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1 Roelcke, Thorsten (2011): Typologische Variation im Deutschen. Grundlagen Modelle Tendenzen. Berlin: Erich Schmidt Verlag. (= Grundlagen der Germanistik 48) Roelckes Lehrbuch, eine Neufassung und bedeutsame Erweiterung des 1997 erschienenen Goeschen-Bandes (Roelcke 1997), bietet einen umfassenden Einblick in eine typologische Sicht auf die deutsche Sprache mit Berücksichtigung der innersprachlichen Variation. Es legt damit Grundlagen zum Verständnis des Zusammenhangs von Typologie, Sprachgeschichte und Variationslinguistik. Dabei betont Roelcke, dass die Variation des Deutschen in dialektologischer und sprachhistorischer Perspektive seit dem 19. Jahrhundert genau beschrieben worden sei. Diese Daten seien aber immer noch unvollständig und gleichzeitig so vielseitig und unterschiedlich, dass eine Charakterisierung, eine Typologie des Variationsraumes des Deutschen bislang nicht erfolgt sei. Dabei ist auch zu betonen, dass die Typologie sich mehrheitlich mit Sprachen bzw. Standardsprachen beschäftigt hat. Die Berücksichtigung der Variation innerhalb der Sprachen sei für die Typologie auch heute noch ein Desiderat, auf das mit diesem Band der Grundlagen der Germanistik eingegangen wird. Roelckes Ziel ist eine typologische Charakterisierung des Deutschen, eine Aufarbeitung der Variation im Deutschen und eine typologische Interpretation dieser Variation. Dieses Ziel hat er erreicht. Das erste Kapitel legt die theoretischen und methodischen Grundlagen einer sprachtypologischen Charakterisierung des Deutschen und seiner Variation. Roelcke bietet einen Einblick in Aspekte der regionalen, historischen, funktionalen und medialen Variation und er hält fest, dass die Beziehungen sprachlicher Varianten noch weitgehend unerklärt sind. Anschließend wird das Konzept der Typologie erklärt, die bislang weitgehend idealisierte Einzelsprachen systematisch vergleicht, und von einer historischen Klassifikation abgegrenzt. An dieser Stelle fehlt mir eine Problematisierung der Auswahlkriterien für eine typologische Erklärung von Sprachvariation. Auch wenn der gesamte Text einen Überblick darüber bietet, nach welchen Methoden und mit welchen Schwerpunkten eine typologische Charakterisierung erfolgt, wird nicht deutlich. Zum Schluss werden Typologie und Variationslinguistik gegenübergestellt, und es wird gezeigt, wie die übereinzelsprachliche Ausrichtung der Typologie mit der einzelsprachlichen Variationslinguistik kombiniert werden kann. Die daraus resultierende Variationstypologie hat die Aufgabe, sprachliche Variation typologisch zu interpretieren und die Variation in einer Einzelsprache aus einer systematischen Perspektive zu charakterisieren. Das zweite Kapitel charakterisiert die deutsche Sprache als idealisiertes Ganzes und stellt typologische Vergleiche mit anderen, insbesondere europäischen Sprachen an. Mit vielen Beispielen werden relativ kurz die lautliche Ebene, ausführlicher die morphologische, morphosyntaktische und syntaktische Ebene dargestellt, wie es als Muster im vom Autor herausgegebenen Sammelband (Roelcke 2003) vorgegeben ist. Mit einfachen Grafiken und Tabellen werden die je unterschiedlichen Dimensionen veranschaulicht, was 366 DOI Nummer/les Lebende Sprachen Nr. 2/2011

2 eine schon äußerlich eingängige Strukturierung des Textes bietet und die wesentlichen Aspekte sofort zugänglich macht. Immer wieder zeigt Roelcke im erklärenden Text, dass das Deutsche in vielerlei Hinsicht einen Mischtyp darstellt (z. B. mit Merkmalen synthetischen und analytischen Sprachbaus in der Morphologie, emissiv und rezeptiv serialisierend im Bereich der Syntax). Abschließend wird das Deutsche unter genealogischer und arealer Perspektive charakterisiert. Roelcke betont nochmals, dass die entsprechenden Charakterisierungen nur einem mehr oder weniger idealisierten Ganzen des Deutschen