2/2018. Gemeindebrief

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1 2/2018 Gemeindebrief Soviel Freude hast Du, Gott, in die Welt gegeben: Sonne, Sterne, Schmetterlinge, Lieder, Blumen, schöne Dinge, dass wir fröhlich leben. (EG 660.1) Foto: Pixabay_Avili

2 Inhalte in dieser Ausgabe Liebe Gemeinde von Pfarrer Pascal Würfel 3 Vorstellung unseres Pfarrers im Probedienst Pascal Würfel 4 Monatsspruch Juli Ökumenischer Pfingstmontagsgottesdienst 6 Gott überwindet Grenzen 7 Morgengruß /Mannomann 8 / 9 Wechsel in der Begegnungs- und Beratungsstätte 10 Dankeschön 11 Pfarrer trifft Gruß an Herrn Würfel mit Familie 13 Raum für Gutes / Woche der Diakonie 14 Herzlich Willkommen, Martin / Fußball trifft Kirche 16 Miss Rollstuhl 17 Ein Sonntag in Murmansk 18 Wichtige Termine 20 Besondere Veranstaltungen 21 Gemeindefest ein Sommerfest 22 Aus dem Gemeindeleben Internationaler Gospel Kirchentag Karlsruhe 24 Einladung zum Kinderbibeltag 25 Gartenaktionstag / Konfi isch rum - was dann? Jahre Tag des offenen Denkmals 28 Zum Lied Befiehl du deine Wege 30 Gottesdienst - was ist das eigentlich? 32 KiGo-Freizeit in Triberg 34 Das zweite Leben 36 Kinderseite 38 Impressum 39 Gottesdienst im Grünen / Gemeindefest 40 2

3 Liebe Gemeinde, von Gänsehautmomenten war die Rede, von viel Freude und Begeisterung der Gottesdienst an Pfingstmontag, den wir gemeinsam mit unseren katholischen und evangelischen Geschwistern aus Eggenstein, Leopoldshafen, Kirchefeld und Neureut-Süd gefeiert haben, war ein besonderer. Nicht nur, weil wir darin ganz offiziell in Form der ökumenischen Rahmenvereinbarung unser gemeinsames Arbeiten und Feiern festgelegt haben, sondern vor allem weil darin deutlich wurde wie schön es ist, als Christen gemeinsam unterwegs zu sein. Jede Gemeinde mit ihren unterschiedlichen Gaben und Färbungen, sodass das Haus der lebendigen Steine ganz sichtbar wird. Diese Vielfalt entspricht ganz und gar Jesu Auftrag, von dem zum Beispiel im ersten Petrusbrief die Rede ist und der sich als Leitvers durch den Gottesdienst zog: Kommt zu ihm, dem lebendigen Stein, der von den Menschen verworfen, aber von Gott auserwählt und geehrt worden ist! Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen, zu einer heiligen Priesterschaft, um durch Jesus Christus geistige Opfer darzubringen, die Gott gefallen! (1Petr 2,4-5). Ich freue mich sehr, nun schon seit zwei Monaten Teil dieser lebendigen Gemeinde Neureut-Nord zu sein und bedanke mich bei allen für die guten Wünsche und das herzliche Willkommenheißen anlässlich meines Dienstbeginns. Jeder Stein unserer Gemeinde ist wichtig, jeder Stein bildet ein starkes Fundament. Von vielen lebendigen Steinen ist in diesem Gemeindebrief die Rede: Zum Beispiel im Bericht über die Freizeit des Kindergottesdienstes, den Im- pressionen unserer Fußball trifft Kirche -Projektes anlässlich der Fußballweltmeisterschaft oder den Begegnungen anlässlich der verschiedenen Gottesdienste. Unsere Gemeinde lebt vom Engagement, der Begeisterung der unterschiedlichen Mitglieder, die sich einbringen und einsetzen. Im Besuchskreis, bei der Gestaltung der unterschiedlichen Gottesdienste, im Festausschuss, als Prädikant oder als Gemeinebriefartikelschreibende. Darum bin ich froh, dafür bin ich sehr dankbar. Wenn Sie auch Freude daran haben, Ihre Zeit und Begabungen einzusetzen, melden Sie sich gerne. Bestimmt finden wir eine Aufgabe, bei der Sie lebendig sein und so Ihren Teil für das Haus Gottes beitragen können. Sollten Sie in irgendeiner Weise Unterstützung benötigen oder jemanden mit Zeit zum Beten, Zuhören, Mitfreuen oder Reden brauchen, melden Sie sich bitte auch. Genau dafür stehe ich Ihnen zur Verfügung und freue mich auf eine Begegnung mit Ihnen. Haben Sie eine angenehme, erholsame und erfrischende Sommerzeit und Seien Sie herzlich gegrüßt, Ihr PFARRER PASCAL WÜRFEL Kontaktmöglichkeiten: telefonisch: via 3

4 Vorstellung unseres Pfarrers im Probedienst Pascal Würfel DANIEL WEICK Am 6. Mai war es nun endlich soweit, es gibt einen neuen Pfarrer in Neureut-Nord. Wie der Slogan auf dem Flyer Gott sei Dank schon verriet, waren alle froh, dass wir einen neuen Pfarrer haben. Die Kirche war gut gefüllt. Unser Dekan stellte Pascal Würfel vor, erklärte ein paar Stationen seines Lebens. Danach begann Pascal Würfel mit seinem Gottesdienst. Nun beginnt wie laut Zitat von Herrn Reppenhagen die zweijährige Vermählungszeit. Nach dieser Vermählungszeit gibt es dann den Einführungsgottesdienst, danach fällt der Zusatz Pfarrer im Probedienst weg. Einen Tag zuvor konnte Pascal Würfel schon die Neureuter kennenlernen. Denn es gab eine kleine Fußgruppe, die beim Festumzug von TG und Edelweiß teilnahm. Wir haben einen neuen Pfarrer mit neuen Impulsen und Ideen. Wir müssen offen sein für diese und akzeptieren, dass jetzt manches anders vonstatten geht als in der Vergangenheit. Geben Sie uns als Kirchengemeinderat gemeinsam mit unserem neuen Pfarrer die Chance die neuen Wege zu gehen. Wir als Kirchengemeinde sehen uns als Haus der lebendigen Steine, dies kann man schon an unserem Logo, an den vier bunten Bausteinen mit der Kirche im Zentrum erkennen. Diese lebendigen Bausteine werden jetzt nach der Zeit ohne Pfarrer wieder mit neuen Impulsen versorgt, sodass sich die Bausteine weiterentwickeln können. 4 Monatsspruch Juli 2018 KARL-HEINZ BRITSCH Wenn Sie, lieber Leser, liebe Leserin des Gemeindebriefes, sich in diese biblischen Zeilen vertiefen, dann scheint der Vergleich mit artverwandten Tätigkeiten aus der Landwirtschaft nicht unangebracht. Am Anfang steht die Aussaat, nun gut, das können wir noch nachvollziehen. Was befremdet, ist vielmehr das Saatgut, die Gerechtigkeit. Und die gibt es leider nicht in jedem Fachhandel der Religion. Darum ist Vorsicht geboten, denn die zu säende Gerechtigkeit ist eben nicht eine Gerechtigkeit, wie wir sie zu verstehen glauben. Die Bibel interpretiert hier auf einer ganz anderen Ebene. Nun geht es nicht mehr darum alles recht, alles richtig zu machen. Das können wir sowieso nicht. So halten wir nun dafür, so heißt es im Römerbrief, dass der Mensch gerecht wird, ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Foto: Pixaby_Pcdazero

5 Glauben. Natürlich wisssen wir um die Gaben und vor allem die Sprengkraft des Glaubens. Im Allgemeinen. Aber haben wir uns nicht allzuoft schon die Finger verbrannt an diesem, doch so empfindlichen Glauben? Und haben wir es nicht ebenso oft auch mit dem Wachstumshormon der Liebe probiert, sind auf Abwege geraten und hofften, hoffen weiterhin, gegen alle Realität? Wie wohltuend von daher die Aufforderung: Pflüget ein Neues. Überdenkt das, was bisher war, im Glauben, Hoffen, Lieben und wagt in GOTTES Namen die Abkehr vom Alten. GOTT ist mit uns, GOTT kann überall gefunden werden. Und ER stellt unsere Füße auf weiten Raum - sollte uns das nicht ermutigen, auch einmal einen neuen Anfang zu wagen? Wir tun uns schwer, gerade im religiösen Bereich, über den Tellerrand zu sehen. Dabei hat der liebe GOTT der Vergangenheit definitiv ausgedient. Sein Ringen um den Menschen hat augenscheinlich andere Formen angenommen. Nicht mehr ganz so geläufige, mehr solche, bei denen das: Lieber GOTT mach mich fromm in der Registratur erlernter Gestik abgeheftet werden kann. Ich sage sogar, abgeheftet werden muss. Einen Ersatz haben wir. Es sind zumeist befreiende und zum Lächeln ermutigende Anregungen, die sich aus den Evangelien ableiten lassen. Nur, ob die Botschaft Jesu Christi im Jahre 2018, mit modernen Medienformen ausgestattet, gestresste Zeitgenossen bewegen wird, sich medialen Rufern zuzuwenden, - ich habe da meine Zweifel. Hosea, der alttestamentliche Prophet, der Rufer mit Erfahrungen, der das ganze Alphabet eines angefeindeten, ruhelosen Flüchlings vorzuweisen vermag, er kennt die Dynamik eines Menschen, der nicht von GOTT lassen will, weil er GOTT vertrauen kann. Auch unsere Zeit schreit geradezu danach neue Anfänge mit IHM zu versuchen. Der Acker unseres Glaubens hat bereits viel zu lange brach gelegen, so dass nicht einmal mehr die trügerischen Blüten des Zeitgeistes Spuren jener Gerechtigkeit erahnen lassen, die ihre Wurzeln in dem Wissen um die bleibende Gegenwart GOTTES belegen können. Wieder einmal sind von daher die Weingärtner im Wingert des Herrn gefragt. Mehr denn je. Reinhold Schneider, der kritische Denker, beschreibt diese Situation mit den Worten: Allein den Betern kann es noch gelingen, das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten und diese Welt den richtenden Gewalten durch ein geheiligt Leben abzuringen Pflüget ein Neues, ist eine ermutigende Mahnung, wieder einmal den Acker unseres Glaubens aufzusuchen, dabei aber nicht nur ein wenig zu erschrecken sondern darum zu beten, dass GOTT mit der Flut seiner Gerechtigkeit, der Öde unseres Glaubens neues Leben einflößt. 5

