Die strategische Werbe- & Internetagentur. CMS (Content-Management-System) Website-Content-Management - oder, wie und mit welchem System aktualisieren wir am besten unsere Website? www.ixtensa.de
Die strategische Werbe- & Internetagentur. Inhalt Notwendigkeit eines CMS..................................................3 Welches CMS gibt es und was kosten sie?........................................4 Kosten eines CMS.......................................................4 Technologische Merkmale..................................................4 Community und Erweiterbarkeit sind wichtige Kriterien..............................4 Praxistauglichkeit nicht vergessen.............................................5 Projekterfahrung ist entscheidend............................................ 5 Checkliste für die Auswahl..................................................5 Häufig eingesetzte CMS:...................................................6 Wann wechseln und zu welchem System?....................................... 6 www.ixtensa.de Seite 2 von 6
Die strategische Werbe- & Internetagentur. Eine gute Website ist heute fast immer das Herzstück im Marketing-Mix. Meist wird das Konzept und die (handwerkliche) Umsetzung von einer Internetagentur oder Werbeagentur realisiert. Nach dem Going-live ist es aber zwingend erforderlich, dass die Website aktuell gehalten wird und thematisch lebendig bleibt. Mal ganz davon abgesehen, dass ganz banale Dinge wie Änderungen von z. B. Kontaktdaten, Ansprechpartnern oder Produkten erledigt werden müssen. Möglichkeiten der Pflege Es gibt nun zwei Möglichkeiten für den Inhaber der Website, die Inhalte zu aktualisieren: 1. Er erstellt ein Dokument in dem alle Änderungen aufgeführt werden und beauftragt z. B. die Werbeagentur mit den Arbeiten. Diese Vorgehensweise ist bei seltenen Änderungen oft die beste Wahl. 2. Er führt die Änderungen selbst durch. Dies macht Sinn, wenn es oft zu Änderungen kommt und/oder Änderungen sehr zeitnah publiziert werden müssen. In beiden Fällen wird in der Regel ein CMS (Content-Management-System) zum Einsatz kommen. Obwohl sich die Werbeagentur sehr gut mit der Technik auskennt und die Änderungen auch manuell durchführen könnte, ergibt sich durch den Einsatz eines CMS ein enormer Zeitvorteil. Ein Unternehmen wird in der Regel einen oder mehrere Redakteure definieren, die sich nach dem Going-Live um die Aktualisierung der Website kümmern. Da die Redakteure meist keine HTML-, CSS-, Programmier- oder gar tiefere Datenbankkenntnisse besitzen, ist ein intuitiv und leicht bedienbares CMS heute unerlässlich. Vorteile eines CMS Das CMS erlaubt dem Redakteur auch ohne spezielle Kenntnisse etc. Seiten der Website zu verändern oder neue Seiten/Menüpunkte hinzuzufügen. Eine Website mit einem durchdachten CMS bietet gegenüber einem statischen Webdesign in der Regel u. a. folgende Vorteile: Schnelleres Webdesign durch den Webentwickler Einfachere Integration von neuen Features durch Extensions Insgesamt bessere Codequalität bzw. weniger Fehler Notwendigkeit eines CMS Einfache Pflege und Ausbau der Website Gleichbleibende Optik bzw. Aufbau bei ähnlichen Inhalten (z. B. Stellenangebote) www.ixtensa.de Seite 3 von 6
Die strategische Werbe- & Internetagentur. Zugriffe von Redakteuren können stark eingeschränkt werden (der Praktikant darf beispielsweise keine Artikel veröffentlichen) Welches CMS gibt es und was kosten sie? Bei der Auswahl des richtigen CMS hat man es nicht leicht. Es stehen über hundert verschiedenen Systeme zur Wahl. Zu den etwas bekannteren Systemen zählen z. B. Contao, Drupal, Joomla, Plone, Redaxo, RedDot, SilverStripe, Typo3, WebEdition und Wordpress (alphabetische Auflistung). Die Leitungsfähigkeit, Redakteursfreundlichkeit und die Spannweite der Preise sind dabei sehr unterschiedlich und es gibt es auch nicht DAS perfekte CMS für jede Art von Website. Kosten eines CMS Sehr viele Systeme sind Open Source, d. h. sie stehen kostenlos zur Verfügung. Manch andere kosten 1.000 Euro und mehr. In der Praxis werden meist Open Source-Systeme eingesetzt. Technologische Merkmale Das erste Auswahlkriterium ist die zur Verfügung stehende Servertechnik. Ist man hier eingeschränkt, kann dies auch die Auswahl der Systeme stark einschränken. Meist steht ein LAMP-System (Linux Betriebssystem, Apache Webserver, MySQL Datenbank, PHP als Scriptsprache) zur Verfügung. Bei der Auswahl an LAMP-Systemen gibt es zwar auch große Leistungsunterschiede, für ca. 20-30 Euro im Monat bekommt man aber bereits ein recht leistungsfähiges System, das für mittlere Projekte oft ausreichend ist. Für kleinere Websites reicht meist ein System bis 10 Euro, für größere Websites wird es sich eher bei 80 Euro und mehr pro Monat einpendeln. Bei der Auswahl