Regional große Unterschiede

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1 3 Pflanze BAUERNBLATT l 17. August 213 Landessortenversuche Winterraps Östliches ügelland Regional große Unterschiede ImMittelderStandortebrachteder Raps 213 etwas geringereerträge als im Vorjahr. Insbesondere die Witterung im Frühjahr und im FrühsommerwarfürdieErtragsbildung maßgeblich. Der Raps begann spät mit der Blüte, vielfach erst um den 5. Mai. Ebenso endete die Blüte später, vielfach um den 5. Juni. Als dann die Trockenheit kam und schließlich die extreme Wärme im Juli, begann auf vielen Standorten sehr plötzlich die Abreife. Frühe Sorten, die in ihrer Ertragsbildung schon weiter waren, sind damit vielfach besser zurechtgekommen als spätere Sorten. Im Folgenden werden die Landessortenversuchsergebnisse der Landwirtschaftskammer im Einzelnen beschrieben für den Naturraum Östliches ügelland. In Übersicht 2 ist die Spannweite der Sortenunterschiede für das Erreichen des Reifestadiums BBC 81 in der deutschlandweiten LandessortenversuchPhomaresistenzprüfung Übersicht 1: Intensitäten in den LSV Winterraps 213 Beizung Saatstärken Saatzeiten Intensitäten alle Sorten mit Schutz gegen Kleine Kohlfliege und mit DMM Sorten Geest und ügelland 445 K/m 2,Marsch 55 K/m 2 ;LSorten 25% Intensität I bis Fungizide und Wachstumsregler Intensität II erbst 1) Folicur,5 Folicur,5 Frühjahr 1) Vollblüte NDüngung erbst zeitiges Frühjahr vor Blüte Tilmor,5,7 praxisüblich Tilmor,5,7 Tilmor,5 praxisüblich ortsüblich, Anrechnung der NMenge aus dem Bestand im erbst Mikronährstoffe nach Plan 1) Abweichungen in den Aufwandmengen nach Bestandesentwicklung vor Ort möglich dargestellt. 213 lagen nur knapp vier Tage zwischen ühester und spätester Sorte. In den beiden Vorjahren lagen üheste und späteste Sorte um sechs bis sieben Tage auseinander. Alle angelegten Landessortenversuche konnten in die Auswertung übernommen werden, kein Versuch fiel in diesem Jahr trotz der zum Teil widrigen Witterungsbedingungen über Winter und des zeitigen Frühjahrs aus. Vor 212 war das letztmalig 27 der Fall. Während 211 die Leistungen der Sorten vielfach in Abhängigkeit von ihrer Phomatoleranz standen, war dies 212 nicht so stark ausgeprägt, und 213 war der Befall mit Phoma im Allgemeinen gering. Dadurch konnten auch Sorten, die eher etwas anfälliger gegenüber Phoma sind, gute Leistungen bringen. Leistungen der geprüften Sorten Im Mittel der Standorte liegen mehrere leistungsfähige Sorten dicht beieinander. Die höchsten bereinigten Marktleistungen (BML) brachte Avatar. Es folgen Genie und Visby und die beiden erstmalig im Landessortenversuch geprüften Sorten Raptor und Midas. Raptor hat nach den bislang vorliegenden Ergebnissen 213 die höchsten Ölgehalte und bestätigt damit die sehr gute Einstufung des Bundessortenamtes mit der Note 9. Auch Genie gehört im Ölgehalt zu den besten Sorten. Bei,Visby ist auf das sehr gute Ergebnis in Loit hinzuweisen, von dem die Sorte im Mittel über die Or Die Rapserträge in der Praxis schwanken in diesem Jahr regional deutlich.