6 Ökumenischer Pfingstmontagsgottesdienst sorgt für Gänsehautmoment PASCAL WÜRFEL Evangelische und katholische Kirchengemeinden unterzeichnen ökumenische Rahmenvereinbarung Es war ein besonderer Moment als die Vertreter der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden aus Neureut, Eggenstein und Leopoldshafen beim gemeinsamen Gottesdienst an Pfingstmontag ihre Unterschrift unter einen Vertrag setzten, dem ein langer Weg vorausgegangen war. In den verschiedenen Gremien wurde miteinander gerungen und gearbeitet, ehe die gemeinsame ökumenische Rahmenvereinbarung erstellt war: Darin werden einerseits Selbstverständlichkeiten festgehalten (regelmäßige Treffen von Hauptund Ehrenamtlichen) und aufgelistet, was seit Jahren miteinander getan (ökumenische Bibelwoche, ökumenische Gottesdienste) wird. Darüber hinaus wurde auch eine Verstärkung der Zusammenarbeit für die Zukunft aufs Programm gesetzt. Der feierliche Gottesdienst unter Mitwirkung Foto: Tobias Tiltscher 6

7 Gott überwindet Grenzen PASCAL WÜRFEL Vorstellungsgottesdienst am Pascal Würfel in Neureut-Nord Viele interessierte Gemeindemitglieder konnte Ältestenkreisvorsitzender Daniel Weick in der gut gefüllten evangelischen Kirche Neureut-Nord zum Vorstellungsgottesdienst von Pfarrer Pascal Würfel begrüßen. Haben Sie gemeinsam Lust am Experimentieren!, betonte Dekan Dr. Reppenhagen, der den neuen Pfarrer für seinen Dienst segnete. In seiner Predigt betonte Würfel, dass Gott uns immer wieder neu herausfordert, Grenzen zu überwinden und das Beste für die Stadt zu suchen. von Posaunen-, Gospel- und Kirchenchor besiegelte diesen Moment und sorgte für Gänsehautmomente bei den Beteiligten. Jede Gemeinde hatte einen eigenen Stein erarbeitet, der so das lebendige Miteinander dokumentiert. Schön, dass wir trotz aller Unterschiede so gemeinsam unterwegs sein können, hörte man von den Besuchenden beim anschließenden Empfang vor der Nordkirche häufig. Dies könne ganz unterschiedlich aussehen beispielsweise in Form eines Engagement bei der Freiwilligen Feuerwehr oder indem man den Glauben ins Gespräch bringe. Nach dem Gottesdienst hatte der Ältestenkreis einen kleinen Empfang vorbereitet, bei dem einige Gemeindemitglieder die Möglichkeit nutzten, sich dem neuen Pfarrer persönlich vorzustellen. 7

8 KARL-HEINZ BRITSCH Morgengruß Am Morgen werde ich geweckt, zumeist von jenem Geist, der gerne neckt all die, die meinen Himmlisches, so früh am Tage, sei ungebührlich, ja fast eine Plage. Wie aber soll zu meinem GOTT ich finden, wenn Schlafes Fesseln mich noch binden?? Kann ich zu IHM, dem Heiligen, auch ungewaschen kommen? Frag nicht! Geh hin! Erfahre: So wie du bist, wird jeder von uns angenommen. Wie aber wäre es, so, nach den ersten Wimpernschlägen, den Widerständen, die uns prägen, die Tür zu weisen; und, weiter dann, der Seele Spuren nachzublicken, die wir im Alltags Trott zumeist ersticken -- Doch dann geschieht, dass wir, schon halb erhoben, an den doch denken, den so viele loben und der auch mir - und dir - ein Gegenüber ist, berührt von dem, dass sein Geschöpf IHN nicht vergißt Foto: jplenio_pixabay.com Dann wäre zu beten, ganz unbefangen: Herr Jesus Christus, sei am Anfang nun mit mir, sei am Ende, dass ich spür, alles kommt, wenn du zugegen: Glaube, Hoffnung, Liebe, Segen Amen 8

9 Mannomann... es gibt Dich noch, zu dem sie klagend rennen, den sie mit leeren Worten preisen - den nebulösen Unbekannten; obwohl, es ist nicht von der Hand zu weisen, dass er der Menschen Leben kennt und jene Sehnsucht, die ihn innerlich verbrennt. Wie kühlend ist da Deine Hand, die mich - die uns - begleitet in den Tiefen, wo rat- und rastlos Welten wandern im Schatten derer, die entschliefen. Und wo Erinnerung erwacht, an Worte, die zum Leben riefen. Mannomann... es muss Dich geben, denn worin sonst bestünde unser Leben - wär da nicht einer, der uns liebt - uneigennützig - und egal, wo du auch bist - unfassbar jedenfalls - dich aber immer noch vermisst. Amen Foto: photorama_pixabay.com KARL-HEINZ BRITSCH 9

10 Wechsel in der Begegnungs- und Beratungsstätte DIAKONIEVEREIN NEUREUT E.V. / Margarete Kooß In einem Interview, das wir zum 20-jährigen Bestehen der Begegnungs- und Beratungsstätte führten, hatte Frau Fies die Möglichkeit drei Wünsche zu äußern. Ein Wunsch lautete: Ich wünsche mir sehr, dass ich einmal eine gute Nachfolgerin bekomme, welche diese Arbeit mit Herzblut macht, wenn ich in Rente gehe. Nun ist es soweit. Die Neue an dieser Stelle ist seit 01. März Frau Petra Schuster. Frau Schuster wohnt in Neureut. Sie hat 2 erwachsene Kinder. Seit ihrer beruflichen Umorientierung im Jahre 2000 ist sie im sozialen Bereich tätig. Durch praktische Einsätze und zahlreiche Weiterbildungen hat sie die für die Arbeit in der Begegnungsund Beratungsstätte notwendige Qualifikation erworben. Während der Doppelbesetzung im März hatte Frau Schuster die Möglichkeit, erste Einblicke in das von Frau Fies bisher verantwortete Arbeitsfeld zu bekommen. Beide Frauen gewannen den Eindruck, dass es in ihrer Arbeitsweise eine hohe Übereinstimmung gibt. Nach fast 17-jähriger Tätigkeit ging Frau Fies am 31. März 2018 in den Ruhestand. Sie hatte ihre Arbeit mit viel Engagement und Herzblut getan. Am 28. März gestal-tete sie das 10 letzte Treffen mit der Frauengruppe. Überraschungsgäste waren die Leiterin des nebenanliegenden Kindergartens mit einer kleinen Kindergruppe und Frau Gros, die Vorsitzende des Diakonievereins. Am 19. April wurde Frau Fies schließlich in einem kurzen Gottesdienst zu Beginn der Mitgliederversammlung verabschiedet. Frau Gros dankte Frau Fies mit einem wörtlich zu nehmenden vergelt s Gott. Sie war sich sicher, dass die Arbeit von Frau Fies einen Korb voller Früchte getragen hat. Herr Pfarrer Reibold entließ Frau Fies mit einem persönlichen Segenwort aus der Arbeit. Schließlich wurde das Abschiedsgeschenk überreicht ein Apfelbaum. Er wird seinen Standort auf dem Anwesen in Wolfach, der neuen Heimat von Frau Fies, erhalten. Der Gottesdienst endete mit dem Lied So nimm denn meine Hände, das zum festen Bestandteil des Treffens der Frauen geworden war. In ihrem Bericht über das zurückliegende Jahr gab Frau Fies auch Einblick in ihr bedeutsame Werte ihrer Arbeit. Zuhören und Begleiten waren im Laufen der Jahre

11 Foto: dgazdig_pixabay.com Dankeschön... KARL-HEINZ BRITSCH immer mehr zu wichtigen Prinzipien geworden. Multiplizieren wir die genannte Zahl der Hausbesuche, Gespräche, Beratungen, Begegnungen mit der Zahl 17 so entsteht eine stattliche Summe. Wichtiger als die Summe ist aber das Vertrauen, das in dieser Zeit aufgebaut werden konnte. Der Diakonieverein Neureut dankt Frau Fies für ihren Einsatz und wünscht ihr für den neuen Lebensabschnitt Gottes Segen. Frau Schuster wünschen wir, dass ihr der notwendige Vorschuss an Vertrauen entgegengebracht wird, ohne den diese Arbeit nicht geleistet werden kann. Es gibt Menschen für die ein Miteinander selbstverständlich ist. Die keinen Dank erwarten und denen wir dennoch Dank schulden. Wenn, so geschehen in jüngerer Zeit, sich in einer Gemeinde die Kasualien häuften und der zuständige Ortsgeistliche den Arbeitsanfall aus verschiedenen Gründen nicht mehr zu bewältigen vermochte, dann wird man für qualifizierte Hilfe dankbar. Sie, liebe Ulricke Rauschdorf, Pfarrerin, haben uns in dieser Bredouille beigestanden, haben fast ein Jahr lang Kasualgottesdienste hier in Neureut-Nord übernommen und so das Wort GOTTES weitergegeben. Und das, owohl hierzu erkleckliche Kilometer mit dem Auto zurückzulegen waren, denn es sind nicht wenige Kilometer vom Wohnort* von Frau Rauschdorf bis nach Neureut. Dafür sagen wir, schlicht und einfach DANKE. Fotos: Diakonieverein Ursel Gros Schön und ermutigend, dass ein Miteinander auch über Kreisgrenzen hinweg möglich ist. * Auf Grund der neuen Datenschutzverordnung sind uns nähere Angaben nicht erlaubt. 11

