterbefälle, Zu-, Weg- und Umzüge Von 0 auf 0 stieg der Anteil deutscher Kinder von ausländischen Müttern von 34,9 Prozent auf 76,5 Prozent stark an, was an den sogenannten Optionsdeutschen nach 9 Staatsangehörigkeitsgesetz liegt. Dadurch erwirbt ein Kind ausländischer Eltern die deutsche Staatsbürgerschaft, wenn ein Elternteil seit acht en regelmäßig seinen Aufenthaltsort im Inland hat oder ein unbefristetes Aufenthaltsrecht besitzt. Dagegen ging im 03 der Anteil auf 5,9 Prozent zurück. Grund dafür ist u. a. der starke Zuzug ausländischer Personen in den letzten en (vgl. Abb. ). Tab. 4: Geburten ausländischer Mütter nach Staatsangehörigkeit des Kindes Geburten ausländischer Mütter Staatsangehörigkeit des Kindes deutsch ausländisch Anzahl % Anzahl % , , ,3 48 6, , , ,0 4 66, , , , , ,5 74 3, , , Mittelwert 006 bis 03 74,8 34,5 44,0 400,3 56, Mutter ausländisch - Kind deutsch Mutter ausländisch - Kind ausländisch Abb. 5: Geburten ausländischer Mütter nach Staatsangehörigkeit des Kindes (006 bis 03) Tab. 5: Durchschnittsalter der Mütter und zusammengefasste Geburtenziffer 3 in Augsburg, Bayern und Deutschland Augsburg Bayern Deutschland Augsburg Bayern Deutschland 006 9,8 30,7.,9,3, ,9 30,8 30,3,35,36, , 30,9 30,4,3,35, , 3,0 30,4,6,34, ,4 3, 30,5,30,36, ,4 3, 30,7,5,34, ,8 3, 30,7,37,38 Mittelwert 006 bis 0 Durchschnittsalter der Mutter bei der Geburt Zusammengefasste Geburtenziffer 3 30, 3,0 30,5,9,35,37 Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung Vor allem aufgrund des höheren Ausländerinnenanteils lag in Augsburg das Durchschnittsalter der Mütter nach der Altersjahrmethode in den letzten sieben en stets unter dem für Bayern, stieg aber kontinuierlich an und lag 0 erstmals innerhalb des betrachteten Zeitraums über dem für Deutschland. Die zusammengefasste Geburtenziffer 3 von Frauen zwischen 5 und 45 en war 0 in Augsburg mit,5 so niedrig wie noch nie seit dem 006. Sie lag in diesem Zeitraum zudem immer unter der zusammengefassten Geburtenziffer von Bayern und Deutschland (s. Tab. 5). Bei der Betrachtung der durchschnittlichen Geburtenzahlen im esverlauf der e 006 bis 03 fällt auf, dass in den Monaten Juli bis Oktober in den meisten en überdurchschnittlich mehr Kinder geboren wurden (s. Abb. 6) Geburten Durchschnitt Abb. 6: Monatliche Geburten (Durchschnitt 006 bis 03) Das Durchschnittsalter der Mütter nach der Altersjahrmethode wird aus dem Geburtsjahr und -monat von Kind und Mutter der Meldungen der Standesämter an die Statistischen Landesämter berechnet. Das Durchschnittsalter der Mütter nach der Altersjahrmethode liegt deshalb über dem in Tab. angegebenen mittleren Alter der Mütter bei der Geburt des Kindes. 3 Die zusammengefasste Geburtenziffer gibt an, wie viele Kinder eine Frau durchschnittlich im Laufe ihres Lebens zur Welt bringen würde, wenn die altersspezifischen Fruchtbarkeitsziffern des Beobachtungsjahres konstant blieben. Die altersspezifische Fruchtbarkeitsziffer ist dabei die Anzahl der Geburten der 5- bis unter 45-jährigen Frauen bezogen auf.000 Frauen dieser Altersgruppe s.a. Glossar und Kap. 3. in Bevölkerungsstruktur und -entwicklung in der Stadt Augsburg - Basisbericht zur demografischen Berichterstattung 0. Beiträge zur Stadtentwicklung, Stadtforschung und Statistik 3. Stadt Augsburg, Augsburg 0. 4 epaper vom. September 04