des Servers bzw. Providers spielt neben der Projektgröße auch die Anzahl der zu erwartenden Zugriffe und natürlich das verwendete CMS eine Rolle. Ein schnelles und durchdachtes CMS, wie das von uns oft favorisierte Contao, benötigt meist weniger Ressourcen als ein vergleichbares System. Community und Erweiterbarkeit sind wichtige Kriterien Speziell wenn man sich selbst in das Projekt einarbeiten möchte, sollte man bei der Auswahl des CMS darauf achten, ob es ausreichend Fachliteratur/Dokumentationen und Unterstützung durch eine Community gibt. Auch die Erweiterbarkeit des Systems spielt eine Rolle (Welche Erweiterungen gibt es? Wie ist die Qualität der Erweiterungen? ). Spätestens bei etwas größeren Projekten und/oder sehr speziellen Lösungen sind die genannten Dinge ein wichtiges Kriterium. Keinesfalls sollte man ein CMS alleine auf Basis einer Featureliste wählen! Häufig ist www.ixtensa.de Seite 4 von 6
Die strategische Werbe- & Internetagentur. weniger davon relevant, als man denkt häufig und zudem sollte man vorab genau prüfen, ob die Features wirklich das halten, was sie versprechen. Praxistauglichkeit nicht vergessen Gerne wird die Redakteursfreundlichkeit des CMS am Anfang nicht beachtet. Speziell als dienstleistende Werbeagentur, Internetagentur oder Webdesigner solle man darauf achten, dass die Pflege der Website einfach und später vom Kunden auch im Alltag praktikabel ist. Hier gibt es verschiedene Konzepte. Ist die Pflege zu kompliziert oder unflexibel, wird sich dies logischerweise auch negativ auf die Website auswirken. Auch das Thema Suchmaschinen, Barrierefreiheit und Qualität des erzeugten Quellcodes sollten eine Rolle bei der Auswahl eines CMS spielen. Wurden bzw. wie wurden solche Dinge im Konzept des CMS berücksichtigt? Projekterfahrung ist entscheidend Bereits bei der Konzeption einer Website ist es wichtig, die Möglichkeiten des CMS aus der Praxis (!!!) zu kennen. Möglicherweise ist das CMS überhaupt nicht für die geplante Website geeignet!? Machbar ist zwar meist alles irgendwie, aber der Aufwand für das Erstellen und die spätere Wartung ist bei einem falschen System meist zig mal höher, da z. B. für das Projekt wichtige Features nicht vorhanden sind und durch Eigenentwicklungen realisiert werden müssen oder, im umgekehrten Fall, nur ein kleiner Bruchteil der Funktionen eines komplexen und ressourcehungrigen CMS benötigt werden. Checkliste für die Auswahl Hier die wichtigsten Dinge, die bei der Auswahl eines CMS aus Kundensicht geprüft werden sollten: [ ] Pflege/Backend Gibt es die Möglichkeit, das Backend intensiv zu testen? Im Idealfall in Begleitung eines erfahrenen Anwenders oder eines Handbuches. Hierfür sollte man sich ein paar Stunden Zeit nehmen. Es ist normal, dass man ohne Hilfe am Anfang etwas unbeholfen im Backend des Systems herumirrt. [ ] Community/Literatur Gibt es Bücher für das CMS? Wie ist der Umgang und das Niveau in der Community? Auch hier zählt mehr die Qualität als die Quantität. [ ] Ausstattung/Erweiterungen Hat das CMS die benötigten Features oder gibt es hierfür Erweiterungen? Wichtig: Kann man die Qualität und Kompatibilität der Erweiterungen irgendwie einschätzen (z. B. durch www.ixtensa.de Seite 5 von 6
Die strategische Werbe- & Internetagentur. ein Bewertungssystem oder Erfahrungen im Forum). [ ] SEO Wie gut ist das CMS für Suchmaschinen geeignet? Wird valider Quellcode generiert? Sind alle suchmaschinenspezifischen Parameter editierbar? Wie ist die Performance des Systems? [ ] Zukunft Wird das System aktiv weitergepflegt? Gibt es eine Roadmap? Häufig eingesetzte CMS: Contao Drupal JOOMLA Plone Redaxo RedDot SilverStripe TYPO3 WebEdition Wordpress Wann wechseln und zu welchem System? Ein Wechsel des CMS ist aus Kostengründen und um keinen unnötigen Aufwand zu produzieren im Regelfall dann sinnvoll, wenn die Website ohnehin einem Relaunch unterzogen wird. Als Unternehmen wird man sich bei der Auswahl des CMS meist auf die Erfahrung der betreuenden Werbeagentur bzw. Internetagentur verlassen. Hier sollte man aber nicht blind vertrauen, sondern sich das oder die präferierten Systeme vorführen lassen und anhand der Fakten abwägen. Klar ist aber, dass man nicht jedes CMS bis in die Tiefe beherrschen kann. Für einfache Websites reichen zwar oberflächliche Kenntnisse oft aus, wenn aber spezielle technische Anforderungen gestellt werden oder die Verwaltung der Inhalte möglichst einfach bleiben soll, sind explizite Kenntnisse des jeweiligen CMS erforderlich. Aus diesem Grund ist Skepsis angebracht, wenn eine Vielzahl von CMSen offeriert werden. Wir haben in den vergangenen Jahren sehr gute Erfahrungen mit dem CMS Contao sammeln können und setzen dies aktuell bei den meisten Kundenprojekten ein. www.ixtensa.de Seite 6 von 6