12 (01) PFARRER TRIFFT... Jürgen Stober In einer neuen Serie wollen wir wissen, was (bekannte) Menschen aus Neureut bewegt und wie sie sich das Leben, und was danach kommt, vorstellen. Startschuss dieser Serie gibt heute Jürgen Stober, der ehemalige, langjährige Ortsvorsteher Neureuts. Am wichtigsten in der Kirche sind die lebendigen Steine! Der Ortsvorsteher a.d. Jürgen Stober über einen seiner Neureuter Lieblingsplätze und sein Glück. Es ist eine berufliche Laufbahn wie es sie heute wohl nur noch ganz selten gibt: Nach dem Abschluss der Realschule überlegt der junge Jürgen Stober was er machen will, erfährt kurzfristig von der Möglichkeit im Neureuter Rathaus Anstellung zu finden. Der Gedanke, nun nicht mehr mit dem Fahrrad jeden Tag nach Karlsruhe radeln zu müssen, gefällt ihm. Und er bleibt dabei. 49 Jahre lang. Stober lernt ab 1968 die unterschiedlichen Abteilungen kennen und tritt eine Laufbahn als Diplom-Verwaltungswirt an. Ich war schon immer an Neureut und den Anliegen der Neureuter Bürger interessiert!, sagt der heutige Pensionär. Auch wenn zu Beginn seines Arbeitslebens zunächst 1975 die schlimme Entscheidung getroffen wurde, Neureut einzugemeinden. Sein Interesse für den 12 Stadtteil, in dem er geboren, getauft und konfirmiert wurde, führt dazu, dass er 1985 die Leitung des Hauptamtes übernimmt und 19 Jahre später zum Ortsvorsteher gewählt wird. Schon immer begleitet hat ihn dabei sein ehrenamtliches Engagement: Ich kann mich noch gut erinnern, wie wir damals in der alten Turnhalle unterwegs gewesen sind. Ich war sehr gerne Übungsleiter, später Vorsitzender und hatte mit den anderen viel Spaß! Der Brand der alten Übungsstätte war deshalb umso schmerzlicher. Ja, da hatte ich schon einige Tränen in den Augen so viele Erinnerungen waren damit verbunden. Nicht nur für mich, sondern auch für so viele andere. Umso schöner, dass die Bagger mittlerweile schon mit der Arbeit begonnen haben und die Turnhalle dann am neuen Platz wieder alle Turner erfreuen wird. Der direkte Draht zu den Menschen war für den ehemaligen Ortsvorsteher schon immer wichtig: Er zeigte sich bei den Vereinen, setzte sich für die Kirchen ein - und machte dabei auch keinen Unterschied zwischen den Konfessionen. Wir glauben doch sowieso an einen Gott!, sagt er und verweist dabei mit einem

13 Gruß an Herrn Würfel mit Familie KARL-HEINZ BRITSCH Lachen auf seine katholische Ehefrau, mit der er ganz ökumenisch auch seine drei Töchter groß gezogen hat. Jürgen Stober strahlt eine große Warmherzigkeit aus und man nimmt ihm deshalb auch sofort ab, wenn er betont, dass auch in der Kirche die Menschen ihm am wichtigsten sind. Die lebendigen Steine machen die Kirche erst zur Kirche und sorgen so für eine tolle Gemeinschaft. Gott ist für Stober dabei derjenige, an den sich diese Steine in Gebeten wie dem Vaterunser wenden können, und der ihm selbst ein ganz wohliges Gefühl vermittelt. Und da spielt für ihn die Konfession keine Rolle. Als meine Töchter Kommunion hatten, war ich mehr in der katholischen als in der evangelischen Kirche, das war für mich kein Problem. Stober ist ein Brückenbauer, der als geborener Teutschneureuter seit 30 Jahren in Welschneureut wohnt und auch da Grenzen überwindet. Ein Brückenbauer, der glücklich ist, weil er sein Leben mit vielen lebendigen Steinen seiner Familie, seinen Nachbarn, Freunden und politischen Weggefährten teilen kann und längst selbst ein solcher lebendiger Stein geworden ist. Herzlich willkommen dem Neuen, möge er spüren, dass wir uns freuen, möge er fühlen, er ist hier willkommen, möge heimisch er werden im Dorf und seinen Frommen, möge er lächelnd hier Menschen entdecken, möge das Neereter Wasser ihm schmecken, möge zuhause er hier sich bald fühlen und möge sein Nachwuchs in hiesiger Erde bald wühlen. Als Arbeitskreis sind wir ganz offen und hoffen... Wir ahnen, der Redaktionskreis, wenn erweitert, die Menschen hier in Neeret noch viel mehr erheitert. Drum frisch ans Werk und ohne Scheu denn GOTTES Güte, GOTTES Treu sind an jedem Morgen neu. (EG 454) 13

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15 Sammlung Woche der Diakonie 2018 Raum für Gutes Juni 2018 Es herrscht Raumnot in unserem Land. Auf vielen Arten. Zu wenig bezahlbarer Wohnraum. Kaum Gelegenheiten für ältere Menschen oder Menschen mit geringem Einkommen, ihr Leben nach ihren eigenen Bedürfnissen und Interessen zu gestalten. Zu wenig Möglichkeiten einander zu begegnen und sich zusammenzutun. Kaum Schutzraum, die eigenen Schwäche zuzugestehen. Die Enge von Sachzwängen und aussichtslosen Situationen. Mauern, Begrenzungen, geschlossene Türen, versperrte Wege, Einbahnstraßen. Die Diakonie bietet Raum, in dem Gutes geschehen kann: In den etwa Angeboten vom Seniorenheim bis zum Treff für Menschen mit psychischer Erkrankung, vom Arbeitslosenprojekt bis zur Kindertagesstätte, von der Bahnhofsmission bis zum Mehrgenerationenhaus, von der Sozialstation bis zur Schwangerschaftskonfliktberatung, von der Jugendhilfeeinrichtung bis zur Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderung. Die mehr als haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie in Baden wissen, was sie zu tun haben und vor allem auch, warum sie es tun. Sie bieten Schutzräume, zeigen Spielräume, schaffen Lebensräume, eröffnen Gestaltungsräume, bewahren Freiräume. Durch sie entsteht Raum zur Begegnung. Raum für Austausch. Raum für Neues Raum für Gutes. In diesem Jahr werden durch unsere Sammlung besonders Projekte unterstützt, die die Begegnung zwischen Menschen fördern, Einsamkeit durchbrechen und die Chancen zu einem selbstbestimmten Leben fördern. Bitte schaffen Sie mit Ihrer Spende Raum für Gutes. Auch bei Ihnen vor Ort und in der Region! Denn 20 Prozent Ihrer Spende bleibt in Ihrer Gemeinde für ihre eigenen diakonischen Aufgaben. Und weitere 30 Prozent erhält das Diakonische Werk Ihres Kirchenbezirks. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Mehr Informationen unter: oder bei: Volker Erbacher, Pfr., erbacher@diakonie-baden.de Spendenkonto: Evangelische Kirchengemeinde Neureut Nord: Volksbank Karlsruhe IBAN DE BIC: GENODE61KA1 Diesem Gemeindebrief liegen Überweisungsträger und Spendentüten bei. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, den Menschen in Not zu zeigen, dass es weitergeht! Vielen Dank! 15

16 Herzlich willkommen, Martin Nach Monaten der Ausbildung, nach ersten gar nicht mehr zurückhaltenden Probeläufen, haben wir jetzt einen Neuen. Einen jugendlich, dynamischen neuen Prädikanten. Einen aus dem Dorf, genau genommen aus der ****straße. Der Talar steht ihm gut und sein jugendliches Aussehen lässt Erwartungen aufleben, dass sich ein wenig frischer Wind in der Riege der Prädikanten ausbreiten möge. Die Bestallungsurkunde ist am ihm 2018 bei der letzten Sitzung des Bezirkskirchenrates ausgehändigt worden. Nun darf er durchstarten. Darf das Evangelium verkünden, den Menschen das Abendmahl reichen, den Bund der Ehe unter den Segen GOTTES stellen, Kinder taufen und Menschen auf dem letzten Weg begleiten in der Gewissheit, dass Jesus Christus uns verheißen hat: "Ich lebe und ihr sollt auch leben." Aber das Wichtigste, was mir der ehemalige Dekan W. Bryanzew einmal gesagt hat: Amt und Person sind nicht zu trennen. Das heißt, lieber Martin, dein Wort hat zukünftig noch mehr Gewicht, denn das, was du sagst, wird in den kommenden Jahren immer auch etwas von deinem Glauben widerspiegeln. Das erfordert Kraft und Mut. Wo wir, die Altgedienten dir dabei helfen können, mit Rat und Tat werden wir dir zur Seite stehen. Zum Schluß vielleicht ein kleiner Hinweis, der nicht im Kirchenrechtverankert ist: Laß die Menschen etwas von der Freundlichkeit GOTTES spüren. Die Thematik ist oft genug "trockenes Brot" aber es gibt nichts Schöneres als mit einem Lächeln den GOTTESdienst verlassen zu können. GOTT segne dich. Dein Bruder im Amt, Karlheinz Britsch 16 Fußball trifft Kirche... PASCAL WÜRFEL Viele Fußballbegeisterte bei Deutschlandspielen auf Großbildleinwand Fußballgottesdienste zum Aufwärmen Für eine Stimmung fast wie im Fußballstadion sorgten viele Fußballfans beim gemeinsamen public viewing im Gemeindehaus. Die Tore der deutschen Nationalmannschaft wurden lautstark bejubelt, bei verunglückten Aktionen genervt gewettert. Der Fußball brachte die unterschiedlichen Generationen FUSSBALL TRIFFT KIRCHE Public Viewing

17 Miss Rollstuhl UDO BEUKE zusammen, Fußball verbindet. Eine Stunde vor Anpfiff lud Pfarrer Würfel mit seinem Team zum Fußballgottesdienst in die Kirche, und einige Fans folgten der Einladung. Das ist eine tolle Möglichkeit sich einmal ganz anders auf das Spiel einzustellen!, sagte einer. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sorgten für eine köstliche Bewirtung, sodass sich jeder Mitguckende wohlfühlen konnte. Jetzt muss es nur noch mit dem WM-Titel klappen... Gastbeitrag von Judith Schmitt- Helfferich, Pastoralreferentin in der Katholischen Stadtkirche Heidelberg. Es waren die Worte von Frau Schmitt- Helfferich in der Sendung Morgengedanken von SWR4, die mich beim Frühstück aufhorchen ließen und ich zu mir sagte: Das ist ein wunderbarer Beitrag für unseren Gemeindebrief. Er passt gut zum Text über die barrierefreie Erreichbarkeit unseres sanierten Pfarrhauses aus dem letzten Gemeindebrief. Als Kontrast sozusagen zu der Aufzählung der einzuhaltenden Vorschriften und DIN-Normen, die dort beschrieben wurden. Eine schöne Geschichte. Eine Geschichte, die Mut macht und dies auf eine außergewöhnliche, besinnliche Weise. Eine Handlungsanweisung für den Umgang mit sich selbst. Und so habe ich schnell Kontakt aufgenommen und mir die Erlaubnis zur Wiedergabe eingeholt. Die ich auch bekam. Ein passendes Bild dazu war auch schnell gefunden. Fußballweltmeisterschaft 2018 Foto: pixabay.com 17

