Vorlesung Bioinformatik Protein Threading
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- Gert Kohl
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1 Vorlesung Bioinformatik Protein Threading Dr. Axel Mosig 18. Mai 2004
2 Vorhersage der Tertiärstruktur von Proteinen Ab Initio-Methoden (z.b. via Molecular Dynamics) sind rechenintensiv; nur in Einzelfällen praktikabel. Gewisse Probleme in Zusammenhang mit ab-initio-verfahren zur Strukturvorhersage von Proteinen sind NP-hart Homologe Primärstrukturen haben oft ähnliche Tertiärstrukturen Anzahl signifikant unterschiedlicher Tertiärstrukturen ist wesentlich geringer als Anzahl verschiedener Aminosäuresequenzen. 1
3 Vorhersage der Tertiärstruktur von Proteinen Schätzungsweise verschiedene Tertiärstrukturen ggü. weitaus mehr verschiedenen Primärstrukturen auch Sequenzen mit nicht-offensichtlicher Sequenzähnlichkeit nehmen die gleiche Tertiärstruktur an. Idee des Threadings: verwende bekannte Sekundär- und Tertiärstruktur, um eine Primärstruktur mit unbekannter Faltung in diese Tertiärstruktur einzufädeln. Hier und heute: Branch-and-Bound-Algorithmus von Lathrop und Smith (1996). 2
4 Threading-Modelle Idee: Essentiell für die Tertiärstruktur sind die Sequenzteile, die α-helices oder β-strands kodieren; Übergänge zwischen diesen sind weniger relevant für die Tertiärsrtuktur. Sekundärstruktur einer Sequenz s mit m Komponenten (α-helices, β- Strands) als abstraktes Modell: 3
5 Threading-Modelle Länge der Übergänge zwischen den Sequenzteilen (also die λ i ) unterliegen gewissen Bedingungen: l i λ i L i. Definition 1. wobei Ein Core Modell M ist ein 5-Tupel M = (m, c, λ, l, L), m Anzahl Sek.-Strukt.-Elemente c = (c 1,..., c m ) Längen der Segmente λ = (λ 0,..., λ m ) Länge der Übergänge l = (l 0,..., l m ) Untere Schranken f. Überg.-Längen L = (L 0,..., L m ) Obere Schranken f. Überg.-Längen 4
6 Einfädeln einer Sequenz in ein Modell Struktur s mit Modell M; fädele nun s in M ein. Ziel des Einfädelns : Sek.-Strukt.-Elemente werden Teilsequenzen gleicher Länge in s zugeordnet; Längen der Übergänge dürfen variieren. Threading repräsentierbar als Folge t 1,..., t m 5
7 Formale Definition eines Threadings Definition 2. Sei s Sequenz der Länge n und M ein Core-Modell. Eine Folge t = (t 1,..., t m ) heißt Threading von s durch M, wenn T1) 1 + l 0 t L 0 T2) t i + c i + l i t i+1 t i + c i + L i für 1 < i < m und T3) t m + c m + l m n + 1 t m + c m + L m Zu einem Modell M und einer Seq. s gibt es i.a. zahlreiche Threadings, die (T1) (T3) erfüllen. Welches davon ist das beste? Scoring-Funktion 6
8 Scoring-Funtkionen: Struktur Scoring-Funktion f aus zwei Bestandteilen: Wie gut passt ein Abschnitt von s in ein Segment C i? g 1 (i, t i ) Wie gut interagieren Segmentpaare C i und C j? g 2 (i, j, t i, t j ) Erweiterbar auf Segment-Tripel usw. durch g 3 (i, j, k, t i, t j, t k )... g 1, g 2 beruhen auf wissensbasierten Ansätzen g 2 z.b. via pairwise potentials Sippl (1990/1995) 7
9 Scoring-Funktionen: Interaktionsgraphen Segmente C i und C j aus einem Modell M interagieren nicht g 2 (i, j, k, k ) = 0 für alle k, k Interaktionsgraph: Graph G I mit Knoten V I = {1,..., m} und Knoten E I = {(i, j) k, k : g 2 (i, j, k, k ) 0}. Scoring-Funktion zu t = (t 1,..., t m ) formal: f(t) = g 1 (i, t i ) + i [1:m] g 2 (i, j, t i, t j ) (i,j) E I 8
10 Threading als Optimierungsproblem Gegeben Core-Modell M zu Sequenz s sowie eine Sequenz s mit unbekannter Tert.-Struktur Gesucht ist min t f(t) Berechnen von min t f(t) ist (MAX-S)NP-hart: Akutsu/Miyano (1999) Backtracking-Algorithmus ( brute-force ) Branch-and-Bound-Algorithmus von Lathrop und Smith (1996) Wenn g 2 ausser Betracht gelassen wird, gibt es Polynomialzeit- Algorithmen (via dyn. Progr.) 9
