07 Herz-Kreislauf: CPR



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Transkript:

Arbeitsunterlagen Frühdefibrillation: Warum früh defibrillieren? 228px 214px Materialien Präsentationen: Präsentation: 1. 07_Herz_Kreislauf_04_CPR_03_AED.ppsx Was ist Defibrillation? Vorausgesetzte Grundkenntnisse: 07 Herz-Kreislauf: CPR Reanimation mit Einsatz eines AED (Automatic External Defibrillator) Frühdefibrillation 07_Herz_Kreislauf_04_CPR_01_Herztod.ppsx 07_Herz_Kreislauf_04_CPR_02_BLS.ppsx Weitere Präsentationen: 1. 07_Herz_Kreislauf_04_CPR_04_ALS.ppsx Empfohlene Vorkenntnisse: 1. Herz- Kreislauf- System einschließlich EKG 2. Atemwege, Atmung, Atemwegsmanagement Wie wirkt sie und wann wirkt sie? Handout: Handout: 1. 07_Herz_Kreislauf_04_CPR_10_handout.pdf 2 3 Frühdefibrillation: Was ist Defibrillation? Definition: Defibrillation ist der Durchgang einer Strommenge durch das Myokard, die ausreicht, eine kritische Myokardmasse zu depolarisieren, und dadurch die Wiederherstellung einer geordneten elektrischen Aktivität ermöglicht. Beendigung des Flimmerns Fehlen von Kammerflimmern bzw.pulsloser Kammertachykardie (VF oder VT) Sekunden nach der Abgabe des Schocks Das Ziel eines Defibrillationsversuches ist die Wiederherstellung eines organisierten Rhythmus und einer Spontanzirkulation. Frühdefibrillation: Warum früh defibrillieren? Wichtig ist der minimale Zeitverlust: 1. Die Wiederbelebung allein kann das Herzkammerflimmern nicht beenden. Hier kann nur eine zusätzliche, möglichst frühzeitige, Defibrillation helfen! 2. Die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Defibrillation nimmt in Abhängigkeit von der Zeit bis zur Defibrillation rasch ab. Jede Minute ohne Defibrillation und ohne Ersthelferreanimation sinkt die Überlebenschance eines Patienten mit Herzkammerflimmern um 7-10 %. Daraus folgt: 1. Die Erfolgswahrscheinlichkeit einer Defibrillation wird entscheidend durch den Faktor Zeit begrenzt 2. Je früher die Wiederbelebungsmaßnahmen und die Defibrillation, umso größer ist der Erfolg Frühdefibrillation: Warum früh defibrillieren? Statistische Belege als Argument für eine Frühdefibrillation: 4 5 6 Kammerflimmern: Prognose nach Defibrillation und CPR Ereignis 2 Min. 4 Min. 8 Min. 12 Min. Keine CPR (HLW) 0 % Überlebenschance Herzrhythmusstörungen: Defibrillierbar Defibrillierbare Herzrhythmusstörungen bei plötzlichem Herztod: Pulslose ventrikuläre Tachykardie schnelle Myokardkontraktionen keine oder ungenügende Auswurfleistung (fehlende Füllungsphase) Herzrhythmusstörungen: Herzrhythmusstörungen Defibrillierbare Herzrhythmusstörungen bei plötzlichem Herztod: Kammerflimmern unkoordinierte Muskelkontraktionen des Myokards keine Auswurfleistung Verspätete Defibrillation 2 % kein Puls tastbar! kein Puls tastbar! Frühe CPR (HLW), verspätete Defibrillation 8 % Frühe CPR (HLW), frühe Defibrillation 20 % Bildquelle: T. Heyartz unter CCL 8 9 1

Frühdefibrillation: Was bewirkt eine Defibrillation? Frühdefibrillation: Herzrhythmusstörungen Frühdefibrillation: Wirkweise der Defibrillation Wirkweise: Unterbrechung des unkoordinierten Prozesses von Depolarisation und Repolarisation Normaler Herzrhythmus: Herzrhythmus bei funktionellem Herzstillstand durch VT oder Kammerflimmern: Wirkweise der Defibrillation: Ziel: 1. Physiologische Schrittmacher ihre Funktion wieder auf 2. Bildung eines effektiven Rhythmus 3. Wiederherstellung des Kreislaufs Unkoordiniert arbeitende Myokardzellen des Herzens wieder in Gleichklang bringen und dem Takt des Sinusknoten unterordnen. Im Gleichschritt! Marsch!! In den ersten wenigen Minuten nach erfolgreicher Defibrillation kann der Rhythmus langsam und ineffektiv sein. Herzdruckmassage ist daher weiter erforderlich! 