Näherungsalgorithmen (Approximationsalgorithmen) WiSe 2012/13 in Trier
|
|
|
- Dörte Pohl
- vor 8 Jahren
- Abrufe
Transkript
1 Näherungsalgorithmen (Approximationsalgorithmen) WiSe 2012/13 in Trier Henning Fernau Universität Trier 29. Januar 2013 Näherungsalgorithmen, Fernau, Universität Trier, WiSe 2012/13 1/24
2 Näherungsalgorithmen Gesamtübersicht Organisatorisches Einführung / Motivation Grundtechniken für Näherungsalgorithmen Approximationsklassen (Approximationstheorie) Näherungsalgorithmen, Fernau, Universität Trier, WiSe 2012/13 2/24
3 Approximationstheorie Absolute Approximation Relative Approximation: die Klasse APX Polynomzeit-Approximationsschemata PTAS Zwischen APX und NPO Zwischen PTAS und APX Approximationsklassen und Reduktionen Näherungsalgorithmen, Fernau, Universität Trier, WiSe 2012/13 3/24
4 FPTAS Störend an den bislang vorgestellten Approximationsschemata: Die Laufzeit hängt exponentiell von der angestrebten Güte der Approximation ab! Wir stellen jetzt einen schöneren PTAS-Begriff vor. Definition Es sei P NPO. Ein Algorithmus A heißt volles Polynomzeit-Approximations-Schema (engl. fully PTAS, kurz FPTAS), falls A für jedes Paar von Eingaben (x, r), x eine Instanz von P und r > 1, eine r-approximative Lösung zurück liefert in einer Zeit, die polynomiell in x und in 1 r 1 ist. Die zugehörige Problemklasse nennen wir FPTAS. Näherungsalgorithmen, Fernau, Universität Trier, WiSe 2012/13 4/24
5 Rucksack und FPTAS Weiter oben haben wir bereits ein (einfaches) Beispiel für ein Problem aus FPTAS kennen gelernt, nämlich das Rucksackproblem. Tatsächlich gibt es nur verhältnismäßig wenige (natürliche) Probleme in FPTAS; die meisten von ihnen sind Verwandte des Rucksackproblems. Der Grund scheint darin zu liegen, dass man von einer ganzen Reihe von NPO- Problemen leicht nachweisen kann, dass sie nicht zu FPTAS gehören. Näherungsalgorithmen, Fernau, Universität Trier, WiSe 2012/13 5/24
6 Polynomielle Beschränktheit und FPTAS Ein Optimierungsproblem heißt polynomiell beschränkt, wenn es ein Polynom p gibt derart, dass (für jede Instanz x I P und jede zulässige Lösung y S P (x)) m(x, y) p( x ) gilt. Satz: Gilt P NP, so gehört kein NP-hartes polynomiell beschränktes Optimierungsproblem zu FPTAS. Näherungsalgorithmen, Fernau, Universität Trier, WiSe 2012/13 6/24
7 Beweis: Angenommen, es gibt ein FPTAS A für das Maximierungsproblem P, dessen Laufzeit 1 durch q( x, ) für ein Polynom q beschränkt ist (für jede Instanz x und jedes r > 1). Da P r 1 polynomiell beschränkt ist, gibt es ein Polynom p mit m (x) p( x )[ ] für jede Instanz x. Wir zeigen: für r = liefert A(x, r) eine optimale Lösung für x (in Polynomzeit q( x, p( x )): p( x ) Da m(x, A(x, r)) r-approximation ist, gilt: m(x, A(x, r)) m p( x ) (x) p( x ) + 1 = m (x) Da m(x, A(x, r)), m (x) N und m (x) größtmöglich, folgt m (x) p( x ) + 1 [ ] > m (x) 1 m (x) = m(x, A(x, r)). Aus der NP-Härte von P folgt nun die Behauptung. Näherungsalgorithmen, Fernau, Universität Trier, WiSe 2012/13 7/24
8 NP-Härte und Pseudo-Polynomialität Eine gewisse Sonderrolle spielen Optimierungsprobleme, deren Schwierigkeit von der gewählten Codierung der (ganzen) Zahlen (unär oder binär) abhängt. Ist x eine Instanz eines NPO-Problems, so bezeichne max(x) den Betrag der betragsmäßig größten vorkommenden Zahl. Definition: Ein NPO-Problem P heißt pseudo-polynomiell, wenn es eine Algorithmus A zu Lösung von P gibt, der, für jede Instanz x, mit einer Laufzeit arbeitet, die durch ein Polynom in x und max(x) beschränkt ist. Näherungsalgorithmen, Fernau, Universität Trier, WiSe 2012/13 8/24
9 Beispiel: Das Rucksackproblem ist pseudo-polynomiell, wie oben vermerkt. Für eine Instanz x = (X = {x 1,..., x n }, {p 1,..., p n }, {a 1,..., a n }, b) würde max(x) = max(p 1,..., p n, a 1,..., a n, b) sein. Für die Laufzeit des früher betrachteten Algorithmus ist zu beachten: O n n i=1 p i O ( n 2 p max ) O ( x 2 max(x) ). Näherungsalgorithmen, Fernau, Universität Trier, WiSe 2012/13 9/24
10 Satz: Es sei P FPTAS für P. Gibt es ein Polynom p, sodass für alle Instanzen x I P gilt: so ist P pseudo-polynomiell. m (x) p( x, max(x)), Beweis: Es sei A ein FPTAS für P. Betrachte ( A (x) = A x, p( x, max(x)) r 1 Aufgrund der Ganzzahligkeit der Lösungen liefert A (x) ein Optimum. Ist die Laufzeit von A(x, r) ( ) durch q x, beschränkt, so ist die Laufzeit von A(x) durch q( x, p( x, max(x)) + 1) beschränkt, d.h. P ist pseudo-polynomiell. ). Näherungsalgorithmen, Fernau, Universität Trier, WiSe 2012/13 10/24
