Finanz- und Rechnungswesen
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- Herbert Bauer
- vor 10 Jahren
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1 Finanz- und Rechnungswesen 1. Stundendotation 4 H 5 H 6 H Schwerpunktbereich Didaktische Hinweise und Allgemeine Bildungsziele nach RLP BM 12 Der Unterricht befähigt die Lernenden, eine Finanzbuchhaltung (FIBU), welche den gesetzlichen Bestimmungen und Gepflogenheiten der Wirtschaftspraxis entspricht, zu führen und auszuwerten, die grundlegenden Zusammenhänge der Betriebsabrechnung zu verstehen, die notwendigen Berechnungen im kaufmännischen Bereich anzustellen und finanzwirtschaftliche Analysen durchzuführen. Überdies kennen die Lernenden das Buchführungs- und Rechnungslegungsrecht und setzen sich mit seinen Vorschriften auseinander. Dadurch festigt sich das Verständnis für den Stellenwert des Finanz- und Rechnungswesens in einer Unternehmung, für unternehmerische und betriebliche Strukturen sowie Prozesse und für die Ansprüche, die von verschiedenen Interessengruppen an die Unternehmung gestellt werden. Der Unterricht zeigt zudem die fächerübergreifenden Zusammenhänge zur Volkswirtschaftslehre, zur Betriebswirtschaftslehre, zum Wirtschaftsrecht und zu quantitativen Methoden. Im Fach Finanz- und Rechnungswesen (FRW) ist dem Praxisbezug besondere Bedeutung beizumessen (z.b. Einsatz von Buchhaltungsprogrammen und der Tabellenkalkulation). Von der Zuordnung der Lern- und Teilgebiete zu den Ausbildungsjahren kann aus praktisch-didaktischen Gründen abgewichen werden. Amt für Höhere Bildung Fachlehrplan Finanz- und Rechnungswesen Seite 1
2 3. Überfachliche Kompetenzen Die Lernenden werden in den folgenden überfachlichen Kompetenzen besonders gefördert: Reflexive Fähigkeiten: Finanzdienstleistungen und die Interessen ihrer Akteure auf einen verantwortungsvollen Umgang mit beschränkten Ressourcen und auf die Einhaltung anerkannter ethischer Normen beurteilen; Unternehmen mithilfe finanzieller und betrieblicher Wertgrössen positionieren Arbeits- und Lernverhalten: die bei der Arbeit mit Zahlen gebotene Sorgfalt, Ausdauer und Konzentration beweisen und das Selbstvertrauen in die eigenen numerischen Fähigkeiten stärken Interessen: das wirtschaftliche Geschehen verfolgen und Berichte über das Finanz- und Rechnungswesen in den Medien beachten Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT- Kompetenzen): Daten mithilfe von Tabellenkalkulation und Grafik erfassen und aufbereiten sowie Software für Finanz- und Rechnungswesen, insbesondere Applikationen für Buchhaltung, einsetzen Amt für Höhere Bildung Fachlehrplan Finanz- und Rechnungswesen Seite 2
3 4. Fachlehrplan 4. Klasse Lerngebiete und Teilgebiete sowie Fachkompetenzen (nach RLP BM 12 und/oder BiPl 15) Grundlagen der Finanzbuchhaltung 1 (RLP 1.) Doppelte Buchhaltung (RLP 1.1.) Bilanzen von kleinen und mittleren Unternehmen korrekt mithilfe der Gruppen Umlaufvermögen, Anlagevermögen, Fremdkapital und Eigenkapital gliedern sowie die Gliederungsprinzipien erklären (RLP 1.1.) Einfache Bilanzen in Fremdsprachen verstehen (Englisch, Französisch) (SOG+ HMS) Kapitalbeschaffung, Kapitalrückzahlung, Vermögensbeschaffung