5 *) Die Bevölkerungsentwicklung der Stadt Augsburg durch Geburten, Sterbefälle, Zu-, Weg- und Umzüge Sterbefälle Im 004 wurden erstmals seit der Gebietsreform von 97 in Augsburg weniger als Sterbefälle gemeldet (s. Abb. ). Seitdem beträgt die durchschnittliche Zahl der jährlichen Sterbefälle ungefähr ,0 6,0 5,0 4,0 3,0,0,0 0,0 9,0 8,0 7,0 Geburten je.000 Einwohner Sterbefälle je.000 Einwohner Abb. 7: Natürliche Bevölkerungsbewegungen je.000 Einwohner in Augsburg (946 bis 03) *) Daten 03 aus dem Melderegister der Stadt Augsburg Quelle: Amtliche Bevölkerungsfortschreibung, Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, Melderegister, Bürgeramt (Stand 30.06) Die Sterberate 4 in Augsburg erreichte im 968 mit 3,8 (.84 Sterbefälle auf Einwohner) ihren bisherigen Höchstwert (s. Abb. 7). Tendenziell gesehen nimmt sie seitdem ab und lag in den en 0 sowie 03 bei 0,8. Tab. 6: Sterberate nach Geschlecht in Augsburg, Bayern und Deutschland Sterberate insgesamt Augsburg Bayern Deutschland insgesamt insgesamt männlich weiblich männlich weiblich männlich weiblich 006, 0,5,7 9,5 9, 9,9 0,0 9,6 0,4 007, 0,5,7 9,5 9, 9,8 0, 9,7 0, ,8 0,,3 9,7 9, 0, 0,3 9,9 0,7 009, 0,6,7 9,8 9,4 0, 0,4 0, 0,8 00 0,7 9,8,6 9,8 9,5 0, 0,5 0, 0,8 0 0,5 9,9,0 9,9 9,6 0, 0,6 0,4 0,8 0 0,8 0,6,0 0,0 9,7 0,3 0,8 0,6,0 Mittelwert 006 bis 0 0,9 0,3,4 9,7 9,4 0, 0,4 0, 0,7 Zeitraum: jeweils 0.0. bis 3.. Quelle: Amtliche Bevölkerungsfortschreibung, Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, Statistisches Bundesamt Die Sterberate 4 der Frauen ist dabei immer deutlich höher als die der Männer (s. Tab. 6). Die Ursache hierfür ist der hohe Anteil von Frauen in allen Altersjahrgängen vor 955. Dieser ist immer größer als der Anteil der Männer (bei den ab 75-Jährigen sogar deutlich größer) und in höheren Altersgruppen sterben natürlich mehr Personen als in den unteren Altersgruppen (vgl. Abb. 8).,5 0,75 0,5 0, männlich weiblich 0 Abb. 8: Verhältnis zwischen männlicher und weiblicher Hauptwohnsitzbevölkerung nach Einzelalter (03) Stand: Die Sterberate bezeichnet die Anzahl der Todesfälle bezogen auf.000 Einwohner. epaper vom. September 04 5

6 Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Die Bevölkerungsentwicklung der Stadt Augsburg durch Geburten, Sterbefälle, Zu-, Weg- und Umzüge Tab. 7: Sterbefälle nach Geschlecht und Alter in Augsburg 84 Insgesamt Sterbefälle männlich weiblich Anzahl Alter*) Anzahl Alter*) Anzahl Alter*) ,.355 7,6.6 80, , ,3.6 80, , , , , ,0.60 8, ,3.90 7, , , , , , , , , ,.570 8,4 Mittelwert 006 bis ,0 77,3.363,4 7,9.585,6 8,0 *) Durchschnittsalter der Verstorbenen Das durchschnittliche Sterbealter schwankte in den letzten acht en zwischen 76,7 (008) und 78, en (0). Das mittlere Sterbealter der Frauen liegt dabei im Durchschnitt immer gut 8 e über dem Sterbealter der Männer (vgl. Tab. 8 und Abb. 9) Die in Augsburg am häufigsten aufgetretenen Todesursachen in den en 006 bis 0 waren Krankheiten des Kreislaufsystems, welche jährlich zwischen 4,8 und 47,8 Prozent der Todesfälle verursachen (s. Tab. 8). Danach folgen bösartige Neubildungen (,7 % bis 4,0 %) sowie Krankheiten der Atmungsorgane von denen zwischen 5,3 und 8,0 Prozent der Sterbefälle betroffen sind. Tab. 8: Die wichtigsten Todesursachen nach der internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD) (006 bis 0) Abb. 9: Durchschnittsalter der Verstorbenen nach Geschlecht (006 bis 03) weiblich männlich Bezeichnung Anz. % Anz. % Anz. % Anz. % Anz. % Anz. % Anz. % Gestorbene insgesamt.9 00, , , , , , ,0 durch Todesursache Infektiöse und parasitäre Krankheiten 74,5 70,4 59, 66, 57,0 65,3 80,7 Bösartige Neubildungen (Tumore) 680 3,4 66,7 67 3, , 68 4, , 709 4,0 Stör. d. Drüsen, Ernähr.- u. Stoffwechselkrankh. 58,0 53,8 93 3,3 8 4,0 35 4,8 05 3,7 6 4,3 Krankheiten des Kreislaufsystems , , , , ,.80 4,8.37 4,9 Krankheiten der Atmungsorgane 87 6,4 30 7,9 6 8,0 05 7,0 79 6,3 7,5 56 5,3 Krankheiten der Verdauungsorgane 64 5,6 90 6,5 63 5,7 80 6, 60 5,6 53 5,4 33 4,5 Krankheiten der Harn- u. Geschlechtsorgane 47,6 6, 67,4 64, 57,0 8,9 69,3 Unfälle aller Art 4,4 30,0 37,3 55,9 56,0 83,9 57,9 Selbstmord und Selbstbeschädigung 35, 46,6 4,5 33, 4,4 36,3 33, Sonstige 3 8,0 3 7,9 7,8 54 8,6 7,8 50 8,9 350,9 Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung Betrachtet man die durchschnittlichen Zahlen der Sterbefälle im esverlauf der e 006 bis 03 ist festzustellen, dass in den Monaten Dezember bis März meist mehr Personen sterben als in den restlichen Monaten (s. Abb. 0) Sterbefälle Durchschnitt Abb. 0: Monatliche Sterbefälle (Durchschnitt 006 bis 03) 6 epaper vom. September 04