18 Ein Dankeschön noch einmal an Frau Schmitt-Helfferich für ihre Morgengedanken und das Einverständnis zur Übernahme in unseren Gemeindebrief. Hier ist sie nun, die Ge-schichte von der schönen Miss Rollstuhl. Ich wünsche Ihnen einige nachdenkliche Leseminuten. Miss Rollstuhl heißt Aleksandra, ist 23 Jahre alt und aus Weißrussland. Vor ein paar Tagen ist sie zur schönsten Rollstuhlfahrerin weltweit gekürt worden. Insgesamt 24 junge Frauen aus 19 Ländern waren zu dem Wettbewerb angetreten. Das Besondere dabei: es ging nicht nur um gutes Aussehen, sondern auch um Persönlichkeit und soziales Engagement. Organisiert wurde der Wettbewerb von einer Stiftung aus Polen. Über das Ziel sagte eine der Jury-Vorsitzenden: Es ist wichtig, das Bild von Frauen in Rollstühlen zu verändern, damit sie nicht nur auf diese Eigenschaften reduziert werden. Nicht das Aussehen zählt am meisten. Ganz unwichtig ist das zwar nicht. Aber wir haben bei der Wahl vor allem auf die Persönlichkeit der Frauen geachtet, ihre täglichen Aktivitäten, ihr Engagement, ihr Sozialleben, ihre Pläne. Was mir dieser Wettbewerb vor allem zeigt, ist: Schönheit ist nicht nur eine Sache von gutem Aussehen. Dazu gehört mehr. Schön ist ein Mensch für mich, wenn jemand aufmerksam für andere Menschen ist und offenherzig und mit liebevollem Blick auf andere zugeht. Schönheit hat für mich auch etwas mit Gelassenheit zu tun. Wenn jemand nicht versucht, alles perfekt zu machen und darauf vertraut, dass sich schon ein Weg finden wird. Dass Alexandra Miss Rollstuhl geworden ist, liegt aber auch daran, wie sie mit sich selbst umgeht. Und jetzt sagt sie auch anderen: Kämpft gegen eure Ängste! Bestimmt hat es bei ihr einige Zeit gedauert bis sie gelernt hat, sich so zu akzeptieren, wie sie ist. Bis sie sich selbst nicht auf das reduziert hat, was sie nicht kann. Ich kenne auch Momente, 18 in denen ich an mir zweifele. In denen ich denke, dass ich anders sein müsste. Irgendwie besser und klüger, feinfühliger und rücksichtsvoller. Die Angst nicht zu genügen, verdeckt dann das Schöne, das in mir steckt. Und: Schönheit ist in jedem von uns! Ohne oder mit Rollstuhl, klein, groß, dick oder dünn. Der Miss Rollstuhl -Wettbewerb hat mir klargemacht: Es geht darum die eigene Schönheit zu entdecken und entschlossen und mutig ins rechte Licht zu rücken. Muss ja nicht gerade auf einem Wettbewerb sein - es reicht schon jeden Morgen vor dem Spiegel. Ein Sonntag in Murmansk UDO BEUKE Ab und an fahre ich sonntags zum FC Germania zum Essen. So auch heute. Es war voll und so setzte ich mich an den großen runden Stammtisch zu einem älteren Herrn, der dort alleine saß und speiste. Ich fragte ihn, ob ich mich dazusetzen darf. Er blickte auf und antwortete spontan: Ja! Ja! Und während ich so fragte, was er denn da isst, wo er denn herkommt und wie er denn gerade hier zum Vereinsheim des FC Germania käme, entwickelte sich allmählich ein Gespräch, das er so dankbar annahm, dass er darüber fast das Essen vergaß. Und so stellte sich heraus, dass er aus der Nordweststadt kommt. Ein Nachbar mit seiner Familie hatte ihn mitgenommen. Sie saßen

19 am Nebentisch. Nach geraumer Zeit waren wir beide mit dem Essen fertig und ich konnte weitere Fragen stellen. Was eigentlich gar nicht nötig war, denn er erzählte von sich aus was er sagen wollte. Zwischendurch fragte ich dann vorsichtig wie alt er denn sei? 82? Nein, 92! sagte er mit ein bisschen Stolz in der Stimme. Mit 92 hat man nun schon einiges zu erzählen. Er war im Krieg und danach als Gefangener in Russland, in Murmansk. Bis Ende 1948! Dort hat er sich den Russen als Spezialist angeboten und sich damit einige Vorteile verschafft. Als gelernter Schlosser kannte er sich gut mit Maschinen aus und konnte so den Russen bei der Wartung eines Kranes und bei der Reparatur der dazugehörigen Dampfmaschine behilflich sein. Zweimal musste der Kolben neugegossen und gedreht werden, weil die Messwerkzeuge nicht genau genug waren. Die Drehbank kam übrigens aus Deutschland und war im Krieg vor dem Einmarsch in Russland geliefert worden. Die Russen haben ihm das nie verübelt oder gar als Sabotage ausgelegt. Im Gegenteil. Er durfte sogar mit einer kleinen Gruppe weiterer deutscher Kriegsgefangener, die ihre Planziele oder Sollvorgaben oder Akkordvorgaben bestens erfüllt hatten, nach Murmansk fahren. Und das ohne Bewacher! Dort war er beim Fotografen. So ist es nicht verwunderlich, dass er nur gut über die Russen gesprochen hat. Nach der Gefangenschaft zurück in Baden war er zuerst in der Privatwirtschaft tätig bis er Anfang der 60er Jahre in das Generallandesarchiv wechselte. Da er sich in der Freizeit sehr für die badische Geschichte interessierte und speziell für die Revolution von 1848/49, wurde er schnell zum überregional bekannten Fachmann für dieses Thema. So bekam er denn auch den Auftrag, im Rahmen seiner Archivarbeit, doch einmal die Lebensläufe der Revolutionäre von 1848/49 zu recherchieren und zu veröffentlichen. Und so hat er bis zu seinem Übergang in den Ruhestand und darüber hinaus erfolgreich an dem Projekt gearbeitet. Inzwischen ist seine Arbeit veröffentlicht und viele Institutionen greifen auf seine Sammlung zurück. Für dieses Lebenswerk, von dem er mir in aller Bescheidenheit erzählte, erhielt er dann auch das Bundesverdienstkreuz. Inzwischen war er immer näher gerückt und uns trennte nur noch sein Gehstock. Ich spürte wie dankbar er war, dass ihm jemand zuhörte. Seine Frau war vor 3 Jahren gestorben und er hat ja keinen, der ihm zuhörte. Ich hatte für die Sanierung unseres Pfarrhauses auch im Generallandesarchiv nachgeschaut und die Grundrisspläne von 1754 gefunden. Wir haben dann darüber gesprochen, wie man weitere Informationen zum Pfarrhaus bekommen kann. So setzte sich dieses Gespräch noch eine Weile fort und ich bemerkte eine freudige Unruhe beim ihm. Er hatte nun jemand gefunden, der ihm zuhörte. Und ich erwischte mich dabei, wie ich immer mehr wissen wollte. Ich war gefangen von seiner Redseligkeit und seinem erkennbaren Ausdruck von Freude und Dankbarkeit. Auch für mich war es ein Geschenk, so viel über das Generallandesarchiv erfahren zu haben. Es war ein gegenseitiges Geben und Nehmen. War doch seine Lebensgeschichte mir als Nachkriegskind durchaus aus der eigenen Familie in ähnlicher Weise bekannt. Zum Schluss, als sein Nachbar zum Aufbruch mahnte, tauschten wir noch unsere Mailadressen aus. Wobei er mich verwundert zurückließ, weil er auch dieses Medium beherrschte. Zu Hause, mit ein wenig Abstand, ging es mir noch einmal durch den Kopf: Mit wie wenig Zeitaufwand man doch einem Menschen eine Freude bereiten kann und dabei selbst beschenkt wird: Einfach nur Zuhören! Das war mein Sonntagmittag in Murmansk. 19

20 Wichtige Termine Gottesdienste und Andachten: 20 Sonntag Uhr Uhr Sonntag Uhr Uhr Gottesdienst mit Taufe & Abendmahl (Pfarrer Würfel) Kindergottesdienst Gottesdienst (Pfarrerin Rauschdorf ) Fahrradtour des Kindergottesdienstes in den Schlossgarten Karlsruhe Sonntag Uhr Gottesdienst unter Mitwirkung des Kirchenund Posaunenchores im Park Nordfriedhof (Pfarrer Würfel, Präd. Lang), anschließend Sommerfest im Gemeindehaus, Pfarrgarten und rund um die Nordkirche Sonntag Uhr Uhr Gottesdienst für die Gemeinden Nord und Süd in der Nordkirche mit Taufen (Pfarrer Würfel) Sonntag Uhr Gottesdienst für die Gemeinden Nord und Süd in der Waldenserkirche (Pfarrer Reibold) Sonntag Uhr Gottesdienst für die Gemeinden Nord und Süd in der Nordkirche mit Abendmahl (Präd. i. A. Guldenschuh) Sonntag Uhr Gottesdienst für die Gemeinden Nord und Süd in der Waldenserkirche (Pfarrer Würfel) Sonntag Uhr Gottesdienst für die Gemeinden Nord und Süd in der Nordkirche (Schuldekan Thomas) Sonntag Uhr Gottesdienst für die Gemeinden Nord und Süd in der Waldenserkirche (Pfarrer Reibold) Sonntag Uhr Uhr Gottesdienst (Pfarrer Würfel) Kindergottesdienst Mittwoch Uhr Schulanfängergottesdienst in der Nordkirche Samstag Uhr Gottesdienst für kleine Leute (Team) Sonntag Uhr Uhr Gottesdienst mit Taufe und Abendmahl (Pfarrer Würfel) Kindergottesdienst

21 Sonntag Uhr Uhr Gottesdienst mit Vorstellung der neuen Konfirmandinnen und Kofirmanden (Pfarrer Würfel) Kindergottesdienst Sonntag Uhr Gottesdienst zum Abschluss des Kinderbibeltages (Präd. i.a. Guldenschuh) "Montagsrunde vor Neustart: Interessierte Frauen für gemeinsame Treffen bitte beim Pfarramt melden! Besondere Veranstaltungen (soweit schon bekannt und festgelegt) Mittwoch Uhr Frauenkreis, Gemeindehaus, gr. Saal Donnerstag Uhr Treffen der älteren Generation, Gemeindehaus, gr. Saal Samstag Uhr Pop-Oratorium Luther (Coro Accelerando) Nordkirche Neureut (Info siehe Seite 23) Sonntag Uhr Pop-Oratorium Luther (Coro Accelerando) Nordkirche Neureut (Info siehe Seite 23) Dienstag Uhr Sommerfest der Kontaktgruppe Mittwoch Uhr Konfi Kick-Off Donnerstag Uhr Treffen der älteren Generation, Gemeindehaus, gr. Saal Sonntag Sommerfest Gemeindehaus & Pfarrgarten Donnerstag Uhr Treffen der älteren Generation, Gemeindehaus, gr, Saal Sonntag Tag des offenen Denkmals Mittwoch Uhr Konfirmanden-Unterricht (Thema: Ich & Du: Weil ich es mir wert bin I) Mittwoch Uhr Konfirmanden-Unterricht (Thema: Vorbereitung Gottesdienst) Samstag Kinderbibeltag (Info siehe Seite 25) Foto: Luis-Louro-, Cherry-Merry-fotolia.com 21