2 BAUERNBLATT l 17. August 213 Der Winter 212 auf 213 war hart. Auf den Standorten im Östlichen ügelland hatte der Raps starke Blattverluste, aber die Pflanzen haben in der Regel überlebt. Größere Unterschiede zwischen den Sorten waren nicht zu beobachten. Übersicht 2: Spannweite zwischen ühester und spätester Sorte beim Erreichen des Entwicklungsstadiums BBC 81 1) in der LSVPhomaresistenzprüfung Jahr Orte Tage zwischen ühester und spätester Sorte 1) 1 %der Schoten ausgereift Quelle: Amtliches Versuchswesen der Länder/LK S/Ufop/SFG 6,1 5,3 3,7 te profitierte. Xenon und Treffer liegen dicht beieinander und haben in den vergangenen drei Jahren sehr stabile und gute bereinigte Marktleistungen geliefert. Beide Sorten liegen im Ölgehalt im mittleren Bereich. PR46W2, Sherpa und Marquis liegen knapp unter dem Mittel der Vergleichssorten. Die weiteren erstmalig geprüften Sorten PT 26, DK Exstorm und ybrirock liegen in ihren bereinigten Marktleistungen im Mittel der Orte auf gleichem Niveau. Bei PT 26 und DK Exstorm ist auf sowohl abfallende wie auch sehr gute Ergebnisse an einzelnen Standorten hinzuweisen. Eine Erklärung für diese zum Teil abfallenden Ergebnisse kann bislang nicht gegeben werden. So lagen zum Beispiel am Standort Loit mit Visby,,Avatar und Raptor drei Sorten auf einem außerordentlich hohen Leistungsniveau, während PT26 und DK Exstorm unterdurchschnittliche Leistungen Durch die Trockenheit im Juni und die itzeperiode im Juli begann der Raps zügig mit der Abreife.

3 32 Pflanze BAUERNBLATT l 17. August 213 brachten. Eine Erklärung aus den Bonituren für Winterfestigkeit oder Lagerneigung lässt sich dabei nicht ableiten. An keinem Standort traten sehr deutliche Unterschiede auf. Allerdings hatte DK Exstorm im Mittel der Landessortenversuche im Merkmal Mängel nach Winter leicht die höchsten Boniturnoten, ebenso,andromeda. Auch in der Lagerneigung hatte DK Exstorm die höchsten Werte, was der bisherigen Einstufung des Bundessortenamtes entspricht. PT26 und DK Exstorm bestätigen ihre sehr hohen Ölgehalte, während ybrirock ihre eher niedrigen Ölgehalte bestätigt, die auf dem Niveau von,visby liegen. Übersicht 3: Östliches ügelland LSV Winterraps 213 bereinigte Marktleistungen im Mittel über Intensität I und II; * = Verrechnungssorte 213, Mittel = 1 rel.; vorläufige Ergebnisse Bodenart/AZ Vorucht Aussaat Mittel dt/ha 1 rel. = /ha Typ Reife 2) Loit sl/ , sl/ , Visby* 18 PR46W2* Xenon* Treffer Sherpa* Genie* Marquis Avatar* Midas* Raptor* PT26* DK Exstorm* ybrirock* Mendel Kohlhernietolerante Sorten Besonderes Interesse verdienen die kohlhernietoleranten Sorten. Neben Mendel wurden mit Andromeda und SY Alister die beiden neuzugelassenen Sorten geprüft. Andromeda stand bereits 212 in den Landessortenversuchen des Östlichen ügellandes. 213 brachte SY Alister die höchsten bereinigten Marktleistungen im Mittel der Andromeda SY Alister Adriana* ES Alegria GD 5% rel. = () K K K Der Befall mit Phoma war im Allgemeinen gering. Standorte. Die Sorte lag knapp über Mendel. An mehreren Standorten abfallende bereinigte Marktleistungen und damit insgesamt unterdurchschnittliche brachte Andromeda. Dieses Ergebnis überrascht angesichts der guten Leistungen aus dem Vorjahr. Auch in diesem Fall lässt sich aus den Bonituren für das sl/ , Lindenhof Futterkamp Johannisdorf sl/55 WW Kastorf sl/ , Orte 43, Orte 47, (11) 1) (14) 1) (12) 1) (14) 1) (1) 1) () 1) Orte Parzellenerträge 15%; Rapspreis =34 /dt zzgl. MwSt. bereinigte Marktleistung =Marktleistung