11 Definition: Es sei P ein NPO-Problem und p ein Polynom. P max,p bezeichne die Einschränkung von P auf Instanzen x mit max(x) p( x ). P heißt stark NP-hart, wenn es ein Polynom p gibt, sodass P max,p NP-hart ist. Satz: Ist P NP, so ist kein stark NP-hartes Problem pseudo-polynomiell. Beweis: Angenommen, P ist ein stark NP-hartes Problem, das auch pseudo-polynomiell ist. Dann gibt es einen Algorithmus A, der P in der Zeit q( x, max(x)) löst für ein geeignetes Polynom q und jede Instanz x I P. Für jedes Polynom p kann P max,p daher in Zeit q( x, p( x )) gelöst werden. Da P stark NP-hart ist, müsste für ein p jedoch P max,p NP-hart sein, woraus P = NP folgt.. Näherungsalgorithmen, Fernau, Universität Trier, WiSe 2012/13 11/24
12 Folgerung: Ist P ein stark NP-hartes NPO-Problem und gibt es ein Polynom p, sodass m (x) p( x, max(x)) für jede Instanz x I P, so gilt P / FPTAS, wenn nicht P = NP. Die Sätze aus diesem Abschnitt gestatten es, für ein Problem zu schließen, dass es (unter gewissen komplexitätstheoretischen Annahmen) kein FPTAS besitzt. Dazu dient auch der folgende Zusammenhang, für dessen genaueres Verständnis wir auf die Vorlesung über parametrisierte Algorithmen verweisen. Mitteilung: Besitzt das einem Optimierungsproblem P entsprechende parametrisierte Entscheidungsproblem (unter gewissen komplexitätstheoretischen Annahmen) keinen Festparameteralgorithmus, so liegt P nicht in FPTAS. Näherungsalgorithmen, Fernau, Universität Trier, WiSe 2012/13 12/24
13 Zwischen APX und NPO Wie oben gesehen, gibt es Probleme (wie das Handelsreisendenproblem), die sich (vorbehaltlich P NP) nicht bis auf einen konstanten Faktor mit einem Polynomzeitalgorithmus angenähert lösen lassen. In solchen Fällen stellt sich die Frage, ob es denn wenigstens möglich ist, Leistungsgarantien für Approximationsalgorithmen zu finde, die von der Länge der Instanz abhängen. Jetzt lernen wir Beispiele für solche Näherungsalgorithmen kennen. Betrachten wir zunächst eine weitere Verallgemeinerung des Knotenüberdeckungsproblems: Näherungsalgorithmen, Fernau, Universität Trier, WiSe 2012/13 13/24
14 Das Mengenüberdeckungsproblem (Set Cover, SC) I : Eine Kollektion C von Teilmengen einer endlichen Grundmenge U. S : Eine Mengenüberdeckung C C für S, d.h. eine Teilkollektion, sodass jedes Element der Grundmenge U zu wenigstens einem Element der Teilkollektion gehört. m : C opt :min Mögliche Verallgemeinerung durch Einführung einer Kostenfunktion k : U N Gewichtetes Mengenüberdeckungsproblem (Weighted Set Cover, WSC) Näherungsalgorithmen, Fernau, Universität Trier, WiSe 2012/13 14/24
15 Zusammenhang mit Knotenüberdeckung Das Knotenüberdeckungsproblem ist insofern ein Mengenüberdeckungsproblem, als dass dort die Grundmengenelemente Kanten heißen und ein Element der Kollektion einem Knoten entspricht, genauer der Menge von Kanten, die mit nämlichen Knoten inzidieren. Der folgende Greedy-Algorithmus für das Mengenüberdeckungsproblem eine unmittelbare Verallgemeinerung eines Greedy-Algorithmus des Knotenüberdeckungsproblems, denn die Auswahl eines Elementes der Kollektion mit größter Mächtigkeit entspricht gerade der Wahl eines Knotens von größtem Grad. In ähnlicher Weise lässt sich auch das Hitting-Set-Problem als Mengenüberdeckungsproblem auffassen (und umgekehrt). Näherungsalgorithmen, Fernau, Universität Trier, WiSe 2012/13 15/24
16 GreedyWSC (U, C, k) 1. Es sei U das von C C bereits abgedeckte Teiluniversum, anfangs also C, U. 2. Solange U U, tue: 2a. Bestimme c C \ C, sodass α(c) = k(c) c\u kleinstmöglich ist. 2b. Definiere π(x) := α(c) für x c \ U. 2c. Setze C C {c} und U U c. 3. Liefere C zurück. π(x) ist anschaulich gesprochen der Preis, der für das Überdecken von Element x gezahlt wurde. Kosten der Überdeckung C : x π(x). Näherungsalgorithmen, Fernau, Universität Trier, WiSe 2012/13 16/24
17 Sei x 1,..., x n die Folge der Elemente von U in der Reihenfolge, in der sie von GreedyWSC überdeckt werden. OPT: Kosten einer optimalen Mengenüberdeckung C. Hilfssatz: Für alle k = 1,..., n gilt: π(x k ) OPT n k+1. Bei jedem Schleifendurchlauf könnten wir das noch abzudeckende Universum U = U \ U ganz einfach durch eine optimale Überdeckung der ursprünglichen Instanz abdecken, also mit Kosten OPT. Durch diese Strategie würden wir eine Durchschnittspreis von OPT U für jedes x U bezahlen. Wir wählen die Überdeckungsmenge jedoch so, dass der Preis pro Element kleinstmöglich ist. Also gilt π(x k ) OPT U. Kurz bevor x k überdeckt wurde, enthielt U wenigstens n k+1 viele Elemente. Somit gilt: π(x k ) OPT U OPT n k+1. Näherungsalgorithmen, Fernau, Universität Trier, WiSe 2012/13 17/24
