ALB-Anhänger-Bremsventil

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1 . Übersicht Seite Membranzylinder Leitungsfilter Federungskörper Anlenkung für Luftfederventil Rückschlagventil Überströmventil Zweiwegeventil Druckschalter / 0 5 Zubehör für Schlauchkupplungen Absperrhahn Duo-Matic Schnellkupplung Drehschieberventil Löseventil / Wegeventil Liftachssteuerventil 3 0 Prüfanschluss Luftfederventil / Wege-Magnetventil 7 10 / 171 / 173 3/ Wege-Magnetventil 7 17 / 170 / 17 Reduzierventil Schnell-Löseventil Druckbegrenzungsventil Übersicht ALB-Regler für Anhängefahrzeuge ALB-Anhänger-Bremsventil Automatischer Bremskraftregler (ALB) Automatischer Bremskraftregler (ALB) ALB-Anhänger-Bremsventil ALB - Schild ALB-Programm für PC`s 11 Lastabhängiges Regelventil Tristop - Zylinder /.. 10 Entwässerungsventil Luftbehälter Kupplungskopf / Anhänger-Löseventil / Sperrventil Anhänger-Bremsventil Relaisventil / Schnellentlüftungsventil Druckverhältnisventil Druckverhältnisventil

2 ALB-Anhänger-Bremsventil Zweck: Regelung der Zweileitungs-Anhänger-Bremsanlage beim Betätigen der Bremsanlage des Zugfahrzeuges. Automatische Regelung der Bremskraft in Abhängigkeit vom Beladungszustand des Fahrzeugs durch den integrierten ALB-Regler. Betätigung der automatischen Abbremsung des Anhängers bei teilweisem oder völligem Druckabfall in der Vorratsleitung. Das ALB-Anhänger-Bremsventil ist speziell für Sattelanhänger mit mehreren Achsen ausgelegt. Wirkungsweise: Das ALB-Anhänger-Bremsventil ist am Fahrzeugrahmen befestigt und über ein Gestänge mit einem an der Achse angebrachten Festpunkt bzw. Federungskörper verbunden. Im Leerzustand besteht der größte Abstand zwischen der Achse und dem ALB-Anhänger-Bremsventil, der Hebel (j) befindet sich in seiner untersten Stellung. Wird das Fahrzeug beladen verringert sich dieser Abstand und der Hebel (j) wird aus der Leerstellung in Richtung Vollaststellung bewegt. Die gleichsinnig mit dem Hebel (j) verstellte Kurvenscheibe bewegt den Ventilstößel (l) in die dem jeweiligen Beladungszustand entsprechende Position. Die über den Kupplungskopf Vorrat vom Motorwagen kommende Druckluft gelangt über den Anschluss 1, vorbei am Nutring (h) zum Anschluss 1 - und weiter zum Vorratsbehälter des Sattelanhängers. Gleichzeitig bewegt sich der Kolben (k), beaufschlagt vom Vorratsdruck nach unten und nimmt das Ventil (g) mit. Der Auslass (n) öffnet und die Anschlüsse sind mit der Entlüftung 3 verbunden. Beim Betätigen der Bremsanlage des Motorwagens strömt Druckluft über den Kupplungskopf Bremse und den Anschluss in den Raum A und beaufschlagt den Kolben (b). Dieser wird abwärts bewegt, verschließt den Auslass (d) und öffnet den Einlass (p). Die am Anschluss eingesteuerte Druckluft gelangt in den Raum C unterhalb der Membran (e) und beaufschlagt die wirksame Fläche des Relaiskolbens (f). Gleichzeitig strömt Druckluft über das geöffnete Ventil (a) sowie Kanal E in den Raum B und beaufschlagt die Oberseite der Membran (e). Durch diese Druckvorsteuerung wird die Untersetzung im Teillastbereich bei geringen Steuerdrücken (bis max. 1,0 bar) aufgehoben. Steigt der Steuerdruck weiter an, wird der Kolben (r) gegen die Kraft der Druckfeder (s) aufwärts bewegt und das Ventil (a) schließt. Durch den im Raum C sich aufbauenden Druck wird der Relaiskolben (f) abwärts bewegt. Der Auslass (n) schließt und der Einlass (m) öffnet. Die am Anschluss 1- anstehende Vorratsluft strömt nun über den Einlass (m) in den Raum D und gelangt über die Anschlüsse zu den nachgeschalteten Druckluftbremszylindern. Gleichzeitig baut sich im Raum D ein Druck auf, der auf die Unterseite des Relaiskolbens (f) wirkt. Sobald 9

3 ALB-Anhänger-Bremsventil Nomogramm: dieser Druck etwas größer ist, als der im Raum C, bewegt sich der Relaiskolben (f) nach oben und der Einlass (m) schließt. Die Membran (e) legt sich bei der Abwärtsbewegung des Kolbens (b) an die Fächerscheibe (o) an und vergrößert so laufend die wirksame Membranfläche. Sobald die Kraft, die im Raum C auf die Membranunterseite wirkt, gleich der auf den Kolben (b) wirkenden Kraft ist, bewegt sich dieser nach oben. Der Einlass (p) wird geschlossen und eine Abschlussstellung ist erreicht. Die Stellung des Ventilstößels (l), die abhängig ist von der Stellung des Hebels (j), ist maßgebend für den ausgesteuerten Bremsdruck. Der Kolben (b) mit der Fächerscheibe (o) muss einen der Stellung des Ventilstößels (l) entsprechenden Hub machen, ehe das Arbeiten des Ventils (c) beginnt. Durch diesen Hub ändert sich auch die wirksame Fläche der Membran (e). In der Vollaststellung wird der am Anschluss eingesteuerte Druck im Verhältnis 1 : 1 in den Raum C gesteuert. In dem der Relaiskolben (f) mit dem vollen Druck beaufschlagt wird, hält er den Einlass (m) ständig geöffnet und es findet keine Regelung des eingesteuerten Bremsdruckes statt. Beim Lösen der Motorwagen-Bremsanlage, und der damit verbundenen Entlüftung des Anschlusses wird der Relaiskolben (f) vom Druck in den Anschlüssen in seine obere Endlage bewegt. Die Auslässe (d und n) öffnen und die in den Anschlüssen sowie im Raum C anstehende Druckluft entweicht über die Entlüftung 3 ins Freie. Automatische Bremsung Beim Entkuppeln oder durch Bruch der Vorratsleitung, wird der Anschluss 1 entlüftet und der Kolben (k) auf seiner Oberseite druckentlastet. Durch den am Anschluss 1 - anstehenden Vorratsbehälterdruck wird der Kolben (k) aufwärts bewegt. Das Ventil (g) schließt den Auslass (n). Der Kolben (k) hebt bei seiner weiteren Aufwärtsbewegung von dem Ventil (g) ab und der Einlass (m) öffnet. Der volle Behälterdruck gelangt über die Anschlüsse zu den Bremszylindern. Bei Bruch der Bremsleitung wird die automatische Bremsung wie vorstehend beschrieben ausgelöst, da sich der Druck in der Vorratsleitung in Verbindung mit dem Anhänger-Steuerventil über die defekte Bremsleitung abbaut, sobald das Zugfahrzeug bremst. Wartung: Eine besondere Wartung, die über die gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen hinausgeht, ist nicht erforderlich. Einbauempfehlung: Das ALB-Anhänger-Bremsventil ist senkrecht einzubauen, so dass die Entlüftung nach unten zeigt. Zur Befestigung dienen die Gewindestifte auf der Gehäuseoberseite. Für die Anlenkung ist bei Bedarf der Federungskörper zu verwenden. Zur Ermittlung der Hebellänge L wird im entsprechenden Nomogramm eine Gerade von der Skala des Regelverhältnisses i (z.b.,) zur Skala der Federdurchbiegung f (z.b. 30) gezogen. Die Verlängerung dieser Geraden schneidet die Skala der Hebellänge L bei 10 mm. Nomogrammvordrucke können unter der Bestellnummer von unserer Abt. AM-M bezogen werden. 95

4 ALB-Anhänger-Bremsventil Technische Daten: Bestellnummer Betriebsdruck max. 10 bar Regelbereich dynamisch wirkend = 0 = 30 Nutzbare Hebellänge mm mm Anlenkung über Gestänge, s. Einbaumaße mit integrierten Federungskörper siehe auf Seite 100 Anschluss 1, 1-, mit Sieb X Erforderliches Verstellmoment M 1 1,5 Nm Nm Zulässiges Verstellmoment M Zulässiges Medium max. 0 Nm Thermischer Anwendungsbereich - 0 C bis + 0 C Gewicht, kg, kg Luft A Abw. 000 Ausgesteuerter Druck p in bar ,5 1:1 1: Steuerdruck p in bar α = 0 α = 15 α = -50 α = 0 Ausgesteuerter Druck p in bar p 1 p = bar Hebelweg α in Grad Abw. 00 Ausgesteuerter Druck p in bar ,5 1:1 1: Steuerdruck p in bar α = 30 α = -5 α = 0 Ausgesteuerter Druck p in bar p 1 p = bar Hebelweg α in Grad Autom. Bremsung Ausgesteuerter Druck p in bar p 1- = bar Eingesteuerter Druck p 1 in bar 9

5 ALB-Anhänger-Bremsventil Einbaumaße: gezeichnet: Gewinde der Leitungsanschlüsse: 1, = M1 x 1,5-1 tief 1- = M x 1,5-13 tief = M x 1,5-13 tief (seitlich) = M1 x 1,5-1 tief (unten) Anschlussbezeichnungen: 1- = Energiezu- oder -abfluss (Vorratsbehälter) 1 = Energiezufluss = Energieabfluss 3 = Entlüftung = Steueranschluss 97

6 Automatischer Bremskraftregler Zweck: Automatische Regelung der Bremskraft von Druckluftbremszylinder in Abhängigkeit vom Beladungszustand des Fahrzeuges. Wirkungsweise: Der Bremskraftregler ist am Fahrzeugrahmen befestigt und wird über ein Verbindungsseil, das mit einer Zugfeder an der Achse befestigt ist, angesteuert. Im Leerzustand besteht der größte Abstand zwischen der Achse und dem Bremskraftregler, der Hebel (f) befindet sich in seiner Leerbremsdruck-Stellung. Wird das Fahrzeug beladen verringert sich dieser Abstand und der Hebel (f) wird aus der Leerstellung in Richtung Vollaststellung bewegt. Die über den Hebel (f) verstellte Kurvenscheibe (g) bewegt den Ventilstößel (i) in die dem jeweiligen Beladungszustand entsprechende Position. Die vom Anhänger-Bremsventil ausgesteuerte Druckluft strömt über den Anschluss 1 in den Raum A und beaufschlagt den Kolben (b). Dieser wird abwärts bewegt, verschließt den Auslass (c) und öffnet den Einlass (k). Die Druckluft gelangt nun in den Raum E unterhalb der Membran (d) sowie über die Anschlüsse zu den nachgeschalten Druckluft - Bremszylindern. Gleichzeitig strömt Druckluft über das geöffnete Ventil (a) sowie den Kanal B in den Raum D und beaufschlagt die Oberseite der Membran (e). Durch diese Druckvorsteuerung wird die Untersetzung im Teillastbereich bei geringen Steuerdrücken aufgehoben. Steigt der Steuerdruck weiter an, wird der Kolben (l) gegen die Kraft der Druckfeder (m) aufwärts bewegt und das Ventil (a) schließt. Während der Abwärtsbewegung des Kolbens (b) löst sich Membran (d) von einer im Regler vorhandenen Auflage und legt sich in zunehmendem Maße an den fächerförmigen Teil des Kolbens (b) an. Die wirksame Membranfläche wird so laufend vergrößert, bis sie die Fläche der Kolbenoberseite überwiegt. Dadurch wird der Kolben (b) wieder angehoben und der Einlass (k) geschlossen. Eine Abschlussstellung ist erreicht. (Nur in der Vollaststellung 1:1 bleibt der Einlass (k) geöffnet). Der dann bei vollbeladenem Fahrzeug in den Bremszylindern meßbare Druck entspricht dem vom Anhänger-Bremsventil in den Bremskraftregler eingesteuerten Druck; bei Teilbeladung und im Leerzustand des Fahrzeugs hat dieser Druck dagegen eine mehr oder weniger starke Untersetzung erfahren. Nach Abbau des Bremsdruckes wird der Kolben (b) vom Druck im Raum E nach oben bewegt. Auslass (c) öffnet und die Druckluft entweicht über den Ventilstößel (i) und Entlüftung 3 ins Freie. Bei jedem Bremsvorgang strömt Druckluft über den Kanal C in den Raum F und beaufschlagt den Dichtring (e). Dieser wird gegen den Ventilstößel (i) gepreßt und bei einem Bremsdruck > 0, bar entsteht eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Ventilstößel (i) und dem Gehäuse. Das Untersetzungsverhältnis des Bremskraftreglers wird damit blockiert und bleibt auch dann bestehen, wenn sich der Abstand zwischen Achse und Fahrgestell weiter verändert. Diese Wegänderungen nimmt die an der Achse sitzende Zugfeder (h) auf. Eine im Regler integrierte Drehfeder sorgt dafür, dass der Ventilstößel (i) bei einem Bruch der Anlenkung in die Vollaststellung geht. 9

7 Automatischer Bremskraftregler Technische Daten: Bestellnummer Betriebsdruck max. 10 bar Regelverhältnis max. : 1 Nennweite Ø 10 mm Erforderliches Verstellmoment M 1 Nm (p1 = 0 bar) Zulässiges Verstellmoment M max. 0 Nm Regelhub = 0 = 33 Zulässiges Medium Luft Thermischer Anwendungsbereich - 0 C bis + 0 C Gewicht 1, kg Abw. 500 Ausgesteuerter Druck p in bar ,5 + 0,15 1:1 1: Steuerdruck p 1 in bar α = 0 α = -50 α = 0 Ausgesteuerter Druck p in bar 7 p 1 = 7,5 bar Hebelweg α in Grad Abw. 501 Ausgesteuerter Druck p in bar ,5 + 0,15 1:1 1: Steuerdruck p 1 in bar α = 33 α = 0 Ausgesteuerter Druck p in bar 7 p 1 = 7,5 bar Hebelweg α in Grad 99

8 Automatischer Bremskraftregler Einbaumaße: gezeichnet: Gewinde der Leitungsanschlüsse: 1/ = M x 1,5-13 tief = M1 x 1,5-1 tief Anschlussbezeichnungen: 1/ = Energiezufluss = Energieabfluss 3 = Entlüftung Einbauempfehlung: Mit dem nachfolgenden Nomogramm wird die benötigte Hebellänge des ALB-Reglers ermittelt und am Gerät eingestellt. Mit Hilfe der Einstellhilfe und eines Stiftes ø 3 mm wird der Leerbremsdruck bei einem bestimmten Eingangsdruck (z.b. bar) eingestellt und mit der Schraube SW 10 geklemmt. Vor jeder Veränderung am ALB-Regler (Seillänge, Hebelstellung usw.) muss der ALB-Regler drucklos sein. Nach dem Einbau des ALB-Reglers im Fahrzeug (leer), dem Einbau des Federungskörpers am Achskörper Die Feder des Federungskörpers muss während dem Einbau mit Hilfe der Befestigungsschraube um 15mm vorgespannt werden, dem Strammziehen und Festklemmen des Verbindungsseils (Seillänge min. 50 mm max. 50 mm) muss das Verbindungsseil senkrecht unter dem Befestigungsstück am Hebel hängen. Wird nun der Stift von der Einstellhilfe entfernt und der ALB- Regler erneut mit dem Eingangsdruck beaufschlagt, so muss er den Leerbremsdruck aussteuern. Kleine Korrekturen des Leerbremsdruckes können durch Hinein- bzw. Herausdrehen der Befestigungsschraube (max. 5 mm) vorgenommen werden. Stimmt der Leerbremsdruck, wird der Federungskörper um den Betrag des Federungsweges des Anhängers (Wegdifferenz Beladen Leer) vorgespannt bzw. angehoben. Bei erneuter Belüftung des ALB-Reglers 100

