Zum Risiko vorgeburtlicher Schädigungen

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Transkript:

Zum Risiko vorgeburtlicher Schädigungen Reinhard Meister Beuth Hochschule für Technik, Berlin Meister (Beuth Hochschule Berlin) Arzneimittelsicherheit in der Schwangerschaft Berlin 19.04.2013 1 / 1

Arzneimittel und Schwangerschaft Entscheidungssituationen auch bei Schwangeren kann medikamentöse Therapie erforderlich sein oft Warnhinweise in Patienteninformation was tun, wenn eine Therapie benötigt wird? wenn ein Medikament bereits genommen wurde? Abwägung von Nutzen und Risiken für Kind und Mutter Meister (Beuth Hochschule Berlin) Arzneimittelsicherheit in der Schwangerschaft Berlin 19.04.2013 2 / 1

Hintergrund Untersuchungen zur Arzneimittelsicherheit in der Schwangerschaft Verlauf und Ausgang der Schwangerschaft sind essentiell für die Gesundheit es gibt nur begrenzte Kenntnisse über die Arzneimittelsicherheit außer Tierexperimenten (nicht wirklich hilfreich) gibt es nur Informationen aus Beobachtungsstudien in Deutschland bietet embryotox Berlin Beratung für Schwangere an und erhebt dabei Daten zum Schwangerschaftsverlauf Datenbank mit fast 40.000 dokumentierten Schwangerschaften Meister (Beuth Hochschule Berlin) Arzneimittelsicherheit in der Schwangerschaft Berlin 19.04.2013 3 / 1

Schwangerschaft nicht ohne Risiko Daten DESTATIS(2011) Abbruch Spontanabort Geburt, Fehlbildung Lebendgeburt 662.685 Lebendgeburten davon 25.000 Fehlbildungen ca 3-5% 108.915 Abbrüche 130.000 Spontanaborte ca 15-16% der Schwangerschaften 900.000 Schwangerschaften insgesamt. jedes der 180 Kästchen entspricht 5.000 Schwangerschaften Meister (Beuth Hochschule Berlin) Arzneimittelsicherheit in der Schwangerschaft Berlin 19.04.2013 4 / 1

Studien zum Schwangerschaftsverlauf Studientypen Fallberichte Hypothesengenerierung retrospektiv Fall-Kontroll Studien brauchen Registerdaten retrospektiv Kohorten Studien Exponierte, Kontrollen prospektiv Randomisierte Klinische Studien gibt es nicht Meister (Beuth Hochschule Berlin) Arzneimittelsicherheit in der Schwangerschaft Berlin 19.04.2013 5 / 1

Studien zum Schwangerschaftsverlauf Die Embryotox Kohorte Beratung in der Schwangerschaft freiwillige Teilnahme wird erbeten häufiger Anfragen zu potentiell riskanten Expositionen prospektive Erfassung der Exposition und Anamnese intensive Recherche zum Ausgang einige Wochen nach dem errechneten Geburtstermin Erhebung aller Befunde durch medizinisches Fachpersonal standardisierte Dokumentation Meister (Beuth Hochschule Berlin) Arzneimittelsicherheit in der Schwangerschaft Berlin 19.04.2013 6 / 1

Beispiel Neuroleptika in der Schwangerschaft Design Prospektive Kohorten Studie n = 1130 Kontrollen, n = 804 Exponierte Auswahl von Kontrollen mit gleichem Jahr des Studieneintritts Endpunkte primär: Fehlbildungen, Spontanaborte sekundär: Präeklampsie, Frühgeburtlichkeit, postnatale Anpassungstörungen Atypical antipsychotic drugs and pregnancy outcome: A prospective cohort study. by Habermann F, Fritzsche J, Fuhlbrück F, Wacker E, Allignol A, Weber-Schoendorfer C, Meister R, and Schaefer C., Journal of Clinical Psychopharmacology 2013. Meister (Beuth Hochschule Berlin) Arzneimittelsicherheit in der Schwangerschaft Berlin 19.04.2013 7 / 1

Schwangerschaft dynamische Kohorten Gesichtspunkte der Erfassung und Analyse Zeitachse Woche nach der letzten Menstruation LMP verzögerter Studieneintritt Zeitpunkt des ersten Beratungskontakts Alter der Schwangerschaft, Anamnese, Exposition individuelle Ereigniszeit Ende der Schwangerschaft Abbruch, Abort, Geburt konkurrierende Risiken naive Analyse stark verzerrte Ergebnisse Unterschätzung möglich Meister (Beuth Hochschule Berlin) Arzneimittelsicherheit in der Schwangerschaft Berlin 19.04.2013 8 / 1

Neuroleptika Kumulierte Inzidenzen Methode um Verzerrung zu vermeiden (time dependent bias) controls n.total = 1130 exposed n.total = 804 cumulative incidence 0.0 0.2 0.4 0.6 0.8 1.0 ETOP ( 0.028 ) abortion ( 0.19 ) life birth ( 0.782 ) n at risk cumulative incidence 0.0 0.2 0.4 0.6 0.8 1.0 ETOP ( 0.176 ) abortion ( 0.156 ) life birth ( 0.668 ) n at risk 10 20 30 40 10 20 30 40 week of gestation week of gestation Statistical methods for estimating the probability of spontaneous abortion in observational studies. Analyzing pregnancies exposed to coumarin derivatives. by Meister R, Schaefer C. Reprod Toxicol 2008; 26: 31-35. Meister (Beuth Hochschule Berlin) Arzneimittelsicherheit in der Schwangerschaft Berlin 19.04.2013 9 / 1