18 Satz: Ist n = S, so ist GreedyWSC ein ( ln n + 1)-approximativer Polynomzeitalgorithmus für das Mengenüberdeckungsproblem. Starten wir zunächst mit einem kleinen mathematischen Exkurs: H(r) := r i=1 1 bezeichnet die r-te harmonische Zahl. i Bekannt: (H(r)) = Θ(log(r)). Noch genauer gilt: ln r H(r) ln r + 1 Ist C die von GreedyWSC gefundene Lösung, so gilt für die betreffende Kostenfunktion π: k(c ) = x mit dem obigen Hilfssatz. π(x) k OPT n k + 1 = H(n)OPT ( ln n + 1) OPT Näherungsalgorithmen, Fernau, Universität Trier, WiSe 2012/13 18/24
19 Zwei Bemerkungen Die in obigem Satz angegebene Abschätzung der Leistungsgüte von Greedy- WSC ist nicht verbesserbar. Es gibt eine Folge von Instanzen, für die die Schranke auch erreicht wird. Betrachte z.b. eine Instanz aus n Elementen, die durch eine Menge mit Kosten (1+ɛ) abgedeckt werden kann und die ferner n einelementige Mengen mit Kosten 1/i für das ite Element enthält. Der Greedy-Algorithmus würde die einelementigen Mengen zur Überdeckung auswählen. GreedyWSC ist optimal in dem Sinne, dass es (unter einigen wahrscheinlich komplexitätstheoretischen Annahmen) für kein ɛ > 0 einen (ln ɛ)-approximationsalgorithmus für SC gibt. Näherungsalgorithmen, Fernau, Universität Trier, WiSe 2012/13 19/24
20 Graphenfärben GreedyGC (G=(V,E)) 1. i := 0; U := V 2. Solange U tue: 2a. i := i + 1; 2b. I := GreedyIndependentSet(G(U)); 2c. Färbe Knoten aus I mit Farbe i; 2d. U := U \ I 3. Liefere so erhaltene Färbung f : V N zurück. Näherungsalgorithmen, Fernau, Universität Trier, WiSe 2012/13 20/24
21 Lemma: Ist G = (V, E) k-färbbar, so benötigt GreedyGC höchstens Farben zum Färben von G. 3 V log k ( V ) viele Beweis: Es sei H = G(U) irgendein im Schritt 2b. verarbeiteter Teilgraph von G. Da G k-färbbar ist, ist auch H k-färbbar. (wird fortgesetzt) Näherungsalgorithmen, Fernau, Universität Trier, WiSe 2012/13 21/24
22 Hilfssatz: Wird ein Graph H GreedyIndependentSet als Eingabe gegeben, so wird eine unabhängige Menge I U geliefert, die wenigstens log k ( U ) viele Knoten enthält. Beweis: Da H k-färbbar, enthält H eine unabhängige Menge I mit wenigstens U /k Knoten. Jeder Knoten dieser Menge hat einen Maximalgrad ( U U /k) (denn sonst gäbe es Verbindungen zwischen Knoten I). Damit ist trivialerweise der Minimalgrad in H maximal ( U U /k). Da als erster Knoten v 1 (für I) von GreedyIndependentSet einer minimalen Grades gewählt wird und er samt seinen höchstens ( U U /k) vielen Nachbarn entfernt wird, wird der nächste Knoten v 2 in H (U ) gesucht mit U = U \ N[v 1 ] und U = U \ N[v 1 ] U ( U U /k) = U /k. ( ) Da H (U \ N[v 1 ]) k-färbbar, lässt sich das Argument wiederholen. Abgebrochen wird diese Suche, wenn U erschöpft ist. Dazu sind wegen ( ) mindestens log k ( U ) viele Schritte nötig, und soviele Knoten werden auch wenigstens zu I hinzugenommen. Näherungsalgorithmen, Fernau, Universität Trier, WiSe 2012/13 22/24
23 Fortsetzung des Beweises des Lemmas: Hilfssatz wenigstens log k ( U ) viele Knoten mit Farbe i gefärbt. Wie groß ist U vor dem Durchlaufen der Schritte 2a.-2d.? Fall 1: Solange U V / log k ( V ), gilt wegen V / log k ( V ) > V : log k U log k U log k ( V / log k ( V )) > log k V = 1 2 log k ( V ) Da U bei jedem Durchlauf der Schleife 2 um wenigstens 1 2 log k ( V ) abnimmt, kommt der Fall 1 höchstens 2 V / log k ( V ) oft zur Anwendung, und dabei werden höchstens 2 V / log k ( V ) viele Farben benutzt. Fall 2: Sobald U < V / log k ( V ), reichen trivialer Weise V / log k ( V ) viele Farben aus. Fall 1 und Fall 2 zusammen liefern die Behauptung. Näherungsalgorithmen, Fernau, Universität Trier, WiSe 2012/13 23/24
24 Satz: Ist n = V, so ist GreedyGC ein O(n/ log(n))-approximativer Algorithmus fürs Graphenfärben. Beweis: Nach dem Lemma benötiget GreedyGC höchstens 3n/ log k (n) viele Farben mit k = m (G). Also ist m(g, GreedyGC(G)) m (G) 3n log(m (G))/ log(n) m (G) 3n log(n). Bem.: Der soeben dargestellte O(n/ log n)-approximative ) Algorithmus ist nicht (log log n)2 bestmöglich: Es gibt einen O (n -approximativen Algorithmus. (log n) 3 Auf der anderen Seite ist bekannt, dass es sofern nicht P = NP keinen n 1/7 ɛ -approximativen Algorithmus geben kann für jedes ɛ > 0. Insbesondere dürfte das Graphenfärbeproblem nicht in APX liegen. Näherungsalgorithmen, Fernau, Universität Trier, WiSe 2012/13 24/24
Einführung in Approximative Algorithmen und Parametrisierte Komplexität
Einführung in Approximative Algorithmen und Parametrisierte Komplexität Tobias Lieber 10. Dezember 2010 1 / 16 Grundlegendes Approximationsalgorithmen Parametrisierte Komplexität 2 / 16 Grundlegendes Definition
Approximationsklassen für Optimierungsprobleme
Approximationsklassen für Optimierungsprobleme Matthias Erbar 19. September 2007 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 1 2 Approximationsalgorithmen mit garantierter Güte 2 2.1 Terminologie......................................
