Sortenkatalog Herbst 2014
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- Franziska Morgenstern
- vor 9 Jahren
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Transkript
1 vom Landwirt für den Landwirt Weizen Gerste Gras Triticum aestivum Hordeum vulgare Lolium multi orum Roggen Secale cereale Raps Brassica napus Triticale X Triticosecale Dinkel Triticum spelta Senf Sinapis alba
2 Firmensitz: Saatgut 2000 Am Wald Claußnitz Tel.: 03202/9311 Fax: 03202/ [email protected] Mobil: 013/931 Eckard Kolbe Geschäftsstellen: Agro-Dienst Marktfrucht GmbH An der Papiermühle 1 Ansprechpartner: 02 Markneukirchen Michael Kilian Mobil: 010/0 Tel.: 0322/0 Fax: 0322/10 [email protected] [email protected] BUDISSA Getreidehandels- und Dienstleistungs GmbH Hauptstraße 1 Ansprechpartner: 022 Baschütz Morten Albrecht Mobil: 012/2 Tel.: 0391/010 Fax: 0391/2 [email protected] GSA Wiesenmühle GbR - Getreide-Saatgut-Agrarservice Hofgut Wiesenmühle Ansprechpartner: 90 Monsheim Yvonne Agrikola Mobil: 012/3921 Fax: 023/903 Jutta Bott: Tel.: 023/ [email protected] Heideservice Dahlen GbR Am Kirschberg Ansprechpartner: 0 Dahlen Ernst Bößneck Mobil: 012/21229 Tel.: 0331/290 Marcus Podstufka Mobil: 01/922 Fax: 0331/2919 Heideservice direkt: Tel.: 0331/ Fax: 0331/ [email protected] Lampertswalder Sachsenland Agrar GmbH Ortrander Straße 11 Ansprechpartner: 011 Lampertswalde Gerald Müller Mobil: 01/239 Tel.: 032/121 Fax: 032/133 [email protected] Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 2
3 LHG Landhandelsgesellschaft e.g. Schmölln Thomas-Müntzer-Siedlung 11 Ansprechpartner: 02 Schmölln Andrej Rahm Mobil: 012/3230 Tel.: 0391/023 Günther Hofmann Mobil: 013/3930 Fax: 0391/02 Daniela Franke Tel.: 0391/00 NL Agrar GmbH Frankenaer Hauptstr. Ansprechpartner: 0323 Doberlug-Kirchhain Axel Schulze Mobil: 011/93300 Tel.: 03322/3290 Fax: 03322/ Reinsdorfer Agrargenossenschaft e.g. Reinsdorf 31a Ansprechpartner: 03 Waldheim Ekkehard Thiele Mobil: 012/3990 Tel.: 0332/930 Matthias Zschaage Mobil: 012/3991 Fax: 0332/ SGB Saatgutaufbereitungsanlage Klöden GmbH Schulstraße 1 Ansprechpartner: 091 Klöden Marcel Kleinschmager Mobil: 011/00011 Fax: 033/20 Uwe Menzel Mobil: 011/ [email protected] Silotech GmbH Am Wald 2 Ansprechpartner: 0923 Claußnitz Jens Müller Tel.: 03202/931 Tel.: 03202/9311 Andrea Richter Tel.: 03202/931 Fax: 03202/9333 Lutz Skorwider Mobil: 013/ Jörg Schiller Mobil: 012/ [email protected] Transport- und Dienstleistungsgesellschaft mbh Lommatzsch Lager Mehltheuer Ansprechpartner: Lommatzscher Straße 2 Olaf Simon Mobil: 011/ Mehltheuer Detlef Blut Mobil: 011/13113 Tel.: 032/00 Kathrin Schuster Mobil: 011/13111 Fax: 032/00 [email protected] 3
4 Informationsquellen: Die Inhalte in den Kategorien Charakteristika der Sorte, Zusätzliche Bemerkungen des Züchters und Produktionstechnik wurden von den entsprechenden Züchterhäusern erstellt. Sortenbeschreibungen nach Kriterien des BSA sind aus der Beschreibenden Sortenliste 2013 des Bundessortenamtes entnommen. Bei Sorten, die vom Bundessortenamt nicht geprüft wurden, bzw. deren Ergebnisse noch nicht veröffentlicht wurden, ist diese Kategorie mit Sortenbeschreibungen nach Kriterien des BSA (Züchtereinstufung) überschrieben. Hierbei handelt es sich um Züchtereinstufungen, oder um Prüfungen aus anderen EU-Staaten. Bei Sortenempfehlungen des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie handelt es sich um Auszüge aus den Sortenempfehlungen 2012 und 2013 des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. beziehen sich auf das Versuchswesen der Erzeugergemeinschaften in Verbindung mit Saatgut 2000; Orientierungsversuche und Praxisversuche. Erläuterung zur BSA Sorteneinstufung: Seit 200 unterscheidet das Bundessortenamt bei Veröffentlichungen der tabelarischen Sortenübersichten zwischen Kornertrag Stufe 1 und Kornertrag Stufe 2. Um diese Einstufung richtig interpretieren zu können, lesen Sie bitte folgende Erläuterung des Bundessortenamtes: Bei Gerste, Winterroggen, Triticale und Weizen liegen zur Beschreibung zwei Anbauintensitäten zu Grunde: Die Ergebnisse des Prüfungsanbaus ohne Wachstumsregulator- und Fungizideinsatz sowie mit reduzierter Stickstoffdüngung (Stufe 1) dienen der Beschreibung der Reife, Pflanzenlänge, Halmeigenschaften und Krankheitsanfälligkeit. Der Anbau mit praxisüblichem Einsatz von Wachstumsregulator, Fungizid und Stickstoff (Stufe 2) bildet die Grundlage für die Beschreibung der Qualitätseigenschaften. Impressum Herausgeber: Saatgut 2000 GmbH Informationssammlung und fachliche Abstimmung: Lutz Skorwider Zusammenstellung und Gestaltung: Juliane Richter Bildmaterial: Claas, Beiselen, Saatgut 2000 Druck: Druckhaus Dresden GmbH Copyright: Jede weitere Verwendung von Inhalten dieses Kataloges ohne Zustimmung von Saatgut 2000 ist nicht zulässig. Dies gilt auch für Vervielfältigung und Einspeicherung oder Verarbeitung in elektronische Systeme. Haftung: Bei den Inhalten der Sortenbeschreibungen handelt es sich um Auszüge aus oben genannten Informationsquellen, für deren Richtigkeit keine Haftung übernommen wird. Claußnitz, Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der
5 Liebe Landwirte und Geschäftspartner, unser neuer Sortenkatalog für die Herbstaussaat 201 ist fertig. So umfangreich und ausführlich war er noch nie. Dank der wachsenden Akzeptanz unseres Unternehmens im Markt durch Sie und der Weiterentwicklung unseres Geschäftsstellenmodells, dem die Regionalität der Saatgutversorgung zu Grunde liegt, ist es uns gelungen, ganz neue Strukturen zu entwickeln. Landwirte produzieren für Landwirte, nutzen Wertschöpfungsketten, Bodenständigkeit und Informationsvorsprung durch Kundennähe. Wem das zusagt, der ist bei uns gut aufgehoben und unser Modell ist in alle Richtungen offen. Im Katalog sind wieder viele neue Sorten enthalten, die wir Ihnen übers Jahr, durch unser umfangreiches Versuchswesen, vorstellen möchten. Fachlich fundiert berät Sie unser Außendienst und der Innendienst der Geschäftsstellen gern. Unser Internetauftritt ist in diesem Jahr umfangreich überarbeitet worden und soll dazu beitragen, dass Informationen schnell und präzise ankommen. Es ist uns immer wieder eine große Freude, mit Ihnen, unseren Kunden, zusammen zu arbeiten. Jede Saison hat ihre eigene Dynamik und eigene Herausforderungen. Wir nehmen sie gern an, fordern Sie uns, wir freuen uns darauf, mit Ihnen gemeinsam auch den Herbst 201 wieder gestalten zu dürfen. Achten Sie auf Ihr Saatgut, es ist der Ausgangspunkt für den Erfolg und vermeintlich kleine Dinge machen oft einen großen Unterschied. Die Unternehmensphilosophie von Saatgut 2000 ist Partnerschaft auf Augenhöhe, damit Wünsche unkompliziert erfüllt werden können, getreu unserem Slogan: Vom Landwirt für den Landwirt, aus der Region, für die Region! Ihre Saatgut 2000 GmbH
6 Inhaltsverzeichnis Winterraps Liniensorten Adriana Arabella ES Alegria ES Astrid Galileo Letitia 9 Patron 9 Sherlock 9 Vision 9 Hybridsorten Arsenal 9 Avatar 10 Bonanza 10 Comfort 10 DK Exquisite 10 DK Exstorm 10 DK Impression CL 11 Flyer 11 Fregat 11 Hybrirock 11 Marathon 11 Mascara 12 Mendelson 12 Mercedes 12 Midas 12 Müller 2 12 NK Linus 13 PRW20 13 PT20 13 PX10 13 Raptor 13 Sherpa 1 SY Alister 1 SY Saveo 1 SY Vesuvio 1 Visby 1 Erucasäurehaltige Sorten Eraton 1 IDG 10 1 IDG 10 1 Renard 1 Rossini 1 Wintergerste 1 Übersicht Wintergerste 1 zweizeilig California 1 KWS Liga 20 Sandra 22 mehrzeilig Anja 2 Antonella 2 Daisy 2 Etincel 30 Highlight 32 KWS Keeper 3 KWS Meridian 3 KWS Tenor 3 KWS Tonic 0 Lomerit 2 Loreley Medina Roseval Souleyka 0 Tamina 2 Hybridwintergerste Galation Hobbit Quadra SY Leoo 0 Trooper 2 Wootan Winterroggen Übersicht Winterroggen Liniensorten Amilo (auch Öko) Conduct 0 Dukato 2 Kapitän Hybridsorten Brasetto Guttino KWS Bono 0 Palazzo 2 SU Mephisto SU Santini Visello Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der
7 Wintertriticale 91 Übersicht Wintertriticale 91 Adverdo 92 Agostino 9 Grenado 9 KWS Aveo 9 Tulus Übersicht 102 E-Qualität Akteur 10 Bernstein 10 Bussard 10 Famulus 110 Florian 112 Genius 11 Kerubino 11 Midas 11 Nelson 120 Norin 122 A-Qualität Agil 12 Arezzo 12 Attraktion 12 Avenir 130 Brilliant 132 Chevalier 13 Cubus 13 JB Asano 13 Julius 10 Kometus 12 Linus 1 Meister 1 MV Lucilla 1 Opal 10 Pamier 12 Patras 1 Pionier 1 Potenzial 1 Rebell 10 RGT Reform 12 Toras 1 Zeppelin 1 B-Qualität Desamo 1 Matrix 10 Rumor 12 C-Qualität Elixer 1 Tabasco 1 Sommerweizen Alora 1 Granus 10 SW Kadrilj (auch Öko) 12 Taifun 1 Dinkel Zollernspelz (nur Öko) 1 Winterhartweizen Wintergold 1 Wintererbse James 1 Top Quh Grasmischungen 190 Zwischenfrüchte 192 Gras Einjähriges Weidelgras 19 Wel. Weidelgras (auch Öko) 19 Deutsches Weidelgras 19 Grünschnittroggen Generator 19 Protector 19 Vitallo 200 Rotklee Titus (nur Öko) 202 Phacelia 203 Buchweizen 20 Senf 20 Informationen zu Verpackungsgrößen 20 Bestellscheine Getreide 20 Raps 209 Saatstärketabelle 211
8 Sortenbezeichnung Adriana Limagrain Liniensorte Arabella Limagrain Liniensorte ES Alegria EURALIS Saaten GmbH Liniensorte ES Astrid EURALIS Saaten GmbH Liniensorte Galileo Lantmännen SW Seed GmbH Liniensorte Standorteignung: Gebindegröße: Blühbeginn: Reifezeit: Pflanzenlänge: Neigung zur Auswinterung: Neigung zum Lager: Anfälligkeit für Phoma: Anfälligkeit für Sclerotina: Tausendkornmasse: Kornertrag: Ölertrag: Ölgehalt: Sortenbeschreibung nach Kriterien des BSA Glucosinolatgehalt: Aussaat: Frühsaat: (vor 1.0.) Normalsaat: ( ) Spätsaat: (ab ) Anzustrebende Bestandesdichte: Wachstumsreglerbedarf: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters: Züchtereinstufung Kräftige Herbstentwicklung ohne zu überwachsen. Hervorragende Winterhärte. Gute und dauerhafte Phoma-Resistenz. Geringe Anfälligkeit gegenüber Verticillium. Kontinuierliche hohe Erträge mit viel Ölertrag. Marktführende Liniensorte in Europa Pflanzen/m 2 Anbau auf mittleren bis guten Böden. Einheiten zu je 2,0 Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) niedrig Anbaustärkste Liniensorte Deutschlands und meistverkaufte Liniensorte Europas (Kleffmann 201). Außergewöhnlich hoher Ölgehalt, bringt verlässlich hohe Zuschläge in der Rapsabrechnung. Kurzer und robuster Wuchstyp. Ausgewogene Herbstentwicklung und perfekte Winterhärte. Ausgezeichnete Phoma-Resistenz dank RLM-Genetik. Absolute Spitzenerträge. Einzige neue Liniensorte mit sehr hohem Ertragspotenzial keine Bewertung Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 2,0 Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) Pflanzen/m 2 niedrig Einzige neue Liniensorte mit Ertragsleistung auf Niveau der besten Hybridsorten. Höchste Ertragsstabilität dank RLM-Phoma- Resistenz. Hoher Proteingehalt reduziert Stickstoffüberschüsse. Arabella wird für frühe und normale Saattermine empfohlen. Hervorragende Marktleistung auf Hybridniveau. Frühreif, frühblühende, gesunde und zur Spätsaat geeignet Sorte. Sehr hohe Phoma- und Verticillium-Toleranz. 2 keine Bewertung 3 Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 2,0 Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) Pflanzen/m 2 niedrig LSV 2013: überdurchschnittliche Marktleistung im Hügelland, ertragsstark und für Löss-Standorte empfohlen. Hohes bis sehr hohes Korn- und Ölertragspotenzial. Seit vielen Jahren ist ES Astrid die Nummer 1 für die frühe Aussaat. ES Astrid ist ungeschlagen in der bodennahen Vorwinterentwicklung und dem kurzen Wuchs mit herausragender Standfestigkeit. Hinzu kommt eine ausgeprägte Phoma-Toleranz Für leichte bis schwere Böden geeignet. Einheiten zu je 2,0 Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) 0 Pflanzen/m 2 niedrig Absolute Frühsaatspezialistin mit sehr guter Winterfestigkeit (Robusttyp). Seit Jahren sehr erfolgreich im Anbau in Deutschland. Frühreife Hochleistungssorte mit sehr guter Standfestigkeit und herausragender Phoma- und Verticillium-Toleranz. 2 3 Für alle Rapsstandorte geeignet. Einheiten zu je 2,0 Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) keine Bewertung 0-0 Pflanzen/m 2 niedrig Galileo besitzt eine sehr gute Frühsaateignung und ist bereits europaweit im Vertrieb. Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der
9 Sortenbezeichnung Letitia Bayer CropScience AG Liniensorte Patron Bayer/BayWa Züchtervertrieb Liniensorte Sherlock KWS Liniensorte Vision ISZ / BayWa Züchtervertrieb Liniensorte Arsenal Limagrain Hybridsorte Standorteignung: Gebindegröße: Blühbeginn: Reifezeit: Pflanzenlänge: Neigung zur Auswinterung: Neigung zum Lager: Anfälligkeit für Phoma: Anfälligkeit für Sclerotina: Tausendkornmasse: Kornertrag: Ölertrag: Ölgehalt: Sortenbeschreibung nach Kriterien des BSA Glucosinolatgehalt: Aussaat: Frühsaat: (vor 1.0.) Normalsaat: ( ) Spätsaat: (ab ) Anzustrebende Bestandesdichte: Wachstumsreglerbedarf: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters: Züchtereinstufung Standfeste, trockentolerante Liniensorte mit hohem Ölgehalt. 2 3 Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 2,0 Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) (0 - ) Pflanzen/m 2 niedrig Sehr gut Eigenschaften, auch auf zu Trockenheit neigenden Standorten. Patron liefert herausragende Leistungen in Kornertrag und Ölgehalt und das zu günstigen Saatgutkosten. Als Liniensorte liegt sie mit den Ergebnissen teilweise über dem Niveau von Hybriden. 2 3 keine Bewertung 3 Für alle Rapsstandorte geeignet. Einheiten zu je 2,0 Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) Pflanzen/m 2 niedrig Überzeugte Kombination von hohem Kornertrag und hohem Ölgehalt. Kurzer Wuchstyp mit ausgezeichneter Standfestigkeit bis zur Ernte. Sherlock ist frohwüchsig und besitzt eine starke Vorwinterentwicklung. Die Liniensorte zeichnet sich durch einen frühen Wachstumsstart nach dem Winter, sowie einen frühen Blübeginn und eine frühe Reife aus. 3 keine Bewertung keine Bewertung Pflanzen/m 2 Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 2,0 Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) niedrig Genetisches Material: laubgrüne Blattfarbe. Mittellanger Wuchstyp mit vorzüglicher Ertrags- und Umweltstabilität. Exzellente Standfestigkeit. Gute Phoma- und Verticilliumtoleranz. Hoher Ölgehalt und Ölertrag. Beste Mulch- und Spätsaateignung 3 3 keine Bewertung 3 Für alle Rapsstandorte geeignet. Einheiten zu je 2,0 Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) Pflanzen/m 2 niedrig Liniensorte mit hervorragender Kombination von Ertrag und Standfestigkeit. Die Sorte überzeugt seit Jahren mit ausgezeichneten Praxiserträgen. Wüchsige Herbstentwicklung mit hervorragender Winterhärte, ausgezeichneter Phoma-Resistenz, früher Abreife, extrem hohen Ertragspotenzial und hohem Ölgehalt. Die hervorragende Schotenplatzfestigkeit sorgt für sehr hohe Ertragssicherheit keine Bewertung 3 Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 1, Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) Pflanzen/m 2 niedrig Arsenal ist die erste Hybridrapssorte mit Phoma-Doppelresistenz (RLM-Genetik) und früher Abreife. Die genetisch fixierte Schotenplatzfestigkeit sorgt für höchste Ertragsstabilität bei widrigen Witterungsbedingungen und vergrößert das Erntezeitfenster. 9
10 Sortenbezeichnung Avatar NPZ Lembke / Rapool Ring GmbH Hybridsorte Bonanza RAGT Saaten Deutschland GmbH Hybridsorte Comfort DSV / Rapool Ring GmbH Hybridsorte DK Exquisite Monsanto/DEKALB Hybridsorte DK Exstorm Monsanto/DEKALB Hybridsorte Standorteignung: Gebindegröße: Blühbeginn: Reifezeit: Pflanzenlänge: Neigung zur Auswinterung: Neigung zum Lager: Anfälligkeit für Phoma: Anfälligkeit für Sclerotina: Tausendkornmasse: Kornertrag: Ölertrag: Ölgehalt: Sortenbeschreibung nach Kriterien des BSA Glucosinolatgehalt: Aussaat: Frühsaat: (vor 1.0.) Normalsaat: ( ) Spätsaat: (ab ) Anzustrebende Bestandesdichte: Wachstumsreglerbedarf: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters: Züchtereinstufung Eine Hochleistungsgenetik, die unter besten Anbaubedingungen (Pflug und Mulchsaat) ein ganz neues Leistungsniveau entfaltet. Die höchsten Einstufungen des BSA kennzeichnen diesen Sortentyp mit guter Standfestigkeit und früher Reife. 2 3 keine Bewertung 3 Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 1, Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) 0 0 Pflanzen/m niedrig Aufrechter Wuchstyp im Herbst. Feiner, vielverzweigter Wuchs im Frühjahr. Zeitige Blüte, lange Schoten und ungewöhnlich hoher Ölgehalt. BONANZA ist eine Rapshybride, die mit sehr hohen Kornerträgen und ausgezeichneten Ölerträgen hervorragende bereinigte Marktleistungen erzielt. Weiterhin kombiniert die Sorte gute Standfestigkeit mit ausgeglichenen Krankheitsresistenzen. 3 keine Bewertung Mittlere bis gute Standorte Einheiten zu je 1, Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) Pflanzen/m 2 niedrig BONANZA wird zur Ernte 201 bundesweit im EU-Sortenversuch geprüft. Die Kombination von sehr hohem Kornertrag, in Verbindung mit sehr hohem Ölgehalten, lässt die standfeste Sorte zu einer der leistungsfähigsten Hybriden werden. 3 3 keine Bewertung keine Bewertung keine Bewertung Pflanzen/m 2 9 Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 1, Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) niedrig COMFORT hat eine starke Phomaresistenz und Standfestigkeit. Die Verticilliumtoleranz wurde bei dieser Sorte stark verbessert. Top Marktleistung durch hohe und stabile Erträge und hohem Ölgehalt. Sicherung des Ertrages durch hohe Standfestigkeit, gute Pflanzengesundheit und Schotenplatzfestigkeit. Besonders für frühe Saattermine geeignet 3 3 Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 1, Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) Pflanzen/m 2 niedrig Bei DK Exquisite sollten Spätsaaten vermieden werden. Mulchsaateignung. Zuverlässig hohe und stabile Erträge unter fast allen Anbaubedingungen. Ausgeglichene Herbstentwicklung, gute Winterhärte und frühe Abreife. Top Schotenplatzfestigkeit und Pflanzengesundheit (RLM-Phomaresistenz). 2 3 keine Bewertung Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 1, Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) Pflanzen/m 2 niedrig DK Exstorm entwickelt vor dem Winter rasch einen kräftigen Bestand, stängelt jedoch nicht auf. Dennoch ist eine Bestandeskontrolle angeraten, um gegebenenfalls termingerecht eine Bestandesregulierung mit einem geeigneten Produkt durchzuführen. Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 10
11 Sortenbezeichnung DK Impression CL Monsanto/DEKALB Hybridsorte Flyer Bayer CropScience AG Hybridsorte Fregat Laboulet Semences Hybridsorte Hybrirock KWS Hybridsorte Marathon DSV / Rapool Ring GmbH Hybridsorte Standorteignung: Gebindegröße: Blühbeginn: Reifezeit: Pflanzenlänge: Neigung zur Auswinterung: Neigung zum Lager: Anfälligkeit für Phoma: Anfälligkeit für Sclerotina: Tausendkornmasse: Kornertrag: Ölertrag: Ölgehalt: Sortenbeschreibung nach Kriterien des BSA Glucosinolatgehalt: Aussaat: Frühsaat: (vor 1.0.) Normalsaat: ( ) Spätsaat: (ab ) Anzustrebende Bestandesdichte: Wachstumsreglerbedarf: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters: Top Winterraps-Hybride für das Clearfield-Produktionssystem. Stabile Erträge und gute Ölgehalte, besonders bei frühen Saatterminen. Gute Winterhärte und Pflanzengesundheit, sowie die hohe Schotenplatzfestigkeit sichern die Erträge ab. 3 Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 1, Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) Pflanzen/m 2 niedrig Bei DK Impression CL sollten Spätsaaten vermieden werden. Mulchsaateignung. keine Bewertung Standfeste, kompakte Hybride mit hohem Ölgehalt (30-0) Pflanzen/m 2 Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 1, Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) niedrig Auch sehr gut in Regionen mit hohem Phoma-Druck geeignet. Hochertragreiche Winterrapshybride mit hohem Öl- und geringem Gluccosinolatgehalt. Fregat ist früh in Blüte und Reife, gesund und sehr standfest und ausgesprochen spätsaatverträglich. Beste Ertragsergebnisse auf allen Standorten keine Bewertung Pflanzen/m 2 Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 1, Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) niedrig Fregat hat auch unter widrigen Bedingungen und auf schwierigen Böden hohe bis sehr hohe Erträge generiert und ist spätsaatverträglich. Hohe bis sehr hohe Kornerträge, hohe Ölerträge, sehr zügige Jugendentwicklung. Geeignet für Mulchsaaten, für heterogene Bodenbedingungen und für späte Aussaatermine Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 1, Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) Pflanzen/m 2 niedrig MARATHON ist Meister der Kompaktklasse - kurz, robust und standfest. 2 3 keine Bewertung keine Bewertung keine Bewertung keine Bewertung Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 1, Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) Pflanzen/m 2 niedrig Die frühe und lange Blühphase ist typisch für MARATHON, sie steht für mehr Schoten und mehr Körner je Pflanze. Aufgrund des guten Wurzelwerkes auch für leichte D- Standorte sehr zu empfehlen. Züchtereinstufung 11
12 Sortenbezeichnung Mascara Lantmännen SW Seed GmbH Hybridsorte Mendelson NPZ Lembke / Rapool Ring GmbH Hybridsorte Mercedes NPZ Lembke / Rapool Ring GmbH Hybridsorte Midas NPZ Lembke / Rapool Ring GmbH Hybridsorte Müller 2 Pioneer / BayWa Züchtervertrieb Hybridsorte Standorteignung: Gebindegröße: Blühbeginn: Reifezeit: Pflanzenlänge: Neigung zur Auswinterung: Neigung zum Lager: Anfälligkeit für Phoma: Anfälligkeit für Sclerotina: Tausendkornmasse: Kornertrag: Ölertrag: Ölgehalt: Sortenbeschreibung nach Kriterien des BSA Glucosinolatgehalt: Aussaat: Frühsaat: (vor 1.0.) Normalsaat: ( ) Spätsaat: (ab ) Anzustrebende Bestandesdichte: Wachstumsreglerbedarf: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters: Züchtereinstufung Hochertragreiche Hybride mit sehr hohem Ertragspotential. MASCARA besitzt eine hohe Vitalität und Winterhärte, sowie gute Resistenzen keine Bewertung Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 1, Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) Pflanzen/m 2 niedrig Durch Kombination aus sehr guter Standfestigkeit, sowie hohen Ölgehalten realisiert diese Neuzüchtung stabil hohe Marktleistungen bei kostengünstiger Produktionstechnik. Kohlhernierestistente Sorte mit deutlich gesteigertem Ertrag und Ölgehalt. Diese Robusthybride ist spätsaatverträglich und hat eine gute low-input Eignung. 3 keine Bewertung 3 3 Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 1, Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) 0 0 Pflanzen/m 2 niedrig Keine Frühsaat, dafür recht spätund mulchsaatverträglich. rassenspezifische Kohlhernieresistenz keine Bewertung Neue Robustgenetik für den Hochertrag! MERCEDES ist die ölertragreichste Neuzulassung (BSA- Note 9) im Dezember keine Bewertung Pflanzen/m 2 Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 1, Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) niedrig MERCEDES zeigt eine kräftige Herbstentwicklung und sehr hohe Winterhärte. Die Sorte gehört daher zu den spätsaatverträglichsten überhaupt. MIDAS ist eine der am früh blühendsten Sorten, bei ebenfalls sehr zeitiger Reife. MIDAS ist kurz, sehr standfest, mit guter Winterhärte und guter Gesundheit. 3 3 keine Bewertung keine Bewertung 9 2 keine Bewertung keine Bewertung Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 1, Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) 0 Pflanzen/m 2 niedrig Keine extreme Früh-, sowie Spätsaat. Mulchsaateignung. Kornertragsstarke Hybride mit sehr hohem Ölgehalt. Langer Pflanzentyp mit hoher Standfestigkeit. Frühe Blüte und schnelle, gleichmäßige Stängelreife. Gute Frühsaateignung, verhaltene Herbstentwicklung und geringe Neigung zum Überwachsen. 3 keine Bewertung Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 1, Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) 0 - Pflanzen/m 2 niedrig Sehr gute Druschfähigkeit. MÜLLER 2 ist eine, beim Deutschen Patent- und Markenamt, eingetragene Wortmarke, die Sorte wurde offiziell 2009 in Dänemark unter dem Namen PRW2 zugelassen. Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 12
13 Sortenbezeichnung NK Linus Syngenta Agro Hybridsorte PRW20 Pioneer Hi-Bred Northern Europe Sales Division Hybridsorte PT20 Pioneer Hi-Bred Northern Europe Sales Division Hybridsorte PX10 Pioneer Hi-Bred Northern Europe Sales Division Hybridsorte Raptor KWS Hybridsorte Standorteignung: Gebindegröße: Blühbeginn: Reifezeit: Pflanzenlänge: Neigung zur Auswinterung: Neigung zum Lager: Anfälligkeit für Phoma: Anfälligkeit für Sclerotina: Tausendkornmasse: Kornertrag: Ölertrag: Ölgehalt: Sortenbeschreibung nach Kriterien des BSA Glucosinolatgehalt: Aussaat: Frühsaat: (vor 1.0.) Normalsaat: ( ) Spätsaat: (ab ) Anzustrebende Bestandesdichte: Wachstumsreglerbedarf: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters: Züchtereinstufung Leistungsstarke SAFECROSS- Hybride: hervorragende Kornerträge, sehr gute Mulchsaateignung, kompakter Wuchstyp und sehr hohes Kompensationsvermögen Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 1, Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) Pflanzen/m 2 niedrig Hohe Hervorragende Vitalität Leistungen im Herbst im führt LSV auch 2012 und zu sehr 2013! guter Spätsaat- und Mulchsaateignung. Nr.1 im Sorten und Intensitätsversuch in Methau. Die bewährte Hochleistungshybride mit hohen bis sehr hohen Kornerträgen und Ölgehalten. PRW20 sichert diese herausragende Leistung durch eine geringe Tendenz zum Überwachsen im Herbst, eine auffallend gute Winterhärte, gute Standfestigkeit und zügige Korn- und Strohabreife ab. Höchste Ölgehalte in den offiziellen Prüfungen. Hohe bis sehr hohe Korn- und Ölerträge. Raptor ist standfest und gesund keine Bewertung keine Bewertung Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 2,0 Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) Pflanzen/m 2 niedrig Für ein weites Aussaatfenster geeignet. Durch die geringe Tendenz zum Überwachsen im Herbst auch für Frühsaaten geeignet. Neue Hochleistungshybride mit hohen bis sehr hohen Kornerträgen und Ölgehalten. Die Hybride ist sehr gesund und robust und reift im mittleren Reifebereich zügig ab. Bei mittlerer Pflanzenlänge ist PT20 sehr standfest. Empfehlung für die Hauptaussaatperiode. Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 2,0 Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) Pflanzen/m 2 niedrig PT20 wurde im Dezember 2011 in Deutschland zugelassen und erreichte im Bundessortenversuch 2012 die höchste Marktleistung. Die Sorte mit der neuen Genetik erzielte beachtliche Ergebnisse im LSV PX10 wurde 2012 in Deutschland als erste Halbzwerghybride mit hohen bis sehr hohen Ölgehalten (BSA-Note ) zugelassen und erreicht damit die Ölgehalte der besten Normalstrohhybriden. Auch für frühe Aussaattermine geeignet. Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 2,0 Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) Pflanzen/m 2 niedrig PX10 stellt eine deutliche Leistungsverbesserung im Sortiment der MAXIMUS Hybriden dar. Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 1, Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) Pflanzen/m 2 niedrig 13
14 Sortenbezeichnung Sherpa NPZ Lembke / Rapool Ring GmbH Hybridsorte SY Alister Syngenta Agro Hybridsorte SY Saveo Syngenta Agro Hybridsorte SY Vesuvio Syngenta Agro Hybridsorte Visby NPZ Lembke / Rapool Ring GmbH Hybridsorte SHERPA ist auf der genetischen Basis von Visby, die kornertragsbetonte Hochleistungshybride mit verbessertem Ölgehalt (BSA Note ), mittlerer Phomagesundheit und guter Standfestigkeit. Ertragsstärkste Hybride mit rassenspezifischer Kohlhernie-Resistenz in den LSV 2012/13. Neue Hybridrapsgeneration mit herausragendem Ertragspotenzial und Ölgehalt, sehr hoher Stresstoleranz und Ertragssicherheit. Aktuelle Neuzulassung 201 in Deutschland mit herausragendem Ertragspotenzial und Ölgehalt. Ertraglich Nr. 1 in der Wertprüfung Als Überflieger direkt in LSV 201 aufgestiegen. Das Wunder von VISBY mit einem konstanten Kornertrag (relativ 10 LSV ). Auch die Praxiserträge stimmen, daher ist Visby zurecht weiterhin größte Sorte in Deutschland. Standorteignung: Gebindegröße: Blühbeginn: Reifezeit: Pflanzenlänge: Neigung zur Auswinterung: Neigung zum Lager: Anfälligkeit für Phoma: Anfälligkeit für Sclerotina: Tausendkornmasse: Kornertrag: Ölertrag: Ölgehalt: Sortenbeschreibung nach Kriterien des BSA Glucosinolatgehalt: Aussaat: Frühsaat: (vor 1.0.) Normalsaat: ( ) Spätsaat: (ab ) Anzustrebende Bestandesdichte: Wachstumsreglerbedarf: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters: Züchtereinstufung 3 keine Bewertung 3 0 Pflanzen/m 2 Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 1, Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) niedrig SHERPA ist nun dreijährig Meister im Kornertrag (im dreijährigen Mittel relativ 10). Speziell für späte Aussaaten und schwierige Bedingungen geeignet. Sehr gute Winterhärte Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 1, Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) Pflanzen/m 2 niedrig Excellente Gesundheit und Standfestigkeit, sehr gute Winterhärte und Frühsaateignung, sehr gute Toleranz gegenüber Verticillium. Für alle Standorte mit engen Rapsfruchtfolgen/Kohlherniebefall geeignet keine Bewertung Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 1, Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) Pflanzen/m 2 niedrig Sehr gute Winterhärte und Wurzelwerk mit ausgesprochen gutem Regenerationsvermögen und sehr guten Erfahrungen auf trockenen Standorten. Sehr gesund, überzeugt bei Verticillium, unkomplizierte agronomische Eigenschaften Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 1, Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) Pflanzen/m 2 niedrig Gesunde und standfeste Höchstleistungsgenetik. Sehr gute Erfahrungen unter schwierigen Anbaubedingungen. Winterharte und frühreife Sorte mit sehr guten Druscheigenschaften keine Bewertung Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 1, Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) 0 Pflanzen/m 2 niedrig Nachweislich die beste Druscheignung, bei niedrigen Energieverbrauch. Universalsorte mit guter Anpassung. Visby hat Spätsaaten um den 1.9. überhaupt erst ermöglicht. Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 1
15 Sortenbezeichnung Eraton NPZ Lembke / Rapool Ring GmbH Erucasäurehaltiger Raps IDG 10 IDGrain Erucasäurehaltiger Raps IDG 10 IDGrain Erucasäurehaltiger Raps Renard IDGrain Erucasäurehaltiger Raps Rossini IDGrain Erucasäurehaltiger Raps Ertragsstarke Hybride für die Erucarapsproduktion. Der pflanzenbauliche Fortschritt dieser Sorte liegt in einer sehr hohen Standfestigkeit, einer sehr guten Gesundheit und der frühen Reife. Mittelfrühe, ertragreiche, erucasäurehaltige Hybride der neuen Generation mit ausgesprochen guter Gesundheit, Winterhärte und sehr hohem Erukasäuregehalt. Hochertragreiche Erucarapshybride der neuen Generation mit ausgesprochen guter Jugendentwicklung, spätsaatgeeignet, winterhart mit sehr gutem Kompensationsvermögen Mittelfrüher, ertragreicher, erucasäurehaltiger Winterraps mit hoher Ertragssicherheit. Gesunde, robuste, standfeste Pflanzen mit hohem Kompensationsvermögen und sehr guten Druscheigenschaften. Früher, ertragreicher, erucasäurehaltiger Winterraps mit hoher Ertragssicherheit. Gesunde, robuste, standfeste Pflanzen mit hohem Kompensationsvermögen und sehr guten Druscheigenschaften. Standorteignung: Gebindegröße: Blühbeginn: Reifezeit: Pflanzenlänge: Neigung zur Auswinterung: Neigung zum Lager: Anfälligkeit für Phoma: Anfälligkeit für Sclerotina: Tausendkornmasse: Kornertrag: Ölertrag: Ölgehalt: Sortenbeschreibung nach Kriterien des BSA Glucosinolatgehalt: Aussaat: Frühsaat: (vor 1.0.) Normalsaat: ( ) Spätsaat: (ab ) Anzustrebende Bestandesdichte: Wachstumsreglerbedarf: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters: 3 0 Pflanzen/m 2 Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 1, Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) niedrig Die qualitative Verbesserung von ERATON im Vergleich zu aktuellen Eruca-Sorten liegt in einem um 2 bis 3 Prozentpunkte höheren Ölgehalt und Prozentpunkte höherem Erucasäuregehalt keine Bewertung 3 3 keine Bewertung keine Bewertung Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 1, Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) Pflanzen/m 2 niedrig IDG10 wird in diesem Jahr zugelassen, nachdem die letztjährigen Ergebnisse äußerst zufriedenstellend waren. Eher auf bessere Böden stellen, spätsaatverträglich keine Bewertung keine Bewertung keine Bewertung Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 1, Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) Pflanzen/m 2 niedrig IDG10 wird nach ausgesprochen guten Ertragsleistungen in den Prüfjahren in diesem Jahr zugelassen keine Bewertung 0 Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 1, Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) 3-0 Pflanzen/m 2 niedrig Renard ist eine bewährte, frühsaatverträgliche Sorte, die hohe Erträge mit hohen Erucasäuregehalten generiert bei unproblematischer Bestandesführung keine Bewertung Pflanzen/m 2 Für alle Standorte geeignet. Einheiten zu je 1, Mio. keimfähigen Körnern geeignet Aussaatmenge (keimf.k./m 2 ) niedrig Rossini hat in den vergangenen Jahren konstant hohe Erträge und gute Ölerträge gezeigt. Die Sorte ist spätsaatverträglich und ausgesprochen winterhart. Züchtereinstufung 1
16 Eigenschaften Wintergerste - Übersicht Sorte California KWS Liga Sandra Anja Antonella Daisy Etincel Highlight KWS Keeper KWS Meridian KWS Tenor KWS Tonic Lomerit Loreley Medina Roseval Seite im Katalog zweizeilig (zz)/mehrzeilig (mz) zz zz zz mz mz mz mz mz mz mz mz mz mz mz mz mz Wachstum: Ährenschieben 3 3 Reife Pflanzenlänge Neigung zu: Auswinterung 3 Lager 3 Halmknicken Ährenknicken 3 Anfälligkeiten für: Mehltau Netzflecken Rhynchosporium 3 3 Zwergrost Gelbmosaikvirusresistenz Ertragseigenschaften: Bestandesdichte Kornzahl/Ähre 3 1 Tausendkornmasse Kornertrag Stufe Kornertrag Stufe Qualitätseigenschaften: Marktwareanteil k.a. Vollgersteanteil k.a. Hektolitergewicht k.a. Eiweißgehalt k.a. Quelle für Einstufungen BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA = Hybridsorten Z = Züchterangaben Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 1
17 Eigenschaften Sorte Souleyka Tamina Galation Hobbit Quadra SY Leoo Trooper Wootan Seite im Katalog zweizeilig (zz)/mehrzeilig (mz) mz mz mz mz mz mz mz mz Wachstum: Ährenschieben Reife Pflanzenlänge Neigung zu: Auswinterung Lager Halmknicken Ährenknicken Anfälligkeiten für: Mehltau Netzflecken Rhynchosporium 3 Zwergrost 3 Gelbmosaikvirusresistenz Ertragseigenschaften: Bestandesdichte 3 Kornzahl/Ähre 9 Tausendkornmasse Kornertrag Stufe Kornertrag Stufe Qualitätseigenschaften: Marktwareanteil Vollgersteanteil k.a. k.a. Hektolitergewicht Eiweißgehalt 3 2 k.a. 3 k.a Quelle für Einstufungen BSA BSA Z BSA Z BSA BSA BSA = Hybridsorten Z = Züchterangaben 1
18 California Wintergerste zweizeilig Limagrain / LG Charakteristika der Sorte CALIFORNIA ist früh im Ährenschieben. Die Standfestigkeit der Hochertragssorte ist bis gut bei guter Strohstabilität. Für alle Lagen geeignet. Beste Netzfleckenresistenz und überdurchschnittlich bei Rhynchosporium. zweizeilige Wintergerste Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Ausgezeichnetes Kompensationsvermögen sichert höchste Kornerträge in allen Anbausituationen. Sortenempfehlung des Sächsischen Sortenempfehlungen Landesamtes für Umwelt, der Sächsischen Landesanstalt Landwirtschaft für und Landwirtschaft Geologie California ermöglichte zweijährig auf den Löß- und Verwitterungsstandorten ein leicht überdurchschnittliches Kornertragsniveau. Die Sorte kennzeichnet eine überdurchschnittliche Strohstabilität und mittlere Winterfestigkeit. Bei guten Resistenzen gegenüber Netzflecken und Rhynchosporium ist die Anfälligkeit gegenüber Zwergrost. California brachte 2012 hohe Hektolitergewichte über dem Niveau von Lomerit. Limagrain / LG California Wintergerste zweizeilig Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschr Wachstum: Ährenschieben: CALIFORNIA ist früh im Ährenschieben. Die Standfestigkeit der Hochertragssorte ist bis Reife: gut bei guter Strohstabilität. bis spät Pflan enlänge: kurz bis Neigung zu: Auswinterung: Für alle Lagen geeignet. Lager: gering bis Halmknicken: 3 gering Ährenknicken: 3 Beste Netzfleckenresistenz und gering überdurchschnittlich bei Rhynchosporium. Anfälligkeit für: Mehltau: gering bis Netzflecken zweizeilige Wintergerste 3 gering Rhynchosporium: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters gering bis Zwergrost: Ausgezeichnetes Kompensationsvermögen sichert höchste Kornerträge in allen Anbausituationen. Gelbmosaikvirusresistenz: 1 ja Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: bis sehr Sortenempfehlungen der Sächsischen Kornzahl/Ähre: 3 Landesanstalt für Landwirtschaft niedrig Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: bis sehr bis sehr Qualitätseigenschaften: Marktwareanteil: Vollgersteanteil: Hektolitergewicht: bis bis Eiweißgehalt: 3 niedrig Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 1
19 California Wintergerste zweizeilig Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn ( 2) (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen -Spätgabe ab 3 Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) ab Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges oder oder plus oder plus oder plus A) B) C) 3-39 bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Auf Zwergrost ist besonders zu achten. Mittelunverträglichkeiten sind nicht bekannt Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) knapp bestockt 2-3 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- kräftige Triebe/Pfl. mit Vergilbungserscheinungen C) gut bestockt - kräftige Triebe/Pfl. ohne Vergilbungen Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0,3-0, l/ha Moddus 0,3-0, l/ha Moddus 0,3-0, l/ha Moddus 31 0,3-0, l/ha Moddus 0,3-0, l/ha Moddus 0,3-0, l/ha Moddus California Wintergerste zweizeilig 0, - 0, l/ha Camposan 0,3-0, l/ha Camposan 0,3-0, l/ha Camposan 19
20 KWS Liga Wintergerste zweizeilig KWS Getreide Charakteristika der Sorte Zweizeilige Winterbraugerste mit guter Standfestigkeit, hohem Hektolitergewicht und hohem Ertragspotenzial. Für alle Standorte geeignet. Mittlere Anfälligkeit gegenüber Mehltau, Rhynchosporium, Netzflecken und Zwergrost. zweizeilige Winterbraugerste Zusätzliche Bemerkungen des Züchters KWS Liga ist bei der Brauqualität auf Sommerbraugerstenniveau. Sortenempfehlung des Sächsischen Sortenempfehlungen Landesamtes für Umwelt, der Sächsischen Landesanstalt Landwirtschaft für und Landwirtschaft Geologie KWS Getreide KWS Liga Wintergerste mehrzeilig Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: bis spät Zweizeilige Winterbraugerste mit guter Standfestigkeit, hohem Hektolitergewicht Reife: und hohem Ertragspotenzial. bis spät Pflan enlänge: kurz bis Neigung zu: Auswinterung: Für alle Standorte geeignet. Lager: gering bis Halmknicken: 3 gering Ährenknicken: Mittlere Anfälligkeit gegenüber gering Mehltau, bis Anfälligkeit Rhynchosporium, für: Netzflecken und Zwergrost. Mehltau: Netzflecken zweizeilige Winterbraugerste Rhynchosporium: gering bis Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Zwergrost: KWS Liga ist bei der Brauqualität auf Sommerbraugerstenniveau. ja Gelbmosaikvirusresistenz: 1 Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: bis Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen der Sächsischen niedrig bis Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Marktwareanteil: bis bis bis Vollgersteanteil: Hektolitergewicht: Eiweißgehalt: 2 sehr niedrig bis niedrig ( Züchtereinstufung) Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 20
21 KWS Liga Wintergerste mehrzeilig Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn ( 2) (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen -Spätgabe Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges oder oder plus oder plus oder plus A) B) C) bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Andüngung - normal bis betont; Schossergabe - reduziert - gegenüber mehrzeiliger Gerste um etwa eine Woche vorziehen; keine Spätgabe. Herbstgabe: 30 kg N/ha bei später Saat und geringem Nmin. Fungizideinsatz je nach Befallssituation. Einmaliger Einsatz ab 3 im Regelfall ausreichend. Keine sortenspezifische nachteilige Wirkung der zugelassenen Mittel bekannt Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) knapp bestockt 2-3 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- kräftige Triebe/Pfl. mit Vergilbungserscheinungen C) gut bestockt - kräftige Triebe/Pfl. ohne Vergilbungen Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes kg N/ha kg N/ha 0-90 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-90 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0,l - 0,l Moddus 0,3l - 0,l Cerone 0 0,2 l Moddus 0,3l - 0,l Moddus 0,l - 0,l Moddus 0,3-0,l Cerone 0 0,2l Moddus 0,3l - 0,l Moddus KWS Liga Wintergerste zweizeilig 0,3l - 0,l Moddus 0,3-0,l Cerone 0 0,2l Moddus 0,3l Moddus 0,3l - 0,l Cerone 0 0,3l - 0,l Cerone 0 0,3l Cerone 0 Herbst: Insektizideinsatz gegen virusbeladene Blattläuse (Gerstengelbverzwergungsvirus). 21
22 Sandra Wintergerste zweizeilig Bauer/IG Pflanzenzucht München Charakteristika der Sorte Sandra zeigt ein frühes Ährenschieben und realisiert Erträge, wie die besten mehrzeiligen Sorten. Hohes TKG und überdurchschnittliches HL-Gewicht sind weitere Merkmale dieser Sorte. Für alle Standorte geeignet. Zwergrost ist zu beachten! Bestandesdichtetyp Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Die Sorte wurde ohne Zulassungsverhandlung wegen überragender Leistung in der Wertprüfung zugelassen! Sortenempfehlung des Sächsischen Landesamtes Sortenempfehlungen für Umwelt, der Sächsischen Landwirtschaft Landesanstalt für und Landwirtschaft Geologie Sandra bringt dreijährig mittlere Kornerträge auf den D-Süd-Standorten. Die Sorte reift früh und ist damit die früheste zweizeilige Sorte im aktuellen Prüfsortiment. Sandra zeigte 2012 deutliche Schwächen in der Winterfestigkeit, weshalb der betriebliche Anbauumfang begrenzt werden sollte. Bei recht guter Standfestigkeit ist die Strohstabilität zu bewerten, mit leichter Neigung zum Ährenknicken. In der Mehltauresistenz gehört Sandra zu den besten Sorten, die hohe Zwergrostanfälligkeit Erfahrungen ist zu beachten. Saatgut Die Hektolitergewichte 2000 Eigene sind, auf leichten Standorten bei ungünstigen Bedingungen zur Kornfüllung liegen diese häufig leicht über der Sorte Lomerit. Bauer/IG Pflanzenzucht München Sandra Wintergerste Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: Sandra zeigt ein frühes Ährenschieben früh bis und realisiert Erträge, wie die besten mehrzeiligen Sorten. Reife: Hohes TKG und überdurchschnittliches HL-Gewicht sind weitere Merkmale dieser Sorte. Pflan enlänge: kurz bis Neigung zu: Auswinterung: Für alle Standorte geeignet. Lager: gering bis Halmknicken: gering bis Zwergrost Ährenknicken: ist zu beachten! Anfälligkeit für: Mehltau: 2 bis stark sehr gering bis gering Bestandesdichtetyp Netzflecken gering bis Rhynchosporium: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Zwergrost: Die Sorte wurde ohne Zulassungsverhandlung stark wegen überragender Leistung in der Wertprüfung zugelassen! Gelbmosaikvirusresistenz: 1 Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: bis sehr Sortenempfehlungen der Kornzahl/Ähre: 1 Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: ja sehr niedrig bis sehr bis sehr Qualitätseigenschaften: Marktwareanteil: bis sehr Vollgersteanteil: Hektolitergewicht: bis sehr bis Eiweißgehalt: 3 niedrig Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 22
23 Sandra Wintergerste mehrzeilig Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn ( 2) (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) Spätgabe 39-9 Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Sonstiges oder oder plus oder plus oder plus bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Zwergrost unbedingt beachten; ansonsten Behandlung nach Bedarf. Behandlung nach Bedarf. Es sind keine Mittelunverträglichkeiten bekannt Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) knapp bestockt 2-3 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- kräftige Triebe/Pfl. mit Vergilbungserscheinungen C) gut bestockt - kräftige Triebe/Pfl. ohne Vergilbungen Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 1,0 l/ha Medax Top 0, l/ha Moddus 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 1,0 l/ha Medax Top 0, l/ha Moddus 0,3-0, l/ha Camposan Extra 0,3-0, l/ha Camposan Extra Sandra Wintergerste zweizeilig 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 1,0 l/ha Medax Top+1,0 l/ha Turbo 23
