Finaltopologien und Quotienten
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- Uwe Gerber
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1 Abschnitt 7 Finaltopologien und Quotienten Finaltopologien Durch Umkehren der Pfeile erhalten wir dual zur Definition von Initialtopologien die Definition von Finaltopologien. Wir beginnen mit zwei Definitionen. Diese sind recht abstrakt, aber wir werden sogleich sehen, dass sie uns bereits Bekanntes verallgemeinern. 7.1 Definition. Sei X eine Menge, J eine beliebige Indexmenge, und seien Y j Räume und f j : Y j X Funktionen für j J. Wir nennen eine Topologie T auf X Finaltopologie bezüglich der f j, wenn folgendes gilt: (i) Die f j : Y j (X, T ) sind stetig. (ii) Für alle Räume Z und Funktionen g : X Z gilt: Sind alle g f j : Y j Z stetig, so ist g : (X, T ) Z stetig. Y j g f j f j (X, T ) g Z Bei der Initialtopologie steht der Raum X vorne an den zu f j gehörigen Pfeilen, bei der Final topologie steht er hinten. 7.2 Beispiel. Sind X, Y Räume, Y quasikompakt und X hausdorffsch und p: Y X eine stetige Surjektion, so ist die Topologie von X Finaltopologie bezüglich p. Das haben wir in Proposition 2.32 gezeigt. 7.3 Beispiel. Sei X ein Raum, seien Y j, j J, Unterräume von X und X = j J Y j. Sind alle Y j offen in X, so trägt X die Finaltopologie bezüglich der Inklusionsabbildungen i j : Y j X, denn einerseits sind die Inklusionsabbildungen stetig, andererseits gilt für eine Funktion g : X Z und x U j, dass, wenn g i j = g Uj stetig ist, g stetig in x ist. Sind also alle g i j stetig, so ist g stetig. 1
2 2 7. Finaltopologien und Quotienten Ebenso trägt X die Initialtopologie, wenn alle Y j abgeschlossen in X sind und J endlich ist. Ist nämlich wieder g : X Z und sind alle g f j stetig, so ist für abgeschlossenes A Z und j J die Menge (g f j ) 1 [A] = [g 1 [A]] = g 1 [A] Y j abgeschlossen in Y j und damit auch in X. Also ist g 1 [A] = j J (g 1 [A] Y j ) abgeschlossen und damit g stetig. Dies benutzen wir häufig, wenn wir stetige Abbildungen stückweise definieren. f 1 j 7.4 Proposition. Sei X eine Menge, J eine beliebige Indexmenge, und seien Y j Räume und f j : Y j X Funktionen für j J. Es seien T 1 und T 2 Topologien auf X, so dass T 1 Eigenschaft (i) aus der Definition der Finaltopologie hat und T 2 Eigenschaft (ii). Dann ist T 1 gröber als T 2. Beweis. Dual zu Proposition Korollar. Sei X eine Menge, J eine beliebige Indexmenge, und seien Y j Räume und f j : Y j X Funktionen für j J. Existiert die Finaltopologie bezüglich der f j, so ist sie eindeutig bestimmt. Die Finaltopologie ist die feinste Topologie, so dass die f j stetig sind, und wieder müssen nur noch die Frage der Existenz klären. Die Konstruktion stellt sich sogar als einfacher als bei der Initialtopologie heraus. 7.6 Proposition. Sei X eine Menge, J eine beliebige Indexmenge, und seien Y j Räume und f j : Y j X Funktionen für j J. Dann ist { T := O X : f 1 j die Finaltopologie auf X bezüglich der f j. } [O] offen in Y j für alle j J Beweis. Zunächst ist zu bemerken, dass T tatsächlich eine Topologie ist, da f 1 mit Vereinigungen und Schnitten vertauscht. Dass die f j : Y j (X, T ) stetig sind, ist offensichtlich. Sei nun Z ein Raum und g : X Z eine Funktion, so dass g f j für alle j J stetig ist. Für offenes U Z ist dann für alle j J die Menge (g f j ) 1 [U] = fj 1 [g 1 [U]] offen, also g 1 [U] T. Damit ist g : (X, T ) Z stetig. Spezialfälle Quotienten 7.7 Definition. Seien X, Y Räume. Eine Abbildung q : X Y heißt Quotientenabbildung, wenn q surjektiv ist und Y die Finaltopologie bezüglich q ist. Diese Topologie auf Y nennen wir die Quotiententopologie bezüglich q.
