Vorgehen und Prüfpunkte
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- Beate Langenberg
- vor 9 Jahren
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1 Teil 2: Prüfung der Landschafts- und Raumverträglichkeit in Planungs- und Projektierungsverfahren Vorgehen und Prüfpunkte Wir empfehlen, sämtliche raum- und landschaftsrelevanten Vorhaben gemäss diesem Leitfaden zu prüfen und zu optimieren. Groupe de Réflexion 1
2 A Ablaufschema Boden- oder landschaftsveränderndes Projekt Prüfung der wirtschaftlichen Bedeutung Stufe I: Prüfung bezüglich Gebrauchswert der Landschaft Führt das Projekt, die Alternative zu einer Reduktion des Gebrauchswertes der Landschaft? Checkliste I Prüfung aller Alternativen Gibt es Alternativen? Alternative/n Verbleibende Projektvarianten Überwiegt der Verlust an Gebrauchswert der Landschaft den Nutzen des Projekts, der Alternative? Abbruch Reduktion des Verlustes an Gebrauchswert (Optimierung) Stufe II: Prüfung bezüglich Vermächtniswert der Landschaft Führen die verbleibenden Projektvarianten zu einer Reduktion des Vermächtniswertes der Landschaft? Checkliste II Verbleibende Projektvarianten Überwiegt der Verlust an Vermächtniswert der Landschaft den Nutzen des Projekts, der Alternative? Abbruch Reduktion des Verlustes an Vermächtniswert (Optimierung) Weiter zu Stufe III Groupe de Réflexion 2
3 Stufe III: Prüfung bezüglich Existenzwert der Landschaft Führen die verbleibenden Projektvarianten zu einer Reduktion des Existenzwertes der Landschaft? Checkliste III Überwiegt der Verlust an Existenzwert der Landschaft den Nutzen des Projekts, der Alternative? Verbleibende Projektvarianten Reduktion des Verlustes an Existenzwert (Optimierung) Prüfung der weiteren, nicht landschaftlichen Aspekte (z.b. gesellschaftlichen) Negativ Abbruch Positiv Stufe IV: Raumplanerische Prüfung Vollständige raumplanerische Prüfung gemäss Art 47 RPG Checkliste IV Negativ Bereinigung oder Abbruch Positiv Bewilligung Groupe de Réflexion 3
4 B Checklisten Landschaftswerte Vorgehen für die Anwendung der Checklisten: 1. Beanspruchte Fläche und mögliche Standorte eines Vorhabens sind definiert. 2. Beurteilung der Landschaftsverträglichkeit an Hand der Checklisten vom Standort des Vorhabens nach aussen (360 Beurteilung). 3. Beurteilung der Landschaftsverträglichkeit des Vorhabens von aussen nach innen. Beurteilungsmethode Für jede der drei Checklisten werden die Punkte aus der Beurteilung addiert und wie folgt gelesen: Bewertungsskala -15 bis -11 Punkte: Die geplanten Veränderungen haben einen stark negativen Einfluss auf die Landschaft. Das Projekt sollte verworfen werden. -10 bis -6 Punkte: Die geplanten Veränderungen haben einen negativen Einfluss auf die Landschaft. Falls Anpassungen möglich sind, kann das Projekt nochmals beurteilt werden, ansonsten sollte es verworfen werden. -5 bis -1 Punkte: Die geplanten Veränderungen haben einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Landschaft. Das Projekt kann wie geplant weiter geführt werden. 0 Punkte: Der Landschaftswert wird insgesamt nicht verändert; das Projekt kann aus dieser Sicht realisiert werden. 