9 Automatischer Bremskraftregler muss er den eingesteuerten Druck aussteuern. Ist der ausgesteuerte Druck kleiner als der eingesteuerte Druck, so ist der Hebel zu lang oder der Federungsweg zu klein. Ist der ausgesteuerte Druck gleich dem Eingangsdruck, wird der Hebel um ca. 10 % des Federungsweges in Richtung Leer abgesenkt. Der nun ausgesteuerte Druck muss kleiner sein, als der eingesteuerte Druck. Ist er nicht kleiner, so ist der Hebel des ALB-Reglers zu kurz oder der Federungsweg ist zu groß. Nomogramm für ALB-Regler Nomogramm für ALB-Regler

10 Automatischer Bremskraftregler Zweck: Automatische Regelung des Bremsdruckes von Druckluft-Bremszylindern an luftgefederten Achsen (Achsaggregaten) in Abhängigkeit vom Steuerdruck der Luftfederbälge. Wirkungsweise: Der ALB-Regler wird am Rahmen des Fahrzeugs mit der Entlüftung 3 nach unten weisend befestigt. Die Anschlüsse 1 und werden mit den Luftfederbälgen der rechten und linken Fahrzeugseite verbunden. Der Luftdruck (Steuerdruck) von den Luftfederbälgen wirkt auf die Kolben (m und k). Je nach Luftdruck - dieser entspricht dem Beladungszustand - wird die Führungshülse (i) mit der daran befindlichen Steuerkurve (h) gegen die Feder (z) verschoben und auf eine dem Beladungszustand entsprechende Regelstellung eingestellt. Beim Betätigen der Druckluftbremsanlage strömt die vom Anhänger- Bremsventil ausgesteuerte Druckluft über den Anschluss 1 in den Raum A und beaufschlagt den Kolben (d). Dieser wird abwärts bewegt, verschließt den Auslass (e) und öffnet den Einlass (c). Die Druckluft gelangt nun in den Raum B unterhalb der Membran (f) sowie über die Anschlüsse zu den nachgeschalteten Druckluft-Bremszylinder. Gleichzeitig strömt Druckluft über das geöffnete Ventil (b) sowie den Kanal F in den Raum C und beaufschlagt die Oberseite der Membran (f). Durch diese Druckvorsteuerung wird die Untersetzung im Teillastbereich bei geringen Steuerdrücken aufgehoben. Steigt der Steuerdruck weiter an, wird der Kolben (a) gegen die Kraft der Druckfeder (s) aufwärts bewegt und das Ventil (b) schließt. Während der Abwärtsbewegung des Kolbens (d) löst sich die Membran (f) von der im Regler vorhandenen Auflage und legt sich in zunehmendem Maße an den fächerförmigen Teil des Kolbens (d) an. Die wirksame Membranfläche auf der Unterseite der Membran (f) wird so laufend vergrößert, bis die Kräfte von der Kolbenoberseite und der Kolbenunterseite mit der Membranunterseite gleich groß sind. Dadurch wird der Kolben (d) wieder angehoben und der Einlass (c) geschlossen. Eine Abschlussstellung ist erreicht. (Nur in der Vollaststellung bleibt der Einlass (c) geöffnet). Der dann in den Bremszylindern gemessene Druck entspricht dann dem Beladungszustand und dem vom Motorwagen bzw. Anhänger-Bremsventil gesteuerten Bremsdruck. Beim Abbau des Bremsdruckes (Lösen der Bremse) wird der Kolben (d) vom Druck im Raum B nach oben bewegt. Auslass (e) öffnet und die Druckluft entweicht über den Ventilstößel (r) und die Entlüftung 3 ins Freie. Bei jedem Bremsvorgang strömt Druckluft über den Kanal D in den Raum E und beaufschlagt das Gummiformstück (p). Dieses wird gegen den Ventilstößel (r) gepreßt und bei jedem Bremsdruck >0, bar entsteht eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Ventilstößel (r) und dem Gehäuse. Das Untersetzungsverhältnis des Reglers ist damit blockiert und bleibt auch bei dynamischer Achslastverlagerung während eines Bremsvorganges bestehen. Sollte sich im Teillastbereich der Luftfederbalgdruck vergrößern, wird die Rolle (g) gegen die Feder (o) gedrückt. Der Stößel (r) bleibt in der Regelstellung, wie er beim Einleiten der Bremsung war. 10

11 Automatischer Bremskraftregler Zum Überprüfen des ALB-Reglers wird am Anschluss 3 ein Prüfschlauch befestigt. Durch das Aufschrauben wird der Kolben (n) in das Gehäuse gedrückt und damit die Verbindung der Anschlüsse 1 und zu den Kolben (m und k) unterbrochen. Gleichzeitig wird eine Druckluftverbindung vom Anschluss 3 zu den Kolben (m und k) hergestellt. In diesem Zustand stellt sich der ALB-Regler auf eine Regelstellung entsprechend dem Luftdruck im Prüfschlauch. Technische Daten: Bestellnummer Betriebsdruck p 1 max. 10 bar Regelverhältnis max. : 1 Steuerdruck p 1, max. 1 bar Zulässiges Medium Luft Thermischer Anwendungsbereich - 0 C bis + 0 C Gewicht 1, kg Abw. 500 Abw. 509 Abw. 510 Ausgesteuerter Druck p (bar) Ausgesteuerter Druck p (bar) Ausgesteuerter Druck 0,5+0,15 1: 0 p1 (bar) Eingesteuerter Druck 0,5+0,15 p (bar) 0 p1 (bar) Eingesteuerter Druck 0,5+0,15 1: 1: p1 p p1 p1 p = 3, bar p = bar p1 p p1 p 0 p1 (bar) Eingesteuerter Druck = 0,7 bar =,7 bar p1 p = bar p1 p p1 p1 p = 0,7 bar = 3, bar p = bar = 0, bar p (bar) p (bar) p (bar) 0 0,7 3, p1 = p (bar) Steuerdruck 0 0,7,7 p1 = p (bar) Steuerdruck 0 0, 3, p1 = p (bar) Steuerdruck p1= bar p1=,5 bar p1=,5 bar 103

12 Automatischer Bremskraftregler Abw. 511 Einbaumaße: Ausgesteuerter Druck p (bar) 0,5+0,15 1: 0 p1 (bar) Eingesteuerter Druck p1 p p1 p =,1 bar p1 p = bar = 0,7 bar p (bar) 0 0,7,1 p1 = p (bar) Steuerdruck p1=,5 bar gezeichnet: Gewinde der Leitungsanschlüsse: 1/ = M x 1,5-13 tief = M1 x 1,5-1 tief 1, = M1 x 1,5-10 tief Anschlussbezeichnungen: 1/ = Energiezufluss = Energieabfluss 3 = Entlüftung 1, = Steueranschluss 3 = Prüfanschluss *) Hinweis: Beim Entlüften des Gerätes kann an der Dichtfläche Luft entweichen. 10

13 Automatischer Bremskraftregler Beschreibung der Nomogramme I und II zur Einstellung des ALB-Reglers Einstellanweisung: 1. Ermittlung der Druckfeder und der Einstellänge L1. Einstellung des ALB-Reglers: Benötigte Einstellwerte: p ein (p1) p Balg leer p Balg beladen p aus = p leer =,5 bar = 0, bar =,1 bar = 1,75 bar 1.1. Das Regelverhältnis wird wie folgt berechnet: p ein 0,, 5 0, i = = p aus 0, =, 75 0, 5, Das Regelverhältnis wird im Nomogramm I und II eingetragen (Pkt. A). Zusätzlich wird im Nomogramm I die Luftfederbalgdruckdifferenz (p Balg beladen -p Balg leer ) - hier 3,9 bar - markiert (Pkt. B). Werden die Punkte A und B miteinander verbunden, erhält man am Schnittpunkt mit der Federkennung den Pkt. C. Hieraus kann die Federlänge L 1 (frei entspannt) und die zu Achtung: Vor jeder Verstellung an den Schrauben und am Druck p muß der Anschluss 1 drucklos sein, da sonst aufgrund der integrierten Statik der ALB-Regler nicht auf die benötigten Werte eingestellt werden kann. Hinweis: Wegen Fertigungstoleranzen und der Hysterese ist es sinnvoll, nach Verstellungen die Drücke (p 1 und p 1/ ) immer von 0 bar aus neu einzusteuern, wenn nichts anderes angegeben ist..1. Nachdem die richtige Feder mit dem Klemmstück X (Maß L 1 einstellen) und die Anzahl der Distanzstücke N in den ALB- Regler eingebaut sind, ist die Schraube (L ) so weit hineinzudrehen, bis ein merkbarer Widerstand fühlbar ist. verwendende Feder abgelesen werden Im Nomogramm II wird nun die Federlänge L 1 (Pkt. D) und die verwendete Feder mit Federlänge L 1 (Pkt. E) eingetragen. Nach dem Eintragen des Luftfederbalgdruckes für das leere Fahrzeug (Pkt. F) werden die Punkte A D und E F miteinander verbunden und über D und E bis zu den Hilfslinien 1 und verlängert. Die hieraus resultierenden Punkte G und H werden miteinander verbunden. Am Schnittpunkt mit der Hilfsgeraden erhält man den Pkt. J, an dem man die benötigte Anzahl von Distanzstücken und die Länge der Schraube L ablesen kann. Die mit Hilfe des Nomogramms ermittelten Werte sind Richtwerte und müssen gegebenenfalls korrigiert werden... Leeranschlagschraube einstellen. Nach dem Belüften von p 1 mit dem Berechnungsdruck (hier,5 bar) muss der ALB-Regler den Leerbremsdruck (hier 1,75 0,1 bar) am Anschluss aussteuern. Ist der Leerbremsdruck zu hoch, die Leeranschlagschraube W (L 3 ) herausdrehen. Ist der Leerbremsdruck zu niedrig, die Leeranschlagschraube hineindrehen. Leerbremsdruck senken = Herausdrehen der Leeranschlagschraube Leerbremsdruck erhöhen = Hineindrehen der Leeranschlagschraube Die Leeranschlagschraube W nicht zu weit herausdrehen (bis max. 3 mm). 105

14 Automatischer Bremskraftregler.3. Leerbremsdruck einstellen. Nach dem Belüften der Anschlüsse 1 und mit dem Leerbalgdruck + 0, bar (hier 0, bar) und des Anschlusses 1 mit dem Berechnungsdruck muss der ALB-Regler einen um 0, bar höheren Druck als den Leerbremsdruck mit einer Toleranz von ± 0,1 bar (hier 1,95 ± 0,1) aussteuern. Ist der Druck zu niedrig, die Schraube herausdrehen; ist der Druck zu hoch, die Schraube hineindrehen. Schraube kontern! Schraube hineindrehen = Druck senken Schraube herausdrehen = Druck erhöhen.. Bremsdruck für das beladene Fahrzeug einstellen...1 Nach dem Belüften der Anschlüsse 1 und mit dem Balgdruck für das beladene Fahrzeug - 0,1 bar (hier,0 bar) muss der ALB-Regler den Eingangsdruck -0,3 bar mit einer Toleranz von ± 0, bar (hier, ± 0, bar) aussteuern. Ist der Ausgangsdruck zu niedrig: p (Druckdifferenz zwischen Sollwert und Istwert) ermitteln. Eingangsdruck senken auf 0 bar. Balgdruck senken auf 0 bar und erhöhen auf den Wert für das leere Fahrzeug + 0, bar (hier 0, bar). Schraube herausschrauben ( p = 0,1 bar 3 mm). Federklemmstück herausschrauben, bis der Sollwert (hier 1,95 ± 0,1 bar) erreicht ist. Prüfung..1 wiederholen! Ist der Ausgangsdruck zu hoch: p ermitteln! Eingangsdruck senken auf 0 bar. Balgdruck senken auf 0 bar und erhöhen auf den Wert für das leere Fahrzeug + 0, bar (hier 0, bar). Schraube hineindrehen ( p = 0,1 bar 3 mm). Federklemmstück hineinschrauben, bis der Sollwert (hier 1,95 ± 0,1 bar) erreicht ist. Prüfung..1 wiederholen!.5. Nach dem Einstellen des ALB- Reglers nochmals alle Prüfpunkte ansteuern... Kontermuttern an den Schrauben W und mit dem vorgegebenen Drehmoment ( + Nm) anziehen..7. Daten ins ALB-Schild, Bestell- Nr , einschlagen und am Fahrzeug befestigen. 10

15 Automatischer Bremskraftregler Nomogramm I zur Ermittlung der Druckfeder sowie der Federlänge L 1 Nomogramm II zur Ermittlung der Schraubeneinstellänge L und der Distanzstücke N sowie L 3 107

16 ALB-Anhänger-Bremsventil Zweck: Regelung der Zweileitungs-Anhänger-Bremsanlage beim Betätigen der Bremsanlage des Zugfahrzeuges. Automatische Regelung der Bremskraft durch den integrierten ALB- Regler in Abhängigkeit vom Beladungszustand des Fahrzeugs und somit vom Steuerdruck der Luftfederbälge. Betätigung der automatischen Abbremsung des Anhängers bei teilweisem oder völligem Druckabfall in der Vorratsleitung. Das ALB-Anhänger-Bremsventil ist speziell für luftgefederte Sattelanhänger mit mehreren Achsen ausgelegt. Wirkungsweise: Das ALB - Anhänger - Bremsventil wird am Rahmen des Fahrzeugs mit der Entlüftung 3 nach unten weisend befestigt. Die Anschlüsse 1 und werden mit den Luftfederbälgen der rechten und linken Fahrzeugseite verbunden. Der Luftdruck (Steuerdruck) von den Luftfederbälgen wirkt auf die Kolben (p und o). Je nach Steuerdruck dieser entspricht dem Beladungszustand wird die Führungshülse (n) mit der daran befindlichen Steuerkurve gegen die Feder (m) verschoben und auf eine dem Beladungszustand entsprechende Regelstellung eingestellt. Die über den Kupplungskopf Vorrat vom Motorwagen kommende Druckluft gelangt über den Anschluss 1, vorbei am Nutring (h) zum Anschluss 1- und weiter zum Vorratsbehälter des Sattelanhängers. Gleichzeitig bewegt sich der Kolben (r), beaufschlagt vom Vorratsdruck nach unten und nimmt das Ventil (g) mit. Der Auslass (t) öffnet und die Anschlüsse sind mit der Entlüftung 3 verbunden. Beim Betätigen der Bremsanlage des Motorwagens strömt Druckluft über den Kupplungskopf Bremse und Anschluss in den Raum A und beaufschlagt den Kolben (b). Dieser wird abwärts bewegt, verschließt den Auslass (d) und öffnet den Einlass (v). Die am Anschluss eingesteuerte Druckluft gelangt in den Raum C unterhalb der Membran (e) und beaufschlagt die wirksame Fläche des Relaiskolbens (f). Gleichzeitig strömt Druckluft über das geöffnete Ventil (a) sowie Kanal G in den Raum B und beaufschlagt die Oberseite der Membran (e). 10