24 Anja Wintergerste mehrzeilig Saatzucht Breun/Lantmännen SW Seed GmbH Charakteristika der Sorte Mehrzeilige virusresistente Wintergerste mit sehr hohem Kornertrag und sehr guter Kornqualität sowie sehr guten Stroheigenschaften und Resistenzen. Für alle Anbaulagen geeignet. Überdurchschnittliches Resistenzniveau. Bestandesdichtetyp Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Diese Sorte zeichnet sich durch eine gute Strohstabilität, einen sehr guten Ertrag und eine hervorragende Winterhärte aus. Sortenempfehlung des Sächsischen Landesamtes Sortenempfehlungen für Umwelt, der Sächsischen Landwirtschaft Landesanstalt für und Landwirtschaft Geologie Die Sorten Loreley (D-Süd, Löß-Standorte), KWS Keeper (D-Süd, Löß-Übergangsgebiet), Anja (Löß- Standorte), KWS Tonic (Löß-Ackerebene), Titus (Löß-Übergangsgebiet) und Galation (Löß-Ackerebene) erreichen im ersten Prüfjahr hohe, z. T. deutlich über dem Versuchs liegende Kornerträge, bezogen auf die in Klammern stehenden Anbaugebiete. Hervorzuheben sind die überdurchschnittliche Winterfestigkeit der Sorten Loreley, Anja und KWS Keeper sowie die günstige Hektolitergewichtseinstufung Erfahrungen der Saatgut Sorten Titus 2000 und KWS Eigene Keeper auf dem Niveau von Lomerit. Saatzucht Breun/Lantmännen SW Seed GmbH Anja Wintergerste Sortenbeschreibung Charakteristika der nach Sorte Kriterien des BSA Wachstum: Ährenschieben: Mehrzeilige virusresistente Wintergerste bis spät mit sehr hohem Kornertrag und sehr guter Kornqualität Reife: sowie sehr guten Stroheigenschaften und Resistenzen. bis spät Pflan enlänge: Neigung zu: Auswinterung: gering bis Für alle Anbaulagen geeignet. Lager: gering bis Halmknicken: gering bis Ährenknicken: Überdurchschnittliches Resistenzniveau. gering bis Anfälligkeit für: Mehltau: 3 gering Netzflecken Bestandesdichtetyp Rhynchosporium: Zusätzliche Bemerkungen gering bis des Züchters Zwergrost: Diese Sorte zeichnet sich durch gering eine bis gute Strohstabilität, einen sehr guten Ertrag und Gelbmosaikvirusresistenz: 1 eine hervorragende Winterhärte aus. Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: niedrig bis Sortenempfehlungen der Sächsischen Kornzahl/Ähre: Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Marktwareanteil: Vollgersteanteil: Hektolitergewicht: ja sehr sehr Eiweißgehalt: 3 niedrig Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der Sortenbesc 9 9 2
25 Anja Wintergerste mehrzeilig Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn ( 2) (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) Spätgabe 3-9 Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Sonstiges oder oder plus oder plus oder plus bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Die N-Düngung erfolgt in der ortsüblichen Höhe. Besonderes Augenmerk ist auf die Erhaltung und Förderung der Kornzahl je Ähre zu richten kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha Gute Standfestigkeit, der Bestandesentwicklung und dem Standort angepasste Wachstumsreglergaben Fungizideinsatz je nach Befallssituation. Einmaliger Einsatz ab 39-9 im Regelfall ausreichend. Auf Virusvektoren achten Keine sortenspezifische nachteilige Wirkung der zugelassenen Mittel bekannt Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) knapp bestockt 2-3 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- kräftige Triebe/Pfl. mit Vergilbungserscheinungen C) gut bestockt - kräftige Triebe/Pfl. ohne Vergilbungen Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 0, l/ha Moddus 0,3-0, l/ha Camposan 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 0, l/ha Moddus 0,3-0, l/ha Camposan Anja Wintergerste mehrzeilig 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0,3-0, l/ha Moddus 0,3-0, l/ha Camposan 2
26 Antonella Wintergerste mehrzeilig Nordsaat / Saaten Union GmbH Charakteristika der Sorte Mehrzeilige, späte Hochertragssorte im Einzelährentyp. Kombiniert Spitzenertrag und Spitzenresistenz, bei bester Kornsortierung und stabilem HL-Gewicht. Für alle Standorte geeignet. Beste Blattgesundheit aller zugelassenen Wintergerstensorten. Einzelährentyp Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Vorzugsweise frühe bis mittlere Saattermine. Antonella stellte 2012 ihre gute Winterhärte unter Beweis. Sortenempfehlung des Sächsischen Landesamtes Sortenempfehlungen für Umwelt, der Sächsischen Landwirtschaft Landesanstalt für und Landwirtschaft Geologie Antonella bringt zweijährig in allen Anbaugebieten mittlere bis leicht überdurchschnittliche Kornerträge. Die Sorte mit später Reife ist durch eine mittlere Standfestigkeit und leichte Schwächen im Halmknicken gekennzeichnet. Die Winterfestigkeit ist auf mittlerem Niveau. Hervorzuheben ist das überdurchschnittliche Resistenzniveau gegenüber den wichtigen Blattkrankheiten, in diesem Komplex zählt sie zu den besten Sorten. Antonella hat 2012 knapp mittlere Hektolitergewichte aufgewiesen. Nordsaat / Saaten Union GmbH Antonella Wintergerste mehrzeilig Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Mehrzeilige, Ährenschieben: späte Hochertragssorte im Einzelährentyp. Kombiniert Spitzenertrag und Spitzenresistenz, bei bester Kornsortierung und Reife: stabilem HL-Gewicht. bis spät Pflan enlänge: Neigung zu: Auswinterung: Für alle Standorte geeignet. gering bis Lager: gering bis Halmknicken: bis stark Beste Ährenknicken: Blattgesundheit aller zugelassenen Wintergerstensorten. Anfälligkeit für: Mehltau: 2 sehr gering bis gering Einzelährentyp Netzflecken 3 gering Zusätzliche Rhynchosporium: Bemerkungen des 3 Züchters gering Vorzugsweise Zwergrost: frühe bis mittlere Saattermine. 3 gering Antonella stellte 2012 ihre gute Winterhärte unter Beweis. Gelbmosaikvirusresistenz: 1 ja Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: niedrig bis Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt Kornzahl/Ähre: für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: bis bis bis sehr bis sehr Qualitätseigenschaften: Marktwareanteil: Eigene Erfahrungen Saatgut 2000 Vollgersteanteil: Hektolitergewicht: Eiweißgehalt: 3 niedrig Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 2
27 Antonella Wintergerste mehrzeilig Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) Wachstumsregler Fungizide Insektizide Herbizide normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn ( 2) (inkl. N 0-30 cm) -zum Schossen A) B) C) Spätgabe 39-9 Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Sonstiges oder oder plus oder plus oder plus 33 9 bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Bestandesdichte absichern und Kornausbildung gezielt fördern. 30 kg N/ha 30 kg N/ha Bei sehr hoher Ertragserwartung gesplittete Halmstabilisierung. Breitbandfungizid in EC 9, bevorzugt Strob/Azol Mix + Mehltaupartner mit Dauerwirkung (Talius). Auf Virusvektoren achten. Keine Unverträglichkeiten bekannt Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) B) C) Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes kg N/ha 0-90 kg N/ha 90 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Camposan E 0, l/ha Moddus 0,3 l/ha Camposan Extra 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Camposan E 0, l/ha Moddus 0,3 l/ha Camposan Extra Antonella Wintergerste mehrzeilig 0-90 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-30 kg N/ha 0, l/ha Moddus 0, l/ha Moddus 0,2 l/ha Camposan Extra 2
28 Daisy Wintergerste mehrzeilig Saatzucht Breun/Lantmännen SW Seed GmbH Charakteristika der Sorte Winterharte mehrzeilige virusresistente Wintergerste mit sehr hohem Kornertrag und hohem Marktwareanteil, sowie sehr guten Stroheigenschaften und Resistenzen. Für alle Anbaulagen geeignet. Überdurchschnittliches Resistenzniveau gegenüber allen Blattkrankheiten. Bestandesdichtetyp Zusätzliche Bemerkungen des Züchters DAISY zeichnet sich durch einen hohen Marktwarenertrag und eine gute Strohstabilität aus. Sortenempfehlung des Sächsischen Sortenempfehlungen Landesamtes für Umwelt, der Sächsischen Landesanstalt Landwirtschaft für und Landwirtschaft Geologie Saatzucht Breun/Lantmännen SW Seed GmbH Daisy Wintergerste Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: Winterharte mehrzeilige virusresistente Wintergerste mit sehr hohem Kornertrag und hohem Marktwareanteil, sowie sehr guten Reife: Stroheigenschaften und Resistenzen. Pflan enlänge: Neigung zu: Auswinterung: Für alle Anbaulagen geeignet. gering bis Lager: gering bis Halmknicken: gering bis Überdurchschnittliches Ährenknicken: Resistenzniveau gegenüber allen Blattkrankheiten. gering bis Anfälligkeit für: Mehltau: gering bis Bestandesdichtetyp Netzflecken gering bis Zusätzliche Rhynchosporium: Bemerkungen des Züchters gering bis DAISY Zwergrost: zeichnet sich durch einen hohen gering bis Marktwarenertrag und eine gute Strohstabilität aus. Gelbmosaikvirusresistenz: 1 ja Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: niedrig bis Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt Kornzahl/Ähre: für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: bis sehr bis sehr Qualitätseigenschaften: Marktwareanteil: Vollgersteanteil: Hektolitergewicht: bis bis Eiweißgehalt: 2 sehr niedrig bis niedrig Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 2
29 Daisy Wintergerste mehrzeilig Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn ( 2) (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) Spätgabe 3-9 Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Sonstiges oder oder plus oder plus oder plus bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Die N-Düngung erfolgt in der ortsüblichen Höhe. Besonderes Augenmerk ist auf die Erhaltung und Förderung der Kornzahl je Ähre zu richten. Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) knapp bestockt 2-3 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- kräftige Triebe/Pfl. mit Vergilbungserscheinungen C) gut bestockt - kräftige Triebe/Pfl. ohne Vergilbungen Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha Gute Standfestigkeit, der Bestandesentwicklung und dem Standort angepasste Wachstumsreglergaben Fungizideinsatz je nach Befallssituation. Einmaliger Einsatz ab 39-9 im Regelfall ausreichend. Auf Virusvektoren achten Keine sortenspezifische nachteilige Wirkung der zugelassenen Mittel bekannt kg N/ha 0 kg N/ha 0-90 kg N/ha 0, - 0, l/ha Moddus 0,3-0, l/ha Camposan 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-90 kg N/ha 0, - 0, l/ha Moddus 0,3-0, l/ha Camposan Daisy Wintergerste mehrzeilig 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-90 kg N/ha 0,3-0, l/ha Moddus 0,3-0, l/ha Camposan 29
30 Etincel Wintergerste mehrzeilig Secobra Deutschland / BayWa Züchtervertrieb Charakteristika der Sorte Mehrzeilige Wintergerste mit zügiger Jugendentwicklung, frühem Ährenschieben und früher Reife. Die Sorte kann im Vertragsanbau auch als Winterbraugerste vermarktet werden. Insbesondere für Hochertragsstandorte geeignet. Regionen mit häufigeren Kahlfrösten sind auf Grund der zügigen Jugendentw. zu vermeiden. Durchweg ausreichende Resistenzen gegen Blattkrankheiten (APS ). Kompensationstyp Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Sortenempfehlung des Sächsischen Landesamtes Sortenempfehlungen für Umwelt, der Sächsischen Landwirtschaft Landesanstalt für und Landwirtschaft Geologie Secobra Deutschland / BayWa Züchtervertrieb Etincel Wintergerste mehrzeilig Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschr Wachstum: Ährenschieben: 3 Mehrzeilige Wintergerste mit zügiger früh Jugendentwicklung, frühem Ährenschieben und früher Reife: Reife. Die Sorte kann im Vertragsanbau auch als Winterbraugerste vermarktet früh bis werden. Pflan enlänge: kurz bis Neigung zu: Auswinterung: Insbesondere für Hochertragsstandorte geeignet. Regionen mit häufigeren Kahlfrösten sind auf Lager: Grund der zügigen Jugendentw. zu vermeiden. Halmknicken: stark Ährenknicken: Durchweg ausreichende Resistenzen gegen bis stark Blattkrankheiten (APS ). Anfälligkeit für: Mehltau: Kompensationstyp Netzflecken Rhynchosporium: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Zwergrost: gering bis Gelbmosaikvirusresistenz: 1 ja Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: Sortenempfehlungen der Sächsischen Kornzahl/Ähre: Landesanstalt für Landwirtschaft bis Tausendkornmasse: niedrig bis Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: bis sehr Qualitätseigenschaften: Marktwareanteil: Vollgersteanteil: niedrig bis Hektolitergewicht: Eiweißgehalt: 3 niedrig Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 30
31 Etincel Wintergerste mehrzeilig Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn ( 2) (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) Spätgabe 39-9 Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Sonstiges oder oder plus oder plus oder plus bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Zügige Entwicklung beachten, Halm- und Ährenknicken berücksichtigen Einmalbehandlung mit breitwirksamen Fungizid ist normalerweise ausreichend. Fokus auf Virusvektoren. Keine Unverträglichkeit bekannt Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) knapp bestockt 2-3 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- kräftige Triebe/Pfl. mit Vergilbungserscheinungen C) gut bestockt - kräftige Triebe/Pfl. ohne Vergilbungen Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes kg N/ha 0-90 kg N/ha 90 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 30 kg N/ha 0, - 0, l/ha Moddus 0, l/ha Camposan Extra 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 30 kg N/ha 0, - 0, l/ha Moddus 0, l/ha Camposan Extra , l/ha Moddus 0, l/ha Moddus 0,3-0, l/ha Camposan Extra 0,3-0, l/ha Camposan Extra Etincel Wintergerste mehrzeilig 0-90 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-30 kg N/ha 0,3-0, l/ha Moddus 0, l/ha Camposan Extra 31
32 Highlight Wintergerste mehrzeilig DSV Leutewitz/IG Pflanzenzucht München Charakteristika der Sorte Vereint beste Kornqualität aller mehrzeiligen Sorten mit sehr hohem TKG und Winterhärte. Die Sorte eignet sich sehr gut nach Getreidevorfrucht und besitzt ein gutes HL-Gewicht und gute Resistenzen gegen Ramularia. Highlight ist für alle Standorte geeignet. Bis auf Netzflecken besitzt Highlight gute Resistenzen. Ährentyp Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Einmalige Kombination von hohem Ertrag mit bester Kornqualität (3 WP-Jahre 99% über 2,2 Sieb; % über 2, Sieb). Sortenempfehlung des Sächsischen Landesamtes Sortenempfehlungen für Umwelt, der Sächsischen Landwirtschaft Landesanstalt für und Landwirtschaft Geologie DSV Leutewitz/IG Pflanzenzucht München Highlight Wintergerste Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: Vereint beste Kornqualität aller mehrzeiligen Sorten bis spät mit sehr hohem TKG und Winterhärte. Die Reife: Sorte eignet sich sehr gut nach Getreidevorfrucht und besitzt ein gutes bis spät HL-Gewicht und gute Resistenzen gegen Ramularia. Pflan enlänge: lang Neigung zu: Auswinterung: Highlight ist für alle Standorte geeignet. Lager: Halmknicken: Bis Ährenknicken: auf Netzflecken besitzt Highlight gute Resistenzen. Anfälligkeit für: Mehltau: Ährentyp Netzflecken gering bis Rhynchosporium: Zusätzliche Bemerkungen gering bis des Züchters Zwergrost: 3 Einmalige Kombination von hohem gering Ertrag mit bester Kornqualität (3 WP-Jahre 99% über 2,2 Sieb; Gelbmosaikvirusresistenz: % über 2, Sieb). 1 Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: 3 niedrig Sortenempfehlungen der Sächsischen Kornzahl/Ähre: Landesanstalt für Landwirtschaft bis Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: ja Qualitätseigenschaften: Marktwareanteil: bis sehr Vollgersteanteil: Hektolitergewicht: Eiweißgehalt: 3 niedrig Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 32
33 Highlight Wintergerste mehrzeilig Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn ( 2) (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) Spätgabe 39-9 Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Sonstiges oder oder plus oder plus oder plus bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Behandlung von Netzflecken! Hauptschädlinge stellen Blattläuse dar! Es sind keine Unverträglichkeiten bekannt Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) knapp bestockt 2-3 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- kräftige Triebe/Pfl. mit Vergilbungserscheinungen C) gut bestockt - kräftige Triebe/Pfl. ohne Vergilbungen Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,0 l/ha Medax Top 0, l/ha Moddus 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,0 l/ha Medax Top 0, l/ha Moddus ,3-0, l/ha Camposan Extra 0,3-0, l/ha Camposan Extra Highlight Wintergerste mehrzeilig 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg/ha 1,0 l/ha Medax Top+1,0l/ha Turbo 0,3-0, l/ha Camposan Extra 0,3-0, l/ha Camposan Extra 0, l/ha Moddus 33
34 KWS Keeper Wintergerste mehrzeilig KWS Getreide Charakteristika der Sorte Sehr hohes Ertragspotenzial in allen Behandlungsstufen. Gute Standfestigkeit und insgesamt gute Strohstabilität. Mittelspäter Typ mit hohem Hektolitergewicht. KWS Keeper ist für alle Standorte geeignet. Die Sorte besitzt eine mittlere Anfälligkeit gegen Mehltau, Rhynchosporium, Netzflecken, Zwergrost. Einzelährentyp Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Erste Hochertragssorte mit doppelter Resistenz bei Gelbmosaikvirus. Sortenempfehlung des Sächsischen Sortenempfehlungen Landesamtes für Umwelt, der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie Die Sorten Loreley (D-Süd, Löß-Standorte), KWS Keeper (D-Süd, Löß-Übergangsgebiet), Anja (Löß-Standorte), KWS Tonic (Löß-Ackerebene), Titus (Löß-Übergangsgebiet) und Galation (Löß- Ackerebene) erreichen im ersten Prüfjahr hohe, z. T. deutlich über dem Versuchs liegende Kornerträge, bezogen auf die in Klammern stehenden Anbaugebiete. Hervorzuheben sind die überdurchschnittliche Winterfestigkeit der Sorten Loreley, Anja und KWS Keeper sowie die günstige Hektolitergewichtseinstufung der Sorten Titus und KWS Eigene Keeper auf Erfahrungen dem Niveau von Saatgut Lomerit KWS Getreide KWS Keeper Wintergerste Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: Sehr hohes Ertragspotenzial in allen bis spät Behandlungsstufen. Gute Standfestigkeit und insgesamt Reife: gute Strohstabilität. Mittelspäter Typ mit hohem Hektolitergewicht. bis spät Pflan enlänge: bis lang Neigung zu: Auswinterung: KWS Keeper ist für alle Standorte gering geeignet. bis Lager: gering bis Halmknicken: Ährenknicken: Die Sorte besitzt eine mittlere Anfälligkeit gegen gering bis Mehltau, Rhynchosporium, Netzflecken, Zwergrost. Anfälligkeit für: Mehltau: Einzelährentyp Netzflecken gering bis Rhynchosporium: Zusätzliche Bemerkungen gering bis des Züchters Zwergrost: Erste Hochertragssorte mit doppelter gering bis Resistenz bei Gelbmosaikvirus. Gelbmosaikvirusresistenz: 1 ja Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: niedrig bis Sortenempfehlungen der Sächsischen Kornzahl/Ähre: Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: bis bis sehr sehr Qualitätseigenschaften: Marktwareanteil: Vollgersteanteil: Hektolitergewicht: bis Eiweißgehalt: 2 sehr niedrig bis niedrig 9 Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 3
35 KWS Keeper Wintergerste mehrzeilig Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät ab anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn ( 2) (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) Spätgabe 39-9 Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung oder oder plus oder plus oder plus bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha Gute Standfestigkeit des Bestandes und dem Standort angepasste Wachstumsreglergabe. Fungizideinsatz je nach Befallssituation; einmaliger Einsatz ab 3 im Regelfall ausreichend. Herbst: Insektizideinsatz gegen virusbeladene Blattläuse (Gerstengelbverzwergungsvirus). Keine sortenspezifische nachteilige Wirkung der zugelassenen Mittel bekannt Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) knapp bestockt 2-3 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- kräftige Triebe/Pfl. mit Vergilbungserscheinungen C) gut bestockt - kräftige Triebe/Pfl. ohne Vergilbungen Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0,3-0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0,2 l/ha Modd. + 0,2 l/ha Camp. E 0,2 l/ha Modd. + 0,2 l/ha Camp. E 0,2 l/ha Modd. + 0,2 l/ha Camp. E 0,3-0, l/ha Moddus 0,3-0, l/ha Moddus 0,3-0, l/ha Moddus 0, l/ha Camposan Extra 0, l/ha Camposan Extra 0, l/ha Camposan Extra Sonstiges Auf Typhula-gefährdeten Standorten wirksame Beizung beachten. KWS Keeper Wintergerste mehrzeilig 3
36 KWS Meridian Wintergerste mehrzeilig KWS Getreide Charakteristika der Sorte Standfester Hochertragstyp mit guter Sortierung, Gelbmosaikvirus-resistent (Typ 1), gute Strohstabilität, sehr gute Winterhärte und gutes Regenerationsvermögen. Für alle Anbaulagen geeignet. Mittlere Anfälligkeit bei Mehltau, geringere bei Zwergrost, Rhynchosporium und Netzflecken. Kompensationstyp Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Aussaatzeitpunkt ortsüblich - nicht zu früh drillen. Gegenüber der ortsüblichen Saatstärke können Abschläge von bis 10 % vorgenommen werden. Düngestrategie: Andüngung - eher verhalten; Schossergabe und Spätgabe normal. Sortenempfehlungen des der Sächsischen Sächsischen Landesanstalt Landesamtes für für Umwelt, Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie KWS Meridian erreicht dreijährig in allen Anbaugebieten mittlere bis leicht überdurchschnittliche Kornerträge. In der Reife ist die Sorte etwas früher als KWS Tenor einzuschätzen. KWS Meridian überzeugte 2012 mit einer guten Winterfestigkeit. Standfestigkeit, Strohstabilität und Blattgesundheit liegen auf mittlerem Niveau. Die mittleren Hektolitergewichte liegen meist etwas über der Sorte KWS Tenor. KWS Getreide KWS Meridian Wintergerste mehrzeilig Charakteristika der Sorte Sortenbeschr Sortenbeschreibung nach Kriterien des BSA Wachstum: Ährenschieben: Standfester Hochertragstyp mit guter Sortierung, Gelbmosaikvirus-resistent (Typ 1), gute Reife: Strohstabilität, sehr gute Winterhärte und gutes Regenerationsvermögen. Pflan enlänge: Neigung zu: Auswinterung: gering bis Für alle Anbaulagen geeignet. Lager: Halmknicken: Ährenknicken: Mittlere Anfälligkeit bei Mehltau, geringere bei Zwergrost, Anfälligkeit Rhynchosporium für: und Netzflecken. Mehltau: Netzflecken Kompensationstyp Rhynchosporium: gering bis Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Zwergrost: gering bis Aussaatzeitpunkt ortsüblich - nicht zu früh drillen. Gegenüber der ortsüblichen Saatstärke Gelbmosaikvirusresistenz: 1 können Abschläge von bis 10 % vorgenommen ja werden. Düngestrategie: Ertragseigenschaften: Andüngung - eher verhalten; Schossergabe und Spätgabe normal. Bestandesdichte: niedrig bis Sortenempfehlungen Kornzahl/Ähre: der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Marktwareanteil: sehr bis sehr Eigene Vollgersteanteil: Erfahrungen Saatgut 2000 Hektolitergewicht: Eiweißgehalt: 3 niedrig 9 Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 3
37 KWS Meridian Wintergerste mehrzeilig Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn ( 2) (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen -Spätgabe Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung oder oder plus oder plus oder plus Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Andüngung - eher verhalten; Schossergabe und Spätgabe normal gute Standfestigkeit,der Bestandesentwicklung und dem Standort angepasste Wachstumsreglergaben Fungizideinsatz je nach Befallssituation. Einmaliger Einsatz ab 3 im Regelfall ausreichend. Herbst: Insektizideinsatz gegen virusbeladene Blattläuse (Gerstengelbverzwergungsvirus). Keine sortenspezifische nachteilige Wirkung der zugelassenen Mittel bekannt Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) knapp bestockt 2-3 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- kräftige Triebe/Pfl. mit Vergilbungserscheinungen C) gut bestockt - kräftige Triebe/Pfl. ohne Vergilbungen Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0,2 l/ha Modd. + 0,2 l/ha Camp.E 0,3-0, l/ha Moddus 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0,2l /ha Modd. + 0,2 l/ha Camp.E 0,3-0, l/ha Moddus 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0,3-0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0,2 l/ha Modd. + 0,2 l/ha Camp.E 0,3-0, l/ha Moddus 0, l/ha Camposan Extra 0, l/ha Camposan Extra 0, l/ha Camposan Extra Sonstiges Auf Typhula-gefährdeten Standorten wirksame Beizung beachten. KWS Meridian Wintergerste mehrzeilig 3
38 KWS Tenor Wintergerste mehrzeilig KWS Getreide Charakteristika der Sorte Die Sorte besitzt ein überdurchschnittliches Ertragsniveau in der behandelten Stufe und eine gute Standfestigkeit (Gülle geeignet). Auf Ährenknicken ist zu achten. Sie ist mit Lomerit vergleichbar. KWS Tenor bringt auf allen Standorten überdurchschnittliche Ergebnisse, besonders auf leichten Böden. Gute Resistenzen gegenüber Mehltau, Rhynchosp. und Zwergrost. Auf Netzflecken ist zu achten. Einzelährentyp Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Sortenempfehlung des Sächsischen Landesamtes Sortenempfehlungen für Umwelt, der Sächsischen Landwirtschaft Landesanstalt für und Landwirtschaft Geologie KWS Tenor ist nach dreijähriger Prüfung die ertragsstärkste mehrzeilige Wintergerstensorte in allen Anbaugebieten. Hervorzuheben ist die hohe Ertragsstabilität. Bei später Reife zeigt die Sorte eine gute Winterfestigkeit. Die Standfestigkeit ist bis gut einzuschätzen, Ährenknicken kann etwas stärker auftreten. KWS Tenor ist durch eine überdurchschnittliche Widerstandsfähigkeit gegenüber Mehltau, Rhynchosporium und Zwergrost gekennzeichnet. Eine höhere Anfälligkeit gegenüber Eigene Netzflecken Erfahrungen ist bei der Bestandesführung Saatgut 2000 zu beachten. Die Hektolitergewichte weisen ein mittleres Niveau auf. KWS Getreide KWS Tenor Wintergerste mehrzeilig Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: Die Sorte besitzt ein überdurchschnittliches Ertragsniveau in der behandelten Stufe und eine Reife: gute Standfestigkeit (Gülle geeignet). Auf Ährenknicken ist zu achten. Sie ist bis mit spät Lomerit vergleichbar. Pflan enlänge: bis lang Neigung zu: Auswinterung: KWS Tenor bringt auf allen Standorten gering bis überdurchschnittliche Ergebnisse, besonders Lager: auf leichten Böden. gering bis Halmknicken: gering bis Ährenknicken: Gute Resistenzen gegenüber Mehltau, Rhynchosp. bis stark und Zwergrost. Auf Netzflecken ist zu achten. Anfälligkeit für: Mehltau: 3 Einzelährentyp Netzflecken gering stark bis sehr stark Zusätzliche Rhynchosporium: Bemerkungen des 3 Züchters gering Zwergrost: 3 gering Gelbmosaikvirusresistenz: 1 ja Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: niedrig bis Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt Kornzahl/Ähre: für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: bis bis sehr bis sehr sehr Qualitätseigenschaften: Marktwareanteil: bis sehr Vollgersteanteil: Hektolitergewicht: Eiweißgehalt: 3 niedrig 9 Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 3
39 KWS Tenor Wintergerste mehrzeilig Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn ( 2) (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) Spätgabe 39-9 Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung oder oder plus oder plus bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Andüngung - eher verhalten, Schossergabe und Spätgabe normal. Bei geringem N-Vorrat, verspäteter Saat, sowie ungünstigen Wachstumsbedingungen bis 30 kg N/ha. Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) knapp bestockt 2-3 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- kräftige Triebe/Pfl. mit Vergilbungserscheinungen C) gut bestockt - kräftige Triebe/Pfl. ohne Vergilbungen Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha Ährenknicken berücksichtigen und Wachstumsreglerbedarf darauf ausrichten. Auf Netzflecken ist zu achten Herbst: Insektizideinsatz gegen virusbeladene Blattläuse (Gerstengelbverzwergungsvirus). Keine sortenspezifische nachteilige Wirkung der zugelassenen Mittel bekannt kg N/ha 30-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0,2 l/ha Moddus 0,2 l/ha Camposan Extra 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0,2 l/ha Moddus 0,2 l/ha Camposan Extra 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0,3-0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0,2 l/ha Moddus 0,2 l/ha Camposan Extra 0, - 0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Moddus oder plus 3-9 0, l/ha Camposan Extra 0, l/ha Camposan Extra 0, l/ha Camposan Extra Sonstiges Auf Typhula-gefährdeten Standorten wirksame Beizung beachten. KWS Tenor Wintergerste mehrzeilig 39
40 KWS Tonic Wintergerste mehrzeilig KWS Getreide Charakteristika der Sorte Sehr hohes Ertragspotenzial in allen Behandlungsstufen. Gute Standfestigkeit und insgesamt gute Strohstabilität. Mittelfrüher Typ mit hohem Hektolitergewicht. KWS Tonic ist für alle Standorte geeignet. Die Sorte besitzt eine mittlere Anfälligkeit gegen Mehltau, Rhynchosporium, Netzflecken, Zwergrost. Einzelährentyp Zusätzliche Bemerkungen des Züchters KWS Tonic ist ein kurzer Wuchstyp und als Vorfrucht für Raps in Mulchsaat (weniger Stroh) gut geeignet. KWS Tonic ist nur in Units erhältlich. Sortenempfehlung des Sächsischen Sortenempfehlungen Landesamtes für Umwelt, der Sächsischen Landesanstalt Landwirtschaft für und Landwirtschaft Geologie Die Sorten Loreley (D-Süd, Löß-Standorte), KWS Keeper (D-Süd, Löß-Übergangsgebiet), Anja (Löß- Standorte), KWS Tonic (Löß-Ackerebene), Titus (Löß-Übergangsgebiet) und Galation (Löß-Ackerebene) erreichen im ersten Prüfjahr hohe, z. T. deutlich über dem Versuchs liegende Kornerträge, bezogen auf die in Klammern stehenden Anbaugebiete. Hervorzuheben sind die überdurchschnittliche Winterfestigkeit der Sorten Loreley, Anja und KWS Keeper sowie die günstige Hektolitergewichtseinstufung der Sorten Titus und KWS Keeper auf dem Niveau von Lomerit. KWS Getreide KWS Tonic Wintergerste mehrzeilig Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: Sehr hohes Ertragspotenzial in allen früh bis Behandlungsstufen. Gute Standfestigkeit und insgesamt Reife: gute Strohstabilität. Mittelfrüher Typ mit hohem Hektolitergewicht. Pflan enlänge: Neigung zu: Auswinterung: KWS Tonic ist für alle Standorte geeignet. Lager: gering bis Halmknicken: Ährenknicken: Die Sorte besitzt eine mittlere Anfälligkeit gegen Mehltau, Rhynchosporium, Netzflecken, Zwergrost. Anfälligkeit für: Mehltau: Einzelährentyp Netzflecken Rhynchosporium: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Zwergrost: KWS Tonic ist ein kurzer Wuchstyp und als bis stark Vorfrucht für Raps in Mulchsaat (weniger Stroh) gut geeignet. Gelbmosaikvirusresistenz: 1 KWS Tonic ist nur in Units erhältlich. ja Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: 3 niedrig Sortenempfehlungen der Sächsischen Kornzahl/Ähre: Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: bis sehr sehr Qualitätseigenschaften: Marktwareanteil: Vollgersteanteil: Hektolitergewicht: bis Eiweißgehalt: 2 sehr niedrig bis niedrig 9 Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 0
41 KWS Tonic Wintergerste mehrzeilig Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät ab anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn ( 2) (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) Spätgabe 39-9 Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung oder oder plus oder plus oder plus bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha Gute Standfestigkeit des Bestandes und dem Standort angepasste Wachstumsreglergabe. Fungizideinsatz je nach Befallssituation; einmaliger Einsatz ab 3 im Regelfall ausreichend. Herbst: Insektizideinsatz gegen virusbeladene Blattläuse (Gerstengelbverzwergungsvirus). Keine sortenspezifische nachteilige Wirkung der zugelassenen Mittel bekannt Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) knapp bestockt 2-3 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- kräftige Triebe/Pfl. mit Vergilbungserscheinungen C) gut bestockt - kräftige Triebe/Pfl. ohne Vergilbungen Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0,3-0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0,2 l/ha Modd. + 0,2 l/ha Camp. E 0,2 l/ha Modd. + 0,2 l/ha Camp. E 0,2 l/ha Modd. + 0,2 l/ha Camp. E 0,3-0, l/ha Moddus 0,3-0, l/ha Moddus 0,3-0, l/ha Moddus 0, l/ha Camposan Extra 0, l/ha Camposan Extra 0, l/ha Camposan Extra Sonstiges Auf Typhula-gefährdeten Standorten wirksame Beizung beachten. KWS Tonic Wintergerste mehrzeilig 1
42 Lomerit Wintergerste mehrzeilig KWS Getreide Charakteristika der Sorte Bewährter, leistungsstarker Ertragstyp mit sehr guter Kornausbildung, Gelbmosaikvirus-resistent (Typ 1), guter Winterhärte und zügiger Jugendentwicklung. Für alle Anbaulagen geeignet. In Befallsregionen muss auf Zwergrost geachtet werden. Einzelährentyp Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Frühe Abreife, auf ausreichenden Wachstumsreglereinsatz achten. Aussaatzeitpunkt ortsüblich - nicht zu früh drillen; kräftige Wurzelentwicklung mit Abschluss Hauptbestockung ( 2) im Herbst. Ortsübliche Saatstärke kann um 10-1 % reduziert werden. Sortenempfehlungen des der Sächsischen Landesamtes Landesanstalt für Umwelt, Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie Lomerit zeigt langjährig eine Kombination aus stabilen Erträgen und überdurchschnittlichen, sicheren Hektolitergewichten. Auch auf leichteren Standorten werden in der Vermarktung meist die erforderlichen Hektolitergewichte erreicht. Ertraglich weist die Sorte zwar nicht mehr das Spitzenniveau von einigen Neuzüchten auf, bringt aber mit der frühesten Reife der aktuellen Empfehlungssorten sowie der überdurchschnittlichen Frosthärte zwei weitere positive Eigenschaften mit. Die Schwächen in der Standfestigkeit und Blattgesundheit erfordern eine intensive Bestandesführung der Sorte. KWS Getreide Lomerit Wintergerste Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSA Sortenbeschreib Wachstum: Ährenschieben: Bewährter, leistungsstarker Ertragstyp mit sehr früh bis guter Kornausbildung, Gelbmosaikvirus-resistent (Typ Reife: 1), guter Winterhärte und zügiger Jugendentwicklung. Pflan enlänge: bis lang Neigung zu: Auswinterung: Für alle Anbaulagen geeignet. gering bis Lager: stark Halmknicken: In Ährenknicken: Befallsregionen muss auf Zwergrost geachtet werden. Anfälligkeit für: Mehltau: Einzelährentyp Netzflecken gering bis bis stark Zusätzliche Rhynchosporium: Bemerkungen des Züchters Frühe Zwergrost: Abreife, auf ausreichenden bis stark Wachstumsreglereinsatz achten. Aussaatzeitpunkt ortsüblich - nicht zu früh drillen; Gelbmosaikvirusresistenz: 1kräftige Wurzelentwicklung mit Abschluss ja Hauptbestockung ( 2) im Herbst. Ortsübliche Saatstärke kann Ertragseigenschaften: um 10-1 % reduziert werden. Bestandesdichte: niedrig bis Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt Kornzahl/Ähre: für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: bis bis bis sehr Qualitätseigenschaften: Marktwareanteil: Eigene Erfahrungen Saatgut 2000 Vollgersteanteil: Hektolitergewicht: bis Eiweißgehalt: 2 sehr niedrig bis niedrig Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 2
43 Lomerit Wintergerste mehrzeilig Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn ( 2) (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen -Spätgabe 39 Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung oder oder plus oder plus oder plus Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Andüngung - eher verhalten; Schossergabe - normal; Spätgabe betonen. Ziel : Bestandesdichte gering bis (Standfestigkeit fördern), Kornzahl/Ähre bis, TKM bis Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) knapp bestockt 2-3 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- kräftige Triebe/Pfl. mit Vergilbungserscheinungen C) gut bestockt - kräftige Triebe/Pfl. ohne Vergilbungen Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha Eine ausreichende Halmstabilisierung ist erforderlich. Bevorzugung von frühen Einsatzterminen. Fungizideinsatz je nach Befallssituation. Einmaliger Einsatz ab 3 im Regelfall ausreichend. Herbst: Insektizideinsatz gegen virusbeladene Blattläuse (Gerstengelbverzwergungsvirus). Keine sortenspezifische nachteilige Wirkung der zugelassenen Mittel bekannt kg N/ha 30-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0-0 Kg N/ha 30-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0,2l/ha Modd.+0,2l/ha Camp.Extra 0,2l/ha Modd.+0,2l/ha Camp.Extra 0,2l/ha Modd.+0,2l/ha Camp.Extra 0,- 0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Moddus 0, l/ha Camposan Extra 0, l/ha Camposan Extra 0, l/ha Camposan Extra Sonstiges Auf Typhula-gefährdeten Standorten wirksame Beizung beachten. Lomerit Wintergerste mehrzeilig 3
44 Loreley Wintergerste mehrzeilig Saatzucht Ackermann / BayWa Züchtervertrieb Charakteristika der Sorte Mehrzeiler mit sehr hohen und stabilen Ertragsleistungen. Ausgezeichnete Werte in Standfestigkeit, Winterhärte und Gesundheit geben eine starke Anbausicherheit. Für alle Anbauregionen geeignet Sehr gute Resistenzen gegen Mehltau, Netzflecken und Zwergrost. mehrzeilige Wintergerste Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Resistenz gegen Gelbmosaikvirus Typ 1; gesunde winterharte Hochertragssorte. Sortenempfehlung des Sächsischen Landesamtes Sortenempfehlungen für Umwelt, der Sächsischen Landwirtschaft Landesanstalt für und Landwirtschaft Geologie Die Sorten Loreley (D-Süd, Löß-Standorte), KWS Keeper (D-Süd, Löß-Übergangsgebiet), Anja (Löß- Standorte), KWS Tonic (Löß-Ackerebene), Titus (Löß- Übergangsgebiet) und Galation (Löß-Ackerebene) erreichen im ersten Prüfjahr hohe, z. T. deutlich über dem Versuchs liegende Kornerträge, bezogen auf die in Klammern stehenden Anbaugebiete. Hervorzuheben sind die überdurchschnittliche Winterfestigkeit der Sorten Loreley, Anja und KWS Keeper sowie die günstige Hektolitergewichtseinstufung Erfahrungen der Sorten Titus Saatgut und KWS Keeper 2000 auf dem Eigene Niveau von Lomerit. Saatzucht Ackermann / BayWa Züchtervertrieb Loreley Wintergerste mehrzeilig Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: Mehrzeiler mit sehr hohen und stabilen bis spät Ertragsleistungen. Ausgezeichnete Werte in Standfestigkeit, Reife: Winterhärte und Gesundheit geben eine starke Anbausicherheit. bis spät Pflan enlänge: Neigung zu: Auswinterung: 3 Für alle Anbauregionen geeignet gering Lager: 3 gering Halmknicken: Ährenknicken: Sehr gute Resistenzen gegen Mehltau, Netzflecken und Zwergrost. Anfälligkeit für: Mehltau: 2 sehr gering bis gering mehrzeilige Netzflecken Wintergerste 3 gering Rhynchosporium: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Zwergrost: 3 Resistenz gegen Gelbmosaikvirus geringtyp 1; gesunde winterharte Hochertragssorte. Gelbmosaikvirusresistenz: 1 ja Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: 3 niedrig Sortenempfehlungen der Sächsischen Kornzahl/Ähre: Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: bis sehr bis sehr Qualitätseigenschaften: Marktwareanteil: Vollgersteanteil: Hektolitergewicht: Eiweißgehalt: 3 niedrig Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der
45 Loreley Wintergerste mehrzeilig Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn ( 2) (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen -Spätgabe Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges oder oder plus oder plus oder plus A) B) C) bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Je nach Befallssituation. Behandlung mit Orientierung auf Rhynchosporium wird empfohlen. Fokus auf Virusvektoren keine Unverträglichkeit bekannt Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) knapp bestockt 2-3 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- kräftige Triebe/Pfl. mit Vergilbungserscheinungen C) gut bestockt - kräftige Triebe/Pfl. ohne Vergilbungen Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes ,3-0, l/ha Moddus 0,3-0, l/ha Camposan Extra ,3-0, l/ha Moddus 0,3-0, l/ha Camposan Extra Loreley Wintergerste mehrzeilig ,2-0, l/ha Moddus 0,3-0, l/ha Camposan Extra
46 Medina Wintergerste mehrzeilig Saatzucht Ackermann / BayWa Züchtervertrieb Charakteristika der Sorte Medina bringt hohe Ertragsleistungen in beiden Behandlungsstufen. Die Sorte zeigt frühes Ährenschieben und reift früh und gleichmäßig ab. Weitere Sortenmerkmale sind ausgezeichnete Kornqualität und gute Winterhärte. Für alle Anbauregionen geeignet, auch für mittlere und schwächere Standorte. Gutes Gesundheitsprofil, mit guter Resistenz gegen Rhynchosporium und Netzflecken. mehrzeilige Wintergerste Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Resistenz gegen Gelbmosaikvirus Typ 1; ertragsstabile Sorte. Sortenempfehlung des Sächsischen Landesamtes Sortenempfehlungen für Umwelt, der Sächsischen Landwirtschaft Landesanstalt für und Landwirtschaft Geologie Saatzucht Ackermann / BayWa Züchtervertrieb Medina Wintergerste mehrzeilig Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSA Sortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: Medina bringt hohe Ertragsleistungen in beiden früh bis Behandlungsstufen. Die Reife: Sorte zeigt frühes Ährenschieben und reift früh und gleichmäßig ab. Weitere Sortenmerkmale sind ausgezeichnete Pflan enlänge: Kornqualität und gute Winterhärte. Neigung zu: Auswinterung: Für alle Anbauregionen geeignet, gering auch bis für mittlere und schwächere Standorte. Lager: Halmknicken: Ährenknicken: Gutes Gesundheitsprofil, mit guter Resistenz gegen bis stark Rhynchosporium und Netzflecken. Anfälligkeit für: Mehltau: bis stark mehrzeilige NetzfleckenWintergerste gering bis Rhynchosporium: Zusätzliche Bemerkungen gering bis des Züchters Zwergrost: 3 Resistenz gegen Gelbmosaikvirus gering Typ 1; ertragsstabile Sorte. Gelbmosaikvirusresistenz: 1 ja Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: niedrig bis Sortenempfehlungen der Sächsischen Kornzahl/Ähre: Landesanstalt für Landwirtschaft bis Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: bis bis sehr bis sehr Qualitätseigenschaften: Marktwareanteil: Vollgersteanteil: Hektolitergewicht: Eiweißgehalt: 3 niedrig Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der
47 Medina Wintergerste mehrzeilig Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn ( 2) (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) Spätgabe 39-9 Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Sonstiges oder oder plus oder plus oder plus bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Je nach Befallssituation. Fokus auf Virusvektoren. Keine Unverträglichkeit bekannt Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) knapp bestockt 2-3 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- kräftige Triebe/Pfl. mit Vergilbungserscheinungen C) gut bestockt - kräftige Triebe/Pfl. ohne Vergilbungen Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes ,3-0, l/ha Moddus 0,3-0, l/ha Camposan Extra ,3-0, l/ha Moddus 0,3-0, l/ha Camposan Extra Medina Wintergerste mehrzeilig ,2-0, l/ha Moddus 0,3-0, l/ha Camposan Extra
48 Roseval Wintergerste mehrzeilig Dr. Franck/IG Pflanzenzucht München Charakteristika der Sorte Roseval ist frühreif, standfest und besitzt eine sehr gute und schnelle Jugendentwicklung. Für alle Standorte geeignet. Mittlere Netzfleckenresistenz, ansonsten keine Probleme. Bestandesdichtentyp Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Die Sorte Roseval erzielte sehr gute Ergebnisse beim Ertrag in der EU-Prüfung. Sortenempfehlung des Sächsischen Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landesanstalt für Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie Dr. Franck/IG Pflanzenzucht München Roseval Wintergerste mehrzeilig Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschrei Wachstum: Ährenschieben: 3 Roseval ist frühreif, standfest und besitzt eine sehr früh gute und schnelle Jugendentwicklung. Reife: Pflan enlänge: Neigung zu: Auswinterung: Für alle Standorte geeignet. Lager: gering bis Halmknicken: 3 gering Mittlere Ährenknicken: Netzfleckenresistenz, ansonsten keine Probleme. Anfälligkeit für: Mehltau: Bestandesdichtentyp Netzflecken gering bis Zusätzliche Rhynchosporium: Bemerkungen des Züchters Die Zwergrost: Sorte Roseval erzielte sehr gute Ergebnisse 3 beim Ertrag in der EU-Prüfung. gering Gelbmosaikvirusresistenz: 1 ja Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: 3 niedrig Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt Kornzahl/Ähre: für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: bis bis sehr Qualitätseigenschaften: keine Bewertung Eigene Marktwareanteil: Erfahrungen Saatgut 2000 Vollgersteanteil: Hektolitergewicht: Eiweißgehalt: keine Bewertung keine Bewertung keine Bewertung Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der
49 Roseval Wintergerste mehrzeilig Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn ( 2) (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) Spätgabe 39-9 Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Sonstiges oder oder plus oder plus oder plus bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Netzflecken sind zu behandeln. Insektizideinsatz nach Befall. Es sind keine Mittelunverträglichkeit bekannt Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) knapp bestockt 2-3 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- kräftige Triebe/Pfl. mit Vergilbungserscheinungen C) gut bestockt - kräftige Triebe/Pfl. ohne Vergilbungen Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0, l/ha Moddus 0,3-0, l/ha Moddus 0,3 l/ha Moddus , l/ha Moddus 0,3-0, l/ha Moddus 0,3 l/ha Moddus 0,3 l/ha Camposan 0,3 l/ha Camposan - Roseval Wintergerste mehrzeilig 9