1 bis 15 Punkte: Das Projekt erhöht den Landschaftswert und kann aus dieser Sicht realisiert werden. B1 Checkliste I für den Gebrauchswert einer Landschaft Kategorie Kriterien Beurteilung Umwelt Beurteilen Sie die Veränderung des Nutzens der Landschaft aus Sicht der Natur. Stellen Sie sich dabei die Frage, wie hoch der Nutzen der Landschaft für Tier und Pflanzen nach Realisierung des Projektes ist, und bewerten Sie diesen auf einer Skala von 5 (= sehr viel höher). bis -5 (= sehr viel tiefer). Notizen Wirtschaft Folgende Kriterien sollten beachtet werden: Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten, Lärmbelastung, Regulierungsfunktionen (Erosion, Filter) und Stoffkreisläufe, Artenvielfalt (Biodiversität) Beurteilen Sie die Veränderung des Nutzens der Landschaft aus Sicht der Wirtschaft. Stellen Sie sich dabei die Frage, wie hoch der wirtschaftliche Nutzen der Landschaft für die Menschen nach Realisierung des Projektes ist, und bewerten Sie diesen auf einer Skala von 5 (= sehr viel höher) bis -5 (= sehr viel tiefer). Gesellschaft Folgende Kriterien sollten beachtet werden: Zugänglichkeit, Zahlungsbereitschaft für Nutzer, Schutzfunktionen (Lärm, Murgänge), Lebensgrundlage für die lokale Bevölkerung, Sicherung der Ressourcen. Beurteilen Sie die Veränderung des Nutzens der Landschaft aus Sicht der Gesellschaft. Stellen Sie sich dabei die Frage, wie hoch der gesellschaftliche Nutzen der Landschaft nach Realisierung des Projektes für die Menschen ist, und bewerten Sie diesen auf einer Skala von 5 (= sehr viel höher) bis -5 (= sehr viel tiefer) Total Punkte Folgende Kriterien sollten beachtet werden: Ästhetische Qualität der Landschaft, kultureller Wert der Landschaft, Identifikation der Menschen mit der Landschaft. Groupe de Réflexion 4
5 B2 Checkliste II für den Vermächtniswert einer Landschaft Kategorie Kriterien Beurteilung Umwelt Beurteilen Sie die Veränderung des Wertes der Landschaft aus Sicht der zukünftigen Generationen. Stellen Sie sich dabei die Frage, wie hoch der Wert der Landschaft für Tier und Pflanzen nach Realisierung des Projektes ist, und bewerten Sie diesen auf einer Skala von 5 (= sehr viel höher) bis -5 (= sehr viel tiefer). Notizen Wirtschaft Folgende Kriterien sollten beachtet werden: Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten, Lärmbelastung, Regulierungsfunktionen (Erosion, Filter) und Stoffkreisläufe Beurteilen Sie die Veränderung des Wertes der Landschaft aus Sicht der zukünftigen Generationen. Stellen Sie sich dabei die Frage, wie hoch der Wert der Landschaft für Menschen nach Realisierung des Projektes ist, und bewerten Sie diesen auf einer Skala von 5 (= sehr viel höher). bis -5 (= sehr viel tiefer). Denken Sie daran, dass Veränderungen irreversibel sein können. Gesellschaft Folgende Kriterien sollten beachtet werden: Wiederherstellbarkeit intakter Landschaften, Kosten/Nutzen der Erhaltung, zukünftige Schutzfunktionen (Klimaerwärmung), Lebensgrundlage für kommende Generationen. Beurteilen Sie die Veränderung des kulturellen Erbes der Landschaft aus Sicht der Gesellschaft. Stellen Sie sich dabei die Frage, wie hoch der Wert der Landschaft für die Gesellschaft nach Realisierung des Projektes sein könnte, und bewerten Sie diesen auf einer Skala von 5 (= sehr viel höher). bis -5 (= sehr viel tiefer). Total Punkte Folgende Kriterien sollten beachtet werden: Ästhetische Qualität der Landschaft, kultureller Wert der Landschaft, Identifikation der Menschen mit der Landschaft. B3 Checkliste III für den Existenzwert einer Landschaft Kategorie Kriterien Beurteilung Umwelt Gesellschaft Beurteilen Sie die Veränderung des Wertes der Landschaft hinsichtlich ihrer Existenz, unabhängig von ihrem Nutzen für die Menschen. Stellen Sie sich dabei die Frage, welche Bedeutung die Landschaft nach Realisierung des Projektes für Menschen hat, die keinen direkten Nutzen davon haben, und bewerten Sie diese auf einer Skala von 15 (= sehr viel höher). bis -15 (= sehr viel tiefer). Notizen Total Punkte Folgende Kriterien sollten beachtet werden: Bekanntheitsgrad in kultureller, ästhetischer und ökologischer Hinsicht, Gefühl der Faszination, Einfluss auf Identifikation und Heimatgefühl Groupe de Réflexion 5