Theoretische Grundlagen der Informatik
Theoretische Grundlagen der Informatik Vorlesung am 7. Dezember 2017 INSTITUT FÜR THEORETISCHE 0 07.12.2017 Dorothea Wagner - Theoretische Grundlagen der Informatik INSTITUT FÜR THEORETISCHE KIT Die Forschungsuniversität
Theoretische Informatik. Exkurs: Komplexität von Optimierungsproblemen. Optimierungsprobleme. Optimierungsprobleme. Exkurs Optimierungsprobleme
Theoretische Informatik Exkurs Rainer Schrader Exkurs: Komplexität von n Institut für Informatik 13. Mai 2009 1 / 34 2 / 34 Gliederung Entscheidungs- und Approximationen und Gütegarantien zwei Greedy-Strategien
Approximationsalgorithmen
Approximationsalgorithmen 1. Vorlesung Joachim Spoerhase Alexander Wolff Lehrstuhl für Informatik I Wintersemester 2017/18 Bücher zur Vorlesung Vijay V. Vazirani Approximation Algorithms Springer-Verlag
Approximationsalgorithmen für NP-harte Optimierungsprobleme
Approximationsalgorithmen für NP-harte Optimierungsprobleme Prof. Dr. Berthold Vöcking Lehrstuhl Informatik 1 Algorithmen und Komplexität RWTH Aachen 1 / 18 Was tun mit NP-harten Problemen? Viele praxisrelevante
Algorithmen zum Lösen von Vertex und Set Cover Instanzen zur Planung von Angriffen auf Netzwerke
Algorithmen zum Lösen von Vertex und Set Cover Instanzen zur Planung von Angriffen auf Netzwerke Steve Göring 13.07.2012 1/18 Gliederung Einleitung Grundlagen Vertex-Cover-Problem Set-Cover-Problem Lösungsalgorithmen
Polynomialzeit- Approximationsschema
Polynomialzeit- Approximationsschema 27.01.2012 Elisabeth Sommerauer, Nicholas Höllermeier Inhalt 1.NP-Vollständigkeit Was ist NP-Vollständigkeit? Die Klassen P und NP Entscheidungsproblem vs. Optimierungsproblem
Theoretische Grundlagen der Informatik
Theoretische Grundlagen der Informatik Vorlesung am 20. November 2014 INSTITUT FÜR THEORETISCHE 0 KIT 20.11.2014 Universität des Dorothea Landes Baden-Württemberg Wagner - Theoretische und Grundlagen der
Kapitel 9: Lineare Programmierung Gliederung
Gliederung 1. Grundlagen 2. Zahlentheoretische Algorithmen 3. Sortierverfahren 4. Ausgewählte Datenstrukturen 5. Dynamisches Programmieren 6. Graphalgorithmen 7. String-Matching 8. Kombinatorische Algorithmen
Literatur. Dominating Set (DS) Dominating Sets in Sensornetzen. Problem Minimum Dominating Set (MDS)
Dominating Set 59 Literatur Dominating Set Grundlagen 60 Dominating Set (DS) M. V. Marathe, H. Breu, H.B. Hunt III, S. S. Ravi, and D. J. Rosenkrantz: Simple Heuristics for Unit Disk Graphs. Networks 25,
Approximationsschemata
Effiziente Algorithmen Aproximationsalgorithmen 312 Definition Approximationsschemata Sei A(ǫ) ein Approximationsalgorithmus mit einem Parameter ǫ. 1. A(ǫ) ist ein PTAS (polynomial time approximation scheme),
Approximationsalgorithmen: Klassiker I. Kombinatorische Optimierung Absolute Gütegarantie Graph-Coloring Clique Relative Gütegarantie Scheduling
Approximationsalgorithmen: Klassiker I Kombinatorische Optimierung Absolute Gütegarantie Graph-Coloring Clique Relative Gütegarantie Scheduling VO Approximationsalgorithmen WiSe 2011/12 Markus Chimani
4 Färbungen Begriffe Komplexität Greedy-Algorithmus Knotenreihenfolgen Das 4-Farben-Problem...
Inhaltsverzeichnis 4 Färbungen 41 4.1 Begriffe....................... 41 4.2 Komplexität..................... 42 4.3 Greedy-Algorithmus................ 42 4.4 Knotenreihenfolgen................. 43 4.5
Entscheidungsbäume. Definition Entscheidungsbaum. Frage: Gibt es einen Sortieralgorithmus mit o(n log n) Vergleichen?
Entscheidungsbäume Frage: Gibt es einen Sortieralgorithmus mit o(n log n) Vergleichen? Definition Entscheidungsbaum Sei T ein Binärbaum und A = {a 1,..., a n } eine zu sortierenden Menge. T ist ein Entscheidungsbaum
Teil III. Komplexitätstheorie
Teil III Komplexitätstheorie 125 / 160 Übersicht Die Klassen P und NP Die Klasse P Die Klassen NP NP-Vollständigkeit NP-Vollständige Probleme Weitere NP-vollständige Probleme 127 / 160 Die Klasse P Ein
Approximationsalgorithmen
Ausarbeitung zum Thema Approximationsalgorithmen im Rahmen des Fachseminars 24. Juli 2009 Robert Bahmann [email protected] FH Wiesbaden Erstellt von: Robert Bahmann Zuletzt berarbeitet von: Robert
Die Klasse NP und die polynomielle Reduktion
Die Klasse NP und die polynomielle Reduktion Prof. Dr. Berthold Vöcking Lehrstuhl Informatik 1 Algorithmen und Komplexität RWTH Aachen Dezember 2011 Berthold Vöcking, Informatik 1 () Vorlesung Berechenbarkeit
Optimierungsprobleme. B. Langfeld, M. Ritter, B. Wilhelm Diskrete Optimierung: Fallstudien aus der Praxis
Optimierungsprobleme Instanz eines Optimierungsproblems zulässiger Bereich (meist implizit definiert) Zielfunktion Optimierungsrichtung opt {max, min} Optimierungsproblem Menge von Instanzen meist implizit
Probleme aus NP und die polynomielle Reduktion
Probleme aus NP und die polynomielle Reduktion Prof. Dr. Berthold Vöcking Lehrstuhl Informatik 1 Algorithmen und Komplexität RWTH Aachen 15. Dezember 2009 Berthold Vöcking, Informatik 1 () Vorlesung Berechenbarkeit
Das Lastverteilungsproblem
Das Lastverteilungsproblem Approximationsalgorithmen Referent Franz Brauße Veranstaltung Proseminar Theoretische Informatik Universität Trier, FB IV Dozent Prof. Dr. Henning Fernau 23.02.2012 Übersicht
durch Einfügen von Knoten konstruiert werden kann.
