ERFOLGREICH SELBSTSTÄNDIG
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- Lars Friedrich
- vor 9 Jahren
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Transkript
1 ERFOLGREICH SELBSTSTÄNDIG EXISTENZGRÜNDUNG IN DER PHYSIOTHERAPIE Achim Brueser -Unternehmensberater BDU Korschenbroich
2 EXISTENZGRÜNDUNG - WARUM? Persönliche Motive Selbstverwirklichung Unabhängigkeit Verwirklichung eines eigenen Konzeptes Finanzielle Anreize höherer Verdienst
3 EXISTENZGRÜNDUNG - WARUM? Marktentwicklung I Umsatzsteigerung 2015: + 13,6 % (GKV) Vergütungen steigen zuletzt Februar 2016
4 FEHLER VERMEIDEN DIE PLEITEURSACHEN 1. Finanzierungsmängel (68,6%) Fehler bei der Ermittlung des Kapitalbedarfes 2. Fehleinschätzung des Marktes und des eigenen Konzeptes (48%) Nachfrage wird überschätzt Wettbewerb wird unterschätzt Eigenes Konzept -für den Standort- wenig geeignet 3. Qualifikationsmängel (48%) Know-how-Defizite, Führungserfahrung, kfm. Kenntnisse
5 FEHLER VERMEIDEN DIE PLEITEURSACHEN 4. Planungsmängel (30,1%) Planung fehlerhaft / Planung wird nicht eingehalten 5. Familienprobleme (29,9%) Erhebliche Belastung in der Anfangsphase 6. Überschätzung der Betriebsleistung (20,9%) zu geringer Umsatz in Relation zu laufenden Kosten 7. Äußere Einflüsse (15,4%) Patientenverhalten und Kaufkraft, zusätzliche Konkurrenz, neue Techniken o.a.
6 VORAUSSETZUNGEN FÜR EIN ERFOLGREICHES START UP 1. Umfassende Wettbewerbs- und Standort-Analyse 2. Marktfähiges Konzept: Ein Therapieangebot mit Nutzen und Mehrwert für die eigenen Zielgruppen 3. Konkrete Finanzplanung: Investitionen, Kapitalbedarf, Finanzierung, Umsatz-, Kosten-, Ertrags-, Liquiditätsplanung 4. Konsequente Patientenorientierung
7 VORAUSSETZUNGEN FÜR EIN ERFOLGREICHES START UP Etwas vergessen? Erstklassige Fach-Qualifikation? Nein das ist Grundvoraussetzung! Was zusätzlich als Soft Skills da sein muss: Freude an Kommunikation Bereitschaft zu Akquise und Verkauf Gespräche mit Zuweisern / Arztpraxen, mit Patienten und mit Selbstzahlern
8 BUSINESSPLAN ERARBEITEN - WARUM? Eine kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Vorhaben und den eigenen Potenzialen + Defiziten Zwingt dazu, Ideen und Planungen fundiert zu belegen Sorgt für eine intensive Analyse von Markt, Wettbewerb, Standort + Nachfrageverhalten etc. Kontroll-Instrument Möglichkeit zur laufenden Optimierung seines Konzeptes Basis für die Kapitalbeschaffung
9 AUFBAU EINES BUSINESSPLANES 1. Zusammenfassung 2. Praxis-Inhaber/in (Qualifik. + Erfahrung), Praxis-Organisation 3. Dienstleistungen/Angebote, Patientennutzen 4. Markt incl. aktueller Entwicklungen, Zielgruppe 5. Wettbewerb, Standort 6. Markterschliessung, Werbung, Vertrieb 7. Risikoanalyse 8. Investitions- und Finanzierungsplanung 9. Finanzplanung: Umsatz, Kosten, Ertrag, Liquidität 10. Anhang (Qualifikationsnachweise, ggf. Referenzen)
10 AUSZÜGE AUS DEM BUSINESSPLAN: MARKTANALYSE Den Markt analysieren:
11 AUSZÜGE AUS DEM BUSINESSPLAN: MARKTANALYSE Den Markt analysieren:
12 AUSZÜGE AUS DEM BUSINESSPLAN: DAS EIGENE PROFIL Entscheidend wichtig die eigene Positionierung: Warum genau sollen Patienten zu Ihnen kommen? Warum sind Sie besonders gut? Was machen Sie besser? Wo können Sie mehr bieten (Öffnungszeiten bspw.) Objektive, aktuelle Brancheninformationen Zielgruppe Ortho./. Neuro, bestimmte Krankheitsbilder Eigene Position im Wettbewerb Nachfrageentwicklung aktuell und in der Zukunft Standort + Standort-Entwicklung
13 AUSZÜGE AUS DEM BUSINESSPLAN: MARKETING, MARKTERSCHLIEßUNG Basis der Patientengewinnung Präsenz am Markt zeigen (Online + konventionell) Permanente / kontinuierliche Akquise zielgruppenorientiere Marketinginstrumente Patientennutzen kommunizieren Patientenzufriedenheit generieren Patientenbindung schaffen
14 NEUGRÜNDUNG Vorteile / Wahl- u. Entscheidungsfreiheit Nachteile / Zwänge Völlige Planungsfreiheit Eigene Ideen und Vorstellungen, eigene Strategie à Flexibilität Keine Erfahrungswerte zu Markt- und Patientenakzeptanz, Umsatzmöglichkeiten etc. Aufwendige Vorbereitung (Räume, Ausstattung, Personal, Finanzierung, Zulassung, Anmeldungen, Steuerfragen usw.) alleine oder im Team möglich Markterschliessung + Akquise, Patientengewinnung von Null an Ausreichende Berücksichtigung einer mehrmonatigen Anlaufzeit
15 PRAXISÜBERNAHME Vorteile Vollständige Übersicht über die Entwicklung der letzten Jahre Vorhandener Patientenstamm Eingespieltes Mitarbeiter-Team Nachteile bzw. Risiken ggf. überzogene Vorstellungen des Inhabers bzgl. des Praxiswertes Altinhaber/in hat Marktentwicklungen verschlafen/ verpasst Übernahme v. Mitarbeitern ( 613a BGB) Vorhandene Räume, Einrichtung und Ausstattung Ggf. Investitionsstau durch nicht mehr zeitgemäße oder veraltete Einrichtung Der eingeführte Name, die Einführung in vorhandene Netzwerke Wegfall von Zuweisern, Abwanderung von Patienten
16 GRÜNDUNG ALLEINE ODER IM TEAM Einzelpraxis mit weitem Abstand am häufigsten (85%) Gründung zu Zweit oder im Team als GbR Freiberuflerstatus nur dann, wenn alle Gesellschafter das Merkmal des Freien Berufes erfüllen Weitgehende Haftungsfragen (Solidarhaftung!) Trennung / Auflösung oft sehr schwierig Praxisgemeinschaft Beschränkt sich auf gemeinsame Anmietung und Nutzung von Räumen, ggf. Beschäftigung von Mitarbeitern Geringe juristische Konsequenzen
17 FINANZIERUNG Bundesweit: KfW-Gründerkredit Startgeld : Förderprogramm zur Finanzierung von Investitionen und Betriebsmittelbedarf Höchstbetrag Euro, kein Mindestbetrag 100% Finanzierung mögl. (besser:15 % Eig.kapital!) Hilfe bei der Absicherung durch Haftungsfreistellung günstige Konditionen, tilgungsfreie Zeit zu Beginn Zusätzlich: Kreditprogramme in allen Bundesländern
18 ZUSCHUSSPROGRAMME Arbeitsverwaltung Gründungszuschuss (6 Monate Zuschuss in Höhe des ALG pauschal) zweite Förderphase: 9 Monate 300 Euro kein Rechtsanspruch, individ. Ermessensentscheidung Was es nicht gibt:
19 ZUSCHUSSPROGRAMME Beratungsförderung Zuschüsse in diversen Landesprogrammen Beispiel NRW: Beratungs Programm Wirtschaft : Beratungskosten max Euro, Zuschuss 50 % Beratung von jungen Unternehmen in den ersten zwei Jahren durch das BAFA: Beratungskosten max Euro, Zuschuss 50% Beratung von länger bestehenden Unternehmen durch das BAFA: Beratungskosten max Euro, Zuschuss 50%
20 Danke für Ihre Aufmerksamkeit Achim Brueser Unternehmensberater BDU Raderbroich 39a Korschenbroich
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