6 C Checkliste IV: Umfassende Prüfung gemäss Raumplanungsrecht Die folgende Checkliste folgt den Artikeln 1 und 3 des Bundesgesetzes über die Raumplanung. Zu jedem Prüfpunkt bestehen drei mögliche Antworten: nicht relevant / trifft zu / trifft nicht zu. In den Spalten trifft zu / trifft nicht zu sind die Antwortfelder dort eingefärbt, wo eine Wertung möglich ist, und zwar grün grü bei positiver, rot rott bei negativer Wertung. Wenn ein rotes Feld angekreuzt werden muss, ist entweder das Vorhaben zu bereinigen, oder es ist eine Interessenabwägung vorzunehmen, d.h. es ist im obligatorischen Planungsbericht darzulegen, weshalb die negative Auswirkung in Kauf zu nehmen ist (Seitenangabe in der letzten Spalte). In einigen Fällen (Antwortfeld Bericht) ist der Prüfpunkt im Planungsbericht in Textform zu behandeln. Die Ziele und Grundsätze im Raumplanungsgesetz sind naturgemäss sehr allgemein gefasst. Grundsätzlich ist das Raster jedoch sowohl für die Prüfung raumplanerischer Festsetzungen wie auch für die Interessenabwägung bei konkreten Projekten zweckmässig; es kann sogar zur Interessenabwägung bei Grossveranstaltungen verwendet werden. Unter die einzelnen Punkte fallen beispielsweise die folgenden zu prüfenden Sachverhalte, wobei die direkt landschaftsrelevanten Punkte gelb, die indirekt relevanten grau hervorgehoben sind: RPG Gesetzestext Prüfpunkte (nicht abschliessend) Art. 1 Bund, Kantone und Abs. 2 Gemeinden unterstützen mit Massnahmen der Raumplanung insbesondere die Bestrebungen, Art. 1 Abs. 2 a. die natürlichen Lebensgrundlagen wie Boden, Luft, Wasser, Wald und die Landschaft zu schützen; Boden Wird Oberboden zerstört? Wird Oberboden versiegelt? Wird Oberboden verdichtet? nicht relevant trifft zu trifft nicht zu Bericht Seite... Wird Oberboden zu anderweitiger Verwendung entfernt? Wird Oberboden verbessert? Wird Rohmaterial (Tonerde, Kies, Steine) ausgebeutet? Wird die spätere Ausbeutung von Rohmaterial verhindert? Luft Wird die Luftqualität beeinträchtigt? Werden Strömungsverhältnisse verändert? Wasser Werden Gewässer belastet? Werden Grundwasserspeicher beeinträchtigt? Werden Strömungsverhältnisse verändert? Wie viel Trinkwasser wird verbraucht? Bericht Kann das Trinkwasser durch Fluss-, See- oder Grauwasser ersetzt werden? Kann der Wasserverbrauch reduziert werden? Wald Wird Waldfläche beansprucht? Wird die Artenzusammensetzung verändert? Wird Waldboden verdichtet? Wird der Waldrand beeinträchtigt? Groupe de Réflexion 6
7 Art. 1 Abs. 2 b. Art. 1 Abs. 2 c. Art. 1 Abs. 2 d. wohnliche Siedlungen und die räumlichen Voraussetzungen für die Wirtschaft zu schaffen und zu erhalten; das soziale, wirtschaftliche und kulturelle Leben in den einzelnen Landesteilen zu fördern und auf eine angemessene Dezentralisation der Besiedlung und der Wirtschaft hinzuwirken; die ausreichende Versorgungs-basis des Landes zu sichern; Landschaft Wird die Landschaft beeinträchtigt? Wird die Landschaft aufgewertet? Wird das Landschaftsbild verändert? Wird das Landschaftsbild dominiert? Siedlung Ist das Potenzial bezüglich Besonnung, Belichtung, Sichtfelder etc. ausgeschöpft? Ist der Lärmschutz gewährleistet? Sind genügend Gemeinschaftseinrichtungen vorhanden? Sind Kindergärten und Schulen gut erreichbar? Sind Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungen gut erreichbar? Sind Arbeitsplätze gut erreichbar? Ist die Siedlung gut in ihre Umgebung (Ortschaft, Landschaft) eingebettet? Sind die