und Vermögensabbau beschreiben und deren Auswirkungen auf die Bilanz zeigen (RLP 1.1.) Stoffprogramm Unternehmung im wirtschaftlichen Umfeld Aufgaben der Finanzbuchhaltung Aktivkonto Passivkonto Sinn und Zweck der Bilanz Vernetzen Interdisziplinäres Arbeiten in allen Fächern (IDAF), Vernetzen und Vertiefen (V+V), Problemorientierter Unterricht (POU) Pluridisziplinäres Lernen in Zusammenarbeit mit dem Fach Informatik (Darstellung und Berechnung von Bilanzen und Erfolgsrechnungen mit Tabellenkalkulation) den Aufbau der Erfolgsrechnung erläutern (RLP 1.1.) Sinn und Zweck der Erfolgsrechnung Einfache Erfolgsrechnungen in Fremdsprachen lesen (Englisch, Französisch) (SOG+ HMS) Aufbau und Konten einer Buchhaltung anhand der Klassen, Hauptgruppen und Einzelkonti 1 bis 9 nach «Kontenrahmen KMU» (Walter Sterchi) erklären und Konten richtig zuordnen (RLP 1.1.) Amt für Höhere Bildung Fachlehrplan Finanz- und Rechnungswesen Seite 3
4 Geschäftsfälle (RLP 1.2.) einfache, miteinander zusammenhängende Geschäftsabläufe verschiedenartiger Betriebe verbuchen und Abschlüsse mit geeigneten Hilfsmitteln erstellen (RLP 1.2.) Buchungssatz Geschäftsfälle verschiedener Unternehmungen Interpretation von Buchungssätzen Belege verbuchen (SOG+ HMS) die Auswirkungen von erfolgs- und nicht erfolgswirksamen sowie liquiditäts- und nicht liquiditätswirksamen Geschäftsfäl- len auf die Bilanz und die Erfolgsrechnung erklären (RLP 1.2.) Geld und Kreditverkehr 1 (RLP 2.) Konten des Geld- und Kreditverkehrs (RLP 2.1.) die Konten des Geld- und Kreditverkehrs inkl. Ausweis erklären und führen (RLP 2.1.) Geschäftsfälle nach dem System der Offenpostenbuchhaltung verbuchen und abschliessen (RLP 2.1.) Veränderung der Debitoren und Kreditoren erfassen Zinsen, Skonto, Rabatt und Mehrwertsteuer (MWST) (RLP 2.2.) die allgemeine Zinsformel nach Deutscher Usanz (360/30) inkl. Umformungen anwenden (RLP 2.2.) Skonto, Rabatt und MWST berechnen (RLP 2.2.) Skontoausnutzung beurteilen Bank-Kontokorrent (inkl. Verrechnungssteuer) (RLP 2.3.) ein vorgegebenes Kontokorrentkonto interpretieren und kontrollieren (RLP 2.3.) Geschäftsfälle des Kontokorrentkontos der Unternehmung (inkl. Verrechnungssteuer) verbuchen (RLP 2.3.) Bankkonto (aus der Sicht der Bank und der Unternehmung) führen gesetzliche Grundlage, Systematik und Zweck der Verrechnungssteuer erklären (in Abstimmung mit dem Schwerpunktfach Wirtschaft und Recht) (RLP 2.3.) Amt für Höhere Bildung Fachlehrplan Finanz- und Rechnungswesen Seite 4
5 Warenverkehr und Kalkulation 1 (RLP 3.) Konten des Warenhandels (inkl. Verluste aus Forderungen) (RLP 3.1.) Einkaufs- und Verkaufsgeschäftsfälle (inkl. Aufwands- und Ertragsminderungen, endgültige Debitorenverluste) über die Konten für den Warenhandel verbuchen und die Konten abschliessen (RLP 3.1.) Bestandsveränderung nach ruhendem und laufendem Inventar verbuchen (SOG+ HMS) zentrale Grössen wie Einstand der eingekauften und verkauften Waren, Bruttoerlös, Nettoerlös und Bruttogewinn ermitteln (RLP 3.1.) Ursachen für unterschiedliche Bruttogewinnzuschläge beurteilen können (SOG+ HMS) Amt für Höhere Bildung Fachlehrplan Finanz- und Rechnungswesen Seite 5