7 Räumliche Bevölkerungsbewegung Als Grundlage der Statistik der räumlichen Bevölkerungsbewegung dienen die behördlichen An- und Abmeldungen (Wanderungsstatistik). Bei der Außenwanderung werden Wanderungen über die Stadtgrenze nach Zuzug (Begründen der ersten Wohnung in Augsburg) und Wegzug (Aufgabe der letzten Wohnung in Augsburg) unterschieden ( 4 BevStatG). Die Wanderungsbilanz ergibt sich aus der Differenz zwischen der Anzahl der Zuzüge und der Wegzüge. Umzüge innerhalb der Stadtgrenzen, die sogenannte Binnenwanderungen, führen dagegen nur zu einer Verschiebung der Bevölkerungsstruktur innerhalb der Stadt. Außenwanderungen In den meisten en wurde der negative Saldo aus den natürlichen Bevölkerungsbewegungen durch die positive Wanderungsbilanz mehr als ausgeglichen. Mitte der 970er und 990er e verstärkte aber jeweils eine kurze Periode mit negativer Wanderungsbilanz die Einwohnerverluste aus den natürlichen Bevölkerungsbewegungen, weshalb 977 mit und 998 mit Einwohnern jeweils ein relativer Tiefstwert der in Augsburg gemeldeten Personen zu verzeichnen war 5 (s. Tab. 9). Tab. 9: Jährliche Außenwanderung nach Geschlecht (97 bis 03) Zuzüge gesamt weiblich 43,% 43,3% 46,6% 49,0% 49,% 48,9% 48,0% 48,% 46,6% 47,8% 48,4% 49,6% 46,% 48,5% Wegzüge gesamt weiblich 4,9% 4,6% 43,7% 44,7% 47,4% 47,9% 47,8% 47,5% 46,6% 45,5% 46,9% 47,9% 47,5% 46,9% Saldo gesamt weiblich Zuzüge gesamt weiblich 47,7% 48,6% 47,7% 46,8% 46,4% 45,3% 44,5% 44,9% 46,0% 46,8% 46,3% 45,8% 45,9% 45,4% Wegzüge gesamt weiblich 47,4% 47,0% 46,7% 46,7% 46,% 45,4% 45,3% 45,% 45,% 45,8% 45,7% 46,0% 46,4% 44,9% Saldo gesamt weiblich *) Zuzüge gesamt weiblich 45,5% 46,4% 47,3% 48,% 50,% 49,7% 49,0% 48,% 47,3% 47,9% 45,7% 45,7% 44,7% 43,9% Wegzüge gesamt weiblich 44,8% 45,9% 45,3% 46,5% 48,9% 48,5% 49,0% 49,% 48,6% 47,% 47,4% 46,8% 46,3% 44,6% Saldo gesamt weiblich *) Daten 03 aus dem Melderegister der Stadt Augsburg Quelle: Amtliche Bevölkerungsfortschreibung, Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, Melderegister, Bürgeramt (Stand 30.06) Die Verluste von über Einwohnern in den en 994 bis 998 waren (unter Berücksichtigung der weiteren Verluste aus den natürlichen Bevölkerungsbewegungen der Folgejahre) erst Ende des es 00 kompensiert, obwohl seit dem 999 der Wanderungssaldo sowohl bei den weiblichen als auch bei den männlichen Personen stets positiv war. Mit Ausnahme des es 004 sind dabei seit der Gebietsreform 97 immer mehr Männer als Frauen nach Augsburg gezogen (s. Tab. 9 und Abb. ). 5 Der Tiefstwert 008 ist nicht auf Bevölkerungsbewegungen sondern auf Bereinigungen des Melderegisters zurückzuführen (s. Kurzmitteilung Aktuelle Einwohnerentwicklung: neuer Höchststand der wohnberechtigten Bevölkerung, epaper vom 6. Februar 03) epaper vom. September 04 7