3 Äquivalenzrelationen 3 Summen 7.8 Notation. Sei J eine beliebige Menge und M j eine Menge für alle j J. Das Koprodukt der M j ist j J M j := j J (M j {j}). Die kanonischen Inklusionen sind die Abbildungen i k : M k j J M j, k J, x (x, k). Die Idee hinter der Konstruktion M j {j} ist nur, dass so ganz sicher für j j die Mengen M j {j} und M j {j } disjunkt sind. Sind M j und M j für alle j, j J mit j j ohnehin disjunkt, können wir auch einfach j J M j = j J M j und i k (x) = x setzen. 7.9 Definition. Seien J eine beliebige Menge und X j topologische Räume für j J. Die topologische Summe j J X j ist das Koprodukt der zugrunde liegenden Mengen versehen mit der Finaltopologie bezüglich der kanonischen Inklusionen Notation. Wir schreiben auch X X n 1 für j {0,...,n 1} X j. Äquivalenzrelationen Quotiententopologien formalisieren das anschauliche Konzept des Verklebens von Räumen an Punkten. Um das besser zu verstehen, beschäftigen wir uns kurz mit surjektiven Abbildungen und ihrem Zusammenhang mit Äquivalenzrelationen. Seien zunächst M, N Mengen und f : M N eine Funktion. Dann definiert f eine Äquivalenzrelation f auf M durch x f x : f(x) = f(x ). Ist andererseits eine Äquivalenzrelation auf M und bezeichnet M/ die Menge der Äquivalenzklassen, so definiert dies eine surjektive Funktion q : M M/ durch q(x) := [x]. Ist nun eine Äquivalenzrelation, q die zugehörige Surjektion auf die Äquivalenzklassen und q die hierdurch definierte Relation, so ist offenbar q =. Ist andererseits f : M N surjektiv, so existiert genau eine Bijektion M/ f N, die M f N x [x] M/ f
4 4 7. Finaltopologien und Quotienten kommutativ macht. Wenn einen also nicht interessiert, was die Elemente von N sind und bei Räumen schauen wir uns ja meist nicht an, was ein Punkt ist, so wird die Surjektion f vollständig durch die Relation f beschrieben. Wir legen entsprechend noch Notation fest Notation. Ist X ein Raum und eine Äquivalenzrelation auf X, so bezeichnet X/ den Raum, der aus der Menge der Äquivalenzklassen bezüglich versehen mit der Finaltopologie bezüglich der kanonischen Surjektion X X/ besteht. Als Beispiel betrachten wir auf dem Einheitsintervall I die Äquivalenzrelation x y : x = y (x = 0 y = 1) (x = 1 y = 0), also die von 0 1 erzeugte Äquivalenzrelation. Den entstehenden Raum I/ kann man sich nun so vorstellen, dass die Punkte 0 und 1 zu einem Punkt identifiziert wurden, dass also die beiden Enden des Einheitsintervalls zusammengeklebt wurden. Die Anschauung sagt uns nun, dass dabei die Kreislinie herausgekommen sein sollte, und wir werden nun zeigen, dass sie uns nicht täuscht. Betrachten wir zunächst, wie schon mehrfach, die Abbildung p: I S 1 x (cos(2πx), sin(2πx)). Diese Abbildung ist surjektiv und fast injektiv: Nur 0 und 1 haben den selben Wert. Es ist also p surjektiv und p(x) = p(y) x y. Damit haben wir wie oben ein kommutatives Diagramm p I q S1 h I/ und müssen uns nur noch um Stetigkeit kümmern. p ist nach Konstruktion stetig. Da I/ die Quotiententopologie, also die Finaltopologie bezüglich q trägt, ist q stetig. Da h q = p stetig ist, ist auch h stetig, dies ist die zweite Eigenschaft der Finaltopologie und was Quotienten so angenehm macht. Wir wissen also bereits, dass h eine stetige Bijektion ist, und wollen nun zeigen, dass h in der Tat ein Homöomorphismus ist. Normalerweise müssten wir nun anfangen zu rechnen, aber wir haben Glück, dass I quasikompakt (sogar kompakt) und S 1 hausdorffsch ist: Nach Proposition 2.32 ist dadurch nämlich auch p automatisch eine Quotientenabbildung. Um die Stetigkeit von h 1 nachzuweisen, genügt daher die Stetigkeit von h 1 p, aber h 1 p = q ist stetig. Weil das so wichtig ist, hier das gleiche Argument noch
