Die Milchdrüse - Mamma -

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1 Die Milchdrüse - Mamma - Hungergrube Kniefalte Oberflächliche Eutervenen Milchader Rechte Bauchzitze 1

2 Sekretion der Milch Gefüllte Drüsenalveole 2

3 Epithelzelle in der Milchdrüse 3

4 Laktationskurve der Milchmenge und der Milchinhaltsstoffe Einflüsse auf den Verlauf der Laktationskurve Rasse, Individualität, Typ Zeitabstand zur letzten Geburt Zeitabstand zur letzten Geburt Körperkondition Ernährung Klima Melkbarkeit Alter der Kuh Alter der Kuh Gesundheit Jahreszeit 4

5 Östrogene Wachstum der Milchgänge (Synergismus mit Prolaktin) Ausbildung der Alveolen Progesteron Prolaktin Laktogenese (im Synergismus mit ACTH, STH, Kortikosteroiden, Thyroxin) Luteotrop (tierartspezifisch) Wirkung auf Mamma und Gesamtorganismus Oxytocin Kontraktion der glatten Muskulatur, Milchejektion 8 5

6 6

7 7

8 Hypophysennhinterlappen Vier Hauptstadien der Milchsekretion Aufnahme von Vorläufern aus dem Blut Synthese von Milchbestandteilen in den Zellen Formierung, Anhäufung und Verschiebung der synthetisierten Produkte im Zytoplasma Abgabe der Milch 8

9 Reabsorption Sekretion verläuft kontinuierlich Druckanstieg in der Alveole (intramammärer Druck) Blutdruck = intramammärer Druck (25 40 mm Hg) Druckabfall Druckanstieg Stimulation der Sekretion Hemmung der Sekretion Zwischen den Melkzeiten kann Reabsorption erfolgen! 2 Hauptvorgänge Echte Sekretion doppelseitige Diffusion Involution des Euters Laktationsende Trockenstellen Steigender intramammärer Druck Sekretionshemmung Sekret wird mit Lymphozyten, Mastzellen, Fibroblasten durchsetzt und später absorbiert Dauer der Involution: 5 7 Tage 9

10 Milchabgabe Zisternenmilch ist abmelkbar Aveolarmilch (Residualmilch) nur durch Ejektion (Oxytocin!) Ejektion ist neurhormonaler Reflex (40 90 Sekunden) Oxytocin: gebildet im HHL Zielorgane: Myoepithelien der Alveolen und Milchgänge Kontraktion der glatten Muskulatur Afferente Einflüsse: Wärme, Hautkontakt, mechanische Reize, bedingte Reize über Sinnesorgane Richtiges Anrüsten!! Gegenspieler zum Oxytocin: Adrenalin!! Richtlinien für die Routinearbeiten (in Sekunden) je Kuh beim Melken Handarbeiten Vorroutine Wegmelken der ersten Milchstrahlen Euterreinigung und Vorstimulation Ansetzen und Ausrichten des Melkzeuges Nachroutine Kontrollgriff (maschinelles Nachmelken) Abnehmen des Melkzeuges Gegebenenfalls Zitzentauchen (Dippen) Mittlerer Zeitbedarf Ca. 60 sec. Ca. 10 sec. Ca. 25 sec. Ca. 7 sec. Ca. 7 sec. Summe der Routinezeiten Ca s. + Wege und Rastzeiten Ca sec. 10

11 Blutversorgung der Milchdrüse Arteria pudenta externa (Ǿ bei laktierenden Kühen 20 mm) Vordere Euterarterie Hintere Euterarterie A. mammaria cranialis A. mammaria caudalis Äußere Schamvene Venen der Milchdrüse Sitzbeinvene (Einmündung in kaudale Hohlvene) Milchader (paarig angelegt) in Höhe 8. Rippe Einmündung in innere Brusthohlvene Kolostralmilch beim Rind (%) TS Eiw. Fett Laktose Ca Na Cl Bei Geburt 27,4 13,97 8,45 3,63 0,256 0,074 0,018 6 Std. p.p. 27,4 9,34 13,02 4,04 0,196 0,061 0, Std. p.p. 13,98 3,99 4,88 4,24 0,150 0,050 0, Std. p.p. 13,35 3,66 4,14 4,69 0,154 0,054 0, Tage p.p. 12,78 2,92 4,33 4,78 0,130 0,036 0,092 11

