Haut und Hautanhangsgebilde

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1 Kurstag 10 Haut und Hautanhangsgebilde Themen Leistenhaut Haare Hautdrüsen Brustdrüse Lernziele Prüfungsrelevante Lerninhalte Haut: Bauprinzip und funktionelle Bedeutung, Turgor, Pigmentierung, Leisten- und Felderhaut, Spaltlinien, Verschieblichkeit, Hautanhangsgebilde. Behaarung: Lanugo-, Terminalbehaarung, Haarzyklus, M. arrector pili, Talgdrüsen. Aufbau der Brustdrüse, Laktation und Milchejektion. Eigenstudium Nägel: Matrix, Hyponychium, Eponychium, Lunula, Einbau des Nagels Tunica dartos (Kurstag 4) Entwicklung der Brustdrüse. Klinische Aspekte (fakultativ) Altersveränderungen, Naevus, gut- und bösartige Hauttumoren, Hyperkeratosen, Melanom, Keloidbildung, Acne vulgaris, Furunkel, Karbunkel. Lernziele der Vorlesung Histologie Die Studierenden sollen die Schichten, die morphologischen Unterschiede und die verschiedenen Funktionen der Haut kennen. die Drüsen der Haut im Aufbau und mit Ausführungsgangsystem beschreiben können. die unterschiedlichen Sinnesfunktionen der Haut und dort den einzelnen Rezeptorgebilden zuordnen können (siehe Kurstag 9). den Aufbau und die Funktionsweise der weiblichen Brustdrüse erläutern können. Lernziele des Kurses Histologie Die Studierenden sollen Präparate mit ihren Besonderheiten beschreiben und erkennen können. die Schichtung der Haut kennen und den Schichten wesentliche Funktionen zuordnen können. die Lage von Hautorganen, -zelltypen und -anhangsgebilden angeben können. bei der Epidermis Schichtenbau, Pigmentierung, Keratinozyten, Langerhans- Zellen, Merkel-Zellen, Melanozyten erkennen können. bei der Dermis Fasertextur und Unterschiede sowie den Schichtenbau benennen können. in der Subcutis regionale Unterschiede, die Funktion als Speicherorgan und die Gliederung erklären können. die Sinnesfunktion der Haut beschreiben und dabei freie Nervenendigungen und Rezeptoren für Oberflächensensibilität (siehe Kurstag 9) erklären können. Längs- und Querschnitte des Haares und die Bauelemente erkennen können. den Aufbau, die Lokalisation, Sekretionsmodus und Funktion verschiedener Hautdrüsen erläutern können. 70

2 Leistenhaut Präparat 5: BM 22 : Fingerbeere, Mensch, H.E. Menschliche Epidermis, Hämalaun, 700x Wiederholen Sie Aufbau und Funktion des verhornten Plattenepithels (Kurstag 2). Aufsuchen der einzelnen Schichten und Bauelemente der Haut: Epidermis, Dermis mit Stratum papillare, -reticulare, Tela subcutanea, ekkrine Schweißdrüsen mit intraepithelialen Ausführungsgängen, Meissner und Vater-Pacini Körperchen. Querschnitt durch alle Schichten des Integumentum commune. Welche nichtepithelialen Zellen kommen in der Epidermis noch vor und welche Funktion haben diese Zellen (vgl. auch BM 22) Woraus wird Melanin synthetisiert Wie ist die dermo-epidermale Verbindungszone aufgebaut Wie entstehen die Hautleisten Welche Bedeutung kommt dem Leistenmuster zu 71

3 Haare Hautdrüsen Präparat 40: Präparat 41: Kopfhaut, Mensch, H.E. Achselhaut, Mensch, van Gieson [Übungspräparat] Schichtung der Haut mit vorherigem Präparat vergleichen Gemeinsamkeiten, Unterschiede Aufsuchen von Haarfollikeln, Haarschaft, Talgdrüsen, Schweißdrüsen, Musculus arrector pili. Übersicht mit den oben erwähnten Strukturen zeichnen. Haarfollikel im Detail darstellen. Welche Anteile des Haares sind verhornt Welche Bedeutung haben die Matrixzellen Was ist der Wulst Welche Zellen mit welcher Funktion kommen in dieser Struktur vor Wie ist die epitheliale Wurzelscheide aufgebaut Wie kommt es zur Entstehung von Acne vulgaris Welche Drüsen sind beim Schweißdrüsenabszess der Achselhöhle betroffen Die Verdachtsdiagnose Zystische Fibrose (Mukoviszidose) kann mit Hilfe eines Schnelltestes gestellt werden. Dabei wird der Chlorid-Gehalt des Endschweißes gemessen. Überlegen Sie den pathophysiologischen Zusammenhang. Studieren Sie Präparat 41. Lokalisieren Sie die apokrinen (Duftdrüsen) und ekkrinen Schweißdrüsen in der Dermis. Beachten Sie die quer angeschnittenen Haarfollikel. Wo findet man noch apokrine Duftdrüsen Welche Art des Sekrets bilden sie Wozu dienen ekkrine Schweißdrüsen 72

4 Hautdrüsen Präparat 88: Augenlid, Mensch, Goldner Studium des Präparats zunächst in der Übersicht: Unterscheidung zwischen Innen- und Außenfläche des Augenlids. Aufsuchen von Epidermis, Haaren, Wimpern, M. orbicularis oculi, Tarsus, Glandulae tarsales, (Meibomsche Drüsen = Talgdrüsen), Glandulae ciliares (Mollsche Drüsen = apokrine Schweißdrüsen), Haarbalg-assoziierte Talgdrüsen (Zeissche Drüsen), M. tarsalis superior, Tunica conjunctiva palpebrae. Zeichnen Sie Ausschnitte des Augenlids mit den o.g. Strukturen. Welches ist die Funktion der Meibom- und Moll-Drüsen, wo münden sie Gibt es quergestreifte und/oder glatte Muskulatur im Präparat Um welche Muskeln handelt es sich Welche Rolle spielt der M. tarsalis Klären Sie die Begriffe Gerstenkorn (Hordeolum externum) und Hagelkorn (Chalazion) Welche Beziehung haben sie zu den Drüsen des Augenlids 73

5 Brustdrüse Präparat 46: Präparat 60: Brustdrüse (laktierend), Mensch, HOPA Brustdrüse (ruhend), Mensch, H.E. Orientierung im Präparat: Gliederung in Lappen und Läppchen über Bindegewebssepten. Aufsuchen der tubulo-alveolären Drüsenendstücke und der Drüsenausführungsgänge im intra- und extralobulären Bindegewebe. Mikroskopieren Sie zum Vergleich Präparat 60: Identifizieren Sie die histologischen Unterschiede zwischen der ruhenden und der laktierenden Brustdrüse. Brustdrüsenläppchen mit Bindegewebe und Gangsystem zeichnen. Wie ist das Sekret zusammengesetzt Wie erfolgt die Sekretion Welche Hormone beeinflussen die Brustdrüse Mammakarzinome entstehen meist aus dem Gangepithel, sogenannte duktale Karzinome (selten aus dem Epithel der Drüsenendstücke). Überlegen Sie, womit das zusammenhängen könnte 74

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