8 *) *) Die Bevölkerungsentwicklung der Stadt Augsburg durch Geburten, Sterbefälle, Zu-, Weg- und Umzüge Zuzüge weiblich Zuzüge männlich Wegzüge männlich Wegzüge weiblich Wanderungsbilanz männlich Wanderungsbilanz weiblich Abb. : Jährliche Außenwanderung nach Geschlecht (97 bis 03) *) Daten 03 aus dem Melderegister der Stadt Augsburg Quelle: Amtliche Bevölkerungsfortschreibung, Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, Melderegister, Bürgeramt (Stand 30.06) Abb. zeigt die Außenwanderung nach Staatsangehörigkeit. Die höchste Zuwanderung an Deutschen wurde im 990 verzeichnet, vornehmlich durch Zuzüge aus den Gebieten der ehemaligen DDR. Der größte Zustrom an Ausländern folgte im 99, u. a. bedingt durch Flucht- und Minderheitenwanderungen aus Ost- und Südosteuropa. Die höchste Zuwanderung bei den amtlichen Wanderungsbewegungen insgesamt wurde im 03 erreicht. Dies liegt vor allem an der hohen Zahl von Einwanderern aus der EU (s. Tab. ) Zuzüge Deutsche Zuzüge Ausländer Wegzüge Ausländer Wegzüge Deutsche Wanderungsbilanz Ausländer Wanderungsbilanz Deutsche Abb. : Jährliche Außenwanderung nach Staatsangehörigkeit (984 bis 03) *) Daten 03 aus dem Melderegister der Stadt Augsburg Quelle: Amtliche Bevölkerungsfortschreibung, Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, Melderegister, Bürgeramt (Stand 30.06) Zwischen den en 006 und 03 war Rumänien das Land mit dem größten durchschnittlichen positiven Bevölkerungssaldo für die Stadt Augsburg, gefolgt von Polen und Ungarn. Am häufigsten zogen Personen aus Polen und Italien weg. Aufgrund der zahlreichen Zuzüge ergibt sich aber auch bei diesen beiden Nationalitäten ein positiver Saldo. Unabhängig von der Nationalität ziehen mehr Männer als Frauen nach Augsburg, wobei die Personen aus den westlichen europäischen Ländern durchschnittlich deutlich jünger als die aus den östlichen Ländern sind (s. Tab. 0). Tab. 0: Jährliche Außenwanderung nach Nationalität, Geschlecht und Alter (Durchschnitt 006 bis 03) e Nationalität mittl. mittl. Außenzuzügwegzüge Außen- männlich weiblich männlich weiblich Alter männlich weiblich Alter Anz. % Anz. % Anz. % Anz. % e Anz. % Anz. % e Außenwanderungssaldo Mittelwert 006 bis 03 Rumänien 369,7 7 6, , , ,0 9, ,0 33,9 3,4 Polen 98, ,8 6 3, ,6 90 4,4 34, ,6 8 6,4 38,4 Ungarn 76,8 7 7,7 50 8, ,6 63 7,3 33, ,6 3 4,4 35,6 Bulgarien, 78 70, 33 9, ,7 40 6,3 3, ,0 7 6,7 35,4 Italien 76, ,8 3 30, , 79 43,8 8, , ,7 3,7 Lettland 43, ,0 0, ,0,8 9, ,9 3, 33,6 Spanien 39,7 3 57,4 7 4, ,7 3 45,4 6, ,0 4 49,0 8,6 Frankreich 39,0 3 57,7 7 4, , 34 46,8 4, , 8 5,9 5,4 Slowakei 35,5 7 77, 8 3, ,4,7 35, ,5 4 5,5 38,5 8 epaper vom. September 04

9 Tab. : Außenwanderung nach Nationalität Deutsche darunter Außenwegzüge Deutsche Welt- EU7- darunter Rumänen Polen Ungarn Rest Ausl. Rumänen Polen Ungarn EU7- Ausl. Außenzuzüge Welt- Rest Summe 006 bis Mittelwert 006 bis ,3.99,9.894,0 607,6 486,6 308,8.60,4 6.07,6.899,0.985,0 305,6 35,0 75,5.88,6 Die erweiterte Arbeitnehmerfreizügigkeit erlaubt Staatsangehörigen von Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowenien, der Slowakischen und Tschechischen Republik sowie Ungarn seit dem. Mai 0 in einem anderen EU-Mitgliedsstaat zu denselben Bedingungen wie die Bürger des jeweiligen Mitgliedstaates zu arbeiten. Seit dem. Januar 04 gilt die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit in Deutschland auch für EU-Bürger aus Bulgarien und Rumänien. Der Wanderungssaldo für die Länder Rumänien, Polen, Ungarn und Bulgarien stieg dabei in den letzten en immer stärker an (s. Tab. ). Tab. : Außenwanderung von Personen mit Nationalität der Länder der EU-Osterweiterung 004 Estland Außenzuzüge Außenwegzüge Saldo Polen Rumänien Ungarn Bulgarien Lettland Slowakei Tschech. Republik Litauen Slowenien Zypern Malta Summe 006 bis Mittelwert 006 bis ,.07,0 73, 30,0 6,6 33,3 67,8 9, 0,3,9,8 0,9,6,5 0, Die Stadt Augsburg hat seit dem 006 bis auf den Landkreis Augsburg gegenüber allen anderen umliegenden Landkreisen durchschnittlich eine positive Außenwanderungsbilanz (vgl. Abb. ). Vor allem der Saldo gegenüber Bayern und den EU-Ländern stieg bis zum 03 stark an (s. Tab. 3). Kleinräumig betrachtet ziehen dabei innenstadtnah mehr Personen zu als weg (s. Abb. 8). Tab. 3: Außenwanderung nach Zu-/Wegzugsgebiet Deutschland Bayern darunter darunter LK AIC LK Augsburg Außenwanderungssaldo Baden- Württemberg EU ohne Deutschland sonstige Länder Summe 006 bis Mittelwert 006 bis 03.7,0 8,9 953,0 45,0-6,9 60,5.54,4-355,3 epaper vom. September 04 9