gerecht werden, während die Berücksichtigung der Variation einer weiterreichenden Betrachtung bedarf. Die folgenden drei Kapitel bieten dann diese systematische Beschreibung und eine typologische Interpretation der Variation im Hinblick auf die Phonologie und Prosodie (Kapitel 3), die Morphologie und Morphosyntax mit einem Schwerpunkt auf der Unterscheidung in synthetischen und analytischen Sprachbau (Kapitel 4) und im Hinblick auf die Syntax (Kapitel 5). Die lautliche Variation behandelt Konsonanten, Vokale und die Prosodie. Einzelne Lautklassen werden jeweils in ihrer Distribution, in ihrer historischen Entwicklung sowie in regionaler und funktionaler Variation dargestellt. Die Erläuterung der lautlichen Variation und Entwicklung ist etwas verwirrend, da die Darstellung der Laute sich weder an der in der historischen Sprachwissenschaft üblichen Schreibung orientiert noch phonetischen Konventionen folgt, obwohl die Präsentation in phonetischen Klammern erfolgt. Dabei schleichen sich Fehler ein, wenn davon die Rede ist, dass die in der hochdeutschen Lautverschiebung aus [t] entstandene Affrikate [tz] (sic!) partiell zum Frikativ [z] (sic!) verschoben wird (S. 86). Auch ist die Einordnung des Umlauts unter Prosodie möglich, die Einordnung sollte aber explizit gemacht werden, da er gegenwartssprachlich nicht durch prosodische Mittel gekennzeichnet ist, sondern durch die Lautqualität, womit Zuordnung zum Vokalinventar sinnvoller schiene. Im Bereich der Morphologie und Morphosyntax werden Konjugation, Deklination und Wortbildung behandelt. Ein Schwerpunkt liegt auf Interpretation als Abbau bzw. Erhaltung synthetischer Konstruktionsweisen oder als Ausbau der Analyse. Der Abschnitt gibt einen schönen Überblick über die Entwicklung, wenn auch wie das bei Überblicksdarstellungen nicht zu vermeiden ist in einigen Fällen, die dem Rezensenten mehr am Herzen liegen als dem Autor, Differenzierungen unter den Tisch fallen. Trotzdem zeigt sich ein umfassendes Bild, das stark durch regionale und funktionale Variation geprägt ist. Für die syntaktische Variation betrachtet Roelcke besonders die Stellung von Verben und Nomen und die Bildung von Klammern bzw. Ausklammerungen. Typologisch unterscheidet er zwischen einem emissiven (head-initial: Das Buch des Autors) und einem rezeptiven (head-final: Des Autors Buch) Sprachtyp. Wieder werden nach einer historischen Herleitung die räumliche und die funktionale Variation genauer betrachtet. Dabei weist Roelcke zu Recht darauf hin, dass die Dialektsyntax erst in den letzten Jahren ins Interesse der Forschung gerückt ist, sodass die Aussagen etwas pauschal bleiben. Lebende Sprachen Nr. 2/2011 DOI Nummer/les

3 Generell findet sich in der Standardsprache eine stärkere Konfigurationalität als in den Dialekten und in der Umgangssprache, die eher themenstrukturelle Merkmale aufweisen. Diese typologischen Interpretationen werden im Kapitel 6 in einer historischen Perspektive zusammengefasst und sprachwandeltheoretisch diskutiert. Übersichtliche Grafiken erleichtern auch hier wieder den Überblick über die unterschiedlichen und auf allen Ebenen immer wieder gegenläufigen Tendenzen. Für die Erklärung des Sprachwandels werden verschiedene typologische Modelle beigezogen und vor dem Hintergrund der Entwicklung des Deutschen kritisch betrachtet. Die Modelle, welche von einer Synthese/Analyse-Drift ausgehen, werden als ungeeignet kritisiert, da sie die gegenläufigen Tendenzen zu einem Syntheseausbau (z. B. mit dem Ausbau der Komposition in der Wortbildung) zu wenig erklären können und gleichzeitig die soziokulturellen Gegebenheiten nicht berücksichtigen. Auch Modelle, die mit einem Synthese-Index arbeiten, sei es als Zyklus oder Spirale, werden zurückgewiesen, weil sie den nichtkompensatorischen Analyseausbau und auch die Steigerung syntaktischer Komplexität nicht berücksichtigen. Nach Roelcke