Methode der Naturwissenschaften

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1 Methode der Naturwissenschaften Die Naturwissenschaften arbeiten auf der Basis der Empirie. Die empirische Methode bezieht sich auf Phänomene und Wirklichkeiten, die messbar (feststellen, zählen, wiegen, usw.) und kausal erklärbar sind.

2 Methode der Naturwissenschaften Handlungsleitende Interessen Efl Erfolg Gewinn Ansehen

3 Methode der Naturwissenschaften Handlungsleitende Interessen

4 Verifikation Falsifikation Überprüfung der Hypothese im Experiment Hypothesenbildung Beobachtungen Beobachtungen Handlungsleitende Interessen

5 Falsifikation Überprüfung der neuen Hypothese im Experiment Modifizierte Hypothesenbildung Falsifikation

6 Verifikation Falsifikation Überprüfung der neuen Hypothese im Experiment Modifizierte Hypothesenbildung Falsifikation

7 Verifikation Falsifikation Weitere Überprüfung der verfeinerten Hypothese Verfeinerte Hypothesenbildung Verifikation

8 Naturwissenschaftliches Weltbild (Paradigma) Modell = Naturgesetz = Modell Formulierung eines Modells (Gesetzes) Theoriebildung Verifikation

9 Kriterien für Experimente Objektivität Reliabilität Validität

10 Objektivität I Ist das Ausmaß, in dem ein Untersuchungsergebnis in Durchführung, Auswertung und Interpretation vom Untersuchungsleiter nicht beeinflusst werden kann, bzw. wenn mehrere zu übereinstimmenden Ergebnissen kommen. Weder bei der Durchführung noch bei der Auswertung und Interpretation dürfen also verschiedene Experten verschiedene Ergebnisse erzielen.

11 Objektivität II Die Durchführungsobjektivität fordert, dass das Untersuchungsergebnis vom Anwender unbeeinflusst bleibt. Die Interpretationsobjektivität fordert, dass individuelle Deutungen nicht in die Interpretation eines Ergebnisses mit einfließen dürfen.

12 Reliabilität I Gibt die Zuverlässigkeit einer Messmethode an. Eine Untersuchung wird dann als reliabel bezeichnet, wenn es bei einer Wiederholung der Messung unter denselben Bedingungen und an denselben Gegenständen zu demselben Ergebnis kommt. Sie lässt sich u.a. durch eine Untersuchungswiederholung (Retest-Methode) oder einen andere, gleichwertige Untersuchung ermitteln (Paralleltest-Methode).

13 Reliabilität II Das Maß ist der Reliabilitätskoeffizient und definiert sich aus der Korrelation der beiden Untersuchungen. Bildlich gesagt: Wenn man mit einer Kanone ein Ziel anvisiert und die Kanonenkugel zwar nicht das Ziel treffen, aber immer an der gleichen Stelle einschlagen, dann besitzt das Instrumentarium eine hohe Reliabilität.

14 Validität Ist das wichtigste Testgütekriterium, denn es gibt den Grad der Genauigkeit an, mit dem eine Untersuchung das erfasst, was sie erfassen soll (z.b. Persönlichkeitsmerkmale i k l oder Verhaltensweisen). Die Überprüfung der Gültigkeit wird mithilfe der Korrelation mit einem Außenkriterium vorgenommen.

15 Methode der Naturwissenschaften Die Ergebnisse der empirischen Methode der Naturwissenschaften sind grundsätzlich begrenzt gültig, immer vorläufig gültig und auf Falsifikation hin orientiert. Eine naturwissenschaftliche Theorie ist lediglich ein Modell. Es bildet niemals die Wirklichkeit ab.

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