Risikobeschreibung und Konsequenzen
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- Hedwig Brahms
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1 EINWOHNERGEMEINDE WILDERSWIL Stand: Szenario 1 Verheerender Sturm mit hohen Geschwindigkeiten Niederschlag mit über 100 mm pro m 2 pro Tag Schneeschmelze Starkes Unwetter in den Lütschinentäler und/oder Saxettal Überflutung Standbach Evakuierung in höher gelegene Gebiete (Hotels) Medien- und Bevölkerungsbetreuung Periodische Überprüfung der präventiven Massnahmen (Gefahrenplan in Bearbeitung, Ausbildungsstand) Umleitungskonzept Wilderswil - Rugen - Interlaken West Überwachung der Pegelstände (Lütschine, Saxetbach) Hochwasser/Unwetter/Sturm/Murgang/Erdrutsch Bäche führen Hochwasser und führen viel Geschiebe mit Überschwemmungen Strassen und Brücken werden weggespült Schäden an Wälder Gebäude beschädigt, Keller und Tiefgaragen überflutet Überflutung Truppenunterkunft Rosshaag Beschädigung Pumpwerk Schäden an Kulturland Leitungen zerstört (Telefon, Elektrizität, Wasser, Kanalisation Eingeschlossene und gefährdete Menschen, Tiere und Obdachlose Panik Retten von Menschen und Tieren, Evakuation Beobachten der Bäche und Gräben Grossaufgebot gemäss Alarmierungsdispositiv Information der Bevölkerung Verkehrssignalisation Frühzeitige Verbindungsaufnahme mit Nachbargemeinden Schützen der Gebäude, Strassen und Brücken
2 Szenario 2 Längere Trockenheit und Dürre Blitzschlag Brennen von grösseren Waldgebieten Gefährdung von Gebäuden Waldbrand mit Gefährdung von Gebäuden Grössere Waldgebiete brennen Gefährdung von Gebäuden (Wohngebäude, Hotels, Alphütten, Ställe) Gefährdung von Menschen und Nutztieren Gefährdung von Wildtieren Konzept Einsatzplan Feuerwehr Evakuierung in Truppenunterkunft Rosshaag oder Schulanlage Anbringen von Gefahrentafeln bzw. frühzeitige Orientierung der Bevölkerung bei langer Trockenheit Periodische Überprüfung der präventiven Massnahmen Retten von Menschen und Tieren, Evakuation Löschen Beobachten der Brandherde Grossaufgebot gemäss Alarmierungsplan Information der Bevölkerung
3 Szenario 3 Expandierender Grossbrand im Dorf oder Gewerbezone mit hoher Brandübergriffsgefahr infolge starkem Wind. Entstehung von Sekundarbränden Gefährdung von Schulen, Hotels, Gewerbebauten und Wohnhäusern Brand in Betrieben mit eingelagertem Gefahrengut - Schützenhaus (Munition) - Sägerei - Garagen und Tankstellen - Tanklager Militär (Feldli, Wengelacher) - Unterstation BKW - RUAG Aerospace Einsturz der Stahlkonstruktion bei Bahnhof, Ruag, Oberlandpark Grossbrand mit Gebäudeeinsturz (Schulen, Hotels, Gewerbebauten) Verletzte mit Rauchvergiftungen sowie Brandverletzungen und Patienten mit Verhaltensstörungen Vermisste Personen Ausbruch von Panik bei eingeschlossenen Personen Zusammenbruch des lokalen Telefonnetzes Einsetzender Medienrummel Konzept Einsatzplan Feuerwehr Evakuierung Periodische Überprüfung der präventiven Massnahmen (Brandmeldeanlagen, Planungen, Ausbildungsstand) Grossaufgebot gemäss Alarmierungsplan Verkehrssignalisation
4 Szenario 4 Unfall und Leckage, Explosion, Brand eines Tanklastwagens mit gefährlichen Gütern auf der Kantonsstrasse Alarmierungspläne Feuerwehr, Bahnunternehmung, Zivilschutz Jungfrau Standorte für Schadenplatzorganisation Evakuierung Verkehrsführungs- und Umleitungskonzepte Checkliste für die Führung (Sofortmassnahmen) Unfall auf Strasse beim Transport gefährlicher Güter (Kantonsstrasse) Viele verletzte mit Brandverletzungen und einige Tote Gefährdung von Ressourcen und Umwelt (Boden, Grundwasser) Erschwerter Zugang der Rettungskräfte zum Schadenplatz, Behinderung durch Schaulustige Evakuierung von Teilen der Bevölkerung Gefährdung von Anwohnern und Strassenbenützern im Explosionsradius und entlang von Kanalisationsleitungen Gefahr durch eindringen brennbarer Flüssigkeiten in Kanalisation und Kellerräume, Explosionsgefahr Beeinträchtigung des öffentlichen Verkehrs Verkehrschaos infolge weiträumiger Absperrung Brandübergriffsgefahr auf benachbarte Gewerbe- und Wohnquartiere Informationsbedürfnis der Bevölkerung Medienrummel Grossaufgebot gemäss Alarmierungsplan (Chemiewehr Thun) Absprachen mit Bahn- und Busbetreibern (Verkehrsführung, Ersatzverbindungen) und angrenzende Verkehrsbetriebe (Gefährdung) Bevölkerungsschutzmassnahmen treffen (Verhaltensanweisungen usw.) Einsatzzentrale Kapo anfordern, GFO aufbieten (Unterstützung absprechen: Nachrichten, Übermittlung, Verpflegung, Absperrung, Information, Betreuung etc.) Gewässerschutzmassnahmen treffen Nachbetreuung der Betroffenen organisieren Laufende Mittelkoordination durchführen Räumungsarbeiten vorbereiten (weitere Aufgebote erlassen)
5 Szenario 5 Grossveranstaltung auf dem Flugplatzareal Veranstaltungen bei den Schulanlagen und dem BOB-Parkplatz Unfall bei Massenveranstaltungen mit Verletzten und Betreuungsbedürftigen Viele Verletzte, Verstörte und einige Tote Erschwerter Zugang der Rettungskräfte zum Schadenplatz, Behinderung durch Schaulustige Evakuierung von teilen der Bevölkerung Beeinträchtigung des öffentlichen Verkehrs Verkehrschaos infolge weiträumiger Absperrung Informationsbedürfnis der Bevölkerung Medienrummel Alarmierungspläne Feuerwehr, Zivilschutz, Sanität Koordination des Sammelplatzes Evakuierungs- und Unterbringungspläne Absperr- und Bewachungskonzepte Verkehrsführungs- und Umleitungskonzepte Checkliste für die Führung (Sofortmassnahmen) Bevölkerungs- und Medienbetreuung Grossaufgebot gemäss Alarmierungsplan (Sanität) Absprachen mit Bahn- und Busbetreibern (Verkehrsführung, Transportmittel Einsatzzentrale Kapo anfordern, GFO aufbieten (Unterstützung absprechen: Nachrichten, Übermittlung, Verpflegung, Absperrung, Information, Betreuung etc.) Nachbetreuung der Betroffenen organisieren Laufende Mittelkoordination durchführen Räumungsarbeiten vorbereiten (weitere Aufgebote erlassen)
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