5 Das Zusammenschlagen von Unterräumen 5 einmal etwas anders: Da I quasikompakt und q stetig und surjektiv ist, ist nach Proposition 2.31 auch I/ quasikompakt. (Man beachte, dass wir an dieser Stelle in der Tat ohne etwas nachzurechnen noch nicht wissen können, dass I/ hausdorffsch ist.) Nun ist h eine stetige Bijektion von einem quasikompakten Raum in einen Hausdorffraum also nach Korollar 2.35 ein Homöomorphismus. Wir bemerken eine wichtige Tatsache, die wir nebenbei gezeigt haben, und die entsprechend auch für andere Fälle von Final- oder Initialtopologien gilt. Dies ist nur eine andere Art, deren Eindeutigkeit zu formulieren Lemma. Seien X, Y 0, Y 1 Räume und q i : X Y i Quotientenabbildungen. Ist für alle x, x X genau dann q 0 (x) = q 0 (x ), wenn q 1 (x) = q 1 (x ), so existiert eine eindeutig bestimmte Abbildung h, so dass q 0 X Y 0 q 1 Y 1 h kommutiert, und h ist ein Homöomorphismus. Das Zusammenschlagen von Unterräumen Für Fälle wie den eben betrachteten führen wir eine einfachere Notation ein Notation. Sei X ein Raum und A X. Ist die Äquivalenzrelation auf X mit x y (x = y) (x, y A), die A zu einem Punkt identifiziert, so schreiben wir X/A für den Quotientenraum X/. Sind etwas allgemeiner A 1,..., A n paarweise disjunkt und X x y (x = y) (x, y A 1 ) (x, y A n ), so schreiben wir X/(A 1,..., A n ) für X/ Proposition. Es ist I/ {0, 1} S 1, und für n N ist D n+1 /S n S n+1.
6 6 7. Finaltopologien und Quotienten Beweis. I/ {0, 1} S 1 haben wir bereits gezeigt. Für n N wollen wir eine stetige Abbildung D n+1 S n+1 angeben, die S n auf den Nordpol wirft und ansonsten injektiv ist. Eine solche Abbildung ist nicht schwer hinzuschreiben, aber unter Umständen muss man für die Stetigkeit arbeiten, und wir wollen sie uns lieber von Quotiententopologien schenken lassen. Betrachte dazu das folgende Diagramm. S n D 1 f D n+1 p g S n+1 Hierbei seien f und g die stetigen Abbildungen f : S n D 1 D n+1 g : S n D 1 S n+1 (x, s) s x, (x, s) ( 1 s 2 x 1,..., 1 s 2 x n+1, s) Diese sind beide surjektiv, und für x, y S n D 1 gilt f(x) = f(y) (x = y) (x, y S n { 1}), g(x) = g(y) (x = y) (x, y S n { 1}) (x, y S n {1}). Da also aus f(x) = f(y) folgt, dass g(x) = g(y), existiert eine Abbildung p, die das Diagramm kommutativ macht. Da f als stetige Surjektion von einem kompakten Raum in einen Hausdorffraum eine Quotientenabbildung ist, folgt die Stetigkeit von p aus der Stetigkeit von g. Da g surjektiv ist, ist auch p surjektiv. Mit dem gleichen Argument wie eben ist nun p eine Quotientenabbildung. Bemerken wir nun noch zusätzlich zu obigem, dass so folgt für x, y D n+1 f 1 [S n ] = S n {1}, p(x ) = p(y ) (x = y ) (x, y S n ) und daraus mit Hilfe von Lemma 7.12, dass D n+1 /S n S n+1. Wir führen noch etwas mehr Notation ein Definition. Sei X ein Raum. Dann nennen wir CX := X I/X {1} den Kegel über X und ΣX := X I/(X {0}, X {1}) die Einhängung von X.