50 Souleyka Wintergerste mehrzeilig Nordsaat/Saaten Union GmbH Charakteristika der Sorte Souleyka ist die Universalgerste. Im Gegensatz zu anderen Hochertragsgersten ist Souleyka sehr gesund, standfest und strohstabil. Für alle Standorte empfehlenswert und auch amtlich empfohlen. In allen Krankheiten überdurchschnittliche Resistenzen. mehrzeilige Liniensorte Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Souleyka zeigt einen vitalen Wuchs im Herbst und Frühjahr, sowie eine mittlere Blüte und Reife. "Die Rund-Um-Sorglos-Gerste" Sortenempfehlung des Sächsischen Sortenempfehlungen Landesamtes für Umwelt, der Sächsischen Landesanstalt Landwirtschaft für und Landwirtschaft Geologie Souleyka erzielt dreijährig knapp mittlere Kornerträge auf den D-Süd und Löß-Übergangsstandorten und ein mittleres Ertragsniveau auf den guten Standorten der Löß-Ackerebene. Die Sorte zeigte ertraglich 2013 eine deutliche Streuung zwischen den Versuchsorten waren die Ergebnisse der Sorte durch Schwächen in der Winterfestigkeit beeinflusst. Souleyka reift spät und weist eine mittlere bis gute Standfestigkeit und Strohstabilität auf. Bis auf eine leicht erhöhte Mehltauanfälligkeit Eigene ist die Sorte Erfahrungen durch eine mittlere Saatgut bis gute 2000 Blattgesundheit gekennzeichnet. Die Hektolitergewichte sind meist auf einem mittleren Niveau. Nordsaat/Saaten Union GmbH Souleyka Wintergerste mehrzeilig Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: Souleyka ist die Universalgerste. Im Gegensatz zu anderen Hochertragsgersten ist Souleyka sehr gesund, Reife: standfest und strohstabil. Pflan enlänge: bis spät Neigung zu: Auswinterung: Für alle Standorte empfehlenswert bis und stark auch amtlich empfohlen. Lager: gering bis Halmknicken: gering bis In Ährenknicken: allen Krankheiten überdurchschnittliche Resistenzen. Anfälligkeit für: Mehltau: gering bis mehrzeilige Netzflecken Liniensorte gering bis Rhynchosporium: Zusätzliche Bemerkungen gering bis des Züchters Zwergrost: Souleyka zeigt einen vitalen Wuchs gering bis im Herbst und Frühjahr, sowie eine mittlere Blüte und Reife. "Die Gelbmosaikvirusresistenz: Rund-Um-Sorglos-Gerste" 1 Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: niedrig bis Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt Kornzahl/Ähre: für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: ja bis bis sehr bis sehr Qualitätseigenschaften: Marktwareanteil: Vollgersteanteil: Hektolitergewicht: niedrig bis Eiweißgehalt: 3 niedrig Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 0
51 Souleyka Wintergerste mehrzeilig Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) Wachstumsregler Fungizide Insektizide Herbizide normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn ( 2) (inkl. N 0-30 cm) -zum Schossen -Spätgabe Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung oder oder plus oder plus oder plus A) B) C) bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Reduzierung von Spindelstufen unterbinden und Kornfüllung fördern. In Befallslagen früher Mehltau (aber meist nicht notwendig). Einmalbehandlung in EC 39/9. Verzwergungsvirosen im Herbst und Thripse nur in Extremjahren. Keine Unverträglichkeiten bekannt Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) knapp 2-3 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- kräftige Triebe/Pfl. mit Vergilbungserscheinungen C) gut bestockt - kräftige Triebe/Pfl. ohne Vergilbungen Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes kg N/ha 0-90 kg N/ha 0-90 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0, l/ha Moddus 0, l/ha Medax Top 0, l/ha Moddus 0,3 l/ha Camposan 0-90 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 2 kg N/ha 0, l/ha Moddus 0, l/ha Medax Top 0, l/ha Moddus 0,3 l/ha Camposan Sonstiges Manganspritzungen im Herbst, Spurennährstoffbeizung sind zu empfehlen. Souleyka Wintergerste mehrzeilig 0-90 kg N/ha 0 kg N/ha 100 kg N/ha 0,3 l/ha Moddus 1
52 Tamina Wintergerste mehrzeilig DSV- Leutewitz / IG Pflanzenzucht München Charakteristika der Sorte Sehr gute Strohstabilität; sehr hohes HL-Gewicht (Note ); sehr hohe Erträge Stufe 1 (Platz 1 WP); sehr gute Gesundheit (Netzflecken );gute Winterfestigkeit, sehr gutes Regenerationsvermögen. Für alle Standorte geeignet, außer für extrem leichte Standorte mit sehr früher Abreife. Sehr gute Resistenzen (Mehltau +Zwergrost sehr gut; Rhynchosporium gut, Netzflecken ). Kompensationstyp mit mittlerer Bestandesdichte Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Hohe Kornzahl/Ähre, hohe Erträge in Stufe 1+2, sehr gute Kornqualität. Sortenempfehlung des Sächsischen Sortenempfehlungen Landesamtes für Umwelt, der Sächsischen Landesanstalt Landwirtschaft für und Landwirtschaft Geologie DSV- Leutewitz / IG Pflanzenzucht München Tamina Wintergerste mehrzeilig Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Sehr Ährenschieben: gute Strohstabilität; sehr hohes HL-Gewicht spät (Note ); sehr hohe Erträge Stufe 1 (Platz 1 WP); sehr Reife: gute Gesundheit (Netzflecken );gute Winterfestigkeit, sehr gutes bis spät Regenerationsvermögen. Pflan enlänge: bis lang Neigung zu: Auswinterung: Für alle Standorte geeignet, außer für extrem leichte Standorte mit sehr früher Abreife. Lager: gering bis Halmknicken: gering bis Sehr Ährenknicken: gute Resistenzen (Mehltau +Zwergrost sehr gering bis gut; Rhynchosporium gut, Netzflecken ). Anfälligkeit für: Mehltau: 2 sehr gering bis gering Kompensationstyp Netzflecken mit mittlerer Bestandesdichte Rhynchosporium: Zusätzliche Bemerkungen gering bis des Züchters Zwergrost: 3 Hohe Kornzahl/Ähre, hohe Erträge gering in Stufe 1+2, sehr gute Kornqualität. Gelbmosaikvirusresistenz: 1 ja Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: niedrig bis Sortenempfehlungen der Sächsischen Kornzahl/Ähre: Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: sehr bis sehr Qualitätseigenschaften: Marktwareanteil: Vollgersteanteil: Hektolitergewicht: bis bis Eiweißgehalt: 2 sehr niedrig bis niedrig 9 Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 2
53 Tamina Wintergerste mehrzeilig Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät bis 0.10 anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn ( 2) (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) Spätgabe 39-9 Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Sonstiges oder oder plus oder plus bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Alle Ertragskomponenten gleichmäßig fördern. Netzflecken beachten Bei Frühsaaten Blattläuse bekämpfen. Keine Mittelunverträglichkeiten bekannt Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) knapp bestockt 2-3 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- kräftige Triebe/Pfl. mit Vergilbungserscheinungen C) gut bestockt - kräftige Triebe/Pfl. ohne Vergilbungen Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0,2 l/ha Moddus 0,2 l/ha Camposan Extra 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0,2 l/ha Moddus 0,2 l/ha Camposan Extra Tamina Wintergerste mehrzeilig 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 Kg N/ha 0, - 0, l/ha Moddus 0, l/ha Camposan Extra 0,2 l/ha Moddus 0,2 l/ha Camposan Extra 0, - 0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Moddus oder plus 3-9 0, l/ha Camposan Extra 0, l/ha Camposan Extra 0, l/ha Camposan Extra 3
54 Galation mehrzeilige Hybridwintergerste Syngenta Agro Charakteristika der Sorte Galation ist eine Hybridgerste der neuen Generation mit deutlich verbesserter, sehr guter Strohstabilität, beeindruckender Kornqualität und Bestnoten im Kornertrag: 9/9. Für alle Wintergersten-Standorte geeignet. Galation zeichnet sich durch eine sehr gute Gesundheit aus. Kompensationstyp. Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Spitzenerträge in der WP Sehr gute Standfestigkeit und sehr hohe Strohstabilität. Zukünftige Allroundsorte für alle Standorte. Sowohl für intensive, als auch extensive Anbauintensitäten sehr gut geeignet. Sortenempfehlungen des der Sächsischen Landesanstalt Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie Die Sorten Loreley (D-Süd, Löß-Standorte), KWS Keeper (D-Süd, Löß-Übergangsgebiet), Anja (Löß- Standorte), KWS Tonic (Löß-Ackerebene), Titus (Löß- Übergangsgebiet) und Galation (Löß-Ackerebene) erreichen im ersten Prüfjahr hohe, z. T. deutlich über dem Versuchs liegende Kornerträge, bezogen auf die in Klammern stehenden Anbaugebiete. Hervorzuheben sind die überdurchschnittliche Winterfestigkeit der Sorten Loreley, Anja und KWS Keeper sowie die günstige Hektolitergewichtseinstufung der Sorten Titus und KWS Keeper auf dem Niveau von Lomerit. Syngenta Agro Galation Hybridwintergerste Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschr Wachstum: Ährenschieben: Galation ist eine Hybridgerste der neuen Generation mit deutlich verbesserter, sehr guter Strohstabilität, Reife: beeindruckender Kornqualität und Bestnoten im Kornertrag: 9/9. Pflan enlänge: Neigung zu: Auswinterung: Für alle Wintergersten-Standorte geeignet. Lager: gering bis Halmknicken: gering bis Galation Ährenknicken: zeichnet sich durch eine sehr gute Gesundheit aus. Anfälligkeit für: Mehltau: 3 Kompensationstyp. Netzflecken gering Rhynchosporium: 3 Zusätzliche Bemerkungen gering des Züchters Zwergrost: Spitzenerträge in der WP Sehr gute Standfestigkeit und sehr hohe Gelbmosaikvirusresistenz: 1 Strohstabilität. Zukünftige Allroundsorte für alle ja Standorte. Sowohl für intensive, als auch extensive Anbauintensitäten Ertragseigenschaften: sehr gut geeignet. Bestandesdichte: Sortenempfehlungen der Sächsischen Kornzahl/Ähre: Landesanstalt für Landwirtschaft bis sehr Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: sehr sehr Qualitätseigenschaften: Marktwareanteil: Eigene Erfahrungen Saatgut keine 2000 Bewertung Vollgersteanteil: Hektolitergewicht: Eiweißgehalt: ( Züchtereinstufung) bis keine Bewertung 9 9 Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der
55 Galation Hybridwintergerste Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn (BBHC 2) (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen -Spätgabe 3 Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Fungizide (Behandlungsschwehrpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges oder oder plus oder plus oder plus A) B) C) bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Förderung des Wachstumsabschnittes nach dem Schossen. Netzflecken und Zwergrost: 0, l/ha Gladio in und 2,0 l/ha Bontima in Je nach Befallssituation ml/ha Karate Zeon standortabh., vergl. konv. Sorten standortabh., vergl. konv. Sorten standortabh., vergl. konv. Sorten Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) knapp bestockt 2-3 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- kräftige Triebe/Pfl. mit Vergilbungserscheinungen C) gut bestockt - kräftige Triebe/Pfl. ohne Vergilbungen Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha ca. 0 kg N/ha 0-90 kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha ca. 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha ca. 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Moddus bei Bedarf nachlegen Galation mehrzeilige Hybridwintergerste 0, - 0, l/ha Moddus bei Bedarf nachlegen 0, - 0, l/ha Moddus bei Bedarf nachlegen
56 Hobbit mehrzeilige Hybridwintergerste Syngenta Agro Charakteristika der Sorte Hobbit ist eine Hybridgerste mit sehr hohen Erträgen, hoher Vitalität, Top-Marktwareertrag und guter Strohstabilität. Für alle Wintergersten-Standorte geeignet. Hohes Resistenzniveau. Einzelährentyp Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Ertragssicherheit, ausgezeichnete Sortierung und höchste Hektoliter-Gewichte, stabiles Stroh, hervorragende Gesundheit und Aussaatflexibilität zeichnen Hobbit aus. Bewährt im Praxisanbau seit der Ernte Sortenempfehlung Sortenempfehlungen des der Sächsischen Sächsischen Landesamtes Landesanstalt für für Umwelt, Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie Syngenta Agro Hobbit mehrzeilige Hybridwintergerste Sortenbeschreibung nach Kriterien des BSA Charakteristika der Sorte Sortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: Hobbit ist eine Hybridgerste mit sehr hohen Erträgen, hoher Vitalität, Top-Marktwareertrag Reife: und guter Strohstabilität. Pflan enlänge: Neigung zu: Auswinterung: Für alle Wintergersten-Standorte geeignet. Lager: Halmknicken: Ährenknicken: Hohes Resistenzniveau. stark Anfälligkeit für: Mehltau: 3 gering Einzelährentyp Netzflecken Rhynchosporium: Zusätzliche Bemerkungen gering bis des Züchters Zwergrost: Ertragssicherheit, ausgezeichnete Sortierung und höchste Hektoliter-Gewichte, stabiles Gelbmosaikvirusresistenz: 1 Stroh, hervorragende Gesundheit und ja Aussaatflexibilität zeichnen Hobbit aus. Bewährt im Praxisanbau seit der Ertragseigenschaften: Ernte Bestandesdichte: niedrig bis Sortenempfehlungen Kornzahl/Ähre: der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft bis sehr Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: bis sehr sehr Qualitätseigenschaften: Marktwareanteil: Vollgersteanteil: Hektolitergewicht: bis bis Eiweißgehalt: 3 niedrig 9 Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der
57 Hobbit Hybridwintergerste mehrzeilige Hybridwintergerste Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn ( 2) (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen -Spätgabe 3 Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Fungizide (Behandlungsschwehrpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges oder oder plus oder plus oder plus A) B) C) bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Förderung des Wachstumsabschnittes nach dem Schossen. Netzflecken und Zwergrost: 0, l/ha Gladio in und 2,0 l/ha Bontima in Je nach Befallssituation ml/ha Karate Zeon standortabh., vergl. konv. Sorten standortabh., vergl. konv. Sorten standortabh., vergl. konv. Sorten Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) knapp bestockt 2-3 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- kräftige Triebe/Pfl. mit Vergilbungserscheinungen C) gut bestockt - kräftige Triebe/Pfl. ohne Vergilbungen Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha ca. 0 kg N/ha kg N/ha , l/ha Moddus kg N/ha 30-0 kg N/ha ca. 0 kg N/ha kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha ca. 0 kg N/ha kg N/ha 0, l/ha Moddus 0, l/ha Moddus 0, l/ha Moddus bei Bedarf nachlegen Hobbit mehrzeilige Hybridwintergerste 0, l/ha Moddus bei Bedarf nachlegen 0, l/ha Moddus bei Bedarf nachlegen
58 Quadra mehrzeilige Hybridwintergerste Syngenta Agro Charakteristika der Sorte Robuste außergewöhnlich regenerationsstarke Hybridgerste mit höchstem Ertragspotenzial: Bestnoten Kornertrag 9/9. Für alle Wintergersten-Standorte grundsätzlich geeignet. Nicht geeignet für auswinterungsgefährdete Standorte. Mittleres Resistenzniveau. Frohwüchsiger Kompensationstyp. Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Hervorragende Kornqualität. Höchste Hektoliter- Einstufung unter den Mehrzeiligen, sehr hoher Marktwareanteil. Sortenempfehlung des Sächsischen Landesamtes Sortenempfehlungen für Umwelt, der Sächsischen Landwirtschaft Landesanstalt für und Landwirtschaft Geologie Syngenta Agro Wachstum: Ährenschieben: Robuste außergewöhnlich regenerationsstarke Hybridgerste mit höchstem Ertragspotenzial: Reife: Bestnoten Kornertrag 9/9. Pflan enlänge: Neigung zu: Auswinterung: Für alle Wintergersten-Standorte grundsätzlich geeignet. Nicht geeignet für auswinterungsgefährdete Standorte. Lager: Quadra Hybridwintergerste Sortenbeschreibung nach Kriterien des BSA Charakteristika der Sorte Sortenbesch Halmknicken: Ährenknicken: bis stark Mittleres Resistenzniveau. Anfälligkeit für: Mehltau: gering bis Netzflecken Frohwüchsiger Kompensationstyp. Rhynchosporium: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Zwergrost: gering bis Hervorragende Kornqualität. Höchste Hektoliter- Gelbmosaikvirusresistenz: Einstufung unter den Mehrzeiligen, 1 sehr hoher Marktwareanteil. ja Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: niedrig bis Sortenempfehlungen Kornzahl/Ähre: der Sächsischen bis sehr Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Marktwareanteil: sehr sehr Eigene keine Bewertung Vollgersteanteil: Erfahrungen Saatgut 2000 Hektolitergewicht: Eiweißgehalt: ( Züchtereinstufung) bis keine Bewertung 9 9 Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der
59 Quadra Hybridwintergerste mehrzeilige Hybridwintergerste Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn ( 2) (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen -Spätgabe 3 Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Fungizide (Behandlungsschwehrpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges oder oder plus oder plus oder plus A) B) C) bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Förderung des Wachstumsabschnittes nach dem Schossen. Netzflecken und Zwergrost: 0, l/ha Gladio in und 2,0 l/ha Bontima in Je nach Befallssituation ml/ha Karate Zeon standortabh., vergl. konv. Sorten standortabh., vergl. konv. Sorten standortabh., vergl. konv. Sorten Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) knapp bestockt 2-3 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- kräftige Triebe/Pfl. mit Vergilbungserscheinungen C) gut bestockt - kräftige Triebe/Pfl. ohne Vergilbungen Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha ca. 0 kg N/ha kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha ca. 0 kg N/ha kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha ca. 0 kg N/ha kg N/ha 0, l/ha Moddus 0, l/ha Moddus 0, l/ha Moddus 0, l/ha Moddus bei Bedarf nachlegen Quadra mehrzeilige Hybridwintergerste 0, l/ha Moddus bei Bedarf nachlegen 0, l/ha Moddus bei Bedarf nachlegen 9
60 SY Leoo mehrzeilige Hybridwintergerste Syngenta Agro Charakteristika der Sorte SY Leoo ist eine Hybrid-Wintergerste. Zulassung in Deutschland Herausragende Kornqualität, sehr gute Erfahrungen unter ungünstigen Anbaubedingungen. Für alle Wintergersten-Standorte geeignet, besonders herausragend auf Trockenstandorten und in Höhenlagen. Hohes Resistenzniveau, auf Zwergrost ist zu achten. Einzelährentyp, sehr hohe Kornzahl Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Hervorragende Erträge in der WP , sowie auf V-Standorten im LSV 2012/2013. Sehr hohe Ertragssicherheit, ausgezeichnete Sortierung und höchste Hektoliter-Gewichte, breite Aussaatflexibilität. Sortenempfehlung Sortenempfehlungen des der Sächsischen Sächsischen Landesamtes Landesanstalt für für Umwelt, Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie Syngenta Agro SY Leoo mehrzeilige mehrzeilige Hybridwintergerste Hybridwintergerste Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: SY Leoo ist eine Hybrid-Wintergerste. Zulassung in Deutschland Herausragende Kornqualität, sehr gute Erfahrungen Reife: unter ungünstigen Anbaubedingungen. Pflan enlänge: Neigung zu: Auswinterung: Für alle Wintergersten-Standorte geeignet, besonders herausragend auf Trockenstandorten Lager: und in Höhenlagen. Halmknicken: bis stark Hohes Ährenknicken: Resistenzniveau, auf Zwergrost ist zu stark achten. Anfälligkeit für: Mehltau: gering bis Einzelährentyp, sehr hohe Kornzahl Netzflecken Rhynchosporium: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters gering bis Zwergrost: Hervorragende Erträge in der WP , sowie bis stark auf V-Standorten im LSV 2012/2013. Sehr hohe Ertragssicherheit, Gelbmosaikvirusresistenz: ausgezeichnete 1 Sortierung und höchste Hektoliter-Gewichte, breite ja Aussaatflexibilität. Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: niedrig bis Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt Kornzahl/Ähre: für Landwirtschaft bis sehr Tausendkornmasse: niedrig bis Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: sehr sehr Qualitätseigenschaften: Marktwareanteil: Vollgersteanteil: Hektolitergewicht: bis Eiweißgehalt: 3 niedrig 9 9 Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 0
61 SY Leoo mehrzeilige mehrzeilige Hybridwintergerste Hybridwintergerste Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn ( 2) (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen -Spätgabe 3 Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Fungizide (Behandlungsschwehrpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges oder oder plus oder plus oder plus A) B) C) bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Förderung des Wachstumsabschnittes nach dem Schossen. Zwergrost und Netzflecken: 0, l/ha Gladio in 31/32 und 2,0 l/ha Bontima in 39/9. Je nach Befallssituation ml/ha Karate Zeon standortabh., vergl. konv. Sorten standortabh., vergl. konv. Sorten standortabh., vergl. konv. Sorten Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) knapp bestockt 2-3 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- kräftige Triebe/Pfl. mit Vergilbungserscheinungen C) gut bestockt - kräftige Triebe/Pfl. ohne Vergilbungen Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha ca. 0 kg N/ha 0-90 kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha ca. 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha ca. 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, l/ha Moddus 0, l/ha Moddus 0, l/ha Moddus 0, l/ha Moddus 0, l/ha Cerone 0 SY Leoo mehrzeilige Hybridwintergerste 0, l/ha Moddus 0, l/ha Cerone 0 0, l/ha Moddus 0, l/ha Cerone 0 1
62 Trooper mehrzeilige Hybridwintergerste Syngenta Agro Charakteristika der Sorte Hybridgersten-Neuzulassung in Deutschland im März 201. Definiert neues Ertragsniveau in der Wintergerste, ausgeglichene Eigenschaften! Für alle Wintergersten-Standorte geeignet. Sehr gutes Resistenzniveau ohne Schwächen. Einzelährentyp. Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Trooper besitzt eine hohe Vitalität, gute Strohstabilität und einen ausgeglichenen Ertragsaufbau. Sortenempfehlung des Sächsischen Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landesanstalt für Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie Syngenta Agro Trooper mehrzeilige Hybridwintergerste Sortenbeschreibung Charakteristika der nach SorteKriterien des BSA Sortenbesch Wachstum: Ährenschieben: Hybridgersten-Neuzulassung in Deutschland im früh bis März 201. Definiert neues Ertragsniveau in der Wintergerste, ausgeglichene Eigenschaften! Reife: Pflan enlänge: Neigung zu: Auswinterung: Für alle Wintergersten-Standorte geeignet. Lager: Halmknicken: Sehr gutes Resistenzniveau ohne Schwächen. bis stark Ährenknicken: Anfälligkeit für: Mehltau: gering bis Einzelährentyp. Netzflecken gering bis Rhynchosporium: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters gering bis Zwergrost: Trooper besitzt eine hohe Vitalität, gute Strohstabilität und einen ausgeglichenen Ertragsaufbau. Gelbmosaikvirusresistenz: 1 ja Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: niedrig bis Sortenempfehlungen der Sächsischen Kornzahl/Ähre: Landesanstalt für Landwirtschaft bis sehr Tausendkornmasse: niedrig bis Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: sehr sehr Qualitätseigenschaften: Marktwareanteil: Eigene Erfahrungen Saatgut 2000 Vollgersteanteil: niedrig bis Hektolitergewicht: bis Eiweißgehalt: 3 niedrig 9 9 Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 2
63 Trooper mehrzeilige mehrzeilige Hybridwintergerste Hybridwintergerste Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn ( 2) (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen -Spätgabe 3 Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Fungizide (Behandlungsschwehrpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges oder oder plus oder plus oder plus A) B) C) bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Förderung des Wachstumsabschnittes nach dem Schossen. 0, l/ha Gladio in und 2,0 l/ha Bontima in Je nach Befallssituation ml/ha Karate Zeon standortabh., vergl. konv. Sorten standortabh., vergl. konv. Sorten standortabh., vergl. konv. Sorten Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) knapp bestockt 2-3 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- kräftige Triebe/Pfl. mit Vergilbungserscheinungen C) gut bestockt - kräftige Triebe/Pfl. ohne Vergilbungen Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha ca. 0 kg N/ha kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha ca. 0 kg N/ha kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha ca. 0 kg N/ha kg N/ha 0, l/ha Moddus 0, l/ha Moddus 0, l/ha Moddus 0, l/ha Moddus bei Bedarf nachlegen Trooper mehrzeilige Hybridwintergerste 0, l/ha Moddus bei Bedarf nachlegen 0, l/ha Moddus bei Bedarf nachlegen 3
64 Wootan mehrzeilige Hybridwintergerste Syngenta Agro Charakteristika der Sorte Hybridgersten-Neuzulassung in Deutschland im März 201. Ertragsspitze in allen 3 Wertprüfungsjahren : definiert neues Ertragsniveau in der Wintergerste und ausgeglichene Eigenschaften! Für alle Wintergersten-Standorte geeignet, sowohl für Hochertragsstandorte als auch benachteiligte Anbauregionen. Sehr gutes Resistenzniveau, Anfälligkeit für Zwergrost beachten. Einzelährentyp. Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Wootan ist robust, besitzt eine hohe Vitalität, gute Strohstabilität, eine sehr gute Kornqualität und liefert einen Top-Marktwareertrag. Wootan steht bundesweit in allen Landessortenversuchen. Sortenempfehlungen des der Sächsischen Sächsischen Landesanstalt Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie Syngenta Agro Wootan Hybridwintergerste Sortenbeschreibung Charakteristika der nach SorteKriterien des BSA Sortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: Hybridgersten-Neuzulassung in Deutschland im früh bis März 201. Ertragsspitze in allen 3 Wertprüfungsjahren : definiert neues Ertragsniveau Reife: in der Wintergerste und ausgeglichene Eigenschaften! Pflan enlänge: bis lang Neigung zu: Auswinterung: Für alle Wintergersten-Standorte geeignet, sowohl für Hochertragsstandorte als auch benachteiligte Lager: Anbauregionen. Halmknicken: Sehr gutes Resistenzniveau, Anfälligkeit für Zwergrost beachten. bis stark Ährenknicken: Anfälligkeit für: Mehltau: 3 gering Einzelährentyp. Netzflecken gering bis Zusätzliche Rhynchosporium: Bemerkungen des Züchters gering bis Zwergrost: Wootan ist robust, besitzt eine hohe Vitalität, gute Strohstabilität, eine sehr gute stark Kornqualität und liefert einen Top-Marktwareertrag. Gelbmosaikvirusresistenz: 1 Wootan steht bundesweit in allen Landessortenversuchen. ja Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: 3 Sortenempfehlungen der niedrigsächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Kornzahl/Ähre: Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: sehr sehr sehr Qualitätseigenschaften: Eigene Marktwareanteil: Erfahrungen Saatgut 2000 Vollgersteanteil: Hektolitergewicht: bis Eiweißgehalt: 2 sehr niedrig bis niedrig Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der
65 Wootan Hybridwintergerste mehrzeilige Hybridwintergerste Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn ( 2) (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen -Spätgabe 3 Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Fungizide (Behandlungsschwehrpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges oder oder plus oder plus oder plus A) B) C) bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Förderung des Wachstumsabschnittes nach dem Schossen. Zwergrost und Netzflecken: 0, l/ha Gladio in und 2,0 l/ha Bontima in Je nach Befallssituation ml/ha Karate Zeon standortabh., vergl. konv. Sorten standortabh., vergl. konv. Sorten standortabh., vergl. konv. Sorten Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) knapp bestockt 2-3 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- kräftige Triebe/Pfl. mit Vergilbungserscheinungen C) gut bestockt - kräftige Triebe/Pfl. ohne Vergilbungen Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha ca. 0 kg N/ha kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha ca. 0 kg N/ha kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha ca. 0 kg N/ha kg N/ha 0, l/ha Moddus 0, l/ha Moddus 0, l/ha Moddus 0, l/ha Moddus bei Bedarf nachlegen Wootan mehrzeilige Hybridwintergerste 0, l/ha Moddus bei Bedarf nachlegen 0, l/ha Moddus bei Bedarf nachlegen
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67 Eigenschaften Winterroggen - Übersicht Sorte Amilo Conduct Dukato Kapitän Brasetto Guttino KWS Bono Palazzo SU Mephisto SU Santini Visello Seite im Katalog Linie(L)/Hybrid(H) L L L L H H H H H H H Wachstum: Ährenschieben Reife Pflanzenlänge 3 3 Neigung zu: Auswinterung k.a. k.a k.a k.a k.a k.a k.a. k.a k.a k.a k.a Lager 3 3 Halmknicken Anfälligkeiten für: Mehltau Rhynchosporium Braunrost 3 3 Ertragseigenschaften: Bestandesdichte 9 Kornzahl/Ähre 3 Tausendkornmasse Kornertrag Stufe 1 Kornertrag Stufe Qualitätseigenschaften: Fallzahl Rohproteingehalt 3 3 Quelle für Einstufungen BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA
68 Amilo Winterroggen DANKO / Syngenta Agro Charakteristika der Sorte Populationssorte; überragend in Fallzahl und Backeigenschaften. Für alle Roggenstandorte geeignet. Zuverlässige Ertragsstabilität durch gute Standfestigkeit und geringe Krankheitsanfälligkeit. Populationssorte Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Amilo hat eine gute Kornausbildung. Aufgrund des hohen Gesundheitsstatus und der gesicherten Backqualität ist die Sorte ideal für leichtere Standorte und wird von ökologischen Betrieben bevorzugt. Sortenempfehlung des Sächsischen Landesamtes Sortenempfehlungen für Umwelt, der Sächsischen Landwirtschaft Landesanstalt für und Landwirtschaft Geologie Amilo liegt dreijährig auf den Verwitterungsstandorten im Ertrag auf Conductniveau und fällt damit nicht gegenüber neueren Populationsroggensorten ab. Amilo weist in der Qualität eine Ausnahme stellung auf. Die Kombination aus geringer Mutterkornanfälligkeit und hohen Fallzahlen mit bester Fallzahlstabilität sind Vorteile dieser Qualitätsroggensorte. Auch die agronomischen Eigenschaften, mittlere Standfestigkeit und mittlere Braunrostanfälligkeit, zeigen keine wesentlichen Schwächen bei dieser älteren Sorte. auch als Ökoware erhältlich auch als Ökoware erhältlich DANKO / Syngenta Agro Amilo Winterroggen Sortenbeschreibung nach Kriterien des BSA Charakteristika der Sorte Sortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: Populationssorte; überragend in Fallzahl und Backeigenschaften. Reife: Pflan enlänge: Neigung zu: Für alle Roggenstandorte geeignet. Auswinterung: bis lang Lager: 3 gering keine Bewertung Zuverlässige Ertragsstabilität durch gute Halmknicken: Standfestigkeit und geringe Krankheitsanfälligkeit. Anfälligkeit für: Mehltau: Populationssorte gering bis Rhynchosporium: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Braunrost: Amilo hat eine gute Kornausbildung. Aufgrund des gering bis hohen Gesundheitsstatus und der gesicherten Backqualität ist die Sorte ideal für leichtere Ertragseigenschaften: Standorte und wird von ökologischen Betrieben bevorzugt. Bestandesdichte: Sortenempfehlungen Kornzahl/Ähre: der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft niedrig bis Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: niedrig bis Kornertrag Stufe 2: 3 niedrig Qualitätseigenschaften: Fallzahl: Rohproteingehalt: bis sehr bis Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der
69 Amilo Winterroggen Produktionstechnik Standort bessere Roggenstandorte mittlere Roggenstandorte Grenzstandorte Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät normal bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung Strategie: normale ertragsbezogene Düngung (kg N/ha) -zum Vegetationsbeginn (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) als Ährengabe 3-9 Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Sonstiges oder oder plus oder plus oder plus Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Nach Befallslage Rostbehandlungen, z. B. in 39: 1,0 l/ha Seguris + 0,33 l/ha Alto 20 EC Je nach Befallssituation, bei Bedarf ml/ha Karate Zeon. Alle zugelassenen Präparate können eingesetzt werden Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) schwach entwickelt B) normal bestockt C) kräftig bestockt Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha Amilo Winterroggen 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, l/ha Moddus 0, l/ha Moddus 0, l/ha Moddus 9
70 Conduct Winterroggen KWS Getreide Charakteristika der Sorte Leistungsstark, auch auf leichten Böden. Sehr gutes Resistenzniveau gegenüber Mehltau und Braunrost. Conduct ist für alle Standorte geeignet. Hohe Resistenz gegenüber Braunrost. Populationsroggen Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Sortenempfehlung des Sächsischen Sortenempfehlungen Landesamtes für Umwelt, der Sächsischen Landesanstalt Landwirtschaft für und Landwirtschaft Geologie Conduct bringt auf den D-Süd-Standorten 2013 höhere Relativerträge als in den beiden Vorjahren. Dreijährig werden in allen Anbaugebieten knapp 90 % erreicht. Conduct ist langstrohig und schwächer in der Standfestigkeit zu bewerten. In der Braunrostresistenz gehört die Sorte zu den besten. Das Fallzahlniveau ist bis und nicht immer ausreichend stabil. Die Mutterkornanfälligkeit ist gering, in diesem Merkmal ist Conduct eine der Eigene am günstigsten Erfahrungen eingestuften Saatgut Sorten KWS Getreide Conduct Winterroggen Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Leistungsstark, Ährenschieben: auch auf leichten Böden. Sehr gutes Resistenzniveau gegenüber Mehltau und Braunrost. Reife: Pflan enlänge: lang Conduct Neigung ist zu: für alle Standorte geeignet. Auswinterung: keine Bewertung Lager: Hohe Resistenz gegenüber Braunrost. Halmknicken: Anfälligkeit für: Mehltau: 3 Populationsroggen gering Rhynchosporium: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters gering bis Braunrost: 3 Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: gering Sortenempfehlungen der Sächsischen Kornzahl/Ähre: 3 Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: niedrig bis Kornertrag Stufe 1: niedrig bis Kornertrag Stufe 2: 3 niedrig Eigene Qualitätseigenschaften: Erfahrungen Saatgut 2000 Fallzahl: Rohproteingehalt: bis bis Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 0
71 Conduct Winterroggen Produktionstechnik Standort bessere Roggenstandorte mittlere Roggenstandorte Grenzstandorte Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) 32 Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) -als Ährengabe BBHC 39-9 Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Sonstiges oder oder plus oder plus oder plus Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha Einsatz von Wachstumsreglern in der Triebreduktion ( 31-33/3) möglichst vermeiden. Keine Behandlung während der Blüte! Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) schwach entwickelt B) normal bestockt C) kräftig bestockt Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 1,0 l/ha CCC20 0, - 0, l/ha Moddus 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 1,0 l/ha CCC20 0, - 0, l/ha Moddus Conduct Winterroggen 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 1,0 l/ha CCC20 0, - 0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0, - 0, l/ha Camposan Extra Blattläuse und Thripse beachten; 39-9: Rhynchosporium, Braunrost, (Schwarzrost). Aktuelle Empfehlungen des örtlichen Pflanzenschutzdienstes und der Fachberatung beachten. 1
72 Dukato Winterroggen Hybro Saatzucht GmbH & Co. KG / Saaten Union GmbH Charakteristika der Sorte Mittellange Populationsroggensorte mit überzeugender Resistenzkombination gegenüber Braunrost, Mehltau und Rhynchosporium. Für extensivere Anbauverfahren, insbesondere auf den sehr leichten und trockenen Roggenstandorten, geeignet. Gegen alle Krankheiten hohe bis sehr hohe Resistenzen. Populationsroggen Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Dukato ist eine der ertragsreichsten Populationssorten, wobei er auch eine überdurchschnittliche Ertragsstabilität aufweist. Sortenempfehlung des Sächsischen Sortenempfehlungen Landesamtes für Umwelt, der Sächsischen Landesanstalt Landwirtschaft für und Landwirtschaft Geologie Dukato erzielt auf den D-Süd-Standorten dreijährig im Kornertrag ein vergleichbares Niveau wie Conduct. Die Fallzahlen erreichen mittlere Werte, die Fallzahlstabilität ist bei Dukato schwächer. Die mittlere bis gute Standfestigkeit ist hervorzuheben. Die Braunrostanfälligkeit ist. Im Merkmal Mutterkornanfälligkeit zählt Dukato zu den besten Sorten. Hybro Saatzucht GmbH & Co. KG / Saaten Union GmbH Dukato Winterroggen Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Mittellange Ährenschieben: Populationsroggensorte mit überzeugender Resistenzkombination gegenüber Braunrost, Mehltau und Rhynchosporium. Reife: Pflan enlänge: bis lang Für Neigung extensivere zu: Anbauverfahren, insbesondere auf den sehr leichten und trockenen Roggenstandorten, Auswinterung: keine Bewertung geeignet. Lager: 3 gering Gegen alle Krankheiten hohe bis sehr hohe Resistenzen. Halmknicken: Anfälligkeit für: Populationsroggen Mehltau: gering bis Zusätzliche Rhynchosporium: Bemerkungen des Züchters gering bis Dukato ist eine der ertragsreichsten Braunrost: Populationssorten, wobei er auch eine gering bis überdurchschnittliche Ertragsstabilität aufweist. Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: bis Sortenempfehlungen der Sächsischen Kornzahl/Ähre: Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: niedrig bis Kornertrag Stufe 1: niedrig bis Kornertrag Stufe 2: 3 niedrig Eigene Qualitätseigenschaften: Erfahrungen Saatgut 2000 Fallzahl: Rohproteingehalt: Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 2
73 Dukato Winterroggen Produktionstechnik Standort bessere Roggenstandorte mittlere Roggenstandorte Grenzstandorte Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) Wachstumsregler Fungizide Insektizide Herbizide normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn (inkl. N 0-30 cm) -zum Schossen -als Ährengabe Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Sonstiges oder oder plus oder plus oder plus 30 A) B) C) Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Nach Befallslage evtl. Rostbehandlung notwendig. Behandlung je nach Befallssituation Alle zugelassenen Präparate können eingesetzt werden Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) B) C) Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 20-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha Dukato Winterroggen 0 kg N/ha 0 kg N/ha kg N/ha 0-30 kg N/ha 0, l/ha Moddus 0, l/ha Moddus 0, l/ha Moddus 3
74 Kapitän Winterroggen SAKA/IG Pflanzenzucht München Charakteristika der Sorte Kapitän besitzt eine sehr gute Backqualität und wird von der Dresdner Mühle empfohlen! Die Sorte erreicht -10% Mehrertrag zu den Populationssorten bei gleichen Standortansprüchen. Für D und V-Standorte sehr gut geeignet. Es sind gute Resistenzen vorhanden, aber Braunrost muss beachtet werden. Robustroggen Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Kapitän besitzt ein überdurchschnittliches Backvolumen, eine hohe Teigausbeute und sehr gute Amylogramme. Sortenempfehlung des Sächsischen Sortenempfehlungen Landesamtes für Umwelt, der Sächsischen Landesanstalt Landwirtschaft für und Landwirtschaft Geologie Kapitän ist eine leistungsstarke mehrjährig geprüfte synthetische Winterroggensorte. Der Ertragsvorsprung zu den mitgeprüften Populationssorten liegt bei bis %. Die leistungsstärksten Hybridsorten bringen aktuell Mehrerträge von bis zu 13 % gegenüber der Sorte Kapitän. Kapitän ermöglicht meist mittlere Fallzahlen, die unter schwierigen Erntebedingungen nicht immer ausreichend stabil sind. Die Neigung zur Mutterkornbildung ist gering bis. Eigene Auf Braunrostbefall Erfahrungen ist zu achten. Saatgut 2000 SAKA/IG Pflanzenzucht München Kapitän Winterroggen Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschr Wachstum: Kapitän Ährenschieben: besitzt eine sehr gute Backqualität und wird von der Dresdner Mühle empfohlen! Die Sorte erreicht -10% Mehrertrag zu den Populationssorten Reife: bei gleichen Standortansprüchen. Pflan enlänge: Für Neigung D und zu: V-Standorte sehr gut geeignet. Auswinterung: keine Bewertung Lager: Es sind gute Resistenzen vorhanden, aber Braunrost Halmknicken: muss beachtet werden. bis stark Anfälligkeit für: Mehltau: Robustroggen gering bis Zusätzliche Rhynchosporium: Bemerkungen des Züchters gering bis Kapitän besitzt ein überdurchschnittliches Braunrost: Backvolumen, eine hohe Teigausbeute bis stark und sehr gute Amylogramme. Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: bis Sortenempfehlungen der Sächsischen Kornzahl/Ähre: Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: niedrig bis Eigene Qualitätseigenschaften: Erfahrungen Saatgut 2000 Fallzahl: Rohproteingehalt: Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der
75 Kapitän Winterroggen Produktionstechnik Standort bessere Roggenstandorte mittlere Roggenstandorte Grenzstandorte Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen -als Ährengabe 39-9 Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges oder oder plus oder plus oder plus A) B) C) Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Je nach Befallslage ist eine Rostbehandlung notwendig. Je nach Befallssituation sind Blattläuse und Thripse zu beachten. Alle zugelassenen Präparate können eingesetzt werden Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) schwach entwickelt B) normal bestockt C) kräftig bestockt Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, l/ha Moddus 0,3-0, l/ha Moddus 0,3 l/ha Moddus 1,0 l/ha CCC 0, l/ha Moddus 1,0 l/ha CCC 0, l/ha Moddus Kapitän Winterroggen 0, l/ha CCC 0, l/ha Moddus
76 Brasetto Winterroggen - Hybridsorte KWS Getreide Charakteristika der Sorte Brasetto gehört zur neuen Generation KWS LOCHOW Hybridroggen mit deutlich verbessertem Kornertragspotenzial. Gute Standfestigkeit und Strohstabilität. Die PollenPlus Technologie befähigt Brasetto, sehr hohe Mengen an Pollen zu bilden. Für alle Böden geeignet. Gutes und ausgewogenes Resistenzniveau. Hybridroggen, mit der PollenPlus Technologie Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Gute Strohstabilität, für alle Nutzungsrichtungen wie Mahl-, Futter- oder Ethanolroggen geeignet. 100% Hybridroggensaatgut: keine Einmischung von Populationsroggen mehr notwendig. Sortenempfehlungen des der Sächsischen Landesanstalt Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie Brasetto zählt dreijährig in allen Anbaugebieten zu den ertragsstärksten Winterroggensorten. Die Sorte mit kurzer bis mittlerer Strohlänge ist durch eine mittlere Standfestigkeit gekennzeichnet. Brasetto weist eine gute Resistenz gegenüber Mehltau auf, die Widerstandsfähigkeit gegenüber Braunrost und Rhynchosporium ist. Die Fallzahlen sind und meist ausreichend stabil. Die Neigung zur Eigene Mutterkornbildung Erfahrungen ist gering Saatgut bis KWS Getreide Brasetto Winterroggen - Hybridsorte Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Brasetto Ährenschieben: gehört zur neuen Generation KWS LOCHOW Hybridroggen mit deutlich verbessertem Kornertragspotenzial. Gute Standfestigkeit und Strohstabilität. Reife: Die PollenPlus Technologie befähigt Brasetto, sehr hohe Mengen an Pollen zu bilden. Pflan enlänge: kurz bis Für Neigung alle Böden zu: geeignet. Auswinterung: Lager: gering bis Gutes und ausgewogenes Resistenzniveau. Halmknicken: gering bis keine Bewertung Anfälligkeit für: Mehltau: 3 Hybridroggen, mit der PollenPlus Technologie gering Zusätzliche Rhynchosporium: Bemerkungen des Züchters gering bis Gute Strohstabilität, für alle Nutzungsrichtungen Braunrost: wie Mahl-, Futter- oder Ethanolroggen geeignet. 100% Hybridroggensaatgut: keine Einmischung von Ertragseigenschaften: Populationsroggen mehr notwendig. Bestandesdichte: bis Sortenempfehlungen der Sächsischen Kornzahl/Ähre: Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: bis bis sehr bis sehr Eigene Qualitätseigenschaften: Erfahrungen Saatgut 2000 Fallzahl: Rohproteingehalt: niedrig bis Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der
77 Brasetto Winterroggen - Hybridsorte Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) als Ährengabe 39-9 Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Sonstiges oder oder plus oder plus oder plus bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen. bis 10 bis 210 bis 20 Nach Empfehlung und Rücksprache mit dem Fachberater. Einsatz von Wachstumsregler in der Triebreduktion ( 31-33/3) möglichst vermeiden. Aktuelle Empfehlungen des örtlichen Pflanzenschutzdienstes und der Fachberatung beachten. Blattläuse und Thripse beachten. bis 10 bis 200 bis 20 bis 10 bis 200 bis Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) schwach entwickelt 1-2 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- Triebe/Pfl. C) kräftig bestockt -10 Triebe/Pfl. Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 Kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,0 l/ha CCC 20 0,3-0, l/ha Moddus 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,0 l/ha CCC 20 0,3-0, l/ha Moddus 0-0 kg N/ha 0-0 Kg N ha 0-0 kg N/ha 0 - (0) kg N/ha 1,0 l/ha CCC 20 0,3-0, l/ha Moddus 0,-0, l/ha Camposan Extra 0,-0, l/ha Camposan Extra 0,-0, l/ha Camposan Extra 30 1,0 l/ha CCC 20 0,3-0, l/ha Moddus 1,0 l/ha CCC 20 0,3-0, l/ha Moddus Brasetto Winterroggen - Hybridsorte 1,0 l/ha CCC 20 0,3-0, l/ha Moddus 0,-0, l/ha Camposan Extra 0,-0, l/ha Camposan Extra 0,3-0, l/ha Camposan Extra Aktuelle Empfehlungen und des örtlichen Pflanzenschutzdienstes und der Fachberatung beachten.