22 Gemeindefest ein Sommerfest SUSANNE WOHLWEND (FÜR DEN KIRCHENGEMEINDERAT) Vor zwei Jahren feierten wir unser Gemeindefest als Sommerfest, so wollen wir es auch dieses Jahr halten. Im Anschluss an den Gottesdienst im Grünen am 22. Juli. 2018, der um 10 Uhr, wie üblich, im Park beim alten Hauptfriedhof stattfindet, wollen wir uns so gegen 11:30 Uhr bis ca. 17:00 Uhr zum Feiern im und ums Gemeindehaus treffen. Den vielen freiwilligen Helfern, die sich so unermüdlich für das Gelingen des Festes einsetzen und für das leibliches Wohl der Besucher und Unterhaltung sorgen, möchte der Kirchengemeinderat hiermit schon herzlichen Dank sagen. Die, hoffentlich zahlreichen, Festbesucher können sich mit Steaks, Bratwürsten, Pommes Frites und Wurstsalat stärken. Damit wir zum Kaffee auch leckeren Kuchen anbieten können, bitten wir um Kuchenspenden. Wenn Sie uns mit einer Kuchenspende unterstützen wollen, tragen Sie sich bitte in die Kuchenlisten ein, die an den kommenden Sonntagen in der Kirche ausliegen. Sie können sich aber auch direkt an Frau Carmen Niederkrome (Tel.: ) oder Frau Andrea Bohnert (Tel.: ) wenden. Wir würden uns sehr freuen Sie, liebe Gemeindemitglieder, Ihre Familien und Freunde am 22. Juli beim Gottesdienst im Grünen und/oder beim anschließenden Gemeindefest begrüßen zu dürfen. Für Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt. Wie an den bisherigen Gemeindefesten bieten die Mitarbeiterinnen der Kindergärten die Betreuung der Kleinen an. Die Turner und Turnerinnen der TG Neureut wollen uns mit ihren Turnübungen erfreuen. Musikalisch wird unser Fest von unserer Jugendband Silly Souls begleitet. Fotos: Tayls Kiser, Anton Belashov@unsplash.com 22

23 Aus dem Gemeindeleben Taufen Trauungen Beerdigungen Sophia Marie Erb Jonas Andreas Erb Lucy-Lane Victoria Braun Thorsten Mall und Ramona Mall, geb. Mai Ralf Stefan und Petra Stefan, geb. Schlatterer Jens Angermann und Julia Angermann, geb. Hofmann Dominik Krämer und Jasmin Krämer, geb. Burkhard Klara Weinbrecht, geb. Heuser, 80 Jahre Luzie Schnürer, geb. Gegenheimer, 81 Jahre Karl Striby, 88 Jahre Willi Renz, 83 Jahre Ruth Brunn, geb. Rieger, 87 Jahre Wilma Beck, geb. Heger, 87 Jahre Edelgard Lemke, 72 Jahre Krimhilde Grether, geb. Findling, 80 Jahre Frank Reiner Hofheinz, 50 Jahre Edda Wollersen, geb. Hesse, 77 Jahre Helga Winter, geb. Oberreich, 83 Jahre Anneliese Albrecht, geb. Hardt, 95 Jahre Bernd Kärcher, 58 Jahre Rolf Merz, 81 Jahre Ursula Schankat, geb. Eberhardt, 79 Jahre Ilse Schneider, geb. Flory, 92 Jahre Coro Accelerando präsentiert als Musical: Pop-Oratorium LUTHER Das Projekt der tausend Stimmen von Michael Kunze und Dieter Falk mit Robin Neck als Martin Luther, Sing & Swing, Chor der PH Karlsruhe, Schulchor GMS Eggenstein, Coro Bambini, Coro Ragazzi und vielen Gaststimmen. Kartenvorverkauf: Schreibwaren Geigle, Eggenstein Musiklädle, Neureut Eintritt Erwachsene 19,00 E Schüler/Studenten 14,00 E Kinder bis 10 Jahre 9,00 E unter 10 Jahre frei Erstattung der Ermäßigungen gegen Ausweisvorlage an der Abendkasse 23

24 International Gospel Celebration mit Kirk Franklin und vielen weiteren Künstlern Gospelnacht mit über 90 Chören an 25 Standorten Mass Choir Singen mit Sängerinnen und Sängern Zahlreiche Konzerte auf mehrere Open-Air Bühnen Festivalgottesdienst in der am-arena 50 Workshops Jetzt informieren und anmelden! 24

25 9. Internationaler Gospelkirchentag kommt nach Karlsruhe Karlsruhe gospelt - vom 21. bis 23. September 2018 wird die Fächerstadt für drei Tage zur Gospelhauptstadt Deutschlands, wenn der 9. Internationale Gospelkirchentag zu Gast ist. Bereits zum zweiten Mal nach 2010 werden über 5000 Sängerinnen und Sänger aus dem In- und Ausland zum größten Gospelfestival Europas mit Konzerten, Workshops und Open-Air-Gottesdiensten erwartet. Bei kostenlosen Konzerten auf vielen Bühnen in der Innenstadt, in Kirchen und der dm-arena präsentieren sich die besten Gospelchöre Deutschlands und Europas. Die Ökumenische Gospelnacht in 30 Kirchen und an anderen Orten sowie ein Galakonzert mit namhaften Stars der Gospelszene runden das Programm ab. Der Gospelkirchentag ist Deutschlands größtes Gospelfestival, das internationale Gospelstars, Amateure, Gospelchöre, Sängerinnen und Sänger und Musikbegeisterte an drei Tagen zusammenbringt. Seit 2002 findet er alle zwei Jahre statt. Bisherige Stationen waren neben Karlsruhe Essen, Bochum, Düsseldorf, Hannover, Dortmund, Kassel und Braunschweig. Weitere Informationen unter Einladung zum Kinderbibeltag PASCAL WÜRFEL In der Kirche zu übernachten ist etwas ganz besonderes am 29. September haben alle Kinder ab fünf Jahren wieder Gelegenheit dazu: Spielplatz, Basteln, Nachtwanderung, und vieles mehr Kinderbibeltag mit biblische Erzählung, gemeinsames Essen abgerundet wird der einem gemeinsamen Solistin: Bonita Niessen Das Team vom Kindergottesdienst lädt ein Familiengottesdienst am zum Kinderbibeltag, bei dem sich alles um Sonntagmorgen um 09:30 Uhr. Jakob drehen wird. Los geht es am frühen Nachmittag und das Programm verspricht Wer daran teilnehmen möchte, meldet sich spannend zu werden: gerne beim Pfarramt. Foto: Luis-Louro-, Cherry-Merry-fotolia.com 25

26 KURZ NOTIERT Gartenaktionstage: Unser Garten soll schön bleiben! Konfi isch rum : Was dann? Alle Frischkonfirmierte, Fast-Frisch- Konfirmierte können weiter am Ball bleiben: Am ersten Freitag im Monat heißt es in Kooperation mit Neureut- Süd und Neureut-Kirchfeld ab sofort Konfi isch rum mit einem abwechslungsreichen Programm. Wer schon immer einmal Lust hatte, sich an einem schönen Garten gestalterisch zu betätigen und dabei mitzuhelfen, dass er schön grün bleibt hat ab sofort einmal im Monat die Gelegenheit dazu: Die Gartenaktionstermine: SA SA SA SA jeweils von 9.30 bis Uhr Unser Hausmeisterehepaar Grüninger lädt monatlich zu einem Garten-Aktionstag: Ohne Anmeldung sollen dabei gemeinsam der Pfarrgarten und die Beete rund um die Kirche gepflegt und gehegt werden. Für alle notwendigen Gartengeräte und einen anschließenden Imbiss ist gesorgt. 26 Nach einem vielversprechenden Start im Mai mit leckeren Pizzabrötchen und lustigen Spielerunden und Juni mit spannendem Sommernachtskino ist der nächste Termin am von 19:00 21:00 Uhr. Das Motto: sports & fun im Jugendraum. Nach einer Sommerpause im August wird das Programm am mit einem 2 gegen 2 fortgesetzt. Alle Jugendlichen aus Neureut zwischen 14 und 16 Jahren sind herzlich eingeladen. es geht weiter, wenn du willst!

27 Konfi isch rum... du bist ein- es geht weiter, wenn du willst! Freitagabend total gela- den bis Uhr Jugendraum Neureut-Nord chillig sports & fun gegen Spieleabend Koch-Duell 27