10 11 Bildquelle: C. König 12 Frühdefibrillation: Wirkweise der Defibrillation Frühdefibrillation: Wirkweise der Defibrillation Frühdefibrillation: AEDs Wirkweise der Defibrillation: Wirkweise der Defibrillation: Automatisierte externe Defibrillatoren (AEDs) : AEDs sind Geräte, die sowohl durch akustische als auch visuelle Anweisungen Laienhelfer und medizinisches Personal zum sicheren Defibrillationsversuch bei Patienten mit Kreislaufstillstand anleiten. Danke, das hab ich gebraucht! Man unterscheidet: Vollautomaten und Halbautomaten Monophasische und biphasische Defibrillation 13 14 15 Frühdefibrillation: Monophasisch, Biphasisch Monophasische und biphasische Stromabgabe: Monophasische Defibrillation und biphasische Defibrillation unterscheiden sich hinsichtlich der Stromabgabe: Monophasische Defibrillation: Der Strom fließt zwischen den Paddels nur in eine Richtung Der Impuls besteht aus einer Phase Biphasische Defibrillation: Der Impuls wird in zwei Teile zerlegt, die sich in ihrer Richtung unterscheiden Die Polung der Paddels wird während des Impulses geändert. Frühdefibrillation: Monophasisch, Biphasisch Monophasische und biphasische Stromabgabe: Üblich ist heute bei neuen Geräten die biphasischedefibrillation die zur Beendung eines Kammerflimmerns notwendige Energie liegt deutlich unter der einer monophasischen Defibrillation Effektivität einer Defibrillation deutlich gesteigert Verbrennungen treten seltener auf Arrhythmien (Kammerflimmern) treten seltener auf Für die praktische Anwendung ergeben sich abgesehen von der Stromstärke nur wenige Unterschiede im Vergleich zur herkömmlichen Defibrillation. Gesetze und Verordnungen zum Umgang mit einem AED Gerät 16 17 18 2

Frühdefibrillation: MPG Das Medizin Produkte Gesetz (MPG) Medizinprodukte dürfen nur nach Maßgabe der MPBetreibV angewendet werden. dürfen nicht angewendet werden, wenn sie Mängel aufweisen, durch die Patienten, Beschäftigte oder Dritte gefährdet werden können. Das Bundesministerium für Gesundheit wird ermächtigt, durch die MPBetreibV Anforderungen an das Anwenden von Medizinprodukten festzulegen Regelungen zu treffen über die Einweisung der Anwender, die sicherheitstechnischen Kontrollen und Funktionsprüfungen weitere Anforderungen festzulegen, soweit dies für die sichere Anwendung von Medizinprodukten notwendig ist Frühdefibrillation: MPBetreibV Die medizinische Produkte Betreiber Verordnung (MPBetreibV) Medizinprodukte dürfen nur von Personen betrieben und angewendet werden, die dafür die erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzen. Medizinprodukte anwenden dürfen nur Personen mit dem Anwenden von Medizinprodukten beauftragt werden, die die zuvor genannten Voraussetzungen erfüllen. Frühdefibrillation: MPBetreibV und AED Die MPBetreibV und die Frühdefibrillatoren (AED) Frühdefibrillatoren dürfen nur von Personen angewendet werden, die die zuvor genannten Voraussetzungen erfüllen und die durch den Hersteller oder durch eine vom Betreiber beauftragte Person unter Berücksichtigung der Gebrauchsanweisung in die sachgerechte Handhabung des Frühdefibrillators eingewiesen worden sind 19 20 21 AED: Begriffsdefinition AED: Grundregeln für den Umgang mit dem Gerät Was ist ein AED? Wie wird er angewendet? AED (Begriffsdefinition): Automatisierter (Automatic) Externer (External) Defibrillator (Defibrillator) Halbautomat