78 Guttino Winterroggen - Hybridsorte KWS Getreide Charakteristika der Sorte Guttino gehört zur neuen Generation KWS LOCHOW Hybridroggen mit deutlich verbessertem Ertrag, hohes Fallzahlniveau und kurz im Wuchs. Die PollenPlus Technologie befähigt Guttino, sehr hohe Mengen an Pollen zu bilden. Der Bestand ist damit deutlich besser gegen Mutterkorn geschützt. Guttino ist für den Anbau auf allen Standorten, unter intensiven sowie auch unter extensiven Anbauverfahren geeignet. Gute Blattgesundheit, besonders gegen Mehltau. Hybridroggen mit PollenPlus Technologie Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Für die Nutzung als Futter- oder Mahlroggen ist Guttino aufgrund seiner hohen Fallzahlen sehr gut geeignet. 100% Hybridroggensaatgut: keine Einmischung von Populationsroggen mehr notwendig. Sortenempfehlungen des der Sächsischen Landesamtes Landesanstalt für Umwelt, Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie Guttino kann 2013 das gute Vorjahresniveau auf den Löß- und Verwitterungsstandorten bestätigen. Auf den D-Standorten fällt das Ergebnis in diesem Jahr schwächer aus. Dreijährig zählt die Sorte weiterhin zu den ertragsstärksten mehrjährig geprüften Sorten. Guttino verfügt über kürzeres Stroh bei mittlerer Standfestigkeit. Charakteristisch sind hohe bis sehr hohe meist ausreichend stabile Eigene Fallzahlen, Erfahrungen sowie eine geringe Saatgut bis mittlere 2000 Mutterkornanfälligkeit. KWS Getreide Guttino Winterroggen - Hybridsorte Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSA Sortenbeschre Wachstum: Guttino Ährenschieben: gehört zur neuen Generation KWS LOCHOW Hybridroggen mit deutlich verbessertem Ertrag, hohes Fallzahlniveau und kurz im Wuchs. Die Reife: PollenPlus Technologie befähigt Guttino, sehr hohe Mengen an Pollen zu bilden. Der Bestand ist damit deutlich besser gegen Mutterkorn geschützt. Pflan enlänge: 3 Guttino Neigung ist für zu: den Anbau auf allen Standorten, unter intensiven sowie auch unter extensiven Auswinterung: keine Bewertung Anbauverfahren geeignet. kurz Lager: gering bis Gute Blattgesundheit, besonders gegen Mehltau. Halmknicken: gering bis Anfälligkeit für: Hybridroggen Mehltau: mit PollenPlus Technologie 3 gering Zusätzliche Rhynchosporium: Bemerkungen des Züchters Für die Nutzung als Futter- oder Mahlroggen ist Braunrost: Guttino aufgrund seiner hohen Fallzahlen sehr gut geeignet. 100% Hybridroggensaatgut: keine Einmischung Ertragseigenschaften: von Populationsroggen mehr notwendig. Bestandesdichte: Sortenempfehlungen der Sächsischen Kornzahl/Ähre: Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: bis Eigene Qualitätseigenschaften: Erfahrungen Saatgut 2000 Fallzahl: bis sehr Rohproteingehalt: 3 niedrig Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der
79 Guttino Winterroggen - Hybridsorte Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) als Ährengabe 39-9 Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Sonstiges oder oder plus oder plus oder plus bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen. bis 10 bis 210 bis 20 Nach Empfehlung und Rücksprache mit dem Fachberater. Einsatz von Wachstumsregler in der Triebreduktion ( 31-33/3) möglichst vermeiden. Aktuelle Empfehlungen des örtlichen Pflanzenschutzdienstes und der Fachberatung beachten. Blattläuse und Thripse beachten. bis 10 bis 200 bis 20 bis 10 bis 200 bis Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) schwach entwickelt 1-2 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- Triebe/Pfl. C) kräftig bestockt -10 Triebe/Pfl. Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 Kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,0 l/ha CCC 20 0,3-0, l/ha Moddus 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,0 l/ha CCC 20 0,3-0, l/ha Moddus 0-0 kg N/ha 0-0 kg N ha 0-0 kg N/ha 0 - (0) kg N/ha 1,0 l/ha CCC 20 0,3-0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0, - 0, l/ha Camposan Extra 30 1,0 l/ha CCC 20 0,3-0, l/ha Moddus 1,0 l/ha CCC 20 0,3-0, l/ha Moddus Guttino Winterroggen - Hybridsorte 1,0 l/ha CCC 20 0,3-0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0,3-0, l/ha Camposan Extra Aktuelle Empfehlungen und des örtlichen Pflanzenschutzdienstes und der Fachberatung beachten. 9
80 KWS Bono Winterroggen - Hybridsorte KWS Getreide Charakteristika der Sorte KWS Bono gehört zur neuen Generation KWS LOCHOW Hybridroggen mit deutlich verbessertem Kornertragspotenzial. Gute Standfestigkeit und Strohstabilität. Die PollenPlus Technologie befähigt KWS Bono, sehr hohe Mengen an Pollen zu bilden. Für alle Böden geeignet. Für Trockenstandorte besonders geeignet. Gutes und Ausgewogenes Resistenzniveau. Hybridroggen, mit der PollenPlus Technologie Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Gute Strohstabilität, für alle Nutzungsrichtungen wie Mahl-, Futter- oder Ethanolroggen geeignet. 100% Hybridroggensaatgut: keine Einmischung von Populationsroggen mehr notwendig. Sortenempfehlungen des der Sächsischen Sächsischen Landesamtes Landesanstalt für für Umwelt, Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie KWS Getreide KWS Bono Winterroggen - Hybridsorte Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: KWS Ährenschieben: Bono gehört zur neuen Generation KWS LOCHOW Hybridroggen mit deutlich verbessertem Kornertragspotenzial. Gute Standfestigkeit und Strohstabilität. Reife: Die PollenPlus Technologie befähigt KWS Bono, sehr hohe Mengen an Pollen zu bilden. Pflan enlänge: 3 kurz Für Neigung alle Böden zu: geeignet. Für Trockenstandorte besonders geeignet. Auswinterung: keine Bewertung Lager: Gutes und Ausgewogenes Resistenzniveau. Halmknicken: gering bis Anfälligkeit für: Hybridroggen, Mehltau: mit der PollenPlus Technologie Zusätzliche Rhynchosporium: Bemerkungen des Züchters gering bis Gute Strohstabilität, für alle Nutzungsrichtungen Braunrost: wie Mahl-, Futter- oder Ethanolroggen geeignet. gering bis 100% Hybridroggensaatgut: keine Einmischung von Populationsroggen mehr notwendig. Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: sehr Sortenempfehlungen der Sächsischen Kornzahl/Ähre: Landesanstalt für Landwirtschaft niedrig bis Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: niedrig bis bis sehr bis sehr Eigene Qualitätseigenschaften: Erfahrungen Saatgut 2000 Fallzahl: Rohproteingehalt: ( Züchtereinstufung) bis 9 Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 0
81 KWS Bono Winterroggen - Hybridsorte Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) als Ährengabe 39-9 Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Sonstiges oder oder plus oder plus oder plus bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen. bis 10 bis 210 bis 20 Nach Empfehlung und Rücksprache mit dem Fachberater. Einsatz von Wachstumsregler in der Triebreduktion ( 31-33/3) möglichst vermeiden. Aktuelle Empfehlungen des örtlichen Pflanzenschutzdienstes und der Fachberatung beachten. Blattläuse und Thripse beachten. bis 10 bis 200 bis 20 bis 10 bis 200 bis Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) schwach entwickelt 1-2 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- Triebe/Pfl. C) kräftig bestockt -10 Triebe/Pfl. Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 Kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 Kg N/ha 1,0 l/ha CCC 20 0,3-0, l/ha Moddus 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 Kg N/ha 1,0 l/ha CCC 20 0,3-0, l/ha Moddus 0-0 kg N/ha 0-0 Kg N ha 0-0 kg N/ha 0 - (0) Kg N/ha 1,0 l/ha CCC 20 0,3-0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0, - 0, l/ha Camposan Extra 30 1,0 l/ha CCC 20 0,3-0, l/ha Moddus 1,0 l/ha CCC 20 0,3-0, l/ha Moddus KWS Bono Winterroggen - Hybridsorte 1,0 l/ha CCC 20 0,3-0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0,3-0, l/ha Camposan Extra Aktuelle Empfehlungen und des örtlichen Pflanzenschutzdienstes und der Fachberatung beachten. 1
82 Palazzo Winterroggen - Hybridsorte KWS Getreide Charakteristika der Sorte Palazzo gehört zur neuen Generation KWS LOCHOW Hybridroggen mit deutlich verbessertem Kornertragspotenzial. Gute Standfestigkeit. Die PollenPlus Technologie befähigt Palazzo, sehr hohe Mengen an Pollen zu bilden. Der Bestand ist damit deutlich besser gegen Mutterkorn geschützt. Palazzo ist für den Anbau auf allen Standorten, unter intensiven sowie auch unter extensiven Anbauverfahren geeignet. Gute Blattgesundheit, besonders gegen Mehltau. Hybridroggen, mit der PollenPlus Technologie Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Geringe Lagerneigung, für alle Nutzungsrichtungen wie Mahl-, Futter- oder Ethanolroggen oder für die Ganzpflanzensilage geeignet. 100% Hybridroggensaatgut: keine Einmischung von Populationsroggen mehr notwendig. Sortenempfehlungen des der Sächsischen Landesamtes Landesanstalt für für Umwelt, Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie Palazzo ist eine mehrjährig geprüfte ertragsstarke Hybridroggensorte. Bei mittlerer Strohlänge zeigt die Sorte eine leicht überdurchschnittliche Standfestigkeit. Die Braunrostanfälligkeit ist einzuschätzen. Die Neigung zur Mutterkornbildung ist wie bei Brasetto gering bis. Es werden meist akzeptable Fallzahlergebnisse erzielt. KWS Getreide Palazzo Winterroggen - Hybridsorte Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Palazzo Ährenschieben: gehört zur neuen Generation KWS LOCHOW Hybridroggen mit deutlich verbessertem bis spät Kornertragspotenzial. Gute Standfestigkeit. Die Reife: PollenPlus Technologie befähigt Palazzo, sehr hohe Mengen an Pollen zu bilden. Der Bestand ist damit deutlich besser gegen Mutterkorn geschützt. Pflan enlänge: Palazzo Neigung ist für zu: den Anbau auf allen Standorten, unter intensiven sowie auch unter extensiven Auswinterung: keine Bewertung Anbauverfahren geeignet. Lager: gering bis Gute Blattgesundheit, besonders gegen Mehltau. Halmknicken: gering bis Anfälligkeit für: Hybridroggen, Mehltau: mit der PollenPlus Technologie gering bis Zusätzliche Rhynchosporium: Bemerkungen des Züchters gering bis Geringe Lagerneigung, für alle Nutzungsrichtungen Braunrost: wie Mahl-, Futter- oder Ethanolroggen oder für die Ganzpflanzensilage geeignet. 100% Ertragseigenschaften: Hybridroggensaatgut: keine Einmischung von Populationsroggen mehr notwendig. Bestandesdichte: bis Sortenempfehlungen der Sächsischen Kornzahl/Ähre: Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: bis bis bis sehr bis sehr Eigene Qualitätseigenschaften: Erfahrungen Saatgut 2000 Fallzahl: Rohproteingehalt: 3 niedrig Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 2
83 Palazzo Winterroggen - Hybridsorte Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) als Ährengabe 39-9 Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Sonstiges oder oder plus oder plus oder plus bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen. bis 10 bis 210 bis 20 Nach Empfehlung und Rücksprache mit dem Fachberater. Einsatz von Wachstumsregler in der Triebreduktion ( 31-33/3) möglichst vermeiden. Aktuelle Empfehlungen des örtlichen Pflanzenschutzdienstes und der Fachberatung beachten. Blattläuse und Thripse sind zu beachten. bis 10 bis 200 bis 20 bis 10 bis 200 bis Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) schwach entwickelt 1-2 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- Triebe/Pfl. C) kräftig bestockt -10 Triebe/Pfl. Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 Kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,0 l/ha CCC 20 0,3-0, l/ha Moddus 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,0 l/ha CCC 20 0,3-0, l/ha Moddus 0-0 kg N/ha 0-0 Kg N ha 0-0 kg N/ha 0 - (0) kg N/ha 1,0 l/ha CCC 20 0,3-0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0, - 0, l/ha Camposan Extra 30 1,0 l/ha CCC 20 0,3-0, l/ha Moddus 1,0 l/ha CCC 20 0,3-0, l/ha Moddus Palazzo Winterroggen - Hybridsorte 1,0 l/ha CCC 20 0,3-0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0,3-0, l/ha Camposan Extra Aktuelle Empfehlungen und des örtlichen Pflanzenschutzdienstes und der Fachberatung beachten. 3
84 SU Mephisto Winterroggen - Hybridsorte HYBRO Saatzucht GmbH & Co KG / Saaten Union GmbH Charakteristika der Sorte Qualitative und ertragsreiche Turbohybride. Herausragend mehltaugesund und gute Standfestigkeit. Universalsorte für alle Standorte. Sehr geringe Anfälligkeit gegen Mehltau. Bestandesdichtetyp Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Dem Saatgut wurden 10% der Populationssorte Dukato beigemischt. Sortenempfehlung des Sächsischen Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landesanstalt für Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie SU Mephisto ist dreijährig auf den Verwitterungsstandorten die ertragsstärkste Winterroggensorte. Auf den D-Süd-Standorten (2 Versuchsergebnisse seit 2011) zählt sie ebenfalls zur Ertragsspitze. Die Sorte zeigt eine mittlere Standfestigkeit. Die Anfälligkeit gegenüber Braunrost ist gering bis. Auf Grundlage von Infektionsversuchen wurde SU Mephisto anfällig für Mutterkorn (Ausprägungsstufe Erfahrungen laut Beschreibender Saatgut Sortenliste) 2000 Eigene eingestuft. Saatgut dieser Sorte wird mit 10 % Populationsroggenbeimischung vermarktet. Die damit verbundene höhere Pollenschüttung soll zur Verringerung der Anfälligkeit für Mutterkorn beitragen. Vor Auswahl dieser Sorte ist eine Abstimmung mit dem Vermarktungspartner zu empfehlen. SU Mephisto Winterroggen - Hybridsorte HYBRO Saatzucht GmbH & Co KG / Saaten Union GmbH Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschr Wachstum: Qualitative und ertragsreiche Turbohybride. Ährenschieben: Herausragend mehltaugesund und gute Standfestigkeit. Reife: Pflan enlänge: Universalsorte für alle Standorte. Neigung zu: Auswinterung: Lager: gering bis Sehr geringe Anfälligkeit gegen Mehltau. Halmknicken: gering bis Anfälligkeit für: Bestandesdichtetyp Mehltau: 2 sehr gering bis gering keine Bewertung Zusätzliche Rhynchosporium: Bemerkungen des Züchters Dem Saatgut wurden 10% der Populationssorte Braunrost: Dukato beigemischt. gering bis Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt Kornzahl/Ähre: für Landwirtschaft bis Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: niedrig bis bis sehr bis sehr Eigene Qualitätseigenschaften: Erfahrungen Saatgut 2000 Fallzahl: bis Rohproteingehalt: niedrig bis Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der
85 SU Mephisto Winterroggen - Hybridsorte Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät normal bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen. N-Düngung Strategie: Bestandesdichte sichern, Ährenausbildung fördern. (kg N/ha) Wachstumsregler Fungizide Insektizide Herbizide -zum Vegetationsbeginn (inkl. N 0-30 cm) -zum Schossen 31 -als Ährengabe 39 Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Sonstiges oder oder plus oder plus oder plus A) B) C) Rost als Abreifekrankheit mit Strobi bzw. Strobi Azolmix in EC 9-1 behandeln. Läuse als Virusvektoren und Thripse beachten. Mittelunverträglichkeiten sind nicht bekannt Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) B) C) Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes kg N/ha kg N/ha 100 kg N/ha 100 kg N/ha 0-0 kg N/ha kg N/ha 0-20 kg N/ha 100 kg N/ha 0-0 kg N/ha kg N/ha kg N/ha 0-0 kg N/ha kg N/ha 1, l /ha CCC 1,0-1, l /ha CCC 1,0-1, l /ha CCC 29 1, l /ha CCC 1,0-1, l /ha CCC 0,3-0, l/ha Camposan E 0,3 l/ha Moddus SU Mephisto Winterroggen - Hybridsorte 1,0-1, l /ha CCC 0,3 l/ha Moddus
86 SU Santini Winterroggen - Hybridsorte HYBRO Saatzucht GmbH & Co KG / Saaten Union GmbH Charakteristika der Sorte Neue low Input Sorte mit höchsten Vergleichserträgen auf den schwächsten Standorten. Auch für die leichtesten Böden mit extensiver Bewirtschaftung. Ausgezeichnet blattgesund und gut standfest. Bestandesdichtetyp Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Sehr gute Praxiserfahrungen bei extensiver Bewirtschaftung (SU Bestseed). Dem Saatgut werden 10% der Populationssorte Dukato beigemischt. Sortenempfehlungen des der Sächsischen Landesanstalt Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie 2013 wurden mit den Sorten SU Satellit, SU Santini, SU Performer und SU Allawi weitere ertragsstarke Hybridroggensorten geprüft. SU Satellit ist auf den D-Süd-Standorten nach mittlerweile zwei Prüfjahren die ertragsstärkste Sorte. SU Performer ist auf den D-Süd- und Löß- Standorten 2013 jeweils die Sorte mit den höchsten Kornerträgen. Die genannten Züchtungen sind in Eigene der Mutterkornanfälligkeit Erfahrungen Saatgut mit bis 2000 anfällig (Ausprägungsstufen ) bis sehr anfällig (Ausprägungsstufen 9) durch das Bundessortenamt eingestuft worden. Saatgut dieser Sorten wird mit 10 % zugemischtem Populationsroggen vermarktet. SU Santini Winterroggen - Hybridsorte HYBRO Saatzucht GmbH & Co KG / Saaten Union GmbH Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSA Sortenbeschreibu Neue low Input Sorte mit höchsten Vergleichserträgen Wachstum: auf den schwächsten Standorten. Ährenschieben: Reife: Pflan enlänge: Auch für die leichtesten Böden mit extensiver kurz bis Bewirtschaftung. Neigung zu: Auswinterung: keine Bewertung Ausgezeichnet blattgesund und gut standfest. Lager: gering bis Halmknicken: gering bis Bestandesdichtetyp Anfälligkeit für: Mehltau: 2 Zusätzliche Bemerkungen des Züchters sehr gering bis gering Sehr gute Rhynchosporium: Praxiserfahrungen bei extensiver Bewirtschaftung (SU Bestseed). Dem gering bis Saatgut werden 10% der Populationssorte Dukato beigemischt. Braunrost: 3 gering Ertragseigenschaften: Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt Bestandesdichte: für Landwirtschaft Kornzahl/Ähre: Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: bis bis sehr Eigene Kornertrag Erfahrungen Stufe 2: Saatgut 2000 Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis sehr Rohproteingehalt: niedrig bis Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der
87 SU Santini Winterroggen - Hybridsorte Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät normal bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen. N-Düngung Strategie: Bestandesdichte sichern, Ährenausbildung fördern. (kg N/ha) Wachstumsregler Fungizide Insektizide Herbizide -zum Vegetationsbeginn (inkl. N 0-30 cm) -zum Schossen 31 -als Ährengabe 39 Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Sonstiges oder oder plus oder plus oder plus A) B) C) 29/ Rost als Abreifekrankheit mit Strobi bzw. Strobi Azolmix in EC 9-1. Läuse als Virusvektoren und Thripse beachten. Mittelunverträglichkeiten sind nicht bekannt Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) B) C) Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes kg N/ha kg N/ha 100 kg N/ha 100 kg N/ha 0-0 kg N/ha kg N/ha 0-20 kg N/ha 100 kg N/ha 0-0 kg N/ha kg N/ha kg N/ha 0-0 kg N/ha kg N/ha 1, l /ha CCC 1,0-1, l /ha CCC 1,0-1, l /ha CCC 29 1, l /ha CCC 1,0-1, l /ha CCC 0,3-0, l/ha Camposan E 0,3 l/ha Moddus SU Santini Winterroggen - Hybridsorte 1,0-1, l /ha CCC 0,3 l/ha Moddus
88 Visello Winterroggen - Hybridsorte KWS Getreide Charakteristika der Sorte Universalsorte mit PollenPlus. Verbindet gute Blattgesundheit mit hervorragenden Qualitäten. Die PollenPlus Technologie befähigt Visello, sehr hohe Mengen an Pollen zu bilden. Der Bestand ist damit deutlich besser gegen Mutterkorn geschützt. Visello ist für den Anbau auf allen Standorten, unter intensiven, sowie auch unter extensiven Anbauverfahren, geeignet. Ausgewogenes Resistenzniveau im mittleren Bereich. Hybridroggen, mit der Pollen Plus Technologie. Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Universalsorte - dank seines hohen Ertragspotenzials, seiner Top-Qualität, sowie seiner sehr guten Ährengesundheit für alle Nutzungsrichtungen geeignet. Quality+ -Saatgut! 100% Hybridroggensaatgut: keine Einmischung von Populationsroggen mehr notwendig. Sortenempfehlungen des der Sächsischen Landesamtes Landesanstalt für Umwelt, Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie Visello liegt im Ertrag unterhalb des Niveaus neuer Sorten. Hervorzuheben ist die günstigste Einstufung aller Hybridroggensorten in der Mutterkornanfälligkeit, auf dem Niveau der besten Populationssorten. Visello zeigte eine mittlere Standfestigkeit und ist braunrostanfällig. KWS Getreide Visello Winterroggen - Hybridsorte Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Universalsorte Ährenschieben: mit PollenPlus. Verbindet gute Blattgesundheit mit hervorragenden Qualitäten. Die PollenPlus Technologie befähigt Visello, sehr hohe Reife: Mengen an Pollen zu bilden. Der Bestand ist damit deutlich besser gegen Mutterkorn geschützt. Pflan enlänge: kurz bis Visello Neigung ist für zu: den Anbau auf allen Standorten, unter intensiven, sowie auch unter extensiven Auswinterung: keine Bewertung Anbauverfahren, geeignet. Lager: Ausgewogenes Resistenzniveau im mittleren Bereich. Halmknicken: gering bis Anfälligkeit für: Hybridroggen, Mehltau: mit der Pollen Plus Technologie. Zusätzliche Rhynchosporium: Bemerkungen des Züchters Universalsorte - dank seines hohen Braunrost: Ertragspotenzials, seiner Top-Qualität, sowie seiner stark sehr guten Ährengesundheit für alle Nutzungsrichtungen Ertragseigenschaften: geeignet. Quality+ -Saatgut! 100% Hybridroggensaatgut: keine Einmischung von Bestandesdichte: Populationsroggen mehr notwendig. Sortenempfehlungen der Sächsischen Kornzahl/Ähre: Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: bis Eigene Qualitätseigenschaften: Erfahrungen Saatgut 2000 Fallzahl: Rohproteingehalt: niedrig bis Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der
89 Visello Winterroggen - Hybridsorte Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) als Ährengabe 39-9 Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Sonstiges oder oder plus oder plus oder plus bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen. bis 10 bis 210 bis 20 Nach Empfehlung und Rücksprache mit dem Fachberater. Einsatz von Wachstumsregler in der Triebreduktion ( 31-33/3) möglichst vermeiden. Aktuelle Empfehlungen des örtlichen Pflanzenschutzdienstes und der Fachberatung beachten. Blattläuse und Thripse beachten. bis 10 bis 200 bis 20 bis 10 bis 200 bis Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) schwach entwickelt 1-2 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- Triebe/Pfl. C) kräftig bestockt -10 Triebe/Pfl. Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,0 l/ha CCC 20 0,3-0, l/ha Moddus 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,0 l/ha CCC 20 0,3-0, l/ha Moddus 0-0 kg N/ha 0-0 kg N ha 0-0 kg N/ha 0 - (0) kg N/ha 1,0 l/ha CCC 20 0,3-0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0, - 0, l/ha Camposan Extra 30 1,0 l/ha CCC 20 0,3-0, l/ha Moddus 1,0 l/ha CCC 20 0,3-0, l/ha Moddus Visello Winterroggen - Hybridsorte 1,0 l/ha CCC 20 0,3-0, l/ha Moddus 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0,3-0, l/ha Camposan Extra Aktuelle Empfehlungen und des örtlichen Pflanzenschutzdienstes und der Fachberatung beachten. 9
90 90
91 Wintertriticale - Übersicht Eigenschaften Sorte Adverdo Agostino Grenado KWS Aveo Tulus Seite im Katalog Wachstum: Ährenschieben Reife Pflanzenlänge 3 2 Neigung zu: Auswinterung Lager Anfälligkeiten für: Mehltau Blattseptoria Gelbrost Braunrost Spelzenbräune k.a 3 k.a. Ertragseigenschaften: Bestandesdichte 3 Kornzahl/Ähre Tausendkornmasse Kornertrag Stufe 1 Kornertrag Stufe 2 9 Quelle für Einstufungen BSA BSA BSA BSA BSA 91
92 Adverdo Wintertriticale Lantmännen SW Seed GmbH Charakteristika der Sorte Ertragssichere Hochleistungssorte unter allen Anbaubedingungen. Adverdo besitzt eine gute Standfestigkeit. Für alle Standorte geeignet. Sehr gute Resistenzen gegenüber allen Blattkrankheiten außer Mehltau. Korndichtetyp Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Ausgezeichnete Winterhärte und ertragsstark bei minimalem Aufwand. Es ist besonders auf Mehltau zu achten. Sortenempfehlungen des der Sächsischen Landesanstalt Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie Lantmännen SW Seed GmbH Adverdo Wintertriticale Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Ertragssichere Hochleistungssorte unter allen Ährenschieben: Anbaubedingungen. Adverdo besitzt bis spät eine gute Standfestigkeit. Reife: Pflan enlänge: kurz bis Für Neigung alle Standorte zu: geeignet. Auswinterung: 3 gering Lager: gering bis Sehr gute Resistenzen gegenüber allen Blattkrankheiten Anfälligkeit für: außer Mehltau. Mehltau: bis stark Korndichtetyp Blattseptoria: gering bis Zusätzliche Gelbrost: Bemerkungen 2 des Züchters sehr gering bis gering Ausgezeichnete Winterhärte und ertragsstark bei Braunrost: 2 minimalem Aufwand. sehr gering bis gering Es ist besonders auf Mehltau zu achten. Spelzenbräune: keine Bewertung Ertragseigenschaften: Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt Bestandesdichte: für Landwirtschaft Kornzahl/Ähre: Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: bis bis sehr bis sehr Eigene Kornertrag Erfahrungen Stufe 2: Saatgut 2000 sehr 9 Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 92
93 Adverdo Wintertriticale Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät normal bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen. N-Düngung Strategie: Ziel der Bestandesführung ist die Förderung des TKG. (kg N/ha) -zum Vegetationsbeginn (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) Spätgabe 3-9 Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung oder oder plus oder plus Frühe Mehltaubekämpfung einplanen. Bei Frühsaaten wird eine Behandlung gegen Virusvektoren empfohlen. Keine sortenspezifische nachteilige Wirkung der zugelassenen Mittel bekannt Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) kaum bestockt 1-2 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- Triebe/Pfl. C) kräftig bestockt -10 Triebe/Pfl. Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0, l/ha CCC 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha Adverdo Wintertriticale 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha Sonstiges Bei angepasster Prodktionstechnik und Grenzstandorten, Verzicht auf Wachstumsregler möglich. - 93
94 Agostino Wintertriticale Lantmännen SW Seed GmbH Charakteristika der Sorte Neben der geringen Anfälligkeit für Mehltau, Blattseptoria und Braunrost zeichnet sich AGOSTINO durch seine kurze Pflanzenlänge und sehr guten Standfestigkeit aus. Spitzenerträge in der extensiven und praxisüblichen Behandlungsvariante. Für alle Standorte geeignet. Sehr gute Resistenz in Mehltau und Braunrost, sowie gute Septoriaresistenz. Kompensationstyp Zusätzliche Bemerkungen des Züchters AGOSTINO besitzt die ideale Kombination aus Ertragssicherheit, -stabilität, Gesundheit und Standfestigkeit. Sortenempfehlungen des der Sächsischen Landesanstalt Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie Agostino überzeugt ertraglich in allen Anbaugebieten, sowohl 2013 als auch mehrjährig mit überdurchschnittlichen Kornerträgen in der unbehandelten Stufe. Damit ist die Sorte für die aufwandsreduzierte Erzeugung geeignet. Hauptgrund ist die mittlere bis gute Blattgesundheit, hier weist die Sorte bisher keine größeren Schwächen auf. Der kurzstrohige Agostino ist standfest, die DON-Gehalte Eigene sind meist Erfahrungen auf mittlerem Niveau. Saatgut 2000 Lantmännen SW Seed GmbH Agostino Wintertriticale Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Neben der geringen Anfälligkeit für Mehltau, Ährenschieben: Blattseptoria und Braunrost zeichnet sich AGOSTINO durch seine kurze Pflanzenlänge und sehr guten Standfestigkeit aus. Spitzenerträge Reife: in der extensiven und praxisüblichen Behandlungsvariante. Pflan enlänge: 3 kurz Für Neigung alle Standorte zu: geeignet. Auswinterung: gering bis Lager: 3 gering Sehr gute Resistenz in Mehltau und Braunrost, sowie Anfälligkeit gute Septoriaresistenz. für: Mehltau: 2 sehr gering bis gering Kompensationstyp Blattseptoria: gering bis Zusätzliche Gelbrost: Bemerkungen 2des Züchters sehr gering bis gering AGOSTINO besitzt die ideale Kombination Braunrost: 2 aus Ertragssicherheit, -stabilität, Gesundheit und Standfestigkeit. sehr gering bis gering Spelzenbräune: 3 gering Ertragseigenschaften: Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt Bestandesdichte: für Landwirtschaft Kornzahl/Ähre: Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: bis Kornertrag Stufe 2: bis Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 9
95 Agostino Wintertriticale Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) Spätgabe 3-9 Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung oder oder plus oder plus bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Ziel der Bestandesführung ist die Förderung des TKG. Fungizideinsatz je nach Befallssituation. Bei Frühsaaten gegen Virus-Vektoren behandeln. Keine sortenspezifische nachteilige Wirkung der zugelassenen Mittel bekannt Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) kaum bestockt 1-2 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- Triebe/Pfl. C) kräftig bestockt -10 Triebe/Pfl. Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0, l / ha CCC - - Agostino Wintertriticale Sonstiges Bei angepasster Prodktionstechnik und Grenzstandorten, Verzicht auf Wachstumsregler möglich. - 9
96 Grenado Wintertriticale DANKO / Syngenta Agro Charakteristika der Sorte Grenado ist eine stärkereiche Futtersorte mit hohem Kornertragspotenzial. Universalsorte für alle Standorte Gute Blattgesundheit (bei Gelbrost-Gefährdung ist eine gezielte Fungizidbehandlung wirtschaftlich)! Kurzstrohsorte Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Grenado ist seit Jahren bundesweit führend in den Landessortenversuchen. Die Sorte ist kurz, standfest, gesund, ertragreich und besitzt zusätzliche Eignung für Ganzpflanzensilage (Biogas). Robust bei Schnee und Frost. Sortenempfehlungen des der Sächsischen Landesanstalt Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie Grenado erreicht 2013 knapp mittlere bis mittlere wird von uns eingefügt, sofern Kornerträge in den drei Anbaugebieten. Die Sorte zählt weiterhin Empfehlungen zu den vorliegen leistungsstärksten mehrjährig geprüften Züchtungen. Grenado ist kurz mit meist guter Standfestigkeit ging die Sorte an mehreren Standorten ins Lager. Die Anfälligkeit für Mehltau und Braunrost ist mittlerweile bzw. bis. Besonders zu beachten ist die hohe Eigene Gelbrostanfälligkeit, Erfahrungen weshalb Saatgut eine intensive 2000Gesund- heitsüberwachung zu erfolgen hat. Grenado weist eine mittlere Neigung zur DON-Bildung auf. wird von uns eingefügt DANKO / Syngenta Agro Pflan enlänge: 2 sehr kurz bis kurz BSA-Benotungen werden von uns Universalsorte Neigung zu: für alle Standorte eingefügt. Auswinterung: 3 Grenado Wintertriticale Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschr Wachstum: Grenado Ährenschieben: ist eine stärkereiche Futtersorte mit hohem Kornertragspotenzial. bis spät Reife: gering Lager: 3 gering Gute Blattgesundheit (bei Gelbrost-Gefährdung ist eine Anfälligkeit gezielte Fungizidbehandlung für: wirtschaftlich)! Mehltau: 2 Kurzstrohsorte Blattseptoria: sehr gering bis gering gering bis Zusätzliche Gelbrost: Bemerkungen des Züchters stark Grenado ist seit Jahren bundesweit Braunrost: 3führend in den Landessortenversuchen. gering Die Sorte ist kurz, standfest, gesund, ertragreich und besitzt zusätzliche Eignung für Spelzenbräune: Ganzpflanzensilage (Biogas). gering bis Robust bei Schnee und Frost. Ertragseigenschaften: Sortenempfehlungen der Sächsischen Bestandesdichte: Landesanstalt für Landwirtschaft Kornzahl/Ähre: bis sehr wird von uns eingefügt, sofern Empfehlungen vorliegen Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: niedrig bis bis Eigene Kornertrag Erfahrungen Stufe 2: Saatgut 2000 wird von uns eingefügt bis Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der BSA ein 9
97 Grenado Wintertriticale Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) BBHC Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) Spätgabe BBHC 3-9 Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Sonstiges oder oder plus oder plus BBHC BBHC BBHC BBHC BBHC BBHC 3-39 bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Start- und Schossgaben betonte Düngung, da hohe Kornzahl / Ähre - aber geringes TKG. Halmbruch - Krankheit bei Getreidevorfrucht beachten, EC 39: 1,0+1, l/ha Seguris Opti je nach Befallssituation ml/ha Karate Zeon alle zugelassenen Präparate Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) kaum bestockt 1-2 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- Triebe/Pfl. C) kräftig bestockt -10 Triebe/Pfl. Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 90 kg N/ha 90 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha Grenado Wintertriticale 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 30 kg N/ha 0, l/ha Moddus 0, l/ha Moddus 0, l/ha Moddus 9
98 KWS Aveo Wintertriticale KWS Getreide Charakteristika der Sorte KWS Aveo ist eine lange Hochertragssorte mit guter Standfestigkeit, sehr guter Winterhärte und ausgewogener Blattgesundheit. Für alle Standorte geeignet. Sehr gute Ergebnisse auf leichten D-Standorten. Geringe Anfälligkeit für Mehltau, Blattseptoria und Braunrost, mittlere Anfälligkeit für Gelbrost. Kompensationstyp Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Es ist besonders auf Gelbrost zu achten. KWS Aveo ist nur in Units erhältlich. Sortenempfehlungen des der Sächsischen Landesanstalt Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie KWS Aveo bringt 2013 in allen Anbaugebieten knapp mittlere Kornerträge. Die - bis langstrohige Sorte ist standfest und ist durch eine mittlere bis gute Blattgesundheit gekennzeichnet. Die DON-Gehalte weisen meist ein mittleres bis höheres Niveau auf. KWS Getreide KWS Aveo Wintertriticale Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: KWS Ährenschieben: Aveo ist eine lange Hochertragssorte mit guter Standfestigkeit, sehr guter Winterhärte und ausgewogener Blattgesundheit. Reife: Pflan enlänge: bis lang Für Neigung alle Standorte zu: geeignet. Sehr gute Ergebnisse auf leichten D-Standorten. Auswinterung: 3 gering Lager: 3 gering Geringe Anfälligkeit für Mehltau, Blattseptoria und Braunrost, Anfälligkeit mittlere für: Anfälligkeit für Gelbrost. Mehltau: 2 Kompensationstyp Blattseptoria: sehr gering bis gering gering bis Zusätzliche Gelbrost: Bemerkungen des Züchters Es ist besonders auf Gelbrost zu Braunrost: 1 achten. KWS Aveo ist nur in Units erhältlich. Spelzenbräune: fehlend oder sehr gering keine Bewertung Ertragseigenschaften: Sortenempfehlungen der Sächsischen Bestandesdichte: Landesanstalt für Landwirtschaft Kornzahl/Ähre: Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: bis bis sehr bis sehr Eigene Kornertrag Erfahrungen Stufe 2: Saatgut 2000 bis sehr Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 9
99 KWS Aveo Wintertriticale Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät normal bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen. N-Düngung Strategie: Ziel der Bestandesführung ist die Förderung des TKG. (kg N/ha) -zum Vegetationsbeginn (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) Spätgabe 3-9 Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Sonstiges oder oder plus oder plus Fungizideinsatz je nach Befallssituation. Bei Frühsaaten ist auf Virusvektoren zu achten. Es sind keine Mittelunverträglichkeiten bekannt Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) kaum bestockt 1-2 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- Triebe/Pfl. C) kräftig bestockt -10 Triebe/Pfl. Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0-0 kg N/ha 0-90 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,0-1,3 l/ha CCC 0,3-0, l/ha Moddus 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,0-1,3 l/ha CCC 0,3-0, l/ha Moddus 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha evtl. 0 kg N/ha 0, - 1,0 l/ha CCC 0,3-0, l/ha Moddus 0,3-0, l/ha Camposan Extra 0,3-0, l/ha Camposan Extra 0,3-0, l/ha Camposan Extra 1,0-1,3 l/ha CCC 0,3-0, l/ha Moddus 1,0-1,3 l/ha CCC 0,3-0, l/ha Moddus KWS Aveo Wintertriticale 0, - 1,0 l/ha CCC 0,3-0, l/ha Moddus 0,3-0, l/ha Camposan Extra 0,3-0, l/ha Camposan Extra 0,3-0, l/ha Camposan Extra 99
100 Tulus Wintertriticale Nordsaat / Saaten Union GmbH Charakteristika der Sorte Mittelfrüher, gesunder Ährentyp. Tulus hat eine gute Standfestigkeit bei langem Stroh. Uneingeschränkte Empfehlung für alle Triticalestandorte. Sehr gesunde Sorte, besonders resistent gegen Braunrost. Gesunder Einzelährentyp Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Sehr geringe Produktionskosten. Hervorragend als GPS für die Erzeugung von Biogas geeignet. Sortenempfehlungen des der Sächsischen Landesanstalt Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie Tulus ist dreijährig die ertragsstärkste Sorte auf den Löß-Standorten. Tulus ist langstrohig, zeigt aber trotzdem eine mittlere Standfestigkeit. Die höhere Mehltau- und mittlere Braunrost- und Blattseptoriaanfälligkeit sollten bei der Bestandesführung beachtet werden. Tulus kann stärker von Schneeschimmel befallen werden. Die Sorte tendiert zu mittleren bis höheren DON-Gehalten. Nordsaat / Saaten Union GmbH Tulus Wintertriticale Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Mittelfrüher, Ährenschieben: gesunder Ährentyp. Tulus hat eine gute Standfestigkeit bei langem früh bis Stroh. Reife: Pflan enlänge: bis späht Uneingeschränkte Neigung zu: Empfehlung für alle Triticalestandorte. Auswinterung: 3 gering Lager: gering bis Sehr gesunde Sorte, besonders resistent gegen Braunrost. Anfälligkeit für: Mehltau: 3 gering Gesunder Blattseptoria: Einzelährentyp Zusätzliche Gelbrost: Bemerkungen des 3 Züchters gering Sehr geringe Produktionskosten. Braunrost: 2 Hervorragend als GPS für die Erzeugung von Biogas sehr gering bis gering geeignet. Spelzenbräune: Ertragseigenschaften: Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt Bestandesdichte: für Landwirtschaft 3 Kornzahl/Ähre: Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: niedrig bis sehr Kornertrag Stufe 2: Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 100
101 Tulus Wintertriticale Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) Wachstumsregler Fungizide Insektizide Herbizide normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn (inkl. N 0-30 cm) -zum Schossen A) B) C) -Spätgabe 39-9 Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Sonstiges oder oder plus oder plus bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Standard Breitbandfungizid einsetzen. Einsatz nach Bedarf. Keine Unverträglichkeiten bekannt Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) B) C) Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha Tulus Wintertriticale 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0, - 0, l/ha Medax Top 0, - 0, l/ha Medax Top 0, - 0, l/ha Medax Top 101
102 Akteur Bernstein Bussard Famulus Florian Genius Kerubino Midas Sorte Eigenschaften Seite im Katalog Qualität E E E E E E E E E E A A A A A A A A A Wachstum: Ährenschieben Reife Pflanzenlänge 3 Neigung zu: Auswinterung Lager Anfälligkeiten für: Pseudocercosporella 2 k.a. 3 k.a. Mehltau Blattseptoria 3 3 Drechslera tritici. k.a. 3 Gelbrost k.a. k.a k.a. 3 2 Braunrost Ährenfusarium 3 2 Spelzenbräune k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. Bestandesdichte Kornzahl/Ähre Tausendkornmasse 3 Kornertrag Stufe 1 2 Kornertrag Stufe 2 3 Ertragseigenschaften: Qualitätseigenschaften: - Übersicht Fallzahl 9 9 k.a. 9 Rohproteingehalt k.a. Sedimentationswert k.a. Frühsaateignung X X X X X X X X X - - X X - X X Spätsaateignung X X X X X X X X X X X - X X X X X X X Stoppelweizeneig. - X - X X X X - X X X X X X - X X X X Quelle für Einstufungen BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA Z BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA Nelson Norin Agil Arezzo Attraktion Avenir Brilliant Chevalier Cubus JB Asano Julius Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 102
103 Kometus Linus Meister MV Lucilla Opal Pamier Patras Pionier Potenzial Sorte Eigenschaften Seite im Katalog Qualität A A A A A A A A A A A A A B B B C C Wachstum: Ährenschieben 3 3 Reife Pflanzenlänge Neigung zu: Auswinterung k.a. k.a. 3 Lager Anfälligkeiten für: Pseudocercosporella 3 k.a. 3 2 Mehltau Blattseptoria Drechslera tritici. k.a. 3 Gelbrost 3 k.a. 2 k.a Braunrost Ährenfusarium k.a Bestandesdichte Kornzahl/Ähre 9 Tausendkornmasse Kornertrag Stufe 1 9 Kornertrag Stufe 2 9 Spelzenbräune k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. k.a. Ertragseigenschaften: Qualitätseigenschaften: - Übersicht Fallzahl Rohproteingehalt Sedimentationswert 9 Frühsaateignung X X X X X X X X X X X - X X X X X - Spätsaateignung X - X X X X X X X X - X X X X - - X Stoppelweizeneig. X X X - X X X X X X X X X X X X X X Quelle für Einstufungen BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA BSA Rebell RGT Reform Toras Zeppelin Desamo Matrix Rumor Elixer Tabasco 103
104 Akteur E-Qualität DSV-Leutewitz/IG Pflanzenzucht München Charakteristika der Sorte Akteur besitzt eine sehr gute E-Qualität mit Exporteignung. Die Sorte ist winterhart, trockentolerant, sehr fallzahlstabil und ertragsstark. Akteur ist für alle Standorte geeignet. Blattseptoria und Gelbrost beachten. Ährentyp Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Bei Septoriabefall ist eine frühe Fungizidbehandlung in EC 32/33 sehr ertragssteigernd. Sortenempfehlung des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft Sortenempfehlungen und Geologie der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Akteur erreichte 2013 für die Sorte ein typisches Ertragsniveau oberhalb der Ergebnisse von 2012, die durch Auswinterungsschäden beeinflusst waren. Die Sorte ist durch die sicherste Vermarktungsqualität im E-Qualitätssegment gekennzeichnet, was auch unter schwierigen Wachstums- und Erntebedingungen bestätigt wird. Die deutlichen Schwächen in der Blattgesundheit, erkennbar an den niedrigen Erträgen der unbehandelten Stufe, erfordern eine intensive Bestandesführung. Aufgrund der zügigen Jugendentwicklung sollte Akteur nicht zu früh gesät werden. 10-jähriger Versuchsanbau ( ); mittlere Ertragsleistung in sehr guter Qualität und gute ökonomische Ergebnisse DSV-Leutewitz/IG Pflanzenzucht München Akteur E-Qualität Sortenbeschreibung nach Kriterien des BSA Charakteristika der Sorte Sortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: Akteur besitzt eine sehr gute E-Qualität bis spät mit Exporteignung. Die Sorte ist winterhart, Reife: trockentolerant, sehr fallzahlstabil und ertragsstark. Pflan enlänge: bis spät bis lang Neigung zu: Auswinterung: Akteur ist für alle Standorte geeignet. Lager: 3 gering Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: bis stark Blattseptoria und Gelbrost beachten. Mehltau: Blattseptoria: Ährentyp Drechslera tritici.: Frühsaateignung: Gelbrost: Spätsaateignung: Braunrost: Stoppelweizeneignung: stark bis stark sehr stark Ährenfusarium: Zusätzliche Bemerkungen gering bis des Züchters Spelzenbräune: Bei Septoriabefall ist eine frühe Fungizidbehandlung gering bis in EC 32/33 sehr ertragssteigernd. Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: niedrig bis Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt Tausendkornmasse: für Landwirtschaft bis Kornertrag Stufe 1: niedrig bis Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis sehr Rohproteingehalt: Eigene Erfahrungen Saatgut bis sehr 2000 Sedimentationswert: sehr 9 9 Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 10