10 Die Außenwanderungssalden der einzelnen Altersgruppen haben sich in den vergangenen en unterschiedlich entwickelt. Detaillierte kleinräumige Auswertungen sind für den nächsten Demografiebericht vorgesehen. Tab. 4: Jährliche Außenwanderungssalden nach Altersgruppen Außenwanderungssaldo insgesamt unter 6 6 bis unter 5 5 bis unter 8 8 bis unter im Alter von en bis unter 5 5 bis unter bis unter bis unter bis unter bis unter und mehr Summe 006 bis Mittelwert 006 bis 03.7,6-5, 5,3 37,.36, 757, -3,5-53,4 53,3 4,6-0,6-97,3 Die Wanderungsverluste bei den unter 6-Jährigen nahmen seit dem 008 aufgrund eines immer größer werdenden Zuzugs vor allem ausländischer Kinder immer stärker ab, so dass für das 03 sogar ein Wanderungsgewinn (+0 Kinder) zu verzeichnen war. Der Großteil des negativen Wanderungssaldos ergibt sich gegenüber den angrenzenden Landkreisen Aichach-Friedberg und Augsburg. Aus den restlichen Teilen Bayerns ziehen hingegen mehr Kinder unter 6 en zu als weg. Die Zahl der Zuzüge aus den EU7-Ländern stieg 008 kontinuierlich an. Bei den 6- bis unter 8-Jährigen ist die Wanderungsbilanz positiv (durchschnittlich +6 Personen), obwohl gegenüber dem Landkreis Augsburg immer Verluste zu verzeichnen sind (durchschnittlich -7 Personen). Gegenüber dem Landkreis Aichach-Friedberg ist die Bilanz fast ausgeglichen. Vor allem die Gruppe der 5- bis unter 8-Jährigen nimmt seit 006 immer stärker zu. Bei den 8- bis unter 5-Jährigen sind die Wanderungsgewinne am größten. Aus diesem Überschuss an Zuzügen resultiert der Großteil des Bevölkerungswachstums der Stadt Augsburg. Der durchschnittliche jährliche Gewinn von.8 Personen stammt zu etwa einem Viertel aus den beiden angrenzenden Landkreisen und zu gut 50 Prozent aus dem übrigen Bayern. In den letzten fünf en hat auch der jährliche Wanderungssaldo junger Erwachsener aus den EU 7-Ländern deutlich zugenommen. Über die Hälfte aller Zuzüge dieser Altersgruppe dürften Bildungswanderer (Studenten) sein, da die meisten im Oktober, also zum Beginn des Wintersemesters von Hochschule und Universität, nach Augsburg kommen. Am stärksten vertreten sind dabei die Altersjahre 9 bis. In den vergangenen beiden en war erstmals seit 006 auch die Außenwanderungsbilanz der Altersgruppe der 5- bis unter 40-Jährigen positiv. Dies liegt an dem starken Rückgang der Wanderungsverluste gegenüber Deutschland sowie einem starken Anstieg der Wanderungsgewinne aus den EU7-Ländern. Gegenüber den angrenzenden Landkreisen ist ein ähnliches Bild wie bei den unter 6-Jährigen zu beobachten, woraus sich schließen lässt, dass vor allem junge Familien aufs Land ziehen. Durch die Zunahme der Zuzüge aus Deutschland und aus den EU7-Ländern wurden in den letzten 3 en in der Altersgruppe der 40 bis unter 65-Jährigen sogar die Verluste aus den fünf en davor mehr als ausgeglichen. Nur die Gruppe der über 65-Jähigen weist für die ab 006 vorliegenden Daten stets eine negative Wanderungsbilanz auf. Den größten Anteil tragen dazu die Wanderungsverluste gegenüber den beiden angrenzenden Landkreisen bei. 0 epaper vom. September 04