6 5. Klasse Lerngebiete und Teilgebiete sowie Fachkompetenzen (nach RLP BM 12 und/oder BiPl 15) Geld und Kreditverkehr 2 (RLP 2.) Geschäftsfälle mit Fremdwährungen (RLP 2.4.) Fremdwährungen unter Anwendung von Kursen (Noten-/ Devisenkurse, Geld-/Briefkurse) umrechnen (RLP 2.4.) Geschäftsfälle in fremder Währung inkl. Ausgleich der Kursdifferenz bei Zahlung und bei Bilanzierung (Tages-, Buch- und Bilanzkurs) erfassen und verbuchen (RLP 2.4.) Warenverkehr und Kalkulation 2 (RLP 3.) Mehrwertsteuer (MWST) (RLP 3.2.) Grundzüge und Zweck der MWST-Systematik erläutern (RLP 3.2.) Stoffprogramm Zusammenhang der verschiedenen Kursnotierungen (SOG+ HMS) Kursgewinne und verluste nachvollziehen (SOG+ HMS) Vernetzen Interdisziplinäres Arbeiten in allen Fächern (IDAF), Vernetzen und Vertiefen (V+V), Problemorientierter Unterricht (POU) Pluridisziplinäres Lernen in Zusammenarbeit mit VBR (Bedeutung der Kursschwankungen auf die Importe und Exporte beurteilen) MWST-Geschäftsfälle verbuchen und abrechnen (inkl. Zahlung) (RLP 3.2.) Netto- und Saldosteuersatzmethode anwenden (RLP 3.2.) Bruttomethode erklären (SOG+ HMS) eine MWST-Abrechnung erstellen (RLP 3.2.) Mehrstufige Erfolgsrechnungen (RLP 3.3.) die gesetzlichen Mindestgliederungsvorschriften für die Erfolgsrechnung anwenden (RLP 3.3.) Informationsfunktion der mehrstufigen Erfolgsrechnung (SOG+ HMS) Amt für Höhere Bildung Fachlehrplan Finanz- und Rechnungswesen Seite 6
7 Gesamt- und Einzelkalkulation, Kalkulationsgrössen (RLP 3.4.) das Gesamtkalkulationsschema erstellen und die Kalkulationsgrössen aus den Erfolgszahlen errechnen (RLP 3.4.) vom Einstandspreis zum Nettoerlös und umgekehrt mittels Bruttogewinnmarge und -zuschlag sowie Gemeinkostenund Reingewinnzuschlag rechnen (RLP 3.4.) das Einzelkalkulationsschema eines Handelbetriebs inkl. MWST (Vorsteuer und Umsatzsteuer) anwenden (RLP 3.4.) Verkaufspreisbestimmung anhand von Einflussfaktoren für die Preisobergrenze (Konkurrenz, Kaufkraft und psychologische Faktoren) in Zusammenarbeit mit Fach VBR: Preisbestimmung im Marketingmix Personal/ Gehalt (RLP 4.) Lohnabrechnungen und Arbeitgeberbeiträge (RLP 4.1.) Lohnabrechnungen erstellen und verbuchen (RLP 4.1.) inkl. Kinderzulagen, Lohnvorschüsse und Verrechnungen POU: Lohnabrechnungen mit Excel erstellen POU: Lohnabrechnung aus Praxis besprechen Arbeitgeberbeiträge berechnen und auf die richtigen Konten verbuchen (RLP 4.1.) Abschlussarbeiten und besondere Geschäftsfälle 1 (RLP 5.) Abschreibungen (RLP 5.2.) den Zweck der Abschreibungen erklären und Abschreibungsbeträge linear und geometrisch degressiv berechnen (RLP 5.2.) den Abschreibungsbetrag gemäss direkter und indirekter Abschreibungsmethode mithilfe der richtigen Konten verbuchen (RLP 5.2.) Gründe für die Wahl verschiedener Abschreibungsmethoden (SOG+ HMS) Beurteilung der Abschreibungsmethoden einen Wechsel der Abschreibungsmethode (inkl. Berechnungen) buchhalterisch durchführen (RLP 5.2.) Periodenfremde Erfolge erfassen (Verkauf AV über/unter Buchwert) (SOG+ HMS) Amt für Höhere Bildung Fachlehrplan Finanz- und Rechnungswesen Seite 7