28 25 Jahre Tag des offenen Denkmals in Deutschland 5 Jahre Tag des offenen Denkmals in unserer Nordkirche UDO BEUKE Mit unserer schönen neugotischen Nordkirche in Neureut nehmen wir, wie immer, am 2. Sonntag im September am bundesweiten Tag des offenen Denkmals teil. Es ist dieses Mal ein großes und kleines Jubiläum. Ein großes für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die diesen Tag zum 25. Mal begeht und für unsere Kirchengemeinde Neureut Nord ist es ein kleines Jubiläum, da wir nun schon zum 5. Mal dabei sind. 28 Das Thema für 2018 heißt: Entdecken, was uns verbindet! Ein Thema, von dem man beim ersten Lesen den Eindruck hat, dass es schwer zu bedienen ist. Es wird verständlicher, wenn man weiß, dass sich das Thema auf das Europäische Kulturerbejahr 2018 bezieht. Es geht also darum, den eigenen Wirkungskreis zur verlassen und einen Blick über den Tellerrand zu wagen. Der Erkenntnisgewinn ist erstaunlich. Man braucht sich nur zu fragen: Wo gibt es Gemeinsamkeiten, die uns verbinden? Und schon ist man der Lösung ein Stück näher. Das kann sich beispielsweise auf die Verwendung von Baumaterial beziehen, das über Ländergrenzen hinweg gehandelt wurde. Diese Stoffe nutzten Baumeister und Künstler zum Errichten und Ausschmücken ihrer Bauwerke. Wobei das Verschönern nicht nur L art pour l art war, sondern auch einer Zweckbestimmung diente. Die Bilder waren auch Träger von Botschaften, mahnende Zeigefinger. Das Motiv für die Verwendung dieser fremden neuen Materialien entsprang dem Wunsch nach Selbstdarstellung, einhergehend mit dem Ziel ein Bauwerk mit hohen Alleinstellungsmerkmalen zur errichten. Auch damals mussten schon gewisse Eitelkeiten befriedigt werden. Die Verwendung ausgefallener Baustoffe belegte zugleich eindrucksvoll den Reichtum, den Geschmack und die Weltgewandtheit ihrer Besitzer und der verarbeitenden Künstler, so steht es in der Broschüre zum Jahresthema Auch einfache Materialien, wie Bauholz, Steine oder Ziegel kauften Bauherren, Baumeister, Zimmerleute und Handwerker überregional ein, sobald die Gebäude von besonderem Rang sein sollten und man mit ihnen bestimmte Gestaltungsziele erreichen wollte. Das konn-te beispielsweise das Sockelmauerwerk sein, das durch die Verwendung von rotem Sandstein betont wird, während sich die grünen Sandsteine des aufgehenden Mauerwerks der Wände kontrastreich davon absetzten. So geschehen bei unserer Kirche: Roter Sandstein aus Wilferdingen und grüner Sandstein aus dem Steinbruch Kürnbach bei Bretten. Dabei zeigt die Verwendung der Sandsteine aus hiesigen Steinbrüchen, dass früher immer das Naheliegende (Baumaterial) verwendet wurde. Einmal in Ermangelung der nötigen Verkehrsinfrastruktur, der akuten Verfügbarkeit, der Qualitätsanforderungen und natürlich auch aus Kostengründen. Damit fügt sich diese Entscheidung ein in das Konzept zur Erstellung einer kostengünstigen, unterhaltungsarmen und robusten Kirche für Neureut. Zur Ausbildung der Zimmerleute und Steinmetze gehörte auch die Pflicht der Wanderschaft. So wurde Wissen weitergetragen und neues Wissen erworben. Eine Form von Wettbewerb zwischen den einheimischen und fremden Handwerkern entstand. Qualitätssteigerung durch Innovationstransfer als Headline. Optimierung durch Wettbewerb in Sachen Architektur und Bauhandwerk, eine seit langem gepflegte Tradi-

29 tion. So war es nicht verwunderlich, dass ich anlässlich einer Stadtführung in Bozen hören könnte, dass der filigrane Turm der Domkirche Mariä Himmelfahrt und die prachtvoll detaillierte Kanzel im Langhaus ein Werk des schwäbischen Baumeisters Hans Lutz von Schussenried sind. uns in Baden die Schwarzwaldbahn gebaut. Es gibt aber auch immaterielle Formen der Vernetzung. Das kann die Übernahme bestimmter Architekturstile sein. So ist unsere Kirche mit ihren Spitzbögen und Maßwerkzitaten eine Erfindung aus Frankreich. Grabmal von Robert Gerwig auf dem Hauptfriedhof in Karlsruhe Der Turm des Bozener Domes - Baukunst aus Deutschland Gotische Spitzbögen und Maßwerk an unserer Nordkirche und die eindrucksvolle Sandsteinkanzel im Langhaus Auch der Umbau des Domes zu einer dreischiffigen Hallenkirche wurde durch eine deutsche Bauhütte bewerkstelligt. Umgekehrt sind natürlich auch viele Künstler und Handwerker aus dem südlichen Europa in Deutschland tätig gewesen. Mit dem ausgezeichneten Wissen italienischer Tunnelbauingenieure und der handwerklichen Erfahrung ihrer Landsleute und der Projektleitung durch den Großherzoglichen Baudirektor Robert Gerwig ( ) wurde so bei Dort gab es die ersten gotischen Sakralbauten. Mit der Verwendung gotischer Stilelemente lässt sich somit eine grenzüberschreitende Verbindung in das Ursprungsland der Gotik herstellen und damit an das Jahresthema für 2018 anknüpfen. Gotisch Bauen hieß also französisch Bauen. Das war nach dem Sieg von 1871/72 nicht immer gewünscht. Es gab auch Ausnahmen. Unsere Kirche ist eine solche und damit ein länderübergreifendes Gesamtkunstwerk. Schon damals selbstverständlich! Programm für den 9. September 2018: 15 : 00 Uhr Begrüßung und Einführung - Udo Beuke 15 : 05 Uhr Vortrag Baugeschichte unserer Nordkirche - Udo Beuke 15 : 35 Uhr Führung durch die Kirche - Karlheinz Grether 16 : 15 Uhr Orgel-Vorführung - Sybille Häfele / Susanne Schulz 17 : 00 Uhr Historische Blechblasinstrumente - Martin Lang & Jana Lang 17 : 45 Uhr Ausklang und Abschlussdiskussion - Moderation Udo Beuke 18 : 00 Uhr Ende der Veranstaltung 29

30 Zum Lied Befiehl du deine Wege OLAF HÜBNER Das Lied Befiehl du deine Wege (EG 361) von Paul Gerhardt zeichnet sich durch ein besonderes Merkmal aus. Die Anfangsworte der einzelnen Strophen ergeben zusammengenommen den Text von Vers 5 des 37. Psalms: Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird s wohlmachen. Wir können ganz sicher davon ausgehen, dass dieser Vers den Inhalt des Liedes im Wesentlichen umreißt. Bevor ich aber näher zum Inhalt des Liedes komme, will ich mich noch mit der Frage beschäftigen, warum wir denn überhaupt unsere Wege Gott anbefehlen sollten. Die Antwort ist: Gott hat ein Ziel für unser Leben. Mit dem Thema dieses Ziels könnte man Bücher füllen. Das würde aber erstens mich überfordern und zweitens den Rahmen sprengen. Deshalb will ich hier bezüglich des Ziels nur zwei Punkte herausgreifen, die mir wichtig erscheinen, ganz ohne Anspruch auf Vollständigkeit. In Joh. 10, Vers 10, sagt Jesus: Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen. Und in Joh. 14, Vers 2, sagt er: In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn s nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten? Also Jesus hat als Ziel für uns ein erfülltes Leben und das ist auch mit konkreten Orten verbunden, mit Wohnungen, die er für uns vorbereitet. Wenn Gott ein Ziel für unser Leben hat, gibt es ganz sicher auch einen Weg zu diesem Ziel. Zu den Wegen Gottes finden wir in Jesaja 55, Vers 8 und 9: Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr, sondern soviel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. Deshalb ist es eine gute Idee, dass wir unsere Wege Gott anbefehlen. 30 Befiehl du deine Wege und was dein Herze kränkt der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt. Der Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn, der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann. Dem Herren mußt du trauen, wenn dir s soll wohlergehn; auf sein Werk mußt du schauen, wenn dein Werk soll bestehn. Mit Sorgen und mit Grämen und mit selbsteigner Pein läßt Gott sich gar nichts nehmen, es muß erbeten sein. Dein ewge Treu und Gnade, o Vater, weiß und sieht, was gut sei oder schade dem sterblichen Geblüt; und was du dann erlesen, das treibst du, starker Held, und bringst zum Stand und Wesen, was deinem Rat gefällt. Weg hast du allerwegen, an Mitteln fehlt dir s nicht; dein Tun ist lauter Segen, dein Gang ist lauter Licht; dein Werk kann niemand hindern, dein Arbeit darf nicht ruhn, wenn du, was deinen Kindern ersprießlich ist, willst tun. Und ob gleich alle Teufel hier wollten widerstehn, so wird doch ohne Zweifel Gott nicht zurücke gehn; was er sich vorgenommen und was er haben will, das muß doch endlich kommen zu seinem Zweck und Ziel. Hoff, o du arme Seele, hoff und sei unverzagt! Gott wird dich aus der Höhle, da dich der Kummer plagt, mit großen Gnaden rücken; erwarte nur die Zeit, so wirst du schon erblicken die Sonn der schönsten Freud.

31 Auf, auf, gib deinem Schmerze und Sorgen gute Nacht, laß fahren, was das Herze betrübt und traurig macht; bist du doch nicht Regente, der alles führen soll, Gott sitzt im Regimente und führet alles wohl. Ihn, ihn laß tun und walten, er ist ein weiser Fürst und wird sich so verhalten, daß du dich wundern wirst, wenn er, wie ihm gebühret, mit wunderbarem Rat das Werk hinausgeführet, das dich bekümmert hat. Er wird zwar eine Weile mit seinem Trost verziehn und tun an seinem Teile, als hätt in seinem Sinn er deiner sich begeben und sollt st du für und für in Angst und Nöten schweben, als frag er nichts nach dir. Wird s aber sich befinden, daß du ihm treu verbleibst, so wird er dich entbinden, da du s am mindsten glaubst; er wird dein Herze lösen von der so schweren Last, die du zu keinem Bösen bisher getragen hast. Wohl dir, du Kind der Treue, du hast und trägst davon mit Ruhm und Dankgeschreie den Sieg und Ehrenkron; Gott gibt dir selbst die Palmen in deine rechte Hand, und du singst Freudenpsalmen dem, der dein Leid gewandt. Mach End, o Herr, mach Ende mit aller unsrer Not; stärk unsre Füß und Hände und laß bis in den Tod uns allzeit deiner Pflege und Treu empfohlen sein, so gehen unsre Wege gewiß zum Himmel ein. Wenn man sich das Lied etwas genauer ansieht, so finde ich, kann man die Verse vier verschiedenen Themen zuordnen. Das erste Thema sind die Eigenschaften desjenigen, dem wir unsere Wege anbefehlen sollen, das zweite Thema kann man mit den Worten hoffe auf ihn umreißen, das dritte Thema mit den Worten er wird s wohlmachen, und das vierte Thema ist schließlich die Umsetzung der Aufforderung Befiehl dem Herrn deine Wege. Im ersten Teil des Liedes beschäftigt sich Paul Gerhardt vornehmlich damit, wem wir eigentlich unsere Wege anbefehlen sollten. Es hätte ja keinen Sinn, jemandem seine Wege anzubefehlen, wenn derjenige keine Macht hätte, unsere Schritte zu leiten. Und auch wenn er alle Macht hätte, wäre es nicht vorteilhaft, wenn er uns nicht wohlgesonnen wäre. Deshalb erinnert uns die Mehrzahl der Verse am Anfang an die Allmacht (Verse 1, 4 und 5) und die Güte (Vers 3) Gottes. Schon gleich im ersten Vers weist er uns auf die Allmacht Gottes mit der Bemerkung hin, dass Gott Wolken, Luft und Winden Wege, Lauf und Bahn gibt. Damit zieht er gleichzeitig unseren Blick weg von der Erde, nach oben. Auch wenn Gott die Macht hat, Traurigkeiten oder Leid sofort zu beenden, machen wir die Erfahrung, dass Leid nicht so schnell vorbei ist oder Wünsche sich nicht so bald erfüllen. Gott hat seine eigene Zeit. Deshalb ermutigt uns eine Zahl weiterer Verse zum Hoffen (Verse 2 und 6 bis 9). Im zweiten Vers finden wir mit der Bemerkung es muss erbeten sein auch einen Hinweis auf das Gebet. Ganz sicher soll uns eine Zeit des Hoffens auch mehr zum Gebet führen, und damit letztlich in eine engere Gemeinschaft mit Gott. In den vorletzten Versen (Verse 10 und 11) stellt uns das Lied das gute Ende, das Gott für uns gedacht hat, vor die Augen. Und im letzten Vers (Vers 12) setzt das Lied die Aufforderung Befiehl dem Herrn deine Wege in die Tat um. Die Worte, wie zum Beispiel laß bis in den Tod uns allzeit deiner Pflege und Treu empfohlen sein und Mach End, o Herr, mach Ende mit aller unsrer Not, sind direkt an Gott gerichtet. Nehmen wir das Lied zur Hand, wenn wir entmutigt oder traurig sind oder wenn wir uns ärgern, und vielleicht nicht nur dann! 31