11 Relatives Threading Ziel: Adressiere alle Möglichen Threadings T M (s ) einer Sequenz s in ein Modell M, um T M (s ) systematisch zu durchlaufen. t = (t 1,..., t m ) sei Threading von s durch M. Das relative Threading t = (t 1,..., t m) zu t ist definiert durch t i := t i j<i(c i + l i ). 10
12 Branch-and-Bound-Algorithmen Branch-and-Bound: Geläufige Technik aus der kombinatorischen Optimierung, um die Laufzeit von Backtracking-Algorithmen zu verbessern; (siehe z.b. Buch von Papadimitriou/Steglitz) Grundidee: Während der Berechnung einer optimalen Lösung ist die bisher beste Lösung f(t opt ) = x opt bekannt es gibt gewisse Lösungsbereiche T T M (s ), von denen sich schnell erkennen lässt, dass dort keine bessere Lösung t T mit f(t ) < f(t opt ) liegen kann. 11
13 Gerüst für B-&-B-Algorithmen branch-and-bound(x) S.push(X); x opt := ; while (!S.empty()) Y = S.pop(); if (B(Y ) < x opt ) then if (Y == {t }) then if (f(t ) < x opt ) then x opt := f(t ); else split Y into Y L and Y R S.push(Y L ); S.push(Y R ); end. 12
14 Threading mit Branch-and-Bound Branch-and-Bound-Algorithmus traversiert einen Spannbaum von Lösungsmengen Durch leicht zu ermittelnde untere Schranken müssen manche Verzweigungen nicht weiter verfolgt werden. Wir benötigen: Möglichkeit, Mengen von Threadings zu definieren, die sich leicht in mehrere Teile zerlegen lassen Untere Schranken für Mengen von Threadings, die sich leicht ausrechnen lassen. 13
15 Threading-Mengen Definiere Intervalle [b i : d i ] (für 1 i m) Vektoren b = (b 1,..., b m ) und d = (d 1,..., d m ). Erhalten so die Menge T M (b, d) = {t = (t 1,..., t m) b i t i d i, t ist rel. Threading} von (relativen) Threadings. T M (1, n ) = T M (s ) 14
16 Aufsplitten von Threading-Mengen ( Branch ) Wähle i, so dass b i < d i. Teile Intervall [b i : d i ] auf in [b i : v] und [v + 1 : d i ] Definiere analog Vektoren b, d und b, d T L := T M (b, d ) und T R := T M (b, d ) liefern die Aufteilung von T M (b, d). 15
17 Untere Schranken für Threading-Mengen ( Bound ) Gesucht: Untere Schranke B M (b, d) mit Eigenschaften B M (b, d) min t T M (b,d) f(t ) B M (b, d) soll einfach zu berechnen sein Wähle B(b, d) := i ( (minx [bi :d i ]g 1(i, x) + j<i min x,yg 2 (i, j, x, y)) 16
18 B-&-B-Threading-Algorithmus thread(s, M) S.push(1, n); x opt := ; while (!S.empty()) (b, d) + S.pop(); if (B(b, d) < x opt ) then if (T M (b, d) == {t }) then if (f(t ) < x opt ) thenx opt := f(t ); else split (b, d) into (b, d ) and (b, d ) if (T M (b, d ) ) then S.push((b, d )); if (T M (b, d ) ) then S.push((b, d )); end. 17
19 Wie Komplex ist Protein-Threading? B-&-B-Algorithmus ist zwar schneller als naives Bachtrching, aber immer noch exponentielle Laufzeit im worst-case Threading-Problem ist MAX-SNP-vollständig Bedeutet: auch das Berechnen approximativer Lösungen geht nicht in poly.-zeit, sofern P NP! Wie komplex ist der Interaktionsgraph? Diverse erfolgreiche Strukturvorhersagen erzielt. (CASP) 18
20 Literatur Akutsu T, Miyano S, On the approximation of protein threading Theoretical Computer Science 210, (1999) Lathrop, R.H. and Smith, T.F. Global Optimum Protein Threading with Gapped Alignment and Empirical Pair Potentials, J. Mol. Biol., 255, pp , Feb., Sippl, M.J., Knowledge-Based potentials for Proteins. Curr. Op. Struct. Biology, 5, 1995, pp P. Clote, R. Backofen, Computational Molecular Biology: An Introduction. John Wiley and Sons. 19
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