12 Zusammensetzung der Milch in % (tierartabhängig) TM Fett Protein Casein Lactose Esel 85 8,5 06 0,6 14 1,4 03 0,3 61 6,1 Stute 11,2 1,9 2,5 1,3 6,2 Frau 12,4 0,6 0,9 0,3 7,0 Kuh 12,7 3,7 3,4 2,8 4,7 Ziege 13,2 3,5 3,4 2,7 4,1 Schaf 19,3 7,4 5,5 4,6 4,8 Sau 18,8 6,8 4,8 2,8 5,5 Zusammenhang zw. Milchzusammensetzung und Entwicklung der Nachkommen Zeit bis zur Vedop- Protein Lactose pelung des GG (Tg.) (%) (%) Mensch 180 1,0 7,0 Pferd 60 2,5 6,2 Rind 47 3,4 4,7 Sh Schwein ,8 55 5,5 Schaf 15 5,5 4,8 Kaninchen 6 13,9 2,1 12

13 Milchmenge 0,40-0,55 0,83 0,88 Fettmenge 0,65 Eiweißmenge 0,40-0,55-0,40-0, ,30-0,52 0,59-0,06 +0,14 Fettgehalt -0,10-0,66-0,50 0,66 Eiweißgehalt Genetische Korrelationen zwischen Merkmalen der Milchleistung Physiologische Kapazität der Milchdrüse 1 l Milch 500 l Blut 45 l Milch/Tag l Blut/Tag Herz-Minuten-Volumen 35 l Blut Minuten/Tag Blut/Tag Anteil der Milchdrüse am Herz-Minuten-Volumen: 45% Problem: Eiweißversorgung!! 13

14 Regulation der Aminosäuren Euterformbewertung 14

15 Holstein Friesian Bullenmütter in der Donorteststation in Osnabrück - Melle 15

16 Merkmale für die Euterformbewertung Objektive Messwerte Subjektive Merkmale Zitzenlänge Vorderzitze (cm) Zitzenabstand vorn Bodenabstand Hinterzitze (cm) Zitzendurchmesser (mm) Zitzenstellung Etagigkeit Festigung der Euteraufhängung Milchbrüchigkeit Fehlerhafte Euterformen sind: Etageneuter (Stufeneuter) = ungleich entwickeltes Euter; die Vorderviertel sind hochgezogen und oft wesentlich kleiner ausgebildet als die Hinterviertel; i t meistens verbunden mit Euteransatzfläche t Kugeleuter = gleichmäßige Verteilung kleine Ansatzfläche, runde kugelige Form; geht oft über in das Hängeeuter Hängeeuter = das Euter hängt - infolge Erschlaffung der Euterbänder - bis kurz über dem Erdboden; tritt meist ab der 3. Laktation deutlich hervor, es verschlechtert sich mit zunehmendem Alter der Kuh und führt zur Zwangsselektion 16

17 17

18 Etageneuter Kugeleuter Hängeeuter mit ausgeweitetem Spalt, Vorderstriche nach vorn und etwas seitlich abstehend Blutbahn Plasmaproteine Leukozyten Epithelzellen Alveole 18