105 Akteur E-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal normal bis spät Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe Spätgabe Spätgabe 1-1 Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Behandlungen gegen Septoria und Gelbrost. Auf Blattläuse achten. Keine Unverträglichkeiten vorhanden kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 1,0-1,2 l/ha CCC 0,3-0, l/ha CCC 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,0-1,2 l/ha CCC 0,3-0, l/ha CCC Akteur E-Qualität 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,0-1,2 l/ha CCC Sonstiges Bei N-Düngung auf besseren Standorten kann sich eine geteilte Spätgabe ertragssteigernd auswirken. 10
106 Bernstein E-Qualität Lantmännen SW Seed GmbH Charakteristika der Sorte Ertragreicher Eliteweizen mit sehr guter Standfestigkeit und guter allgemeiner Krankheitsresistenz. Diese Merkmale verleihen ihm eine nahezu uneingeschränkte Anbauwürdigkeit auf allen Standorten. Für alle Weizenstandorte geeignet. Ausgeglichenes Resistenzniveau. Insbesondere gute Resistenzen gegenüber Gelb- und Braunrost. Kompensationstyp Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Sehr gute Mahl- und Backeigenschaften. Sortenempfehlung des Sächsischen Sortenempfehlungen Landesamtes für Umwelt, der Sächsischen Landesanstalt Landwirtschaft für und Landwirtschaft Geologie Erster Versuchsanbau 201; noch keine Prüfungsergebnisse vorhanden Lantmännen SW Seed GmbH Bernstein E-Qualität Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Ertragreicher Ährenschieben: Eliteweizen mit sehr guter früh bis Standfestigkeit und guter allgemeiner Krankheitsresistenz. Diese Merkmale verleihen Reife: ihm eine nahezu uneingeschränkte Anbauwürdigkeit auf allen Standorten. Pflan enlänge: lang Neigung zu: Auswinterung: Für alle Weizenstandorte geeignet. Lager: 3 gering Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: Ausgeglichenes Resistenzniveau. Insbesondere gute Resistenzen gegenüber Gelb- und Braunrost. Mehltau: gering bis Blattseptoria: Kompensationstyp Drechslera tritici.: Frühsaateignung: Gelbrost: 2 Spätsaateignung: sehr gering bis gering Braunrost: 2 Stoppelweizeneignung: sehr gering bis gering Ährenfusarium: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Spelzenbräune: keine Bewertung Sehr gute Mahl- und Backeigenschaften. Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt Tausendkornmasse: für Landwirtschaft Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis bis bis sehr Eigene Rohproteingehalt: Erfahrungen Saatgut 2000 Sedimentationswert: bis sehr Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 10
107 Bernstein E-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal normal bis spät Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe Spätgabe Spätgabe bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Angepasst an das standortspezifische Ertragspotenzial, der Bodenvorräte und Bestandesentwicklung, ortsüblich. Eiweißbetonte N-Spätgabe. Halmbruch, Septoria und DTR. CTU-Prüfung noch nicht abgeschlossen zu Vegetationsbeginn: 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 1,0 l/ha CCC 0,3-1,0 l/ha CCC 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 0, l/ha CCC 0, - 1,0 l/ha CCC Bernstein E-Qualität 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 0, l/ha CCC 0, - 1,0 l/ha CCC 10
108 Bussard E-Qualität KWS Getreide Charakteristika der Sorte Qualitativ wertiger Eliteweizen - gefragte Exportsorte. Für den Qualitätsweizenanbau auf allen weizenfähigen Böden geeignet. Gute Resistenzen gegen Gelbrost und Fusarium, auf Blattseptoria, DTR und Braunrost achten. E-Weizen Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Für Frühsaaten nur bedingt geeignet (Pflanzenlänge/Standfestigkeit). Sortenempfehlung des Sächsischen Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landesanstalt für Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie 3-jähriger Versuchsanbau ( ); mittlere Ertagsleistung in sehr guter Qualität und gute ökonomische Ergebnisse KWS Getreide Bussard E-Qualität Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschr Wachstum: Ährenschieben: Qualitativ wertiger Eliteweizen - gefragte Exportsorte. Reife: Pflan enlänge: lang Neigung zu: Auswinterung: Für den Qualitätsweizenanbau gering auf bis allen weizenfähigen Böden geeignet. Lager: stark bis sehr stark Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: Gute Resistenzen gegen Gelbrost und Fusarium, auf Blattseptoria, DTR und Braunrost achten. Mehltau: Blattseptoria: stark E-Weizen Drechslera tritici.: bis stark Frühsaateignung: Gelbrost: 3 Spätsaateignung: gering Stoppelweizeneignung: Braunrost: stark Zusätzliche Ährenfusarium: Bemerkungen des 3 Züchters gering Für Spelzenbräune: Frühsaaten nur bedingt geeignet (Pflanzenlänge/Standfestigkeit). Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt Tausendkornmasse: für Landwirtschaft niedrig bis Kornertrag Stufe 1: 2 sehr niedrig bis niedrig Kornertrag Stufe 2: 3 niedrig Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis Eigene Rohproteingehalt: Erfahrungen Saatgut 2000 Sedimentationswert: bis sehr sehr 9 Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 10
109 Bussard E-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal normal bis spät Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) A) B) C) D) Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) 2-29 Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges -zum Schossen Spätgabe Spätgabe Spätgabe bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen. (230-20) Die N-Düngung qualitätsbetont ausrichten. Einsatz im Splittingverfahren wird empfohlen. 1,2-1, l/ha CCC 1,0-1,3 l/ha CCC nur bei hohem Lagerdruck 0,2-0,3 l/ha Moddus Septoria, DTR/HTR und Braunrost sind als Behandlungsschwerpunkte zu beachten. Keine Unverträglichkeiten zugelassener Mittel bekannt. (230-20) kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0,3-0, l/ha CCC kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0,3-0, l/ha CCC Bussard E-Qualität Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferung des Standortes. Nach pflugloser Bestellung um bis zu 20 kg N/ha erhöhen. Bei Weizen nach Weizen keine Erhöhung. 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 Kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 1,0-1,3 l/ha CCC 0,3 l/ha CCC 109
110 Famulus E-Qualität DSV-Leutewitz/IG Pflanzenzucht München Charakteristika der Sorte Famulus besitzt sehr gute Resistenzen bei Halmbruch, DTR und Blattseptoria. Die Sorte ist winterhart, standfest mit gleichzeitig guten Klebereigenschaften. Für mittlere und bessere Standorte geeignet. Mehltau und Braunrost ; ansonsten keine Probleme. Kompensationstyp Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Famulus ist eine unkomplizierte Sorte mit sehr hoher E-Qualität! Sortenempfehlungen des der Sächsischen Landesamtes Landesanstalt für Umwelt, Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie -jähriger Versuchsanbau ( ); mittlere Ertragsleistung in sehr guter Qualität und mittlere ökonomische Ergebnisse DSV-Leutewitz/IG Pflanzenzucht München Famulus E-Qualität Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: Famulus besitzt sehr gute Resistenzen bei Halmbruch, DTR und Blattseptoria. Die Sorte ist winterhart, standfest Reife: mit gleichzeitig guten Klebereigenschaften. Pflan enlänge: Neigung zu: Auswinterung: 3 Für mittlere und bessere Standorte gering geeignet. Lager: Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: 2 sehr gering bis gering Mehltau und Braunrost ; ansonsten keine Probleme. Mehltau: bis stark Blattseptoria: gering bis Kompensationstyp Drechslera tritici.: gering bis Frühsaateignung: Gelbrost: 2 Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Braunrost: sehr gering bis gering stark Zusätzliche Ährenfusarium: Bemerkungen des Züchters gering bis Famulus Spelzenbräune: ist eine unkomplizierte Sorte mit sehr hoher E-Qualität! gering bis Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen niedrig der bis Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: niedrig bis Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis sehr Eigene Rohproteingehalt: Erfahrungen Saatgut 2000 Sedimentationswert: bis sehr Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 110
111 Famulus E-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal normal bis spät Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe Spätgabe Spätgabe bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Wachstumsregler gezielt einsetzen. 1,0-1,2 l/ha CCC Auf Mehltau und Braunrost ist zu achten. Bei Bedarf Insektizideinsatz. Keine Einschränkungen vorhanden kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, l/ha CCC + 0,2 l/ha Moddus 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,0-1,2 l/ha CCC 0, l/ha CCC + 0,2 l/ha Moddus Famulus E-Qualität 00 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,2-1, l/ha CCC 111
112 Florian E-Qualität Nordsaat Saatzucht GmbH/ Saaten Union GmbH Charakteristika der Sorte Hoch qualitativer und für E-Weizen ertragreicher Typ. Florian blüht und reift, ist gut standfest und zeigt sich über das ganze Jahr vital und wüchsig. Für alle Standorte und alle Saatzeiten. Für bessere Böden, da die Sorte auf Hochertragsstandorten nur eine geringe "Verdünnung" der Qualität zeigt. Alle Resistenzen im mittleren Bereich ohne negative "Ausreißer". Solide in Mehltau und Rost. Ausgeglichene Ertragsstruktur / Kompensationstyp. Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Unter den "neueren" E-Weizen hält Florian am stabilsten die Fallzahl. Florian zeigt ein stets intensiv grün gefärbtes Blatt und ist daher auch für strahlungsreiche Regionen geeignet. Sortenempfehlung Sortenempfehlungen des der Sächsischen Sächsischen Landesamtes Landesanstalt für für Umwelt, Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie 3-jähriger Versuchsanbau ( ); gute Ertragsleistung in guter Qualität und mittlere ökonomische Ergebnisse Nordsaat Saatzucht GmbH/ Saaten Union GmbH Florian E-Qualität Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Hoch Ährenschieben: qualitativer und für E-Weizen ertragreicher Typ. Florian blüht und reift, ist gut standfest und zeigt sich über das ganze Jahr Reife: vital und wüchsig. bis spät Pflan enlänge: Neigung zu: Auswinterung: Für alle Standorte und alle Saatzeiten. Für bessere gering bis Böden, da die Sorte auf Hochertragsstandorten nur eine geringe "Verdünnung" der Qualität zeigt. Lager: gering bis Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: Alle Resistenzen im mittleren Bereich ohne negative "Ausreißer". Solide in Mehltau und Rost. Mehltau: 2 sehr gering bis gering Blattseptoria: bis stark Ausgeglichene Ertragsstruktur / Kompensationstyp. Drechslera tritici.: bis stark Frühsaateignung: Gelbrost: 3 Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Braunrost: gering Zusätzliche Bemerkungen des Ährenfusarium: Züchters gering bis Unter den "neueren" E-Weizen hält Florian Spelzenbräune: am stabilsten die Fallzahl. Florian zeigt ein stets gering bis intensiv grün gefärbtes Blatt und ist daher auch für strahlungsreiche Ertragseigenschaften: Regionen geeignet. Bestandesdichte: niedrig bis Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen der Sächsischen bis Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: sehr Rohproteingehalt: Sedimentationswert: bis sehr bis sehr 9 Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 112
113 Florian E-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal normal bis spät Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) B) C) D) Wachstumsregler -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N 0-30 cm) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide Herbizide Sonstiges A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe -2. Spätgabe EC Spätgabe - 9 (Hauptschädlinge) (Mittelunverträglichkeiten) bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Einkörnung und und RP-gehalte bei hohen Erträgen absichern. Halmbasis stabilisieren. Qualitätssichernde Abschlussbehandlung mit Strobi-Azol Mix, bei Septoriawetter Behandlung in EC39. Bei Frühsaaten gegen Virus-Vektoren Nicht vom üppigen Wuchs täuschen lassen. Florian verarbeitet Stickstoff sehr effizient in Vermarktungsqualität. 0 kg N/ha 0 kg N/ha kg N/ha 0-30 kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,0 l/ha CCC 0, l/ha CCC + 0,3 l/ha Moddus 0 kg N/ha 0 kg N/ha kg N/ha 30-0 kg N/ha 1,0 l/ha CCC 0, l/ha CCC + 0,3 l/ha Moddus Florian E-Qualität kg N/ha 0 kg N/ha kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,0 l/ha CCC 0, l/ha CCC + 0,2 l/ha Moddus 113
114 Genius E-Qualität Nordsaat Saatzucht GmbH/ Saaten Union GmbH Charakteristika der Sorte Genius ist der ertragreichste und dabei qualitativ wertigste in D zugelassene E-Weizen. Die Mehl/Backqualität übertrifft Bussardniveau. Vor allem in der Gesundheit hebt Genius sich von bisherigen E-Weizen ab und kann mit "normaler" Pflanzenschutz- Intensität geführt werden. Für alle Standorte, außer extreme Lagen. Alle Saatzeiten mit sehr guter Eignung für Spätsaaten. Alle Resistenzen im mittleren Bereich ohne negative "Ausreißer". Solide in Mehltau und Rost. Ausgeglichene Ertragsstruktur / Kompensationstyp. Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Hervorzuheben ist das vergleichsweise frühere Ährenschieben und die frühe Reife. Im Vergleich zu bisherigen E-Weizen reift Genius Tage früher. Eine Erntestaffelung ist sehr gut möglich. Genius gelingt auch als Stoppelweizen und nach Silomais mit Pflugfurche. Sortenempfehlung des Sächsischen Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landesanstalt für Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie Genius liegt auf den Löß- und Verwitterungsstandorten ertraglich auf Akteurniveau. Auf den D-Süd- Standorten zeigt Genius Ertragsvorteile gegenüber Akteur und kommt in diesem Anbaugebiet dreijährig auf knapp mittlere Kornerträge. In den Merkmalen Fallzahlhöhe, Fallzahlstabilität, sowie Rohproteingehalt werden meist nicht ganz die Werte von Akteur erzielt. Genius kennzeichnet eine mittlere Reife und gute Winterfestigkeit. Positiv sind die gute Braunrost- und Mehltauresistenz zu nennen. Zu beachten ist die hohe Blattseptoriaanfälligkeit der Sorte. -jähriger Versuchsanbau ( ); gute Ertagsleistung in guter Qualität und gute ökonomische Ergebnisse Nordsaat Saatzucht GmbH/ Saaten Union GmbH Genius E-Qualität Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschr Wachstum: Ährenschieben: Genius ist der ertragreichste und dabei qualitativ früh bis wertigste in D zugelassene E-Weizen. Die Mehl/Backqualität übertrifft Bussardniveau. Reife: Vor allem in der Gesundheit hebt Genius sich von bisherigen E-Weizen ab und kann mit "normaler" enlänge: Pflanzenschutz- Intensität geführt werden. Neigung zu: Auswinterung: Für alle Standorte, außer extreme gering bis Lagen. Alle Saatzeiten mit sehr guter Eignung für Spätsaaten. Lager: Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: Alle Resistenzen im mittleren Bereich ohne negative "Ausreißer". Solide in Mehltau Mehltau: 2 und Rost. sehr gering bis gering Blattseptoria: bis stark Ausgeglichene Ertragsstruktur / Kompensationstyp. Drechslera tritici.: bis stark Frühsaateignung: Gelbrost: 2 Spätsaateignung: sehr gering bis gering Braunrost: 3 Stoppelweizeneignung: gering Zusätzliche Ährenfusarium: Bemerkungen des Züchters gering bis Hervorzuheben Spelzenbräune: ist das vergleichsweise frühere Ährenschieben und die frühe Reife. Im Vergleich zu bisherigen Ertragseigenschaften: E-Weizen reift Genius Tage früher. Eine Erntestaffelung ist sehr gut möglich. Genius Bestandesdichte: gelingt auch als Stoppelweizen und nach Silomais mit Pflugfurche. Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt Tausendkornmasse: für Landwirtschaft Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis sehr Eigene Rohproteingehalt: Erfahrungen Saatgut 2000 Sedimentationswert: bis sehr sehr 9 9 Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 11
115 Genius E-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät normal normal bis spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen. N-Düngung Strategie: Die vergleichsweise schnelle Schossphase muss durch eine vorgezogene (EC 30/31) und betonte 2. (kg N/ha) Gabe unterstützt werden. EC 32 müssen mindestens 10 kg N/ha aufgenommen bzw. verfügbar sein. Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe -2. Spätgabe EC Spätgabe Um die Halmbasis zu stabilisieren. Qualitätssichernde Abschlussbehandlung mit Strobi-Azol Mix, bei Septoriawetter Behandlung in EC39. Bei Frühsaaten gegen Virus-Vektoren behandeln kg N/ha 0 kg N/ha kg N/ha 0-30 kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,0 l/ha CCC 0, l/ha CCC + 0, l/ha Moddus 0 kg N/ha 0 kg N/ha kg N/ha 30-0 kg N/ha 1,0 l/ha CCC 0, l/ha CCC + 0, l/ha Moddus Genius E-Qualität Genius zeigt zu Vegetationsbeginn oft schmale Blätter. Bis EC 33 ist Genius unauffällig. Danach geht die Entwicklung rasant. Hier gilt es den Stickstoff im Feld zu haben. Schwefel (1kg/ha) zur ersten Gabe haben sich bewährt. Genius ermöglicht sehr frühe Abschlussgaben zu EC kg N/ha 0 kg N/ha kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,0 l/ha CCC 0, l/ha CCC + 0,2 l/ha Moddus 11
116 Kerubino E-Qualität Schmidt / IG Pflanzenzucht München Charakteristika der Sorte Kerubino ist frühreif wie Cubus, sicher im Rohprotein und winterhart. Kerubino besitzt E-Qualität und ist mit Abstand die ertragsstärkste E-Sorte. Für alle Standorte geeignet. Ausgeglichene Resistenzen, auf Braunrost ist zu achten. Korndichtetyp Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Kerubino ist eine frühreife Sorte mit E-Qualität. Sortenempfehlung des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Kerubino bestätigt 2013 die stabilen Erträge der Vorjahre auf dem Niveau guter A-Weizensorten. Die höheren Erträge gehen häufig mit schwächeren Rohproteingehalten einher. Besonders auf Standorten mit höherem Ertragspotenzial wird beim Rohproteingehalt nicht immer E-Qualität erreicht. In der Reife ist Kerubino mit früh bis zu bewerten und ist damit nach JB Asano eine der frühesten Züchtungen im aktuellen Prüfsortiment. Da die Fallzahlen nicht immer ausreichend stabil sind, sollte Kerubino rechtzeitig geerntet werden. Auf Mehltau- und Braunrostbefall ist bei dieser Sorte zu achten. Kerubino ist für den Anbau geeignet, wenn schwächere Rohproteingehalte akzeptabel sind. -jähriger Versuchsanbau ( ); sehr gute Ertragsleistung in guter Qualität und gute ökonomische Ergebnisse Schmidt / IG Pflanzenzucht München Kerubino E-Qualität Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Kerubino Ährenschieben: ist frühreif wie Cubus, sicher im früh bis Rohprotein und winterhart. Kerubino besitzt E-Qualität und ist mit Abstand Reife: die ertragsstärkste E-Sorte. Pflan enlänge: Neigung zu: Auswinterung: Für alle Standorte geeignet. Lager: gering bis Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: Ausgeglichene Resistenzen, auf bis Braunrost stark ist zu achten. Mehltau: gering bis Blattseptoria: gering bis Korndichtetyp Drechslera tritici.: gering bis Frühsaateignung: Gelbrost: keine Bewertung Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Braunrost: Zusätzliche Ährenfusarium: Bemerkungen des Züchters gering bis Kerubino Spelzenbräune: ist eine frühreife Sorte mit E-Qualität. Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: bis stark Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen niedrig der bis Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis bis sehr Eigene Rohproteingehalt: Erfahrungen Saatgut 2000 Sedimentationswert: bis Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 11
117 Kerubino E-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal normal bis spät Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges -zum Schossen Spätgabe -2. Spätgabe 1-3. Spätgabe A) B) C) D) bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Den Befall mit Braunrost beachten. Blattläuse sind zu beachten. Es sind keine Einschränkungen vorhanden kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 1,2 l/ha CCC 0,2 l/ha CCC +0,2 l/ha Moddus 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kgn/ha 0-0 kg N/ha 0, - 1,0 l/ha CCC 0,2 l/ha CCC+0,2 l/ha Moddus Kerubino E-Qualität 30 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,0 l/ha CCC 11
118 Midas E-Qualität Syngenta Agro Charakteristika der Sorte Grannenweizen mit gutem Ertragspotenzial und sehr hohem Qualitätsniveau, ausgezeichneter Resistenz gegen Fusarium. Midas besitzt eine sehr frühe Abreife. Geringe Ansprüche an Bodenqualität und Wasserversorgung. Sehr geringe Anfälligkeit für Fusarium und Mehltau. Auf Blattkrankheiten ist zu achten. Einzelährentyp Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Ertragreichstes Mitglied der Capo-Familie. Ausgewogene ertragssichernde Eigenschaften, winterhart und frühe Abreife. Sortenempfehlung des Sächsischen Sortenempfehlungen Landesamtes für Umwelt, der Sächsischen Landesanstalt Landwirtschaft für und Landwirtschaft Geologie Keine Prüfergebnisse vorhanden. Syngenta Agro Midas E-Qualität Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: 3 Grannenweizen mit gutem Ertragspotenzial und früh sehr hohem Qualitätsniveau, ausgezeichneter Resistenz gegen Fusarium. Midas besitzt Reife: eine sehr frühe Abreife. früh bis Pflan enlänge: lang Neigung zu: Geringe Auswinterung: Ansprüche an Bodenqualität und Wasserversorgung. Lager: Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: keine Bewertung Sehr geringe Anfälligkeit für Fusarium und Mehltau. Auf Blattkrankheiten ist zu achten. Mehltau: 2 sehr gering bis gering Blattseptoria: Einzelährentyp bis stark Drechslera tritici.: keine Bewertung Frühsaateignung: Spätsaateignung: Gelbrost: keine Bewertung Stoppelweizeneignung: Braunrost: gering bis Zusätzliche Bemerkungen Ährenfusarium: 2 des Züchters sehr gering bis gering Ertragreichstes Mitglied der Capo-Familie. Spelzenbräune: keine Bewertung Ausgewogene ertragssichernde Eigenschaften, winterhart und frühe Abreife. Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis bis keine Bewertung Eigene Erfahrungen Saatgut Rohproteingehalt: keine 2000 Bewertung Sedimentationswert: ( Züchtereinstufung) keine Bewertung Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 11
119 Midas E-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät normal normal bis spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen. N-Düngung Strategie: Förderung der Ährchenanlage und Kornfüllung. (kg N/ha) Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe Spätgabe Spätgabe Wachstumsregler gezielt einsetzten. Empfehlungen für hohes Ertrags- und Düngungsniveau: Bei mittlerem Ertagsniveau Einmalbehandlung in 31 mit 0,-0, l/ha CCC + 0,2-0,3 l/ha Moddus Braunrost: in 39: 1,0 l/ha Seguris + 1, l/ha Amistar Opti; in 1 - : 1,0 l/ha Sympara. Frühsaaten: Virusvektoren, bei Bedarf ml/ha Karate Zeon. Keine Mittelunverträglichkeiten bekannt kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 1,0-1, l/ha CCC 0, l/ha CCC + 0,3 l/ha Moddus 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 1,0-1,2 l/ha CCC 0, l/ha Moddus Midas E-Qualität 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30 kg N/ha 0, - 1,2 l/ha CCC 0,3-0, l/ha Moddus 119
120 Nelson E-Qualität Saatzucht Schweiger GbR / BayWa Züchtervertrieb Charakteristika der Sorte Sehr hohe Ertragsleistung unter den E-Weizen. Kurze, sehr standfeste Sorte mit frühem Ährenschieben. Sehr gute Winterhärte und Qualitätseigenschaften (Fallzahl 9, Sedimentationswert ). Für alle E-Weizenstandorte, auch für Trockenstandorte geeignet. Gute Resistenzen gegen Mehltau, Pseudocercosporella und Blattseptoria. Standfester Einzelährentyp Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Nelson besitzt eine gute Stoppelweizeneignung. Sortenempfehlung des Sächsischen Sortenempfehlungen Landesamtes für Umwelt, der Sächsischen Landesanstalt Landwirtschaft für und Landwirtschaft Geologie Nelson kommt auf Kornerträge meist etwas unterhalb von Kerubino bei vergleichbaren Rohproteingehalten, auf knappem Eliteweizenniveau. Vorzüge der Sorte sind die sehr gute Winterfestigkeit, sowie hohe, stabile Fallzahlen. Keine Prüfergebnisse vorhanden. Saatzucht Schweiger GbR / BayWa Züchtervertrieb Nelson E-Qualität Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: Sehr hohe Ertragsleistung unter den E-Weizen. Kurze, sehr standfeste Sorte mit frühem Ährenschieben. Sehr gute Winterhärte und Reife: Qualitätseigenschaften (Fallzahl 9, Sedimentationswert ). Pflan enlänge: kurz bis Neigung zu: Auswinterung: 3 Für alle E-Weizenstandorte, gering auch für Trockenstandorte geeignet. Lager: gering bis Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: gering bis Gute Resistenzen gegen Mehltau, Pseudocercosporella und Blattseptoria. Mehltau: 3 gering Blattseptoria: gering bis Standfester Einzelährentyp Drechslera tritici.: gering bis Frühsaateignung: Gelbrost: 2 Spätsaateignung: sehr gering bis gering Braunrost: Stoppelweizeneignung: bis stark Zusätzliche Ährenfusarium: Bemerkungen des Züchters Nelson Spelzenbräune: besitzt eine gute Stoppelweizeneignung. keine Bewertung Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: niedrig bis Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen der bis Sächsischen Landesanstalt Tausendkornmasse: für Landwirtschaft Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis bis sehr Rohproteingehalt: Sedimentationswert: bis bis sehr 9 Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 120
121 Nelson E-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal normal bis spät Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe Spätgabe Spätgabe bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Wachstumsregler gezielt einsetzten. Blattbehandlung wegen guter Resistenz nach Bedarf, evtl. auf DTR und Braunrost achten. Auf Virusvektoren ist zu achten. Die Sorte ist gegenüber CTU tolerant kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0, - 1,2 l/ha CCC 0, l/ha CCC + 0,3 l/ha Moddus 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-90 kg N/ha 0, - 0, l/ha CCC 0,3 l/ha CCC + 0,2 l/ha Moddus Nelson E-Qualität 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-90 kg N/ha 0, - 0, l/ha CCC 0,3 l/ha CCC + 0,2 l/ha Moddus 121
122 Norin E-Qualität Lantmännen SW Seed GmbH Charakteristika der Sorte Norin ist ein frühreifer, standfester Eliteweizen mit sehr guter Winterhärte und Stoppelweizeneignung. Für alle weizenfähigen Standorte geeignet. Ausgeglichenes Resistenzniveau. Korndichtetyp Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Die gute E-Qualität unterstreicht Norin durch vorzügliche Einstufungen im Sedimentationswert sowie in Mehl- und Volumenausbeute. Sortenempfehlung des Sächsischen Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesamtes Landesanstalt für für Umwelt, Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie 2-jähriger Versuchsanbau ( ); gute Ertragsleistung in guter Qualität und mittlere ökonomische Ergebnisse Lantmännen SW Seed GmbH Norin E-Qualität Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: Norin ist ein frühreifer, standfester Eliteweizen mit früh bis sehr guter Winterhärte und Stoppelweizeneignung. Reife: früh bis Pflan enlänge: kurz bis Neigung zu: Auswinterung: Für alle weizenfähigen Standorte gering bis geeignet. Lager: 3 gering Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: gering bis Ausgeglichenes Resistenzniveau. Mehltau: früh bis Blattseptoria: bis stark Korndichtetyp Drechslera tritici.: Frühsaateignung: Gelbrost: 2 Spätsaateignung: sehr gering bis gering Braunrost: Stoppelweizeneignung: gering bis Zusätzliche Ährenfusarium: Bemerkungen des Züchters gering bis Die Spelzenbräune: gute E-Qualität unterstreicht Norin durch vorzügliche Einstufungen im Sedimentationswert sowie Ertragseigenschaften: in Mehl- und Volumenausbeute. Bestandesdichte: Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt Tausendkornmasse: für Landwirtschaft niedrig bis Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis Rohproteingehalt: Sedimentationswert: bis Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 122
123 Norin E-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal normal bis spät Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe Spätgabe Spätgabe bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Angepasst an das standortspezifische Ertragspotenzial, der Bodenvorräte und Bestandesentwicklung, ortsüblich. Eiweißbetonte N-Spätgabe. Wachstumsregler gezielt ensetzen. 0, - 0, l/ha CCC Auf Septoria und DTR achten. CTU-Unverträglichkeit vorhanden kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0, - 0, l/ha CCC 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0, - 0, l/ha CCC 0,- 0, l/ha CCC Norin E-Qualität 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0, - 0, l/ha CCC 0, - 0, l/ha CCC 123
124 Agil A-Qualität Lantmännen SW Seed GmbH Charakteristika der Sorte Qualitätsweizen mit guter Auswuchsfestigkeit, sowie sehr guter Früh- und Spätsaateignung. Gute bis sehr gute Resistenzen gegenüber Ähren- und Blattkrankheiten. Eignung als Stoppelweizen. Für alle Weizenstandorte geeignet, auch für Frostlagen. Sehr gute Resistenzen in Mehltau, Gelb- und Braunrost und gute Resistenzen in Blattseptoria. Korndichtetyp Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Vorbildlich in Winterfestigkeit, Standfestigkeit, Rohproteingehalt und Fallzahlstabilität! Sortenempfehlung des Sächsischen Landesamtes Sortenempfehlungen für Umwelt, der Sächsischen Landwirtschaft Landesanstalt für und Landwirtschaft Geologie 3-jähriger Versuchsanbau ( ); gute Ertragsleistung in mittlerer Qualität und mittlere ökonomische Ergebnisse; 2012 keine Prüfergebnisse vorhanden Lantmännen SW Seed GmbH Agil A-Qualität Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Qualitätsweizen mit guter Auswuchsfestigkeit, Ährenschieben: sowie sehr guter Früh- und Spätsaateignung. früh bis Gute bis sehr gute Resistenzen gegenüber Ähren- und Blattkrankheiten. Reife: Eignung als Stoppelweizen. früh bis Pflan enlänge: kurz bis Neigung zu: Für Auswinterung: alle Weizenstandorte geeignet, auch für gering bis Frostlagen. Lager: 3 gering Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: 3 Sehr gute Resistenzen in Mehltau, Gelb- und gering Braunrost und gute Resistenzen in Blattseptoria. Mehltau: 2 sehr gering bis gering Blattseptoria: Korndichtetyp Drechslera tritici: Frühsaateignung: Gelbrost: 2 Spätsaateignung: sehr gering bis gering Stoppelweizeneignung: Braunrost: gering bis Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Ährenfusarium: gering bis Vorbildlich in Winterfestigkeit, Standfestigkeit, Spelzenbräune: keine Bewertung Rohproteingehalt und Fallzahlstabilität! Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: niedrig bis Sortenempfehlungen Kornzahl/Ähre: der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis sehr bis sehr Rohproteingehalt: Sedimentationswert: ( Züchtereinstufung) Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 12
125 Agil A-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal normal bis spät Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe Spätgabe Spätgabe bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Angepasst an das standortspezifische Ertragspotenzial, der Bodenvorräte und Bestandesentwicklung, ortsüblich. Eiweißbetonte N-Spätgabe. Laut Empfehlung. Wachstumsregler gezielt einsetzen. Bei angepasster Produktionstechnik kann verzichtet werden. 0,0-0, l/ha CCC 0,0-0, l/ha CCC 0,0-0, l/ha CCC Behandlungen gegen Blattseptoria und HTR/DTR. Keine CTU-Verträglichkeit bekannt kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0,0-0, l/ha CCC 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0,0-0, l/ha CCC Sonstiges Blattbehandlungen können in vielen Fällen eingeschränkt werden. Agil A-Qualität 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha kg N/ha 0,0-0, l/ha CCC 12
126 Arezzo A-Qualität R.A.G.T. Saaten Deutschland GmbH Charakteristika der Sorte Früher und kurzer Grannenweizen mit hohen Erträgen, hohem Hektolitergewicht, guter Qualität und stabiler Fallzahl. Außerdem hohe Kornzahl/ Ähre (hohe Korndichte) und mittleres TKG. Ideal für Standorte mit Vorsommertrockenheit. Gute Kornausbildung auch unter Trockenstress. Gute Mais-, Mulch- und Stoppelsaateignung. Breites Resistenzspektrum gegen alle wichtigen Getreidekrankheiten. Bestandesdichtebetonter Kurztagstyp. Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Der trockentolerante, begrannte A-Weizen (züchtereigene Einschätzung) bietet Wild- und Vogelschutz durch Begrannung und aufgrund der sehr frühen Reife, Vorfruchtalternativen und ein breites Erntezeitfenster. Sortenempfehlungen des der Sächsischen Landesamtes Landesanstalt für Umwelt, Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie 1-jähriger Versuchsanbau 2012; keine Prüfergebnisse vorhanden R.A.G.T. Saaten Deutschland GmbH Arezzo A-Qualität Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: 3 Früher und kurzer Grannenweizen mit hohen früh Erträgen, hohem Hektolitergewicht, guter Qualität und stabiler Fallzahl. Außerdem hohe Kornzahl/ Reife: Ähre (hohe Korndichte) und mittleres früh bis TKG. Pflan enlänge: 3 kurz Neigung zu: Auswinterung: Ideal für Standorte mit Vorsommertrockenheit. bis stark Gute Kornausbildung auch unter Trockenstress. Gute Lager: Mais-, Mulch- und Stoppelsaateignung. gering bis Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: Breites Resistenzspektrum gegen alle wichtigen Getreidekrankheiten. Mehltau: gering bis Blattseptoria: Bestandesdichtebetonter Kurztagstyp. Drechslera tritici.: Frühsaateignung: Gelbrost: 2 Spätsaateignung: sehr gering bis gering Stoppelweizeneignung: Braunrost: Zusätzliche Ährenfusarium: Bemerkungen des Züchters gering bis Der Spelzenbräune: trockentolerante, begrannte A-Weizen keine Bewertung (züchtereigene Einschätzung) bietet Wild- und Vogelschutz durch Begrannung und aufgrund der Ertragseigenschaften: sehr frühen Reife, Vorfruchtalternativen und ein breites Bestandesdichte: Erntezeitfenster. Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen der niedrig bis Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis bis bis sehr Eigene Rohproteingehalt: Erfahrungen Saatgut 2000 Sedimentationswert: ( Züchtereinstufung) niedrig bis Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 12
127 Arezzo A-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal normal spät anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal bis spät Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe Spätgabe -3. Spätgabe bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Angepasst an das standortspezifische Ertragspotenzial, Bodenvorräte und Bestandesentwicklung, ortsüblich entspr. der frühzeitigen Entwicklung rechtzeitig düngen. Eiweißbetonte N-Spätdüngung. Schwerpunkt Ähre bei regelmäßiger Kontrolle des Fahnenblattes. Regional und nach Bedarf CTU-Verträglichkeit noch nicht abschließend geprüft kg N/ha 0-90 kg N/ha 0-90 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 Kg N/ha 0, - 1,0 l/ha CCC 0,2-0, l/ha Moddus 0-0 kg N/ha 0-0 Kg N/ha 0, - 1,0 l/ha CCC 0,2-0, l/ha Moddus Arezzo A-Qualität 0-0 kg N/ha 0-0 Kg N/ha 0, - 1,0 l/ha CCC 0,2-0, l/ha Moddus 12
128 Attraktion A-Qualität Saaten Union GmbH Charakteristika der Sorte Ausgezeichnete Blattgesundheit und hohe Ertragsleistung bei kostensparendem Fungizideinsatz. Für alle Anbauregionen und Böden, mit Ausnahme sehr leichter, flachgründiger bzw. trockener Standorte. Sehr breite Resistenzen, besonders gegen Mehltau, Roste und Septoria. Korndichtetyp mit hohem Ertragspotenzial. Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Gute Auswuchsfestigkeit, daher sehr stabile Fallzahlen. Sortenempfehlungen des der Sächsischen Sächsischen Landesamtes Landesanstalt für für Umwelt, Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie Erster Versuchsanbau 201; noch keine Prüfungsergebnisse vorhanden. Saaten Union GmbH Attraktion A-Qualität Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschr Wachstum: Ausgezeichnete Blattgesundheit und Ährenschieben: 3hohe Ertragsleistung bei kostensparendem früh Fungizideinsatz. Reife: bis spät Pflan enlänge: kurz bis Neigung zu: Auswinterung: Für alle Anbauregionen und Böden, mit Ausnahme sehr leichter, flachgründiger bzw. trockener Standorte. Lager: gering bis Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: Sehr breite Resistenzen, besonders bis stark gegen Mehltau, Roste und Septoria. Mehltau: 1 fehlend oder sehr gering Blattseptoria: 3 gering Korndichtetyp mit hohem Ertragspotenzial. Drechslera tritici: Frühsaateignung: Gelbrost: 2 Spätsaateignung: sehr gering bis gering Stoppelweizeneignung: Braunrost: 3 gering Zusätzliche Ährenfusarium: Bemerkungen des Züchters Gute Spelzenbräune: Auswuchsfestigkeit, daher sehr stabile keine Bewertung Fallzahlen. Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: bis Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen der bis Sächsischen Landesanstalt Tausendkornmasse: für Landwirtschaft niedrig bis Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis sehr bis Rohproteingehalt: Sedimentationswert: niedrig bis Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 12
129 Attraktion A-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) B) C) D) Wachstumsregler Fungizide Insektizide Herbizide normal normal bis spät zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N 0-30 cm) A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe Spätgabe 0-3. Spätgabe bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen. Förderung des TKG. In der Regel Einmalbehandlung ausreichend ( EC 3-39 ). Nur bei Bedarf Keine Unverträglichkeiten bekannt kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,0-1,2 l/ha CCC 0,3 l/ha CCC + 0,2 l/ha Moddus Sonstiges Nach Mais Ährenbehandlung einplanen. 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 1,0 l/ha CCC 0, l/ha CCC Attraktion A-Qualität 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 1,0 l/ha CCC 0, l/ha CCC 129
130 Avenir A-Qualität Lantmännen SW Seed GmbH Charakteristika der Sorte Ertragsreicher Qualitätsweizen auf hohem Niveau mit ausgezeichneter Gesundheit. Für alle Weizenstandorte geeignet. Hohes Resistenzniveau im Blatt- und Ährenbereich. Kompensationstyp Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Sehr gute Fallzahlstabilität. Sortenempfehlung des Sächsischen Landesamtes Sortenempfehlungen für Umwelt, der Sächsischen Landwirtschaft Landesanstalt für und Landwirtschaft Geologie Erster Versuchsanbau 201; noch keine Prüfungsergebnisse vorhanden. Lantmännen SW Seed GmbH Avenir A-Qualität Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Ertragsreicher Qualitätsweizen auf hohem Niveau Ährenschieben: mit ausgezeichneter Gesundheit. Reife: bis spät Pflan enlänge: Neigung zu: Für Auswinterung: alle Weizenstandorte geeignet. Lager: gering bis Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: Hohes Resistenzniveau im Blatt- und bis stark Ährenbereich. Mehltau: 2 sehr gering bis gering Blattseptoria: gering bis Kompensationstyp Drechslera tritici: 3 gering Frühsaateignung: Gelbrost: 3 Spätsaateignung: gering Stoppelweizeneignung: Braunrost: 2 sehr gering bis gering Zusätzliche Bemerkungen des Ährenfusarium: Züchters gering bis Sehr gute Fallzahlstabilität. Spelzenbräune: keine Bewertung Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: bis Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis sehr Eigene Rohproteingehalt: Erfahrungen Saatgut 2000 Sedimentationswert: Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 130
131 Avenir A-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal normal bis spät Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe Spätgabe Spätgabe bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Angepasst an das standortspezifische Ertragspotenzial, der Bodenvorräte und Bestandesentwicklung, ortsüblich. Eiweißbetonte N-Spätgabe. Zu Vegetationsgeginn: 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 1,0-1, ll/ha CCC 0,-0, l/ha CCC+0,2 l/ha Moddus kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 1,0-1, ll/ha CCC 0,-0, l/ha CCC+0,2 l/ha Moddus Bekämpfung von Halmbasiserkrankungen, besonders in engen Getreidefruchtfolgen empfehlenswert. CTU- Verträglichkeit ist noch nicht abschließend geprüft. Avenir A-Qualität kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0, l/ha CCC 0,3 l/ha CCC + 0,2 l/ha Moddus 131
132 Brilliant A-Qualität Lantmännen SW Seed Charakteristika der Sorte Brilliant ist ein Hochertrags-A-Weizen mit stabilen Fallzahlen. Die Absicherung des guten Rohproteingehaltes bei sehr hohen Ertragserwartungen sollte s pflanzenverfügbarer N-Spätdüngung erfolgen. Brilliant ist auf allen weizenfähigen Standorten geeignet, auch für leichtere Böden und Trockenstandorte. Die Sorte besitzt gute Resistenzen und Toleranzen. Korndichtetyp Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters A-Weizen mit mittlerem Ertragspotenzial und guter Ährengesundheit. Tendenz zu einer früheren Abreife. Sortenempfehlungen des der Sächsischen Sächsischen Landesamtes Landesanstalt für für Umwelt, Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie -jähriger Versuchsanbau ( ); gute Ertagsleistung in mittlerer Qualität und mittlere ökonomische Ergebnisse Lantmännen SW Seed Brilliant A-Qualität Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: Brilliant ist ein Hochertrags-A-Weizen mit stabilen Fallzahlen. Die Absicherung des guten Rohproteingehaltes bei sehr hohen Reife: Ertragserwartungen sollte s pflanzenverfügbarer N-Spätdüngung erfolgen. Pflan enlänge: kurz bis Neigung zu: Auswinterung: Brilliant ist auf allen weizenfähigen gering bis Standorten geeignet, auch für leichtere Böden und Trockenstandorte. Lager: gering bis Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: Die Sorte besitzt gute Resistenzen und Toleranzen. Mehltau: 2 sehr gering bis gering Blattseptoria: Korndichtetyp Drechslera tritici.: Frühsaateignung: Gelbrost: 3 Spätsaateignung: gering Braunrost: Stoppelweizeneignung: bis stark Zusätzliche Ährenfusarium: Bemerkungen des Züchters gering bis A-Weizen Spelzenbräune: mit mittlerem Ertragspotenzial und guter Ährengesundheit. Tendenz gering bis zu einer früheren Ertragseigenschaften: Abreife. Bestandesdichte: Kornzahl/Ähre: bis sehr Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt Tausendkornmasse: für Landwirtschaft 3 gering Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis sehr Rohproteingehalt: Eigene Erfahrungen Saatgut 2000 Sedimentationswert: bis Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 132