8 Bewertungen (inkl. Delkredere) (RLP 5.3.) die mutmasslichen Debitorenverluste festlegen und auf die richtigen Konten verbuchen (RLP 5.3.) Rahmenbedingungen für die Festsetzung des Delkrederes (SOG+ HMS) POU: Debitorenverluste/ Delkredere im Kontext des Betreibungs- und Konkursverfahrens verstehen Besondere Geschäftsfälle und Abschluss bei Einzelunternehmungen (RLP 5.5.) Eigenlohn, Eigenzins, Privatbezüge, Kapitalveränderungen und Geschäftserfolg auf die richtigen Konten verbuchen und diese korrekt abschliessen (RLP 5.5.) Zweck von Verrechnungsbuchungen (SOG+ HMS) steuerpflichtiges Unternehmereinkommen (SOG+ HMS) die Grösse Unternehmereinkommen (Eigenlohn, Eigenzins, Geschäftserfolg) berechnen (RLP 5.5.) Besondere Geschäftsfälle und Abschluss bei Aktiengesellschaften (inkl. Gewinnverteilung) (RLP 5.6.) die besonderen Konten der Aktiengesellschaft führen (inkl. Abschlusskonten) (RLP 5.6.) einen Gewinnverteilungsplan unter Berücksichtigung von nicht einbezahltem Aktienkapital aufstellen und die Gewinn- verteilung verbuchen (inkl. Auszahlungen) (RLP 5.6.) unterschiedliche Interessenlagen bei der Gewinnverteilung (SOG+ HMS) Abschluss bei der GmbH durchführen (SOG+ HMS) eine Kapitalerhöhung (Agio, Zeichnung und Liberierung) buchhalterisch korrekt durchführen (RLP 5.6.) Bilanzgewinn, Bilanzverlust, Unterbilanz und Überschuldung erklären sowie einen Verlust korrekt erfassen und verbuchen (in Abstimmung mit dem Schwerpunktfach Wirtschaft und Recht) (RLP 5.6.) Amt für Höhere Bildung Fachlehrplan Finanz- und Rechnungswesen Seite 8
9 Wertschriften, Immobilien und mobile Sachanlagen (RLP 6.) Konten im Zusammenhang mit Wertschriften, Immobilien und mobilen Sachanlagen (RLP 6.1.) Wertschriftenkäufe und -verkäufe, Rückzahlungen von Obligationen, Anpassung von Buchwerten, Dividendenund Zinserträge (inkl. Verrechnungssteuer), Bankspesen und Kursverluste mithilfe der entsprechenden Konten buchhalterisch korrekt erfassen (RLP 6.1.) Führung der Konten Wertschriften-Bestand, Wertschriften- Aufwand und Wertschriften-Ertrag POU: Börsenspiel in Zusammenarbeit mit WR Wertschriften als Anlageinstrument in Zusammenarbeit mit dem Fach VBR Nominalwert, Kurswert, Marchzinsen, Schlusswert und Spesen korrekt ermitteln und verwenden (RLP 6.1.) Immobilienkäufe und -verkäufe, Veränderung von Hypotheken, Hypothekarzinsen, Abschreibungen, Unterhalt, wert- vermehrende Investitionen, Mietzinsen sowie Eigenund Fremdmieten mithilfe der entsprechenden Konten buchhalterisch korrekt erfassen (RLP 6.1.) Zweck der sachlichen Abgrenzung am Beispiel der Immobilien (SOG+ HMS) Anlagenkäufe und -verkäufe (inkl. Anlageneintausch sowie Verbuchung von Gewinnen und Verlusten aus Anlagenverkäufen) mithilfe der entsprechenden Konten buchhalterisch korrekt erfassen (RLP 6.1.) Renditen bei Wertschriften und Immobilien (RLP 6.2.) die Renditen bei Aktien- und Obligationenanlagen anhand der allgemeinen Renditeformel berechnen und interpretieren (RLP 6.2.) in Zusammenarbeit mit dem Fach VBR: Anlagedreieck die Brutto- und Nettorendite bei Immobilien berechnen und interpretieren (RLP 6.2.) Den Ertragswert einer Immobilie berechnen (SOG+ HMS) Eine einfache Buchhaltung mit Hilfe eines Buchhaltungsprogrammes führen und abschliessen (SOG+ HMS) POU: Verwendung des PCs für die Buchhaltung. Amt für Höhere Bildung Fachlehrplan Finanz- und Rechnungswesen Seite 9
