Quartalsbrief Q4, 2015

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1 Inhalt Rückblick Die veranenen Wochen waren eprät von Unsicherheit und Ausblick/Aktien Auf unsere Gewinnmitnahmen in Europa und Japan Rückblick Die veranenen Wochen waren eprät von Unsicherheit und Emotionalität. Schwächere Konjunkturdaten und starke Währunsabwertunen in Emerin Markets, setzten den Aktienmärkten zu. Erwartunsemäss entbrannte die Diskussion über die Rolle der Zentralbanken, ihrer Glaubwürdikeit (US FED) und Effektivität der ein- eschlaenen Politik. Die Zielrössen der anestrebten Inflationszahlen blieben unerreicht, auch zeiten sich die Purchasin Manaer Indices (EU und USA) für die verarbeitende Industrie wieder etwas schwächer, während die Dynamik des Dienstleistunssektors anhielt. Alle Werte blieben über der Marke von 50, was weiterhin auf Expansion der beiden Volkswirtschaften hindeutet. Währunen Wie bereits erwähnt war das letzte Quartal ezeichnet von Zinsen/Obliationen Die Obliationenmärkte waren dominiert von den Verkaufswellen Rohstoffe Globale Wachstumsimpulse für eine Belebun der Rohstoffe Dienstleistunssektor Eurozone Dienstleistunssektor USA Industrie Eurozone Industrie USA (Abb. 1) Wir hatten uns Ende Auust für eine devensivere Risikopositionierun entschieden, da uns verschiedene technische Chart Bilder anzeiten, dass die Marktschwäche mehr Zeit in Anspruch nehmen könnte. Die Tiefststände vom 24. Auust wurden in einer 2. Verkaufswelle nochmals eprüft (Abb. 2 rote Ellipse) und sie haben bis jetzt erfreulicherweise ehalten. Diese 2. Phase beinhaltete auch die Turbulenzen um den Autohersteller VW und den Minenbetreiber Glencore, welche beide z.t. dramatischen Kursschwankunen unterworfen waren. 1

2 (Abb. 2) Wie in der Veranenheit verschiedentlich erwähnt, beobachten wir vor allem auch die Entwicklun des S&P500 US Aktienindexes. Die Linie 1 im Chart (Abb. 3) zeit die kummulierte Grösse aller Gewinne, der im Index enthaltenen Firmen. Diese epunktete Gewinnlinie war über die letzten 3 Quartale fallend, follich haben die Aktienkurse die Entwicklun der Gewinne über die letzten Wochen nachvollzoen. Dazu wie immer auch unsere Performance Übersicht der Aktienmärkte seit Beinn des Jahres (Abb. 4). (Abb. 3) 2

3 Reion Aktienindex Veränderun in % seit Jahresbeinn Welt MSCI World in USD % MSCI World in EUR % MSCI World in CHF % Europa DJ Euro Stoxx % Swiss Market Index SMI % German Stock Index DAX % Financial Times Stock Exchane FTSE % MICEX Index Russland % Amerikas Dow Jones Industrial DJI % Standard & Poors 500 Index S&P % NASDAQ % Brazil Bovespa % Asien-Pazifik Nikkei225 (Japan) % Han Sen Index Hon Kon % Straits Times Index Sinapur % Shanhai SE Composite % BSE Sensex 30 Index Indien % Standord & Poors/Australian Stock Exchane % (Abb. 4) Die markante Diverenz zwischen der Preisentwicklun von US Aktien und US Hih Yield Obliationen (Abb. 5), auf welche wir bereits in früheren Kommentaren hinewiesen haben, wurde estoppt und verrinerte sich durch die Korrektur des S&P500 US Aktienindexes merklich. (Abb. 5) 3

4 Im Währunsmarkt herrschte in Q3 ausser in den Emerin Market Währunen ein recht stabiles Treiben (Abb. 6). Die rossen Währunspaare EUR/USD, USD/CHF, EUR/ CHF, GBP/USD und USD/JPY blieben alle in relativ enen Bahnen. Daeen kamen die Hauptwährunen der Emerin Markets ausser China (-2,6%) und Indien (-3,0%) reelrecht unter die Räder: alle een USD in Q3 Russischer Rubel 18,5% Brasilianischer Real -27,4% Türkische Lira 13,1% Südafrikanischer Rand -14,1% Währunen Veränderun USD/CHF % EUR/CHF % EUR/USD % GBP/CHF % GBP/USD % USD/JPY % CHF/JPY % (Abb. 6) Die Untentschlossenheit des US FED, die Zinsen zum ersten Mal seit der letzten Erhöhun am (damals von 5% auf 5,25%) zu erhöhen, nat an der Glaubwürdikeit der FED Vertreter, allen voran Mrs. Janet Yellen. Die Zinskurven des 10-jährien US Treasuries und des deutschen 10-jährien Bundes, verharren weiterhin nahe der historischen Tiefstwerte. 10J US Treasury 10J German Bund (Abb. 7) 4

