Immigration aus Afrika

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1 . global news : Jetzt rettet uns Merkel vor der Immigration aus Afrika Jetzt reiste die Bundeskanzlerin durch Afrika, als könnte sie mit beschränkten Mitteln und einer schwarzen Null im Haushalt die Lawine von dort noch aufhalten. Dazu ein typischer Merkel-Spruch: "Man kann natürlich nicht die ganze Welt von einem Tag auf den anderen zum Besseren wenden. Aber wenn wir deutsche Interessen verfolgen wollen, müssen wir realistischerweise sagen, daß auch das Wohl Afrikas im deutschen Interesse liegt. Abkommen ähnlich dem, das wir jetzt mit der Türkei haben, müssen vor allen Dingen auch mit Ägypten erarbeitet werden, aber auch mit anderen afrikanischen Staaten." Es ist wieder einer dieser nicht mit den EU-Partnern abgestimmten deutschen Alleingänge in Flüchtlingsfragen. In Brüssel steigt bereits die Sorge wegen der von Merkel geweckten Erwartungen. Die EU zahlt der Türkei drei Milliarden Euro, unter anderem für die Unterbringung und den Schulbesuch der - rundbr / 6

2 Flüchtlinge. Länder wie Ägypten könnten nun ebenfalls derartige Geldsummen erwarten, obwohl die Situation mit der in der Türkei nicht vergleichbar sei. Während die Türkei etwa 2,7 Millionen Syrer beherberge, die vor dem Bürgerkrieg in ihrem Land geflohen seien, werde Ägypten vor allem als Durchgangsland betrachtet. Die meisten Menschen bei uns haben noch gar nicht begriffen, daß die eigentliche Völkerwanderung aus Afrika ansteht und nicht aus dem Nahen Osten. Dort leben zurzeit 1,2 Milliarden Menschen. Die Geburtenziffern von Kindern pro Frau sind vor allem in den islamischen Ländern Afrikas enorm hoch, in Subsahara-Afrika, wo die meisten Afrikaner leben, derzeit dreimal höher als in Europa (Abb ). Was das bedeutet, zeigt eine einfache Rechnung zur Geburtenentwicklung über zwei Generationen: in Subsahara- Afrika würden bei einer durchschnittlichen Geburtenziffer bis 2075 von 3.45 (Abb ) aus 100 Menschen 298 Menschen werden, in Deutschland dagegen nur 54. Dabei nimmt die UN für Subsahara-Afrika einen erheblichen Rückgang der Geburtenziffern an, der keinesfalls sicher ist. - rundbr / 6

3 Nach den Voraussagen des UN Bevölkerungsprogramms wird die afrikanische Bevölkerung in nur 35 Jahren bereits auf 2,5 Milliarden angestiegen sein oder mehr als doppelt so viele wie heute (Abb , 19005). Dann würden 37 % aller Menschen der Welt unter 25 Jahre allein in Afrika leben. In Subsahara- Afrika wird sich die Bevölkerung bis 2050 auf das 2,2-Fache, in Nordafrika um fast die Hälfte erhöhen. - rundbr / 6

4 Exemplarisch ist die von dem UN-Bevölkerungsprogramm erwartete Bevölkerungsentwicklung Ägyptens von derzeit etwa 92 Mio. Menschen auf 151 Mio. in nur 35 Jahren. Im Alter bis zu 24 Jahren werden es 16 Mio. Menschen mehr werden, von denen die meisten in Ägypten keine Arbeit finden werden, da schon heute die Jugendarbeitslosigkeit enorm hoch ist. Fast 20 % der Arbeitnehmer in Nordafrika müssen mit ihren Familien schon - rundbr / 6

5 jetzt von weniger als 2 $/Tag leben. In Subsahara-Afrika ist noch viel schlimmer. Nach einer globalen Gallup-Umfrage von 2009 wollten schon damals 38 % der in den Subsahara-Ländern Befragten dauerhaft auswandern, wenn sich die Gelegenheit dafür ergäbe. Je mehr Flüchtlinge Europa jetzt aufnimmt, umso größer auch der Sog auf Afrika. Es geht dann um Millionen Jahr für Jahr. Hier ist von der Politik vor allem Ehrlichkeit gefragt. Eine Lösung mit der schwarzen Null im Bundeshaushalt gibt es bestimmt nicht. Die Mittel, die hier nötig werden, wie auch in anderen EU-Ländern, bedingen dramatische Veränderungen in unserem Steuersystem, mit Sondersteuern und der Rücknahme aller Steuergeschenke für die Besserverdiener, die in den vergangenen Jahrzehnten gemacht wurden. Die jetzt von der Bundesregierung mit großen Worten ("Ziel ist es, durch Entwicklungszusammenarbeit die Lebensbedingungen zu verbessern und damit Fluchtursachen in Afrika zu bekämpfen") beschlossene Aufstockung des Bundeshaushalts um gerade einmal 500 Mio. Euro oder 0,16 % des Bundeshaushalts ist, gemessen an den Notwendigkeiten, geradezu lächerlich unrealistisch. Und die Mittel müssen jetzt anlaufen, wenn die ganz große Welle noch gebremst oder begrenzt werden soll. Leider muß dabei die Korruption in einigen, wenn nicht allen der afrikanischen Länder in Kauf genommen werden. Migranten aus Afrika bei uns zu unterhalten, dürfte weitaus teuerer werden und von der Zahl her unmöglich sein. Und nicht alle EU- Länder werden sich an einem solchen Programm für Afrika beteiligen wollen. Merkels neuerliche Zusage, "mehrere Hundert" Migranten mit Bleiberecht pro Monat aus Griechenland und Italien aufzunehmen, ist bei den Dimensionen, um die es wirklich geht, schlicht irreführend. Es ist im Übrigen ein Signal an Afrika, das dort im Sinne einer fortbestehenden Willkommenskultur mißverstanden werden dürfte, da sonst keine Programme laufen, um von der - rundbr / 6

6 Migration abzuhalten. * * * * * P.S.: Bitte Rundbrief hier bewerten (eine für mich wichtige Orientierungshilfe). - rundbr / 6

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