17 ALB-Anhänger-Bremsventil Durch diese Druckvorsteuerung wird die Untersetzung im Teillastbereich bei geringen Steuerdrücken (bis max. 1,0 bar) aufgehoben. Steigt der Steuerdruck weiter an, wird der Kolben (w) gegen die Kraft der Druckfeder (x) aufwärts bewegt und das Ventil (a) schließt. Durch den im Raum C sich aufbauenden Druck wird der Relaiskolben (f) abwärts bewegt. Der Auslass (t) schließt und der Einlass (s) öffnet. Die am Anschluss 1- anstehende Vorratsluft strömt nun in den Raum D und gelangt über die Anschlüsse zu den nachgeschalteten Druckluft- Bremszylindern. Im Raum D baut sich dabei ein Druck auf, der auf die Unterseite des Relaiskolbens (f) wirkt. Sobald dieser Druck etwas größer ist, als der im Raum C, bewegt sich der Relaiskolben (f) nach oben und der Einlass (s) schließt. Die Membran (e) legt sich bei der Abwärtsbewegung des Kolbens (b) an die Fächerscheibe (u) an und vergrößert so laufend die wirksame Membranfläche. Sobald die Kraft, die im Raum C auf die Membranunterseite wirkt, gleich der auf den Kolben (b) wirkenden Kraft ist, bewegt sich dieser nach oben. Der Einlass (v) wird geschlossen und eine Abschlussstellung ist erreicht. Die Stellung des Ventilstößels (i), die abhängig ist von der Stellung der Führungshülse (n), ist maßgebend für den ausgesteuerten Bremsdruck. Der Kolben (b) mit der Fächerscheibe (u) muss einen der Stellung des Ventilstößels (i) entsprechenden Hub machen, ehe das Arbeiten des Ventils (c) beginnt. Durch diesen Hub ändert sich auch die wirksame Fläche der Membran (e). In der Vollaststellung wird der am Anschluss eingesteuerte Druck im Verhältnis 1 : 1 in den Raum C gesteuert. In dem der Relaiskolben (f) mit dem vollen Druck beaufschlagt wird, hält er den Einlass (s) ständig geöffnet und es findet keine Regelung des eingesteuerten Bremsdrukkes statt. Beim Lösen der Motorwagen- Bremsanlage, und der damit verbundenen Entlüftung des Anschlusses wird der Relaiskolben (f) vom Druck in den Anschlüssen in seine obere Endlage bewegt. Die Auslässe (d und t) öffnen und die in den Anschlüssen sowie im Raum C anstehende Druckluft entweicht über die Entlüftung 3 ins Freie. Bei jedem Bremsvorgang strömt Druckluft über den Kanal F in den Raum E und beaufschlagt das Gummiformstück (k). Dieses wird gegen den Ventilstößel (i) gepreßt und bei jedem Bremsdruck > 0, bar entsteht eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Ventilstößel (i) und dem Gehäuse. Das Untersetzungsverhältnis des Reglers ist damit blockiert und bleibt auch bei dynamischer Achslastverlagerung während eines Bremsvorganges bestehen. Sollte sich im Teillastbereich der Luftfederbalgdruck vergrößern, wird die Rolle (l) gegen die Feder (j) gedrückt. Der Stößel (i) bleibt in der Regelstellung, wie er beim Einleiten der Bremsung war. Zum Überprüfen des ALB-Reglers wird am Anschluss 3 ein Prüfschlauch befestigt. Durch das Aufschrauben wird der Kolben (q) in das Gehäuse gedrückt und damit die Verbindung der Anschlüsse 1 und zu den Kolben (p und o) unterbrochen. Gleichzeitig wird eine Druckluftverbindung vom Anschluss 3 zu den Kolben hergestellt. In diesem Zustand stellt sich der ALB- Regler auf eine Regelstellung entsprechend dem Luftdruck im Prüfschlauch. Automatische Bremsung: Beim Entkuppeln oder durch Bruch der Vorratsleitung, wird der Anschluss 1 entlüftet und der Kolben (r) auf seiner Oberseite druckentlastet. Durch den am Anschluß 1- anstehenden Vorratsbehälterdruck wird der Kolben (r) aufwärts bewegt und das Ventil (g) schließt den Auslass (t). Der Kolben (r) hebt bei seiner weiteren Aufwärtsbewegung von dem Ventil (g) ab und der Einlass (s) öffnet. Der volle Behälterdruck gelangt nun über die Anschlüsse zu den Bremszylindern. 109

18 ALB-Anhänger-Bremsventil Technische Daten: Ausgesteuerter Druck p in bar Autom. Bremsung p 1- = bar Eingesteuerter Druck p 1 in bar Bestellnummer Betriebsdruck p 1/ max. 10 bar Regelverhältnis max. : 1 Steuerdruck p 1, Zulässiges Medium max. 1 bar Luft Thermischer Anwendungsbereich - 0 C bis + 0 C Gewicht 1, kg Ausgesteuerter Druck p (bar) 0,5+0,15 1: p1 p p1 p1 p = 3, bar p = bar = 0,7 bar p, p1= bar 0 0 0,7 3, p (bar) p1 = p (bar) Eingesteuerter Druck Steuerdruck Abw. 500 p (bar) Ausgesteuerter Druck p (bar) 0,5+0,15 p1 p p1 p1 p = 5,1 bar p = bar = 0, bar p, p1=,5 bar 0 0 0, 5,1 p (bar) p1 = p (bar) Eingesteuerter Druck Steuerdruck Abw. 501 p (bar) Ausgesteuerter Druck p (bar) 0.5±0.1 0 p (bar) Eingesteuerter Druck p1 p p1 p p1 p = 5.7 bar = 3 bar Abw. 507 = 0. bar p (bar) p, p1=.5 bar p1 = p (bar) Steuerdruck Ausgesteuerter Druck p (bar) 0,5+0,15 1: p1 p p1 p1 p =,7 bar p = bar = 0,7 bar p, p1=,5 bar 0 0 0,7,7 p (bar) p1 = p (bar) Eingesteuerter Druck Steuerdruck Abw. 513 p (bar) Ausgesteuerter Druck p (bar) 0,5+0,15 p1 p p1 p1 p =,7 bar p = 3 bar = 0, bar p, p1=,5 bar 0 0 0,,7 p (bar) p1 = p (bar) Eingesteuerter Druck Steuerdruck Abw. 51 p (bar) Ausgesteuerter Druck p (bar) 0,5+0,15 p1 p p1 p1 p = 3, bar p = bar = 0, bar p, p1=,5 bar 0 0 0, 3, p (bar) p1 = p (bar) Eingesteuerter Druck Steuerdruck Abw. 51 p (bar) 110

19 ALB-Anhänger-Bremsventil Ausgesteuerter Druck p (bar) 0,5+0,15 Abw p (bar) Eingesteuerter Druck p1 p = 5 bar p1 p = 3 bar p1 p = 0, bar p (bar) p, p1=,5 bar 0 0, p1 = p (bar) Steuerdruck Ausgesteuerter Druck p (bar) 0,5+0,15 p1 p p1 p1 p =,9 bar p = 3 bar = 0,3 bar p, p1=,5 bar 0 0 0,3,9 p (bar) p1 = p (bar) Abw. 51 Eingesteuerter Druck Steuerdruck p (bar) Ausgesteuerter Druck p (bar) 0,5+0,15 0 Abw. 519 Einbaumaße: p (bar) Eingesteuerter Druck p1 p = bar p1 p = 3 bar p1 p = 0,5 p (bar) p, p1=,5 bar 0 0,5 p1 = p (bar) Steuerdruck Gewinde der Leitungsanschlüsse: 1-, 1/ = M x 1,5-13 tief 1 = M1 x 1,5-1 tief = M x 1,5-13 tief (seitlich) = M1 x 1,5-1 tief (unten) 1, = M1 x 1,5-10 tief Anschlussbezeichnungen: 1- = Energiezu- oder -abfluss 1,1/ = Energiezufluss = Energieabfluss 3 = Entlüftung 1, = Steueranschluss 3 = Prüfanschluss 111

20 ALB-Anhänger-Bremsventil Beschreibung der Nomogramme I und II zur Einstellung des ALB-Anhänger-Bremsventil Einstellanweisung: 1. Ermittlung der Druckfeder, der Einstellänge L1 und der Anzahl der Distanzstücke Benötigte Einstellwerte: p ein (p1) p Balg leer p Balg beladen p aus = p leer =,5 bar = 0, bar =,1 bar = 1,75 bar 1.1. Das Regelverhältnis wird wie folgt berechnet: p ein 0,, 5 0, i = = p aus 0, =, 75 0, 5, Das Regelverhältnis wird im Nomogramm I und II eingetragen (Pkt. A). Zusätzlich wird im Nomogramm I die Luftfederbalgdruckdifferenz (p Balg beladen -p Balg leer ) - hier 3,9 bar - markiert (Pkt. B). Werden die Punkte A und B miteinander verbunden, erhält man am Schnittpunkt mit der Federkennung den Pkt. C. Hieraus kann die Federlänge L1 (frei entspannt) und die zu verwendende Feder abgelesen werden Im Nomogramm II wird nun die Federlänge L 1 (Pkt. D) und die verwendete Feder mit Federlänge L 1 (Pkt. E) eingetragen. Nach dem Eintragen des Luftfederbalgdruckes für das leere Fahrzeug (Pkt. F) werden die Punkte A D und E F miteinander verbunden und über D und E bis zu den Hilfslinien 1 und verlängert. Die hieraus resultierenden Punkte G und H werden miteinander verbunden. Am Schnittpunkt mit der Hilfsgeraden erhält man den Pkt. J, an dem man die benötigte Anzahl von Distanzstücken und die Länge der Schraube L ablesen kann. Die mit Hilfe des Nomogramms ermittelten Werte sind Richtwerte und müssen gegebenenfalls korrigiert werden.. Einstellung des ALB- Anhänger-Bremsventiles: Achtung: Vor jeder Verstellung an den Schrauben und am Druck p 1 / p muss der Anschluss drucklos sein, da sonst aufgrund der integrierten Statik das ALB-Anhänger-Bremsventil nicht auf die benötigten Werte eingestellt werden kann. Hinweis: Wegen Fertigungstoleranzen und der Hysterese ist es sinnvoll, nach Verstellungen die Drücke (p und p 1/ ) immer von 0 bar aus neu einzusteuern, wenn nichts anderes angegeben ist..1. Nachdem die richtige Feder mit dem Klemmstück X (Maß L 1 einstellen) und die Anzahl der Distanzstücke N in das ALB- Anhänger-Bremsventil eingebaut sind, ist die Schraube so weit hineinzudrehen, bis ein merkbarer Widerstand fühlbar ist... Leeranschlagschraube einstellen. Nach dem Belüften von p mit dem Berechnungsdruck (hier,5 bar) muss das ALB-Anhänger-Bremsventil den Leerbremsdruck (hier 1,75 ± 0,1 bar) am Anschluss aussteuern. Ist der Leerbremsdruck zu hoch, die Leeranschlagschraube W (L 3 ) herausdrehen. Ist der Leerbremsdruck zu niedrig, die Leeranschlagschraube hineindrehen. 11

21 ALB-Anhänger-Bremsventil Leerbremsdruck senken = Herausdrehen der Leeranschlagschraube Leerbremsdruck erhöhen = Hineindrehen der Leeranschlagschraube Die Leeranschlagschraube W nicht zu weit herausdrehen (bis max. 3 mm)..3. Leerbremsdruck einstellen. Nach dem Belüften der Anschlüsse 1 und mit dem Leerbalgdruck + 0, bar (hier 0, bar) und des Anschlusses mit dem Berechnungsdruck muss das ALB-Anhänger- Bremsventil einen um 0, bar höheren Druck als den Leerbremsdruck mit einer Toleranz von ± 0,1 bar (hier 1,95 ± 0,1) aussteuern. Ist der Druck zu niedrig, die Schraube herausdrehen; ist der Druck zu hoch, die Schraube hineindrehen. Schraube kontern! Schraube hineindrehen = Druck senken Schraube herausdrehen = Druck erhöhen.. Bremsdruck für das beladene Fahrzeug einstellen...1 Nach dem Belüften der Anschlüsse 1 und mit dem Balgdruck für das beladene Fahrzeug - 0,1 bar (hier,0 bar) muss das ALB-Anhänger- Bremsventil den Eingangsdruck - 0,3 bar mit einer Toleranz von ± 0, bar (hier, ± 0, bar) aussteuern. Ist der Ausgangsdruck zu niedrig: p (Druckdifferenz zwischen Sollwert und Istwert) ermitteln. Eingangsdruck senken auf 0 bar. Balgdruck senken auf 0 bar und erhöhen auf den Wert für das leere Fahrzeug + 0, bar (hier 0, bar). Schraube herausschrauben ( p = 0,1 bar = 3 mm). Federklemmstück herausschrauben, bis der Sollwert (hier 1,95 ± 0,1 bar) erreicht ist. Prüfung..1 wiederholen! Ist der Ausgangsdruck zu hoch: p ermitteln! Eingangsdruck senken auf 0 bar. Balgdruck senken auf 0 bar und erhöhen auf den Wert für das leere Fahrzeug + 0, bar (hier 0, bar). Schraube hineindrehen ( p = 0,1 bar = 3 mm). Federklemmstück hineinschrauben, bis der Sollwert (hier 1,95 ± 0,1 bar) erreicht ist. Prüfung..1 wiederholen!.5. Nach dem Einstellen des ALB- Anhänger-Bremsventils nochmals alle Prüfpunkte ansteuern... Kontermuttern an den Schrauben W und mit dem vorgegebenen Drehmoment ( + Nm) anziehen..7. Daten ins ALB-Schild, Bestell- Nr , einschlagen und am Fahrzeug befestigen. 113

22 ALB-Anhänger-Bremsventil Nomogramm I zur Ermittlung der Druckfeder sowie der Federlänge L 1 Nomogramm II zur Ermittlung der Schraubeneinstellänge L und der Distanzstücke N sowie L 3 11