Saatgutkosten 1) angenähert aus den Ergebnissen WP und BSV in S, 2) K=Sorte mit rassenspezifischer Toleranz gegen Kohlhernie gemeinsame Prüfung von LK S und F Kiel, FB Agrarwirtschaft in Osterrönfeld LK S Pflanzenbau /Dr. W. Sauermann 7 5 Merkmal Winterfestigkeit oder Lagerneigung bei Reife kein Zusammenhang zu den Ertragsergebnissen herstellen. Bei den Liniensorten wurde Adriana weiterhin geprüft, da sie Verrechnungssorte in den Wertprüfungen ist. Die leistungsfähigere neuere LSorte ES Alegria konnte 213 nicht ganz an die sehr guten Leistungen aus der Wertprüfung und aus dem Vorjahr anknüpfen und lag auf dem Niveau der Verrechnungssorten. Sortenempfehlung der Landwirtschaftskammer Bei der Auswahl der Sorten sollte neben der bereinigten Marktleistung mit Blick auf die höheren Anforderungen an hohe und stabile Erträge den ertragssichernden Eigenschaften größeres Gewicht gegeben werden. Vor diesem intergrund wird auch empfohlen, ybridsorten anzubauen, weil sie vor allem unter ungünstigen Anbaubedingungen durch ihre bessere Vitalität ein gutes Regenerations und Kompensationsvermögen haben. In der Winterfestigkeit deuteten sich Unterschiede zwischen den Sorten , (1) 1) (111) 1) 9 () 1) 13 (15) 1) nur an, waren aber in größerem Umfang nicht vorhanden. Dazu dürfte die erbstbehandlung der Landessortenversuche beigetragen haben. Ertragssichernde Eigenschaften Auch in der Standfestigkeit gab es nur geringe Unterschiede zu beobachten. Sie stimmten aber mit den Einstufungen der Sorten in der beschreibenden Sortenliste überein. Der Befall mit Phoma war 213 gering, in der deutschlandweiten LSV Phomaresistenzprüfung gab es drei Orte mit einem stärkeren Befall, weshalb eine Beurteilung der Sorten hier erfolgt ist. Die Ergebnisse sind in die Übersicht 4 eingeflossen. Die Reifezeit ist in den Anbaugebieten mit späterer Ernte, wie hierzulande, von Bedeutung. Früher abreifende Sorten werden vielfach bevorzugt, damit die Rapsernte beendet ist, wenn die Weizenernte beginnt. Die Bedeutung der Reifezeit bei der Sortenwahl ist eine betriebliche Entscheidung. In der bereinigten Marktleistung liegen mehrere Sorten dicht beieinander. Einzig Avatar hebt sich von den anderen Sorten etwas ab. Das ist aber in hohem Maße auf die sehr guten Leistungen in den vorangegangenen Wertprüfungen in Schleswigolstein und benachbarten Standorten zurückzuführen. In den beiden bisherigen Prüfjahren im Landessortenversuch war,avatar den anderen Sorten nur leicht überlegen. Die hohe bereinigte Marktleistung sollte daher zunächst nicht überbewertet werden.,avatar hat ein sehr hohes Leistungsvermögen, aber es muss auch auf eine höhere Anfälligkeit gegenüber Phoma hingewiesen werden. Daher sollte der Anbau dieser Sorte aus Gründen der Risikostreuung nicht in einem zu großem Umfang erfolgen. Das Befallsjahr 211 hat gezeigt, wie hoch die Bedeutung einer guten Phomatoleranz ist. Phomatoleranz beachten Es folgen dann mit Visby, Genie, PR46W2 und Sherpa vier weitere ybriden, die im Mittel der vergangenen Jahre sehr hohe Leistungen gebracht haben und in der mehrjährigen Auswertung dicht beieinander liegen. Die Ergebnisse der vergangenen Jahre waren in der Regel etwas schwankend, sodass es zunächst überraschend ist, dass nunmehr,visby wieder knapp