32 Gottesdienst: Was ist das eigentlich? TORSTEN GULDENSCHUH Eine (theologische) Spurensuche Im Gottesdienst wird Gottes Geschichte mit unserer ganz persönlichen, einzigartigen Lebensgeschichte verknüpft. Der Gottesdienst bietet uns Raum zum Aufatmen. Im Gottesdienst lässt uns Gott, der Schöpfer, teilhaben an seinem Sabbat, an seiner Ruhepause am siebten Schöpfungstag. Als Gott die Welt erschaffen hat, hat er sich selbst am siebten Tag eine Pause gegönnt. Und so unterbricht der Gottesdienst auch unseren oft hektischen und stressigen Alltag. Wir dürfen kommen und sein, wie wir sind. Wir müssen uns nicht durch irgendeine Leistung beweisen. Und diese Unterbrechung tut uns gut. In jedem Gottesdienst begegnen wir dem gekreuzigten und auferstandenen Jesus und werden so an Ostern erinnert. Durch seinen Sieg über den Tod steht uns der Himmel offen. Im Gottesdienst erfahren wir Vergebung unserer Sünden und ewiges Heil. Im Gottesdienst führt uns der Heilige Geist zur Gemeinschaft in einer heiligen, christlichen Kirche zusammen. Im Glaubensbekenntnis bekennen wir ich glaube an die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen. Gottes Heiliger Geist stiftet uns zur Begeisterung für Gott an und will uns zum Handeln inspirieren. Im Gottesdienst wird also nicht nur die Ruhe des Sabbats und das Wunder von Ostern vergegenwärtigt, sondern hier wird auch die Kraft des Heiligen Geistes erfahrbar. In einem Gottesdienst dient Gott uns, und wir dienen Gott. Wir dürfen uns an Gott wenden, so wie wir sind, mit allem, was uns bewegt. Und Gott verspricht uns seine Liebe und wendet uns sein gnädiges Angesicht zu. Martin Luther hat dieses doppelte Dienen bei der Einweihung der Torgauer Schlosskirche und auf folgende knappe Formel gebracht: Im Gottesdienst solle nichts anderes geschehen, als dass unser lieber Herr mit uns rede und durch sein heiliges Wort und wir wiederum ihm antworten in Gebet und Lobgesang. Gott redet durch Worte, Lieder und Zeichen mit uns. Er ist aber zugleich auch ansprechbar. Er hört uns zu. In Jesaja 43, 1 heißt es Fürchte dich nicht! Denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein. Diese Zusage ist Gottes Geschenk an uns. Und das Besondere daran ist, dass diese Zusage nicht an unser Tun oder unsere Person gebunden ist. In Matthäus 18, 20 heißt es Jesus sagt: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. Überall wo Gottes Wort verkündigt wird, ist Gott also gegenwärtig. Eine der zentralen Handlungen im Gottesdienst ist das Gebet, also der Dialog mit Gott. Die wesentlichen Gebetsinhalte sind Anrufung, Klage, Bitte, Gedenken und Fürbitte. Am Anfang eines jeden Gottesdienstes steht der Name des dreieinigen Gottes. Im Namen des Vaters, und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Dieses Eingangswort (Votum) erinnert uns an unsere Taufe und verspricht Gottes Gegenwart für eine Veranstaltung die Menschen zwar sorgfältig vorbereiten, die aber Gottes Sache ist. Denn nicht wir Gottesdienstbesucher sind im Gottesdienst die Handelnden, sondern Gott selbst, bzw. sein Heiliger Geist. ER predigt, ER tauft, ER lädt uns an seinen (Abendmahls-)Tisch. Mit den alten Worten des Volkes Israel sprechen wir einen der Psalme. Es folgen das Gloria Patri ( Ehre sei dem Vater ) sowie das Bußgebet. Mit dem Herr erbarme dich (Kyrie eleison) suchen wir den Kontakt mit Gott, worauf der Gnadenspruch folgt. Mit dem Gloria ( Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden Fried ) gedenken wir des weihnachtlichen Jubels

33 (vergleiche Lukas 2, 14). Im Anschluss beten wir das Tagesgebet. Man nennt dieses Gebet auch Sammel- oder Kollektengebet, weil sich hier die Gedanken des Eingangsteils und der folgenden Lesung treffen. In alttestamentlichen Lesungen wird von dem Weg erzählt, den Gott mit dem Volk Israel gegangen ist, als er dieses aus der ägyptischen Gefangenschaft befreit hat. In der Lesung der Evangelien wird von der Sendung Jesus Christus in die Welt erzählt und von seinem Predigen, Heilen und Feiern, seinem Leiden, Sterben und Auferstehen. Nach der Lesung wird Gott mit dem Halleluja (Lobet Gott!) gepriesen (welches allerdings in der Passionszeit entfällt). Das Glaubensbekenntnis (welches nach der Gottesdienstordnung fester Bestandteil eines jeden Gottesdienstes ist) ist hingegen von der Sprachform her kein Gebet, sondern vielmehr eine Vergewisserung dessen, was die Gemeinde glaubt, vor sich selbst und vor der Öffentlichkeit. In der Predigt redet Gott mit uns über unser Leben und gibt unserem Handeln Orientierung. Aber Gott spricht nicht nur unsere Ohren, sondern in der Taufe und im Abendmahl auch unsere Augen und unseren Geschmack an. Sehet und schmecket wie freundlich der Herr ist (Psalm 34,9). Dieser Satz ist uns allen aus der Abendmahlsliturgie bestens vertraut. Die Worte der Bibel werden in der Taufe und im Abendmahl sichtbar. Umgekehrt wird bei der Taufe mit Wasser, als dem sichtbaren Zeichen, und im Abendmahl mit Brot und Wein und in der Taufformel Und taufet sie und in den Einsetzungsworten In der Nacht da unser die Verheißung des Evangeliums laut. Beides gehört untrennbar zusammen. Keine Taufe ohne Wasser und Taufformel. Kein Abendmahl ohne Brot und Wein und Einsetzungsworte. Beim Abendmahl ist das Sprechen Jesu zur Gemeinde in den Einsetzungsworten umgeben von verschiedenen Gebetsformen. In ihnen gedenkt die Gemeinde des Handeln Gottes (zum Beispiel im Heilig, heilig, heilig Sanctus ) und bittet um seine heilsame Zuwendung (zum Beispiel im Christe, du Lamm Gottes Agnus Dei ). Während nach dem Verständnis der römisch-katholischen Kirche die Eucharistie unverzichtbarer Bestandteil des Sonntagsgottesdienstes ist, können in der evangelischen Kirche Gottesdienste auch ohne Abendmahl gefeiert werden. Denn nach evangelischem Verständnis ist jeder Gottesdienst, in dem das Evangelium, verkündigt und gehört wird, ein vollständiger Gottesdienst. In der Feier des Abendmahls wird diese Botschaft nicht vollständiger sondern nur für alle Sinne, verkündigt. Also nicht nur für das Ohr. So hat der ohne Abendmahl gefeierte Gottesdienst grundsätzlich den gleichen theologischen Status wie ein Gottesdienst der mit Abendmahl gefeiert wird. Im Fürbittengebet legen wir Gott die Not der Menschen ans Herz. Danken ihm aber auch dafür, dass er bei uns ist, und die Welt so schön geschaffen hat, wie sie ist. Mit Jesu Worten beten wir anschließend das Vater unser. Jeder Gottesdienst schließt mit dem aaraonitschen Segen (= Worte des Priesters Aaron, 4. Mose 6, 24 26), in dem sich die betende Haltung des Gottesdienstes noch einmal verdichtet. Herzlichen Dank! Ergebnis der Gemeindebriefsammlung: E 1.295,00 33

34 KiGo Freizeit in Triberg TIM KLEINHANS Am Freitag, dem 20. April, begaben wir uns die Kinder des Kigo-Neureut mal wieder auf eine Freizeit. Dieses Jahr ging es an die schönen Triberger Wasserfälle. Für zwei der diesjährigen Betreuer war dies die Feuertaufe, denn es war ihre erste Freizeit als Betreuer. Dies war zugleich eine Premiere für Triberg, denn bisher war der Kigo noch nie hier. Als die Kinder nach der Fahrt dann fix und fertig den steilen Weg hinauf zur Jugendherberge erklommen hatten, mussten sie auch noch auf die Koffer warten. Endlich erfuhren die Kinder dann auch mit welchen anderen Kigo-Kids sie in ein Zimmer gesteckt werden. Nun ging auch schon der altbekannte Albtraum wieder los: Das Bettenmachen. Als dies nun endlich überstanden war, gab es Abendessen. Anschließend durften die Kinder dann das Gelände der Jugendherberge erkunden. Dabei gab es auch schon die ersten Verletzungen. Schließlich wurden alle Kinder in den Gruppenraum geschickt, um eine schöne Gute- Nacht-Geschichte zu hören. Am nächsten 34 Morgen wurden die armen Kinder von Torsten, dem Frühaufsteher, aus den Betten geworfen. Dann gab es Frühstück. Hierbei mussten sich die Kinder ein Lunch-Paket machen, denn der ganze Tag war voll mit einem tollen Programm. Dafür hieß es aber zuerst mal wieder den Berg hinunter zu laufen. Dann bestiegen wir den Bus in Richtung Vogtsbauernhöfe. Dort wurden von einer Gruppe fleißig Kerzen gezogen, welche teilweise sehr skurrile Formen angenommen haben. Die zweite Gruppe schlug währenddessen aus Sahne Butter. Die Kinder fanden es allerdings am besten, dass sie ihre selbstgemachte Butter anschließend mit frischem Brot und Schnittlauch essen durften. Danach tobten sich die Kinder auf dem großen Spielplatz der Vogtsbauernhöfe aus. Als dann das Toben beendet war, machten wir uns auf zur Rodelbahn in der Nähe der Höfe. Als die Kinder dann auch dieses Abenteuer gemeistert hatten, machten wir uns auf den Weg zur Bushaltestelle. Dort hieß es dann erst einmal warten, bis der Bus endlich