5 Ausblick/Aktien Auf unsere Gewinnmitnahmen in Europa und Japan, welche wir zwischen April und Juni umesetzt haben, folte Ende Auust nochmals eine Reduktion der Anlaerisiken, da wir von weiter fallenden Märkten ausinen. Nach den Tiefstständen am 24. Auust und der darauf folenden Erholun, setzte ein Monat später die zweite Verkaufswelle ein und brachte die Kurse nochmals in die Nähe der oben erwähnten Tiefststände. Die forteschrittene Korrektur in Deuschland (25% von Mitte April bis Ende Auust) und Japan (20% von Mitte Auust bis Ende September) nutzten wir Ende Auust, um in den von uns bevorzuten Aktienmärkten (ETF auf den DAX Index und den Oyster Japan Opportunity Fund) wieder eine stärkere Gewichtun einzuehen. Die Tiefststände der Aktienmärkte im Auust stellen nun wichtie Bezuspunkte dar. Wir erwarten, dass die laufende Konsolidierun in einer Dreiecksformation fortschreiten wird, bis wir mehr Anhaltspunkte für neue Entscheidunen erhalten werden. Solane sich die Wirtschafts- und Firmennachrichten uneinheitlich präsentieren, werden die Aktienmärkte Mühe bekunden die alten Höchstststände zu erreichen, eschweie denn neue zu erklimmen. Der MSCI Weltindex (Abb. 8) sticht positiv heraus, da er seinen Aufwärtstrend halten konnte. Es ist aber zwinend nöti, dass das Weltwachstum nicht weiter an Boden verliert und sich bei mindestens 3,0% einpendelt. (Abb. 8) Zu Beinn des 4. Quartals zeichnen sich Sektor rotationen ab, welche noch weni aussaekräfti sind, die es aber zu beobachten ilt. Mit dem Ausbleiben der US Zinserhöhun und wieder 5 etwas schwächeren US Makro Zahlen, wurden offensichtlich einie US Dollar Positionen abebaut, was im Geenzu die Emerin Markets und ewisse Rohstoffwerte unterstützte.

6 Dies führte zu Umschichtunen aus den bis anhin ut laufenden Pharma- und Gesundheitssektor hin zu Sektoren wie Industrie, Enerie, Minen und Chemie. Vorläufi sehen wir diese Aktionen als technische, antizyklische Umschichtunen. Die lobalen Wachstumsaussichten sind weni überzeuend, um den lane Zeit vernachlässiten Sektoren, viel Aufwärtspotential einzuräumen. Währunen Wie bereits erwähnt war das letzte Quartal ezeichnet von relativ stabilen Wechselkursen. Als einzie Aktion haben wir in unseren CHF Portfolios nahe der 1.09 Marke, die EUR Positionen abesichert, da wir zurzeit weni Spielraum für eine weitere Abschwächun des Schweizer Frankens sehen. Da die erste Zinserhöhun in den USA dieses Jahr immer noch mölich ist, halten wir die US Dollar Positionen in unseren Portfolios (ohne Referenzwährun USD) offen. Wir erwarten beim EUR een USD bis spätestens Ende November (Abb. 9, roter Kreis) die nächst rössere Beweun. Aus charttechnischer Sicht könnte diese Beweun dazu führen, dass einerseits relativ schnell die Tiefstände bei etestet werden oder andererseits die Marke von 1.20 anepeilt wird. Entsprechend werden wir darüber entscheiden, die US Dollar Positionen abzusichern. (Abb. 9) 6

7 Zinsen/Obliationen Die Obliationenmärkte waren dominiert von den Verkaufswellen in Emerin Markets hier vor allem Brasilien und im Unternehmensbereich von den Geschehnissen rund um VW und Glencore. Diese zwei Schuldner waren aktive Kapitalnehmer über die letzten Jahre und ihre Papiere sind entsprechend breit estreut in den Portfolios von vielen Investoren. Nach Rücksprache mit verschiedenen Kreditanalysten, haben wir uns entschieden, Positionen für beide Schuldner weiter zu halten. Wir sehen nach wie vor keinen Grund, um neue Positionen in CHF und EUR Obliationen aufzubauen. Grossmünsterplatz 6 Postfach 2922 CH-8022 Zürich Telefon +41 (0) Fax +41 (0) [email protected] Internet: Bundesstrasse 9 CH-6304 Zu Telefon +41 (0) Fax +41 (0) Rohstoffe Globale Wachstumsimpulse für eine Belebun der Rohstoffe (Abb. 10) sind weiterhin nicht zu erkennen. Wir beobachten, dass soenannte «contrarians» beinnen, Positionen in den Sektoren Enerie und Minen aufzubauen. Aus Gründen der Diversifikation und ween der seit Jahren sinifikanten unter Performance, könnte sich dieser Schritt bezahlt machen, vorausesetzt, dass man zeitlich keinen Zwänen unterworfen ist. Der CRB Excess Return Index ist ein arithmetischer Durchschnitt von Commodity Futures Preisen, der monatlich neu anelichen wird. (Abb. 10) 7

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