4 BAUERNBLATT l 17. August 213 Auf Schlägen mit bekanntem Kohlherniebefall sollte eine tolerante Sorte angebaut werden. vor den anderen Sorten liegt.,visby und Genie verfügen über eine gute Phomatoleranz und bringen vor diesem intergrund eine gute Ertragssicherheit mit. Sherpa liegt in der Phomatoleranz im mittleren Bereich. PR46W2 ist anfälliger gegenüber Phoma, hatte aber auch unter stärkerem Befallsdruck wie 211 keinen Ertragsabfall und hat in den vergangenen Jahren dennoch stabile bereinigte Marktleistungen auf hohem Niveau geliefert. Sie wird weiterhin für den Anbau empfohlen. Mit Xenon und Treffer folgen zwei Sorten, die über eine gute bis sehr gute Phomatoleranz verfügen. Beide Sorten brachten in den vergangenen drei Jahren sehr stabile Marktleistungen auf einem guten Niveau. Neue Sorten nach zwei Prüfergebnissen Die neuen Sorten sind vom Bundessortenamt nicht in der Phomatoleranz eingestuft. Die Beurteilung für Phoma wurde daher in Klammern gesetzt. Sie ist als vorläufig anzusehen und soll eine grobe erste Einschätzung und Orientierung geben. Von den jüngeren Sorten hebt sich Raptor nach zweijähriger Auswertung etwas von den dann folgenden Sorten ab. Raptor dürfte über eine gute Phomatoleranz verfügen, wie aus dem Befallsjahr 211 als auch aus der LandessortenversuchPhomaresistenzprüfung 213 hervorgeht. Die Sorte hat sehr hohe Ölgehalte und hatte 213 die höchsten Ölgehalte im LSVPrüfsortiment, Witterung im Saisonverlauf Das Anbaujahr 212/13 begann für den Winterraps gut. Die Bedingungen zur Aussaat und für die erbstentwicklung waren günstig. An einigen Standorten war der Raps sehr wüchsig. Auf den Marschstandorten war es jedoch sehr nass, sodass viele Bestände nur vergleichsweise schwache Pflanzen ausbilden konnten. Der Winter verlief zunächst günstig, aber Ende März bis hin zum 1. April gab es sehr starken Frost mit Temperaturen bis 15 C. Während auf den meisten Standorten im Östlichen ügelland und auf der Geest eine schützende Schneedecke lag, gab es vor allem in den Marschen Kahlöste und in der Folge Auswinterungsschäden. In den Landessortenversuchen der Landwirtschaftskammer gab es keine wahrnehmbaren Auswinterungsschäden. Aber der Vegetationsbeginn im Frühjahr war durch diesen Frost deutlich verspätet. Infos zu den Versuchen Zur Aussaat 212 konnten alle geplanten Landessortenversuche (LSV) angelegt werden. Für das Anbaugebiet Östliches ügelland liegen von allen Standorten die Ergebnisse vor.die Ergebnisse für Marsch und Geest werden zeitnah ins Internet eingestellt. Die Prüfungssortimente umfassen je 18 Sorten für das Östliche ügelland und die Geest sowie 19 Sorten für die Marsch. Sechs beziehungsweise sieben Sorten wurden erstmalig in den LSV geprüft, darunter mit,andromeda und,sy Alister auch die beiden neuen kohlhernietoleranten Sorten. Der Befall mit Phoma war in diesem Jahr vergleichsweise gering in Schleswigolstein. Auch in ganz Deutschland waren nur wenige Standorte mit stärkerem Befall vorhanden. Stärkerer Befall trat mit Sclerotinia auf; zwar nicht in den Sortenversuchen, die behandelt waren, dafür waren aber die Unterschiede zu unbehandelten Versuchen in diesem Jahr groß. Auf den meisten Standorten liegen die LSV Winterraps eingebettet in Praxisschläge. Sie werden in der praxisüblichen Intensität gedüngt und mit Pflanzenschutzmitteln behandelt. Dabei hat sich über die Jahre eine vertrauensvolle und auch sehr verantwortungsvolle Zusammenarbeit mit den betreffenden Betrieben entwickelt. Sie trägt ganz wesentlich zum Gelingen der Versuche bei. Die Betreuung der Versuche liegt nicht nur allein in den änden der Versuchsstationen, sondern auch bei den beteiligten Betrieben. Ihnen allen sei an dieser Stelle ein herzlicher Dank ausgesprochen.