ist ein Erklärungsmodell adäquater, das einen grundsätzlichen Perspektivenwechsel einnimmt. Ausgangspunkt des Wandels sei demnach nicht der Syntheseabbau, der durch den Ausbau der Analyse kompensiert wird, sondern der Ausbau des analytischen Sprachbaus ist als Ursache für den Syntheseabbau anzusetzen. Doch auch dieses Modell zeigt noch Schwächen in der Erklärung des Syntheseausbaus in der Wortbildung. Als Alternative zu den gängigen Modellen schlägt Roelcke ein Modell einer Syntaktischen Drift vor. In dessen Zentrum steht die Steigerung der syntaktischen Komplexität. Der im Mittelalter erfolgte Ausbau des analytischen Sprachbaus auf der Ebene der Morphosyntax ist eine Folge der erhöhten syntaktischen Komplexität, der Syntheseabbau in der Morphologie ist entsprechend eine kompensatorische Reaktion auf den Analyseausbau. Folgerichtig sind in diesem Modell die Reduktionen auf lautlicher Ebene nicht Ursache, sondern Wirkung des Abbaus synthetischer Formen. Als Ursache für die Erhöhung der syntaktischen Komplexität wird die Literalität gesehen, womit nicht nur sprachstrukturelle Aspekte berücksichtigt, sondern Sozial- und Kulturgeschichte wesentlich in das Modell integriert sind. Im Zentrum aktueller sprachhistorischer Forschung stehen immer wieder das Frühneuhochdeutsche und dessen Einbettung in die Sprachgeschichte. Auf der Basis der typologischen Darstellung wird die Periodisierung der deutschen Sprachgeschichte hinterfragt und das Frühneuhochdeutsche als Brückenperiode der Sprachgeschichte dargestellt. Diese Brückenperiode ist im Gegensatz zum Mittelhochdeutschen und zum Neuhochdeutschen nicht durch eine relative Ruhe und Einheitlichkeit geprägt, sondern durch einen massiven Umbau des gesamten Sprachsystems. Das letzte Kapitel fokussiert aktuelle Tendenzen in der Gegenwartssprache. Dabei stehen einerseits die regionale Variation, andererseits die funktionale Variation im Zentrum. Wieder werden die lautliche, morphologische, morphosyntaktische und syntaktische Ebene gesondert untersucht. Die tradi- 368 DOI Nummer/les Lebende Sprachen Nr. 2/2011

4 tionelle areale Gliederung des deutschen Sprachraums in Nieder-, Mittelund Oberdeutsch erweist sich dabei in typologischer Hinsicht als nicht relevant. Die Berücksichtigung weiterer Aspekte als der Durchführung der hochdeutschen Lautverschiebung zeigt schon in lautlicher Hinsicht eine Auflösung der traditionellen Gliederung, was sich durch eine morphologische Betrachtungsweise zusätzlich verstärkt. In Bezug auf die Syntax sind generell Forschungslücken zu monieren, die den Wunsch nach einer typologisch basierten Dialektsyntax verstärken. Auch unter funktionaler Perspektive werden die oben im grammatischen Zusammenhang beschriebenen typologischen Besonderheiten angesehen. Grundsätzlich werden Standard und Dialekt unterschieden, die Umgangssprache wird als informelle Zwischenschicht angesehen. Die Darstellung lässt aber die dialektale Ebene weitgehend außen vor und konzentriert sich auf Standard und Umgangssprache. In groben Zügen ist Roelckes Interpretation richtig und zeigt eine neue Gesamtperspektive auf die sprachliche Variation. In diesem Kapitel ist aber die definitorische Ungenauigkeit problematisch, denn die Standardsprache wird teilweise als Schriftsprache verstanden, teilweise als formelle mündliche Sprache. Besonders die fehlende Trennschärfe zwischen konzeptuell schriftlicher und konzeptuell mündlicher Sprache bzw. ihre einfache Überlagerung mit der Begrifflichkeit von Standard- und Umgangssprache rückt die Grammatik mündlicher Sprache häufig in den Bereich der Umgangssprache, während die Standardsprache manchmal auf die für die schriftliche Kommunikation kodifizierte Form reduziert wird, manchmal auch Abweichungen davon zulässt. Diese terminologische Ungenauigkeit ist umso erstaunlicher, als die Literalität im Konzept der syntaktischen Drift als Ursache für