Bauten gut gestaltet? Sind die Bauten energetisch auf dem neuesten Stand? Ist die Umgebung gut gestaltet? Weist die Umgebung genügend Flächen für Spiel und Erholung im Freien auf? Wirtschaft Stehen genügend Arbeitsplätze im Vergleich zur Wohnbevölkerung zur Verfügung? Sind Produktionsstätten gut mit Strassen und Bahn erschlossen? Sind Arbeitsstätten gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen? Sind die Verbindungen zu den übergeordneten Zentren gut? Bestehen genügend Möglichkeiten für die Entwicklung bestehender Betriebe? Bestehen vorbereitete Möglichkeiten für die Ansiedlung neuer Betriebe? Soziales, wirtschaftliches und kulturelles Leben Wird die regionale Identität erhalten und gefördert? Bleiben die regionalen Zentren lebens- und funktionsfähig? Dezentralisation Bleiben die einzelnen Ortschaften lebens- und funktionsfähig? Werden Synergien geschaffen? Wird durch übertriebene Dezentralisation Potenzial verschleudert? Wurden Alternativen geprüft? Fruchtfolgeflächen Werden Fruchtfolgeflächen beeinträchtigt? Wurden Alternativen geprüft? Wird quantitativ und qualitativ gleichwertiger Ersatz geleistet? Rohstoffe Werden Rohstoffvorkommen beeinträchtigt? Können die Rohstoffe vor der Realisierung des Vorhabens abgebaut werden? Groupe de Réflexion 7
8 Art. 1 Abs. 2 d. Abs. 2 Abs. 2 a. Abs. 2 b. Abs. 2 c. Abs. 2 d. Abs. 2 e. Abs. 3 die Gesamtverteidigung zu gewährleisten. Die Landschaft ist zu schonen. Insbesondere sollen der Landwirtschaft genügende Flächen geeigneten Kulturlandes erhalten bleiben; Siedlungen, Bauten und Anlagen sich in die Landschaft einordnen; See- und Flussufer freigehalten und öffentlicher Zugang und Begehung erleichtert werden; naturnahe Landschaften und Erholungsräume erhalten bleiben; die Wälder ihre Funktionen erfüllen können. Die Siedlungen sind nach den Bedürfnissen der Bevölkerung zu gestalten und in ihrer Ausdehnung zu begrenzen. Insbesondere sollen Gesamtverteidigung Wurden die Auswirkungen auf die Verteidigungsbereitschaft geprüft? Wurden Alternativen geprüft? Wird Kulturland beansprucht? Wird Ersatz in gleichem Ausmass und von gleicher Qualität geleistet? Wird die Rekultivierung nach Abschluss des Vorhabens vorgesehen? Werden bisher versiegelte Flächen rekultiviert? Ordnet sich das Vorhaben in die Landschaft ein? Ist das Vorhaben störend, auch wenn es sich gut einordnet? Wurden alternative Standorte geprüft? Lässt sich die Einfügung durch ökologische oder gestalterische Massnahmen verbessern? Werden Ufer verbaut? Werden Ufer privatisiert? Sind Zugang und Begehung im fraglichen Abschnitt wünschenswert? Stehen Zugang und Begehung ökologische Gründe entgegen? Naturnähe Ist die Landschaft naturnah? Besteht Verbesserungspotenzial bezüglich Naturnähe (ökologische Aufwertung)? Wird Naturnähe oder Aufwertungspotenzial beeinträchtigt? Wird die Biodiversität beeinträchtigt? Erholungsfunktion Handelt es sich um einen Erholungsraum? Besteht Potenzial für die Nutzung als Erholungsraum? Werden Erholungsfunktionen oder Potenziale beeinträchtigt? Werden bisherige Erholungsformen durch andere verdrängt? Welche Funktionen erfüllt der betroffene Wald? Bericht Werden diese Funktionen beeinträchtigt? Werden Waldränder durch angrenzende Vorhaben beeinträchtigt? Wurden die Bedürfnisse der Bevölkerung ermittelt? Werden sie angemessen berücksichtigt? Wird das Siedlungsgebiet ausgedehnt? Werden neue Ansatzpunkte für die Ausdehnung des Siedlungsgebietes bzw. für die Schaffung neuer Siedlungsgebiete geschaffen? Abs. 3 a. Wohn- und Arbeitsgebiete einander zweckmässig zugeordnet und durch das öffentliche Verkehrsnetz hinreichend erschlossen sein; Liegen neue Siedlungsteile in der Nähe der Arbeitsplatzschwerpunkte und Zentrumsgebiete? Besteht in der Umgebung neuer Arbeitsplatzgebiete ein ausreichendes Potenzial an Arbeitskräften? Bestehen öffentliche Verkehrsverbindungen zwischen den neuen Wohn- bzw. Arbeitsgebieten und den zugeordneten Arbeits- bzw. Wohngebieten oder werden solche gleichzeitig geschaffen? Groupe de Réflexion 8
