Tutorium Informatik 1. Aufgabe 2: Formatierte Ein- und Ausgabe

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1 Tutorium Informatik 1 Aufgabe 2: Formatierte Ein- und Ausgabe Fachbereich: Elektrotechnik

2 Inhaltsverzeichnis 1 Aufgabe 1 2 Benötigte Funktionen und Schlüsselwörter 2 Robert Halas / FH Regensburg i

3 Kapitel 1 Aufgabe In dieser Aufgabe ist ein Programm zu erstellen, das Zahlendaten formatiert einliest. Diese Daten sollen in Variablen gespeichert werden. Es soll eine Integer- Variable und eine Float-Variable (siehe Kapitel 2) benutzt werden. Zuerst ist die Integer-Zahl einzulesen, danach die Float-Zahl. Nachdem Einlesen und Speichern sollen beide Zahlen formatiert ausgegeben werden. Danach können mit den Formatierungsangaben verschiedene Möglichkeiten der Ein- und Ausgabe probiert werden. Als Rahmen kann ein Projekt genommen werden, das wie in Aufgabe 1 erstellt wird. Robert Halas / FH Regensburg

4 Kapitel 2 Benötigte Funktionen und Schlüsselwörter Kein Programmierer kommt beim Erstellen von Quellcode ohne eine passende Onlinehilfe zurecht. Microsoft bietet zu Visual Studio ein komplettes Hilfepaket an. Es nennt sich Microsoft Developer Network, kurz MSDN. Neben einer lokalen Installation ist diese Bibliothek auch online erreichbar unter: Auch in den CIP-Pools ist dieses Tool erreichbar, im Startmenü unter Programmierung. Im Suchfenster kann nun nach verschiedenen Kriterien gesucht werden. Am häufigsten wird die Karteikarte Index verwandt. Im Großen und Ganzen sollte dieses Nachschagewerk die Antworten auf die Fragen zum Programmieren geben. Im Programm zu dieser Aufgabe werden zwei Funktionen und zwei Variablen benötigt. Der Begriff Variable beschreibt einen Bezeichner für einen Speicherbereich im Arbeitsspeicher. Wenn eine Variable deklariert wird, reserviert das Programm zu seiner Laufzeit diesen Speicher. Im Programm selbst wird dann über den Namen auf diesen Speicherbereich zugegriffen. Es gibt für Variablen verschiedene Typen. Dies ist notwendig da verschiedenste Zahlentypen verarbeitet werden müssen (ganze Zahlen, Gleitkommazahlen) und auch Typen wie Buchstaben (Character). In diesem ersten einfachen Fall beschränken sich die Datentypen auf zwei ver- Robert Halas / FH Regensburg

5 2 Benötigte Funktionen und Schlüsselwörter schiedene Zahltypen: den ganzzahligen Typ - Integer den Gleitkomma-Typ - Float Für den Integer-Typ bestehen mehrere Möglichkeiten zur Deklaratrion. Es gibt verschiedene Schlüsselwörter, die sich in der Anzahl der im Speicher reservierten Bytes unterscheiden. Zum einen short, was 2 Bytes reserviert und der Zahl einen Bereich von Werten ermöglicht. Entweder ohne Vorzeichen von 0 bis oder mit Vorzeichen von bis Das Schlüsselwort long bewirkt gleiches, nur dass es 4 Byte reserviert und somit Werte dargestellt werden. Das Schlüsselwort int reserviert plattformabhängig 2 oder 4 Bytes. Für Gleitkommazahlen gilt Ähnliches. Auch hier reservieren verschiedene Schlüsselwörter verschieden viele Bytes im Speicher. In diesem Fall wird float verwendet, was 4 Bytes reserviert und einen Wertebereich von 3.4e+/-38 (bei 7 Stellen hinter dem Komma) ermöglicht. In der Praxis sieht dies so aus: int i; short j; long k; float l; Hier werden ganzahlige Variablen i, j und k sowie eine Gleitkommavariable l deklariert. Diese können nun im Programm Zahlwerte übernehmen: i = 2; j = 17; k = 110; l = 0.25; Zu den Variablen werden noch zwei weitere Funktionen benötigt. Die erste ist bereits aus dem Hello World! Beispiel bekannt: Die Ausgabefunktion printf(). Robert Halas / FH Regensburg

6 2 Benötigte Funktionen und Schlüsselwörter Das Wort print steht für Ausgabe und das zusätzliche f für formatiert, weil neben der Möglichkeit einfach Text auszugeben, wie gehabt, auch der Inhalt von Variablen ausgegeben werden kann. Und das auch noch im gewünschten Format. Programmatisch: printf("hier Text, hier Zahl:%d", i); Anstelle von %d wird der Inhalt der Variable i ausgegeben. Für weitere Informationen zu printf() die MSDN zu Rate ziehen. Die gleiche Funktionalität nur zum Einlesen erfüllt die Funktion scanf(). Programmatisch: scanf("%d", &i); Die genauere Beschreibung kann auch bei dieser Funktion der MSDN entnommen werden. Robert Halas / FH Regensburg

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