5 34 Pflanze BAUERNBLATT l 17. August 213 was ihrer sehr guten Einstufung aus der beschreibenden Sortenliste entspricht. Sie ist dort derzeit die einzige Sorte mit der Note 9. Die Standfestigkeit befindet sich ebenfalls auf gutem Niveau. Es folgen Midas, DK Exstorm und PT26. Midas brachte 213 höhere bereinigte Marktleistungen als die beiden anderen Sorten. Midas hat hohe Ölgehalte und dürfte über eine gute Phomatoleranz verfügen. In den Vorprüfungen in unserer Region war DK Exstorm auf gleichem guten Leistungsniveau wie Raptor, konnte aber in diesem Jahr nicht daran anknüpfen, wobei das negative Ergebnis aus Loit maßgeblich dazu beigetragen hat. DK Exstorm hat eine überdurchschnittlich gute Phomatoleranz, wie im Befallsjahr 211 deutlich wurde. Die Sorte ist etwas länger im Stroh und etwas schwächer in der Standfestigkeit. Auch PT26 verfügt über hohe Ölgehalte, wie bei beiden Sorten auch in den Landessortenversuchen 213 nach bisherigen Ergebnissen zu sehen ist. PT26 hat eine gute Standfestigkeit. Beide Sorten sind den später abreifenden Sorten zuzuordnen. ybrirock hatte in den EUSortenversuchen hohe Kornerträge, sodass die hohen Marktleistungen im Wesentlichen aus dem Kornertrag kamen. Die Ölgehalte liegen dagegen auf einem Niveau etwas über Visby. 213 hatte die Sorte mittlere Kornerträge, sodass sie durch die geringeren Ölgehalte auf relativ in der bereinigten Marktleistung zurückfiel. Kohlhernie im Östlichen ügelland bedeutsam Im Östlichen ügelland in Schleswigolstein hat der Befall mit Kohlhernie sehr große Bedeutung. Im Dezember 212 wurden mit Andromeda und SY Alister zwei neue kohlhernietolerante Sorten in die deutsche Sortenliste eingetragen. Nach der Zulassung von Mendel im Jahr 21 sind dieses die beiden ersten Neuzulassungen in Deutschland. Beide Sorten verfügen über das gleiche Resistenzgen wie Mendel, haben also eine rassenspezifische Toleranz gegenüber Kohlhernie. Diese Toleranz hält in Schleswigolstein, sodass beide Sorten vor diesem intergrund ebenfalls für den Anbau inage kommen. Andromeda war bereits im Vorjahr in den Landessortenversuchen geprüft worden, während von SY Alister kein Versuchssaatgut bereitgestellt wurde. Die mittlerweile alte Sorte Mendel brachte 213 nach den beiden abfallenden Ergebnissen von 211 und 212 wieder ein gutes Übersicht 4: Östliches ügelland Sortenempfehlung für Winterraps zur Aussaat 213 Ergebnisse der LSV Eigenschaften der Sorten in Anlehnung an die beschreibende Sortenliste 213 unter stärkerer Berücksichtigung der Ergebnisse der LK Schleswigolstein; es bedeuten: s = sehr üh bis üh; = üh; = üh bis mittel; m = mittel; = mittel bis spät; = unterdurchschnittlich; = durchschnittlich; = überdurchschnittlich voll empfohlen keine Empfehlung Sorte Avatar Visby Genie PR46W2 7) Sherpa Treffer Xenon 7) Raptor Midas DK Exstorm PT26 ybrirock Andromeda 3) Mendel 3) SY Alister 3) ES Alegria Adriana Marquis Sortentyp 1) bereinigte ML rel. 2) Marktleistung rel. 2) Kornertrag rel. 2) Ölgehalt % 6) ,7 GSLGehalt µmol 6) 13,3 11,9 12,3 14, 14,4 13,5 RPGehalt fett. Schrot % 6) Blühbeginn Reife Pflanzenlänge ( =kurz) Winterfestigkeit Standfestigkeit Toleranz gegen Phoma 8) Cylindrosporium Sclerotinia Kohlhernie TKG Ölgehalt GSL ( =niedrig) Zulassung/Jahrgang 5) Züchter/Vertrieb 28,9 s ,4 29, ,6 29,8 21 DSV ,6 29,7 m ,1 3,6 21 3,1 m 29 KWS 44,6 15, 3,7 s 29 1 rel. für Kornertrag, Marktleistung, bereinigte Marktleistung =Mittel über Visby, PR46W2, Xenon, Sherpa, Genie wichtige Sorteneigenschaften: Winterfestigkeit, Standfestigkeit, Toleranz gegen Phoma, Cylindrosporium, Kohlhernie, Reifezeit, Ölgehalt bereinigte Marktleistung =Marktleistung Saatgutkosten Marktleistung =Kornertrag (Parzellenertrag in dt/ha 15%) xkonsumpreis inklusive Ölzuschlag und MwSt. 1) Sortentyp: =ybridsorte, sonst Liniensorte 