35 ankam. Zuerst befürchteten wir schon, wir hätten den Bus verpasst und müssten den gesamten Weg zurück nach Triberg zu Fuß antreten. Doch dann kam der Bus zu unserer Erleichterung schließlich doch noch. Als wir am Marktplatz Triberg ankamen, mussten die Betreuer größte Überzeugungsarbeit leisten, damit die Kinder nun den Weg bergaufwärts in Richtung der Jugendherberge antraten. Denn manche hatten schon, total erschöpft, bereits im Bus geschlafen. An diesem Abend wurde nach dem Abendessen nicht mehr viel unternommen, da alle Kinder todmüde waren. Nach der Gute-Nacht Geschichte fielen sie deshalb alle erleichtert ins Bett. Am Sonntagmorgen hieß es dann schon wieder Koffer packen, Betten abziehen und die Zimmer ausfegen. Manche Zimmer sahen aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen, daher dauerte die Aufräumaktion ziemlich lange und es wurde teilweise auch die Hilfe der Betreuer benötigt. Anschließend machten wir uns auf zu einem kleinen Ausflug zu den Triberger Wasserfällen. Die Kinder waren begeistert wie hohe Wasserfälle es in Deutschland gibt. Dort war auch ein Spielplatz, auf dem die Kinder ihren restlichen Energiespeicher verbraten haben. Zum Schluss mussten wir zum allerletzten Mal den steilen Weg zur Jugendherberge hochmarschieren. Dort gab es dann das letzte Mittagessen, bevor wir uns auf den Heimweg begaben. Während der Heimreise ist nicht mehr viel passiert, da die meisten Kinder fix und alle waren. 35

36 Das zweite Leben KARL-HEINZ BRITSCH Es ist still geworden in der Waldmannstraße. Kein den Mond anheulendes Bellen mehr, kein Ruhe da oben! Jetzt gib doch endlich Ruhe aus der Parterrewohnung, nur ein paar herzzerreißende Klagelaute aus dem ersten Stock: Mein Fergelchen, mein Fergelchen... Die Trauer hat Wohnung genommen bei Lydia und Vitus. Der Bestatter ist gerade dabei seine umfangreichen Kataloge und Muster wieder vom Tisch zu räumen, wobei abschließend nur noch zu klären wäre: Erde oder Urne. Aber Fergelchen kommt auf keinen Fall in den Ofen!! Wo sie Recht hat, die Lydia, soll sie Recht bekommen. Also bekommt die betagte Rauhhaardackeldame aus dem Stamme derer von Waldeslust, mit gerade einmal 13 Jahren und mit einem leider über das Standardmaß hinausreichenden Gewicht von 10 kg und 150 Gramm, ein Reihengrab direkt unter einem ihrer Lieblingsbäume. Auf dem hiesigen Tierfriedhof. Und wäre die Nachbarschaft nicht so stockkonservativ - Lydia wüsste um einen Geistlichen im Ruhestand, der aus diesem Anlass sicher ein paar zärtlich, bewegende Worte unterbreiten könnte. Wobei das Time to say goodbye auf jeden Fall erklingen sollte. Denn auf die paar Euro kommt es jetzt auch nicht mehr an. Zumal Lydia und Vitus für ihr Fergelchen, vor Jahren schon, eine Sterbevorsorgeversicherung für ihren Mitbewohner abgeschlossen hatten. Heute sind sie froh darüber, denn die Ruheplätze auf dem Tierfriedhof Ohne Leine sind heiß begehrt, zumal ein sonntäglicher Spaziergang, mit Grabpflege, 36 Leib und Seele den Hinterbliebenen gut tut... Soweit der irdische Teil. Was aber kommt danach? Wo sich doch der liebe GOTT soviel Mühe gemacht hat mit allen seinen Geschöpfen. Meines Wissens aber enthält die Bibel keinen Hinweis darauf, was mit denen zu geschehen hat, die als Bioabfall zurückbleiben. Fakt ist, davon können wir ausgehen, dass das, was der Schöpfer erschaffen hat, auch wieder zu ihm zurückkehren wird. Also wird Fergelchen irgendwo in einer anderen Welt ein Zuhause und seinen Himmel finden. Fragen Sie mich jetzt aber nicht, ob und wie er dort herumscharwenzeln wird. Ich habe keine Ahnung. Wir wissen zugegebenermaßen nur, dass eine tiefe Beziehung besteht zwischen denen, die mit einer Seele ausgestattet wurden und den anderen, die, wie wir glauben, mit einem verminderten Bewusstsein ihren Platz in der Natur ausfüllen. Jedenfalls wird es Fergelchen anderenorts nun gut gehen. Glauben die Meisten. Foto: viveaver_pixabay.com

37 Foto: acedev_pixabay.com Aber könnten Sie sich das einmal vorstellen? Eine Art Kommunikation zwischen zwei unterschiedlichen Geschöpfen? Dass z.b. Fergelchen sich mit Ihnen unterhalten würde, vielleicht sogar mit Ihnen darüber plaudern würde, dass ihr als Hundedame Dosenfutter zuwider gewesen sei? Aber Lydia zuliebe hätte sie die Schüsseln dann doch geleert. Sie würden zu hören bekommen, dass der beste Freund des Menschen gerne auch einmal ohne Leine herumgerannt wäre, an einem Samstagvormittag z.b. die Kaiserstraße rauf und runter. Stolz wie ein Spanier. Außerdem würde er etwas von der scheinbaren Freiheit eines wohlerzogenen Rassehundes murmeln, dem die Sehnsucht nie vergangen ist, zu kläffen, wann ihm eben danach war. Und worüber würde er sich eventuell noch mit seinem Schöpfer auseinandersetzen? Dass er immer nur als Tier angesehen wurde. Ich habe einen Namen., würde er darlegen. Ich habe ihn mir nicht ausgesucht, aber ich bin wer. Mehr als ein Streichelobjekt, mehr als ein zeitweise zur Verfügung gestellter Familienanhang. Und auch mehr als einer, der permanent Nachwuchs zu gebären hätte. Im übrigen: Wer betet denn für mich? Niemand. Mir scheint, dass ich nur zu Präsentationszwecken erschaffen wurde. Zwischenzeitlich, so ist zu hören, hat Fergelchen in den Gefilden der Seligen einen Freund gefunden. In seinen Träumen aber besucht er immer noch seine Familie. Natürlich sind Lydia und Vitus jetzt traurig, da nun keine Verpflichtungen am Morgen mehr anstehen, andererseits aber auch froh, nicht mehr bei Wind und Wetter Gassi gehen zu müssen. Nun können sie auch ohne schlechtes Gewissen den Metzger wechseln, jenen beleibten Herrn um die Ecke, der als einer der wenigen die Seele von Fergelchen erkannt hatte und ihm bei jedem Besuch, quasi als Erkennungszeichen, einen Wurstzipfel zufallen ließ. Wen überraschen Sie den Tag über? 37

38 38

39 Imagelonline / Deike Kinderseite: Fußballrätsel Das Stadion ist voll, und die Spieler auf dem Platz geben ihr Bestes! Prima Stimmung bei der Fußball-WM der Tiere! Wenn du in dem Kreuzwort-Gitter die richtigen Begriffe von oben nach unten unter den richtigen Zahlen einträgst, erfährst du, was die Zuschauer denken. Und wenn du wissen willst, was Karl die Heuschrecke vom Torwart hält, dann musst du die Buchstaben in einer ganz bestimmten Reihenfolge lesen! Das denkt Karl, die Heuschrecke über den Torwart: ER IST KLASSE (du musst beim E beginnen und dann jeden zweiten Buchstaben lesen, bis keiner mehr übrig ist). Auflösung: WIR ALLE MÖGEN FUSSBALL 1. Wespe, 2. Ziege, 3. Tor, 4. Giraffe, 5. Trommel, 6. Fussball, 7. Katze, 8. Trompete 9. Löwe,10. Gans,11. Ecke 12. Hund,13. Fuchs,14. Hut 15. Strauss, 16. Hase,17. Spruchband, 18. Elefant, 19. Krokodil, 20. Elch. "Montagsrunde Impressum vor Neustart: Interessierte Frauen für gemeinsame Treffen bitte beim Pfarramt melden! Herausgeber: Evangelische Kirchengemeinde Neureut-Nord V. i. S. d. P.: Daniel Weick Layout: Heike Falkenstein Druck: gemeindebriefdruckerei.de Jegliche Verwendung von Texten oder Bildern aus dieser Publikation ist nur mit Genehmigung des jeweiligen Urhebers bzw. unter Einhaltung der zugehörigen Lizenz gestattet. Redaktionskreis: Udo Beuke, Karl-Heinz Britsch, Torsten Guldenschuh, Olaf Hübner, Susanne Wohlwend, Pascal Würfel Pfarramt: Neureuter Hauptstraße 260, Karlsruhe- Neureut, Telefon: , Telefax: , ekino@t-online.de, Bürozeiten: Montag, Donnerstag, Freitag Uhr, Dienstag u. Mittwoch geschlossen Spendenkonto: Bitte geben Sie bei Spenden auf unser untenstehendes Spendenkonto den von Ihnen gewünschten Verwendungszweck an. Vielen Dank. Volksbank Karlsruhe IBAN DE BIC: GENODE61KA1 39

40 So 22. Juli Uhr So 22. Juli Uhr Gottesdienst im Grünen mit Tauferinnerung (im Park beim alten Nordfriedhof) unter Mitwirkung des Kirchen- und Posaunenchores anschließend Gemeindefest im Gemeindehaus, Pfarrgarten und rund um die Nordkirche Steaks, Bratwurst, Pommes Frites, Wurstsalat Kaffee & Kuchen (Kuchenspenden erbeten) Unterhaltung Turnvorführungen der TG Jugendband Silly Souls Kinderbetreuung 40

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