23 Schild Einstellwerte ALB Entsprechend der EG-Richtlinie 71/30 EWG Anhang II Anlage zu II/ Absatz 7 und der ECE-Regelung Nr. 13 Anhang 10 Absatz 7, muss das Fahrzeug mit den für die Prüfung der ALB-Regler erforderlichen Angaben versehen sein. Hierfür können von WABCO die entsprechenden, nachstehend abgebildeten Schilder bezogen werden. Die ALB-Schilder haben die alten Schilder abgelöst. Diese Schilder entsprechen dem Entwurf der DIN-Norm 77 vom September 19 Form C und D. Sie haben eine dreisprachige Beschriftung und bieten die Möglichkeit für tabellarische Eintragungen der Achslasten und der ausgesteuerten Drücke des ALB-Reglers. Hinweis: ALB-Schild: Die in das ALB-Schild einzutragenden Drücke müssen unmittelbar vor und nach dem ALB-Regler gemessen werden, damit sie nicht durch die Eigenart anderer Geräte der Bremsanlage beeinflusst werden. Bei der Projektierung von Bremsanlagen sind Prüfanschlüsse nach ISO-Norm 353/197 vor und nach dem ALB-Regler vorzusehen. Am Steueranschluss 1 oder von pneumatisch oder hydraulisch angesteuerten ALB-Reglern ist ein besonderer Prüfanschluss vorzusehen. Er sperrt beim Anschließen eines Prüfschlauches den Steuerdruck von den Luftfederbälgen bzw. den Ausgleichszylindern ab. Bei leerem Anhänger kann dann mit Hilfe der Prüfeinrichtung (Unterlagen können von unserer Abt. AM-M bezogen werden) jeder Beladungszustand simuliert werden. Bei den mechanisch angelenkten ALB-Reglern wird der benötigte Beladungszustand zum Überprüfen der ALB-Regler durch manuelle Verstellung erreicht. Bestellnummer: für mechanisch gesteuerte ALB-Regler Bestellnummer: für luft-, hydraulisch gesteuerte ALB-Regler Bei zwei ALB-Reglern mit unterschiedlichen Eingangsdruck sind beide Drücke auf dem ALB-Schild zu vermerken, z. B.,5 / 5,7. Folgende Nomogramme zur Ermittlung der Einstelldaten können von unserer Abt. AM-M, Tel.(0511) 9 1 bezogen werden. ALB-Regler Bestellnummer

24 WABCO ALB-Programm für PC's Sollte Ihnen die Ermittlung der erforderlichen Einstellwerte der ALB- Regler zu umständlich sein, so bietet Ihnen WABCO ein Computerprogramm an. Es kann aus dem Internet von der WABCO-Hompage: heruntergeladen werden. Das Programm bietet folgende Möglichkeiten (es ist übrigens auf allen gängigen PC's lauffähig): o Ausdruck aller notwendigen Einstellwerte der auf Seite der Bremsberechnung ausgedruckten Leergewichte. o Ausdruck der erforderlichen Einstellwerte für nur einen Leerzustand. o Ausdruck und Anzeige der Luftfederbalgdrücke für BPW, SAF, ROR und Gigant Aggregate in Abhängigkeit vom Achsgewicht. Dabei wird die Auswahl der Achstypen entweder durch Balgtypen bzw. Baureihen oder durch Kennziffern gesteuert. o Das Programm gilt für folgende ALB-Regler ':1/$' $/%3URJUDPP RIWZDUH ':1/$' 11

25 Lastabhängiges Regelventil Zweck: Regelung der Lenkstabilisierung einer Nachlauflenkachse in Abhängigkeit von der Federdurchbiegung und damit vom Beladungszustand des Fahrzeuges. Wirkungsweise: Das Regelventil ist am Fahrzeugrahmen befestigt und über ein Gestänge mit einem an der Achse angebrachten Federungskörper verbunden. Im Leerzustand des Fahrzeuges befindet sich der Hebel (g) in seiner untersten Stellung. Beim Beladen des Fahrzeuges verringert sich der Abstand zwischen der Achse und dem Fahrzeugrahmen und der Hebel (g) wird aus der Leer- in Richtung Vollaststellung bewegt. Über den Anschluss 1 strömt die Druckluft vom Vorratsbehälter in den Raum A und drückt den Kolben (b) gegen die Kraft der Druckfeder (d) nach unten. Das Ventil (c) setzt auf den Stößel (e) auf, verschließt den Auslass (h) und öffnet den Einlass (a). Die Druckluft strömt nun in den Raum B und gelangt über den Anschluss zu den nachgeschalteten Druckluftgeräten. Gleichzeitig baut sich im Raum B ein Druck auf, der die Kraft der Druckfeder (d) auf die Unterseite des Kolbens (b) verstärkt. Sobald diese Kraft größer ist, als die auf der Oberseite des Kolbens (b) wirkende, wird der Kolben (b) angehoben und der Einlass (a) schließt. Eine Abschlussstellung ist erreicht. Die Stellung des Stößels (e), die abhängig ist von der Stellung des Hebels (g), ist maßgebend für die Höhe des ausgesteuerten Druckes. In der Vollaststellung des Hebels (g) hat der Exzenter (f) den Stößel (e) in seine obere Endstellung bewegt. Das Ventil (c) ist ständig geöffnet und die Druckluft gelangt ungemindert durch das Regelventil. Bewegt sich der Hebel (g) wieder in Richtung Leerstellung, so wird der Stößel (e) von dem Exzenter (f) nach unten bewegt. Das Ventil (c) schließt den Einlass (a) und über den sich öffnenden Auslass (h) sowie die Entlüftung 3 erfolgt eine der Stellung des Hebels (g) entsprechende teilweise oder vollständige Entlüftung der nachgeschalteten Druckluftgeräte. In der Leerstellung befindet sich der Stößel (e) in seiner unteren Endstellung und der Einlass (a) ist geschlossen. Wartung: Eine besondere Wartung, die über die gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen hinausgeht, ist nicht erforderlich. Einbauempfehlung: Das lastabhängige Regelventil ist senkrecht, mit der Entlüftung 3 nach unten weisend einzubauen. Die Befestigung erfolgt mit zwei Schrauben M an dem dafür vorgesehenen Flansch

26 Lastabhängiges Regelventil Technische Daten: Bestellnummer Betriebsdruck max. bar Regelbereich von 0 bis 7, bar Zulässiges Medium Luft Thermischer Anwendungsbereich - 0 C bis + 0 C Gewicht 1,1 kg Einbaumaße: Ausgesteuerter Druck p in bar Eingesteuerter Druck p 1 in bar Hebelstellung in Grad Gewinde der Leitungsanschlüsse: M1 x 1,5-1 tief Anschlussbezeichnungen: 1 = Energiezufluss = Energieabfluss 3 = Entlüftung 11

27 Lastabhängiges Regelventil Bestimmung der Hebellänge L: Für die Ermittlung der Hebellänge L müssen folgende Werte bekannt sein: 1. Federdurchbiegung f =... mm. Ausgesteuerter Druck leer p leer =... bar 3. Ausgesteuerter Druck beladen p beladen =... bar. Vorratsdruck p 1 =... bar Zur Ermittlung von Skalenpunkt A (Ausgesteuerter Druck p ) wird p leer von p beladen subtrahiert. Anschließend wird der so ermittelte Differenzdruck p vom Vorratsdruck p 1 subtrahiert. Der hieraus resultierende Wert p ist der Ausgangspunkt A für eine Gerade, die zum Punkt B (Skala der Federdurchbiegung f) gezogen wird. Die Verlängerung dieser Geraden schneidet die Skala der Hebellänge l, an der dann am Punkt C die einzustellende Hebellänge abgelesen werden kann. Beispiel: f p 1 p leer p beladen = 0 mm = 7,0 bar = 1, bar = 5,5 bar p = p beladen p leer = 5,5 1, = 3,7 bar p = p 1 p = 7,0 3,7 = 3,3 bar Im untenstehenden Nomogramm wird eine Gerade vom Skalenpunkt A = 3,3 bar zum Skalenpunkt B = 0 mm gezogen. Die Verlängerung dieser Geraden schneidet die Skala der Hebellänge L im Punkt C bei 75 mm , 5, 5, A B C ,, Federdurchbiegung f in mm 0 Hebellänge L in mm, Das Nomogramm zur Ermittlung der Hebellänge des lastabhängigen Regelventiles kann von unserer Abt. AM-M (Bestellnummer ) bezogen werden.,, Ausgesteuerter Druck p in bar für p 1 = 7 bar 119

28 Tristop -Zylinder Typ G für Scheibenbremse TSL 1 11 Zweck: Kombinierte Federspeicher-Membranzylinder (Tristop -Zylinder) dienen zur Erzeugung der Bremskraft für die Radbremsen. Sie bestehen aus dem Membranteil für die Betriebsbremsanlage und dem Federspeicherteil für die Hilfs- und Feststellbremsanlage. Wirkungsweise: a) Betriebsbremsanlage: Beim Betätigen der Betriebsbremsanlage strömt Druckluft über den Anschluss 11 in den Raum A, beaufschlagt die Membran (d) und drückt den Kolben (a) gegen die Kraft der Druckfeder (c) nach rechts. Über die Kolbenstange (b) wirkt die erzeugte Kraft auf den Gestängesteller und damit auf die Radbremse. Beim Entlüften des Raumes A bewegt die Druckfeder (c) den Kolben (a) sowie die Membran (d) in ihre Ausgangsstellung zurück. Der Membranzylinder des Tristop -Zylinders ist in seiner Funktion völlig unabhängig vom Federspeicherteil. b) Feststellbremsanlage: Bei Betätigung der Feststellbremsanlage wird der unter Druck stehende Raum B über den Anschluss 1 teilweise oder ganz entlüftet. Hierbei wirkt die Kraft der sich entspannenden Druckfeder (f) über den Kolben (e) und der Druckstange (b) auf die Radbremse. Die maximale Bremskraft des Federspeicherteils wird bei völliger Entlüftung des Raumes B erzielt. Da die Bremskraft in diesem Falle ausschließlich mechanisch durch die Druckfeder (f) aufgebracht wird, darf der Federspeicherteil für die Feststellbremsanlage verwendet werden. Zum Lösen der Bremse wird der Raum B über den Anschluss 1 wieder belüftet. c) Mechanische Lösevorrichtung: Der Tristop -Zylinder ist für Notfälle mit einer mechanischen Lösevorrichtung für den Federspeicherteil ausgestattet. Bei vollständigem Druckausfall am Anschluss 1, kann durch Herausdrehen der Sechskantschraube (g) SW die Feststellbremsanlage wieder gelöst werden. Hinweis: Gesetzliche Vorschriften für Federspeicher in Anhängefahrzeugen siehe 9/1/EG Anh. IV / Anh. V /.. und.5 10

29 Tristop -Zylinder Typ TSL Technische Daten: Bestellnummer Typ max. Hub in mm Membranzylinder und Federspeicherzylinder Auslenkung der Druckstange allseitig Hubvolumen des Membranzylinders bei /3 Hub in Liter Hubvolumen des Federspeicherzylinders in Liter Betriebsdruck Zulässiges Medium Thermischer Anwendungsbereich Einbaumaß D in mm Gewicht in kg / , 1, max.,5 bar Luft - 0 C bis + 0 C 15, / , 1, 15, / ,,0 15 9, Kraftdiagramm: a = Kraftabgabe des Federspeichers, Lösedruck pe =, ± 0,3 bar b = Kraftabgabe des Betriebsbremsteiles bei p e =,5 bar C = Rückstellfederkraft des Betriebsbremsteiles Beipack ohne Befestigungsmutter Beipack mit Mutter Kraft in kn a b b Typ 30 Typ Typ 0 Kraft in kn 0, 0,3 0, 0,1 c Einbaumaße: Hub in mm Hub in mm Anschlussbezeichnungen: 11 = Betriebsbremsanlage 1 = Federspeicherzylinder gezeichnet: Gewinde der Leitungsanschlüsse: M1 x 1,5-1 tief 11

30 Tristop -Zylinder Typ G Einbaumaße: Anschlussbezeichnungen: 11 = Betriebsbremsanlage 1 = Federspeicherzylinder gezeichnet: Gewinde der Leitungsanschlüsse: M1 x 1,5-1 tief Typ Einbaumaße in mm L1 L L3 L L5 L L7 D1 D D3 R1 R 1/ , ,5 0/ , ,5 / , ,5 30/ , 173, / , Technische Daten: Bestellnummer Typ max. Hub in mm Membranzylinder und Federspeicherzylinder Lösemoment in Nm Lösevor richtung Anzugsmoment in Nm Auslenkung der Druckstange allseitig Hubvolumen des Membranzylinders bei /3 Hub in Liter Hubvolumen des Federspeicherzylinders in Liter Betriebsdruck Zulässiges Medium Thermischer Anwendungsbereich Gewicht in kg *) 1/ / ,5 1, / 5 3 0, 1, 9, **) 30/ 5 1,13 1, 9, *) mit Faltenbalg **) Einbaulage +90 / -30 ***) Einbaulage +50 / -10 max.,5 bar Luft - 0 C bis + 0 C,3 0, 1, 9, ***) 30/30 5 1,13 1, 10,1 1

31 Tristop -Zylinder Typ G Kraftdiagramm: a = Kraftabgabe des Federspeichers, Lösedruck pe =,9 ± 0,3 bar b = Kraftabgabe des Betriebsbremsteiles bei p e =,5 bar c = Rückstellfederkraft des Betriebsbremsteiles Kraft in kn , 0,5 0, 0,3 0, b Typ 1/ a c Hub in mm Montageanweisung für WABCO-Anhänger-Tristop - Zylinder: Stand: Erstausrüstung Tristop -Zylinder für Anhängefahrzeuge: Typ G / Hub 57 mm / Hub 5 mm / Hub 5 mm / Hub 5 mm /30 Hub 5 mm /30 Hub 5 mm Typ TSL /30 Hub 75 mm /30 Hub 75 mm /30 Hub 75 mm 1. Befestigungskonsole 1.1 Es wird die Freigabe des Achsherstellers für den Anbau von Tristop -Zylinders vorausgesetzt. Für Rückfragen bezüglich Testmethoden stehen wir zur Verfügung. 1. Zur Sicherstellung der dauerhaften Schraubenvorspannkraft sind folgende Punkte zu berücksichtigen: 1..1 Eine plane Anlagefläche (Abweichung max. 0, mm) auf einer Breite von min. 1 mm und einer Höhe von min. 0 mm oberhalb und unterhalb der Befestigungsbolzen ist erforderlich. 1.. Anlagefläche der Konsole darf vor der Montage nur grundiert und nicht endlackiert sein Zwischen Konsole / Zylinder und Zylinder / Mutter ist ein direkter Kontakt erforderlich (keine Verstärkungsstreifen, Zwischenplatten, Unterlegscheiben, Federringe und sonstige Sicherungselemente verwendet). 13