9 Liegen neue Siedlungsteile in der Nähe der Arbeitsplatzschwerpunkte und Zentrumsgebiete? Abs. 3 b. Abs. 3 c. Wohngebiete vor schädlichen oder lästigen Einwirkungen wie Luftverschmutzung, Lärm und Erschütterungen möglichst verschont werden; Rad- und Fusswege erhalten und geschaffen werden; Sind die Belastungskataster berücksichtigt? Sind Alternativstandorte geprüft worden? Sind die Anforderungen des Umweltschutzrechtes erfüllt bzw. zu erfüllen? Sind weitergehende raumplanerische Massnahmen möglich und vorgesehen? Zusätzlich: Sind die Gefahrenkarten und Gefahrenkataster berücksichtigt? Sind Alternativstandorte geprüft worden? Werden bestehende Rad- und Fusswege beeinträchtigt? Werden die erforderlichen neuen Rad- und Fusswegverbindungen gleichzeitig mit der Realisierung des Vorhabens geschaffen? Abs. 3 d. günstige Voraussetzungen für die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen sichergestellt sein; Werden bestehende Versorgungseinrichtungen beeinträchtigt Werden neue Möglichkeiten für die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen geschaffen? Sind diese für jedermann gut erreichbar? Abs. 3 e. Abs. 4 Abs. 4 a. Siedlungen viele Grünflächen und Bäume enthalten. Für die öffentlichen oder im öffentlichen Interesse liegenden Bauten und Anlagen sind sachgerechte Standorte zu bestimmen. Insbesondere sollen regionale Bedürfnisse berücksichtigt und störende Ungleichheiten abgebaut werden; Werden bestehende Grünflächen und Bäume beeinträchtigt? Wird qualitativ und quantitativ gleichwertiger Ersatz geleistet? Sind in neuen Siedlungsteilen (einschliesslich Arbeitsgebiete) genügend und gut gestaltete Grünflächen mit vielen Bäumen vorgesehen? Sind die regionalen Bedürfnisse ermittelt worden? Wie werden diese berücksichtigt? Bericht Wurden störende Ungleichheiten festgestellt? Wie werden diese abgebaut? Bericht Wurden Alternativen geprüft? Abs. 4 b. Einrichtungen wie Schulen, Freizeitanlagen oder öffentliche Dienste für die Bevölkerung gut erreichbar sein; Liegen die Einrichtungen in den Schwerpunkten der Wohngebiete? Sind sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Öffnungszeiten für jedermann gut erreichbar? Abs. 4 c. nachteilige Auswirkungen auf die natürlichen Lebensgrundlagen, die Bevölkerung und die Wirtschaft vermieden oder gesamthaft gering gehalten werden. Wurden die Auswirkungen geprüft? Wurden Alternativen geprüft? Groupe de Réflexion 9
10 Bezugsquellen Der Leitfaden und die Checklisten können unter folgenden Adressen bezogen werden: Barbara Marty, Breiti 22, 8614 Bertschikon b Gossau/ZH Remo Galli, Bellevuestrasse 143, 3095 Spiegel Bern Download im Internet: Groupe de Réflexion Walter Büchi, LU, Dr. phil. II, Geograf, Raumplaner FSU/SIA Remo Galli, BE, alt Nationalrat, Vorstand AQUA VIVA, dipl. Arch. ETH/SIA/SWB Barbara Marty Kälin, ZH, alt Nationalrätin, Geschäftsführerin Forum Landschaft Patrick Uelfeti, BE, Oekonom Hans Weiss, BE, dipl. Kult. Ing. ETH/SIA, ehem. Geschäftsführer Stiftung für Landschaftsschutz, Schweiz Unterstützt von AQUA VIVA PRO NATURA Stiftung für Landschaftsschutz Rheinaubund Groupe de Réflexion 10
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