A-(H1N1)v2009 Impfung variable Expositionszeiten Verlaufsdaten Grippe Studie, gefördert durch BMG/Paul Ehrlich Institut Oppermann M, Fritzsche J, Weber-Schoendorfer C, Keller-Stanislawski B, Allignol A, Meister R, Schaefer C. A-(H1N1)v 2009: A controlled observational prospective cohort study on vaccine safety in pregnancy. Vaccine 2012; 30: 4445-52. Meister (Beuth Hochschule Berlin) Arzneimittelsicherheit in der Schwangerschaft Berlin 19.04.2013 10 / 1

Kohorten Studien Interpretation Assoziation versus Kausalität: selection bias/confounding Randomisierte Studien Goldstandard erlauben Kausalschluss Beobachtungsstudien: Adjustierung problematisch bei kleinen Ereignishäufigkeiten gegenfaktischer Ansatz: Wahrscheinlichkeit der Gruppenzugehörigkeit zur Adjustierung (propensity score Rubin). viele Kovariable verwenden, dazu fehlende Werte mehrfach ersetzen. Ergebnisse können nicht perfekt sein, kommen dem Goldstandard aber etwas näher Meister (Beuth Hochschule Berlin) Arzneimittelsicherheit in der Schwangerschaft Berlin 19.04.2013 11 / 1

Risikokommunikation Beratung und online Information Mai 2013 zweimillionster Besuch erwartet, etwa 400 Medikamente Technik: Autorensystem, TYPO3 CMS Meister (Beuth Hochschule Berlin) Arzneimittelsicherheit in der Schwangerschaft Berlin 19.04.2013 12 / 1

Valproinsäure Epilepsie Meister (Beuth Hochschule Berlin) Arzneimittelsicherheit in der Schwangerschaft Berlin 19.04.2013 13 / 1

Valproinsäure Risiko Meister (Beuth Hochschule Berlin) Arzneimittelsicherheit in der Schwangerschaft Berlin 19.04.2013 14 / 1

Isotretinoin Akne Meister (Beuth Hochschule Berlin) Arzneimittelsicherheit in der Schwangerschaft Berlin 19.04.2013 15 / 1

Isotretinoin Risiko Meister (Beuth Hochschule Berlin) Arzneimittelsicherheit in der Schwangerschaft Berlin 19.04.2013 16 / 1

Schwangerschaft Erkrankungen Meister (Beuth Hochschule Berlin) Arzneimittelsicherheit in der Schwangerschaft Berlin 19.04.2013 17 / 1

Schwangerschaft Depression Meister (Beuth Hochschule Berlin) Arzneimittelsicherheit in der Schwangerschaft Berlin 19.04.2013 18 / 1

Depression Citalopram Meister (Beuth Hochschule Berlin) Arzneimittelsicherheit in der Schwangerschaft Berlin 19.04.2013 19 / 1

Suchmaschinen schwangerschaft cetirizin Meister (Beuth Hochschule Berlin) Arzneimittelsicherheit in der Schwangerschaft Berlin 19.04.2013 20 / 1

Diskussion Was bedroht Mutter und Kind in der Schwangerschaft wirklich? wenige hochaktive Medikamente, genauere Aufklärung zu empfindlicher Phase und Dosis wünschenswert diffuse Ängste vor Schädigungen, die nur selten auftreten Mangel an gesicherten Erkenntnissen zu Arzneimittelrisiken in der Schwangerschaft Meister (Beuth Hochschule Berlin) Arzneimittelsicherheit in der Schwangerschaft Berlin 19.04.2013 21 / 1

Diskussion Was würden wir uns wünschen? bessere Kooperation mit der Ärtzeschaft und Öffentlichkeit Möglichkeit größere Studienumfänge zu erreichen institutionelle Förderung als unabhängige Einrichtung für Beratung und Forschung bislang finanziert Land Berlin allein die Beratung für alle Bundesländer Meister (Beuth Hochschule Berlin) Arzneimittelsicherheit in der Schwangerschaft Berlin 19.04.2013 22 / 1

Ausgewählte Literatur Habermann F, Fritzsche J, Fuhlbrück F, Wacker E, Allignol A, Weber-Schoendorfer C, Meister R, and Schaefer C., Atypical antipsychotic drugs and pregnancy outcome: A prospective cohort study. Journal of Clinical Psychopharmacology 2013. Oppermann M, Fritzsche J, Weber-Schoendorfer C, Keller-Stanislawski B, Allignol A, Meister R, Schaefer C. A-(H1N1)v 2009: A controlled observational prospective cohort study on vaccine safety in pregnancy. Vaccine 2012; 30: 4445-52. Schaefer C, Ornoy A, Clementi M, Meister R, Weber-Schoendorfer C. Using observational cohort data for studying drug effects on pregnancy outcome Methodological considerations. Reprod Toxicol 2008; 26: 36-41. Meister R, Schaefer C. Statistical methods for estimating the probability of spontaneous abortion in observational studies. Analyzing pregnancies exposed to coumarin derivatives. Reprod Toxicol 2008; 26: 31-35. Schaefer C, Hannemann D, Meister R. Post-marketing surveillance system for drugs in pregnancy 15 years experience of ENTIS. Reprod Toxicol 2005; 20: 331-43. Meister (Beuth Hochschule Berlin) Arzneimittelsicherheit in der Schwangerschaft Berlin 19.04.2013 23 / 1