Satz von Kuratowski Definition Unterteilung eines Graphen Sei G = (V, E) und e = {u, v} E. 1 Das Einfügen eines neuen Knoten w in die Kante e führt zum Graphen G = (V {w}, E \ e {{u, w}, {w, v}}). 2 Der
Komplexität von Algorithmen Musterlösungen zu ausgewählten Übungsaufgaben
Dieses Dokument soll mehr dazu dienen, Beispiele für die formal korrekte mathematische Bearbeitung von Aufgaben zu liefern, als konkrete Hinweise auf typische Klausuraufgaben zu liefern. Die hier gezeigten
Überblick. TSP Vergleich der Lösungen. Das Travelling Salesman Problem. Nearest-Neighbor Heuristik für TSP
Kap..1 Heuristiken Kap.. Approximative Algorithmen und Gütegarantien Professor Dr. Lehrstuhl für Algorithm Engineering, LS11 Fakultät für Informatik, TU Dortmund 3. VO DAP SS 008 14. Juli 009 Überblick
Kap. 7.1 Heuristiken Kap. 7.2 Approximative Algorithmen und Gütegarantien
Kap. 7.1 Heuristiken Kap. 7.2 Approximative Algorithmen und Gütegarantien Professor Dr. Lehrstuhl für Algorithm Engineering, LS11 Fakultät für Informatik, TU Dortmund 23. VO DAP2 SS 2008 14. Juli 2009
2.6 Asymptotische Approximation: Min Binpacking
2.6 Asymptotische Approximation: Min Binpacking In diesem Abschnitt geht es die Erscheinung, dass manche Optimierungsprobleme Approximationsalgorithmen haben, die nur für Inputs x mit groÿem Wert m (x)
4 Greedy-Algorithmen (gierige Algorithmen)
Greedy-Algorithmen (gierige Algorithmen) Greedy-Algorithmen werden oft für die exakte oder approximative Lösung von Optimierungsproblemen verwendet. Typischerweise konstruiert ein Greedy-Algorithmus eine
Laufzeit einer DTM, Klasse DTIME
Laufzeit einer DTM, Klasse DTIME Definition Laufzeit einer DTM Sei M eine DTM mit Eingabealphabet Σ, die bei jeder Eingabe hält. Sei T M (w) die Anzahl der Rechenschritte d.h. Bewegungen des Lesekopfes
3-Färbbarkeit. Korollar: Zu Entscheiden, ob ein Graph k-färbbar ist mit k 3, ist NP-vollständig.
3-Färbbarkeit Wir wissen bereits, dass in polynomieller Zeit entschieden werden kann, ob ein Graph 2-färbbar ist. Satz: Zu Entscheiden, ob ein Graph 3-färbbar ist, ist NPvollständig. Beweis: Reduktion
Welche Probleme können Rechner (effizient) lösen? Die P = NP Frage. Ideen der Informatik Kurt Mehlhorn
Welche Probleme können Rechner (effizient) lösen? Die P = NP Frage Ideen der Informatik Kurt Mehlhorn Gliederung Ziele von Theorie Gibt es Probleme, die man prinzipiell nicht mit einem Rechner lösen kann?
NP-vollständig - Was nun?
Kapitel 4 NP-vollständig - Was nun? Wurde von einem Problem gezeigt, dass es NP-vollständig ist, ist das Problem damit nicht gelöst oder aus der Welt geschafft. In der Praxis muss es trotzdem gelöst werden.
Lösungen zur Vorlesung Berechenbarkeit und Komplexität
Lehrstuhl für Informatik 1 WS 009/10 Prof. Dr. Berthold Vöcking 0.0.010 Alexander Skopalik Thomas Kesselheim Lösungen zur Vorlesung Berechenbarkeit und Komplexität. Zulassungsklausur Aufgabe 1: (a) Worin
Nachklausur Grundlagen der Algorithmik (Niedermeier/Froese/Chen/Fluschnik, Wintersemester 2015/16)
Berlin, 14. April 2016 Name:... Matr.-Nr.:... Nachklausur Grundlagen der Algorithmik (Niedermeier/Froese/Chen/Fluschnik, Wintersemester 2015/16) 1 / 10 2 / 10 3 / 11 4 / 9 5 / 10 Σ / 50 Einlesezeit: Bearbeitungszeit:
Übungsblatt Nr. 5. Lösungsvorschlag
Institut für Kryptographie und Sicherheit Prof. Dr. Jörn Müller-Quade Nico Döttling Dirk Achenbach Tobias Nilges Vorlesung Theoretische Grundlagen der Informatik Übungsblatt Nr. 5 svorschlag Aufgabe 1
Vorlesung 2 KÜRZESTE WEGE
Vorlesung 2 KÜRZESTE WEGE 34 Kürzeste Wege im Graphen Motivation! Heute:! Kürzeste Wege von einem Knoten (SSSP)! Kürzeste Wege zwischen allen Knotenpaaren (APSP)! Viele Anwendungen:! Navigationssysteme!