10 6. Klasse Lerngebiete und Teilgebiete sowie Fachkompetenzen (nach RLP BM 12 und/oder BiPl 15) Stoffprogramm Vernetzen Interdisziplinäres Arbeiten in allen Fächern (IDAF), Vernetzen und Vertiefen (V+V), Problemorientierter Unterricht (POU) Grundlagen der Finanzbuchhaltung 2 (RLP 1.) Rechtliche Rahmenbedingungen (RLP 1.3.) die obligationenrechtlichen Vorschriften für die kaufmännische Buchführung und für die Rechnungslegung erfassen (RLP 1.3.) Pluridisziplinäres Lernen und mit dem Fach VBR (Bilanz und rechtliche Vorschriften bei der Buchführung, Aufbewahrungspflicht der Belege, Handelsregister) die gesetzlichen Mindestgliederungsvorschriften für die Jahresrechnung anwenden (RLP 1.3.) Jahresabschlüsse von kleinen Unternehmen (z.b. Bergbahnen etc.) interpretieren und Unterschiede zu schulischen Fragestellungen erkennen (SOG+ HMS) Abschlussarbeiten und besondere Geschäftsfälle 2 (RLP 5.) Rechnungsabgrenzungen und Rückstellungen (RLP 5.1.) den Periodenerfolg mithilfe der entsprechenden Konten korrekt abgrenzen und überspringende Posten bereinigen (RLP 5.1.) Rückstellungen verschiedener Art bilden, auflösen und von den passiven Rechnungsabgrenzungen unterscheiden (RLP 5.1.) Zweck und Verbuchung von Transitorischen Aktiven und Transitorischen Passiven Zweck von Rückstellungen Bewertungen (inkl. Delkredere) (RLP 5.3.) die gesetzlichen Bewertungs- und Rechnungslegungsvorschriften anwenden (RLP 5.3.) handels- und steuerrechtliche Vorschriften (SOG+ HMS) Stille Reserven (RLP 5.4.) den Begriff der stillen Reserven erläutern (RLP 5.4.) Amt für Höhere Bildung Fachlehrplan Finanz- und Rechnungswesen Seite 10
11 stille Reserven bilden und auflösen (inkl. Verbuchung) (RLP 5.4.) eine materielle Bilanzbereinigung (Überleitung der externen Jahresrechnung in die interne) durchführen (RLP 5.4.) Gründe für die Bildung von stillen Reserven Auswirkungen von stillen Reserven Konzernrechnung und internationale Rechnungslegung (RLP 5.7.) nationale und internationale Regelwerke für Konzerne und börsenkotierte Unternehmen (Swiss-GAAP-FER, IFRS, US- GAAP) überblicken und unterscheiden (RLP 5.7.) Kosten- und Leistungsrechnung (RLP 9.) Mehrstufige Erfolgsrechnungen (RLP 9.1.) mehrstufige Erfolgsrechnungen mit Ausweis von Bruttogewinn, Betriebsergebnis, Unternehmungsergebnis, EBIT und EBITDA (inkl. Ertrag aus Eigenleistungen und Bestandesveränderungen der Halb- und Fertigfabrikate) erstellen und interpretieren (RLP 9.1./RLP 3.3.) Geschäftsberichte grösserer Unternehmungen lesen (bspw. EMS AG) (SOG+ HMS) Betriebsabrechnung mit Ausweis von Kostenarten, Kostenstellen und Kostenträgern (RLP 9.2.) eine Kostenartenrechnung aufgrund der FIBU- Aufwandzahlen unter Berücksichtigung der sachlichen Ab- grenzungen (inkl. kalkulatorischen Kosten) und der Differenzierung nach Einzel- und Gemeinkosten erstellen (RLP 9.2.) Aufwand und Kosten Berechnung der kalkulatorischen Kosten Zweck der sachlichen Abgrenzung (SOG+ HMS) Einzelkosten und Gemeinkosten mit Bestandesänderungen eine Kostenstellenrechnung durch verursachergerechte Zuweisung der, bei der Kostenartenrechnung identifizierten, Gemeinkosten an die definierten Kostenstellen (inkl. Abrechnung der Vorkostenstellen) erstellen (RLP 9.2.) Amt für Höhere Bildung Fachlehrplan Finanz- und Rechnungswesen Seite 11