133 Brilliant A-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal normal bis spät Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe Spätgabe -3. Spätgabe bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Wachstumsregler gezielt einsetzen. 0,0-0, l/ha CCC 1,0-1,2 l/ha Medax Top + Turbo Bei Anbau als Stoppelweizen Halmbruch absichern. Auf Blattseptoria und DTR achten. Bei Frühsaaten auf Virus-Vektoren achten. CTU-Verträglichkeit kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 Kg N/ha 30-0 kg N/ha 0, l/ha CCC + 0,3 l/ha Moddus 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 Kg N/ha 30-0 kg N/ha 0,0-0, l/ha CCC 0, l/ha CCC + 0,3 l/ha Moddus Brilliant A-Qualität 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 Kg N/ha 30 kg N/ha 0,0-0, l/ha CCC 0, l/ha CCC + 0,3 l/ha Moddus Sonstiges Bei angepasster Produktionstechnik kann gänzlich auf Wachstumsregler verzichtet werden. 133
134 Chevalier A-Qualität DSV Leutewitz/IG Pflanzenzucht München Charakteristika der Sorte Chevalier ist absolut fallzahlstabil und trockentolerant mit herausragenden HL-Gewichten. Die Sorte ist absolut standfest, blatt- und ährengesund. Chevalier realisiert eine hohe A-Qualität. Die Sorte ist für alle Standorte geeignet. Chevalier besitzt insgesamt sehr gute Resistenzen. Korndichtetyp Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Doppelnutzungssorte: Chevalier bringt hohe Alkoholausbeuten. Sollte einmal der RP-Gehalt niedrig ausfallen kann Chevalier problemlos in der Ethanolschiene vermarktet werden! Sortenempfehlung des Sächsischen Sortenempfehlungen Landesamtes für Umwelt, der Sächsischen Landesanstalt Landwirtschaft für und Landwirtschaft Geologie Chevalier fällt im Kornertrag 2013 auf den Löß-Übergangsstandorten ab und erreicht auf den Löß-Ackerebenestandorten ein knapp mittleres Ertragsniveau. Die mittlere Winterfestigkeit der Sorte hat sich 2012 regional in ausgedünnten Beständen gezeigt. Hervorzuheben ist die gute A-Qualität der Sorte mit sicheren Rohproteingehalten, ca. 0, % über Julius und Potenzial und den hohen, stabilen Fallzahlen, die 2010 und 2011 deutlich gezeigt wurden. In der Bestandesführung ist auf Braunrost- und Septoriabefall zu achten. -jähriger Versuchsanbau ( ); gute Ertragsleistung in guter Qualität und gute ökonomische Ergebnisse DSV Leutewitz/IG Pflanzenzucht München Chevalier A-Qualität Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: Chevalier ist absolut fallzahlstabil und trockentolerant mit herausragenden HL-Gewichten. Die Sorte ist absolut standfest, blatt- und Reife: ährengesund. bis spät Chevalier realisiert eine hohe A-Qualität. Pflan enlänge: kurz bis Neigung zu: Auswinterung: Die Sorte ist für alle Standorte geeignet. bis stark Lager: 3 gering Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: keine Bewertung Chevalier besitzt insgesamt sehr gute Resistenzen. Mehltau: 3 gering Blattseptoria: Korndichtetyp Drechslera tritici.: gering bis Frühsaateignung: Gelbrost: keine Bewertung Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Braunrost: stark Zusätzliche Ährenfusarium: Bemerkungen des Züchters gering bis Doppelnutzungssorte: Chevalier bringt hohe Spelzenbräune: Alkoholausbeuten. Sollte einmal gering der bis RP-Gehalt niedrig ausfallen kann Chevalier problemlos in der Ertragseigenschaften: Ethanolschiene vermarktet werden! Bestandesdichte: bis Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen der bis Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: niedrig bis Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis sehr Eigene Rohproteingehalt: Erfahrungen Saatgut 2000 Sedimentationswert: bis sehr Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 13
135 Chevalier A-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal normal bis spät Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe Spätgabe Spätgabe bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Kornzahl pro Ähre fördern (2. N-Gabe) In der Regel Einmalbehandlung ausreichend (EC 3-39), je nach Krankheitsdruck. Blattläuse sind zu beachten. Keine Unverträglichkeiten vorhanden kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 1,2 l/ha CCC 0, l/ha CCC 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 1,2 l/ha CCC 0, l/ha CCC Chevalier A-Qualität 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 1,0 l/ha CCC 13
136 Cubus A-Qualität KWS Getreide Charakteristika der Sorte Ertragsstarker, standfester und frühreifer A-Weizen mit hohen Fallzahlen, guter Winterhärte, auch für leichte Böden. Für alle Anbaulagen geeignet, auch für Standorte mit höherem Lagerdruck. Sehr geringe Anfälligkeit bei Mehltau und Gelbrost. A-Weizen Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Für ausgesprochene Frühsaaten nur bedingt geeignet. Bei Stoppelsaat: Behandlung gegen Halmbruch empfohlen. Geringere bis mittlere Ährenfusarium Einstufung. Sortenempfehlungen des der Sächsischen Landesanstalt Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie Keine Prüfungsergebnisse vorhanden. KWS Getreide Cubus A-Qualität Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschr Wachstum: Ährenschieben: Ertragsstarker, standfester und frühreifer A-Weizen früh bis mit hohen Fallzahlen, guter Winterhärte, auch für leichte Reife: Böden. früh bis Pflan enlänge: kurz bis Neigung zu: Auswinterung: Für alle Anbaulagen geeignet, auch für Standorte mit höherem Lagerdruck. Lager: bis stark Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: bis stark Sehr geringe Anfälligkeit bei Mehltau und Gelbrost. Mehltau: 2 sehr gering bis gering Blattseptoria: bis stark A-Weizen Drechslera tritici.: gering bis Frühsaateignung: Gelbrost: 3 Spätsaateignung: gering Braunrost: Stoppelweizeneignung: bis stark Zusätzliche Ährenfusarium: Bemerkungen des Züchters gering bis Für Spelzenbräune: ausgesprochene Frühsaaten nur bedingt gering bis geeignet. Bei Ertragseigenschaften: Stoppelsaat: Behandlung gegen Halmbruch empfohlen. Bestandesdichte: Geringere bis mittlere Ährenfusarium Einstufung. Kornzahl/Ähre: bis Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt Tausendkornmasse: für Landwirtschaft Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis bis sehr Rohproteingehalt: Sedimentationswert: niedrig bis bis sehr Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 13
137 Cubus A-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät normal normal bis spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen. N-Düngung Strategie: Die N-Düngung ist qualitätsbetont auszurichten. Eine Teilung der Spätgabe ( 39/9: (kg N/ha) 0 % und 9/1: 0 %) kann zum Erreichen hoher Rohproteingehalte beitragen. Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn (13/2) (inkl. N min 0-30 cm) Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe Spätgabe -3. Spätgabe (20-20) Im extensiveren Anbau kann der Wachstumsreglereinsatz weiter reduziert werden. 1,0-1,2 l/ha CCC20 1,0-1,2 l/ha CCC20 0, - 1,0 l/ha CCC20 nur bei hohem Lagerdruck (20-300) Schutz gegen Braunrost und Septoria anzuraten. Bei Stoppelweizen Halmbruchbehandlung empfohlen. Keine Unverträglichkeiten zugelassener Mittel bekannt. (20-20) kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-90 kg N/ha 0-90 kg N/ha 0,2-0,3 l/ha CCC kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-90 kg N/ha 0-90 kg N/ha 0,2-0,3 l/ha CCC20 Sonstiges Zur Qualitätssicherung Erntetermin entsprechend der Frühreife wählen. Cubus A-Qualität Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferung des Standortes. Nach pflugloser Bestellung um bis zu 20 kg N/ha erhöhen. Bei Weizen nach Weizen keine Erhöhung. 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha nicht erforderlich 13
138 JB Asano A-Qualität Saatzucht Breun/Lantmännen SW Seed GmbH Charakteristika der Sorte Sehr frühe und sehr ertragsstarke A-Weizensorte. Bestkombination von Höchstertrag sowie Früh- und Spätsaateignung. Gute Standfestigkeit, robuste Frühjahrsentwicklung sowie sichere A-Qualität. Enorme ökologische Streubreite, höchste Erträge in allen Anbauregionen. Ausgewogenes Resistenzniveau. Einzelährentyp Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Hohes Tausendkorngewicht (BSA-Note ). Sortenempfehlung des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft Sortenempfehlungen und Geologie der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft JB Asano überzeugt als früheste Sorte im aktuellen Prüfsortiment mit stabilen meist überdurchschnittlichen Kornerträgen in allen Anbaugebieten. Die Sorte ist durch ein enormes Kompensationsvermögen gekennzeichnet. Lediglich 2012 wurden die Kornerträge durch Auswinterungsschäden negativ beeinflusst. Als frühreifende Sorte weist JB Asano eine schwächere Fallzahlstabilität auf, was eine rechtzeitige Beerntung erfordert. In der Bestandesführung sind die hohe Blattseptoria- und mittlere bis hohe Braunrostanfälligkeit zu berücksichtigen. Aufgrund der Schwächen in der Winterfestigkeit und Fallzahlstabilität sollte der betriebliche Anbauumfang begrenzt werden. -jähriger Versuchsanbau ( ); gute Ertragsleistung in guter Qualität und gute ökonomische Ergebnisse; 2012 keine Prüfergebnisse vorhanden Saatzucht Breun/Lantmännen SW Seed GmbH JB Asano A-Qualität Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: Sehr frühe und sehr ertragsstarke A-Weizensorte. früh bis Bestkombination von Höchstertrag sowie Früh- und Spätsaateignung. Reife: Gute Standfestigkeit, robuste früh Frühjahrsentwicklung bis sowie sichere A-Qualität. Pflan enlänge: Neigung zu: Auswinterung: Enorme ökologische Streubreite, bis höchste stark Erträge in allen Anbauregionen. Lager: Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: Ausgewogenes Resistenzniveau. Mehltau: 3 gering Blattseptoria: bis stark Einzelährentyp Drechslera tritici.: bis stark Frühsaateignung: Gelbrost: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Braunrost: Zusätzliche Ährenfusarium: Bemerkungen des Züchters Hohes Spelzenbräune: Tausendkorngewicht (BSA-Note ). Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: bis stark Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt Tausendkornmasse: für Landwirtschaft Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis sehr bis sehr bis Rohproteingehalt: Sedimentationswert: bis Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 13
139 JB Asano A-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal normal bis spät Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) -1. Spätgabe -2. Spätgabe -3. Spätgabe Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) D) bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Frühe qualitätsbetonte Düngung. Aufgrund der frühen Entwicklung ist frühzeitig auf Befall von Blattseptoria und DTR zu achten. Blattläuse und Getreidehähnchen Es sind keine Mittelunverträglichkeiten bekannt kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0kg N/ha 0-90 kg N/ha wenn möglich in 2 Gaben 0, - 1, l CCC 0, l CCC + evtl. 0,3 l Moddus Sonstiges Frühe Entwicklung beachten. 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha wenn möglich in 2 Gaben 0, - 1, l CCC 0, l CCC + evtl. 0,3 l Moddus JB Asano A-Qualität 20 0 kg N/ha 0-0 KG N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha wenn möglich in 2 Gaben 0, - 1, l CCC 0, l CCC + evtl. 0,3 l Moddus 139
140 Julius A-Qualität KWS Getreide Charakteristika der Sorte Mehrjährig einer der ertragsstärksten A-Weizen auf allen LSV-Standorten. Julius verfügt über sehr gute Resistenzen im Blattbereich. Gute Standfestigkeit und Winterhärte. Julius eignet sich sehr gut als Frühsaat- und Stoppelweizen. Für alle Anbaulagen geeigent. Gute Resistenzen gegen Blattseptoria, DTR und Braunrost. Auf Mehltau achten. Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Für Stoppelsaaten ist der normale bis spätere Saattermin zu bevorzugen, dabei ist für die Saatmenge der obere Bereich zu wählen. Bei Frühsaaten oder Anbau als Stoppelweizen ist eine Halmbruchbehandlung zu erwägen. Sortenempfehlung des Sächsischen Sortenempfehlungen Landesamtes für Umwelt, der Sächsischen Landesanstalt Landwirtschaft für und Landwirtschaft Geologie Julius erzielt stabile, fast immer über dem Versuchsdurchschnitt liegende Kornerträge. Im A-Qualitätssegment zählt Julius, neben Linus und JB Asano, zu den aktuell ertragsstärksten mehrjährig geprüften Sorten in allen Anbaugebieten. Julius konnte 2012 mit einer ausgesprochen guten Winterfestigkeit überzeugen. Qualitativ bringt Julius hohe, stabile Fallzahlen. Die Rohproteingehalte sind niedriger, vergleichbar mit Potenzial, was eine angepasste Spätstickstoffdüngung erfordert. Abgesehen von einer zunehmenden Mehltauanfälligkeit weist Julius eine recht gute Blattgesundheit auf. Zu beachten ist, dass Julius in der Reife eine der spätesten A-Sorten ist. 2-jähriger Versuchsanbau ( ); sehr gute Ertragsleistung in guter Qualität und sehr gute ökonomische Ergebnisse KWS Getreide Julius A-Qualität Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: Mehrjährig einer der ertragsstärksten A-Weizen auf allen Reife: LSV-Standorten. Julius verfügt über sehr gute Resistenzen im Blattbereich. Gute bis Standfestigkeit spät und Winterhärte. Julius eignet sich sehr gut als Pflan enlänge: Frühsaat- und Stoppelweizen. Neigung zu: Auswinterung: 3 gering Für alle Anbaulagen geeigent. Lager: 3 gering Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: bis stark Gute Mehltau: Resistenzen gegen Blattseptoria, DTR und Braunrost. Auf Mehltau achten. gering bis Blattseptoria: 3 gering Drechslera tritici.: Gelbrost: 2 Frühsaateignung: sehr gering bis gering Spätsaateignung: Braunrost: gering bis Stoppelweizeneignung: Ährenfusarium: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Spelzenbräune: Für Stoppelsaaten ist der normale bis spätere Saattermin Ertragseigenschaften: zu bevorzugen, dabei ist für die Saatmenge Bestandesdichte: der obere Bereich zu wählen. Bei Frühsaaten oder Anbau als Stoppelweizen bis ist eine Halmbruchbehandlung zu erwägen. Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen Tausendkornmasse: der Sächsischen bis Landesanstalt für Landwirtschaft Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis sehr Rohproteingehalt: niedrig bis Sedimentationswert: Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 10
141 Julius A-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal normal bis spät Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe Spätgabe -3. Spätgabe bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Auf eine schossbetonte N-Strategie ist zu achten Eine vorgezogene Ährenbehandlung kann unter normalem Befallsdruck ausreichend sein. Keine Unverträglichkeiten zugelassener Mittel bekannt kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 1,0 l/ha CCC20 0,2-0,3 l/ha CCC kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 1,0 l/ha CCC20 0,2-0,3 l/ha CCC20 Julius A-Qualität Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferung des Standortes.Nach pflugloser Bestellung um bis zu 20 kg N/ha erhöhen. Bei Weizen nach Weizen keine Erhöhung. 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 1,0 l/ha CCC20 0,2-0,3 l/ha CCC20 11
142 Kometus A-Qualität Saatzucht Schweiger GbR / Baywa Züchter Vertrieb Charakteristika der Sorte Mittelfrüher Weizen mit überdurchschnittlichen Ertragsleistungen, sehr hohe und ausgeprägt stabile Fallzahlen. Kurze Sorte mit sehr guter Standfestigkeit und mittlerer Winterhärte. Sehr gute Druschfähigkeit und exzellente Qualitätseigenschaften. Für alle Weizenstandorte geeignet. Gutes Resistenzniveau gegen DTR und sehr gute Resistenzen gegen Mehltau und Fusarium. Ertragsstarker Korndichtetyp Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Gute Eignung für den Anbau nach Mais. Resistent gegen die orangerote Weizengallmücke. Sortenempfehlung des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Sortenempfehlungen der Sächsischen Landwirtschaft und Geologie Landesanstalt für Landwirtschaft Kometus erzielt dreijährig knapp mittlere Kornerträge in den beiden Löß-Anbaugebieten, sowie auf den Verwitterungsstandorten fiel das Kornertragsergebnis auf den Vorgebirgs- und Gebirgsstandorten unterdurchschnittlich aus hat die Sorte regional Schwächen in der Winterfestigkeit gezeigt. Qualitativ ist Komtus aktuell eine der besten A-Weizensorten mit höheren Rohproteingehalten und hohen, sehr stabilen Fallzahlen. Die Sorte mit mittlerer Reife weist eine mittlere bis höhere Anfälligkeit gegenüber Braunrost auf. 1-jähriger Versuchsanbau 2012; keine Prüferfgebnisse vorhanden Saatzucht Schweiger GbR / Baywa Züchter Vertrieb Kometus A-Qualität Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: Mittelfrüher Weizen mit überdurchschnittlichen Ertragsleistungen, sehr hohe und ausgeprägt stabile Reife: Fallzahlen. Kurze Sorte mit sehr guter Standfestigkeit und mittlerer Winterhärte. Sehr gute Druschfähigkeit und exzellente Pflan enlänge: Qualitätseigenschaften. kurz bis Neigung zu: Auswinterung: Für alle Weizenstandorte geeignet. bis stark Lager: 3 gering Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: bis stark Gutes Resistenzniveau gegen DTR und sehr gute Resistenzen Mehltau: gegen Mehltau und Fusarium. 2 sehr gering bis gering Blattseptoria: Ertragsstarker Korndichtetyp Drechslera tritici.: gering bis Frühsaateignung: Gelbrost: Spätsaateignung: Braunrost: Stoppelweizeneignung: bis stark Zusätzliche Ährenfusarium: Bemerkungen des Züchters gering bis Gute Spelzenbräune: Eignung für den Anbau nach Mais. Resistent gegen die orangerote Weizengallmücke. Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: bis Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen der bis Sächsischen Landesanstalt Tausendkornmasse: für Landwirtschaft Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis bis sehr Rohproteingehalt: Sedimentationswert: bis sehr 9 Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 12
143 Kometus A-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal normal bis spät Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe Spätgabe -3. Spätgabe bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen In engen Getreidefruchtfolgen auf Blattseptoria und Halmbruch achten. Blattläuse und Getreidehähnchen Mittelunverträglichkeiten sind nicht bekannt kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-90 kg N/ha 0, - 1,0 l/ha CCC 0,3 l CCC + evtl. 0,2 l Moddus 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 0, l/ha CCC 0,2 l CCC + evtl. 0,1 l Moddus Kometus A-Qualität kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 0, l/ha CCC 0,2 l CCC + evtl. 0,1 l Moddus 13
144 Linus A-Qualität R.A.G.T. Saaten Deutschland GmbH Charakteristika der Sorte Linus ist ein robuster, standfester A-Weizen mit Spitzenerträgen. Die kurze Sorte bietet eine ausgeprägte Frühsaateignung und sehr gute Winterhärte. Hervorzuheben ist die ideale Stoppelweizeneignung durch eingekreuzte Halmbruchresistenz (Note 3). Linus kommt auf allen Standorten zurecht und eignet sich gut für die absolute Früh-, Normal-, Stoppel- und Mulchsaat. Ausgeglichenes Resistenzniveau. Insbesondere sehr gute Einstufung gegen Pseudocercosporella. Bestandesdichtebetonter Kompensationstyp Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters A-Weizen mit sehr hohem, stabilem Ertragsniveau - auch unter Stressbedingungen, sehr gute Ökostabilität. Eine rechtzeitige Ernte sichert die hohe Fallzahl (wenn reif dann ernten). Sortenempfehlung des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Sortenempfehlungen Landwirtschaft und Geologie der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Linus ist in allen Anbaugebieten nach dreijähriger Prüfung in der Ertragsrangfolge auf Platz 1 oder 2 zu finden. Die Sorte ist durch eine hohe Ertragsstabilität gekennzeichnet hat die Sorte außerdem von einer guten Winterfestigkeit profitiert. Qualitativ ist Linus schwächer zu bewerten. Kennzeichnend sind niedrigere Rohproteingehalte und eine geringe Fallzahlstabilität. Die Anfälligkeiten für Braunrost und Blattseptoria sind, die für Mehltau etwas höher. Aufgrund der Schwäche in der Fallzahlstabilität sollte der Anbauumfang nicht überzogen werden. keine Prüfergebnisse vorhanden R.A.G.T. Saaten Deutschland GmbH Linus A-Qualität Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbesch Wachstum: Ährenschieben: Linus ist ein robuster, standfester A-Weizen mit bis spät Spitzenerträgen. Die kurze Sorte bietet eine ausgeprägte Reife: Frühsaateignung und sehr gute Winterhärte. Hervorzuheben ist bis die spät ideale Stoppelweizeneignung durch eingekreuzte Pflan enlänge: Halmbruchresistenz (Note 3). kurz bis Neigung zu: Auswinterung: Linus kommt auf allen Standorten gering bis zurecht und eignet sich gut für die absolute Früh-, Lager: 3 Normal-, Stoppel- und Mulchsaat. gering Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: 3 gering Ausgeglichenes Resistenzniveau. Insbesondere sehr Mehltau: gute Einstufung gegen Pseudocercosporella. Blattseptoria: gering bis Bestandesdichtebetonter Drechslera tritici.: Kompensationstyp bis stark Frühsaateignung: Gelbrost: 3 gering Spätsaateignung: Braunrost: Stoppelweizeneignung: Ährenfusarium: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Spelzenbräune: A-Weizen mit sehr hohem, stabilem Ertragsniveau - auch Ertragseigenschaften: unter Stressbedingungen, sehr gute Ökostabilität. Eine rechtzeitige Ernte sichert Bestandesdichte: die hohe Fallzahl (wenn reif dann ernten). Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen der Sächsischen Tausendkornmasse: Landesanstalt für Landwirtschaft Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis sehr bis sehr Rohproteingehalt: niedrig bis Sedimentationswert: Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 1
145 Linus A-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal normal bis spät Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe Spätgabe -3. Spätgabe bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Angepasst an das standortspezifische Ertragspotenzial, der Bodenvorräte und Bestandesentwicklung, ortsüblich. Eiweißbetonte N-Spätgabe. Wachstumsregler gezielt einsetzen. 0, - 1,0 l/ha CCC Schwerpunkt Ähre bei regelm. Kontrolle des Fahnenblattes. Auf DTR achten. Regional und nach Bedarf CTU-Verträglichkeit noch nicht abschließend geprüft kg N/ha Splitting von A+B Gabe möglich 0-0 kg N/ha 0-0 Kg N/ha 0,2-0, l/ha Moddus 0-90 kg N/ha Splitting von A+B Gabe möglich 0-0 kg N/ha 0-0 Kg N/ha 0, - 1,0 l/ha CCC 0,2-0, l/ha Moddus Linus A-Qualität 0-90 kg N/ha Splitting von A+B Gabe möglich 0-0 kg N/ha 0-0 Kg N/ha 0, - 1,0 l/ha CCC 0,2-0, l/ha Moddus 1
146 Meister A-Qualität R.A.G.T. Saaten Deutschland GmbH Charakteristika der Sorte Meister ist ein gesunder A-Weizen, der hohe Erträge mit TOP-Qualität vereint. Die Sorte besitzt sehr hohe stabile Fallzahlen und hervorragende Proteingehalte. Meister ist lang und hat eine gute Standfestigkeit als Voraussetzung für hohe Erträge und besitzt eine mittlere Bestandesdichte. Meister kommt auf allen Standorten zurecht und eignet sich gut für Normal-, Spät-, Stoppel- und Mulchsaat. Hohe Saatzeitflexilibität. Hohes Gesundheitsniveau. Sehr gute Resistenzen gegen Fusarium, DTR, B.-Septoria und Mehltau. Tagneutraler Kompensationstyp, hohes TKG Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Hohe Erträge in Kombination mit Spitzenqualität. Hohes Kompensationsvermögen. Gutes, ausgegl. Resistenzniveau in Blatt und Ähre. Die Sorte besitzt eine gute Standfestigkeit und ist auch für Stoppelund Mulchsaat geeignet. Meister ist nicht für die sehr frühe Aussaat empfohlen. Sortenempfehlung Sortenempfehlungen des der Sächsischen Sächsischen Landesamtes Landesanstalt für für Umwelt, Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie Meister bringt 2013 mittlere bis leicht überdurchschnittliche Kornerträge in allen Anbaugebieten, nachdem die Erträge 2012 durch Auswinterungsschäden negativ beeinflusst waren. Meister zählt zu den qualitativ guten Sorten mit hohen, recht stabilen Fallzahlen und für das A-Segment günstigen Rohproteingehalten. Die hohe Gelbrost-, sowie mittlere bis hohe Mehltau- und Braunrostanfälligkeit sind in der Bestandesführung zu beachten. Der Anbauumfang der Sorte sollte aufgrund der Schwäche in der Winterhärte nicht überzogen werden. 3-jähriger Versuchsanbau ( ); sehr gute Ertragsleistung in guter Qualität und sehr gute ökonomische Ergebnisse; 2012 keine Prüfergebnisse vorhanden R.A.G.T. Saaten Deutschland GmbH Meister A-Qualität Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschr Wachstum: Ährenschieben: Meister ist ein gesunder A-Weizen, der hohe Erträge mit TOP-Qualität vereint. Die Sorte besitzt sehr hohe stabile Fallzahlen und hervorragende Reife: Proteingehalte. Meister ist lang bis lang und hat eine gute Standfestigkeit als Voraussetzung für hohe Erträge Pflan enlänge: und besitzt eine mittlere Bestandesdichte. Neigung zu: Auswinterung: Meister kommt auf allen Standorten bis starkzurecht und eignet sich gut für Normal-, Spät-, Stoppel- und Mulchsaat. Lager: Hohe Saatzeitflexilibität. 3 gering Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: Hohes Gesundheitsniveau. Sehr gute Resistenzen gegen Fusarium, DTR, B.-Septoria und Mehltau: Mehltau. gering bis Blattseptoria: gering bis Tagneutraler Kompensationstyp, hohes TKG Drechslera tritici.: gering bis Frühsaateignung: Gelbrost: Spätsaateignung: stark bis sehr stark Stoppelweizeneignung: Braunrost: Zusätzliche Ährenfusarium: Bemerkungen des Züchters gering bis Hohe Spelzenbräune: Erträge in Kombination mit Spitzenqualität. Hohes Kompensationsvermögen. Gutes, ausgegl. Resistenzniveau Ertragseigenschaften: in Blatt und Ähre. Die Sorte besitzt eine gute Standfestigkeit und ist auch für Stoppel- Bestandesdichte: und Mulchsaat geeignet. Meister ist nicht für die sehr frühe Aussaat empfohlen. Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen der bis Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis bis sehr Rohproteingehalt: Sedimentationswert: bis 9 Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 1
147 Meister A-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal normal bis spät Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe Spätgabe -3. Spätgabe - 9 Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) 2-30 Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Angepasst an das standortspezifische Ertragspotenzial, der Bodenvorräte und Bestandesentwicklung, ortsüblich. Wachstumsregler gezielt einsetzen, hoher Einkürzungseffekt. 0, - 1,0 l/ha CCC 0, - 1,0 l/ha CCC Schwerpunkt Blattgesundheit, deshalb auf Gelbrost und Cerco achten. Regional und nach Bedarf einsetzten. Keine Unverträglichkeiten bekannt kg N/ha Splitting von A+B Gabe möglich 0-0 kg N/ha 0-0 Kg N/ha 0,2-0, l/ha Moddus 0-0 kg N/ha Splitting von A+B Gabe möglich 0-0 kg N/ha 0-0 Kg N/ha 0,2-0, l/ha Moddus Sonstiges Aussaatstärke etwas höher wählen (auf Bestandesdichte achten). Meister A-Qualität 0-0 kg N/ha Splitting von A+B Gabe möglich 0-0 kg N/ha 0-0 Kg N/ha 0, - 1,0 l/ha CCC 0,2-0, l/ha Moddus 1
148 MV Lucilla A-Qualität PZO Oberlimburg/IG Pflanzenzucht München Charakteristika der Sorte Die Sorte MV Lucilla ist frühreif, absolut winterfest, trocken-und hitzetolerant und begrannt. Für alle Standorte geeignet, besonders Trockenstandorte. Septoria und Mehltau behandeln; Braunrost und Fusarium sehr gut Bestandesdichtetyp mit hohen TKG Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Standfestigkeit absichern; sehr hohe A-Qualität; auf eine pünktliche Ernte ist zu achten (mittlere FZ- Stabilität) Sortenempfehlungen des der Sächsischen Sächsischen Landesamtes Landesanstalt für für Umwelt, Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie Keine Prüfergebnisse vorhanden. PZO Oberlimburg/IG Pflanzenzucht München MV Lucilla A-Qualität Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschr Wachstum: Ährenschieben: 3 Die Sorte MV Lucilla ist frühreif, absolut winterfest, früh trocken-und hitzetolerant und begrannt. Reife: früh bis Pflan enlänge: Neigung zu: Auswinterung: keine Bewertung Für alle Standorte geeignet, besonders Trockenstandorte. Lager: sehr stark Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: keine Bewertung Septoria und Mehltau behandeln; Braunrost und Fusarium sehr gut Mehltau: bis stark Blattseptoria: gering bis Bestandesdichtetyp mit hohen TKG Drechslera tritici.: keine Bewertung Frühsaateignung: Gelbrost: keine Bewertung Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Braunrost: 2 sehr gering bis gering Zusätzliche Ährenfusarium: Bemerkungen des keine Züchters Bewertung Standfestigkeit absichern; sehr hohe A-Qualität; Spelzenbräune: keine Bewertung auf eine pünktliche Ernte ist zu achten (mittlere FZ- Stabilität) Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen der niedrig bis Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis Eigene Rohproteingehalt: Erfahrungen Saatgut 2000 Sedimentationswert: bis sehr 9 Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 1
149 MV Lucilla A-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal normal bis spät Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe Spätgabe -3. Spätgabe bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen und 2.N-Gabe so wählen, dass die anzustrebende Bestandesdichte erreicht wird. Septoria und Mehltau beachten, früher Fungizideinsatz, Mehltau zufügen! Keine Unverträglichkeit bekannt kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 1,0 l/ha CCC 0, l/ha CCC + 0,2 l/ha Moddus 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0,l - 1,0 l/ha CCC 0, l/ha CCC + 0,2 l/ha Moddus MV Lucilla A-Qualität 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha kg N/ha 0 kg N/ha 0, - 0, l/ha CCC 0,2 l/ha CCC + 0,2 l/ha Moddus 19
150 Opal A-Qualität Lantmännen SW Seed GmbH Charakteristika der Sorte Opal ist eine winterharte Gesundsorte mit hoher Ertragsfähigkeit. Die Qualitäten liegen überwiegend auf E-Weizen Niveau. Für alle Weizenböden geeignet. Sehr hohes Resistenzniveau gegenüber Blatt- und Ährenkrankheiten - außer Braunrost. Korndichtetyp Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Gute Eignung für den Anbau nach Mais. Sortenempfehlung des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Sortenempfehlungen Landwirtschaft und Geologie der Sächsischen Landesanstalt Opal erreicht ertraglich für Landwirtschaft 2013 nicht das Niveau der Spitzensorten und liegt nach dreijähriger Prüfung auf annähernd mittlerem Leistungsniveau auf den Lößund Verwitterungsstandorten konnte die Sorte mit einer sehr guten Winterhärte überzeugen. Opal zeigte bisher hohe Fallzahlen und leicht überdurchschnittliche Rohproteingehalte. Mit Ausnahme von Braunrost weist die Sorte eine gute Blattgesundheit auf. Zu beachten ist die spätere Reife dieser Sorte. In der Fusariumresistenz erfolgte 2013 eine Umstufung, mit der geringen Anfälligkeit (APS 3) zählt sie aktuell zu den besten in diesem Merkmal. 2-jähriger Versuchsanbau ( ); gute Ertragsleistung in guter Qualität und gute ökonomische Ergebnisse Lantmännen SW Seed GmbH Opal A-Qualität Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Opal Ährenschieben: ist eine winterharte Gesundsorte mit hoher Ertragsfähigkeit. Die Qualitäten liegen bis lang überwiegend auf E-Weizen Niveau. Reife: Pflan enlänge: bis spät Neigung zu: Auswinterung: Für alle Weizenböden geeignet. gering bis Lager: gering bis Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: Sehr hohes Resistenzniveau gegenüber Blatt- und Ährenkrankheiten - außer Braunrost. Mehltau: 3 gering Blattseptoria: 3 gering Korndichtetyp Drechslera tritici.: 3 gering Frühsaateignung: Gelbrost: 2 Spätsaateignung: sehr gering bis gering Stoppelweizeneignung: Braunrost: bis stark Zusätzliche Ährenfusarium: Bemerkungen des 3 Züchters gering Gute Eignung für den Anbau nach Mais. Spelzenbräune: keine Bewertung Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: niedrig bis Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis bis bis sehr Eigene Rohproteingehalt: Erfahrungen Saatgut 2000 Sedimentationswert: ( Züchtereinstufung) bis sehr Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 10
151 Opal A-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal normal bis spät Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe Spätgabe Spätgabe Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Angepasst an das standortspezifische Ertragspotenzial, der Bodenvorräte und Bestandesentwicklung, ortsüblich. Eiweißbetonte N-Spätgabe. Braunrostbefall kontrollieren! CTU- Verträglichkeit ist noch nicht abschließend geprüft (-10%) (-10%) (-10%) zu Vegetationsbeginn: 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,0-1, l/ha CCC 0, l/ha CCC + 0,2 l/ha Moddus 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 1,0 l/ha CCC 0, l/ha CCC Sonstiges Ährenbehandlung zur Ertrags- und Qualitätssicherung. Opal A-Qualität 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 1,0 l/ha CCC 0, l/ha CCC 11
152 Pamier A-Qualität Lantmännen SW Seed GmbH Charakteristika der Sorte Qualitätsweizen mit sehr guter Winterhärte, Auswuchsfestigkeit und sehr guter Spätsaateignung. Gute bis sehr gute Resistenzen gegenüber Ähren- und Blattkrankheiten. Eignung als Stoppelweizen. Alle mittleren und besseren Weizenstandorte, auch in Frostlagen. Besonders hervorzuheben sind die Resistenzen gegenüber Mehltau und Fusarium. Korndichtetyp Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Gute Frühsaateignung. Vorbildlich in Winterfestigkeit und Standfestigkeit. Hohes Hektolitergewicht und Fusariumresistenz Note 3. Daher besondere Eignung nach Vorfrucht Mais. Sortenempfehlung des Sächsischen Landesamtes Sortenempfehlungen für Umwelt, der Sächsischen Landwirtschaft Landesanstalt für und Landwirtschaft Geologie Pamier kommt mehrjährig auf knapp mittlere Kornerträge in der Löß-Ackerebene, unterhalb des Niveaus der leistungsstärksten Sorten. Anbausicherheit gewährt die Sorte aufgrund der guten Winterfestigkeit und der geringen Fusariumanfälligkeit. Pamier eignet sich damit für engere Fruchtfolgen. In der Qualität wird gute, sichere A-Qualität erreicht. In der Blattgesundheit zeigt die Sorte bisher keine stärkeren Schwächen und zählt in diesem Merkmalskomplex weiterhin zu den besten im A-Segment. -jähriger Versuchsanbau ( ); sehr gute Ertragsleistung in guter Qualität und sehr gute ökonomische Ergebnisse Lantmännen SW Seed GmbH Pamier A-Qualität Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: Qualitätsweizen mit sehr guter Winterhärte, Auswuchsfestigkeit und sehr guter Spätsaateignung. Gute bis sehr gute Resistenzen Reife: gegenüber Ähren- und Blattkrankheiten. Eignung als Stoppelweizen. Pflan enlänge: 3 kurz Neigung zu: Auswinterung: Alle mittleren und besseren Weizenstandorte, gering bis auch in Frostlagen. Lager: 3 gering Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: Besonders hervorzuheben sind die Resistenzen gegenüber Mehltau und Fusarium. Mehltau: 2 sehr gering bis gering Blattseptoria: gering bis Korndichtetyp Drechslera tritici.: Frühsaateignung: Gelbrost: keine Bewertung Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Braunrost: gering bis Zusätzliche Ährenfusarium: Bemerkungen des 3 Züchters gering Gute Spelzenbräune: Frühsaateignung. Vorbildlich in Winterfestigkeit und Standfestigkeit. gering bis Hohes Hektolitergewicht Ertragseigenschaften: und Fusariumresistenz Note 3. Daher besondere Eignung nach Vorfrucht Mais. Bestandesdichte: Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: niedrig bis Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis bis bis sehr Rohproteingehalt: Sedimentationswert: bis Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 12
153 Pamier A-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal normal bis spät Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe Spätgabe Spätgabe bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Angepasst an das standortspezifische Ertragspotenzial, der Bodenvorräte und Bestandesentwicklung, ortsüblich. Wachstumsregler gezielt einsetzen. Bei angepasster Produktionstechnik kann verzichtet werden. 0,0-0, l/ha CCC 0,0-0, l/ha CCC 0,0-0, l/ha CCC kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0,0-0, l/ha CCC 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0,0-0, l/ha CCC Pamier A-Qualität 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha kg N/ha 0,0-0, l/ha CCC 13
154 Patras A-Qualität DSV Leutewitz / IG Pflanzenzucht München Charakteristika der Sorte Patras besitzt eine gehobene A-Qualität, ist fallzahlstabil und vereint eine sehr ausgewogene Blattgesundheit mit sehr guter Winterhärte. In der Fruchtfolge ist er ideal nach Weizen und Mais geeignet. Für alle Standorte geeignet. Patras ist blatt- und ährengesund, Fusarium- Tendenz zur BSA Note 3, niedrige DON-Gehalte. Einzelährentyp Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Ertragsaufbau über niedrige Bestandesdichte, mittlere Kornzahl pro Ähre und sehr hohem TKG. Zeitige Korneinlagerung, deshalb auch gut für trockene Standorte geeignet. Sortenempfehlung des Sächsischen Landesamtes Sortenempfehlungen für Umwelt, der Sächsischen Landwirtschaft Landesanstalt für und Landwirtschaft Geologie Patras erreicht nach zwei Versuchsjahren hohe Kornerträge in der Löß-Ackerebene. Im Löß-Übergangsgebiet und auf den Verwitterungsstandorten kann das Niveau von 2012 nicht ganz bestätigt werden. Unter den Kahlfrostbedingungen 2012 hat die Sorte eine sehr gute Winterfestigkeit nachgewiesen. Patras ist bisher durch eine ausgewogene A-Qualität aufgefallen konnte eine mittlere Blattseptorianfälligkeit festgestellt werden, bei ansonsten überdurchschnittlicher Blattgesundheit. 1-jähriger Versuchsanbau 2013; gute Ertragsleistung in guter Qualität und sehr gute ökonomische Ergebnisse DSV Leutewitz / IG Pflanzenzucht München Patras A-Qualität Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschrei Wachstum: Patras Ährenschieben: besitzt eine gehobene A-Qualität, ist fallzahlstabil und vereint eine sehr ausgewogene Blattgesundheit mit sehr guter Winterhärte. Reife: In der Fruchtfolge ist er ideal nach Weizen und Mais geeignet. Pflan enlänge: kurz bis Neigung zu: Auswinterung: Für alle Standorte geeignet. gering bis Lager: gering bis Anfälligkeit für: Patras Pseudocercosporella: ist blatt- und ährengesund, Fusarium- bis stark Tendenz zur BSA Note 3, niedrige DON-Gehalte. Mehltau: 3 gering Blattseptoria: Einzelährentyp gering bis Drechslera tritici.: Frühsaateignung: Spätsaateignung: Gelbrost: 2 sehr gering bis gering Stoppelweizeneignung: Braunrost: gering bis Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Ährenfusarium: gering bis Ertragsaufbau über niedrige Bestandesdichte, Spelzenbräune: mittlere Kornzahl pro Ähre und sehr hohem TKG. Zeitige Korneinlagerung, deshalb auch gut für trockene Ertragseigenschaften: Standorte geeignet. Bestandesdichte: niedrig bis Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis sehr Rohproteingehalt: Sedimentationswert: Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 1
155 Patras A-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal normal bis spät Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe Spätgabe Spätgabe bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Bei dünnen Beständen höher andüngen (Nitratdünger einsetzten); TKG fördern. In der Regel erste Behandlung bei EC Nach Bedarf Einsatz von Insektiziden. Keine Unverträglichkeiten vorhanden kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 1,0-1, l/ha CCC 0,3 l/ha CCC+0,1 l/ha Moddus 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 1,0-1, l/ha CCC 0,3 l/ha CCC+0,1 l/ha Moddus Patras A-Qualität 00 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,2-1, l/ha CCC 1
156 Pionier A-Qualität DSV Leutewitz / IG Pflanzenzucht München Charakteristika der Sorte Pionier ist eine ertragsstarke, sehr fallzahlstabile Sorte (wie Potenzial). Die Sorte besitzt eine gehobene A-Qualität und ein hohes Hektoliter- Gewicht, ist sehr blattgesund und standfest. Für alle Standorte geeignet. Sehr blattgesunde Sorte mit Fusarium Note. Kompensationstyp Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Der Ertragsaufbau erfolgt über eine höhere Bestandesdichte und eine hohe Kornzahl pro Ähre bei mittlerem TKG. Sorte mit großer Zukunft! Sortenempfehlung des Sächsischen Landesamtes Sortenempfehlungen für Umwelt, der Sächsischen Landwirtschaft Landesanstalt für und Landwirtschaft Geologie Die neuen Sorten Pionier, Rebell, Apertus, Zeppelin und Estivus aus den Zulassungsjahrgängen 2013 bzw wurden erstmalig in den LSV geprüft. Pionier, Rebell und Apertus erreichten Kornerträge, die über dem Versuchs liegen. Die Sorten Pionier und Zeppelin weisen für A- Sorten günstige Qualitätseinstufungen auf, wobei die Sorte Pionier die bessere Einstufung in der Fallzahlstabilität erhalten hat. 2-jähriger Versuchsanbau ( ); sehr gute Ertragsleistung in guter Qualität und sehr gute ökonomische Ergebnisse DSV Leutewitz / IG Pflanzenzucht München Pionier A-Qualität Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschrei Wachstum: Ährenschieben: Pionier ist eine ertragsstarke, sehr fallzahlstabile Sorte (wie Potenzial). Die Sorte besitzt eine gehobene A-Qualität und ein hohes Hektoliter- Reife: Gewicht, ist sehr blattgesund und bis standfest. spät Pflan enlänge: Neigung zu: Für Auswinterung: alle Standorte geeignet. Lager: 3 gering Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: Sehr blattgesunde Sorte mit Fusarium Note. Mehltau: 3 gering Blattseptoria: 3 gering Kompensationstyp Drechslera tritici.: gering bis Frühsaateignung: Gelbrost: Spätsaateignung: gering bis Stoppelweizeneignung: Braunrost: gering bis Zusätzliche Ährenfusarium: Bemerkungen des Züchters Der Ertragsaufbau erfolgt über eine höhere Spelzenbräune: Bestandesdichte und eine hohe gering Kornzahl bis pro Ähre bei mittlerem TKG. Ertragseigenschaften: Sorte mit großer Zukunft! Bestandesdichte: bis Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: niedrig bis Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis sehr bis sehr bis sehr Eigene Rohproteingehalt: Erfahrungen Saatgut 2000 Sedimentationswert: ( Züchtereinstufung) bis sehr Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 1
157 Pionier A-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät normal normal bis spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen. N-Düngung Strategie: Bei dünnen Beständen erste N-Gabe um kg erhöhen (Nitratdünger einsetzten); letzte N- (kg N/ha) Düngung ist ausreichend um Proteingehalt abzusichern. Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe Spätgabe Spätgabe In der Regel erste Behandlung im Stadium EC Einsatz von Insektiziden nach Bedarf. Keine Unverträglichkeiten vorhanden kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,0 l/ha CCC 0,2 l/ha CCC+0,1 l/ha Moddus 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 1,0 l/ha CCC 0,2 l/ha CCC+0,1 l/ha Moddus Pionier A-Qualität 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 1,0 l/ha CCC 1