den typologischen Wandel angesehen wurde. An der grundsätzlich überzeugenden Darstellung ändert das aber nichts. Den zentralen Teil dieses Kapitels bildet die sehr schöne Synopse in der Darstellung der Tendenzen der Gegenwartssprache. Wieder zeigen einfache Tabellen und Grafiken die Grundtendenzen auf, die im Text erläutert werden. Dieses Kapitel 7.3 kann als Quintessenz und Zusammenfassung des ganzen Buches gelten. Drei Tabellen ordnen den gleichen Inhalt je anders unter sprachtypologischer, historischer und funktionaler Perspektive. Damit wird deutlich, dass zahlreiche Tendenzen langfristige Entwicklungen seit dem Mittelalter fortführen, während andere erst in der frühen Neuzeit einsetzen. Einige frühneuzeitliche Entwicklungen stellen aber Gegenbewegungen dar, die ihren Ursprung in der (mündlichen) Umgangssprache haben und von da auf die (schriftliche) Standardsprache übergreifen. Roelcke zeigt also, wie sich Analyseausbau und Syntheseabbau ergänzen. Daneben finden sich aber ebenfalls Inventarabbau, nichtkompensatorischer Analyseausbau und auch Syntheseausbau, welche mit dem Modell der Syntaktischen Drift erklärt werden. Den Abschluss bildet ein Abschnitt zu den Fachsprachen. Weshalb dieser Abschnitt, der eigentlich die funktionale Perspektive weiterführt, nach dem Überblick steht, ist dem Rezensenten nicht wirklich einsichtig. Roelckes Darstellung der typologischen Variation im Deutschen ist trotz der punktuellen Kritik ein überaus lesenswerter Text. Er führt ein in typolo- Lebende Sprachen Nr. 2/2011 DOI Nummer/les

5 gische und variationslinguistische Konzepte und kombiniert sie, er stellt damit eine willkommene Ergänzung zu den meisten Einführungen in Linguistik, Typologie oder Sprachgeschichte und Grammatik des Deutschen dar. Der Text ist mit einer sauberen Strukturierung, insbesondere den einfachen grafischen Tabellen und den Zusammenfassungen zu Schluss jedes Kapitels, sehr gut zu erfassen. Dass im Text keine Literaturverweise stehen und die Literatur zum Schluss jedes Kapitels angegeben wird, macht die Überblicksdarstellung leserfreundlich. Allerdings leidet darunter die wissenschaftliche Einbettung, und in Einzelfällen hätte ich gerne Hinweise auf empirische Arbeiten gefunden, die die Aussagen stützen. Als Lehrbuch findet es einen guten Mittelweg zwischen inhaltlicher und sprachlicher Komplexität und Einfachheit. Nur in wenigen Einzelfällen, z. B. bei der doch etwas knapp gehaltenen Darlegung der Trubetzkoyschen Typologie (S. 73), finden sich Passagen, die relativ viel Vorwissen verlangen. Auch die genannte Ungenauigkeit in der phonetischen Darstellung ist mit entsprechendem Vorwissen verständlich, ebenso wie die falsche Nennung regionaler Dubletten, denn nicht Samstag und Sonntag sind regionale Dubletten, sondern Samstag und Sonnabend (S. 15). Die Fehler kann man dem Autor verzeihen. Er hat ein schönes, leserfreundliches Buch publiziert, das einen Überblick über verschiedene linguistische Konzepte und eine allgemeine Charakterisierung des Deutschen bietet. Gleichzeitig zeigt es neue Perspektiven zu einer Gesamtschau sprachlicher Variation. Zudem bringt er mit dem Modell der Syntaktischen Drift eine neue typologische Erklärung für eine Vielzahl von Sprachwandelphänomenen im Deutschen. Der Text bietet sich damit als weiterführende Lektüre in höheren Semestern an, welche die Sprachgeschichte, Dialektologie und Grammatik des Deutschen in einer anderen, typologischen Sicht zusammenführt. Beat Siebenhaar Literaturangaben Roelcke, Thorsten (1997): Sprachtypologie des Deutschen: Historische, regionale und funktionale Variation. Berlin: De Gruyter. (= Sammlung Göschen 2812) Roelcke, Thorsten (2003) (Hrsg.): Variationstypologie. Ein sprachtypologisches Handbuch der europäischen Sprachen. Berlin: De Gruyter. 370 DOI Nummer/les Lebende Sprachen Nr. 2/2011

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