Ihr Unternehmen auf Erfolgskurs praktikable Unternehmenssteuerung für KMU. Thomas Spieker Wirtschaftsprüfer und Steuerberater 05.

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1 Ihr Unternehmen auf Erfolgskurs praktikable Unternehmenssteuerung für KMU Thomas Spieker Wirtschaftsprüfer und Steuerberater 05. April 2014

2 Was möchte ich mit meinem Vortrag erreichen? Informationen vermitteln (den Blick hinter die Kulissen ) Denkanstöße geben Chancen-/Risikobewusstsein erhöhen Theorie und Praxis verbinden Was möchte ich vermeiden? Die Verbreitung samstäglicher Langeweile

3 Kurzvorstellung des Referenten Thomas Spieker Ausbildung zum Bankkaufmann BWL-Studium in Münster Mehrjährige Tätigkeit für PriceWaterhouseCoopers in Essen Seit 1998 als Steuerberater/Wirtschaftsprüfer in Paderborn tätig Mitglied der Prüfungskommission der Steuerberaterkammer Westfalen/Lippe Kerngeschäft: steuerliche und betriebswirtschaftliche Beratung mittelständischer Unternehmen sowie freiberuflicher Mandanten (vom 1 Personen-Unternehmen bis zum 250 Mitarbeiter-Unternehmen)

4 Ausgangslage: Sehr hohe technologische Innovationsgeschwindigkeit zunehmend dynamische Marktbedingungen Geschäftsmodelle verändern sich schneller kürzere Lebensdauer von Produkten Trend zur völligen Markt-/Preistransparenz höhere Abhängigkeit von staatl. Eingriffen Beispiel: Internet Steigende Regelungsdichte in vielen Lebensbereichen Beispiel: Mindestlohn Folge: Die Unternehmenssteuerung wird noch wichtiger als bisher, aber auch noch komplexer!

5 Unternehmenssteuerung. bedient sich der Vergangenheitswerte (Ist-Werte) aus der Finanzbuchhaltung und ist aber vor allem auf zukünftige Chancen und Risiken ausgerichtet!

6 Keine Unternehmenssteuerung ohne Unternehmensplanung Keine Unternehmensplanung ohne Unternehmensstrategie Keine Unternehmensstrategie ohne Unternehmensziele Folge: Ausgangspunkt der Unternehmenssteuerung ist die Festlegung der Unternehmensziele!

7 Ausgangspunkt der Unternehmenssteuerung ist die Festlegung der Unternehmensziele! Aber: in kleinen/mittleren Unternehmen wird häufig auf die Festlegung von Unternehmenszielen verzichtet mit der Folge, dass eine systemtische Unternehmensteuerung gar nicht stattfinden kann obwohl die Festlegung der Unternehmensziele relativ einfach ist und Steuerberater/Banken/Wirtschaftsförderer unterstützend tätig werden können!

8 Mögliche Unternehmensziele der Muster GmbH Eigenkapital- quote dauerhaft mind. 30% Sicherstellung der Liquiditäts- ausstattung Erreichung eines Bestimmten Marktanteils Jahresumsatz bis 2018 auf steigern Personal- kostenquote dauerhaft < 50% Umsatzrendite vor Steuern bis 2018 auf 8% verbessern

9 Unternehmensziel Jahresumsatz > wo will ich hin? -> wie erreiche ich mein Umsatzziel? Unternehmens- strategie Unternehmens- planung Unternehmenssteuerung -> monatliche Soll-/Ist /Ist-Vergleiche -> Abweichungsanalysen -> z.b. GuV-Planung auf Monatsbasis -> z.b. DATEV- Liquiditätsplanung

10 Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Aufstellung der Unternehmens- ziele, der Unternehmensstrategie und der Unternehmensplanung? a) in der Gründungsphase (d.h. vor Beginn der operativen Tätigkeit) b) nach der Gründung wiederkehrend im Jahresturnus Was ist besser: Aufstellung der Unternehmensziele, der Unternehmensstrategie und der Unternehmensplanung alleine mit Bordmitteln oder mit einem externen Sparringspartner? Möglichst mit einem externen Sparringspartner, wenn dieser drei Kriterien erfüllt: Sachverstand, Unabhängigkeit und Verschwiegenheit