Was ist bei der Anwendung eines AED zu beachten? Der Teamleiter ist verantwortlich für Diagnostik und Therapie Ablauf der Maßnahmen Bedienung des AED I Black BOX EKG Klebeelektroden Das AED-Gerät darf nicht verwendet werden: in explosionsgefährdeter Umgebung auf nassem oder elektrisch leitendem Untergrund Personen unter 8 hren Personen mit einem geschätzten Körpergewicht von unter 35 Kilogramm Zur Vermeidung von Fehlfunktionen wird das AED-Gerät nur angewendet: am ruhig liegenden Patienten nicht während eines Transports AED Gerät 22 23 Bildquelle: Heyartz, König 24 AED: Grundregeln für den Umgang mit dem Gerät Was ist bei der Anwendung eines AED zu beachten? Im Defibrillations-Modus (mit Klebeelektroden zur Defibrillation) nur nach der Feststellung von Bewusstlosigkeit und Atem- und Kreislaufstillstand Im EKG-Modus (mit EKG-Elektroden) nur nach Feststellung von Bewusstlosigkeit mit normaler Atmung oder beim ansprechbaren Patienten Nicht beherrschbare Gerätefunktionsstörungen: AED Algorithmus sofort abbrechen BLS Algorithmus (Basismaßnahmen, HLW) bis zum Eintreffen des Notarztes weiterführen Basismaßnahmen haben bei jeder Störung des Algorithmus absoluten Vorrang! AED: Materialien für den Betrieb des Gerätes Benötigte Materialien: 1. AED 2. Klebeelektroden 3. Handtuch / Papiertücher 4. Einwegrasierer 5. Batterie / geladener Akku Der Algorithmus 25 26 27 3

Frühdefibrillation: BLS adapiert auf AED AED: Algorithmus AED: Anlegen und bedienen des Gerätes Sicherheit? Bewusstsein (Reaktion?) Um Hilfe rufen Atemwege freimachen Atemkontrolle (Puls?) Notruf 112 30 Thoraxkompressionen Bis zum Eintreffen des AED Gerätes ist die CPR (HLW) nach dem BLS Rhythmus durchzuführen! Evtl. schon mit Aufforderung, Notruf abzusetzen und AED zu holen. Wenn allein: Notruf 112 selbst durchführen und AED selbst holen. Bewusstsein, Atmung, Puls (Lebenszeichen) AED holen (anschließen) CPR 30:2 bis Absaugbereitschaft, Beutel- NA-Ruf Maske, O 2 klar und Defi zur bereit! durch AED Kein Schock (VF / pvt) empfohlen Defibrillation CPR 30:2 = 5 Zyklen (biphasisch 150 200 J. (2 Min.) monophasisch 360 J.) CPR 30:2 = 5 Zyklen (2 Min.) BLS Sobald der AED verfügbar ist Schalten Sie den AED ein Falls mehr als ein Helfer anwesend ist, sollen die Wiederbelebungsmaßnahmen fortgesetzt werden, während die Klebeelektroden auf der Brust des Patienten angebracht werden. 2 Beatmungen Bis AED eintrifft! Dann AED Algorithmus! Bildquelle: T. Heyartz (CCL Lizenz) 30 AED: Klebeelektroden anlegen AED: Einschalten und Analysieren AED: Schock auslösen Wenn Oberkörper frei machen! (Brustkorb, falls erforderlich, abtrocknen und / oder rasieren!) Klebeelektroden befestigen (Anweisungen auf den Elektroden) Stecker fest in den AED einstecken funktion einschalten! Während der den Patienten nicht berühren! Patienten weiterhin nicht berühren! Umstehende Personen warnen! Patient nicht berühren CPR unterbrechen! Schock durch Drücken der Schock- Taste abgeben! AED: Nach der Schockabgabe AED: AED: Bedeutung der Herzdruckmassage Nach der Schockabgabe: unmittelbare CPR für weitere 2 Minuten (5 Zyklen) ohne Puls-, Rhythmus oder sonstige Erfolgskontrolle nach der Defibrillation Nach 2 Minuten: EKG-Kontrolle (= ) Pulskontrolle nur, wenn Lebenszeichen vorhanden oder EKG Kontrolle positiv 30 2 Schock abgeben Nach der Schockabgabe : den Anweisungen des AED Gerätes folgen! 