158 Potenzial A-Qualität DSV Leutewitz / IG Pflanzenzucht München Charakteristika der Sorte Potenzial ist absolut fallzahlstabil, trockentolerant und standfest. Die Sorte zeichnet sich durch eine gute Gesundheit, herausragende HL-Gewichte sowie eine hohe A-Qualität aus. Für alle, insbesondere für V-und Lö-Standorte geeignet. Blattseptoria muss beachtet werden. Korndichtetyp Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Doppelnutzungssorte: Potenzial bringt hohe Alkoholausbeuten. Sollte einmal der RP-Gehalt niedrig ausfallen kann Potenzial problemlos in der Ethanolschiene vermarktet werden! Sortenempfehlung des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Sortenempfehlungen Landwirtschaft und Geologie der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Potenzial erzielt nach stärkeren Auswinterungsschäden 2012 in der Ernteperiode 2013 auf den Verwitterungsstandorten annähernd mittlere Kornerträge. Aufgrund des mittleren bis höheren Auswinterungsrisikos sollte die Anbaufläche im Betrieb nicht überzogen werden. Deutliche Vorzüge besitzt die Sorte in hohen, stabilen Fallzahlen, was 2010 und 2011 deutlich unter Beweis gestellt wurde. In diesem Merkmal zählt Potenzial zu den besten Sorten. Niedrigere Rohprotingehalte auf Julius-Niveau erfordern eine angepasste N-Düngung. Auf Braunrost- und Blattseptoriabefall ist zu achten. Potenzial ist besonders für mittlere bis späte Saattermine vorzusehen. -jähriger Versuchsanbau ( , 2013); sehr gute Ertragsleistung in guter Qualität und gute ökonomische Ergebnisse DSV Leutewitz / IG Pflanzenzucht München Potenzial A-Qualität Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: Potenzial ist absolut fallzahlstabil, trockentolerant und standfest. Die Sorte zeichnet sich durch eine gute Gesundheit, Reife: herausragende HL-Gewichte sowie bis spät eine hohe A-Qualität aus. Pflan enlänge: kurz bis Neigung zu: Für Auswinterung: alle, insbesondere für V-und Lö-Standorte bis stark geeignet. Lager: 3 gering Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: bis stark Blattseptoria muss beachtet werden. Mehltau: 3 gering Blattseptoria: Korndichtetyp Drechslera tritici.: Frühsaateignung: Gelbrost: 3 Spätsaateignung: gering Braunrost: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Ährenfusarium: Bemerkungen des Züchters Doppelnutzungssorte: Spelzenbräune: Potenzial bringt hohe Alkoholausbeuten. Sollte einmal gering bis der RP-Gehalt niedrig Ertragseigenschaften: ausfallen kann Potenzial problemlos in der Ethanolschiene vermarktet werden! Bestandesdichte: bis Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen der bis Sächsischen Landesanstalt Tausendkornmasse: für Landwirtschaft niedrig bis Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis bis bis sehr Rohproteingehalt: Sedimentationswert: bis sehr Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 1
159 Potenzial A-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal normal bis spät Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe Spätgabe Spätgabe bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Kornzahl/Ähre fördern In der Regel Einmalbehandlung ausreichend (EC 3-39), Blattseptoria beachten. Blattläuse sind zu beachten. Keine Mittelunverträglichkeiten vorhanden kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 1,2 l/ha CCC 0, l/ha CCC 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 1,2 l/ha CCC 0,l /ha CCC Potenzial A-Qualität 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 1,0 l/ha CCC 19
160 Rebell A-Qualität R.A.G.T. Saaten Deutschland GmbH Charakteristika der Sorte Rebell ist ein A-Weizen, der durch hohe Erträge bei früher Reife überzeugt. Er ist standfest und durch die eingekreuzte Halmbruchresistenz geeignet für die Stoppelsaat. Rebell bringt sichere Proteinwerte und stabile Fallzahlen mit sich. Hohes Resistenzniveau gegen Mehltau, Gelb- und Braunrost. Rebell ist für alle Standorte geeignet. Die Sorte kann Vorsommertrockenheit gut kompensieren. Halmbruchresistenz und Resistenz gegenüber bodenbürtigen Viren (SBWMV, SBCMV, WSSMV) Korndichtetyp Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Rebell ist ertragsstark, schiebt früh die Ähre und ist ensprechend früher reif. Die Sorte ist sehr gesund. Der hohe Ertrag wird über die hohe Kornzahl pro Ähre generiert. Rebell ist nicht für die sehr frühe Aussaat empfohlen. Sortenempfehlung Sortenempfehlungen des der Sächsischen Sächsischen Landesamtes Landesanstalt für für Umwelt, Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie Die neuen Sorten Pionier, Rebell, Apertus, Zeppelin und Estivus aus den Zulassungsjahrgängen 2013 bzw wurden erstmalig in den LSV geprüft. Pionier, Rebell und Apertus erreichten Kornerträge, die über dem Versuchs liegen. Die Sorten Pionier und Zeppelin weisen für A-Sorten günstige Qualitätseinstufungen auf, wobei die Sorte Pionier die bessere Einstufung in der Fallzahlstabilität erhalten hat. keine Prüfergebnisse vorhanden R.A.G.T. Saaten Deutschland GmbH Rebell A-Qualität Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: Rebell ist ein A-Weizen, der durch hohe Erträge bei früh bis früher Reife überzeugt. Er ist standfest und durch die eingekreuzte Halmbruchresistenz geeignet Reife: für die Stoppelsaat. Rebell bringt sichere Proteinwerte und stabile Fallzahlen mit sich. Hohes Resistenzniveau Pflan enlänge: gegen Mehltau, Gelb- und Braunrost. 3 kurz Neigung zu: Auswinterung: Rebell ist für alle Standorte geeignet. bis stark Die Sorte kann Vorsommertrockenheit gut kompensieren. Lager: gering bis Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: 3 gering Halmbruchresistenz und Resistenz gegenüber bodenbürtigen Viren (SBWMV, SBCMV, Mehltau: 3 WSSMV) gering Blattseptoria: Korndichtetyp Drechslera tritici.: bis stark Frühsaateignung: Gelbrost: 2 Spätsaateignung: sehr gering bis gering Braunrost: 3 Stoppelweizeneignung: gering Zusätzliche Ährenfusarium: Bemerkungen des Züchters Spelzenbräune: keine Bewertung Rebell ist ertragsstark, schiebt früh die Ähre und ist ensprechend früher reif. Die Sorte ist sehr gesund. Der Ertragseigenschaften: hohe wird über die hohe Kornzahl pro Ähre generiert. Rebell ist nicht für die sehr Bestandesdichte: frühe Aussaat empfohlen. Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: niedrig bis Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: Rohproteingehalt: Sedimentationswert: Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 10
161 Rebell A-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal normal bis spät Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe Spätgabe -3. Spätgabe bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Angepasst an das standortspezifische Ertragspotenzial, der Bodenvorräte und Bestandesentwicklung, ortsüblich. Wachstumsregler gezielt einsetzen, hoher Einkürzungseffekt. 1,0-1, l/ha CCC 1,0-1, l/ha CCC Regional und nach Bedarf einsetzen CTU-Verträglichkeit noch nicht abschließend geprüft kg N/ha 0-90 kg N/ha 0-90 kg N/ha Splitting von A+B-Gabe möglich Splitting von A+B-Gabe möglich Splitting von A+B-Gabe möglich 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0,2-0, l/ha Moddus 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0,2-0, l/ha Moddus Rebell A-Qualität 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,0-1, l/ha CCC 0,2-0, l/ha Moddus 11
162 RGT Reform A-Qualität R.A.G.T. Saaten Deutschland GmbH Charakteristika der Sorte RGT Reform ist ein A-Weizen auf Hochertragsniveau mit sehr hohen, stabilen Fallzahlen. Die Sorte ist standfest und winterhart. RGT Reform ist -spät in der Reife und weist erstklassige Resistenzen auf, besonders gegen Fusarium, Blattseptoria und Mehltau, sowie Gelb- und Braunrost. RGT Reform ist für alle Standorte geeignet. Ährenfusarium, Blattseptoria und Mehltau, sowie Gelb- und Braunrost. erster Versuchsanbau 201; noch keine Prüfergebnisse vorhanden R.A.G.T. Saaten Deutschland GmbH Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSASortenbe Sortenbeschreibung nach Kriterien des BSA Wachstum: Ährenschieben: RGT Reform ist ein A-Weizen auf Hochertragsniveau mit sehr hohen, stabilen Fallzahlen. Die Reife: Sorte ist standfest und winterhart. RGT Reform ist bis spät -spät in der Reife und weist erstklassige Resistenzen Pflan enlänge: auf, besonders gegen Fusarium, 3 Blattseptoria und Mehltau, sowie gering Gelb- und Braunrost. Neigung zu: Auswinterung: gering bis RGT Reform ist für alle Standorte geeignet. Lager: 3 gering Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: Mehltau: 3 Ährenfusarium, Blattseptoria gering und Mehltau, sowie Gelb- und Braunrost. Blattseptoria: gering bis Drechslera tritici.: Bestand.-typ mit hohem Kompensationsvermögen Gelbrost: 2 sehr gering bis gering Bestand.-typ mit hohem Kompensationsvermögen Frühsaateignung: Braunrost: 3 Frühsaateignung: gering Spätsaateignung: Spätsaateignung: Ährenfusarium: Stoppelweizeneignung: gering bis Stoppelweizeneignung: Spelzenbräune: keine Bewertung Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: bis RGT Reform ist ein neu zugelassener A-Weizen, bei RGT Reform ist ein neu zugelassener A-Weizen, bei dem Kornzahl/Ähre: das Gesamtpaket aus Ertrag, Qualität, dem das Gesamtpaket aus Ertrag, Qualität, Gesundheit und agronomischen Eigenschaften Gesundheit und agronomischen Eigenschaften absolut erstklassig ist. Tausendkornmasse: absolut erstklassig ist. bis Kornertrag Stufe 1: Sortenempfehlung des Sächsischen Sortenempfehlungen der Sächsischen bis sehr Landesamtes Sortenempfehlungen für Umwelt, der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Landesanstalt für Landwirtschaft Kornertrag Stufe 2: Landwirtschaft und Geologie bis sehr Qualitätseigenschaften: Fallzahl: 9 sehr Rohproteingehalt: gering bis Sedimentationswert: Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 12
163 RGT Reform A-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal normal bis spät Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe Spätgabe -3. Spätgabe bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Angepasst an das standortspezifische Ertragspotenzial, der Bodenvorräte und Bestandesentwicklung, ortsüblich. Eiweißbetonte N-Spätgabe. Wachstumsregler gezielt einsetzen. 0, - 1,0 l/ha CCC Einsatz regional und nach Bedarf CTU-Verträglichkeit noch nicht abschließend geprüft kg N/ha 0-90 kg N/ha 0-90 kg N/ha Splitting von A+B-Gabe möglich Splitting von A+B-Gabe möglich Splitting von A+B-Gabe möglich 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0,2-0, l/ha Moddus 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 1,0 l/ha CCC 0,2-0, l/ha Moddus RGT Reform A-Qualität 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 1,0 l/ha CCC 0,2-0, l/ha Moddus 13
164 Toras A-Qualität Lantmännen SW Seed GmbH Charakteristika der Sorte Winterharter Qualitätsweizen mit unübertroffener Fusariumresistenz und bester Vermarktungsqualität und sehr guter Spätsaateignung. Für alle Weizenstandorte, auch in Frostlagen, geeignet. Ausgeglichenes Resistenzniveau. Insbesondere sehr gute Einstufung gegen Ährenfusarium. ausgeprägter Korndichtetyp Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Winterhärteste Sorte im Sortiment. Beste Fusariumtoleranz - empfohlen nach Mais. Sehr gute Spätsaateignung. Standfestigkeit absichern. Sortenempfehlung des Sächsischen Landesamtes Sortenempfehlungen für Umwelt, der Sächsischen Landwirtschaft Landesanstalt für und Landwirtschaft Geologie Toras kann im Ertrag meist nicht das Niveau neuer A-Weizensorten erreichen, bringt aber durch seine sehr gute Winterfestigkeit und die geringste Anfälligkeit gegenüber Ährenfusarium ein hohes Maß an Anbausicherheit mit. Hinzu kommen meist sehr günstige Qualitäten mit überdurchschnittlichen Rohproteingehalten und Fallzahlen. Im Jahr 2010 waren bei der Sorte regional Fallzahlstabilitätsprobleme aufgetreten. Toras ist nicht immer ausreichend standfest. Die Sorte kann zur Reduzierung des Fusariumrisikos, v.a. im Anbau nach Mais, beitragen. 10-jähriger Versuchsanbau ( ); gute Ertragsleistung in guter Qualität und mittlere ökonomische Ergebnisse Lantmännen SW Seed GmbH Toras A-Qualität Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: Winterharter Qualitätsweizen mit unübertroffener Fusariumresistenz und bester Vermarktungsqualität und sehr guter Spätsaateignung. Reife: Pflan enlänge: bis spät Neigung zu: Auswinterung: Für alle Weizenstandorte, auch in Frostlagen, geeignet. Lager: gering bis bis stark Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: Ausgeglichenes Resistenzniveau. bis Insbesondere stark sehr gute Einstufung gegen Ährenfusarium. Mehltau: gering bis Blattseptoria: ausgeprägter Korndichtetyp Drechslera tritici.: gering bis Frühsaateignung: Gelbrost: 3 Spätsaateignung: niedrig Stoppelweizeneignung: Braunrost: bis stark Zusätzliche Ährenfusarium: Bemerkungen 2 des Züchters sehr gering bis gering Winterhärteste Spelzenbräune: Sorte im Sortiment. Beste Fusariumtoleranz - empfohlen gering nach bis Mais. Sehr gute Spätsaateignung. Ertragseigenschaften: Standfestigkeit absichern. Bestandesdichte: bis Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: niedrig bis Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: sehr Rohproteingehalt: Sedimentationswert: bis bis sehr 9 Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 1
165 Toras A-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal normal bis spät Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) A) B) C) D) Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) 2-29 Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges -zum Schossen Spätgabe Spätgabe Spätgabe bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen. Angepasst an das standortspezifische Ertragspotenzial, der Bodenvorräte und Bestandesentwicklung, ortsüblich. Standfestigkeit absichern. 0, - 1,0 l/ha CCC 1,0-1,2 l/ha Medax Top + Turbo Bei starkem Befallsdruck und günstigen Bedingungen auf Braunrost achten. CTU-verträglich kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0, l/ha CCC + 0,3 l/ha Moddus 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0, - 1,0 l/ha CCC 0, l/ha CCC + 0,3 l/ha Moddus Toras A-Qualität 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha kg N/ha 0, - 1,0 l/ha CCC 0, l/ha CCC + 0,3 l/ha Moddus 1
166 Zeppelin A-Qualität Lantmännen SW Seed GmbH Charakteristika der Sorte Der Qualitätsweizen Zeppelin überzeugt mit besten Verarbeitungsqualitäten auf E-Weizenniveau. Als moderne Weizensorte bringt Zeppelin neben einer hohen Ertragseinstufung sehr gute Resistenzeigenschaften gegenüber Blatt- und Ährenkrankheiten mit. Für alle Weizenstandorte, auch in Frostlagen. Überdurchschnittliche Resistenzen gegenüber allen Blatt und Ährenkrankheiten. ausgeprägter Korndichtetyp Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Ausgesprochen winterhart. Sortenempfehlungen Sortenempfehlung des der Sächsischen Sächsischen Landesanstalt Landesamtes für für Umwelt, Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie Die neuen Sorten Pionier, Rebell, Apertus, Zeppelin und Estivus aus den Zulassungsjahrgängen 2013 bzw wurden erstmalig in den LSV geprüft. Pionier, Rebell und Apertus erreichten Kornerträge, die über dem Versuchs liegen. Die Sorten Pionier und Zeppelin weisen für A-Sorten günstige Qualitätseinstufungen auf, wobei die Sorte Pionier die bessere Einstufung in der Fallzahlstabilität erhalten hat. 1-jähriger Versuchsanbau 2013; gute Ertragsleistung in guter Qualität und sehr gute ökonomische Ergebnisse Lantmännen SW Seed GmbH Zeppelin A-Qualität Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschr Wachstum: Ährenschieben: Der Qualitätsweizen Zeppelin überzeugt mit besten früh bis Verarbeitungsqualitäten auf E-Weizenniveau. Als Reife: moderne Weizensorte bringt Zeppelin neben einer hohen Ertragseinstufung sehr gute Resistenzeigenschaften gegenüber Blatt- und Pflan enlänge: Ährenkrankheiten mit. Neigung zu: Auswinterung: keine Bewertung Für alle Weizenstandorte, auch in Frostlagen. Lager: gering bis Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: bis stark Überdurchschnittliche Resistenzen gegenüber Mehltau: allen Blatt und Ährenkrankheiten. 1 sehr gering Blattseptoria: gering bis ausgeprägter Korndichtetyp Drechslera tritici.: gering bis Frühsaateignung: Gelbrost: 2 Spätsaateignung: Braunrost: 3 Stoppelweizeneignung: sehr gering bis gering niedrig Zusätzliche Ährenfusarium: Bemerkungen des Züchters gering bis Spelzenbräune: Ausgesprochen winterhart. Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: gering bis Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt Tausendkornmasse: für Landwirtschaft Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis bis bis sehr Rohproteingehalt: Sedimentationswert: bis sehr 9 Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 1
167 Zeppelin A-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät normal normal bis spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung Strategie: (kg N/ha) Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe Spätgabe Spätgabe 2-29 bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Angepasst an das standortspezifische Ertragspotenzial, der Bodenvorräte und Bestandesentwicklung, ortsüblich. Eiweißbetonte N-Spätgabe. Wachstumsregler gezielt einsetzen. Bei angepasster Produktionstechnik kann verzichtet werden. 0, - 1,0 l/ha CCC 0, - 1,0 l/ha CCC 0, - 1,0 l/ha CCC 1,0-1,2 l/ha Medax Top + Turbo Auf Halmbasiserkrankungen achten CTU- Verträglichkeit ist noch nicht abschließend geprüft kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0, l/ha CCC + 0,3 l/ha Moddus 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0, l/ha CCC + 0,3 l/ha Moddus Sonstiges Sehr gute Resistenzen gegenüber allen Blatt- und Ährenkrankheiten. Zeppelin A-Qualität 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha kg N/ha 0, l/ha CCC + 0,3 l/ha Moddus 1
168 Desamo B-Qualität Syngenta Agro Charakteristika der Sorte Desamo besticht durch stabile und sehr hohe Erträge, ist geeignet für alle Saattermine. Sehr hohe Vermarktungssicherheit durch Proteinwerte auf A-Niveau und extrem hohe Fallzahlstabilität. Universell geeignet für alle Regionen. Desamo ist äußerst standfest und extrem winterhart. Exzellentes Resistenzprofil. Kurzstrohiger Kompensationstyp. Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Sortenempfehlung des Sächsischen Landesamtes Sortenempfehlungen für Umwelt, der Sächsischen Landwirtschaft Landesanstalt für und Landwirtschaft Geologie Die überdurchschnittlich blattgesunden und winterharten Sorten Gordian, Memory und Desamo lieferten hohe bis sehr hohe Erträge im ersten Versuchsjahr. Positiv sind die günstigen Fallzahlstabilitätseinstufungen bei Gordian und Desamo. erster Versuchsanbau 201; noch keine Prüfergebnisse vorhanden Syngenta Agro Wachstum: Ährenschieben: Desamo besticht durch stabile und sehr hohe Erträge, ist geeignet für alle Saattermine. Sehr hohe Vermarktungssicherheit durch Proteinwerte Reife: auf A-Niveau und extrem hohe Fallzahlstabilität. Pflan enlänge: kurz bis Neigung zu: Auswinterung: 3 Universell geeignet für alle gering Regionen. Desamo ist äußerst standfest und extrem Lager: winterhart. gering bis Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: bis stark Exzellentes Resistenzprofil. Mehltau: 3 gering Blattseptoria: 3 gering Kurzstrohiger Kompensationstyp. Drechslera tritici.: gering bis Frühsaateignung: Gelbrost: 2 Spätsaateignung: Braunrost: 2 Stoppelweizeneignung: sehr gering bis gering sehr gering bis gering Desamo Sortenbeschreibung Charakteristika der nach SorteKriterien des BSA Sortenbesch Zusätzliche Ährenfusarium: Bemerkungen des Züchters Spelzenbräune: Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: bis keine Bewertung Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen der bis sehr Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: niedrig bis Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis sehr bis sehr sehr Rohproteingehalt: Sedimentationswert: 9 Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 1
169 Desamo B-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät normal normal bis spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen. N-Düngung Strategie: Ährenausbildung und Korndichte fördern: frühzeitige und betonte zweite N-Gabe. (kg N/ha) Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe Spätgabe Spätgabe Wachstumsregler gezielt einsetzten. Empfehlungen für hohes Ertrags- und Düngungsniveau: 1,0-1,2 l/ha CCC 0, - 1,0 l/ha CCC 0, l/ha CCC Ährengesundheit: in 39: 1,0 l/ha Seguris + 1, l/ha Amistar Opti; 1/: 1,0 l/ha Sympara Frühsaaten: Virusvektoren, bei Bedarf ml/ha Karate Zeon. Keine Mittelunverträglichkeiten bekannt kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, l/ha CCC + 0,2 l/ha Moddus 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0,2-0,3 l/ha Moddus Desamo B-Qualität 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha kg N/ha 0,2 l/ha Moddus 19
170 Matrix B-Qualität DSV Leutewitz/IG Pflanzenzucht München Charakteristika der Sorte Matrix ist blattgesund, ertragsstark, besitzt eine gute Stoppelweizeneignung, eine mittlere Fallzahlstabilität und ist sehr winterhart. Auch Anbau nach Mais möglich. Für alle weizenfähigen Standorte geeignet. Besonders gut bei Halmbruch (Note 2). Rostkrankheiten sind zu beachten. Fusarium Note. Kompensationstyp Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Der Ertragsaufbau sollte über eine höhere Bestandesdichte und eine hohe Kornzahl pro Ähre erfolgen. Sortenempfehlungen des der Sächsischen Landesanstalt Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie Keine Prüfergebnisse vorhanden DSV Leutewitz/IG Pflanzenzucht München Matrix B-Qualität Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: Matrix ist blattgesund, ertragsstark, besitzt eine bis spät gute Stoppelweizeneignung, eine mittlere Fallzahlstabilität und ist sehr winterhart. Auch Reife: Anbau nach Mais möglich. bis spät Pflan enlänge: kurz bis Neigung zu: Auswinterung: Für alle weizenfähigen Standorte gering geeignet. bis Lager: Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: 2 sehr gering bis gering Besonders gut bei Halmbruch (Note 2). Rostkrankheiten sind zu beachten. Fusarium Note. Mehltau: gering bis Blattseptoria: gering bis Kompensationstyp Drechslera tritici.: bis stark Frühsaateignung: Gelbrost: Spätsaateignung: stark Braunrost: Stoppelweizeneignung: bis stark Zusätzliche Ährenfusarium: Bemerkungen des Züchters gering bis Der Spelzenbräune: Ertragsaufbau sollte über eine höhere keine Bewertung Bestandesdichte und eine hohe Kornzahl pro Ähre erfolgen. Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen der bis Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis sehr bis sehr Rohproteingehalt: 3 Sedimentationswert: niedrig bis Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 10
171 Matrix B-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal normal bis spät Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) 1- bis 3-Blatt-Stadium B) Beginn Bestockung C) 2 bis 3 kräftige Triebe/Pfl. D) 3 bis kräftige Triebe/Pfl. -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N min 0-30 cm) Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe Spätgabe Spätgabe bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Auf Rostkrankheiten ist zu achten. Der Einsatz sollte nach Bedarf erfolgen. Keine Mittelunverträglichkeiten bekannt kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,0-1, l/ha CCC 0,3 l/ha CCC + 0,2 l/ha Moddus 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,0-1, l/ha CCC 0,3 l/ha CCC + 0,2 l/ha Moddus Matrix B-Qualität 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,0-1, l/ha CCC 11
172 Rumor B-Qualität Strube / Saaten Union GmbH Charakteristika der Sorte Früh und ertragreich wie kein anderer. Rumor ist ein Korndichtetyp mit hervorragender Standfestigkeit (3) und ausgezeichneter Winterhärte. Vorzugsweise für mittlere und bessere Standorte. Auch für Frühsaaten geeignet. Gute Blattgesundheit und Fusariumtoleranz. Korndichtetyp Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Ideale Vorfrucht für Raps! Sortenempfehlung Sortenempfehlungen des der Sächsischen Sächsischen Landesamtes Landesanstalt für für Umwelt, Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie erster Versuchsanbau 201; noch keine Prüfergebnisse vorhanden Strube / Saaten Union GmbH Rumor B-Qualität Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Früh Ährenschieben: und ertragreich wie kein anderer 3 früh. Rumor ist ein Korndichtetyp mit hervorragender Standfestigkeit (3) und Reife: ausgezeichneter Winterhärte. früh bis Pflan enlänge: Neigung zu: Auswinterung: Vorzugsweise für mittlere und bessere Standorte. gering bis Auch für Frühsaaten geeignet. Lager: 3 gering Anfälligkeit für: Pseudocercsporella: Gute Blattgesundheit und Fusariumtoleranz. Mehltau: 3 gering Blattseptoria: gering bis Korndichtetyp Drechslera tritici.: Frühsaateignung: Gelbrost: 3 Spätsaateignung: gering Stoppelweizeneignung: Braunrost: 3 gering Zusätzliche Ährenfusarium: Bemerkungen des Züchters gering bis Ideale Vorfrucht für Raps! Spelzenbräune: keine Bewertung Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: Kornzahl/Ähre: Sortenempfehlungen der Sächsischen bis Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: niedrig bis Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis sehr bis sehr bis Eigene Rohproteingehalt: Erfahrungen Saatgut niedrig Sedimentationswert: Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 12
173 Rumor B-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal normal bis spät Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) B) C) D) Wachstumsregler Fungizide -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N 0-30 cm) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkiten) Sonstiges A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe Spätgabe -3. Spätgabe (Behandlungsschwerpunkte) bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen > 00 Bestandesdichte und TKG fördern. Rumor ist sehr standfest (3) 0, - 1 l/ha CCC Auf DTR ist zu achten. Einsatz regional nach Bedarf. Keine Unverträglichkeiten bekannt > > kg N/ha 0-90 kg N/ha 0-90 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0, l/ha CCC 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0, - 1 l/ha CCC 0, l/ha CCC Rumor B-Qualität 0-0 kg N/ha 0 kg N/ha 0, - 1 l/ha CCC 0,3 l/ha CCC 13
174 Elixer C-Qualität W.v. Borries-Eckendorf / Saaten Union GmbH Charakteristika der Sorte Elixer ist der ertragsstärkste (9/9) Masseweizen mit Fusariumtoleranz und top Winterfestigkeit. Universelle Anbaueignung für alle Böden und Klimaräume. Einer der gesündesten. Sehr gute Resistenzen, besonders gegen Mehltau und Roste. C-Weizen; Korndichtetyp Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Flexible Verwertung als Futter-, Waffel-, Bioethanol- und besonders Brauweizen. Sortenempfehlung des Sächsischen Sortenempfehlungen Landesamtes für Umwelt, der Sächsischen Landesanstalt Landwirtschaft für und Landwirtschaft Geologie Die erstmalig geprüfte blattgesunde C-Weizensorte Elixer fällt 2013 in allen Anbaugebieten mit hohen bis sehr hohen Kornerträgen auf. erster Versuchsanbau 201; noch keine Prüfergebnisse vorhanden nur als Ökoware erhältlich W.v. Borries-Eckendorf / Saaten Union GmbH Elixer C-Qualität Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Elixer Ährenschieben: ist der ertragsstärkste (9/9) Masseweizen mit Fusariumtoleranz und top Winterfestigkeit. früh bis Reife: Pflan enlänge: bis spät Neigung zu: Auswinterung: Universelle Anbaueignung für alle Böden und gering bis Klimaräume. Lager: Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: Einer der gesündesten. bis stark Sehr gute Resistenzen, besonders gegen Mehltau und Roste. Mehltau: 2 sehr gering bis gering Blattseptoria: gering bis C-Weizen; Korndichtetyp Drechslera tritici.: bis stark Frühsaateignung: Gelbrost: 2 Spätsaateignung: sehr gering bis gering Stoppelweizeneignung: Braunrost: 2 sehr gering bis gering Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Ährenfusarium: gering bis Flexible Verwertung als Futter-, Waffel-, Spelzenbräune: Bioethanol- und besonders Brauweizen. Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: Sortenempfehlungen Kornzahl/Ähre: der sehr Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Tausendkornmasse: nierdig bis Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: sehr sehr bis Eigene Rohproteingehalt: Erfahrungen Saatgut niedrig Sedimentationswert: nierdig bis Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 1
175 Elixer C-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal normal bis spät Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) B) C) D) Wachstumsregler -zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N 0-30 cm) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide Sonstiges -zum Schossen 31/32-1. Spätgabe 39/9-2. Spätgabe -3. Spätgabe 2/ (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) D) bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Spätgabe bei Nutzung als Brau- und Waffelweizen reduzieren. ( 0,3-0, l/ha Camposan ) In Gesundlagen genügt eine Behandlung in EC 39 mit einem Breitbandfungizid. Bei Frühsaaten gegen Virus-Vektoren behandeln kg N/ha 120 kg N/ha 100 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-90 kg N/ha 1,0-1, l/ha CCC 0, l CCC + 0,1-0,2 l Moddus 0-0 kg N/ha 0-90 kg N/ha 1,0-1, l/ha CCC 0, l CCC + 0,1-0,2 l Moddus Elixer C-Qualität kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,0-1,2 l/ha CCC 0, l CCC + 0,1 l Moddus 1
176 Tabasco C-Qualität W.v.B. / Saaten Union GmbH Charakteristika der Sorte Kurzer Masseweizen mit Brau- und Keksqualität. TABASCO verbindet Spitzenerträge mit guter Fusariumresistenz und bester Blattgesundheit und kann daher, wenn nötig, auch extensiv geführt werden. Alle Standorte, auf leichten Standorten kann das Ertragspotenzial nicht vollständig umgesetzt werden. Überragende Resistenzkombination aus Blatt- und Ährenkrankheiten. Kornzahl / Ähre Frühsaateignung: Spätsaateignung: Stoppelweizeneignung: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Die Keks- und Brauweizeneignung sind zusätzliche wertbestimmende Eigenschaften von Tabasco. Sortenempfehlung des Sächsischen Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landesanstalt für Landwirtschaft Landwirtschaft und Geologie keine Prüfergebnisse vorhanden W.v.B. / Saaten Union GmbH Tabasco C-Qualität Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschr Wachstum: Ährenschieben: Kurzer Masseweizen mit Brau- und Keksqualität. bis spät TABASCO verbindet Spitzenerträge mit guter Fusariumresistenz Reife: und bester Blattgesundheit und kann daher, wenn nötig, spät auch extensiv geführt werden. Pflan enlänge: 3 kurz Neigung zu: Auswinterung: Alle Standorte, auf leichten Standorten bis kann das Ertragspotenzial nicht vollständig umgesetzt Lager: werden. gering bis Anfälligkeit für: Pseudocercosporella: Überragende Resistenzkombination aus Blatt- und Ährenkrankheiten. Mehltau: 1 fehlend oder sehr gering Blattseptoria: 3 Kornzahl / Ähre Drechslera tritici.: gering bis Frühsaateignung: Gelbrost: 3 gering Spätsaateignung: Braunrost: 2 Stoppelweizeneignung: sehr gering bis gering Ährenfusarium: Zusätzliche Bemerkungen gering bis des Züchters Spelzenbräune: Die Keks- und Brauweizeneignung gering bis sind zusätzliche wertbestimmende Ertragseigenschaften: Eigenschaften von Tabasco. Bestandesdichte: Kornzahl/Ähre: bis sehr Sortenempfehlungen der Sächsischen Tausendkornmasse: Landesanstalt für Landwirtschaft niedrig bis Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: Rohproteingehalt: 3 niedrig Sedimentationswert: niedrig bis Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 1
177 Tabasco C-Qualität Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh früh bis normal spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) Strategie: Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) B) C) D) Wachstumsregler Fungizide Insektizide Herbizide Sonstiges normal normal bis spät zum Vegetationsbeginn ( 13/2) (inkl. N 0-30 cm) A) B) C) D) -zum Schossen Spätgabe -2. Spätgabe -3. Spätgabe (Behandlungsschwerpunkte) (Hauptschädlinge) (Mittelunverträglichkeiten) bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Bestandesdichte nicht überziehen, Ährenausbildung fördern Nur bei akutem Bedarf, sonst ohne Fungizid; Halmbruch bei Stoppelweizen in Mulchsaat beachten. Läuse als Virusvektoren. Unverträglichkeiten sind nicht bekannt kg N/ha kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha kg N/ha kg N/ha kg N/ha 0-0 kg N/ha Tabasco C-Qualität kg Nha kg N/ha kg N/ha kg N/ha kg N/ha kg N/ha 0-0 kg N/ha 1,0-1, l/ha CCC + 0,3l/ha Modd. 1,0-1, l/ha CCC + 0,3l/ha Modd. 1,0-1, l/ha CCC + 0,2lHa Modd. 1
178 Alora Sommerweizen A-Qualität Saatzucht Schweiger/ BayWa Züchtervertrieb Charakteristika der Sorte Sommer- und Wechselweizen mit hohen Kornerträgen in allen Anbauregionen Für alle Standorte geeignet. Gute Merkmalskombination aller relevanten Resistenzmerkmale. Fusarium Note 3 Ertragsstarker Bestandesdichtetyp Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Hohe Ertragsstabilität zu allen Aussaatterminen Sehr gute Vermarktungseigenschaften; hohe und stabile Fallzahl (9), hohes Rohprotein () und hoher Sedimentationswert () Sortenempfehlung des Sächsischen Landesamtes Sortenempfehlungen für Umwelt, der Sächsischen Landwirtschaft Landesanstalt für und Landwirtschaft Geologie Alora zeigt auf Lö- und V-Standorten mehrjährig gute Leistungen im Kornertrag. Die Sorte ist etwas weniger standfest und anfällig für Blattkrankheiten. Hervorzuheben ist die geringe Anfälligkeit für Ährenfusarium. Die Fallzahlen sind sehr, wobei sich eine nur mittlere Fallzahlstabilität abzeichnet. RP-Gehalt und Sedimentationswert liegen unterdurchschnittlich, aber meist noch innerhalb der für A-Weizen geforderten Grenzwerte. Saatzucht Schweiger/ BayWa Züchtervertrieb Alora Sommerweizen Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschre Wachstum: Ährenschieben: Sommer- und Wechselweizen hohen Kornerträgen in allen Anbauregionen Reife: Pflanzenlänge: früh bis Neigung zu: Lager: Für alle Standorte geeignet. bis stark Anfälligkeit für: Mehltau: Gute Blattseptoria: Merkmalskombination aller relevanten Resistenzmerkmale. Fusarium Note 3 Drechslera tritici.: Ertragsstarker Gelbrost: Bestandesdichtetyp gering bis Braunrost: Hohe Ährenfusarium: Ertragsstabilität zu allen Aussaatterminen 3 Sehr gute Vermarktungseigenschaften; hohe und gering stabile Fallzahl (9), hohes Rohprotein () und hoher Sedimentationswert Spelzenbräune: () gering bis Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Ertragseigenschaften: Sortenempfehlungen Bestandesdichte: der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft bis sehr Körnzahl/Ähre: Tausendkornmasse: 3 niedrig Kornertrag Stufe 1: bis Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: 9 sehr Rohproteingehalt: Sedimentationswert: Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 1
179 Alora Sommerweizen Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² Herbstaussaat Frühjahrsaussaat Anfang April anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) März - optimales Saatbett März - mittleres Saatbett -zum Vegetationsbeginn/Saat 13/21-2 (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen -Spätgabe 9 Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges ab Mitte April Herbstaussaat Splittimg bei normalem Lagerdruck A+B Splittimg bei hohem Lagerdruck im intensiven Anbau: A+B oder A+C A) 2-29 B) 29 bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen. ab Mitte November ab Anfang November ab Anfang November Die Aussaat sollte unter Einhaltung optimaler Bodenbedingungen so früh wie möglich erfolgen. Die Aussaatstärke ist ortsüblich anzupassen A) , - 1,0 l/ha CCC B) 29 0,3 l/ha CCC C) , - 0, l/ha Camposan Extra kg N/ha 0 kg N/ha 0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 1,0 l/ha CCC 0,3 l/ha CCC 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 1,0l/ha CCC 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha Regelmäßige Bestandeskontrollen, besonders bei Krankheitsdruck durch Blattseptoria. - 0, - 1,0 l/ha CCC 0,3 l/ha CCC 0, - 0, l/ha CCC - 0, - 0, l/ha CCC 0,3 l/ha CCC Frühjahrsaussaat Bei Frühjahrsaussaat sind die besseren Wirkbedingungen (Temperatur etc.) zum Zeitpunkt des Einsatzes zu beachten. normaler Lagerdruck , - 1,0 l/ha CCC 0, - 1,0 l/ha CCC 0, l/ha CCC Splittimg bei hohem Lagerdruck im intensiven Anbau: A) , - 1,0 l/ha CC B) 29 0,3 l/ha CCC A+B oder A+C C) 3-1 0, - 0, l/ha Camposan Extra 0, - 0, l/ha CCC 0,3 l/ha CCC Alora Sommerweizen A-Qualität 0, - 1,0 l/ha CCC - 19
180 Granus Sommerweizen E-Qualität Strube Research / Saaten Union GmbH Charakteristika der Sorte Ertragreichster E-Wechselweizen. Granus hat die höchste Aussaatflexibilität, vom 1. Oktober bis ca. 20. April. Das Ertragspotenzial liegt bei Spätsaaten (ab November) höher als beim reinen. Alle mittleren bis besseren Standorte, letzte auch in Verbindung mit Trockenlagen. Gute Resistenzen gegen Roste. Auf Mehltau und Halmbruch ist zu achten. E-Wechselweizen Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Granus ist nicht CTU- tolerant. Sortenempfehlung des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Sortenempfehlungen der Sächsischen Landwirtschaft und Geologie Landesanstalt für Landwirtschaft Granus ist im Kornertrag eingestuft und bestätigte dies im ersten Prüfjahr auf den Lö- und V-Standorten, blieb jedoch auf den D-Standorten schwach. Es ist mit etwas niedrigeren RP-Gehalten und Fallzahlen zu rechnen. Die etwas später reifende Sorte ist weniger anfällig für Braunrost. Mehltau kann stärker auftreten. Strube Research / Saaten Union GmbH Granus Sommerweizen Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSA Sortenbeschre Wachstum: Ertragreichster Ährenschieben: E-Wechselweizen. Granus hat die höchste Aussaatflexibilität, vom 1. Oktober bis ca. 20. April. Das Reife: Ertragspotenzial liegt bei Spätsaaten (ab November) höher als beim reinen bis. spät Pflanzenlänge: 3 kurz Neigung zu: Alle mittleren bis besseren Standorte, letzte auch in Verbindung Lager: mit Trockenlagen. gering bis Anfälligkeit für: Mehltau: bis stark Gute Resistenzen gegen Roste. Auf Mehltau und Halmbruch Blattseptoria: ist zu achten. Gelbrost: 3 gering E-Wechselweizen Braunrost: 3 gering Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Ährenfusarium: Granus ist nicht CTU- tolerant. Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: Körnzahl/Ähre: bis Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt Tausendkornmasse: für Landwirtschaft Kornertrag Stufe 1: bis Kornertrag Stufe 2: Qualitätseigenschaften: Fallzahl: bis Rohproteingehalt: bis Sedimentationswert: 9 sehr Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 10
181 Granus Sommerweizen Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² Herbstaussaat Frühjahrsaussaat Anfang April anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) März - März - Wachstumsregler Fungizide Insektizide Herbizide -zum Vegetationsbeginn/ Saat ( 13/21-2) (inkl. N 0-30 cm) -zum Schossen Herbstaussaat Splittimg bei normalem Lagerdruck Splittimg bei hohem Lagerdruck im intensiven Anbau: A+B oder A+C Sonstiges Spätgabe - 9 A) B) C) 2 31 bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen. ab Mitte November ab Anfang November ab Anfang November Die Aussaat sollte unter Einhaltung optimaler Bodenbedingungen so früh wie möglich erfolgen. Die Aussaatstärke ist ortsüblich anzupassen Granus ist gut standfest. Auf Mehltau und Halmbruch ist zu achten. Granuns ist nicht CTU- tolerant ab Mitte April (0) (0-00) (30-00) A) B) Qualitätsbetonte N-Düngungsstrategie. Bei hohem Etragsniveau ist die Qualität durch eine ausreichende Spätdüngung zu sichern. 0-0 kg N/ha 0-90 kg N/ha 0-90 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 1 l/ha CCC 0,3-0, l/ha CCC 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 1 l/ha CCC 0,3-0, l/ha CCC Granus Sommerweizen E-Qualität 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 1 l/ha CCC Frühjahrsaussaat Bei Frühjahrsaussaat sind die besseren Wirkbedingungen (Temperatur etc.) zum Zeitpunkt des Einsatzes zu beachten. normaler Lagerdruck 2 0, - 0, l/ha CCC 0, - 0, l/ha CCC 0, - 0, l/ha CCC Splittimg bei hohem A) 2 0, - 0, l/ha CCC 0, - 0, l/ha CCC 0, - 0, l/ha CCC Lagerdruck im intensiven Anbau: A+B oder A+C B) C) 31 0, - 0, l/ha CCC 0, - 0, l/ha CCC 0, - 0, l/ha CCC 11
182 SW Kadrilj Sommerweizen E-Qualität Lantmännen SW Seed Charakteristika der Sorte Wechselweizen mit stabil hohen Erträgen bei guter Standfestigkeit und sehr guter Verarbeitungsqualität. Für alle Standorte geeignet. Sehr gute Resistenzen gegenüber Mehltau und Rost. Gute Widerstandskraft gegenüber Septoria. Wechselweizen Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Als Wechselweizen kann SW Kadrilj bereits im Herbst zu sehr späten Saatterminen gedrillt werden. Sortenempfehlung des Sächsischen Landesamtes Sortenempfehlungen für Umwelt, der Sächsischen Landwirtschaft Landesanstalt für und Landwirtschaft Geologie SW Kadrilj blieb im Kornertrag in den letzten beiden Jahren vor allem auf den Lö- und V-Standorten hinter den anderen geprüften E-Weizensorten zurück. Positiv hervorzuheben ist die gute Standfestigkeit und die geringe Anfälligkeit für Braunund Gelbrost. Die geforderten Werte für Rohprotein werden nicht immer erreicht. Auf Grund der geringeren Fallzahlstabilität ist eine zügige Beerntung wichtig. Die Sedimentationswerte liegen überwiegend auf hohem Niveau. auch als Ökoware erhältlich Lantmännen SW Seed SW Kadrilj Sommerweizen Sortenbeschreibung nach Kriterien des BSA Charakteristika der Sorte Sortenbeschreib Wachstum: Ährenschieben: früh bis Wechselweizen Reife: mit stabil hohen Erträgen bei guter Standfestigkeit und sehr guter Verarbeitungsqualität. früh bis Pflanzenlänge: früh bis Neigung zu: Lager: 3 gering Für alle Standorte geeignet. Anfälligkeit für: Mehltau: Blattseptoria: Sehr gute Resistenzen gegenüber Mehltau und Rost. Drechslera Gute Widerstandskraft tritici.: gegenüber Septoria. Gelbrost: 3 Wechselweizen gering Braunrost: 2 sehr gering bis gering Ährenfusarium: Als Wechselweizen kann SW Kadrilj bereits im Herbst zu sehr späten Saatterminen gedrillt werden. Spelzenbräune: gering bis Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Körnzahl/Ähre: 3 niedrig Tausendkornmasse: bis Kornertrag Stufe 1: Kornertrag Stufe 2: Eigene Qualitätseigenschaften: Erfahrungen Saatgut 2000 Fallzahl: Rohproteingehalt: Sedimentationswert: 9 sehr Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 12