Das Rucksackproblem. Definition Sprache Rucksack. Satz
Das Rucksackproblem Definition Sprache Rucksack Gegeben sind n Gegenstände mit Gewichten W = {w 1,...,w n } N und Profiten P = {p 1,...,p n } N. Seien ferner b, k N. RUCKSACK:= {(W, P, b, k) I [n] : i
Parameterisierte Algorithmen WS 2007/08 in Trier. Henning Fernau
Parameterisierte Algorithmen WS 2007/08 in Trier Henning Fernau [email protected] 1 Parameterisierte Algorithmen Gesamtübersicht Einführung Grundbegriffe Problemkerne Suchbäume Graphparameter Weitere
Übungsblatt 6. Vorlesung Theoretische Grundlagen der Informatik im WS 16/17
Institut für Theoretische Informatik Lehrstuhl Prof. Dr. D. Wagner Übungsblatt 6 Vorlesung Theoretische Grundlagen der Informatik im WS 16/17 Ausgabe 22. Dezember 2016 Abgabe 17. Januar 2017, 11:00 Uhr
Knoten-Partitionierung in feste Eigenschaften ist NP-schwer
Knoten-Partitionierung in feste Eigenschaften ist NP-schwer Seminar: Ausgewählte Kapitel der Informatik bei Prof. Dr. R. Schrader Seminarvortrag von Nils Rosjat Wintersemester 09 / 10 1 Einleitung Dieser
1. Einleitung wichtige Begriffe
1. Einleitung wichtige Begriffe Da sich meine besondere Lernleistung mit dem graziösen Färben (bzw. Nummerieren) von Graphen (speziell von Bäumen), einem Teilgebiet der Graphentheorie, beschäftigt, und
Zusammenfassung Approx algorithmen
Zusammenfassung pprox algorithmen. Einleitung Notation: N := {, 2,... }, N 0 := {0,, 2,... } [n] := {, 2,..., n} [n] 0 := {0,, 2,..., n}.3. Grundbegriffe Kanten}, S(G) = {c V c V Knotenfärbung}, f(c V
Kapitel 4: Das Überdeckungsproblem
Kapitel : Das Überdeckungsproblem Kapitel Das Überdeckungsproblem Kapitel : Das Überdeckungsproblem Seite / 25 Kapitel : Das Überdeckungsproblem Inhaltsverzeichnis. Überdeckungsmatrizen.2 Minimalüberdeckungen.
Theoretische Grundlagen der Informatik
Theoretische Grundlagen der Informatik Vorlesung am 5. Dezember 2017 INSTITUT FÜR THEORETISCHE 0 05.12.2017 Dorothea Wagner - Theoretische Grundlagen der Informatik INSTITUT FÜR THEORETISCHE KIT Die Forschungsuniversität
Der Satz von Taylor. Kapitel 7
Kapitel 7 Der Satz von Taylor Wir haben bereits die Darstellung verschiedener Funktionen, wie der Exponentialfunktion, der Cosinus- oder Sinus-Funktion, durch unendliche Reihen kennen gelernt. In diesem
P, NP und NP -Vollständigkeit
P, NP und NP -Vollständigkeit Mit der Turing-Maschine haben wir einen Formalismus kennengelernt, um über das Berechenbare nachdenken und argumentieren zu können. Wie unsere bisherigen Automatenmodelle
Algorithmen und Datenstrukturen
Algorithmen und Datenstrukturen Wintersemester 2012/13 26. Vorlesung Greedy- und Approximationsalgorithmen Prof. Dr. Alexander Wolff Lehrstuhl für Informatik I Operations Research Optimierung für Wirtschaftsabläufe:
Theoretische Grundlagen der Informatik
Theoretische Grundlagen der Informatik Vorlesung am 01. Dezember 2011 INSTITUT FÜR THEORETISCHE 0 KIT 01.12.2011 Universität des Dorothea Landes Baden-Württemberg Wagner - Theoretische und Grundlagen der
Hamiltonsche Graphen
Hamiltonsche Graphen Definition 3.2. Es sei G = (V, E) ein Graph. Ein Weg, der jeden Knoten von G genau einmal enthält, heißt hamiltonscher Weg. Ein Kreis, der jeden Knoten von G genau einmal enthält,
Approximationsalgorithmen
Jan Johannsen Vorlesung im Sommersemester 2007 Einordnung Algorithmik und Analyse von Algorithmen Komplexitätstheorie Analyse der Komplexität von Problemen Einteilung in Klassen ähnlicher Komplexität Untersuchung
Wiederholung zu Flüssen
Universität Konstanz Methoden der Netzwerkanalyse Fachbereich Informatik & Informationswissenschaft SS 2008 Prof. Dr. Ulrik Brandes / Melanie Badent Wiederholung zu Flüssen Wir untersuchen Flüsse in Netzwerken:
Ein Turnierplan mit fünf Runden
Mathematik I für Informatiker Graphen p. 1 Ein Turnierplan mit fünf Runden c b a c b a c b a c b a c b a d e d e d e d e d e Mathematik I für Informatiker Graphen p. 2 Definition: Graph Ein (schlichter)
Optimierung. Optimierung. Vorlesung 9 Lineare Programmierung & Kombinatorische Optimierung Fabian Kuhn
Optimierung Vorlesung 9 Lineare Programmierung & Kombinatorische Optimierung 1 Assignment Problem (Zuordnungsproblem) Gewichtetes Perfektes Bipartites Matching agents Costs tasks Weise jedem Agenten genau
Alle bislang betrachteten Sortieralgorithmen hatten (worst-case) Laufzeit Ω(nlog(n)).
8. Untere Schranken für Sortieren Alle bislang betrachteten Sortieralgorithmen hatten (worst-case) Laufzeit Ω(nlog(n)). Werden nun gemeinsame Eigenschaften dieser Algorithmen untersuchen. Fassen gemeinsame
Polynomielle Verifizierer und NP
Polynomielle Verifizierer und NP Definition Polynomieller Verifizierer Sei L Σ eine Sprache. Eine DTM V heißt Verifizierer für L, falls V für alle Eingaben w Σ hält und folgendes gilt: w L c Σ : V akzeptiert
Dank. Grundlagen der Theoretischen Informatik / Einführung in die Theoretische Informatik I. Reduktion. Komplexitätsklassen.
Dank Vorlesung Grundlagen der Theoretischen Informatik / Einführung in die Theoretische Informatik I Bernhard Beckert Diese Vorlesungsmaterialien basieren ganz wesentlich auf den Folien zu den Vorlesungen
9 Minimum Spanning Trees
Im Folgenden wollen wir uns genauer mit dem Minimum Spanning Tree -Problem auseinandersetzen. 9.1 MST-Problem Gegeben ein ungerichteter Graph G = (V,E) und eine Gewichtsfunktion w w : E R Man berechne
Automaten und Formale Sprachen SoSe 2007 in Trier. Henning Fernau Universität Trier
Automaten und Formale Sprachen SoSe 2007 in Trier Henning Fernau Universität Trier [email protected] 1 Automaten und Formale Sprachen Gesamtübersicht Organisatorisches Einführung Endliche Automaten und
Scheduling und Lineare ProgrammierungNach J. K. Lenstra, D. B. Shmoys und É.