30 2 Die herausgehobene Bedeutung der Herzdruckmassage: Bei der Behandlung des präklinischen Herz-Kreislaufstillstandes werden hochwertige Reanimationsmaßnahmen durchgeführt, während der Defibrillator geholt, eingesetzt und hochgeladen wird Eine routinemäßig genau festgelegte Dauer der Reanimationsmaßnahmen (z.b. 2 oder 3 min) vor der Rhythmusanalyse und einer Schockabgabe gibt es nicht. Während des Ladevorgangs des Defibrillators ist die Herzdruckmassage fortzuführen Nach der Defibrillation wird Herzdruckmassage sofort wieder aufgenommen In Kombination mit der Fortführung der Kompressionen während des Ladevorgangs, sollte die Herzdruckmassagen für den Vorgang der Defibrillation nicht länger als 5 Sekunden unterbrochen werden. 36 4

AED: Sicherheitsaspekte AED: Atemwegsmanagement mit dem Die Anwendung an Personen unter 8 hren mit einem geschätzten Körpergewicht von unter 35 Kilogramm ist nicht gestattet! Bei Schockabgabe vorab Sauerstoff diskonnektieren den Patienten nicht berühren in nasser Umgebung besondere Vorsicht walten lassen! Basismaßnahmen haben bei jeder Störung der Geräteanwendung absoluten Vorrang Airwaymanagement Bei einer Reanimation können RS und RA einen einsetzen: Prioritäten: 1. BLS 2. Frühdefibrillation 3. Der kommt nach der ersten Defibrillation (oder kein Schock empfohlen ) zur Anwendung Die Herzdruckmassage wird dabei nicht unterbrochen Der Algorithmus ist einzuhalten (siehe auch SOP) 37 38 39 CPR: CPR: Algorithmus (Übersicht) CPR: Algorithmus (Kommentar) Indikation für den ausschließlich kardiopulmonale Reanimation Notarzt nicht in kurzer Frist verfügbar Kein Bolusgeschehen Alter größer 6 hre Kontrollierte Beatmung nicht möglich! RS: Tubus-Beutel RS: Überbrückende Maßnahmen Beatmungsgerät Bildquelle: CCL RDSSS Intubation Bildquelle: CCL RDSSS 42 CPR: Algorithmus (Kommentar) CPR: Algorithmus (Kommentar) CPR: Algorithmus (Kommentar) 1. Platzieren 2. Lagekontrolle 3. Vorgabe bei Fehlversuchen Größe 3 (gelb) für Pat. < 155 cm 4 (rot) für Pat. 155-185 cm 5 (violett) für Pat. > 185 cm Kopf in Neutralposition (nicht überstreckt) Zungengrund anheben (Esmarch-Griff) Tubus (mit Gleitmittel) in der Mittellinie an der Rachenwand entlang einführen bis Markierung (Zahnreihe) erreicht ist Blocken der Cuffs (Füllvolumen gemäß Farbkodierung auf der Blockerspritze) 43 Auskultation Abblasgeräusch CO 2 Gfs. Optimierung der Tubuslage, Überprüfung der Blockung RA / NA: bei Tuben mit separatem Kanal für die Magensonde, Einführung der Magensonde und Absaugung des Magens 44 Dauer der Platzierung < 10 Sekunden Maximal 3 Fehlversuche Nach 3 Fehlversuchen: 1. Masken Beutel Beatmung fortführen wenn nicht möglich: 2. endotracheale Intubation versuchen wenn nicht möglich: 3. Kontinuierliche Herzdruckmassage bis zum Eintreffen des Notarztes 5

Herzstillstand Patientencheck CPR: Algorithmus (Kommentar) CPR: Algorithmus (Kommentar) CPR: Algorithmus (Kommentar) Kontrollierte Beatmung RS: Tubus-Beutel Der (LTS-D) ist grundsätzlich für die Beatmungsplatte (Medumat) tauglich. Unter Reanimationsbedingungen empfehlen wir die Belüftung mit dem Beatmungsbeutel. Nicht korrekte Lage des massiv undicht Thorax nicht belüftet bis Eintreffen des Notarztes gfs. Optimierung (Reklination des Kopfes; Maskenposition; doppelter C-Griff ) Beatmungsgerät Bildquelle: CCL RDSSS 46 Bildquelle: CC RDSSS 47 Bildquelle: CC RDSSS 48 CPR: Algorithmus (Kommentar) CPR: Algorithmus (Kommentar) Der und der Medumat Der (LTS-D) ist Medumat tauglich. Während der kontrollierten Beatmung wird durchgedrückt aber: Bei deutlicher Undichtigkeit, nicht ganz korrekter Lage oder sonstigen Komplikationen wieder Wechsel von Thoraxkompressionen und Beatmung im Wechsel von 