32 Tristop -Zylinder Montageanweisung. Einbaulage Nm max. 30 max. 30 Ablaufbohrung 0 bis bis -90 (0 bis -0 bei Tristop -Zylinder mit Faltenbalg) zul. Einbaulage.1 Der Einbau des Tristop -Zylinders muss zwischen waagerechter bis max. 30 nach oben zeigender und senkrecht nach unten geneigter Kolbenstange erfolgen. Zylinder mit Faltenbalgabdichtung dürfen nur mit max. 0 nach unten geneigter Kolbenstange eingebaut werden.. Die geöffnete Atmungsbohrung / Ablaufbohrung muss nach unten zeigen (max. zul. Abweichung ± 30 ). Zusätzliche Ablaufbohrungen müssen verschlossen werden. Ausnahme TSL-Zylinder. Öffnung für Löseschraube verschließen.3 Die Entlüftungsleitung zwischen Betriebsbremsteil und Federspeicherteil muss im Bereich der oberen Hälfte des Zylinders verlegt sein. Die max. zulässige Auslenkung der Kolbenstange beträgt allseitig Befestigung 3.1 Es sind für die Befestigung des Zylinders Muttern M1 x 1,5, Festigkeitsklasse - DIN EN 73, ISO 73 (im Beipack, WABCO-Nr ) zu verwenden. 3. Beide Muttern von Hand aufschrauben bis der Tristop - Zylinder ganzflächig anliegt. 3.3 Muttern mit ca. 10 Nm anziehen (z.b. mit Schlagschrauber). 3. Muttern mit Drehmomentenschlüssel mit 10 Nm (Toleranz -30 Nm) festziehen. Bei selbstsichernden Muttern muss das Anzugsmoment entsprechend erhöht werden. 3.5 Das Anzugsmoment von 10 Nm ist entsprechend den Wartungsintervallen der Achshersteller zu überprüfen.. Besonderheiten bei Lenkachsen Bei Anbau von Tristop -Zylindern an Lenkachsen ist bezüglich der Einbausituation der Achsenhersteller zu befragen. 5. Austausch Bei Austausch des Zylinders ist die Konsole auf Schäden zu untersuchen und gegebenenfalls entsprechend den Empfehlungen des Achsherstellers zu ersetzen.. Einbau größerer Zylinder als Typ 30/30 Die Typen 3/3 und 3/30 dürfen nicht mit waagerecht angeordneten Befestigungsbolzen montiert werden. Hier ist nur die senkrechte Anordnung mit einer Abweichung von ± 30 zulässig 7. Allgemeines WABCO Tristop -Zylinder werden mit gespannter Feder geliefert. Vor Inbetriebnahme des Fahrzeuges ist die Feder zu lösen. Bei den TSL -Typen ist die Löseschraube seitlich in der hierfür vorgesehenen Bohrung zu befestigen und die Bohrung am Deckel mit der am Gerät befestigten Kappe zu verschließen.. Dokumentationen Alle bisher veröffentlichen Dokumentationen über Tristop - Zylindermontage für Anhängefahrzeuge werden mit dieser Montageanweisung ungültig. 1

33 Tristop -Zylinder für Scheibenbremse Typ TSL Einbaumaße: a Lösestellung Anlieferungszustand a Werkzeug zum Lösen des Federspeichers beigefügt im Einbauzustand untere Atmungsbohrung Ø ±30 Gewinde der Leitungsanschlüsse: M1 x 1,5-1 tief (M = max. 3 Nm) zulässige Einbaulage Technische Daten: = rechts β = links Bestellnummer α = oben = unten Typ max. Hub in mm / / 57 Betriebsdruck Hubvolumen des Membranzylinders bei /3 Hub in Liter Hubvolumen des Federspeicherzylinders in Liter max.,5 bar 0, 1, Nennweite min. Ø,5 Zulässiges Medium Thermischer Anwendungsbereich Gewicht Luft, - 0 C bis + 0 C,0 kg Kraftdiagramm: a = Kraftabgabe des Federspeichers, Lösedruck pe = 5,5 ± 0,3 bar b = Kraftabgabe des Betriebsbremsteiles bei p e =,5 bar c = Rückstellfederkraft des Betriebsbremsteiles Kraft in kn , 0,5 0, 0,3 0, 0,1 b a Typ 1/ und 0/ c Hub in mm Typ 0 Typ 1 15

34 Tristop -Zylinder für Scheibenbremse Typ G Einbaumaße: a Lösestellung Anlieferungszustand a im Einbauzustand untere Atmungsbohrung ±30 zulässige Einbaulage Gewinde der Leitungsanschlüsse: M1 x 1,5-1 tief Typ Einbaumaße in mm L1 L L3 L L5 L L7 L D1 D D3 R1 1/ , / , / , / , / , / , /* , / ,

35 Tristop -Zylinder für Scheibenbremse Typ G Technische Daten: = rechts = links Bestellnummer = links = rechts Universal: Anschlüsse oben = links Typ max. Hub in mm Hubvolumen des Membranzylinders bei /3 Hub in Liter Hubvolumen des Federspeicherzylinders in Liter Betriebsdruck Betriebsbremsanlage Federspeicherzylinder Zulässiges Medium Thermischer Anwendungsbereich Gewicht in kg /1 57 0,5 1, / 57 0,5 1,, /1 57 0,5 1, 7, , max. 10 bar max.,5 bar Luft - 0 C bis + 0 C 7,0 1/1 57 0,5 1, 7, / 57 0,5 1,, / 0, 1, 9, / 0, 1, 9, /* 57 0, 1,, / 57 0,7 1,,5 Kraftdiagramm: a = Kraftabgabe des Federspeichers, Lösedruck pe = 5,1 ± 0,3 bar b = Kraftabgabe des Betriebsbremsteiles bei p e = 7, bar c = Rückstellfederkraft des Betriebsbremsteiles Kraft in kn b a Typ 1/1 und 1/1 Typ 1 Typ 1 Kraft in kn a,5 bar Typ 1/ und 1/ Typ 1 Typ 1 Kraft in kn a b Typ 1/ und 0/ Typ 0 Typ 1 0, 0,5 0, 0,3 0, 0,1 c Hub in mm 0, 0,5 0, 0,3 0, 0,1 c Hub in mm 0,7 0, 0,5 0, 0,3 0, c Hub in mm 17

36 Tristop -Zylinder für Scheibenbremse Typ G Kraft in kn Typ /,5 bar a 0, 0,5 0, 0,3 0, 0,1 c Hub in mm Montageanweisung: 1. Der Einbau der Zylinder muss waagerecht erfolgen. Zulässige Abweichungen: 10 mit nach oben zeigender Kolbenstange und 30 mit nach unten zeigender Kolbenstange.. Die geöffnete Atmungsbohrung / Ablaufbohrung muss nach unten zeigen. Max. zul. Abweichung ± 30. Der untere Plastikstopfen muss unbedingt entfernt werden. 3. Bei Tristop -Zylindern muss die Verbindungsleitung zwischen Betriebsbrems- und Federspeicherteil im Bereich der oberen Zylinderhälfte verlegt sein.. Befestigung Für die Befestigung der Zylinder sind Muttern M1 x 1,5, Festigkeitsklasse (WABCO- Nr ) zu verwenden. Beide Muttern von Hand aufschrauben bis der Zylinder ganzflächig anliegt. Beide Muttern mit ca. 10 Nm anziehen. Beide Muttern mit Drehmomentenschlüssel mit 10 Nm (Toleranz - 30 Nm) festziehen. 5. Die Kolbenstange muss in die Kalotte des Bremshebels treffen.. Die Flanschflächen und Dichtflächen des Zylinders und der Scheibenbremse müssen sauber und unbeschädigt sein. der faltenbalg darf keine Beschädigungen aufweisen und muss zusammen mit dem Stützring einen einwandfreien Sitz aufweisen. 7. Bei Tristop -Zylindern muss nach der Montage die Löseschraube in Fahrtstellung gebracht werden (sichern mit 5 +0 Nm). 1

37 Entwässerungsventil Zweck: Ablassen des Kondenswassers aus dem Luftbehälter, sowie bei Bedarf die Entlüftung der Druckluftleitungen und Behälter. Wirkungsweise: Das Ventil (b) wird durch die Feder (a) und den Behälterdruck geschlossen gehalten. Durch Ziehen oder Drücken am Betätigungsbolzen (c) in seitlicher Richtung öffnet sich das Kippventil (b). Druckluft und Kondenswasser können aus dem Behälter entweichen. Entfallen Druck oder Zug, so schließt das Ventil (b). Wartung: Das Entwässerungsventil bedarf keiner besonderen Wartung. Bei Verschmutzung ist es aus dem Behälter herauszuschrauben und zu reinigen. Einbauempfehlung: Das Entwässerungsventil wird mit einem Dichtring A x 7 DIN 703 Al, Bestellnummer , versehen und in den Bodenanschluss des Luftbehälters eingeschraubt (Anzugsmoment = 5 Nm). Der Betätigungsbolzen ist mit einer Bohrung zum Anbringen eines Zugdrahtes (Abwandlung 003 mit einem Betätigungsring) versehen. Wegen der Gefahr der Verunreinigung durch das Kondensat beim Ablassen, sollten unterhalb des Entwässerungsventils keine Geräte angeordnet werden. Technische Daten: Einbaumaße: Bestellnummer Betriebsdruck max. bar max. 0 bar Ausführung A A B Anschlußgewinde G M x 1,5 R 1/ DIN 59 M x 1,5 Zulässige Medien Luft, Wasser, Mineralöl Thermischer Anwendungsbereich - 0 C bis + 0 C Entspricht Norm B DIN 7 9 C DIN 7 9 Werkstoff Messing Gewicht 0,05 kg 0,0 kg 0,05 kg Ausführung A Ausführung B 19

38 Luftbehälter nach 7/0/EWG & EN Zweck: Speicherung der vom Kompressor erzeugten Druckluft. Ausführung: Der Behälter besteht aus dem zylindrischen Mittelstück mit eingeschweißten, gewölbten Böden und Gewindestutzen zum Anschluss der Rohrleitungen. Die Verwendung von hochfesten Stählen bei gleicher Materialstärke für alle Luftbehältergrößen ermöglicht Betriebsdrücke über 10 bar bei Luftbehältern unter 0 Litern Volumen. Das Typenschild ist aufgeklebt und muss entsprechend der EN : folgende Informationen enthalten: Nr. und Datum der Norm, Name des Herstellers, die Fabriknummer, Änderungen, das Herstelldatum, die Genehmigungs-Nr., der Inhalt in Litern, der zulässige Betriebsdruck, min. und max. Betriebstemperatur, das CE-Zeichen bei Übereinstimmung mit 7/0/EG. Das Typenschild ist mit einem Aufkleber mit WABCO-Nr. abgedeckt. Nach dem der Behälter gegebenenfalls vom Fahrzeughersteller nochmals überlackiert wurde, ist der Aufkleber zu entfernen, damit das eigentliche Typenschild sichtbar wird. Wartung: Das Kondensat im Luftbehälter sollte regelmäßig entwässert werden. Es wird empfohlen, Entwässerungsventile zu verwenden, die für die Betätigung von Hand und für automatische Betätigung lieferbar sind. Überprüfen Sie die Befestigung zum Rahmen und die Spannbügel regelmäßig. Montagehinweise: Die Befestigung erfolgt mittels Spannbändern oder falls vorhanden, an der am Behälter vorhandenen Konsole. Die Spannbänder sind so anzubringen, dass die Anschlussnähte der Böden nicht berührt werden und der Behälter nicht Spannungen ausgesetzt wird, die der Betriebssicherheit schaden. Gegebenenfalls sind Isolierstreifen zwischen Behälter und Spannbänder zu legen. Die Behälter können waagerecht oder senkrecht eingebaut werden. Dabei ist sicherzustellen, dass sich ein Stutzen für die Entwässerung an der tiefsten Stelle des Behälters befindet. Durch geeignete Maßnahmen muss gewährleistet sein, dass anfallendes Kondensat entleert und / oder das Ansammeln von Kondensat verhindert wird. Das Behälterschild muss bei der zugelassenen Einbaulage im eingebauten Zustand des Behälters ablesbar sein. Der Aufkleber mit der WABCO-Nr. muss abgezogen werden, damit die Daten des Typenschildes lesbar werden. An den druckbelasteten Wandungen des Behälters dürfen keine Wärmebehandlungen oder Schweißungen durchgeführt werden. 130

39 Luftbehälter nach 7/0/EWG & EN Technische Daten: Bestellnummer Inhalt (Liter) Länge L in mm Durchmesser D in mm Betriebsdruck max. in bar Gewicht in kg ± 10% ,3 0 ± 5 101, ± 3 15, , ,5 3, ± 5 15 ± 19 3, ,5 15,5 15,5 15,5 15,5 15,5 1,5 15,5 1,5 1,5 1,5 1,5 1,5,7,0 7, 10,0 11,9 1,7 11,5 1,0 1, 15, 1,3 0,5,5 Bemerkungen seitlich je nur ein Anschluss mittig mit angeschweißter Flanschbefestigung, s. Zeichnung Einbaumaße: Gewinde der Leitungsanschlüsse: M x 1,5-1 tief Abw.: Spannband Zylinder Ø Bestellnummer

40 Kupplungskopf für Zweileitungs-Bremsanlagen ISO-Norm 17 A 1 A Zweck: Verbinden der Druckluftbremsanlage des Lastkraftwagens bzw. der Sattelzugmaschine mit der Bremsanlage des Anhängefahrzeuges entsprechend den europäischen Vorschriften. Die Kupplungsköpfe entsprechen der ISO-Norm 17. Beschreibung: Die Kupplungskopf-Ausführung A1, für die Vorratsleitung hat einen roten Deckel und eine axiale Vertauschsicherung. Die Ausführung A für die Bremsleitung hat einen gelben Deckel und eine seitliche Vertauschsicherung. Wirkungsweise: Beim Ankuppeln wird der am Kupplungsschlauch befindliche Kupplungskopf mit dem am Motorwagen festangebrachten Kupplungskopf durch eine Drehung, bei gleichzeitigem Ineinandergreifen der gegenseitigen Führungen, miteinander verbunden. Nach Einrasten am Ende der Drehung ist eine feste Verbindung der beiden Kupplungsköpfe sichergestellt. Das dabei erfolgende Zusammenpressen der Dichtringe bewirkt die notwendige Abdichtung. Wegen der Vertauschsicherungen können nur die zusammenpassenden Kupplungsköpfe miteinander gekuppelt werden. Wartung: Eine besondere Wartung, die über die gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen hinausgeht, ist nicht erforderlich. Beim Ankuppeln ist darauf zu achten, dass die Dichtflächen, die miteinander in Berührung kommen, sauber sind. Beschädigte Dichringe sind zu erneuern. Technische Daten: Bestellnummer Verwendungsart Ausführung Betriebsdruck Zulässiges Medium Vorratsleitung A1 (roter Deckel) Bremsleitung A (gelber Deckel) Normalanhänger Sattelanhänger X max. 10 bar Luft Thermischer Anwendungsbereich - 0 C bis + 0 C Lastkraftwagen Normalanhänger Sattelzugmaschine Gewicht 0, kg 0,1 kg X 13

41 Kupplungskopf für Zweileitungs-Bremsanlagen ISO-Norm Übersicht: Kupplungsköpfe Motorwagen Anhängefahrzeug Gewinde Farbe Bemerkung Einleitungs-Bremsanlage M x 1,5 schwarz Bremsleitung Für Schweizer Bremsanlagen M x 1,5 rot Vorrat M x 1,5 gelb Bremsleitung Zweileitungs Bremsanlage M x 1,5 ohne Deckel M x 1,5 schwarzer Deckel M x 1, M 1 x 1, M x 1, M 1 x 1,5 rot gelb Vorrat Bremsleitung Renault M 1 x 1,5 Parker M x 1,5 Parker M 1 x 1,5 Parker für Prüfanschluss gelb Bremsleitung M 1 x 1,5 mit Prüfanschluss M x 1,5 Parker Renault M 1 x 1,5 Parker rot Vorrat x M 1 x 1,5 Duo-Matic M x 1,5 / M 1 x 1,5 M x 1,5 / M 1 x 1,5 Motorwagen / Anhänger Sattelzugmaschine / Auflieger Mit Hilfe des Doppelstutzens kann ein Kupplungskopf mit Gewinde M x1,5 durch einen Kopf mit M 1x1,5 Gewinde ersetzt werden. 133

42 Kupplungskopf für Zweileitungs-Bremsanlagen ISO-Norm 17 Einbaumaße: Vorratsleitung A1 Bremsleitung A *) Abw *) nur bei Abw

