Barrieren und Freiheiten im Web

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1 Barrieren und Freiheiten im Web Prof. Dr. Stefan Eicker Peter M. Schuler J. Peter M. Schuler Version 1.1 Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Softwaretechnik Prof. Dr. Stefan Eicker 1

2 Agenda Motivation Vorgaben Beispiel BITV NRW Exkurs: Behinderungen und Internetangebote Probleme bei den Verordnungen Beispiel Vorteile barrierefreier Webseiten Fazit 2

3 Motivation (1/4) 3

4 Motivation (2/4) 4

5 Motivation (3/4)

6 Motivation (4/4) 6

7 Vorgaben (1/2) Internationale Richtlinien: W3C World Wide Web Consortium wird nachgesagt am Bedarf vorbei zu standardisieren Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 1.0 Web Content Accessibility Guidelines 2.0 WCAG Samurai Web-Entwickler - aus der Praxis WCAG Samurai Errata for WCAG 1.0 7

8 Vorgaben (2/2) Deutsche Gesetze BGG Behindertengleichstellungsgesetz BITV Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung nur für Behörden technische Vorgaben für Umsetzung, basierend auf WCAG 1.0 Land NRW BGG NRW [ ] hierbei ist die Nutzung persönlicher Hilfsmittel zulässig [ ] beispielsweise: Texte vorlesbar machen nicht: Texte vorlesen BITV NRW explizit auch für Hochschulen vernünftige, allgemeine Grundsätze aber leider Verweis auf BITV-Vorgaben 8

9 Beispiel BITV NRW (1/2) Gute Ansätze Inhalte und Erscheinungsbild sind so zu gestalten, dass sie für alle wahrnehmbar sind. Die Benutzeroberflächen der Angebote sind so zu gestalten, dass sie für alle bedienbar sind. Inhalte und Bedienung sind so zu gestalten, dass sie allgemein verständlich sind. Die Umsetzung der Inhalte soll so erfolgen, dass sie mit heutigen und künftigen Technologien funktionieren. 9

10 Beispiel BITV NRW (2/2) die nicht zu Ende gedacht werden BITV NRW 3 Soweit auch nach bestem Bemühen die Erstellung eines barrierefreien Angebots [ ] nicht möglich ist, ist ein alternatives, barrierefreies Angebot zur Verfügung zu stellen, [ ] soweit es die technischen Möglichkeiten zulassen. 10

11 Exkurs: Behinderungen und Internetangebote Physisch Blindheit Geringsichtigkeit Farbenblindheit körperliche Einschränkungen Schwerhörig / Taubheit Technologisch keine Maus keine Tastatur keine Bandbreite keine Bilder kein Javascript, Flash, etc. Bildschirmgröße Psychisch kognitive Einschränkungen Lösung: Gute Struktur, verständliche Inhalte, durchdachtes Design Brauchte man das bisher nicht auch schon? 11

12 Probleme in den Verordnungen (1/3) Gesetze und Verordnungen entwickeln sich zu langsam 1999 WCAG BGG und BITV 2003 BGG NRW 2004 BITV NRW 2006 WCAG 2.0 (Arbeit begann schon 2001) Dagegen erst ab 2005: Podcasts, YouTube, Google Maps, AJAX Vorgaben müssen die aktuelle Entwicklung mit einbeziehen Allerdings fast unmöglich bei der Geschwindigkeit der Entwicklung 12

13 Probleme in den Verordnungen (2/3) Beispiel: Alternativtext für Bilder bereitstellen Für jedes Nicht-Text-Element ist ein äquivalenter Text bereitzustellen. Dies gilt insbesondere für: Bilder, [ ] 13

14 Probleme in den Verordnungen (3/3) Beispiel: Alternativen zu Videos bereitstellen Für jeden Audio- oder visuellen Inhalt sind geeignete äquivalente Inhalte bereitzustellen, die den gleichen Zweck oder die gleiche Funktion wie der originäre Inhalt erfüllen. Lösungen: Inhaltlich zusammenfassender Text über das Gesamtvideo Regie-Anweisungen für Blinde Untertitel für Taube (im Video). Gleichbedeutend mit: Verbot von Live-Streams 14

15 Beispiel Barmer (1/5) Barmer Seite Biene Award

16 Beispiel Barmer (2/5) Als Tabellen-Layout

17 Beispiel Barmer (3/5) Als Container-Layout 17

18 Beispiel Barmer (4/5) Im Textbrowser 18

19 Beispiel Barmer (5/5) Auf dem mobilen Endgerät [Bild vom PDA] 19

20 Vorteile barrierefreier Webseiten (1/2) Zusätzliche Informationen: Abkürzungen 20

21 Vorteile barrierefreier Webseiten (2/2) Saubere Trennung von Inhalt, Struktur und Design 21

22 Vorteile barrierefreier Webseiten (3/3) Barrierefreiheit als Selbstverständlichkeit durch Content-Management-Systeme: (teil-)automatisierte Barrierefreiheit zumindest: Aufzeigen der zu ergänzenden Aspekte Barrierefreie Webseiten sind sauber und aufgeräumt Erstellung kaum aufwändiger Wartungsaufwand geringer, Anpassbarkeit schneller und einfacher Suchmaschinen Barrierefreiheit als Zugänglichkeit (Accessibility) verstehen Google Accessible Web Search neue Suchmaschine, die die Seiten höher bewertet, die barrierefrei gestaltet sind => vielleicht bald Standard? 22

23 Fazit Barrierefreiheit sinnvolle und richtige Nutzung der Technologien das Problem bewusst machen Handlungsalternativen sehen statt blind Vorgaben befolgen Widersprüche zwischen Vorgaben und Bedarf Leitidee hinter den Vorgaben der WCAG Samurai nutze die richtige Technologie für die richtige Aufgabe triff sinnvolle und intelligente Entscheidungen aber unter der Berücksichtigung aller existierenden Tipps, Tricks und Technologien 23

24 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Fragen? 24

25 Laufende Projekte Kultur- und Freizeitzentrum der Gehörlosen Recklinghausen Neuerstellung der Webpräsenz in einem Kooperationsprojekt, Schwerpunkt Barrierefreiheit Softec-Lehrstuhl UNIAKTIV Studenten des Fachbereichs Fachbereichsweites Content-Management-System Unterstützung der Inhaltsgestaltung in Bezug auf Barrierefreiheit barrierefreie Layouts 25

26 Quellen World Wide Web Consortium; WCAG Samurai - WCAG Samurai Errata for Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 1.0; Clark, Joe To Hell with WCAG 2; Drewes, Alexander - Zum Begriff der Barrierefreiheit im Internet für behinderte Menschen - juristische Aspekte; Behindertenbeauftragte der Landesregierung NRW (BGG NRW und BITV NRW); CSS Zen Garden; 26

27 Weiterführende Links Leitfäden Dive Into Accessibility - 30 days to a more accessible web site Google Neue Accessible Web Search angepasstes Ranking der Seiten durch Barrierefreiheits-Tests TÜV Rheinland Surfen ohne Barrieren DIN-Prüfung für Webseiten Barrierefreies Internet eröffnet neue Einsichten BIENE-Award 27

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