11 Wann ist der richtige Umfang (d.h. der richtige Detaillierungsgrad) für die Unternehmensplanung? These: Weniger kann mehr sein sonst drohen Zahlenfriedhöfe

12 Wann ist der richtige Umfang (d.h. der richtige Detaillierungsgrad) für die Unternehmensplanung?

13 Praxistipps für die Zusammenarbeit mit Ihrem Steuerberater 1. Testen Sie im Erstgespräch, ob der Steuerberater neben seiner steuerlichen Expertise (die kann man voraussetzen) auch über weitergehende betriebswirtschaftliche Kenntnisse verfügt - z.b. in Finanzierungsfragen, Marketing, Personalwesen u.ä. Am besten den Steuerberater offen fragen, ob er an einer weitergehenden betriebswirtschaftlichen Beratung interessiert ist.

14 Praxistipps für die Zusammenarbeit mit Ihrem Steuerberater 2. Vereinbaren Sie mit dem Steuerberater einen festen Terminkorridor im Jahresablauf (z.b. September/Oktober) und bitten Sie den Steuerberater, dass er Sie in diesem Terminkorridor zu einem betriebswirtschaftlichen Beratungsgespräch einlädt. Ein Gesprächstermin im September/Oktober bietet sich aus mehreren Gründen an

15 Praxistipps für die Zusammenarbeit mit Ihrem Steuerberater 3. Gerade in der Gründungsphase kann ein regelmäßiger kürzerer Turnus von z.b. drei Monaten für ein gemeinsames Beratungs- gespräch vorteilhaft sein.

16 Praxistipps für die Zusammenarbeit mit Ihrem Steuerberater 4. Stimmen Sie sich mit Ihrem Steuerberater ab, welche (DATEV-) Auswertungen zu den Gesprächen herangezogen werden, und bitten Sie den Steuerberater um eine Gesprächsagenda, damit das Beratungsgespräch strukturiert abläuft. Eine für Beratungszwecke hervorragende DATEV-Auswertung Auswertung ist der sog. DATEV-Controllingreport Controllingreport. Bitten Sie Ihren Steuerberater, dass der Controllingreport auf jeden Fall im Rahmen des Beratungs- gesprächs genutzt wird und Sie eine Ausfertigung erhalten.

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21 Praxistipps für die Zusammenarbeit mit Ihrem Steuerberater 5. Eine weitere Empfehlung für das Beratungsgespräch: Besprechen Sie unbedingt mit Ihrem Steuerberater Ihr aktuelles Kreditrating. Hierzu bietet sich die Ratingauswertung Ihrer Hausbank oder das Rating einer Wirtschaftsauskunftei (z.b. Creditreform) an. Die Kosten für eine Ratingauskunft sind gut angelegt!

22 Praxistipps für die Zusammenarbeit mit Ihrem Steuerberater 6. Bitten Sie Ihren Steuerberater um ein Jahresabschlussgespräch, in dem Ihnen der Steuerberater z.b. jetzt in 2014 Ihren Jahresabschluss 2013 erläutert. SIE müssen zumindest ansatzweise wissen, welche Struktur IHR Jahresabschluss hat, welche Risiken bestehen und wo ggf. Optimierungsbedarf besteht (z.b. Eigenkapitalausstattung). Außerdem sollte der Jahresabschluss innerhalb von 6 Monaten nach Geschäftsjahresende vorliegen.

23 Praxistipps für die Zusammenarbeit mit Ihrem Steuerberater 7. Lassen Sie die Daten Ihrer Unternehmensplanung über das DATEV- Tool Soll-/Ist /Ist-Vergleich in die Finanzbuchhaltung integrieren, so dass Sie monatlich eine entsprechende Abweichungsanalyse durchführen können.

24 Praxistipps für die Zusammenarbeit mit Ihrem Steuerberater 8. warum ist Liquiditätsplanung kein Hexenwerk?

25 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Thomas Spieker Diplom-Kaufmann Wirtschaftsprüfer Steuerberater Auf der Töterlöh Paderborn Telefon 05251/ wp.de

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