2) 1 rel. für: bereinigte Marktleistung: =1.767 /ha; =1.677 /ha; Marktleistung: =1.866 /ha; =1.772 /ha; Kornertrag: =46,1 dt/ha; =44, dt/ha 3) Sorte mit rassenspezifischer Toleranz gegen Kohlhernie; 4) vorläufig nach einem Prüfjahr LSV und den Ergebnissen aus WP/BSV/EUSV in S 5) Jahrgang in ()EU: nach dreijähriger WP nicht in die deutsche Sortenliste eingetragen, vertriebsfähig als EUSorte 6) im Mittel über drei beziehungsweise zwei Jahre; 7) auch besondere Eignung für Frühsaaten; 8) Toleranz gegen Phoma: ()vorläufige Orientierung LK S Pflanzenbau/Dr. W.Sauermann ,6 13,5 3,3 () 211 KWS ,7 14,4 3, s () ,1 15,3 29,9 () (211) EU ,8 13,7 3,6 m () ,9 15,4 3,8 m EU KWS ,4 15,1 3,4 () ,3 12,9 3, , 14,3 29,6 () ,4 3,8 s 21 Euralis 13,5 3,6 27 vorläufig empfohlen 4) nur bei Kohlhernie voll vorläufig Pioneer Monsanto Pioneer Limagrain Syngenta Limagrain 45,1 12,3 28,6 21 SW Seed

6 BAUERNBLATT l 17. August 213 Ein aldrup Speedway 2 bei der Ernte der Rapsversuche der Landwirtschaftskammer. Fotos: Dr. Wolfgang Sauermann Ergebnis. Sie lag zwar hinter den anfälligen Sorten, der Abstand war jedoch vergleichsweise gering. Enttäuschend sind die bereinigten Marktleistungen von Andromeda 213. Während die Sorte 212 stabil über die Orte etwas höhere bereinigte Marktleistungen erreichte als Mendel, lag sie in diesem Jahr an mehreren Standorten deutlich unter Mendel. Lediglich auf zwei Standorten hatte sie höhere bereinigte Marktleistungen als Mendel. Eine Erklärung für die stark abfallenden bereinigten Marktleistungen an den einzelnen Standorten kann nicht gegeben werden. Die zweite neue kohlhernietolerante Sorte SY Alister brachte dagegen höhere bereinigte Marktleistungen und war Mendel etwas überlegen, ähnlich wie Andromeda 212. Diese Mehrleistung ist ein kleiner Schritt nach vorne bei den kohlhernietoleranten Sorten. Der Abstand zu den leistungsfähigsten anfälligen Sorten auf Standorten ohne Kohlherniebefall bleibt in der Größenordnung von 5bis 1 %nach diesem Ergebnis wie auch nach dem Ergebnis von Andromeda aus dem Vorjahr bestehen. Von der weiteren kohlhernietoleranten Sorte Mendelssohn liegen bislang noch keine Ergebnisse aus den Prüfungen in Deutschland vor. Die Sorte mit EUZulassung steht 213 im ersten Prüfjahr des EUSortenversuches. Die Ergebnisse lagen bei Redaktionsschluss für dieses Bauernblatt noch nicht vor. Insofern kommen nach den diesjährigen Ergebnissen vorrangig SY Alister als neue Sorte wie auch die bewährte Sorte Mendel für den Anbau auf kohlhernietoleranten Flächen inage. Betriebe, die mit Andromeda gute Erfahrungen im Anbaujahr 213 gemacht haben, können bei der Sorte bleiben. Andromeda wie auch SY Alister haben vergleichsweise niedrige Ölgehalte, die etwa auf dem Niveau von,visby und Mendel liegen. In der Phomatoleranz ist Andromeda als besser zu beurteilen als SY Alister. In den weiteren Eigenschaften sind beide Sorten gleich anzusprechen. SY Alister ist in der Abreife zwar etwas später eingestuft als Andromeda, nach den diesjährigen Ergebnissen ist der Unterschied aber gering. Marsch und Geest Die Ergebnisse für Marsch und Geest lagen bei Redaktionsschluss noch nicht beziehungsweise noch sehr unvollständig vor. Ergebnisse und Sortenempfehlungen werden zeitnah ins Internet eingestellt. FAZIT Für die Rapsaussaat sollten vorrangig mehrjährig geprüfte und bewährte ybridsorten gewählt werden. Für Kohlhernieflächen kann in diesem Jahr aus mehreren Sorten ausgewählt werden. Es sollte Saatgut mit neonicotinoider Beizung gegen Rapserdfloh und Kleine Kohlfliege verwendet werden. Die Rücknahmeregelungen der Unternehmen für nicht benötigte und verschlossene Saatgutsäcke sollten beachtet werden. Dr. Wolfgang Sauermann Landwirtschaftskammer Tel.: [email protected]

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