11 Altersgruppen Die Bevölkerungsentwicklung der Stadt Augsburg durch Geburten, Sterbefälle, Zu-, Weg- und Umzüge unter 6 en 6 bis unter 5 en 5 bis unter 8 en 8 bis unter en bis unter 5 en 5 bis unter 30 en 30 bis unter 40 en 40 bis unter 50 en 50 bis unter 65 en 65 bis unter 75 en 75 en und älter Außenwanderungssaldo Durchschnitt (006 bis 03) Abb. 3: Außenwanderungssaldo nach Altersgruppen (006 bis 03) epaper vom. September 04

12 Lechviertel, östl. Ulrichsviertel Innenstadt, St. Ulrich - Dom Bahnhofs-, Bismarckviertel Georgs u. Kreuzviertel Stadtjägerviertel Rechts der Wertach Bleich und Pfärrle Jakobervorstadt - Nord Jakobervorstadt - Süd Am Schäfflerbach Spickel Siebenbrunn Hochfeld Antonsviertel Rosenau- u. Thelottviertel Pfersee - Süd Pfersee - Nord Kriegshaber Links der Wertach - Süd Links der Wertach - Nord Oberhausen - Süd Oberhausen - Nord Bärenkeller Hochzoll - Nord Lechhausen - Süd Lechhausen - Ost Lechhausen - West Firnhaberau Hammerschmiede Wolfram- u. Herrenbachviertel Hochzoll - Süd Universitätsviertel Haunstetten - Nord Haunstetten - West Haunstetten - Ost Haunstetten - Süd Göggingen - Nordwest Göggingen - Nordost Göggingen - Ost Göggingen - Süd Inningen Bergheim Summe Die Bevölkerungsentwicklung der Stadt Augsburg durch Geburten, Sterbefälle, Zu-, Weg- und Umzüge Binnenwanderung Für das 03 wurden neben den Außenzu- und -wegzügen insgesamt Binnenumzüge erfasst, 7,5 Prozent der Einwohner sind also innerhalb des Stadtgebietes umgezogen. Allgemein finden die meisten Umzüge innerhalb eines Stadtbezirks oder in einen anliegenden Stadtbezirk statt (vgl. Abb. 4), tendenziell ziehen außerdem eher Personen aus innenstadtnahen in die weiter außenliegenden Stadtbezirke (s. Abb. 0). Wegzugsbezirk Zuzugsbezirk Lechviertel, östl. Ulrichsviertel Innenstadt, St. Ulrich - Dom Bahnhofs-, Bismarckviertel Georgs u. Kreuzviertel Stadtjägerviertel Rechts der Wertach Bleich und Pfärrle Jakobervorstadt - Nord ## Jakobervorstadt - Süd Am Schäfflerbach ## Spickel Siebenbrunn Hochfeld ## Antonsviertel Rosenau- u. Thelottviertel Pfersee - Süd ## Pfersee - Nord ## Kriegshaber ## Links der Wertach - Süd Links der Wertach - Nord Oberhausen - Süd ## Oberhausen - Nord ## Bärenkeller ## Hochzoll - Nord ## Lechhausen - Süd ## Lechhausen - Ost ## ## Lechhausen - West ## ## Firnhaberau Hammerschmiede Wolfram- u. Herrenbachviertel ## Hochzoll - Süd ## Universitätsviertel ## Haunstetten - Nord Haunstetten - West ## Haunstetten - Ost Haunstetten - Süd Göggingen - Nordwest Göggingen - Nordost Göggingen - Ost Göggingen - Süd Inningen Bergheim Summe Abb. 4: Jährliche Binnenumzüge innerhalb der Stadt Augsburg (Durchschnitt 006 bis 03) unter 5 Umzüge 7 5 bis 9 Umzüge 5 0 bis 0 Umzüge 35 0 bis 50 Umzüge oder mehr Umzüge epaper vom. September 04