30:2. Wenn der Thorax moderat hebt, ist die Beatmung suffizient CPR: Algorithmus (Kommentar) Warnhinweis Die Durchführung einer Maßnahme mit Bezug auf 34 StGB (Rechtfertigender Notstand) ist mit erheblichen Auflagen verbunden. Sie sollte damit zum Schutz des Patienten wie des Rettungsdienstfachpersonals nur in Extremsituationen (Patient in nicht anders abwendbarer akuter Lebensbedrohung, Unterstützung durch besser qualifizierten Mitarbeiter (RA/NA) nicht kurzfristig verfügbar) und in Abwägung des eigenen Ausbildungsstandes erfolgen. Überbrückende Maßnahmen (Optimierung der bis Eintreffen RA / NA) nicht möglich! RS: Überbrückende Maßnahmen Intubation Intubation Bildquelle: ERC 50 51 ALS: CPR Airway Zugang Drug CPR Frühdefibrillation: Ablaufschema KTW Besatzung Arbeiten mit zwei Helfern CPR (über Kopf) bis Defi fertig Assistierende Maßnahmen Qualitativ hochwertige CPR Reduktion der No Flow Time 2 3 4 1????? 2 Min (5 Zyklen) 2 Min (5 Zyklen) 2 Min (5 Zyklen) 2 Min (5 Zyk Teamchef am Kopf 1. Kontrolle der Vitalfunktionen Bewusstseinskontrolle (Ansprache, Anfassen, Schmerzreiz) Atemwege freimachen Atmung, Puls, Lebenszeichen (max. 10 sec) 2. Reanimation über Kopf 30 Herzdruckmassagen Guedeltubus einsetzen 2 x Beatmung Helfer an der Seite 1. Vorbereitung der Gerätschaften, Notarztruf Herstellung Absaugbereitschaft Guedeltubus, passende Maske, Beutel an Demandventil anschliessen Sauerstoff anschließen (Flow 15 l / Min) AED vorbereiten o Derweil Notarztruf CPR 30:2 52 Geräte bereitstellen Notruf Alle 2 Minuten bei Herzdruckmassage abwechseln Bis Absaugbereitschaft, Beutel-Maske, O 2 klar und Defi zur bereit! 6

Frühdefibrillation: Ablaufschema KTW Besatzung Sie sind erlöst! Quellen Teamchef am Kopf 3. AED einsetzen Helfer an der Seite Ggf. Schock auslösen Für Thoraxkompression bereithalten 4. Beatmung nach Algorithmus platzieren, kontrollieren, korrigieren, fixieren, Anschluss an Medumat Kontinuierliche Thoraxkompressionen 5. Reanimation fortführen CPR 30:2 Nach 5 Zyklen (ggf. Schock) 6. Beatmung Ausschließliche Übernahme der Beatmung (mit Hilfsmitteln) 3. Herzdruckmassage Ausschließliche Übernahme der Herzdruckmassage von der Seite Alle 2 Minuten mit Herzdruckmassage abwechseln Üben Sie jetzt die Praxis! Bildquelle: FrenchMaidTV 56 Rettungsdienst von Dietmar Kühn, u. a. Urban & Fischer Bei Elsevier -- Leitfaden Rettungsdienst von Boris Lutomsky, Frank Flake Urban & Fischer Bei Elsevier -- Algorithmen im Rettungsdienst von Oliver Peters, Klaus Runggaldier Urban & Fischer Bei Elsevier -- LPN-San. Lehrbuch für Rettungssanitäter, Lesen Betriebssanitäter Sie und Rettungshelfer von Markus Böbel, u. a. Stumpf & Kossendey -- Rettungsassistent und Rettungssanitäter von Bodo Gorgaß, u. a. Springer, Berlin -- Checkliste Notfallmedizin doch von mal Thomas Ziegenfuß ein Thieme -- Das NAW-Buch von Christian Madler, u. a. Urban & Fischer Bei Elsevier -- Anästhesie von Reinhard Larsen Urban & Fischer Bei Elsevier -- Anästhesie und Intensivmedizin Buch! von Jochen Schulte am Esch, u. a. Thieme -- Basislehrbuch Innere Medizin von Herbert Renz-Polster, u. a. Urban & Fischer (das Bei Elsevier tut auch -- Innere nicht Medizin weh) von Gerd Herold -- Harrison's Principles of Internal Medicine, 2 Vol. von Tinsley R. Harrison McGraw-Hill Medical Publishing -- Biologie, Anatomie, Physiologie von Nicole Menche, Arne Schäffler Urban & Fischer Bei Elsevier -- Chirurgie für Pflegeberufe, m. CD-ROM von Burkhard Paetz, u. a. Thieme -- Chirurgie von Doris Henne-Bruns, u. a. Thieme... und viele mehr 57 7