Scheduling und Lineare ProgrammierungNach J. K. Lenstra, D. B. Shmoys und É. Tardos Janick Martinez Esturo [email protected] xx.08.2007 Sommerakademie Görlitz Arbeitsgruppe 5 Gliederung
NP-Vollständigkeit. Krautgartner Martin (9920077) Markgraf Waldomir (9921041) Rattensberger Martin (9921846) Rieder Caroline (0020984)
NP-Vollständigkeit Krautgartner Martin (9920077) Markgraf Waldomir (9921041) Rattensberger Martin (9921846) Rieder Caroline (0020984) 0 Übersicht: Einleitung Einteilung in Klassen Die Klassen P und NP
Grundlagen der Informatik Kapitel 20. Harald Krottmaier Sven Havemann
Grundlagen der Informatik Kapitel 20 Harald Krottmaier Sven Havemann Agenda Klassen von Problemen Einige Probleme... Approximationsalgorithmen WS2007 2 Klassen P NP NP-vollständig WS2007 3 Klasse P praktisch
Ausarbeitung über den Satz von Menger und den Satz von König
Ausarbeitung über den Satz von Menger und den Satz von König Myriam Ezzedine, 0326943 Anton Ksernofontov, 0327064 Jürgen Platzer, 0025360 Nataliya Sokolovska, 0326991 1. Beweis des Satzes von Menger Bevor
Skript: Exakte Exponentialzeit-Algorithmen
Departement Informatik Algorithmik für schwere Probleme Prof. Dr. Juraj Hromkovič Dr. Hans-Joachim Böckenhauer Dr. Richard Královič http://www.ita.inf.ethz.ch/alscpr17 Skript: Exakte Exponentialzeit-Algorithmen
Definition : Diechromatische Zahl eines Graphen G ist die kleinste Anzahl chromatische Zahl von Farben für eine zulässige Färbung.
4 Definition : Eine zulässige Färbung ist eine Färbung der Knoten des ( un- zulässige Färbung gerichteten ) Graphen, so daß je zwei adjazente Knoten verschiedene Farben haben. Trivial ist, daß n verschiedene
Algorithmen und Datenstrukturen Kapitel 6 Komplexitätstheorie
Algorithmen und Datenstrukturen Kapitel 6 Komplexitätstheorie Einführung in P und NP Frank Heitmann [email protected] 11. November 2015 Frank Heitmann [email protected]
Seminar. Das Steinerbaumproblem
Seminar Das Steinerbaumproblem Philipp Gillitzer Matrikelnr.: 51829 Studiengang Informatik(IT-Sicherheit) Semester 6 Hochschule Aalen Wintersemester 16/17 1 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 3 2 Grundlagen
Algorithmische Methoden zur Netzwerkanalyse Vorlesung 13, Henning Meyerhenke
Algorithmische Methoden zur Netzwerkanalyse Vorlesung 13, 01.02.2012 Henning Meyerhenke 1 KIT Henning Universität desmeyerhenke: Landes Baden-Württemberg und nationales Algorithmische Forschungszentrum
Lösungen zur 1. Klausur. Einführung in Berechenbarkeit, formale Sprachen und Komplexitätstheorie
Hochschuldozent Dr. Christian Schindelhauer Paderborn, den 21. 2. 2006 Lösungen zur 1. Klausur in Einführung in Berechenbarkeit, formale Sprachen und Komplexitätstheorie Name :................................
Algorithmen II Vorlesung am
Algorithmen II Vorlesung am 0..0 Minimale Schnitte in Graphen INSTITUT FÜR THEORETISCHE INFORMATIK PROF. DR. DOROTHEA WAGNER KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und Algorithmen nationales Forschungszentrum
Knotenfärbung. Def.: Eine Knotenfärbung eines Graphen G=(V,E) mit k Farben ist eine Abbildung c:v {1,...,k}, so dass c(u) c(v) für alle {u,v} E.
Knotenfärbung Def.: Eine Knotenfärbung eines Graphen G=(V,E) mit k Farben ist eine Abbildung c:v {1,...,k}, so dass c(u) c(v) für alle {u,v} E. Die chromatische Zahl χ(g) eines Graphen G ist die minimale
3 Klassifikation wichtiger Optimierungsprobleme
3 Klassifikation wichtiger Optimierungsprobleme 3.1 Das MIN- -TSP Wir kehren nochmal zurück zum Handlungsreisendenproblem für Inputs (w {i,j} ) 1 i
Algorithmische Methoden zur Netzwerkanalyse Vorlesung 12, Henning Meyerhenke
Algorithmische Methoden zur Netzwerkanalyse Vorlesung 12, 25.01.2012 Henning Meyerhenke 1 KIT Henning Universität desmeyerhenke: Landes Baden-Württemberg und nationales Algorithmische Forschungszentrum
Algorithmische Graphentheorie
Algorithmische Graphentheorie WS 2008/2009 Vorlesung: Dr. Felix Brandt, Dr. Jan Johannsen Übung: Markus Brill, Felix Fischer Institut für Informatik LMU München Organisatorisches Vorlesung Donnerstag,
Theoretische Informatik 1
Theoretische Informatik 1 Approximierbarkeit David Kappel Institut für Grundlagen der Informationsverarbeitung Technische Universität Graz 10.06.2016 Übersicht Das Problem des Handelsreisenden TSP EUCLIDEAN-TSP
Reduktionen. Algorithmen und Datenstrukturen Kapitel 6.2 Komplexitätstheorie. Exkurs: Reduktionen allgemein. Reduktionen: Erläuterungen
en Algorithmen und Datenstrukturen Kapitel 6.2 Komplexitätstheorie P, und C Definition () Seien L 1, L 2 {0, 1} zwei Sprachen. Wir sagen, dass L 1 auf L 2 in polynomialer Zeit reduziert wird, wenn eine
Klausur: Berechenbarkeit und Komplexität (Niedermeier/Chen/Froese/Sorge, Sommersemester 2016)
Technische Universität Berlin, Berlin, 28.07.2016 Name:... Matr.-Nr.:... Klausur: Berechenbarkeit und Komplexität (Niedermeier/Chen/Froese/Sorge, Sommersemester 2016) Einlesezeit: Bearbeitungszeit: Max.