7 Projektive Räume 7 Im Beweis der letzten Proposition haben wir schon Beispiele kennengelernt: 7.16 Proposition. Sei n N. Dann ist CS n D n+1 und ΣS n S n+1. Beweis. Die Quotientenabbildungen f und g aus dem letzten Beweis zeigen, wieder mit Hilfe von Lemma 7.12, dass (S n D 1 )/(S n { 1}) D n+1 und (S n D 1 )/(S n { 1}, S n {1}) S n+1. Ersetzt man D 1 durch das homöomorphe I und entsprechend {1, 1} durch {0, 1}, so erhält man die Behauptung. Projektive Räume Bisher haben wir Quotienten betrachtet, die homöomorph zu Räumen waren, die wir bereits gut kannten. Spannender ist es, mit Hilfe von Quotienten neue Räume zu erschaffen. Definition und erste Eigenschaften 7.17 Definition. Sei n N. Der n-dimensionale (reell-)projektive Raum, RP n, ist definiert durch RP n := S n /, wobei für x, y S n x y (x = y) (x = y). Es werden also Antipoden identifiziert. Wir sollten kurz zwei Begriffe einführen, auf die wir bisher verzichtet haben Definition. Seien X, Y Räume und f : X Y eine Funktion. f heißt offen, wenn f[o] für alle offenen O X offen ist, abgeschlossen, wenn f[a] für jede abgeschlossenene Menge A X abgeschlossen ist. Man mache sich klar, dass diese beiden Begriffe nicht äquivalent sind Lemma. Sei n N und p: S n RP n die Quotientenabbildung, die sich aus der Definition des projektiven Raums ergibt. Dann ist p eine offene Abbildung. Beweis. Es bezeichne a: S n S n den Homöomorphismus x x. Ist nun O X offen, so ist p 1 [p[o]] = O a[o] offen, also p[o] offen Proposition. Sei n N. RP n ist hausdorffsch.
8 8 7. Finaltopologien und Quotienten Beweis. Seien y, y RP n. Es seien p und a wie eben. Wir wählen x, x S n mit p(x) = y und p(x ) = y. Seien nun U 0, U 0 offene disjunkte Umgebungen von x und x und ebenso U 1, U 1 offene disjunkte Umgebungen von x und x. Setze nun V := p[u 0 U 1 ] und V := p[u 0 a[u 1 ]]. Da p eine offene Abbildung ist, sind V und V offen, außerdem ist y V und y V. Schließlich ist p 1 [V V ] = ( (U 0 U 1 ) a[u 0 U 1 ] ) ( (U 0 a[u 1]) (a[u 0] U 1) ) = (U 0 U 1 U 0 a[u 1]) (U 0 U 1 a[u 0] U 1) (a[u 0 U 1 ] U 0 a[u 1]) (a[u 0 U 1 ] a[u 0] U 1) = Ø Ø Ø Ø = Ø, also V V = Ø Bemerkung. Das wäre sicherlich etwas einfacher gegangen, hätte man die euklidische Metrik auf S n R n+1 benutzt, es sollte aber gezeigt werden, dass es auch ohne sie geht. Eine andere Darstellung Wir können die projektiven Räume auch auf eine andere Art erhalten Proposition. Sei n N. Ist die Äquivalenzrelation auf D n mit so ist D n / RP n. x y (x = y) ((x, y S n 1 ) (x = y)), Beweis. Sei zunächst h der Homöomorphismus von D n auf die obere Halbkugel von S n h: D n S n, (x 1,..., x n ) ( x 1,..., x n, (1 x 2 1 x 2 n) 1/2). Da zu jedem y S n ein x D n mit h(x) = y oder h(x) = y existiert, ist p h surjektiv. Da D n kompakt und S n hausdorffsch ist, ist also p h eine Quotientenabbildung. Nun sieht man, dass für x, x D n genau dann (p h)(x) = (p h)(x ) gilt, wenn x x. Mit Lemma 7.12 folgt die Behauptung. Projektive Räume zerteilt Wir nehmen den projektiven Raum RP n auseinader, um ihn dann wieder zusammenzusetzen. Betrachten wir die Abbildung n: S n [0, 1], (x 1,..., x n+1 ) x n+1.