43 Kupplungskopf für Zweileitungs-Bremsanlagen ISO-Norm Einbauempfehlung: Die Kupplungsköpfe müssen entsprechend der ISO-Norm 17 so eingebaut werden, wie es in der nachfolgenden Skitze angegeben ist. Lastzug Sattelkraftfahrzeug freier Raum zum Kuppeln freier Raum zum Kuppeln max. Abweichung von der Horizontalen Fenster 750 Vorratsleitung Bremsleitung Vorratsleitung Motorwagen Anhänger Bremsleitung Sattelzugmaschine Sattelanhänger Einbauschema: Vorratsleitung (rot) Vorratsleitung (rot) Bremsleitung (gelb) Bremsleitung (gelb) 135

44 Kupplungskopf mit integr. Filter für Zweileitungs-Bremsanlagen ISO-Norm 17 Einbaumaße: Bremsleitung Vorratsleitung Variante B Variante A Gewinde der Leitungsanschlüsse: Z = M1 x 1,5 Vertauschsicherung Vertauschsicherung Technische Daten: Bestellnummer Ausführung Vorratsleitung (roter Deckel) Bremsleitung X X (gelber Deckel) Variante A B A B Betriebsdruck Zulässiges Medium max.,5 bar Thermischer Anwendungsbereich - 0 C bis + 0 C Luft X X 13

45 Anhänger-Löseventil Zweck: Lösen der Bremsanlage, zum Bewegen des Sattelanhängers im abgekuppelten Zustand. Zu den bestehenden Doppellöseventilen sind neue Varianten erhältlich, bei denen sowohl die Fahrposition als auch die Rastposition durch einen Stift gesichert werden kann. Wirkungsweise: Beim Ankuppeln des Anhängefahrzeuges an den Motorwagen ist darauf zu achten ob sich der Kolben (a) noch in der Parkstellung befindet, wenn ja, so muss er von Hand in die Fahrtstellung gedrückt werden. Beim Verbinden der Kupplungsköpfe strömt Druckluft über den Anschluss 1-1 in den Raum A. Sollte sich der Kolben (c) noch in der Lösestellung befinden, so wird er vom Vorratsdruck in die Fahrtstellung herausgeschoben. Die Vorratsluft gelangt dann über den Anschluss 1 zum Anhänger-Bremsventil und weiter zum Vorratsbehälter des Anhängefahrzeuges. Vom Vorratsbehälter strömt Druckluft über den Anschluss 1- in den Raum B öffnet das Rückschlagventil (b) und gelangt über Raum C und Anschluss zum nachgeschalteten Zweiwege-Schnellöseventil und belüftet die Federspeicherkammern der Tristop -Zylinder. Im abgekuppelten Zustand ist der Anschluss 1-1 und somit der Raum A entlüftet. Zum Lösen der Betriebsbremsanlage wird der Kolben (c) von Hand über den Betätigungsknopf bis zum Anschlag hineingeschoben. Der Durchgang von Anschluss 1-1 zum Anschluss 1 wird dadurch versperrt und eine Verbindung zwischen Raum A und Anschluss 1- hergestellt. Der am Anschluss 1- anstehende Vorratsbehälterdruck des Sattelanhängers strömt über Anschluss 1 zum Anhänger-Bremsventil und bewirkt dessen Umsteuern in die Fahrtstellung, wodurch die Bremszylinder entlüftet werden. Bei Betätigung der Feststellbremsanlage wird der Kolben (a) herausgezogen. Die im Raum C und somit am Anschluss anstehende Druckluft entweicht über die Entlüftung 3 ins Freie. Das nachgeschaltete Schnellentlüftungsventil steuert um und die Federspeicherkammern der Tristop -Zylinder werden entlüftet. Die Wirkungsweise für siehe Seite 1. Abw Abw Abw

46 Anhänger-Löseventil Wirkungsweise für 93 00: Beim dieser Ausführung strömt die Vorratsluft über den Anschluss 11 in den Raum B. Sollte sich der Kolben (a) noch in der Lösestellung befinden, so wird er vom Vorratsdruck in die Fahrtstellung herausgeschoben. Die Vorratsluft gelangt dann über den Anschluss zum Anhänger- Bremsventil und weiter zum Vorratsbehälter des Sattelanhängers. Im abgekuppelten Zustand ist der Anschluss 11 und somit der Raum B entlüftet. Zum Lösen der Bremsanlage wird der Kolben (a) von Hand über den Betätigungsknopf (b) bis zum Anschlag hineingeschoben. Der Durchgang von Anschluss 11 zum Anschluss wird dadurch versperrt und eine Verbindung zwischen Raum A und Anschluss hergestellt. Der am Anschluss 1 anstehende Vorratsbehälterdruck des Sattelanhängers strömt über Anschluss zum Anhänger-Bremsventil und bewirkt dessen Umsteuern in die Fahrtstellung, wodurch die Bremszylinder entlüftet werden. Wartung: Eine besondere Wartung, die über die gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen hinausgeht, ist nicht erforderlich. Einbauempfehlung: Das Anhänger-Löseventil sowie das Doppel-Löseventil ist gut zugänglich im vorderen Bereich des Anhängefahrzeuges anzuordnen. Der Einbau ist senkrecht mit dem Betätigungsknopf (Betätigungsknöpfen) nach unten weisend vorzunehmen, eine Abweichung von ± 90 ist zulässig. Die Befestigung erfolgt mit Schrauben M. Die Ausführung und wird direkt am Anhänger- Bremsventil angeflanscht. Technische Daten: Bestellnummer * mit Sicherungsstift * Betriebsdruck max.,5 bar max.,5 bar Nennweite Gewinde der Leitungsanschlüsse Einbaumaße in mm 1-1 min. Ø min. Ø 1- min. Ø min. Ø M1 x 1,5-13 tief M x 1,5-13 tief M1 x 1,5-13 tief L1 51 5,5 L 10,5 107 L3 3,7 39 Knopffarbe schwarz schwarz/rot schwarz rot grün Zulässiges Medium Thermischer Anwendungsbereich Luft - 0 C bis + 0 C Gewicht 0,13 kg 0,1 kg 0,73 kg 0,15 kg Die Abwandlung hat einen roten Betätigungsknopf, im Anschluss 1-1 ein Entlüftungsventil und ist wie das Doppellöseventil für Tristop -Zylinder geeignet. Die Abwandlung ist wie jedoch mit grünem Knopf für Liftachsen. 13

47 Anhänger-Löseventil Einbaumaße: gezeichnet: Anschlussbezeichnungen: 1-1 = Energiezufluss 1- = Energiezufluss (Vorratsbehälter) = Energieabfluss 1- L L3 1- ø,5 L 1,5 ø 39 gezeichnet: Anschlussbezeichnungen: 1-1 = Energiezufluss 1- = Energiezufluss (Vorratsbehälter) 1 = Energieabfluss (Anhänger-Bremsventil) = Energieabfluss (Federspeicherzylinder) 3 = Entlüftung Gewinde der Leitungsanschlüsse: M1 x 1,5-1 tief Fahrtstellung Lösestellung Schild mit Park- und Fahrtsymbolen: (wird lose mitgeliefert) Bestellnummer: Parkstellung Rot Schwarz Fahrtstellung Ausführung wird ohne Schild geliefert. 139

48 Anhänger-Löseventil Einbaumaße: 0 37,5 9 0 gezeichnet: Anschlussbezeichnungen: 1-1 = Energiezufluss 1- = Energiezufluss (Vorratsbehälter) = Energieabfluss 7 13, ,5 ø,5 1,75 10,5 ø ,5 Abw

49 Sperrventil Zweck: Hubbegrenzung bei Fahrzeugen mit Lifteinrichtungen. Wirkungsweise: Das Sperrventil ist mit dem Bolzen (c) am Fahrzeugrahmen befestigt. Der Stößel (b) ist über ein Stahlseil mit der Achse verbunden. Vergrößert sich beim Anheben des Fahrgestells über das Drehschieberventil der Abstand zwischen Fahrgestell und Achse über ein bestimmtes Maß, wird der Stößel (b) nach unten gezogen. Das Ventil (a) folgt und verschließt den Durchgang vom Anschluss 1 zum Anschluss. Beim weiteren Herausziehen des Stößels (b) wird der Anschluss entlüftet. Nach Absenken des Fahrgestells geht der Stößel (b) in seine Ausgangsstellung zurück und das Ventil (a) gibt den Durchgang wieder frei. Wartung: Eine besondere Wartung, die über die gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen hinausgeht, ist nicht erforderlich. Einbauempfehlung: Das Sperrventil ist so einzubauen, dass der Befestigungsbolzen nur in Längsrichtung belastet wird. Technische Daten: Bestellnummer Betriebsdruck max. 1 bar Nennweite 7 mm Zulässiges Medium Luft Thermischer Anwendungsbereich - 0 C bis + 0 C Gewicht 0, kg 1 Betätigungskraft F in N Stößelweg s in mm 11

50 Sperrventil Einbaumaße: Anschlussbezeichnungen: 1 = Energiezufluss = Energieabfluss 3 = Entlüftung Gewinde der Leitungsanschlüsse: M1 x 1,5-1 tief Einbauschema: Anhänger (Heben und Senken) Luftfederbalg Vorrat von der Betriebsbremsanlage Sperrventil ALB-Regler ALB-Regler Sperrventil Sattelanhänger (Heben und Senken) Luftfederbalg 1 Vorrat von der Betriebsbremsanlage 1 3 ALB-Regler Sperrventil Schemata für Luftfederanlage siehe Seite 30 und 31 1

51 Anhänger-Bremsventil mit einstellbarer Voreilung Teil Zweck: Regelung der Zweileitungs-Anhänger-Bremsanlage. Wirkungsweise: 1. Anhänger-Bremsventil Die über den Kupplungskopf Vorrat vom Motorwagen kommende Druckluft gelangt über den Anschluss 1 des Anhänger-Bremsventiles, vorbei am Nutring (c) zum Anschluss 1 - und weiter zum Vorratsbehälter des Anhängers. Beim Betätigen der Bremsanlage des Motorwagens gelangt Druckluft über den Kupplungskopf Bremse und den Anschluss auf die Oberseite des Kolbens (a). Dieser bewegt sich abwärts, verschließt durch Aufsetzen auf das Ventil (f) den Auslass (b) und öffnet den Einlass (g). Die Druckluft aus dem Vorratsbehälter des Anhängers (Anschluss 1 - ) strömt nun über die Anschlüsse zu den nachgeschalteten Bremsventilen sowie über den Kanal A in den Raum C und am Ventil (k) baut sich eine Kraft auf. Sobald die Kraft im Raum C überwiegt, wird das Ventil (k) gegen die Kraft der Druckfeder (i) geöffnet. Die Druckluft strömt über den Kanal B in den Raum D und beaufschlagt mit die Unterseite des Kolbens (a). Durch die Addition der im Raum D und E wirkenden Kräfte wird der auf die Oberseite des Kolbens (a) wirkende Steuerdruck überwunden und der Kolben (a) aufwärts bewegt. Im Teilbremsbereich schließt das nachfolgende Ventil (f) den Einlass (g) und eine Abschlussstellung ist erreicht. Bei einer Vollbremsung hält der Kolben (a) den Einlass (g) während des gesamten Bremsvorganges geöffnet. Durch Änderung der Vorspannung der Druckfeder (i) mit Hilfe des Gewindestiftes (h) kann eine Druckvoreilung der Anschlüsse gegenüber dem Anschluss bis maximal 1 bar eingestellt werden. Nach Aufhebung der Motorwagenbremsung und der damit verbundenen Entlüftung des Anschlusses wird der Kolben (a) vom Druck in den Anschlüssen in seine obere Endlage bewegt. Hierbei schließt der Einlaß (g) und der Auslaß (b) öffnet. Die in den Anschlüssen anstehende Druckluft entweicht durch das Ventil (f) und Entlüftung 3 ins Freie. Bedingt durch den Druckabbau im Raum C gelangt die im Raum D anstehende Druckluft über die Bohrungen (j) des Ventils (k) wieder in den Raum C und von dort zur Entlüftung 3. Beim Abkuppeln des Anhängers, oder durch Bruch der Vorratsleitung, wird der Anschluss 1 entlüftet und der Kolben (d) auf seiner Oberseite druckentlastet. Durch die Kraft der Druckfeder (e) und den am Anschluss 1 - anstehenden Vorratsdruck wird der Kolben (d) aufwärts bewegt und das Ventil (f) schließt den Auslass (b). Der Kolben (d) hebt bei seiner weiteren Aufwärtsbewegung von dem Ventil (f) ab und der Einlass (g) öffnet. Die am Anschluss 1 - anstehende Vorratsluft des Anhängers strömt über die Anschlüsse in voller Höhe zu den nachgeschalteten Bremsventilen. 13

52 Teil 1 Anhänger-Bremsventil mit einstellbarer Voreilung. Anhänger-Löseventil Bei Verwendung des Anhänger- Bremsventiles in Verbindung mit einer automatisch-lastabhängigen Bremskraftregelung bzw. einem handverstellbaren Bremskraftregler ohne Lösestellung, ermöglicht das Anhänger-Löseventil das Bewegen des Anhängers im abgekuppelten Zustand. Dazu wird der Kolben (l) von Hand über den Betätigungsknopf (m) bis zum Anschlag hineingeschoben. Der Durchgang von Anschluss 11 des Anhänger-Löseventils zum Anschluss 1 des Anhänger-Bremsventils wird dadurch versperrt und eine Verbindung zwischen Anschluss 1 des Anhänger- Bremsventils und 1 hergestellt. Der am Anschluss 1 anstehende Vorratsbehälterdruck des Anhängers strömt in den Anschluss 1 des Anhänger-Bremsventils und bewirkt dessen Umsteuern in die Fahrtstellung, wodurch die Bremszylinder entlüftet werden. Sollte beim Wiederankuppeln des Anhängers an den Motorwagen der Kolben (l) nicht von Hand bis zum Anschlag herausgezogen worden sein, so drückt der vom Motorwagen über den Anschluss 11 kommende Vorratsdruck diesen heraus. Danach befindet sich das Löseventil wieder in der Normalstellung, in der Anschluss 11 des Löseventils und Anschluss 1 des Anhänger-Bremsventils miteinander verbunden sind. Wartung: Eine besondere Wartung, die über die gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen hinausgeht, ist nicht erforderlich. Bei den Untersuchungen ist der Zustand der Filter im Anschluss und 1 zu überprüfen, wenn notwendig sind diese auszuwechseln. Einbauempfehlung: Das Anhänger-Bremsventil ist senkrecht mit der Entlüftung 3 nach unten weisend einzubauen. Die Befestigung erfolgt mit zwei Schrauben M10. Technische Daten: Bestellnummer Betriebsdruck * mit eingestellter Voreilung von 0, bar * max. 10 bar Löseventil Bremskraftregler Werkseinstellung, Voreilung Bremszylinderdruck (max.) in Hebelstellung (Lieferzustand) Einstellbereich in Hebelstellung 0 bar Lösen 0 Leer 1,9 bis,1 bar Halb-Last 3, bis,0 bar Voll-Last Vorratsbehälterdruck Leer 1, bis, bar Halb-Last 3, bis,3 bar Totvolumen in Liter 0,05 0,13 0,3 Zulässiges Medium Therm. Anwendungsbereich - 0 C bis + 0 C Gewicht 1, kg 1,73 kg,5 kg, kg Luft 1