12 eine Kostenträgerrechnung bei den einzelnen Produkten durch verursachergerechte Belastung der Einzelkosten (gemäss Kostenartenrechnung) und der Gemeinkosten (gemäss Kostenstellenrechnung) erstellen (RLP 9.2.) im Rahmen der Kostenträgerrechnung Zuschlagssätze, Herstellkosten Produktion, Herstellkosten Verkauf, Selbstkosten, Nettoerlös und Erfolg je Produkt ermitteln (RLP 9.2.) Beurteilung des Erfolges je Produkt mögliche Massnahmen zur Erfolgsverbesserung (SOG+ HMS) den Unterschied zwischen FIBU- und BEBU-Erfolg ermitteln (RLP 9.2.) Gesamt- und Einzelkalkulation sowie Kalkulationsgrössen im Produktionsbetrieb (RLP 9.3.) aufgrund des Betriebsabrechnungsbogens die Gesamtkalkulationsgrössen errechnen (RLP 9.3.) von den Herstellkosten zum Nettoerlös und umgekehrt rechnen (RLP 9.3.) das Einzelkalkulationsschema eines Produktionsbetriebs inkl. MWST (Umsatzsteuer) auf einzelne Produkte oder Aufträge anwenden (RLP 9.3.) POU: Kalkulationen mit einem Tabellenkalkulationsprogramm erstelllen Deckungsbeitrag und Break-Even (RLP 9.4.) die zwei Systeme Vollkosten- und Teilkostenrechnung unterscheiden (RLP 9.4.) Nutzschwellen berechnen und grafisch darstellen (RLP 9.4.) Bilanz- und Erfolgsanalyse (RLP 8.) Bilanz- und Erfolgsanalyse (RLP 8.1.) eine Jahresrechnung formell und materiell bereinigen (RLP 8.1.) Interpretation des Verlaufs verschiedener Funktionen (SOG+ HMS) Zweck der Bereinigungen (SOG+ HMS) POU: Nutzschwelle mit Tabellenkalkulation berechnen und darstelllen Amt für Höhere Bildung Fachlehrplan Finanz- und Rechnungswesen Seite 12
13 Kennzahlen aus den Bereichen Finanzierung, Sicherheit, Liquidität und Rentabilität anhand von vorgegebenen Formeln berechnen und beurteilen (RLP 8.1.) geeignete Massnahmen zur Verbesserung vorschlagen, falls die Beurteilung mittels Kennzahlen ungenügend ausfällt (RLP 8.1.) Anhand von Geschäftsberichten Kennzahlen berechnen und beurteilen (SOG+ HMS) Geldflussrechnung (RLP 7.) Geldflussrechnung (RLP 7.1.) die Bedeutung der Geldflussrechnung als dritte Abschlussrechnung einschätzen (RLP 7.1.) eine vollständige Geldflussrechnung in Berichtsform aufgrund von Eröffnungs- und Schlussbilanz, Erfolgsrechnung und ergänzenden Finanzinformationen erstellen (RLP 7.1.) den Cashflow des Betriebsbereichs (bzw. Cashdrain) nach direkter und indirekter Berechnungsmethode ermitteln (RLP 7.1.) in Zusammenarbeit mit der IKA: Cash-Flow-Analyse in einem Tabellenkalkulationsprogramm den Free Cashflow berechnen und interpretieren (RLP 7.1.) Geldflussrechnungen in Geschäftsberichten grösserer Unternehmungen lesen, interpretieren (bspw. EMS AG) (SOG+ -HMS) eine Geldflussrechnung auswerten und interpretieren (RLP 7.1.) Ein spezifisches Buchhaltungsprogramm bedienen können (SOG+ HMS) z. B. die Programme: Abacus, Banana-Buchhaltung POU: Verwendung des PCs für die Buchhaltung. Amt für Höhere Bildung Fachlehrplan Finanz- und Rechnungswesen Seite 13
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