19 Was sind Zellen? Aus der obersten Zellschicht der Euterhohlräume und aus dem Blut gelangen abgestoßene und abgesonderte Teile in größeren Mengen in die Milch. Epithelzellen (aus dem Drüsengewebe) Leukozyten (weiße Blutkörperchen) Lymphozyten (aus der Lymphe) Zellen und Zellbestandteile stammen aus den Körpern der laktierenden Kühe. Somatische Zellen Zellgehalt der Milch ist Ausdruck für die physiologische Erneuerung des Eutergewebes während der Milchbildung Eine Abwehrreaktion des Tierkörpers auf Krankheitserreger Reaktion des Drüsengewebes auf mechanische, chemische oder toxische Einwirkungen Milchmenge von Stuten Laktations- Shetlandpony Warmblut Kaltblut monat (220 kg LM) (600 kg LM) (700 kg LM) 1 10kg 14kg 15kg 2 12kg 16kg 17kg 3 16kg 17kg 18kg 4 10kg 15kg 17kg 5 10kg 11kg 17kg 19

20 Einfluss auf den Gehalt somatischer Zellen in der Milch von Schafen (Ostfriesisches Milchschaf) Qualitätskriterien der Milch: -Anzahl somat. Zellen -Milchmenge -Fettgehalt -Eiweißgehalt -Elektr. Leitfähigkeit Sehr große Variation in der Zellzahl Mittelw. 1,955 Mio. Zellen/ml l (4000 bis 28 Mio.) 1. Lakt Z./ml 2. Lakt. 2,55 Mio Z./ml Einflussgrößen Laktationsstadium teilweise Lakt.-Nr. hoch Individueller Einfluss Lakt.beginn hoch! Milchinhaltsstoffe (Fett, Eiw.) : kein Einfluss Ursache: hohe Säugebelastung des Euters Aufzuchtleistung: Wurfmasse ja+ Absetzasse ja+++ Zun. der Lämm ja++ Anzahl Lämmer..ja+++ schwach ausgebildet stark ausgebildet Abbildung 1: Unterschiedlich ausgebildete Gesäuge bei Jungsauen 20

21 lange schmale Zitze trichterförmige Zitze Abbildung 2: Unterschiedliche Ausbildungsformen der Zitzen am Sauengesäuge 1-Kanalzitze 2-Kanalzitze 3-Kanalzitze Zitzen mit einer unterschiedlichen Anzahl ausführender Milchkanäle Jeder Drüsenlappen endet in einen Zitzenkanal. Mit größerer Anzahl an Milchkanälen verbindet sich demnach eine größere sekretorische Innenoberflächen im Drüsenteil. Eine größere Sekretionsfläche bietet die Voraussetzung für mehr Immunglobuline. 21

22 Normale Zitze Stülpzitze Die normale Zitze besitzt einen gut ausgebildeten Zitzenkörper. Die Strichkanäle münde in der Zitzenkuppe. Bei der Stülpzitze ist keine Zitze vorhanden. Die Strichkanäle münden in der Hautfalte. 22

23 Gesundhheit und Reproduktion Erbdefekt Stülpzitzen Stülpzitzen führen zu funktionsunfähigen Zitzen Aufzuchtleistung reduziert und gestiegene Krankheitsanfälligkeit Befallshäufigkeiten in deutschen Schweinepopulationen von 3-30%* Normalzitze Drüsengewebe Drüsenzisterne Zitzenzisterne Strichkanal Stülpzitze Hauteinsenkung Krankheitsausprägung noch unklar* Komplexer Erbgang g mit polygener Beteiligung* Heritabilitätswerte für Anzahl Stülpzitzen * * Blendl, H.M., Hußlein, E., Bleicher, H. (1980): Zitzenbeurteilung beim Schwein ein wesentliches Selektionskriterium. Bayerisches landwirtschaftliches Jahrbuch 58: * Mayer, J., Pirchner, F. (1995): Asymmetry and inverted nipples in gilts. Archiv f. Tierzucht 38: * Brevern, N. v., Schimpf, B., Wörner, R., Swalve, H. (1994): Parameterschätzung für Zitzenmerkmale bei Hybridsauen. Züchtungskunde 66: * Wiesner, E., Willer, S. (1978): Problems of Occurence of Inverted Nipples in Swine. Monatshefte für Veterinärmedizin 33:

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