13 Wohndauer in en in der Gemeinde Die Bevölkerungsentwicklung der Stadt Augsburg durch Geburten, Sterbefälle, Zu-, Weg- und Umzüge Im Vergleich zum Bevölkerungsbestand der Stadt Augsburg zum sind 6,3 Prozent der Einwohner weggezogen sowie 7,8 Prozent zugezogen Anzahl Deutsche Männer Ausländische 0Männer Ausländische Frauen Deutsche Frauen Abb. 5: Mittlere Wohndauer in der Stadt Augsburg der Bevölkerung über 8 en (03) Betrachtet man die wohnberechtigte Bevölkerung über 8 en nach der Wohndauer in der Gemeinde, so sind die Zuzüge des es 03 in der hohen Zahl von Personen mit einer Wohndauer von unter fünf en (3,%) enthalten (s. Abb. 5). Zu esende 03 wohnten noch Personen (6,7%) über 8 en seit ihrer Geburt im Stadtgebiet Augsburg. Gesamtbilanz nach Einzelaltersjahren Bei gleichzeitiger Betrachtung der natürlichen Bevölkerungsbewegungen und der Außenwanderungen kann man an Abb. 6 die Bevölkerungszu- und abgänge und den Gesamtsaldo der Stadt Augsburg nach Einzelaltersjahren ablesen Geburten und Zuzüge Alter Sterbefälle und Wegzüge Saldo Abb. 6: Bevölkerungsbewegungen nach Einzelaltersjahren (03) Fazit Die Einwohnerzahl der Stadt Augsburg ist in den letzten fünf en um.497 angestiegen, obwohl in dieser Zeit.97 Einwohner weniger geboren wurden als starben. Das Bevölkerungswachstum ist auf einen Zuwanderungsüberschuss von 4.44 Personen zurückzuführen. Die Wanderungsgewinne werden vor allem durch Bildungswanderer (8- bis 5-Jährige) und Zuzüge ausländischer Personen, speziell aus den Ländern der EU, erzielt. Eine Zusammenfassung der natürlichen Bevölkerungsbewegungen, sowie der Außen- und Binnenwanderung für die e 006 bis 03 auf Ebene der 4 Augsburger Stadtbezirke kann Tab. 5 entnommen werden. Weitere detaillierte, kleinräumige Daten sind im Strukturatlas der Stadt Augsburg 03 enthalten. Die Einwohnerentwicklung seit 834 und die Wanderungsbewegungen seit 980 nach ausge wählten Ziel- und Herkunftsgebieten werden jährlich im Statistischen buch veröffentlicht. epaper vom. September 04 3

14 Tab. 5: Durchschnittliche Wanderungsbewegungen der e 006 bis 03 nach Stadtbezirken Mittelwert 006 bis 03 Binnenwanderung*) Außenwanderung*) im Alter von Stadtbezirk Lebendgeborene Sterbefälle Umzüge Zuzüge Wegzüge Zuzüge Wegzüge Saldo **) unter 6 en 6 bis unter 8 en 8 bis unter 5 en 5 bis unter 40 en 40 bis unter 75 en 75 e und älter. Lechviertel, östl. Ulrichsviertel Innenstadt, St. Ulrich - Dom Bahnhofs-, Bismarckviertel Georgs- u. Kreuzviertel Stadtjägerviertel Rechts der Wertach Bleich und Pfärrle Jakobervorstadt - Nord Jakobervorstadt - Süd Am Schäfflerbach Spickel Siebenbrunn Hochfeld Antonsviertel Rosenau- u. Thelottviertel Pfersee - Süd Pfersee - Nord Kriegshaber Links der Wertach - Süd Links der Wertach - Nord Oberhausen - Süd Oberhausen - Nord Bärenkeller Hochzoll - Nord Lechhausen - Süd Lechhausen - Ost Lechhausen - West Firnhaberau Hammerschmiede Wolfram- u. Herrenbachviertel Hochzoll - Süd Universitätsviertel Haunstetten - Nord Haunstetten - West Haunstetten - Ost Haunstetten - Süd Göggingen - Nordwest Göggingen - Nordost Göggingen - Ost Göggingen - Süd Inningen Bergheim Gesamtstadt *) der mit Haupt- und Nebenwohnsitz gemeldeten Einwohner lt. dem Melderegister der Stadt Augsburg Binnenwanderung = Wanderungsbewegungen innerhalb des Stadtgebiets (Umzug = innerhalb des Stadtbezirks) Außenwanderung = Wanderungsbewegungen von und nach außerhalb des Stadtgebiets **) Abweichungen in der Summe ergeben sich durch Rundung der Zahlen in der jeweiligen Altersgruppe 4 epaper vom. September 04

15 Stadt Augsburg Jährliche Außenwanderung 006 bis 03 Außenzu- und -wegzüge Außenzuzüge Außenwegzüge Stadtgrenze Stadtbezirk Statistischer Distrikt Stand: km Amt für Statistik und Stadtforschung 0 3 Abb. 7: Jährliche Außenwanderung (Durchschnitt 006 bis 03) epaper vom. September 04 5

16 Stadt Augsburg Jährliche Außenwanderung 006 bis 03 Saldo (Außenzuzüge - Außenwegzüge) bis unter -0-0 bis unter -0-0 bis unter 0 0 bis unter 0 0 bis unter 0 0 und mehr 8 Stadtgrenze Stadtbezirk Statistischer Distrikt 9 Stand: km Amt für Statistik und Stadtforschung 0 3 Abb. 8: Jährlicher Außenwanderungssaldo (Durchschnitt 006 bis 03) 6 epaper vom. September 04

17 Stadt Augsburg Jährliche Binnenwanderung 006 bis 03 Binnenzu- und -wegzüge Binnenzuzüge Binnenwegzüge Stadtgrenze Stadtbezirk Statistischer Distrikt Stand: km Amt für Statistik und Stadtforschung 0 3 Abb. 9: Jährliche Binnenwanderung (Durchschnitt 006 bis 03) epaper vom. September 04 7