KAPITEL 3 MATCHINGS IN BIPARTITEN GRAPHEN
KAPITEL 3 MATCHINGS IN BIPARTITEN GRAPHEN F. VALLENTIN, A. GUNDERT 1. Definitionen Notation 1.1. Ähnlich wie im vorangegangenen Kapitel zunächst etwas Notation. Wir beschäftigen uns jetzt mit ungerichteten
2. Entsprechende Listen P i von Vorgängern von i 3. for i := 1 to n do. (ii) S i = Knoten 2 + 1}
1. Berechne für jeden Knoten i in BFS-Art eine Liste S i von von i aus erreichbaren Knoten, so dass (i) oder (ii) gilt: (i) S i < n 2 + 1 und Si enthält alle von i aus erreichbaren Knoten (ii) S i = n
Algorithmentheorie 1. Vorlesung
Algorithmentheorie 1. Vorlesung Martin Dietzfelbinger 6. April 2006 FG KTuEA, TU Ilmenau AT 06.04.2006 Methode, Material Vorlesung Vorlesungsskript (Netz, Copyshop) Folien (im Netz) Vorlesung nachbereiten!
Approximationsalgorithmen. Approximation im Sinne der Analysis:
Approximationsalgorithmen Ulrich Pferschy 1 Approximationsalgorithmen Approximation im Sinne der Analysis: Satz von Weierstrass: (1815-1897) Sei f eine stetige Funktion auf [a, b]. Dann gibt es zu jedem
Algorithmen und Datenstrukturen
Algorithmen und Datenstrukturen Wintersemester 2012/13 25. Vorlesung Dynamisches Programmieren Prof. Dr. Alexander Wolff Lehrstuhl für Informatik I Klausurvorbereitung Tipp: Schreiben Sie sich alle Fragen
Algorithmen II Vorlesung am 15.11.2012
Algorithmen II Vorlesung am 15.11.2012 Kreisbasen, Matroide & Algorithmen INSTITUT FÜR THEORETISCHE INFORMATIK PROF. DR. DOROTHEA WAGNER KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und Algorithmen nationales
Kapitel 7: Flüsse in Netzwerken und Anwendungen Gliederung der Vorlesung
Gliederung der Vorlesung. Grundbegriffe. Elementare Graphalgorithmen und Anwendungen 3. Kürzeste Wege 4. Minimale spannende Bäume 5. Färbungen und Cliquen 6. Traveling Salesman Problem 7. Flüsse in Netzwerken
1.2 Eigenschaften der ganzen Zahlen
Lineare Algebra I WS 2015/16 c Rudolf Scharlau 13 1.2 Eigenschaften der ganzen Zahlen Dieser Abschnitt handelt von den gewöhlichen ganzen Zahlen Z und ihren Verknüpfungen plus und mal. Man kann die natürlichen
Durchschnitt von Matroiden
Durchschnitt von Matroiden Satz von Edmonds Dany Sattler 18. Januar 2007/ Seminar zur ganzzahligen Optimierung / Wallenfels Definition: Unabhängigkeitssystem Definition: Ein Mengensystem (S, J ) nennt
Seminararbeit: K-Opt und die Lin-Kernighan-Heuristik für das allgemeine TSP
Seminararbeit: K-Opt und die Lin-Kernighan-Heuristik für das allgemeine TSP Tobias Boelter 28. Mai 2013 bei Prof. Dr. Rainer Schrader, Universität zu Köln Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 2 2 Lokale Suche
12. Woche: Verifizierer, nicht-deterministische Turingmaschine, Klasse NP
12 Woche: Verifizierer, nicht-deterministische Turingmaschine, Klasse NP 12 Woche: Verifizierer, nicht-deterministische Turingmaschine, NP 254/ 333 Polynomielle Verifizierer und NP Ḋefinition Polynomieller
15. Elementare Graphalgorithmen
Graphen sind eine der wichtigste Modellierungskonzepte der Informatik Graphalgorithmen bilden die Grundlage vieler Algorithmen in der Praxis Zunächst kurze Wiederholung von Graphen. Dann Darstellungen
Die Klassen P und NP. Formale Grundlagen der Informatik 1 Kapitel 11. Die Klassen P und NP. Die Klasse P
Die Klassen Formale Grundlagen der Informatik 1 Kapitel 11 Frank Heitmann [email protected] P := {L es gibt ein Polynom p und eine p(n)-zeitbeschränkte DTM A mit L(A) = L} = i 1 DTIME(n
Diskrete Strukturen. Hausaufgabe 1 (5 Punkte) Hausaufgabe 2 (5 Punkte) Wintersemester 2007/08 Lösungsblatt Januar 2008
Technische Universität München Fakultät für Informatik Lehrstuhl für Informatik 15 Computergraphik & Visualisierung Prof. Dr. Rüdiger Westermann Dr. Werner Meixner Wintersemester 2007/08 Lösungsblatt 9
Approximationsalgorithmen
Makespan-Scheduling Kapitel 4: Approximationsalgorithmen (dritter Teil) (weitere Beispiele und Illustrationen an der Tafel) Hilfreiche Literatur: Vazarani: Approximation Algorithms, Springer Verlag, 2001.
x, y 2 f(x)g(x) dµ(x). Es ist leicht nachzuprüfen, dass die x 2 setzen. Dann liefert (5.1) n=1 x ny n bzw. f, g = Ω
5. Hilberträume Definition 5.1. Sei H ein komplexer Vektorraum. Eine Abbildung, : H H C heißt Skalarprodukt (oder inneres Produkt) auf H, wenn für alle x, y, z H, α C 1) x, x 0 und x, x = 0 x = 0; ) x,
Die Komplexitätsklassen P und NP
Die Komplexitätsklassen P und NP Prof. Dr. Berthold Vöcking Lehrstuhl Informatik 1 Algorithmen und Komplexität RWTH Aachen November 2011 Berthold Vöcking, Informatik 1 () Vorlesung Berechenbarkeit und