53 Anhänger-Bremsventil mit einstellbarer Voreilung Teil 1 Druckdiagramm: Autom. Bremsung Betriebsbremsung Einbaumaße: gezeichnet: Gewinde der Leitungsanschlüsse: M x 1,5-15 tief Anschlussbezeichnungen: 1- = Energiezufluss oder -abfluss (Vorratsbehälter) 1 = Energiezufluss = Energieabfluss 3 = Entlüftung = Steueranschluss 15

54 Teil 1 Anhänger-Bremsventil mit einstellbarer Voreilung Kombination Anhänger-Bremsventil mit Löseventil gezeichnet: Gewinde der Leitungsanschlüsse: M x 1,5-15 tief 1 = M1 x 1,5-13 tief 1 = M x 1,5-13 tief (Abw. 533) Anschlussbezeichnungen: 1- = Energiezufluss oder -abfluss (Vorratsbehälter) 1 = Energiezufluss = Energieabfluss 3 = Entlüftung = Steueranschluss Zweiten Anschluss bei Nichtgebrauch verschließen mit Verschlussschraube M x 1,5 Dichtring A x 7 DIN Al Bestellnummer

55 Anhänger-Bremsventil mit einstellbarer Voreilung Teil 1 Kombination Anhänger-Bremsventil mit Bremskraftregler gezeichnet: Gewinde der Leitungsanschlüsse: M x 1,5-15 tief Anschlussbezeichnungen: 1- = Energiezufluss oder -abfluss (Vorratsbehälter) 1 = Energiezufluss = Energieabfluss 3 = Entlüftung = Steueranschluss ABw Symbole: = Lösestellung = Leer = Halb-Last = Voll-Last Abw.: Abw Abw.: mit Regler

56 Teil 1 Anhänger-Bremsventil mit einstellbarer Voreilung Ratioausführung mit drei Anschlüssen für Energieabfluss Technische Daten: Bestellnummer *) Betriebsdruck max.,5 bar Werkseinstellung der Voreilung 0 bar ohne 0 bar Zulässiges Medium Luft Thermischer Anwendungsbereich - 0 C bis + 0 C Anschluss M 1 x 1,5 M x 1,5 M 1 x 1,5 M x 1,5 Gewicht 1, kg *) ein Anschluss mit Verschlussschraube Einbaumaße: gezeichnet: Anschlussbezeichnungen: 1- = Energiezufluss oder -abfluss (Vorratsbehälter) 1 = Energiezufluss = Energieabfluss 3 = Entlüftung = Steueranschluss 1

57 Anhänger-Bremsventil mit einstellbarer Voreilung Teil 1 Technische Daten: Bestellnummer Betriebsdruck max.,5 bar Bremsventil Löseventil Werkseinstellung der Voreilung 0 bar 0, bar Zulässiges Medium Luft Thermischer Anwendungsbereich - 0 C bis + 0 C Anschluss 1-1 (Löseventil) M x 1,5 M 1 x 1,5 M x 1,5 Gewicht 1,7 kg Einbaumaße: gezeichnet: Gewinde der Leitungsanschlüsse: M x 1,5-15 tief = M1 x 1,5-1 tief Anschlussbezeichnungen: 1- = Energiezufluss oder -abfluss (Vorratsbehälter) 1 = Energiezufluss = Energieabfluss 3 = Entlüftung = Steueranschluss 19

58 Teil Anhänger-Bremsventil mit einstellbarer Voreilung 1 1- Zweck: Regelung der Zweileitungs-Sattelanhänger-Bremsanlage beim Betätigen der Bremsanlage des Zugfahrzeuges. Auslösen der automatischen Abbremsung des Sattelanhängers bei teilweisem oder völligem Druckabfall in der Vorratsleitung. Dieses Anhänger-Bremsventil sollte speziell in langen Sattelanhängern mit mehreren Achsen Verwendung finden. Wirkungsweise: a) Betriebsbremsung Die über den Kupplungskopf Vorrat vom Motorwagen kommende Druckluft gelangt über den Anschluss 1 des Anhänger-Bremsventiles, vorbei am Nutring (b) zum Anschluss 1 - und weiter zum Vorratsbehälter des Sattelanhängers. Gleichzeitig bewegt sich der Kolben (c), beaufschlagt vom Vorratsdruck, gegen die Kraft der Druckfeder (d) nach unten und nimmt das Ventil (e) mit. Der Auslass (a) öffnet und die Anschlüsse sind mit der Entlüftung 3 verbunden. Beim Betätigen der Bremsanlage des Motorwagens strömt Druckluft über den Kupplungskopf Bremse und den Anschluss auf die Oberseite des Kolbens (k). Dieser bewegt sich abwärts, verschließt durch Aufsetzen auf das Ventil (e) den Auslass (a) und öffnet den Einlass (f). Die Druckluft aus dem Vorratsbehälter des Sattelanhängers (Anschluss 1 - ) strömt nun über die Anschlüsse zu den nachgeschalteten Bremszylindern. Gleichzeitig strömt Druckluft durch den Kanal B in den Raum D und am Ventil (i) baut sich eine Kraft auf. Sobald die Kraft im Raum D überwiegt, wird das Ventil (i) gegen die Kraft der Druckfeder (h) geöffnet. Die Druckluft strömt über den Kanal C in den Raum E und beaufschlagt mit die Unterseite des Kolbens (k). Durch die Addition der im Raum A und E wirkenden Kräfte wird der auf die Oberseite des Kolbens (k) wirkende Steuerdruck überwunden und der Kolben (k) aufwärts bewegt. Im Teilbremsbereich schließt das nachfolgende Ventil (e) den Einlass(f) und eine Abschlussstellung ist erreicht. Bei einer Vollbremsung hält der Kolben (k) den Einlass (f) während des gesamten Bremsvorganges geöffnet. Durch Änderung der Vorspannung der Druckfeder (h) mit Hilfe des Gewindestiftes (g) kann eine Druckvoreilung der Anschlüsse gegenüber dem Anschluss bis maximal 1 bar eingestellt werden. Beim Lösen der Motorwagen- Bremsanlage, und der damit verbundenen Entlüftung des Anschlusses wird der Kolben (k) vom Druck in den Anschlüssen in seine obere Endlage bewegt. Hierbei bleibt der Einlass (f) geschlossen und der Auslass (a) öffnet. Die in den Anschlüssen anstehende Druckluft entweicht durch die Mittelbohrung des Ventils (e) und Entlüftung 3 ins Freie. Bedingt durch den Druckabbau im Raum A gelangt die im Raum E anstehende Druckluft über die Bohrungen (j) des Ventils (i) wieder in den Raum D und von dort ebenfalls zur Entlüftung

59 Anhänger-Bremsventil mit einstellbarer Voreilung Teil b) Automatische Bremsung Beim Entkuppeln oder durch Bruch der Vorratsleitung, wird der Anschluss 1 entlüftet und der Kolben (c) auf seiner Oberseite druckentlastet. Durch die Kraft der Druckfeder (d) und den am Anschluss 1 - anstehenden Vorratsbehälterdruck wird der Kolben (c) aufwärts bewegt. Das Ventil (e) schließt den Auslass (a). Der Kolben (c) hebt bei seiner weiteren Aufwärtsbewegung von dem Ventil (e) ab und der Einlass (f) öffnet. Der volle Behälterdruck gelangt über die Anschlüsse zu den Bremszylindern. Bei Bruch der Bremsleitung wird die automatische Bremsung wie vorstehend beschrieben ausgelöst, da sich der Druck in der Vorratsleitung in Verbindung mit dem Anhänger- Steuerventil über die defekte Bremsleitung abbaut, sobald das Zugfahrzeug bremst. Wartung: Eine besondere Wartung, die über die gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen hinausgeht, ist nicht erforderlich. Bei den Untersuchungen ist der Zustand der Filter im Anschluss und 1 zu überprüfen, wenn notwendig sind diese auszuwechseln. Einbauempfehlung: Das Anhänger-Bremsventil ist senkrecht mit der Entlüftung 3 nach unten weisend einzubauen. Die Befestigung erfolgt mit zwei Schrauben M10. Die Verbindung von Anschluss 1 - zum Vorratsbehälter soll so kurz wie möglich sein und einen möglichst großen Querschnitt haben. Bei Dreiachs-Sattelanhängern werden die vier nach unten gerichteten Anschlüsse (mit Gewinde M1 x 1,5) durch Schläuche direkt mit den vier Bremszylindern an der ersten und zweiten Achse verbunden. Der fünfte Anschluss (Gewinde M x 1,5) wird zunächst über eine gemeinsame Leitung und dann durch getrennte Schläuche mit den Zylindern der dritten Achse verbunden. Bei Zweiachs-Sattelanhängern ist der Anschluss mit Gewinde M x 1,5 durch eine Verschlussschraube zu verschließen. Bei Einachs-Sattelanhängern müssen noch zusätzlich zwei weitere Anschlüsse durch Verschlussschrauben M1 x 1,5 verschlossen werden. Ein Anhänger-Löseventil ist in die Vorratsleitung zwischen Kupplungskopf und Anhänger-Bremsventil einzubauen. Der ALB-Regler ist in die Bremsleitung vor dem Anschluss des Anhänger-Bremsventils einzubauen. Technische Daten: Bestellnummer Betriebsdruck max. 10 bar Totvolumen 0,05 Liter Zulässiges Medium Luft Thermischer Anwendungsbereich - 0 C bis + 0 C Gewicht 1, kg 151

60 Anhänger-Bremsventil mit einstellbarer Voreilung Teil b) Automatische Bremsung Beim Entkuppeln oder durch Bruch der Vorratsleitung, wird der Anschluss 1 entlüftet und der Kolben (c) auf seiner Oberseite druckentlastet. Durch die Kraft der Druckfeder (d) und den am Anschluss 1 - anstehenden Vorratsbehälterdruck wird der Kolben (c) aufwärts bewegt. Das Ventil (e) schließt den Auslass (a). Der Kolben (c) hebt bei seiner weiteren Aufwärtsbewegung von dem Ventil (e) ab und der Einlass (f) öffnet. Der volle Behälterdruck gelangt über die Anschlüsse zu den Bremszylindern. Bei Bruch der Bremsleitung wird die automatische Bremsung wie vorstehend beschrieben ausgelöst, da sich der Druck in der Vorratsleitung in Verbindung mit dem Anhänger- Steuerventil über die defekte Bremsleitung abbaut, sobald das Zugfahrzeug bremst. Wartung: Eine besondere Wartung, die über die gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen hinausgeht, ist nicht erforderlich. Bei den Untersuchungen ist der Zustand der Filter im Anschluss und 1 zu überprüfen, wenn notwendig sind diese auszuwechseln. Einbauempfehlung: Das Anhänger-Bremsventil ist senkrecht mit der Entlüftung 3 nach unten weisend einzubauen. Die Befestigung erfolgt mit zwei Schrauben M10. Die Verbindung von Anschluss 1 - zum Vorratsbehälter soll so kurz wie möglich sein und einen möglichst großen Querschnitt haben. Bei Dreiachs-Sattelanhängern werden die vier nach unten gerichteten Anschlüsse (mit Gewinde M1 x 1,5) durch Schläuche direkt mit den vier Bremszylindern an der ersten und zweiten Achse verbunden. Der fünfte Anschluss (Gewinde M x 1,5) wird zunächst über eine gemeinsame Leitung und dann durch getrennte Schläuche mit den Zylindern der dritten Achse verbunden. Bei Zweiachs-Sattelanhängern ist der Anschluss mit Gewinde M x 1,5 durch eine Verschlussschraube zu verschließen. Bei Einachs-Sattelanhängern müssen noch zusätzlich zwei weitere Anschlüsse durch Verschlussschrauben M1 x 1,5 verschlossen werden. Ein Anhänger-Löseventil ist in die Vorratsleitung zwischen Kupplungskopf und Anhänger-Bremsventil einzubauen. Der ALB-Regler ist in die Bremsleitung vor dem Anschluss des Anhänger-Bremsventils einzubauen. Technische Daten: Bestellnummer Betriebsdruck max. 10 bar Totvolumen 0,05 Liter Zulässiges Medium Luft Thermischer Anwendungsbereich - 0 C bis + 0 C Gewicht 1, kg 151

61 Teil Anhänger-Bremsventil mit einstellbarer Voreilung Autom. Bremsung Betriebsbremsung Einbaumaße: gezeichnet: Anschlussbezeichnungen: 1- = Energiezufluß oder -abfluss (Vorratsbehälter) 1 = Energiezufluss = Energieabfluss 3 = Entlüftung = Steueranschluss 15

62 Park-Löse-Sicherheitsventil (PREV) Teil 3. Zweck: Das Park-Löse-Sicherheitsventil ersetzt in den Anhängerbremsanlagen der EBS D-Generation das bisher verbaute Anhänger-Bremsventil und das Doppellöseventil. Es vereinfacht die Anhängerbremsanlage durch die Einsparung einer Komponente und erfüllt die anhängerbremsventil typischen Funktionen wie Abrissfunktion oder Druckrückhaltung bei abgekuppeltem Anhängefahrzeug. Wirkungsweise: Die über den Kupplungskopf Vorrat vom Motorwagen kommende Druckluft gelangt über den Anschluss 1-1 des PREV zum Anschluss 1- und weiter zum Vorratsbehälter des Anhängers. Über den Anschluss strömt die Druckluft zum nachgeschalteten Zweiwege-Schnellöseventil und belüftet die Federspeicherkammern der Tristop -Zylinder. Beim Betätigen der Bremsanlage des Motorwagens gelangt Druckluft über den Kupplungskopf Bremse und den Anschluss durch das PREV und Anschluss 1 zum EBS- Anhängermodulator. Mit dem schwarzen Betätigungsknopf (Löseknopf der Betriebsbremsanlage) kann die Bremsanlage nach einer automatischen Bremsung bei abgestelltem Fahrzeug ohne Druckluftversorgung von Hand gelöst werden, wenn ausreichender Vorratsdruck im Behälter vorhanden ist. Mit dem roten Betätigungsknopf (Betätigung der Feststellbremsanlage) kann die Parkbremse, durch Entlüften der Federspeicher, eingelegt bzw. wieder gelöst werden. Beim abgekuppelten Fahrzeug (Vorratsleitung entlüftet) erfolgt eine automatische Bremsung über die Betriebsbremse und gleichzeitig eine Überbrückung des im Park-Löse-Sicherheitsventil integrierten Rückschlagventils im Federspeicherkreis. Bei Abfall des Vorratsdrucks des abgestellten Anhängefahrzeugs übernehmen die Federspeicher automatisch die Bremswirkung und sichern das Fahrzeug gegen Wegrollen. Alle Regelfunktionen sind bei Abriss der Vorratsleitung aktiv. 153

63 Teil 3 Park-Löse-Sicherheitsventil (PREV) Technische Daten: Bestellnummer Betriebsdruck max. zul. Betriebsdruck (kurzzeitig) Einbaubeschränkungen Zulässiges Medium p 1-1,5 bar p bar max. Abweichung des Gerätes von der Senkrechten ± 15 Luft Thermischer Anwendungsbereich - 0 C bis + 5 C Gewicht 1, kg Ausgesteuerter Druck p 1/ Federspeicherzylinder Modulator 1 Ausgesteuerter Druck p 1 Autom. Bremsung Erstes Auffüllen Anschluss p 1- Eingesteuerter Druck p 1-1 Einbauschema: 15