9 Projektive Räume 9 Da n(x) = n( x), induziert sie eine Abbildung n: RP n [0, 1] mit n p = n. Wir wollen die Unterräume Y := n 1 [[0, 2 1/2 ]], X := n 1 [[2 1/2, 1]] und X Y = n 1 [ { 2 1/2} ] näher untersuchen. Der Unterraum X ist einfach zu verstehen, da n 1 [[2 1/2, 1]] = p 1 [X] aus zwei Komponenten besteht, die von der Antipodenabbildung aufeinander abgebildet werden. Eine von beiden ist das Bild der Einbettung h: D n S n, (x 1,..., x n ) (x 1,..., x n, 1). 1 + x x 2 n Die Abbildung p h: D n X ist daher eine stetige Bijektion und, wieder Kompaktheit ausnutzend, nach Korollar 2.35 ein Homöomorphismus. Die Einschränkung auf S n 1 hat gerade X Y als Bild, wir haben also ein kommutatives Diagramm S n 1 D n p h X Y X. Zur Beschreibung von Y betrachten wir die Abbildung g : D n 1 D 1 S n, ( ) x 1,..., x n 1, 1 x 2 1 x2 n 1, y (x 1,..., x n 1, y). 1 + y 2 Man überprüft leicht, dass im(p g) = Y und dass genau dann (p g)(x, y) = (p g)(x, y ), wenn (x, y) = (x, y ) oder wenn x S n 2 und (x, y) = ( x, y ). Bezeichnen wir diese Äquivalenzrelation auf D n 1 D 1 mit M, so erhalten wir also ein kommutatives Diagramm D n 1 D 1 p g (D n 1 D 1 )/ M ḡ Y. Dass die untere Abbildung, die wir ḡ nennen wollen, ein Homöomorphismus ist, folgt wieder mit Hilfe von Lemma 7.12 daraus, dass aufgrund der Kompaktheit von D n 1 D 1 die Surjektion p g nach Proposition 2.32 eine Quotientenabbildung ist. Ist n = 2, so können wir die Relation M und damit den Raum (D 1 D 1 )/ M Y
10 10 7. Finaltopologien und Quotienten besonders einfach beschreiben. Der Raum D 1 D 1 ist ein Quadrat, und der Unterraum S 0 D 1 besteht aus zwei gegenüberliegenden Seiten. Die Relation M identifiziert diese beiden mit einem Twist, also ( 1, y) M (1, y). Den Raum (D 1 D 1 )/ M nennen wir das Möbiusband. Wir können nun Teile der obigen Diagramme zusammensetzen und erhalten das kommutative Diagramm S n 1 f D n p h = (D n 1 D 1 )/ M ḡ X X Y RP n. Y Dabei ist f durch die Kommutativität des unteren linken Vierecks definiert. Es lohnt sich, sich diese Abbildung noch einmal anzuschauen. Der Unterraum D n 1 S 0 von D n 1 D 1 besteht aus zwei getrennten (n 1)-Bällen. Die Äquivalenzrelation M identifiziert von beiden die Ränder via (x, 1) M ( x, 1) für x S n 2. Als Quotientenraum erhält man eine (n 1)-Sphäre. Die Abbildung f ist eine entsprechende Einbettung. Insbesondere sieht man für n = 2, dass der Rand des Möbiusbandes, der aus den beiden nicht identifizierten Seiten des Quadrats entsteht, eine einzige 1-Sphäre bildet. Da X und Y abgeschlossene Unterräume von RP n sind, trägt RP n die Finaltopologie bezüglich der Inklusionsabbildungen dieser beider Räume. Beschränkung auf das wesentliche liefert also aus obigem ein kommutatives Diagramm S n 1 D n f (D n 1 D 1 )/ M ḡ p h RP n, wobei RP n die Finaltopologie bezüglich der beiden Abbildungen p h und ḡ trägt. Dies ist äquivalent dazu, dass RP n die Finaltopologie bezüglich der von ihnen gegebenen Abbildung (D n 1 D 1 )/ M + D n RP n trägt. Diese Abbildung ist surjektiv, also eine Quotientenabbildung. Wir haben also RP n ( (D n 1 D 1 )/ M + D n) / für die entprechende Äquivalenzrelation. Da die Abbildungen p h und ḡ injektiv sind und der Schnitt ihrer Bilder gerade das Bild von S n 1 unter p h
11 Verkleben 11 ist, ist diese durch x f(x) für x S n 1 gegeben. Wir werden diese Situation sogleich in Allgemeinheit genauer beschreiben und dafür die Notation RP n (D n 1 D 1 )/ M f D n einführen. Wir werden dann insbesondere sagen, dass die projektive Ebene RP 2 durch Ankleben einer 2-Scheibe an den Rand eines Möbiusbandes entsteht. Verkleben Ein weiteres Konzept, das sich mit Hilfe von Quotientenräumem modellieren lässt, ist das Ankleben eines Raumes an einen anderen. Dazu betrachtet man Räume X, Y, eine Teilmenge A X und eine stetige Abbildung f : A Y. Man betrachtet nun Y + X mit den kanonischen Inklusionen i 0 : Y Y + X und i 1 : X Y + X und auf Y + X die Äquivalenzrelation f, die von i 0 (f(x)) f i 1 (x), x A, erzeugt wird, also i 0 (y) f i 0 (y ) y = y i 0 (y) f i 1 (x) (x A) (f(x) = y), i 1 (x) f i 0 (y) (x A) (f(x) = y), i 1 (x) f i 1 (x ) (x = x ) ((x, x A) (f(x) = f(x ))) Notation. In dieser Situation bezeichnen wir den Quotientenraum (Y + X)/ f mit Y f X und sagen, er entstehe, indem man X vermittels f an Y anklebe. Bezeichnet q : Y + X Y f X die Quotientenabbildung, so nennen wir i 0 j : Y Y + X q Y f X die kanonische Inklusion und die charakteristische Abbildung. χ: X i 1 Y + X q Y f X Wir bemerken, dass Y f X die Finaltopologie bezüglich der Abbildungen j und χ trägt. Die folgende Aussage ist nicht trivial, da in ihr Quotienten und Einbettungen vorkommen und sich Final- und Initialtopologien nicht immer gut vertragen Proposition. Seien X, Y Räume, A X und f : A Y stetig. Dann ist die kanonische Inklusion j : Y Y f X eine Einbettung.