18 Stadt Augsburg Jährliche Binnenwanderung 006 bis 03 Saldo (Binnenzuzüge - Binnenwegzüge) bis unter -0-0 bis unter -0-0 bis unter 0 0 bis unter 0 0 bis unter 0 0 und mehr 8 Stadtgrenze Stadtbezirk Statistischer Distrikt 9 Stand: km Amt für Statistik und Stadtforschung 0 3 Abb. 0: Jährlicher Binnenwanderungssaldo (Durchschnitt 006 bis 03) 8 epaper vom. September 04

19 Stadt Augsburg Jährlicher Saldo 006 bis 03 (Außenzuzüge - Außenwegzüge) bis unter -5-5 bis unter -0-0 bis unter - - bis unter bis unter 0 0 bis unter 5 5 und mehr Augsburg Gewässer Grenze Bundesland Grenze Regierungsbezirk Grenze Landkreis Stand: Dillingen/Donau Donau-Ries Eichstätt Ingolstadt Neuburg-Schrobenhausen Pfaffenhofen a.d. Ilm Geometrie: ATKIS Aichach-Friedberg Freising Neu-Ulm Günzburg Augsburg Augsburg Dachau Fürstenfeldbruck München Memmingen Unterallgäu Landsberg/Lech Starnberg München Kaufbeuren Kempten (Allgäu) Ostallgäu Weilheim-Schongau Lindau/Bodensee Oberallgäu Garmisch-Partenkirchen Bad Tölz-Wolfratshausen Amt für Statistik und Stadtforschung Kilometer Abb. : Jährlicher Außenwanderungssaldo gegenüber den Kommunen in Bayern (Durchschnitt 006 bis 03) epaper vom. September 04 9

20 Aschaffenburg ASCHAFFENBURG Miltenberg Rhön-Grabfeld Coburg Kronach HOF COBURG Bad Kissingen Hof Lichtenfels Kulmbach SCHWEINFURT Haßberge Wunsiedel im Fichtelgebirge Main-Spessart-Kreis Schweinfurt Bamberg BAYREUTH BAMBERG Tirschenreuth Bayreuth WÜRZBURG Kitzingen Forchheim Neustadt a.d. Waldnaab Würzburg Erlangen-Höchstadt WEIDEN I.D.OPF. Neustadt a.d. Aisch ERLANGEN Amberg-Sulzbach FÜRTH Nürnberger Land Fürth NÜRNBERG AMBERG Schwandorf SCHWABACH ANSBACH Stadt Augsburg Jährlicher Saldo 006 bis 03 (Außenzuzüge - Außenwegzüge) bis unter -5-5 bis unter - - bis unter bis unter 5 5 bis unter 5 5 bis unter bis unter und mehr Grenze Bundesland Grenze Regierungsbezirk Grenze Landkreis Augsburg Stand: Geometrie: ATKIS 500 Ansbach Roth Neumarkt i.d. Opf. Cham Regensburg Weissenburg-Gunzenhausen REGENSBURG Regen Donau-Ries Eichstätt INGOLSTADT Kelheim STRAUBING Straubing-Bogen Deggendorf Freyung-Grafenau Dillingen/Donau Neuburg-Schrobenhausen Pfaffenhofen a.d. Ilm Landshut Dingolfing-Landau PASSAU LANDSHUT Neu-Ulm Günzburg Aichach-Friedberg Augsburg Augsburg Dachau Freising Erding Rottal-Inn Passau Fürstenfeldbruck MÜNCHEN Mühldorf/Inn Altötting Unterallgäu MEMMINGEN KAUFBEUREN Ostallgäu KEMPTEN/ALLGÄU Ebersberg Landsberg/Lech Starnberg München Rosenheim ROSENHEIM Weilheim-Schongau Miesbach Bad Tölz-Wolfratshausen Traunstein Berchtesgadener Land Lindau/Bodensee Oberallgäu Garmisch-Partenkirchen Amt für Statistik und Stadtforschung Kilometer Abb. : Jährlicher Außenwanderungssaldo gegenüber den Landkreisen und kreisfreien Städten in Bayern (Durchschnitt 006 bis 03) 0 epaper vom. September 04

21 Stadt Augsburg Jährlicher Saldo 006 bis 03 (Außenzuzüge - Außenwegzüge) bis unter -0-0 bis unter 0 IS N FIN 0 bis unter 0 0 bis unter bis unter und mehr Staat Deutschland S Bundesland Stand: EST RUS Geometrie: ESRI LV DK LT IRL GB BY NL PL B D UA L CZ F CH Augsburg FL A SLO HR SK H RO MD BIH SRB P E AND MC I MNE RKS MK AL GR BG TR CY M Amt für Statistik und Stadtforschung Kilometer Abb. 3: Jährlicher Außenwanderungssaldo gegenüber den Bundesländern und den europäischen Staaten (Durchschnitt 006 bis 03) epaper vom. September 04

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