64 Park-Löse-Sicherheitsventil (PREV) Teil 3. Einbaumaße: Fahrtstellung Schwarz Rot Parkstellung Fahrtstellung Lösestellung Schild wird lose mitgeliefert 155

65 Relaisventil Zweck: Schnelle Be- und Entlüftung von Druckluftgeräten sowie Verkürzung der Ansprech- und Schwelldauer bei Druckluftbremsanlagen. des Kolben (a). Sobald dieser Druck etwas größer ist als der im Raum A anstehende Steuerdruck bewegt sich der Kolben (a) aufwärts. Der Einlass (b) schließt und eine Abschlussstellung ist erreicht. 1 Wirkungsweise: Bei Betätigung der Bremsanlage strömt Druckluft über den Anschluss in den Raum A und bewegt den Kolben (a) abwärts. Dabei wird der Auslass (c) geschlossen und der Einlass (b) geöffnet. Die am Anschluss 1 anstehende Vorratsluft strömt nun in den Raum B und über die Anschlüsse zu den nachgeschalteten Bremszylindern. Der sich im Raum B aufbauende Druck beaufschlagt die Unterseite Erfolgt eine teilweise Absenkung des Steuerleitungsdruckes, wird der Kolben (a) wieder aufwärts bewegt, dabei öffnet der Auslass (c) und der überschüssige Druck am Anschluss entweicht über die Entlüftung 3. Bei vollständigem Abbau des Steuerdruckes am Anschluss bewegt der Druck im Raum B den Kolben (a) in seine obere Endstellung und der Auslass (c) öffnet. Die nachgeschalteten Bremszylinder werden über die Entlüftung 3 vollständig entlüftet. Wartung: Eine besondere Wartung, die über die gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen hinausgeht, ist nicht erforderlich. Einbauempfehlung: Zur Befestigung des Relaisventils dienen wahlweise zwei der vier Gehäuseverbindungsschrauben M. Der Einbau ist so vorzunehmen, dass die Entlüftung 3 nach unten weist. Für die Ausführung ist eine Abweichung von ± 90 zulässig. 15

66 Relaisventil Technische Daten: Bestellnummer Betriebsdruck Gewinde der Leitungsanschlüsse Zulässiges Medium p 1 max. bar max. 13 bar p max. bar max. 10 bar p max. bar max. 10 bar M x 1,5-1 tief 1 = M x 1,5-1 tief, = M1 x 1,5-1 tief Thermischer Anwendungsbereich - 0 C bis + 0 C Luft 1, = M x 1,5-13 tief = M1 x 1,5-1 tief Gewicht 1,1 kg 0, kg Ausgesteuerter Druck p in bar 0 Steuerdruck p in bar Abw. 010 und 00 Ausgesteuerter Druck p in bar Steuerdruck p in bar Abw

67 Relaisventil Einbaumaße: 5,5 M 0 7, , gezeichnet: Anschlussbezeichnungen: 1 = Energiezufluss = Energieabfluss 3 = Entlüftung = Steueranschluss M max ø 30, 75 max WABCO 13 gezeichnet: ,5 15

68 Relaisventil Überlastschutzventil Zweck: Bei der Trailer EBS D-Generation zur Vermeidung einer Bremskraftaddition in kombinierten Federspeicher- Membranzylindern (Tristop -Zylinder) bei gleichzeitiger Betätigung der Betriebs- und Feststellbremsanlage, um somit die mechanischen Übertragungsteile wirksam gegen eine Überbeanspruchung zu schützen. Schnelle Be- und Entlüftung der Federspeicherzylinder. Wirkungsweise: In der Fahrtstellung ist der Raum B über den Anschluss 1 vom Doppellöseventil oder PREV aus, ständig belüftet. Der hierdurch mit Druckluft beaufschlagte Kolben (b) befindet sich in seiner unteren Endstellung und hält den Auslass (f) geschlossen sowie den Einlass (e) geöffnet. Der am Anschluss 1 anstehende Vorratsdruck gelangt nach öffnen des Rückschlagventils (d) über den Anschluss 1 zum Federspeicher der Tristop - Zylinder und die Feststellbremsanlage ist gelöst. Bei Betätigung der Betriebsbremsanlage strömt Druckluft über den Anschluss in den Raum A und beaufschlagt den Kolben (a). Infolge der wirksamen Gegenkräfte in den Räumen B und C erfolgt keine Umsteuerung des Relaisventils. Die Betätigung des roten Zugknopfes am PREV oder Doppellöseventil bewirkt eine völlige Entlüftung von Raum B. Der jetzt entlastete Kolben (b) wird durch den Vorratsdruck im Raum C aufwärts bewegt. Der Auslass (f) öffnet und Einlass (e) wird von dem der Aufwärtsbewegung folgenden Ventilkörper (c) geschlossen. Es erfolgt eine Entlüftung der Federspeicherzylinder über den Auslass (f) und der Entlüftung 3. Wird bei entlüfteten Federspeicherzylindern zusätzlich die Betriebsbremse betätigt, strömt Druckluft über den Anschluss in den Raum A und beaufschlagt den Kolben (a). Dieser wird, da der Raum C entlüftet ist, abwärts bewegt. Auslass (f) schließt und der Einlass (e) öffnet. Die am Anschluss 1 anstehende Druckluft strömt über Raum C und Anschluss 1 in die Federspeicher. Die Feststellbremse wird dadurch gelöst, und zwar nur soweit, wie der Betriebsdruck ansteigt. Eine Addition der beiden Bremskräfte erfolgt also nicht. Sobald der im Raum C sich aufbauende Druck größer ist als der im Raum A, wird der Kolben (b) aufwärts bewegt. Der Einlass (e) schließt und eine Abschlussstellung ist erreicht. Beim Lösen der Betriebsbremsanlage (bei weiterhin betätigter Feststellbremsanlage) wird der Raum A wieder entlüftet. Der Druck im Raum C überwiegt und bewegt den Kolben (b) aufwärts. Der Auslass (f) öffnet und die Federspeicher werden mit der Entlüftung 3 verbunden. 159

69 Relaisventil Überlastschutzventil Technische Daten Bestellnummer Betriebsdruck 1 max. p e 10 bar 1 / max. p e 1 bar Gewinde der Leitungsanschlüsse Zulässiges Medium 1 = M x 1,5 (M max. = 53 Nm) M1 x 1,5 (M max. = 3 Nm) Luft Thermischer Anwendungsbereich - 0 C bis + 0 C Ausgesteuerter Druck p1 in bar 10 p 1 p 1 = 0 bar 0 10 Steuerdruck p1/ in bar Einbaumaße: 10

70 Schnellentlüftungsventil Zweck: Schnelle Entlüftung von längeren Steuerleitungen oder Bremsleitungen und Bremszylinder. Wirkungsweise: Im drucklosen Zustand liegt die Membran (a) leicht vorgespannt auf der Entlüftung 3 und verschließt mit dem Außenrand den Zugang von Anschluss 1 nach Raum A. Druckluft, die über den Anschluss 1 kommt, drückt den Außenrand zurück und gelangt über die Anschlüsse zu den nachgeschalteten Bremszylindern. Bei einem Druckabbau am Anschluss 1 wird die Membran (a) durch den höheren Druck in Raum A nach oben durchgewölbt. Die nachgeschalteten Bremszylinder werden nun über die Entlüftung 3 entsprechend dem Druckabbau am Anschluss 1 teilweise oder vollständig entlüftet. Wartung: Eine besondere Wartung, die über die gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen hinausgeht, ist nicht erforderlich. Einbauempfehlung: Das Schnellentlüftungsventil ist senkrecht mit der Entlüftung 3 nach unten weisend einzubauen. Zur Befestigung werden zwei Schrauben M benötigt. Abw. 051 Technische Daten: Bestellnummer Betriebsdruck Nennweite Zulässiges Medium Thermischer Anwendungsbereich max. 1 bar 1 mm Luft - 0 C bis + 0 C Gewicht 0,3 kg 0, Abw

71 Schnellentlüftungsventil Einbaumaße: Gewinde der Leitungsanschlüsse: M x 1,5-13 tief Anschlussbezeichnungen: 1 = Energiezufluss = Energieabfluss 3 = Entlüftung gezeichnet: Gewinde der Leitungsanschlüsse: 11,1 u. 3 = M x 1,5-13 tief = M 1 x 1,5-13 tief Anschlussbezeichnungen: 11, 1 = Energiezufluss = Energieabfluss 3 = Entlüftung 1

72 Druckverhältnisventil mit gerader Kennlinie Zweck: Reduzierung der Bremskraft der anzupassenden Achse bei Teilbremsungen sowie schnelle Entlüftung der Bremszylinder. Bei Anhängern, die im bergigem Gelände laufen und längere Gefällefahrten ausführen, zeigt sich immer eine stärkere Abnutzung der Vorderrad-Bremsbeläge, weil durch die Anordnung der größeren für Stoppbremsungen ausgelegten Vorderrad-Bremszylinder dann bei Teilbremsungen eine Überbremsung an der Vorderachse eintritt. Durch die Verwendung des Druckverhältnisventils wird jedoch die Bremskraft für die Vorderachse bei Teilbremsungen soweit gemindert, dass beide Achsen gleichmäßig gebremst werden, ohne dadurch die Bremskräfte bei Vollbremsungen in irgendeiner Art zu beeinflussen. Wirkungsweise: Der Kolben (b) wird durch die Kraft der Druckfeder (c) in seiner oberen Endstellung gehalten. Die Membran (a) verschließt den Durchgang vom Anschluss 1 zu den Anschlüssen. Beim Betätigen der Bremsanlage strömt die Druckluft über den Anschluss 1 auf die Oberseite der Membran (a) und es baut sich hier eine Kraft auf. Sobald diese größer ist als die mit der Schraube (d) eingestellte Kraft der Druckfeder (c), wird der Kolben (b) nach unten gedrückt. Die Druckluft strömt über den Außenrand der Membran (a) und den Anschlüssen zu den nachgeschalteten Bremszylindern. Der sich in den Anschlüssen aufbauende Druck wirkt auch auf die Unterseite der Membran (a) und unterstützt die Kraft der Druckfeder (c). Sobald diese größer ist, als die auf der Oberseite der Membran (a) wirkende Kraft, wird der Kolben (b) wieder in seine obere Endstellung bewegt. Eine Abschlussstellung ist erreicht. Bei weiteren Druckerhöhungen am Anschluss 1 wird die Kraft der Druckfeder (c) allmählich überwunden und die Druckluft gelangt schließlich ungemindert zu den Bremszylindern. Nach Abbau des Bremsdruckes am Anschluss 1 drückt die Druckfeder (c) den Kolben (b) in seine obere Endstellung. Der Druck im Raum B wölbt die Membran (a) nach oben und die Bremszylinder werden über die Bohrung A und Entlüftung 3 entsprechend dem Druckabbau am Anschluss 1 teilweise oder vollständig entlüftet. Wartung: Eine besondere Wartung, die über die gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen hinausgeht, ist nicht erforderlich. Einbauempfehlung: Das Druckverhältnisventil ist möglichst in der Mitte zwischen den beiden Bremszylindern der anzupassenden Achse anzuordnen. Der Einbau ist senkrecht mit der Entlüftung 3 nach unten weisend vorzunehmen. Die Befestigung erfolgt mit zwei Schrauben M. 13

73 Druckverhältnisventil mit gerader Kennlinie Technische Daten: Bestellnummer Betriebsdruck max. 10 bar Einstellbereich 0,3 bis 1,1 bar Eingestellt auf 0,7 ± 0,1 bar 1 ± 0,1 bar 0,5 ± 0,1 bar 0,7 ± 0,1 bar Nennweite 1 mm Zulässiges Medium Luft Thermischer Anwendungsbereich - 0 C bis + 0 C Gewicht 0,55 kg 0,5 kg Druckdiagramm: Abw. 000 und 500 Abw. 001 Abw. 00 1

74 Druckverhältnisventil mit gerader Kennlinie Einbaumaße: gezeichnet: Gewinde der Leitungsanschlüsse: M x 1,5-15 tief Anschlussbezeichnungen: 1 = Energiezufluss = Energieabfluss 3 = Entlüftung Kombination: Druckverhältnisventil mit Prüfventil gezeichnet:

75 Druckverhältnisventil mit geknickter Kennlinie Zweck: Reduzierung der Bremskraft der anzupassenden Achse bei Teilbremsungen sowie schnelle Entlüftung der Bremszylinder. Wirkungsweise: Beim Bremsen gelangt die vom Anhänger-Bremsventil ausgesteuerte Druckluft durch den Anschluss 1 auf die Oberseite des Kolbens (b) und schiebt diesen soweit nach unten, bis das mitfolgende Doppelventil (d) aufsetzt und damit den Auslass (e) verschließt. Der weiter herabgehende KoIben (b) öffnet dann den Einlass (c), so dass die eingesteuerte Druckluft in die Bremszylinderanschlüsse strömen kann. Infolge des nun entstehenden Gegendrucks auf die Unterseite des Kolbens (b), die eine größere Fläche als die Oberseite aufweist, kehrt sich die Bewegungsrichtung des Kolbens (b) um. Der Einlass (c) schließt, wenn das Verhältnis der ein- und ausgesteuerten Drücke dem Flächenverhältnis (1,75 : 1 ) des Kolbens (b) entspricht. Diese Druckuntersetzung wird bis zu einem eingesteuerten Druck von, bar vorgenommen. Übersteigt der eingesteuerte Druck diesen Wert, so wird die auf die Oberseite des Kolbens (c) wirkende Kraft verstärkt, da der Kolben (a) auf den Kolben (b) aufgesetzt hat. Das Druckuntersetzungsverhältnis wird bei steigendem Druck immer kleiner und erreicht bei 5, bar den Wert 1 : 1. Sinkt der Steuerdruck im Anschluss 1, so werden durch den nun höheren Bremszylinderdruck die Kolben (a und b) sowie das Doppelventil (d) wieder angehoben. Der Auslass (e) öffnet sich, und über die Entlüftung 3 erfolgt eine dem Steuerdruck entsprechende teilweise oder völlige Schnellentlüftung der Bremszylinder. Wartung: Eine besondere Wartung, die über die gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen hinausgeht, ist nicht erforderlich. Einbauempfehlung: Das Druckverhältnisventil ist möglichst in der Mitte zwischen den beiden Bremszylindern der anzupassenden Achse anzuordnen. Der Einbau ist senkrecht mit der Entlüftung 3 nach unten weisend vorzunehmen. Die Befestigung erfolgt mit dem seitlich angebrachten Gewindestift und einer Mutter M. 1

76 Druckverhältnisventil mit geknickter Kennlinie Technische Daten: Bestellnummer Betriebsdruck max. 10 bar Nennweite 7,5 mm L1 in mm 5 Zulässiges Medium Luft Thermischer Anwendungsbereich - 0 C bis + 0 C Gewicht 0,0 kg Einbaumaße: Gewinde der Leitungsanschlüsse: M1 x 1,5-1 tief Anschlussbezeichnungen: 1 = Energiezufluss = Energieabfluss 3 = Entlüftung 17

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