183 SW Kadrilj Sommerweizen Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² Herbstaussaat Frühjahrsaussaat Anfang April anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) März - optimales Saatbett März - mittleres Saatbett -zum Vegetationsbeginn/Saat ( 13/21-2) (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen -Spätgabe 9 / 9 Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges ab Mitte April Herbstaussaat Splittimg bei normalem Lagerdruck A+B Splittimg bei hohem Lagerdruck im intensiven Anbau: A+B oder A+C Frühjahrsaussaat normaler Lagerdruck Splittimg bei hohem Lagerdruck im intensiven Anbau: A+B oder A+C 30 / 31 A) 2-29 B) bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Die Aussaat sollte unter Einhaltung optimaler Bodenbedingungen so früh wie möglich erfolgen. Die Aussaatstärke ist ortsüblich anzupassen In sommertrockenen Lagen ist eine einfache CCC-Gabe ausreichend. A) ,0 l/ha CCC B) , l/ha Camposan Extra C) B) C) ab Mitte November ab Anfang November ab Anfang November kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 30-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 1,0 l/ha CCC 0, - 1,0 l/ha CCC 0, - 1,0 l/ha CCC 1,0 l/ha CCC 0, l/ha Camposan Extra SW Kadrilj Sommerweizen E-Qualität Qualitätsbetonte N-Düngungsstrategie. Bei hohem Ertragsniveau ist die Qualität durch eine ausreichende Spätdüngung zu sichern. 1,0 l/ha CCC 0, l/ha Camposan Extra Bei Frühjahrsaussaat sind die besseren Wirkbedingungen (Temperatur etc.) zum Zeitpunkt des Einsatzes zu beachten. A) ,0 l/ha CCC 1,0 l/ha CCC 1,0 l/ha CCC 13
184 Taifun Sommerweizen E-Qualität KWS Getreide Charakteristika der Sorte Taifun verbindet E-Qualität mit guten Mahl- und sehr guten Backeigenschaften. Für alle Anbaugebiete geeignet. Gute Resistenzen gegen Blattseptoria, Gelbrost und DTR! E-Wechselweizen Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Sortenempfehlung des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Sortenempfehlungen der Sächsischen Landwirtschaft Landesanstalt für und Landwirtschaft Geologie Der Vorteil der etwas früher reifenden Sorte Taifun liegt in der hohen und stabilen Fallzahl bei überwiegend auch günstigen RP-Gehalten. In den letzten Prüfjahren zeigte die Sorte stärkere Ertragsschwankungen, bei insgesamt noch knapp durchschnittlichen Erträgen. Die Sorte ist zwar kurz im Stroh, zeigt aber deutliche Mängel in der Standfestigkeit. Auch die stärkere Anfälligkeit für Mehltau und besonders für Braunrost ist zu beachten. Der Anbau nach Mais, vor allem ohne Pflugeinsatz sollte vermieden werden, da unter ungünstigen Bedingungen ein stärkeres Ährenfusariumrisiko Erfahrungen besteht. Saatgut Eigene 2000 KWS Getreide Taifun Sommerweizen Sortenbeschreibung Charakteristika der Sorte nach Kriterien des BSA Sortenbeschreibun Wachstum: Ährenschieben: 3 Taifun verbindet E-Qualität mit früh guten Mahl- und sehr guten Backeigenschaften. Reife: früh bis Pflanzenlänge: 3 kurz Neigung zu: Für Lager: alle Anbaugebiete geeignet. stark Anfälligkeit für: Mehltau: Gute Resistenzen gegen Blattseptoria, Gelbrost und Blattseptoria: DTR! Drechslera tritici.: gering bis E-Wechselweizen Gelbrost: gering bis Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Braunrost: stark bis sehr stark Ährenfusarium: bis stark Spelzenbräune: Sortenempfehlungen Ertragseigenschaften: der Sächsischen Landesanstalt Bestandesdichte: für Landwirtschaft Körnzahl/Ähre: niedrig bis Tausendkornmasse: Kornertrag Stufe 1: niedrig bis Eigene Kornertrag Erfahrungen Stufe 2: Saatgut 2000 Qualitätseigenschaften: Fallzahl: 9 sehr Rohproteingehalt: bis sehr Sedimentationswert: 9 sehr Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 1
185 Taifun Sommerweizen Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² Herbstaussaat Frühjahrsaussaat Anfang April anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) März - optimales Saatbett März - mittleres Saatbett -zum Vegetationsbeginn/Saat ( 13/21-2) (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen -Spätgabe 0-9 Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Herbstaussaat Splittimg bei normalem Lagerdruck A+B Splittimg bei hohem Lagerdruck im intensiven Anbau: A+B oder A+C Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) Sonstiges A) 2-29 B) C) 31-3 bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte weizenfähige Böden Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen. ab Mitte November ab Anfang November ab Anfang November Die Aussaat sollte unter Einhaltung optimaler Bodenbedingungen so früh wie möglich erfolgen. Die Aussaatstärke ist ortsüblich anzupassen Der Wachstumsreglerbedarf ist ; beim Einsatz ist weiterhin auf eine ausgeglichene Wasserversorgung zu achten. Blatt- und Ährenbehandlung je nach Krankheitsdruck. 0,2-0,3 l/ha Moddus - Keine Unverträglichkeiten zugelassener Mittel bekannt ab Mitte April (0-00) (0-00) (30-0) kg N/ha kg N/ha kg N/ha 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 1,0 l/ha CCC 0,3-0, l/ha CCC A) ,0-1,2 l/ha CCC B) ,3 l/ha CCC 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, - 1,0 l/ha CCC 0,3-0, l/ha CCC 1,0-1,2 l/ha CCC 0,3 l/ha CCC 0-0 kg N/ha 0-0 kg N/ha 0, l/ha CCC 0,3 l/ha CCC Frühjahrsaussaat Bei Frühjahrsaussaat sind die besseren Wirkbedingungen (Temperatur etc.) zum Zeitpunkt des Einsatzes zu beachten. normaler Lagerdruck , - 1,0 l/ha CCC 0, - 1,0 l/ha CCC 0, - 0, l/ha CCC Splittimg bei hohem Lagerdruck im intensiven Anbau: A) , - 1,0 l/ha CCC B) ,3 l/ha CCC 0, - 1,0 l/ha CCC 0,3 l/ha CCC A+B oder A+C C) ,2 l/ha Moddus 0,2 l/ha Moddus - Taifun Sommerweizen E-Qualität Qualitätsbetonte N-Düngungsstrategie. Bei hohem Etragsniveau ist die Qualität durch eine ausreichende Spätdüngung zu sichern
186 Zollernspelz Dinkel Saaten Union GmbH Charakteristika der Sorte Ertragreichere, standfestere und gesündere Spelzweizensorte im typischen Dinkel -Typ. Ackerbauliche ZOLLERNSPELZ kombiniert als einzige Sorte hohe Erträge mit Standfestigkeit und Gesundheit. ZOLLERNSPELZ ist geeignet für alle Standorte und Anbausituationen auch für den Bio-Anbau. Produktionstechnik Intensivanbau Aussaat: In sehr rauhen Lagen ab Mitte September, sonst Anfang bis Mitte Oktober, 3- cm tief. Saatstärken: Bei früher Saat: Vesen/m² entspricht ca kg/ha Bei mittlerer bis später Saat: Vesen/m² entspricht ca kg/ha Unkrautbekämpfung: Grundsätzlich wie Weizen, aus Verträglichkeitsgründen sollte die Roggenzulassung beachtet werden. Wachstumsregulator: Anbau im extensiven Anbau ohne WR möglich. Im Intensivanbau (hohe N-versorgung) ortsüblich; z.b. EC 21-2: 0, l - 0, l/ha CCC20 EC 30-31: 0,2 l - 0,3 l/ha CCC20 Fungizideinsatz: Es genügt i.d.r. ein breitwirksames Fungizid ab EC 39; bei hohem Infektionsdruck gesplittet in EC EC 9-1 Mehltau beachten! nur als Ökoware erhältlich Sortenbeschreibung nach Kriterien des BSA Wachstum: Ährenschieben: früh bis Reife: Pflanzenlänge: kurz bis Neigung zu: Auswinterung: gering bis Lager: 3 gering Anfälligkeit für: Mehltau: Blattseptoria: Braunrost: Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: niedrig bis Kernzahl/Ähre: bis Tausendkornmasse: bis Vesenertrag 1: bis sehr Vesenertrag 2: Düngung: P,K und Mg Düngung wie Weizen, in Abhängigkeit des Bodenvorrates. N Düngung (ertrags- und qualitätsbetont): 1. Gabe: bei Vegetationsbeginn (EC 13 21) 0 0 kg N/ha 2. Gabe: zu Schoßbeginn (EC 30 32) 0 0 kg N/ha (Korndichtetyp!) 3. Gabe: Spätdüngung (EC 39 1) 0 0 kg N/ha Bei günstiger Witterung und ausreichend Niederschlag: Qualitätsgabe zur Blüte: 2 kg N/ha Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 1
187 Südwestdeutsche Saatzucht GmbH/ Saaten Union GmbH Charakteristika der Sorte Winterhartweizen Ackerbauliche Erste und einzige deutsche Winterdurumsorte. WINTERGOLD ist standfest und sehr ertragsreich, etwa 20% über Sommerdurum und 10% unter Winterweichweizen. Die Winterhärte ist sehr gut. Produktionstechnik Intensivanbau Aussaat: Saatfenster von Mitte Oktober bis Anfang Dezember. Saatstärken: 300 bis 00 Körner/m² Unkrautbekämpfung: Wie Winterweichweizen, es sind keine Unverträglichkeiten bekannt. Wachstumsregulator: Bei sehr hoher Ertragserwartung zu empfehlen. Bei Moddus ist kein gesonderter Antrag erforderlich. Aufwandmenge, z.b. 0,3 bis 0, /ha Moddus in EC Fungizideinsatz: Blattbehandlungen vorrangig gegen Blattseptoria und DTR ab EC 32. Fusariumabwehr im EC 9-3 mit den empfohlenen Präparaten. Wachstum: Ährenschieben: früh bis Reife: Pflanzenlänge: bis lang Neigung zu: Auswinterung: gering bis Lager: gering bis Anfälligkeit für: Mehltau: gering bis Blattseptoria: Ertragseigenschaften: Bestandesdichte: Wintergold Hartweizen Sortenbeschreibung nach Kriterien des BSA Kornzahl/Ähre: bis Tausendkornmasse: Kornertrag 1: bis sehr Kornertrag 2: bis sehr Düngung: 1. Gabe: bei Vegetationsbeginn (Startgabe) 120 kg N/ha, inkl. N-Min 2. Gabe: zu Schoßbeginn (EC 31 32) 0 0 kg N/ha 3. Gabe: Spätdüngung (EC 9) 0-0 kg N/ha (Splitting bei hoher Ertragserwartung) 1
188 James Körnererbse NPZ / Saaten-Union Die Herbstsaat nutzt die Winterfeuchte besser aus und die Pflanzen sind in der Entwicklung meist schneller als die Haupterbsenschädlinge. Winterkörnererbse Standorteignung: Für alle Böden geeignet. Auf Kahlfrostlagen verzichten. Zusätzliche Bemerkungen des Züchters: Die Ernte liegt in etwa zeitgleich mit der Wintergerste. Die Pflanzen benötigen keinen Kältereiz. James verträgt bis ca. -1 C Kahlfrost. Produktionstechnik: Saatzeit: ab Mitte September (zeitige Saat beeinflusst die Winterhärte negativ) Saatstärke: bessere Standorte: Grenzstandorte/ leichte Standorte: Reihenabstand: 12, cm Saattiefe: - cm Herbizide: Wie Sommererbsen. keimfähige Körner/m² keimfähige Körner/m² Sortenbeschreibung nach Kriterien des BSA Wachstum: Blühbeginn: 1 Reife: 1 ( Züchtereinstufung) Düngung: ph-wert: Stickstoff: Schwefel: K 2 O: MgO: P 2 O : Insektizide: Fungizide: - 0 kg N/ha 1-30 kg S/ha 120 kg/ha 30 kg/ha kg/ha Auf Blattrandkäfer und Thripse achten. Fungizide für Mycosphaerella und Botrytis stehen zur Verfügung. sehr früh sehr früh Pflanzenlänge: Neigung zu: Lager: gering bis Ertragseigenschaften: Tausendkornmasse: Kornertrag: bis Rohproteinertrag: bis Rohproteingehalt: Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 1
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190 Grasmischungen für den intensiven Futterbau mehr Information unter Mähweide feuchte Lagen Optimierte Mischung für gute und mittlere Standorte intensive Schnitt- und Weidenutzung gute Winterhärte hohe Futterqualität 20 % Deutsches Weidelgras tetraploid 20 % Deutsches Weidelgras spät tetraploid 2 % Wiesenlieschgras 3 % Wiesenschwingel Aussaatstärke: 3 0 kg / ha Gebinde: 2 kg Ackerfutter Ackerfuttermischung mit ausdauerndem Ertrag zwei- bis vierjährige Nutzungsdauer hohe Ertragsleistung sehr guter Futterwert über die Jahre gleich mäßiger, ertragsstabiler Aufwuchs 30 % Hybridweidelgras tetraploid 30 % Hybridweidelgras tetraploid 1 % Deutsches Weidelgras früh tetraploid 1 % Deutsches Weidelgras tetraploid 10 % Welsches Weidelgras tetraploid Aussaatstärke: 3 0 kg / ha Gebinde: 2 kg Dauerwiese Universal Dauermischung für leichte und mittlere Standorte gute Winterhärte ausgeglichener Bestand hohe Futterqualität 30 % Deutsches Weidelgras tetraploid 10 % Deutsches Weidelgras spät tetraploid 20 % Wiesenschwingel 20 % Futter-Rohrschwingel 13 % Wiesenlieschgras % Weißklee Aussaatstärke: 3 0 kg / ha Gebinde: 10 / 2 kg Nachsaat Nachsaatmischung für Intensivnutzung zügige Bestandsentwicklung Verbesserung der Narbendichte Sicherung von Ertrag und Qualität 0 % Deutsches Weidelgras tetraploid 2 % Deutsches Weidelgras spät diploid 2 % Hybridweidelgras tetraploid Aussaatstärke: 1 20 kg / ha Gebinde: 10 / 2 kg Mähweide trockene Lagen Intensivmischung für überwiegend trockene Standorte intensive Schnitt- und Weidenutzung gesichertes Ertragspotenzial synchroner Schnittzeitpunkt der Arten und Sorten 20 % Deutsches Weidelgras früh tetraploid 30 % Knaulgras spät 30 % Futter-Rohrschwingel 20 % Wiesenschwingel Aussaatstärke: 30 3 kg / ha Gebinde: 20 kg Kleegras Kleegrasmischung mit hohem Rotkleeanteil ein- bis zweijährige Intensivnutzung Protein- und Energiefutter ausgezeichneter Ertrag 3 % Rotklee 3 % Hybridweidelgras tetraploid 30 % Welsches Weidelgras tetraploid Aussaatstärke: 2 kg / ha Gebinde: 2 kg Dauerwiese Spezial Für Höhenlagen und weidelgrasunsichere Lagen auch für trockene Südhanglagen gutes Nachwuchsvermögen hoher Eiweißgehalt und Schmackhaftigkeit 10 % Deutsches Weidelgras früh tetraploid 30 % Wiesenschwingel 30 % Futter-Rohrschwingel 1 % Wiesenlieschgras % Knaulgras spät % Weißklee 2 % Rotklee Aussaatstärke: 3 0 kg / ha Gebinde: 10 / 2 kg Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 190
191 Grasmischungen für den intensiven Futterbau mehr Information unter Die Besonderheit in TopQuh-Mischungen Futter-Rohrschwingel dichte Narbe gewährleistet Trittfestigkeit und Befahrbarkeit konkurrenzstark und trockentolerant durch tiefes Wurzelsystem bleibt auch bei Trockenheit grün sehr ertragreich mit hohem Eiweißgehalt standortflexibel, gedeiht in wechselfeuchten Lagen! sehr gute Winterhärte Rentabilität der Milcherzeugung durch hohe Qualität Futter- Rohrschwingel Die Rentabilität der Milcherzeugung hängt im Wesentlichen von der Qualität des Grundfutters ab. Die Höhe der Gesamtfutterkosten wird entscheidend von der Leistungsfähigkeit des Grundfutters beeinflusst. -Grasmi schungen erfüllen für verschiedene Nutzungsrichtungen hohe Anforderungen bezüglich: Trittfestigkeit Proteinertrag Trockenstresstoleranz Energieertrag Winterhärte Ertragsstabilität Ausdauer Homogenität Narbendichte Intensität Futterqualität Beste Voraussetzungen für erfolgreiche Grünlandbewirtschaftung Neben dem Einsatz der Gräsermischungen ist vor allem eine regelmäßige Pflege der Bestände notwendig. Abschleppen, Striegeln, Nachmähen, Walzen und Nachsäen von ertragreichen Gräserarten gewährleistet einen schnellen Lückenschluss. Daneben ist auch eine Herbizidmaßnahme, z. B. gegen Ampfer, wichtig und ertragssteigernd in Verbindung mit einer Nachsaat. Gemeinsam mit einer intensiven und ausgewogenen Düngung von Mineraldünger und Gülle wird eine erfolgreiche Grundfuttererzeugung sichergestellt. Richtig verpackt, sehr lange haltbar Mit den Beiselen TOP Marken-Produkten erhalten Sie den perfekten Schutz für Ihre Ernte. Unsere Empfehlung: Beiselen TOP Garantie SiloFolie Unsere Beiselen TOP Garantie SiloFolie ist durch die Herstellung im Coex-Verfahren extrem reißfest und dehnbar. Sprechen Sie uns auf verschiedene Größen und Farben an. Beiselen TOP PowerStretch Beiselen TOP PowerStretch ist nach einer speziell entwickelten Formel zusammengestellt, die sie extrem durchstoßfest macht. Sie ist widerstandsfähiger gegen Beschädigung beim Transportieren und Einlagern. 191
192 Bewährte Sommer- und Winterzwischenfrüchte Vorteile des Zwischenfruchtanbaus: Stickstoffbindung durch Leguminosen Nährstoffaufschluss aus verschiedenen Bodenschichten, z.b. P und Spurenelemente Verbesserung der biologischen Aktivität des Bodens ( Futter für Bakterienkomplexe) Verbesserung der Mineralisierung Beschattung und Erosionsschutz, selbst schon bei einem geringen Bedeckungsgrad Minimierung der Auswaschungsverluste Unkrautunterdrückung Auflockerung der Fruchtfolge Humusverbesserung durch Zuführung von organischer Masse Ertragssteigerung der Nachfrüchte Förderung von Insekten und Bienen Phytosanitäre Verbesserung in der Fruchtfolge (Unterbrechung der Infektionsketten) Betriebsbezogene Auswahl der ZF bringt optimierte Wirtschaftlichkeit Zwischenfrüchte aus regionaler Saatgutproduktion erzeugen regionale Wertschöpfung in den Landwirtschaftsbetrieben zum gegenseitigen Vorteil Sommerzwischenfrüchte Futtererbsen Ackerbohnen Ackerbohnen + Futtererbsen Futtererbsen + Hafer Winterzwischenfrüchte Futterroggen Welsches Weidelgras Futterroggen + Welsches Weidelgras Zur Begrünung Gelbsenf Phacelia Buchweizen Buchweizen Phacelia Gelbsenf Futtererbsen Ackerbohnen Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 192
193 Produktionstechnische Daten der Grobleguminosen und Mischungen im Sommerzwischenfruchtanbau: Art / Mischung Saatstärke Ertrag - Grünmasse TM-Ertrag Wurzel-TM nach Ernte kg/ha dt/ha dt/ha dt/ha Futtererbse Ackerbohnen Ackerbohnen + Futtererbsen Futtererbsen + Hafer Phacelia Buchweizen Weißer Senf resistent Art / Mischung Produktionstechnische Daten der Pflanzenarten und Mischungen im Winterzwischenfruchtanbau Saatstärke N- Ertrag Wurzel-TM Energie Düngung TM nach Ernte MJ NEL/ha Kg/ha Kg/ha dt/ha dt/ha X 10³ Futterroggen , 9, Welsches Weidelgras Futterroggen + Welsches Weidelgras ,2, ,, Quelle: aid + LKW Nordrhein Westfalen; aid Heft, Zwischenfrüchte im umweltgerechten Pflanzenbau Bestell-Nr
194 Einjähriges Weidelgras diverse Sorten Eigenschaften der Grasart Einjähriges Weidelgras ist ein Obergras, welches überwiegend für die Sommerblanksaat oder zum einjährigen Ackerfutterbau mit Frühjahrsblanksaat (Haupt- oder Zweitfrucht) Verwendung findet. Es ist sehr schnellwüchsig und unter günstigen Bedingungen nach - Wochen schnittreif. Welsches Weidelgras diverse Sorten (auch als Ökoware erhältlich) Eigenschaften der Grasart Welsches Weidelgras ist ein schnellwüchsiges überjähriges Horstgras, das im Feldfutterbau Verwendung findet. Es regeneriert sich sehr schnell nach dem Schneiden, besitzt ein hohes Ertragspotenzial und einen hohen Futterwert. Standortansprüche für beide Grasarten: Standorte mit ausreichender Wasser und Nährstoffversorgung. Produktionstechnik für beide Grasarten: Aussaat: Im zeitigen Frühjahr oder nach frühräumenden Kulturen im Sommer. Aussaatmenge: 0-0 kg/ha N - Düngung: Als Zwischenfrucht 0 kg N/ha. Als Hauptfrucht je nach Ertragserwartung zum ersten Aufwuchs 100 kg N/ha, weitere Aufwüchse 0-0 kg N/ha. Pflanzenschutz : Unkrautbekämpfung gegen vorwiegend zweikeimblättrige Arten nach der Aussaat und Bestandeskontrolle, unter Einhaltung der Anwendungsvorschriften der ausgewählten Mittel. In der Regel sind keine Maßnahmen durch die Schnellwüchsigkeit der Grasarten erforderlich. Schnittzeitpunkt: Festlegung nach TS-Gehalt und dem entsprechenden Verwendungszweck. Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 19
195 Eigenschaften der Grasart: Deutsches Weidelgras ist ein mehrjähriges horstbildendes Gras, bringt höchste Erträge und besitzt eine hervorragende Regenerationsfähigkeit. Es verfügt über ein intensives Nachwuchsvermögen und bildet trittfeste und dichte Narben aus. Deutsches Weidelgras zählt zu den wichtigsten Futtergräsern, das hauptsächlich als Weidegras auf dem Dauergrünland seinen Einsatz findet. Es existieren frühe, frühe und späte Sorten in diploider und tetraploider Form. Vorzüge der Art : Einfacher und schneller Anbau. Sehr anpassungsfähig an Klima und Boden. Sehr produktiv unter unterschiedlichsten Bodenbedingungen. Guter Futterwert. Hohe Konkurrenzkraft in Mischungen mit anderen Gräsern und Klee. Alle Böden, ausgenommen sehr nasse Standorte. Auf gute Nährstoffversorgung und Wachstumsbedingungen ist zu achten (für Ausdauer wichtig)! Produktionstechnik: Aussaat: Zeitiges Frühjahr oder nach frühräumenden Kulturen im Sommer. Aussaatmenge: N - Düngung: Pflanzenschutz: 30-0 kg/ha zum 1. Schnitt: 0 kg N / ha, zu den Folgeschnitten: 0 kg N / ha Unkrautbekämpfung gegen vorwiegend zweikeimblättrige Arten nach der Aussaat unter Beachtung der Anwendungsvorschriften der Mittel. Durch die schnelle Entwicklung des Bestandes ist das in der Regel nicht notwendig. Bei langjähriger Nutzung sind regelmäßige Schadpflanzenkontrollen und Pflegemaßnahmen erforderlich. Schnittzeitpunkt: Festlegung nach TS-Gehalt und dem entsprechenden Verwendungszweck. Deutsches Weidelgras diverse Sorten 19
196 Generator Grünschnittroggen P. H. Petersen Saatzucht / Saaten Union GmbH Charakteristika der Sorte Massewüchsiger Populationsroggen für Grünschnittund frühe GPS-Nutzung von Anfang bis Mitte Juni. - Tage früher als übliche Roggensorten und 10 Tage früher als Wintertriticale. Für alle Standorte geeignet. Mittel bis gute Resistenzen. Reagiert positiv auf Fungizide und Wachstumsregler. Bestandesdichtetyp Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Wenn viel GPS angebaut wird, können Erntetermine entzerrt werden. Da GENERATOR sehr früh in die generative Phase eintritt, kann und sollte früher als zum üblichen Termin gehäckselt werden. Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Generator Winterroggen Grünschnittroggen - Liniensorte P. H. Petersen Saatzucht / Saaten Union GmbH Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschreibung Wachstum: Ährenschieben: 3 Massewüchsiger Populationsroggen für Grünschnittund frühe GPS-Nutzung von Anfang früh bis Mitte Juni. - Tage früher als übliche Roggensorten und 10 Tage Pflanfrüher enlänge: als Wintertriticale. sehr lang Neigung zu: Auswinterung: keine Bewertung Für Lager: alle Standorte geeignet. stark bis sehr stark Anfälligkeit für: Mehltau: Mittel bis gute Resistenzen. Reagiert positiv Rhynchosporium: auf Fungizide und Wachstumsregler. gering bis Braunrost: Ertragseigenschaften: Bestandesdichtetyp Bestandesdichte: Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Kornzahl/Ähre: bis Wenn viel GPS angebaut wird, können Tausendkornmasse: Erntetermine entzerrt werden. Da GENERATOR sehr bis früh in die generative Phase eintritt, kann und sollte früher als zum üblichen Termin gehäckselt werden. Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft 9 Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der W 19
197 Generator Grünschnittroggen Winterroggen - Liniensorte Produktionstechnik Standort bessere Roggenstandorte mittlere Roggenstandorte Grenzstandorte Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) Wachstumsregler Fungizide Insektizide Herbizide normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn (inkl. N 0-30 cm) -zum Schossen -als Ährengabe Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung Sonstiges oder oder plus oder plus oder plus A) B) C) Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Breitwirksames Kombinationspräparat in EC Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) B) C) Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes kg N/ha 120 kg N/ha 120 kg N/ha 30-0 kg N/ha - 1,2-1, l/ha CCC + 0,2 Moddus 0, - 0, l/ha Camposan Extra 30-0 kg N/ha - 1,0-1,2 l/ha CCC + 0,2 Moddus 0, - 0, l/ha Camposan Extra Generator Grünschnittroggen - - 1,0-1,2 l/ha CCC + 0,2 Moddus 0, - 0, l/ha Camposan Extra 19
198 Protector Grünschnittroggen P.H. Petersen Saatzucht / Saaten Union GmbH Charakteristika der Sorte Schnell wachsender Grünschnittroggen. Protector wächst noch bei niedrigen Temperaturen. Deshalb sind relativ dünne Saatstärken und frühere Erntetermine möglich. Auf wasserreichen Standorten kann frühzeitig Mais auf trockeneren Standorten Zuckerhirse folgen. Für alle Standorte geeignet. Durch die frühe Ernte haben Krankheiten keine Bedeutung Grünschnittroggen Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Besonders für Biogas- und Milchviehbetriebe mit stark begrenzter Flächenausstattung interessant. Hier können je Hektar und Jahr zwischen 3 und Tonnen GTM mehr geerntet werden. Die starke Massebildung am Anfang zeichnet Protector auch gegenüber andere Grünschnittroggen aus. Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft P.H. Petersen Saatzucht / Saaten Union GmbH Protector Winterroggen - Liniensorte Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSASortenbeschreibun Wachstum: Schnell wachsender Grünschnittroggen. Protector Pflanzenlänge: wächst noch bei niedrigen Temperaturen. Deshalb sind relativ dünne Saatstärken und frühere Erntetermine möglich. Auf wasserreichen Neigung Standorten zu: kann frühzeitig Mais auf trockeneren Standorten Zuckerhirse folgen. Auswinterung: keine Bewertung Lager: Für alle Standorte geeignet. Ertragseigenschaften: Massenbildung am Anfang: Durch die frühe Ernte haben Krankheiten bis keine Trockenmasseertrag: Bedeutung bis Rohproteingehalt: Grünschnittroggen Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Besonders für Biogas- und Milchviehbetriebe mit stark begrenzter Flächenausstattung interessant. Hier können je Hektar und Jahr zwischen 3 und Tonnen GTM mehr geerntet werden. Die starke Massebildung am Anfang zeichnet Protector auch gegenüber andere Grünschnittroggen aus. Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 19
199 Protector Grünschnittroggen Winterroggen - Liniensorte Produktionstechnik Standort bessere Roggenstandorte mittlere Roggenstandorte Grenzstandorte Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) Wachstumsregler Fungizide Insektizide Herbizide normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn (inkl. N 0-30 cm) -zum Schossen -als Ährengabe Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung oder oder plus oder plus oder plus 30 A) B) C) Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen Bestockung fördern, frühes Schossen unterstützen Mehltau im Ausnahmefall, früher Rost. Netzschwefel ist ausreichend. Verzwergungsvirus über Läuse bei sehr frühen Aussaaten, Herbstspritzung Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) B) C) Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes kg N/ha 120 kg N/ha 120 kg N/ha 30-0 kg N/ha kg N/ha Sonstiges Auf wüchsigen, warmen Lagen nicht vor dem drillen. - Protector Grünschnittroggen
200 Vitallo Grünschnittroggen KWS Getreide Charakteristika der Sorte Höchster Trockenmasseertrag gegenüber anderen Fruchtarten im Anbau vor Mais. Ausgestattet mit sehr guter Standfestigkeit. Für alle Böden geeignet. Grünschnittroggen Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Als Vorfrucht innerhalb der Maisfruchtfolge. Der Erntetermin des Grünschnittroggens sollte Ende April/Anfang Mai liegen. Auf trockenen Standorten sollte kein Anbau erfolgen, da der Mais in seiner Entwicklung behindert werden kann. Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft KWS Getreide Vitallo Grünschnittroggen Grünschnittroggen Charakteristika Sortenbeschreibung der Sorte nach Kriterien des BSA Sortenbeschreibung Wachstum: Höchster Trockenmasseertrag gegenüber anderen Fruchtarten Pflanzenlänge: im Anbau vor Mais. Ausgestattet mit sehr guter Standfestigkeit. kurz bis Neigung zu: Auswinterung: keine Bewertung Lager: 3 Für alle Böden geeignet. gering Ertragseigenschaften: Massenbildung am Anfang: niedrig bis Trockenmasseertrag: niedrig bis Rohproteingehalt: Grünschnittroggen bis Zusätzliche Bemerkungen des Züchters Als Vorfrucht innerhalb der Maisfruchtfolge. Der Erntetermin des Grünschnittroggens sollte Ende April/Anfang Mai liegen. Auf trockenen Standorten sollte kein Anbau erfolgen, da der Mais in seiner Entwicklung behindert werden kann. Sortenempfehlungen der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 200
201 Vitallo Grünschnittroggen Grünschnittroggen Produktionstechnik Region/Standort Saatzeit/Saatstärke keimfähige Körner/m² früh spät bis anzustrebende Bestandesdichte: Ähren/m² N-Düngung (kg N/ha) normal Strategie: -zum Vegetationsbeginn (inkl. N min 0-30 cm) -zum Schossen -als Ährengabe 39/9 Wachstumsregler (Einsatzempfehlung) Einmalig bei geringer Lagerneigung Im Splitting bei hoher Lagerneigung oder oder plus oder plus oder plus Fungizide (Behandlungsschwerpunkte) Insektizide (Hauptschädlinge) 31/32 Herbizide (Mittelunverträglichkeiten) A) B) C) bessere Standorte Grenzstandorte D-Standorte Örtliche Erfahrungen, insbesondere Vegetationsbeginn und -ende, Aussaatbedingungen und Bodenzustand durch Zu-/Abschläge berücksichtigen. Nach Empfehlung oder/und Rücksprache mit dem Fachberater. Bei früher Schnittnutzung in der Regel nicht notwendig. Bei früher Schnittnutzung in der Regel nicht notwendig. In der Regel nicht notwendig Nur bei starkem Ungrasdruck (Windhalm, Ackerfuchsschwanz) notwendig. Sonstiges Reihenabstand möglichst eng wählen. Vitallo Grünschnittroggen Bewertung Bestand zum Vegetationsbeginn: A) schwach entwickelt 1-2 Triebe/Pfl. B) normal bestockt 3- Triebe/Pfl. C) kräftig bestockt -10 Triebe/Pfl. Niedrige Werte bei frühem Vegetationsbeginn und/oder hoher N-Nachlieferungswert des Standortes. 0-0 kg/ha 0-0 kg/ha 0-0 kg/ha 0-0 kg/ha 201
202 Titus Rotklee Saatzucht Steinach Charakteristika der Sorte Qualität: Hervorragender Futterertrag aufgrund guter Ausdauer und geringer Anfälligkeit gegen Kleestängelälchen und Kleekrebs. Die Sorte bringt Samenerträge, wie sie bisher nur von diploidem Rotklee erzielt werden konnten. für alle Standorte Eignung: Futterbau und Zwischenfruchtbau nur als Ökoware erhältlich Qualitätseinstufung nach beschreibender Sortenliste des BSA Ploidie: x tetraploid Blühbeginn: Wuchshöhe/Anfangsentwicklung: bis lang Wuchsform/Anfangsentwicklung: Stängelhöhe/Vollentwicklung: bis lang Wuchshöhe/Nachwuchs: lang Massenbildung in der Anfangsentwicklung: bis stark Neigung zu Auswinterung: gering bis Neigung zu Lager: Anfälligkeit für Kleekrebs: gering bis Anfälligkeit für Mehltau: bis stark Anfälligkeit für Stengelbrenner: bis stark Trockenmasseertrag gesamt: Trockenmasseertrag 1. Schnitt: bis Trockenmassertrag weitere Schnitte: Rohproteingehalt: bis Gesamt-TM-Ertrag im 2. HNJ: Mängel im Stand nach dem 2.Winter: Ausdauer: bis Fruchtfolge: nicht selbstverträglich - Anbaupause Jahre Aussaat: -Frühjahrsuntersaat 10-1 kg/ha -Frühjahrsblankssat - 10 kg/ha -Anwalzen nach der Saat fördert den Aufgang Pflege: Unkrautkontrolle und nicht zu tiefer Schnitt (ca. cm) fördern die Ausdauer und den Futterertrag. Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 202
203 Der Anbau von Phacelia als Zwischenfrucht bringt viele Vorteile: 1. Der Anbau von Phacelia ist nematodenneutral und hat dadurch eine nicht zu unterschätzende phytosanitäre Bedeutung. 2. Nematodenneutrale Sorten eignen sich sehr gut für Zuckerrübenfruchtfolgen. Produktionstechnik (allgemein) Aussaatzeit: Juni bis September Aussaatmenge: kg/ha und bei späterem Aussaattermin bis 1 kg/ha Aussaattiefe: 2 cm in ein gut vorbereitetes, feinkrümeliges Saatbett ( Da Phacelia Dunkelkeimer ist, Saattiefe unbedingt einhalten!) Reihenabstand: wie Getreide Düngung: möglich, in der Regel aber nicht notwendig (Bei weiteren produktionstechnischen Fragen bitte Fachberater konsultieren.) Phacelia (diverse Sorten) 3. Phacelia bildet ein weit verzweigtes und tiefgehendes Wurzelsystem aus und ist somit für ein aktives Bodenleben sehr wichtig.. Durch den Anbau von Phacelia kommt es zu einer schnellen Bodenbedeckung, Unkraut wird unterdrückt und der Boden vor Erosion geschützt.. Durch die intensive blaue Blühfarbe werden viele Insekten angelockt. Dadurch ist Phacelia als Bienenweide sehr beliebt.. Phacelia ist mit keiner bei uns heimischen Kulturpflanze verwandt. Deshalb ist sie in der Lage getreidereiche, humuszehrende Fruchtfolgen aufzulockern.. Phacelia ist frostempfindlich und friert über Winter ab, deshalb ist sie sehr empfehlenswert für die Mulchsaat vor Rüben oder Mais. 203
204 Buchweizen Der Anbau von Buchweizen ist eine echte Alternative zu Gelbsenf im Zwischenfruchtanbau und bringt viele Vorteile: 1. Der Anbau von Buchweizen ist nematodenneutral und hat dadurch eine positive phytosanitäre Wirkung. 2. Buchweizen stellt geringe Ansprüche an den Boden und ist kaum anfällig auf Krankheiten. 3. Buchweizen hat eine rasche Jugendentwicklung und führt zu einer schnellen Bodenbedeckung, Unkraut wird unterdrückt, der Boden wird vor Erosion geschützt.. Buchweizen blüht zirka Wochen und kann sehr gut als Bienenweide genutzt werden.. Buchweizen friert sicher ab, da er äußerst frostempfindlich ist. Produktionstechnik (Zwischenfruchtanbau) Aussaatzeit: Aussaatmenge: Saattiefe: Reihenabstand: Düngung: ab Mitte Juni (Keimdauer ca Tage) bessere Böden 0- kg/ha leichtere Standorte 0-0 kg/ha 3- cm wie Getreide in der Regel nicht nötig, Stickstoff fördert Blattwachstum (Bei weiteren produktionstechnischen Fragen, bitte Fachberatung konsultieren.) Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 20
205 Senf (diverse Sorten) Eigenschaften der Fruchtart: Als Zwischenfrucht und Gründüngung geeignet, schnelle Jugendentwicklung und gute Standfestigkeit. Unsere Sorten besitzen nematodenreduzierende Eigenschaften. Durch die nematodenreduzierenden Eigenschaften sind unsere Sorten in Zuckerrübenfruchtfolgen als Zwischenfrucht einsetzbar. Sortentypen: Gelbschalige, diploide, nematodenreduzierende Sorten. Geeignet für alle Standorte Sortenbeschreibung: Frühreife: frühreife Sorten, mit ebenfalls früher Blütezeit. Pflanzenlänge: bis lang Neigung zu Lager: sehr gering Ertragseigenschaften: Massenbildung: bis Ertrag: und stabil Qualitätseigenschaften: Als Zwischenfrucht zur Gründüngung geeignet. Anfälligkeit für Krankheiten: sehr gering bis gering Produktionstechnik: Aussaat: Ende Juli bis September (als Zwischenfrucht) Saatstärke: 20-2 kg/ha Saattiefe: ca. 2 cm Düngung: 0-0 kg N/ha Die Sorten sorgen für eine schnelle Bodenbedeckung und schützen den Boden vor Austrocknung und Erosion. Wegen der hohen Wurzelaktivität wird das Kapillarsystem des Bodens gefördert und die Anreicherung mit organischer Substanz verbessert. Die Bodenfruchtbarkeit wird dadurch positiv beeinflusst. 20
206 Informationen zu Verpackungsgrößen Raps Hybride 1 EH = 1, Mio. keimfähige Körner Linie 1 EH = 2 Mio. keimfähige Körner ausgewählte KWS Sorten Wintergerste KWS Liga, KWS Keeper, KWS Tonic Wintertriticale KWS Aveo 1 Unit = 1 Mio. keimfähige Körner Verpackungsvarianten: gesackt 0, Unit (U) = keimfähige Körner gesackt 0, Unit (U) = keimfähige Körner Big Bag 1 Unit = 2 x 0, U = 3 x 0, U = 1 Mio. keimfähige Körner kleines Big Bag 9 Unit = 12 x 0, U = 1 x 0, U Hybridgerste = 9 Mio. keimfähige Körner 1 EH = Körner 1 Big Bag = 20 EH = 1 Mio. Körner Hybridroggen KWS-Hybridroggen 1 EH (S-Bag) = 1 Mio. keimfähige Körner 1 XXL (Big Bag) = 2 EH = 2 Mio. keimfähige Körner Saaten Union-Hybridroggen 1 EH (gesackt) = 1 Mio. keimfähige Körner 1 Maxi Pack (Big Bag) = 2 EH = 2 Mio. keimfähige Körner Robustroggen Winterroggen Kapitän - I.G. Pflanzenzucht 1 EH = 1,2 Mio. keimfähige Körner 10 EH Big Bag = 12 Mio. keimfähige Körner 20 EH Big Bag = 2 Mio. keimfähige Körner Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der 20
207 Geschäftsstelle: Bestellschein Herbstsaatgut - Getreide Wir benötigen für die Aussaat Herbst 201 folgende Sorten und Mengen: Art Sorte Menge (dt) Verpackung Wintergerste Winterroggen Wintertriticale Sonstiges Anschrift Besteller: Die Ware ist anerkannt und zertifiziert. Es gelten die allgemeinen Bedingungen des Saatgutverkehrs (AVLB-Saatgut). Datum/Stempel Unterschrift 20
208 20
209 Geschäftsstelle: Bestellschein Herbstsaatgut - Raps Nutzen Sie bitte folgende Tabelle, um die von Ihnen benötigten Einheiten zu ern. Wieviel Einheiten Raps pro Hektar benötigt man bei 9% Feldaufgang und % Überdrillen: Wir benötigen für die Aussaat Herbst 201 folgende Sorten und Mengen: Art Sorte Einheiten Winterraps 1. Anschrift Besteller: Die Ware ist anerkannt und zertifiziert. Es gelten die allgemeinen Bedingungen des Saatgutverkehrs (AVLB-Saatgut). Datum/Stempel Aussaatmenge EH/ha Gebindegröße Aussaat Mio Kö je EH Mio Kö je EH Kö/m² 1, 2,0 3 0,2 0,19 0 0,29 0,22 0,33 0,2 0 0,3 0,2 0,0 0,30 0 0, 0,33 0, 0,3 Unterschrift 209
210 210
211 Berechnung der Aussaatmenge: TKG (g) x keimfähige Körner/m² Keimfähigkeit (%) Die folgende Tabelle zeigt die schematische Datstellung der Aussaatstärke in kg/ha bei 9% Keimfähigkeit (Die Aussaatstärken sind entsprechend der Saattermine unter Berücksichtigung der Empfehlung der Züchter ortsüblich anzupassen und können von den eingezeichneten Spannen abweichen) TKG in g keimfähige Körner/m² Wintergerste Winterroggen Wintertriticale 211
212 212 Reinsdorfer Agrargenossenschaft Lampertswalder Sachsenland Agrar NL Agrar BUDISSA Getreidehandels- und Dienstleistung Die Sortenbeschreibungen sind auf der Basis sorgfältig recherchierter Ergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der ADM Markneukirchen Qualität und Leistungsfähigkeit der Sorten zu tun haben. Eine Gewähr oder Haftung für das Gelingen der Kultur können wir deshalb nicht übernehmen. GSA Wiesenmühle LHG Schmölln Silotech Claußnitz Saatgut 2000 TDG Lommatzsch Heideservice Dahlen SGB Klöden
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Allmendingen 25.08.2015 Herbstrundschreiben 2015 Sehr geehrter Landwirt, aktuell wollen wir uns folgenden Themen widmen: - Mais -Feldtag 2015 - Entsorgung leerer Pflanzenschutzverpackungsmittel (Kanister)
Präparat in l/ha. BBCH Moddus 0,5. Secret 1,0 + 1,25 + Medax Top 0,3 + Turbo 0,3. Beginn Ährenschieben. Ertrag rel.
Wintergerste Sortenversuch Gründl ehandlungen Vorfrucht Raps Düngung (zz) Datum kg N/ha Düngung (mz) Datum kg N/ha Aussaat 30.9.13 Vegetationsbeginn 24.2.14 50 Vegetationsbeginn 24.2.14 30 N-Niveau 170
In Deutschland angemeldete Vermehrungsflächen der Sorten der 5 bedeutendsten Wintergetreide-Arten im zweijährigen Vergleich (in ha)
In Deutschland angemeldete Vermehrungsflächen der n der 5 bedeutendsten Wintergetreide-Arten im zweijährigen Vergleich () Frucht GW KWS Meridian mehrz. 2.764 3.042 278 GW California zz. 1.715 1.849 134
Damit Ihre Saat auch aufgeht! Wintergetreide Aktuell Saatgut
Damit Ihre Saat auch aufgeht! Österreichische Post AG Info.Mail. Entgelt bezahlt. Saat-Information: 0463 / 512208 www.saatbau.at Wintergetreide 2016 Information der Kärntner Saatbau für ihre Mitglieder
Grünes Wachstum säen. Qualitäts-Saatgut Herbst Agrar. Winterraps Saatgetreide Ackerfutter und Grünland Energiemischungen Zwischenfrüchte SÜD
Grünes Wachstum säen Agrar Qualitäts-Saatgut Herbst 201 Winterraps Saatgetreide Ackerfutter und Grünland Energiemischungen Zwischenfrüchte SÜD SACHSEN- ANHALT SACHSEN SÜDL. BRANDENBURG THÜRINGEN SACHSEN
unser RAPS 2016 Frischer Wind im Rapsmarkt mit leistungsstarken Sorten von RAGT ATTLETICK bonanza arazzo trezzor - Sorten - Anbauempfehlungen
unser Frischer Wind im Rapsmarkt mit leistungsstarken Sorten von RAGT bonanza arazzo trezzor RAPS 2016 - Sorten - Anbauempfehlungen www.ragt.de R.A.G.T. Saaten Deutschland GmbH HYBRIDRAPS einfach athletisch!
VORTEILE FÜR DIE LANDWIRTSCHAFT ERTRAGSSTARK STANDFEST TOP SORTIERUNG
Qualitätsbraugerste VORTEILE FÜR DIE LANDWIRTSCHAFT ERTRAGSSTARK STANDFEST TOP SORTIERUNG DAS MÖCHTE DER LANDWIRT! Sicherheit Vermarktung -Akzeptanz Hoher Ertrag Sicherheit Qualität -Eiweiß -Sortierung
Roggen, Weizen, Gerste Hybriden: Eine Möglichkeit oder ein Muss?
Hybriden: Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau Zentrum für Acker- und Pflanzenbau Strenzfelder Allee 22, 06406 Bernburg Tel.: 03471/334-210 Fax.: -205 e-mail: [email protected]
Wintergersten - Sortenversuch (zweizeilig) 2013
Wintergersten - Sortenversuch (zweizeilig) 2013 Sorten/Kleinparzellen RWZ/BASF Versuchsstandort Gudensberg Vorfrucht: Winterweizen Aussaat: 20.09.2012 Düngung: 60 (+22 S) + 50 + 30 = 140 kg N/ha Unkrautbekämpfung:
Sortenwahl und Bestandesführung Strategien für Höchsterträge - Andreas Baer
Sortenwahl und Bestandesführung 2013 - Strategien für Höchsterträge - Andreas Baer 28.02.2013 SHERPA nicht von schlechten Eltern Der beste im Kornertrag LSV 2011 (rel. 106) und LSV 2012 (rel. 104) Schnellwüchsige,
Regional große Unterschiede
3 Pflanze BAUERNBLATT l 17. August 213 Landessortenversuche Winterraps Östliches ügelland Regional große Unterschiede ImMittelderStandortebrachteder Raps 213 etwas geringereerträge als im Vorjahr. Insbesondere
Anbau- und Sortenempfehlungen bei Sommer- und Wintergetreide Referent: Martin Sacher
Anbau- und Sortenempfehlungen bei Sommer- und Wintergetreide Referent: Martin Sacher Plauen, 24.02.2015 Inhalt: 1. Witterung und Wachstum 2013/14 2. Ausgewählte Aspekte zu folgenden Kulturen 2.1 Sommergerste
Sommergerste Sortenübersicht
Sommergerste Sortenübersicht Gerste Neigung zu Anfälligkeiten für Ertragseigenschaften Qualität Sorte Züchter/Vertrieb Zulassung Ährenschieben Reife Pflanzenlänge Lager Halmknicken Ährenknicken Mehltau
Landessortenversuche der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Wintergerste 2013
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Winterweizen und Winterroggen: Ergebnisse und Empfehlungen zur Sortenwahl aus der Ernte 2016 Referent: Martin Sacher
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Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft
hh Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft Landessortenversuche in Thüringen -Mehrzeilige Wintergerste, Ernte 2003- Vorläufige Versuchsergebnisse Impressum Herausgeber:Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft
Saatgetreide. Winterweizen. Sortenübersicht 32 Winterweizen E-Sorten 33 Winterweizen A-Sorten 35 Winterweizen B-Sorten 42 Winterweizen C-Sorten 44
Saatgetreide Winterweizen Sortenübersicht Winterweizen E-Sorten Winterweizen A-Sorten Winterweizen B-Sorten Winterweizen C-Sorten 1 Weizen Sortenübersicht Winterweizen E-Sorten zu Anfälligkeiten für Ertragseigenschaften
Sortenkatalog Frühjahr 2017
Vom Landwirt für den Landwirt. Gerste Hordeum vulgare Mais Zea mays Gras Lolium multiflorum Weizen Triticum aestivum Ackerbohne Vicia faba Hafer Avena sativa Futtererbse Pisum sativum Sonnenblume Helianthus
HINTER JEDEM ERFOLG STEHEN... GEZIELTE LÖSUNGEN FÜR MEHR ERTRAG
HINTER JEDEM ERFOLG STEHEN... GEZIELTE LÖSUNGEN FÜR MEHR ERTRAG Unsere Fungizide und Wachstumsregulatoren Wichtige Gerstenkrankheiten und Häufigkeit der Auftretens Mittel der Jahre 00 bis 01 und 01 (aus
Mähdrusch verlangt aufrechte Halme Tipps aus Praxisversuchen mit Wachstumsreglern
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Neue vom Bundessortenamt zugelassene Winterrapssorten der Zulassungsjahrgänge 2015 bis 2017 Sortentyp
Winterraps-Sortenempfehlungen für nordöstliche und östliche Anbaugebiete Gabriele Pienz und Dr. Andrea Zenk, Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern sowie Dr. Uwe
Sortenkatalog Frühjahr 2018
Vom Landwirt für den Landwirt. Gerste Hordeum vulgare Mais Zea mays Gras Lolium multiflorum Weizen Triticum aestivum Ackerbohne Vicia faba Hafer Avena sativa Futtererbse Pisum sativum Sonnenblume Helianthus
Agro-In-Form. Großparzellenversuche
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Öko-Roggen drischt deutlich besser als in den Vorjahren
Öko-Roggen drischt deutlich besser als in den Vorjahren Unter den Getreidearten ist der Roggen so anspruchslos wie kein anderes Getreide. Aufgrund der ausgeprägten Resistenz gegenüber Kahlfrösten, des
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Grünes Wachstum säen Agrar Qualitäts-Saatgut Herbst 201 NORD Ansprechpartner der BayWa Sachsen 01 Produktion und Vertrieb von Saat- und Pflanzgut BayWa AG Saatgutzentrum 091 Hainichen Ahornstraße 1 Telefon
Unsere Erfahrung für Ihren Erfolg!
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Lageplan Winterraps: Großparzelle Winterraps: BSA-Einstufung Sortenliste 2017 oder züchtereigene Einstufung... 25
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Stoppelweizen - Sortenversuch 2013
Stoppelweizen - Sortenversuch 2013 BASF/RWZ Kurhessen-Thüringen Versuchsstandort Gudensberg Vorfrucht: Aussaat: Düngung: Unkrautbekämpfung: Wachstumsregler: Fungizideinsatz: Ernte: Sorte Linus Patras Matrix
Sortenkatalog Frühjahr 2016
Sortenkatalog Frühjahr 01 Vom Landwirt für den Landwirt. Gerste Hordeum vulgare Mais Zea mays Gras Lolium multiflorum Weizen Triticum aestivum Ackerbohne Vicia faba Hafer Avena sativa Futtererbse Pisum
Sortenempfehlungen bei Sommergerste, Hafer, Sommerweizen und Sommertriticale für 2011 Referent: Martin Sacher
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