12 12 7. Finaltopologien und Quotienten Beweis. Die Stetigkeit von j ist klar. Die Injektivität folgt daraus, dass i 0 (y) f i 0 (y ) nur für y = y. Sei nun V Y offen. Es ist zu zeigen, dass es ein offenes U Y f X gibt, so dass V = j 1 [U] ist. Wir betrachten zunächst j[v ]. Es ist χ 1 [j[v ]] = f 1 [V ] eine offene Teilmenge von A, also existiert eine offene Menge U X mit U A = f 1 [V ]. Wir setzen U := j[v ] χ[u ]. Es ist j 1 [U] = j 1 [j[v ]] j 1 [χ[u ]] = V f[u A] = V. Es bleibt zu zeigen, dass χ 1 [U] offen ist. Es ist χ 1 [j[v ]] = f 1 [V ] und χ 1 [χ[u ]] = U f 1 [f[u A]] = U f 1 [f[f 1 [V ]]] = U f 1 [V ] und da f 1 [V ] U ist χ 1 [U] = U. Wir übersetzen die universelle Eigenschaft (Definition 7.1) der Finaltopologie in unsere Situation Proposition. Seien X, Y Räume, A X und f : A Y stetig. Ist Z ein weiterer Raum und sind g : X Z, h: Y Z stetige Abbildungen, so dass g A = h f, so existiert genau eine stetige Abbildung k : Y f X Z, so dass k χ = g und k j = h. A X Y f j h χ Y f X g! k Z Beweis. Alles bis auf die Stetigkeit folgt unmittelbar aus der Definition von f, die Stetigkeit daraus, dass Y f X die Finaltopologie bezüglich j und χ trägt. Quotienten und Produkte Wir werden ein weiteres Hilfmittel benötigen, das wieder nicht trivial ist, weil es Initial- und Finaltopologien verbindet Lemma. Sei q : X Y eine Quotientenabbildung und Z ein lokal kompakter Raum. Dann ist die Abbildung q id Z : X Z Y Z eine Quotientenabbildung Bemerkung. Das Lemma ist nützlich, um mit Z parametrisierte stetige Familien von stetigen Funktion aus dem Quotientenraum Y in einen anderen Raum zu definieren. In Anwendungen ist der Raum Z häufig das Einheitsintervall.
13 Quotienten und Produkte 13 Beweis. q id Z ist offenbar stetig und surjektiv. Sei U Y Z mit Ũ := (q id Z ) 1 [U] offen. Es ist zu zeigen, dass U offen ist. Sei (y, z) U. Da q surjektiv ist, existiert x X mit q(x) = y, also (x, z) Ũ. Da Ũ offen und Z lokal kompakt ist, existiert K U(z), K kompakt, { mit {x} K Ũ, } also auch {y} K U. Wir setzen nun Ṽ := x X : {x } K Ũ = {x X : {q(x )} K U}. Sei x Ṽ. { Dann existiert für beliebiges } k K eine Umgebung V k von k, so dass W k := x X : {x } V k Ũ Umgebung von x ist. Aufgrund der Kompaktheit von K existieren nun n N und k 1,..., k n K, so dass K n i=1 V k i. Dann ist n i=1 W k i Umgebung von x und ( n i=1 W k i ) K Ũ, also n i=1 W k i Ṽ. Das zeigt, dass Ṽ offen ist. Nun ist mit V := {y Y : {y } K U} gerade Ṽ = q 1 [V ], also ist V offen und V K U Umgebung von (y, z). Damit ist U offen.
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